Stellt Struber nach 96-Auftritt um? So könnte der 1. FC Köln gegen Regensburg spielen

Gerhard Struber beim Training des 1. FC Köln
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Stellt Struber nach 96-Auftritt um? So könnte der 1. FC Köln gegen Regensburg spielen

Im Duell gegen Hannover 96 hat sich der FC am vergangenen Wochenende wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Nun wollen die Kölner gegen Regensburg wieder in die Spur finden. Auch, um einen weiteren Schritt Richtung Aufstieg zu machen. Stellt Gerhard Struber dafür um? So könnte der 1. FC Köln gegen Regensburg spielen.

Die Begegnung der Geißböcke gegen Hannover war alles andere als beeindruckend. Stellt Gerhard Struber die Anfangsformation gegen Regensburg also um? Auf mindestens einer Position wird er das sicher tun. So könnte der 1. FC Köln gegen Regensburg spielen.

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Pünktlich zum Saisonende entspannt sich die personelle Lage beim 1. FC Köln weiter. FC-Trainer Gerhard Struber wird am Samstag bei der Zusammenstellung seines Kaders nahezu aus dem Vollen schöpfen können. Aber eben nur nahezu. Eine personelle Veränderung im Vergleich zur Vorwoche ist sicher. Leart Pacarada fehlt den Geißböcke nach der Gelb-Roten Karte in der Vorwoche. Doch die entstandene Lücke ist vorausschauend auch schon geschlossen. Wenig überraschend erklärte Struber, dass mit Max Finkgräfe der zweite Linksverteidiger des Kaders in die Startelf rücke. Somit dürfte die Viererkette für die Begegnung gegen das Tabellenschlusslicht gefunden sein. Neben Pacarada werden wohl wieder Timo Hübers und Dominique Heintz sowie auf der rechten Außenbahn Jan Thielmann beginnen. Jusuf Gazibegovic nimmt ebenfalls am Training teil, ein Einsatz am Samstag dürfte aber zu früh kommen.

Kein Neuzugang in der Startelf

Möglich wäre in der Theorie auch, dass Eric Martel wieder in die letzte Reihe zurückgezogen wird, wahrscheinlicher ist es aber, dass der 23-Jährige auf der Sechs spielt. Voraussichtlich wird Dejan Ljubicic neben Eric Martel zum Einsatz kommen. Ob Florian Kainz gegen den Jahn beginnt, könnte noch offen sein. Der Ex-Kapitän wusste gegen Hannover genauso wenig zu überzeugen, wie Luca Waldschmidt. Möglich, dass Mark Uth wieder in die Anfangsformation zurückkehrt. Da Waldschmidt aber zuletzt eine recht ordentliche Scorerquote aufwies, dürfte Struber auf seinen „Unterschiedsspieler“ setzen. Im Sturm führt trotz der jüngsten schwachen Vorstellung wohl nichts an Tim Lemperle und Damion Downs vorbei. Das würde wiederum bedeuten, dass keine Winter-Neuverpflichtung in der Anfangsformation stünde.

Und das würde sich auch nicht bei einem möglichen Ausfall von Marvin Schwäbe ändern. Denn dann soll Philipp Pentke einspringen.

Duell gegen Regensburg: So könnte die Startelf des 1. FC Köln aussehen

Max Finkgräfe im Trikot des 1. FC Köln.

Max Finkgräfe

Dominique Heintz ist ein Leistungsträger beim 1. FC Köln

Dominique Heintz

Timo Hübers im Pokalspiel des 1. FC Köln

Timo Hübers

Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt

Jan Thielmann

Dejan Ljubicic vom 1. FC Köln

Dejan Ljubicic

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Damion Downs ist ein Hoffnungsträger beim 1. FC Köln

Damion Downs

Luca Waldschmidt Offensivspieler des 1. FC Köln

Luca Waldschmidt

Tim Lemperle beim 1. FC Köln

Tim Lemperle

Florian Kainz noch als Kapitän des 1. FC Köln
Florian Kainz



1. FC Köln vs. Regensburg: Eigentlich klare Verhältnisse – doch in dieser wichtigen Statistik ist der FC schlechter

Spieler vom 1. FC Köln jubeln
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1. FC Köln vs. Regensburg: Eigentlich klare Verhältnisse – doch in dieser wichtigen Statistik ist der FC schlechter

