So erklärt Lukas Kwasniok das Problem mit den Standards: „Wenn du etwas nicht gemocht hast…“

Lukas Kwasniok im Duell gegen Leipzig
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So erklärt Lukas Kwasniok das Problem mit den Standards: „Wenn du etwas nicht gemocht hast…“

Elf Gegentore nach Standards, erst zwei nach einem ruhenden Ball erzielt. Der FC hat nach wie vor diese eine große Baustelle, die er nicht gelöst bekommt. Gegen St. Pauli will der Trainer besser performen mit dem 1. FC Köln: So will Lukas Kwasniok das Standard-Problem lösen.

Viele Baustellen ist der Kölner Coach bereits angegangen, einige bleiben noch offen. Vor allem die Situationen nach dem ruhenden Ball stehen im Fokus beim Trainer des 1. FC Köln: So will Lukas Kwasniok das Standard-Problem lösen.

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So ein wenig trügt der Schein der vergangenen Wochen. Mit nur einem Pflichtspielsieg in den vergangenen sieben Spielen ist die Tendenz der Geißböcke zumindest keine besonders positive. Gerade durch den starken Auftakt mit sieben Punkten aus drei Spielen, dazu noch gegen Mannschaften, die man wohl deutlich stärker eingeschätzt hatte, wurde der Aspekt des Aufsteigers vielleicht bei dem ein oder anderen Fan ein wenig vernachlässigt. Insofern ist die Bilanz nach dem zwölften Spieltag insgesamt betrachtet eine gute. 15 Zähler nach dem ersten Saisondrittel, ein Schnitt von 1,25 – das kann sich sehen lassen. Zumal die Kölner in vielen Statistiken wie der erspielten Torchancen, dem xGoals-Wert und auch den aus dem Spiel heraus gefangenen Gegentoren zur oberen Tabellenhälfte gehören. Und das eben als Aufsteiger.

„Es gab nur eine Möglichkeit…“

Natürlich hat auch der FC seine großen Schwächen. Damit haben die Verantwortlichen vor der Saison sicher auch gerechnet. Wie schwach die Kölner aber bei den Standards sind, dürfte Trainer Lukas Kwasniok und Sportdirektor Thomas Kessler überraschen. Nicht so, dass genau dieses Thema auch Woche für Woche aufploppt. Denn auch gegen Bremen kassierten die Kölner den Gegentreffer nach einem Standard, eigentlich noch einen zweiten, bei dem aber ein Bremer zuvor im Abseits gestanden hatte. Da beim ersten Treffer aber eine neue Situation vorgelegen hat, wird das Gegentor nicht in der Standard-Statistik geführt. Während Lukas Kwasniok zu recht stolz auf die Stärke der Kölner bei den Gegentoren aus dem Spiel heraus hinwies, sind elf Treffer nach dem ruhenden Ball einfach zu viele. Kein anderer Keeper musste nach Standardsituation so oft hinter sich greifen wie Marvin Schwäbe.

Auf der anderen Seite hat der FC aber auch erst zwei Tore mit dem ruhenden Ball selbst erzielt – einmal vom Punkt und einmal mit einem schönen direkten Freistoß. Und so ploppt auch wöchentlich die Frage nach dem Standardtraining auf. „Es war doch immer so, wenn du etwas nicht gemocht hast, dann warst du nicht gut darin. Es gab nur eine einzige Möglichkeit, wenn der Lehrer oder die Lehrerin irgendwie coole Typen waren, dann haben sie dir irgendwie diesen Gesprächsstoff ein bisschen näher gebracht“, erklärte Kwasniok nun. „Du kannst auch als Standardtrainer die Standards nicht interessanter machen, als sie sind. Aber sie sind Spiel entscheidend, sie sind extrem wichtig und ich glaube, du kannst nur besser werden, wenn du in dem, was du tust, auch explizit wirklich lernst und nicht implizit, nicht einfach nebenbei.“ Seine Spieler müssten daran Gefallen finden und sich damit auseinandersetzen.

