Möglicher VfL-Wechsel: Dejan Ljubicic bestätigt Kontakt zu Niko Kovac

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Möglicher VfL-Wechsel: Dejan Ljubicic bestätigt Kontakt zu Niko Kovac

Am kommenden Samstag wird Dejan Ljubicic mit großer Wahrscheinlichkeit gegen den VfL Wolfsburg auflaufen und damit gegen jenen Klub, der ihn vor wenigen Wochen verpflichten wollte. Dazu äußerte sich der Mittelfeldspieler in der „Bild“.

Die Nachricht hatte vor einigen Wochen für viel Wirbel gesorgt. Dejan Ljubicic soll ein Angebot vom VfL Wolfsburg vorgelegen haben. Die Gerüchte über einen Wechsel machten schnell die Runde. Einem Wechsel schob Christian Keller einen Riegel vor. In der „Bild“ äußerte sich der Mittelfeldspieler jetzt: Dejan Ljubicic bestätigt Kontakt zu Niko Kovac.

Mit seiner überragenden Leistung gegen Borussia Dortmund untermauerte Dejan Ljubicic ein weiteres Mal, warum er für den FC so wichtig ist. Der Mittelfeldspieler überzeugte in zahlreichen Statistiken und deutete an, dass er nicht erst mittelfristig zu einem Skhiri-Ersatz reifen kann. Kein Wunder also, dass Christian Keller und Steffen Baumgart die Zukunft des 25-Jährigen beim FC sehen und einem Angebot des VfL Wolfsburg den Riegel vorschoben. Vor gut zwei Wochen ploppte die Nachricht auf. Sky berichtete von einem möglichen Wechsel, Ljubicic habe den Verein sogar schon um die Freigabe gebeten, eine Ablöse von acht bis zehn Millionen Euro sollen laut Meldung im Gespräch gewesen sein. Der TV-Sender löste damit viel Wirbel bei den Kölner Fans aus. Zwar dementierte Christian Keller noch am selben Abend einen möglichen Wechsel und betonte, dass er einen Weggang des 25-Jährigen komplett ausschließe. Die Sorge vor einem frühzeitigen Abschied blieb bei den Kölner Fans allerdings.

Wie Ljubicic nun exklusiv der „Bild“ verriet, hat es tatsächlich Kontakt zu VfL-Trainer Niko Kovac gegeben. „Das ist jetzt abgehakt, ich konzentriere mich voll und ganz auf den FC“, sagte der Mittelfeldspieler und betonte, dass er mit Steffen Baumgart und Christian Keller entschieden habe, diese Saison beim FC zu spielen. „Natürlich hört man sich so etwas an. Aber ich habe nie um Freigabe gebeten beim FC, wie es hier und da hieß. Das stimmt nicht. Ich werde mein Bestes für den FC geben, das kann ich jedem garantieren.“ So, wie es der Österreicher gegen den BVB getan hat. Schon nach dem Spiel betonte Ljubicic, dass das Thema vom Tisch sei und er sich jetzt voll und ganz auf die Saison beim 1. FC Köln konzentriere.

Ljubicic

Dejan

92%

Passquote

69%

Zweikampfquote

Die Leistungen des Spielers, dessen Marktwert das Online-Portal Gool.ai auf knapp neun Millionen Euro berechnet, blieben natürlich auch bei anderen Klubs nicht unbemerkt und somit dürfte es spätestens im kommenden Sommer weitere Angebote für den Nationalspieler Österreichs geben. Der Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2025, ein Wechsel ist demnach schon in der kommenden Spielzeit nicht unwahrscheinlich. „Jetzt will ich erstmal dieses Jahr Top-Leistungen abliefern – und natürlich habe ich Ziele. Ich werde 26 Jahre alt und möchte noch viel erreichen“, so Ljubicic im Bild-Interview. „Irgendwann möchte ich in der Champions League spielen.“ Auch wenn FC-Trainer Steffen Baumgart am Donnerstag bei der Pressekonferenz mit einem breiten Grinsen die Meisterschaft der Kölner schon im kommenden Sommer in Aussicht gestellt hat, ein eher unwahrscheinliches Szenario. Dennoch kann sich Ljubicic vorstellen, auch mit dem FC noch einmal international zu spielen.

