„Mir ist egal, ob wir 1:0 oder 3:1 gewinnen“ – Denis Huseinbasic glaubt an den Wiederaufstieg

In der Hinrunde war er noch unumstrittener Stammspieler, zuletzt kriselte er ein wenig. Der Mittelfeldspieler könnte aber gerade in der Schlussphase der Saison ein wichtiger Faktor werden. Am Mittwoch äußerte sich der 23-Jährige nach dem Training des 1. FC Köln: Das sagt Denis Huseinbasic vor Paderborn.

„Wenn man immer wieder angezweifelt wird…“ – Luca Waldschmidt hadert und hofft auf mehr Vertrauen

Gleich zwei Mal war Luca Waldschmidt in den vergangenen Pflichtspielen der entscheidende Mann auf dem Platz, erzielte zumindest den Siegtreffer für die Geißböcke. Wie es mit dem Offensivspieler weitergeht, ist aktuell offen. Uneingeschränkt glücklich scheint der ehemalige Nationalspieler nicht zu sein. Luca Waldschmidt hofft auf mehr Vertrauen beim 1. FC Köln.

Geheimtraining unter der Woche – welche große Überraschung war es nun beim 1. FC Köln?

Mark Uth, Tim Lemperle und Imad Rondic vom 1. FC Köln
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Geheimtraining unter der Woche – welche große Überraschung war es nun beim 1. FC Köln?

Der 1. FC Köln gewann zwar das Heimspiel gegen Darmstadt, doch den großen Umschwung gab es noch nicht. Dabei hatte Gerhard Struber das Training in dieser Woche weitestgehend geheim abgehalten. Welche Überraschung hatte der 1. FC Köln denn nun parat?

Nach dem geheimen Training stellten sich viele die Frage: Wie wird FC im Spiel gegen Darmstadt nun auftreten? Mit einer Doppelspitze? Oder doch eine Dreierkette? Welche Überraschung hatte der 1. FC Köln denn nun parat?

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Das nicht-öffentliche Training am vergangenen Mittwoch versprach etwas Geheimnisvolles beim 1. FC Köln. Nachdem FC-Trainer Gerhard Struber seine Mannschaft unter Ausschuss der Öffentlichkeit trainieren ließ, blickten alle FC-Fans gespannt auf das Spiel gegen Darmstadt. Es wurde viel spekuliert und diskutiert, mit welcher Aufstellung und welcher Spielweise der Österreicher gegen die Lilien auftreten wird. Wird es eine Doppelspitze mit Steffen Tigges und Imad Rondic geben? Vertraut Struber auf seine Viererkette oder baut er auf einen Dreierbund wieder um? Mit welcher Ausrichtung will der FC seine Offensive wiederbeleben? Viele Fragen, die am Samstagabend beantwortet werden sollten. Schließlich wollten alle FC-Fans erfahren, was sich Struber in dieser Woche hinter geschlossenen Türen einfallen lassen hat.

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Keine Doppelspitze, dafür wieder eine Dreierkette

Mit Blick auf die Aufstellung kristallisierte sich schnell, was sich als große Überraschung auftat: Der FC lief mit einer Dreierkette auf – nichts neues. Nur spielte Eric Martel von Beginn an im Zentrum des Abwehrverbundes, neben ihm auf der rechten Position FC-Kapitän Timo Hübers und als linker Innenverteidiger Dominique Heintz. Davor lief mit Florian Kainz und Mathias Olesen die Doppelsechs auf. Denis Huseinbasic und Dejan Ljubicic weilten zunächst auf der Bank. Mit der Aufstellung war der Fokus eher auf die Defensive gelegt worden. Trotz der schnellen Kölner Führung konnte die Mannschaft von Struber keine wirkliche Ruhe und Souveränität in den Aktionen ausstrahlen. Das Thema Sicherheit stand beim FC höher als der Gedanke an die eigene, offensive Stärke. So fiel im Verlauf des ersten Abschnitts noch der Ausgleich.

