Liveticker des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli: Der FC vergibt den Vorsprung – 1:1
Simon Bartsch
Am Samstagnachmittag steht für den FC der 13. Spieltag der Bundesliga auf dem Plan. Dabei empfangen die Geißböcke die Mannschaft von Alexander Blessin. Alle Informationen gibt es im Bundesliga Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und St. Pauli.
Nach dem knappen 1:1-Unentschieden gegen Werder Bremen vergangene Woche geht es für die Geißböcke am Samstag gegen die Kiezkicker. Die Kölner treffen dann auf den Tabellensiebzehnten der aktuellen Saison: Alle Informationen gibt es im Bundesliga Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und St. Pauli.
Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Herzlich Willkommen zum Liveticker der Bundesliga-Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und dem FC St. Pauli. Der FC empfängt die Mannschaft von Alexander Blessin. FC-Trainer Lukas Kwasniok äußerte sich auf der Pressekonferenz zum Gegner: „Pauli spielt weiterhin mutigen Fußball, hat eine ganz klar eingespielte Achse mit dem Keeper und der Dreierkette, Irvine ist jetzt auch wieder da. Deshalb tun wir gut daran, auch in dieses Spiel wieder als Underdog zu gehen, so wie wir in die Saison als Underdog gegangen sind, und dann eben auch wieder Fußball zu spielen wie ein Underdog: Leidenschaftlichen, emotionalen und dann am Ende hoffentlich erfolgreichen Fußball“, so Kwasniok.
Spielerische Lösungen, Offensivschwäche – Das erwartet den FC gegen St. Pauli
Luca Kaiser
Nach dem 1:1-Unentschieden beim SV Werder Bremen am vergangenen Wochenende steht für den 1. FC Köln das nächste Ligaspiel auf dem Programm. Am Samstagnachmittag empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok den FC St. Pauli im heimischen Stadion. Das erwartet den 1. FC Köln gegen St. Pauli.
Neun Niederlagen in Serie hat der FC St. Pauli vorzuweisen. Nur fünf Pleiten-Serien waren in der Bundesliga-Historie länger. Doch davon darf sich der FC nicht blenden lassen. Das erwartet den 1. FC Köln gegen St. Pauli.
Martijn Kaars ist noch nicht die erhoffte Verstärkung (Foto: Alex Grimm/GettyImages)
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.
Form: Der FC St. Pauli erlebt in der Liga eine echte Durststrecke. Nach einem 3:3-Unentschieden gegen Borussia Dortmund, einem 2:0-Auswärtssieg beim Hamburger SV sowie dem 2:1-Heimsieg gegen den FC Augsburg standen die Braun-Weißen nach drei Spielen mit sieben Punkten hervorragend da und wurden von vielen Experten als potenzielle Überraschung der Saison gehandelt. Allerdings kam alles ganz anders. Seit dem Sieg gegen den FCA mussten die Jungs vom Millerntor neun Niederlagen hinnehmen und rutschten in der Tabelle auf den vorletzten Platz ab. Am vergangenen Wochenende sah es lange so aus, als würde St. Pauli die Niederlagenserie ausgerechnet beim FC Bayern München beenden. Nach einer frühen Führung unterlag Pauli am Ende jedoch durch zwei Tore in der Nachspielzeit mit 1:3. Im Pokal sieht die Sache jedoch anders aus. Hier war St. Pauli unter der Woche bei Borussia Mönchengladbach gefordert und zog dabei mit einem 2:1-Erfolg über die Borussia ins Viertelfinale ein.
Wenig Zug zum Tor
Schwache Offensive: Gemeinsam mit dem 1.FC Heidenheim stellen die Hamburger die schlechteste Offensive der Liga. Lediglich elf Versuche der Kiezkicker fanden den Weg ins gegnerische Tor. Im Durchschnitt erzielt St. Pauli nur 0,9 Tore pro Partie und blieb bereits sechsmal ohne eigenen Treffer.
Anfällige Defensive: Mit 24 Gegentoren aus den ersten zwölf Ligaspielen und damit zwei Gegentreffern pro Spiel stellen die Braun-Weißen hinter dem FC Augsburg sowie dem FC Heidenheim (jeweils 27) die drittschlechteste Defensive der Liga. Überdies blieb St. Pauli lediglich in einem Saisonspiel ohne Gegentreffer.
Auswärtsschwäche: Von den möglichen 18 Punkten in fremden Stadien holte St. Pauli mit dem 2:0-Sieg beim Hamburger SV lediglich drei. Damit ist das Team von Trainer Alexander Blessin in der Auswärtstabelle drittletzter. Nur der FC Heidenheim mit einem schlechteren Torverhältnis und der HSV mit nur zwei Zählern sind auswärts noch schwächer als die Jungs vom Millerntor.
Spielerische Stärke: Doch nicht umsonst warnt FC-Trainer Lukas Kwasniok vor dem Gegner. Spielerisch zeigt St. Pauli durchaus positive Leistungen, schnupperte einige Male an wichtigen Punkten, die es am Ende dann doch nicht gab.
Im Fokus: Martijn Kaars
Im Fokus: Im Sommer schien es so, als hätte der FC St. Pauli mit Martijn Kaars einen richtigen Torjäger verpflichtet. Der Niederländer, der für vier Millionen Euro vom FC Magdeburg ans Millerntor wechselte, erzielte in wettbewerbsübergreifend 38 Pflichtspielen für die Blau-Weißen 23 Tore und bereitete sechs weitere vor. Beim FC St. Pauli knüpfte der 26-Jährige bislang jedoch noch nicht an seine Form beim alten Arbeitgeber an. So kam Kaars in der Liga zehnmal zum Einsatz, gehörte jedoch nur viermal zur Startelf und sammelte dabei noch keinen Scorerpunkt. Nachdem der Rechtsfuß in München 90 Minuten auf der Bank gesessen hatte, gab ihm Blessin unter der Woche beim Pokal in Mönchengladbach die Chance in der Startelf. Und diese nutzte der ehemalige Magdeburger. Kurz vor der Pause erzielte Kaars nach einer Balleroberung im Mittelfeld die 1:0-Führung für seine Mannschaft, zeigte sich gut ins Kombinationsspiel integriert und feierte am Ende gemeinsam mit seinen Kollegen das Weiterkommen.
