Es hatte sich schon angedeutet, nun ist es auch offiziell, wenn auch nicht vom 1. FC Köln: Der SC Verl verkündet den Abschied von Chilohem Onuoha – zumindest in Teilen.
Jetzt ist es offiziell, wenn auch noch nicht bestätigt vom 1. FC Köln: Der SC Verl verkündet den Abschied von Chilohem Onuoha – und nennt den aufnehmenden Verein nicht. Mittlerweile ist die Meldung von der Homepage aber verschwunden.
Chilohem Onuoha wird nicht mehr für den SC Verl auflaufen
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come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Spanien
Überraschend kommt die Meldung nicht mehr, kurios erscheint sie dennoch. Chilohem Onuoha verlässt den SC Verl und den FC. Die Leihe mit den Ostwestfalen wird abgebrochen und der Stürmer zieht nach Portugal weiter, das aber fest. Angedeutet hat sich das bereits vor einigen Wochen, die offizielle Bestätigung fehlte bislang. Die gibt es nun, allerdings nicht von Kölner Seite. Der SC Verl hat den Abschied des Angreifers bekannt gegeben. Auf der Homepage des Drittligisten schrieb der Verein: „In der Rückrunde wird Chilohem Onuoha kein Bestandteil unserer Mannschaft sein. Einvernehmlich wurde die Leihe mit dem 1.FC Köln abgebrochen und unser ehemaliger Offensivspieler schnürt ab sofort in Portugal die Fußballschuhe.“ Und weiter: „Für unseren Sportclub kam er in der 3.Liga auf 33 Partien, in denen er sechs Tore erzielte. Ab Winter wird Chilo jetzt für … in Portugal spielen.“
Onuoha wechselt nach Portugal
Mittlerweile ist der Text wieder von der Seite verschwunden. Dabei ist das Ziel durchaus bekannt. Wie von come-on-fc.com berichtet wird Onuoha künftig für den portugiesischen Erstligisten CF Estrela Amadora auflaufen. „Chilo kam mit dem Wunsch auf uns zu, dass er eine neue sportliche Herausforderung angehen möchte und da haben wir zugestimmt. Wir hätten ihm in der Rückrunde nicht viel mehr Spielzeit garantieren können und wünschen ihm viel Erfolg in Portugal“, wurde Sportvorstand Zlatko Jonjic zitiert. Ob die Meldung gerade überarbeitet wird oder noch gar nicht hätte veröffentlich werden sollen, ist nicht klar. Onuoha kam im Sommer 2024 von RB Leipzig ans Geißbockheim, wurde aber aufgrund der Transfersperre direkt wieder verliehen. Bei der nächsten Leihe sollte der Angreifer Spielpraxis sammeln. Nun geht es weiter Richtung Portugal. Die offizielle Bestätigung wird wohl bald folgen, dann auch mit dem aufnehmenden Club.
Unter den Augen von Präsident Jörn Stobbe hat der FC am Montagvormittag die nächste Einheit im Trainingslager in La Nucia absolviert. Unter anderem wurde auch an einer Schwachstelle des 1. FC Köln gearbeitet: Lukas Kwasniok lässt Standards trainieren.
Es ist eine der Schwachstellen des 1. FC Köln und nun auch Thema im Trainingslager in La Nucia: Lukas Kwasniok lässt am Montag Standards trainieren. Und das unter den Augen von FC-Präsident Jörn Stobbe sowie seinem Vize-Präsidenten Ulf Sobek.
Sportdirektor Thomas Kessler, Vize-Präsident Ulf Sobek und FC-Präsident Jörn Stobbe im Trainingslager in La Nucia (Foto: come-on-fc.com)
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come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Spanien
Am vierten Tag des Trainingslagers in La Nucia wollte das Wetter dann so gar nicht mehr mitspielen. Leichter Nieselregen hatte den FC schon am Sonntag an der Costa Blanca immer mal wieder begleitet, doch am Montagvormittag regnete es bei einer kurzen Einheit dann in Strömen. Dennoch hatte es sich FC-Präsident Jörn Stobbe nicht nehmen lassen, beim Training der Profis vorbeizuschauen. Der 60-Jährige war am Vormittag angereist und unterhielt sich während der Einheit angeregt mit seinem Vize-Präsidenten Ulf Sobek sowie Sportdirektor Thomas Kessler. Stobbe besitzt ein Domizil in der Nähe von La Nucia. Der Kölner Präsident wird auch das Testspiel der Geißböcke am Nachmittag gegen den Schweizer Erstligisten FC Lugano verfolgen (Ab 15.20 Uhr im Liveticker bei come-on-fc.com).
Kwasniok lässt Ecken trainieren
Für den Nachmittag ist wenn überhaupt nur leichter Regen vorausgesagt. Derweil nutzte Kölns Trainer die Einheit auch, um an einer bekannten Schwachstelle zu arbeiten. Nach einigen Spielformen ordnete Lukas Kwasniok Standards an. Gleich mehrere Schützen traten zu Ecken an. Eine halbe Stunde ließ Kwasniok verschiedene Varianten einstudieren. Kein Wunder, der FC ist sowohl bei der Ausbeute der offensiven Versuche als auch in der Defensive das Schlusslicht der Liga. Die Kölner haben nach Ecken noch kein Tor erzielt, sich aber bereits 13 Treffer nach Standards, davon sieben nach Eckbällen gefangen. Auch, wenn Kwasniok mehrfach betont hat, kein Freund von großen Statistiken und Bilanzen zu sein, wird er diese unbedingt aufpolieren wollen.
