Bisher viele Experimente: Lukas Kwasniok hat seine Startelf noch nicht gefunden

Luca Waldschmidt im Testspiel gegen Vitesse Arnheim
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Bisher viele Experimente: Lukas Kwasniok hat seine Startelf noch nicht gefunden

Bis jetzt hat Lukas Kwasniok in den Testspielen viel experimentiert. Auch im Test gegen Vitesse Arnheim war entgegen seiner Ankündigung eher noch keine Stammaufstellung erkennbar beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok muss seine Startelf noch finden.

Ein Testspiel gegen Atalanta Bergamo hat der FC in der Vorbereitung noch. Dabei steht eines fest beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok muss seine Startelf noch finden. Denn noch ist unklar, wer am Ende auf welchen Positionen das Vertrauen des Trainers bekommt, der schon viel in den bisherigen Begegnungen ausprobiert.

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Fünf Testspiele hat der FC in der Vorbereitung bereits absolviert und jedes Mal eine unterschiedliche Mannschaft aufgeboten. Denn bis jetzt hat Lukas Kwasniok sehr viel experimentiert. Vor der Partie gegen Vitesse Arnheim hatte der Trainer dann aber angekündigt, dass die Aufstellung ein Hinweis sein würde, wer zu dem Stammspielern gehören könnte. „Wir werden die Spielzeit erhöhen. Jeder bekommt dann 60 Minuten und dann nähern wir uns immer mehr einer vermeintlichen Startelf an“, so der Coach. Nach dem Spiel lässt sich jedoch konstatieren, dass die erste Elf gegen den niederländischen Zweitligisten wohl eher nicht auch in der Bundesliga zum Einsatz kommen wird.

Abwehr-Experiment misslingt

Denn gerade in der Verteidigung hat Kwasniok doch wieder experimentiert. So stellte er in der ersten Hälfte mit Timo Hübers nur einen einzigen etatmäßigen Innenverteidiger auf. Die anderen beiden Positionen in der Dreierkette wurden von den eigentlichen Außenverteidigern Leart Pacarada und Sebastian Sebulonsen besetzt. Was nicht sonderlich gut funktioniert, sodass der FC nach 40 Minuten mit 0:3 zurücklag. „Die Ausrichtung war sehr offensiv gewählt und durch diese Fehlerhäufigkeit im Spielaufbau ist es uns zu Beginn auch schon um die Ohren geflogen“, erklärte Kwasniok seine Aufstellung. Auch offenbarte der Trainer, dass er schon den Gedankengang verfolgt hatte, „den Gegner im letzten Drittel zu bespielen.“ Abgesehen davon, dass es gegen Arnheim nicht gut geklappt hat, wird eine solche Herangehensweise für die Kölner in der Bundesliga nicht möglich sein. Als Aufsteiger wird der Verein in den meisten Partien eher Außenseiter sein. Kein Gegner wird auf dem Niveau agieren, dass die Domstädter ihn ins letzte Drittel drängen können. Das wäre nur vielleicht am Ende eines Spiels kurzzeitig möglich, wenn die Geißböcke etwa zurückliegen. Mit einer solchen Startelf wird der FC in der höchsten deutschen Spielklasse aber nicht auflaufen können.

Dazu kommt, dass Kwasniok auch noch nicht genau weiß, welche Rolle zum Beispiel für Neuzugang Marius Bülter die richtige ist. „Aber ich weiß jetzt in der Kürze der Zeit noch nicht, wie ich ihn am besten einbauen kann. Wird es eine Doppelspitze, mit drei vorne, mehr auf dem Flügel? Das wird sich jetzt zeigen“, sagte er nach dem Arnheim-Spiel. Außerdem kommt mit Kristoffer Lund noch ein neuer Linksverteidiger dazu, der auch ein Kandidat für die Startelf sein kann. Und auch weitere Transfers sind geplant, vor allem auf der Innenverteidiger-Position.

Spiel gegen Atalanta könnte eine Richtung geben

Die Aufstellung am vergangenen Sonntag dürfte daher nicht sonderlich viel mit der Mannschaft zu tun haben, die Kwasniok in der Bundesliga aufs Feld schicken wird. Langsam sollte der Coach sich allerdings auf eine mögliche Startelf festlegen, damit diese sich für den Saisonstart einspielen kann. Daher ist zu erwarten, dass das letzte Testspiel der Sommervorbereitung am kommenden Samstag gegen Atalanta Bergamo mehr Aufschluss liefern wird. In dem Härtetest gegen den Europa League-Sieger 2024/25 wird der FC nämlich der Außenseiter sein, wie eben auch häufig in der Bundesliga. Und bis dahin hat Kwasniok vielleicht schon eher eine Idee, wie er Bülter am besten einbinden kann und auch bereits Lund in ein paar Trainingseinheiten gesehen.

Von wegen Backup… Darum könnte Kristoffer Lund für den 1. FC Köln sehr wichtig werden

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Von wegen Backup… Darum könnte Kristoffer Lund für den 1. FC Köln sehr wichtig werden

Seit Dienstag hat der FC einen neuen Abwehrspieler in seinen Reihen. Der gebürtige Däne dürfte dabei aber deutlich mehr als nur ein Backup für Leart Pacarada sein. Darum ist Kristoffer Lund für den 1. FC Köln eine Verstärkung.