Dazu brauchen die Kölner aber erst einmal Punkte. Und das am besten bereits am Samstag. Dann trifft der FC nun ausgerechnet auf den VfL Wolfsburg. Dejan Ljubicic will auch gegen die Niedersachen wieder überzeugen.

 

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Pressekonferenz beim FC: Das sagt Baumgart zu Wolfsburg und seinem Personal

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Pressekonferenz beim FC: Das sagt Baumgart zu Wolfsburg und seinem Personal

Nach der bitteren 0:1-Niederlage bei Borussia Dortmund steht am Samstag das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg auf dem Plan. Auf der Pressekonferenz äußerte sich Steffen Baumgart zum Gegner und seinem Personal.

Nach der knappen Niederlage gegen Borussia Dortmund steht am kommenden Samstag das erste Heimspiel der Saison auf dem Spielplan. Der FC empfängt den VfL Wolfsburg im eigenen Stadion. Das sagt Steffen Baumgart zu Wolfsburg und dem Personal.

Vor dem ersten Heimspiel der Saison lichtet sich so langsam das Lazarett beim 1. FC Köln. Davie Selke konnte auch die Einheit am Donnerstag mitmachen. Der Stürmer hatte die ersten beiden Pflichtspiele gegen Osnabrück im Pokal und vergangene Woche gegen Dortmund bereits nach 52 Minuten verletzungsbedingt frühzeitig beenden müssen. Am Mittwoch sagte Selke, dass es von Tag zu Tag besser werde. Das bestätigte Steffen Baumgart am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Wolfsburg-Spiel. „Davie hat ganz normal heute trainiert und wird dementsprechend auch zur Verfügung stehen. Es ist der einzige Mittelstürmer, den ich habe. Ich habe schon das Gefühl, dass er spielt.“

Baumgart hat die „Qual der Wahl“

Linton Maina und Steffen Tigges hatten unter der Woche wieder mit der Mannschaft trainiert. Baumgart sieht aber auch die Möglichkeit, dass beide zunächst einmal bei der U21 zum Einsatz kommen können. Das würde erst am Freitag geklärt werden. Weiterhin aussetzen muss Mark Uth. Bis auf die Langzeitverletzten kann der Kölner Coach „aus dem Vollen schöpfen“, sagte Baumgart. „Das heißt, wir werden morgen entscheiden müssen, wer im Kader stehen wird. Es sind somit keine weiteren Verletzungen dazugekommen. Der Trainer hat dann die Qual der Wahl.“

Und die Wahl des Kaders stellt den Trainer vor eine sehr große Aufgabe. „Gerade, weil ich keinem Spieler etwas vorwerfen kann. Ich habe den Eindruck, dass alle voll mitziehen. Und das, obwohl vielleicht die eine oder andere Situation nicht so einfach ist“, so Baumgart. „Ich muss eine Entscheidung treffen, die nicht nur etwas mit der Leistung zu tun hat. Vielleicht ist das für den ein oder anderen Spieler auch ein wenig ungerecht.“ Der Trainer wolle nun mit den betroffenen Spielern sprechen. Mit zum Kader könnte Neuzugang Faride Alidou gehören, festlegen wollte sich der Trainer aber noch nicht. „Wir haben ihn ja aus einem bestimmten Grund nach Köln geholt“, so Baumgart. „Wir haben da noch einige Dinge gedanklich zu lösen. Ich kann sagen, dass ich heute noch nicht soweit bin.“

Baumgart: „Wir müssen schon die richtige Balance finden“

Gegen den VfL will der Kölner Trainer unbedingt punkten, er weiß aber auch um die Schwere der Aufgabe. „Wir haben unser erstes Heimspiel und das wollen wir gegen einen sehr sehr guten Gegner, der in einer hohen Intensität spielt, der einen klaren Plan hat, erfolgreich gestalten“, so Baumgart. „Die Schwierigkeit in der Bundesliga ist es, nicht nur eine gute Leistung zu bringen, sondern auch ein gutes Ergebnis einzufahren.“ Nach der Partie gegen den BVB waren die Kölner für ihr Spiel gelobt worden, am Ende hatte sich der FC nicht belohnt.

