Defensivschwäche, fehlende Effizienz, aufblühender Sturmtank – Das erwartet den FC bei der Borussia

Haris Tabakovic findet zu alter Stärke
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Defensivschwäche, fehlende Effizienz, aufblühender Sturmtank – Das erwartet den FC bei der Borussia

Am Samstagabend kommt es in Mönchengladbach zum Rheinischen Derby. Der FC ist deutlich besser in die Saison gestartet. Das macht die Partie aber nicht zum Selbstläufer. Das erwartet den 1. FC Köln bei Borussia Mönchengladbach.

Nach den aktuellen Zahlen ist der FC am Samstagabend gegen die Fohlen wohl in der Favoritenrolle. Doch Mönchengladbach ist stärker, als es die Tabelle anzeigt. Das erwartet den 1. FC Köln bei Borussia Mönchengladbach.

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Form: Die Elf vom Niederrhein blickt auf eine bislang turbulente Saison zurück. Nach einem knappen Weiterkommen in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Oberligisten Atlas Delmenhorst holten die Gladbacher in den ersten drei Ligaspielen gegen den HSV, Stuttgart und Bremen lediglich einen Zähler. Daraufhin trennte sich der Verein von Trainer Gerardo Seoane. Für den Schweizer übernahm U23-Coach Eugen Polanski. Aber auch unter dem neuen Coach wollte es zunächst nicht klappen. Aus fünf Spielen holte die Borussia drei Punkte. In der vergangenen Woche änderte sich das Bild am Niederrhein jedoch. Unter der Woche schlug das Team von Polanski im Pokal den Karlsruher SC mit 3:1, bevor die Gladbacher in der Liga mit 4:0 beim FC St. Pauli triumphierten und damit den ersten Sieg seit Ende März einfuhren. Aktuell steht Gladbach mit sechs Punkten auf dem 16. Tabellenplatz.

Viele Abschlüsse aber wenig Effizienz

Schwache Defensive: Mit 18 Gegentreffern aus den ersten neun Ligaspielen stellt Borussia Mönchengladbach gemeinsam mit St. Pauli die drittschlechteste Defensive der Liga. Nur Eintracht Frankfurt (19) und der FC Augsburg (21) mussten bislang noch mehr Bälle aus dem Netz holen. Im Durchschnitt kassieren die Fohlen zwei Tore pro Partie.

Stark in der Luft: Die Elf vom Niederrhein gehört in der laufenden Spielzeit zu den kopfballstärksten Mannschaften der Liga. Das Team von Trainer Polanski erzielte mit vier Kopfballtoren gemeinsam mit Eintracht Frankfurt die meisten der Bundesligisten. Insgesamt fielen 40 Prozent der bisherigen Gladbacher Treffer aus der Luft.

Magere Torausbeute: Das Team von Trainer Polanski erzielte bislang lediglich zehn Tore und stellt damit gemeinsam mit Mainz die viertschlechteste Offensive. Allerdings gaben die Gladbacher gemeinsam mit Hoffenheim mit 46 Versuchen auch die viertmeisten Torschüsse aller Bundesligisten ab.

Im Fokus: Haris Tabakovic

Im Fokus: Mit Haris Tabakovic hat Borussia Mönchengladbach eine echte Kante im Sturm. Der Bosnier, der erst im vergangenen Sommer per Leihe von der TSG 1899 Hoffenheim an den Niederrhein gewechselt war und in den ersten Wochen eher kritisch betrachtet wurde, entwickelte sich in den vergangenen Wochen zum Leistungsträger der Fohlen. Nachdem er bereits gegen Leverkusen und Frankfurt jeweils einen Treffer erzielte, steuerte Tabakovic in den letzten vier Spielen vier Treffer selbst bei und bereitete auch noch zwei weitere vor. Besonders auffällig war der ehemalige Herthaner bei den vergangenen beiden Siegen gegen den KSC und St. Pauli.

Klares System

Formation: Nachdem Eugen Polanski in seinen ersten Wochen immer wieder zwischen einer Dreier- und einer Viererkette wechselte, scheint sich nun eine Formation gebildet zu haben. Sowohl gegen den KSC als auch auf St. Pauli ließ der ehemalige Spieler seine Mannschaft in einem 3-4-2-1-System auflaufen. Im Kasten ist Moritz Nicolas gesetzt. Die Dreierreihe davor bilden Kevin Diks links, Nico Elvedi in der Mitte und Phillip Sander rechts. In der Zentrale haben aktuell Yannik Engelhardt und Rocco Reitz die Nase vorn. Auf den beiden Schienenpositionen gibt es jeweils zwei Möglichkeiten. Links führen Luca Netz und Lukas Ullrich ein Duell auf Augenhöhe. Rechts kommt es auf Polanskis Plan an. Franck Honorat und Joe Scally sind dort die Optionen. In der Sturmspitze ist Haris Tabakovic aktuell unangefochten und kaum wegzudenken. Am spannendsten ist die Besetzung der beiden Positionen hinter dem Bosnier. Hier haben die Fohlen mit Shuto Machino, Florian Neuhaus, Kevin Stöger, Franck Honorat und Gio Reyna einige Möglichkeiten.

