Daniel Siebert, der 1. FC Köln und die Sache mit den Elfmetern

Daniel Siebert leitet die Begegnung zwischen Köln und Dortmund
, ,
Startseite » #bvbkoe

Daniel Siebert, der 1. FC Köln und die Sache mit den Elfmetern

Am Samstag empfängt der 1. FC Köln Borussia Dortmund in Köln. Mit dem Schiedsrichter haben die Geißböcke nicht nur gute Erfahrungen gemacht. Daniel Siebert pfeift den 1. FC Köln gegen Dortmund.

Für den FC steht am Samstagabend bereits das siebte Topspiel der Saison an. Die ersten sechs gingen allesamt verloren. Nun soll der Fluch ausgerechnet gegen den BVB gebrochen werden. Schiedsrichter der Begegnung ist Daniel Siebert. Kein Unbekannter für die Geißböcke.


Wirklich glücklich war der damalige FC-Trainer Steffen Baumgart mit der Leistung des Unparteiischen nicht, doch der Coach nahm die Entscheidungen dann doch irgendwie mit Humor. Hoffenheims Wout Weghorst war zuvor in einen Schussversuch von Florian Kainz gesprungen und hatte den Ball an den Stützarm bekommen. Einen Elfmeter gab es nicht. „Er hat die Hand hinterm Rücken und geht nicht mit Absicht dahin“, sagte Baumgart damals. „Es war trotzdem eine hervorragende Torwartparade, mit der er es sicherlich in die Elf des Tages gekommen wäre.“ Dennoch hätte der Coach nach eigener Auskunft gerne gehabt, dass sich Daniel Siebert die Szene noch einmal angeschaut hätte. Im weiteren Verlauf der Begegnung spielte dann der heutige FC-Profi Marius Bülter den Ball ebenfalls mit der Hand, zwar pfiff Siebert dieses Mal, allerdings ein vermeintliches Offensivfoul von Davie Selke.

Vier Strafstöße für den FC

Die Erinnerungen an den Unparteiischen sind also nicht die besten. Elfmeter, Köln und Siebert wollen irgendwie nicht so recht zusammenkommen. Auch vor etwas mehr als zwei Jahren hätten die Geißböcke gerne einen Strafstoß erhalten. Im Duell gegen Werder Bremen sprang Keeper Michael Zetterer Verteidiger Luca Kilian elfmeterreif in den Rücken. Doch Siebert gab den möglichen Strafstoß nicht. „Das ist ein ganz klarer Elfmeter und für mich vollkommen unverständlich, wie man sich das nicht anschauen kann. Aber die dürfen ja machen, was sie wollen“, sagte Florian Kainz sichtbar aufgebracht. „Ich verstehe das nicht. Da muss ich aufpassen, was ich sage.“ Allerdings hat Siebert durchaus auch schon Elfmeter für die Kölner gepfiffen. Vier Strafstöße bekam der FC vom heute 41-Jährigen zugesprochen.

So beispielsweise beim 2:2 gegen Borussia Dortmund vor ziemlich genau fünf Jahren. Jude Bellingham hatte den Ball mit der Hand gespielt, Ondrej Duda sicher verwandelt. Insgesamt leitete der Unparteiische die Begegnung zwischen den beiden Mannschaften schon drei Mal. Zwei Mal gab es keinen Sieger, das dritte Duell gewann der BVB 6:1. Auch die Gesamtbilanz unter Siebert spricht nicht für den FC. Von 20 Spielen verlor Köln neun, gewann aber nur sechs. Dagegen leitete der Sportwissenschaftler schon 35 Spiele mit Dortmunder-Beteiligung. Die Westfalen gewannen 24, verloren nur sechs.

Lukas Kwasniok kündigt den nächsten Wechsel an: So könnte der 1. FC Köln gegen Dortmund starten

Lukas Kwansiok vor dem Spiel gegen den FC Augsburg
, ,
Startseite » #bvbkoe

Lukas Kwasniok kündigt den nächsten Wechsel an: So könnte der 1. FC Köln gegen Dortmund starten

Nach vier Spielen ohne Sieg steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Duell gegen Borussia Dortmund die nächste Partie gegen eine Topmannschaft vor der Tür. Die Aufstellung ist natürlich noch offen, doch es wird sicher weitere Wechsel geben. So könnte der 1. FC Köln gegen Dortmund beginnen.

Im Vergleich zum Spiel beim FC Augsburg muss Lukas Kwasniok keinen weiteren Ausfall hinnehmen und kann sogar wieder auf zwei Profis zurückgreifen, die zuletzt verletzt waren. Dass es mindestens zwei Veränderungen in der Startelf gibt, ließ Lukas Kwasniok bereits auf der Pressekonferenz durchblicken.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.


Der 1. FC Köln muss gegen den BVB weiterhin auf die Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers sowie Denis Huseinbasic, Jan Thielmann, Sebastian Sebulonsen und Joel Schmied verzichten. Allerdings verkündete FC-Trainer Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz auch erfreuliche Nachrichten. Sowohl Alessio Castro-Montes als auch Linton Maina sind nach ihren Verletzungen wieder einsatzfähig und gehören gegen den BVB zum Kader der Kölner. Während Maina, der nach seinem Rippenbruch auch noch mit einem Infekt zu kämpfen hatte, zunächst auf der Bank sitzen wird, erhielt Castro-Montes von Kwasniok eine Startelfgarantie.

Rückkehr zum starken Offensiv-Trio?

Durch die Rückkehr des Belgiers kann der FC-Coach die Baustelle auf der rechten Schienenposition schließen und Spieler, die einspringen mussten, wieder auf ihre etatmäßigen Position zurückholen. Im Tor bleibt Marvin Schwäbe weiterhin die unangefochtene Nummer eins. Vor dem Schlussmann werden voraussichtlich erneut Cenk Özkacar links, Jahmai Simpson-Pusey in der Mitte und Rav van den Berg rechts die Dreierkette bilden. Auf den beiden Schienenpositionen starten wohl Kristoffer Lund links und eben Castro-Montes rechts. Im zentralen Mittelfeld dürften erneut Tom Krauß und Eric Martel den Vorzug erhalten.

