Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen den 1. FC Magdeburg

Jhon Cordoba im Spiel des 1. FC Köln gegen Magdeburg.
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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen den 1. FC Magdeburg

Am Samstagabend steht für den FC das fünfte Ligaspiel der Saison an. Der 1. FC Magdeburg ist zu Gast im RheinEnergie Stadion. Drei Punkte sind im Spiel gegen den Tabellenvierten das Ziel des 1. FC Köln: Zahlen und Fakten zum Spiel Magdeburg.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen Magdeburg geschossen? Wer überträgt den 1. FC Magdeburg gegen den 1. FC Köln? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Magdeburg.

Jhon Cordoba im Spiel des 1. FC Köln gegen Magdeburg.
Jhon Cordoba im Spiel des 1. FC Köln gegen Magdeburg

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Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und dem FCM?

Insgesamt standen sich die beiden Teams in Pflichtspiel-Duellen dreimal gegenüber. Zweimal trafen sich die Mannschaften in der zweiten Bundesliga, einmal im DFB-Pokal. Der FC entschied eine der Begegnungen für sich. Der Europapokalsieger von 1974 gewannen ebenfalls eine Partie, eine weitere endete unentschieden. Die Torbilanz ist ebenfalls mit 6:6 ausgeglichen. Für beide Teams ist es die dritte Begegnung in der zweiten Bundesliga.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen den 1. FC Magdeburg?

Am Samstagabend beginnt die Begegnung um 20:30 Uhr. Das Duell wird im Free-TV auf Sport 1 sowie auf Sky übertragen. Die Berichterstattung beginnt bereits um 19:30 Uhr. Ebenso kann die Begegnung auch über SkyGO und onefootball im Stream oder im „FC Radio“ sowie dem Audiostream der Sportschau, der ARD Audiothek oder im Liveticker bei come-on-fc.com verfolgt werden.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Magdeburg?

Der einzige und damit höchste Sieg war das 3:0 der Geißböcke am 17.12.2018. Torschützen waren damals Jhon Córdoba (33.), Dominick Drexler (48.) und Simon Terodde (90.+2).

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg?

Im August 2000 unterlagen die Kölner in der ersten Runde des DFB-Pokals 2:5. Nach einem frühen Treffer in der 3. Minute von Armando Zani konnte Matthias Scherz für den FC in der 11. Minute ausgleichen. Nur zwei Minuten später traf Dirk Hannemann für Magdeburg. Mit dem 2:1 ging es in die Halbzeitpause. Zu Beginn der zweiten Hälfte traf Vlado Papic doppelt (49., 54.), Christian Springer schoss das 2:4 für die Geißböcke (63.). Kurz vor Schluss erhöhte Magdeburgs Adolphus Ofodile noch zum 5:2. Magdeburg war damals viertklassig, der FC Bundesligist.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen den FCM?

Die meisten Treffer gegen Magdeburg erzielte Simon Terodde mit 2 Toren im Kölner Dress. Auf Seiten der Gegner steht Vlado Papic mit ebenfalls zwei Treffern gegen die Kölner auf Platz eins.

Die Vereins-Bilanz

Auf der Seite der gewonnenen Titel haben die Kölner die Nase vor den Magdeburgern vorne. Der 1. FC Magdeburg war einmal Europapokal-Sieger, zweimal Deutscher Drittliga-Meister, Köln hingegen dreimal Deutscher Meister. Bei den Vereinen stehen allerdings noch weitere Gewinne auf dem Konto. Je viermal gewann der 1. FC Köln den DFB-Pokal und wurde Zweitliga-Meister, ein Titel als Amateurmeister steht ebenfalls auf Kölns Liste. Die Magdeburger wurden dreimal DDR-Meister und siebenmal DDR-Pokalsieger.

Schiedsrichter Bilanz

Die Partie des 1. FC Köln gegen den 1. FC Magdeburg leitet am Samstag Richard Hempel. Eine direkte Erfahrung haben die Geißböcke nicht mit Hempel als Schiedsricher – eine indirekte dagegen schon. Der FC machte mit Hempel als vierten Offiziellen Erfahrung. Zuletzt aber keine gute. Bei der 0:6-Klatsche der Geißböcke gegen RB Leipzig in der vergangenen Spielzeit diskutierte Hempel wahlweise mit Steffen Baumgart und Marco Rose. Zudem auffallend: Hempel hat bislang 14 Zweitliga-Spiele gepfiffen, darin sechs Spieler des Feldes verwiesen, drei Mal glatt Rot gezeigt und fünf Mal auf Elfmeter entschieden. Auch der Schnitt von 55 Gelben Karten ist ein ordentlicher.

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Patrik Kristal: Mit 14 Profi-, mit 16 Länderspiel-Debüt – das erwartet den FC

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Patrik Kristal: Mit 14 Profi-, mit 16 Länderspiel-Debüt – das erwartet den FC

Das estnische Offensivtalent Patrik Kristal feierte am Sonntag sein Debüt in der A-Nationalmannschaft und wird im Winter wechseln zum 1. FC Köln: Das ist Patrik Kristal.

Profi-Debüt in der ersten estnischen Liga mit 14, mit 16 jüngster Nationalspieler Estlands. Der Youngster unterschrieb im Sommer beim 1. FC Köln: Das ist Patrik Kristal.

