Auf diese Leihspieler kann der FC in der kommenden Saison hoffen

Marvin Obuz spielt den Ball.
,

Auf diese Leihspieler kann der FC in der kommenden Saison hoffen

Nach dem Abstieg steht wohl fest, dass den 1. FC Köln einige Leistungsträger verlassen werden. Aufgrund der Transfersperre werden die Kölner notgedrungen auf Leihspieler und den Nachwuchs setzen müssen. Doch wer hilft den Geißböcken?

Seit Samstagnachmittag steht der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte fest. Normalerweise stünde in so einem Fall ein personeller Umbruch in der Mannschaft an. Doch die Transfersperre schränkt den FC in seinen Handlungen ein. Auch deswegen hat Christian Keller schon im vergangenen Winter angekündigt, dass die Leihspieler eine größere Rolle spielen könnten. Diese Leihspieler können dem FC weiterhelfen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Jeff Chabot, Marvin Schwäbe, Timo Hübers und Davie Selke – die Liste der Spieler, die den FC möglicherweise verlassen werden, ist lang und sie scheint endlos. Immer wieder finden sich neue Namen dort wieder. Tatsächlich wird Christian Keller nicht alle Spieler halten können und vermutlich auch gar nicht wollen. Denn der Gang in die 2. Bundesliga ist bekanntlich mit erheblichen finanziellen Einbußungen verbunden. Somit wird der FC wie angekündigt auf Leihspieler und den Nachwuchs setzen müssen. Im Sommer sollen die Spieler wieder zum Geißbockheim kommen. Doch nicht jeder Spieler wird dauerhaft zum FC zurückkehren.

Jonas Urbig: Die wohl größten Chancen auf einen Platz im Kader hat Jonas Urbig. Und nicht nur das. Das große Keeper-Talent kann mit einem Auge Richtung Stammplatz im Tor des 1. FC Köln schielen. Denn ob Marvin Schwäbe auch in der 2. Liga das Tor für die Geißböcke hüten wird, ist unwahrscheinlich. Und das nicht unbedingt nur, weil der Keeper den FC möglicherweise verlassen und in der Bundesliga bleiben will. Schwäbe deutete an, dass ein Verbleib auch an der Vereinsführung liege. Urbig scheint aber bereit – für die 2. Bundesliga allemal. Der Keeper beendete eine beeindruckende Saison bei Greuther Fürth. Urbig spielte in der Saison elf Mal zu Null, kassierte 48 Gegentore, hielt starke 50 Prozent der Elfmeter. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert auf vier Millionen Euro ein. Urbig ist damit der wertvollste Keeper der zweiten Liga.

Drei Kandidaten für die Offensive

Tim Lemperle: Der Angreifer ist beim Kleeblatt ebenfalls uneingeschränkter Stammspieler und hat viel Spielpraxis sammeln können. Beim 2:0-Erfolg über Schalke war der Angreifer einmal mehr erfolgreich, obwohl Lemperle eher im linken Mittelfeld auflief. Insgesamt ist die Ausbeute des Offensivspielers mit sechs Toren und vier Vorlagen aber überschaubar. Ein Verbleib beim FC hängt wohl auch mit einigen Entscheidungen der aktuellen Stürmer beim FC zusammen. Dass Luca Waldschmidt nicht in Köln bleiben wird, gilt als sehr wahrscheinlich. Aber auch hinter Davie Selke steht noch ein dickes Fragezeichen. Selke hat stand jetzt keinen Vertrag für die 2. Bundesliga, es gibt Angebote. Justin Diehl wechselt bekanntlich zum VfB Stuttgart. Ob der FC weiterhin auf die weiteren Stürmer setzen wird, ist offen. Ein Sturm-Duo mit Damion Downs und Lemperle klingt sicherlich in der 2. Bundesliga auch nicht schlecht.

Marvin Obuz: Der Rechtsaußen hatte beim FC lange und teils auch vergeblich auf den Durchbruch gewartet. Auch deswegen stand schon in der Vorsaison die Leihe Richtung Kiel an, die ebenfalls eher mau verlief. Auf gerade einmal 140 Minuten Einsatzzeit kam Obuz. Nun blickt der Offensivspieler auf eine wesentlich erfolgreichere Saison zurück. Auch, wenn es „nur“ in Liga drei war, startete der 22-Jährige in dieser Spielzeit bei Rot-Weiß Essen durch. Sein Marktwert steigerte sich auf 600.000 Euro. In 34 Spielen erzielte Obuz sieben Tore und lieferte 14 Vorlagen für den Tradidtionsclub, der Obuz gerne behalten hätte. Nun könnte es zurück zum FC gehen. Bekanntlich ist der Sprung von der 3. in die 2. Liga nicht der größte.

Maxi Schmid: Eigentlich begann die Spielzeit perfekt für den Offensivspieler, Schmid erarbeitete sich einen Stammplatz, erzielte in den ersten sieben Einsätzen drei Tore und bereitete zwei weitere vor. Nach einer längeren Durststrecke kam Schmid nicht mehr über die Rolle des Jokers hinaus und war zuletzt auch einige Male außen vor. Nach dem Drama um den sicher geglaubten Aufstieg läuft es in den Aufstiegs-Playoffs alles andere als rund. Ob Schmid dem FC wirklich weiterhelfen kann, scheint aktuell eher unwahrscheinlich.

Wie geht es weiter mit Soldo?

