Liveticker zum Testspiel des 1. FC Köln gegen den SC Verl: FC verliert 1:2 gegen den Drittigisten
Redaktion
In der letzten Länderspielpause der Saison testen die Geißböcke noch einmal gegen Verl. Der Drittligist ist am Donnerstagmittag zu Gast im Kölner Südstadion. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Verl.
Vor dem Endspurt in der Liga und dem spannenden Aufstiegskampf der Geißböcke steht für FC-Trainer Gerhard Struber die letzte Möglichlkeit an, seine Mannschaft zu testen. Am Donnerstagmittag kommt es zur Begegnung mit dem Drittligisten aus Verl. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Verl.
Liveticker zum Testspiel des 1. FC Köln gegen den SC Verl
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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem Sc Verl. Im Südstadion trifft der FC am Donnerstag um 14 Uhr auf den Drittligisten. Der Test ist erneut eine Chance für die Spieler, sich zu beweisen, die in den vergangenen Wochen eher keine Rolle spielten beim 1. FC Köln. Das Ziel der Begegnung ist für Gerhard Struber klar. „Wir wollen unsere Abläufe verbessern. Unser Plan ist es aber auch, ins Toreschießen zu kommen“, sagte der Trainer am Mittwoch. Neben den Verletzten des FC fehlen mit Jan Thielmann, Eric Martel, Leart Pacarada, Mathias Olesen und Jaka Potocnik auch fünf Akteure, die mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften unterwegs sind.
Ein Einsatz des angeschlagenen Steffen Tigges sei noch nicht entschieden, Imad Rondic hingegen wird den Kölnern nach seinem Aussetzen wegen Rückenproblemen nach dem Darmstadt-Duell aber zur Verfügung stehen. Alle Informationen zum Testspiel gibt es im Liveticker des Duells zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Verl.
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FC-Testspiel gegen den SC Verl wird im Stream gezeigt
Redaktion
In der letzten Länderspielpause der Saison steht für den FC das Testspiel gegen den SC Verl auf dem Programm. Gegen Verl geht es für Gerhard Struber darum, sein Team für die letzte Phase der Saison vorzubereiten. Das Testspiel des 1. FC Köln gegen den SC Verl wird im Stream gezeigt.
Am Donnerstagmittag steht für die Geißböcke das Duell gegen Verl auf dem Plan. Dem Coach fehlen neben den verletzten Spielern fünf Akteure, die mit ihren jeweiligen Mannschaften auf Länderspielreise sind – eine Möglichkeit, dass sich auch andere Spieler zeigen können. Das Testspiel gegen Viktoria Köln wird im Stream gezeigt.
Testspiel 1. FC Köln SC Verl
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Vor Beginn der letzten Phase in der zweiten Liga und dem anstehenden Aufstiegskampf testet der FC am Donnerstagmittag (14 Uhr) gegen den SC Verl. Verl belegt derzeit den achten Tabellenplatz der dritten Liga. Bei der Begegnung könnte es zu einem Aufeinandertreffen einer FC-Neuverpflichtung des vergangenen Sommers mit dem Arbeitgeber aus Köln kommen. Chilohem Onuoha unterschrieb im Juni des vergangenen Jahres seinen Vertrag bei den Geißböcken. Der Mittelstürmer wechselte von RB Leipzig an den Rhein, wurde aber aufgrund des Registrierungsverbots für die aktuelle Spielzeit an den SC Verl verliehen. Onuoha galt damals als heiß umworben. So sollten unter anderem Clubs wie der FC Bayern München, Ajax Amsterdam, Atalanta Bergamo und Brighton & Hove Albion die Fühler nach dem Talent ausgestreckt haben.