Der FC hat seine achte Verstärkung für diesen Sommer perfekt gemacht. Die Vakanz auf der Linksverteidigerposition ist damit vorerst geschlossen. Der Neuzugang ist aber mehr als nur ein Backup. Darum ist Kristoffer Lund für den 1. FC Köln eine Verstärkung.

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Und dann ging es plötzlich ganz schnell. Am Montag konkretisierten sich die Gerüchte um Kristoffer Lund, am Dienstag nahm der Linksverteidiger erstmals am Training der Geißböcke teil. Und ganz offensichtlich kann Lund eine wichtige Rolle beim FC einnehmen. Zumindest ist er mehr als ein mögliches Backup für Leart Pacarada. Der in Dänemark geborene Lund durchlief diverse Jugendmannschaften des dänischen Topclubs FC Midtjylland, bevor er sich im Sommer 2021 nach zwei Spielen dem Profiteam des Esbjerg fB anschloss. Dort blieb der Linksverteidiger jedoch nur für einen Monat und wechselte im August 2021 zum schwedischen Erstligisten BK Häcken. Bei den Schweden gehörte Lund in seiner Premierensaison zunächst nicht zum Stammpersonal, sondern kam vorwiegend als Ersatzspieler zum Einsatz. Dies änderte sich jedoch in der zweiten Saison. Lund lief in 25 Ligaspielen auf und bereitete dabei sechs Treffer vor.

Lund wird US-Nationalspieler

In der Saison 2023 konnte Lund an diese Form anknüpfen und zog so gleich mehrere Interessenten an. Im Sommer 2023 wechselte der Linksverteidiger dann für 2,7 Millionen Euro zum italienischen Zweitligisten Palermo FC, bei dem er sofort zu den absoluten Leistungsträgern zählte und in wettbewerbsübergreifend 37 Pflichtspielen zwei Tore und vier Vorlagen auf seinem Konto verbuchte. Auch in der vergangenen Spielzeit gehörte Lund bei den Italienern zum Stammpersonal und kam in 33 Ligaspielen zum Einsatz. 2023 entschied sich Lund für einen Verbandswechsel von der dänischen zur US-amerikanischen Nationalmannschaft, für die er seitdem sieben Spiele absolvierte.

Stärken und Schwächen

Lund, der seine Rolle als Linksverteidiger sehr offensiv interpretiert, bringt einige Stärken mit. So besitzt der 23-Jährige sowohl eine gute Technik als auch ein gutes Passspiel. Dadurch beteiligt sich der Abwehrspieler immer wieder aktiv am Spielaufbau seiner Mannschaft und ist ein wichtiger Teil im Spielaufbau. Auch die Flanken gehören zu Lunds Stärken. In der Saison 2022 in der Allsvenskan gehörte er in der Statistik der meisten Hereingaben zu den besten Außenverteidigern. Ferner weist der Linksverteidiger ein gutes Stellungsspiel auf, womit er sowohl Räume schließen als auch Drucksituationen entschärfen kann. Zudem zeigt sich Lund auch in den Zweikämpfen sehr robust und bringt auch in der Luft eine gewisse Präsenz mit. In Interviews beschreibt sich der gebürtige Däne selbst als schnell, kämpferisch und energiegeladen. Und besitzt damit Attribute, die sich zum einen in seiner Spielweise widerspiegeln und zum anderen dem FC weiterhelfen würden.

Allerdings bringt der 23-Jährige neben den Stärken auch noch einiges an Verbesserungspotenzial mit. Zwar kam Lund in Italien als Stammspieler zum Einsatz, allerdings fehlte ihm häufig die nötige Konstanz. So gab es durchaus Phasen, in denen Lund seinem Potenzial hinterherhinkte. Zudem offenbart Lund noch einige Schwächen in Sachen Torgefahr. In der vergangenen Spielzeit sammelte Lund lediglich eine Torbeteiligung.

Der 23-Jährige ist ein moderner Außenverteidiger, der insbesondere durch seine Technik, sein Passspiel und seine Spielintelligenz glänzt. Lund ist mit 23 Jahren sicher auch noch formbar. Unterm Strich dürfte Lund ein echter Herausforderer für Leart Pacarada sein. Ebenso macht auch das Modell der Leihe mit einer anschließenden Kaufoption Sinn. Sollte Lund beim FC einschlagen, könnten die Kölner den gebürtigen Dänen ohne Probleme verpflichten. Das finanzielle sowie sportliche Risiko ist somit überschaubar.

Julian Pauli arbeitet am Comeback, doch die Innenverteidiger-Situation bleibt angespannt

Julian Pauli im Training des 1. FC Köln
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Julian Pauli arbeitet am Comeback, doch die Innenverteidiger-Situation bleibt angespannt

Mit Kristoffer Lund hat der FC bereits am Dienstag eine weitere Kaderbaustelle geschlossen. Weiteren Bedarf gibt es dennoch und er letzten Abwehrreihe beim 1. FC Köln: Kaderlücke trotz Comeback von Julian Pauli.

