Der FC arbeitet nicht nur am Kader für die kommende Saison, sondern auch an der Zukunft: Emin Kujovic verlängert beim 1. FC Köln und soll anschließend verliehen werden.
Der FC hat eine weitere Personalie unter Dach und Fach gebracht. Emin Kujovic verlängert beim 1. FC Köln und soll nun verliehen werden. Der Youngster unterschreibt einen Kontrakt bis 2028.
Emin Kujovic hat seinen Vertrag beim 1. FC Köln verlängert
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Damit verwirklichen die Geißböcke den ersten Teil der geplanten Vertragsverlängerungen. Neben Kujovic soll auch der Kontrakt mit Neo Telle ausgeweitet werden. Am Montag steigt das Kölner Eigengewächs in den Trainingsauftakt beim FC ein. Geplant ist, dass der 20-Jährige dann aber bei einer Leihe regelmäßige Spielpraxis auf hohem Niveau sammelt. „Emin bringt die Voraussetzungen mit, um früher oder später im Bundesliga-Fußball anzukommen. Davon sind wir überzeugt und deshalb haben wir den Vertrag mit ihm langfristig verlängert“, sagt Lukas Berg, Technischer Direktor beim FC. „Gleichzeitig haben wir mit ihm klar besprochen, dass er dafür über regelmäßige Einsätze auf hohem Niveau den nächsten Schritt machen muss. Deshalb arbeiten wir aktuell gemeinsam mit Emin an einer Leihe in einem Umfeld, in dem er die Chance dazu haben wird.“
„Ich bin überglücklich und dankbar“
Kujovic ist gebürtiger Kölner 2020 wechselte der Mittelfeldspieler von der Fortuna zum FC. 2023 gewann er mit der U19 den DFB-Pokal. „Ich bin ein Kölner Junge und hier aufgewachsen, die Fans und die Atmosphäre im ganzen Verein sind unbeschreiblich. Deshalb bin ich überglücklich und dankbar, nun meinen ersten Profivertrag unterschrieben zu haben“, sagt Kujovic. „Ich freue mich sehr auf den weiteren Weg und will über einen Zwischenschritt mein Ziel erreichen, im RheinEnergieSTADION zu spielen.“ Wohin die Reise für Kujovic nun gehen wird, ist aktuell noch unklar. Auch, wie es mit Neo Telle weitergeht. Der Innenverteidiger hatte in der vergangenen Spielzeit sein Profidebüt beim FC gefeiert. Auch für den zweiten Youngster ist ein ähnliches Modell angedacht.
Telle war am Freitag einer der ersten Spieler, die am Geißbockheim zur Leistungsdiagnostik eintrafen. Über das gesamte Wochenende werden die Spieler untersucht. Am Montag findet dann der offizielle Trainingsauftakt statt. Dann auch mit Telle und Kujovic, die sich zunächst auch Lukas Kwasniok zeigen dürfen.
Es hatte sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet. Nun herrscht offenbar Gewissheit beim 1. FC Köln: Damion Downs wechselt wohl nach Southampton. Eine Einigung soll erzielt worden sein.
Nach dem Abgang von Max Finkgräfe konkretisiert sich der nächste Abschied beim 1. FC Köln: Damion Downs wechselt wohl nach Southampton. Wie „Sky Sports UK“ vermeldet haben die Clubs eine Einigung erzielt.
Damion Downs wird den 1. FC Köln wohl verlassen
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Eigentlich sollte der Freitag der Tag der Neuverpflichtungen beim FC werden. Zumindest sind gleich zwei Medizinchecks von Jakub Kaminski, der sich bereits in Köln befindet, und Tom Krauß anberaumt. Nun aber deutet sich der nächste Abschied konkret an. Damion Downs wird den FC wohl endgültig verlassen. Der Stürmer weilt aktuell noch mit der amerikanischen Nationalmannschaft beim Gold Cup in den USA, spielt am Wochenende das Finale gegen Mexiko. Zum FC wird der Angreifer aber wohl nicht mehr zurückkehren. Denn die Kölner Verantwortlichen und der FC Southampton sollen eine Einigung erzielt haben. Demnach wird Downs in die Championship, die britische zweite Liga, wechseln.
Knapp acht Millionen Euro
Nach übereinstimmenden englischen Medienberichten soll die Ablösesumme bei 6,8 Millionen Pfund, also annähernd acht Millionen Euro liegen. Dazu kommen noch weitere Boni sowie offenbar auch eine Weiterverkaufsgebühr. Ohne diese liegt das Gesamtpaket im knapp zweistelligen Millionenbereich. Für den FC ein starker Erlös. Denn Downs geht in das letzte Vertragsjahr, die Verhandlungsposition der Kölner war also nicht die beste. Zudem kommt der Stürmer aktuell auf einen Marktwert von sechs Millionen Euro. Wie „Sky Sports“ berichtet, sind noch letzte Vertragsdetails zu klären. Das werde nach dem Finale des Gold Cups angegangen. Schon in der kommenden Woche steht anscheinend der Medizincheck an. Für den FC ist es ein unverhoffter Geldsegen, denn eigentlich wollten die Geißböcke mit ihrem Stürmer verlängern.