Die Geißböcke versuchten noch etwas wie Torgefahr im gegnerischen Strafraum zu kreieren, aber wirklich gefährlich wurde es nicht mehr. Dieses zögerliche Spiel nach vorne wurde zur Pause teilweise mit Pfiffen von den Zuschauern im Stadion quittiert. Mit dem Auftreten seiner Mannschaft war Struber bis zu Halbzeit ebenfalls nicht begeistert. „Es war die totale Unzufriedenheit mit der ersten Halbzeit, mit unserem Spieldenken und unserer offensiven Ausrichtung“, meinte Struber auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen die Darmstädter. „Wir hatten uns vorgenommen, dass wir uns viel mehr zutrauen, viel mutiger agieren und in der Positionierung eine bessere Disziplin aufbringen – speziell, wenn man mit 1:0 führt. Das hat uns in der ersten Halbzeit gefehlt“, so Struber weiter.

Geheimtraining ohne großen Effekt?

Womöglich auch einer der Gründe, warum der Österreicher direkt zur Pause dreimal wechselte, was ziemlich ungewöhnlich für den FC-Trainer erschien. Schließlich schickte Struber statistisch gesehen in der bisherigen Saison nicht oft neues Personal von der Bank auf den Platz. Durch die systematische Umstellung spielte der FC eine verbesserte zweite Halbzeit, in der sich die Kölner, wenn auch erst in Überzahl, am Ende durchsetzen konnten.

Die Erleichterung mit dem Schlusspfiff war bei den Anhängern des 1. FC Kölns größer als erhofft. Trotz der Steigerung in Halbzeit zwei stellten sich nach Abpfiff wiederum die Frage, was das Geheimtraining unter der Woche nun gebracht hat. Aus der ersten Halbzeit jedenfalls konnten die vielen Fragen nicht beantwortet werden. In puncto Startelf hat sich der FC-Trainer zumindest vom Auftreten her etwas anderes vorgestellt. Auch in der zweiten Hälfte war der 1. FC Köln trotz der Überzahl in manchen Phasen nicht wirklich überzeugend im Offensivspiel. Und als der FC dann in Führung ging, wurden weitere Torchancen nicht konsequent zu Ende genutzt. Die mangelnde Effizienz machte sich wieder bemerkbar, wie zu Beginn der Saison. Trotz der Abschottung vor der Öffentlichkeit: Der große Effekt vom Geheimtraining war gegen Darmstadt auf dem Platz noch nicht zu erkennen.



Schon wieder Matchwinner – Kann Luca Waldschmidt dem 1. FC Köln nun dauerhaft helfen?

Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln.
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Schon wieder Matchwinner – Kann Luca Waldschmidt dem 1. FC Köln nun dauerhaft helfen?

Der 1. FC Köln gewinnt zuhause gegen den SV Darmstadt 98 mit 2:1. Dabei trifft der zuletzt kritisierte Luca Waldschmidt vom Elfmeterpunkt und entscheidet, wie letzte Woche in Ulm, erneut das Spiel zugunsten der Geißböcke. Und überzeugte einmal mehr mit guten Statistiken. Wird Luca Waldschmidt dem 1. FC Köln nun dauerhaft helfen können?

Dank Luca Waldschmidt gewinnt der 1. FC Köln nach hartem Kampf gegen die Südhessen mit 2:1. Dabei überzeugte Waldschmidt nicht nur Dank des Siegtreffers, auch die individuellen Spieldaten lassen auf einen wieder fleißigen Mittelfeldspieler zurückschließen. Wird Luca Waldschmidt dem 1. FC Köln nun dauerhaft helfen können?

