Timo Hübers fällt aus – Gibt es nun das nächste Debüt?

Timo Hübers vom 1. FC Köln
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Timo Hübers fällt aus – Gibt es nun das nächste Debüt?

Der 1. FC Köln muss im Duell auf Schalke auf Innenverteidiger und Kapitän Timo Hübers verzichten. Dadurch rotiert wohl Dominique Heintz zurück in die Startelf. Und dennoch gibt es möglicherweise eine weitere Premiere beim 1. FC Köln: Elias Bakatukanda vor Debüt.

Der Ausfall von Timo Hübers schmerzt. Dominique Heintz wird wohl wieder zurück in die Mannschaft kommen. Doch es könnte auch zu einer weiteren Profi-Premiere kommen beim 1. FC Köln: Elias Bakatukanda vor Debüt.

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Am Freitag klang bei Gerhard Struber noch ein wenig Hoffnung mit. Auf der Pressekonferenz vor dem Duell des 1. FC Köln gegen den FC Schalke 04 wollte sich der Trainer noch nicht auf einen Ersatz für seinen Kapitän Timo Hübers festlegen. Der Tenor, so lange es noch keine schlechte Nachricht gibt, wird auch kein Gedanke daran verschwendet. Mittlerweile ist klar, dass sich der Trainer wohl doch seine Gedanken machen muss. Hübers ist noch nicht einsatzbereit, wird dem FC fehlen. Ausgerechnet Hübers, der Kapitän, Abwehrchef und neben Jan Thielmann der einzige Feldspieler, der in dieser Saison jede Minute auf dem Feld gestanden hat.

Heintz und Pauli wohl in der Startelf

Struber muss also gleich zwei Mal Ersatz finden. Zum einen in der Kapitänsfrage, zum anderen in Sachen Startelf. Die Entscheidungsfindung ist wohl in beiden Fällen begrenzt. Die Wahl über die Binde dürfte wohl zwischen den beiden U21-Nationalspielern Eric Martel und Jan Thielmann fallen, die beide Teil des Mannschaftsrates sind. In Sachen Aufstellung gibt es eigentlich auch nur eine naheliegende Möglichkeit. Denn zu Beginn der Saison stellte sich die Frage, ob Julian Pauli oder Dominique Heintz neben Timo Hübers spielen würden. Wenn dieser also nun ausfällt, ist die wahrscheinlichste Variante, dass einfach Pauli und Heintz spielen – auch, wenn gerade der Routinier bei seinen Auftritten bislang eher selten überzeugen konnte.

Und doch könnte es dahinter spannend werden. Denn Struber wird für das „neue“ Innenverteidigerduo Ersatz parat haben wollen. Und so könnte es am Sonntag das nächste Profidebüt eines Eigengewächses geben. Dabei könnte es sich um Elias Bakatukanda handeln. Der Abwehrspieler gilt als großes Talent, stand schon im vergangenen Winter vor dem möglichen Debüt als Jeff Chabot und Timo Hübers im Wechsel immer wieder ausfielen. Einen Einsatz des Youngsters hat es aber nicht gegeben. Im Sommer galt der Abwehrspieler als einer der großen Profiteure der Transfersperre, das Debüt schien sehr wahrscheinlich. Aber Baktukanda fiel angeschlagen aus, konnte sich nicht so recht beweisen.

Am Sonntag könnte der Innenverteidiger sein erstes Profispiel in der 2. Bundesliga bestreiten – dann vor 60.000 Fans auf Schalke. Es gibt schlechtere Zeitpunkte für das erste Pflichtspiel. Bakatukanda steht jedenfalls das erste Mal im Kader. In dieser Spielzeit hat bereits Julian Pauli sein Profidebüt gegeben – ebenfalls als Innenverteidiger. In der vergangenen Saison spielten bekanntlich Max Finkgräfe und Damion Downs erstmals bei den Profis. Die Berücksichtigung von Bakatukanda hätte einen weiteren Nebeneffekt: Die Kölner würden bei einem Einsatz des 19-Jährigen den Schnitt der jüngsten Mannschaft der Liga noch einmal nach unten korrigieren. Im Training kam auch Neo Telle zum Einsatz, im Kader steht der Yougnster nicht.


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Verlierer der Transferpolitik

Nun gegen Schalke

Keine Abgänge mehr am Deadline Day

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln
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Keine Abgänge mehr am Deadline Day

Am Freitagabend hat das Transferfenster geschlossen. Obwohl Christian Keller im Sommer in Sachen Personalien alle Hände voll zu tun hatte, hat sich notgedrungen wenig verändert am Kader des 1. FC Köln: Was passiert noch am Deadline Day?

Zahlreiche Leih-Rückerer, ein paar Nachwuchskräfte – wirklich viele Kader-Veränderungen gab es in diesem Sommer nicht beim 1. FC Köln: Was passiert noch am Deadline Day?

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Christian Keller ist nicht gerade bekannt für hektische Handlungen, blinden Aktionismus. Vielmehr wirkt der Kölner Sportdirektor so, als könne ihn kein Sturm aus der Ruhe bringen. Die aktuelle Transferphase wurde für Keller dann doch ein wenig stürmischer als von außen vielleicht zunächst wahrgenommen. Im Winter ahnte zumindest noch niemand, dass es eher eine Mammutaufgabe werden würde, den Kader mit Leihspielern und Nachwuchskräften aufzufüllen. Dabei waren eben jene Hoffnungsträger wohl das kleinste Problem. Um überhaupt „auffüllen“ zu können, musste Keller gleich um sieben Spieler mit Ausstiegsklausel kämpfen, behielt sechs und verhandelte zudem mit Akteuren, deren Verträge ausgelaufen waren. Unterm Strich braucht Keller also am Deadline-Day nun nicht in Panik verfallen – und das nicht nur, weil ihn die Transfersperre ohnehin nahezu handlungsunfähig macht.