Wenn die Kölner am kommenden Samstag auf Jahn Regensburg treffen, dann sind die Rollen klar verteilt. Das waren sie in der Vergangenheit auch, doch die Erinnerungen an den Jahn sind bei den Geißböcken nicht die besten. Das Duell gegen Regensburg wird kein Selbstläufer für den 1. FC Köln.

Am Samstagabend kämpft Jahn Regensburg gegen den direkten Abstieg, der FC um den Aufstieg. Rein tabellarisch sollten die Fronten eigentlich geklärt sein – eigentlich. Denn in einigen wichtigen Statistiken steht der FC schlechter da. Das Duell gegen Regensburg wird kein Selbstläufer für den 1. FC Köln.

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Im Juli ist es drei Jahre her, da erzählte Christian Keller von dem Moment, als er erfuhr, dass der FC in der ersten Runde des DFB-Pokals den SSV Jahn Regensburg als Gegner gezogen hatte. Die Vorfreude war groß, schließlich hatte der Sportdirektor erst wenige Monate zuvor beim 1. FC Köln angeheuert und wiederum ein paar Monate vorher bei „seinem Baby“, eben dem Jahn, die Segel gestrichen. Die Vorfreude war sicher auch groß, weil das Duell gegen den Zweitligisten doch eigentlich die nächste Runde in eine deutliche Aussicht stellte. Regensburg war damals – wenn auch noch früh in der Saison – überraschender Tabellenführer des Bundesliga-Unterhauses, der FC aber frisch gebackener Conference-League-Teilnehmer. Und doch war Regensburg für die Kölner damals eine Nummer zu groß, zum zweiten Mal in Folge, und die Vorfreude des Sportdirektors schnell wieder vergessen.

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Statistik zeigt eklatante Unterschied auf

Wie groß die Vorfreude auf die Begegnung am Samstagabend bei den Kölner Verantwortlichen ist, ist offen. Ein gewisses Maß an Druck werden die FC-Bosse sicherlich verspüren. Zumindest sollten die Kölner die Partie gegen die Oberpfälzer tunlichst gewinnen, um ein emotiongeladenes Endspiel gegen Kaiserslautern zu verhindern. Die Vorzeichen sind auch dieses Mal ziemlich eindeutig. Nun sind es die Kölner, die die Tabelle der 2. Bundesliga anführen, Regensburg dagegen die Mannschaft, die schon mit einem Bein in der 3. Liga steht. Der Jahn muss alle verbliebenen Spiele gewinnen, um überhaupt noch die Chance auf die Relegation zu bekommen. Am Samstagabend könnte der Abstieg somit bereits feststehen.

Wirft man einen Blick auf die nackten Zahlen, gibt es auch nur sehr wenig Gründe zur Hoffnung aus Regensburger Sicht. Der Jahn hat mit Abstand die meisten Niederlagen auf dem Konto, die mit Abstand wenigsten Tore geschossen, die mit Abstand meisten bekommen. Die akute Abstiegsgefahr kommt nicht von ungefähr. Egal ob bei den xGoals-Werten, erspielte Großchancen, Torschüssen oder Torschüsse pro Tor – die Offensive der Regensburger ist so ziemlich überall das Schlusslicht der Liga. Der Unterschied ist zwischen Tabellenführer und Schlusslicht eklatant. Der FC feuerte 500 Mal aufs Tor, der Jahn 360 Mal, Köln erspielte sich 50 Großchancen, Regensburg 18, die Geißböcke brauchen elf Versuche für ein Tor, die Oberpfälzer nahezu 20.