FC-Spiel im Stream
Für den Test zur Rückrunde hat FC-Coach Gerhard Struber eine veränderten Kader vor sich. Dem Trainer fehlt neben den Langzeitverletzten Luca Kilian und Jacob Christensen wohl auch immer noch Julian Pauli, der allerdings vergangene Woche wieder zurück auf dem Trainingsplatz kehrte. Zudem fallen bekanntermaßen Damion Downs, Jusuf Gazibegovic sowie Linton Maina verletzungsbedingt aus. Gazibegovic hatte sich im Duell gegen Darmstadt einen Syndesmosebandriss zugezogen. „Das ist natürlich ein Schlag ins Gesicht. Wir reden von einem Syndesmosebandriss“, sagte der Trainer. „Er wird uns längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. Das tut uns weh.“
Außerdem befinden sich fünf Kölner mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften auf Länderspielreise. So werden Eric Martel und Jan Thielmann für die deutsche U21-Nationalmannschaft unterwegs sein. Mathias Olesen spielt mit der A-Nationalmannschaft von Luxemburg gegen Schweden und die Schweiz. Leart Pacarada ist für den Kosovo auf Reisen. Der fünfte im Bunde ist Jaka Potocnik, der sein Debüt in der U21-Mannschaft Sloweniens geben könnte. Nur noch auf Abruf befinden sich Denis Huseinbasic und Max Finkgräfe. Im Vorfeld der Begegnung verriet Struber schon Details seiner Aufstellungsplanung. „Tim Lemperle werden wir ein bisschen länger auf dem Platz sehen“, sagte der Coach. „Der Mark Uth bekommt wohl auch eine ganze Halbzeit. Da müssen wir sehen, wie er mit der Belastung umgeht.“ Der Routinier stand am vergangenen Samstag erstmals seit seiner Verletzungspause wieder auf dem Spielfeld.
Die Begegnung gegen Verl wird um 14 Uhr im Kölner Südstadion angepfiffen. Der FC bietet wieder einen Stream auf fc.de und in der FC-App an. Alle Informationen zum Spiel gibt es auch im Liveticker auf come-on-fc.com. Tickets für die Begegnung am Donnerstag sind im FC-Ticketshop erhältlich.
So richtig glücklich ist der 23-Jährige aktuell ob der geringen Einsatzzeit bei den Geißböcken nicht. Doch auch eine erst hoch gehandelte Option scheint für den Rechtsaußen keine mehr zu sein. Wie geht es weiter mit Marvin Obuz und dem 1. FC Köln?
Mit der Partie gegen Darmstadt feierte der 22-Jährigen sein persönliches Jubiläum von 150 Spielen. Und das auf einer offensiveren Position, die dem Kölner laut eigener Aussage deutlich besser gefällt beim 1. FC Köln: Jan Thielmann wird wohl vorerst wieder defensiver spielen.
Es sind nur noch neun Spiele in dieser Saison zu spielen. Mit dem jüngsten Sieg in Ulm hat sich der FC wieder auf einen direkten Aufstiegsplatz gebracht. Ausruhen ist allerdings keine Option: Der 1. FC Köln muss noch einige Siege für den Bundesliga-Aufstieg einfahren.
In der aktuellen Folge der FC-Doku „Geliebter Fußballclub“ stellt FC-Trainer Gerhard Struber die Frage, welchen Hebel der FC benötigt, um zu punkten und bewertet den Wirkungsgrad der Mannschaft. Das sagt Gerhard Struber zur Situation und den Plänen des 1. FC Köln.
Trotz der angespannten personellen Lage in der Offensive saß Marvin Obuz am Samstag wieder einmal 90 Minuten auf der Bank. So wirklich zufriedenstellend ist die Situation für den Offensivspieler nicht beim 1. FC Köln: Wie geht es im Sommer weiter mit Marvin Obuz?
Eigentlich wollte der Offensivspieler noch einmal richtig angreifen, doch mehr als ein Kurzeinsatz gegen den Hamburger SV steht nicht zu Buche. Es stellt sich die Frage, ob es eine Zukunft gibt beim 1. FC Köln: Wie geht es im Sommer weiter mit Marvin Obuz?
