FC-Stürmer Selke will gegen Gladbach nachlegen

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FC-Stürmer Selke will gegen Gladbach nachlegen

In seinem achten Spiel für den 1. FC Köln hat Davie Selke endlich getroffen. So soll es für den Angreifer und den FC nun auch weitergehen.

Lange hatte Davie Selke auf diesen Moment gewartet. Gegen Borussia Dortmund war es am vergangenen Spieltag so weit, die Freude hielt sich allerdings in Grenzen. Kein Wunder, das zwischenzeitliche 1:4 hatte für das Endergebnis relativ wenig Aussagekraft. „Auch wenn das Tor gegen Dortmund nicht wichtig war, hatte es für mich als Stürmer eine Bedeutung“, sagt Selke. „Es ist egal, ob ich einen im Training reinmache oder eben in Dortmund. Fürs Gefühl eines Angreifers sind Treffer immer wichtig. Am besten wäre es für mich, wenn ich gegen Gladbach direkt nachlege.“ 

Und das Duell gegen Gladbach steht schon am kommenden Sonntag (15.30 Uhr, DAZN) auf dem Spielplan. „Für uns ist es eine wichtige Partie. Wir wollen alles raushauen. Ich merke, dass es hier in Köln ein besonderes Spiel ist. Es wird eine Partie, die uns Auftrieb verschaffen kann“, sagt Selke.

Der wird auch dringend nötig sein. Denn der FC schlittert Richtung Abstiegskampf. „Es sind noch genug Spiele zu absolvieren. Man sollte die Situation nicht größer machen, als sie ist. Wir konnten fünf Spiele nicht gewinnen“, sagt Selke. „Trotzdem befinden wir uns in einer Phase, in der man nicht alles schlechtreden sollte.“

Wird Sebastian Andersson zur Option?

Sebastian Andersson vom 1. FC Köln
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Wird Sebastian Andersson zur Option?

Sieben Monate nach seiner Knie-OP steht Sebastian Andersson wieder auf dem Platz und darf sich plötzlich wieder Hoffnungen auf Einsätze machen.

Vermutlich hat er selbst nicht mehr daran geglaubt. Noch vor wenigen Wochen hätte wohl kaum jemand damit gerechnet, dass Sebastian Andersson eine realistische Alternative auf eine Position im Angriff beim 1. FC Köln ist. Im Sommer hatte sich der Schwede einer Knie-Op unterzogen, dem Vernehmen nach ausschließlich aus eigenen Stücken. Öffentlich wurde über eine vermeintliche Sportinvalidität diskutiert. FC-Trainer Steffen Baumgart hielt diese bei dem Angreifer für möglich, der Schwede widersprach vehement und kritisierte die Kölner Vereinsärzte.

Sebastian Andersson vom 1. FC Köln

Eigentlich schien das Tischtuch zerschnitten, eine Rückkehr ins Geißbock-Trikot war für Andersson so gut wie ausgeschlossen. Doch rund um das vergangene Wochenende absolvierte Andersson einige Reha- und Trainingseinheiten am Geißbockheim. „Was ich gesehen habe, sieht sehr positiv aus. Seb hatte keine einfache Zeit. Wenn man Licht am Ende des Tunnels sieht, ist das schön“, sagte Baumgart, betonte aber auch, dass eine baldige Rückkehr ins Mannschaftstraining noch weit weg sei.

Das revidierte der Coach dann am Montag. „Wenn man ihn auf dem Platz sieht, sieht das sehr gut aus. Deswegen versuchen wir es früher“, sagte der 51-Jährige. Offenbar macht Not erfinderisch. Die Geißböcke leiden seit Monaten unter einer chronischen Sturmflaute. Die Kölner Offensive ist alles andere als gefährlich. Andersson bringt zumindest körperlich viel mit und die Tore in der Relegation gegen Kiel, die Köln auch zum Klassenerhalt verhalfen, sind unvergessen. „Vielleicht macht er wie in der Relegation noch das eine oder andere entscheidende Tor für uns. Das wünschen wir uns alle“, erklärte Baumgart.

Der Vertrag des Angreifers läuft noch bis zum Sommer 2023 und soll wohl nicht verlängert werden. Vorerst.