Neben dem Neuzugang Kristoffer Lund gab es am Dienstag zum Auftakt der nächsten Trainingswoche bei den Geißböcken eine weitere positive Personalie. Leichtes Aufatmen beim 1. FC Köln: doch es gibt weiterhin eine Kaderlücke trotz Comeback von Julian Pauli.

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Die Sorgenfalten auf der Stirn von Lukas Kwasniok waren sicher keine kleinen, als Julian Pauli vor zwei Wochen im Trainingslager in Bad Waltersdorf mit Luca Kilian aneinander gerasselt war und verletzt am Boden liegen blieb. Für den Shootingstar der vergangenen Spielzeit war die Woche in der Steiermark damit frühzeitig beendet. Pauli reiste zu weiteren Untersuchungen zurück nach Köln. Die Diagnose: Bänderriss im Sprunggelenk. Keine zwei Wochen später trainiert der Kölner Youngster wieder individuell und war am Dienstag auch schon wieder am Ball. Die konservative Behandlung hat es möglich gemacht, der Innenverteidiger arbeitet mit Hochdruck an seinem Comeback.

Immer noch eine kleine Strecke

Und die Rückkehr dürfte wohl auch sehnlich erwartet werden, denn die Verletzung von Pauli hat den Kölner Verantwortlichen noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie dünn der Kader gerade in der letzten Reihe besetzt ist. Mit Luca Kilian ist wohl und den kommenden Wochen – zumindest kurzfristig – nach zwei Kreuzbandrissen noch nicht zu rechnen. Timo Hübers sowie die positionsfremden Leart Pacarada und Sebastian Sebulonsen machten gegen Arnheim alles andere als einen guten Eindruck. Ob Dominique Heintz das Tempo der Bundesliga noch einmal mitgehen kann, wird ebenfalls in Frage gestellt. Der auffälligste Innenverteidiger war in der Vorbereitung bislang Joel Schmied, der wiederum in der vergangenen Zweitliga-Saison einige Fragezeichen hinterließ.



Nicht umsonst suchen die FC-Bosse nach wie vor einen weiteren Innenverteidiger. Dem Vernehmen nach hat Rav von den Berg aktuell die besten Katen künftig im FC-Trikot aufzulaufen. Aber auch der Name Keven Schlotterbeck hält sich hartnäckig am Geißbockheim. Das bevorstehende Comeback von Julian Pauli wird auf die Personalie allerdings keinen Einfluss haben. Denn schon vor der Verletzung des Youngsters hatten die Kölner Verantwortlichen eine Vakanz in der Innenverteidigung ausgemacht. Es ist sogar gut möglich, dass der FC noch einmal doppelt nachlegt. Für Pauli dürfte es also in naher Zukunft noch mehr Konkurrenz geben, für den Youngster steht aber ohnehin erst einmal nur die Rückkehr in die Mannschaft im Vordergrund. Bis dahin ist es auch immer noch eine kleine Strecke.

Training am Dienstagnachmittag beim 1. FC Köln: Neuzugang Kristoffer Lund direkt voll mit dabei – einige Spieler fehlen

Kristoffer Lund in seinem ersten Training beim 1. FC Köln
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Training am Dienstagnachmittag beim 1. FC Köln: Neuzugang Kristoffer Lund direkt voll mit dabei – einige Spieler fehlen

Am Dienstagnachmittag machte der FC die Verpflichtung von Kristoffer Lund offiziell. Und schon ein paar Minuten später ist der Neuzugang voll dabei beim 1. FC Köln: Kristoffer Lund absolviert seine erste Trainingseinheit. Einige andere Spieler fehlen jedoch.

Viel Anpassungszeit bleibt Neuzugang Kristoffer Lund nicht. Denn direkt nach der Verkündung seines Wechsel steht der Linksverteidiger schon auf dem Platz beim 1. FC Köln: Kristoffer Lund absolviert seine erste Trainingseinheit.

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Viel schneller kann man nach einem Wechsel nicht auf dem Platz stehen: Um 14:15 Uhr gab der 1. FC Köln am Dienstag bekannt, dass er Kristoffer Lund verpflichtet hat. Nichtmal eine halbe Stunde später war der Neuzugang auch schon beim ersten Training voll dabei. Trainer Lukas Kwasniok wird das bestimmt sehr begrüßen, da sich sein neuer Schützling sofort einleben und an das Kölner Spiel gewöhnen kann. Denn viel Anpassungszeit bleibt dem Linksverteidiger nicht. Schon in weniger als zwei Wochen steht für die Geißböcke das erste Pflichtspiel im Pokal gegen Jahn Regensburg an. Und für die Position links hinten hat der FC im Moment neben Lund nur Leart Pacarada im Kader. Es besteht also durchaus die Chance, dass sich der 23-Jährige direkt in die Startelf spielen kann.

Einige Spieler fehlen beim Training

Jetzt kann der US-Nationalspieler im ersten Training aber erstmal seine neuen Teamkollegen auf dem Platz kennenlernen. Auch wenn er bei einigen Spielern noch darauf warten muss. Denn mehrere Profis fehlen bei der Trainingseinheit am Dienstagnachmittag. So arbeiten Youssoupha Niang, Luca Klian und Julian Pauli in der Reha. Kilian muss sich nach seinem zweiten Kreuzbandriss noch weiter zurückarbeiten, Niang sich von seiner Schulterverletzung erholen, die er im Trainingslager erlitten hatte. Der Youngster war vor etwas über einer Woche operiert worden. Um eine OP herumgekommen war dagegen Julian Pauli, der sich in der Steiermark einen Bänderriss zugezogen hatte.

