Kommentar: Die Niederlage im Nachbarschaftsduell verdeutlicht die Realität des 1. FC Köln

1. FC Köln gegen Leverkusen
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Kommentar: Die Niederlage im Nachbarschaftsduell verdeutlicht die Realität des 1. FC Köln

Die Niederlage gegen Bayer 04 am Samstagabend war durchaus verdient. Das sah auch FC-Trainer Lukas Kwasniok so. Und umso mehr zeigt das Duell gegen die Werkself, dass der Klassenerhalt das Saisonziel ist beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zur Niederlage gegen Leverkusen.

Gegen Mannschaften wie eben Bayer 04 Leverkusen wird deutlich, dass ein Überraschungsmoment alleine eben nicht reicht, um Punkte mit nach Hause zu nehmen. Eine deutliche Erkenntnis für den 1. FC Köln: Ein Kommentar zur Niederlage gegen Leverkusen.

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Als Lukas Kwasniok vor einigen Wochen auf die beiden Niederlagen gegen Frankfurt und Gladbach angesprochen wurde, da setzte der Trainer ein Lächeln auf und erklärte, dass es in Köln ja nur eine Frage der Zeit gewesen sei, bis die erste kritische Frage auftauche. Nach Lächeln war dem 44-Jährigen am Samstagabend gar nicht so zumute. Der FC hat eine verdiente 0:2-Niederlage gegen Leverkusen einstecken müssen und kann sich eigentlich sogar bei Marvin Schwäbe bedanken, dass die Pleite nicht noch höher ausgefallen ist. Nach nunmehr fünf Pflichtspielen ohne Sieg muss sich der Trainer nicht den kritischen Frage während der Pressekonferenz stellen, vielmehr mehren sich die kritischen Töne in den Sozialen Medien. Kwasniok hatte am Samstag offensichtlich keine große Lust in die tiefe Fußballanalyse zu gehen.

„Unterlegen von der ersten bis zur letzten Minute“

Doch der Trainer brachte die Erkenntnis des Kölner Spieltags ganz einfach auf den Punkt. Seine Mannschaft sei „unterlegen von der ersten bis zur letzten Minute“ gewesen. Die Wahrnehmung war absolut zutreffend und bedurfte keiner sportwissenschaftlichen Expertise. Kwasniok urteilte, dass sie selten einem Gegner so unterlegen gewesen seien und brachte das Kräfteverhältnis mit dem Vergleich eines „Champions-League-Aspiranten gegen einen Aufsteiger“ ebenfalls trefflich auf den Punkt. Allerdings gehört zu der ganzen Wahrheit auch, dass Leverkusen an diesem Samstagabend durchaus verwundbar gewesen ist. Alleine schon, weil mit Alejandro Grimaldo und Patrik Schick die beiden Topscorer der Werkself angeschlagen fehlten.

Auch Leverkusen wirkte im Abspiel, im Spielaufbau nicht immer sattelfest. Die Kölner hatten durchaus ihre Ballgewinne und wenn auch wenige, aber ihre Chancen. Dieses Spiel hätte einen anderen Verlauf nehmen können, wenn Kwasnioks Mannschaft die Wünsche des Trainers umgesetzt und eben mutig nach vorne gespielt hätte, mit den Attributen, die es zum Bestehen eines Nachbarschaftsduells eben braucht. Die Geißböcke standen aber tief in der eigenen Hälfte, warteten erst einmal die Angriffe des Gegners ab, verirrten sich nur selten in die Offensive. Der FC trat für ein emotionales Lokal-Duell seltsam passiv, seltsam blockiert auf, gefühlt ohne Feuer und ohne den nötigen Biss. Und das lag sicher nicht (nur) an der fehlenden aktiven Fan-Szene.

Der FC wird um den Klassenerhalt spielen

Die Niederlage am Samstagabend war definitiv verdient. Natürlich darf ein Aufsteiger gegen den Vizemeister, einen Champions-League-Aspiranten, verlieren und dabei vielleicht auch so deutlich unterlegen sein. Der Vergleich ist nun mal nicht von der Hand zu weisen, auch, wenn der fulminante Saisonauftakt über die Kräfteverhältnisse offenbar hinweggetäuscht hat. Der FC ist Aufsteiger, wird in dieser Spielzeit um den Klassenerhalt spielen. Das dürfte nach dem 0:2 endgültig klar sein. Kwasniok rechnete am Samstag selbst vor, wie dieser gelingen soll – mit zehn Siegen. Aktuell stehen die Kölner bei vier. Heißt in den verbleibenden 20 Partien noch sechs Erfolge, etwa alle drei Partien ein Dreier. „Das ist machbar“, erklärte der Trainer. „Aber schwierig“. Vor allem wenn man so deutlich vor Augen geführt bekommt, dass der Überraschungsmoment alleine am Ende in dieser Liga nicht ausreicht.

Die Kölner müssen auch weiterhin nicht in Panik verfallen. Das Polster ist auch nach dem 14. Spieltag noch ein komfortables, es ist aber ganz sicher auch ein trügerisches.

Ordentliche Leistung gegen St. Pauli: Tom Krauß bietet sich als Alternative an

Tom Krauß im Spiel gegen den FC St. Pauli
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Ordentliche Leistung gegen St. Pauli: Tom Krauß bietet sich als Alternative an

Das erste Mal seit über einem Monat stand Tom Krauß mal wieder in der Startelf des FC. Dabei zeigte der Mittelfeldspieler eine sehr ordentliche Leistung und empfahl sich für mehr beim 1. FC Köln: Tom Krauß bietet sich als Alternative an.

Nachdem Tom Krauß in den vergangenen Wochen eher wenig gespielt hatte, bekam er gegen St. Pauli eine neue Chance, sich zu zeigen beim 1. FC Köln: Tom Krauß bietet sich als Alternative an.

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Es war ein kurzer Schockmoment zum Schluss des Spiels, aber wahrscheinlich einer ohne größere Folgen: In der 82. Minute musste Tom Krauß im Spiel gegen den FC St. Pauli angeschlagen ausgewechselt werden. Aber bereits auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gab Trainer Lukas Kwasniok eine leichte Entwarnung: „Er hat lange nicht gespielt, heute dann so eine Leistung abgespult, aber musste leider dann verletzungsbedingt runter. Jetzt nichts Wildes, aber es ging dann einfach auch nicht mehr“, so Kwasniok. Wenn sich die Einschätzung des Coaches bewahrheitet, dürften alle im Kölner Umfeld aufatmen. Denn wie Kwasniok selber auch bemerkte, hatte der 24-Jährige zuvor eine sehr ordentliche Leistung gezeigt. So empfahl sich der zentrale Mittelfeldspieler wieder für mehr Spielzeit.

