FC testet gegen den SC Verl

Wie stellt Gerhard Struber seinen 1. FC Köln auf?
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FC testet gegen den SC Verl

Wie gewohnt werden die Geißböcke die Länderspielpause für ein Testspiel nutzen: Der 1. FC Köln testet gegen den SC Verl. Dann wird es wohl auch zum Duell von Chilohem Onuoha gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber kommen.

Der FC nutzt wie gewöhnlich die Länderspielpause für ein Testspiel. Der 1. FC Köln testet donnerstags gegen den Drittligisten SC Verl. Für Chilohem Onuoha ist es eine besondere Begegnung. Der Verler Offensivspieler ist bekanntlich an den Drittligisten verliehen.

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Für Chilohem Onuoha verliefen die vergangenen Spieltage eher suboptimal. Der Offensivspieler des SC Verl verpasste die Begegnungen krankheitsbedingt, stand für Verl nicht im Kader und verpasste auch die Begegnung gegen Viktoria Köln. Doch schon bald könnte es für den Angreifer ein anderes besonderes Spiel gegen Köln geben – nämlich gegen den eigentlichen Arbeitgeber. Der FC testet am Donnerstag den 20. März im Kölner Südstadion gegen den SC Verl. Die Begegnung soll um 14 Uhr angepfiffen werden. Das bestätigte der FC gegenüber come-on-fc. Onuoha wurde im vergangenen Sommer von RB Leipzig verpflichtet und umgehend an den Drittligisten verliehen. Beim Sportclub kommt der 20-Jährige bislang nicht über die Rolle des Ergänzungsspieler hinaus, erzielte aber bereits drei Tore und bereitete vier vor.

FC testet im Südstadion

Für Gerhard Struber und den FC wird es dagegen die obligatorische Testspiel-Möglichkeit. Welche Spieler dem FC zur Verfügung stehen, ist allerdings noch unklar. Neben den Langzeit-Ausfällen von Linton Maina, Luca Kilian, Jacob Christensen und wohl auch Julian Pauli wird wohl auch Damion Downs noch nicht zur Verfügung stehen. Der Stürmer soll an der Hand operiert werden. Möglicherweise kommt es aber zum Comeback von Mark Uth. Auch einige Naitonalspieler werden wohl mit ihren Mannschaften auf Reise gehen. Jusuf Gazibegovic wurde bereits in den Kader berufen, Denis Huseinbasic steht auf Abruf. Auch Mathias Olesen und Leart Pacarada gelten weiterhin als aussichtsreiche Kandidaten. Zudem werden auch einige Spieler wie Eric Martel wohl mit den U-Nationalmannschaften unterwegs sein.

Die Länderspielpause wird die letzte Unterbrechung vor dem Saisonfinale sein. Mit der Begegnung beim SC Paderborn startet für die Kölner also der Endspurt im Aufstiegsrennen. Voraussichtlich werden die Geißböcke wieder mit der meisten Nationalspieler stellen. Ebenfalls bekannt ist, dass die Kölner im Oktober am Cologne Cup teilnehmen werden, einem Benefizturnier, bei dem auch Viktoria und Fortuna Köln spielen werden.

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Wie im Vorjahr: FC nimmt wieder an Benefizturnier teil

Florian Kainz im Testspiel in der vergangenen Saison
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Wie im Vorjahr: FC nimmt wieder an Benefizturnier teil

Im vergangenen Jahr fuhr der FC beim Benefizturnier in Bonn den Titel ein, Sieger waren aber auch die Vereine, die von den Einnahmen und Prämien des Blitzturniers profitieren. Auch in diesem Jahr ist ein Turnier geplant: Der 1. FC Köln nimmt am Cologne Cup teil.

Im Bonner Sportpark Nord fand im vergangenen Jahr das Benefitz-Turnier statt. Zwar nahmen auch Alemannia Aachen, der 1. FC Düren und Gastgeber Bonner SC an dem Turnier teil, am Ende war es aber auch eine Stadtmeisterschaft, die die Geißböcke für sich entscheiden. Und zu einer Neuauflage unter leicht anderen Voraussetzungen wird es auch in diesem Jahr kommen: Der 1. FC Köln nimmt am Cologne Cup teil.