Wahrscheinlich gar nicht mehr kennenlernen wird Lund dagegen Steffen Tigges. Und der Grund dafür dürfte der Neuzugang selber sein. Denn Tigges hatte in der Vorbereitung als linker Schienenspieler ausgeholfen. Diesen Kaderplatz belegt nun aber der gebürtige Däne. Darum ist der eigentliche Stürmer vom Training für Gespräche mit einem anderen Verein freigestellt. Der 27-Jährige soll vor einem Abgang stehen, wahrscheinlich Richtung Ostwestfalen zum SC Paderborn (come-on-fc.com berichtete).

Der achte Streich: Linksverteidiger Kristoffer Lund wechselt zum 1. FC Köln

Kristoffer Lund wechselt zum FC (Foto: 1. FC Köln)
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Der achte Streich: Linksverteidiger Kristoffer Lund wechselt zum 1. FC Köln

Nach einigen Gerüchten ist es nun soweit und der FC hat einen neuen Linksverteidiger: Kristoffer Lund wechselt zum 1. FC Köln. Der 23-Jährige ist damit der achte Sommerneuzugang.

Es ist bereits der achte Streich der Kölner Verantwortlichen: Kristoffer Lund wechselt zum 1. FC Köln. Der Neuzugang von Palermo FC soll die Vakanz auf der Linksverteidiger-Position bei den Geißböcken schließen.

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Die Verhandlungen waren schwierig und sollten einmal sogar schon abgebrochen worden sein. Jetzt haben die Kölner nach langem Warten aber doch den gesuchten Linksverteidiger verpflichtet: Kristoffer Lund kommt zum 1. FC Köln. Zunächst wird der Spieler für ein Jahr von seinem vorherigen Verein Palermo FC aus der zweiten italienischen Liga ausgeliehen. Im Anschluss besitzen die Geißböcke aber eine Kaufoption. Nach den Transfers von Ragnar Ache, Isak Johannesson, Jakub Kaminski, Tom Krauß, Ron-Robert Zieler, Sebastian Sebulonsen und Marius Bülter ist der 23-Jährige bereits der achte Neuzugang beim FC.

Zweite Linksverteidiger im Kader

Mit der Verpflichtung rüstet der 1. FC Köln seinen Kader weiter für die Bundesliga auf. Lund schließt dabei die lange offene Planstelle links hinten. Bis jetzt hatten die Kölner für diese Position nämlich nur Leart Paqarada im Kader. So haben in den Testspielen auf der linken Schiene auch schon Linton Maina und Steffen Tigges aushelfen müssen. Mit dem US-Nationalspieler hat der FC nun einen weiteren gelernten Spieler für die Schienenspieler-Rolle. „Kristoffer bringt genau das Profil mit, das wir uns für die linke Außenbahn wünschen. Er vereint defensive Stabilität mit offensivem Zug nach vorne und überzeugt mit einer Mentalität, die unsere Anforderungen an diese Position ideal ergänzt. Trotz seines jungen Alters bringt er bereits wertvolle Länderspielerfahrung mit. Durch seine Dynamik erweitert er unsere Möglichkeiten auf der linken Seite. Mit seiner Verpflichtung erhöhen wir gezielt die Qualität und den Wettbewerb auf der Linksverteidigerposition – das ist ein wichtiger Baustein in unserer Kaderstruktur“, sagt FC-Sportdirektor Thomas Kessler.

Lund selber möchte bei den Kölnern in der Bundesliga den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. An Köln beeindruckt ihn besonders die Wucht des Vereins: „Als ich von dem Angebot gehört habe, habe ich mir den FC direkt näher angeschaut – es ist ein großer Traditionsclub mit Geschichte und einer großartigen Fanbase. Dazu kamen sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen. Und Köln spielt in der Bundesliga, die zu den besten Spielklassen in Europa zählt. Dafür fühle ich mich bereit und möchte mich hier beweisen – deshalb habe ich mich für den FC entschieden.“

Stammspieler in der zweiten italienischen Liga

In der abgelaufenen Saison war Lund bei Palermo FC Stammspieler in der zweiten italienischen Liga. So kam er auf 33 Einsätze, in denen ihm ein Tor gelang. Diesen offensiven Output soll der 23-Jährige nun beim FC natürlich möglichst steigern. Dass er aber trotzdem für die Rolle als offensiver Schienenspieler in Lukas Kwasnioks System mit Dreier- beziehungsweise Fünferkette, zeigt sich an seinen Stärken. So kreiert der 23-Jährige viele Schusssituationen für seine Mitspieler. Der Linksverteidiger schlägt gerne Flanken und trägt den Ball oft nach vorne. Und auch wenn er zwar nicht viele Pässe spielt, sind diese meistens nach vorne und überbrücken das Spielfeld. Dabei hat er jedoch leichte Schwächen in der Defensive, die durch die Fünferkette aber besser aufgefangen werden können. Auch kennt Lund die Rolle als Schienenspieler bereits, da Palermo in der abgelaufenen Saison auch mehrmals mit einer Fünferkette gespielt hat. Spannend wird aber sein, wie schnell er sich an das höhere Niveau in der Bundesliga anpassen kann.

