Auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger für den FC gibt es schon seit einigen Tagen Gerüchte um Rav van den Berg. Der steht momentan noch bei Middlesbrough unter Vertrag. Jetzt gibt es neue Entwicklungen im Poker um Rav van den Berg: Der 1. FC Köln hat wohl einen Konkurrenten weniger.
Seit langem ist der FC auf der Suche nach einem Innenverteidiger. Jetzt gibt es für die Kölner vielleicht gute Nachrichten in den Verhandlungen um Rav van den Berg: Der 1. FC Köln hat wohl einen Konkurrenten weniger.
Rav van den Berg steht beim FC auf der Liste (Foto: Molly Darlington/Getty Images)
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Im Testspiel am vergangenen Sonntag gegen Vitesse Arnheim lief beim 1. FC Köln nur ein einziger regulärer Innenverteidiger mit Timo Hübers in der Startelf auf. Die äußeren Spieler in der Dreierkette gaben die gelernten Außenverteidiger Leart Paqarada und Sebastian Sebulonsen. Ein Experiment, das schief ging, wie auch Trainer Lukas Kwasniok später zugab. So lagen die Geißböcke zwischenzeitlich 0:3 zurück. Der Versuch zeigt, dass die Kölner unbedingt einen neuen Innenverteidiger brauchen. Nach diesem sind sie schon länger auf der Suche. Bei Ahmetcan Kaplan soll der Verein sich mit dem Spieler bereits einig gewesen sein. Die Ablöseforderung von Ajax Amsterdam war für den FC jedoch zu hoch. Das könnte bei einem anderen Kandidaten jetzt vielleicht anders aussehen: Laut Sky Sports England hat der 1. FC Köln vergangene Woche ein Angebot für Rav van den Berg bei Middlesbrough abgegeben.
Feyenoord Rotterdam raus aus dem Poker
Momentan solle der englische Zweitligist das Angebot noch bewerten und habe bisher keine Entscheidung darüber getroffen. Anders solle das bei einem Konkurrenten der Kölner um den 21-Jährigen aussehen. So haben die Engländer wohl zwei frühere Angebote des niederländischen Spitzenclubs Feyenoord Rotterdam abgelehnt. Darauf sollen sich die Niederländer nun aus dem Poker zurückgezogen haben und schauen sich nach Alternativen um. Damit haben die Kölner einen weiteren Gegner im Werben um den Abwehrspieler weniger. Zuvor war bereits von der BBC bekannt gegeben worden, dass der FC der letzte verbliebene Bundesligist sei, der sich um van den Berg bemühe. So hat der 21-Jährige außerdem am vergangenen Wochenende ein Testsiel von Middlesbrough gegen La Coruna verpasst, da er sich in Gesprächen mit anderen Klubs befinde (come-on-fc.com berichtete).
Der niederländische Innenverteidiger hat noch einen Vertrag bis 2027 in England, was die Ablöseforderung von Middlesbrough möglicherweise erhöhen könnte. Der Marktwert von van den Berg wird auf 4,5 Millionen Euro geschätzt. In der abgelaufenen Saison kam der Defensivspieler auf insgesamt 27 Liga-Einsätze, verpasste aber ganze 18 Partien verletzungsbedingt. In Köln werden sie hoffen, dass der 21-Jährige diese Probleme bei einem Wechsel in den Griff bekommt, damit er für sie auch verfügbar ist. Sodass Kwasniok am Ende nicht auch in der Bundesliga auf gelernte Außenverteidiger in der defensiven Zentrale setzen muss wie im Test gegen Arnheim.
Bereits zehn Spieler haben in der Vorbereitung in den Testspielen beim FC die Kapitänsbinde getragen. Einen Hinweis auf die endgültige Entscheidung, wer Spielführer wird, soll das aber nicht sein. Am kommenden Samstag könnte es jedoch eine Entscheidung geben beim 1. FC Köln: Die Kapitänsfrage könnte sich gegen Atalanta klären.
In der abgelaufenen Saison war Timo Hübers Kapitän beim 1. FC Köln, ob er das aber auch bleiben darf, steht noch nicht fest. Es könnte laut Trainer Lukas Kwasniok aber bald zu einer Entscheidung kommen beim 1. FC Köln: Die Kapitänsfrage könnte sich gegen Atalanta klären.