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Am vergangenen Wochenende erzielte Luca Waldschmidt den entscheidenden Treffer gegen Ulm, im vergangenen September war der Offensivspieler der Matchwinner im Finale des Benefizturniers in Bonn. Waldschmidt verwandelte im Endspiel gegen Viktoria Köln vom Punkt sicher, nachdem Steffen Tigges zuvor gefoult worden war. Der FC setzte sich etwas glücklich mit 1:0 gegen den Stadtrivalen durch und sicherte sich damit auch die inoffizielle Stadtmeisterschaft, denn im Halbfinale hatten die Geißböcke bereits Fortuna Köln mit einem 2:0-Erfolg ausgeschaltet. Auch da hatte Waldschmidt bereits getroffen, Sargis Adamyan den FC in Führung gebracht.

Inoffizielle Stadtmeisterschaft beim Benefiz-Turnier

Nun gibt es also die nächste Auflage und dieses Mal im Kölner Südstadion und das wiederum als reine Stadtmeisterschaft. „Ich freue mich schon sehr auf den Cologne-Cup 2025, der von der Sparkasse Köln/Bonn als Hauptsponsor unterstützt und präsentiert wird. Ich bin gespannt, ob der 1. FC Köln wie im letzten Jahr beim Benefiz-Turnier im Sportpark Nord in Bonn wieder als Sieger das Turnier beendet und wie hoch der Netto-Erlös für den guten Zweck sein wird“, sagte FVM-Präsident Christos Katzidis. Der belief sich im Vorjahr auf 26.000 Euro, die Jugendabteilungen von 36 Clubs aus dem FVM-Gebiet zu Gute gekommen sind. „Wir hoffen, dass wir diesen Betrag in diesem Jahr mit dem Cologne-Cup steigern können. Ein besonderer Dank gilt vor allem der Fortuna, die den Cologne-Cup in diesem Jahr als Veranstalter ausrichtet“, sagte Katzidis.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Das Turnier findet am Donnerstag, den 09. Oktober im Südstadion statt. Den ganzen Tag über wird es ein abwechslungsreiches Programm rund um den Jean-Löring-Sportpark geben, bevor dann das Blitzturnier im Modus Jeder gegen Jeden um 18 Uhr startet. Mit dabei sind neben dem 1. FC Köln auch Viktoria Köln sowie Fortuna Köln.


Die FC-Einzelkritik beim SSV Ulm: Zwei Zweien, drei Mal knapp an der Fünf vorbei

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln
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Die FC-Einzelkritik beim SSV Ulm: Zwei Zweien, drei Mal knapp an der Fünf vorbei

Der Effzeh gewinnt nach zuletzt drei sieglosen Spielen in Serie mit einem 1:0-Auswärtssieg beim SSV Ulm 1846. Dabei konnten die Geißböcke über weite Strecken der Partie zwar nicht überzeugen, am Ende zählen aber nur die drei Punkte. Die Einzelkritik des 1. FC Köln beim SSV Ulm.

Der Effzeh gewinnt nach zuletzt drei sieglosen Spielen in Serie mit einem 1:0-Auswärtssieg beim SSV Ulm 1846. Dabei konnten die Geißböcke über weite Strecken der Partie zwar nicht überzeugen, am Ende zählen aber nur die drei Punkte. Die Einzelkritik des 1. FC Köln beim SSV Ulm. Die Einzelkritik des 1. FC Köln beim SSV Ulm.

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Der 1. FC Köln kann doch noch Tore schießen und Spiele gewinnen. Nach dem 1:0-Sieg in Ulm durch Luca Waldschmidt ist der FC wieder an der Tabellenspitze. Der FC kam im Verlauf der ersten Halbzeit hin und wieder mal gefährlich in den gegnerischen Strafraum, ließ aber viel liegen. Nach einer schon schwachen ersten Halbzeit präsentierte sich der FC in der zweiten Halbzeit erstaunlich ideenlos. An einen FC-Sieg hatte kaum noch einer gedacht. Doch in der 87. Minute war es dann soweit, als Waldschmidt nach Vorarbeit von Thielmann die Kölner auf die Siegerstraße brachte. Mit seinem vierten Ligator schoss der zuletzt in die Kritik geratene Offensivmann den FC wieder auf Platz eins in der Tabelle.

Viel Durchschnitt, aber sicher zu Null

Marvin Schwäbe in der Einzelkritik

Marvin Schwäbe

Hatte in der ersten Halbzeit keinen Schuss auf sein Tor zu halten. Wäre bei Batista Meiers Pfostentreffer chancenlos gewesen. Bekam im zweiten Abschnitt mehr zu tun, hielt aber sicher. Das neunte Mal in dieser Saison mit weißer Weste.