Ljubicic wird wohl bleiben

Keller hat den FC nach dem Absturz durchaus in eine gute Ausgangslage für die 2. Bundesliga gebracht. Wie von ihm mehrfach versprochen, scheint der Kader Stand jetzt wettbewerbsfähig, weist sicher die ein oder andere Lücke, gerade in der Breite auf. Und daran werden auch mögliche Veränderungen am Deadline Day nichts mehr ändern. Fast schon ugnewohnt ruhig geht es dieser Tage beim FC zu. Noch im Vorjahr hatte am Morgen des Deadline Day die mögliche Verpflichtung von Ihlas Bebou für Aufsehen gesorgt, bevor Keller vor die Presse trat, um zu verkünden, dass es nicht zu verkünden gebe. Und in dieser Spielzeit? Bis zum Ende des Deadline Day ploppten keine Meldungen auf. Die waren ohnehin sehr unwahrscheinlich, und auch verkraftbar gewesen.

Denn Dejan Ljubicic wäre wohl der einzige Spieler, der – bei dem noch vor wenigen Tagen nicht unwahrscheinlichen Wechsel – eine Lücke hinterlassen hätte. Nur deutet wenige Stunden vor dem Ende des Transferfensters viel mehr auf einen Verbleib, als auf einen Weggang. Mit Ao Tanaka hat Leeds den erhofften Mittelfeldspieler gefunden. Ljubicics eigentliches Wechselziel ist vom Tisch. Weitere konkrete Angebote hat es dem Vernehmen nicht gegeben. Der Verein will den Spieler behalten. Warum Keller einem Wechsel nicht von Beginn an konsequenter einen Riegel vorgeschoben hat, ist offen, ändert aber auch nichts an der Personalie. Ljubicic wird wohl ein weiteres Jahr für den FC spielen. Dann läuft der Vertrag aus.

„Wir haben das klar mit dem Spieler kommuniziert, dass wir ihn behalten wollen, und stand jetzt gehe ich davon aus, dass Dejan auch morgen noch unser Spieler ist“, sagte Thomas Kessler am Freitagmittag. Eine definitive Aussage ist das nach wie vor aber nicht. „Ich hatte vergangene Woche gesagt, dass wir Dejan nicht abgeben wollen, das haben wir klar hinterlegt. Wenn er wechseln will und ein Verein an ihm interessiert ist, muss dieser natürlich einen gewissen Betrag bezahlen.“ Bei Leeds scheint das Angebot nicht hoch genug ausgefallen zu sein. Nun kann Ljubicic wohl nur noch in eine Liga wechseln, deren Transferfenster weiterhin geöffnet hat – etwa in die Türkei.

Was ist mit Marvin Schwäbe?

Nicht mehr für Köln wird dagegen Nikola Soldo spielen und das stellt die Kölner aktuell vor ein Problem. Denn für den Innenverteidiger haben die Geißböcke keine Verwendung mehr. Der Abwehrspieler wird weder bei den Profis noch in der U21 seine Spielzeit bekommen. Schon vor Wochen haben die FC-Bosse den Spieler für Gespräche freigestellt. Daraus geworden ist aber nichts. Allerdings bleibt auch hier weiterhin noch eine Hintertür, der noch geöffneten Transferfenster offen. Davon wird Maxi Schmid wohl eher nicht profitieren. Der FC hat zahlreiche Clubs abgeklopft, einen Abnehmer aber ebenfalls noch nicht gefunden. Christian Keller hatte zuletzt betont, dass Maxi Schmid aber auch ein Kandidat der U21 sein kann. Dort kam der Angreifer auch schon zum Einsatz.

Und weiterhin bleibt Marvin Schwäbe die wohl komplizierteste Personalie. Der Keeper wollte gerne gehen, der Keeper hätte gerne gehen dürfen, aber Schwäbe ist noch in Köln. Angeblich soll das Interesse von Blackburn Rovers ein großes gewesen sein. Doch der englische Zweitligist hat sich über Wochen mit vielen Keepern beschäftigt und schließlich Ungarn-Torhüter Balazs Toth verpflichtet. Schwäbe wird also nicht zu den Rovers wechseln, trainierte am Freitag mit. Noch am vergangenen Samstag hatte Keller betont, dass er lieber zwei gute Keeper im Kader haben würde, als einen. Das wird alleine angesichts des doppelten Gehalts zweier erstklasiger Keeper nicht so ganz der Wahrheit entsprechen, wirklich aus der Ruhe bringt ein möglicher Schwäbe-Verbleib Christian Keller aber sicher nicht. Nun scheint es keinen Abgang zu geben.



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Said El Mala

FC Leihspieler

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Jaka Potocnik

Ohne Kapitän gegen Schalke? Struber: „Bei Timo ist es wirklich so, dass er noch wackelt“

Timo Hübers vom 1. FC Köln
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Ohne Kapitän gegen Schalke? Struber: „Bei Timo ist es wirklich so, dass er noch wackelt“

Muss der 1. FC Köln im Duell gegen den FC Schalke 04 auf Kapitän Timo Hübers verzichten? Der Abwehrspieler hatte sich zu Beginn der Woche krankgemeldet und fehlte auch am Freitag.

Es wäre ein herber Schlag für die dünn besetzte Defensive, Klarheit bringt wohl erst der Samstag. Muss der 1. FC Köln im Duell gegen den FC Schalke 04 auf Kapitän Timo Hübers verzichten?