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Es war ein gelungener Abend für die U21-Nationalmannschaft Deutschlands in Talinn. Neben den beiden Treffern von Eric Martel und Tim Lemperle konnten sich auch Jan Thielmann durch einen Assist sowie Jonas Urbig durch ein paar wenige gute Paraden beim 10:1 gegen die estnische U21-Nationalelf auszeichnen. Doch dies waren nicht die einzigen Kölner, die in dem Duell auf dem Platz standen und an Toren beteiligt waren. Auch der 16-jährige Este Patrik Kristal, den die Kölner im Sommer dieses Jahres verpflichtet haben, stand auf dem Platz – allerdings auf der gegnerischen Seite. Für Kristal war das Spiel kein gutes, immerhin bereitete der Youngster aber beim Spielstand von 0:8 den Ehrentreffer für Estland vor. Doch dieser Assist wird nicht das einzige besondere Erlebnis dieser Länderspielreise für den Spieler von Paide Linnameeskond gewesen sein.

Der schnelle Aufstieg

Das estnische Offensivtalent gab am Sonntag mit 16 Jahren sein Debüt in der A-Nationalmannschaft und stellte damit den 23 Jahre alten Rekord des jüngsten Nationalspielers Estlands ein. Möglicherweise ist in einem Land wie Estland der Sprung in die Nationalmannschaft leichter, doch auch dieser muss erst einmal geschafft werden. Und das passt zu Kristals Werdegang. In der Saison 2021/22 lief das Offensivtalent 32 Mal in der Esiliiga, der zweithöchsten estnischen Liga auf, stand 27 Mal in der Startelf und erzielte sechs Tore für die Reserve seines Heimatclubs. In derselben Spielzeit gab der Youngster mit nur 14-Jahren für FCI Levadia sein Debüt sowie sein Startelf-Debüt in der ersten estnischen Liga, der Premium Liiga. Levadia beendete die Saison 2021/22 als Tabellenerster, wurde Meister. Kristal wechselte im Februar 2024 zu Paide Linnameeskond und wird sich dann ab kommenden Januar den Geißböcken anschließen.

Marko Kristal: „Er hat diese Fußballweisheit“

„Was ihn dort erwartet, ist sehr aufregend. Er wird dorthin gehen, wo großer Fußball gespielt wird. Dort, wo er die Chance hat, großen Fußball zu erreichen“, schätzte Marko Kristal den bevorstehenden Wechsel auf der estnischen Newsplatform EER.ee ein. Und Patriks Vater muss es als ehemaliger estnischer Nationalspieler wissen. Schon Marko Kristal galt einst als eins der größten Talente des Landes. Der Vater hat seinem Sohn bewusst zum Wechsel ins Ausland geraten. Auch, wenn es eine neue Aufgabe wird – ohne den Mentor. An Selbstvertrauen scheint es dem Offensivspieler Patrik jedefalls nicht zu mangeln. So antwortete er in einem Interview im „Ringvaat“ auf die Frage, wer der bessere Fußballspieler der Familie sei: „Ich“.

Dabei stellte sein Vater vor 20 Jahren selbst Nationalmanschaftsrekorde auf, bestritt 143 Partien mit der estnischen Nationalelf und kann die zweitmeisten Einsätze für sein Heimatland aufweisen. Heute ist Marko Kristal selbst Trainer, pflegt ein sehr enges Verhältnis zu seinem Sohn und sagt über Patrik: „Er hat diese Fußballweisheit. Es ist interessant, die Spiele mit ihm zu analysieren, er hat seine eigene Vision davon, wie er im Spiel war, was er dort gemacht hat. Und das ist sehr cool.“ Auch der Youngster findet lobende Worte: „Ich mag dieses Spiel. Ich spiele es gerne. Mein Vater ist ein guter Mentor“, sagte Patrik Kristal.

“Eines der interessantesten Talente Estlands“

Auch Lukas Berg, Bereichsleiter Nachwuchsfußball beim 1. FC Köln weiß um Kristals Stärken: „Patrik lässt sich sicherlich als eines der interessantesten Talente Estlands beschreiben. Er ist ein kreativer und dynamischer Spieler, der im offensiven Mittelfeld zu Hause ist“, so Berg. „Für sein junges Alter konnte er schon enorm viele Minuten im Seniorenfußball sammeln – das merkt man ihm auf und neben dem Platz an. Wir freuen uns sehr, dass wir Patrik dafür begeistern konnten, dass der 1. FC Köln für seine Entwicklung der optimale Verein sein kann.“ Der offensive Mittelfeldspieler wird den FC also wohl weiter verstärken. Einen ersten Eindruck bekamen Martel und Co. beim U21-Spiel.

Seine Stärken zeigte Kristal aber vor allem in Estland. In der vergangenen Saison stand das Talent 13 Mal in der Startelf der ersten Liga, schoss drei Tore und bereitete eins vor. Levadia wurde erneut Meister. Im Sommer spielte Kristal mit Paide Linnameeskond in der UEFA Conference League Qualifikation, war Stammspieler. In sechs Spielen startete er sechs Mal, erzielte ein Tor und bereitete drei vor. Der Wechsel in die Regionalliga und dann in die zweite Bundesliga wird wohl nochmal einen Umbruch darstellen für den jungen Esten. Und nicht nur sportlich. „Ich weiß nicht, wie ich mich auf das vorbereiten soll, was mich in Köln erwartet“, sagte Kristal soccernet.ee. „Ich werde alleine leben, fernab meiner Familie. Im Grunde werden sie mich ins Wasser werfen und sehen, wie es mir geht“. Der bisherige Eindruck ist mindestens verheißungsvoll.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

FC-Spiel im Free-TV

Gerhard Struber auf der Pressekonferenz des 1. FC köln

““Das hat mit Glück nichts zu tun““

FC-Neuzugang Patrik Kristal bricht 23 Jahre alten Rekord

Patrik Kristal liegt im Spiel Schweden gegen Estland hinter der Mauer, um einen Freistoß zu verteidigen.
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FC-Neuzugang Patrik Kristal bricht 23 Jahre alten Rekord

Das estnische Offensivtalent Patrik Kristal gibt sein A-Nationalmannschafts-Debüt und bricht damit den Rekord des jüngsten estnischen Nationalspielers. Im Winter wechselt das Talent zum 1. FC Köln: Patrik Kristal wird zum jüngsten Nationalspieler Estlands.