Um Elf und elf war das Training beendet. Damit ist etwa die Hälfte des Trainingslagers bereits schon wieder absolviert. Am Montagnachmittag findet das Testspiel gegen Lugano statt. Für Dienstag ist eine weitere Trainingseinheit anberaumt, bevor die Mannschaft dann am Mittwoch einen Tag frei erhält. Am Donnerstag steht eine weitere Einheit auf dem Programm, bevor es dann am folgenden Vormittag wieder zum Flughafen geht. Allerdings wird das Team erst einmal nach Memmingen aufbrechen. Von dort geht es dann weiter Richtung Heidenheim, wo am Samstag das erste Pflichtspiel ansteht.
Für Trainer Lukas Kwasniok und die Geißböcke steht im Trainingslager ein Testspiel an. Das Duell zwischen dem FC und Lugano wird im Livestream übertragen. Um 15:30 Uhr erfolgt am Montag der Anstoß. Wer überträgt das Testspiel des 1. FC Köln gegen den FC Lugano?
Der Isländer fühlt sich wohl in Köln – und das nicht nur fußballerisch. Mit come-on-fc.com spricht der 22-Jährige über den Wechsel, sein Vorbild und seine Rolle beim 1. FC Köln: Isak Johannesson im Interview.
Nach einem starken Saisonstart lief es zuletzt weniger rund für den 22-jährigen Sommerzugang. Doch der Isländer fühlt sich wohl in Köln und blickt positiv in die Zukunft. Mit come-on-fc spricht der isländische Nationalspieler über seine bisherige Zeit bei den Geißböcken, seine Position im Team und seine Entscheidung für den 1. FC Köln: Isak Johannesson im Interview.
Isak Johannesson im Interview mit come-on-fc.com
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Das Gespräch führte come-on-fc.com
Herr Johannesson, wenn wir es hier im Training am Samstag richtig mitbekommen haben, mussten Sie bei einer Trainingsform laut auf Deutsch zählen. Wie weit ist es mit Ihrem Deutsch?
Isak Johannesson: Ich verstehe alles und versuche auch möglichst oft und viel Deutsch zu sprechen. In Island habe ich gerade erst einen Deutschen kennengelernt, mit dem ich mich gut unterhalten konnte. Ich habe schon sehr gute Fortschritte gemacht.
Besonders deutsch ist es, Fondue oder Raclette an Silvester zu machen. Zudem gibt es Feuerwerk. Wie feiert man den Jahreswechsel in Island?
Isak Johannesson: Dort gibt es viele Menschen, die sich verkleiden. Tatsächlich schaut man in Island traditionell eine Comedy-Show, in der Späße über die Politik und Politiker des vergangenen Jahres gemacht werden. Das sehen sich bestimmt 95 Prozent aller Isländer an. Die Sendung geht bis 23.30 Uhr und dann machen alle ein großes Feuerwerk. Das ist schon ein wenig verrückt. Wenn man das das erste Mal erlebt, ist es überwältigend.
„Ich bin im Sommer zu einem Topclub gewechselt“
Ein Feuerwerk war das Jahr 2025 nicht immer. Sie sind mit dem FC stark in die Saison gestartet, der Trend zeigte zuletzt aber nach unten. Mit der Nationalmannschaft gab es den Achtungserfolg gegen Frankreich, die Siege gegen Aserbaidschan und dann das Aus gegen die Ukraine. Von außen betrachtet war es für Sie wohl ein wenig eine Achterbahn der Gefühle…
Isak Johannesson: Für mich persönlich lief das Jahr schon sehr gut. Ich bin im Sommer schließlich zu einem Topclub gewechselt. Wir sind richtig gut gestartet, dann kamen leider auch ein paar schlechtere Ergebnisse dazu. Man darf aber nicht vergessen, dass wir gerade erst aufgestiegen sind und da gehört eine Achterbahnfahrt schon mal dazu. Wir müssen weiter hart arbeiten, ruhig und fokussiert bleiben, dann werden wir auch wieder Spiele gewinnen. Auch in der Nationalmannschaft war es vermutlich mein bestes Jahr. Ich bin dort Stamm- und Schlüsselspieler.
Und dennoch steht da das WM-Aus auf dem Papier. Wie groß war der Traum von den USA, Mexiko und Kanada für Sie persönlich?
Isak Johannesson: Natürlich war das ein großer Traum von mir. Insofern ist es auch hart, dass wir uns nicht qualifiziert haben. Es hat vielleicht zwei, drei Tage gebraucht, um es zu verarbeiten. Rückschläge gehören zum Sport genauso wie zum Leben einfach dazu. Es ist aber nicht der erste Rückschlag meiner Karriere.
Isak Johannesson im Trainingslager in La Nucia
In Island hofft man wieder auf eine goldene Ära wie 2016 oder 2018 mit großem Turnieren. Jetzt kam das Aus – wie weit ist das aktuelle Team von einer Teilnahme an einem Endturnier entfernt?
Isak Johannesson: In Island vergleicht man die Situation jetzt mit der von 2014. Damals war die Nationalmannschaft auch in den Playoffs gescheitert und es folgten die großen Turniere. Wir sind ein sehr junges Team. Wir haben sehr gute Spieler, die in Frankreich und in Italien spielen – alle im besten Fußballeralter. Ich habe auch zwei, drei richtig gute Freunde im Team, die in starken Ligen spielen und auch erst 22 oder 23 Jahre alt sind. Es ist schon eine sehr positive Entwicklung. Mein Ziel ist aber schon länger die Europameisterschaft in England 2028. Es wäre großartig, wenn wir uns dafür qualifizieren könnten. Und der Weg zur EM ist ja auch ein bisschen leichter als der zur WM.