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Die Geißböcke reisen möglicherweise ohne ihren Kapitän Timo Hübers zum Auswärtsspiel zum FC Schalke 04. Der Innenverteidiger hatte sich zu Beginn der Woche krankgemeldet und verpasste somit die ersten Einheiten. Auch beim Geheimtraining am Freitag war der Innenverteidiger nicht mit dabei. „Bei Timo ist es wirklich so, dass er noch wackelt“, sagte Gerhard Struber am Freitag auf der Spieltags-Pressekonferenz. „Es war tatsächlich so, dass er heute noch raus war. Wir hoffen das Beste, dass er uns unterstützen kann.“ Allerdings bleibt dem Abwehrspieler dann nur noch eine Einheit am Samstag. Die Chancen stehen demnach nicht besonders gut.

Wer würde Hübers ersetzen?

Wer Hübers ersetzen soll, ließ der Coach offen, betonte, dass er sich darüber erst Gedanken machen werde, wenn der Ausfall sicher sei. Die naheliegendste Lösung wäre allerdings Dominique Heintz. Der Innenverteidiger hatte schon im Duell gegen Elversberg von Beginn an gespielt, allerdings neben Hübers. Wirklich gut lief die Begegnung für den Routinier nicht. Heintz war an den beiden Gegentoren nicht unschuldig. Julian Pauli sollte dagegen gesetzt sein. Mit Elias Bakatukanda stünde ein weiterer Youngster bereit, der auf sein Debüt wartet. Zuletzt trainierte auch Talent Neo Telle bei den Geißböcken mit.

Auch in der Kapitänsfrage ließ sich Struber nicht in die Karten schauen. Er werde sich auch dort erst „sehr schnell“ entscheiden, wenn die Nachricht überhaupt komme. Als Kandidaten für einen möglichen Kapitäns-Ersatz stünden derweil Eric Martel und Jan Thielmann bereit. Die beiden Akteure gehören bekanntlich zum Mannschaftsrat.


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Nun gegen Schalke

Vier FC-Profis im DFB-Kader der U21

Eric Martel und -jan Thielmann vom 1. FC Köln
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Vier FC-Profis im DFB-Kader der U21

Gleich vier Profis des 1. FC Köln sind für die U21 des DFB nominiert worden. Wirklich überraschend kommen die Berufungen nicht. Die deutsche Auswahl trifft auf Israel und Estland.

In der kommenden Länderspielpause müssen die Geißböcke auf weitere Spieler verzichten: Vier Profis des 1. FC Köln sind für die U21 des DFB nominiert.

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In den Trainingseinheiten der Lämnderspielpause könnte es leer werden rund um das Geißbockheim. U21-Bundestrainer Antonio Di Salvo hat gleich vier Spieler der Geißböcke für die U21-Länderspiele der DFB-Auswahl gegen Isreal (4. September) und Estland (10. September) nominiert. Eric Martel, Jan Thielmann, Jonas Urbig und Tim Lemperle wurden zu den EM-Qualifikationsspielen eingeladen. Martel wird die deutsche Auswahl auch wohl wieder als Kapitän anführen. Nach sechs Spielen führt die deutsche U21-Nationalmannschaft die Gruppe D in der Quali vor Polen an. Die deutsche Auswahl ist bislang ungeschlagen. Der Gruppensieger qualifiziert sich sofort, genauso wie die drei besten Gruppenzweiten. Die weiteren Zweitplatzierten spielen die restlichen Tickets für das Turnier in der Slowakei in Playoffs aus.

Auch Downs und Pauli nominiert

Auch bei den weiteren Nachwuchsmannschaften sind FC-Spieler im Einsatz. Wie der Kicker schon vor einigen Tagen berichtet hat, sollen Julian Pauli und Damion Downs für die Spiele der U20 nominiert sein. Somit werden weitere Profis vorerst fehlen. Dejan Ljubicic hat es aktuell wieder nicht in den Kader der Nationalmannschaft Österreichs geschafft. Der Mittelfeldspieler befindet sich allerdings auf Abruf. Möglichhe Nationalspieler sind weiterhin Denis Huseinbasic (Bosnien-Herzegowina), Mathias Olesen (Luxemburg) und Leart Pacarada (Kosovo).

Für die U19 wurde wiederum U17-Weltmeister Fayssal Harchaoui als einziger Kölner berufen. Der Mittelfeldspieler wurde von Bundestrainer Hanno Balitsch genauso nominiert wie FC-Neuverpflichtung Said El Mala, der zuletzt für seinen Heimatverein die Viktoria erfolgreich war. Das erste Mal im Pflichtspiel-Einsatz wird auch Kölns Ex-Trainer André Pawlak sein. Der neue Bundestrainer der U16 berief mit Brian Adoga und Jan Colles zwei FC-Spieler.



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Said El Mala

FC Leihspieler

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Jaka Potocnik

Bleiben Ljubicic und Schwäbe nun beim FC? Leeds und Blackburn orientieren sich um

Dejan Ljubicic im Trikot des 1. FC Köln
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Bleiben Ljubicic und Schwäbe nun beim FC? Leeds und Blackburn orientieren sich um

Ein Wechselwunsch, Angebote, ein geplatzter, dann ein geplanter Deal und nun die nächste Wende? Die Geschichte um einen möglichen Abgang von Dejan Ljubicic nähert sich einem Ende. Leeds steht vor der Verpflichtung eines Fortunen. Blackburn orientiert sich neu. Bleiben Ljubicic und Schwäbe beim 1. FC Köln?

Es waren wohl die turbulentesten Personalien der vergangenen Wochen beim 1. FC Köln, nun könnten sie bald ausdiskutiert sein. Bleiben Dejan Ljubicic und Marvin Schwäbe beim 1. FC Köln?