FC mit Interesse an Stürmer

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FC mit Interesse an Stürmer

Nach wie vor ist die Kölner Offensive die große Baustelle des FC. Offenbar haben die Kölner Verantwortlichen auch deswegen einen Angreifer auf dem Zettel. 

Davie Selke wollte sich nicht so recht freuen. Zwar hatte der Angreifer gegen Borussia Dortmund seinen ersten Treffer für die Geißböcke erzielt, über das Kernproblem der Kölner konnte das Tor aber nicht hinwegtäuschen. Der FC hat ein echtes Offensivproblem. Kein Wunder, dass die Kölner Verantwortlichen ständig mit Offensivkräften in Verbindung gebracht werden.

Wie der „Kicker“ berichtet, haben die FC-Verantwortlichen einen weiteren Schweden auf der Liste. Emil Hansson soll das Interesse der Kölner geweckt haben. Kein Wunder, der 24-Jährige ist aktuell einer der Topscorer der zweiten holländischen Liga. Hansson kommt mit 15 Toren und 15 Vorlagen bei Heracles Almelo auf 30 Scorerpunkte.

Hanson ist in Deutschland kein Unbekannter. Der Offensivmann lief schon für Hannover 96 auf, der Durchbruch blieb ihm allerdings verwehrt. Jetzt soll halb Europa an dem Schweden interessiert sein. Unter anderem wollen Clubs aus Frankreich, Italien und den Niederlanden den Spieler verpflichten. Der Vertrag des Angreifers läuft noch bis Sommer 2024. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert auf 700.000 Euro ein. Für den FC also ein mögliches Schnäppchen.

Wie geht es weiter mit Timo Horn?

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Wie geht es weiter mit Timo Horn?

Viele Zeichen standen bei Timo Horn auf Abschied. Doch einige Medien spekulierten bereits über den Verbleib beim 1. FC Köln. Wie geht es weiter mit Horn?

329 Pflichtspiele hat Timo Horn für den 1. FC Köln absolviert, war mehr als zehn Jahre die Nummer eins der Geißböcke – aktuell nimmt der gebürtige Kölner Platz auf der Reservebank. Und das schon seit November 21 (abgesehen von einem Einsatz gegen Eintracht Frankfurt). Ein Vorbeikommen an Marvin Schwäbe ist nicht in Sicht. Für den FC ein teurer Reservist: Horn soll rund drei Millionen Euro jährlich einstreichen – zumindest bis Sommer, dann läuft der Vertrag des Kölners aus. Kein Wunder also, dass die Zeichen bei Horn auf Abschied standen.

Die „Bild“ spekulierte in der vergangenen Woche über einen möglichen Verbleib des Kölner Keepers. Demnach erwarte Horn mit seiner Frau Carina im Mai den ersten Nachwuchs. Laut „Bild“ könnte das wiederum zu einem Umdenken beim gebürtigen Kölner führen. Gut möglich, dass die Familie in Köln bleiben will. Allerdings wird Horn auf einen Großteil seines Gehalts verzichten müssen. Laut „Bild“ soll er dann nur noch die Hälfte seines jetzigen Gehalts verdienen.

Aber ist ein Verbleib wirklich realistisch? Horn wird sich nur schwer mit dem Platz auf der Bank anfreunden können. „Timo ist ein sehr wichtiger Spieler“, sagte FC-Trainer Steffen Baumgart. „Das ändert aber nichts daran, dass noch keine Entscheidung getroffen ist – in keinster Weise. Es gibt nichts zu verkünden, auch keine Tendenz.“ Laut dem „Express“ habe es im Winter Gespräche gegeben, ein Wechsel in die Niederlande sei aber aus finanziellen Gründen nicht zu Stande gekommen. Schon bald sollen laut Baumgart aber Entscheidungen folgen.

FC entlässt Sascha Glass

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FC entlässt Sascha Glass

Der 1. FC Köln hat auf die Talfahrt seiner Frauenmannschaft reagiert und Cheftrainer Sascha Glass entlassen. Vorerst soll Nicole Bender-Rummler die Mannschaft betreuen.