Sie sind unter Islands Trainer Arnar Gunnlaugsson absoluter Schlüsselspieler – und das mit gerade einmal 22 Jahren. Ist das für Sie eher eine Ehre oder auch ein Haufen Verantwortung?
Isak Johannesson: Arnar Gunnlaugsson ist für uns junge Spieler in erster Linie ein Vorbild. Er ist ein hervorragender Trainer, der mich immer wieder mit seinem taktischen Wissen überrascht. Es ist für mich eine Ehre unter ihm zu spielen. Er hat mich zum Schlüsselspieler gemacht und ich fühle mich sehr wohl mit ihm als Trainer.
„Das ist schon die perfekte Position für mich“
Gerade zu Saisonbeginn warst du auch in Köln unumstrittener Stammspieler. Wie siehst du deine Rolle beim FC?
Isak Johannesson: Ich stand in 15 Spielen auf dem Platz, deswegen bin ich sehr glücklich. Ich übernehme auf der Doppelsechs eine wichtige Aufgabe, kann mich in das Spiel nach vorne einschalten. Das ist schon die perfekte Position für mich.
Trotzdem haben Sie sich bei der Fortuna häufiger in die Scorerliste eingetragen. Gerade weil Ihre Rolle deutlich offensiver war. Wie wohl fühlen Sie sich auf der Sechs?
Isak Johannesson: Auf der Sechs fühle ich mich extrem wohl. Aber es stimmt schon, ich habe in Düsseldorf mehr Tore geschossen. Jetzt habe ich eine etwas andere Aufgabe. Ich bin eher für den Spielaufbau mitverantwortlich, spiele die Pässe zu den Jungs, die die Tore erzielen sollen. Zudem spiele ich diese Saison das erste Mal in der Bundesliga. Natürlich würde ich gerne mehr Tore schießen oder vorbereiten, aber meine Rolle ist jetzt eben anders. Ich bekomme nicht mehr die drei, vier Abschlüsse im Spiel wie noch in Düsseldorf. Bislang sind es sechs oder sieben in der gesamten Saison.
Zuletzt lief es in Köln aber auch nicht rund. Sechs sieglose Spiele in Folge. Woran machen Sie den negativen Trend fest?
Isak Johannesson: Das gehört bei einem Aufsteiger dazu. Es gibt Höhen und Tiefen. Wir wollen jetzt wieder zu dem zurückkehren, was uns am Anfang der Saison stark gemacht hat. Daran arbeiten wir hier im Trainingslager. Das ist ein klarer Matchplan, gegen den man nur schwer bestehen konnte. Da haben wir die Gegner überrannt, waren voller Energie. Zu diesen Basics müssen wir zurückfinden. Denn da haben wir Punkte geholt. Vielleicht fehlte uns zuletzt auch ein wenig Glück.
Lukas Kwasniok hat Sie schon vor Ihrer Verpflichtung als seinen Lieblingsspieler betitelt. Was bedeutet Ihnen das?
Isak Johannesson: Wenn ein Trainer so etwas sagt, fühlt sich das natürlich gut an. Ich glaube, er sieht die Fähigkeiten, die in mir stecken, meine Stärke mit dem linken Fuß und mein Spielverständnis. Ich will möglichst viele Spiele für den Club aber auch für ihn gewinnen.
Isak Johannesson jubelt mit dem 1. FC Köln
„Es ist also ein perfektes Match“
Die Gespräche über Ihren Wechsel wurden aber an anderer Stelle geführt. Wie hat Sie Thomas Kessler – oder war es noch Christian Keller – überzeugt?
Isak Johannesson: Das war Thomas Kessler. Aber es brauchte gar nicht viel, um mich zu überzeugen. Der Club hat von Beginn an an meine Entwicklung geglaubt. Der FC hat mir einen Vertrag bis 2030 gegeben, weil wir diesen Weg gemeinsam gehen wollen. Ich will ein guter Spieler der Bundesliga werden, der Verein will sich wieder fest etablieren. Es ist also ein perfektes Match.
Der Wechsel nach Köln war erwartungsgemäß von einigen Störgeräuschen der Düsseldorfer Fans begleitet. Was machen solche Hasskommentare mit einem so jungen Spieler? Die werden ja nicht spurlos an Ihnen vorüber gegangen sein.
Isak Johannesson: Die Kommentare haben mich und meine Familie noch stärker gemacht. Ich habe da etwas durchgemacht, dass noch nicht viele 22-Jährige erlebt haben. Wie gesagt, jetzt bin ich noch stärker. Deswegen bin ich den Hatern auch dankbar.
Neben dem Lob des Trainers gab es zuletzt auch ein Lob Ihres Vaters. Er sei unheimlich stolz auf Sie. Wie eng ist die Verbindung, welchen Anteil hat er an Ihrer Karriere?
Isak Johannesson: Er hat den wohl größten Anteil an meiner Karriere. Er hat mir bei meiner Entwicklung extrem geholfen. Ich war noch sehr jung, als ich aus meiner Heimat weg bin. Aber mein Vater war immer für mich da, ich konnte ihn immer um Rat fragen. Er war auch zwei Jahre mein Nationaltrainer. Und vor allem war er mein Vorbild, als ich als kleines Kind Spiele der Premier League gesehen habe.
Wenn Sie schon von Ihrem großen Vorbild sprechen. Ihr Vater hat für 15 Vereine gespielt. Eine beeindruckende Bilanz. Wäre das etwas für Sie?
Isak Johannesson: Ich habe einen Vertrag bis 2030. Und das sagt eigentlich schon alles. Ich bin sehr glücklich, noch für so viele Jahre beim FC zu spielen.