Erster Startelfeinsatz seit dem Pokalspiel gegen Bayern

Denn bisher in der Saison kam der Sommerneuzugang noch nicht so zum Zug, wie er es sich vor der Spielzeit wahrscheinlich erhofft hat. Erst viermal inklusive der Partie gegen St. Pauli kam der frühere deutsche U21-Nationalspieler in der Liga von Anfang an zum Einsatz. Außerdem stand der Defensive-Allrounder noch einmal im Pokal gegen den FC Bayern München in der ersten Elf. Ganze fünfmal saß Krauß dagegen sogar komplett auf der Bank. Nun gab es aber die neue Chance in der Startelf, nachdem der 24-Jährige in der Woche zuvor gegen Werder Bremen bereits die gesamte zweite Hälfte ran durfte. Dabei überzeugte der aus Mainz geliehene Profi mit einigen Balleroberungen und einer starken Passquote. So brachte er 96 Prozent seiner Pässe an den Mann.

Hin und wieder schaltete sich der Mittelfeldspieler auch in die Offensive ein. So hatte Krauß in der 76. Minute einen Abschluss aus gut 22 Metern nach einer Ablage von Ragnar Ache. Bei diesem zu zentralen Schuss wurde aber auch deutlich, dass der offensive Einfluss weniger der Grund ist, warum ihn der 1. FC Köln im Sommer geholt hat. Dafür war der 24-Jährige aber in der Defensive sehr sicher. Dort ließ er sich immer wieder in die letzte Kette fallen. So trug der Mittelfeldspieler seinen Teil dazu bei, dass die Hamburger offensiv fast gar nicht stattfanden. Beim Ausgleich und ein paar Minuten davor bei der vielleicht besten Chance der Gäste, als Abdoulie Ceesay bei einer flachen Hereingabe der Hackentrick misslang, war Krauß bereits nicht mehr auf dem Platz.

Signal an Kwasniok

So zeigte Krauß seinem Trainer mit seiner ordentlichen Leistung, dass dieser auf ihn bauen kann, wenn er gebraucht wird. Das ist gerade bei der momentan personell angespannten Lage in der Kölner Defensive ein gutes Zeichen für Kwasniok. Denn der Coach hatte in den vergangenen Partien wegen der vielen Ausfälle immer bei der Aufstellung puzzeln müssen, um eine funktionierende Defensive aufzustellen. Da wird es ihm sehr gelegen kommen, dass er sich auf Krauß verlassen kann, auch wenn dieser in den Wochen zuvor weniger gespielt hat.

Damit gibt der 24-Jährige Kwasniok auch mehr Optionen im zentralen Mittelfeld. So kann dieser die Belastung besser steuern. Das war auch einer der Gründe, warum der Sommerneuzugang gegen St. Pauli in der Startelf gestanden hatte. Denn gerade Isak Johannesson, der sonst gesetzt war, wirkte zuletzt etwas ausgelaugt. „Man hat jetzt schon auch ein bisschen gemerkt, dass er ein Ticken überspielt ist. Du bist die ganze Zeit am Anschlag“, sagte der Coach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel über den Isländer. Also gab es für den 22-Jährigen am Samstag eine Pause. Dafür sprang Krauß in die Bresche und nutzte seine Chance. So hat Kwasniok vor dem nächsten Spiel nun die Qual der Wahl, wen er im zentralen Mittelfeld ranlässt. Und vielleicht reicht es für Krauß ja zum zweiten Startelfeinsatz in Folge.

Kann Luca Waldschmidt zur Konstante beim 1. FC Köln werden? Ein unermüdliches Startelf-Comeback

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Kann Luca Waldschmidt zur Konstante beim 1. FC Köln werden? Ein unermüdliches Startelf-Comeback

Die Kritik verstummt, die Form steigt. Gegen St. Pauli zeigte Luca Waldschmidt eine seiner stärksten Leistungen im Trikot der Geißböcke. Bei dem Stürmer deutet vieles auf einen nachhaltigen Aufwärtstrend hin beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidts unermüdliches Startelf-Comeback.

Ein Startelf-Comeback, die Vorlage zum zwischenzeitlichen Führungstreffer und unbändige Aufopferungsbereitschaft. Luca Waldschmidts Auftritt gegen den FC St. Pauli war überzeugend und untermauerte seine anhaltend hohe Form der vergangenen Wochen. Auch von Beginn an lieferte er eine Leistung ab, die insbesondere seinem Trainer gefiel beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidts unermüdliches Startelf-Comeback.

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Zwei Tage nach dem schmerzhaften Punktverlust sitzt der Stachel noch immer tief. Die späte Enttäuschung der Kölner vom vergangenen Wochenende durchzieht die Gespräche rund um den Club. Doch wer den Blick ausschließlich auf das unglückliche Gegentor richtet, übersieht schnell die die guten Seiten dieses Spiels. Denn bei der Rückschau auf den Samstag führt, fernab von allen berechtigten Diskussionen um den späten Ausgleich, kein Weg an einem Namen vorbei: Luca Waldschmidt. Der zuletzt oft kritisierte Angreifer zeigte gegen St. Pauli eine Leistung, die den Gästen permanent Kopfzerbrechen bereitete und die Offensive belebte.