Das sagen die Trainer

Lukas Kwasniok über Gladbach: „Mein Trainerkollege Eugen hat die Mannschaft einfach stabilisiert und eine klare Ausrichtung gefunden. Er hat mit Sander jetzt auch einen zusätzlichen Innenverteidiger installiert, der eher ein Mittelfeldspieler ist. Dadurch sind sie in ihrem Spielaufbau flexibler geworden und auch in der Defensive stabiler. Sie haben mit Reitz, Neuhaus, Stöger und Engelhardt sehr spielstarke Mittelfeldspieler und das macht es schwer, sie zu pressen und anzulaufen. Darüber hinaus sind sie bereit, kompakt zu verteidigen. Sie können dich zwar hoch anlaufen, aber wenn sie es mal nicht schaffen, verteidigen sie leidenschaftlich im Block. Nach Ballgewinnen können sie über einen Zielspieler wie Tabakovic und flinken Spielern wie Honorat und Machino gefährlich werden. Hut ab, dass sie das jetzt in der Kürze der Zeit geschafft haben, denn es war schon eine komplexe Gesamtsituation. Die vergangene Woche hat ihnen Auftrieb gegeben.“

Eugen Polanski über den FC: „Wenn man auf die Tabelle schaut, ist Köln deutlich positiver gestartet als wir. Sie haben die Euphorie mit in diese Saison genommen. Es erwartet uns eine Mannschaft, die einfach einen intensiven und nach vorn gerichteten Fußball spielt. Jeder sieht, was El Mala für ein Spieler ist. Er hat Tempo, Willen, ein Tor zu schießen, und man sieht, dass es für ihn besonders ist, auf dem Feld zu stehen. Von sportlicher Rivalität bin ich ein großer Fan.“

Mögliche Aufstellung Gladbach: Nicolas – Sander, Elvedi, Diks – Scally, Reitz, Engelhardt, Ullrich – Honorat, Neuhaus – Tabakovic

Ausfälle: Eugen Polanski muss gegen den FC auf Tim Kleindienst (Aufbautraining), Robin Hack (Aufbautraining), Nathan Ngoumou (Aufbautraining) und Jens Castrop (Rotsperre) verzichten.


Das zwölfte Spiel, die zwölfte Startelf? So könnte der 1. FC Köln im Derby spielen

Isak Johannesson jubelt mit dem 1. FC Köln
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Das zwölfte Spiel, die zwölfte Startelf? So könnte der 1. FC Köln im Derby spielen

Vor der Länderspielpause steht für den 1. FC Köln nun nur noch das Rheinische Derby auf dem Programm. Die Kölner wollen sich mit drei Punkten und einem guten Gefühl in die Pause verabschieden. So könnte der 1. FC Köln in Mönchengladbach spielen.

Mit einem guten Gefühl geht der FC in das Rheinische Derby und würde wohl auch zu gerne damit in die Länderspielpause gehen. Bei der Aufstellung wird es wohl wieder Veränderungen geben. So könnte der 1. FC Köln in Mönchengladbach spielen.

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Beim 1. FC Köln gab es in der Trainingswoche vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach positive Nachrichten. Sowohl Jan Thielmann als auch Rav van den Berg kehrten vollständig ins Teamtraining zurück. Für das anstehende Spiel in Mönchengladbach stellen die beiden jedoch noch keine Option dar. „Es geht den Jungs sehr gut. Sowohl Jan als auch Rav machen große Fortschritte, werden jetzt aber noch nicht Teil des Kaders sein. Wir wollen kein Risiko eingehen“, so Kwasniok. Bei Said El Mala, der am Mittwoch das Training abbrechen musste, am Donnerstag jedoch wieder auf den Trainingsplatz zurückkehrte, gab der FC-Coach Entwarnung. „Er hat einen Schlag auf den Fuß abbekommen und dann hat man einen Eisbeutel draufgelegt. Es war jetzt keine Amputation nötig. Er hat am nächsten Tag normal mit Tape trainiert, wird heute trainieren und morgen einsatzfähig sein“, so der 44-Jährige, der in Gladbach auch ohne die Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian auskommen muss.

Viele Möglichkeiten im Derby

Allerdings hat Kwasniok auch ohne die vier FC-Profis einige Optionen für seine Startformation. Im Tor ist Marvin Schwäbe gesetzt. Vor dem Schlussmann der Kölner haben aktuell Joel Schmied, Eric Martel und Cenk Özkacar die Nase vorn und dürften auch in Gladbach beginnen. Eine Alternative könnte auch Dominique Heintz sein, der in dieser Saison bereits überzeugte. Auf den beiden Schienenpositionen dürfte es eine Veränderung geben. Während auf der linken Seite erneut Kristoffer Lund startet, dürfte Sebastian Sebulonsen in die erste Elf zurückkehren und die Position des rechten Schienenspielers einnehmen. Im zentralen Mittelfeld werden voraussichtlich erneut Isak Johannesson und Denis Huseinbasic starten. Allerdings könnte Kwasniok auch Tom Krauß für Huseinbsaic in die Startformation stellen.

In der Offensive hat der FC zwar viele Möglichkeiten, jedoch dürften die Positionen hier schon vergeben sein. Nach seinen Toren gegen Bayern und Hamburg könnte Ragnar Ache erneut in der Spitze beginnen. Jakub Kaminski gehört ohnehin zu den absoluten Dauerbrennern und hat sich unter Kwasniok nahezu unverzichtbar gemacht. Bei Said El Mala ließ Kwasniok auf der PK vor dem Spiel durchblicken, dass auch der Youngster beginnen wird. Durch diese Veränderungen würden Linton Maina und Florian Kainz auf die Bank rotieren. Besonders beim Österreicher dürfte die Entscheidung schwerfallen, da er gegen den HSV überzeugte und auch im Derby schon gezeigt hat, was er dem FC geben kann. Eine weitere Option für die Offensive wäre Marius Bülter.

So könnte der FC gegen Gladbach spielen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln

Cenk Özkacar

Eric Martel gibt beim 1. FC Köln den Ton an

Eric Martel

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Isak Johannesson

Kristoffer Lund

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Said El Mala jubelt nach dem Ausgleich gegen den FC Augsburg

Said El Mala

Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen
Ragnar Ache



Das Rheinische Derby und ein richtungweisendes Spiel – so will der FC in Gladbach punkten

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Das Rheinische Derby und ein richtungweisendes Spiel – so will der FC in Gladbach punkten

Der FC gastiert am Samstag beim Rivalen Borussia Mönchengladbach. Im Rheinischen Derby will der FC den zweiten Sieg in Folge einfahren und auch das letzte „Highlight-Spiel“ für sich entscheiden. So will der 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach punkten.

