Vorbereitungsbeginn auf Schalke-Spiel: Ein Braunschweig-Torschütze fehlt

Die Spieler des 1. FC Köln nach dem Braunschweig-Duell
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Vorbereitungsbeginn auf Schalke-Spiel: Ein Braunschweig-Torschütze fehlt

Der FC ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 am kommenden Sonntag gestartet. Und es gibt ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Timo Hübers fehlt krank.

Drei Tage nach dem überragenden 5:0-Erfolg über Eintracht Braunschweig und damit dem zweiten Pflichtspiel-Sieg in Serie ist der FC in die Vorbereitung auf die kommende Partie gestartet. Am Sonntag sind die Geißböcke zu Gast beim FC Schalke 04. Vorab gab es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Timo Hübers fehlt krank.

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Nach der kurzfristigen Umstellung am Pokal-Wochende konnte Gerhard Struber am vergangenen Samstag gegen Eintracht Braunschweig wieder nahezu aus dem Vollen schöpfen. Bis auf die Langzeitverletzten standen dem Kölner Coach alle Akteure zur Verfügung. Struber rotierte also wieder zurück zu seiner vermeintlich stärksten Elf. Eric Martel und Dejan Ljubicic standen wieder in der Anfangsformation und gerade der Österreicher dankte dem Trainer die Nominierung mit einem überragenden Spiel. Nun ist die Vorbereitung auf die Begegnung gegen den FC Schalke 04 gestartet. Nachdem es am Montag noch trainingsfrei gab, bat Trainer Gerhard Struber am Dienstagvormittag bei sommerlichem Wetter zur ersten Einheit.

Hübers fehlt im Training

Allerdings fehlte ein Spieler am Dienstag krankheitsbedingt. Timo Hübers hatte sich zu der Einheit am Morgen mit einer Erkältung abgemeldet. Der Kapitän hatte mit seinem Kopfballtreffer das 5:0 gegen Eintracht Braunschweig eröffnet, bereits der zweite Treffer des Abwehrchefs in dieser Saison. Neben Jan Thielmann ist Hüber der einzige Spieler, der bislang in allen Begegnungen die komplette Spielzeit auf dem Feld stand. Ob der Innenverteidiger rechtzeitig für die Begegnung bei Königsblau fit wird, ist komplett offen. Ansonsten kann Struber bislang komplett aus dem Vollen schöpfen. Abgesehen von den Langzeitverletzten trainierten alle anderen Spieler mit.

Mit Max Finkgräfe und Florian Kainz fallen zwei potenzielle Leistungsträger aus, die beiden Stammspieler der Vorsaison werden im Frühherbst zurück im Training erwartet. Luca Kilian und Jacob Christensen erholen sich von ihren Kreuzbandverletzungen. Mark Uth fehlte am Dienstag abenfalls udn wird nach und nach wieder in die volle Belastung geführt. Spätestens in der Länderspielpause soll Uth im Training wieder voll angreifen. Der Offensivspieler hatte sich eine muskuläre Verletzung zugezogen und wird gegen seinen Ex-Verein aus Schalke noch fehlen. Am Mittwoch steht eine weitere Einheit um 10.30 Uhr auf dem Programm. Am Donnerstag ist noch einmal trainingsfrei. Die Einheiten am Freitag und Samstag finden unter ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Begegnung in Gelsenkirchen wird am Sonntag um 13.30 Uhr (Sky und Liveticker auf come-on-fc.com) angepfiffen.


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Einzelkritik

Gibt es noch Wechsel?

Gleich vier FC-Profis in der Kicker-Elf des Spieltags

Die Mannschaft des 1. FC Köln jubelt nach dem Sieg.
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Gleich vier FC-Profis in der Kicker-Elf des Spieltags

Der 1. FC Köln überagte am Wochenende gegen Eintracht Braunschweig. Die Leistung der Geißböcke blieb auch dem „Kicker“ nicht verborgen. So gibt es gleich mehrere nominierte Spieler des 1. FC Köln: Vier FC-Profis in der „Kicker“-Elf des Tages.

Auf gleich mehreren Positionen konnten die Spieler des FC gegen Braunschweig überzeugen. Nicht nur Fans und Verein sind mit der Leistung am dritten Spieltag zufrieden. Auch der Kicker ehrt die Leistung des 1. FC Köln: Vier FC-Profis in der „Kicker“-Elf des Tages.

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Die Freude und die Erleichterung war den Spielern des 1. FC Köln nach dem Abpfiff deutlich anzusehen. Gemeinsam feierten die Kölner den 5:0-Sieg über Braunschweig mit den Fans vor der Südkurve. Zu recht. Der FC war dem Tabellenschlusslicht in allen Belangen überlegen, zahlreiche Spieler überragten. Das sieht auch das Fachmagazin „Kicker“ so und stellt gleich vier Spieler der Geißböcke in die „Kicker“-Elf des Tages. So stehen mit Timo Hübers und Jan Thielmann zwei Spieler der Abwehrreihe in der Elf sowie mit Linton Maina und Dejan Ljubicic zwei Mittelfeldspieler. Ljubicic, gegen Braunschweig einer der Gewinner, in Sachen Transferpolitik möglicherweise einer der Verlierer. Zudem wurde der 26-Jährige zum Spieler des Spieltages ernannt.