Waldschmidt sah sich in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit überzogenen Erwartungen konfrontiert. Nicht selten blieb er hinter ihnen zurück. Gegen St. Pauli präsentierte er sich jedoch wie befreit und setzte genau jene Akzente, die ihn bereits als Joker gegen Eintracht Frankfurt oder Borussia Mönchengladbach besonderen Wert verliehen. Entsprechend deutlich stellte sich Trainer Lukas Kwasniok nach der Partie vor seinen Stürmer. Auf die wiederkehrende Kritik angesprochen, sagte er: „Weder ich noch das Trainerteam oder die Mannschaft kritisieren ihn. Wir sind alle froh, dass er bei uns ist. Und ansonsten bekomme ich das relativ selten mit. Was in der Vergangenheit war, interessiert mich nicht, ich bewerte Leistungen.“

Waldschmidts Schlüsselrolle im Kwasniok-System

Diese Leistung war nicht zuletzt das Ergebnis einer anspruchsvollen Rolle, die Kwasniok ihm gegen die tiefstehenden Boys in Brown zugedacht hatte. Waldschmidt fungierte als Verbindungsspieler zwischen letzter und vorderster Kette, ein Job, der unermüdliche Laufarbeit, ständige Anspielbarkeit im überladenen Zentrum und das geduldige Suchen nach Lücken im dichten Gefüge der Hamburger Fünferkette verlangte. Immer wieder fand er kleine Räume, bot sich klug an und war gemeinsam mit Said El Mala an nahezu allen gefährlichen Offensivaktionen beteiligt. Auch beim zwischenzeitlichen 1:0 hatte er seine Füße im Spiel. Nach einem misslungenen Freistoß der Gäste reagierte Waldschmidt hellwach und setzte El Mala mit einem kraftvollen Anspiel tief in die gegnerische Hälfte in Szene, woraufhin der pfeilschnelle Angreifer zu seinem sechsten Saisontor vollendete. Zur Wahrheit gehört wohl auch, dass der Assist auch viel von eine, Befreiungsschlag hatte.

Ein eigener Treffer blieb Waldschmidt hingegen verwehrt, auch wenn er diesem Mitte der ersten Hälfte so nah kam wie in keiner anderen Szene. Über die linke Seite leitete er zunächst einen Angriff über Marius Bülter ein, dessen Hereingabe El Mala aus kürzester Distanz eigentlich nur noch verwerten musste. Pauli-Keeper Nikola Vasilj rettete in größter Not. Im Anschluss kam Waldschmidt selbst zum Abschluss, sein Versuch wurde jedoch geblockt und sprang vom Pfosten zurück ins Feld, bevor Vasilj auch gegen Sebastian Sebulonsen zur Stelle war. Waldschmidt ordnete die Szene später selbstkritisch ein: “Ich glaube, am Ende muss ich ihn vielleicht einen Tick eher nehmen, weil der Torwart schon ein bisschen auf die lange Ecke spekuliert hat. Ist ja so der Klassiker irgendwie, entweder man schießt ihn von da oder in die kurze Ecke. Das war so mein erster Gedanke danach”.

Mehr als nur ein feiner Techniker

Insgesamt war es wohl keine hundertprozentige Chance, die Waldschmidt nachts den Schlaf rauben wird. Doch es blieb die klarste Möglichkeit, seinen Positivtrend fortzuschreiben, den er schon gegen Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach angedeutet hatte. Gerade weil seine Formkurve zuletzt spürbar nach oben zeigte, wäre ein Treffer die logische Vollendung eines erneut starken Auftritts gewesen.

Geht es nach seinem Coach, lag es gegen St. Pauli jedoch weniger an Waldschmidt selbst als vielmehr an den Umständen, dass ihm der verdiente Torerfolg verwehrt blieb. „Luca hat sich das durch Trainingsarbeit und Spielleistung einfach verdient. Heute hätte er seine Leistung krönen können. Sein Problem ist eher, dass wir in den Zwischenräumen nicht ganz so sauber sind und nicht in die nächste Ebene kommen, in der seine Stärken zur Geltung kommen.“ Selbst der vergebenen Großchance zum möglichen 2:0 konnte Kwasniok noch etwas Positives abgewinnen. „Was mich freut, ist, dass er sich die Chance erarbeitet hat, ein Spiel auf den zweiten Ball zu machen. Das ist nicht seine Kernkompetenz, denn er ist ja auch ein sehr feiner Fußballer. Aber diese Bescheidenheit zu haben, den Ball zu erkennen und dann wirklich um den zweiten zu kämpfen, das steht ihm auch gut zu Gesicht.“

Kwasniok: „Hoffe, dass die Kritik verstummen wird“

Es war also ein Waldschmidt-Auftritt ganz nach dem Geschmack seines Trainers: aufopferungsvoll, präsent in den entscheidenden Räumen und mit voller Intensität in jedem Laufduell. Der gelernte Mittelstürmer gehörte gemeinsam mit Eric Martel und Sebastian Sebulonsen zu den laufstärksten Spielern im Team der Domstädter und lieferte damit eindrucksvoll den Beweis, dass er längst mehr ist als lediglich ein feiner Techniker.

Behält der Offensivakteur seine aktuelle Form bei, dürften weitere Einsätze von Beginn nicht zur Debatte stehen. Für das brisante Duell mit Bayer 04 Leverkusen deutete Kwasniok bereits am Samstag an, welche Rolle er seinem Stürmer zutraut. “Er ist jetzt ein Kandidat für die Startelf in Leverkusen und sein linker Fuß ist für uns Gold wert. Das steht außer Frage.” Und so bleibt am Ende eine Botschaft, die fast wie ein Wunsch klingt: “Ich hoffe, dass die Kritik, die es anscheinend gibt, in Zukunft verstummen wird.”


Kommentar: Der 1. FC Köln hat eine große Chance liegen gelassen – in mehrfacher Hinsicht

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln nach dem 1:1
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Kommentar: Der 1. FC Köln hat eine große Chance liegen gelassen – in mehrfacher Hinsicht

Das 1:1 gegen St. Pauli fühlte sich für den FC und seine Fans wie eine bittere Niederlage an. Der späte Treffer fiel höchst unglücklich, aber der Sieg hätte auch früher schon entschieden sein können. Nun stehen vier sieglose Spiele in Folge in der Statistik des 1. FC Köln: Der FC hat eine Chance vertan.

Die Frustration über die verlorenen Punkte war am Samstag besonders groß. Zu recht, denn die Geißböcke hätten den Deckel früher draufmachenden können. Die Möglichkeit dazu hatte der 1. FC Köln: Der FC hat eine Chance vertan.

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Die Bilder und Worte der Kölner Protagonisten sprachen nach dem 1:1 gegen St. Pauli wohl für die Gefühlswelt der gesamten FC-Anhängerschaft. Während der Gegner sich über das Unentschieden nach neun Niederlage in Folge (in der Liga) freute, als hätten sie sogar einen Sieg errungen, saß Lukas Kwasniok mit versteinerter Miene auf der Trainerbank, seine Mannschaft ging mindestens genauso frustriert in die Katakomben. Kwasniok sagte später, es gehe ihm gar nicht gut, Marvin Schwäbe sprach von einem Scheißmoment, der den Sieg gekostet habe, Luca Waldschmidt von dem nervigsten Punkteverlust. Es war nicht nur ein nerviger Punktverlust, es war ein unnötiger und es war einer, der dem FC noch sehr wehtun kann.