„Jeder Gegner hat eine eigene Idee“

Das ist zeitintensiv und laut Kwasniok „auf dem Platz in der Einzelanalyse, in der Gruppenanalyse, in der Mannschaftstaktischen Analyse, ganz klar.“ Aber: „Das doofe an dem ganzen Thema ist nur, jeder Gegner hat ja auch eine Idee und St. Pauli schlägt die Ecken ganz anders als Werder Bremen. Das heißt, du hast jetzt diese eine chemische Reaktion aufgesaugt und hast eine gute Arbeit geschrieben und einen guten Test geschrieben und jetzt kommt aber der nächste Test und das nächste Thema“, so der Trainer weiter. „Es ist nicht so, dass du sagen kannst, jeder Eckball kommt gleich. Jeder hat nun mal andere Stärken und Schwächen, die ein spielen zum Tor, die anderen weg vom Tor, auf den ersten Pfosten, auf den zweiten Pfosten. Es ist nicht so, dass es ein Schema F ist, wie wir die Gegentore kassieren.“

Der Kölner Trainer erklärte, dass es unter dem Hauptthema Standards eben viele Unterthemen gäbe. „Deswegen geht es auch nicht von jetzt auf nachher. Die Jungs wollen, die wollen, die wollen, aber klar, das Thema ist da und das beschäftigt sie auch und das macht es nicht leichter“, sagte Kwasniok. „Wenn du mal ein Thema hast, dann macht es das ja nicht leichter. Dann gilt es einfach nur auch bisschen nach oben irgendwie auch zu beten in der Hoffnung, dass der Gegner auch mal ab und zu bisschen vorbeiköpft.“ Immerhin: Die ganz große Gefahr haben die Kiezkicker bei ihren Standards auch nicht immer ausgestrahlt – auf den ersten Blick. St. Pauli kommt bislang auf vier Tore nach einem ruhenden Ball. Bei insgesamt zehn Toren sind das aber immerhin 40 Prozent. Am Samstagabend würde Kwasniok sicher liebend gerne über ein anderes Thema philosphieren.

Warum Isak Johannesson am Samstag erstmal auf der Bank sitzt

Isak Johannesson wird am Samstag wohl erstmal auf der Bank sitzen
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Warum Isak Johannesson am Samstag erstmal auf der Bank sitzt

Bislang gehörte Isak Johannesson beim FC zu den absoluten Stammspielern. Nur einmal saß der Isländer zu Beginn auf der Bank. Das wird sich am Samstag wohl ändern. Deswegen sitzt Isak Johannesson wohl auf der Bank beim 1. FC Köln.

Seine Verpflichtung war mit viel Wirbel verbunden, weil der Mittelfeldspieler vom Nachbarn aus Düsseldorf zum FC kam. Mittlerweile hat sich Johannesson eingelebt, ist unter Lukas Kwasniok eigentlich gesetzt. Am Samstag könnte das erst zum zweiten Mal in dieser Spielzeit anders sein. Deswegen sitzt Isak Johannesson wohl auf der Bank beim 1. FC Köln.

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Anfang nächsten Jahres wird Isak Johannesson ein besonderes Jubiläum feiern. Der Mittelfeldspieler wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit im Januar das 200. Profispiel seiner Karriere bestreiten – und das wohl für den FC. Das ist insofern besonders, weil der Neuzugang gerade einmal 22 Jahre alt ist. Und nicht nur das: Johannesson hat für die A-Nationalmannschaft von Island ebenfalls schon 41 Spiele auf dem Buckel. 41 sind zwei weniger als die 43, die Jonas Hector für die DFB-Elf abgerissen hat, aber auch mehr als beispielsweise Hans Schäfer, Günter Netzer oder selbst ein Mehmet Scholl auf dem Konto haben. Trotz seines jungen Alters kommt der Isländer also auf ordentlich Erfahrung. Am Samstagnachmittag erfuhr Johannesson eine eher ungewohnte Seite des Profidaseins: Der Mittelfeldspieler wurde gegen Bremen zur Halbzeit ausgewechselt.

„Vielleicht lässt du dann ein bisschen nach“

Und das nicht etwa, weil er angeschlagen ins Spiel gegangen war oder sich im Duell verletzt hatte. Vielmehr erwischte der 22-Jährige die bislang schwächste Saisonleistung. Kwasniok musste in der Halbzeit etwas verändern, Johannesson war Teil dieser Anpassung. Es sind offenbar gerade nicht die einfachsten Wochen des Mittelfeldspielers. In der jüngsten Länderspielpause unterlag Island im entscheidenden Spiel der Ukraine, verpasste damit die Playoffs zur WM. Ein Traum des in England geborenen platzte. „Das hat ihn mental jetzt nicht irgendwie mitgenommen, aber trotzdem lässt du vielleicht ein bisschen nach, das ist alles menschlich, ist ganz normal“, sagte der Kölner Trainer am Donnerstag. Bislang gehörte Johannesson bei Kwasniok unangefochten zum Stammpersonal, saß nur einmal zu Beginn auf der Bank – allerdings angeschlagen.