Ragnar Ache trug gegen Vitesse Arnheim die Kapitänsbinde
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Beim Testspiel gegen Vitesse Arnheim gestern waren die nächsten Spieler dran. Dieses Mal durften Sebastian Sebulonsen in der ersten Hälfte und Ragnar Ache in der zweiten die Kapitänsbinde tragen. Sie sind damit Nummer neun und zehn der Akteure, die in den fünf Testspielen der Vorbereitung die Mannschaft bereits als Spielführer aufs Feld führen durften. Einen Hinweis auf die schlussendliche Entscheidung, wer wirklich Kapitän wird, ist das aber noch nicht. Stattdessen füllt sich so die Mannschaftskasse, da jeder neue Bindenträger einen Betrag in diese zahlen muss. Eine Richtung, wer es wird, könnte es jetzt aber am kommenden Samstag im Testspiel gegen Atalanta Bergamo geben. „Gegen Atalanta wird es vielleicht auch schon das Zeichen geben, wer dann final Kapitän sein wird. Aber da geht ja noch eine Woche ins Land und das weiß ich jetzt noch nicht ganz genau. Aber kann schon auch sein, dass der zukünftige Kapitän dann auch aufläuft“, so Trainer Lukas Kwasniok nach dem Testspiel gegen Arnheim.
Erneuter Wechsel möglich
In den vergangenen zwei Jahren hatte es seit dem Karriereende von Jonas Hector immer einen Wechsel gegeben. In der Abstiegssaison 2023/24 war Florian Kainz Spielführer. Er überzeugte zumindest nach außen in dieser Rolle aber eher weniger und hatte auch mit seinen eigenen Leistungen zu kämpfen. In der abgelaufenen Spielzeit war es dann Timo Hübers, aber auch der 29-Jährige schaffte es eher nur mit Abstrichen. Trotzdem ist er für Kwasniok weiter ein Kandidat, wie dieser schon nach dem ersten Testspiel gegen Bergisch Gladbach sagte: „Grundsätzlich ist Hübi einer, der das kann.“ Aber der Coach betonte auch, dass sich „jeder für das Amt empfehlen könne“. Da mache es auch keinen Unterschied, ob es ein alter oder junger Profi oder ein Feldspieler oder Torwart ist.
Möglicherweise wird Kwasniok einen Kapitän bestimmen, der deutsch spricht. Das würde zum Beispiel Neuzugang Sebastian Sebulonsen, den Spielführer der ersten Halbzeit gegen Arnheim, ausschließen. Auch ist es wahrscheinlicher, dass es ein routinierter Spieler wie eben zum Beispiel Timo Hübers oder auch Torwart Marvin Schwäbe wird. Aber auch junge Spieler sind deshalb nicht gleich ausgeschlossen – gerade Führungsspieler nicht. Wie etwa Jan Thielmann, der gerade erst seinen Vertrag verlängert hat. Mit seinen erst 23 Jahren hat das Eigengewächs auch schon einiges an Bundesliga-Erfahrung. „Wir wünschen uns, dass er mit seinem Charakter und seiner Mentalität in den kommenden Jahren mehr und mehr Verantwortung übernimmt und eine Führungsrolle in unserer Mannschaft einnimmt“, sagte etwa Sportdirektor Thomas Kessler bei der Verkündung der Vertragsverlängerung mit dem Flügelspieler.
Führungsspieler auch ohne Binde
Sowieso wird der FC mehrere Führungsspieler brauchen und haben. Und diese übernehmen auch ohne Binde Verantwortung oder leiten die Mitspieler an. So sagte etwa der ehemalige Kapitän Florian Kainz im Interview mit come-on-fc.com, dass er auch heute noch anderen Ratschläge gibt: „Das mache ich weiterhin, obwohl ich kein Kapitän mehr bin. Das machen aber alle älteren Spieler.“ Insofern wird, egal wer es am Ende sein wird, der Spielführer nie der alleinige Anführer sein. Und vielleicht auch weil es eben mehrere Führungsspieler gibt, lässt sich Kwasniok eventuell auch noch länger Zeit als bis zum Spiel gegen Atalanta. „Oder wir machen uns wieder einen Spaß draus und ein anderer muss zahlen“, ergänzte der Coach nämlich seine Aussage über eine Entscheidung bis zum letzten Testspiel der Sommervorbereitung.
Im Angriff ist der FC inzwischen sehr breit aufgestellt, in der Defensive dagegen fehlen noch Neuzugänge. Gerade ein Linksverteidiger wird dringend gesucht. Jetzt könnte ein alter Kandidat wieder heißer werden: Kristoffer Lund soll vor einem Wechsel zum 1. FC Köln stehen.
Auf der Suche nach einer Verstärkung für die Linksverteidiger-Position könnten die Kölner beim Palermo FC in Italien fündig werden: Kristoffer Lund soll vor einem Wechsel zum 1. FC Köln stehen.