Überragende Leistung auf mehreren Positionen

In der vergangenen Spielzeit gab es nur ein Spiel, in dem drei Kölner-Spieler gleichzeitig Teil der Elf waren. Nach dem 3:1 gegen Gladbach in der vergangenen Saison fanden sich Luca Waldschmidt, Florian Kainz und Eric Martel in der Aufstellung wieder. Damals stand der FC mit acht Punkten auf dem 16. Tabellenplatz und hoffte, durch den Sieg eine Wende der bisher schlechten Saison einleiten zu können. Das funktionierte bekanntlich nicht. In der weiteren Spielzeit schafften es Marvin Schwäbe (vier Mal), Max Finkgräfe (zwei Mal) und jeweils einmal Davie Selke und Faride Aidou in die Elf. Und Dejan Ljubicic: Auch in der vergangenen Spielzeit stand der Österreicher einmal in der Elf des Spieltags.

Auch für Timo Hübers und Linton Maina ist es nicht die erste Nominierung. Hübers war in der Spielzeit 22/23 sogar gleich drei Mal Teil der Auswahl, Maina immerhin zwei Mal. Für Thielmann ist die Nominierung eine Premiere. Die interne FC-Liste bei den noch für Köln aktiven Spieler führt Marvin Schwäbe mit neun Nominierungen souverän an. Hübers wurde im Kölner Dress bereits fünf Mal nominiert.



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Said El Mala

FC Leihspieler

Verlierer Transferpolitik

Jaka Potocnik bekommt noch keine Einsatzzeit bei den FC-Profis

Jaka Potocnik saß wieder auf der Bank des 1. FC Köln
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Jaka Potocnik bekommt noch keine Einsatzzeit bei den FC-Profis

Auch am dritten Spieltag in der 2. Bundesliga gab es keine Einsatzzeit für den Youngster des FC. Jaka Potocnik stand zwar im Kader, blieb aber auf der Bank des 1. FC Köln: Darum feierte Potocnik kein Liga-Debüt.

Zum ersten Mal in dieser Saison stand der 19-Jährige im dritten Ligaspiel gegen Eintracht Braunschweig im Kader. Jedoch blieb der Slowene ohne Einsatzzeit beim 1. FC Köln: Darum feierte Potocnik kein Liga-Debüt.

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Die unglücklichen Umstände bei der Verpflichtung des Slowenen dürfte wohl auch der letzte FC-Anhänger mittlerweile kennen. Kündigung beim Ex-Verein, Unterschrift in Köln, großes Geschrei, Transfersperre der FIFA für die Geißböcke – so die Kurzfassung. Der junge Angreifer war im Januar 2022 von NK Olimpija aus der slowenischen Stadt Ljubljana zum FC gewechselt. Jaka Cuber Potocnik wurde zunächst zur U19 verfrachtet und trainiert seit der Sommerpause bei den Profis mit. In den Testspielen zeigte Potocnik durchaus eine ordentliche Leistung, machte Hoffnung auf mehr. Mehr verspricht sich wohl auch der 19-Jährige selber von der aktuellen Spielzeit. Der Youngster hat sich nämlich selbst große Ziele gesetzt.

Struber: “Da müssen sich einige noch strecken“

Sehr große Ziele: „In der Bundesliga will ich um die Meisterschaft mitspielen und im DFB-Pokal möchte ich ins Finale kommen. Ich hoffe, dass ich mit vielen Toren dazu beitragen kann“, sagte Potocnik im März vergangenen Jahres dem Geissblog. Da wird der Slowene wohl noch etwas warten müssen. Bisher gab es in der Profimannschaft des 1. FC Köln für den Offensivspieler noch keinen Einsatz. Zumindest schaffte es Potocnik am vergangenen Samstagabend gegen Eintracht Braunschweig das erste Mal in den Kader. Jedoch wechselte FC-Trainer Gerhard Struber den jungen Hoffnungsträger nicht ein, sondern brachte in der 86. Minute beim Spielstand von 4:0 für die Kölner lieber Mathias Olesen und vor allem Steffen Tigges für Eric Martel und Damion Downs.

Der Wechsel in der Offensive war für so manchen Fan in den Sozialen Medien nicht nachvollziehbar. Bei solider Führung und noch vier zu spielenden Minuten plus Nachspielzeit wäre eine Einwechslung des Youngsters durchaus vertretbar und wenig riskant gewesen. Auf die Frage, warum Struber sich gegen den 19-Jährigen und auch gegen die Einwechslung von Marvin Obuz entschieden habe, gab es eine eindeutige Antwort: „Ich gehe natürlich auf die Vorbereitung, die letzten Spiele und die Trainingsleistungen ein. Da sehe ich tagtäglich, wer da gerade wo steht“, erklärte Struber. Mit Luca Waldschmidt habe sich dann auch ein Spieler in den Vordergrund gedrängt, auch hintenraus ins Toreschießen zu kommen.