St. Pauli fand in der Offensive nicht statt

Das späte 1:1 fühlte sich für die Geißböcke wie eine Niederlage an. Zu recht, denn der FC stand gegen offensiv schwache Nordlichter so sicher, dass sich die Kiezkicker bis zum Ausgleich einen xGoals-Wert von 0,1 erspielt hatten. Auf gut Deutsch: St. Pauli strahlte über 90 Minuten mal gar keine Torgefahr aus. Die größte Chance vergab Abdoulie Ceesay, weil er sich trotz einer Serie von neun Niederlagen in Folge entschloss, ein Tor des Monats mit der Hacke erzielen zu wollen – vergeblich. Die Innenseite hätte mit großer Wahrscheinlichkeit schon zwei Minuten vor dem Ausgleich das 1:1 markiert. Bis dahin war von der von Kwasniok angekündigten spielstarken Mannschaft vom Millerntor nichts zu sehen. Zur Wahrheit gehört wohl auch, dass sich auch die Kölner in mehreren Phasen im Kreieren von Chancen richtig schwer taten.

Und dennoch kam der FC schon in den ersten 45 Minuten zu Großchancen, die der Begegnung frühzeitig eine Kölner Wendung hätten geben können. Genauso hätten Luca Waldschmidt, Ragnar Ache und Florian Kainz das Spiel nach der Said-El-Mala-Führung entscheiden müssen. Es wäre also viel zu leicht den rutschigen Boden als Schuldigen für das bittere Unentschieden auszumachen. Wobei der Treffer wohl ohne den Fehltritt von Marvin Schwäbe niemals gefallen wäre. Immerhin bezifferte die DFL die Torwahrscheinlichkeit bei dem Abschluss auf 1,9 Prozent. So aber landete die Kugel im Netz und am Ende stand das bittere Remis, der nervigste Punktverlust. Ein unnötiger und eben einer, der hinten raus sehr schmerzhaft werden kann.

Der Blick muss nach unten gerichtet werden

Denn am Ende des Tages setzt sich ein sehr negativer Trend der Kölner fort. Der FC hat zum vierten Mal in Folge nicht gewonnen, nur einen Sieg in den vergangenen acht Spielen eingefahren und in den vergangenen zehn Spielen nur noch 0,9 Punkte pro Schnitt eingefahren. Ein Schnitt, der auf die Saison hochgerechnet nichts anderes als akute Abstiegsgefahr bedeuten würde. Aktuell profitieren die Kölner noch von dem Polster, das sich der FC in den ersten drei Saisonspielen angefuttert hat. Der FC steht nach wie vor mit 16 Punkten aus 13 Spielen und Platz neun für einen Aufsteiger sehr gut da.

Die von Kwasniok und Kessler immer wieder angesprochene Tatsache, dass man als Bundesliga-Aufsteiger als Underdog gelte und der Klassenerhalt das eigentlich ausgegebene Ziel der Saison sein sollte, darf trotz des erfolgreichen Starts in die Spielzeit nicht aus den Augen verloren werden. Und tatsächlich muss der Blick so langsam nach unten gerichtet werden. Die Kölner haben nicht nur die große Chance verpasst, den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf acht Punkte zu vergrößern, er ist durch das Remis auf fünf Zähler geschrumpft.

Am Ende zählen die Punkte

Und während der FC am kommenden Wochenende zum Nachbarn, aber eben auch zum Vizemeister reist, kommt es am Millerntor zum Keller-Duell zwischen St. Pauli und dem 1. FC Heidenheim. Bei einer Niederlage in Leverkusen ist es also alles andere als ausgeschlossen, dass der Vorsprung auf den Relegationsplatz auf nur noch zwei Zähler zusammenschrumpft. Eine Serie von fünf sieglosen Spielen in Folge würde der allgemeinen Zufriedenheit zudem nicht besonders gut tun. Aber: Selbst mit einer weiteren Pleite müssen die Alarmglocken in Köln sicherlich noch nicht schrillen. Die Saison ist lang, der FC hat eigentlich zu viel Qualität, um doch noch in den Abstiegskampf zu rutschen. Eigentlich. Denn am Ende zählen die Punkte. Und davon hat der FC zuletzt zu wenig gesammelt – egal, ob mit Glück oder mit Pech.

Ein unverschämt bitterer Abend für den 1. FC Köln

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Ein unverschämt bitterer Abend für den 1. FC Köln

Frust beim FC: Trotz Führung durch Said El Mala reicht es nur zu einem 1:1 gegen St. Pauli. Kurz vor Schluss sorgt ein unglücklicher Ausrutscher von Schwäbe für den späten Ausgleich durch Jones. 1. FC Köln: Ein Abend zum Vergessen.

Tränen, Frust und Ratlosigkeit beim 1. FC Köln: Gegen den FC St. Pauli erleben die Geißböcke einen Abend zum Vergessen.

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Es war ein Spiel, das FC-Trainer Lukas Kwasniok wohl noch lange begleiten wird. Mit leerem Blick verweilte er nach Abpfiff niedergeschlagen auf der Kölner Auswechselbank. Unglücksrabe Kwasniok ließ nach dem Abpfiff die 90 Minuten Revue passieren. Die Ratlosigkeit stand ihm dabei deutlich ins Gesicht geschrieben. Vermeintliche Tränen erklärte der Coach später im Sportstudio als Schweiß. Dennoch: Das 1:1 gegen den FC St. Pauli fühlt sich für den 1. FC Köln wie eine Niederlage an, so klar waren die Kräfteverhältnisse zwischen den beiden Mannschaften verteilt. Nur einen einzigen Schuss auf den Kasten von Marvin Schwäbe benötigte die Elf von Alexander Blessin, um die drohende Niederlage abzuwenden.

Dabei sind späte Treffer in dieser Saison doch eigentlich eine Kölner Spezialität. Erst am vergangenen Spieltag sicherte Said El Mala beim 1:1 in Bremen mit einem glücklichen Treffer in der 90. Minute einen Punkt. Das Unentschieden gegen St. Pauli gestern war ein Schluck von der eigenen bitteren Medizin: „In Bremen hatten wir das Momentum in der letzten Minute auf unserer Seite. Heute hat nichts darauf hingewiesen. Von unseren 13 Ligaspielen war es heute das stabilste. Beide Teams hatten viel Respekt voreinander und verteidigten sehr stabil“, ordnete Lukas Kwasniok im Anschluss die Leistung seiner Elf ein.