Am Dienstagnachmittag nicht beim Training: Steffen Tigges steht vor einem Abgang vom 1. FC Köln

Steffen Tigges im Testspiel gegen Fortuna Köln
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Am Dienstagnachmittag nicht beim Training: Steffen Tigges steht vor einem Abgang vom 1. FC Köln

Am Dienstagnachmittag fehlt er bereits beim Training: Steffen Tigges steht beim 1. FC Köln vor dem Abgang. Auslöser ist wohl die bevorstehende Verpflichtung von Kristoffer Lund.

In der Vorbereitung hat Steffen Tigges noch mehrmals als Linksverteidiger ausgeholfen. Jetzt hat der FC mit Kristoffer Lund bald einen neuen Spieler für diese Position. Das hat auch Konsequenzen für den 27-Jährigen: Steffen Tigges steht beim 1. FC Köln vor dem Abgang.

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Wenn die Kölner Spieler am Dienstagnachmittag auf den Trainingsplatz kommen, wird ein Spieler fehlen: Steffen Tigges nimmt nicht am Training des 1. FC Köln teil. Der 27-Jährige ist nach come-on-fc.com-Infomationen vom FC freigestellt. So kann er Gespräche mit einem anderen Verein über einen Wechsel führen. Damit könnte der gelernte Stürmer ein Jahr vor Vertragsende die Geißböcke verlassen und nochmal eine kleine Ablöse einbringen.

Lund-Transfer wohl als Auslöser

Bereits am Anfang der Transferphase galt Tigges zusammen mit seinen Sturmkollegen Sargis Adamyan und Florian Dietz als einer der größten Abgangskandidaten. In der Vorbereitung bekam der 27-Jährige jedoch als einziger des Trios eine Chance von Trainer Lukas Kwasniok – überraschenderweise als Linksverteidiger. So spielte er in allen bisherigen Testspielen auf der linken Schiene und übernahm diese Position auch im Training. Daher war darüber spekuliert worden, ob der eigentliche Angreifer in dieser Rolle unter dem neuen Coach vielleicht doch eine Zukunft haben könnte.

Das scheint sich jetzt aber eher erledigt zu haben. Grund dafür ist wohl der bevorstehende Transfer von Kristoffer Lund für die Planstelle links hinten. Der hat heute bereits seinen Medizincheck absolviert und soll wohl bald als Neuzugang vorgestellt werden. Damit haben die Kölner neben Leart Pacarada einen weiteren gelernten Linksverteidiger im Kader. Das führt dazu, dass Tigges nicht mehr auf dieser Position als Aushilfe gebraucht wird. Somit wäre der Weg frei für einen Wechsel. Zuletzt soll es Interesse des SC Paderborn gegeben haben. Zu den Ostwestfalen scheint es ihn auch jetzt zu ziehen. Dort wäre der 27-Jährige in seiner eigentlichen Stammrolle als Stürmer eingeplant. Bei einem Abgang wäre der FC bestimmt froh, wenn er sich vor allem Tigges Gehalt einsparen könnte.

Mut zur Lücke beim 1. FC Köln oder doch eher Kaderlücken?

Lukas Kwasniok coacht beim Testspiel gegen Fortuna Köln
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Mut zur Lücke beim 1. FC Köln oder doch eher Kaderlücken?

Fünf Testspiele, fünf unterschiedliche Herangehensweisen – FC-Trainer Lukas Kwasniok sorgt bei seinen Aufstellungen für die ein oder andere Überraschung. Bei Spielern wie Tom Krauß scheint das zu funktionieren, aber: Nicht alle Experimente gehen beim 1. FC Köln auf.

Linton Maina als Schienenspieler, Tom Krauß als Innenverteidiger und auch weitere Spieler auf ungewohnten Positionen. Lukas Kwasniok beweist Mut zur Lücke, aber: Nicht alle Experimente gehen beim 1. FC Köln auf.

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In zwei Wochen startet der 1. FC Köln mit dem Pokalspiel beim Drittligisten SSV Jahn Regensburg in die neue Spielzeit. Zuvor steht für die Kölner mit dem Spiel gegen Atalanta Bergamo noch ein weiterer wichtiger Test auf dem Programm. FC-Coach Lukas Kwasniok ist aktuell bei der Suche nach der Startelf noch in der Findungsphase. Denn bei genau dieser gibt es noch einige Fragezeichen. Aktuell fällt auf, dass der Coach Spieler nicht nur auf ihren etatmäßigen Positionen, sondern auch in ungewohnten Rollen einsetzt.