„Ich denke, wir brauchen das richtige Timing für die Jungs und nicht nur ein Vorsprung am Ende würde dann bewerkstelligen, die Spieler reinzubringen, sondern es ist am Ende immer die Leistung, die zählt und nichts anderes“, so Struber weiter. Wer sich mit seiner Leistung in den Vordergrund spiele, im Training und vor allem auch in den Spielen, der werde dann auch seine Einsatzzeit bekommen. Klar Worte des Trainers, die darauf schließen lassen, dass die Leistungen der Youngster noch nicht nach dem Geschmack des Österreichers sind. Und so kommt Struber zu einem klaren Fazit: „Da müssen sich einige dann auch schon noch ein Stück weit strecken.“ So wird der erste Einsatz bei den FC-Profis für Potocnik wohl noch auf sich warten lassen.


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Dejan Ljubicic überragt – der Wechsel steht nach wie vor im Raum

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln
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Dejan Ljubicic überragt – der Wechsel steht nach wie vor im Raum

Nicht nur mit seinen zwei Treffern zeigte Dejan Ljubicic am Samstagabend, wie wichtig er für den FC sein kann. Auch Gerhard Struber weiß, was er an dem 26-Jährigen hat. Doch offenbar ist eine Entscheidung über den Verbleib noch nicht getroffen beim 1. FC Köln: Die Zukunft von Dejan Ljubicic ist weiter offen.

Der Gala-Auftritt von Dejan Ljubicic hat zum einen noch einmal verdeutlicht, wie wichtig der Mittelfeldspieler für den FC sein kann. Zum anderen hat sich der 26-Jährige noch einmal prominenter ins Schaufenster gestellt. Während der FC um einen Verbleib kämpft, kann sich der Österreicher einen Wechsel noch immer vorstellen. Die Zukunft von Dejan Ljubicic ist weiter offen.

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Als Gerhard Struber nach den aufwühlenden, teils beeindruckenden Minuten auf das Spielfeld schritt und strahlend seinen Mittelfeldspieler abklatschte, da wirkte Dejan Ljubicic zufrieden, aber nicht unbedingt euphorisch. Eine gute halbe Stunde zuvor hatte der Österreicher seinen Gala-Auftritt mit einem Doppelpack gekrönt. Ljubicic hatte den FC nach schönem Pass von Linton Maina bereits im ersten Durchgang mit dem 2:0 auf Kurs gebracht. Nach einer guten Stunde dann nach einem etwas glücklichen „Doppelpass“ mit Lemperle auf 4:0 gestellt. Der 26-Jährige legte anschließend den Zeigefinger vor den Mund und rannte Richtung Fans. Erleichterung, die sich auch bei Trainer Struber abzeichnete, der mit geballten Fäusten am Rand feierte. Zuvor hatte der 26-Jährige bereits das 3:0 mit einem feinen Pass auf Jan Thielmann eingeleitet.

Erste Doppelpack nach knapp zwei Jahren

Für Ljubicic, der sich in der vergangenen Spielzeit noch in einer tiefen Krise befand, dessen Marktwert laut dem Online-Portal transfermarkt.de um nahezu die Hälfte auf rund fünf Millionen Euro eingebrochen ist, ein Befreiungsschlag. Und was für einer. Ljubicic war nicht nur an den drei Treffern beteiligt, der Mittelfeldpieler eroberte zahlreiche Bälle und schaltete sofort um, leitete viele gefährliche Aktionen ein und zeigte, wie wichtig er für den FC sein kann. „Da hätte es den Abend heute auch nicht gebraucht. Ich weiß natürlich, was ich oder was der Verein an Dejo haben“, sagte Struber. „Er ist für uns ein wichtiger Ankerpunkt“. Und in dieser Form der Unterschiedsspieler, den die Kölner an anderer Stelle suchen. Allerdings hatte der Gala-Auftritt noch einen kleinen Beigeschmack.

Denn nach wie vor ist nicht geklärt, ob der Österreicher überhaupt noch einmal für den FC auflaufen wird und das Spiel gegen Braunschweig vielleicht ein beeindruckender Abschied gewesen ist. Noch in der vergangenen Woche gab es wieder viele Diskussionen um den Mittelfeldspieler, der bereits im vergangenen Sommer seinen Wechselwunsch hinterlegt hatte und in dieser Transferphase am ehesten mit Leeds United FC in Verbindung gebracht wurde. Laut der „Bild“ sind diese Gespräche beendet, doch eine Sicherheit über den Verbleib gibt es nach wie vor nicht. Dem Vernehmen nach will Ljubicic, um den es in der vergangenen Woche diverse Meldungen über Berater-Wechsel gegeben hat, nach wie vor den Verein verlassen. Ein Treuebekenntnis gegenüber dem FC vermied der Spieler bislang.