In der offensiven Dreierreihe wird Said El Mala wieder die Position des linken Außenbahnspielers einnehmen. „Ich kann nur sagen, dass Said diese Woche marschiert ist, einfach weil er auch von Beginn an spielen will, und das ist das Entscheidende für mich. Ich halte jetzt auch die Wahrscheinlichkeit für sehr hoch, dass er Samstagabend gegen Dortmund beginnt“, so Kwasniok. Der 19-Jährige kam gegen Augsburg aufgrund von muskulären Problemen auf lediglich einen Kurzeinsatz, konnte in dieser Woche jedoch wieder ohne Probleme alle Einheiten absolvieren. Im Sturmzentrum dürfte erneut Ragnar Ache den Vorzug vor Marius Bülter erhalten. Die dritte Position in der Offensive wird Jakub Kaminski einnehmen und damit im Vergleich zum Spiel am vergangenen Wochenende wieder deutlich offensiver agieren können.

So könnte der FC gegen Dortmund starten

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Kristoffer Lund beim Spiel des 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Alessio Castro-Montes vom 1. FC Köln

Alessio Castro-Montes

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Marvin Schwäbe und Eric Martel nach dem Spiel gegen Wolfsburg

Eric Martel

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache



Tore im Duell beim 1. FC Köln garantiert? Zwei besonders starke Offensivreihen treffen aufeinander

Die Offensiv-Trios des 1. FC Köln und des BVB treffen aufeinander
, ,
Startseite » #bvbkoe

Tore im Duell beim 1. FC Köln garantiert? Zwei besonders starke Offensivreihen treffen aufeinander

Nach dem 0:2 gegen Augsburg rutschen die Kölner weiter Richtung Abstiegsplätze. An der Torgefahr liegt das aber nicht. Immerhin kommen die Geißböcke auf für einen Abstiegskandidaten starke 33 Tore. Doch auch der kommende Gegner weiß bekanntlich wo das Tor steht. Beim 1. FC Köln treffen zwei starke Offensivreihen aufeinander.

Mit 33 Treffern aus 24 Spielen sind die Kölner in Sachen Torgefahr alles andere als ein Abstiegskandidat. Doch auch die Offensive des BVB muss sich bekanntlich nicht verstecken.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Lukas Kwasniok brachte es am Donnerstag auf der Pressekonferenz auf den Punkt. Der Trainer der Geißböcke erklärte, dass gegen den FC Augsburg die komplette Überzeugung gefehlt habe. Tatsächlich war der Auftritt der Geißböcke beim FCA fast schon trostlos. Gerade in der Offensive fiel denn Geißböcken im Auswärtsspiel so gut wie gar nichts ein. Der xGoals-Wert von 0,6 sprach Bände. Viel mehr als der Lattentreffer von Eric Martel sowie der Kopfball von Cenk Özkacar passierte nicht. Fairerweise entsprach der Auftritt aber nicht den Offensiv-Leistungen der Kölner in dieser Spielzeit. Die Kölner kommen bereits auf 33 Treffer, einzig der VfL Wolfsburg hat von den Teams der unteren Tabellenhälfte genauso oft getroffen. Mit 1,4 Toren pro Spiel ist der Kölner Angriff also recht erfolgreich.

18 Tore in 24 Spielen

Großen Anteil daran hat vor allem die Dreierkette in der Offensive, die wohl auch gegen die Borussia beginnen wird. Nach der Rückkehr von Alessio Castro-Montes und der von Lukas Kwasniok ausgesprochenen Startelf-Granatie, wird Jakub Kaminski wohl wieder in die vorderste Reihe rücken. Der Pole kommt in der Liga mittlerweile auf sieben Torbeteiligungen, fünf davon sammelte Kaminski, wenn er in einer offensiven Rolle agierte. Auf der linken Seite ist Said El Mala wohl ebenfalls gesetzt. Zumindest betonte der Kölner Trainer die starke Trainingsleistung des Shootingstars und berechnete die Wahrscheinlichkeit für einen Startelf-Einsatz als sehr hoch. Der 19-Jährige ist beim FC der absolute Top-Scorer, erzielte bereits acht Treffer und bereitete vier weitere vor.

Und dennoch gibt es weiterhin Diskussionen um die perfekte Rolle. Zumindest setzte FC-Trainer Kwasniok den Offensivspieler immer wieder als Joker ein, sprach davon, dass man den Gegner erst abarbeiten würde. Unter der Woche sei El Mala aber so marschiert und habe gezeigt, dass er unbedingt in die Startelf wolle. Gegen Dortmund wird das wohl der Fall sein, zumal El Mala schon im Hinspiel zeigte, dass ihm die Kölner Spielweise gegen den BVB liegt. Zwar sprach Kwasniok Ragnar Ache keine Startelf-Garantie aus, dass der Angreifer gegen den BVB beginnen wird, steht aber wohl außer Frage. Der 27-Jährige befindet sich in absoluter Top-Form, war zwar gegen Augsburg nicht erfolgreich, aber immer anspielbar, machte einige Bälle fest und arbeitete beeindruckend mit zurück. Zusammen kommt das Trio auf 28 Torbeteiligungen. Nicht nur das, die drei erzielten mit 18 Treffern deutlich mehr als die Hälfte aller FC-Tore.