Regensburg punktet gegen die „Großen“

Und ähnlich ist auch das Machtverhältnis der Defensive verteilt. Köln ließ 310 Torschüsse zu, Regensburg 430, der FC konnte 35 Großchancen nicht verhindern, der Jahn 54, die Gegner der Geißböcke kamen gegen den FC einen xGoals-Wert von 38, die von Regensburg auf 61. Sollte der FC am Samstagabend nicht dreifach punkten, wird die Frage nach dem „Gegen wen denn dann?“ durchaus erlaubt sein. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Regensburg punktete in dieser Spielzeit immerhin gegen Elversberg, Hannover, Paderborn, Hertha oder Hamburg, schmiss sogar den VfL Bochum aus dem Pokal. Wie schwer es gegen das Defensivbollwerk werden kann, erlebten die Geißböcke beim schmeichelhaften 1:0-Erfolg in Regensburg. Damals hätten sich die Kölner nicht beschweren dürfen, wenn Regensburg einen Teil der Punkte behalten hätte.

Zudem ist da noch immer ein Kernproblem der Kölner – und auch das wird von den Zahlen eindrucksvoll untermauert. Denn in einigen Statistiken ist der FC dann doch schlechter als Regensburg. In denen der Chancenverwertung. So kommen die Kölner auf eine xGoals-Effizienz von -16,5. Soll heißen, die Qualität der Kölner Chancen hätte zu 16 Toren mehr führen müssen, als am Ende dabei raussprangen. Der FC nutzte auch nur 42 Prozent seiner Großchancen – ebenfalls der schlechteste Wert der Liga, der Jahn kommt auf 55. Bei der mangelnden Chancenverwertung ist ein Kölner Sieg auch weiterhin alles andere als sicher – trotz der eindeutigen Vorzeichen.


Harte Konkurrenz für den 1. FC Köln: Warum die SV Elversberg plötzlich verdammt gute Karten hat

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Harte Konkurrenz für den 1. FC Köln: Warum die SV Elversberg plötzlich verdammt gute Karten hat

Nach dem 31. Spieltag geht es nach wie vor besonders eng in der Liga zu. Noch zahlreiche Mannschaften können den FC auf der Zielgeraden abfangen. Viele Fehltritte sollten sich die Geißböcke nicht mehr erlauben. Auf diese Konkurrenz muss der 1. FC Köln besonders achten.

Neben dem HSV gibt es gleich fünf Mannschaften, die noch realistische Chancen haben, den FC abzufangen. Wirklich gefährlich wird ein Überraschungsteam. Auf diese Konkurrenz muss der 1. FC Köln jetzt noch besonders achten.

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Die Ausgangslage vor dem Duell gegen Regensburg ist eigentlich eine hervorragende. Vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, mit einem Sieg wäre der Aufstieg für den 1. FC Köln ein großes Stück wahrscheinlicher. Und nach der Tabelle sollten die drei Zähler doch gegen das Tabellenschlusslicht möglich sein. Das Problem nur, dass in dieser Liga eben alles möglich ist. Und damit auch ein weiterer Ausrutscher. Nur erwartet die Kölner dann ein besonders unangenehmes Restprogramm beim 1. FC Nürnberg und gegen den 1. FC Kaiserslautern. Mannschaften, die den Kölnern in der jüngeren Vergangenheit gerne wehgetan haben und sich auch noch Hoffnungen im Aufstiegskampf machen. Rein tabellarisch haben es die beiden letzten Saisonspiele für den FC also noch einmal in sich.

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Formkurve und Restprogramm sprechen für Elversberg

Richtig schwer wird es aber noch für Teile der Konkurrenz. Während es der Hamburger SV nur noch mit Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel zu tun bekommt, könnte der 1. FC Magdeburg gleich zwei Teams aus dem Aufstiegsrennen ausschalten und aus Kölner Sicht auf nötiger Distanz halten. Der FCM spielt noch gegen den SC Paderborn und Fortuna Düsseldorf. Die volle Punkteausbeute ist also nicht mehr für alle drei dieser Verfolger möglich. Der SCP spielt wiederum am letzten Spieltag gegen den Karlsruher SC, der sich bei drei Punkten Rückstand mindestens noch theoretische Chancen auf den Relegationsplatz ausrechnet. Rein statistisch steht der FCK vor dem schwersten Restprogramm, aber auch nur, weil die Pfälzer am letzten Spieltag zu Finale in Köln antreten.