Der Kölner Trainer wollte sich derweil noch nicht festlegen, wie die taktische Ausrichtung aussieht. „Die Viererkette steht“, sagte Baumgart. „Ob wir dann mit einer Doppelsechs spielen oder nicht, hängt auch von dem Kader ab.“ Und natürlich vom Gegner. Baumgart erwartet einen Gegner mit schnellem Umschaltspiel, der möglicherweise auch sehr früh presst. „Da müssen wir für uns schon die richtige Balance finden. Es ist eins der Spiele, bei dem ich noch nicht weiß, wie ich es genau spielen will.“ Dass der FC offensiv agieren wird, steht allerdings außer Frage. Und das gegen eine Mannschaft, die laut Baumgart im oberen Tabellendrittel landen könnte. „Es ist schon eine Anspannung da. Wir können solche Spiele gewinnen“, sagte Baumgart. „Gelangweilt bin ich von der Bundesliga noch nicht.“

Eine besondere Begegnung wird die Partie für Luca Waldschmidt, der vom VfL ausgeliehen ist. „Bei Luca merkt man, dass das alles nicht von heute auf morgen geht“, sagte der Coach und betonte, dass man dem Spieler anmerke, eine Zeit nicht von Anfang an gespielt zu haben. Dennoch: „Die Leihe hat sich schon mal gelohnt. Er war zwei Mal dabei. Jetzt wäre es doch schön, wenn er auch mal trifft.“

 

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Darum ist das Heimspieldebüt für Luca Waldschmidt so besonders

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Darum ist das Heimspieldebüt für Luca Waldschmidt so besonders

Der 1. FC Köln trifft am kommenden Samstag auf den VfL Wolfsburg. Für Luca Waldschmidt ist es ein Wiedersehen mit alten Bekannten und die Erinnerung an eine nicht ganz einfache Zeit.

Vor genau zwei Jahren wechselte Luca Waldschmidt zum VfL Wolfsburg, glücklich wurde er bei den Niedersachsen nicht. Es folgte der Wechsel zum FC auf Leihbasis. Nun empfangen die Kölner den VfL. Für den FC mit auf dem Platz steht Luca Waldschmidt: Darum ist das Heimspieldebüt so besonders.

Der fünfte Spieltag der vergangenen Saison hätte für Luca Waldschmidt ein besonderer werden können, vielleicht sogar sollen. Zum ersten Mal seit Januar stand der ehemalige Nationalspieler im September 22 wieder in der Startelf des VfL Wolfsburg. Waldschmidt blickte auf ein schweres, auf ein durchwachsenes Jahr zurück. „Es war die Phase in meiner Karriere , in der Fußball am wenigsten Spaß gemacht hat“, sagte der Offensivspieler später im „Kicker“. Unter dem neuen Trainer Niko Kovac wollte Waldschmidt noch einmal durchstarten. Und tatsächlich erzielte Waldschmidt in der Vorbereitung acht Tore. Und dennoch gab es für den Angreifer in den ersten vier Ligaspielen nur die Rolle des Ersatzspielers oder des Zuschauers. An jenem Tag im September stand der Stürmer in der Startelf, der Neubeginn sollte vollzogen werden. Nur kassierte der VfL im eigenen Stadion eine 2:4-Pleite. Die beiden Tore für Wolfsburg erzielte Felix Nmecha, Luca Waldschmidt spielte in der Begegnung gegen den 1. FC Köln überhaupt keine Rolle.

Luca Waldschmidt macht die Kölner Offensive variabler

Für Waldschmidt wurde der Neuanfang wenn man so will der Anfang vom Ende – zumindest als ernsthafte Option für Trainer Kovac. Zwar startete der heute 27-Jährige auch gegen Eintracht Frankfurt und Union Berlin, doch die Leistungen stimmten nicht, Waldschmidt landete auf dem Abstellgleis. In dem Rest der Saison stand der Angreifer, den sich der VfL rund zwölf Millionen Euro Ablöse haben kosten lassen, nur noch einmal in der Startformation. „Ich will nicht weglaufen und stelle mich gerne Herausforderungen. Aber ich will Fußball spielen und dass es eine faire Chance für mich gibt, zu zeigen, was ich kann. Ich bin überzeugt davon, dass ich auf den Platz gehöre“, sagte Waldschmidt im April. Dafür spricht auch seine – zumindest statistisch – starke Torquote. „Die letzten sechs Monate waren nicht so verkehrt“, sagte Waldschmidt im Sommer. „Was die Spielzeit angeht, war es zwar zu wenig. Aber was die Quote anging, war es ganz gut. Wenn ich das halten kann, wird es eine Riesen-Saison.“ Tatsächlich benötigte Waldschmidt für seine vier Saisontore in Wolfsburg ganze zehn Torschüsse und nur 512 Spielminuten.