Kwasniok wagt Experimente

Manche gespielte Formation dürfte den ein oder anderen FC-Fan in der jüngeren Vergangenheit überrascht haben. So agierten unter anderem die beiden Offensivspieler Steffen Tigges und Linton Maina schon als linke Schienenspieler in einer Dreier- bzw. Fünferkette. Insbesondere Maina machte seine Sache recht ordentlich, brachte auch mit seinem Tempo gemeinsam mit Jakub Kaminski viel Power auf die linke Seite, offenbarte aber auch einige Schwächen in der Rückwärtsbewegung. Doch auch in der Zentrale wagte sich Kwasniok zu einem Experiment. Sowohl gegen Leicester als auch gegen Siegburg und Arnheim spielte Sommerneuzugang Tom Krauß, der normalerweise im zentralen Mittelfeld zu Hause ist, auf der Position des zentralen Innenverteidigers der Dreierkette. Trotz der Tatsache, dass der 24-Jährige in seiner bisherigen Karriere noch nie in dieser Rolle zum Einsatz gekommen war und vom Profil her auch eher ein Achter als ein Sechser ist, machte er seine Sache sehr abgeklärt.

Eric Martel spielte in diesem Konstrukt eine überraschend offensive Rolle. Unter Gerhard Struber war es noch der ehemalige U21-Nationalspieler, der in der Dreierkette die zentrale Rolle einnahm – und das durchaus überzeugend. Ob die Arbeitsverteilung zwischen Krauß und Martel auch beim Saisonstart so aussehen wird, werden die kommenden Testspiele zeigen. Allerdings bringen die beiden Akteure dem FC auch eine gewisse taktische Variabilität mit. So kann Kwasniok innerhalb des Spiels ohne Probleme zwischen einer Dreier- und einer Viererkette wechseln. Während bei der Option mit einer Dreierkette einer der ehemaligen Leipziger in der Mitte der Dreierkette aufläuft, würden die beiden in einer Viererkette aller Voraussicht nach nebeneinander auf einer Doppel-Sechs agieren, bei der nach jetzigem Stand Krauß den Defensiv- und Martel den Offensiv-Part übernehmen würde.

Nicht alle Versuche glücken

Zudem können die Mittelfeldspieler ihre Aufgaben auch schnell innerhalb des Spiels wechseln und den Gegner so vor Probleme stellen. Egal, wie sich Kwasniok am Ende entscheidet, hat der FC mit Krauß und Martel zwei Spieler, die ihre Stärken im Laufen, Kampf und Zweikampf besitzen, aber auch gut mit dem Ball umgehen und sich somit auch ins Offensiv- und Kombinationsspiel einbinden können.

Für ein ebenfalls überraschendes Experiment sorgte Kwasniok am Sonntag beim Vorbereitungsspiel gegen Arnheim, als der Trainer nur einen etatmäßigen Innenverteidiger im ersten Abschnitt aufstellte. Der Plan, den Gegner im Schlussdrittel nach Belieben zu bespielen, ging nach hinten los. Und die Kölner Hintermannschaft war eindeutig überfordert. Sicherlich aufgrund individueller Fehler, aber auch, weil einige Spieler mit ihren Positionen ganz offensichtlich fremdelten. So hatten sowohl Sebastian Sebulonsen als auch Leart Pacarada ihre Probleme in der Innenverteidigung genauso wie Jan Thielmann als verkappter Rechtsverteidiger. So scheinen einige Versuche durchaus aufzugehen, an anderen Stellen waren die Experimente alles andere als glücklich.

Debüt des „Königstransfers“: Darum wollte Lukas Kwasniok Marius Bülter unbedingt beim 1. FC Köln haben

Marius Bülter im Test gegen Vitesse Arnheim
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Debüt des „Königstransfers“: Darum wollte Lukas Kwasniok Marius Bülter unbedingt beim 1. FC Köln haben

Erst seit vergangenen Donnerstag ist Marius Bülter ein FC-Profi. Gegen Vitesse Arnheim debütierte er dann auch sofort – und das direkt in der Startelf. Sein neuer Trainer ist überzeugt vom Neuzugang beim 1. FC Köln: Darum wollte Lukas Kwasniok Marius Bülter unbedingt holen.

Für knapp unter einer Millionen Euro holte der FC vergangen Donnerstag Marius Bülter in die Domstadt. Dort soll der Offensivspieler die Vakanz im Angriff beheben. Sein Trainer begrüßt den Transfer des 32-Jährigen zum 1. FC Köln: Darum wollte Kwasniok Marius Bülter unbedingt holen.

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Erst ein paar Tage hat Marius Bülter mit seiner neuen Mannschaft trainiert. Trotzdem beorderte ihn Trainer Lukas Kwasniok im Testspiel gegen Vitesse Arnheim direkt in die Startelf. Und auch wenn der 32-Jährige noch eher unauffällig blieb, deutete er nicht nur mit seiner Einsatzbereitschaft schon an, warum ihn der 1. FC Köln geholt hat. Und beim FC sind sie definitiv überzeugt von ihrem Neuzugang. So bezeichnete der frühere FC-Stürmer Mark Uth den Angreifer vor dem Spiel im Livestream des 1. FC Köln als „Königstransfer“: „Seine Qualität und sein Tempo, seine Haken und sein Torabschluss, die braucht es in der Bundesliga. Und er hat es schon bewiesen, dass er es kann.“ Auf insgesamt 146 Bundesliga-Partien mit 27 Toren und zehn Vorlagen kommt Bülter bereits.