1. FC Köln Frauen – SC Sand Frauen Fussball Frauen Bundesliga 2021 2022 Franz Kremer Stadion Köln Deutschland 05.12.2021 Trainer Sascha Glass (1. FC Köln) Copyright Eduard Bopp Sportfotografie mail@fotobopp.de

Zehn Spiele in Serie haben die Frauen des 1. FC Köln nicht mehr gewonnen, in diesem Zeitraum ganze drei Punkte eingefahren. Jetzt haben die Kölner Verantwortlichen die Reißleine gezogen und Cheftrainer Sascha Glass entlassen. Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball, übernimmt das Team interimsweise vor dem Duell gegen Werder Bremen.  „Wir wollten den Klassenerhalt auch diese Saison wieder gemeinsam mit Sascha erreichen. In den letzten drei Jahren haben wir mit ihm eine enorme Entwicklung gemacht und sind in der vergangenen Saison erstmalig in der Bundesliga geblieben“, sagte Bender-Rummler. „Nach der anhaltenden Negativserie war eine Veränderung aber leider unumgänglich, um die Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren. Die Qualität für den Ligaverbleib ist in unserer Mannschaft definitiv vorhanden.“

Am Dienstag kamen die Kölner Frauen nicht über ein torloses Unentschieden beim Tabellenschlusslicht aus Potsdam hinaus. Es folgte der Rausschmiss. „Sascha Glass gilt großer Dank für seinen wichtigen Beitrag zur Entwicklung unserer 1. Frauenmannschaft in den vergangenen Jahren sowie Respekt für seinen professionellen Umgang mit der erfolgten Freistellung“, sagte FC-Sportdirektor Christian Keller. Über die langfristige Nachfolge wolle man sich innerhalb des Vereins Gedanken machen. Vorerst liegt das Vertrauen bei Nicole Bender-Rummler. „„Mit Nicole bin ich permanent in einem engen Austausch. Mit ihrer Arbeit hat sie den Frauenfußball beim FC Schritt für Schritt vorangebracht. Auch in der aktuell schwierigen Phase agiert sie souverän, trifft die richtigen Entscheidungen – und den Ton unseres Teams. Nicht zuletzt aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung als Spielerin weiß sie genau, welche Ansprache das Team jetzt braucht“, so Keller.

Nach der anhaltenden Negativserie ist der FC auf dem vorletzten Tabellenplatz angekommen. Das rettende Ufer ist aber nach wie vor in Sicht.

Luca Kilian freut sich auf Comeback

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Luca Kilian freut sich auf Comeback

Nach zwei Monaten Verletzungspause wird Luca Kilian im Testspiel gegen VV St. Truiden am Donnerstag sein Comeback geben.

Lange hat Luca Kilian auf diesen Moment hingearbeitet. Nach seinem Muskelbündelriss kehrt der Abwehrspieler im Testspiel gegen VV St. Truiden wieder zurück auf den Platz. „Es war keine einfache Zeit. Ich bin jetzt erstmal total froh, dass ich wieder auf dem Platz bin und jetzt seit einer Woche wieder richtig trainiere. Es hat mir sehr gefehlt und ich bin froh, dass ich wieder da bin“, sagt der Abwehrspieler.

FC-Trainer Steffen Baumgart gab seinem Schützling bereits eine Einsatzgarantie. „Es geht dann darum, ob er 30 Minuten oder 45 Minuten spielt. Für mehr reicht es aber noch nicht. Wir wollen ihn langsam heranführen, damit er gegen Gladbach dann auch wieder im Kader stehen kann“, so der Trainer. Nach dem Sechs-Gegentore-Debakel gegen Borussia Dortmund ist eine Alternative in der Innenverteidigung sicherlich eine gute Option. „So eine Niederlage tut natürlich extrem weh. Da will man als Mannschaft eine Trotzreaktion zeigen und deutlich machen, dass man es besser kann“, sagt Kilian, der seinen Fokus aber schon auf das kommende Spiel richtet. „Es war keine einfache Zeit für mich. Deshalb bin ich froh, wieder auf dem Trainingsplatz zu stehen. Nach so einer langen Zeit sehnt man sich danach wieder in der Bundesliga zu spielen. Ich freue mich schon, morgen im Testspiel ein paar Spielminuten sammeln zu dürfen.“

Für den Innenverteidiger ist es nicht die erste muskuläre Verletzung. „Es war die gleiche Verletzung wie damals in Mainz, nur an der anderen Seite. Es ist eine komplett andere Situation. Für mich war es natürlich ärgerlich, weil es das letzte Testspiel vor dem Re-Start war“, sagt Kilian. „n Mainz ist es mir einfacher gefallen, es ein bisschen positiver zu sehen. Dort hatte ich nicht so das Gefühl, dass ich auch gebraucht werde. Hier beim FC hatte ich schon das Gefühl, dass es gut wäre, wenn ich fit bin.“

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Stimmen zum Spiel gegen Bochum

Immanuel Pherai im FC-Visier?