Am Samstag wird wohl eine weitere Begegnung folgen. „Man hat jetzt schon auch bisschen gemerkt, dass er ein Ticken überspielt ist“, sagte Kwasniok. „Du bist die ganze Zeit am Anschlag. Er kann ja noch kein Spiel in der Bundesliga irgendwie überziehen, irgendwie mit 95 Prozent einfach runterspielen. Das können die Großen. Er muss immer bei 100 Prozent sein und wenn du mit Island gegen Frankreich spielst, dann musst du auch über dem Limit spielen.“ Zudem deutete der Trainer an, dass der Sprung von Fortuna Düsseldorf nach Köln ein großer gewesen ist. „Am Ende gibt es keinen größeren Unterschied zwischen zwei Ligen als zwischen der zweiten und der ersten Liga. Die Abstände zwischen Liga 4, Liga 3 und Liga 2 sind viel enger beisammen und aus Erfahrung sage ich auch zwischen Liga 7 und Liga 6. Aber zwischen den ersten Ligen geht die Welt komplett auseinander“, so Kwasniok. Auch die Diskrepanz innerhalb der Bundesliga sei groß.

„Wir wissen, was er kann“

Im vergangenen Sommer hatten bereits einige Fans ihre Bedenken geäußert, dass es vielleicht bei dem ein oder anderen Spieler ein Nachteil sein könnte, dass er noch keine Bundesliga-Erfahrung aufzuweisen habe. Doch davon scheint Johannesson eigentlich weit entfernt. Der Isländer bot in dieser Spielzeit schon einige Male starke Leistungen an, ist nicht umsonst einer der Leistungsträger der Geißböcke. An seiner Torgefahr muss der Isländer sicherlich noch arbeiten, die war in der 2. Bundesliga deutlich höher. Erst ein Treffer steht in der Liga auf der Haben-Seite, im Pokal ein Tor und ein Assist. Nun erhält der Mittelfeldspieler wohl eine schöpferische Pause. „Wir wissen, was er kann, aber er braucht auch eine gewisse Frische, um das umsetzen zu können“, so der Trainer. „Sein einziges Tor in dieser Saison in der Liga hat er von der Bank aus erzielt.“

Das soll sich ändern. Dem 200. Pflichtspiel im Januar wird die schwache Leistung gegen Bremen sicherlich nicht im Wege stehen.

Vor St. Pauli: Lukas Kwasniok vergibt Startelfplätze und deutet die Bank für einen Leistungsträger an

Lukas Kwasniok auf der PK vor dem Freiburg-Spiel
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Vor St. Pauli: Lukas Kwasniok vergibt Startelfplätze und deutet die Bank für einen Leistungsträger an

Mit dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli steht am Samstag eine weitere schwere Aufgabe an für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok vergibt die ersten Startelfplätze, wird aber wohl einem Stammspieler ein wenig Pause gönnen.

Mit der Begegnung gegen St. Pauli steht für die Geißböcke die nächste schwere Aufgabe an. Der Kölner Coach hat bereits Pläne für die Aufgabe mit dem 1. FC Köln: Lukas Kwasniok vergibt die ersten Startelfplätze.

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Vor dem Duell gegen den FC St. Pauli muss sich FC-Trainer Lukas Kwasniok einiges in der Defensive einfallen lassen. Nach wie vor fallen gleich vier Innenverteidiger aus. Immerhin wusste am vergangenen Wochenende Rav van den Berg zu überzeugen, nachdem er nach zehn Minuten schon eingewechselt wurde. „Ich war schon auch positiv überrascht, dass er so eine Leistung aus dem Kalten an den Tag legen konnte. Das Spiel lief nicht ganz so flüssig. Da fand ich schon, dass er eine positive Leistung gebracht hat. Er war schon daran beteiligt, dass wir nur ein Gegentor kassiert haben“, sagte der Kölner Coach am Donnerstag auf der Spieltagskonferenz. Und so wird der Niederländer auch am Samstag spielen, dieses Mal von Beginn an. „Die Alternativen sind natürlich auch rar gesät. Ich kann schon bestätigen, dass er auch beginnen wird.“