El Mala: „Müssen uns das auf die Kappe schreiben“

Sicher ist, dass die Kölner am Samstagnachmittag weniger am Gegner als an ihrer eigenen Chancenverwertung scheiterten. Das gab auch Torschütze Said El Mala unumwunden zu: „Ja, wir müssen das 2:0 oder 3:0 einfach nach Hause fahren. Das müssen wir uns auf die Kappe schreiben. Dann sieht das hier ganz anders aus. Pauli hatte nichts“. Doch zur Wahrheit gehört ebenso, dass die Gäste äußerst konzentriert verteidigten und mit Nikola Vasilj einen Torhüter in überragender Tagesform zwischen den Pfosten hatten.

St. Pauli stand tief und stabil, kam im Umschaltspiel allerdings viel zu selten gefährlich nach vorne. Die Zuschauer sahen bis zur Pause insgesamt nur fünf Abschlüsse beider Teams. Nach dem Seitenwechsel musste die Partie zwangsläufig an Fahrt aufnehmen und genau so kam es. Bereits fünf Minuten nach Wiederbeginn bot sich den Kölner Fans der erste Moment zum Feiern. Nach einem Freistoß der Gäste beförderte Luca Waldschmidt den Ball weit aus der Gefahrenzone, wo Said El Mala noch vor der Mittellinie am schnellsten schaltete. Er zog davon, ließ Verfolger Pereira Lage hinter sich und blieb im Eins-gegen-Eins mit Vasilj völlig abgeklärt, sodass das 1:0 die logische Folge war.

Ein Ausrutscher kostet Köln den Sieg

In der Schlussphase löste Pauli-Coach Alexander Blessin seinen defensiven Ansatz auf und brachte mit Ricky-Jade Jones, Connor Metcalfe, Daniel Sinani und Abdoulie Ceesay maximale Offensivkraft von der Bank. Sinani und Jade-Jones sorgten wenige Augenblicke vor Spielende für die entscheidende Szene. Jones verlängerte eine Flanke von Danel Sinani höchst akrobatisch ins lange Eck. Im Fokus stand Marvin Schwäbe, der ausgerechnet bei dieser Aktion nicht trittfest war und auf dem nassen Rasen ausrutschte. Eine Parade wäre sonst wohl ein Leichtes für ihn gewesen. So fiel der überraschende Ausgleich: „Ich habe die längsten Stollen, die es gibt, auf dem Schuh. Und am Ende rutsche ich genau in dem Scheißmoment weg. Das tut extrem weh, ist extrem bitter. Es tut mir leid für die Mannschaft. Am Ende kann ich leider Gottes nicht viel ändern“, schlussfolgerte der Kölner Keeper.

Von allen Fußballgöttern verlassen

Für den FC bleibt nun nur, die Tränen rasch zu trocknen und den Fokus auf die nächste Aufgabe zu richten, wie auch Lukas Kwasniok betonte: „Wir müssen es leider akzeptieren. Aber deswegen werde ich jetzt trotzdem weiter im Fußball bleiben, auch wenn der liebe Gott heute nicht hingeschaut hat oder 20 Sekunden zu früh weggeschaut hat.“ Vielleicht zeigt sich der Fußballgott am kommenden Wochenende wieder gnädiger. Dann wartet das Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen. Zwar kassierte die Werkself eine überraschende 0:2-Niederlage, doch mit drei Punkten im Gepäck und einer breiten Brust wäre die Vorfreude auf das Duell mit der Elf von Kasper Hjulmand deutlich größer gewesen.


Said El Mala macht wieder El-Mala-Sachen und zündet den inneren „Turbo“

Said El Mala jubelt nach seinem Treffer gegen St. Pauli
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Said El Mala macht wieder El-Mala-Sachen und zündet den inneren „Turbo“

Mit seinem Sololauf brachte der 19-Jährige den FC auf Erfolgskurs gegen St. Pauli. Er ist aktuell die Lebensversicherung des 1. FC Köln: Said El Mala macht wieder El-Mala-Sachen.

Auch am Samstag war er wieder der Man of the Match beim 1. FC Köln: Said El Mala macht wieder El-Mala-Sachen. Der 19-Jährige ist nun der beste Torschütze der Geißböcke und der beste Teenager der Liga.

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Es fehlten noch nicht einmal 20 Sekunden und Said El Mala hätte dem FC einmal mehr drei wichtige Punkte beschert. So wie etwa gegen Hoffenheim als der Offensivspieler mit einem fantastischen Solo den einzigen Treffer des Spiels erzielte. Auch gegen St. Pauli war der 19-Jährige wieder ein absoluter Aktivposten, hätte schon nach acht Minuten den FC auf die Erfolgsspur bringen können, wenn nicht müssen, legte sich aber nach einem tollen Pass von Denis Huseinbasic den Ball ein wenig zu weit vor oder wartete einen Tick zu lange. Nach gut 20 Minuten machte El Mala nach einer scharfen Hereingabe von Marius Bülter eigentlich alles richtig, als er die Kugel aus kurzer Distanz akrobatisch aufs Tor brachte, aber bei den Nordlichtern stand mit Nikola Vasilj ebenfalls ein starker Mann auf den Platz, der schlimmeres für St. Pauli verhinderte.

„Vielleicht hatte ich da einen Turbo drin“

Der dritte Versuch saß dann aber und wie. „Ich brauche meistens nicht viele Momente und dann klingelt’s“, sagte der gebürtige Krefelder nach dem Spiel dem ZDF. Mit einem Klärungsversuch nach einem Standard schickte Luca Waldschmidt den Shootingstar auf die Reise. El Mala nahm Tempo auf, ließ sich auch von den Halteversuchen von Mathias Pereira Lage nicht aus dem Konzept bringen und vollendete souverän. „Ich hab das schon gespürt, aber ich wollte mich da nicht fallen lassen, weil ich wusste, dass ich schneller bin. Dann bin ich einfach losgelaufen. Vielleicht hatte ich da einen Turbo drin“, so El Mala. Und der Turbo bedeutete gleichzeitig den sechsten Saisontreffers des Kölner Youngsters, der damit alleiniger Top-Torjäger beim FC und vor dem Tor der erfolgreichste Teenager der Liga ist.