„Die Fans, die Stadien, das Gesamtpaket ist fantastisch“
Aber Sie sind in England groß geworden, Ihr Vater hat dort erfolgreiche Jahre verbracht. Reizt die Premier League gar nicht?
Isak Johannesson: Für jeden jungen Spieler ist es ein Traum, in der Premier League zu spielen. Aber ich würde meine gesamte Karriere gerne in Deutschland verbringen. Es ist wirklich schön – die Fans, die Stadien, das Gesamtpaket ist fantastisch. Meine Freundin und ich fühlen uns wohl, und das ist das Wichtigste. Natürlich weiß man nie, was passiert, im Fußball kann sich alles sehr schnell ändern.
Nicht so schnell ändern soll sich das Dasein als Bundesligist. Was ist für den FC im kommenden halben Jahr möglich?
Isak Johannesson: Wir wollen einen erfolgreichen Start ins neue Jahr hinlegen. Das würde uns schon helfen. Wir sind aktuell Elfter. Es wäre stark, wenn wir am Ende in der oberen Tabellenhälfte landen. Aber unser erstes Ziel ist der Klassenerhalt. Darauf kann man dann aufbauen.
Die Reise durch Europa geht wie berichtet für den Kölner Nachwuchs weiter und sie macht Halt vor großer Kulisse. Die U19 des 1. FC Köln trifft in der Youth League im FC-Stadion auf Inter Mailand.
Nach dem Erfolg im Dezember steuert der Kölner Nachwuchs in der Youth League auf ein absolutes Highlight zu. Die U19 des 1. FC Köln trifft im europäischen Wettbewerb im FC-Stadion auf Inter Mailand. Die FC-Fans dürfen sich auf ein Flutlichtspiel freuen.
Die FC-Fans dürfen sich auf ein Flutlichtspiel der U19 freuen
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Für U19-Trainer Stefan Ruthenbeck hat sich bereits ein Traum erfüllt. Der Coach hatte nach dem Erfolg über den FC Midtjylland sein Traumlos für die nächste Runde verkündet und dieses auch bekommen. Die Kölner treffen im Sechzehntelfinale auf Inter Mailand. Nun geht es für die Younggoats erfreulich weiter. Denn die U19 wird das Spiel im Kölner Stadion austragen. In der Theorie sind also mehr als 50.000 Zuschauer möglich. Am 4. Februar findet das Spiel in Müngersdorf statt. Da es sich dabei um ein Mittwoch handelt und die Begegnung um 18 Uhr angepfiffen wird, dürften es gerade Berufstätige schwer haben, das Spiel im Stadion zu verfolgen. Aufgrund der anstehenden Heimspiele gegen Wolfsburg und Leipzig, war nicht klar, ob das Stadion nutzbar gewesen wäre.
Der FC spielt gegen Inter Mailand
Das ist nun der Fall. Schon das Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen Bayer Leverkusen hatten in der BayArena mehr als 20.000 Zuschauer verfolgt. Ob so viele Zuschauer nach Köln kommen, ist offen. Beim Hinspiel gegen Midtjylland waren rund 4000 Zuschauer vor Ort, auch zum Auswärtsspiel nach Dänemark reisten viele FC-Fans. Die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck hatte sich in der zweiten Runde gegen den dänischen Club FC Midtjylland durchgesetzt. In Köln gab es ein 1:1, das Rückspiel gewannen die Geißböcke 4:1. Die Runde wird nun mit nur einem Spiel ausgetragen, der FC hat Heimrecht. Die Kölner sind nicht das einzige deutsche Team. Dortmund trifft auf Alkmaar, Leverkusen reist zu Villareal, Eintracht Frankfurt spielt gegen Bilbao. Für Bayern München war nach der Gruppenphase Schluss.
Während für den FC der Fokus 2026 zunächst einmal auf dem Klassenerhalt liegen wird, könnte für einige Spieler das eigentliche Highlight im Sommer noch folgen: Diese Profis des 1. FC Köln können auf die WM-Teilnahme hoffen.
Für Isak Johannesson platzte der Traum im letzten Gruppenspiel der WM-Qualifikation. Der Isländer fiel daraufhin in ein kleines Formtief. Bei anderen Akteuren ist das Turnier in den USA, in Mexiko und in Kanada aber ein erklärtes Karriereziel: Diese Profis des 1. FC Köln können auf die WM-Teilnahme hoffen.
Jakub Kaminski spielte stark für Polen
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Said El Mala
Mit gerade einmal 19 Jahren gehört Said El Mala in dieser Saison zu den größten Entdeckungen der Bundesliga. Nach seiner einjährigen Leihe zu Viktoria Köln entwickelte sich der Offensivspieler beim FC zum Senkrechtstarter und sammelte in 15 Ligaspielen sechs Treffer sowie drei Vorlagen. Neben seiner Technik, seinem Tempo und seinem Willen zeichnet den gebürtigen Krefelder insbesondere seine Unbekümmertheit aus. El Malas Entwicklung blieb auch Nationaltrainer Julian Nagelsmann nicht verborgen, der den Kölner im November zur A-Nationalmannschaft einlud. Der Linksaußen blieb bei seiner Berufung zwar ohne Einsatz, konnte aber dennoch für sich werben. Macht El Mala auch in der Rückrunde so weiter und kann sogar noch mehr Konstanz in seine Leistungen bringen, kann sich der 19-Jährige Hoffnung auf eine WM-Nominierung machen. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass der Kölner im Offensivbereich einige Konkurrenten hat, die ebenfalls eine hohe Qualität haben.