Marvin Obuz beim Spiel des 1. FC Köln
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Lange sah es nicht so aus, als könnten die Kölner am Samstag noch das Spiel gegen den SSV Ulm für sich entscheiden. Die Offensive wollte gerade im zweiten Abschnitt nicht so richtig ins Laufen kommen. Doch Gerhard Struber wechselte seine Offensivkräfte nicht ein, vertraute den Spielern auf dem Platz und sollte unterm Strich ja auch recht behalten. Zufriedenstellen war die Situation gerade für die Offensivspieler nicht. Spieler wie Marvin Obuz. Der Verlauf der letzten Monate wird den 23-Jährigen nicht besonders glücklich stimmen. Denn nach seiner Rückkehr im Sommer und dem Ende der sehr erfolgreichen Leihe an Rot-Weiss Essen war der Plan wohl, nun den nächsten Karriereschritt zu gehen. Und der sollte bei seinem Heimatverein, dem 1. FC Köln verwirklicht werden – so zumindest der Plan.
Fünf Einsätze bei 23 Kadernominierungen
Doch die aktuellen Einsatzzeiten des Offensivspielers deuten eine Entwicklung nun so gar nicht an. Obuz kommt in der aktuellen Saison gerade einmal auf knapp 100 Minuten Spielzeit, stand zwar 23 Mal im Kader, spielte aber 18 Mal überhaupt keine Rolle. Und das obwohl die Hoffnung im Trainingslager im Winter noch durchaus gegeben war. Denn FC-Trainer Gerhard Struber lobte seinen Schützling mehrfach und sah ihn laut eigener Aussage sogar nah an der Startelf. „Er ist natürlich ein Spieler, der in meinem Kopf schwirrt, wenn ich über die Spielzeit nachdenke. Ich habe es schon einige Male gesagt und es hat sich nicht verändert: Er ist sehr nah dran“, hatte der Coach zum Beispiel nach dem Aachen-Testspiel im Winter gesagt. Umso verwunderlicher, dass der Rechtsaußen auch in der Rückrunde nur gegen den HSV 14 Minuten Einsatzzeit erhielt.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Und das ob der zuletzt sehr angespannten Personalsituation in der Kölner Offensive. Dass sowohl Spieler, als auch Berater darüber nicht besonders glücklich sind, ist wohl nicht verwunderlich. Denn wenn ein Spieler, der in der vergangenen Saison – zugegeben in der dritten Liga – auf 14 Assists und sieben Tore kommt noch nicht einmal eine Chance bekommt, wenn es gegen Ulm eng wird, muss die Frage erlaubt sein, wann denn dann. Zu Beginn des Trainingslagers war die Stimmung auf Seiten des Spielers noch positiv. „Die Gespräche mit dem Trainer sind sehr offen, gut und ehrlich. Deswegen gehe ich da ganz positiv an die Sache ran“, sagte Obuz damals dem „Kicker“. Die positive Herangehensweise wandelte sich nach der Begegnung gegen Ulm und dem erneuten Verbleib auf der Bank nun aber.
„Der Junge bekam bis dato nie eine wirkliche Chance“
Spielerberater Dirk Hebel bewertete die Situation gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Das haben wir uns nach Marvins starker Saison in Essen natürlich ganz anders vorgestellt. Marvin ist Kölner durch und durch. Es war sein großer Traum, als FC-Profi in Müngersdorf zu spielen. Doch dazu kam es ja praktisch nie“, so der Berater. „Wenn man sich vergegenwärtigt, wie wenig Einsatzzeit Marvin erhalten hat und dazu noch die großen Probleme des FC in der Offensive betrachtet, dann ist das sehr enttäuschend. Der Junge bekam bis dato nie eine wirkliche Chance zu zeigen, was er kann.“ Deutliche Worte.
Und Worte, die einen Verbleib des Offensivspielers über den Sommer hinaus wohl sehr in Frage stellen. „Im Moment ist die Hoffnung noch da, dass Marvin einen positiven Einfluss auf das Aufstiegsrennen nehmen kann. Der Aufstieg des Clubs steht auf für ihn über allem. Doch bleibt alles so, wie es ist, dann muss man sagen, dass es dann keinen Sinn mehr macht. Dann wird Marvin seinen Heimatverein verlassen. Und das wäre enttäuschend“, sagt Hebel. Wie der „Stadt-Anzeiger“ berichtet, soll der 1. FC Nürnberg weiterhin Interesse an Obuz haben. Auch RWE wird immer wieder mit dem gebürtigen Kölner in Verbindung gebracht. Stellt sich die Frage, ob der FC angesichts der ohnehin anstehenden Kaderveränderungen – ob Aufstieg oder Ligaverbleib – mit Obuz überhaupt planen will.