Mathias Olesen: Der Luxemburger hatte mit Steffen Baumgart einen großen Befürworter beim FC. Der richtige Durchbruch blieb dem Mittelfeldspieler in Köln aber verwehrt. Auch bei seinem Leihverein in der Schweiz läuft es nicht perfekt für Olesen. Einen sicheren Stammplatz hat der Mittelfeldspieler bei Yverdon FC nicht. Auch seine feste Rückkehr hängt wohl mit der Personalsituation in Köln zusammen. Wie der „Kicker“ berichtet hat, soll Eric Martel über eine Ausstiegsklausel verfügen. In dem Fall könnte der Sechser die Geißböcke für einigermaßen „kleines“ Geld verlassen. Der Verbleib von Dejan Ljubicic scheint auch alles andere als sicher. Immerhin soll man dem Österreich in der vergangenen Spielzeit das Wort gegeben habe, dass er den Club verlassen könne. Dann wäre eine Rückkehr von Olesen sinnvoll.

Nikola Soldo: Der Abwehrspieler ist ein Fall für sich. Beim 1. FC Kaiserslautern kam Soldo im Grunde nicht in Schwung, war unter Friedhelm Funkel lange aussortiert und spielte die jüngsten beide Begegnungen wieder. Und dennoch hat Soldo durchaus Chancen auf ein Comeback im FC-Trikot. Denn mit Jeff Chabot und Timo Hübers könnten beide Innenverteidiger den FC verlassen. Zudem fällt Luca Kilian noch Monate aus. Sollte das Innenverteidiger-Duo wirklich den Club verlassen, stehen dem FC aktuell mit Dominique Heintz und Elias Bakatukanda genau zwei fitte Innenverteidiger zur Verfügung.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Abstieg bringt sportliche Klarheit, wirft aber viele Fragen auf

Bleibt Timo Schultz Trainer des 1. FC Köln?
,

Abstieg bringt sportliche Klarheit, wirft aber viele Fragen auf

Nach dem FC-Abstiegskrimi der vergangenen Spieltage ist nach der 4:1-Niederlage gegen Heidenheim der Abstieg in die zweite Bundesliga besiegelt. Sportlich weiß der Verein nun, wo er steht. Doch die Leistungen der Saison müssen aufgearbeitet werden und werfen viele Fragen auf.

Der FC spielt nächste Saison wieder zweitklassig, die Transfersperre verbietet ein Nachbessern und viele Personalfragen sind offen. Die Aufarbeitung der verkorksten Saison lässt personelle Veränderungen vermuten. Wie geht es weiter mit dem 1. FC Köln: Wie geht es personell weiter?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Der Abstieg war noch keine 18 Stunden besiegelt, da bat FC-Trainer Timo Schultz seine Mannschaft noch einmal zum Gespräch ins Geißbockheim. Eine knappe Dreiviertel Stunde soll die finale Aussprache gedauert haben. Wenig Zeit, um die Geschehnisse der verkorksten Saison aufzuarbeiten. Nach dem Treffen verabschiedeten sich die Spieler und Trainer bis zum 21. Juni und der Aufnahme der Leistungstests in die Sommerpause, bevor es am 24. Juni dann wieder mit dem Training auf dem Platz losgeht. Sportdirektor Christian Keller betonte noch am Samstag: “Wir werden das aufbereiten. Wir haben schon damit angefangen und werden uns noch die nächsten Tage Zeit nehmen, das muss sein.” Stand jetzt ist zumindest nach außen nicht klar, wer nach dieser Analyse noch übrig bleibt.

Personelle Veränderungen stehen im Raum

Darüber hinaus hatte Keller mehrfach angedeutet, dass er als Hauptverantwortlicher im Geißbockheim bleiben wird. In der Vergangenheit betonte er auch mehrfach, er sei zufrieden mit der Arbeit von Timo Schutz. Dass personelle Veränderungen notwendig sind und diese auch kommen werden, steht hingegen wohl außer Frage. So ist die Wahrscheinlichkeit, dass Timo Schultz im Juni noch mit dabei sein wird wohl eher als gering einzuschätzen. Denn die Mission „Klassenerhalt“ ist bekanntermaßen deutlich gescheitert. Auch wenn Schultz immer betont hat, auf Augenhöhe gespielt zu haben, zeigt die Bilanz, dass dem eben nicht so ist und spricht eine deutliche Sprache. Auch wenn es oft kolportiert wurde, stabilisiert hat er den FC nicht. Der Ostfriese bekam in seiner bisherigen Amtszeit sogar mehr Gegentore als Ex-Trainer Steffen Baumgart in der Hinrunde der Saison. So kassierten die Geißböcke unter dem zuletzt für seinen Hurra-Fußball kritisierten Ex-Coach in der Hinrunde 28 Gegentreffer. Unter Schultz musste Schwäbe jedoch sogar 32 Mal hinter sich greifen. Von Stabilität kann nicht die Rede sein – die Null stand eben nicht.

Auch die Personalsituation des Kaders ist mehr als unsicher. Bereits im Vorfeld des besiegelten Abstiegs gab es zu verschiedenen Spielern des aktuellen Kaders mehr oder weniger handfeste Gerüchte über Wechselabsichten und Verhandlungen mit anderen Vereinen. Mit Davie Selke und Mark Uth hatten gleich zwei Akteure keinen Vertrag für die zweite Liga. Uth machte bereits vor der Begegnung gegen Heidenheim Nägel mit Köpfen und verlängerte seinen Vertrag mit dem FC auch für die zweite Bundesliga. Ein starkes Statement und ein Bekenntnis zum Verein, das an Loyalität kaum zu übertreffen ist. Uth äußerte sich dazu kurz nach dem besiegelten Abstieg: „Ich habe meinen Vertrag auch verlängert, um ein Zeichen zu setzen, dass vielleicht andere Spieler auch bleiben. Ich hoffe es sehr.“