Klares System
Formation: Alexander Blessin lässt seine Mannschaft in dieser Saison entweder in einem 3-3-2-2- oder einem 3-4-1-2-System spielen. Im Tor ist Nikola Vasilj die klare Nummer eins. Davor sind Karol Metz, Eric Smith und Hauke Wahl in der Dreierkette gesetzt. Auf den beiden Schienenpositionen haben Louis Oppie und Arkardiusz Pyrka die Nase vorn. Auf der Sechs lässt Blessin überwiegend James Sand beginnen. In den vergangenen Spielen haben sich Jackson Irvine und Joel Chima Fujita auf den beiden offensiveren Mittelfeldpositionen festgespielt. Im Angriff hat aktuell Mathias Pereira Lage seinen Platz nahezu sicher. Neben dem Portugiesen hat Pauli verschiedene Möglichkeiten. Da allerdings Andreas Hountondji noch kein Anwärter auf einen Platz im Kader ist, werden Daniel Sinani und Martijn Kaars die offene Position unter sich ausmachen.
Das sagen die Trainer
Lukas Kwasniok: „Pauli ist fußballerisch Top sechs, Top acht der Bundesliga. Das ist die Wahrheit. Ich will sie nicht größer oder stärker machen, als sie sind, weil sie offensichtlich ja auch an der ein oder anderen Stelle Punkte verloren haben. Aber fußballinhaltlich, ich war jetzt auch beim Pokalspiel live vor Ort, ist es schon auch ein Genuss, ihnen zuzuschauen. Das ist echt auch bravourös, was sie da abliefern, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass sie, glaube ich, acht oder neun Spiele am Stück nicht gewonnen haben. Sie haben weiterhin mutigen Fußball gespielt, haben eine ganz klar eingespielte Achse mit dem Keeper und der Dreierkette, Irvine ist jetzt auch wieder da. Deshalb tun wir gut daran, auch in dieses Spiel wieder als Underdog zu gehen, so wie wir in die Saison als Underdog gegangen sind, und dann eben auch wieder Fußball zu spielen wie ein Underdog: Leidenschaftlichen, emotionalen und dann am Ende hoffentlich erfolgreichen Fußball..“
Alexander Blessin: „Wir treffen auf einen Gegner, der sehr gut in die Liga gestartet ist. Natürlich so ein bisschen immer mit Understatement daherkommend. Aber sie haben und das sieht man ja schon an Daten die Liga so angenommen, mit dem gesamten Team, mit der Intensität, mit dem Laufvolumen. Da kämpft einer für den anderen und bis zum Schluss wird kein Spiel verloren gegeben, egal, wie sie zurückliegen. Das ist dann schon sehr gut, und deswegen haben wir da mit unserer Energie und unserer Intensität reinzugehen.
Wen „bastelt“ Lukas Kwasniok ins Spiel? So könnte der 1. FC Köln gegen St. Pauli starten
Luca Kaiser
Für den FC geht es am Samstagnachmittag ins Heimspiel gegen den FC St. Pauli. Trainer Lukas Kwasniok vergab schon einige Startelf-Plätze, doch es bleiben Fragezeichen. So könnte der 1. FC Köln gegen St. Pauli spielen.
Nach dem 1:1 gegen Werder Bremen geht es für den FC mit dem Heimspiel gegen St. Pauli weiter. Und Lukas Kwasniok wird seine Startelf im Vergleich zur Vorwoche wieder umbauen müssen. So könnte der 1. FC Köln gegen St. Pauli spielen.
Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.
FC-Trainer Lukas Kwasniok wird seine Mannschaft gegen den FC St. Pauli wohl auf mindestens zwei Positionen im Vergleich zur Vorwoche verändern. Neben dem verletzungsbedingten Ausfall von Dominique Heintz, der sich in Bremen einen Muskelfaserriss zugezogen hatte, wird voraussichtlich auch Isak Johannesson aus der Startformation rutschen. „Man hat jetzt schon auch ein bisschen gemerkt, dass er einen Tick überspielt ist“, sagte Kwasniok auf der Pressekonferenz, der jedoch auch die Qualität des Isländers von der Bank hervorhob. „Wir wissen, was er kann, aber er braucht eine gewisse Frische, um das umsetzen zu können. Sein einziges Tor in dieser Saison in der Liga hat er von der Bank aus erzielt“. Zwei andere FC-Profis bekamen vom 44-Jährigen bereits eine Einsatzgarantie. Neben Youngster Said El Mala wird auch Innenverteidiger Rav van den Berg zur Startelf des FC gehören. „Die Alternativen sind natürlich auch rar gesät. Ich kann schon bestätigen, dass er auch beginnen wird“, so Kwasniok.
Wer beginnt im Zentrum
Im Tor ist Marvin Schwäbe natürlich ebenfalls gesetzt. Vor dem Schlussmann könnten in einer Dreierkette Cenk Özkacar links, van den Berg rechts und Eric Martel zentral beginnen. Martel spielte gegen die Bremer wieder als Sechser, dürfte aber aufgrund der angespannten personellen Lage in der Abwehr auflaufen. Sebastian Sebulonsen dürfte ebenfalls zur Startelf gehören und wieder auf die rechte Schiene rücken. Auf der linken Schiene würde sich Jakub Kaminski anbieten, der diese Position in dieser Saison bereits spielte und dort auch eine solide Leistung zeigte. Dadurch würde Alessio Castro-Montes nach seinem schwachen Startelfdebüt in Bremen wieder aus der ersten Elf rutschen und die Partie zunächst von der Bank verfolgen. Im Zentrum wären durch das Zurückziehen von Martel sowie die Pause für Johannesson zwei Positionen neu zu besetzen. Dabei bieten sich Denis Huseinbasic und Tom Krauß als Duo an. Während Krauß eher den defensiveren Part von Martel übernehmen würde, könnte Huseinbasic als Ersatz für Johannesson agieren.