Der FC soll an Kristoffer Lund dran sein (Foto: Francesco Pecoraro/Getty Images)
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Noch nach dem Testspiel gegen Vitesse Arnheim am Sonntag hatte sich Lukas Kwasniok über einen möglichen Transfer auf der Linksverteidiger-Position geäußert. Dabei ging es um Derrick Köhn: „Grundsätzlich ist er, genauso wie andere, die gehandelt werden, ein interessanter Junge. Offensichtlich ist es aber noch nicht so weit. Vielleicht wird es auch nie so weit sein, vielleicht passiert im Hintergrund schon was.“ Jetzt könnte es tatsächlich zu einem Transfer links hinten kommen – aber nicht von Derrick Köhn, sondern von einem anderen Kandidaten, der vor ein paar Wochen schon gehandelt wurde. So soll laut der italienischen Corriere dello Sport Kristoffer Lund vor einem Wechsel zum 1. FC Köln stehen. Schon vor ein paar Wochen hatte sich der FC mit dem Spieler des Palermo FC beschäftigt. Die Verhandlungen gerieten damals jedoch ins Stocken. Anscheinend haben die Kölner Verantwortlichen aber die Gespräche nicht wie kolportiert worden war komplett abgebrochen, sondern im Hintergrund weiterverhandelt.
Leihe mit Kaufoption
Nun scheint es vielleicht einen Durchbruch gegeben zu haben, auch wenn der Deal noch nicht final ist. So soll es sich laut Corriere dello Sport um eine Leihe mit Kaufoption handeln. Diese solle in beträchtlicher Höhe liegen. Lunds Marktwert liegt zumindest bei geschätzten 2,7 Millionen Euro. Er hat allerdings noch einen Vertrag bis 2027, weswegen Palermo eine gute Verhandlungsposition hat. Allerdings solle der italienische Zweitligist dem dänischen Linksverteidiger, der auch die US-Staatsbürgerschaft besitzt, keine Steine in den Weg legen wollen. So seien sie offen, wenn der 23-Jährige eine neue Herausforderung in Deutschland wahrnehmen möchte, auch wenn der Klub mit ihm zufrieden sei. Mit Tommaso Augello hat der Verein allerdings einen erfahrenen und starken Konkurrenten für links hinten verpflichtet, der wohl als Stammspieler eingeplant ist und so Lund den Rang ablaufen könnte. Daher könnte der Wechsel zu den Geißböcken ein sinnvoller Schritt für den Verteidiger sein. Dort müsste er sich dem Konkurrenzkampf mit Leart Paqarada stellen.
Der Kölner-Transferkandidat war im Sommer 2023 für eine Ablöse von kolportieren 2,7 Millionen Euro von BK Häcken nach Italien gewechselt. In den vergangenen zwei Jahren war Lund Stammspieler in der zweiten italienischen Liga. Der Linksverteidiger bestritt 68 Partien, in denen ihm drei Tore und drei Vorlagen gelangen. Dabei wurde er auch immer mal wieder als linker Mittelfeldspieler eingesetzt, kann also auch etwas offensiver agieren. Damit passt er gut in die Schienenspieler-Rolle in Kwasnioks Dreier- beziehungsweise Fünferketten-System. Seinen offensiven Output was Tore und vor allem Vorlagen angeht, müsste der 23-Jährige dafür aber nochmal steigern.
Im Testspiel gegen Vitesse Arnheim erwischte Isak Johannesson einen ganz schlechten Tag. Der Isländer war mit individuellen Fehlern an mehreren Gegentoren beteiligt. Ungewohnt: Denn der Mittelfeldspieler war bislang einer der Leistungsträger beim 1. FC Köln: Isak Johannessons schwarzer Tag gegen Arnheim.
Mit rund 5,5 Millionen Euro ist Isak Johannesson der Königstransfer dieser Transferperiode. Doch gegen Arnheim erwischte der Isländer einen rabenschwarzen Tag. Kein Grund zur Panik für Lukas Kwasniok und den 1. FC Köln: Isak Johannessons schwarzer Tag gegen Arnheim.
Isak Johannesson im Zweikampf im Spiel des 1. FC Köln gegen Vitesse
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Die erste Halbzeit war noch nicht zu Ende gespielt, da beorderte Lukas Kwasniok seinen Mittelfeldspieler an die Seitenlinie. Der Coach redete auf Isak Johannesson ein, nahm dann auch eine leichte taktische Veränderung um den Isländer vor. Kein Wunder, der Neuzugang war im Duell gegen Vitesse Arnheim komplett von der Rolle. Schon nach wenigen Minuten verlor der Mittelfeldspieler in der Vorwärtsbewegung im Zweikampf den Ball, doch die Niederländer schlugen aus dem kapitalen Fehler keinen Profit. Johannesson, der sich immer wieder in die letzte Reihe fallen ließ und den offensiveren Part der Doppelsechs Eric Martel überließ, passte seinem Gegenspieler die Kugel in den Fuß. Dieses Mal ließ sich der Gegner nicht zwei Mal bitten und vollendete zum 0:1.