Guirassy in der Top-4 der Torschützen

Prozentual ist der Kölner Sturm sogar einer der besten der Liga. Allerdings wird es auch auf die Kölner Defensive ankommen. Denn die Dortmunder Offensive ist in dieser Saison eine absolute Waffe. 51 Tore erzielte der BVB in dieser Spielzeit – nur die Bayern waren öfter erfolgreich. Und das, obwohl die Westfalen nur die siebtmeisten Torschüsse abgegeben haben. Während der FC also zehn Schüsse für ein Tor braucht, wind es bei den Schwarzgelben sechs Versuche. Ein Dortmunder Offensiv-Trio aus Serhou Guirassy, Maximilian Beier und Julian Brandt erzielte derweil 24 Treffer. Alleine der Ex-Kölner Guirassy war elf Mal erfolgreich. Einzig Harry Kane, Deniz Undav und Luis Diaz trafen in der Bundesliga in dieser Spielzeit häufiger. Vor allem aber zeigt sich der BVB extrem kaltschnäuzig. Die Dortmunder erzielten sieben Tore mehr als es der xGoals-Wert hätte erwarten lassen.

Die Fans können sich sicherlich auf einige Tore freuen. In den vergangenen zehn Partien fielen im Schnitt fast vier Tore pro Spiel.


Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

Zum Jahresbeginn die Leistungsträger: Die Hoffnung ruht beim 1. FC Köln auf den Rückkehrern

Jubel des 1. FC Köln nach dem Treffer von Linton Maina
, ,
Startseite » #bvbkoe

Zum Jahresbeginn die Leistungsträger: Die Hoffnung ruht beim 1. FC Köln auf den Rückkehrern

Gegen den BVB will der FC für die große Überraschung des Spieltags sorgen. Viel spricht aber nicht für den 1. FC Köln: Die Hoffnung ruht auf den Rückkehrern Alessio Castro-Montes und Linton Maina.

Zum Jahresauftakt waren sie die großen Gewinner, glänzten als Torschützen und Vorbereitet. Doch dann fielen Alessio Castro-Montes und Linton Maina verletzt aus. Am Samstag kehren sie gegen den BVB zurück.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Vor dem Duell gegen den BVB verbreitete FC-Coach Lukas Kwasniok ungewohnt deutlich seinen puren Optimismus. Der Trainer der Geißböcke hatte schon am vergangenen Freitag erklärt, er wolle den Negativtrend der Topspiele nun brechen. Sechs Spiele am Samstagabend, sechs Niederlagen lautet die bittere Bilanz. Am Donnerstag folgte dann eine „Vision“, die seine Spieler verfolgen würden. Der FC solle die erste Mannschaft der Liga sein, die – mal abgesehen von den Bayern – dem BVB eine Niederlage zufügen würde. Eine mutige Aussage. Denn die Dortmunder kassierten erst jüngst zwei bittere Pleiten, die sie um die Chance auf zwei Titel brachten. Die Mannschaft von Niko Kovac wird mit großer Wahrscheinlichkeit sehr viel Wiedergutmachung betreiben wollen. Ein kriselndes Team wie der FC könnte dann wiederum genau der richtige Gegner sein.

„Den nächsten Step machen“

Tatsächlich spricht dieser Tage nicht viel für den FC. Dortmund spielt beispielsweise eine starke Saison, während sich die Kölner mit doch hohem Tempo auf die Abstiegsplätze zu bewegen. Die Samstagabende waren zuletzt ebenfalls nicht die Punktelieferanten der Kölner. Und alleine die individuelle Qualität im Kader der Westfalen spricht schon Bände. Immerhin feierten die Kölner in den jüngsten Heimspielen gegen den BVB auch die ein oder andere Überraschung. Deutlich mehr Hoffnung machen den Kölnern aber zwei Personalien. Denn mit Alessio Castro-Montes und Linton Maina kehren gleich zwei Spieler wieder in den Kader zurück, die zuletzt schmerzlich vermisst wurden. Beide Akteure erlebten einen besonders starken Jahresauftakt, nachdem sie noch in der Hinrunde weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren.

Jetzt, mit der Rückkehr der beiden Akteure, könne man in Sachen Stabilität „den nächsten Step“ machen, erklärte der Kölner Coach. Dabei wird zunächst nur Castro-Montes von Beginn an auflaufen. Der Schienenspieler bekam eine Startelf-Garantie, die nicht so wirklich überraschend kam. Denn gerade auf der rechten Seite hat der FC zuletzt personell seine Probleme. Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen fehlen bekanntlich. Da zuletzt „Monti“ eben auch noch nicht fit war, musste Lukas Kwasniok wieder puzzeln. Und das für den Trainer passende Teilchen hieß Jakub Kaminski. Nun aber gab der Coach zu, dass er den Polen lieber auf einer anderen Position sehen würde – eine Kette weiter vorne. Durch die Rückkehr von Castro-Montes kommen wenn man so will eigentlich zwei personelle Verstärkungen zurück.

Kaminski nicht immer im Flow

„Wir wollen mit Monti die Position auf der rechten Schiene geschlossen haben“, sagte der Coach. Kaminski wird dementsprechend wieder in der Offensivreihe agieren. „Bei uns ist es so, dass wir überlegen, wie er der Mannschaft am meisten helfen kann. Das führt dazu, dass er nicht immer im Flow ist“, erklärte Kwasniok. „Aber an seiner Einstellung und Qualität hat sich nichts geändert. Der Flow ist gerade nicht da, aber er stellt sich mit einem Torerfolg ein. Und das ist ja am Samstag schon wieder möglich.“ Mit sieben Torbeteiligungen ist der 22-Jährige noch immer einer der Topscorer der Geißböcke. Da würde auch Linton Maina gerne wieder hin. Und der Jahresauftakt war vielversprechend. In den vier Spielen vor seinem Rippenbruch erzielte der gebürtige Berliner zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor.


Fit für Dortmund: Said El Mala nach Nagelsmann-Worten wieder in der Startelf

Said El Mala jubelt nach dem Ausgleich gegen den FC Augsburg
, ,
Startseite » #bvbkoe

Fit für Dortmund: Said El Mala nach Nagelsmann-Worten wieder in der Startelf

Am vergangenen Wochenende sprach Julian Nagelsmann über Said El Mala und die aktuellen Chancen für eine WM-Teilnahme. Die hängen auch zusammen mit der Rolle beim 1. FC Köln: Said El Mala drängt wieder zurück in die Startelf.