In der offensiven Dreierreihe wird Said El Mala links starten und rechts möglicherweise Jan Thielmann. Denkbar wäre aber auch, dass Martel im Mittelfeld eine Position übernimmt. Etwa, wenn Kwasniok mit einer Viererkette startet. Dann wäre Thielmann auch ein Kandidat für die letzte Reihe und Kaminski könnte wie gegen Bremen in die Offensivreihe vorstoßen. Offen erscheint, wer in der Spitze beginnt. Ragnar Ache steht nach seiner Gehirnerschütterung wieder zur Verfügung, wusste zuvor zu überzeugen und bringt dem Spiel des FC eine gewisse Wucht. Allerdings könnte Kwasniok auch überraschen und Jakub Kaminski ins Zentrum ziehen und dafür Kristoffer Lund über die linke Seite starten lassen. Auch Linton Maina, Florian Kainz und Luca Waldschmidt könnten potenzielle Kandidaten für eine Startelfnominierung sein, dürften jedoch ein wenig hinter den anderen Profis stehen.
Lukas Kwasniok muss in der Defensive des 1. FC Köln wieder puzzeln
Simon Bartsch
Durch die Verletzung von Dominique Heintz wird Lukas Kwasniok seine Startelf am Samstag einmal mehr umbauen, dabei aber wohl auch kreativ sein müssen. Denn so langsam gehen dem Coach die Defensivspieler aus beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sucht nach der passenden Defensive.
So wirklich überzeugen konnte die Hintermannschaft am vergangenen Samstag gegen Werder Bremen nicht. Auch deswegen wird der Kölner Trainer sein Team wohl wieder umbauen. Es gibt wieder eine andere Startelf beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sucht nach der passenden Defensive.
Lukas Kwasniok wirkt nachdenklich
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.
Es waren gerade 50 Minuten gegen Werder Bremen gespielt, als Rav van den Berg seine ganze Klasse alleine in einer Situation auf den Platz brachte. Der Innenverteidiger badete einen kapitalen Patzer von Kristoffer Lund und gegen Romano Schmid aus, mit Tempo und einem starken Defensivverständnis. Vielleicht konnte Lukas Kwasniok in diesem Moment der Verletzungsmisere in seinem Abwehrverbund dann doch auch einen Hauch Positives abgewinnen. Denn hätte sich Dominique Heintz nicht bereits nach zehn Minuten einen Muskel verletzt, van den Berg hätte möglicherweise bei Schmids Vorstoß noch auf der Bank gesessen. „Er war daran beteiligt, dass wir nur einen Gegentreffer kassiert haben“, sagte der Kölner Trainer am Donnerstag auf der Pressekonferenz.
„Sehr gute Hardware für einen Innenverteidiger“
Dann geriet der Trainer fast schon ins Schwärmen über den teuersten Transfer des vergangenen Sommers. „Er hat keinen Bollen in der Hose, das hilft schon mal. Er kann einfach Fußball spielen, hat einen relativ ruhigen Puls und insgesamt eine sehr gute Hardware für einen Innenverteidiger – viel Größe, ein gutes Tempo, fußballerische Elemente und eine Gabe, gut zu verteidigen in individualtaktischen Situationen“, erklärte Kwasniok. Und von daher ist die erste Defensivposition für das Duell gegen den FC St. Pauli am kommenden Samstag gesetzt. Kwasniok gab dem Niederländer eine Einsatzgarantie. Doch dann wird es wiederum spannend. Zwar ist die personelle Situation nach wie vor angespannt, doch das wird den Kölner Trainer sicherlich davon abhalten, erfinderisch an das Spiel gegen die Kiezkicker ranzugehen.
„Ich glaube, dass es in der Natur der Sache liegt, dass du bei diesen Verletzungen in der Innenverteidigung ein bisschen basteln musst“, sagte der Coach. Kwasniok hat sich in dieser Saison ohnehin als Bastler erwiesen, in 14 Pflichtspielen 14 verschiedene Aufstellungen für die Anfangsformation gefunden. Die vom Duell gegen Werder Bremen war keine besonders glückliche. „Wir waren einfach nicht so aktiv und aggressiv im Durchschiebeverhalten. Die Wingbacks sind nicht raus, wurden nicht ganz so gut geschützt und das ist dann ein Sammelsurium an kleinen Elementen, die dazu führen, dass du in eine Passivität kommst. Dadurch, dass wir mit dem Ball auch nicht so sauber waren, war es einfach insgesamt dann keine gute Halbzeit“, sagte der Kölner Trainer.
„Wir können das intern auffangen“
Auch nicht für den zweiten gesunden Innenverteidiger. Cenk Özkacar erwischte wahrlich nicht den besten Tag gegen Werder, der Türke ist ohnehin nicht gesetzt. Doch Alternativen sind „rar gesät“. Einem möglichen Kaderplatz für Youngster Yannick Mausehund erteilte Kwasniok eine ganz klare Absage. „Nein, wir können das intern alles auffangen. Auch, wenn ich mir schon darüber im Klaren bin, dass Sebastian Sebulonsen oder Kristoffer Lund oder Eric Martel keine klassischen Innenverteidiger sind“, sagte der Kölner Coach. „Ich habe aber immer gesagt, ich bin ja auch dafür da, Spieler zu entwickeln oder sie sich entwickeln zu lassen. Und entwickeln zu lassen bedeutet für mich, dass sie spielen.“ Und das würden sie eher in der Nachwuchsmannschaft als bei den Profis.