Johannessons Leistung „überrascht“ Kwasniok
Zwar machte auch die restliche Hintermannschaft gegen den Zweitligisten nicht die beste Figur, doch Johannesson blieb der Pechvogel des Spiels. „Ich fand, dass Isak aus diesem Dilemma nicht mehr so richtig herausgekommen ist“, erklärte Kwasniok später. Und tatsächlich verlor der Isländer erneut die Kugel im Gegenpressing, wieder fackelten die Niederländer nicht lang und erhöhten zum 0:2. Auch am dritten Gegentreffer war der Mittelfeldspieler nicht unschuldig. „Nach 45 Minuten habe ich ihn dann mal seitlich herausgeholt und gefragt, ob bei hm alles okay ist, weil ich das so von ihm nicht kenne“, sagte der Trainer. „Umso glücklicher bin ich, dass es heute passiert ist. Etwas, was recht schnell abgestellt werden kann, er war nicht so richtig online. Er hat verneint, ob bei ihm irgendwas vorliegt, weil uns das jetzt heute schon überrascht hat.“
Denn Johannesson war bislang in der Vorbereitung einer der Lichtblicke. Und der FC hat sich die Dienste des Mittelfeldspielers ja auch einiges kosten lassen. 5,5 Millionen Euro sollen die Kölner Richtung Düsseldorf überwiesen haben. Johannesson ist damit zumindest finanziell der Königstransfer dieser Sommerperiode. Während der Isländer in den bisherigen Spielen der Taktgeber, Motor im zentralen Mittelfeld war, nun ein etwas überraschender Auftritt. Für Kwasniok allerdings alles andere als ein Grund zur Panik. „Das wird ihn jetzt nicht aus der Bahn werfen. Ich bin mir sicher, dass ihm das in der Form und in der Häufigkeit nicht nochmal passieren wird“, sagte Kwasniok.
Nach dem 7:4 gegen Vitesse Arnheim äußert sich FC-Coach Lukas Kwasniok kritisch. Vor allem aber sich selbst und seiner Einschätzung gegenüber. Der 0:3-Rückstand hat auch das Trainerteam überrascht. Dennoch gibt es auch gute Erkenntnisse aus dem Testspiel für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok zieht eine ehrliche Bilanz nach dem Test gegen Arnheim.
Noch läuft bei den Geißböcken nicht alles rund. Das soll sich bis zum Start in die Pflichtspielsaison noch ändern beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok zieht eine ehrliche Bilanz nach dem Test gegen Arnheim.
Imad Rondic im Testspiel gegen Arnheim
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Es ist erst wenige Wochen her, da wurde Lukas Kwasniok noch bei dem ein oder anderen Beobachter als ein zweiter Steffen Baumgart im Dienste der Geißböcke gehandelt. Spätestens seit Sonntagnachmittag dürfte aber wohl auch dem letzten FC-Fan klar sein, dass mit dem neuen Coach eben kein Baumgart 2.0 seine Zelte am Geißbockheim aufgeschlagen hat. Zumindest hätte man sich um Spieler und Schiebermütze gleichermaßen Sorgen machen müssen, wenn der FC unter dem Ex-Trainer die ersten rund 50 Minuten gegen einen niederländischen Zweitligisten so unter die Räder geraten wäre wie die Kölner am Sonntag gegen Arnheim. „Die Ausrichtung war sehr offensiv gewählt und durch diese Fehlerhäufigkeit im Spielaufbau ist es uns zu Beginn auch schon um die Ohren geflogen“, erklärte Kwasniok ganz sachlich und offenbarte, dass er schon den Gedankengang verfolgt hatte, „den Gegner im letzten Drittel zu bespielen.“
„Das war alles in Ordnung“
Doch diese Offensive brachte der FC im Schlussdrittel eben lange nicht auf den Platz und war darüber hinaus im eigenen Schlussdrittel viel zu anfällig. Kwasniok hatte eine überraschende Aufstellung mit nur einem etatmäßigen Innenverteidiger gewählt und musste dafür Lehrgeld bezahlen. „Wir haben schon gemerkt, dass sich der ein oder andere nichts so ganz wohl in der Rolle gefühlt hat“, sagte Kwasniok. Neben dem Gespür stand da nach 40 Minuten auch die nackte Zahl auf der Anzeigetafel: 0:3. Der Coach gab auch zu, überrascht gewesen zu sein, „wie viele Ballverluste“, sein Team sich da zusammenspielte. Alleine Isak Johannesson verlor gleich drei Mal die Kugel, zwei Mal mit Gegentoren als direkte Folge. Auch die weiteren Defensivspieler wurden viel zu leicht überspielt. So ging das 0:3 gegen den Club, der sich gerade extreme Sorgen um die Zukunft macht, vollkommen in Ordnung.