Und das führt wiederum zur Kehrseite der Medaille. Denn der FC wird nun auf der Position vermutlich noch einmal doppelt nachrüsten müssen. Es sollte ohnehin ein weiterer Angreifer verpflichtet werden. Nun muss ein weiterer Angreifer her, der im Idealfall dem FC direkt weiterhelfen kann. Das Trio Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz soll Köln eigentlich verlassen. Als klassische Mittelstürmer hätten die Geißböcke dann nur noch Imad Rondic und Neuverpflichtung Ragnar Ache. Sollten sich die Summen bewahrheiten, hätte der FC an zwei Eigengewächsen rund 15 Millionen Euro verdient. Ein ordentlicher Betrag.
Bei den Geißböcken wird in diesem Sommer vieles auf den Kopf gestellt. Mit dem neuen Trainer Lukas Kwasniok könnte sich auch innerhalb des Mannschaftsgefüges noch einiges ändern beim 1. FC Köln: Deswegen könnte es einen neuen Kapitän geben.
Als Sprachrohr der Mannschaft kommt dem Mann mit der Binde am Arm eine besondere Bedeutung zu – und er trägt eine besondere Verantwortung. Bisher bekleidete Abwehrchef Timo Hübers das Amt beim 1. FC Köln: Deswegen könnte es einen neuen Kapitän geben.
Timo Hübers vom 1. FC Köln (Foto: Pau Barrena / Getty Images)
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Der 1. FC Köln erlebt(e) in diesem Sommer einen Umbruch. Wenn am kommenden Montag bei der Saisoneröffnung der neu verpflichtete Coach Lukas Kwasniok die Geschicke bei den Geißböcken übernimmt, hat sich nicht nur auf Seiten des Trainerteams einiges geändert. Mit Thomas Kessler ist ein neuer Sportdirektor im Amt, der mit Hochdruck an der Kaderplanung arbeitet. Zwei Neuverpflichtungen sind bereits getätigt, einige Abgänge besiegelt und sogar das Restaurant am Geißbockheim erstrahlt in neuem Licht. Viel scheint runderneuert beim 1. FC Köln. Und so darf wohl auch die Frage nach einer Umstrukturierung innerhalb der Mannschaft gestellt werden. Gerade die Kapitänsfrage war vor der abgelaufenen Saison ein heiß diskutiertes Thema.
Im Sinne des Neubeginns
Denn nach dem Abstieg in die zweite Bundesliga und den zum Teil nicht nachzuvollziehenden Leistungsabfällen von Ex-Kapitän Florian Kainz in der Saison 2023/24 wurde über einen neuen Bindenträger diskutiert beim 1. FC Köln. Bekanntlich entschied sich Gerhard Struber im vergangenen Sommer dann dafür, Abwehrchef Timo Hübers sein Vertrauen zu schenken. Der Innenverteidiger sollte die Mannschaft auf das Feld führen. Und er machte seine Sache zu Beginn auch recht gut. Zumindest schien die „Bürde der Binde“ nicht allzu schwer auf dem 28-Jährigen zu lasten. Die Mannschaft vertraute ihrem Kapitän, auch, wenn die Leistungen nicht immer passten. Vor einigen Wochen kündigte Hübers allerdings in einem Interview an, dass er sich durchaus vorstellen könne, im Ausland zu spielen.
Und so darf sich der neue Trainer die Frage stellen, ob er den aktuellen Kapitän, der in Zukunft Wechselambitionen hegt und nur noch bis 2026 Vertrag hat, das Amt erneut anvertraut, oder ob er eben – ganz im Sinne des Neubeginns – auch auf dieser Position einen neuen Weg einschlägt. Während der laufenden Saison bewies nämlich ein anderer Spieler durchaus Führungsqualitäten, die Mannschaft vertraute ihm, folgte ihm, erlangte neues Selbstvertrauen und gewann wieder. Dieser Spieler war kein anderer als Marvin Schwäbe. Zunächst zur Nummer zwei der Geißböcke degradiert und hinter Jonas Urbig einsortiert, gelang dem Keeper das Comeback – und dies nachhaltig.
Kapitänsanwärter beim 1. FC Köln
Schwäbe hat sicherlich einen großen Teil zum direkten Wiederaufstieg der Geißböcke beigetragen. Und das eben nicht nur durch seine Glanzparaden, sondern auch durch seine Haltung auf dem Spielfeld. Die Überlegung, diesen Fels in der Brandung zum Kapitän der Kölner zu machen, ist insofern sicherlich nicht weit hergeholt, auch wenn der Trend des Kapitäns durchaus bei den Feldspielern liegt. Die Ruhe und Souveränität, die der Kölner Keeper auf dem Platz ausstrahlt, sind dennoch gute Argumente. Doch nicht nur Schwäbe könnte neben dem amtierenden Kapitän ein Anwärter auf die Binde sein.