Joker oder Startelf-Spieler – nach wie vor wird über die richtige Rolle von Said El Mala diskutiert. Zuletzt äußerte sich auch Bundestrainer Julian Nagelsmann zu dem Thema.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Nach einem eher unruhigen Wochenbeginn mit einigen Nebenschauplätzen hatte Lukas Kwasniok am Donnerstag gute Nachrichten im Gepäck als er vor die Presse trat. Gleich zwei Spieler zuletzt verletzte Spieler befinden sich wieder voll im Training und werden am Samstagabend im Duell gegen Borussia Dortmund zur Option. Während Alessio Castro-Montes auch eine Startelf-Garantie erhielt, wird Linton Maina aber erst einmal auf der Bank sitzen. Der Trainer machte aber auch keinen Hehl daraus, dass ein anderer Spieler wieder eine große Chance auf Minuten von Beginn an hat. Said „musste jetzt auch in dieser Woche in keiner Form gesteuert werden und wird uns natürlich zur Verfügung stehen und auch Einsatzbereit sein“, erklärte Kwasniok. Bekanntlich gibt es eigentlich seit Saisonbeginn die Diskussionen, ob der Youngster eher von Beginn an auflaufen oder von der Bank kommen soll.

„Mir steht es nicht zu, das zu bewerten“

Eine Diskussion, die auch von einem Nebenschauplatz befeuert wird. Schließlich hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann den Kölner Shootingstar im November in den A-Kader berufen. El Mala kam nicht zum Einsatz, bekam dann aber die Hausaufgabe, doch Stammspieler zu werden. Unverrichteter Dinge wurde der 19-Jährige zur U21 geschickt, bei der der Offensivspieler dann sicherlich auch wieder Ende März weilen wird. Denn Nagelsmann legte am vergangenen Wochenende im „Kicker“ noch einmal nach, erklärte El Mala sei eben noch kein Stammspieler und 50 Prozent Einsatzzeit sei dann doch zu wenig. Aus Sicht des Youngsters vielleicht harte Worte. Denn auch El Mala hätte natürlich gerne mehr gespielt. Doch sowohl Nagelsmann als auch Kwasniok sehen vor allem in der Arbeit gegen den Ball noch deutliches Verbesserungspotenzial.

Der Bundestrainer ließ zwischen den Zeilen durchscheinen, dass El Mala auf seiner Kader-Liste daher für die kommenden Länderspiele nicht ganz oben stehe, betonte aber im gleichen Interview, dass der kommende Kader schon viel von dem für die WM habe. Wie der Youngster die Worte aufgenommen hat, ist nicht bekannt. „Grundsätzlich ist es so, dass Said sehr viele Informationen von sehr sehr vielen Menschen bekommt. Sozialen Medien, vom Trainer, dem Trainer-Team, Verein, Beraterseite, also aus seinem Umfeld – Er ist 19 Jahre alt und all diese Informationen zu verarbeiten, das ist nicht ganz so einfach“, sagte der Trainer. „Jetzt hat sich Julian auch noch zu ihm geäußert. Mir steht es aber nicht zu, das in irgendeiner Form zu bewerten. Ich schätze Julian sehr und ich muss jetzt aber auch keinen täglichen Austausch mit ihm haben.“

El Mala wird wohl beginnen

Am Samstagabend wird der Youngster durchaus die Chance bekommen, sich zu beweisen. „Ich kann nur sagen, dass Said diese Woche marschiert ist, einfach weil er auch von Beginn an spielen will und das ist das entscheidende für mich“, erklärte der Trainer. „Ich halte jetzt auch die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass er Samstagabend gegen Dortmund beginnt.“ Das dürfte einige Fans erfreuen. Denn von jenen kommt die Kritik, der Coach würde das Kölner Juwel nicht genug spielen lassen. „In Bezug auf Said wissen die Fans ganz genau, dass der junge Mann 19 Jahre alt ist und dass es nicht die ganze Zeit nur geradeaus nach oben geht, sondern dass er eben auch an der einen oder anderen Stelle Verschnaufpausen braucht“, sagte Kwasniok.


Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den ersten 5000 Instagram Followern verlost come-on-fc.com einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.

Winter-Transfer, Leihabbruch, Rollentausch beim 1. FC Köln – das ist die wahrscheinlichste Reaktion nach Hübers-Aus

Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst
, ,
Startseite » #bvbkoe

Winter-Transfer, Leihabbruch, Rollentausch beim 1. FC Köln – das ist die wahrscheinlichste Reaktion nach Hübers-Aus

Auch mit zwei Tagen Abstand wiegt die Verletzung von Timo Hübers beim FC schwer. Der Innenverteidiger ist am Montag operiert worden. Die Kölner Verantwortlichen werden auf den Ausfall reagieren müssen beim 1. FC Köln: Rüstet der FC im Winter nach?

Nach der schweren Verletzung von Timo Hübers gab es in den Sozialen Medien auch von Wegbegleitern viel Zuspruch. Der Abwehrspieler soll schnell wiederkommen, so der Tenor der Mitspieler. Doch kurzfristig wird man reagieren beim 1. FC Köln: Rüstet der FC im Winter nun noch einmal nach?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Auf der Mitgliederversammlung im September vor genau einem Monat deuteten die Kölner Vereinsbosse an, dass durchaus die finanzielle Möglichkeit bestünde, im Winter noch einmal nachzubessern. Dem Vernehmen nach wäre das aber nur eine Option, wenn eine weitere Verpflichtung denn auch dringend nötig wäre. Natürlich werden Thomas Kessler und Co. hinter verschlossenen Türen durchaus einige Möglichkeiten prüfen, möglicherweise bis dato nicht so richtig konkret. Doch durch die Verletzung von Timo Hübers könnte nun also tatsächlich Bewegung in eine weitere Neuverpflichtung kommen. Denn der Innenverteidiger wird dem FC nun auf Monate fehlen. Eine Reaktion auf den Ausfall wird es sicherlich geben, in welche Richtung die dann geht, scheint allerdings offen.