Und dann kommt da noch die SV Elversberg ins Spiel. Die Saarländer sind wohl das Überraschungsteam der 2. Bundesliga und schnuppern an der ganz großen Sensation. Der Tabellenvierte hat von allen Verfolgern das mit Abstand beste Torverhältnis. So deutlich, dass es nahezu einen Punkt wert ist. Und die Elf hat neben dem HSV von allen Aufstiegskandidaten das vermeintlich leichteste Restprogramm. Elversberg spielt in den letzten beiden Spielen gegen Braunschweig und Schalke – Teams, die dann wohl nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben werden. Zudem zeigt die Formkurve der Saarländer nach oben – und das deutlich. Elversberg hat von den vergangenen zwölf Spielen nur eins (!) verloren, ist wohl das Aufstiegsteam mit der größten Konstanz. In den vergangenen fünf Begegnungen sammelte die Elv neun Punkte.

Von den fünf Verfolgern des Spitzenduos dürfte das Überrschungsteam aus dem Saarland damit die besten Karten haben.


Eric Martel: „Ich bin geblieben, um genau so etwas wieder zu erreichen“

Eric Martel im Spiel des 1. FC Köln
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Eric Martel: „Ich bin geblieben, um genau so etwas wieder zu erreichen“

Für Eric Martel steht am Samstagabend ein ganz besonderes Spiel auf dem Plan. Im eigenen Stadion geht es nicht nur um wichtige Punkte im Aufstiegsrennen, es geht in erster Linie auch gegen den Heimatverein des Mittelfeldspielers des 1. FC Köln: Das sagt Eric Martel über den Gegner und die Ausgangslage.

Am Samstagabend spielen die Geißböcke gegen Regensburg und Köln kann einen großen Schritt Richtung Aufstieg machen. Eine besondere Partie für den Sechser des 1. FC Köln: Das sagt Eric Martel über den Gegner und die Ausgangslage im Aufstiegskampf.

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Der Fokus liegt längst auf der kommenden Aufgabe. Bereits in zwei Tagen kann der FC einen großen Schritt Richtung Bundesliga machen – im Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Regensburg. Auf dem Papier eine lösbare Aufgabe. Doch gerade nach dem Auftritt gegen Hannover bleiben Fragezeichen. „Wir waren nicht so ganz wach. Ich kann es mir nicht erklären wieso. Wir hatten 15.000 Fans im Rücken“, sagte Eric Martel am Donnerstag nach dem Training, an dem auch Jusuf Gazibegovic wieder in Teilen dabei war. „In gewissen Situationen waren wir zu schlampig und nicht so richtig bei der Sache“, gestand Martel. Dennoch glaubt der Sechser, dass das Team mit genug Selbstvertrauen in die kommende Begegnung geht. „Wir haben vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Wenn nicht wir Selbstvertrauen haben, wer dann?“

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„Meinet Wegen können wir es auch auswärts schaffen“

Ein leichter Druck dürfte aber auch auf den Geißböcken liegen. Sollten die Kölner nicht gewinnen, wird es möglicherweise zu einem Endspiel am letzten Spieltag gegen Kaiserslautern kommen. Sicherlich ein packendes und emotiongeladenes Finale. Aber eins, das auch ein gewisses Risiko beinhaltet. Mit einem Erfolg über Hannover hätten die Geißböcke das nicht nur minimiert, Köln hätte am Samstag im Flutlichtspiel im eigenen Stadion den Aufstieg perfekt machen können. „Das ist natürlich bitter. Aber es ist jetzt so und wir können es nicht ändern. Meinet Wegen können wir es auch auswärts schaffen“, sagt Martel. „Hauptsache wir schaffen es. Das ist das wichtigste.“ Die Grundlage soll also gegen Regensburg gelegt werden. „Es wird nochmal ein anderes Spiel. Die haben nichts mehr zu verlieren“, sagt Martel.