Erfahrung, aber trotzdem Explosivität

Das war auch für seinen Trainer einer der entscheidenden Gründe, warum er ihn unbedingt haben wollte. „Das war auch schon ein absoluter Wunsch innerhalb des Trainerteams, auch nochmal jemanden dazu zu bekommen, der die Bundesliga kennt, der mit 32 aber nicht auf dem Weg nach unten ist, weil er erst seit vier, fünf Jahren in der Bundesliga ist. Das heißt, die Knochen haben noch nicht ganz soviel abbekommen. Der kann nochmal zwei, drei gute Jahre gehen und diese Energie, Explosivität und körperliche Wucht bringt uns weiter“, so Kwasniok nach dem Testspiel. Dabei gibt Bülter seinem neuen Coach mit seiner Variabilität auch einige neue Optionen. So kann der Angreifer auf eigentlich jeder Position in der Offensive spielen.

Das führt auch dazu, dass der Trainer erst noch Bülters ideale Position beim FC finden muss: „Aber ich weiß jetzt in der Kürze der Zeit noch nicht, wie ich ihn am besten einbauen kann. Wird es eine Doppelspitze, mit drei vorne, mehr auf dem Flügel? Das wird sich jetzt zeigen.“ Die Doppelspitze mit Luca Waldschmidt zusammen gegen Arnheim hat aber noch nicht so gut funktioniert. Das könnte aber auch daran liegen, dass Kwasniok seine Mannschaft bisher in einem 3-4-2-1-System spielen ließ. Der Zweiersturm ist daher noch nicht so einstudiert und die Spieler müssen sich etwas anders auf dem Platz verhalten. Auch kam durch die Umstellung etwa Sebastian Sebulonsen auf der für ihn ungewohnten Position als rechter Innenverteidiger in der Dreierkette zum Einsatz, was eher weniger seinen Qualitäten entspricht. Es liegt daher noch Arbeit vor dem Coach, um das beste System für seine Mannschaft zu finden oder die Doppelspitze weiter einzustudieren.

Noch Eingewöhnungszeit für den Neuzugang

Trotzdem ist Kwasniok überzeugt, dass Bülter der Mannschaft weiterhelfen wird. Sobald der Offensivspieler die Abläufe kenne und angekommen sei, würde der 32-Jährige seine Stärken ausspielen: „Deswegen gibt man ihm jetzt auch noch ein, zwei Wochen und dann wird er zum Pflichtspielauftakt gegen Regensburg auf einem Top-Niveau sein hoffentlich.“ Und bis dahin sollte auch der Trainer genauer wissen, wie er seinen Neuzugang besser einbinden kann und was dabei das beste System für die Kölner Mannschaft ist.

Medizincheck am Dienstag: Kristoffer Lund vor Wechsel zum 1. FC Köln

Kristoffer Lund wechselt wohl zum 1. FC Köln
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Medizincheck am Dienstag: Kristoffer Lund vor Wechsel zum 1. FC Köln

Der FC steht offenbar unmittelbar vor der nächsten Neuverpflichtung. Kristoffer Lund wechselt wohl zum 1. FC Köln. Der Medizincheck soll für den Dienstag bereits anberaumt sein.

Sieben Spieler haben die Geißböcke in diesem Sommer bereits verpflichtet, nun folgt offenbar der achte Streich. Kristoffer Lund wechselt wohl zum 1. FC Köln. Laut „Sky“ ist für Dienstag schon der Medizincheck anberaumt.

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Lange war es still geworden um Kristoffer Lund, nun nimmt der Transfer noch einmal richtig Fahrt auf und könnte schon in den kommenden Stunden abgewickelt sein. Denn wie der TV-Sender „Sky“ am Montagabend berichtet, stehen die Kölner unmittelbar vor der Verpflichtung des Abwehrspielers. Damit würden die Kölner eine weitere Baustelle schließen. Denn gerade die zweite Position als Linksverteidiger ist nicht vergeben. Laut „Sky“ ist der Medizincheck für Lund bereits für den Dienstag anberaumt. Der US-Nationalspieler soll zunächst geliehen werden, der FC besitzt aber dann wohl eine Kaufoption. Der 23-Jährige hat bei Palermo FC noch Vertrag bis 2027. Die Kölner waren schon vor Wochen an dem Linksverteidiger interessiert, doch zwischenzeitlich hatte sich der Zweitligist nicht mehr bei den Kölner Verantwortlichen gemeldet.

Leihe mit Kaufoption

Corriere dello Sport hatte bereits am Montagmittag berichtet, dass das Interesse der Kölner konkreter wurde, die beiden Vereine die Verhandlungen wieder aufgenommen hätten. Und das offenbar mit Erfolg. Für eine mögliche spätere Verpflichtung wird der FC wohl auch tief in die Tasche greifen müssen. Der italienische Zweitligist wolle aber dem dänischen Linksverteidiger, der auch die US-Staatsbürgerschaft besitzt, keine Steine in den Weg legen. So seien sie offen, wenn der 23-Jährige eine neue Herausforderung in Deutschland wahrnehmen möchte, auch wenn der Club mit ihm zufrieden sei, heißt es. Mit Tommaso Augello hat der Verein allerdings einen erfahrenen und starken Konkurrenten für links hinten verpflichtet, der wohl als Stammspieler eingeplant ist und so Lund den Rang ablaufen könnte. Spätestens seit dem Abgang von Max Finkgräfe sucht der FC nach einem Backup für Pacarada.