Auch der ehemalige U21-Nationalspieler Eric Martel, der beim deutschem Nachwuchs bereits das Amt des Kapitän inne hatte, wäre durchaus ein Anwärter – wenn er denn dem 1. FC Köln erhalten bleibt. Und so wird sich Kwasniok ab Montag ein eigenes Bild von seiner Mannschaft machen können. Dann starten die Geißböcke in die Saisonvorbereitung. Welche Runderneuerung der Trainer im Köcher haben wird, bleibt bis zum Saisonbeginn spannend.
Beim einem ist es bereits offiziell, beim anderen vielleicht bald: Mit Max Finkgräfe und Damion Downs verlassen eventuell gleich zwei Eigengewächse den 1. FC Köln. Finkgräfe wechselt zu RB Leipzig, Downs soll vor einem Abgang zum FC Southampton stehen. Für die Fans frustrierend, aber wirtschaftlich wichtig für den 1. FC Köln: Diese Abgänge sind Teil des Wegs Entwicklungsclub.
Wieder verlassen mit Max Finkgräfe zu RB Leipzig und eventuell Damion Downs zum FC Southampton zwei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs den 1. FC Köln. Für die FC-Fans ein nur allzu bekanntes Gefühl. So haben in den letzten Jahren einige aufstrebende Talente den Verein verlassen. Neben dem verständlichen Fan-Frust ist aber auch die wirtschaftliche Seite wichtig für den 1. FC Köln: Diese Abgänge sind Teil des Wegs Entwicklungsclub.
Damion Downs jubelt vielleicht bald nicht mehr für den 1. FC Köln
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Es ist einer der Grundpfeiler des 1. FC Köln: „Die Förderung von jungen Spielerinnen und Spielern in der FC-Akademie ist der zentrale Baustein und eines der wichtigsten strategischen Ziele des 1. FC Köln in der Zukunft.“ So steht es im Leitbild der FC-Akademie. Und weiter: „Talente aus der Region zu sichten, auszubilden und aus dem eigenen Nachwuchs in den Profifußball zu überführen hat Tradition und erfüllt uns mit Stolz.“ Stolz konnte der Verein in den letzten Jahren zurecht sein auf seine Nachwuchsarbeit. Denn die Kölner haben einige Talente hervorgebracht, die sich im Profi-Bereich durchsetzen konnten. Spieler wie Max Finkgräfe und Damion Downs. Beide schafften aus der Akademie den Durchbruch bei der ersten Mannschaft. Damit stehen sie sinnbildlich für den Erfolg des FC in der Nachwuchsausbildung.
Fans enttäuscht über Abgänge
Für viele Kölner Fans stehen sie aber auch sinnbildlich für etwas anderes: dass der FC seine Eigengewächse zu früh verliere. Finkgräfe wechselt für ungefähr vier Millionen Euro plus Boni zu RB Leipzig und lehnte eine Vertragsverlängerung der Kölner ab. Ähnlich könnte es bei Downs aussehen: Auch ihm liegt ein neuer Vertrag vor, die Tendenz geht aber eher zu einem Abgang zum FC Southampton für acht bis zehn Millionen Euro. Für zahlreiche FC-Fans eine enttäuschende Situation. Wie schon so oft in den letzten Jahren verlassen beide Talente (im Fall von Downs vermutlich) den Verein relativ früh und sehen ihre Zukunft woanders. Gerade einmal 40 beziehungsweise 42 Spiele haben die beiden Youngster für die Profis der Kölner absolviert. Damit geht dem Verein Qualität, aber vor allem auch viel Potenzial verloren, denn beide hätten sich mit mehr Spielen beim Verein noch deutlich verbessern, den Marktwert erhöhen können.
Was aber ebenfalls schwer wiegt: Mit beiden würden potenzielle Identifikationsfiguren den Verein verlassen. Als Spieler aus dem eigenen Nachwuchs hätten sie bei einer Verlängerung direkt ein viel besseres Standing gehabt. Die Eigengewächse wissen, auf was es in dem Verein ankommt, wie die Fans ticken und es würde eine ganz andere Verbundenheit bestehen – sowohl mit dem Club, als auch mit den Anhängern.
Trotzdem auf dem richtigen Weg?
Es gibt aber auch noch einen anderen Teil der Wahrheit, den man bei den Transfers beachten sollte. Der 1. FC Köln hatte in den vergangenen Jahren immer wieder das Ziel betont, den Schritt Richtung Entwicklungsclub machen zu wollen. Die Idee ist simpel und ein wenig aus der Not geboren. So betonte Thomas Kessler vor wenigen Wochen noch, dass der FC eben nicht im ganz großen Teich mitschwimmen könne. Heißt: Im Vergleich zu den Topclubs der Liga muss der FC kleine Brötchen backen, zum Teil sehr kleine. Der Fokus liegt nun mal auf dem eigenen Nachwuchs. Auch, um sportliches oder wirtschaftliches Kapital zu schlagen. Die Idee: möglichst günstig junge Spieler langfristig binden, sie entwickeln, um entweder selbst sportlichen Erfolg mit ihnen zu feiern oder sie für eine ordentliche Summe abgeben.