Keller: „Bis dato gehe ich davon aus, dass er bleibt“

„Entscheidend ist doch immer, was Spieler, Berater und Club besprechen und davon ist wenig bis gar nichts nach Außen gelangt“, sagte Christian Keller zwar, ein letztes Wort zum endgültigen Verbleib des Spielers ist dies aber immer noch nicht. „Bis dato gehe ich davon aus, dass er bleibt“, sagte Keller. Nur ist „bis dato“ im Fußballgeschäft bekanntlich schnell überholt. So wird wohl erst die kommende Woche Klarheit bringen. Das Transferfenster schließt bekanntlich am 30. August. Bis dahin kann wohl noch alles passieren.

Die uneindeutigen Angaben und Worte zwischen den Zeilen lassen jedoch darauf schließen, dass noch viel passieren kann. „Natürlich kämpfen wir um ihn. Natürlich wollen wir ihn hier behalten, um unsere Ziele im Auge zu behalten“, sagte Struber. Kämpfen muss man eben bekanntlich nur um jemanden, der noch nicht sicher bleibt. „Wir wissen, dass das eine spannende Woche werden wird. Es ist wichtig, dass er sich wohlfühlt“, so Struber weiter. Wohlgefühlt haben dürfte sich Ljubicic beim Spiel gegen Braunschweig und seinen zwei Treffern im heimischen Stadion allemal. Ob dies der Ausschlag für eine Entscheidung pro FC sein könnte, bliebt weiterhin offen. Denn der Österreicher hat sich sicher ins Schaufenster gestellt. Es könnte also noch weitere Angebote geben.


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Ex-FC-Star Salih Özcan beim BVB vor dem Aus?

Salih Özcan im Trikot des BVB
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Ex-FC-Star Salih Özcan beim BVB vor dem Aus?

Steht Salih Özcan bei Borussia Dortmund vor dem Aus? Das Kölner Eigengewächs war im Sommer 2022 für rund 5,5 Millionen Euro zum BVB gewechselt. Doch in Dortmund ist die Konkurrenz wohl zu groß.

Am Freitagabend startet auch die Bundesliga in die neue Saison. Doch auch nach dem Auftakt kann es noch Kader-Veränderungen geben. Das Transferfenster schließt in einer guten Woche. Möglicherweise bahnt sich noch bei einem Ex-Kölner ein Wechsel an. Steht Salih Özcan bei Borussia Dortmund vor dem Aus?

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Mit Nuri Sahin hat bei Borussia Dortmund in dieser Saison bekanntlich ein neuer Trainer das Zepter übernommen. Der Ex-Profi soll den BVB wieder auf Spur bringen. Dabei ist der ehemalige türkische Nationalspieler überraschend klar in seinen Ansagen. So äußerte sich Sahin jetzt sehr deutlich zu dem Wechsel von Paris Brunner. Der U17-Weltmeister hatte lange mit dem BVB verhandelt, sich dann aber zu einem Wechsel zum AS Monaco entschieden. „Wir als Verein und ich als Trainer haben Paris eine klare Perspektive aufgezeigt. Aber wir müssen auch klar sagen, dass er sich mit Serhou Guirassy, Maximilian Beier, Sebastien Haller, Youssoufa Moukoko und unseren Flügelspielern messen muss. Da muss man in gewissen Phasen auch geduldig sein“, sagte der BVB-Coach und ergänzte: „Wir können niemandem etwas schenken, wir sind Borussia Dortmund, wir wollen hocherfolgreich sein.“

Sahin: „Die Jungs wissen um ihre Situation“

Ob Salih Özcan da noch ins Dortmunder Gebilde passt, ist zurzeit mehr als fraglich. Der Mittelfeldspieler war bekanntlich im Sommer 2022 für rund fünf Millionen Euro nach Dortmund gewechselt. Eine schwere Entscheidung für den gebürtigen Kölner. Für den BVB lief Özcan seitdem 70 Mal auf, stand auch mehr als 50 Mal in der Startelf. Und doch scheinen die Tage beim BVB gezählt. Denn mit der Verpflichtung von Pascal Groß haben die Borussen einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler verpflichtet. Und das, obwohl Dortmund auf dieser Position mit Spielern wie Emre Can, Marcel Sabitzer, Felix Nmecha oder dem jungen Talent Kjell Wätjen quantitativ sehr gut besetzt ist.

Auch deswegen stand Özcan in der 1. Runde des DFB-Pokals sowie im ersten Saisonspiel der Bundesliga noch nicht einmal im Kader. „Ich treffe sportliche Entscheidungen. Bei beiden war es eine“, sagte Sahin nach dem Pokalspiel in Bezug auf Özcans sowie Youssoufa Moukoukos Nicht-Berücksichtigungen. Das galt auch für das erste Ligaspiel gegen Frankfurt. Beide Spieler waren erneut nicht im Aufgebot.