Tatsächlich ist es für den Jahn die wohl letzte Chance noch die Relegation zu erreichen. Regensburg braucht aus den kommenden drei Spielen alle Punkte. „Ich gehe davon aus, dass viele lange Bälle kommen werden. Wir werden hinten stabil stehen müssen. Wir müssen schauen, dass wir mit Ball gute Lösungen finden“, sagt der Mittelfeldspieler. Für Martel geht es im Endeffekt auch darum, schnellstmöglich wieder in die Bundesliga zurückzukehren. Im vergangenen Sommer war der 23-Jährige beim FC geblieben, obwohl es Angebote gegeben hatte. Martel hätte den Verein aufgrund einer Klausel verlassen können. Nun ist die Zukunft auch nicht so richtig geklärt. Martel fühlt sich beim FC wohl, gilt als Führungsspieler, trotz seines jungen Alters. Auf der anderen Seite ist der Sechser ehrgeizig, will mehr erreichen. Der Vertrag läuft im Sommer 2026 aus, verlängert Martel nicht, würden die Kölner nur noch in diesem Sommer abkassieren können.

Die Bundesliga würde die Chancen über einen Verbleib mächtig erhöhen. „Ich bin ja hier geblieben, um genau so etwas wieder zu erreichen“, sagt Martel für den das Spiel am Samstag auch ein wenig eine Reise in die Vergangenheit ist. Immerhin spielte Martel in seiner Jugend für den Jahn, wuchs in der Nachbarschaft auf. „Ich verfolge immer noch die Ergebnisse. Es ist für mich jetzt nicht so schön, dass die soweit unten stehen. Aber in dem Spiel muss ich das zur Seite schieben.“ Denn da geht es auch um die Zukunft des Sechsers.


Kleines Endspiel: Warum der 1. FC Köln gegen Regensburg unbedingt gewinnen sollte

Tim Lemperle 1. FC Köln
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Kleines Endspiel: Warum der 1. FC Köln gegen Regensburg unbedingt gewinnen sollte

Auf dem Papier ist der Vorsprung der Kölner komfortabel und der kommende Gegner ein vermeintlich leichtes Spiel. Doch die Realität ist eine andere. Gewinnt der FC nicht, wird es hinten raus dann doch noch einmal richtig knapp. Gerade ein Endspiel gegen den FCK sollte vermieden werden. Darum sollte der 1. FC Köln gegen Regensburg unbedingt gewinnen.

Nach dem 3:1-Erfolg über Münster wurde wieder wild gerechnet, die Wahrscheinlichkeit eines Kölner Aufstiegs als extrem hoch eingeschätzt. Doch die Wahrheit ist eine andere. Gibt es am Samstag keine drei Punkte läuft viel auf ein Endspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern raus. Und die Pfälzer sind in Köln kein gern gesehener Gast. Darum sollte der 1. FC Köln gegen Regensburg unbedingt gewinnen.

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Mit der Chancenverwertung ist es in dieser Saison bei den Geißböcken so eine Sache. Zu Beginn der Spielzeit war der FC mit vielen Chancen, aber zu wenig Ausbeute gestartet. Aktuell haben die Kölner erneut viele Möglichkeiten und nutzen sie wieder nicht. Nur dass es sich hierbei eben nicht nur um Torchancen handelt, sondern um die große Möglichkeit, den Aufstieg in die erste Bundesliga nach nur einem Jahr in der zweiten Liga frühzeitig zu erreichen. Früh starteten die ersten Hochrechnungen. Das: „Wenn der FC das, dann müssten die Gegner jenes tun“-Ausloten kamen aber nicht von ungefähr. Durch die in dieser Saison tatsächlich ungewöhnliche enge Liga – ob sie nun die stärkste aller Zeiten oder eine eher gleich schwache ist, sei dahingestellt -bleibt das rechnerische Herumschieben der Punkte im oberen Drittel auch weiterhin möglich, wenn nicht nötig.