Endlich wieder „Derby-Zeit“. Für die Fans ein besonders emotionales Spiel, wenn der Effzeh am Samstagabend im rund 60 Kilometer entfernten Nachbarschaftsduell gegen die Gladbacher antritt. Beide Teams konnten am vergangenen Spieltag mit jeweils drei Punkte-Erfolgen und vier erzielten Toren ordentlich Selbstbewusstsein für das direkte Duell tanken. So will der 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach punkten.

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Das Team von Lukas Kwasniok reist mit breiter Brust nach Gladbach – und das völlig zurecht. Nach dem überzeugenden 4:1- Erfolg im Aufsteigerduell gegen den Hamburger SV befinden sich die Kölner im positiven Flow. Mit 14 Punkten steht der FC aktuell auf Tabellenplatz sieben. Mit einem Erfolg am Samstagabend im Borussia-Park könnten die Kölner sogar bis auf Rang sechs springen, sofern Leipzig in Hoffenheim gewinnt. „Wir wissen, was wir können und was wir nicht können“ sagt Kwasniok. Die Mannschaft wirke stabil, selbstreflektiert und „im Stande, eine absolute Top-Leistung abzurufen“.

Entscheidend wird dabei sein, wer trotz der erwarteten hitzigen Atmosphäre beim Rhein-Derby einen kühlen Kopf bewahrt. „Es geht darum, die Emotionen zu kanalisieren. Denn in der Emotion verlierst du deine Intelligenz. Und das darfst du auf dem Feld nicht“, sagt der Coach, dem bewusst ist, dass die Herausforderung im Rheinischen Derby darin besteht, die Ruhe zu bewahren und sich dabei auf die eigenen Aufgaben zu fokussieren, trotz der ganzen Unruhen von außen. Denn in einem Derby sind Tabellenstände und Ausgangslagen meist bedeutungslos. Die mentalen Aufgaben für Spieler gewinnen an Relevanz.

Neben Derby auch richtungweisend

Personell kann Kwasniok bis auf Jan Thielmann, für den der Einsatz nach seiner Verletzung noch zu früh kommt, sowie den Langzeitverletzten aus dem Vollen schöpfen. Die Fußverletzung von Said El-Mala unter der Trainingswoche ist kein Thema mehr. „Da wurde aus einer Mücke ein Elefant gemacht“, sagt Kwasniok. El Mala hat medial in dieser Woche aber auch anderweitig für Aufmerksamkeit gesorgt: Der Youngster wurde erstmals von Bundestrainer Julian Nagelsmann zur deutschen A-Nationalmannschaft eingeladen. Die Nominierung habe für das Spiel gegen Gladbach aber zunächst keine Relevanz. Trotzdem steht für Kwasniok außer Frage, dass der 19-Jährige gegen die Fohlen in der Startelf stehen wird. „Ich möchte gute Spieler nicht daran hindern, noch besser zu werden.“ Seine Unbekümmertheit, sein Mut in Dribblings und seine Entwicklung seit Saisonstart sei „exorbitant schnell“. Kwasniok betont, dass auch Jakub Kamiński ein wichtiger Offensivbaustein bleibt und auf anderen Positionen zum Einsatz kommen könnte.

Die Gladbacher konnten sich am vergangenen Spieltag mit einem 4:0-Auswärtssieg am Millerntor von den direkten Abstiegsplätzen vorerst verabschieden. Mit immer noch schwachen sechs Punkten belegen die Fohlen den 16. Platz in der Tabelle. Trotzdem stabilisieren sich die Gladbacher aktuell unter Eugen Polanski. Dadurch, dass sie jetzt mit einer zusätzlichen Innenverteidigung spielen, agiert die Defensive kompakter. „Aus einem körperlich starken Zentrum mit erfahrenen Akteuren wie Yannik Engelhardt, Rocco Reitz, Florian Neuhaus oder auch Stöger können sie leidenschaftlich verteidigen und ins Gegen-Pressing übergehen“, hebt Kwasniok hervor. In Kontersituationen könne die Borussia durch die schnellen Akteure wie Shuto Machino oder Haris Tabakovic gefährlich werden. Für Gladbach ist das Spiel ebenfalls richtungweisend. Bei einem Sieg könnte die Borussia vorübergehend bis auf Tabellenplatz zwölf klettern, sofern die Mannschaften vor ihnen Punkte liegen lassen. Eine Möglichkeit für die Borussia, die zuletzt aufgekommenen Unruhen, etwas lindern.

Mögliche sieben Punkte aus drei „Highlight-Spielen“

Für Köln ist das Rheinische Derby das letzte von drei, laut Kwasniok, „Highlight-Spielen“ nach Augsburg und dem HSV. Ausgenommen sind die „Bonusspiele“ gegen Borussia Dortmund und den FC Bayern. Erst bei einem Sieg in Gladbach würde der Kölner Trainer einen rundum gelungenen Start in die Bundesliga zustimmen. Der FC rechnet mit rund 6000 Fans, die ihre Mannschaft vor Ort im Borussia-Park unterstützen werden. „Das Derby werden wir mit aller Macht versuchen zu gewinnen, mit allen Emotionen auf dem Platz und neben dem Platz“, kündigt Kwasniok an. Es bleibt abzuwarten mit welchem Gefühl der 1. FC Köln nach dem Rheinischen Derby am Samstagabend in die Länderspielpause geht.


Harter Konkurrenzkampf: Neuer Nationalspieler vs. „Bester Spieler“ – Für Kwasniok kein Problem

Said El Mala und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Harter Konkurrenzkampf: Neuer Nationalspieler vs. „Bester Spieler“ – Für Kwasniok kein Problem

Sie sind aktuell die erfolgreichsten Spieler bei den Geißböcken. Und eigentlich spielen sie auf der gleichen Position beim 1. FC Köln: Dennoch gibt es keinen Konkurrenzkampf zwischen Said El Mala und Jakub Kaminski.