Vereinsführung muss Entscheidungen treffen

Wie es um den Verbleib von Luca Waldschmidt, Davie Selke, Fahride Alidou, Timo Hübers und Eric Martel steht, ist weiterhin offen. Bei Jeff Chabot und Marvin Schwäbe stehen die Zeichen eher auf Abschied. Obwohl es so scheint, als sei dies nicht alleine die Entscheidung der Spieler. So äußerte sich der Kölner Keeper zu der Frage nach seinem Verbleib beim Verein und ließ aufhorchen. „Erst mal muss sich der Verein klar werden: Wer soll bleiben? Wer darf bleiben? Wer soll den Weg mitgehen und wer nicht? Dann werden wir sehen, was in den kommenden Wochen dabei rauskommt“, so Schwäbe. Die Entscheidung in der Torwart-Frage scheint also nicht alleine die jetzige Nummer eins zu treffen.

All diese Fragen muss sich die Vereinsführung nun stellen und diese auch möglichst bald für sich beantwortet haben. Die zweite Bundesliga startet am 2. August. Das FC-Trainingslager findet bereits vom 21.-28. Juli in der Steiermark statt. Nicht viel Zeit zur Aufarbeitung der komplexen Geschehnisse der vergangenen Saison – nicht viel Zeit, um wichtige Spieler an den Verein zu binden.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Das bedeutet der Abstieg

Das sagt Timo Schultz zu Waldschmidt, Finkgräfe und der Erkrankung von Jeff Chabot

Timo Schultz auf der Pressekonferenz des 1. FC Köln.
,

Das sagt Timo Schultz zu Waldschmidt, Finkgräfe und der Erkrankung von Jeff Chabot

Nach dem 3:2 gegen Union Berlin bekommt der FC am Samstag noch sein Endspiel. Dann sind die die Geißböcke zu Gast in Heidenheim. Am Donnerstag fand die obligatorische Pressekonferenz vor dem Spieltag statt.

Für den 1. FC Köln steht am Samstag das nächste Endspiel auf der Zielgeraden an. Die Geißböcke sind zu Gast beim 1. FC Heidenheim. Das sagt Timo Schultz vor dem Heidenheim-Spiel.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop.** Zu den Teilnahmebedingungen.


Der 1. FC Köln steht unmittelbar vor seinem wohl entscheidenden Finale. Am Samstag sind die Geißböcke zu Gast beim 1. FC Heidenheim und müssen gewinnen, zeitgleich muss Union Berlin das Heimspiel gegen den SC Freiburg und in diesem Zusammenspiel müssen die Kölner auch noch vier Tore aufholen. Die Ausgangslage ist für die Kölner also alles andere als einfach. „Wir haben es die letzten Wochen immer wieder betont. Wir glauben dran. Bis zum Ende. Es ist rein rechnerisch alles möglich“, sagte Timo Schultz am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Heidenheim-Duell. Rechnerisch möglich ja, wahrscheinlich aber eher nicht. Aber: „Wir wussten, dass es bis zum letzten Spieltag um alles geht. Und das ist schon ein kleiner Erfolg“, sagte Schultz. Jetzt geht es darum, den kleinen Strohhalm auch zu ergreifen.

Schultz: „Man kann sich von dem Spielstand ja nicht frei machen“

„Wir wollen unsere Hausaufgaben machen und das Spiel unbedingt gewinnen“, sagte der Coach. Das sei schon mal die Grundvoraussetzung. „Wir schauen vielleicht auch, was wir für ein Ergebnis brauchen. Es werden aber auf keinen Fall acht Leute mit dem Handy auf der Tribüne oder der Bank sitzen und permanent Ergebnisse durchgeben“, sagt Schultz. Aber: „Man kann sich von den anderen Spielständen ja nicht freimachen.“ Der Fokus liegt dennoch auf der eigenen Leistung. Mit voller Energie wolle man das Spiel angehen.

Mit voller Energie schon, mit voller Kapelle aber nicht. Sicher nicht mit dabei sind Davie Selke und Luca Kilian sowie der suspendierte Justin Diehl. Außerdem fehlen Denis Huseinbasic und Benno Schmitz nach ihren fünften Gelben Karten. Doch damit nicht genug. Es gibt zahlreiche Fragezeichen, wie Schultz betonte: „Luca Waldschmidt und Max Finkgräfe, die wir eigentlich nach dem letzten Spiel komplett abgeschrieben hatten, sind auf dem Wege der Besserung“, sagte der Trainer. „Ob es für Heidenheim reicht oder erst für nächste Woche, das steht noch nicht fest.“ Der Trainer wies aber noch auf eine andere Personalie hin: Jeff Chabot hat sich heute auch noch abgemeldet. Er ist ein zäher Hund. Da gehe ich fest davon aus, dass er uns morgen zur Verfügung steht. Alle anderen sind im Training.“

Schultz zu Uth: „Er will unbedingt. Er hat gut trainiert“

So auch Mark Uth, der möglicherweise sogar in die Startelf rotiert. „Er hat die ganze Woche bestreiten können. Auch er plagt sich immer mal wieder mit dem ein oder anderen Wehwehchen. Er will aber unbedingt. Er hat gut trainiert. Ob wir ihn von Anfang an loslassen, werden wir in Rücksprache mit ihm entscheiden“, sagte Schultz, der sich möglicherweise auf einen taktischen Kniff einlässt. „In den letzten Spielen haben wir gezeigt, dass die Dreierkette uns guttut. Der Kader ist aber eher für eine Viererkette zusammengestellt. Wir sind jetzt in einer Ausnahmesituation und müssen uns Lösungen einfallen lassen gegen Heidenheim. Das Szenario mit einer Dreierkette haben wir auch durchgeplant“, sagte der Trainer. Dann könnte Dominique Heintz wieder spielen, den der Trainer besonders hervob.