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Geht er oder bleibt er? Wochenlang wurde über die Personalie Dejan Ljubicic rund um das Geißbockheim heftig diskutiert und spekuliert. Hier der Wechselwunsch, da das Angebot, da andere Vorstellungen. In den Sozialen Medien wurden sogar einige Stimmen laut, die einen Abschied des Österreichers angesichts der schlechten vergangenen Spielzeit durchaus begrüßt hätten. Eine sportliche Antwort hatte der Mittelfeldspieler seinen Kritikern dann am Samstag auf dem Platz gegeben. Mit einer Gala-Vorstellung hat sich Dejan Ljubicic beim FC eindrucksvoll zurückgemeldet. Nun scheint die Geschichte um einen Wechsel in diesem Sommer zu einem Ende zu kommen. Die Vorzeichen deuten auf den Verbleib des Österreichers.

Struber: „Er ist für uns ein wichtiger Ankerpunkt“

Das wohl auch, weil der Deal nach Leeds ganz offensichtlich nicht zu Stande gekommen ist. Der 26-Jährige wäre wohl sehr gerne nach England gewechselt. Schon in der vergangenen Saison hatte Ljubicic bekanntlich Kontakt zum VfL Wolfsburg, der Wechsel platzte. Noch am Dienstag hatte die „Daily Mail“ von einem möglichen neuen Angebot aus Leeds geschrieben. Das ist aber mittlerweile überholt. Die „Whites“ haben offensichtlich einen anderen Spieler im Visier. Und den ausgerechnet beim Ligarivalen der Kölner. Fortuna Düsseldorfs Ao Tanaka soll nach übereinstimmenden englischen Medienberichten in die zweite englische Liga wechseln. Die offenbar festgeschriebene Ablöse von rund 2,5 bis 3 Millionen Euro sollen dem Ganzen nicht im Wege stehen. Wie unter anderem die „Rheinische Post“ berichtet, sei man sich im Grunde „handelseinig“. Es gäbe nur noch Details zu klären.Tanaka trainierte am Mittwoch auch nicht mehr in Düsseldorf.

Damit scheint die Personalie Ljubicic für diesen Sommer keine mehr zu sein – auf jeden Fall nicht bei Leeds, die „Whites“ hatten zwischenzeitlich auch über eine Verpflichtung von Gus Hamer nachgedacht. Weitere Angebote scheint der FC jedenfalls nicht bekommen zu haben. Welchen Wert der Verbleib für Köln hat, zeigte Ljubicic gegen Braunschweig, unter anderem mit zwei Toren sowie zahlreichen Balleroberungen und Umschaltmomenten. „Ich weiß, was wir als Club an Dejan haben. Und natürlich kämpfen wir um ihn und wollen ihn weiter hier haben, um die großen Ziele, die wir haben, im Auge halten zu können. Er ist für uns ein wichtiger Ankerpunkt“, hatte Gerhard Struber am Samstag gesagt.

Wirtschaftlich ist der Verbleib aber durchaus anders zu betrachten. Denn Ljubicic bleibt zwar beim FC, hat seinen Vertrag dem Vernehmen nach aber nicht verlängert. Heißt: Der Kontrakt läuft im kommenden Sommer aus. Der Mittelfeldspieler, dessen Marktwert das Online-Portal transfermarkt.de noch in der vergangenen Spielzeit auf zehn und aktuell auf fünf Millionen Euro schätzt, ist im kommenden Sommer ablösefrei. Der FC sieht bei einem Wechsel keinen müden Euro.

Was ist mit Marvin Schwäbe?

Auch bei den Blackburn Rovers brodelt weiterhin die Gerüchteküche. Der Zweitligist ist auf der Suche nach einem neuen Keeper. Der ist bislang noch nicht gefunden, Marvin Schwäbe soll ein Kandidat sein – laut englischer Medien aber kein wahrscheinlicher. Täglich werden bei den Rovers neue Namen gehandelt. Zuletzt wurde der Ire Mark Travers vom FC Bournemouth als mögliche Leihe gehandelt, der Deal ist aber wohl vom Tisch. Nun wollen die Rovers laut übereinstimmenden englischen Medienberichten einen Vorstoß bei Balázs Tóth wagen. Der 26-Jährige ist Keeper bei Fehervar. Dem Vernehmen nach soll es bereits Gespräche geben. Sollte die Personalie Schwäbe bei den Rovers vom Tisch sein, ist der Verbleib aber nicht gesichert. Dem Keeper sollen auch weitere Angebote aus dem Ausland vorliegen.

Christian Keller betonte am Samstagabend noch einmal, dass er lieber zwei erstklasssige Torhüter im Kader hätte als nur einen. Das klingt zwar sehr logisch, ist aber wohl nur die halbe Wahrheit. Denn Schwäbe kassiert natürlich auch das Gehalt eines erstklassigen Torhüters. Ein Wechsel würde auch eine, wenn auch geringe, Ablöse mit sich bringen. Zudem droht auch weiterhin die Gefahr einer Torwart-Diskussion. Und: Der FC hat sich frühzeitig für eine Vertragsverlängerung von Philipp Pentke entschieden, hat also eine etatmäßige Nummer zwei in den eigenen Reihen. „Wenn für Marvin ein attraktives Angebot kommen sollte, werden wir eine Lösung finden“, betonte Keller, erklärte aber auch, dass Konkurrenz das Geschäft belebe und es im Falle eines Verbleibs die Aufgabe von Jonas Urbig sei, sich dieser Konkurrenz zu stellen.