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Die Geschichte von Said El Mala ist eine so bemerkenswerte, die Entwicklung so eine rasante, dass der kolportierte Hype um den 19-Jährigen gar nicht mehr aufzuhalten ist. 2021 als 14-Jähriger bei einem Profiverein ausgemustert, 2024 der Weg zum Newcomer der 3. Liga, 2025 als 19-Jähriger Bundesligadebüt, Bundesligatorschütze und offenbar A-Nationalspieler. Seit Lukas Podolski hat der Begriff Shootingstar auf keinen FC-Spieler mehr so gut gepasst. Said El Mala ist das Thema des deutschen Fußballs und das spielt aktuell mitten in Köln. „Die Entwicklung von Said ist exorbitant“, sagt auch Lukas Kwasniok. Die Nominierung sei „der nächste Step in in seiner Entwicklungsstufe und die geht etwas schneller als bei anderen. Das gönnen wir ihm alle.“

„Er nimmt es an und entwickelt sich weiter“

Doch der Trainer erinnert sich auch noch an einen anderen Youngster und spricht von einem Gespräch vor dem Regensburg-Spiel zu Beginn der Saison. „Said, da erwarte ich einfach auch noch mal, dass du einen Zahn zulegst, ansonsten wird es irgendwann auch mal eng in Bezug auf den Kader“, habe Kwasniok seinem Schützling mit auf den Weg gegeben. „Das ist Said, der nimmt es dann einfach an und entwickelt sich weiter. Jetzt ist er eben mehr als nur in Anführungsstrichen dieser Unterschiedsspieler für die letzten 15, 20 Minuten, sondern er kann diese Dinge, wie man gegen Dortmund beispielsweise auch gesehen hat, schon von Beginn an abrufen.“ Und tatsächlich gibt Kwasniok dem Youngster im Grunde eine Startelfgarantie. Spricht davon, dass El Mala mehr „als eine Startelf-Option“ sei.  

Und damit ist der Kölner Trainer eigentlich bei einem kleinen Luxusproblem angekommen. Nach dem 4:1-Erfolg über den HSV adelte der Kölner Coach Jakub Kaminski als seinen „besten Spieler“. Wie berichtet, hatte Kwasniok „Kuba“ das Versprechen gegeben, vorne links zu spielen. Dort macht sich aber nun nach und nach Said El Mala breit. Kwasniok sprach von einer Problemzone, in die er so langsam reinkomme, könnte damit den Konkurrenzkampf zwischen El Mala und Kaminski meinen. Auf der einen Seite der Shootingstar, der durch seine rasante Entwicklung plötzlich sogar die Chance hat, auf den WM-Zug zu springen. Auf der anderen Seite Kwasnioks Musterschüler, der sich in Sachen Intensität zum Leistungsträger beim FC entwickelt. Kaminski hat von allen Bundesliga-Spielern die meisten Kilometer abgespult, liegt auf Rang fünf der intensiven Läufe.

„Das ist der Unterschied zu Said“

Aus keinen der beiden Spieler kann und will der Trainer verzichten. Allerdings sieht Kwasniok da auch kein großes Problem. „Das Schöne ist ja, dass Kuba tatsächlich ein Offensiv-Allrounder ist. Das ist der Unterschied zu Said, der ein Spezialist ist“, sagte Kwasniok. „Ich muss Kuba jetzt nicht erklären, warum er auf welcher Position spielt, sondern er nimmt die Aufgabe an und denkt sich, ja gut, dann schieße ich halt ein Tor von der anderen Seite“, sagt der Kölner Coach. „Das macht ihn so wertvoll und uns gleichzeitig auch relativ unberechenbar“. Zum Einsatz werden sicherlich beide kommen. Und nach den jüngsten Aussagen wohl auch von Beginn an. „Das Wichtigste ist, dass wir gute Spieler nicht daran hindern, noch besser zu werden. Das ist unser Auftrag als Trainer“, sagte der Coach. „ich glaube, wenn ich ihn jetzt wenig spielen lassen würde, dann würde ich ihn daran hindern, besser zu werden und das werde ich nicht.“


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Bei einem Rückkehrer kommt das Derby zu früh, ein anderer ist „mehr als eine ernsthafte Startelf-Option“

Lukas Kwasniok bei der Pressekonferenz des 1. FC Köln
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Bei einem Rückkehrer kommt das Derby zu früh, ein anderer ist „mehr als eine ernsthafte Startelf-Option“

Am Samstagabend startet Lukas Kwasniok erstmals als Trainer des FC in das Rheinische Derby. Vorab gab es noch die obligatorische Spieltags-Pressekonferenz und damit auch ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Jan Thielmann ist im Derby nicht dabei, Said El Mala aber schon.

Am Samstagabend steht das Rheinische Derby in Mönchengladbach auf dem Spielplan. Und natürlich gibt es wieder ein Update zum Personal des 1. FC Köln: Jan Thielmann ist beim Spiel bei dem Rivalen nicht dabei, Said El Mala schon.