Dabei wurde El Mala erstmals auch Opfer der Kwasniokschen Rotation, startete etwas überraschend in der Spitze. Überraschend, weil der Coach noch am Donnerstag eine eher ungewohnte Rolle von Jakub Kaminski mit dem Stammplatz von El Mala vorab erklärte. Nun aber schien den Trainer die Frage nach der El-Mala-Position eher Überraschung beim 44-Jährigen auszulösen. „Das Tor macht er ja aus dem Zentrum“, sagte der Coach. „Wenn der Gegner mit fünf spielt, dann muss er ja erst einmal einen ausdribbeln und dann einen finden. Die Wahrscheinlichkeit ist im Zentrum dann einfach größer, wenn er dann einmal in ein Laufduell kommt.“ Kwasniok kündigte an, dass der FC so auch weiterhin spielen werde, weil Said auch besser werde, „wenn er in den Zwischenräumen besser wird und sich nicht nur auf das Dribbling konzentriert und uns noch unausrechenbarer macht“.

„Said hat unglaublich viel Tempo“

Im Sportstudio wurde der Coach später noch einmal explizit auf die Stärken des 19-Jährigen angesprochen. „Schnell laufen und dribbeln“, sagte der Trainer mit einem Augenzwinkern. „Es reicht offensichtlich um in der Bundesliga für Furore zu sorgen. Said hat unglaublich viel Tempo, vor allem auch, wenn er den Ball am Fuß hat. Da verliert er kein Tempo. Er hat die Gabe, nochmal zu beschleunigen, wenn es darauf ankommt. Das macht ihn zu einem sehr interessanten jungen Mann auf dem Fußballmarkt.“ Der ist bekanntlich groß. Auch, wenn El Mala selbst seinen Verbleib für den Winter bestätigt und einen Vertrag bis 2030 ohne Ausstiegsklausel hat, halten sich hartnäckig die Wechselgerüchte. Laut englischen Medien sei man beispielsweise in Brighton bereit rund 30 bis 35 Millionen Euro für den Offensivspieler zu bezahlen.

Kwasniok beschrieb den Youngster weiterhin als bescheiden und lernwillig. „Wir haben einen sehr interessanten jungen Mann, der einen guten Weg vor sich hat“, so Kwasniok, der aber auch direkt weitere Anforderungen stellte. „Jetzt gilt es, neue Herausforderungen anzugehen. 90 Minuten auf Dauer abzuliefern, ist etwas anderes. Es gibt Situationen, in denen er reifer werden muss, wenn er denn im kommenden Sommer bei einem großen Event dabei sein will.“ Das will er bestimmt. Und aktuell macht es die Anzeichen, als wäre die bisherige Leistungsexplosion erst der Anfang. Klar ist, mit jedem Treffer steigt sein Wert, genauso wie das Interesse.


Zu Gast im Sportstudio: Lukas Kwasniok spricht über Said El Mala und erklärt den Grund für seine Rotationen

Lukas Kwasniok beim Spiel seines 1. FC Köln gegen St. Pauli
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Zu Gast im Sportstudio: Lukas Kwasniok spricht über Said El Mala und erklärt den Grund für seine Rotationen

Nur wenige Stunden nach dem bitteren 1:1 gegen den FC St. Pauli war der Kölner Trainer zu Gast im aktuellen sportstudio. Lukas Kwasniok spricht über Said El Mala und sein Rotations-Prinzip.

Klare Worte vom Kölner Trainer: Lukas Kwasniok spricht im aktuellen sportstudio unter anderem über Said El Mala und sein Rotations-Prinzip bei den Anfangsformationen.

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Die Laune hatte sich schon deutlich verbessert, als Lukas Kwasniok Stunden nach dem bitteren 1:1 gegen den FC St. Pauli im aktuellen Sportstudio an die Torwand trat. Auf der Pressekonferenz nach dem Last-Minute-Remis hatte der Kölner Coach erklärt, dass es ihm gerade gar nicht gut gehe. In der ZDF-Sendung zu später Stunde betonte der Trainer zwar auch, dass dieser „Lucky-Punch sehr bescheiden“ gewesen sei, doch der unglückliche Punkt war nur am Rande ein Thema. Vielmehr gab der Trainer Einblicke in sein Dasein als Trainer des 1. FC Köln. Kwasniok betonte, einmal mehr, dass er im Sommer nicht für jeden Bundesligisten die Pausen-Pläne über den Haufen geworfen hätte. Für den FC war die Entscheidung wohl ziemlich schnell getroffen. „Es gibt Chancen im Leben, da kann man nicht nein sagen“, sagte der 44-Jährige.

„Ich will unberechenbar bleiben“

Einer der Beweggründe war aber sicherlich das gute Match mit Thomas Kessler. „Das war auch einer der Gründe, warum ich gesagt habe, das kann etwas werden. Nicht nur, weil sie in der Vergangenheit große Erfolge hatten und die liegen ja auch schon ein paar Jährchen zurück“, sagte der Trainer. „Auch, weil man das Gefühlt hat, da ist eine gewisse Herzlichkeit in der Stadt und es gibt eine Aufbruchstimmung im Verein. Kess ist ein Teil davon. Und ich hatte das Gefühl, dass ich mich einbringen kann.“ Kwasniok glaubt, der FC sei an dieser Position gut aufgestellt. „Trotzdem geht es darum, Spiele dazu parallel auch zu gewinnen“, so der Trainer. „Entwicklungen vorantreiben geht immer nur mit positiven Ergebnissen. Es wird Zeit, dass wir einen Dreier einfahren und das am besten am kommenden Samstag in Leverkusen.“

Der Kölner Coach ist ebenfalls Teil einer Entwicklung, will beim FC eine Basis für eine positive Zukunft legen. Und das mitunter mit etwas überraschenden Mitteln. So zum Beispiel die Rotationen in seiner Anfangsformation. Auch am Samstag veränderte der Coach die Startelf auf vier Positionen im Vergleich zur Vorwoche. „Ich will unberechenbar bleiben, aber ohne mich selbst zu verwirklichen. Das Ziel ist immer, das nächste Spiel zu gewinnen“, sagte Kwasniok. „Da ist es als Aufsteiger und Underdog der Liga auch hilfreich, eine gewisse Kreativität an den Tag zu legen, um den Gegner zu überraschen. Wenn wir immer gleich spielen würden, hätten wir mit den Möglichkeiten, die uns jetzt zur Verfügung stehen, nicht ganz so hohe Wahrscheinlichkeiten gegen die Topteams zu gewinnen.“