So wird der Trainer einmal mehr auf sein vorhandenes Inventar zurückgreifen und puzzeln. Eben mit Spielern wie Martel, Sebulonsen, Lund oder Tom Krauß arbeiten. Immerhin wies der Kölner Coach darauf hin, dass seine Mannschaft eine besonders hohe Verteidigungsmentalität verfüge. Das lässt sich an einer Zahl beeindruckend ablesen. Erst acht Tore haben die Kölner aus dem Spiel heraus kassiert. Wichtig wird aber auch sein, dass seine Defensive die richtige Verteidigungsmentalität dann bei den Standards findet. So oder so würde es nicht überraschen, wenn der FC-Coach im 15. Spiel die 15 Aufstellung findet.
Mit Leidenschaft und Emotionalität: So will der 1. FC Köln gegen St. Pauli punkten
Redaktion
Für den FC steht am 13. Spieltag das Duell gegen die Kiezkicker an. Im drittletzten Spiel vor der Winterpause soll nochmal ein Dreier her – doch das wird keine leichte Aufgabe: So will der 1. FC Köln gegen St. Pauli punkten.
FC-Trainer Lukas Kwasniok erwartet am Samstagnachmittag ein unberechenbarer Gegner beim Heimspiel der Geißböcke gegen die Hanseaten. Vor der Winterpause wollen die Kölner in den verbleibenden drei Partien nochmal Zähler sammeln. So will der 1. FC Köln gegen St. Pauli punkten.
Gegen St. Pauli wollen die Kölner wieder punkten
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.
Die Vorzeichen vor dem Duell gegen den FC St. Pauli sprechen ganz klar für die Geißböcke. Immerhin haben die Kiezkicker die vergangenen neun Spiele allesamt verloren. Zudem haben die Kölner gegen keinen anderen Bundesligisten eine bessere Bilanz aufzuweisen, von den bisherigen acht Heimspielen gegen Pauli hat Köln immerhin sieben gewonnen. Samstagnachmittag sollten die Chancen also nicht schlecht stehen, weitere Punkte zu sammeln. Doch der Kölner Coach hält die Erwartungshaltung erneut klein: „Wir tun gut daran, auch in dieses Spiel wieder als Underdog zu gehen, so wie wir in die Saison als Underdog gegangen sind“, sagte Kwasniok und schob die Erklärung direkt hinterher. Man wolle “ leidenschaftlichen, emotionalen und am Ende hoffentlich erfolgreichen Fußball“ spielen.
Der FC will wieder punkten
Tatsächlich sind die Nordlichter trotz ihrer bescheidenen Bilanz alles andere als Fallobst. Das wollte auch Kwasniok „in aller Deutlichkeit“ sagen: „Das ist fußballerisch Top sechs, Top acht in der Bundesliga. Das ist die Wahrheit.“ Eigentlich spielt St. Pauli sogar einen ziemlich guten Ball, allerdings zuletzt eben einen besonders erfolglosen. Dennoch: „Ich will sie nicht stärker oder größer machen, als sie sind, weil sie offensichtlich ja auch an der ein oder anderen Stelle Punkte verloren haben“, so der Trainer weiter. „Aber Fußball inhaltlich war es auch beim Pokalspiel schon auch ein Genuss, ihnen zuzuschauen.“ Das gewannen die Nordlichter 2:1 und belohnten sich endlich auch mal für ihre Mühen. Das wiederum kam in der Liga trotz gutem Spiel bislang zu selten vor.
Am vergangenen Wochenende schnupperte der Tabellenvorletzte etwa an einer großen Überraschung gegen die Bayern, führte zu Beginn, kassierte in der Nachspielzeit aber einen Doppelschlag und unterlag 1:3 – eben die neunte Pleite in Folge. „Sie spielen einfach weiterhin mutigen Fußball. Sie haben eine ganz klar eingespielte Achse mit dem Keeper Nikola Vasilj, mit der Dreierkette mit Hauke Wahl, Eric Smith und Karol Mets und jetzt auch wieder Jackson Irvine. Das ist eine Achse, die kennen sich aus dem Effeff“, schwärmte der Kölner Coach. Vom Lob des Gegners kann sich die Mannschaft von Alexander Blessin aber wenig kaufen. Die Tendenz deutet klar auf Abstiegskampf. Auch St. Pauli will die Punkte unbedingt, die Serie auch in der Liga brechen.
„Nur ein Zwischenschritt“
Dementsprechend wird die Aufgabe für den FC nicht leicht. Zumal die Kölner auch weiterhin erhebliche Abwehrsorgen plagen. Vier Innenverteidiger fehlen, Kwasniok will in der Defensive wieder ein wenig „basteln“. Rav van den Berg ist gesetzt, die weiteren Positionen scheinen offen. Allerdings spielte Eric Martel in dieser Saison bereits eine so wichtige Rolle im Defensivverbund, das die Wahrscheinlichkeit nicht gerade gering ist, den 24-Jährigen einmal mehr als Innenverteidiger zu sehen. Nur deutete der Kölner Coach ebenfalls daraufhin, dass Isak Johannesson eine Pause bekäme. Dann müsste der Trainer seine Idealbesetzung im Zentrum finden. Said El Mala wird dagegen sicher spielen, genauso wie Jakub Kaminski.
Mit einem Heimsieg könnte Köln den Abstand auf die Abstiegsränge und damit auch auf den Gegner St. Pauli auf elf Punkte ausbauen. Trotzdem will Kwasniok die Partie nicht zu hoch hängen. Ein Dreier gegen die Kiezkicker wäre ein wichtiger Zwischenschritt, aber eben „nur ein Zwischenstand“, so Kwasniok. „Also genauso wie es umgekehrt kein Drama wäre, wäre das eben auch kein Grund zu feiern, sondern einfach drei weitere Punkte, über die wir uns dann freuen würden.“ Doch die müssen gegen den vermeintlichen leichten Gegner dann auch erst mal eingefahren werden. Und das mit der ebenfalls eher mauen Bilanz von einem Sieg aus sieben Pflichtspielen.