Ein Prozedere, das andere Clubs bereits auf gesunde Beine gestellt hat. Kriterien für einen erfolgreichen Entwicklungsclub sind unter anderem die Anzahl der ausgebildeten Talente und eben die Durchlässigkeit dieser – also wie viele von ihnen bei den Profis ankommen. Der SC Freiburg gilt als Vorreiter, aber auch Borussia Dortmund. Allerdings ist der BVB eher mit jungen Talenten erfolgreich, die als Jungprofi zur Borussia stoßen und für sehr viel Geld den Verein wieder verlassen. Mit insgesamt sieben Profi-Debüts in der vergangenen Spielzeit scheint der FC die beiden genannten Kriterien jedenfalls zu erfüllen. Wenn auch durch die Transfersperre begünstigt. Dennoch sind Spieler wie Julian Pauli bei den Profis angekommen, um zu bleiben. Die Ausbildung an sich scheint zu funktionieren.
Eine Entwicklung ist zu erkennen
Doch für einen erfolgreichen Entwicklungsclub gibt es eben noch das dritte Kriterium: Die wirtschaftliche Entwicklung. Erzielt ein Club mit den Nachwuchsspielern Erlöse? Und da bröckelte das positive Bild in der jüngeren Vergangenheit. Der FC hat in den Vergangenheit viele junge Talente auf den Weg ins Profi-Dasein gebracht. Nur für wessen wirtschaftlichen Erfolg. Tim Lemperle, Justin Diehl, Justin von der Hitz – zahlreiche junge Spieler sind sogar in der jüngsten Vergangenheit ablösefrei gegangen. Das soll in Zukunft unbedingt vermieden werden. Und so gesehen, ist eine gewisse Entwicklung zu erkennen. Jonas Urbig hat dem FC im Winter acht Millionen fest, mit Boni rund zehn Millionen Euro eingebracht. Von einer ähnlichen Summe wird auch bei Damion Downs gesprochen – beide Eigengewächse würden es damit in die Top-5 der Rekord-Eigengewächs-Abgänge schaffen, in eine illustre Runde mit Lukas Podolski und Yannick Gerhardt.
Für Max Finkgräfe sind noch einmal vier Millionen möglich. Macht 20 bis 24 Millionen Euro für drei Eigengewächse (wenn Downs den Verein verlässt), die einst zum Nulltarif nach Köln gekommen sind. Gut möglich, dass die Spieler in wenigen Jahren ein Vielfaches wert sind. Gut möglich, dass es aber nicht alle drei nachhaltig schaffen. Und die Vertragskonstellation, ein Überbleibsel vergangener Fehler, lässt nun mal keinen anderen Spielraum zu. Wenn man so will hat der FC das beste aus einer unglücklichen Lage gemacht. Eine unglückliche Lage, die dafür nun aber mehr ermöglicht. Der FC erntet vielleicht nicht die dicksten Früchte, er erntet aber Früchte. Und das war in der Vergangenheit eher selten der Fall.
Ein weiteres Kapitel in der unendlichen Geschichte um den Ausbau des Geißbockheims: Die Ratsgruppe „Gut & Klima Freunde“ hatte einen Antrag in die Ratssitzung einbringen wollen, der einen Ausbau auf den Gleueler Wiesen für die nächsten 30 Jahre untersagt hätte. Der FC rief zu einem Protest auf. Und der 1. FC Köln fühlt sich als Punktsieger im Ausbau-Streit.
Der Ausbau des Geißbockheims ist seit über einem Jahrzehnt eine Hängepartie. Jetzt wollte eine Ratsgruppe den Ausbau erschweren, indem sie die Gleueler Wiesen dauerhaft schützen wollten. In der Ratssitzung wurde der Antrag abgelehnt: Der 1. FC Köln fühlt sich als Punktsieger im Ausbau-Streit.
Die Geschäftsstelle des 1. FC Köln
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Die Fronten verhärten sich mal wieder. Seit 2014 möchte der 1. FC Köln das Geißbockheim ausbauen, geschehen ist das aufgrund von Interessenskonflikten noch nicht. Zuletzt einigte man sich auf einen Kompromiss. So erteilte die Stadt dem FC eine Baugenehmigung für ein Nachwuchsleistungszentrum auf einem kleinen Kunstrasen direkt neben dem Franz-Kremer-Stadion. Dafür sollte der Verein auf den Bau von vier Trainingsplätzen auf den Gleueler Wiesen im Landschaftsschutzgebiet verzichten. Weil mit dem Kunstrasen ein Platz wegfällt, hatte die Stadt den Auftrag, nach alternativen Plätzen, sogenannten Satellitenplätzen, zu schauen, auf denen die Kölner trainieren können. Der Verein selber hat inzwischen einen in Hürth realisieren können und sei auch „beim Platz am Fort Deckstein (…) in den Gesprächen weitergekommen, um diesen Platz und die sanitären Anlagen umfangreich sanieren zu dürfen“, wie Präsident Werner Wolf beim Mitgliederstammtisch berichtete.