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Said El Mala

FC Leihspieler

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Jaka Potocnik

Ein möglicher Hübers-Ausfall würde die Kaderlücken offenbaren

Timo Hübers jubelt nach seinem Treffer zum 1:0.
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Ein möglicher Hübers-Ausfall würde die Kaderlücken offenbaren

Mit einer Erkältung hat sich Timo Hübers in den vergangenen Tagen krank gemeldet. Voraussichtlich kehrt der Kapitän rechtzeitig für das Schalke-Spiel auch wieder zurück. Dennoch deutet die Personalie auf ein Problem beim 1. FC Köln: Der mögliche Hübers-Ausfall offenbart die Kaderlücken.

Gegen Eintracht Braunschweig erzielte Timo Hübers das 1:0, sein zweites Saisontor. Der Kapitän ist einer der absoluten Leistungsträger bei den Geißböcken. Gegen Schalke könnte er fehlen, der Kapitän des 1. FC Köln: Der mögliche Hübers-Ausfall offenbart die Kaderlücken.

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Nein, den Stellenwert seines Kapitäns wollte Christian Keller am Samstagabend nicht an dem Tor fest machen. „Er ist Kapitän, weil er als Person ein hohes Standing in der Mannschaft hat. Er ist Kapitän, weil er konstant gute Leistungen bringt“, sagte der Sportdirektor. „Und, weil er ein kluger Kopf ist.“ Und der kluge Kopf hatte den FC gegen Braunschweig in Führung gebracht – zumindest offiziell. Denn eigentlich sprang der Ball von Timo Hübers Stirn an den Rücken von Tim Lemperle und dann erst ins Netz. Doch in der Statistik der DFL wird Hübers nun mit zwei Saisontoren aufgeführt. Der Stellenwert des Kölner Spielführers lässt sich tatsächlich nicht an den beiden Toren festmachen. Während die Kapitänsbinde in der vergangenen Spielzeit immer wieder als Ursache für die Krise des Ex-Kapitäns Florian Kainz hinhalten musste, so scheint sie nun zu beflügeln. Hübers ist ebenfalls einer der Gewinner des Saisonauftakts.

Pauli gegenüber Heintz die Nase vorne

Und so wird der kurzfristige Ausfall des 26-Jährigen doch die ein oder andere Sorgenfalte auf die Stirn des Trainers Gerhard Struber zaubern. Zwar hat sich Hübers „nur“ erkältet gemeldet und bis Sonntag sind es auch noch ein paar Tage und doch klingelt da wohl im Hinterkopf des Coachs der Gedanke, dass Hübers möglicherweise ausfallen könnte. Und spätestens in diesem Moment holt den FC die Transfersperre und der nicht gleichermaßen breit besetzte Kader dann doch wieder ein. Dass gerade die Innenverteidigung zur Sollbruchstelle werden kann, war wohl spätestens seit dem Abgang von Jeff Chabot klar. Kaum auszumalen, was passiert wäre, wenn Hübers von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch gemacht hätte. Der FC hätte nahezu blank da gestanden. Insofern ist die „Entdeckung“ von Shooting Star Julian Pauli ein wahrer Segen.

Nun aber deckt die Personalie Hübers die Schwachstelle des Kaders auf. Auch wenn Struber am Mittwoch den hochtalentierten Neo Telle aus der U21 bei den Profis mittrainieren ließ und mit Elias Bakatukanda ein weiteres Talent bereits auf der Bank bei den Profis sitzt, hat der FC zurzeit nur zwei fitte Innenverteidiger im Kader. Neben Pauli würde somit wohl Dominique Heintz auflaufen. Noch vor dem Pokalspiel gegen Sandhausen stellte sich die Frage nach der Nummer eins neben Hübers – der erfahrene Heintz oder der unbekümmerte Pauli. Die Frage ist mittlerweile beantwortet. Der 19-Jährige hat sich festgespielt, ist aus der Startelf aktuell nicht wegzudenken. Obwohl der FC gegen Braunschweig gerade in der Offensive überzeugte, war Pauli einer der besten Akteure.

Pauli gegen Braunschweig mit Bestwerten

Der 19-Jährige kam auf die beste Zweikampfquote aller Kölner (70 %), spielte die meisten Pässe, von denen nahezu 97 Prozent auch ankamen – ebenfalls Bestwert und hatte die meisten Ballkontakte von allen Akteuren. Dafür kann Heintz auf die Erfahrung von nahezu 300 Profispielen zurückblicken. Doch der Abwehrspieler hatte bei seinem letzten Auftritt in der Startelf, im Duell gegen Elversberg dagegen nicht seinen besten Tag. Der Routinier war an beiden Gegentoren beteiligt. Zudem offenbarte der Innenverteidiger einige Tempodefizite. Gerade gegen schnelle Stürmer wie Schalkes Moussa Sylla könnte dieses Manko bitter bestraft werden. Zuletzt war Heintz eher außen vor. Gegen Sandhausen kam der 31-Jährige zu einem Kurzeinsatz, bereitete auch das 3:2 vor, am Samstag saß Heintz komplett auf der Bank.

Ob Hübers wirklich ausfallen wird, wird sich wohl erst gegen Ende der Woche herausstellen. Somit ist die Frage nach einem möglichen Ersatz auch hypothetisch. Der drohende Ausfall zeigt aber, wie eng die Kölner in der Innenverteidigung aufgestellt sind. Viel darf in der Abwehr jedenfalls nicht passieren.



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Said El Mala

FC Leihspieler

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Jaka Potocnik

Deal fix: Salih Özcan wechselt zum VfL Wolfsburg

Salih Özcan trägt künftig das Trikot des VfL Wolfsburg
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Deal fix: Salih Özcan wechselt zum VfL Wolfsburg

Ex-FC-Profi Salih Özcan wechselt zum VfL Wolfsburg. Der Mittelfeldspieler wurde für ein Jahr an die Wölfe ausgeliehen. Beim BVB hätte der gebürtige Kölner nur wenige Chancen auf Spielzeit erhalten.