So erklärt Lukas Kwasniok das Problem mit den Standards: „Wenn du etwas nicht gemocht hast…“
Simon Bartsch
Elf Gegentore nach Standards, erst zwei nach einem ruhenden Ball erzielt. Der FC hat nach wie vor diese eine große Baustelle, die er nicht gelöst bekommt. Gegen St. Pauli will der Trainer besser performen mit dem 1. FC Köln: So will Lukas Kwasniok das Standard-Problem lösen.
Viele Baustellen ist der Kölner Coach bereits angegangen, einige bleiben noch offen. Vor allem die Situationen nach dem ruhenden Ball stehen im Fokus beim Trainer des 1. FC Köln: So will Lukas Kwasniok das Standard-Problem lösen.
Lukas Kwasniok an der Seitenlinie des 1. FC Köln (Foto: Maja Hitij/Getty Images)
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.
So ein wenig trügt der Schein der vergangenen Wochen. Mit nur einem Pflichtspielsieg in den vergangenen sieben Spielen ist die Tendenz der Geißböcke zumindest keine besonders positive. Gerade durch den starken Auftakt mit sieben Punkten aus drei Spielen, dazu noch gegen Mannschaften, die man wohl deutlich stärker eingeschätzt hatte, wurde der Aspekt des Aufsteigers vielleicht bei dem ein oder anderen Fan ein wenig vernachlässigt. Insofern ist die Bilanz nach dem zwölften Spieltag insgesamt betrachtet eine gute. 15 Zähler nach dem ersten Saisondrittel, ein Schnitt von 1,25 – das kann sich sehen lassen. Zumal die Kölner in vielen Statistiken wie der erspielten Torchancen, dem xGoals-Wert und auch den aus dem Spiel heraus gefangenen Gegentoren zur oberen Tabellenhälfte gehören. Und das eben als Aufsteiger.
„Es gab nur eine Möglichkeit…“
Natürlich hat auch der FC seine großen Schwächen. Damit haben die Verantwortlichen vor der Saison sicher auch gerechnet. Wie schwach die Kölner aber bei den Standards sind, dürfte Trainer Lukas Kwasniok und Sportdirektor Thomas Kessler überraschen. Nicht so, dass genau dieses Thema auch Woche für Woche aufploppt. Denn auch gegen Bremen kassierten die Kölner den Gegentreffer nach einem Standard, eigentlich noch einen zweiten, bei dem aber ein Bremer zuvor im Abseits gestanden hatte. Da beim ersten Treffer aber eine neue Situation vorgelegen hat, wird das Gegentor nicht in der Standard-Statistik geführt. Während Lukas Kwasniok zu recht stolz auf die Stärke der Kölner bei den Gegentoren aus dem Spiel heraus hinwies, sind elf Treffer nach dem ruhenden Ball einfach zu viele. Kein anderer Keeper musste nach Standardsituation so oft hinter sich greifen wie Marvin Schwäbe.
Auf der anderen Seite hat der FC aber auch erst zwei Tore mit dem ruhenden Ball selbst erzielt – einmal vom Punkt und einmal mit einem schönen direkten Freistoß. Und so ploppt auch wöchentlich die Frage nach dem Standardtraining auf. „Es war doch immer so, wenn du etwas nicht gemocht hast, dann warst du nicht gut darin. Es gab nur eine einzige Möglichkeit, wenn der Lehrer oder die Lehrerin irgendwie coole Typen waren, dann haben sie dir irgendwie diesen Gesprächsstoff ein bisschen näher gebracht“, erklärte Kwasniok nun. „Du kannst auch als Standardtrainer die Standards nicht interessanter machen, als sie sind. Aber sie sind Spiel entscheidend, sie sind extrem wichtig und ich glaube, du kannst nur besser werden, wenn du in dem, was du tust, auch explizit wirklich lernst und nicht implizit, nicht einfach nebenbei.“ Seine Spieler müssten daran Gefallen finden und sich damit auseinandersetzen.
„Jeder Gegner hat eine eigene Idee“
Das ist zeitintensiv und laut Kwasniok „auf dem Platz in der Einzelanalyse, in der Gruppenanalyse, in der Mannschaftstaktischen Analyse, ganz klar.“ Aber: „Das doofe an dem ganzen Thema ist nur, jeder Gegner hat ja auch eine Idee und St. Pauli schlägt die Ecken ganz anders als Werder Bremen. Das heißt, du hast jetzt diese eine chemische Reaktion aufgesaugt und hast eine gute Arbeit geschrieben und einen guten Test geschrieben und jetzt kommt aber der nächste Test und das nächste Thema“, so der Trainer weiter. „Es ist nicht so, dass du sagen kannst, jeder Eckball kommt gleich. Jeder hat nun mal andere Stärken und Schwächen, die ein spielen zum Tor, die anderen weg vom Tor, auf den ersten Pfosten, auf den zweiten Pfosten. Es ist nicht so, dass es ein Schema F ist, wie wir die Gegentore kassieren.“
Der Kölner Trainer erklärte, dass es unter dem Hauptthema Standards eben viele Unterthemen gäbe. „Deswegen geht es auch nicht von jetzt auf nachher. Die Jungs wollen, die wollen, die wollen, aber klar, das Thema ist da und das beschäftigt sie auch und das macht es nicht leichter“, sagte Kwasniok. „Wenn du mal ein Thema hast, dann macht es das ja nicht leichter. Dann gilt es einfach nur auch bisschen nach oben irgendwie auch zu beten in der Hoffnung, dass der Gegner auch mal ab und zu bisschen vorbeiköpft.“ Immerhin: Die ganz große Gefahr haben die Kiezkicker bei ihren Standards auch nicht immer ausgestrahlt – auf den ersten Blick. St. Pauli kommt bislang auf vier Tore nach einem ruhenden Ball. Bei insgesamt zehn Toren sind das aber immerhin 40 Prozent. Am Samstagabend würde Kwasniok sicher liebend gerne über ein anderes Thema philosphieren.