Wie die „Ruhr Nachrichten“ berichten, habe es auch Gespräche mit Özcan gegeben. „Die Jungs wissen um ihre Situation“, sagte Sahin. Eine große Chance auf viel Einsatzzeit scheint es für Özcan also nicht mehr zu geben. Dem gebürtigen Kölner sollen dem Vernehmen nach auch sehr konkrete Angebote vorliegen – vor allem aus der Türkei. Im Juli war Özcan mit einigen Clubs aus Frankreich unter anderem Olympique Lyon in Verbindung gebracht worden. Doch Özcan selbst will sich beim BVB wohl durchbeißen. Das wird eine schwere Aufgabe. Und die Zeit rennt. Das Transferfenster schließt bekanntlich in wenigen Tagen. Allerdings gibt es noch eine Hintertür. Da der Transfermarkt in anderen Ländern später schließt – in der Türkei beispielsweise am 13. September – gibt es noch die Möglichkeit zu wechseln, wenn sich tatsächlich keine Einsatzzeit abzeichnet.

Linton Maina im Trikot des 1. FC Köln

Spiel im Free-TV

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

So will der FC punkten

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Braunschweig

Kölns Anthony Ujah gegen Chengdong Zhang von Braunschweig im RheinEnergieStadion am 10. Dezember 2012
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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Braunschweig

Am Samstagabend steht für den FC das dritte Ligaspiel der Saison an. Eintracht Braunschweig ist zu Gast im RheinEnergieSTADION. Drei Punkte sind beim Spiel gegen den Tabellenachtzehnten das Ziel beim 1. FC Köln: Zahlen und Fakten zum Spiel gegen Braunschweig.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen Braunschweig geschossen? Wer überträgt die Eintracht gegen den 1. FC Köln? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Eintracht Braunschweig.

Kölns Anthony Ujah gegen Chengdong Zhang von Braunschweig im RheinEnergieStadion am 10. Dezember 2012
Foto: Dennis Grombkowski / Getty Images: Kölns Anthony Ujah gegen Chengdong Zhang von Braunschweig im RheinEnergieStadion am 10. Dezember 2012

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Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und dem BTSV?

Insgesamt standen sich die beiden Teams in Pflichtspiel-Duellen gegenüber 52 Mal gegenüber. Der FC entschied 32 der Begegnungen für sich. Die Niedersachsen gewannen neun Partien, elf endeten jeweils unentschieden. Die Torbilanz spricht mit 115:55 klar für den FC.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen Eintracht Braunschweig?

Am Samstagabend beginnt die Begegnung um 20:30 Uhr. Sport1 zeigt alle Topspiele der 2. Bundesliga am Samstagabend im Free-TV. Die Übertragung beginnt bereits um 19.30 Uhr. Das Duell wird aber auch auf Sky übertragen. Ebenso kann die Begegnung auch über SkyGO, onefootball und WOW im Stream oder im „FC Radio“ sowie dem Audiostream der Sportschau verfolgt werden.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Braunschweig?

Der liegt bereits einige Jahre zurück. Der FC setzte sich zu Hause am 08.09.1979, dem fünften Spieltag der Bundesliga, 8:0 gegen Braunschweig durch. Torschützen waren damals Bernd Cullmann (7.), Yasuhiko Okudera (32.), Jürgen Willkomm (81.) sowie Holger Willmer (87.). Dieter Müller traf in der Begegnung ganze vier Mal das gegnerische Tor (47., 66., 78., 90.). Die 0:8-Niederlage war die zweithöchste in der Braunschweiger Vereinsgeschichte. Nur gegen Borussia Mönchengladbach verlor die Eintracht mit 0:10 in der Bundesliga-Saison 1984/85 höher.

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen den BTSV?

Im Februar 1977 unterlagen die Geißböcke in Braunschweig 4:2. Nachdem in der ersten Halbzeit Frank Holzer für Braunschweig traf, glich Roger van Gool in der 23. Minute zum 1:1 aus. Die Kölner konnten das Spiel allerdings nicht drehen. In der zweiten Halbzeit trafen für den BTSV Reiner Hollmann (66.) und Wolfgang Frank (61., 77.), der gleich zweimal einnetzte. Jürgen Glowacz verkürzte den Spielstand für den FC in der 85. Minute noch auf 4:2.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen die Eintracht?

Die meisten Treffer gegen Braunschweig erzielte Hannes Löhr mit 13 Toren im Kölner Dress. Nur zwei Tore weniger schoss Dieter Müller gegen die Eintracht. Auf Seiten der Niedersachsen steht Lothar Ulsaß mit sechs Treffern gegen die Kölner auf Platz eins.