„Wenn die keinen Bock haben…“

Um zu gewinnen, spielt aber auch die Verbindung zwischen Team und Trainer eine wichtige Rolle. „Da musst du sie schon mitnehmen“, sagt Kwasniok. „Sie müssen ja auch ein Stück weit für dich laufen. Wenn die keinen Bock haben, dann kannst du denen sonst etwas erzählen.“ Dabei beschreibt sich der Coach schon als väterlicher Freund. Denn der sei auch dazu da, den Spielern schon mal die Wahrheit zu sagen. „Ich bin kein Politiker, ich bin Trainer und als Trainer musst du ihnen auch mal Dinge sagen, die sie nicht hören wollen“, so der Coach. „Da die Mischung zu finden, ist nicht immer ganz einfach, weil die Wahrheit auch wehtun kann.“ So gerade bei den Spielern, die aktuell wohl ein wenig hinten dran sind.

„Langsam können wir ihn von der Leine lassen“

Und vielleicht auch bei denen, die es zu Saisonbeginn zumindest in Sachen Anfangself waren. Said El Mala musste beispielsweise erst einmal auf sein erstes Spiel über 90 Minuten bis zum vergangenen Spieltag warten. In der vergangenen Wochen gab es dann auch den ersten Auftritt in der Medienrunde. Mittlerweile sieht man El Mala häufiger vor dem Mikrofon. „Langsam können wir ihn von der Leine lassen. Das ist so wie mit der Spielzeit. Da haben wir uns Zeit gelassen, ihm Zeit gegeben. Wenn er von Beginn an spielt und so liefert, dann darf er auch öfter vor die Kamera“, sagt der Trainer mit einem Lächeln und schwärmt von den Stärken seines Youngsters. „Said hat unglaublich viel Tempo. Vor allem auch, wenn er den Ball am Fuß hat, da verliert er kein Tempo“, sagt der Coach. „Er hat die Gabe nochmal zu beschleunigen, wenn es darauf ankommt. Das macht ihn zu einem sehr interessanten jungen Mann auf dem Fußballmarkt.“

Schon am Donnerstag hatte der Trainer gesagt, wenn sein Shootingstar abliefert, würde er auch wieder 90 Minuten bekommen. Das könnte also am kommenden Samstag der Fall in Leverkusen sein. An der Torwand musste der Kölner Coach übrigens weitere harte Momente hinnehmen. Kwasniok versenkte im Gegensatz zu seinen Kontrahenten nicht einen Ball. „Ich wollte meine Spieler nicht im Schatten stehen lassen“, sagte der Trainer, der zuvor angedeutet hatte, mehr Tore schießen zu wollen „als Zieler und Bülter zusammen“. Das waren ebenfalls Null.


Eine Eins und zwei Zweien – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln gegen St.Pauli
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Eine Eins und zwei Zweien – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Gegen die Kiezkicker kam der FC nicht über ein Unentschieden hinaus. Ein Unentschieden, das aber gefühlt einer Niederlage glich. Dabei war die Leistung der Kölner alles andere als schlecht. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli.

Eigentlich sah Köln bereits wie der sichere Sieger aus. Eigentlich, denn zum einen ließen die Geißböcke in der Schlussphase beste Chancen liegen, zum anderen gab es spät den Ausgleich. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli.

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Solide Defensive

Einzelkritik MRVIN sCHWÄBE §-

Marvin Schwäbe

Kam im ersten Abschnitt auf 33 Ballkontakte. Nicht einer davon war eine ernsthafte Abwehraktion. Musste nach dem Wechsel dann mal bei einer Ecke fausten. Ansonsten gar nicht geprüft. Bis eben zur letzten Minute. Beim Ausgleich rutschte er weg. Unglücklich, aber dennoch natürlich sein Fehler.


Rav van den Berg Einzelkritik 2

Rav van den Berg

Erwartungsgemäß und wie angekündigt stand der Niederländer in der Startelf. In beiden Hälften zu Beginn einmal unsicher gegen Kaars. Steigerte sich aber jeweils. Rettete nach einer Stunde bei einer starken Hereingabe in höchster Not. War gefühlt in jedem Kopfballduell Sieger. Hatte neben Martel die meisten Ballkontakte, brachte jeden Pass zum Mitspieler und gewann zwei Drittel seiner Zweikämpfe.


Eric Martel

Kehrte wieder ins Zentrum der Innenverteidigung zurück. Wichtige Grätsche bei einer Kaars-Hereingabe und genauso wichtiges gewonnenes Laufduell gegen Pereira Lage. Stabilisierte die Defensive. Spulte die meisten Kilometer ab, hatte die meisten Ballkontakte.


Sebastian Sebulonsen, Einzelkritik 3-

Sebastian Sebulonsen

In Ermangelung an Innenverteidigern wieder Teil der Dreierkette. Stand meist sicher gegen die schwache Offensive der Gäste. Machte insgesamt ein richtig gutes Spiel. Ließ dann aber Jones köpfen.


Jakub Kaminski, Einzelkritik 3-

Jakub Kaminski

Der Pole startete auf der linken Seite eine Kette defensiver als von ihm selbst gewünscht. War bei weitem nicht so effektiv wie in vorderster Front. War extrem aktiv, aber nicht in allen Aktionen glücklich.


Denis Huseinbasic

Wieder zurück in der Anfangsformation. Fügte sich mit einem tollen Pass auf El Mala ein, den dieser sich zu weit vorlegte. Suchte immer wieder den Stürmer in der Tiefe. Seine Leistungskurve nahm nach dem Wechsel deutlich ab.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Tom Krauß vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Tom Krauß

Nach langen Wochen mal wieder in der Anfangsformation. Ließ sich bei gegnerischem Ballbesitz in die letzte Kette fallen. Eroberte viele Bälle, so auch nach einer guten halben Stunde, doch Waldschmidt war für einen anschließenden Pass in die Tiefe nicht schnell genug. Schaltete sich ab und an in die Offensive mit ein. Zeigte, dass er für die Mannschaft wichtig sein kann.