Eine wichtige Rolle können aber auch die Zuschauer spielen. „Das pusht die Jungs. Das ist das, warum wir das hier alles machen. Wenn wir in Heidenheim vielleicht ein gefühltes Heimspiel haben und selbst Leute ohne Ticket hinfahren, dann zeigt das nur, wie sehr die Fans an uns glauben“, sagte der Trainer und gab ein Versprechen ab: „Wir fahren da nicht hin, um mal zu schauen oder uns vielleicht mit ein bisschen Glück zu retten. Wir fahren da hin, um das Spiel zu gewinnen.“


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Der FC erhält sein finales Endspiel – der Abstieg ist weiterhin wahrscheinlicher

Die Kölner Mannschaft feiert nach dem 3:2-Sieg über Union Berlin vor der Südkurve. effzeh 1 FC Köln Klassenerhalt Abstiegskampf
,

Der FC erhält sein finales Endspiel – der Abstieg ist weiterhin wahrscheinlicher

Mit dem 3:2-Erfolg über Union Berlin bekommt der FC am kommenden Wochenende das erhoffte Endspiel. Allerdings eins mit Schönheitsfehler. Ein Sieg alleine wird dem FC nicht reichen. Eine Niederlage von Union Berlin aber auch nicht zwingend.

Eine gewisse Moral ist dem 1. FC Köln nach dem Saisonfinale mit Endspiel um Endspiel sicher nicht abzusprechen. Zumindest waren die Kölner gefühlt schon mehrfach sicher abgestiegen. Doch selbst mit dem Erfolg haben die Geißböcke die Relegation noch nicht erreicht. Deswegen ist der Klassenerhalt für den FC noch immer unwahrscheinlich.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Selbst Timo Schultz konnte nach dem 3:2-Erfolg über Union Berlin nicht mehr seine ostfriesische Ruhe bei sich behalten. Der Trainer des 1. FC Köln befand sich irgendwo mitten in der Traube, die sich um den Sieg-Torschützen Damion Downs gebildet hatte. „Der Druck war einfach unfassbar hoch. Da löst sich dann am Ende alles“, sagte der Trainer, dem die Erleichterung und auch eine gewisse Genugtuung in den Interviews nach dem Dreier anzusehen war. „Wir machen immer weiter, egal, welche Rückschläge wir hinnehmen müssen.“ Und Rückschläge haben die Kölner auch gegen die Eisernen hinnehmen müssen. Das schlecht verteidigte 0:1 mit der ersten Chance der Berliner, der ärgerliche Handelfmeter, der zum 0:2 führte sowie die Verletzung von Luca Waldschmidt. Dementsprechend war die Erleichterung, die Freude mehr als angebracht.

Der FC ist weiterhin auf Schützenhilfe angewiesen

Der FC hat sich durch eine besonders starke mentale Leistung noch das Endspiel gegen Heidenheim und den Kölner Anhängern eine weitere Woche der Hoffnung beschert. Eine Hoffnung, an die wohl auch nur wenige Spieler noch geglaubt hätten. „Jetzt haben wir ein wirkliches Endspiel. Wenn mir das jemand vor drei, vier Wochen gesagt hätte, hätte ich das sofort unterschrieben“, sagte Timo Hübers und erklärte, dass das „schon wild“ sei. Schon nach der Niederlage gegen Darmstadt trauten den Kölnern nur wenige noch den Klassenerhalt zu. Nach dem verpassten Sieg im Endspiel gegen Mainz wurden es wohl weniger, nach dem 0:0 gegen Freiburg war der Klassenerhalt nur noch theoretischer Natur. Nun gibt es nach dem 3:2 noch immer die Chance. Allerdings nach dem 0:3 der Dortmunder in Mainz nur noch auf den Relegationsplatz.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass dafür schon sehr viel für eine Mannschaft zusammenkommen muss, die in dieser Saison wahrlich nicht oft überzeugt hat und auch nicht gerade das Glück als Partner an seiner Seite weiß. Dass die Kölner überhaupt noch ein Endspiel bekommen, liegt auch an den Unzulänglichkeiten der Konkurrenz. Und auf die sind die Kölner auch weiterhin angewiesen. Denn im Unterschied zu einem „wirklichen Endspiel“ brauchen die Kölner nicht nur drei Punkte gegen Heidenheim, sie müssen auch auf einen weiteren Patzer von Union Berlin hoffen. Die Eisernen empfangen am Samstag den SC Freiburg. Das Team von Christian Streich braucht zwar einen Erfolg, um den europäischen Wettbewerb abzusichern und würde dem Trainer gerne mit einen Sieg verabschieden, bei Union feierte der SC aber erst einen Erfolg und der liegt mittlerweile 20 Jahre zurück.