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Es lief die 80. Spielminute, als Luca Waldschmidt sich den Ball schnappte und die Kugel auf dem Elfmeterpunkt legte. Der 28-Jährige blieb nach der VAR-Prüfung und dem Elfmeterpfiff für Köln ganz cool und verwandelte sicher vom Punkt zur erneuten Führung zum 2:1, der gleichzeitig auch der Endstand war. Dabei war der eigentlich erste Elfmeterschütze schon vom Feld. Nach Florian Kainz war es Waldschmidt, der die Verantwortung vom Punkt übernommen hatte. „Wenn Kainzi auf dem Platz steht, dann wäre Kainzi da gewesen. Der war schon unten, von daher war ich mir ziemlich sicher, dass ich ihn nehme. Ich habe da schon viel Vertrauen in mich“, sagte Waldschmidt selbstbewusst nach dem Spiel. Wie schon in der vergangenen Woche in Ulm traf Waldschmidt zwar erst spät das Tor, aber dafür wieder zum Sieg, den der FC für den Aufstieg in die Bundesliga dringend benötigte.

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Hohe Laufbereitschaft und starke Passquote, aber unzufrieden mit Halbzeit eins

Doch nicht nur der Elfmeter, auch die Statistiken lassen für Waldschmidts Engagement sprechen: Der Offensivstar spulte insgesamt 11,04 Kilometer gegen Darmstadt ab, nur Jan Thielmann war läuferisch mit 11,42 Kilometern ein wenig fleißiger, spielte aber auch komplett durch. Insgesamt kamen von Waldschmidt 34 seiner 37 Pässe bei den Teamkollegen an, was eine Passquote von starken 92 Prozent entspricht. Insgesamt überragte der 28-Jährige offensiv, was ihm bei seiner Auswechslung in der 87. Minute auch mit Beifall von den Rängen quittiert wurde. Es scheint, als ob Waldschmidt die letzten Wochen gutgetan haben und auf dem Platz sein Können immer mehr zeigen kann. Zwischenzeitlich saß der gebürtige Siegener regelmäßig auf der Bank über die volle Distanz, wurde kaum für das lähmende Offensivspiel berücksichtigt. Jetzt ist Waldschmidt innerhalb einer Woche zweimal der Retter beim FC.

Dabei wirkte selbst der Matchwinner mit dem Spiel der Geißböcke nicht wirklich zufrieden. „Die erste Halbzeit war schlecht. Wir haben nicht gut Fußball gespielt, sind nicht rausgekommen aus dem Pressing. Viele lange Bälle, dann zweite Bälle und haben dann in der zweiten Halbzeit ein bisschen was umgestellt“, meinte Waldschmidt. Tatsächlich war die erste Halbzeit, bis auf dem frühen Fehlpass der Darmstädter zur 1:0-Führung, ziemlich ereignislos. Der FC brachte es nur auf drei Abschlüsse in Hälfte eins, davon zwei von Waldschmidt selbst, die allerdings ungefährlich waren. Aus dem Spiel heraus passierte nicht viel, auch Waldschmidt konnte daran zunächst nichts ändern. Das änderte sich zur zweiten Halbzeit. „Wir sind deutlich mehr nach vorne gekommen, in gefährliche Räume gekommen. Da haben wir Darmstadt hinten reingedrängt. Und ich glaube, wenn man die zweite Halbzeit sieht, gewinnen wir verdient“, ergänzte Waldschmidt.

Ist Waldschmidt nun eine dauerhafte Option?

Momentan läuft es für den Spielmacher beim 1. FC Köln. Mit dem wichtigen Heimsieg gegen die Lilien behaupten sich die Kölner auf Platz zwei der Tabelle und sind im Aufstiegsrennen wieder gut dabei. Auch Dank Luca Waldschmidt, der zweimal hintereinander zum Matchwinner wurde. Kann Waldschmidt dem FC auch nach der Länderspielpause nun weiterhelfen? „Die Spiele sind alle extrem wichtig. Da können wir in der Pause nochmal an ein paar Dingen arbeiten und nochmal Kraft tanken, um dann stark heraus zu kommen“, sagte Waldschmidt. Aktuell ist er es, der die wichtigen Aktionen im Spiel nutzt. Mit seinen siebten Saisontor ist der 28-jährige Mittelfeldspieler auch torgefährlicher geworden. Wichtiger denn je, schließlich lassen die Torerfolge von den Mittelstürmern der Mannschaft von Gerhard Struber noch auf sich warten. Umso bedeutender für den FC ist, dass Waldschmidt seine Form wieder entdeckt hat und den FC zum Aufstieg helfen kann.