Bereits im Sommer verpflichtete der FC den 16-jährigen Esten. Im Winter steht der Wechsel von Paide Linnameeskond an zum 1. FC Köln: Patrik Kristal wird zum jüngsten Nationalspieler Estlands.

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Mitte Juli verpflichtete der 1. FC Köln das estnische Offensivtalent Patrik Kristal. Der 16-Jährige soll im Winter, nach Ablauf der Transfersperre nach Köln kommen und dann zunächst erst einmal die U21 unterstützen. Bereits im Sommer wurde der offensive Mittelfeldspieler für die Nationalmannschaft Estlands nominiert, bekam allerdings noch keine Einsatzzeit und spielt derzeit noch für Paide Linnameeskond in seinem Heimatland. „Patrik lässt sich sicherlich als eines der interessantesten Talente Estlands beschreiben. Er ist ein kreativer und dynamischer Spieler, der im offensiven Mittelfeld zu Hause ist“, so Lukas Berg, Bereichsleiter Nachwuchsfußball im Sommer. Und nun bekam das Talent seinen ersten Einsatz für die estnische Nationalmannschaft.

Kristal wird jüngster Nationalspieler Estlands

In der 72. Minute wurde Kristal im Nations-League-Spiel gegen Schweden für Vlasiy Sinyavskiy eingewechselt und brach damit einen 23 Jahre alten Rekord. Mit 16 Jahren wurde der Offensivspieler nämlich zum jüngsten A-Nationalspieler seines Landes und löste damit Jarmo Ahjupera ab, der 2001 mit 17 Jahren sein Debüt gab und seither den Rekord hielt.

Im Winter wird Kristal zum 1. FC Köln wechseln. Ein möglicher Karriereschritt ist dann langfristig der Wechsel zu den Profis. „Für sein junges Alter konnte er schon enorm viele Minuten im Seniorenfußball sammeln – das merkt man ihm auf und neben dem Platz an“, so Berg. „Wir freuen uns sehr, dass wir Patrik dafür begeistern konnten, dass der 1. FC Köln für seine Entwicklung der optimale Verein sein kann.“


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Wie starkt ist die FC-Offensive?

Keine Chance gegen Thielmann

Max Finkgräfe vs. Leart Pacarada – kommt es nun zum Linksverteidiger-Duell?

Max Finkgräfe und Leart Pacarada vom 1. FC Köln
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Max Finkgräfe vs. Leart Pacarada – kommt es nun zum Linksverteidiger-Duell?

In der Vorbereitung galt Max Finkgräfe noch als sicherer Kandidat für die Stammelf. Durch die Verletzung bekam Leart Pacarada nun seine Chance und nutzte diese auch zu großen Teilen. Nun drängt der Youngster zurück beim 1. FC Köln: Finkgräfe gegen Pacarada – das Duell der Linksverteidiger.

Max Finkgräfe erlebte in der vergangenen Spielzeit einen beeindruckenden Karriereboost. Der Abwehrspieler feierte sein Debüt, erzielte sein erstes Bundesliga-Tor, war Leistungs- und Hoffnungsträger. Kein Wunder, dass er als gesetzt galt. Durch seine Knieverletzung erhielt zuletzt Leart Pacarada den Vorzug und machte seine Sache auch gut.

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Die Verletzung im Juli traf den FC empfindlich. Im Duell gegen VV St. Truiden zog sich Max Finkgräfe eine Verletzung zu, die sich später als Innenbandschädigung herausstellte. Nach der starken vergangenen Spielzeit dürfte der Youngster bei den Kölnern sicher eingeplant gewesen sein. Durch den Ausfall ist es bekanntlich anders gekommen. Finkgräfe fehlt seitdem, arbeitet an seiner Rückkehr. Schon vor einigen Tagen hatte Christian Keller auf dem Mitgliederstammtisch eine positive Prognose abgegen und Trainer Gerhard Struber erklärte in der vergangenen Woche: „Er kann jetzt maximal belasten, was den Speed angeht“, so der 47-Jährige. Sicherlich wird der Linksverteidiger noch nicht in die komplette Belastung gehen, doch das Comeback scheint nicht mehr allzu weit entfernt.

Pacarada: „Das ist die Geschichte des Fußballs“

Ob Finkgräfe dann aber direkt wieder ein Kandidat für die Startelf ist, wird sich erst zeigen müssen. Denn aktuell hat sich Leart Pacarada festgespielt. Noch im Sommer hatte der Routinier sein Mitleid für Finkgräfe ausgesprochen, betont, wie gut es der Youngster bislang gemacht habe. Doch auch dort schon seine Chance gesehen. Diesen Kampfgeist brachte der Abwehrspieler, der sich aktuell mit dem Kosovo auf Länderspielreise befindet, vor wenigen Wochen erneut zum Ausdruck. „Das ist die Geschichte des Fußballs. Der eine verletzt sich, der andere bekommt die Chance und dann wieder umgekehrt“, sagte Pacarada nach dem Braunschweig-Spiel, seinem 250. Zweitliga-Einsatz. Tatsächlich hatte Finkgräfe in der Vorsaison von Pacaradas Ausfall profitiert. Doch der will sich nun beweisen: „Für mich geht es darum, in Form zu kommen und zu zeigen, was ich drauf habe.“