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FC sollte Finale am letzten Spieltag vermeiden

So hatte der FC schon mehrfach die Chance, Big Points einzufahren, damit den Sack zuzumachen und den Aufstieg zu sichern. Doch die Punkteausbeute der vergangenen vier Spieltage ist mit vier Zählern doch sehr mau und dass die Kölner ihren Vorsprung kaum eingebüßt haben, spricht nicht für die Qualität der Liga. Doch viele Fehltritte sollten sich die Geißböcke wenn möglich nicht mehr erlauben. Eine Niederlage, ja selbst ein Remis gegen Regensburg könnte für den FC große Folgen haben – auch, wenn die Konkurrenz die Kölner noch nicht einholen kann. Die vier Punkte Vorsprung sind trügerisch. Der FC wird unabhängig vom Ergebnis am 32. Spieltag weiterhin einen direkten Aufstiegsplatz belegen. Das ist sicher. Nur würde sich die Ausgangslage deutlich verschieben, wenn der FC erneut nicht dreifach punktet.

Spielt Köln beispielsweise am Wochenende nur Remis, könnten gleich fünf Mannschaften von Rang drei abwärts den Abstand auf die Kölner bis auf zwei beziehungsweise drei Zähler verkürzen. Drei dieser Teams würden dann auch eine bessere Torbilanz aufweisen. Verliert Köln sogar könnte der Vorsprung demnach auf einen beziehungsweise zwei Zähler zusammenschrumpfen. Und spätestens dann wäre der Druck vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg ein besonders unangenehmer. Denn der Club gehört zu den besseren Heimteams der Liga. Zudem hat der FC von den vergangenen zehn Ligaspielen bei den Franken nur eins gewonnen.

Je nachdem hätte es der letzte Spieltag dann noch einmal richtig in sich. Denn dann empfängt der FC den 1. FC Kaiserslautern. Ein „do or die“-Spiel zum Saisonabschluss wollen die Geißböcke sicherlich unbedingt verhindern. Zumal Kaiserslautern kein gern gesehener Gast beim FC ist. Von den vergangenen 20 Heimspielen konnte Köln genau drei gewinnen. Zuletzt im Dezember 2007, davor im August 1989. Umso wichtiger wären etwas klarerer Verhältnisse nach dem Heimspiel gegen Regensburg.


Der schlechteste Tabellenführer, früher Aufstieg unwahrscheinlich – und doch gute Aussichten für den FC

Gerhard Struber wirkt ratlos beim Spiel des 1. FC Köln gegen Hertha BSC
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Der schlechteste Tabellenführer, früher Aufstieg unwahrscheinlich – und doch gute Aussichten für den FC

Drei Spiele stehen für den FC noch aus und bei vier Punkten Vorsprung auf Rang drei ist der Aufstieg zum Greifen nahe. Mehr aber eben auch noch nicht. Am Wochenende ist der frühzeitige Gang in Liga eins sehr unwahrscheinlich, die Bilanz der Saison ist erstaunlich schlecht. Und doch sind die Aussichten gut für den 1. FC Köln: Das sollte den Kölnern Hoffnung machen.

Noch nie hatte ein Tabellenführer weniger Punkte nach dem 31. Spieltag. Der Vorsprung auf Rang vier ist ebenfalls nicht sonderlich komfortabel. Und doch sind die Aussichten gut beim 1. FC Köln: Das sollte den Kölnern Hoffnung machen.

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Der Blick auf die Tabelle ist für die Kölner aktuell noch beruhigend. Vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz stehen da nach dem 31. Spieltag. Eigentlich ein komfortables Polster, das bereits zu der ein oder anderen Wahrscheinlichkeitsrechnung verlockt. Unterm Strich ist die Bilanz eine erstaunliche. Die Kölner fuhren in den vergangenen vier Spieltagen vier Punkte ein und erstaunlicherweise kaum an Vorsprung eingebüßt. Es bleibt weiter bei dem Eindruck, dass keine Mannschaft so richtig aufsteigen will, zumindest die Qualität nicht für eine frühzeitige Entscheidung aufbringt. Auch deswegen kommt das Führungstrio auf ein beachtlich schlechtes Punktekonto. Allen voran der Spitzenreiter. Noch nie hatte ein Tabellenführer nach dem 31. Spieltag weniger Zähler auf dem Konto. Insofern ist es auch schwer, Wahrscheinlichkeiten über einen Aufstieg anhand der vergangenen Jahre auszurechnen.