Antrag für Ratssitzung würde Ausbau unmöglich machen
Doch die Ratsgruppe „GUT & KLIMA FREUNDE“ brachte für die heutige Stadtratssitzung einen Antrag auf die „Dauerhafte Sicherung der „Gleueler Wiesen“ vor Bebauung“ ein. Der Plan der Gruppe war es, einen Nutzungsüberlassungsvertrag über die Fläche mit dem BUND zu schließen. Demnach sollte das Gelände für die kommenden 30 Jahre von Bauten unberührt bleiben. Das würde den Ausbau des Geißbockheims für den FC auf den Gleueler Wiesen unmöglich machen. Erst auf diese Art könne das Gebiet aber laut der Ratsgruppe ausreichend geschützt sein. Das sei wichtig, da die Wiese „ein Kernelement des landschaftsgeschützten Äußeren Grüngürtels“ und damit „Teil eines einzigartigen Konzepts einer Wald- und Wiesenlandschaft“ sei. Die Wohnbevölkerung habe so eine nahe Grünfläche. Das Bündnis aus Grünen, CDU und wohl auch Volt wolle den Vorstoß anscheinend unterstützen, hieß es.
„Wir arbeiten seit Jahren an Kompromisslösungen und wir haben die Hand immer ausgereicht für eine Kompromisslösung der Kompromisslösung. Es war fast immer so, dass die von uns erarbeitet worden sind“, sagte FC-Vizepräsident Eckard Sauren. „Es war immer klar, wir brauchen ein Leistungszentrum und die drei Plätze. Wir haben die Zusage für das Leistungszentrum, aber immer noch nicht die Plätze. Das ist dann so auch nicht viel wert. Mit dem Antrag ist das ein Schritt in die falsche Richtung.“ Der FC rief bereits am Mittwoch zu einer Gegenmaßnahme und zur Demonstration auf. „Die Spatzen pfiffen von den Dächern, dass so ein taktischer Antrag durchgehen könnte. Das hat zu der verschärften Rhetorik geführt. Es war jetzt mal Zeit für ein klares Signal“, sagte FC-Geschäftsführer Philipp Türoff, der auch zugab, dass das Thema ein sehr emotionales sei. Der Antrag sei „eine Alibi-Geschichte, um weitere Hindernisse in die Welt zu setzen.“
300 Menschen demonstrieren
Tatsächlich versammelten sich rund 300 Menschen am Donnerstag vor dem Rathaus und demonstrierten lautstark. Und tatsächlich wurde der Antrag schließlich abgelehnt. Am Ende war es unter anderem die CDU, die dagegen stimmte, obwohl sie die Abstimmung selbst eingebracht und zunächst noch unterstützt hatte. „Wir haben im letzten Jahr den guten Kompromiss gefunden, dass das Geißbockheim erweitert werden und das Leistungszentrum gebaut werden kann. Es ist jetzt die Frage, ob der zweite Teil der Vereinbarung, dass neue Plätze für den FC entstehen, eingehalten wird. Wir haben erhebliche Bedenken, dass das in der Stadtverwaltung effizient läuft“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernd Petelkau. „Das ist für uns der Grund, dass wir heute keinerlei Vereinbarungen beschließen werden, die die Gleueler Wiese blockieren. So werden alle Optionen offengehalten, das ist unsere Zielsetzung.“
Schon wenige Stunden zuvor hatte sich Türoff persönlich an die 300 Demonstrierenden gewendet. „Wenn es tatsächlich dazu kommen sollte, dass der Antrag abgelehnt wird, ist das ein großer Erfolg, der Euch allen zu verdanken ist“, hatte der FC-Geschäftsführer gesagt.
Geht es jetzt doch ganz schnell? Der 1. FC Köln will offenbar zwei Transfers fix machen. Für Freitag sind anscheinend gleich zwei Medizinchecks anberaumt. Jakub Kaminski und Tom Krauß stehen offenbar unmittelbar vor dem Wechsel zum FC.
Aus Zwei mach Vier könnte das Motto für den FC am Freitag lauten. Denn ganz offensichtlich planen die Geißböcke die nächsten Schritte auf dem Transfermarkt. Der 1. FC Köln will am Freitag gleich zwei Transfers fix machen. Jakub Kaminski und Tom Krauß könnten noch vor dem Trainingsauftakt am Montag beim FC aufschlagen.
Jakub Kaminski und Tom Krauß sollen vor einem Wechsel zum 1. FC Köln stehen (Fotos: Stuart Franklin und Christof Koepsel / GettyImages)
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Die Worte von Christian Heidel klangen am Donnerstag nicht so, als wäre Mainz dringend auf einen Abgang von Tom Krauß angewiesen. Zwar haben sich Spieler und der FC längst geeinigt, doch der FSV-Sportvorstand wirkte so, als wolle er noch einmal die Muskeln spielen lassen, als habe Mainz nun mal keine Eile und sitze am längeren Hebel. Die Gedanken von Heidel sind nachvollziehbar. Nachdem der Spieler gleich zwei Mal verliehen war, soll nun ein finaler Abgang anstehen. Während der FC gerne eine Kaufoption im Vertrag verankert gehabt hätte, wollte Heidel eine Kaufpflicht haben und scheint diese nun auch zu bekommen – sollten die Kölner die Klasse halten. Laut „Sky“ läge die Ablöse dann zwischen 3,5 und vier Millionen Euro. Der Deal steht unmittelbar bevor und für Freitag ist laut dem TV-Sender der Medizincheck anberaumt.