Max Finkgräfe Einzelkritik

Max Finkgräfe

Hinten links in Ordnung, allerdings mit weniger Drang zum Tor als Gazibegovic auf der rechten Seite. Hielt seine Seite in der zweiten Hälfte sauber, im Angriffsspiel aber kaum mit Aktionen. Trug den Ball vor dem ersehnten Treffer mit einem Vorstoß nach vorne und setzte Vorlagengeber Thielmann in Szene. 


Joel Schmied Einzelkritik 3

Joel Schmied

Wirkte in der Anfangsphase sicherer als sein Nebenmann Hübers. Konnte den Abschluss von Batista Meier zum Anfang der zweiten Hälfte nicht verhindern, der den Pfosten traf. In der Luft ohne Probleme. Brachte 95 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler. Musste nach 82 Minuten angeschlagen vom Feld runter.


Timo Hübers Einzelkritik 1. FC Köln 3-

Timo Hübers

Schlimmer Fehler zu Beginn, der bei einem Konter der Ulmer fast zum Gegentor führte. Steigerte sich defensiv dann, allerdings baute Ulm auch im Verlauf der ersten Halbzeit offensiv auch ab. Ab der zweiten Halbzeit stärker gefordert, jedoch ohne weitere Aussetzer.


Jusuf Gazibegovic Einzelkritik

Jusuf Gazibegovic

Spielte erstmals in der Viererkette beim FC von Beginn an. Hatte seine Abwehrseite im ersten Abschnitt im Griff. Schaltete sich mit Thielmann immer mal wieder offensiv ein. Nach der Pause nur noch mit Defensivaufgaben beschäftigt. Eine überzeugende Steigerung nach vorne war das noch nicht.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Wieder zu wenig Offensivpower

Denis Huseinbasic Einzelkritik

Denis Huseinbasic

Wirkte in der ersten Halbzeit nicht immer sicher am Ball. Dementsprechend auch viele Ballverluste, auch in den Zweikämpfen nicht immer richtig zur Stelle. Keine Ideen für das Spiel nach vorne. Durfte eine gute Stunde ran, machte dann Platz für Ljubicic.


Olesen Einzelkritik

Mathias Olesen

Bügelte den Abwehrfehler von Hübers zu Beginn mit zwei geblockten Schüssen aus. Im Spiel nach vorne spielte der Luxemburger keine gefährlichen Bälle, war eher um Sicherheit bemüht. Bisher kein Faktor im Kölner Angriffsspiel.


Florian Kainz, Einzelkritik 4

Florian Kainz

Hatte die frühe Führung auf dem linken Fuß, verzog aber frei vor dem Tor und traf nur das Außennetz. Versuchte sich mit Flanken von der linken Seite, fand aber selten einen Abnehmer. Bereitete die Megachance für Waldschmidt vor. Auch Kainz baute in der zweiten Halbzeit massiv ab, wie nahezu jeder Kölner Offensivspieler.


Luca Waldschmidt Einzelkritik

Luca Waldschmidt

Zunächst wenig auffällig in der Offensive. Dann aber mit einem Chancenwucher: Erst frei vor dem Tor per Kopf. Dann mit zwei weiteren Möglichkeiten, die der 28-Jährige ebenfalls vergab. Nach der Pause nahezu unsichtbar. Bis zu seinem vierten Tor in dieser Saison, der wahrscheinlich der bisher wichtigste Treffer war. Der Matchwinner in Ulm. Dazu die meisten Kilometer, die beste Passquote.


Jan Thielmann Einzelkritik

Jan Thielmann

 Spielte in der Startelf auf der Position, wo er sich am wohlsten fühlt. Bereitete die Großchance für Kainz vor. Wenn etwas offensives passierte, dann zu Beginn über seine Seite. Viele Flanken mit Schnitt zum Tor. Zudem giftig in den Zweikämpfen. Holte sich seine sechste gelbe Karte beim Unterbinden eines gegnerischen Konters ab. In Hälfte zwei baute auch er ab. Dann nach gutem Laufweg mit der Torvorlage für Waldschmidt.


Steffen Tigges

Versuchte viel, konnte einige Bälle bis zur Mitte der ersten Halbzeit festmachen und sich in Zweikämpfen durchsetzen. Eine nennenswerte Torchance hatte Tigges aber zur ersten Halbzeit nicht. Wurde spätestens im zweiten Abschnitt völlig alleine gelassen und konnte vorne im Sturmzentrum einem leidtun.


Dejan Ljubicic Einzelkritik

Dejan Ljubicic

Sollte das Zentrum vor der Abwehr neben Olesen stabilisieren, was ihm zwar gelang, aber auch der Österreicher blieb nach vorne blass. Kreativ wurde der FC auch nach seiner Einwechslung nicht. Wesentlich sicherer am Ball als Huseinbasic, konnte dennoch keine entscheidenden Impulse setzen.