Es hatte sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet, nun ist es amtlich: Salih Özcan wechselt zum VfL Wolfsburg. Der gebürtige Kölner verlässt den BVB damit nach zwei Spielzeiten.

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Schon in den ersten beiden Pflichtspielen hatte der Mittelfeldspieler nicht im Kader des BVB gestanden. Aus sportlichen Gründen wie Neu-BVB-Coach Nuri Sahin vor dem Pokalspiel gegen Lübeck erklärte. Schon vor einigen Tagen soll es dem Vernehmen nach Gespräche gegeben haben. „Die Jungs wissen um ihre Situation“, sagte Sahin vor einigen Tagen. Und diese Situation hätte wohl sehr wenig Einsatzzeit bedeutet. Zwar hatte Özcan angekündigt, sich dennoch durchsetzen zu wollen, nun hat es aber den logischen Wechsel gegeben. Der gebürtige Kölner wird für ein Jahr an den VfL Wolfsburg ausgeliehen. Eine Kaufoption soll es dem Vernehmen nach nicht geben. „Nach sehr guten Gesprächen freue ich mich, nun hier in Wolfsburg zu sein. Der Verein und die Mannschaft haben definitiv die Voraussetzungen, europäisch zu spielen. Ich werde versuchen, meinen Beitrag zu leisten, Gas zu geben und meine Qualitäten auf den Platz zu bringen“, sagt Özcan.

Hasenhüttl: „Er wird uns guttun“

Schon vor einigen Wochen soll es Interessenten aus der Türkei sowie aus Frankreich gegeben haben. Nun wird Özcan weiter in der Bundesliga spielen. Der Mittelfeldspieler war bekanntlich im Sommer 2022 für rund fünf Millionen Euro nach Dortmund gewechselt. Eine schwere Entscheidung für den gebürtigen Kölner. Für den BVB lief Özcan seitdem 70 Mal auf, stand auch mehr als 50 Mal in der Startelf, wirklich durchsetzen konnte er sich nicht. Und das wäre auch nicht einfacher geworden. Denn der BVB hat im Mittelfeld noch einmal nachgelegt. „Wir freuen uns sehr, dass sich Salih Özcan dem VfL Wolfsburg anschließt. Mit seiner Mentalität und seiner Art und Weise, Fußball zu spielen, ist er die perfekte Ergänzung für unser Mittelfeld. Wir sind überzeugt, dass die Eigenschaften, die er mitbringt, unserem Spiel guttun“, sagte VfL-Cheftrainer Ralph Hasenhüttl.

Linton Maina im Trikot des 1. FC Köln

Einzelkritik

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Transferphase

Schalke-Glücksbringer Jan Thielmann: „Kopf aus und Ball rein“

Jan Thielmann im Trikot des 1. FC Köln im Spiel gegen Werder Bremen
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Schalke-Glücksbringer Jan Thielmann: „Kopf aus und Ball rein“

Nach dem 5:0-Erfolg über Eintracht Braunschweig wartet auf den 1. FC Köln ein emotionales Spiel beim FC Schalke 04. Für Jan Thielmann eine besondere Begegnung. Bei den Königsblauen erzielte er vor vier Jahren noch als Offensivspieler sein erstes Pflichtspieltor und dazu den Siegtreffer in letzter Minute für den 1. FC Köln: Darum ist Jan Thielmann der Glücksbringer gegen S04

Gute Erinnerungen hat der Youngster noch an Schalke 04. Das erste Pflichtspieltor und noch nie verloren gegen Königsblau. Zudem könnte er eine wichtige Rolle einnehmen beim 1. FC Köln: Darum ist Jan Thielmann der Glücksbringer gegen S04.

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Nach dem deutlichen Erfolg über Eintracht Braunschweig am vergangenen Wochenende wartet auf den 1. FC Köln am Sonntag wohl eine größere Herausforderung. Der FC ist zu Gast auf Schalke. Jan Thielmann wird die Reise nach Gelsenkirchen sicherlich mit der vom Trainer so ersehnten Leichtigkeit antreten können, immerhin rief auch der 22-Jährige am Samstag seine bisher beste Saisonleistung ab und legte Tim Lemperle das zwischenzeitliche 3:0 auf. Thielmann reist aber auch mit guten Erinnerungen nach Schalke und das noch nicht einmal, weil das Kölner Eigengewächs noch nie (zumindest bei den Profis) gegen Königsblau verloren hat (Vier Siege, ein Remis) und insofern eine Art Glücksbringer für die Geißböcke sein dürfte. Vielmehr erzielte der etatmäßige Offensivspieler in einer schwierigen Saisonphase seinen ersten Saisontreffer.

Thielmanns Premierentreffer gegen Schalke, aber ohne Fans

Und zudem auch den 2:1-Siegtreffer in der Nachspielzeit. „Ich hatte mich im Zentrum festgelaufen. Der Ball kam dann doch noch irgendwie zu mir. Und dann Kopf aus und Ball rein“; sagte das Eigegewächs am Mittwoch nach dem Training. „Ein schönes Gefühl.“ Ein schönes Gefühl, aber eins aus einer gefühlt anderen Welt. Der Treffer liegt mittlerweile vier Jahre zurück. Vier! Damals spielten die beiden Teams noch in der Bundesliga – auch schon gegen den Abstieg, keine ahnte, dass die Geißböcke noch einen kurzen Europa-Ausglug einstreuen würden. Vor allem aber spielten die Teams unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Corona. Auch die Fußballwelt stand still. „Es war eine turbulente Saison für uns und für Schalke. Das hat keinem so richtig Spaß gemacht“, erinnert sich der Torschütze. „Umso schöner, dass wir nun in einem vollen Stadion auf Schalke wieder spielen können.“