Die faire Chance scheint der Angreifer nun in Köln zu bekommen. Aktuell führt wohl kein Weg an Waldschmidt vorbei. Ausgerechnet das Heimspieldebüt von Luca Waldschmidt wird wohl besonders. Das Potenzial des Angreifers schätzen auch Experten enorm ein. „Obwohl die letzten Jahre für ihn wohl eher enttäuschend waren, ist Luca Waldschmidt weiterhin ein sehr guter Spieler“, sagt Dustin Böttger, CEO von Global Soccer Network (GSN). Das Unternehmen analysiert anhand von bis zu 15.000 Daten pro Akteur sowie Algorithmen mehr als 500.000 Fußballspieler weltweit und berät europäische Spitzenclubs bei Transfer-Entscheidungen und Spieler-Beurteilungen. „Richtig eingesetzt, kann er für die Kölner sehr wertvoll sein“, sagt Böttger. „Er kann offensiv sowohl auf beiden Außenbahnen als auch im offensiven Mittelfeld sowie im Sturm spielen. Am stärksten ist er aber als Stürmer einzuschätzen. Diese Rolle interpretiert er als falsche Neun. Das sollte die Kölner Offensive deutlich flexibler machen“

Waldschmidt und der FC scheinen zu passen

Zwar verliefen die ersten beiden Pflichtspiel-Auftritte für den FC ebenfalls eher durchwachsen, in der Vorbereitung bewies der Offensivspieler aber eindrucksvoll, warum die Kölner Verantwortlichen ihn unbedingt haben wollten und warum er bei den Fans schon jetzt als möglicher Königstransfer gilt. Der Leihspieler traf in einigen Vorbereitungsspielen, die Harmonie zwischen ihm und Stoßstürmer Davie Selke scheint zudem zu passen. „Wir haben zwei, die im Strafraum eine sehr gute Präsenz haben“, sagte Baumgart noch in der Vorbereitung. Und nun, knapp ein Jahr nach dem Duell der Wolfsburger gegen Köln, spielt Waldschmidt eben mit dem FC gegen die Wölfe – dieses Mal in Köln. Und darüber ist der 27-Jährige glücklich. „Mir war es wichtig, wohin zu kommen, wo ich einen Trainer habe, der mir ehrliches Feedback gibt und wo ich auch gewollt bin“, erklärte Waldschmidt. „Das Gefühl hatte ich beim FC.“

Die Begegnung gegen den VfL wird alles andere als ein Selbstläufer, zumal sich die Wölfe, die sich offenbar die Dienste von Dejan Ljubicic vergeblich sichern wollten, noch einmal ordentlich verstärkt haben. Insgesamt gab Wolfsburg bislang rund 72 Millionen Euro aus, nahm für prominente Abgänge wie eben Nmecha aber auch 70 Millionen Euro ein, und damit jeweils mehr als der Kader des 1. FC Köln aktuell wert ist (68 Mio). Angeblich könnte Sydney van Hooijdonk ebenfalls zu den Niedersachsen wechseln. Dennoch könnte ausgerechnet Waldschmidt ein gutes Omen für den FC sein. Zumindest weiß der 27-Jährige, wie man gegen die Wölfe Tore schießt und auch gewinnt. Sieben Mal spielte Waldschmidt bislang gegen den VfL, dabei erzielte er drei Tore, bereitete einen Treffer vor. Nur einmal ging er mit seiner Mannschaft gegen den VfL als Verlierer vom Platz. Das liegt mittlerweile acht Jahre zurück. Bei seinem Heimspieldebüt für den FC will Luca Waldschmidt nun wieder puntken.

 

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