„Es bleibt ein Entwicklungsprozess“

Grundsätzlich ist der 21-Jährige ein Spieler, den Kwasniok wohl in der Startelf zu sehen scheint. „Er kann einfach Fußball spielen, hat einen ruhigen Puls. Er hat insgesamt eine sehr gute Hardware für einen Innenverteidiger. Viel Größe, gutes Tempo, fußballerische Elemente und auch eine Gabe gut zu verteidigen in individual taktischen Situationen“, sagte der 44-Jährige. „Wir müssen daran arbeiten, dass er dauerhaft aktiv ist und vielleicht noch im athletischen Bereich einen Step macht.“ Einen Step hat zuletzt auch Said El Mala gemacht. Der Kölner Youngster spielte in der vergangenen Woche erstmals seine 90 Minuten und erklärte, er habe das Spiel noch zwei Tage in den Beinen gespürt. „Er hat ein Tor erzielt, er ist ein paar Mal hängengeblieben. Wie bei allen Spielern, bleibt es auch bei ihm ein Entwicklungsprozess“, so Kwasniok. „Wenn er gut spielt, bekommt er die 90 Minuten auch im nächsten Spiel.“

Weitere Startelfgarantien sprach der Trainer nicht aus. Gerade in der Offensive hat der Coach wieder die Qual der Wahl, denn auch Ragnar Ache gehe es wieder „sehr gut“ nach der Gehirnerschütterung. „Das war gar kein Problem. Die Protokolle sind so wie sie sind. Gefühlt hätte er auch ein wenig früher einsteigen können“, sagte der Coach. „Wir wollen da aber auch nicht in Teufelsküche kommen. Er hat gar keine Probleme. Er ist auch wieder eine Option für uns. Weil er mit seiner Kopfballstärke Spiele entscheiden kann.“ Keine Rolle wird Yannick Mausehund spielen. Die Youngster sollen auch weiterhin in der U21 zum Einsatz kommen. Die Spielpraxis beim Kölner Nachwuchs sei wichtiger als die Bank bei den Profis. Mögliche Engpässe werden also intern aufgefangen.

Jakub Kaminski darf sich dagegen wohl wieder auf eine andere Position einstellen. „Wenn er auf seiner angestammten Position spielen würde, dann wäre Said auf der Bank und dann würdet ihr mich lynchen“, so Kwasniok. „Das wollen wir ja nicht. Ich will Said ja auch spielen lassen, deswegen muss der Kuba auch mal auf einer anderen Position ran.“ Isak Johannesson könnte dagegen zunächst auf der Bank sitzen. Der Isländer spulte gegen Bremen seine wohl schwächste Saison Leistung ab. „Er ist vielleicht ein Ticken überspielt gewesen“, erklärte der Coach. „Wir wissen, was er kann. Er braucht aber auch seine Frische, um das umsetzen zu können. Sein einziges Tor in dieser Saison hat er in der Liga von der Bank aus erzielt.“

Formschwache Kiezkicker? Warum der 1. FC Köln St. Pauli auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen darf

Lukas Kwasniok beim Spiel gegen Bremen
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Formschwache Kiezkicker? Warum der 1. FC Köln St. Pauli auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen darf

Die Bilanz der Geißböcke gegen den FC St. Pauli ist positiv, die der Kiezkicker aktuell so gar nicht. Dennoch dürfen sich die Geißböcke am kommenden Samstag nicht zu sicher wähnen. Denn der Schein trügt: Der 1. FC Köln sollte St. Pauli nicht unterschätzen.

Die Negativserie der Nordlichter in der Liga hält aktuell an – noch. Denn in den vergangenen Wochen war Pauli oft die bessere Mannschaft, konnte sich gegen Gladbach im Pokal durchsetzen und Selbstvertrauen tanken. Der 1. FC Köln sollte St. Pauli nicht unterschätzen.

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Die Bilanz, vielmehr die Negativbilanz, ist schon beeindruckend. Neun Spiele in Serie hat der FC St. Pauli in der Liga in Folge verloren. Nur fünf Mal gab es eine noch längere Negativ-Serie in der Geschichte der Bundesliga. Auf dem Papier gibt es zahlreiche Bilanzen, die am Samstag vor dem Heimspiel der Kölner gegen die Kiezkicker und für den FC sprechen. Gegen keinen anderen Bundesligisten haben die Geißböcke eine so gute Bilanz in der Liga aufzuweisen. Von 16 Duellen gewann der FC zehn. Sieben der acht Heimspiele gingen sogar an die Kölner. Zudem gehört Köln bei den xGoals und Toren zum obersten Drittel der Liga, es gibt dagegen nur drei Teams, die weniger Gegentore erzielt haben als die Nordlichter, gleichzeitig kein Team, das seltener getroffen hat.