Dabei hat sich auch die Situation des 22-Jährigen verändert. Thielmann ist mittlerweile auf der rechten Verteidigerposition angekommen. Komplett rund läuft es noch nicht. Gerade zum Saisonauftakt gegen den HSV hatte der Youngster seine Probleme mit HSV-Außenbahnspieler Jean-Luc Dompé. „Er hat mich das ein oder andere Mal schlecht aussehen lassen“, sagte Thielmann. Aber: „Ich habe ja noch immer wenige Spiele auf der Position gemacht. Es macht trotzdem Spaß. Ich komme immer mehr rein und kann dann auch offensiver werden. Das kann auf Dauer eine Lösung sein“, so Thielmann weiter. „Wir wollen offensive Außenverteidiger haben und mit ihnen auch Torgefahr erzeugen.“ Torgefahr, die der gelernte Offensivspieler mitbringen sollte.

Thielmann gegen Schalke als Kapitän?

Erstaunlicherweise bringt Thielmann mit seinen 22 Jahren vor allem Erfahrung mit. Das Eigengewächs kommt mittlerweile auf 128 Pflichtspiele für den FC. Auf der Rekordspieler-Liste der Kölner liegt Thielmann bereits in der Top-100. Auch deswegen wurde Thielmann in den Mannschaftsrat aufgenommen. „Es ist schon mehr Verantwortung. Die Anerkennung ist schön. Meine Position ist mehr gefragt“, sagt Thielmann. Gerade bei der Eingewöhnung würde er den jungen Spielern helfen. Am Sonntag heißt es für Thielmann wieder sportliche Verantwortung zu übernehmen. Der 22-Jährige betont zwar, dass der Erfolg über Braunscheig die Stimmung schon ein „Stück weit“ verändert habe, dennoch wird die Aufgabe bei Königsblau nicht einfach.

Daran ändert auch die jüngste gute Bilanz gegen S04 nichts. „Wir müssen unsere Leistungen bringen. Da ist es egal, ob wir die letzten Spiele gewonnen haben“, sagt Thielmann und ergänzt: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, Schalke hat auch gute Spiele gemacht. Es kommt auf Momentum an.“ Und darauf bereiten sich die Geißböcke weiterhin vor. Auch am Mittwoch fehlte Timo Hübers weiterhin. Ob der Kapitän bis Sonntag fit wird, ist offen. Dann würde ein Spieler aus dem Mannschaftsrat das Amt übernehmen müssen. „Wer würde nicht gerne die Binde tragen?“, so Thielmman. Der Youngster schon. Und irgendwie würde diese Pflichtspiel-Premiere zu einem Spiel in Schalke passen.



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Said El Mala

FC Leihspieler

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Jaka Potocnik

Der Taktgeber des 1. FC Köln

Gerhard Struber und Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln
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Der Taktgeber des 1. FC Köln

Mit der Vorlage zum 5:0 hat sich Denis Huseinbasic am Samstag auch auf die „Assists“-Liste der Geißböcke eingetragen. Erstaunlich spät, denn der Mittelfeldspieler glänzt durch sein starkes Passspiel und gute Vorlagen beim 1. FC Köln: Denis Huseinbasic ist längst ein absoluter Leistungsträger beim FC.

2022 für 50.000 Euro gekommen, hat der 23-Jährige seinen Marktwert vervielfacht. Und das zu Recht, der gebürtige Hesse spielt im zentralen Mittelfeld bislang eine beeindruckende Rolle und gibt den Takt vor beim 1. FC Köln: Denis Huseinbasic ist längst ein absoluter Leistungsträger beim FC.

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Die großen Scheinwerfer gehörten nach den packenden 90 Minuten anderen: Etwa Dejan Ljubicic, der mit seinem Gala-Auftritt und zwei Toren sein fast schon vergessenes Können mal wieder komplett offenlegte und damit die Wechsel-Diskussionen noch einmal anheizte. Oder Tim Lemperle, der das so lang ersehnte erste Stürmer-Tor erzielt hatte. Oder Kapitän Timo Hübers, der mit seinem zweiten Saisontreffer das Spektakel doch überhaupt erst einleitete. Protagonisten gab es am Samstag einige, die aus einer guten Mannschaftsleistung noch einmal herausstachen. Gar nicht so auffällig, aber mindestens genauso effektiv spielte ein ganz anderer und entwickelt sich immer mehr zum Dirigenten des 1. FC Köln: Denis Huseinbasic. Der 23-Jährige ist bei den Geißböcken längst mehr als nur ein Stammspieler.

Vorarbeit hätte zu mehr Toren führen müssen

Bei einigen seiner Transfers bewies Christian Keller in den vergangenen Jahren bekanntlich nicht das beste Händchen – so lautet zumindest der Vorwurf zahlreicher Fans in den Sozialen Medien. Denis Huseinbasic ist jedenfalls ein Gegenbeispiel. Der Mittelfeldspieler kam im Sommer 2022 von Kickers Offenbach an den Rhein. Für den jungen Spieler überwies der FC damals 50.000 Euro an die Hessen. Der Marktwert des Nationalspielers von Bosnien-Herzegowina wird von transfermarkt.de auf vier Millionen Euro geschätzt, das Online-Portal Gool.ai berechnet den Wert sogar auf 4,8 Millionen Euro. Aktuell dürfte der sportliche Wert den Kölner Verantwortlichen aber durchaus lieber sein. Denn Huseinbasic dreht in dieser Spielzeit mal so richtig auf, erinnert an den Youngster, der im ersten Jahr unter Steffen Baumgart einen Raketenstart hinlegte.