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Jan Thielmann hatte sich fest vorgenommen, das Rheinische Derby am Samstagabend nicht zu verpassen. Allerdings hatte der Spieler wohl schon geahnt, dass es engwerden würde. Am Mikrofon von DAZN hatte der Offensivspieler angedeutet, dass die vernünftige Variante eine andere sei. Immerhin trainierte Thielmann am Donnerstag wieder mit der Mannschaft. Nur einen Tag später gab Trainer Lukas Kwasniok dann aber das Rote Signal. „Es geht unseren Jungs sehr gut. Sowohl Jan als auch Rav machen gute Fortschritte werden aber noch nicht Teil des Kaders sein“, sagte der Trainer. „Einfach, weil wir kein Risiko eingehen wollen. Gerade bei Jan, der natürlich schon mit den Hufen scharrt. Es gilt, vernünftig zu sein und den Jungen vor sich selbst zu schützen. Er wird aber Teil des Reisetrosses sein. Weil er einfach einige Derbys miterlebt hat.“

„Es ist eine tolle Geschichte“

Rav van den Berg laboriert noch immer an der Schulterverletzung, die er sich in Wolfsburg zugezogen hatte. Anders sieht die Situation bei Said El Mala aus. Der Offensivspieler wird gegen Mönchengladbach mit von der Partie sein und sicher auch zum Einsatz kommen. „Bei Said ist das gar kein Thema. Weil bei der Personalie aus einer Mücke ein Elefant geworden ist. Er hat einen Schlag auf den Knöchel bekommen, da hat man einen Eisbeutel draufgelegt. Es war also keine Amputation nötig“, sagte Kwasniok. „Er hat am nächsten Tag normal trainiert. Er wird morgen einsatzfähig sein.“ El Mala hatte am Mittwoch das Training abgebrochen. Eine MRT-Untersuchung war dennoch nötig.

Am Donnerstag folgte dann bekanntlich auch die erste Nominierung für die A-Nationalmannschaft. „Das ist jetzt der nächste Step. Es geht vielleicht schneller als bei anderen. Das gönnen wir ihm alle. Aber er macht keine Anstalten, dass sich an seiner Herangehensweise was ändert“, sagt Kwasniok. „Es ist der gleiche Said, der sagt: ,Gib mir den Ball, ich dribble‘. Wenn er sich das bewahrt, wird er weiter Steps machen. Wir freuen uns für und mit ihm. Es ist eine tolle Geschichte.“ Tatsächlich ist der Offensivspieler für den Trainer „mehr als nur ernsthafte Startelf-Option geworden“, so Kwasniok. „Das wichtigste ist es, gute Spieler nicht daran hindern, noch besser zu werden. Ich glaube, wenn ich wenig spielen lassen würde, würde ich ihn daran hindern. Insofern kann man sich ausmalen wie hoch seine Chancen sind.“


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Kader und Transfers im Vergleich: Wo hebt sich der 1. FC Köln von Borussia Mönchengladbach ab?

Thomas Kessler auf Spielersuche
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Kader und Transfers im Vergleich: Wo hebt sich der 1. FC Köln von Borussia Mönchengladbach ab?

Am Wochenende steht das erste Rheinische Derby seit der FC-Rückkehr in die Bundesliga an. Dabei stehen die Geißböcke momentan deutlich vor dem Rivalen, was auch an der Personalpolitik liegt: Die Kader und Transfers des 1. FC Köln und Gladbachs im Vergleich.

Obwohl der FC im Sommer einen deutlich größeren Umbruch hatte, stehen die Geißböcke in der Tabelle deutlich vor ihrem Rivalen: Die Kader und Transfers des 1. FC Köln und Gladbachs im Vergleich.

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Der Blick auf die Tabelle dürfte allen FC-Fans im Moment gleich doppelt Freude bereiten: Nicht nur, dass die Kölner nach neun Spielen mit 14 Punkten auf einem starken Rang sieben stehen, sie sind damit gleichzeitig acht Punkte vor Borussia Mönchengladbach. Der Rivale liegt nur auf Platz 16 und hat erst am Wochenende gegen St. Pauli seinen ersten Liga-Sieg eingefahren. Einige Gründe dafür, dass es bei den Geißböcken bisher deutlich besser läuft als bei den Fohlen, zeigen sich, wenn man sich die Kader und Transfers der beiden Vereine einmal genauer anschaut.

Kölner Transferstrategie geht besser auf

So agierte der 1. FC Köln bei den Transfers im Sommer deutlich mutiger. Dazu gehört, dass der FC den Bedarf für einen Umbruch nach dem Aufstieg erkannt hat und diesen mit elf Zu- und 14 festen Abgängen sowie mehreren verliehenen Profis radikal durchgezogen hat. Bei Gladbach hat es hingegen eher den Eindruck, dass der Verein hauptsächlich auf die Abgänge von wichtigen Spielern wie Innenverteidiger Ko Itakura, Mittelfeldspieler Julian Weigl oder Angreifer Alassane Pléa reagiert hat, dabei aber nicht die Qualität im Kader erhöhen und Lücken schließen konnte.

Außerdem verpflichtete die Borussia vor allem Profis, die in der 1. und 2. Bundesliga spielten oder früher schonmal gespielt hatten. Diese Spieler wie Shuto Machino, Giovanni Reyna, Yannik Engelhardt oder Ex-FC-Profi Jens Castrop verfügen zwar über Qualität oder zumindest Potenzial für die Zukunft. Einen großen Schritt nach vorne hat der Gladbacher Kader damit aber nicht gemacht. Auch konnten die Neuzugänge ihre Stärken bisher viel zu selten zeigen und bleiben größtenteils hinter den Erwartungen zurück. Bei den Kölnern dagegen verpflichtete Sportdirektor Thomas Kessler Spieler wie Sebastian Sebulonsen oder Kristoffer Lund, die noch nie in Deutschland gespielt hatten. Trotzdem gingen die Geißböcke das Risiko ein und wurden dafür belohnt. So sind Sebulonsen und Lund Stammspieler. Und auch weitere Neuzugänge wie Jakub Kaminski, Isak Johannesson oder Ragnar Ache erhöhten die Qualität im Kader und sind wichtige Bestandteile.

Unterschiede in der Defensive

Zumindest bei den Torhütern lässt sich aber bisher kein unfassbar großer Unterschied feststellen. So haben beide eine klare Nummer Eins mit Marvin Schwäbe beziehungsweise Moritz Nicholas, die sich in dieser Saison bisher ordentlich bis gut präsentierte. In der Abwehr hat dann aber nach dem bisherigen Saisonverlauf der FC die Nase vorn. Das zeigt sich alleine schon am Vergleich von zwölf Kölner Gegentreffern zu 18 bei den Fohlen. Die Geißböcke verfügen dabei über eine größere Breite und konnten so auch trotz Verletzungen bisher immer eine schlagkräftige Defensive aufstellen, auch wenn die Lage durch die Langzeitverletzungen von Timo Hübers und Luca Kilian gerade angespannt ist.