Und das hat Pacarada zuletzt. Aufgrund von Finkgräfes Verletzung führt gerade kein Weg an dem Linksverteidiger vorbei. Der Abwehrspieler stand immer in der Startformation. Zuletzt machte der 29-Jährige einen deutlich besseren Eindruck in der Defensive als Jan Thielmann auf der anderen Seite. In der vergangenen Spielzeit haperte es mit der Offensive, im Gegensatz zu Finkgräfe schaltete sich Pacarada zu selten mit in die Vorwärtsbewegung ein, strahlte kaum Gefahr aus. Doch das läuft nun deutlich besser. Mittlerweile kommt Pacarada auf zwei Assists. So oder so ist es bei dem aktuellen Kader für Struber ein wichtiges Signal, dass es doch auf der ein oder anderen Position eine „Competition“ gibt, wie der Österreicher sagt. Denn das ist eindeutig eine Ausnahme.

Für die Begegnung am kommenden Samstag gegen Magdeburg wird es für Finkräfe sicher noch nicht reichen. Struber mahnte, dass man nicht zu früh einsteigen wolle, damit es auch keinen Rückschlag gäbe. So wie in der jüngeren Vergangenheit bei Mark Uth. Ein Einsatz gegen Düsseldorf wird indes immer wahrscheinlicher. Ob von Beginn an oder als Joker liegt aber auch an Pacarada.


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

Leihrückkehrer und Youngster – Wie mutig ist der FC?

Keine Chance gegen Thielmann

FC gewinnt Benefiz-Turnier in Bonn

Gerhard Struber mit Luca Waldschmidt
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FC gewinnt Benefiz-Turnier in Bonn

Der 1. FC Köln hat das Benefizturnier im Sportpark Nord in Bonn gewonnen. Die Mannschaft von Gerhard Struber setzte sich im Halbfinale gegen Fortuna Köln und im Finale gegen Viktoria Köln durch.

Der 1. FC Köln hat das Benefiztunier in Bonn und damit auch eine Art Stadtmeisterschaft gewonnen. Denn im Halbfinale setzte sich die Mannschaft von Gerhard Struber gegen Fortuna Köln 2:0 durch, im Finale gewann der FC gegen Viktoria Köln 1:0.

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Wie erwartet mischte FC-Trainer Gerhard Struber die Mannschaft komplett durch. Notgedrungen, denn gleich neun Spieler befinden sich bekanntlich auf Länderspielreise. So bekamen einige Spieler im Halbinfale gegen Fortuna Köln die Chance, die zuletzt hinten dran waren. So wie Sargis Adamyan, der bereits nach vier Minuten seine Aufstellung rechtfertigte. Der Stürmer setzte den gegnerischen Spieler unter Druck, eroberte die Kugel und schob locker ein. Allerdings mit tatkräftiger Unterstützung des Fortuna-Keepers, der den Ball unglücklich ins eigene Netz abfälschte. Nachdem Jaka Potocnik das mögliche 2:0 noch liegen ließ, machte es Luca Waldschmidt besser. Nach Pass von Adamyan tauchte der Angreifer auf der rechten Seite in der Box auf und setzte die Kugel nach einer schicken Körpertäuschung ins Netz.

Elfmeter entscheidet Finale

Bei einem weiteren Versuch hatte der Angreifer Pech und traf nur den Pfosten. Allerdings kam auch die Fortuna zu einigen guten Möglichkeiten. Gleich zwei Mal rettete Philipp Pentke in höchster Not. Doch der FC brachte das knappe Ergebnis über die Zeit. Im zweiten Halbfinale setzte sich Viktoria Köln gegen Alemannia Aachen durch. So standen sich die beiden Kölner Teams, die sich in der Vorbereitung 3:3 getrennt hatten erneut gegenüber. Doch anders als noch gegen die Fprtuna gehörte die erste dicke Chance der Viktoria, aber Marvin Schwäbe rettete gegen Serhat-Semir Güler. Auf der anderen Seite wurde der gerade erst eingewechselte Steffen Tigges im Strafraum gelegt. Den berechtigten Elfmeter verwandelte Waldschmidt sicher, der den Viktoria-Keeper ausguckte. Köln tat in der ungewohnten Formation nicht mehr als nötig, die Viktoria fand kein Mittel. So endete die ereignisarme Begegnung 1:0 für den FC.

Der FC gewinnt das Benefiztunier des FVM in Bonn. Diese Spieler kamen zum Einsatz: Pentke, Schwäbe, Carstensen, Bakatukanda, Telle, Akmestanli, Süne, Wäschenbach, Strauch, Borie, Obuz, Pinto, Waldschmidt, Adamyan, Tigges, Potocnik, Dietz


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2. Runde des Pokals terminiert

Gewinner des Saisonstarts

Kein Sonntagsspiel – die DFL terminiert die Spieltage für Oktober und November

Linton Maina im Trikot des 1. FC Köln
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Kein Sonntagsspiel – die DFL terminiert die Spieltage für Oktober und November

Der Rahmenkalender der 2. Bundesliga nimmt weiter Konturen an für den 1. FC Köln: Die DFL hat weitere Spieltage terminiert. Das Duell gegen Hertha BSC ist ein Topspiel. Sonntags müssen die Kölner nicht ran.

Nachdem am Donnerstvormittag die 2. Runde des DFB-Pokals terminiert wurde, gibt es nun die nächsten Rahmen-Leitplanken für den 1. FC Köln: Die DFL terminiert weitere Spieltage.