Köln muss vier Tore aufholen

Dass Serien im Fußball reißen, haben die Kölner am Samstag eindrucksvoll bewiesen. Mit dem 3:2 gab es für den FC den ersten Sieg über Union Berlin in der Bundesliga überhaupt. Ein Dreier der Freiburger ist demnach auch an der Alten Försterei alles andere als unmöglich. Doch mit der Sieg-Niederlage-Ausgangsposition der Kölner ist es noch nicht getan. Der FC muss auch noch drei, eigentlich vier Tore aufholen. Aktuell kommt der FC auf eine Tordifferenz von -29, Union Berlin auf -26. Bei Gleichheit der Differenz zählen die erzielten Tore. Auch dort hat Berlin die Nase mit 31 gegenüber den 27 der Kölner die Nase vorne. Gewinnt der FC also mit einem Tor Vorsprung und Berlin verliert mit zwei Treffern Differenz, kämen beide Teams auf -28. Union hätte aber aufgrund der geschossenen Treffer die bessere Platzierung. Es müssen also vier Tore aufgeholt werden. Gewinnt Köln also beispielsweise 1:0 in Heidenheim, müsste Berlin 0:3 gegen Freiburg im eigenen Stadion verlieren.

Trotz der drei Treffer gegen Berlin eine hohe Hürde. Auch deswegen wies Dominique Heintz nach dem Duell daraufhin, dass noch nichts erreicht sei. Der FC stand in dieser Saison zweifelsohne schon vor einfacheren Aufgaben, die dann aber gerne daneben gingen. Doch das Spiel gegen Union hat bewiesen, dass der FC gerade unmöglich erscheinende Aufgaben packen kann.



Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Der FC bekommt schon wieder eine Verlängerung

,

Der FC bekommt schon wieder eine Verlängerung

Der 1. FC Köln bekommt tatsächlich noch eine Gnadenfrist im Abstiegskampf. Dank des 4:3-Erfolgs des VfL Bochum bei Union Berlin ist der FC nach dem 32. Spieltag noch nicht abgestiegen. Das Mainz-Spiel steht noch aus.

Der 1. FC Köln hat noch immer eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt. Da der VfL Bochum das beeindruckend rasante Auswärtsspiel bei Union Berlin 4:3 gewann, beträgt der Rückstand auf Union Berlin sechs Zähler. In der Theorie können die Kölner den Abstand zu den Eisernen noch aufholen. Besonders Brisant: Am kommenden Wochenende empfängt der FC Berlin.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Der VfL Bochum legte bei den Eisernen mit einem enormen Tempo los. Maximilian Wittek mit einem Doppelpack und Kevin Schlotterbeck sorgten für eine 3:0-Halbzeit-Führung. Nicht viel deutete darauf hin, dass die Eisernen noch einmal zurück finden würden. Das tat Berlin aber. Yorbe Vertessen und Chris Bedia verkürzten noch einmal. Zwar stellte Philipp Hofmann auf 4:2, doch Benedict Hollerbach machte es noch einmal spannend. Trotz hoher Druckphase setzte sich Bochum am Ende nicht unverdient 4:3 durch. Damit hat sich Bochum aus der akuten Abstiegsnot vorerst verabschiedet. Der Vorsprung auf Mainz beträgt fünf Zähler. Allerdings spielen die Rheinhessen am Abend noch in Heidenheim.

Heißes Duell in Köln

Union Berlin hat nach der Niederlage zwei Zähler Vorsprung auf Mainz und sechs auf den FC. Dass die Kölner den Rückstand aufholen, ist eher unwahrscheinlich. Dazu müsste der FC die letzten beiden Spiele gewinnen. Nach bislang vier Saisonsiegen und dem ungefährlichen Auftritt gegen Freiburg am Samstag stellt sich auch weiterhin die Frage nach dem „wie?“. Zumal Berlin auch beide Spiele verlieren müsste. Aber: Köln empfängt am kommenden Samstag eben Union Berlin im Kölner Stadion. Sollte der FC tatsächlich gewinnen, beträgt der Rückstand nur noch drei Punkte. Am letzten Spieltag ist der FC zu Gast in Heidenheim, Union Berlin spielt gegen den SC Freiburg. Am Abend spielt Mainz noch in Heidenheim. Auch die Begegnung ist angesichts der vier Zähler Rückstand auf die Rheinhessen alles andere als uninteressant.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Ohne Martel und Huseinbasic: Trotzdem mit Doppelsechs?

,

Ohne Martel und Huseinbasic: Trotzdem mit Doppelsechs?

Den FC lässt die Welle der Ausfälle nicht los. Auch im Mittelfeld fehlen gegen die Bayern wichtige Akteure. Jetzt fällt auch Denis Huseinbasic aus. Wen wird FC-Trainer Timo Schultz auf der Doppelsechs einsetzen?

Timo Schultz muss kurzfristig seine Pläne für das schwere Auswärtsspiel beim FC Bayern München umwerfen. Neben dem Gelb-gesperrten Eric Martel fällt nun auch Denis Huseinbasic gegen die Bayern aus. Wer spielt für Martel und Huseinbasic auf der Doppelsechs?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop.


Der 2:1-Erfolg über den VfL Bochum war für den 1. FC Köln gleich doppelt teuer erkauft. Neben Davie Selke, der sich den Mittelfuß gebrochen hat und bereits operiert worden ist, wird auch Eric Martel nach seiner fünften Gelben Karte gegen die Bayern fehlen. Der Ersatz stand eigentlich bereit. Denn schon gegen den FC Augsburg spielten Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic auf der Doppelsechs. Nun muss Timo Schultz aber erneut umbauen. Es hatte sich am Donnerstag Vormittag bereits angedeutet, als Huseinbasic und Faride Alidou das Training frühzeitig verlassen hatten. Der Kölner Trainer hatte aber noch Hoffnung, doch zumindest in einem Fall wird daraus nichts. Huseinbasic ist nicht mit dem FC nach München aufgebrochen. Somit wird der 22-Jährige auch nicht zum Einsatz kommen.

Gegen die Bayern ohne Doppelsechs?