Die Rückkehr zur Viererkette – einen großen Impact hatte das aber nicht

Gerhard Struber vom 1. FC Köln
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Die Rückkehr zur Viererkette – einen großen Impact hatte das aber nicht

Der 1. FC Köln spielte gegen den SSV Ulm zum ersten Mal seit dem zehnten Spieltag wieder mit einer Viererkette von Beginn an. Das Offensivspiel des FC wurde aber nicht sonderlich angekurbelt, dagegen hielt die Defensive die Null. Wird die Viererkette wieder zur Option beim 1. FC Köln?

Die Geißböcke gewinnen mit der alten 4-2-3-1-Formation gegen Ulm. Dabei zeigten die Kölner, dass immerhin die Defensive, mit wenigen Ausnahmen, stabil stand und für eine erneute weiße Weste für Marvin Schwäbe sorgte. Im Spiel nach vorne konnte der FC keine Offensivpower entfalten. Dennoch bleibt die Frage: Wird die Viererkette wieder zur Option beim 1. FC Köln?

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Zurück zum alten System: Gerhard Struber stellte gegen Ulm wieder auf eine Viererformation um. Mit der veränderten Aufstellung kehrte der Effzeh wieder auf ein System zurück, mit dem Struber zu Beginn der Saison gestartet war. Auch wenn es kein Feuerwerk der Offensivspieler wurde, verbuchte die Mannschaft wieder ein Spiel zu Null. In der Verteidigung spielten zu Beginn Yusuf Gazibegovic hinten rechts, Timo Hübers und Joel Schmied in der Innenverteidigung sowie Max Finkgräfe auf der linken Abwehrseite. Natürlich auch, weil durch den Ausfall von Eric Martel und der Erkrankung von Dominique Heintz kaum noch andere Optionen als eine Umstellung auf eine Abwehrreihe mit vier Spielern vorhanden waren.

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Die Viererkette: Defensiv überzeugend, aber offensiv kaum Impulse   

Dennoch stand die Defensivreihe insgesamt sehr ordentlich vor Schwäbe, auch, wenn nicht alles wegverteidigt werden konnte. So hatten die Geißböcke durch den Pfostentreffer von Batista Meier und der vergebenen Chance von Telalovic durchaus etwas Glück, aber über weite Strecken blieb es bei einem ruhigen Nachmittag für Schwäbe. Das zeigt sich auch an den Statistiken seiner Vorderleute: Schmied konnte 71 Prozent seiner Zweikämpfe gewinnen, Gazibegovic endete mit für einen Außenverteidiger starken 67 Prozent. Hübers (61 Prozent) und Finkgräfe (50 Prozent) konnten ebenfalls in vielen Zweikämpfen die Duelle für sich entscheiden, Finkgräge sogar die meisten aller Spieler. Die Passquote der vier Abwehrspieler war mehr als ordentlich. Auch hier stachen mit Schmied (95-prozentige Passquote), Finkgräfe und Gazibegovic (je 90 Prozent) hervor, lediglich Kapitän Hübers hatte mit 79 Prozent eine eher geringe Passsicherheit erreicht.