Die Vereins-Bilanz

Auf der Seite der gewonnenen Titel hat der FC die Nase vor den Niedersachsen klar vorne. Braunschweig gewann nur einmal den Titel des Deutschen Meisters, Köln hingegen drei Mal. Bei den Geißböcken stehen allerdings noch weitere Gewinne auf dem Konto. Je viermal gewann der 1. FC Köln den DFB-Pokal und wurde Zweitliga-Meister, ein Titel als Amateurmeister steht ebenfalls auf Kölns Liste. Auch im internationalen Wettbewerb ist der Vergleich eindeutig. Die Eintracht spielte fünf Mal Champions League und 16 mal Europa League. Der FC nahm 17 Mal an Spielen der Champions League und 135 Mal an der Europa League teil, spielte sechs mal Europa Conference League und zwei Mal Conference League Qualifikation.

Schiedsrichter Bilanz

Die Partie des 1. FC Köln gegen Braunschweig leitet am Sonntag Dr. Mattthias Jöllenbeck. Der 37-Jährige pfiff in seiner Karriere bereits zehn Spiele des FC. neun davon in der ersten, eins in der zweiten Bundesliga. Davon gwannen die Geißböcke drei Spiele, verloren ebenfalls drei und spielten vier Remis. Unter anderem pfiff Brand das 5:0 von Mainz 05 gegen den 1. FC Köln im Oktober 2022. Die letzte Partie, in der der Schiedsrichter auf den FC stieß, war das Duell gegen Darmstadt 98 im April dieses Jahres. Das Spiel verloren die Kölner 0:2. Insgesamt verteilte Jöllenbeck in den zehn gepfiffenen Partien 18 Gelbe und eine Gelb-Rote Karte. Im Schnitt also 1,9 Verweise pro Spiel.

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Faride Alidou vor Wechsel nach Italien

Faride Alidou
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Faride Alidou vor Wechsel nach Italien

Faride Alidou hat wohl einen neuen Verein gefunden. Der Flügelstürmer soll Frankfurt verlassen und nach Italien gehen. Faride Alidou steht vor dem Wechsel zu Hellas Verona.

Ein Jahr spielte der gebürtige Hamburger für den 1. FC Köln, war von Eintracht Frankfurt ausgeliehen worden. Für diese Saison kamen Club und Spieler bekanntlich nicht mehr zusammen und Alidou ging zurück nach Frankfurt. Nun soll eine Leihe nach Italien im Raum stehen. Faride Alidou steht vor dem Wechsel zu Hellas Verona.

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Nach einer durchwachsenen Saison des Ex-U21-Nationalspielers bei den Geißböcken verzichtete der 1. FC Köln darauf, die Kaufoption für den Flügelstürmer zu ziehen. Immerhin erzielte Alidou vier Tore in 26 Spielen für die Kölner, kam auf gut 1200 Spielminuten, dennoch hatte sich der FC mehr versprochen. Im Abstiegskampf avancierte Alidou kurzfristig zum Hoffnungsträger, konnte diese Hoffnungen aber nicht erfüllen. Für Alidou ging es nach der Saison zurück zur Eintracht aus Frankfurt. 2022 war das Talent ablösefrei vom HSV aus der 2. Bundesliga nach Frankfurt gekommen. Wirklich gut performte dieser in der ersten Bundesliga aber nicht.

Alidou mit Wechseloption in die Serie A

Und so wird die Eintracht über einen möglichen Wechsel nach Italien nicht böse sein, nachdem der FC die Kaufoption von damals 3 Millionen Euro nicht zog. Laut der italienischen Zeitung „L´Arena“ sowie Transfer-Experte Gianluca di Marzio sollen sich Hellas Verona und Frankfurt auf eine Leihe mit einer Kaufoption in Höhe von 4 Millionen Euro verständig haben. In Norditalien würde Alidou auf einen Ex-Kölner treffen. Ondrej Duda wechselte zu Beginn des letzten Jahres nach Italien und steht bei Hellas in der Startelf.


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Gerhard Struber auf der Pressekonferenz des 1. FC köln

Struber vor Braunschweig

Verletzten-Update

Geißbockheim: Ein Ausbau des Leistungszentrums ist in Sicht

Das Geißbockheim des 1. FC Köln mit Trainingsplatz
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Geißbockheim: Ein Ausbau des Leistungszentrums ist in Sicht

Seit 2014 verfolgen die Kölner nun das Bauvorhaben am Geißbockheim. Der Streit mit der Politik und den Naturschützern um die Ausbaupläne auf den Gleueler Wiesen dauerte an. Nun wollen die Grünen dem Bau des Leistungszentrums zustimmen. Ein Kompromiss scheint möglich für den 1. FC Köln: Eine Baugenehmigung für das Leistungszentrum ist in Sicht.

Nachdem der FC im April einen Teilerfolg im Rechtsstreit vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erzielt hatte, scheint nun Bewegung in den Ausbau des Geißbockheims zu kommen. Eine positive Entwicklung für den 1. FC Köln: Eine Baugenehmigung für das Leistungszentrum ist in Sicht.