Jakub Kaminski
Jakub Kamiński ist Neuzugang des vergangenen Sommertransferfensters. Der Pole wechselte auf Leihbasis vom VfL Wolfsburg nach Köln und stand unter Trainer Lukas Kwasniok bislang in jedem Pflichtspiel in der Startelf. In der bisherigen Saison erzielte der 23-Jährige fünf Tore und legte einen weiteren Treffer auf. Dem Spiel des FC gibt der Offensivspieler aber viel mehr als nur Scorer. Kaminski überzeugt durch hohe Intensität und Willen und kann aufgrund seiner Polyvalenz so gut wie jede Position auf einem hohen Niveau bekleiden.
Auch bei der polnischen Nationalmannschaft läuft es für den Kölner. Kaminski zählt dort ebenfalls zu den Leistungsträgern. Allerdings ist Polen bisher noch nicht sicher qualifiziert, sondern muss durch den zweiten Platz in der Quali in den Play-offs um das Ticket kämpfen. Im März spielt Polen im Halbfinale zunächst gegen Albanien, bevor es in einem möglichen Finale nur wenige Tage später gegen den Sieger der Partie Ukraine – Schweden gehen würde. Eins ist dennoch jetzt schon klar. Schafft Polen die Play-offs und zieht das Ticket für die WM, hat Kaminski seinen Platz für die Reise in die USA, nach Kanada und Mexiko sicher – vorausgesetzt, der Pole verletzt sich nicht.
Sebastian Sebulonsen
Genau wie Kaminski gehört auch Sebastian Sebulonsen zum Stammpersonal des FC. Der 25-Jährige macht in den ersten Wochen nach seinem Wechsel nach Köln einen guten Eindruck. Dies sah auch der norwegische Nationaltrainer so und nominierte Sebulonsen für das Freundschaftsspiel gegen Neuseeland. Beim Unentschieden feierte der Rechtsverteidiger seine Premiere für Norwegen und stand 26 Minuten auf dem Feld. Nach seinem Nationalmannschaftsdebüt ließen die Leistungen des Schienenspielers ein wenig nach. Immer wieder machte er im eigenen Spiel kleine Fehler. Der 25-Jährige wirkte nicht immer sattelfest in seinen Aktionen. Daher wurde der Abwehrmann für die letzten beiden WM-Qualifikationsspiele der Norweger nicht nominiert. Will Sebulonsen eine Chance auf die WM haben, bei der Norwegen auf Frankreich, Senegal sowie einen Play-off-Sieger trifft, muss sich der 25-Jährige in den kommenden Wochen steigern. Ansonsten ist eine Nominierung in weiter Ferne.
Kristoffer Lund
Der US-Amerikaner hat seinen Status als unangefochtener Stammspieler in Köln verloren und saß nach einem starken Saisonstart in den vergangenen Wochen immer wieder auf der Bank. Lund machte in den Spielen häufiger kleine Fehler, die zu Gegentreffern führten, und trug nicht wirklich zur Stabilität der Kölner Abwehr bei. Der Tiefpunkt des Linksverteidigers war das Derby in Mönchengladbach. Gegen die Fohlen verursachte der 23-Jährige zwei Elfmeter und hatte einen großen Anteil an der Pleite. Nach seinen bislang sieben Spielen für die US-amerikanische Nationalmannschaft in den Jahren 2023 und 2024, blieb Lund 2025 sogar ohne Einladung. Daher dürfte der Kölner nur geringe Chancen auf eine Nominierung haben. Die Hoffnung stirbt jedoch bekanntlich zuletzt.
Neben den vier genannten Spielern deutet aktuell nicht viel daraufhin, dass der FC noch weitere WM-Teilnehmer stellt. Denis Huseinbasic könnte möglicherweise noch auf den Zug bei Bosnien-Herzegowina aufspringen. Allerdings steht dem Team von Sergej Barbarez in den Playoffs eine schwere Aufgabe gegen Wales bevor. In einem möglichen Finale könnte Italien warten. Der ehemalige Bundesliga-Profi hatten den Kölner Mittelfeldspieler zuletzt nicht mehr nominiert. Möglicherweise macht sich auch Joel Schmied noch Hoffnungen auf eine Teilnahme. Der Innenverteidiger zeigte sich vor seiner Verletzung in guter Verfassung, war allerdings noch nie für die A-Nationalmannschaft der Schweiz nominiert. Die ehemaligen Nationalspieler Florian Kainz (Österreich) und Cenk Özkacar (Türkei) sammelten zuletzt kein Pluspunkte, die für eine Nominierung sprechen können.
In der spanischen Gemeinde La Nucia bereitet sich der FC aktuell auf den zweiten Teil der Saison vor. Schon am Samstag gilt es, den Schalter umzulegen beim 1. FC Köln: Am Rande des Trainings äußerte sich Jan Thielmann.
Auch am Sonntag absolvierte der FC eine Einheit in der spanischen Gemeinde La Nucia. Dort bereitet sich der 1. FC Köln auf die zweite Saisonhälfte vor: Am Rande des Trainings äußerte sich Jan Thielmann über die aktuelle Situation der Geißböcke.