Hinzu kommt, dass Hübers mit 89 Prozent gewonnenen Luftzweikämpfen so ziemlich alles aus der Luft weggeräumte. Auch der Spielaufbau von hinten ging eher über Hübers als von Schmied aus. Der Kapitän hatte mit 72 Ballkontakten mehr als doppelt so viele Ballaktionen wie sein Schweizer Nebenmann (33 Ballkontakte), konnte aber an der Spielgestaltung genauso wenig ändern. Die hohen Passquoten aller Verteidiger kamen vor allem dadurch zustande, dass weniger Pässe mit Risiko, sondern mit hoher Sicherheit gespielt wurden. Ein kreativer Aufbauspieler wie Dominique Heintz fehlte besonders in der zweiten Halbzeit. Die Hintermannschaft war zunehmend mit dem Verteidigen als mit dem eigenen Aufbauspiel beschäftigt. Der anfängliche Schwung auf der rechten Seite von Gazibegovic zusammen mit Jan Thielmann verpuffte in der zweiten Halbzeit komplett.

Hält Struber an der Viererkette fest?

Trotz der durchwachsenen Leistung in Ulm stellt sich die Frage, ob Struber nun auch in Zukunft an der Viererkette festhält. Denn der erhoffte Effekt, so mehr Schwung in der Offensive zu entwickeln, verpuffte. Dem FC fiel gerade im Vorwärtsgang einmal mehr herzlich wenig ein. Das war zu Saisonbeginn mit der Viererformation bekanntlich anders. Auch das sicherlich dem fehlenden Personal geschuldet. Auch, aber eben nicht nur. Denn der Angriff lahmt bekanntlich seit einigen Monaten. Und der fehlende Schwung aus den ersten Saisonspielen hängt zweifelsohne auch mit der gesamten taktischen Ausrichtung zusammen. Gegen Ulm presste der FC nicht so aggressiv und früh wie noch in den ersten zehn Spielen. Wirklich viel hat sich also nicht verändert.

Spätestens mit der Rückkehr der aktuellen Ausfälle in der Verteidigung wird sich zeigen, ob der FC bei der Formation bleibt. Oder ob eine weitere Systemumstellung notwendig ist. Der Hurra-Fußball nach vorne ist noch nicht in Erscheinung getreten. Daran hat die Viererkette bisher nichts geändert.     



Sturmsorgen gegen Abwehrbollwerk – Wer kann für den 1. FC Köln die Tore schießen?

Vor dem wichtigen Auswärtsspiel in Ulm bereitet den Geißböcken der Sturm große Sorgen. Trotz der Tabellensituation trifft der FC auf eine gut organisierte Mannschaft, die bisher wenig Tore zugelassen hat. Die Ausfälle im Sturm verschärfen die Krise für den 1. FC Köln.

Zukünftig mit Doppelspitze? Die mögliche Systemumstellung beim 1. FC Köln

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Zukünftig mit Doppelspitze? Die mögliche Systemumstellung beim 1. FC Köln

Die Torkrise bei den Geißböcken geht weiter. Im Derby gegen Düsseldorf kam der FC abermals in dieser Saison nicht über mehr als einen Treffer hinaus. Eine Doppelspitze könnte die Chancen auf mehr Torgefahr durchaus erhöhen. Läuft der 1. FC Köln wieder mit einem Sturmduo auf?

Die Torausbeute beim 1. FC Köln ist zuletzt sehr dünn ausgefallen. Seit der Systemumstellung in der Hinrunde läuft es zwar defensiv besser, das Einstellen des spektakulären Offensivspiels hat man aber bewusst in Kauf genommen. Ohne Tore wird es am Ende mit dem Aufstieg in die Bundesliga schwer. Läuft der 1. FC Köln wieder mit einem Sturmduo auf?