Bei Gladbach fehlte es bisher in der Defensive an der Qualität in der Spitze und vor allem Breite. Eigentliche Stützen wie Nico Elvedi oder Neuzugang Kevin Diks konnten noch nicht überzeugen, dahinter wird es schnell eng. Und auch auf den Außenverteidiger-Positionen gibt es nur wenige Möglichkeiten. Da hat Gladbach mit Lukas Ullrich, Luca Netz und Joe Scally nur drei etatmäßige, noch sehr junge Optionen, die bis jetzt keine guten Leistungen gezeigt haben. Hier kann der FC dagegen vor allem mit den Neuzugängen Kristoffer Lund und Sebastian Sebulonsen überzeugen, die in den meisten Partien die Schienenpositionen ordentlich bis gut besetzten.

Viele Gladbacher Optionen in der Zentrale

Gerade im zentralen Mittelfeld ist die Borussia jedoch breit aufgestellt, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive. Spieler wie Rocco Reitz, Yannik Engelhardt, Philipp Sander, Florian Neuhaus oder Giovanni Reyna haben eine gute Bundesliga-Qualität, die sie im Pokal gegen Karlsruhe und in der Liga gegen St. Pauli zuletzt auch zeigen konnten. Davor lagen die Leistungen jedoch wie in den meisten Bereichen bei Gladbach unter den Erwartungen. Anders beim FC, wo das zentrale Mittelfeld in verschiedenen Konstellationen immer mindestens ordentlich gespielt hat. So gab es lange Zeit meistens die Kombination Johannesson mit Eric Martel. Da dieser momentan durch die Verletzung von Timo Hübers eine Position weiter hinten gefragt ist, konnten sich auch schon Tom Krauß und Denis Huseinbasic auf der Sechs empfehlen. Die Qualität ist wohl mit der von Gladbach vergleichbar, die Leistungen in der Saison sind bei den Kölnern aber trotzdem deutlich besser.

Im Angriff leidet die Borussia besonders unter der Verletzung von Tim Kleindienst, der bereits seit Monaten ausfällt. Sein Ersatz Haris Tabakovic enttäuschte zu Saisonbeginn, kam in den vergangenen Spielen aber immer besser rein. So gelangen ihm am vergangenen Wochenende zwei Tore und eine Vorlage. Ähnlich ist es bei Spielern wie Franck Honorat oder Shuto Machino. Trotzdem war die Offensive der Geißböcke bisher deutlich stärker. So spielen etwa Jakub Kaminski und Said El Mala stark auf. Zuletzt überzeugten etwa auch die vorher noch weniger gefragten Ragnar Ache und Florian Kainz. So konnte der FC etwa den Ausfall von Jan Thielmann gut auffangen.

FC-Kader passt zu Kwasniok

Insgesamt zeigt sich beim Blick auf die Kader und Transfers, dass Köln sich trotz deutlich mehr Veränderungen im Sommer viel schneller gefunden hat. Die Mannschaft ist ausgewogener und passt zu Trainer Lukas Kwasniok und seinem intensiven Fußball. Dadurch konnte dieser direkt Spielidee umsetzen und findet immer wieder Rollen, die zu den Stärken seiner Profis passen. Bei Gladbach dagegen gibt es viele Spieler, die unter den Erwartungen zurück bleiben. Gerade in der Defensive ist der Kader nur dünn aufgestellt. Auch gelang es dem inzwischen ehemaligen Sport-Geschäftsführer Roland Virkus nicht, den Kader weiterzuentwickeln. Es wurde vor allem auf Abgänge reagiert und kaum kreativere Transfers getätigt, wie es der FC erfolgreich gemacht hat.

Trotzdem gab es bei Gladbach unter Interimstrainer Eugen Polanski gerade in den vergangenen beiden Partien im Pokal gegen Karlsruhe und in der Liga gegen St. Pauli eine positive Entwicklung. Mit den beiden Siegen konnten die Fohlen Rückenwind vor dem Derby sammeln. Ob das nur an den schwächeren Gegnern lag oder die Mannschaft nun doch ihre trotz der bis jetzt enttäuschenden Saison vorhandene Qualität besser abruft, wird sich dann im Derby zeigen.

Goldenes Händchen: Das Rheinische Derby als Duell der gefährlichen Joker

Eugen Polanski und Lukas Kwasniok vor dem Rheinischen Derby
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Goldenes Händchen: Das Rheinische Derby als Duell der gefährlichen Joker

Noch in der vergangenen Spielzeit wurde die Qualität von der Bank beim FC moniert. Nur selten wurde beim Aufsteiger die große Torgefahr eingewechselt. Das ist in dieser Saison unter Lukas Kwasniok anders beim 1. FC Köln: Das Rheinische Derby als Duell der gefährlichen Joker.

In Sachen Goldenes Händchen geben sich die Trainer des kommenden Duells nicht viel. Auf der einen Seite Eugen Polanski für die Fohlen, auf der anderen Seite Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln: Das Rheinische Derby als Duell der gefährlichen Joker.

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Die Hälfte der Hinrunde ist in der Bundesliga absolviert und die Bilanz der Geißböcke kann sich durchaus sehen lassen. 14 Punkte aus neun Spielen lauten die eindrucksvollen Zahlen. Damit haben die Kölner schon jetzt drei Punkte mehr gesammelt als in der gesamten Hinrunde der Abstiegssaison vor zwei Jahren. Erst unter der Woche hatte ein KI-Supercomputer die Tabelle bis zum Saisonende mit KI berechnet, der FC wird als Tabellenzehnter nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Als ein Grund wird immer wieder die Transferpolitik der Geißböcke genannt. Der Kader wurde in der Breite verbessert, die Qualität in der Gänze angehoben. Und das führt zu einem weiteren Erfolgsfaktor. Der FC verfügt in dieser Spielzeit wieder über erfolgreiche Joker.