Dass Kwasniok so sachlich reagierte, hing sicherlich zum einen mit der Bedeutung des Vorbereitungsspiels zusammen, zum anderen aber ganz sicher auch damit, dass die Geißböcke im Laufe des Spiels immer besser wurden und sich besser zurecht fanden. „Sehr wichtig und gut war die Energie. Es war nicht so, dass die Jungs nicht wollten, sondern sie sind dauerhaft drangeblieben“, so Kwasniok. „Beim 3:0 kann es natürlich dann auch schonmal einen Knick geben. Dann haben sie einfach weitergemacht und sich auch noch belohnt. Das war alles in Ordnung.“ So glichen Jakub Kaminski mit einem Doppelpack und Linton Maina aus. Doch so richtig in Ordnung war die Leistung der ersten 60 Minuten nicht – daran konnten auch die letzten zehn Minuten nichts mehr ändern.
„In Summe war nicht alles optimal“
Zwar kassierte dann die zweite Anfangsformation ebenfalls einen schnellen Gegentreffer, doch der FC war nun deutlich besser im Spiel, stand in der Defensive sicherer, war im Angriff gefährlicher. Und so belohnten Ragnar Ache mit einem Hattrick und Imad Rondic den FC. „Das war ein ganz wichtiger Fingerzeig auch in meine Richtung, dass die Jungs sich nicht von negativen Ereignissen auf dem Platz beeinflussen lassen“, sagte Kwasniok. „In Summe war nicht alles optimal, aber sieben Tore muss du erzielen und das haben wir getan. Jetzt gilt es zu bewerten und nichts schön zu reden und weiterzumachen, weil logischerweise vieles noch nicht da ist, wo wir uns das wünschen.“
Zwar haben die Geißböcke einen weiteren Sieg in der Vorbereitung eingefahren, wirklich überzeugt haben die Kölner aber nicht. Zumindest nicht alle FC-Profis. Ragnar Ache avanciert beim 1. FC Köln zum Matchwinner.
Am Ende dann vielleicht doch verdient gewonnen und doch nicht so richtig glücklich. Zunächst gab es auch Sorge um den auffälligsten Spieler. Ragnar Ache avanciert beim 1. FC Köln zum Matchwinner.
Ragnar Ache wird auf dem Feld behandelt
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Mit seinen drei Toren in den zweiten 60 Minuten avancierte Ragnar Ache zum Matchwinner des Testspiels gegen den niederländischen Zweitligisten Vitesse Arnheim. Es hätte für den zuletzt nicht immer ganz glücklich erscheinenden Stürmer ein ziemlich perfekter Tag werden können. Zumal Ache im zweiten Abschnitt auch als Kapitän aufs Feld lief. Und die Binde schien den Angreifer anzuheizen. „Ragnar hat die Binde beflügelt“, sagte Lukas Kwasniok nach dem Spiel. Der Angreifer zeigte seine Stärken als klassischer Mittelstürmer. Nach einer Ecke von Florian Kainz war Ache zur Stelle und nickte zum zwischenzeitlichen 4:4 ein. Keine 60 Sekunden später stand der Stürmer erneut im Mittelpunkt. Dieses Mal setzte Said El Mala auf der rechten Seite Steffen Tigges ein, der Stürmer passte den Ball scharf vors Tor und Ache rutschte mit der Kugel über die Torlinie.