Eher Transfer als Leihabbruch?

Laut dem TV-Sender Sky planen die FC-Bosse offenbar eine Vertragsverlängerung mit Hübers. Der Kontrakt läuft nur noch bis zum kommenden Sommer. Die Schwere der Verletzung schließt nicht aus, dass der Abwehrspieler in dieser Spielzeit nicht mehr zum Einsatz kommt. Dann hätte Hübers keine Chance, sich für andere Clubs zu empfehlen. Wie bei Luca Kilian scheint also eine Vertragsverlängerung tatsächlich eine realistische Option zu sein. Der TV-Sender berichtet zudem, dass sich der FC aktiv auf dem Transfermarkt nach einer Neuverpflichtung eines Innenverteidigers für den Winter umschaut. Namen sind noch keine in der Verlosung. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass die Kölner einen routinierten Abwehrspieler ans Geißbockheim holen wollen.

Eine andere Option wäre sicherlich ein Leihabbruch bei Julian Pauli oder Elias Bakatukanda. Eine Option schon, aber auch ein realistisches Szenario? Tatsächlich müssten auch alle Seiten bei einem solchen Vorhaben mitspielen. Heißt auch: der Verein, der den Leihspieler aufgenommen hat. Sowohl Pauli als auch Bakatukanda sind in Dresden und Linz Stammspieler. Eine Rolle, die sich die FC-Bosse von den beiden Akteuren erhofft haben. Und eine Rolle, die wohl beide Eigengewächse bei einer Rückkehr nach Köln aufgeben würden. Und das widerspricht aktuell der Denkweise der Kölner Verantwortlichen. Denn die Maxime ist es, den jungen Spielern möglichst viel Einsatzzeit und Spielpraxis zu ermöglichen. Ob eine Rückkehr dann nicht doch mit dem Platz an der Seitenlinie verbunden wäre, ist zumindest nicht ausgeschlossen.

Kurzfristige Lösung heißt wohl Martel

Auf der anderen Seite würden ein weiterer Transfer sowie eine Vertragsverlängerung das bevorstehende Luxusproblem beim FC nicht gerade erleichtern. Mit Rav van den Berg, Joel Schmied, Elias Bakatukanda, Julian Pauli, Timo Hübers und Spieler X würden dem FC in diesem Fall sechs Innenverteidiger in der kommenden Spielzeit zur Verfügung stehen. Die Rollen von Dominique Heintz, Cenk Özkacar und Luca Kilian sind dabei noch gar nicht berücksichtigt. Bis zum Winter-Transferfenster sind es ohnehin noch ein paar Meter zu gehen. Kurzfristig scheint in der Innenverteidigung viel für die Zwischenlösung Eric Martel zu sprechen. Der etatmäßige Sechser hat bekanntlich schon mehrfach in der Innenverteidigung agiert. Zuletzt am vergangenen Samstag gegen Serhou Guirassy, am Mittwoch dürfte der Gegner dann Harry Kane heißen.

Wie reagiert der 1. FC Köln auf den Hübers-Schock? Werden Pauli oder Bakatukanda ein Thema?

Lukas Kwasniok während des Spiels der Geißböcke gegen den BVB
, ,
Startseite » #bvbkoe

Wie reagiert der 1. FC Köln auf den Hübers-Schock? Werden Pauli oder Bakatukanda ein Thema?

Die Verletzung von Timo Hübers hat Spieler, Fans und Verantwortliche gleichermaßen geschockt. Dennoch muss der FC nun sportlich nach vorne blicken, denn schon am Mittwoch steht die 2. Runde des DFB-Pokals gegen die Bayern an für den 1. FC Köln: Das bedeutet der Hübers-Ausfall für die Defensive.

Den Blick nach vorne zu richten und sich uneingeschränkt auf das kommende Duell gegen die Bayern zu fokussieren, wird dem ein oder anderen Akteur nach der schlimmen Verletzung des Abwehrspielers möglicherweise nicht ganz leicht fallen. Dennoch steht bereits am Mittwoch die nächste Aufgabe an für den 1. FC Köln: Das bedeutet der Hübers-Ausfall für die Defensive.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Der aufopferungsvolle Kampf der Geißböcke bei der 0:1-Niederlage in Dortmund geriet ein wenig in den Hintergrund. Und das sicher nicht aufgrund der Last-Minute-Pleite. Vielmehr hatte die schwere Verletzung von Timo Hübers bei Spielern und Verantwortlichen am Samstagabend doch tiefe Spuren hinterlassen. „Das sah auf jeden Fall nicht gut aus. Ich spiele mit Hübi jetzt schon länger zusammen und es tut mir sehr leid für ihn“, sagte beispielsweise Dominique Heintz, noch in der Hoffnung, die Verletzung sei nicht schwerwiegend. Diese Hoffnung hatte sich bereits am Sonntagvormittag zerschlagen. Die Geißböcke werden wohl monatelang auf ihren Abwehrchef verzichten müssen. Auch, wenn der 29-Jährige in dieser Spielzeit nicht immer sattelfest war, wiegt der Ausfall auch sportlich schwer.

Hübers steht für den aufopferungsvollen Kampf des FC

FC-Trainer Lukas Kwasniok wird nicht müde zu betonen, dass der Abwehrspieler neben Eric Martel wohl der Spieler bei den Geißböcken ist, der für leidenschaftliches Verteidigen stehe. „Wenn man heute bei Wikipedia Aufopferungsbereitschaft nachschlagen würde, kämen Eric Martel und Timo Hübers bei raus“, sagte der Coach am Samstagabend. Gegen den BVB kam der Abwehrspieler auf einen beeindruckenden Zweikampfwert von 83 Prozent, gleich mehrfach blocke der Innenverteidiger in höchster Not. Zudem fälschte Hübers einen Versuch von Waldemar Anton knapp übers Tor ab, Marvin Schwäbe wäre wohl ohne Chance gewesen. Hübers war bis zu seiner Verletzung sicherlich der beste Kölner Feldspieler – mindestens in der Defensive.