Der weitere Ausfall schmerzt, denn dem Kölner Trainer gehen die etatmäßigen Sechser aus. Neben Dejan Ljubicic ist Jacob Christensen die naheliegendste Variante. Schultz hatte den Dänen vor einigen Woche gelobt, betont, wie nahe der 22-Jährige an einem Startelf-Einsatz sei. Nur kam es bislang nicht dazu. Im Gegenteil: In den vergangenen beiden Spielen stand Christensen gar nicht mehr im Kader. Unter Schultz kam der Mittelfeldspieler bislang zu fünf Einsätzen, spielte insgesamt 46 Minuten. Ganz so nahe scheint der Mittelfeldspieler dann doch nicht an der ersten Elf zu sein. Nun bleibt Schultz wohl nicht viel anderes übrig, als Christensen ausgerechnet gegen die Bayern ins kalte Wasser zu werfen. Denn ein weiterer Sechser steht nicht im Kader.

Möglicherweise entscheidet sich Schultz aber auch gegen die Doppelsechs. So wäre Ljubicic als alleiniger Sechser denkbar, davor könnte ein klassischer Zehner spielen. Dass sich Schultz aber ausgerechnet gegen die Bayern dieser offensiveren Variante verschreibt, ist wohl eher unwahrscheinlich. Schultz hat noch kein Pflichtspiel beim FC ohne Doppelsechs gespielt, bevorzugt ein kompaktes Mittelfeld und wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht kurzfristig vor dem Duell beim Rekordmeister mit einer taktischen Umstellung beschäftigen. Faride Alidou ist derweil mit nach München gereist.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Köln vs. Bochum: Ein kleiner Mutmacher

Darum kann sich der FC gegen den VfL Hoffnung machen
,

Köln vs. Bochum: Ein kleiner Mutmacher

Am Nachmittag trifft der 1. FC Köln auf den VfL Bochum. Im Hinspiel kam der FC nicht über ein Remis hinaus. Ein Unentschieden wird den Geißböcken im Abstiegskampf diesmal nicht weiterhelfen. Ein Sieg muss her und ist auch nicht utopisch.

In den Endphase der Saison zählen für den 1. FC Köln nur Siege gegen den kommenden Gegner. Die Bilanz der beiden Teams spricht für die Kölner. Darum kann sich der FC gegen den VfL Hoffnung machen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop.


Eigentlich sollte die Begegnung gegen Bochum die Wende einläuten. Nach drei sieglosen Spielen in der Liga in Serie wollte der FC vor ziemlich genau einem Jahr das Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten aus Bochum gewinnen, um einen weiteren Schritt Richtung frühzeitigen Klassenerhalt zu gehen. Doch nach 90 Minuten stand es 0:2. Das Ziel wurde verfehlt. Am kommenden Samstag geht es für die Geißböcke erneut gegen die Letsch-Elf. Und wieder müssen die Kölner gewinnen, um einen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Diesmal ist die Lage allerdings weitaus ernster. Es geht nicht um ein frühzeitiges Erreichen der nötigen Punkte sondern um den Verbleib in der Liga und den möglichen Sprung auf den Relegationsplatz.

Die Bilanz spricht für den FC

Nicht ohne Grund sagte Trainer Timo Schultz bereits vor dem letzten Spiel gegen Augsburg: „In der Crunchtime gibt es nur Dreier.“ Diesen fuhren die Kölner bekanntermaßen gegen den FCA nicht ein und geraten immer mehr unter Zugzwang. Die Duelle der vergangenen beiden Spielzeiten des 1. FC Köln gegen den VfL Bochum machen nicht unbedingt Hoffnung auf drei Punkte. Der FC verlor in eben diesen letzten vier Spielen ein Mal und spielte drei Mal unentschieden. Und genau dieser eine Punkt hilft den Kölnern in der momentanen Situation nicht weiter. Hoffnung kann dem FC allerdings die gesamte Spielhistorie gegen die Elf aus Bochum machen.

Die beiden Vereine trafen in der Vergangenheit bisher bereits 88 Mal aufeinander. Dabei gewann der FC 49 der Partien, 18 gingen an den VfL. Somit spielten die Konkurrenten im Abstiegskampf 21 Mal unentschieden. Die Bilanz spricht also für den FC. Rein statistisch gesehen wäre für den FC nach vier Spielen in Serie ohne Sieg ein Dreier durchaus drin. Und die Form der beiden Teams spricht leicht für den FC. Die Geißböcke haben in den letzten fünf Begegnungen drei Mal Unentschieden gespielt, zwei Mal verloren. Bei den Gästen aus Bochum war es nur ein Unentschieden im Spiel gegen Darmstadt. Die weiteren vier Duelle verlor der VfL Bochum.

Gegen keine Mannschaft der aktuellen Liga haben die Geißböcke so oft gewonnen. Gegen Gladbach immerhin 46 Mal. Allerdings in 132 Spielen. Auch die Siegquote ist gegen den VfL die Zweitbeste. Sie liegt bei 56 Prozent, Topwert ist die Quote gegen Darmstadt 98 mit 77 Prozent. Allerdings spielten die Geißböcke auch erst selten gegen die 98er. Dementsprechend liegt auch der Punkteschnitt gegen Bochum auf Platz zwei hinter Darmstadt (2.46). Im Schnitt fahren die Kölner 1,91 Punkte gegen den VfL ein. Diese Chance muss der FC am Samstag nutzen, um den Anschluss an den möglichen Klassenerhalt nicht zu verlieren.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

FC-Offensivspieler: Gegen keinen erfolgreicher als gegen Augsburg

So punkteten FC-Spieler gegen den FC Augsburg
,

FC-Offensivspieler: Gegen keinen erfolgreicher als gegen Augsburg

Timo Schultz hat angekündigt, dass es jetzt nur noch um Dreier geht. Dafür müssen Tore her. Im Auswärtsspiel des FC gegen Augsburg müssen die Kölner dafür ihr Scorerpunkte-Konto weiter ausbauen. Bei einigen sieht die Bilanz gegen den FCA schon jetzt gar nicht schlecht aus.