Wie bewertet ihr den FC?

„Nicht verstecken und punkten“: Britta Carlson kämpferisch vor dem Frauen-Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München in Müngersdorf

Es wird ein Feiertag für den Frauenfußball beim FC: Das Bundesliga-Heimspiel gegen die Frauen des FC Bayern München am Sonntag im Kölner Stadion findet vor mehr als 30.000 Zuschauern statt. Bei blauem Himmel und T-Shirt-Wetter soll einen Monat nach dem 0:0 gegen Wolfsburg die nächste Sensation gelingen beim 1. FC Köln: Trainerin Britta Carlson hat personell die Qual der Wahl.

Mehr Sturm-Power ohne Leistungsträger: Wie der 1. FC Köln in Ulm die Katerstimmung verhindern will

Schlittert der 1. FC Köln in Baden-Württemberg noch tiefer in die Krise oder gelingt beim Aufsteiger der Befreiungsschlag? Der FC muss nach zuletzt drei sieglosen Spielen beim Vorletzten zwingend gewinnen, um einen Stimmungsumschwung zu vermeiden. Offen ist jedoch, wer die notwendigen Tore schießen soll. So will der 1. FC Köln gegen Ulm gewinnen.

„War das letzte wilde Spiel“: U21 vor dem Rückspiel gegen Team von Interimscoach Christopher Schorch

Mit dem 1. FC Bocholt hat die U21 des 1. FC Köln noch eine Rechnung offen: Im Hinspiel gaben die Geißböcke zuhause eine 4:2-Führung noch her, verloren mit 4:5. Im Rückspiel soll am Samstag der jüngste Aufwärtstrend aus dem Rödinghausen-Spiel fortgesetzt werden. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf den 1. FC Bocholt.

Zwangspause für das nächstes U21-Talent des 1. FC Köln

Arda Süne im Spiel der U21 des 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf
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Zwangspause für das nächstes U21-Talent des 1. FC Köln

Nächste Hiobsbotschaft für die Kölner Reserve: Arda Süne wird der U21 des 1. FC Köln kommenden Wochen nicht zur Verfügung stehen. Der Offensivspieler erlitt beim 1:0-Erfolg gegen Rödinghausen am Sonntag eine Verletzung. Immerhin: Eine Operation, wie beim am Sprunggelenk verletzten Yannick Mausehund, ist nicht erforderlich.

Der 1:0-Erfolg gegen Rödinghausen war am vergangenen Wochenende teuer erkauft: Auch Arda Süne wird der U21 des 1. FC Köln kommenden Wochen nicht zur Verfügung stehen.

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Die Bilder am Sonntag beim Heimspiel gegen den SV Rödinghausen ließen bereits Schlimmes befürchten: Arda Süne konnte nach einem heftigen Zweikampf nicht mehr weiterspielen, musste das Spielfeld humpelnd verlassen. Der linke hintere Oberschenkel war dick bandagiert. Mittlerweile herrscht Gewissheit: Süne hat sich „eine Muskelverletzung“ zugezogen, wie der Trainer Evangelos Sbonias unserer Redaktion bestätigte. „Er fällt bis auf Weiteres aus. Das wird schon ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen.“ Immerhin: Eine Operation sei erwartungsgemäß nicht erforderlich, sagte Sbonias.

“Das war das Maximum“

Süne ist nach Yannick Mausehund damit der zweite Langzeit-Ausfall innerhalb weniger Wochen bei der Kölner Reserve. Mausehund musste aufgrund einer Sprunggelenksverletzung sogar unters Messer und wird in dieser Saison mutmaßlich nicht mehr auflaufen können. Süne hingegen dürfte noch in dieser Spielzeit wieder auf den Rasen zurückkehren. Der türkische U20-Nationalspieler kam in dieser Saison bislang auf 18 Einsätze (ein Tor, eine Vorlage). Der Vertrag des 19-Jährigen, der erst 2019 von Bayer Leverkusen kam und im vergangenen Sommer aus der U19 in die U21 aufrückte, läuft im kommenden Sommer aus.