Der Kölner-Transferkandidat war im Sommer 2023 für eine Ablöse von kolportieren 2,7 Millionen Euro von BK Häcken nach Italien gewechselt. In den vergangenen zwei Jahren war Lund Stammspieler in der zweiten italienischen Liga. Der Linksverteidiger bestritt 68 Partien, in denen ihm drei Tore und drei Vorlagen gelangen. Dabei wurde er auch immer mal wieder als linker Mittelfeldspieler eingesetzt, kann also auch etwas offensiver agieren. Damit passt er gut in die Schienenspieler-Rolle in Kwasnioks Dreier- beziehungsweise Fünferketten-System. Seinen offensiven Output was Tore und vor allem Vorlagen angeht, müsste der 23-Jährige dafür aber nochmal steigern. Mit Lund hätte der FC in diesem Sommer acht Spieler verpflichtet. Auch Derrick Köhn und Rav van den Berg sind weiterhin ein Thema beim FC.

Früherer Saisonstart als der FC: So ging es für die Leih- und einige Ex-Spieler des 1. FC Köln los

Elias Bakatukanda und Rasmus Carstensen vom 1. FC Köln.
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Früherer Saisonstart als der FC: So ging es für die Leih- und einige Ex-Spieler des 1. FC Köln los

Der 1. FC Köln muss noch knapp zwei Wochen bis zu seinem ersten Pflichtspiel warten. Aber für mehrere mit dem FC verbundene Profis ging es bereits am Wochenende oder noch früher los: So starteten die Leih- und Ex-Spieler des 1. FC Köln in die Saison.

Einige Profis haben die Kölner in diesem Sommer bereits per Leihe oder endgültig verlassen. Für mehrere von ihnen ging es am vergangenen Wochenende wieder los: So starteten die Leih- und Ex-Spieler des 1. FC Köln in die Saison.

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Gleich vier Spieler hat der 1. FC Köln in diesem Sommer mit Elias Bakatukanda, Rasmus Carstensen, Jaka Cuber Potocnik und Chilohem Onuoha verliehen. Und alle hatten am vergangenen Wochenende bereits ihren Start in die neue Saison oder sind sogar schon etwas länger wieder am Spielen. Letzteres trifft auf Rasmus Carstensen zu. Sein Verein Aarhus GF hat in der ersten dänischen Liga bereits drei Spieltage geschafft. Diese verliefen aber mit zwei Unentschieden und einer Niederlage nicht sonderlich erfolgreich. Auch für den Rechtsverteidiger selber waren die bisherigen Partien bestimmt nicht zufriedenstellend, da er immer jeweils nur eingewechselt wurde. Allerdings bekam der 24-Jährige dabei immerhin von Mal zu Mal etwas mehr Einsatzzeit.

Durchwachsene Ergebnisse

Zumindest was die Einsatzzeit angeht war der nach Blau-Weiß Linz verliehene Bakatukanda erfolgreicher. Der Innenverteidiger spielte die vollen 90 Minuten in der ersten Partie seines Leih-Vereins. Die 0:1-Niederlage konnte jedoch auch er nicht verhindern. Trotzdem dürfte man beim FC froh sein, dass sich der 21-Jährige direkt zum Saisonstart durchsetzen konnte und in der Startelf stand. Das ist bei seiner zweiten Leihe in Folge zum SC Verl auch das Ziel von Onuoha. Bereits in der abgelaufenen Saison hatte er bei den Ostwestfalen gespielt, sich aber nicht durchsetzen können. Trotzdem verliehen in die Kölner erneut nach Verl, wo der Angreifer am ersten Drittliga-Spieltag 2025/26 auf knapp eine halbe Stunde Spielzeit kam. In dieser konnte der Stürmer seine Mannschaft aber nicht mehr zum Sieg schießen, es blieb beim 2:2 gegen den SV Waldhof Mannheim.

Ebenfalls unentschieden spielte Rot Weiß Essen, an die Potocnik ausgeliehen ist. Der konnte beim 1:1 gegen die TSV 1860 München wegen eines Muskelfaserrisses jedoch nicht mitwirken. Ganz im Gegensatz zu einem Ex-Kölner im Trikot des Vereins aus dem Ruhrgebiet: Marvin Obuz wurde kurz vor Schluss in der 87. Minute eingewechselt. Ein entscheidender Impuls für den möglichen Sieg gelang dem 23-Jährigen aber nicht. Allerdings war der Offensivspieler auch erst kurz vor dem ersten Spieltag fit geworden, nachdem er Teile der Vorbereitung wegen einer Verletzung der Bauchmuskulatur verpasst hatte.

Erfolgreiche Ex-Spieler

Erfolgreicher als die Leih-Spieler waren weitere Akteure neben Obuz, die den FC im Sommer verlassen haben. So spielte Mathias Olesen durch beim 3:2-Sieg der SpVgg Fürth gegen Dynamo Dresden und lieferte sogar die Vorlage zum entscheidenden 3:1. Ebenfalls mit einem Sieg ging es für Dejan Ljubicic und Dinamo Zagreb los. Beim 2:0-Erfolg startete der Österreicher und bekam über die vollen 90 Minuten das Vertrauen seines Trainers als offensiver Mittelfeldspieler. Somit können beider Ex-Kölner auf einen gelungenen Saisonstart schauen.