Jan Thielmann beim Training des 1. FC Köln in La Nucia (Foto: come-on-fc.com)
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come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Spanien
Ein verunglückter Abschlag sorgte am Samstagvormittag für einen kleinen Schreckmoment. Jan Thielmann ging nach dem Volltreffer gegen den Kopf zu Boden, musste kurz behandelt werden. Nur lässt sich ein Jan Thielmann nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Der 23-Jährige schüttelte sich kurz, ging anschließend wieder in die Belastung. Und das heißt bei dem Offensivspieler nun mal mehr als nur 100 Prozent. Und die gilt es dieser Tage für die gesamte Mannschaft zu bringen. Denn der FC muss schnell zurück in die Spur finden. Vor der kurzen Winterpause war Köln sechs Spiele in Serie nicht mehr erfolgreich, das Polster des starken Saisonstarts ist nahezu aufgebraucht. „Vielleicht hat ein wenig das Quäntchen Glück gefehlt. Wir haben nicht immer überzeugend gespielt und sind dann in eine Abwärtsspirale gekommen“, sagte Thielmann am Sonntag am Rande der Einheit.
Zwei Spiele gegen die direkte Konkurrenz
Und die bedeutet zwar immerhin noch Platz elf, allerdings ist der Vorsprung auf die Abstiegsränge geschmolzen. „Wir haben leider nicht schnell genug den Exit gefunden. Deswegen müssen wir schauen, dass wir wieder ins Punkten kommen“, so Thielmann weiter. Die kurze Winterpause könnte den Spielern in der Vorbereitung in die Karten spielen. So sei man nicht ganz „runtergefahren und noch im Saft“, sagte der 24-Jährige. Für die Geißböcke geht es ab dem kommenden Woche auch direkt zur Sache. Die Kölner spielen vor und nach dem Duell gegen den FC Bayern München gegen zwei direkte Konkurrenten. Erst ist der FC am Samstag zu Gast in Heidenheim, eine Woche später steht das Heimspiel gegen Mainz auf dem Programm.
„Die stehen unter uns in der Tabelle, deswegen müssen wir punkten. Vielleicht müssen wir eins gewinnen, eins Unentschieden spielen. Auf jeden Fall müssen wir aber punkten“, sagte Thielmann. Für das Kölner Eigengewächs geht es mit der Mannschaft nun darum, die alten Stärken wiederzufinden. Dabei ist die Punkterechnung eine ganz einfache: „Wir haben 16 Zähler, wir hätten gerne mehr. Deswegen müssen wir punkten“, so Thielmann. Nach den Duellen in der kommenden Woche stehen im Januar noch zwei weitere Spiele gegen Wolfsburg und Freiburg auf dem Programm. Für den FC ist es ein richtungsweisender Januar.
Mit Jahmai Simpson-Pusey hat der FC offenbar die erste Neuverpflichtung des Winters eingetütet. Der junge Engländer gilt als großes Talent, kam zuletzt aber nicht wirklich zum Einsatz. Doch die Leihe ist eine vielversprechende für den 1. FC Köln: Das bringt Jahmai Simpson-Pusey mit.
Er wird wohl der erste Neuzugang, wirft aber die Frage nach einer Soforthilfe auf beim 1. FC Köln: Das bringt Jahmai Simpson-Pusey mit.
Jahmai Simpson-Pusey bei Celtic Glasgow (Foto: MacNicol/Getty Images)
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Nach den schweren Verletzungen von Luca Kilian und Timo Hübers sowie den anhaltenden Engpässen in der Innenverteidigung, ist der FC auf der Suche nach einer Defensivverstärkung fündig geworden. Der FC steht wie berichtet kurz vor der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey, der zuletzt an den schottischen Erstligisten Celtic Glasgow verliehen war. Der 20-Jährige wird am Sonntag seinen Medizincheck in Köln absolvieren und im besten Fall am Montag ins Trainingslager nach Spanien nachreisen. Der Engländer wird ausgeliehen, die Kölner haben eine Kaufoption im Vertrag verankert. Doch mit dem Transfer sind auch Fragen verbunden. Denn auf den ersten Blick ist der junge Engländer nicht die erhoffte Soforthilfe, eher ein Spieler mit Entwicklungspotenzial.
Großes Talent, wenig Einsatzzeit
Bei Celtic kam der Abwehrspieler im vergangenen halben Jahr lediglich zu einem Spiel für die Profis. Und das, obwohl auch der schottische Club in dieser Zeit mit erheblichen Verletzungssorgen in der Defensive zu kämpfen hatte. Doch der damalige Trainer Brendan Rodgers schien kein großer Fan des englischen Talents zu sein, obwohl er ihn bei der Vorstellung in höchsten Tönen lobte. Simpson-Pusey wurde nicht für die Europa League nominiert, saß nahezu ausschließlich auf der Bank. Eine seltsame Entwicklung, denn der Innenverteidiger wurde unter der Bedingung an Celtic verliehen, möglichst viel Spielpraxis zu erhalten. Und das nicht ohne Grund. Bei den Sky Blues hatte man mittelfristig viel vor mit dem Talent.
Vor seiner Leihe nach Schottland durchlief Simpson-Pusey so ziemlich alle Jugendteams von Manchester City. Der in Manchester geborene Abwehrspieler wurde auf der Insel bereits als der kommende Virgil van Dijk bezeichnet. In den vergangenen beiden Spielzeiten sammelte der U20-Nationalspieler vorwiegend in der U21 wichtige Spielpraxis. Und auch das erfolgreich. Der 20-Jährige fühte das Team zum Youth Cup und wurde als erster Abwehrspieler zum Spieler des Jahres in der Premier League 2 ausgezeichnet. In der Saison 2024/2025 kam der Rechtsfuß auch sechs Mal für das Team von Pep Guardiola zum Einsatz und sammelte dabei sowohl zwei Einsätze in der Premier League als auch zwei in der Champions League. Gerade sein ruhiges Auftreten im aufgeheizten Duell gegen Sporting Lissabon beeindruckte.