Warum Isak Johannesson am Samstag erstmal auf der Bank sitzt
Simon Bartsch
Bislang gehörte Isak Johannesson beim FC zu den absoluten Stammspielern. Nur einmal saß der Isländer zu Beginn auf der Bank. Das wird sich am Samstag wohl ändern. Deswegen sitzt Isak Johannesson wohl auf der Bank beim 1. FC Köln.
Seine Verpflichtung war mit viel Wirbel verbunden, weil der Mittelfeldspieler vom Nachbarn aus Düsseldorf zum FC kam. Mittlerweile hat sich Johannesson eingelebt, ist unter Lukas Kwasniok eigentlich gesetzt. Am Samstag könnte das erst zum zweiten Mal in dieser Spielzeit anders sein. Deswegen sitzt Isak Johannesson wohl auf der Bank beim 1. FC Köln.
Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.
Anfang nächsten Jahres wird Isak Johannesson ein besonderes Jubiläum feiern. Der Mittelfeldspieler wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit im Januar das 200. Profispiel seiner Karriere bestreiten – und das wohl für den FC. Das ist insofern besonders, weil der Neuzugang gerade einmal 22 Jahre alt ist. Und nicht nur das: Johannesson hat für die A-Nationalmannschaft von Island ebenfalls schon 41 Spiele auf dem Buckel. 41 sind zwei weniger als die 43, die Jonas Hector für die DFB-Elf abgerissen hat, aber auch mehr als beispielsweise Hans Schäfer, Günter Netzer oder selbst ein Mehmet Scholl auf dem Konto haben. Trotz seines jungen Alters kommt der Isländer also auf ordentlich Erfahrung. Am Samstagnachmittag erfuhr Johannesson eine eher ungewohnte Seite des Profidaseins: Der Mittelfeldspieler wurde gegen Bremen zur Halbzeit ausgewechselt.
„Vielleicht lässt du dann ein bisschen nach“
Und das nicht etwa, weil er angeschlagen ins Spiel gegangen war oder sich im Duell verletzt hatte. Vielmehr erwischte der 22-Jährige die bislang schwächste Saisonleistung. Kwasniok musste in der Halbzeit etwas verändern, Johannesson war Teil dieser Anpassung. Es sind offenbar gerade nicht die einfachsten Wochen des Mittelfeldspielers. In der jüngsten Länderspielpause unterlag Island im entscheidenden Spiel der Ukraine, verpasste damit die Playoffs zur WM. Ein Traum des in England geborenen platzte. „Das hat ihn mental jetzt nicht irgendwie mitgenommen, aber trotzdem lässt du vielleicht ein bisschen nach, das ist alles menschlich, ist ganz normal“, sagte der Kölner Trainer am Donnerstag. Bislang gehörte Johannesson bei Kwasniok unangefochten zum Stammpersonal, saß nur einmal zu Beginn auf der Bank – allerdings angeschlagen.
Am Samstag wird wohl eine weitere Begegnung folgen. „Man hat jetzt schon auch bisschen gemerkt, dass er ein Ticken überspielt ist“, sagte Kwasniok. „Du bist die ganze Zeit am Anschlag. Er kann ja noch kein Spiel in der Bundesliga irgendwie überziehen, irgendwie mit 95 Prozent einfach runterspielen. Das können die Großen. Er muss immer bei 100 Prozent sein und wenn du mit Island gegen Frankreich spielst, dann musst du auch über dem Limit spielen.“ Zudem deutete der Trainer an, dass der Sprung von Fortuna Düsseldorf nach Köln ein großer gewesen ist. „Am Ende gibt es keinen größeren Unterschied zwischen zwei Ligen als zwischen der zweiten und der ersten Liga. Die Abstände zwischen Liga 4, Liga 3 und Liga 2 sind viel enger beisammen und aus Erfahrung sage ich auch zwischen Liga 7 und Liga 6. Aber zwischen den ersten Ligen geht die Welt komplett auseinander“, so Kwasniok. Auch die Diskrepanz innerhalb der Bundesliga sei groß.
„Wir wissen, was er kann“
Im vergangenen Sommer hatten bereits einige Fans ihre Bedenken geäußert, dass es vielleicht bei dem ein oder anderen Spieler ein Nachteil sein könnte, dass er noch keine Bundesliga-Erfahrung aufzuweisen habe. Doch davon scheint Johannesson eigentlich weit entfernt. Der Isländer bot in dieser Spielzeit schon einige Male starke Leistungen an, ist nicht umsonst einer der Leistungsträger der Geißböcke. An seiner Torgefahr muss der Isländer sicherlich noch arbeiten, die war in der 2. Bundesliga deutlich höher. Erst ein Treffer steht in der Liga auf der Haben-Seite, im Pokal ein Tor und ein Assist. Nun erhält der Mittelfeldspieler wohl eine schöpferische Pause. „Wir wissen, was er kann, aber er braucht auch eine gewisse Frische, um das umsetzen zu können“, so der Trainer. „Sein einziges Tor in dieser Saison in der Liga hat er von der Bank aus erzielt.“
Das soll sich ändern. Dem 200. Pflichtspiel im Januar wird die schwache Leistung gegen Bremen sicherlich nicht im Wege stehen.
Vor St. Pauli: Lukas Kwasniok vergibt Startelfplätze und deutet die Bank für einen Leistungsträger an
Simon Bartsch
Mit dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli steht am Samstag eine weitere schwere Aufgabe an für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok vergibt die ersten Startelfplätze, wird aber wohl einem Stammspieler ein wenig Pause gönnen.