Davie Selke und Luca Waldschmidt konnten in der Vergangenheit gegen den FCA durchaus schon einige Scorerpunkte auf ihrem Konto sammeln. So punkteten FC-Spieler gegen den FC Augsburg.

Am Sonntag steht für die Geißböcke das Auswärtsspiel gegen den FC Augsburg an. Die Mannschaft hat sich im Trainingslager auf das Saisonfinale vorbereitet. „Wir haben gut gearbeitet. Wir waren mit der Mannschaft zusammen. Das ist auch immer ganz wichtig,“ sagte Sargis Adamyan in der vergangenen Woche. „Wir haben uns auf den Endspurt eingeschworen, bis Mai wollen wir alles geben.“ Der Armenier betonte weiter: „Es wird darauf ankommen, dass wir den letzten Schuss nutzen.“ Um dies besser in die Tat umzusetzen, ließ Trainer Timo Schultz in den Trainingseinheiten zu Beginn der Woche vor allem Torschüsse trainieren. Denn die Torschussbilanz des 1.FC Köln ist weiterhin sehr mager. Die Scorerpunkte gerade gegen den FC Augsburg fallen bei einigen Kölner Offensivkräften allerdings gar nicht so schlecht aus.

Selke und Waldschmidt gegen kein anderes Team so erfolgreich

Unter anderem Davie Selke. Der 29-Jährige fiel nach einer Fußverletzung, die er sich im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim zugezogen hatte, sieben Spiele aus. Gegen Gladbach und Leipzig wurde er in den letzten Minuten der Spielzeit eingewechselt. Im Duell am Sonntag könnte der Angreifer auch von Beginn an wieder mit von der Partie sein. Gerade gegen den FCA erzielte der Mittelstürmer in der Vergangenheit sechs Scorerpunkte, darunter zwei Tore. Gegen keine andere Mannschaft sammelte er mehr. Auch bei den Vorlagen sprechen die Zahlen für Selke. Mit vier gegebenen Vorlagen in Duellen gegen Augsburg ist dies der höchste Wert für den 29-Jährigen im Bezug auf die einzelnen Gegner.

Aber nicht nur Selke punktet gegen den FCA besonders gerne. Auch Luca Waldschmidt konnte in der ersten Bundesliga bereits fünf Scorerpunkte gegen die Fuggerstädter sammeln. Damit steht Augsburg in Sachen Torbeteiligung für Waldschmidt an erster Stelle. Gegen kein anderes Team fuhr er mehr Punkte ein. Bezieht man zusätzlich die Jugendspiele der U17 und der U19 mit ein, dann hat der 27-Jährige sogar die meisten Tore gegen den FCA geschossen. Gleich sechs Tore waren es in der U17, zwei Treffer und zwei Assists gegen die U19 und eben zwei Tore und drei Vorlagen in Spielen gegen den Bundesligisten.

Adamyan, Kainz und Thielmann weniger erfolgreich

Waldschmidts Quote kann sich also sehen lassen. Die Bilanz der weiteren Offensivspieler oder offensiv agierenden Spielern sieht aber deutlich ernüchternder aus. FC-Stürmer Sargis Adamyan, der zuletzt gegen RB Leipzig traf, kommt in vier Spielen gegen den FCA gerade einmal auf ein Tor. Florian Kainz kann mit immerhin einem Tor und zwei Vorlagen aufwarten. Das Kölner Eigengewächs Jan Thielmann, der gerade mit der U21-Nationalmannschaft Deutschlands den ersten Platz in der Gruppe der EM-Quali erreicht hat, kommt immerhin auf ein Tor und eine Vorlage in Spielen gegen die Fuggerstädter.

Die Chancen der Geißböcke, weitere Scorerpunkte im Duell mit Augsburg zu sammeln, stehen also gar nicht schlecht. Gerade, da FC-Coach Timo Schultz wohl wieder mit Angreifer Selke plant, vielleicht sogar Waldschmidt wieder eine Option ist. Die Kölner Offensiv-Problematik entspannt sich zunehmend und der Trainer hat nun vorne wohl die Qual der Wahl.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Kölner Duo mit Nullnummer in der EM-Quali

,

Kölner Duo mit Nullnummer in der EM-Quali

Am Freitagabend kam die deutsche U21-Nationalmannschaft nicht über ein 0:0 gegen den Kosovo hinaus. Die Mannschaft von Trainer Antonio Di Salvo musste somit die Tabellenführung abgeben.