Schnell, dominant, kopfballstark
So wirklich passen die Entwicklung in Manchester und die Zeit bei Celtic nicht zusammen. Das Pflaster in Glasgow ist dieser Tage ein unruhiges. Nach der Entlassung von Brendan Rodgers im Oktober feierte Celtic unter Interimstrainer Martin O’Neill fünf Siege in Folge. Dennoch wurde mit Wilfried Nancy ein neuer Coach verpflichtet, unter dem es dann aber wieder so gar nicht laufen wollte. Unter keinem der Trainer bekam Simpson-Pusey wirklich die Chance, sich zu zeigen. Und das, obwohl gleich mehrere Abwehrspieler ausfielen. Dabei klingt das Anforderungsprofil durchaus vielversprechend.
Simpson-Pusey besticht durch seine Athletik und Physis. Mit seiner Größe, Robustheit und guten Grundschnelligkeit bringt der 20-Jährige ideale Voraussetzungen für das Spiel in der Bundesliga mit. Er ist zweikampfstark, agiert kompromisslos im direkten Duell und zeigt ein gutes Timing im Tackling. „Wenn man in einem entscheidenden Eins-gegen-Eins den Ball als letzter Mann zurückerobert, ist das ein unglaubliches Gefühl. Es ist, als würde man ein Tor schießen, aber eben doch keins“, sagte der Abwehrspieler einst, betonte aber gleichzeitig seine Stärken in der Luftverteidigung und beim Kopfballspiel – eine mögliche Verstärkung bei der Verteidigung von Standards. Der Rechtsfuß gilt als passsicher und spielstark im Spielaufbau.
Geprägt durch die City-Schule fühlt er sich mit dem Ball am Fuß wohl, kann das Spiel aus der letzten Linie eröffnen und spielt auch die vertikalen Pässe zwischen die Linien. Diese Fähigkeiten passen gut zu einem spielorientierten Ansatz, wie ihn der FC unter Lukas Kwasniok anstrebt. „Jahmai ist ein schneller, dominanter Innenverteidiger. Er ist ein starker Verteidiger, kann aber auch den Ball sehr gut nach vorne treiben, wenn wir das Spielfeld beackern“, sagte Rodgers nach der Verpflichtung. Vor seiner Zeit zu Celtic hat sich der Abwehrspieler zu einem modernen Defensivspieler weiterentwickelt, der auch auf der Sechs und auf der rechten Verteidigerposition spielen kann.
Soforthilfe oder Entwicklungsspieler?
Allerdings bringt der Engländer für sein noch junges Alter naturgemäß auch Schwächen mit. Neben der Entscheidungsfindung unter hohem Druck und dem Stellungsspiel gegen routinierte Stürmer wurden immer mal wieder seine Konstanz und die Konzentrationsfähigkeit bemängelt. Der größte Unsicherheitsfaktor dürfte aber die fehlende Erfahrung im Profifußball sein. In seiner bisherigen Laufbahn konnte Simpson-Pusey seine Qualität noch nicht auf dem höchsten Niveau konstant beweisen. Insofern darf die Frage durchaus erlaubt sein, ob der 20-Jährige dem FC sofort weiterhelfen wird. Eine Verstärkung in die Breite ist der Abwehrspieler allemal und eine spannende Option für die Zukunft. Denn in der Defensive kann der englische Youngster zahlreiche Rollen übernehmen – unabhängig der Dreier- oder Viererkette.
Obwohl Simpson-Pusey durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Kilian, Hübers und Joel Schmied sowie der Rotsperre von Rav van den Berg womöglich schon in den ersten beiden Partien gegen Heidenheim und Bayern ein ernsthafter Kandidat für einen Platz in der Startelf sein könnte, liegt der Mehrwert seines Transfers jedoch klar im Entwicklungspotenzial. Der FC könnte dem jungen Engländer regelmäßige Einsatzzeiten auf hohem Niveau bieten und gleichzeitig von einem Spieler profitieren, der mittelfristig den nächsten Schritt gehen und sportlich wie wirtschaftlich an Wert gewinnen kann. Der Marktwert des Spielers liegt bei rund vier Millionen Euro, die Ablöse der Kaufoption wird bei dem Potenzial nicht niedrig sein.
Mit dem Trainingslager an der Costa Blanca beginnt für den FC das Jahr 2026. Damit das nicht ähnlich turbulent wie die vergangene Spielzeiten wird, müssen die Kölner sofort liefern. Ein Fehlstart im Januar würde für Katerstimmung an Karneval sorgen. Ein Kommentar zum Jahresauftakt des 1. FC Köln.
Im Winter-Trainingslager an der Costa Blanca bereiten sich die Geißböcke auf das Unterfangen Klassenerhalt vor. Viel Zeit bleibt nicht und die kommenden Aufgaben sind richtungsweisend. Ein Kommentar zum Jahresauftakt des 1. FC Köln.
In welche Richtung läuft es für Lukas Kwansiok und den 1. FC Köln?
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Über die Sinnhaftigkeit eines Winter-Trainingslagers lässt sich sicherlich trefflich streiten. Gerade wenn die Vorbereitungszeit nach der ohnehin kurzen Winterpause ebenfalls nur wenige Tage, eigentlich eine originäre Vorbereitungswoche bedeutet. Ob die an der Costa Blanca mehr Sinn macht als am Geißbockheim, darf natürlich hinterfragt werden. Doch schon alleine die aktuellen Witterungsbedingungen geben den Planern der Vorbereitung recht – auch, wenn für Sonntag und Montag teils heftiger Regen über La Nucia angekündigt ist. Immerhin sind die Plätze bespielbar und Trainingseinheiten müssen nicht aufgrund von Frost verschoben werden. Dennoch begibt sich nur rund ein Drittel der Bundesligaclubs auf eine Reise zur Vorbereitung ins Ausland.