El Mala der erfolgreichste Joker

Zumindest hat Lukas Kwasniok in dieser Saison schon mehrfach ein Goldenes Händchen bei seinen Einwechslungen bewiesen. Die Joker der Geißböcke kommen in dieser Spielzeit auf starke neun Torbeteiligungen in der Liga. Kein anderes Team ist mit seinen Einwechselspielern erfolgreicher. Erst gegen den Hamburger SV schraubte Said El Mala diese Statistik mit einem Assist und einem Treffer weiter in die Höhe. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Einwechselspieler in Köln in der Liga einfach die meisten Minuten abreißen. So kommen Kölns Joker auf eine Einsatzzeit von 1100 Minuten, gefolgt von Heidenheim mit 1050 und Frankfurt mit 900. Dennoch ist die Bilanz beeindruckend. Gerade, nachdem der FC noch in der vergangenen Spielzeit so gut wie keine Torgefahr von der Bank nachlegte.

Allerdings sitzt der kommende Gegner dem FC in dieser Statistik schon sehr im Nacken. Nach dem Trainerwechsel von Gerardo Seoane zu Eugen Polanski haben die Fohlen auch ihre Joker-Qualitäten wieder entdeckt. Borussia kommt unter dem neuen Trainer bereits auf sieben Torbeteiligungen durch Einwechselspieler. Und diese erhielten unter dem neuen Trainer gerade einmal 550 Einsatzminuten, also etwa die Hälfte der Kölner Spielzeit. Dabei haben die Gladbacher Joker öfter getroffen. Haris Tabakovic (2), Shuto Machino, Grant-Leon Ranos und Oscar Fraulo erzielten fünf Tore, der FC kommt nur auf vier, hat aber den erfolgreichsten Joker in seinen Reihen. Said El Mala erzielte bereits drei Treffer und bereitete einen weiteren nach Einwechslungen vor. Neben El Mala traf auch Isak Johannesson in der Liga für den FC als Joker.

1. FC Köln hat wieder einen Nationalspieler: Said El Mala von Julian Nagelsmann nominiert

Said El Mala macht schon ordentlich Dampf
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1. FC Köln hat wieder einen Nationalspieler: Said El Mala von Julian Nagelsmann nominiert

Es gibt wieder einen Nationalspieler beim 1. FC Köln: Said El Mala wurde von Julian Nagelsmann für die DFB-Elf nominiert. Aber: Der Kölner Youngster hatte zuletzt mit einer Verletzung im Sprunggelenk zu kämpfen. Am Donnerstag trainierte der 19-Jährige wieder beim FC.

Nach Jonas Hector gibt es nun wieder einen A- Nationalspieler des 1. FC Köln: Said El Mala wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die DFB-Elf nominiert. Der Offensivspieler trainierte am Donnerstag wieder mit dem FC; nachdem er sich noch am Mittwoch verletzt hatte.

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    Es wurde viel darüber diskutiert, nun ist es amtlich: Said El Mala ist in den Kader der A-Elf berufen worden. Julian Nagelsmann beorderte erstmals den Kölner Shootingstar. „Ich bin sehr, sehr glücklich darüber, dass ich für die A-Nationalmannschaft nominiert wurde. Das ist eine tolle Belohnung für die harte Arbeit und bin stolz darauf, Köln im Nationaltrikot zu repräsentieren“, sagt Said El Mala zu seiner Nominierung. Der Kölner Youngster kommt in dieser Saison bereits auf vier Tore und zwei Assists. Auch gegen den Hamburger SV hatte El Mala am vergangenen Wochenende getroffen sowie einen weiteren Treffer vorbereitet. El Mala war bei der U19-EM im Sommer einer der absoluten Leistungsträger, wurde anschließend für die U21 nominiert. Nun folgt also der nächste Schritt für den Kölner Youngster.


    „Wir freuen uns, dass der Bundestrainer die Leistungen würdigt“

    „Saids Entwicklung seit seinem Wechsel zum FC ist sehr positiv und zeigt, wie zielstrebig er seinen Weg verfolgt. Die Nominierung ist das Ergebnis harter Arbeit. Gleichzeitig bleibt es eine Momentaufnahme, die ihm die Möglichkeit gibt, auf höchstem Niveau wertvolle Erfahrungen zu sammeln und sich im Kreise der besten deutschen Spieler zu zeigen“, so FC-Sportdirektor Thomas Kessler. „Wir freuen uns, dass der Bundestrainer seine Leistungen und sein Potenzial auf diese Weise würdigt – und sind stolz, mit Said einen Spieler des FC im Kader der deutschen Nationalmannschaft zu haben. Ganz Köln freut sich, wieder einen Spieler des FC im Nationaltrikot zu sehen.“ Zuletzt hatte Jonas Hector das DFB-Trikot getragen.

    „Said El Mala soll sich mit all seiner Unbekümmertheit und Unbeschwertheit bei uns zeigen. Wir haben die Talente aus unserer U 21 im Blick und wollen ihnen in Absprache mit Toni Di Salvo immer mal wieder die Chance geben, sich auch bei der A-Nationalmannschaft zu präsentieren“, sagte Nagelsmann zu der Nominierung. Der 17-jährige Lennart Karl wurde nicht nominiert. Die DFB-Auswahl trifft in den kommenden beiden Partien auf Luxemburg und die Slowakei. Mit zwei Siegen ist das direkte WM-Ticket gelöst und El Mala dem Traum von der WM-Teilnahme einen großen Schritt näher.