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Immanuel Pherai im FC-Visier?

Der 1. FC Köln soll laut dem TV-Sender „Sky“ an einer Verpflichtung von Immanuel Pherai interessiert sein. Der Mittelfeldmann besitzt eine Ausstiegsklausel.  

Sieben Tore, fünf Vorlagen – Immanuel Pherai gehört bei Eintracht Braunschweig in dieser Spielzeit zu den absoluten Leistungsträgern, gilt als Hoffnungsträger im Klassenkampf. Der 21-jährige Mittelfeldspieler hat sogar schon ein Saisontor mehr geschossen, als EX-FC-Stürmer Anthony Ujah. Und ausgerechnet der FC soll laut „Sky“ ein Auge auf das ehemalige BVB-Talent geworfen haben. Pherai wäre aufgrund einer Ausstiegsklausel im Sommer für einen höheren sechsstelligen Betrag zu verpflichten. Das Onlineportal transfermarkt.de schätzt den Marktwert auf zwei, der Anbieter Gool auf 1,2 Millionen Euro ein.

Pherai wurde in Amsterdam geboren, spielte für Alkmaar, bevor er 2017 in die Jugend von Borussia Dortmund wechselte. Unter anderem wurde er zwei Mal deutscher Junioren-Meister. 2020 wurde er an Zwolle ausgeliehen, bevor 2022 der Wechsel zu Eintracht Braunschweig folgte. Die Ablöse soll bei rund 700.000 Euro gelegen haben. Pherai war von 2015 bis 2019 Junioren-Nationalspieler der Niederlande. Zuletzt stagnierte seine Leistung allerdings.

FC zeigt Interesse an Abwehrtalent

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FC zeigt Interesse an Abwehrtalent

Der 1. FC Köln treibt seine Kaderplanung für die kommende Spielzeit voran. Mit Boris Popovic steht offenbar ein Abwehrspieler auf der Kölner Liste.  

13 Gegentore in den jüngsten fünf Spielen – beim FC will es in der Defensive aktuell nicht so recht rundlaufen. Für die kommende Spielzeit wollen die Geißböcke nachrüsten – und das möglicherweise in Belgien. Laut der französischen Zeitung „L’Equipe“ haben die Verantwortlichen des 1. FC Köln beim belgischen Erstligisten Cercle Brügge angeklopft. Dabei soll es um einen möglichen Transfer von Boris Popovic gehen.

Der 23-jährige Serbe hat für den Erstligisten 31 von 32 Spiele bestritten. Der Vertrag des Abwehrspielers läuft noch bis 2025, der FC müsste also eine Ablösesumme bezahlen. Das Online-Portal transfermarkt.de schätzt den Marktwert des 23-Jährigen auf 1.5 Millionen Euro ein. Die Ablöse dürfte sich somit ebenfalls in diesem Rahmen bewegen. Möglicherweise ist das Interesse ein Fingerzeig für die Zukunft von Jeff Chabot. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft im Sommer aus. Noch herrscht Unklarheit, ob der FC Chabot kaufen möchte.

Neben dem FC soll auch die TSG Hoffenheim an einer Verpflichtung des Abwehrtalents interessiert sein.

„Diese Stürmer-Minuten-Zahl geht mir ohnehin auf den Sack“

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„Diese Stürmer-Minuten-Zahl geht mir ohnehin auf den Sack“

Der 1. FC Köln hat bei Borussia Dortmund die höchste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Dementsprechend frustriert äußerten sich Trainer und Spieler. Die Stimmen zum Spiel.