Mit der Begegnung gegen St. Pauli steht für die Geißböcke die nächste schwere Aufgabe an. Der Kölner Coach hat bereits Pläne für die Aufgabe mit dem 1. FC Köln: Lukas Kwasniok vergibt die ersten Startelfplätze.
Lukas Kwasniok auf der PK vor dem Spiel gegen St. Pauli
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.
Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal
Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:
Vor dem Duell gegen den FC St. Pauli muss sich FC-Trainer Lukas Kwasniok einiges in der Defensive einfallen lassen. Nach wie vor fallen gleich vier Innenverteidiger aus. Immerhin wusste am vergangenen Wochenende Rav van den Berg zu überzeugen, nachdem er nach zehn Minuten schon eingewechselt wurde. „Ich war schon auch positiv überrascht, dass er so eine Leistung aus dem Kalten an den Tag legen konnte. Das Spiel lief nicht ganz so flüssig. Da fand ich schon, dass er eine positive Leistung gebracht hat. Er war schon daran beteiligt, dass wir nur ein Gegentor kassiert haben“, sagte der Kölner Coach am Donnerstag auf der Spieltagskonferenz. Und so wird der Niederländer auch am Samstag spielen, dieses Mal von Beginn an. „Die Alternativen sind natürlich auch rar gesät. Ich kann schon bestätigen, dass er auch beginnen wird.“
„Es bleibt ein Entwicklungsprozess“
Grundsätzlich ist der 21-Jährige ein Spieler, den Kwasniok wohl in der Startelf zu sehen scheint. „Er kann einfach Fußball spielen, hat einen ruhigen Puls. Er hat insgesamt eine sehr gute Hardware für einen Innenverteidiger. Viel Größe, gutes Tempo, fußballerische Elemente und auch eine Gabe gut zu verteidigen in individual taktischen Situationen“, sagte der 44-Jährige. „Wir müssen daran arbeiten, dass er dauerhaft aktiv ist und vielleicht noch im athletischen Bereich einen Step macht.“ Einen Step hat zuletzt auch Said El Mala gemacht. Der Kölner Youngster spielte in der vergangenen Woche erstmals seine 90 Minuten und erklärte, er habe das Spiel noch zwei Tage in den Beinen gespürt. „Er hat ein Tor erzielt, er ist ein paar Mal hängengeblieben. Wie bei allen Spielern, bleibt es auch bei ihm ein Entwicklungsprozess“, so Kwasniok. „Wenn er gut spielt, bekommt er die 90 Minuten auch im nächsten Spiel.“
Weitere Startelfgarantien sprach der Trainer nicht aus. Gerade in der Offensive hat der Coach wieder die Qual der Wahl, denn auch Ragnar Ache gehe es wieder „sehr gut“ nach der Gehirnerschütterung. „Das war gar kein Problem. Die Protokolle sind so wie sie sind. Gefühlt hätte er auch ein wenig früher einsteigen können“, sagte der Coach. „Wir wollen da aber auch nicht in Teufelsküche kommen. Er hat gar keine Probleme. Er ist auch wieder eine Option für uns. Weil er mit seiner Kopfballstärke Spiele entscheiden kann.“ Keine Rolle wird Yannick Mausehund spielen. Die Youngster sollen auch weiterhin in der U21 zum Einsatz kommen. Die Spielpraxis beim Kölner Nachwuchs sei wichtiger als die Bank bei den Profis. Mögliche Engpässe werden also intern aufgefangen.
Jakub Kaminski darf sich dagegen wohl wieder auf eine andere Position einstellen. „Wenn er auf seiner angestammten Position spielen würde, dann wäre Said auf der Bank und dann würdet ihr mich lynchen“, so Kwasniok. „Das wollen wir ja nicht. Ich will Said ja auch spielen lassen, deswegen muss der Kuba auch mal auf einer anderen Position ran.“ Isak Johannesson könnte dagegen zunächst auf der Bank sitzen. Der Isländer spulte gegen Bremen seine wohl schwächste Saison Leistung ab. „Er ist vielleicht ein Ticken überspielt gewesen“, erklärte der Coach. „Wir wissen, was er kann. Er braucht aber auch seine Frische, um das umsetzen zu können. Sein einziges Tor in dieser Saison hat er in der Liga von der Bank aus erzielt.“
Formschwache Kiezkicker? Warum der 1. FC Köln St. Pauli auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen darf
Redaktion
Die Bilanz der Geißböcke gegen den FC St. Pauli ist positiv, die der Kiezkicker aktuell so gar nicht. Dennoch dürfen sich die Geißböcke am kommenden Samstag nicht zu sicher wähnen. Denn der Schein trügt: Der 1. FC Köln sollte St. Pauli nicht unterschätzen.
Die Negativserie der Nordlichter in der Liga hält aktuell an – noch. Denn in den vergangenen Wochen war Pauli oft die bessere Mannschaft, konnte sich gegen Gladbach im Pokal durchsetzen und Selbstvertrauen tanken. Der 1. FC Köln sollte St. Pauli nicht unterschätzen.
Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln ( Foto: Stuart Franklin / Getty Images)
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.
Die Bilanz, vielmehr die Negativbilanz, ist schon beeindruckend. Neun Spiele in Serie hat der FC St. Pauli in der Liga in Folge verloren. Nur fünf Mal gab es eine noch längere Negativ-Serie in der Geschichte der Bundesliga. Auf dem Papier gibt es zahlreiche Bilanzen, die am Samstag vor dem Heimspiel der Kölner gegen die Kiezkicker und für den FC sprechen. Gegen keinen anderen Bundesligisten haben die Geißböcke eine so gute Bilanz in der Liga aufzuweisen. Von 16 Duellen gewann der FC zehn. Sieben der acht Heimspiele gingen sogar an die Kölner. Zudem gehört Köln bei den xGoals und Toren zum obersten Drittel der Liga, es gibt dagegen nur drei Teams, die weniger Gegentore erzielt haben als die Nordlichter, gleichzeitig kein Team, das seltener getroffen hat.