Nach Niederlage gegen den 1. FC Köln: Ulm entlässt offenbar Trainer Wörle
Redaktion
Der FC hat sich gegen den SSV Ulm wahrlich nicht von der besten Seite gezeigt – aber 1:0 gewonnen. Für den FC geht es rauf auf Platz zwei, doch auch für die Spatzen gibt es Folgen: Ulm trennt sich nach der FC-Niederlage von Thomas Wörle.
Der 1:0-Sieg der Geißböcke gegen Ulm brachte den FC zurück auf den zweiten Tabellenplatz. Und er hatte auch Auswirkungen auf den Gegner. Denn: Ulm trennt sich nach der FC-Niederlage von Thomas Wörle.
Thomas Wörle ist wohl nicht mehr Trainer des SSV Ulm (Foto: Sebastian Widmann / Getty Images)
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So wirklich zufriedenstellend war die Leistung gegen den SSV Ulm eigentlich nicht. Zumindest strahlten die Kölner gegen den Tabellenvorletzten über weite Phasen, gerade im zweiten Abschnitt, keine Gefahr mehr aus. Das Tor durch Luca Waldschmidt hatte sich nicht so wirklich angedeutet. Im Gegenteil: Zu Beginn der ersten Halbzeit und auch in den ersten Minuten des zweiten Abschnitts waren die „Spatzen“ dem Tor ein Stück weit näher. Semir Telalovic hätte die Begegnung entscheiden können, wenn nicht müssen, als er im Strafraum zum Abschluss kam. Und auch Oliver Batiasta Meier hatte die Führung auf dem Fuß, traf aber nur den Außenpfosten. Über einen Gegentreffer hätten sich die Kölner am Samstag wohl genauso wenig beschweren können, wir über ein Remis.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Vier Punkte Rückstand
Am Ende des Tages fuhren die Kölner aber die drei Punkte ein, verbesserten sich wieder auf einen Aufstiegsplatz und hatten gleichzeitig auch Einfluss auf den Gegner. Denn am Dienstagabend zogen die Ulmer Verantwortlichen laut dem TV-Sender „Sky“ die Reißleine. Thomas Wörle ist demnach nicht mehr Trainer der „Spatzen“. U19-Trainer Robert Lechleiter soll das Training der Profis übernehmen. Wörle hatte den SSV zunächst in die 3. und im Folgejahr in die 2. Bundesliga geführt. Aktuell belegt der SSC den vorletzten Tabellenplatz, der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt vier Zähler. Für Ulm ist eigentlich noch alles drin. Der SSV blieb allerdings sechs Spiele in Folge ohne Sieg, sammelte gerade einmal zwei Punkte in diesem Zeitraum. Das Hinspiel hatte der FC 2:0 gewonnen. Auch damals tat sich Köln schwer.
Verfrühtes Geheimtraining – setzt Gerhard Struber jetzt auf den Überraschungseffekt?
Redaktion
Am Dienstag ist der FC in die Vorbereitung auf das Spiel gegen Darmstadt gestartet. Und wie sich nun herausstellt, ist es die einzige Einheit, die für Fans öffentlich war. Denn den Rest der Woche wird es nur Geheimtraining geben beim 1. FC Köln: Setzt Gerhard Struber auf den Überraschungseffekt?
Das ursprünglich öffentlich angesetzte Training am Mittwoch ist in eine für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Einheit umgewandelt worden. Welche Veränderungen FC-Trainer Gerhard Struber hinter verschlossenen Türen mit seiner Mannschaft einstudieren wird, wird sich dann gegen Darmstadt zeigen beim 1. FC Köln: Setzt Gerhard Struber auf den Überraschungseffekt?