Der Schein trügt

Auf dem Papier sieht der FC trotz des Negativtrends von nur einem Sieg in sieben Pflichtspielen also wie der klare Favorit aus. Doch der Schein trügt gleich aus mehreren Gründen. Und das eben nicht nur, weil die Nordlichter im Pokal einen 2:1-Erfolg ausgerechnet gegen Borussia Mönchengladbach eingefahren und damit Selbstvertrauen getankt und die Negativserie bereits gestoppt haben. Die Mannschaft von Alexander Blessin hat sich gegen die Fohlen endlich wieder für eine gute Leistung belohnt. Denn auch schon in den Wochen zuvor war St. Pauli oft die bessere Mannschaft, spielte zum Teil eine richtig gute Kugel, doch eine Niederlage folgte auf die nächste. So wie am vergangenen Wochenende gegen den FC Bayern München, als die Hanseaten in München in Führung gingen und bis in die Nachspielzeit an einen wichtigen Punkt glauben durften. Dann schlug der FCB noch einmal doppelt zu.

Allerdings fällt es schwer, bei neun Niederlagen in Folge nur von Pech zu sprechen. Der FC St. Pauli erspielt sich verhältnismäßig wenige Großchancen (10), hat seine Probleme im Schlussdrittel. Der xGoals-Wert ist der zweitschlechteste der Liga. Allerdings ist St. Pauli alles andere als harmlos und könnte für die Kölner tatsächlich gefährlich werden. Die Nordlichter überlassen in aller Regel dem Gegner gerne den Ball, kommen auf 45 Prozent Ballbesitz, nur Union Berlin (38) und der 1. FC Heidenheim (43) haben noch weniger die Kugel. Und die Kölner tun sich bekanntlich mit dem Ball in dieser Spielzeit schwer, es fehlen die guten Ideen im Schlussdrittel. Gegen Borussia Mönchengladbach, den FC Augsburg und den 1. FSV Mainz hatte Köln mehr Ballbesitz, in all diesen Spielen hatte der FC Probleme, sich Chancen zu erspielen.

Vor allem aber ist St. Pauli gefährlich über Konter. 16 Mal schlossen die Hanseaten Umschaltmomente mit Torschüssen ab – kein anderes Team öfter. Zum Vergleich, der FC kam erst zu sechs Abschlüssen nach Kontern. Der FC hat sich dagegen bereits zwei Tore nach Umschaltmomenten gefangen. Eine leichte Aufgabe wird es nicht. Dennoch sind drei Punkte eigentlich Pflicht.

Ein richtungweisendes Jahresfinale für den 1. FC Köln? In Teilen schon

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln im Heimspiel gegen den Hamburger SV
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Ein richtungweisendes Jahresfinale für den 1. FC Köln? In Teilen schon

Mit der Begegnung gegen St. Pauli startet der FC in die letzten drei Partien des Jahres. Allesamt werden sicherlich keine leichte Aufgaben für die Geißböcke. Der 1. FC Köln steht vor richtungweisenden Spielen.

Auf die Anfangseuphorie zu Saisonbeginn folgte zuletzt ein wenig Ernüchterung. Von den vergangenen sieben Pflichtspielen gewann Köln genau eins. Der Trend soll sich nun wieder ändern. Der 1. FC Köln steht vor richtungweisenden Spielen.

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Stark gestartet, stark nachgelassen, könnte das Motto beim FC lauten, wenn man einen Blick auf die bisher erspielten Punkte und die reinen Ergebnisse wirft. Nach dem beeindruckenden Start mit sieben Zählern aus drei Spielen und vier ungeschlagenen Begegnungen in Folge holte der FC aus den vergangenen sieben Spielen nur einen Sieg. Die Tendenz zeigt klar nach unten. Und die ersten kritischen Stimmen sind in den Sozialen Medien bereits zu lesen. Dabei haben die Kölner in den bisherigen zwölf Spielen 15 Zähler eingefahren – im Schnitt also 1,25 pro Spiel. Sollten die Geißböcke dieses Mittel beibehalten, würden sie locker die 40-Punkte-Marke knacken. Der FC ist einem Polster von sieben Zählern aktuell weit vom Thema Abstiegskampf entfernt – zumindest dem eigenen.