Erst Hattrick, dann verletzt
Und auch beim nächsten Treffer machte der Stürmer alles richtig. Wieder kam die Flanke von Kainz, wieder war der Angreifer genau zum richtigen Zeitpunkt am entscheidenden Punkt und netzte erneut ein. Drei Tore, der FC wieder auf der Erfolgsspur, Spiel gedreht. „Es war für ihn schon wichtig. Weil Ragnar schon jemand ist, der vielleicht einen Ticken länger braucht, um sich in einer neuen Umgebung zu recht zu finden“, sagte Kwasniok. „Da hilft einfach, das Tore schießen. Gerade bei einem Stürmer. Deswegen gehe ich davon aus, dass ihn das jetzt sogar beflügelt.“
Den Wermutstropfen gab es dann in der Schlussminute. Nach einem Kopfballduell ging der Angreifer zu Boden. Genauso wie der gegnerische Spieler, der mit seinem Knie gegen das von Ache stieß. Der Angreifer blieb liegen und musste behandelt werden. Mit dickem Eispaket ging es schließlich vom Platz. „Ich glaube, das war nur eine Lappalie. Das Eis war eine reine Vorsichtsmaßnahme“, sagte Kwasniok. „Ich müsste mich schon sehr wundern, auch nach seinen Aussagen. Das kann eigentlich nichts schwerwiegendes sein.“
Das fünfte Testspiel und der vierte Sieg: Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen Vitesse Arnheim 7:4. Allerdings lief die Begegnung nicht komplett rund für den FC.
Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen Vitesse Arnheim 7:4. Jakub Kaminski, Linton Maina, Imad Rondic und Ragnar Ache trafen für die Geißböcke. Der nächste Test der Geißböcke steht am Samstag gegen Atalanta Bergamo an.
Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Das Testspiel zwischen Vitesse Arnheim und dem 1. FC Köln am Sonntagmachmittag im Franz-Kremer-Stadion sollte den Geißböcken dazu dienen, in der heißen Phase der Vorbereitung nun zunehmend auch eine feste Startformation auf den Prüfstand zu stellen: “Jeder bekommt dann 60 Minuten und dann nähern wir uns immer mehr einer vermeintlichen Startelf an. Ich erwarte Intensität nach Ballverlusten und Gegenpressing. Weil die Holländer gleichzeitig auch einen gepflegten Ball spielen, musst du auch gut arbeiten. Deswegen ist es ein perfektes Testspiel”, sagte FC-Coach Lukas Kwasniok bereits am Freitag.
Spektakuläre Aufholjagd nach scherem Start
Umso überraschender war der Spielverlauf in den ersten 60 Minuten. Wie angekündigt startete Kwasniok den Test mit einer Aufstellung, die sich bereits nach einer veritablen Startelf ließt: Beginnen durften Marvin Schwäbe im Tor, davor verteidigten Timo Hübers, Leart Pacarada, Sebastian Sebulonsen. Jan Thielmann und Linton Maina bespielten die Schienen links und rechts. Im Zentrum begannen Isak Johannesson gesäumt von Linton Maina, Eric Martel und Jakub Kaminski. In der Spitze stürmten Luca Waldschmidt und Marius Bülter. Vitesse Arnheim zeigte sich von Beginn an spielfreudig und aktiv in den Zweikämpfen. Ob des Klassenunterschiedes bespielten die Gelbhemden in den ersten Minuten und pressten die Geißböcke zeitweise tief in ihrer eigenen Hälfte. Kwasnioks erste Elf tat sich damit in der Anfangsphase schwer.
So auch in der 12. Minute. Nach einem kritischen Abspielfehler von Isak Johannesson im Aufbauspiel aus dem Abwehrzentrum heraus gelangte Arnheims Dillon Hoogewerft an den Ball. Johannesson versuchte noch den Abschluss zu blocken, fälschte den Ball damit aber unhaltbar ab für Marvin Schwäbe: 0:1. Trotz einiger Offensivbemühungen der Domstädter veränderte sich daran im weiteren Spielverlauf erstmal nichts. Vielmehr zeichnete sich ein deutliches negatives Muster im FC -Spiel ab. Immer wieder rückte Isak Johannesson dabei in den Fokus, der sich aus dem Mittelfeld häufig in die letzte Kette fallen ließ. Nach einem missglückten Anspiel ins Abwehrzentrum hatte der Isländer das Nachsehen im Zweikampf mit Vitesses Irakli Yegoian. Dieser setzte sich durch und kam aus gut 20 Metern zentral vor dem Kölner Tor frei zum Abschluss und versenkte die Kugel sehenswert zur 2:0 Führung für die Gäste nach 24 Minuten.
FC mit überragenden 10 Minuten
Nach einer kurzen Pause nach 30 Minuten justierte Kwasniok nach, beorderte Martel in die Defensive, Johannesson wiederum übernahm den offensiven Part im Mittelfeld. Erneut war es Ballverlust tief in der Kölner Hälfte, diesmal klaute Vitesses Dillon Hoogewerft den Ball auf Rechtsaußen von Timo Hübers. Hoogewerft wurde im Anschluss nicht vor allzu große Herausforderungen gestellt, den glücklosen Isak Johannesson auszuspielen und fand Tim Van der Ley, der den Ball über die Torlinie zum 3:0 stocherte (39.).