Dabei stehen nach vier Spieltagen erst ein Tor und eine Torvorlage auf der Haben-Seite. Eigentlich ein sehr guter Wert und dennoch steht vor der Scorerausbeute ein „erst“. Denn es war durchaus mehr für Huseinbasic und den FC drin. Gegen den HSV ließ Tim Lemperle gleich zwei Großchancen nach starker Vorarbeit von Huseinbasic liegen. Mit genialen Steckpässen setzte der Mittelfeldspieler unter anderem Damion Downs gegen Elversberg und Sandhausen ein, in beiden Situationen versagtem dem Stürmer die Nerven. Mindestens drei Tore hätte die Kölner Offensive nach Vorarbeit des ehemaligen U21-Nationalspielers erzielen müssen. Im zentralen Mittelfeld ist der 23-Jährige der offensivere Spieler, der Akteuer, der den Takt, das Spiel vorgibt.

Besonders stark im Passspiel

Nicht umsonst kommt Huseinbasic auf eine sehr beachtliche Passquote. Laut Datenexperten sind vor allem die progressiven Pässe, also Abspiele, die in der gegnerischen Hälfte mindestens zehn Meter Richtung gegnerisches Tor erreichen, eine der herausragenden Qualitäten des Mittelfeldspielers, genauso wie die eröffnenden Abspiele ins letzte Drittel. Zudem spult Huseinbasic zahlreiche Kilometer ab, steht wie nur wenige andere für den Struber-Fußball. In dem zentralen Gebilde der Kölner ist der gebürtige Hesse längst ein absoluter Leistungsträger. Dabei aber alles andere als ein Lautsprecher. Es wirkt fast so, als genieße der Mittelfeldspieler die leisen, die unscheinbaren Momente. Insofern wird es ihn wohl nicht gestört haben, dass die Schweinwerfer an diesem Samstagabend anderen gehörten. Gegen Schalke kann das schon wieder ganz anders aussehen.



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FC Leihspieler

Jaka Potocnik vom 1. FC Köln

Jaka Potocnik

Überraschende Berufung: FC-Profis für deutschen Nachwuchs im Einsatz

Nominiert für die U20: Julian Pauli und Damion Downs vom 1. FC Köln
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Überraschende Berufung: FC-Profis für deutschen Nachwuchs im Einsatz

Gleich zwei Profis des 1. FC Köln sind für die U20 des DFB nominiert worden. Und eine der beiden überrascht in der Tat. Beide haben sich durch gute Leistungen in den Fokus gespielt, aber einer stand noch für einen anderen Verband im Aufgebot: Damion Downs und Julian Pauli für die U20 des DFB nominiert.

Gute Nachricht für den 1. FC Köln: Damion Downs und Julian Pauli wurden laut „Kicker“ für die U20 des DFB nominiert. Die offizielle Bestätigung des Verbands steht jedoch noch aus.

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Während der Großteil des 1. FC Köln an einem Benefiz-Turnier im Bonner Sportpark Nord teilnemen wird, heißt es für einige FC-Profis auf Länderspielreise gehen. Und offensichtlich für mehr als noch zuletzt. Denn Bundestrainer Hannes Wolf hat laut „Kicker“ gleich zwei FC-Profis für die kommenden Spiele der deutschen U20 berufen. Davon kommt eine doch ein wenig überraschend. Und nicht etwa der Kölner Shootingstar Julian Pauli. Der Innenverteidiger überzeugte am Wochenende einmal mehr mit überragenden Werten, kam unter anderem auf die beste Passs- und Zweikampfquote. Pauli hat sich durch sein starkes Spiel, seine souveränen Aiuftritte beim FC festgespielt und nun die Einladung für die deutsche U20 für die Länderspiele gegen Rumänien und Italien erhalten. Nach seinen Leistungen beim FC winkt sein U20-Debüt. Und das vier Jahre nach seiner Premiere im DFB-Trikot. 2020 spielte Pauli in der U16 gegen Dänemark.

Harchaoui für U19 im Einsatz

Überraschender kommt die Nominierung von Damion Downs. Der Stürmer der Kölner stand noch im erweiterten Kader der US-Mannschaft für die Olympischen Spiele in Paris. Downs besitzt beide Staatsbürgerschaften, war auch schon für den deutschen Nachwuchs nominiert, spielte für den DFB aber bislang noch nicht. Das könnte sich im September ändern. Auch Pauli besitzt eine weitere Staatsbürgerschaft. Der Innenverteidiger wurde in London geboren. Neben den beiden Youngstern dürften auch Jonas Urbig Eric Martel und Jan Thielmann wieder für die U21 für die Begegnungen gegen Israel und Estland berufen werden. Martel war in den vergangenen Begegnungen Kapitän der Mannschaft von Bundestrainer Antonio di Salvo. Möglicherweise steht auch tim Lemperle wieder im Aufgebot.

Für die U19 wurde wiederum U17-Weltmeister Fayssal Harchaoui als einziger Kölner berufen. Der Mittelfeldspieler wurde von Bundestrainer Hanno Balitsch genauso nominiert wie FC-Neuverpflichtung Said El Mala, der zuletzt für seinen Heimatverein die Viktoria erfolgreich war. Das erste Mal im Pflichtspiel-Einsatz wird auch Kölns Ex-Trainer André Pawlak sein. Der neue Bundestrainer der U16 berief mit Brian Adoga und Jan Colles zwei FC-Spieler. Mit Leart Pacarada (Kosovo), Denis Huseinbasic (Bosnien-Herzegowina), Mathias Olesen (Luxemburg) und möglicherweise auch Dejan Ljubicic (Österreich) könnten noch weitere Spieler auf A-Länderspielreise gehen.



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