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Der Streit um den geplanten Ausbau des Geißbockheims dauert nun bereits mehr als zehn Jahre an. Der FC hatte ursprünglich mit drei Kunstrasenfeldern auf der Gleueler Wiese geplant sowie mit einem Jugend-Leistungszentrum neben dem Franz-Kremer-Stadion. Das Oberverwaltungsgericht in Münster (OVG) hatte Ende 2022 den von der Stadt Köln erstellten Bebauungsplan wegen Verfahrensmängeln für unwirksam erklärt. Der FC legte damals Beschwerde gegen die nicht zugelassene Revision ein und bekam Recht. Das OVG muss neu verhandeln. Zwischenzeitlich hatte es Überlegungen gegeben, den Standort nach Marsdorf zu verlegen. Das hatte der Club Anfang April aber ausgeschlossen. Nach übereinstimmenden Medienberichten wollen die Grünen nun dem FC als stärkste Ratsfraktion das Planungsrecht für den Bau eines Leistungszentrums (LZ) erteilen. Das LZ soll neben dem Franz-Kremer-Stadion entstehen.

Diese Bedingungen sollen für den FC gelten

Am Mittwoch sollen sich die Grünen in einer Abstimmung mehrheitlich für die Erteilung des Planungsrechts ausgesprochen haben. Allerdings unter bestimmten Bedingungen. Auf die Bebauung der Gleueler Wiesen, die zuvor zu einer Klage des Landesverbands des Naturschutzbunds Nabu und der Bürgerinitiative „Grüngürtel für Alle“ geführt hatte, wird seitens des Klubs ebenso verzichtet wie auf die Nutzung des Naturrasenplatzes. Dabei drängen die Grünen auf einen umfassenden und dauerhaften Schutz der Gleueler Wiesen und knüpfen ihre Zustimmung an eben diesen Passus. „Dass der FC Ausbau-Pläne hat, das muss man anerkennen. Es gilt ein Zusammenbringen von Landschaftsschutz un den Interessen des FC. Ich glaube, dass wir auf einem Weg sind, der gangbar ist“, sagte Christiane Martin, Fraktionsvorsitzende der Grünen. Der FC soll endgültig auf die Gleueler Wiesen verzichten. Und hier könnte es eben doch noch zu Streitpotenzial kommen.

Denn FC-Geschäftsführer Philipp Türoff sagte der Kölnischen Rundschau: „Wir begrüßen die Entscheidung, der Bau des Leistungszentrums hat für uns Priorität. Wir werden die Wiesen vorerst nicht antasten, wir haben ja auch kein Nutzungsrecht.“ Eine Ewigkeitserklärung sei allerdings nicht im Sinne des Klubs. Sollten sich die Parteien einigen, dürfte das LZ dann auf dem bereits vorhandenen Kunstrasenplatz am Franz-Kremer-Stadion gebaut werden. Hierbei handelt es sich um eine bereits versiegelte und genutzte Fläche, sodass Verein und Politik keine Möglichkeit zur Beanstandung sehen. Zudem soll Trainingsplatz 2 im Zuge des Kompromisses renaturiert werden. Der Ausbau des Leistungszentrums wird den Verein voraussichtlich rund 50 Millionen Euro kosten. Neben dem Ausbau von Seminarräumen, Umkleiden und Physioräumen sollen zwei weitere bereits bestehende Flächen als Trainingsplätze umgenutzt werden.


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Spiel im Free-TV

Linton Maina im Trikot des 1. FC Köln

Drei Spiele, drei Scorerpunkte

Wie geht es weiter mit Ljubicic? Leeds-Coach Daniel Farke läuft die Zeit davon

Daniel Farke, Trainer von Leeds
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Wie geht es weiter mit Ljubicic? Leeds-Coach Daniel Farke läuft die Zeit davon

Am Mittwoch kehrte Dejan Ljubicic zurück ins Training des 1. FC Köln. Der Mittelfeldspieler wird noch immer in Verbindung mit Leeds United gebracht. Der Trainer des englischen Zweitligisten wirkt langsam ungeduldig: Daniel Farke hofft auf schnelle Transfers.

Mit zwei Unentschieden und dem frühen Pokal-Aus ist Leeds United denkbar schlecht in die Saison gestartet. Auch, weil zahlreiche Spieler den Verein verlassen, dafür aber noch nicht die erwünschten Verstärkungen bei den „Weißen“ unterschrieben haben. Das soll sich schnell ändern, die Zeit rennt: Daniel Farke hofft auf schnelle Transfers.