In der Schlussphase des ersten Abschnitts kippte dann erstaunlich deutlich das Spiel zu Gunsten des 1. FC Köln. Kaminski tauchte nach einem langen Ball von Pacarada frei vor Torhüter Bramel im Kasten von Vitesse auf und erzielte den ersten Treffer der Geißböcke nach 53. Minuten. Unmittelbar im Anschluss netzte Kaminski gleich nochmal. Ein langer Ball von Pacarada landete bei Waldschmidt im Zentrum, der wiederum spielte einen cleveren Ball in den Strafraum der Gäste, Kaminski musste nur noch einschieben zum 2:3 in der 54. Minute. Linton Maina vollendete das Wechselbad der Gefühle. Nach dem nächsten raumöffnenden Steckpass von Waldschmidt auf Thielmann legt dieser auf Maina ab. Dieser schob einfach ein zum 3:3 nach 60 Minuten.
Hattrick in unter Zehn Minuten: Ache erwischt einen Sahnetag
Nach der Halbzeitpause rotierte Kwasniok das komplette Personal im Franz Kremer Stadion. Und auch die zweite Elf des Tages tat sich zu Beginn schwer gegen die Gelbhemden. Die zweiten 60. Minuten starteten gleich mit einem erneuten frühen Gegentor. Eine Ecke des Arnheimers Thenu Xiamaro konnten die Kölner nicht aus der Gefahrenzone klären. Der Ball rauschte einmal durch den Strafraum der Hausherren mit der Endstation beim Arnheimer Marcus Steffen, der das Spielgerät an Zieler vorbei über die Linie drückte zum 4:3 in Minute 61. Anders als in Halbzeit eins gelang es Kwasnioks Kickern schnell Fuß zu fassen und unter Druck zu setzen. Häufig suchten die Kölner den eingewechselten Ragnar Ache. Und das mit Erfolg. So erzielte der Neuzugang etwa ein Kopfballtor nach Ecke von Florian Kainz in der 73. Minute und glich somit eine Viertelstunde nach dem frühen Rückstand aus.
Daraufhin spielte der FC sich in einen Rausch. Said El Mala spielte Steffen Tigges auf der linken Seite frei, der in der 77. Minute die Kugel stramm ins Zentrum zog und den einrutschenden Ache sein zweites Tor des Tages auflegte. In der 83. Minute gelangte Kainz auf Linksaußen an die Kugel und flankte unvermittelt auf Ache, der im Arnheimer Sechzehner lauerte und in der Folge den Dreierpack schnürte. In der Folge stabilisierten die Kölner das Spiel und schufen Ergebnis technisch Fakten. Erneut war es Kainz, der einen Treffer vorbereitete. Aus dem rechten Halbraum heraus landete seine Hereingabe auf dem Kopf von Imad Rondic, der den Ball perfekt erwischte und mit seinem harten Abschluss dem eingewechselten Arnheimer Keeper Max Brüll keine Chance ließ. Anschließend büßte das Spiel zwar nicht an Intensität ein, jedoch fehlte dem FC in einigen Situationen das nötige Spielglück.
Ache musste Behandelt werden
In den letzten Minuten des Testspiels kam es schließlich noch zu einem Schreckensmoment. Ragnar Ache blieb nach einem Zweikampf am Mittelkreis liegen und musste vom medizinischen Personal behandelt werden. Gemeinsam wurde entschieden, den Test frühzeitig nach 112 Minuten zu beenden. Der Stürmer humpelte anschließend mit einem bandagierten Knie vom Spielfeld. Unterm Strich eine Aufschlussreiche Begegnung für den 1. FC Köln mit sicherlich einer Menge Erkenntnisse, die Coach Lukas Kwasniok vor dem Saisonstart beschäftigen werden.
Am Samstag (09.08.) steht für die Mannschaft dann der letzte härtetest an. Dann geht es für den FC zum Abschluss der Saisonvorbereitung gegen den italienischen Champions League Teilnehmer Atalanta Bergamo
Im fünften Testspiel der Vorbereitung auf die Saison testen die Geißböcke gegen Vitesse Arnheim. Der Bundesliga-Aufsteiger spielt am Sonntagnachmittag im Franz-Kremer-Stadion unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und Vitesse Arnheim.
Nach dem Testspiel gegen Siegburg testet der FC nun gegen Arnheim. Am Sonntagnachmittag kommt es zur Begegnung mit dem Gegner aus der zweiten niederländischen Liga. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und Vitesse Arnheim.
Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln.