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Sechs Spiele am Wochenende entscheidend

Auch an diesem Wochenende ist die frühzeitige Rückkehr ins Oberhaus eher unwahrscheinlich. Der FC ist die einzige Mannschaft, die den Aufstieg perfekt machen kann. Allerdings muss dafür schon sehr viel zusammenkommen. Insgesamt sechs Spiele entscheiden über einen möglichen direkten Aufstieg der Geißböcke. Grundvoraussetzung ist der Erfolg der Kölner über Regensburg. Nur mit einem Sieg besteht an diesem Wochenende überhaupt die Chance, dass es jetzt schon eine Liga hochgeht. Dieses Szenario kann aber auch schon am Freitag beendet sein. Denn für einen direkten Aufstieg muss der 1. FC Magdeburg verlieren. Und der FCM erwartet das Kellerkind aus Münster im eigenen Stadion. Spielt das Team aus Sachsen-Anhalt remis oder gewinnt, ist die Aufstiegsparty bereits verschoben.

Im Parallelspiel kann auch der SC Paderborn als Party-Crasher auftreten. Die Ostwestfalen dürfen auf Schalke maximal remis spielen, um die Geißböcke im Saisonendspurt nicht mehr abfangen zu können. Am Samstag gilt die gleiche Konstellation für Fortuna Düsseldorf im Auswärtsspiel bei Braunschweig. Mit einem Unentschieden bleibt der verfrühte Aufstieg am Wochenende im Rennen. Gewinnt Düsseldorf, ist für den FC warten angesagt. Warten müssen die Kölner so oder so auf den Sonntag. Denn auch dort haben zwei Mannschaften die Chance, dem FC die Aufstiegssuppe zu versalen. Die SV Elversberg darf gegen den 1. FC Nürnberg nicht gewinnen und der 1. FC Kaiserslautern nicht beim Karlsruher SC. Sechs Spiele machen also den Unterschied. Wichtig wäre ohnehin ein Sieg der Geißböcke gegen Regensburg. Sonst würde der Druck noch einmal heftig ansteigen.

Sollte es am Wochenende noch nicht klappen, macht die Geschichte der 2. Bundesliga Hoffnung. Denn noch nie ist ein Tabellenführer des Liga-Unterhauses auf Rang vier abgerutscht. In den vergangenen vierzig Jahren war auch immer der zweite Platz sicher. Doch es gibt auch warnende Beispiele. So führte Holstein Kiel 20/21 die 2. Bundesliga sogar nach dem 32. Spieltag mit vier Punkten Vorsprung an, rutschte noch auf Rang drei ab und verlor dann die Relegation – bekanntlich gegen den FC.

Viele Gründe sprechen für den FC

Dem FC dürfen gleich mehrere Faktoren für den Endspurt Hoffnung machen. Das Restprogramm ist sicherlich nicht das einfachste, allerdings hat es die Konkurrenz schwerer erwischt. Alleine der 1. FC Magdeburg bekommt es noch mit den direkten Konkurrenten aus Paderborn und Düsseldorf zu tun. Neben dem HSV hat mittlerweile Elversberg das vermeintlich leichteste Programm. Zudem kehren bei den Kölnern nach und nach die verletzten Leistungsträger für den Endspurt zurück. Auch, wenn es am vergangenen Sonntag nicht danach aussah, der FC verfügt zudem über die Offensive, die die meisten Abschlüsse und viele Großchancen herausspielt und in der Rückrunde über die sicherste Defensive. Zudem steht aktuell der beste Keeper der Liga zwischen den Kölner Pfosten. Da sich die Konkurrenz die Punkte ebenfalls abnimmt, ist das Polster wohl das größte Faustpfand. Nur das müssen die Geiböcke erst einmal verteidigen.