Kaminski im Anflug
Und möglicherweise wurde der Termin direkt im Doppelpack gebucht. Denn auch Jakub Kaminski wird am Freitag zum Check erwartet. Wie berichtet, steht der Deal bereits fest. Kaminski wechselt ebenfalls für ein Jahr per Leihe. Die Geißböcke sollen über eine Kaufoption verfügen, diese liege aber bei sieben Millionen Euro. Eine stolze Summe. Allerdings gilt der polnische Nationalspieler als Talent mit großem Potenzial. Das rief der Schienenspieler bei den Wölfen zuletzt viel zu selten ab. Auch deswegen war der VfL bereit, den Polen nun zur Leihe abzugeben. Und damit stehen die Kölner nun doch noch vor dem Trainingsauftakt unmittelbar davor, zwei weitere Transfers einzutüten und damit die Anzahl der Neuverpflichtungen auf vier zu erhöhen. Bekanntlich wurden mit Ragnar Ache und Isak Johannesson bereits zwei Spieler recht früh verpflichtet. Nach einigen Enttäuschungen geht es nun offensichtlich weiter.
Auf der anderen Seite bleiben weiterhin einige Kaderlücken und Baustellen. Vor allem in der Innenverteidigung und im Angriff wird wohl nochmal nachgebessert werden. Und auch auf der Torhüterposition gibt es weiteren Bedarf.
Ein weiterer Spieler hat einen neuen Verein gefunden nach seinem Abgang vom 1. FC Köln: Oliver Schmitt spielt künftig für den SV Meppen in der Regionalliga. Das gab der Verein am Donnerstag bekannt.
Der Abschied stand schon lange fest, nun folgt ein weiterer Viertligist auf den 1. FC Köln: Oliver Schmitt spielt künftig für den SV Meppen. Das gab der Verein am Mittag bekannt.
Wird künftig für Meppen spielen: Olli Schmitt
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Lange musste Oliver Schmitt auf diesen Moment warten, gegen Eintracht Braunschweig war es soweit. Der Offensivspieler gab sein Debüt bei den Profis des 1. FC Köln. Es war ein kurzer und vor allem einmaliger Auftritt. Anschließend schaffte es der gebürtige Kölner ganze zwei Mal noch in den Kader, spielte ansonsten in der U21 des FC. Zu diesem Zeitpunkt war eigentlich schon klar, dass die Tage beim FC gezählt sind. Und tatsächlich. Schmitt wird in der kommenden Saison in der Regionalliga spielen und zwar für den SV Meppen. Der Verein gab am Mittag die Verpflichtung des 25-Jährigen bekannt. Schmitt wird nun für die Emsländer auf Torejagd gehen.
„Wir sind der größte Verein in der Liga“
„Die Gespräche mit dem SV Meppen waren von Anfang an sehr positiv und sehr ehrlich. Wir haben schnell gemerkt, dass unsere jeweiligen Ziele perfekt zueinander passen“, wird Oliver Issa Schmitt auf der Homepage des ehemaligen Zweitligisten zitiert. „Deswegen freue ich mich schon sehr auf das erste Heimspiel in der Hänsch-Arena und will so schnell wie möglich die Fans und die Stadt kennenlernen. Wir sind der größte Verein in der Liga und werden das auch auf dem Platz zeigen.“ Nach dem Abstieg 2023 spielt der SV in der Regionalliga Nordost.
Schmitt wurde in Köln geboren und wechselte schon früh vom SV Deutz 05 ans Geißbockheim. Beim FC durchlief er viele Juniorenteams, bevor dann schließlich der Sprung in die Kölner U21 gelang. Von Verletzungen immer wieder zurückgeworfen wollte der Durchbruch bei den Profis nicht gelingen. Nun folgt also ein Neuanfang im Emsland. „Oliver passt perfekt in unser Anforderungsprofil. Er kann auf allen drei Offensivpositionen spielen und fühlt sich speziell auf den Außenbahnen wohl. Zudem hat er bei seinen bisherigen Stationen nachgewiesen, dass er seinen Teams auch mit Scorerpunkten weiterhelfen kann“, sagt Olufemi Smith, Sportlicher Leiter des SV Meppen.
Es hatte sich angedeutet, nun ist der Abgang offiziell vom 1. FC Köln: Max Finkgräfe spielt nun bei RB Leipzig. Der Linksverteidiger hat einen langfristigen Vertrag unterschrieben.
Nun ist der Verlust eines weiteren Nachwuchsspielers offiziell beim 1. FC Köln: Max Finkgräfe spielt nun bei RB Leipzig und verabschiedet sich besonders emotional.