    Aufatmen beim 1. FC Köln: Said El Mala wieder im Training, Hoffnung auch bei Thielmann

    Said El Mala wieder im Training mit der Mannschaft
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    Aufatmen beim 1. FC Köln: Said El Mala wieder im Training, Hoffnung auch bei Thielmann

    Aufatmen beim 1. FC Köln: Said El Mala trainiert wieder mit der Mannschaft. Der 19-Jährige kam am Donnerstag mit dem Team auf den Platz. Der Shootingstar hatte sich noch am Mittwoch am Sprunggelenk verletzt.

    Das Krankenlazarett lichtet sich beim 1. FC Köln: Der Kölner Youngster Said El Mala trainiert seit Donnerstag wieder mit der Mannschaft. Der 19-Jährige hatte sich am Mittwoch in der ersten Einheit zur Vorbereitung auf das Rheinische Derby noch verletzt. Und noch ein anderer Offensivspieler kehrte wieder zurück.

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    Schon am vergangenen Sonntag hatte Jan Thielmann bei DAZN erklärt, er würde am liebsten bereits wieder für das Spiel gegen den Erzrivalen aus Mönchengladbach bereit sein. Und tatsächlich könnte das Derby in Frage kommen. Immerhin trainierte Thielmann am Donnerstag wieder mit der Mannschaft. Der Offensivspieler hatte sich einen Muskelfaserriss zugezogen. Am Mittwoch hatte Thielmann noch individuell trainiert, nun stand er zumindest im Training wieder auf dem Platz. Und auch bei Said El Mala könnte es rechtzeitig Entwarnung geben. Der Shootingstar war am Mittwoch bei der Einheit zu Boden gegangen. Der Offensivspieler hatte einen Schlag auf den Fuß abbekommen. Und sich tatsächlich auch am Sprunggelenk leicht verletzt.


    Auch Thielmann für Donnerstag fit?

    Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtete am Mittwoch von einem kleinen Riss im Außenband. Das habe eine MRT-Untersuchung ergeben. Am Donnerstag kehrte der Youngster aber wieder ins Training zurück. Das natürlich nachdem eine Einheit vom medizinischen Stab abgenickt wurde. El Mala könnte somit also in den Genuss seines ersten Derbys für den FC kommen. Ein Risiko wird man beim FC aber nicht eingehen. Schließlich stehen für El Mala dann auch Länderspiele wahrscheinlich mit der U21 bevor. Die Mannschaft von Antonio Di Salvo muss in der EM-Quali gegen Georgien und Malta ran. Zunächst aber ist der volle Fokus auf das Rheinische Derby gerichtet. Und da könnten sowohl Thielmann als auch El Mala möglicherweise zum Einsatz kommen. Für wen es am Ende reicht, werden die beiden Einheiten am Donnerstag und Freitag sowie die Reaktion darauf zeigen.



    Leichtes Aufatmen beim 1. FC Köln? Said El Mala wohl nicht schwerer verletzt

    Said El Mala wurde behandelt
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    Leichtes Aufatmen beim 1. FC Köln? Said El Mala wohl nicht schwerer verletzt

    Spielt Said El Mala doch noch sein erstes Rheinisches Derby für die Geißböcke? Am Mittwoch musste der Kölner Youngster das Training abbrechen. Doch offenbar gibt es zumindest eine leichte Entwarnung für den 1. FC Köln: Said El Mala wohl nicht schwerer verletzt.

    Am Mittwochvormittag die Schrecksekunde. Said El Mala hatte sich bei der ersten Einheit zur Vorbereitung auf das Rheinische Derby verletzt. Nun scheint es aber eine leichte Entwarnung zu geben für den Offensivspieler des 1. FC Köln: Said El Mala ist wohl nicht schwerer verletzt. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger„. Ein Einsatz gegen Gladbach ist aber weiterhin unklar.

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    Kommt Said El Mala doch noch zur Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte? Der Kölner Shootingstar hatte sich am Mittwoch im Training verletzt. El Mala blieb hinter dem Tor liegen, wurde behandelt und verließ anschließend das Trainingsgelände mit einem dicken Eisbeutel am Fuß. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ erfahren hat, soll es am Nachmittag eine MRT-Untersuchung gegeben haben. Und offenbar ist die Verletzung nicht so schlimm wie zunächst befürchtet. So berichtet der Stadt-Anzeiger, dass sich El Mala einen Riss in einem Außenband am Sprunggelenk zugezogen hat. Am Donnerstag soll der Youngster dosiert mit trainieren, wie es weiter heißt. Doch sicherlich wird der FC kein zu großes Risiko eingehen wollen.

    El Mala bereits mit vier Saisontoren

    El Mala würde wohl zu gerne gegen seinen Ex-Verein auflaufen. Bei Borussia Mönchengladbach war der heute 19-Jährige als Juniorenspieler 2021 ausgemustert worden. Für El Mala damals ein Schock. Auch später soll Gladbach dem Vernehmen die Chance gehabt haben, die El-Mala-Brüder zurückzuholen. 2024 verpflichtete der FC die beiden und verlieh sie direkt wieder an Viktoria Köln. Nun dreht der jüngere der beiden Brüder auf. Nach seinem Treffer und seinem Assist im Duell gegen den Hamburger SV ist El Mala beim FC mittlerweile einer der Topscorer, gemeinsam mit Jakub Kaminski und Marius Bülter. El Mala erzielte bereits vier Tore und einen Assist.


    Für den 19-Jährigen steht in der kommenden Woche wohl auch eine Länderspielreise mit der deutschen U21 auf dem Programm. Dort stehen in der Länderspielpause die EM-Quali-Spiele gegen Malta und Georgien auf dem Spielplan. In der jüngeren Vergangenheit wurde El Mala von einigen Experten auch immer wieder mit der A-Nationalmannschaft in Verbindung gebracht. Trotz der guten Leistungen wäre eine Nominierung in Nagelsmanns Truppe eine große Überraschung. Ob El Mala rechtzeitig fit wird, wird wohl der Donnerstag zeigen.