Ein ernüchternder Abend für die Kölner Eric Martel, Jan Thielmann und Kölns Leih-Spieler Jonas Urbig. Die FC-Akteure kamen mit der U21-Nationalmannschaft nicht über ein Unentschieden gegen den Kosovo hinaus.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen


Den Spielern der U21-Auswahl war die Enttäuschung deutlich anzusehen. Nach der torlosen Partie gegen den Kosovo standen die Akteure ratlos auf dem Spielfeld. Trainer Antonio di Salvo schlich merklich frustriert zu seinen Kollegen. Durch das 0:0 gegen den Außenseiter hat die DFB-Auswahl die Tabellenführung der Qualifikationsgruppe D vorerst abgegeben. Nach zuletzt vier Siegen in Serie hat die deutsche U21 nun 13 Punkte auf dem Konto. Spitzenreiter Polen 15, allerdings mit einem Spiel mehr. „Das tut sehr weh“, sagte Di Salvo beim Sender ProSieben Maxx. „Wir haben uns sicher etwas ganz anderes vorgestellt. Wir wollten mit einem Sieg in das Jahr starten, das ist sehr bitter.“

DFB-Elf lässt zu viele Chancen liegen

Angeführt von Eric Martel war die deutsche Auswahl von Beginn an die bessere Mannschaft, erarbeitete sich ein teils drückendes Übergewicht, blieb aber im Abschluss zu harmlos. Neben Martel stand auch Jan Thielmann in der Startelf, das Kölner Eigengewächs spielte aber auf der rechten Verteidigerposition, sucht vor allem nach dem Wechsel auch immer wieder den Weg in die Offensive. In der Defensive bekam die deutsche Auswahl nur wenig zu tun, so dass Jonas Urbig im DFB-Kasten einen ruhigen Abend erlebte. Auch auf der anderen Seite passierte in den ersten 45 Minuten nicht besonders viel. Merlin Röhl (30.) und Ansgar Knauff (32.) vergaben noch die besten Möglichkeiten.

„Wir machen es nicht besonders gut, das muss man leider sagen. Wir spielen zu langsam“, sagte DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig in der Pause. Nach dem Wechsel drehte die deutsche Mannschaft auf, war nun auch endlich zielstrebig und erspielt sich zahlreiche Chancen. Jamil Siebert (57.), Merlin Röhl (59.) und Youssoufa Moukoko (64.) vergaben aber aus den besten Positionen. Auch der eingewechselte Nick Woltemade vergab eine weitere dicke Möglichkeit. Kurz vor Spielende brachte Martel dann noch eine perfekte Flanke auf Armindo Sieb. Doch der Teamkollege von Jonas Urbig köpfte den Ball zu zentral auf das Gehäuse. Am Dienstag spielt die deutsche Auswahl gegen Israel.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Winterkritik

FC spielt 2:2 gegen Breidablik Kópavogur

,

FC spielt 2:2 gegen Breidablik Kópavogur

Zum Abschluss des Kurztrainingslagers im spanischen Algorfa ist der 1. FC Köln im Testspiel gegen Breidablik Kópavogur nicht über ein Unentschieden hinausgekommen. Gegen den isländischen Erstligisten spielte der FC 2:2.

Der 1. FC Köln verabschiedet sich mit einem Remis aus dem Trainingslager aus Spanien. Der FC spielt gegen Breidablik Kópavogur 2:2. Faride Alidou (11.) und Damion Downs (75.) trafen für die Geißböcke.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 1000 Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen


Angesichtes der dünnen Personaldecke stellte Timo Schultz eine ungewohnte Mannschaft zusammen. Unter anderem startete Benno Schmitz auf der Doppelsechs neben Jacob Christensen. Im Angriff begann Steffen Tigges neben Sargis Adamyan. Gegen den isländischen Erstligisten machte der FC von Beginn an Druck. Es war noch keine Minute gespielt, da brachte Rasmus Carstensen eine Flanke ins Zentrum. Florian Kainz nahm den Ball Volley, verfehlte aber. Auf der anderen Seite rettete Jeff Chabot nach einem verunglückten Pass von Phillip Pentke zur Ecke. Doch Köln blieb das besserer Team, tat sich aber im letzten Drittel schwer. Das erste Tor fiel somit nach gut zehn Minuten. Sargis Adamyan steckte gut durch auf Steffen Tigges. Dessen Abschluss aus kurzer Distanz konnte der isländische Keeper aber noch parieren. Den Nachschuss verwandelte Faride Alidou aber sicher.

Downs bringt FC in Führung

Nach fast zwanzig Minuten dann die zweite Chance für die Geißböcke. Nach einem Steilpass von Carstensen auf Alidou spielt dieser ins Zentrum, Tigges brachte den Ball ins Tor, allerdings wurde der Treffer nicht gezählt: Abseits. Erst Mitte der ersten Halbzeit näherten sich die Isländer dem Kölner Sechszehner wieder an. Wirklich gefährlich wurde Breidablik Kópavogur aber vorerst nicht. In der 27. Minute traf der Gegner dann wie aus dem Nichts nach einem Ballverlust von Tigges zum 1:1. Nur drei Minuten später verpasste Carstensen, in Führung zu gehen. Die Flanke an den langen Pfosten nahm er sofort, verzog aber ins Aus. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde das Kölner Spiel vorne noch einmal aktiver. Die Führung gelang dem FC aber nicht mehr.

Zur Pause wechselte Timo Schultz gleich mehrfach. Zwar war der FC auch in der zweiten Halbzeit weiterhin spielbestimmend, wirklich gefährlich wurde er den Isländern aber nicht. Erst nach einer guten Stunde wurde Tigges auf der linken Seite geschickt. Der Angreifer spielte von der Grundlinie flach zurück Richtung Elferpunkt, doch Florian Dietz brauchte einen Moment zu lange. Anschließend verpasste der eingewechselte Davie Selke nach einer Flanke von Dominique Heintz. Damion Downs machte es schließlich besser. Nach einer Verlängerung von Selke nahm der Youngster den Ball direkt und schob ihn ins rechte Eck. Zwar traf auch Selke noch einmal ins Netz, stand aber beim Pass zuvor im Abseits. Auf der anderen Seite kam eine Flanke aus dem Halbfeld am langen Pfosten an, der Isländer schob einfach nur noch ein. Es blieb beim 2:2-Unetschieden.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Winterkritik