Unter Kwasniok ist der 29-Jährige absoluter Stammspieler. Da hatte der Kölner Coach auch vor der Saison keinen Hehl draus gemacht. Martel und Hübers seien bei ihm immer gesetzt, hatte Kwasniok damals gesagt. In den bisherigen Spielen stand der Kapitän der Vorsaison immer von Beginn an auf dem Platz, hat bis auf die Begegnung gegen den SC Freiburg immer durchgespielt. Damals war der Abwehrspieler angeschlagen in die Begegnung gegangen. Nun folgte gegen den BVB also die nächste Auswechslung und damit wohl ein monatelanger Ausfall. Und den gilt es für den FC nun zu kompensieren. Da mit Rav van den Berg bereits ein weiterer Innenverteidiger verletzt fehlt, wird es auf dieser eigentlichen Luxus-Position langsam dünn. Als etatmäßige Abwehrspieler stehen aktuell Dominique Heintz, Joel Schmied und Cenk Özkacar zur Verfügung.

Martel oder Krauß Optionen in der Abwehr

Özkacar war gegen den BVB ebenfalls angeschlagen vom Platz gegangen, allerdings litt der Türke laut Kwasniok nur unter einem „Ganzkörperkrampf“. Der Innenverteidiger fällt also nicht aus. Rein quantitativ müssen die Alarmglocken beim Kölner Trainer noch nicht schrillen. Denn neben den drei nominellen Innenverteidigern spielten in dieser Saison bereits Tom Krauß und Eric Martel ebenfalls in der hintersten Reihe. Und die beiden eigentlichen zentralen Mittelfeldspieler machten ihre Sache gut. Bei Martel hatte sich diese Position bekanntlich schon in der Vorsaison als starke Variante herausgestellt. Gerhard Struber ließ den Sechser eine ganze Phase auf der Zentralen in der letzten Reihe auflaufen. Auch gegen den BVB spielte Martel in der Innenverteidigung.

Personell droht also kein massiver Engpass. Dennoch ist der Ausfall von Hübers nicht eins-zu-eins zu kompensieren. Immerhin deutet sich bei Rav van den Berg eine baldige Integration in das Mannschaftstraining an. Der Niederländer könnte durchaus in diesem Jahr, vielleicht sogar schon im November wieder zum Einsatz kommen. Eine naheliegende mittelfristige Variante wäre eine Rückholaktion der Leih-Innenverteidiger Elias Bakatukanda oder Julian Pauli. Beide Youngster sind aktuell ausgeliehen, um Spielpraxis zu sammeln und in Linz und Dresden Stammspieler. Allerdings laboriert Pauli aktuell an einer muskulären Verletzung. So oder so wäre eine Rückholaktion frühestens im Winter möglich. Und die Leihclubs müssten mitspielen, möglicherweise entschädigt werden.

Zuletzt trainierte auch Yannick Mausehund immer wieder bei den Kölner Profis mit. Der Abwehrspieler gilt als vielversprechendes Talent. Möglicherweise gibt es bei dem Innenverteidiger schon bald ein Bundesligadebüt. Für Timo Hübers steht nach der OP am Montag ohnehin nur die schnelle Genesung im Vordergrund.

Kommentar zum 1. FC Köln: Ein Abend zum Vergessen? Nicht ganz!

Enttäuschung bei den Spielern des 1. FC Köln
, ,
Startseite » #bvbkoe

Kommentar zum 1. FC Köln: Ein Abend zum Vergessen? Nicht ganz!

Die schwere Verletzung von Timo Hübers, der bittere Lastminute-Gegentreffer. Wenn es nach Lukas Kwasniok geht, müsste der Samstagabend aus dem Kalender gestrichen werden. Sportlich gesehen wäre das schade, denn der FC legte genau die Eigenschaften an den Tag, die es im Pokal braucht. Ein Kommentar zur BVB-Niederlage des 1. FC Köln.

Die Enttäuschung nach dem 0:1 in Dortmund war bei den Kölnern verständlicherweise groß: Die Verletzung von Timo Hübers, der späte Gegentreffer, die Großchance von Said El Mala. Dabei zeigte der FC auch einige Ansätze, die am Mittwoch wichtig sein könnten. Ein Kommentar zur BVB-Niederlage des 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Lukas Kwasniok wurde am Samstagabend ziemlich unsanft auf den Boden der Realität zurückgeholt. Der Kölner Trainer neigt bekanntlich nicht gerade dazu, zu übertreiben oder in eine Was-wäre-wenn-Welt abzudriften. Doch die Vorfreude auf das Flutlichtspiel gegen die Borussia war bei dem 44-Jährigen groß. Nur wenige Minuten nach dem Spiel hätte der Kölner Coach die Begegnung gerne aus dem Kalender gestrichen, sagte Kwasniok zumindest auf der Pressekonferenz. Und das ist angesichts der letzten dann tatsächlich auch dramatischen Minuten im Signal Iduna Park mehr als nur verständlich. Die Verletzung von Timo Hübers schockte nicht nur die Spieler und das Trainerteam. Auch die Fans werden angesichts der Bilder und hastigen Reaktionen auf dem Feld mitgelitten haben.

Ein Abend zum Vergessen

Mit Hübers fällt beim FC sicherlich kein unumstrittener Abwehrspieler, aber mindestens ein absolut vorbildlicher Leader – sowohl sportlich als auch menschlich – aus. Hübers wird dem FC monatelang fehlen und Lukas Kwasniok steht vor der schweren, aber nicht unlösbaren Aufgabe, die Innenverteidigung nun umzukrempeln. Nur wenige Minuten später folgte dann auch noch das entscheidende Gegentor, zu einem Zeitpunkt, bei dem sich wohl die Zuschauer schon längst mit einem torlosen Remis angefreundet hatten – zumindest die Kölner Fans. Ein Gegentor, das angesichts der vorherigen glasklaren Großchancen der Borussen eher wie eine Anreihung von unglücklichen Umständen und somit als besonders bitter wahrgenommen werden konnte.