Der Schein trügt
Auf dem Papier sieht der FC trotz des Negativtrends von nur einem Sieg in sieben Pflichtspielen also wie der klare Favorit aus. Doch der Schein trügt gleich aus mehreren Gründen. Und das eben nicht nur, weil die Nordlichter im Pokal einen 2:1-Erfolg ausgerechnet gegen Borussia Mönchengladbach eingefahren und damit Selbstvertrauen getankt und die Negativserie bereits gestoppt haben. Die Mannschaft von Alexander Blessin hat sich gegen die Fohlen endlich wieder für eine gute Leistung belohnt. Denn auch schon in den Wochen zuvor war St. Pauli oft die bessere Mannschaft, spielte zum Teil eine richtig gute Kugel, doch eine Niederlage folgte auf die nächste. So wie am vergangenen Wochenende gegen den FC Bayern München, als die Hanseaten in München in Führung gingen und bis in die Nachspielzeit an einen wichtigen Punkt glauben durften. Dann schlug der FCB noch einmal doppelt zu.
Allerdings fällt es schwer, bei neun Niederlagen in Folge nur von Pech zu sprechen. Der FC St. Pauli erspielt sich verhältnismäßig wenige Großchancen (10), hat seine Probleme im Schlussdrittel. Der xGoals-Wert ist der zweitschlechteste der Liga. Allerdings ist St. Pauli alles andere als harmlos und könnte für die Kölner tatsächlich gefährlich werden. Die Nordlichter überlassen in aller Regel dem Gegner gerne den Ball, kommen auf 45 Prozent Ballbesitz, nur Union Berlin (38) und der 1. FC Heidenheim (43) haben noch weniger die Kugel. Und die Kölner tun sich bekanntlich mit dem Ball in dieser Spielzeit schwer, es fehlen die guten Ideen im Schlussdrittel. Gegen Borussia Mönchengladbach, den FC Augsburg und den 1. FSV Mainz hatte Köln mehr Ballbesitz, in all diesen Spielen hatte der FC Probleme, sich Chancen zu erspielen.
Vor allem aber ist St. Pauli gefährlich über Konter. 16 Mal schlossen die Hanseaten Umschaltmomente mit Torschüssen ab – kein anderes Team öfter. Zum Vergleich, der FC kam erst zu sechs Abschlüssen nach Kontern. Der FC hat sich dagegen bereits zwei Tore nach Umschaltmomenten gefangen. Eine leichte Aufgabe wird es nicht. Dennoch sind drei Punkte eigentlich Pflicht.
Ein richtungweisendes Jahresfinale für den 1. FC Köln? In Teilen schon
Simon Bartsch
Mit der Begegnung gegen St. Pauli startet der FC in die letzten drei Partien des Jahres. Allesamt werden sicherlich keine leichte Aufgaben für die Geißböcke. Der 1. FC Köln steht vor richtungweisenden Spielen.
Auf die Anfangseuphorie zu Saisonbeginn folgte zuletzt ein wenig Ernüchterung. Von den vergangenen sieben Pflichtspielen gewann Köln genau eins. Der Trend soll sich nun wieder ändern. Der 1. FC Köln steht vor richtungweisenden Spielen.
Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln im Heimspiel gegen den Hamburger SV
Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 5000 Instagram und 5000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen und come-on-fc.com.
Stark gestartet, stark nachgelassen, könnte das Motto beim FC lauten, wenn man einen Blick auf die bisher erspielten Punkte und die reinen Ergebnisse wirft. Nach dem beeindruckenden Start mit sieben Zählern aus drei Spielen und vier ungeschlagenen Begegnungen in Folge holte der FC aus den vergangenen sieben Spielen nur einen Sieg. Die Tendenz zeigt klar nach unten. Und die ersten kritischen Stimmen sind in den Sozialen Medien bereits zu lesen. Dabei haben die Kölner in den bisherigen zwölf Spielen 15 Zähler eingefahren – im Schnitt also 1,25 pro Spiel. Sollten die Geißböcke dieses Mittel beibehalten, würden sie locker die 40-Punkte-Marke knacken. Der FC ist einem Polster von sieben Zählern aktuell weit vom Thema Abstiegskampf entfernt – zumindest dem eigenen.
Abstiegskandidaten spielen gegeneinander
Denn mit der Begegnung gegen den FC St. Pauli ist das Thema dann doch irgendwie ganz nah. Die Kiezkicker haben nach einem fulminanten Saisonbeginn zuletzt neun Bundesligaspiele in Folge verloren, befinden sich mit sieben Zählern auf Rang 17 der Tabelle. Sollten die Kölner gegen die Hanseaten verlieren, wäre das Polster tatsächlich noch immer groß. Und das geht aktuell ein wenig unter. Der FC steht voll im Soll, befindet sich im sicheren Liga-Mittelmaß. Die Europapokalplätze befinden sich rein rechnerisch genauso weit entfernt wie der Relegationsplatz. Lukas Kwasniok kann also mit seiner Mannschaft ganz in Ruhe arbeiten. Und doch haben die kommenden Begegnungen einen richtungweisenden Charakter. Denn die Geißböcke haben sich schon vorgenommen, mit einem Polster ins neue Jahr und dann gegen einen vermeintlichen Mit-Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt positiv zu starten.
Direkt nach dem Trainingslager (2. bis 9. Januar in Benidorm) steht das Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim an. Und da die drei Schlusslichter St. Pauli, Mainz und eben Heidenheim in den kommenden Wochen auch noch gegeneinander und gegen einige Topteams spielen, kann der FC mit Punkten in den ausstehenden Duellen schon jetzt einen wichtigen Grundstein für das neue Jahr legen.