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Herzlich Willkommen zum Liveticker der Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Vitesse Arnheim. Im Franz-Kremer-Stadion trifft der FC am Sonntag um 15:30 Uhr auf den niederländischen Zweitligisten. Der Test ist für die Spieler die fünfte Chance der neuen Saison, sich zu beweisen. Bereits gegen Bergisch Gladbach machte der Trainer erkennbare Schwächen vor allem in der Kölner Defensive aus. Nach dem zweiten Testspiel gegen Fortuna Köln zeigte sich Kwasniok mit der Leistung einiger Spieler unzufrieden. Nach einer Woche Trainingslager in Bad Waltersdorf zeigte sich der Coach beim 3:1 gegen Leicester deutlich zufriedener, gegen Siegburg war der Coach mit der Leistung einverstanden. Im fünften Testspiel wird sich so langsam die Ausrichtung der Startelf für die Saison herauskristallisieren, denn in zwei Wochen wird es für die Geißböcke im Pokal gegen Jahn Regensburg das erste Mal ernst. Kwasniok erwartet gegen Arnheim das „perfekte Testspiel“.
Der Kader der Kölner nimmt immer weiter Konturen an. Allerdings gibt es auch noch einige Baustellen. Vor allem in der letzten Reihe. Zuletzt wurden gleich mehrfach potenzielle Innenverteidiger gehandelt. Möglicherweise sind die Kölner schon fündig geworden. Verpflichtet der 1. FC Köln Rav van den Berg?
In zwei Wochen startet der FC in die Pflichtspiele in dieser Saison, in drei Wochen beginnt die Liga. Der Kader ist aber noch nicht vollends zusammen. Nun gibt es eine weitere Spur in Sachen Innenverteidigung. Verpflichtet der 1. FC Köln Rav van den Berg?
Rav van den Berg soll beim FC gehandelt werden (Foto: Clive Brunskill / Getty Images)
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Zwar fällt Julian Pauli nicht so lange aus, wie zunächst angenommen. Doch der Ausfall des Innenverteidigers zeigt, dass gerade in der letzten Reihe noch großer Handlungsbedarf besteht. Zahlreiche Namen wurden zuletzt gehandelt. Unter anderem Ahmetcan Kaplan von Ajax Amsterdam, dessen Ablöse aber wohl zu hoch ausfällt. Auch Keven Schlotterbeck soll auf der Liste stehen, genauso wie Rav van den Berg. Schon in der vergangenen Woche hatte „The Northern Echo“ von einem Kölner Interesse an dem Innenverteidiger berichtet. Das bestätigt nun auch die BBC. Demnach sei der FC der einzige Bundesligist, der sich neben Feyenoord Rotterdam noch im Rennen um den Niederländer befindet. Wie konkret die Gespräche laufen, ist aktuell unklar.
Van den Berg 4,5 Millionen Euro wert
Klar ist laut BBC allerdings, dass der Abwehrspieler des FC Middlesbrough das Freundschaftsspiel gegen La Coruna an diesem Wochenende verpasste, da er sich in Gesprächen mit anderen Clubs befinde. Zuletzt hatte es noch deutlich mehr Konkurrenz gegeben und vor allem zahlungskräftige Konkurrenz. Und gerade das Geld könnte den Unterschied machen. Van den Berg ist laut transfermarkt.de rund 4,5 Millionen Euro wert. Der ehemalige U21-Nationalspieler der Niederlande hat noch Vertrag bis 2027. Da die Ablöse verhandelbar ist, werden die Teams wohl tief in die Tasche greifen müssen. „The Northern Echo“ berichtet unterdessen, dass beide Interessenten auch Angebote abgegeben hätten, die dem Zweitligisten aber nicht zugesagt haben. Demnach startet van den Berg am Montag wieder ins Training. Ein Wechsel zu den Geißböcken ist aber noch nicht vom Tisch.
Erstaunlich: Van den Berg ist Rechtsfuß, die Kölner suchen aber dem Vernehmen nach einen Linksfuß. Der 21-Jährige spielte in der vergangenen Saison 27 von 46 Duellen in der Championship, der zweiten britischen Liga, stand 23 Mal in der Startelf. Allerdings fehlte der Innenverteidiger dem FC Middlesbrough auch in 18 Spielen verletzungsbedingt – alleine 13 Mal aufgrund einer Knieverletzung.
Für Trainer Lukas Kwasniok und die Geißböcke steht der fünfte Test der Vorbereitung auf die neue Saison an. Das Testspiel zwischen dem FC und Vitesse Arnheim wird im Livestream übertragen. Um 15:30 Uhr erfolgt am Sonntag der Anstoß. Wer überträgt das Testspiel des 1. FC Köln gegen Vitesse Arnheim?