Abstiegskandidaten spielen gegeneinander

Denn mit der Begegnung gegen den FC St. Pauli ist das Thema dann doch irgendwie ganz nah. Die Kiezkicker haben nach einem fulminanten Saisonbeginn zuletzt neun Bundesligaspiele in Folge verloren, befinden sich mit sieben Zählern auf Rang 17 der Tabelle. Sollten die Kölner gegen die Hanseaten verlieren, wäre das Polster tatsächlich noch immer groß. Und das geht aktuell ein wenig unter. Der FC steht voll im Soll, befindet sich im sicheren Liga-Mittelmaß. Die Europapokalplätze befinden sich rein rechnerisch genauso weit entfernt wie der Relegationsplatz. Lukas Kwasniok kann also mit seiner Mannschaft ganz in Ruhe arbeiten. Und doch haben die kommenden Begegnungen einen richtungweisenden Charakter. Denn die Geißböcke haben sich schon vorgenommen, mit einem Polster ins neue Jahr und dann gegen einen vermeintlichen Mit-Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt positiv zu starten.

Direkt nach dem Trainingslager (2. bis 9. Januar in Benidorm) steht das Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim an. Und da die drei Schlusslichter St. Pauli, Mainz und eben Heidenheim in den kommenden Wochen auch noch gegeneinander und gegen einige Topteams spielen, kann der FC mit Punkten in den ausstehenden Duellen schon jetzt einen wichtigen Grundstein für das neue Jahr legen.

Vorbereitungsstart auf St. Pauli: Ragnar Ache wieder im Training des 1. FC Köln

Ragnar Ache befindet sich wieder im Training bei den Geißböcken.
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Vorbereitungsstart auf St. Pauli: Ragnar Ache wieder im Training des 1. FC Köln

Am Dienstagnachmittag ist der FC in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den FC St. Pauli gestartet. Und dazu gab es eine positive Nachricht beim 1. FC Köln: Ragnar Ache steigt wieder ins Training ein.

Drei Tage nach dem schmeichelhaften 1:1 in Bremen hat die Vorbereitung auf die kommenden Begegnung begonnen. Der FC spielt am Samstagnachmittag beim FC St. Pauli. Dazu gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Ragnar Ache steigt wieder ins Training ein.

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Mit einem Rückkehrer sind die Geißböcke in die letzten Wochen des Jahres gestartet. Der FC bereitet sich seit Dienstag auf das Heimspiel gegen den FC St. Pauli vor. Und dazu meldete sich auch Stürmer Ragnar Ache wieder zurück. Der Angreifer hatte in der Vorwoche eine Trainingseinheit frühzeitig abbrechen müssen. Ache war von einem Ellbogen im Gesicht getroffen worden und hatte sich eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen. Da bei Kopfverletzungen besondere Vorsichtsmaßnahmen gelten, kam das Auswärtsspiel gegen Werder Bremen für den Angreifer zu früh. Ache stand bekanntlich nicht im Kader. Für den Mittelstürmer hatte Marius Bülter begonnen. Nun trainierte der Angreifer aber wieder mit der Mannschaft.

Innenverteidiger fehlen

Nicht dabei war dagegen erwartungsgemäß Dominique Heintz. Der Innenverteidiger hatte sich am Samstag in Bremen einen leichten Muskelfaserriss zugezogen und war bereits nach zehn Minuten vom Platz gegangen. Heintz wird für die Partie gegen Bremen mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ausfallen. Auch Joel Schmied war bei der ersten Einheit in dieser Woche nicht auf dem Platz. Der Schweizer hat sich ebenfalls eine muskuläre Verletzung zugezogen. Bekanntlich fallen auch Timo Hübers und Luca Kilian noch länger aus. Beide haben sich schwere Knieverletzungen zugezogen und befinden sich in der Rekonvaleszenz.

Mit Youssoupha Niang fehlt ein weiterer Langzeitverletzter, der sich in der Reha befindet. Für den FC stehen in dieser Woche noch vier weitere Einheiten an. Das Training am Mittwochvormittag ist öffentlich. Die Einheiten am Donnerstag und Freitag werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten. Am Samstag steht dann das Heimspiel gegen den FC St. Pauli an (15.30 Uhr, im Liveticker bei come-on-fc.com).