Gefühlt hatte sich der FC durch seinen aufopferungsvollen Kampf einen Zähler verdient – auch, wenn so ziemlich jede Statistik von Samstagabend den Gegenbeweis liefert. Dass Kwasniok diesen Samstagabend möglichst schnell vergessen wollte, ist also durchaus verständlich, wird aber wohl aus rein sportlichen Gründen nicht den Tatsachen entsprechen. Zumindest nicht mehr. Denn der Coach sagte auf derselben Pressekonferenz auch, dass es nach solchen Niederlagen auch darum gehe, wieder aufzustehen. Und spätestens dann wird der Blick auf das Dortmund-Spiel auch seine guten Aspekte haben. Denn der FC war gerade in der ersten halben Stunde deutlich gefährlicher als die Borussia, besser im Spiel. Der Plan des Kölner Coachs ging in diesen 30 Minuten im Duell gegen den BVB fantastisch auf.

Der FC muss den gleichen Tugenden vertrauen

Said El Mala hätte mit seinen starken Tempoläufen die Geißböcke in Führung bringen können, vermutlich sogar müssen. Zu diesem Zeitpunkt war der BVB noch nicht einmal annähernd gefährlich vor das Kölner Gehäuse gekommen. Doch im Laufe des Spiels zeigte sich immer mehr, dass der FC spielerisch mit der Borussia nicht mithalten konnte. Die Dominanz des BVB war eindeutig. In Sachen Leidenschaft, Kampfgeist und Willen machte dem FC an diesem Abend aber dann keiner etwas vor. Die Kölner Profis gewannen 56 Prozent ihrer Zweikämpfe. Ein beeindruckender Wert für eine Mannschaft, die im Ligavergleich bis zum Dortmund-Spiel zu den schlechtesten der Liga gezählt hat. Die Erkenntnis, dass der FC also die Zweikämpfe sucht und auch gewinnen kann, ist eine besonders wichtige.

Eine wichtige für die Aufgabe am kommenden Mittwoch. Denn auf den BVB folgen die Bayern. Kwasniok betont bewusst, dass die Begegnung für ihn kein Highlight-Spiel sei. Das seien die Begegnungen gegen den Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach. Gegner, mit denen sich der FC auf Augenhöhe befindet. Die Spiele gegen die Bayern und Dortmund scheinen also eher Richtung Kür zu tendieren. Kwasniok will diese Gegner überraschen. So, wie er es eine halbe Stunde gegen den BVB getan hat. Die Grundtugenden für den Pokal haben die Kölner zum richtigen Zeitpunkt ausgepackt. Und dass sich damit die Gesetzmäßigkeiten des Fußballs verschieben können, ist hinlänglich bekannt.

Ausgeschöpftes Wechselkontingent beim 1. FC Köln wird zum Netz-Thema

Lukas Kwasniok wechselt den entkräfteten Said El Mala aus
, ,
Startseite » #bvbkoe

Ausgeschöpftes Wechselkontingent beim 1. FC Köln wird zum Netz-Thema

In der zweiten Halbzeit stand die Kölner Mannschaft gegen den BVB dann doch ordentlich unter Druck. Den Punkt zu bewahren war zu diesem Zeitpunkt oberstes Ziel für Trainer Lukas Kwasniok. Somit wechselte der Coach und brachte noch einmal drei frische Akteure des 1. FC Köln: Die Wechsel werden zum Netz-Thema.

Bevor sich Timo Hübers in der 82. Minute verletzte, hatte Trainer Lukas Kwasniok bereits fünf Mal gewechselt. Somit mussten der FC die Begegnung zu zehnt beenden. In der letzten Minute der Nachspielzeit gab es den Treffer gegen den 1. FC Köln: Die Wechsel werden zum Netz-Thema.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Die Gesichter waren leer, als sich die Spieler des 1. FC Köln am Samstagabend vor den rund 10.000 Fans im Dortmunder Signal Iduna Park aufbauten. Das 0:1 beim BVB fühlte sich aufgrund des späten Gegentreffers, vor allem aber auch aufgrund der Verletzung von Timo Hübers, besonders schmerzhaft an. Zumal der FC die letzten Minuten in Unterzahl agierte. Die Enttäuschung war auch bei den Anhängern groß und der Frust entlud sich in den Sozialen Medien zum Teil auch am Trainer oder seinen Wechseln. Als Hübers auf der Trage vom Platz gebracht wurde, hatte Kwasniok bereits fünf Mal gewechselt. Der FC spielte folgerichtig nur noch zu zehnt, der Druck des BVB steigerte sich noch einmal, das Gegentor lag in der Dortmunder Luft. Einzig Marvin Schwäbe schien unüberwindbar.

„Insofern ist es müßig“

Schien, denn das Gegentor fiel in der Nachspielzeit dann doch. Und das ausgeschöpfte Wechselkontingent wird nun in einigen Kommentaren auf Instagram und Co. moniert, die Frage, warum der Kölner Trainer alle fünf Wechsel-Möglichkeiten recht früh gezogen habe, gestellt. „Im Nachhinein kann man sich diese Frage stellen. Es war sicherlich riskant. Wir waren so unter Druck, dass ich lieber sechs als nur vier frische Beine auf dem Platz haben wollte“, sagte der Kölner Trainer und betonte, dass er auch ohne den Dreifach-Wechsel in dieser Situation vor der Verletzung noch einmal final nachgelegt hätte. „Insofern ist es müßig.“ Tatsächlich waren bereits mehr als 80 Minuten gespielt, als sich der Kölner Abwehrchef verletzte. Dass eine Coach eine Wechsel-Option für etwaige Verletzungen bis zum Spielende offen hält, erscheint nicht wirklich den Sinn von Auswechselspielern zu treffen.