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Die Offensive schwächelte zuletzt beim 1. FC Köln, zumindest was das Torkonto betrifft. In den letzten sieben Pflichtspielen in der zweiten Bundesliga hat der FC in nur einem Spiel mehr als einen Treffer erzielt, nämlich beim 2:1-Auswärtssieg bei Eintracht Braunschweig. Mit einem Angreifer in der Startaufstellung haben die Kölner letztlich weniger Tore verbucht als noch mit der Doppelspitze zu Saisonbeginn. Gerade diese Doppelspitze mit Tim Lemperle und Damion Downs hatte es in sich: In den ersten zehn Saisonspielen kam die Mannschaft von Gerhard Struber auf 22 Tore, seit der Systemumstellung folgten in 13 Spielen nur noch 15 weitere Tore. Der FC steht in der Liga mit insgesamt 37 Saisontoren nur auf Platz zehn, der HSV hat zum Vergleich bereits 51 Saisontore erzielt. Die Tore bei den Geißböcken sind Mangelware.

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Downs und Rondic zusammen als Doppelspitze?

Gut möglich, dass die magere Torausbeute dem FC demnächst um die Ohren fliegen kann. Schließlich zählen nicht nur die Punkte, auch das Torverhältnis kann bei dem engen Aufstiegsrennen eine große Rolle spielen. Um das zu ändern, könnten Damion Downs und Imad Rondic zumindest für das Auswärtsspiel in Karlsruhe als Doppelspitze in Frage kommen. Bei den derzeitigen Offensivbemühungen finden die Flanken von Leart Pacarada und Yusuf Gazibegovic keinen Abnehmer in der Mitte, wo Rondic und später auch Downs als potenzielle Ziele in der Box standen. „Für ihn (Rondic, Amn. der Red.) ist es genauso schwierig wie für mich. Ich muss ihn finden, er muss ungefähr erahnen, wo ich den Ball hinspiele“, sagte Pacarada und fügte hinzu: „Wir müssen versuchen, mehr Manpower in die Box zu bekommen.“

Im Klartext heißt das, dass nicht nur ein, sondern mehrere Spieler im Strafraum sein müssen. Je nach Absprache kann sich ein Stürmer bei den Flanken auf dem kurzen bzw. am langen Pfosten freilaufen, um die Hereingaben zu verwerten. Da das Angriffsspiel des FC auf den Flügeln stattfindet, wäre eine Doppelspitze im Zentrum durchaus sinnvoll. Um Platz für einen zweiten Stürmer zu schaffen, könnte dann aber auch das System mit einer Dreier-bzw. Fünferkette überdacht werden. Durchaus denkbar, dass wie im Hinspiel wieder eine Viererkette von Beginn an spielen könnte. Dies käme auch mehreren Spielern auf den Außenbahnen entgegen, wie zum Beispiel Max Finkgräfe, der wohl den gelbgesperrten Pacarada ersetzen wird, oder auch Jusuf Gazibegovic. Finkgräfe, der in der Vorsaison unter Steffen Baumgart und Timo Schulz in der Viererkette agierte und Gazibegovic, der bei Sturm Graz ebenfalls den Viererbund verinnerlicht hat, konnten mit dieser Ausrichtung bereits Erfahrungen sammeln.

Wieder mehr Mut zum Risiko?

Die Systemumstellung ist allerdings nicht ohne Wagnis. Im Hinspiel gegen den KSC begann der FC furios und erzielte bereits drei Tore nach gut 15 Minuten. Begonnen wurde die Partie mit vier Abwehrspielern, die noch im Laufe der ersten Hälfte viele Unsicherheiten zeigten. Am Ende lautete das Ergebnis 4:4, ein Unentschieden nach einer 3:0-Führung. Zuletzt waren viele Tore Mangelware beim FC. Und das birgt dann immer auch das Risiko eines Ausgleichstreffers der Gegner wie zuletzt gegen Düsseldorf. Der 1. FC Köln muss mehr Tore für den Bundesligaaufstieg schießen. Es bleibt offen, ob sich Struber mit seinem Trainerteam wieder für eine Umstellung des Spielsystems entscheidet und mehr Risiko wagt. Eine Doppelspitze könnte jedenfalls ein vielversprechender Schritt in Richtung torgefährlicheres Spiel sein.



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