Für den FC steht am Samstag das Auswärtsspiel gegen den 1. FC Bocholt auf dem Spielplan. Für die Mannschaft von Evangelos Sbonias wäre mit einem Sieg Platz sechs möglich.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Karlsruhe-Spiel

„Auf Kante genäht“: U21-Trainer Sbonias mahnt bei Youngster zur Geduld

Borie von der U21 des 1. FC Köln
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„Auf Kante genäht“: U21-Trainer Sbonias mahnt bei Youngster zur Geduld

Es war ein rundum gelungener Karnevalssonntag im Franz-Kremer-Stadion: Die Reserve des FC hat nicht nur ihre schwarze Serie gegen den SV Rödinghausen beendet, sondern damit auch eine Reaktion auf den jüngsten Schalke-Ausrutscher gezeigt. Ein Youngster feierte dabei sein Comeback. Doch der Trainer der U21 des 1. FC Köln Evangelos Sbonias mahnte zur Geduld.

Der Coach der Kölner Reserve war nach dem Sieg gegen Rödinghausen durchaus zufrieden mit seiner Mannschaft. Der Einsatz des 18-jährigen Rückkehrers Etienne Borie sei allerdings medizinisch „auf Kante genäht“ gewesen. Trainer der U21 des 1. FC Köln Evangelos Sbonias mahnte zur Geduld.

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Es war ein besonderer Moment für Etienne Borie: Der 18-Jährige feierte in der 67. Minute sein Comeback nach wochenlanger Krankheitspause. Bemerkenswert: Es war bereits Bories zweite Rückkehr in dieser Saison. Der U19-Aufrücker des vergangenen Sommers wurde nach starken ersten Wochen im Oktober von einem Fußbruch abrupt ausgebremst. Anfang Februar kehrte Borie auf den Rasen zurück, sammelte bei der 0:2-Niederlage gegen Düsseldorfs U23 die ersten 30 Regionalliga-Einsatzminuten in diesem Jahr. Doch es folgte ein Rückschlag durch eine Krankheit, die Borie drei weitere Spiele kostete. Der gebürtige Karlsruher kehrte gegen Rödinghausen endlich wieder zurück auf den Rasen. Für den Trainer Evangelos Sbonias war der Kurz-Einsatz bereits ein Ritt auf der Rasierklinge.

“Das war das Maximum“

„Da müssen wir wirklich aufpassen. Er war mit seiner Krankheit wirklich lange raus. Das heute, das sage ich ganz ehrlich, diese 20, 25 Minuten, waren auf Kante genäht. Das war das Maximum, was von der medizinischen Abteilung freigegeben war. Von daher müssen wir da auch einfach aufpassen, dass da nichts passiert. Aber man hat auch gesehen, als er reingekommen ist, was seine Qualitäten sind“, sagte Sbonias. Borie ließ in der Tat nicht nur bei einem Solo durchs halbe Mittelfeld aufblitzen, welche Stärken er ins Kölner Spiel einbringen kann. Bei Emin Kujovic habe sich deswegen ein Einsatz bei der U21 komplett zerschlagen: „Mit der Krankheit ist es einfach zu gefährlich, irgendwelche Belastungen zu fahren, deshalb gehen wir da kein Risiko.“

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Offen blieb zunächst noch, welche Blessur Arda Süne davongetragen hat: „Ihm ist muskulär ein bisschen was reingezogen. Jetzt müssen wir die Untersuchungen abwarten, dann werden wir sehen, was passiert“, sagte Sbonias kurz nach der Partie. Grundsätzlich freute sich der Trainer über den gelungenen Auftritt seiner Mannschaft, gerade auch im Vergleich zur Schalke-Pleite sieben Tage zuvor: „Das ist eine ganz andere Haltung, eine ganz andere Intensität, eine ganz andere Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben.“ Einen kleinen Kritikpunkt sah der Coach aber doch: „Wenn man das Haar in der Suppe suchen möchte, dann müssen wir in der zweiten Halbzeit früher das 2:0 machen. Da sind drei, vier Konter, die musst du abschließen. Das ist das einzige, was wir uns heute vorwerfen lassen müssen.“

U21 bekommt Rosenmontag frei

Bemerkenswert: Joao Pinto wurde in der ersten Hälfte für den verletzten Süne eingewechselt, musste in der Nachspielzeit aber auch für Teoman Akmestanli weichen: „Das war rein taktisch“, erklärte Sbonias, „wir wollten auf der Seite noch mal einen Defensivspieler. Der Hauptgrund waren die Standards. Da sind die Einwürfe reingeflogen und da wollte ich einen Spieler mehr haben, der da mal was wegköpfen kann.“ Die U21 kann nun den Rosenmontag in der Domstadt genießen: „Morgen ist frei und am Dienstag ist wieder Training“, verkündete Sbonias. Am kommenden Samstag geht es mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Bocholt weiter.


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