Die Diskussion erscheint unter einem anderen Gesichtspunkt schwierig. Denn noch in der vergangenen Spielzeit wurde Gerhard Struber für sein eher zurückhaltendes Wechsel-Verhalten kritisiert. Der Österreicher veränderte die Elf auf dem Platz eher punktuell und dann auch noch spät. Sein Nachfolger bewies dagegen mit seinen Wechseln in dieser Spielzeit schon mehrfach ein goldenes Händchen. Nicht umsonst kommen die Kölner auf sieben Scorerpunkte durch Joker. Einzig Bayern München ist mit drei Toren und fünf Vorlagen durch Einwechselspieler besser. Kwasnioks Plan am Samstagabend war es sicherlich auch, mit Linton Maina und Ragnar Ache wieder für mehr Entlastung in der Vorwärtsbewegung zu sorgen. Das gelang den Kölnern aber nicht mehr. Der Druck des BVB war zu groß. Die Diskussion, ob andere Einwechselspieler die Spieldynamik noch einmal verändert hätten, ist aber mindestens genauso müßig. Das kann nur der Blick in die Kristallkugel beantworten.

Auch ohne Tor: Said El Mala ist der absolute Aktivposten gegen den BVB

Said El Mala im Zweikampf mit Waldemar Anton
, ,
Startseite » #bvbkoe

Auch ohne Tor: Said El Mala ist der absolute Aktivposten gegen den BVB

Im Duell gegen Borussia Dortmund stand Said El Mala wieder in der Startelf der Geißböcke. Und mit einer starken Leistung rechtfertigte der Spieler auch die Maßnahme beim 1. FC Köln: Said El Mala macht gegen den BVB den nächsten Schritt.

Trotz der Niederlage und vergebener Großchance war er einer der absoluten Aktivposten des 1. FC Köln: Said El Mala macht gegen den BVB den nächsten Schritt.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Hätte sich der bis dahin stark aufspielende Timo Hübers nicht schwerer verletzt und Marvin Schwäbe wäre nicht in letzter Sekunde doch noch überwunden worden, die Rolle des tragischen Helden wäre in der Begegnung der Geißböcke in Dortmund wohl an Said El Mala gegangen. Der Kölner Shootingstar stand zum zweiten Mal in dieser Spielzeit für den FC von Beginn an auf dem Feld. Und alle die erwartet hatten, der Angreifer würde von der erfahrenen BVB-Defensive in die Schranken gewiesen, sahen sich schnell einen Besseren belehrt. El Mala avancierte in der ersten Halbzeit im Grunde zum Kölner Alleinunterhalter. Zumindest war der 19-Jährige nahezu an jeder gefährlichen Aktion der Geißböcke beteiligt. Tragisch wurde die Rolle, weil El Mala dabei auch eine ganz dicke Chancen liegenließ, die vielleicht sogar in die Kategorie „muss“ fiel.

„Er hat sehr mannschaftsdienlich gespielt“

Mit mehr als 34 km/h rannte der Stürmer nach einem Steckpass von Marius Bülter auf Gregor Kobel zu, doch im entscheidenden Moment dachte der Angreifer vielleicht einen Tick zu lange nach. Nur wenige Minuten später verpasste der Stürmer ebenfalls den richtigen Zeitpunkt für einen Abschluss. Bereits in der Anfangsphase war El Mala aus spitzem Winkel und kurzer Distanz am Dortmunder Keeper gescheitert. Über die linke Seite stellte der 19-Jährige Routinier Waldemar Anton vor eine ganz schwere Aufgabe, hielt die Hintermannschaft auf Trab und schraubte seine persönliche Dribbling-Statistik auf 28 in die Höhe. El Mala führt die Statistik auch nach dem achten Spieltag vor Spielern wie Yan Diomande oder Antonio Nusa von RB Leipzig an. Dabei erreichte der Angreifer auch seinen persönlichen Tempo-Rekord von 35 km/h.

Wer gedacht hat, El Mala würde Lehrgeld gegen die Routiniers der Dortmunder Defensive bezahlen, der sah sich wohl getäuscht. Zumindest eine Halbzeit lang war der Kölner der absolute Aktivposten. „Er ärgert sich, dass er das Tor nicht gemacht hat und wir uns natürlich auch“, sagte Lukas Kwasniok. „In Sachen Bereitschaft, Hingabe und Einstellung in der Arbeit gegen den Ball hat er einen großen Step gemacht gegen einen Topgegner. Er hat sehr mannschaftsdienlich gespielt.“ Tatsächlich arbeitete der Außenbahnspieler viel mit zurück, gewann auch Zweikämpfe in der eigenen Hälfte. Allerdings gab es gerade im ersten Abschnitt auch wieder zwei, drei Aktionen, in denen vielleicht ein Abspiel durchaus Sinn gemacht hätte. Auch, wenn das vierte Saisontor fehlte, El Mala dem Spiel eine andere Wende hätte geben können, der Youngster lieferte wieder ein starkes Spiel ab.

BVB war an El Mala interessiert

Und das ausgerechnet gegen den Gegner, der im Sommer 2024 ebenfalls an die Tür der El Malas angeklopft hat. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken gab im Vorfeld der Begegnung zu, dass man sich intensiv mit El Mala beschäftigt habe. Dem Vernehmen nach soll sich der Offensivspieler mit seiner Familie aber für einen Wechsel nach Köln entschieden haben, weil die sportliche Perspektive eine bessere gewesen sei. So hätte El Mala in Dortmund wohl „nur“ im Nachwuchs Spielpraxis sammeln sollen, beim FC spielt er nun Bundesliga. Zudem war wohl ein gemeinsamer Wechsel mit Bruder Malek beim BVB kein Thema. Beim FC freut man sich über die Entscheidung. Auch, wenn am Samstag die ein oder andere Großchance nicht genutzt wurde.