Max Finkgräfe verlässt den 1. FC Köln
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Max Finkgräfe hat bei den Sachsen einen Fünfjahresvertrag unterschrieben, will bis 2030 bei RB spielen. Vor der Bekanntgabe hatte sich der Linksverteidiger noch via Instagram von den Kölner Fans verabschiedet. „Liebe FC-Familie, mir fällt es im Moment schwer, meine Gefühle so in Worte zu fassen, dass man sie als Außenstehender ansatzweise versteht“, schreibt der 21-Jährige. „Nach vier Jahren in Köln ist es für mich an der Zeit, sportlich einen neuen Weg einzuschlagen und diesen tollen Verein zu verlassen.“
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Finkgräfe war im Juli 2021 zum FC gekommen, hatte einige Juniorenmannschaften durchlaufen, bevor er in der Spielzeit 23/24 sein Debüt bei den Profis gegeben hat. Gegen die TSG Hoffenheim erzielte der Linksverteidiger sein erstes Profitor. In einem durchwachsenen Jahr überzeugte der Youngster so, dass Vergleiche mit Jonas Hector herangezogen wurde, Lothar Matthäus brachte Finkgräfe sogar in Zusammenhang mit der Nationalmannschaft. In der vergangenen Saison kam der gebürtige Mönchengladbacher dann nicht mehr wie erhofft zum Einsatz. Vielleicht auch deswegen seine Begrüßungsworte bei RB. „Ich bin sehr glücklich, dass meine Zukunft in Leipzig liegt. Der Club ist für seine gute Arbeit mit jungen Spielern bekannt. Insofern fiel mir die Entscheidung nicht schwer, als ich vom Interesse von RB erfahren habe“, sagt der 21-Jährige.
Dennoch war es auch immer ein Traum des Spielers beim FC den Weg zum Profi zu schaffen. 40 Mal lief das Eigengewächs für die Geißböcke auf. „Diese Stadt, dieser Verein ist besonders! Ein Grund dafür seid ihr, die Fans, die alles für den FC geben – egal in welcher Lage sich der Verein auch befinden mag: ihr seid da“, schreibt Finkgräfe weiter. Dennoch wagt der Schienenspieler nun einen neuen Schritt. „Die Verantwortlichen um Marcel Schäfer haben mir einen klaren Weg aufgezeigt, der mich total überzeugt. Ich freue mich sehr auf den Trainingsstart in der kommenden Woche, um dann gemeinsam mit David Raum – einem aktuellen deutschen Nationalspieler – die linke Außenbahn zu beackern.“
„Wir hätten uns gut vorstellen können, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen“
Der FC kassiert rund vier Millionen Euro für den Abwehrspieler – zuzüglich einiger Boni. Auch eine Weiterverkaufsgebühr soll Teil der Vertragsgespräche gewesen sein. „Max hat uns nach offenen und transparenten Gesprächen klar signalisiert, dass er seinen Vertrag beim 1. FC Köln nicht verlängern möchte. Nach einer von gesundheitlichen Rückschlägen geprägten Phase im Nachwuchsbereich hat er bei den Profis eine sehr positive Entwicklung genommen und sich zum Bundesliga-Spieler entwickelt“, sagt FC-Sportdirektor Thomas Kessler. „Wir hätten uns gut vorstellen können, diesen Weg gemeinsam mit Max weiterzugehen – sowohl sportlich als auch menschlich hat er in den vergangenen Jahren einen großen Schritt gemacht. Da er dies leider abgelehnt hat, war für uns klar, dass wir Max gegen eine angemessene Transferentschädigung in diesem Sommer ziehen lassen werden.“
Nach einigen geplatzten Deals geht die Suche nach einem neuen Innenverteidiger weiter. Und möglicherweise gibt es in Frankreich Abhilfe. Der 1. FC Köln ist an Étienne Kinkoué interessiert.
Wird der FC auf der Suche nach einem Innenverteidiger in Frankreich fündig? Wenn es nach dem Transfer-Experten Fabrizio Romano geht, vielleicht schon. Der 1. FC Köln ist demnach an Étienne Kinkoué interessiert. Allerdings nicht der einzige Club, der die Fühler ausgestreckt hat.
Étienne Youté Kinkoué im Einsatz für Le Havre (Foto: picture alliance / REUTERS | Sarah Meyssonnier)
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Einen ersten Eindruck von zwei potenziellen Mannschaftskameraden hat sich der 23-Jährige im November vergangenen Jahres machen können. Damals war Kinkoué in den Kader der U21-Nationalmannschaft von Frankreich berufen worden. Zum Einsatz gegen Eric Martel und Jan Thielmann kam der Innenverteidiger beim 2:2 aber nicht. Es bleibt bei einem Länderspiel-Einsatz in der U21. Nun soll der FC an einer Verpflichtung des Franzosen interessiert sein. Wie Romano berichtet, darf Kinkoué den FC Le Havre im Sommer verlassen. Und das, obwohl der Abwehrspieler zu den Stammkräften gehörte. 28 Mal kam der 23-Jährige in der Liga zum Einsatz, davon 26 von Beginn an und die meisten über sie komplette Spielzeit. In die Scorerliste konnte er sich nicht eintragen.