Auch im vierten Spiel in Folge hat der 1. FC Köln nicht gewinnen können. Gegen den VfL Bochum unterlagen die Geißböcke durchaus verdient 0:2. Wir haben die Stimmen gesammelt.

Wir bleiben bei uns. Es war heute kein gutes Spiel von uns. Wir haben über 90 Minuten nicht das auf den Platz bekommen, was wir bringen können. Es war eine verdiente Niederlage. Dortmund hat so eine überragende Qualität da musst du schon einen perfekten Tag erwischen. Den haben wir heute nicht erwischt. Am Ende ging es nur noch darum, Charakter zu zeigen. Das Tor war heute für mich irrelevant. Diese Stürmer-Minuten-Zahl geht mir ohnehin auf den Sack. Es geht doch darum, Spiele zu gewinnen. Wenn ein Mittelfeldspieler das Tor macht und wir 1:0 gewinnen, ist auch alles okay. “

Davie Selke

Wir haben heute den Arsch voll bekommen. Das ist Fakt. Damit muss ich jetzt erst einmal umgehen, denn ich stehe in der Verantwortung. Die Torschüsse von Dortmund waren im Grunde alle drin. Trotzdem waren wir in vielen Situationen nicht so, wie wir uns das vorstellen. Wir haben eine Idee gehabt. Es ist nicht so, dass diese Idee schlecht war, wir waren heute in allen Belangen schlechter als Dortmund. Wir haben 6:1 verloren und das hat klare Gründe. Meine Eindrücke sind nach wie vor, dass die Jungs gut und hart gearbeitet haben. Es war in den vergangenen Spielen mehr drin. Wir müssen jetzt schauen, wie wir wieder ins Fahrwasser kommen.“

Steffen Baumgart

Wir haben uns viel vorgenommen und haben davon nichts auf den Platz gebracht. Deswegen sind wir extrem enttäuscht. Ich denke, dass es uns guttut, in der nächsten Woche kein Bundesligaspiel zu haben, damit wir uns mal ein paar Gedanken machen können. Wir haben schlecht verteidigt und wissen, was gegen Dortmund passieren kann. Über 90 Minuten haben wir nur Ansätze gezeigt, das war zu wenig, um Paroli bieten zu können. Dass das Punktepolster immer weiter schmilzt, ist uns klar. Wir müssen uns dessen bewusst werden und wieder Leistung auf den Platz bringen.“

Jonas Hector

Wir waren heute in allen Belangen unterlegen und haben auch in der Höhe verdient verloren. Heute hat das Ergebnis tatsächlich zu unserer Leistung gepasst. Wir waren zu oft einen Schritt zu spät, die Intensität hat nicht gepasst. Heute haben wir viel Lehrmaterial gesammelt, um das Aufzuarbeiten, um es dann in 14 Tagen wieder besser zu machen. Wir sollten definitiv wachsam sein und die Situation zu annehmen, wie sie ist. In jedem Spiel müssen wir zu einhundert Prozent fokussieren, damit wir unser Ziel, den Klassenerhalt, erreichen. Wenn wir nach der Leistungsbewertung gehen, ist der Trend in den vergangenen Partien negativ. Wir haben heute im Kollektiv verloren. Alle, die heute auf dem Platz gestanden haben, haben kein gutes Gesicht gezeigt.“

Thomas Kessler

Alles zum Spiel

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Fünfer-Spektakel bei FC-Debakel

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Fünfer-Spektakel bei FC-Debakel

Der FC kassiert am 25. Spieltag eine derbe Klatsche beim BVB. Das spiegelt sich auch in den Noten wider.

Mehr Torschüsse, mehr Flanken, mehr abgespulte Kilometer – die Statistik lügt offensichtlich doch. Denn obwohl die Geißböcke bei Borussia Dortmund bei vielen Werten die Nase vorne hatten, war die 1:6-Klatsche beim BVB mehr als verdient. „Die Torschüsse von Dortmund waren im Grunde alle drin. Trotzdem waren wir in vielen Situationen nicht so, wie wir uns das vorstellen“, sagte FC-Trainer Steffen Baumgart. Vor allem die Defensive der Kölner war heillos überfordert. Ausgerechnet der von den Fans so oft kritisierte Davie Selke verdiente sich die Bestnote der Kölner.