Jan Thielmann, Einzelkritik 3-

Jan Thielmann

Unauffälliges Spiel des Eigengewächses, was für einen Spieler, der seine Stärken in der Offensive sieht, kein richtig gutes Zeichen ist. Extrem engagiert, hohe Intensität.


Said El Mala, Einzelkritik 1-

Said El Mala

Startete etwas überraschend im Zentrum der Offensivreihe. Hätte nach acht Minuten die Führung erzielen können, vielleicht müssen, legte sich die Kugel zu weit vor. Fand kurz darauf seinen Meister in Paulis Keeper Nikola Vasilj. Ließ sich nach dem Wechsel trotz mehrfacher Versuche von Pereira Lage nicht vom sechsten Saisontor abhalten.


Luca Waldschmidt Einzelkritik 3

Luca Waldschmidt

Kehrte etwas überraschend zurück in die Startelf. Setzte nach der El-Mala-Großchance den Ball freistehend nur an den Pfosten. Lief von Box zu Box und spulte erstaunlich viel Strecke ab. Startete nach dem Wechsel mit seiner „Vorarbeit“ zu El Malas Führungstreffer. Hatte den zweiten Treffer auf dem Fuß, vergab aber zu einfach.


Marius Bülter Einzelkritik 4

Marius Bülter

Startete auf dem linken Flügel. Seine starke Hereingabe auf El Mala hätte einen Scorerpunkt verdient. Hatte sonst seine Schwierigkeiten ins Spiel eingebunden zu werden. Arbeitete immer wieder stark mit zurück.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.


Last-Minute-Schock in Köln: Der 1. FC Köln verschenkt Sieg in letzter Minute

Eric Martel vom 1. FC Köln
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Last-Minute-Schock in Köln: Der 1. FC Köln verschenkt Sieg in letzter Minute

Der FC bleibt auch im vierten Spiel in Serie sieglos. Der 1. FC Köln spielt gegen den FC St. Pauli 1:1. Said El Malas Führung glich Ricky-Jade Jones in letzter Sekunde aus.

Noch am Donnerstag hatte Lukas Kwasniok von der spielerischen Stärke des Gastes geschwärmt. Diese Qualität blieb der Gast am Samstag aber weitestgehend schuldig. Und dennoch reichte es für Köln nicht zu einem Sieg. Der 1. FC Köln spielt gegen den FC St. Pauli 1:1. Die Führung von Said El Mala glichen die Gäste in der Nachspielzeit aus.

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Wie erwartet nahm Lukas Kwasniok Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche vor. Den Ausfall von Dominique Heintz kompensierte der Coach mit Rav van den Berg. Doch Kwasniok nahm noch weitere Wechsel vor. So starteten Tom Krauß, Denis Huseinbasic und Luca Waldschmidt für Cenk Özkacar, Alessio Castro-Montes und Isak Johannesson. Letzterer hatte von Kwasniok schon unter der Woche eine schöpferische Pause verschrieben bekommen. In der Offensive startete Said El Mala als Spitze, flankiert von Marius Bülter und Waldschmidt. Der FC suchte auch direkt den Vorwärtsgang. Doch es dauerte acht Minuten bis auch eine erste Chance dabei heraussprang. Huseinbasic steckte stark durch auf El Mala, der ging alleine aufs Tor zu, legte sich dabei aber den Ball zu weit vor.

El Mala erzielt die Führung

St. Pauli setzte in dieser Phase eher auf Umschaltmomente, spielte oft den langen Ball, doch der FC stand sicher. Erst nach einer guten Viertelstunde schlug Irvine Jackson mal eine Kugel vors Tor, fand aber keinen Mitspieler. Nach einem leichten Stockfehler von van den Berg, erspielte sich der Gast die erste Ecke, die aber folgenlos blieb. Vielleicht eine Art Weckruf. Nach einer scharfen Hereingabe von Bülter rettete Paulis Keeper Nikola Vasilj in höchster Not gegen El Mala aus kurzer Distanz, den Nachschuss setzte Waldschmidt an den Pfosten, einen weiteren Versuch spielte Sebastian Sebulonsen zu zentral (20.). Doch dem FC fiel auch weiterhin nicht so richtig viel ein. Gerade im letzten Schlussdrittel passierte insgesamt doch wenig. Allerdings kam vom Gast noch weniger.

Gegen Ende der ersten Halbzeit traute sich St. Pauli zunehmend mehr, übernahm sogar kurz die Spielkontrolle, war aber weiterhin komplett ungefährlich. So ging es torlos in die Kabine. St. Pauli kam etwas entschlossener auf das Feld, versuchte, auf mehr Spielanteile zu kommen. Doch der FC schlug eiskalt zu. Nach einem Gäste-Freistoß aus dem Halbfeld, schickte Waldschmidt mit einem langen Ball El Mala auf die Reise. Der Offensivspieler ließ sich trotz mehrfachen Zugreifens von Mathias Pereira Lage nicht aus der Ruhe bringen und vollendete eiskalt (51.). Der FC war fortan wieder besser im Spiel, wollte offenbar mehr. Doch nach wie vor fehlte der Zug zum Tor.

Mit breiter Brust gegen Leverkusen

Kwasniok reagierte und brachte mit Ragnar Ache und Johannesson neue Kräfte. Doch eine „alte“ Kraft hätte wohl alles klar machen können. Waldschmidt war plötzlich durch, ging alleine aufs Tor zu, doch der Abschluss aus 16 Metern war zu platziert. Für die Schlussphase kamen auch noch Florian Kainz und Linton Maina. St. Pauli erhöhte noch einmal den Druck, blieb aber weiterhin ungefährlich. Die beste Chance hatte noch Ache, der im Alleingang am gegnerischen Keeper scheiterte (90. +2). Der Nachschuss von Kainz hätte auch sitzen müssen. Dafür machte es St. Pauli dann doch besser. Ricky-Jade Jones köpfte den Ball Richtung Kiste, Schwäbe sah unglücklich aus: 1:1 (90.+4). Am kommenden Samstag ist Köln zu Gast bei Bayer Leverkusen (18.30 Uhr).

1. FC Köln: Schwäbe – van den Berg, Martel, Sebulonsen – Kaminski, Huseinbasic (73. Johannesson), Krauß (82. Kainz), Thielmann – Bülter (73. Ache), El Mala (82. Maina), Waldschmidt (88. Lund) ; Tore: 1:0 El Mala (51.), 1:1 Jones (90.+4)