Marktwert von 7 Millionen Euro
Der 1,96 Meter große Abwehrspieler gilt als sehr robust und kopfballstark. Laut Romano wolle der Franzose nun den nächsten Schritt gehen und Le Havre brauche wiederum Geld. Über den Nachwuchs von Troyes kam der Innenverteidiger zur U19 von Inter Mailand von dort in die zweiten Mannschaft von Olympiakos und von dort zu Le Havre. Mittlerweile wird der Marktwert des Abwehrspielers vom Online-Portal transfermarkt.de auf sieben Millionen Euro geschätzt. Romano betont, dass das Preisschild bei fünf Millionen Euro liegen würde. Vielleicht auch, weil der Vertrag des Franzosen im Sommer 2026 auslaufen wird. Dennoch viel Geld für den FC, das erst durch die erwarteten Verkäufe frei werden würde.
Und Köln befindet sich wieder einmal in großer Konkurrenz. So sollen auch der FC Burnley und Sheffield United interessiert sein. Zudem ist Kinkoué eigentlich Rechtsfuß, der FC sucht dem Vernehmen nach aber einen Linksfuß für die letzte Kette. Bislang läuft die Suche nach einem neuen Innenverteidiger nicht wie erhofft. Der FC hatte mit Bernardo und Jordan Torunarigha zwei ablösefreie Abwehrspieler auf der Liste, die mittlerweile in Hoffenheim und Hamburg unterschrieben haben. Auch Calvin Brackelmann stand oder steht auf dem Kölner Wunschzettel. Doch den Abwehrspieler des SC Paderborn zieht es wohl nach Bröndby.
Pünktlich vor dem Vorbereitungsauftakt am kommenden Montag gibt es das neue Jersey beim 1. FC Köln: So sehen die Heimtrikots der Saison 25/26 aus. Das Outfit ist bereits im Fanshop der Geißböcke zu haben.
Schon vor wenigen Tagen gab es einen ersten Leak, nun sind die Trikots offiziell zu erstehen. Wenige Tage vor dem ersten Training mit Lukas Kwasniok am Geißbockheim gibt es das neue Trikot beim 1. FC Köln: So sehen die Heimtrikots der Saison 25/26 aus.
Das neue Trikot des 1. FC Köln für die Saison 2025/26 (Foto: 1. FC Köln)
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Vier Tage vor dem Trainingsauftakt beim 1. FC Köln gibt es nun auch offiziell das neue Trikot der Geißböcke. Und es ist keine große Überraschung mehr. Schon unter der Woche hatte es einen Leak von „Inside Müngersdorf“ gegeben, dass das Trikot im Streifenlook daherkommt. Erinnerungen werden zwangsläufig an das Trikot der Spielzeit 2017/18 wach. Auch damals war das Jersey in roten und weißen Längsstreifen gehalten. Allerdings mit drei roten Streifen. So gibt es die Blockstreifen auch in dieser Spielzeit, allerdings vier. Damit ist der FC nun erstmals wieder weg von den klassisch weißen Trikot der vergangenen beiden Saisons. Der Kragen erinnert an einen Hemdskragen. Das Design entspricht auch dem Outfit der Frauen des 1. FC Köln. Die Resonanz auf das geleakte Trikot unter der Woche war in den Sozialen Medien sehr gespalten.
Die Heimtrikots der Saison 25/26 (Fotos: 1. FC Köln)
Torwarttrikot in Blau gehalten
Laut Beschreibung ist das Jersey aus einem speziellen Stoff mit eingewebtem subtilen Muster. Die Trikots sind ab sofort im Fanshop zu haben. Neben den Trikots sind auch die Trikotnummern im Fanshop zu sehen. So wird Ragnar Ache mit der „9“ auflaufen, Luca Waldschmidt erhält offenbar die „7“. Das Torwarttrikot ist in einem kräftigen Blau gehalten und soll laut Beschreibung mit seinem gelb-blauen Pixel-Muster ein absoluter „Blickfang auf dem Spielfeld“ sein. Traditionell werden die Auswärts- und Ausweichtrikots erst während der Vorbereitung vorgestellt. In den vergangenen Tagen hatte es bereits zwei Posts über die Social-Media-Kanäle der Kölner gegeben, die das neue Trikot angekündigt hatten.
Zum letzten Mal wird der FC vorerst von der dänischen Firma hummel ausgestattet. Ab der kommenden Saison ist Adidas wieder der Ausrüster der Geißböcke. „Menschen, die den FC lieben, tragen den Verein oft nicht nur in ihren Herzen, sondern gerne auch auf ihrer Haut. Dieses besondere Gefühl ist für viele FC-Fans nicht nur am Spieltag im Stadion elementarer Ausdruck ihrer Verbundenheit zum Verein, sondern jeden Tag“, erklärt FC-Geschäftsführer Philipp Liesenfeld.