Imad Rondic will beim 1. FC Köln noch nicht so recht durchstarten
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Dass Gerhard Struber kein großer Freund der offenen Karten ist, ist mittlerweile bekannt. Zumindest lässt sich der Coach nur sehr ungerne in selbige reinschauen. Das ist in der Trainerwelt nichts ungewöhnliches, ist nur eine andere Vorgehensweise als die von Vor-Vorgänger Steffen Baumgart noch gelebte. Der Ex-Coach, der mittlerweile bei Union Berlin seinen Pfeif-Code an die Spieler bringt, hatte kein großes Geheimnis aus Aufstellung oder Trainingsinhalten gemacht. Gerade zu Beginn seiner Amtszeit waren Einheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Vergleich zum aktuellen Coach eine Seltenheit. Baumgarts Denke war wohl „der Gegner hat sich auf uns einzustellen, komme was wolle“. Gerhard Struber scheint da schon eher der Pokerspieler zu sein. Selbst erwartbare Stammspieler werden im Vorfeld einer Begegnung eher selten kommentiert.
Viererkette auch gegen Darmstadt?
Für die letzte Woche vor der Länderspielpause hat sich der Coach noch einmal etwas besonderes einfallen lassen. Denn das für Mittwoch ursprünglich als öffentlich angegebene Training wurde kurzerhand in eine Einheit eben unter Ausschluss der Öffentlichkeit umgewandelt. Eine ungewöhnliche Maßnahme, aber eine, die darauf schließen lässt, dass der Kölner Coach gegen die Lilien auf einen Überraschungseffekt setzen will. Die Frage ist nur, welchen. Im Hinspiel agierten die Kölner mit der Viererkette, wurden aber gerade im Umschaltspiel besonders böse erwischt, kassierten Konter um Konter und damit auch die höchste Saisonniederlage, die für die Lilien dagegen den höchsten Saisonsieg bedeuteten. Für den FC eine bittere Pleite, die vermutlich die ersten Gedanken einer Wende verfestigten.
Nun steht also erneut die schwere Aufgabe gegen die Wundertüte der Liga bevor und ausgerechnet vor dieser Begegnung ruderte Struber zurück zur Viererkette, ließ diese erstmals seit der 1:2-Pleite gegen Paderborn im Oktober 24 wieder von Beginn an spielen. Sollte Struber bei der Viererkette wirklich bleiben, ist nicht von einem ähnlichen Debakel auszugehen. Denn die Kölner stehen seit der Umstellung grundsätzlich tiefer, attackieren nicht mehr so früh und aggressiv und kommen seitdem auch nur noch selten in die Verlegenheit, den Weg zurück nicht schnell genug mitgehen zu können. Ob die Formation der hintersten Reihe also den großen Überraschungseffekt beim Gegner verursachen kann, ist daher fraglich. Möglicherweise geht es dem Trainer auch um personelle Entscheidungen. So könnte beispielsweise Eric Martel ein Kandidat für die Innenverteidigung werden. Allerdings fiel der Sechser am Dienstag noch krankheitsbedingt aus.
Wie bewertet ihr die FC-Profis?
Gibt es personelle Veränderungen?
Spannend ist dagegen die Situation in der Offensive. Denn das Kölner Spiel war gerade im Angriff oft eindimensional. Lange, vor allem aber oft setzten die Geißböcke auf Vertikalpässe auf die schnellen Offensivspieler. Gerade Linton Maina war immer wieder die eingesetzte Waffe der Kölner. Mehr als 40 Prozent aller FC-Angriff liefen bislang über die linke Seite. Nur fallen mit Damion Downs und eben Maina die schnellen Angreifer am Wochenende aus. Das Spiel mit einem Strafraumstürmer ist dagegen ein ganz anderes. Und auch dort könnten personelle Veränderungen vorliegen. Ob das System verändert wird oder es personelle Anpassungen gibt, ist alles reine Spekulation. Kein Wunder, Gerhard Struber lässt sich nun mal nicht sonderlich gerne in die Karten schauen.
Der 1. FC Köln ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den SV Darmstadt gestartet. Dabei begrüßte FC-Trainer Gerhard Struber einige Rückkehrer, doch auch weiterhin fehlen wichtige Säulen beim 1. FC Köln: Damion Downs wird operiert, Martel fehlt.