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Auch zehn Tage vor Ende des Transferfensters scheint die Zukunft von Dejan Ljubicic für die kommende Spielzeit alles andere als geklärt zu sein. Nach wie vor gibt es offenbar ein Interesse aus England an dem Mittelfeldspieler der Kölner. Konkret soll sich Leeds United um die Dienste des Österreichers bemüht und rund vier Millionen Euro Ablöse geboten haben. Der FC lehnte dem Vernehmen nach ab. Allerdings könnte Leeds noch einmal nachbessern und damit doch auf offene Ohren stoßen. Die Situation ist durchaus kompliziert. Wie die „Bild“ berichtet, soll Ljubicic auf einen Wechsel nach England drängen. Der FC würde Ljubicic sicher gerne behalten. Denn aufgrund der Transfersperre können die Kölner auf dem Transfermarkt bekanntlich nicht nachbessern. Auch deswegen betonten die Kölner Verantwortlichen bislang, dass sie von einem Verbleib des Mittelfeldspielers ausgingen. „Ich habe keine Angst, dass Dejo uns verlässt“, betonte Thomas Kessler erst unlängst.

Farke kündigt Transfers an

Auf der anderen Seite kann der FC nur noch in dieser und der nächsten Transferphase eine Ablöse für Ljubicic kassieren. Der Vertrag des Österreichers läuft im Sommer aus, eine Vertragsverlängerung gab es bislang nicht und wird es wohl auch nicht mehr geben. Die Zeichen stehen auf Abschied. Es bleibt die Frage nach dem „Wann“. Im Norden Englands rechnet man jedenfalls nicht mit einer schnellen Veränderung der personell angespannten Lage. „Wir werden in das nächste Spiel ohne neue Spieler gehen“, sagte Leeds-Trainer Daniel Farkas am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen Sheffield Wednesday am Freitag. „Ich hoffe, dass wir dann nächste Woche über Geschäfte sprechen werden. Wir haben jetzt aber ein, maximal zwei Spiele, in denen wir keine Unterstützung von Neuverpflichtungen erhalten werden.“ Allerdings gab der Verein am Donnerstag die Verpflichtung von Linksaußen Largie Ramazani bekannt.

Dabei warten nicht nur die Anhänger des Traditionsclubs fast schon sehnsüchtig auf noch mehr neue Spieler. Nach dem knapp verpassten Aufstieg in der vergangenen Spielzeit nutzten beim LUFC einige Akteure ihre Ausstiegsklausen, verließen Leeds. „Es ist ein Fakt, dass wir sehr viele Abgänge hatten. Einige Leistungsträger haben uns verlassen, die besten Spieler der Liga, die besten jungen Spieler“, so Farke weiter. Der 22-jährige Georgino Rutter wechselte beispielsweise für rund 45 Millionen Euro zu Brighton. Mittelfeldspieler Archie Gray für rund 40 Millionen zu Tottenham. Besonders schmerzhaft war aber der Abschied von Glen Kamara. Der finnische Mittelfeldspieler war einer der Säulen in Farkes Gebilde, wechselte zu Stade Rennes. Insgesamt nahm der Club, bei dem im Sommer Red Bull eingestiegen ist, rund 160 Millionen Euro ein. Dennoch betonte Farke, dass man nicht einfach rausgehen könne, um einen Spieler für einen x-beliebigen Betrag zu verpflichten.

Sportlich läuft es nicht rund

Verpflichtet hat der englische Zweitligist ebenfalls einige Spieler, laut Farke auch gute Jungs. Aber neue Spieler gibt es nicht für alle vakante Positionen. Und der Trainer scheint langsam ein wenig ungeduldig zu werden. „Seit Januar habe ich unsere Scouting-Abteilung gedrängt, sich darauf vorzubereiten, ohne Spieler wie Georginio oder Crysencio Summerville zu spielen“, sagt der Coach. „Ich habe sie gedrängt, nicht erst seit ein paar Wochen, sondern schon seit mehreren Monaten daran zu arbeiten. Man hatte ja keine Garantie, dass die Spieler bleiben würden.“ Um wettbewerbsfähig zu sein, benötige es noch einige Zugänge und die lieber früher als später. „A little less conversation, a little more action“, zitierte Presley-Fan Farke die Legende. Der Worte sind offenbar genug gewechselt.

Denn der Spieler-Abgang schlägt sich auch auf die aktuelle Saison nieder. Leeds ist mit zwei Remis in die neue Saison gestartet und am vergangenen Wochenende aus dem Caraboa-Cup geflogen. Doch Farke ist zuversichtlich, dass man schon bald weitere Neuverpflichtungen vermelden werde. Auch Dejan Ljubicic? Neben dem einst als Supertalent gehandelten Ethan Ampadu spielten bislang der Ex-Bremer Ilia Gruev oder Neuzugang Joe Rothwell im zentralen Mittelfeld. Dennoch gaben die Vereinsbosse an, auch auf dieser Position nachbessern zu wollen. Möglicherweise mit Ljubicic.

Ein leicht erhöhtes Angebot wäre für den dreimaligen englischen Meister durchaus stemmbar. Und auch dort gilt – lieber früher als später. Denn das Transferfenster schließt bald. Fakt ist aber auch, dass zurzeit zahlreiche Namen mit Leeds United in Verbindung gebracht werden – darunter auch Freiburgs Roland Sallai und die von weiteren zentralen Mittelfeldspielern.


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