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Die DFL hat am Mittag weitere Spieltage der 2. Bundesliga genau terminiert. Nun stehen die Spiele für Oktober und November fest. Der FC wird in dem Zeitraum kein Sonntagsspiel bestreiten, dafür aber gegen Hertha BSC das Topspiel- Zunächst spielen die Geißböcke am Samstag, den 5. Oktober im eigenen Stadion gegen Ulm. Nach der nächsten Länderspielpause ist der FC dann in den Herbstferien am Freitagabend (18.30 Uhr, 18. Oktober) zu Gast beim SV Darmstadt. Nur eine Woche später findet zur gleichen Zeit das Heimspiel gegen den SC Paderborn statt.

Vier Samstag-Spiele für den FC

Mit dem Topspiel gegen Hertha BSC geht es in den November. Am Samstag, den 2. November spielen die Geißböcke um 20.30 Uhr in Berlin. Eine Woche später ist die SpVgg Greuther Fürth zu Gast, allerdings schon um 13 Uhr. Nach der nächsten Länderspielpause geht es am 22. November bei Preußen Münster weiter. Das Spiel wird um 18.30 Uhr angepfiffen. Die Begegnung gegen Hannover findet am Samstag den 30. November um 13 Uhr statt. Die weiteren Spieltage sind noch nicht terminiert. Am letzten Spieltag der Hinrunde kurz vor Weihnachten spielt Köln wie beim Aus im DFB-Pokal in der vergangenen Spielzeit gegen Kaiserslautern. Somit findet auch der letzte Spieltag am 18. Mai gegen die Pfälzer und das zudem im Kölner Stadion statt.

Spielplan der Hinrunde im Überblick:
  1. 1. FC Köln – Hamburger SV 1:2
  2. SV 07 Elversberg – 1. FC Köln 2:2
  3. 1. FC Köln – Eintracht Braunschweig 5:0
  4. FC Schalke 04 – 1. FC Köln 1:3
  5. 1. FC Köln – 1. FC Magdeburg 14.09.24, 20.30
  6. Fortuna Düsseldorf – 1. FC Köln 21.09.24, 13.30
  7. 1. FC Köln – Karlsruher SC 29.09.24, 13.30
  8. 1. FC Köln – SSV Ulm 05.10.24, 13.00
  9. SV Darmstadt 98 – 1. FC Köln 18.10.24, 18.30
  10. 1. FC Köln – SC Paderborn 25.10.24, 18.30
  11. Hertha BSC – 1. FC Köln 02.11.24, 20.30
  12. 1. FC Köln – SpVgg Greuther Fürth 09.11.24, 13.00
  13. SC Preußen Münster – 1. FC Köln 22.11.24, 18.30
  14. 1. FC Köln – Hannover 96 30.11.24, 13.00
  15. SSV Jahn Regensburg – 1. FC Köln 06.-08.12.24
  16. 1. FC Köln – 1. FC Nürnberg 13.-15.12.24
  17. 1. FC Kaiserslautern – 1. FC Köln 20.-22.12.24

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Transfergerüchte

Wer geht, wer bleibt?

Benefiz-Blitz-Turnier als Chance, sich zu zeigen – Gibt es einen Livestream?

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Benefiz-Blitz-Turnier als Chance, sich zu zeigen – Gibt es einen Livestream?

Am Donnerstag nimmt der FC am Benefiz-Blitz-Turnier des Bonner SC im Sportpark Nord in Bonn teil. Durch die Abwesenheit von neun Akteuren, die sich zu Länderspielen verabschiedet haben, bekommen auch andere die Möglichkeit, sich zu zeigen, denn Gerhard Struber will durchwechseln beim 1. FC Köln: Wer überträgt das Benefiz-Turnier?

Es ist ein langer Tag für die Geißböcke. Zunächst fand am Geißbockheim das morgendliche Training statt, am Abend geht es zum Benefiz-Blitz-Turnier nach Bonn für den 1. FC Köln: Wer überträgt das Benefiz-Turnier?

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Am Donnerstag tritt der 1. FC Köln im Sportpark Nord zum ersten Benefiz-Blitz-Turnier im Fußball-Verband-Mittelrhein an. Neben dem Gastgeber Bonner SC und den Geißböcken nehmen auch Viktoria Köln, Alemannia Aachen, Fortuna Köln und der 1. FC Düren teil. Die Einnahmen des Turniers kommen Vereinen aus dem Verband zu Gute und sollen die Kinder- und Jugendarbeit unterstützen. Gespielt wird im K.o.-System, jedes Spiel dauert 45 Minuten ohne Verlängerung. Bei einem Unentschieden geht es direkt ins Elfmeterschießen. Der FC ist bereits ebenso wie Alemannia Aachen für eins der beiden Halbfinale gesetzt und wird somit zwei Spiele (Halbfinale sowie Spiel um Platz drei oder eins) bestreiten. Cheftrainer Gerhard Struber bleiben so also 90 Minuten, um durchzuwechseln und zu testen.

Und dies hat der Coach auch vor: „Ich kann einige junge Spieler kennenlernen und auf dem Platz sehen. Und auch einige sehen, die bei uns zuletzt weniger Spielzeit gehabt haben“, sagte Struber dem Express. „Ich freue mich auf das Turnier, um einige Spieler zu testen.“ Gerade weil den Geißböcken zur Zeit neun Akteure fehlen, die sich auf Länderspielreise befinden, werden auch Spieler zum Einsatz kommen, die bisher noch nicht viel Einsatzzeit hatten. „Wir werden durchmixen, die Jungs, die weniger gespielt hatten, werden wir versuchen, lange auf dem Platz zu halten“, erklärte Struber. Eine Chance, sich für die Zukunft und mehr Einsatzzeit zu empfehlen. Diese sollten einige FC-Profis für sich nutzen.

Gibt es einen Livestream?