Die kommenden Wochen haben es in sich
Lukas Kwasniok geht es vor allem darum, sein Team auf die bevorstehenden Aufgaben in den kommenden Wochen und Monaten vorzubereiten sowie eine Einheit aus der Mannschaft zu formen, die sich auf den Kampf um den Klassenerhalt einschwört. Am ganz großen Rad will und kann der Coach in der kurzen Zeit nicht drehen. Denn der FC wird sofort liefern müssen. Bereits die ersten Wochen sind richtungsweisend. Das Auswärtsspiel in Heidenheim, das Heimspiel gegen Mainz, dazwischen die Begegnung gegen den Rekordmeister – zwei der kommenden drei Duelle finden gegen die direkte Konkurrenz statt. Punkten ist da eigentlich schon Pflicht. Denn der Trend vor der Winterpause mit nur zwei Punkten aus den vergangenen sechs Spielen ist bedenklich, gerade weil sich darunter auch vier Gegner auf Augenhöhe befunden haben.
Die vom Kölner Coach als „Highlight-Spiele“ deklarierten Begegnungen waren viel, aber aus ergebnistechnischer und sportlicher Sicht sicherlich keine Höhepunkte. Die Anfangseuphorie ist längst verblasst, der Startpuffer nahezu aufgebraucht. Bei vielen Fans hat sich zuletzt Frust und Sorge breit gemacht, in den Sozialen Medien wächst die Kritik am Trainer. Sollte sich der Negativtrend bestätigen, ziehen kurz vor Karneval bedrohliche Wolken über dem Geißbockheim auf. Ein Szenario, das die FC-Verantwortlichen sicherlich um jeden Preis verhindern wollen. Auch deswegen befindet sich die erste Neuverpflichtung im wahrsten Sinne des Wortes im Anflug, soll Anfang der Woche in Spanien Mannschaft und Coach kennenlernen.
Für die FC-Verantwortlichen heißt es also auf mehreren Ebenen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das gilt für den Trainer genauso wie für die sportliche Leitung. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines Trainingslagers an der Costa Blanca spielt da sicherlich nicht die größte Rolle.
Bekommt der FC bald schon Zuwachs im Trainingslager in Spanien? Der 1. FC Köln steht offenbar kurz vor der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey. Der Innenverteidiger soll am Sonntag zum Medizincheck nach Köln reisen.
Schon am Neujahrstag hatte es sich angedeutet, nun könnte es ganz schnell gehen. Der 1. FC Köln steht offenbar kurz vor der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey. Das berichtet die „Sun„. come-on-fc.com kann den Bericht bestätigen.
Jahmai Simpson-Pusey im Trikot von Manchester City (Foto: Carl Recine/Getty Images)
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Am Samstagnachmittag traf Ulf Sobek im Trainingslager in La Nucia ein. Der Vizepräsident und Thomas Kessler hatten viel zu besprechen, diskutierten und telefonierten. Möglicherweise waren die aktuellen Entwicklungen ein Thema. Denn offenbar stehen die Geißböcke unmittelbar vor der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey. Wie die englische „Sun“ berichtet, steht dem Deal wohl nur noch der Medizincheck im Weg. „Alle wichtigen Details“ seien geklärt, heißt es in der Meldung des Boulevardblattes. Come-on-fc.com kann die Meldung bestätigen. Der FC wird den Innenverteidiger bis zum Ende der Saison ausleihen. Nach Informationen von come-on-fc.com hat Köln eine Kaufoption vereinbart. Mit großer Wahrscheinlichkeit reist der Abwehrspieler dann auch relativ schnell nach Spanien nach, um sich mit der Mannschaft und dem Trainer vertraut zu machen.
Leihe nach Schottland hat nicht funktioniert
Wie berichtet, steht der 20-Jährige aktuell bei Manchester City unter Vertrag. Noch in der vergangenen Saison war Simpson-Pusey Teil des Kaders von Star-Trainer Pep Guardiola. Für die Profis kam der ehemalige U-Nationalspieler Englands auch einige Male zum Einsatz. Um aber viel Spielpraxis zu sammeln und den nächsten Schritt zu gehen, wurde der Innenverteidiger im Sommer an Celtic Glasgow verliehen. Dort stand der Abwehrspieler in der laufenden Spielzeit aber nur ein einziges Mal auf dem Feld, und das für eine gute Stunde. In der Regel stand der 20-Jährige noch nicht einmal im Kader der Profis. Auch deswegen hat Manchester die Leihe abgebrochen und nach einer Alternative für den Innenverteidiger gesucht. Und diese nun offenbar gefunden.
Der Abwehrspieler gilt in England als großes Talent, wurde von Guardiola in der jüngeren Vergangenheit immer wieder in höchsten Tönen gelobt. „Wir haben einen Innenverteidiger, der uns in Zukunft, in den nächsten Jahren, helfen wird. Ich bin wirklich zufrieden“, hatte der City-Coach in der Vergangenheit gesagt. Simpson-Pusey wurde bei Manchester City ausgebildet, gewann zwei Mal die englische Junioren-Meisterschaft. Noch im Mai wurde der Innenverteidiger bei transfermarkt.de auf einen Marktwert von fünf Millionen Euro geschätzt, nach dem letzten Update sind es immer noch vier Millionen. Für den FC käme wohl aktuell „nur“ eine Leihe in Frage. Neben dem FC waren auch Straßburg, der FC Parma sowie einige Clubs aus der britischen Championship an dem Abwehrspieler interessiert.