Denn gerade in der Offensive verschwanden in den letzten fünf Spielen einige „Alt-Stürmer“ schon nahezu in der Versenkung. Für Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges gab es zwar bisher je drei Einsätze, die Spielzeit hielt sich allerdings in Grenzen – ebenso wie die Ausbeute. Am Donnerstagabend könnten sich die Offensivkräfte also beweisen. Das Benefiz-Blitz-Turnier in Bonn wird laut Aussage des Geschäftsstellenleiters Dietmar Sebus gegenüber come-on-fc.com nicht im Livestream übertragen. Der WDR sei vor Ort.


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2. Runde des Pokals terminiert

Gewinner des Saisonstarts

Schwäbe widerspricht dem FC – Aussagen lassen aufhorchen

Marvin Schwäbe beim Training des 1. FC Köln
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Schwäbe widerspricht dem FC – Aussagen lassen aufhorchen

Für Marvin Schwäbe ist die aktuelle Situation beim FC eine schmerzhafte. Das betonte der Keeper in einem Interwiew mit dem „Kicker“. Mittlerweile sitzt der Keeper auf der Bank des 1. FC Köln: Marvin Schwäbe sieht die Torwartfrage anders.

Eigentlich wäre Marvin Schwäbe im Sommer gerne gewechselt, dazu ist es nicht gekommen. Von Seiten des Clubs wurde die Situation bislang so dargestellt, dass der Keeper erst den Wechselwunsch kommuniziert habe und es dann zur Degradierung gekommen ist beim 1. FC Köln: Marvin Schwäbe sieht die Torwartfrage anders.

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Als Jonas Urbig am vergangenen Sonntag zur Pause der Begegnung der Geißböcke auf Schalke unmittelbar vor der Reservebank Halt machte, eilte Philipp Pentke zur Kölner Nummer eins und gab offensichtlich gestikulierend einige Hinweise. Nur wenige Meter entfernt saß Marvin Schwäbe auf der Bank. Der FC reiste einmal mehr mit drei Keepern im Kader zu einem Ligaspiel. Wenn es nach Spieler und Verein gegangen wäre, hätte es zu dieser Konstellation aber bekanntlich nicht kommen sollen. Marvin Schwäbe wollte den Verein verlassen, der FC hätte den Keeper ziehen lassen. Nur gibt es nun offenbar unterschiedliche Sichtweisen über den zeitlichen Ablauf der Geschehnisse. Darauf lässt zumindest ein Interview schließen, dass der Keeper dem „Kicker“ gegeben hat.

Andere Sichtweise?

Laut Verein habe Schwäbe dem Club frühzeitig mitgeteilt, den FC im Abstiegsfall verlassen zu wollen. Auch deswegen habe man sich frühzeitig zu Jonas Urbig als neue Nummer eins bekannt. Noch am Deadline Day wiederholte Thomas Kessler, dass Schwäbe frühzeitig seinen Wechselwunsch hinterlegt habe. Die Situation hört sich im Interview mit dem Fachmagazin aber ein wenig anders an. „Vor dieser Saison habe ich von verschiedenen Seiten erfahren, dass ich ins zweite Glied rücken soll und Jonas Urbig die Nummer eins wird. Das war für mich natürlich extrem bitter, gerade wenn man ans Leistungsprinzip glaubt“, sagt Schwäbe. „Nachdem klar war, wie die Situation ist, habe ich verständlicherweise Alternativen eruiert. Ich will ja spielen.“ Der 29-Jährige betont, dass die Situation natürlich nicht zufriedenstellend sei und er wisse, was er am Verein habe. „Dementsprechend war klar für mich, dass ich nicht einfach sage: Ich gehe definitiv.“

Ein hundertprozentiger Wechselwunsch hört sich anders an. Noch in der vergangenen Spielzeit ließen Äußerungen des Torhüters aufhorchen. „Erst mal muss sich der Verein klar werden: Wer soll bleiben? Wer darf bleiben? Wer soll den Weg mitgehen und wer nicht? Dann werden wir sehen, was in den kommenden Wochen dabei rauskommt“, hatte der Keeper nach dem 1:4 beim 1. FC Heidenheim gesagt. Nach einem klaren Statement in der Torwartfrage hörten sich die Worte damals ebenfalls nicht an. Sie ließen eher darauf schließen, dass man sich beim FC alles andere als sicher sei, wie eine kommende Mannschaft für die 2. Bundesliga aussehen könne. Im Juni folgte dann auch öffentlich die Bestätigung, dass Jonas Urbig die neue Nummer eins werden würde. „Das ist eine Entscheidung, die ich respektieren muss“, sagt Schwäbe, der betont, dass er aus seiner Sicht seine Leistung gebracht und sich nichts zu „Schulden kommen“ lassen habe.

Schwäbe: „Mein Ziel ist es, zu spielen“

„Wenn man ins zweite Glied rückt, ist es alles andere als das, was man sich als Sportler vorstellt“, sagt Schwäbe. „Aber tut es natürlich weh, das ganze Geschehen auf dem Platz von der Bank aus zu begutachten.“ Auch deswegen wollte der Keeper den Verein nun offenbar verlassen. Wirklich konkrete Angebote gab es wohl nur wenige. Schwäbe wurde mit den Blackburn Rovers in Verbindung gebracht. Der englische Zweitligist hatte gleich mehrere Keeper auf der Shortlist, entschied sich aber schließlich für den ungarischen Keeper Balázs Tóth. Noch im vergangenen Sommer hatte sich der Keeper im Dunstkreis der Nationalmannschaft befunden. Dass es nun nicht zum Wechsel gekommen sei, habe „unterschiedliche Gründe“, so Schwäbe, der nun seinen Berater gewechselt hat. „Jörg Neblung hat mich bereits auf meinem Weg in den Profifußball begleitet und ich hoffe mit neuen Impulsen und seiner Erfahrung mit Torhütern die richtigen nächsten Schritte machen zu können.“

Ob Schwäbe noch in dieser Transferperiode einen weiteren Schritt machen wird, ist eher unwahrscheinlich. Das Transferfenster hat in den meisten großen europäischen Ligen bereits geschlossen. Nur noch wenige Optionen bleiben, der Torwartmarkt ist nach wie vor ein schwieriger. Auch ein Wechsel im Winter wäre eine Möglichkeit. „Mein Ziel ist es, zu spielen“, sagt Schwäbe, betont aber auch, dass er einen künftigen Job mit der Familie in Einklang bringen müsse. Somit bleibt Schwäbe vorerst beim FC und arangiert sich mit der Rolle. „Nun ist es anders gekommen, als es zu erwarten war. Ich bin aber professionell genug, um diese Rolle erst mal anzunehmen“, sagt Schwäbe.


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Einzelkritik

Verlierer Transferpolitik

Damion Downs: „Es ist schon ein Ausrufezeichen“

Jubel bei Jan Thielmann und Damion Downs
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Damion Downs: „Es ist schon ein Ausrufezeichen“

Der 1. FC Köln war am Sonntag das überlegene Team. Und erneut konnten die Kölner dies auch in Tore ummünzen. Der FC gewann auf Schalke 3:1. Nach dem Spiel äußerten sich unter anderem Kapitän Jan Thielmann und Torschütze Damion Downs vom 1. FC Köln: Die Stimmen zum Schalke-Spiel.

Am Sonntag gewann der FC gegen den FC Schalke 04 3:1. Das Team von Gerhard Struber dominierte beide Halbzeiten und ging zunächst mit 3:0 in Führung. Schalkes Offensivspieler Kenan Karaman verkürzte zwar, aber dennoch heißt es: Drei Punkte für den 1. FC Köln: Die Stimmen zum Schalke-Spiel.

Den 1. FC Köln zu repräsentieren bedeutet mir als Kölner Junge extrem viel. Das war schon sehr schön, umso schöner, dass wir heute auf Schalke auch noch gewinnen konnten. Wir wussten, wir müssen schnell nachlegen, haben das dann auch gut gemacht mit dem 3:0, mussten es eigentlich nur noch über die Zeit bringen, aber dann kam Schalke nochmal gut zurück. Wenn das zweite Tor zählt, dann ist es natürlich bitter, dann wird es ein ganz ganz unangenehmes Spiel. So mussten wir es nur noch über die Zielgerade bringen und das haben wir am Ende meiner Meinung nach auch souverän gemacht.

Zum 2:0: Wir wussten, dass Schalke viel Mann gegen Mann spielt, deswegen mussten wir dieses steil reinbekommen, haben das von hinten raus dann gut gemacht. Der Pass ist gut gelungen, aber dann spielen wir das auch extrem gut mit unseren schnellen Spielern. Ich glaube Linton und Damion spielen das überragend, am Ende noch knapper, als eigentlich gemusst. Schönes Tor.

Das Laufstarke liegt uns einfach. Wir sind keine Mannschaft, die sich hinten reinstellt. Ob es jetzt noch Reste von Steffen sind oder ob es schon Strubers neue Gedanken sind, das spielt beides ein bisschen zusammen. Wenn wir Laufen können, sind wir gut.

Die Abstimmung ist immer wichtig. Wir haben einen klaren Matchplan. Wenn es intensiver auf dem Platz wird, es etwas hektischer wird, da muss man das ein oder andere Mal auch nachfragen, wo man vielleicht steht. Deswegen glaube ich, ist es gut, dass wir eine schnelle Verbindung zur Bank haben.

Jan Thielmann

Jubel bei Jan Thielmann und Damion Downs

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 Ich habe ein paar Spieltage gewartet, um ein Tor zu schießen. Das jetzt auf Schalke zu machen, ist natürlich noch schöner. Der Trainer hat uns das Vertrauen gegeben und wir haben das gut zurückgezahlt.
Wir haben von Spiel zu Spiel immer besser gespielt. Jetzt auf Schalke zu gewinnen ist finde ich schon ein Ausrufezeichen.

Damion Downs

Zum nicht gegebenen 2:3: Gezittert habe ich nicht. Gleichzeitig haben wir auch Phasen in einem Spiel mit einer jungen Mannschaft, wo man es aushalten muss, dass auch der Gegner mal ein Stück mehr das Momentum hat. Ich finde, wir haben über weite Strecken das Spiel kontrolliert, dominiert. Wir haben richtig schöne Tore geschossen und am Ende einen verdienten Sieg gefeiert.

Zu Jan Thielmann: Er hat es gut gemacht. So, wie ich es mir vorstelle. Man spricht immer über das Alter, aber der Junge hat viele Spiele in den Beinen und da geht es vielmehr um die Klasse, die er ohne Zweifel hat. Das hat er heute einmal mehr unter Beweis gestellt. Er hat eine fantastische Dynamik, wenn er Raum vor sich hat, dann kann er unsere Zehner, unsere Stürmer mit seiner Art und Weise super ins Spiel bringen. Und sich selber in eine Position bringen, wo er schlagkräftig vorbereiten kann. Er bringt viel mit, kann mittlerweile auch gut verteidigen, hat sich die letzten Wochen auch taktisch gestreckt und man merkt von Spiel zu Spiel, er wird besser.

Zum Fokus in der Länderspielpause: Wir verlieren jetzt einige Spieler ins Nationalteam. In Summe acht jetzt. Wir werden sehr gut weiterarbeiten, die Tage nutzen, um unsere Jungs individuell weiter zu entwickeln. Ein guter Moment auch zu evaluieren, wo wir gerade stehen und wo wir noch was brauchen. Da werden wir uns sehr intensiv mit den Jungs auseinandersetzen, die in Köln bleiben.

Gerhard Struber

Spielbericht Schalke

Liveticker-Nachlese

Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen den FC Schalke 04

Jonas Hector für den 1.FC Köln vs. Schalke 04 am 29.02.20
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Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen den FC Schalke 04

Am Sonntagmittag steht für den FC das vierte Ligaspiel der Saison an. Die Geißböcke sind zu Gast in der Veltins Arena. Drei Punkte sind im Spiel gegen den Tabellenneunten das Ziel beim 1. FC Köln: Zahlen und Fakten zum Spiel gegen Schalke.

Die meisten Einsätze, der höchste Sieg, die bitterste Niederlage – und wer hat nochmal die meisten Tore gegen Schalke geschossen? Wer überträgt den FC Schalke 04 gegen den 1. FC Köln? Zahlen und Fakten zum FC-Spiel gegen Schalke.

Jonas Hector für den 1.FC Köln vs. Schalke 04 am 29.02.20
Jonas Hector für den 1.FC Köln vs. Schalke am 29.02.20

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Wie lautet die Bilanz zwischen dem 1. FC Köln und dem S04?

Insgesamt standen sich die beiden Teams in Pflichtspiel-Duellen 98 Mal gegenüber. 90 Mal trafen sich die Mannschaften in der Bundesliga, acht Mal im DFB-Pokal. Der FC entschied 45 der Begegnungen für sich. Die Königsblauen gewannen 29 Partien, 24 endeten jeweils unentschieden. Die Torbilanz spricht mit 179:141 für den FC. Für beide Teams ist es die erste Begegnung in der zweiten Bundesliga.

Wer zeigt die Begegnung des 1. FC Köln gegen den FC Schalke 04?

Am Sonntagmittag beginnt die Begegnung um 13:30 Uhr. Das Duell wird auf Sky übertragen. Die Berichterstattung beginnt bereits um 13:00 Uhr. Ebenso kann die Begegnung auch über SkyGO und onefootball im Stream oder im „FC Radio“ sowie dem Audiostream der Sportschau, der ARD Audiothek oder im Liveticker bei come-on-fc.com verfolgt werden.

Wann gelang dem 1. FC Köln der höchste Sieg gegen Schalke?

Der liegt bereits einige Jahre zurück. Der FC setzte sich zu Hause am 08.11.1969 8:0 gegen die Königsblauen durch. Torschützen waren damals Heinz Hornig (17.), Bernd Rupp (15., 38.), Johannes Löhr (48., 51.) sowie Karl-Heinz Thielen (63., 78.) und Wolfgang Overath (81.).

Wann kassierte der FC die höchste Niederlage gegen den FC Schalke 04?

Im September 1971 unterlagen die Geißböcke dem FC Schalke 04 2:6. Bereits zur Halbzeit stand es durch vier Treffer des Schalker Spielers Klaus Scheer 4:0. Für die Kölner trafen in der zweiten Hälfte zwar noch Bernd Rupp und Wolfgang Overath, das Spiel endete jedoch mit vier Toren Unterschied durch weitere Treffer von Hartmut Huhse und Scheer.

Wer erzielte die meisten FC-Tore gegen Schalke?

Die meisten Treffer gegen Schalke erzielte Hannes Löhr mit 16 Toren im Kölner Dress. Auf Platz zwei folgt Overath mit neun Treffern. Auf Seiten der Gegner steht Klaus Fischer mit zehn Treffern gegen die Kölner auf Platz eins.

Die Vereins-Bilanz

Auf der Seite der gewonnenen Titel haben die Knappen die Nase vor den Kölnern vorne. Der FC Schalke 04 gewann bereits siebenmal den Titel des Deutschen Meisters, Köln hingegen dreimal. Bei den Vereinen stehen allerdings noch weitere Gewinne auf dem Konto. Je viermal gewann der 1. FC Köln den DFB-Pokal und wurde Zweitliga-Meister, ein Titel als Amateurmeister steht ebenfalls auf Kölns Liste. Die Königsblauen haben sogar fünf DFB-Pokalsiege auf dem Konto, wurden einmal UEFA-Cup-Sieger, einmal Deutscher Superpokal-Sieger, dreimal Deutscher Zweitliga-Meister und fuhren einen Deutschen Ligapokal-Sieg ein. Zudem stehen noch zweimal der Gewinn des Ladespokal-Westfalen und einmal Westdeutscher Pokalsieger auf der Liste.

Schiedsrichter Bilanz

Die Partie des FC Schalke 04 gegen den 1. FC Köln leitet am Sonntag Sven Jablonski. Der 34-Jährige pfiff in seiner Karriere bereits zehn Spiele des FC. Neun davon in der ersten Bundesliga, eins im DFB-Pokal. Und dies war ausgerechnet die Niederlage in der zweiten Runde des Pokals der vergangenen Saison gegen Kaiserslautern im Oktober letzten Jahres. Und auch die weiteren Duelle liefen nicht sonderlich gut für den FC. Insgesamt verloren die Kölner sieben Partien unter Jablonskis Leitung, spielten zwei unentschieden und konnten nur im Mai 2023 einen 5:2-Sieg gegen Hertha BSC erringen. Insgesamt verteilte Jablonski in den zehn gepfiffenen Partien 24 Gelbe, zwei Gelb-Rote und eine Rote Karte. Im Schnitt also 2,7 Verweise pro Spiel.

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