Transfer zum 1. FC Köln? Daran hapert es aktuell bei dem Transfer von Tom Krauß

Tom Krauß soll schon Gespräche mit dem 1. FC Köln geführt haben
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Transfer zum 1. FC Köln? Daran hapert es aktuell bei dem Transfer von Tom Krauß

Die Verpflichtung des Mittelfeldspielers schien so gut wie durch. Doch der Vollzug zieht sich in die Länge. Daran hapert der Transfer von Tom Krauß zum 1. FC Köln.

Bereits am Montag startet der FC mit dem neu verpflichteten Trainer Lukas Kwasniok in die Saisonvorbereitung. Ob der Mainzer Spieler dann schon am Geißbockheim auf dem Rasen steht, ist noch offen. Daran hapert der Transfer von Tom Krauß zum 1. FC Köln.

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Eigentlich war für diese Woche dann doch noch eine Entwicklung erwartet worden. Zwei Transfers hat der 1. FC Köln bislang getätigt. Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson zwei Spieler verpflichtet, die durchaus den Kader stärken können, vermutlich auch werden. Zuletzt war dann aber ein wenig Sand ins Getriebe gekommen. Eine Handvoll von Spielern war vom FC bekanntlich sehr umworben worden und hatte sich dann doch für die Konkurrenz entschieden. Mit den Transfers von Jakub Kaminski und Tom Krauß könnte die Bilanz ein wenig ausgebessert werden. Ein Vollzug steht allerdings noch aus. Immerhin will die „Wolfsburger Allgemeine“ erfahren haben, dass der Deal mit Jakub Kaminski schon „durch“ sei. Die Vereine haben sich demnach geeinigt, es fehle nur die offizielle Bestätigung. Allerdings ist noch nichts über ein Medical bekannt.

Unterschiedliche Vorstellungen

Der Transfer scheint dennoch unmittelbar bevorzustehen. Der FC bekommt wohl seinen Schienenspieler, den Lukas Kwasniok gleichzeitig wohl als weiteren Wunschspieler ausgemacht hat. Womöglich kommt Kaminski noch vor dem Trainingsauftakt am kommenden Montag. Der zweite geplante Deal ist allerdings dann doch ins Stocken geraten. Die Verpflichtung von Tom Krauß zieht sich dann deutlich länger als erwartet. Und das hat offenbar auch treffliche Gründe. Mainz will Krauß zwar abgeben, der Mittelfeldspieler nach Köln wechseln und der FC den Spieler aufnehmen, doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Denn gerade die Ablöse-Modalitäten passen noch nicht so recht zusammen. Der FC und der FSV Mainz haben unterschiedliche Vorstellungen.

„Es ist ja bekannt, dass Tom mit Köln spricht. Wir hatten auch mal mit dem FC darüber gesprochen und jetzt ist man dort am Diskutieren, ob das eine Sache für sie wäre“, sagte Christian Heidel am Mittwoch beim Trainingsauftakt der Rheinhessen der Allgemeinen Zeitung. „Das ist eine Entscheidung, die der 1. FC Köln in seinen Gremien treffen muss.“ Und bei dieser Entscheidung geht es um ein wichtiges Detail. Denn Mainz hat nach den beiden vergangenen Leihen kein großes Interesse mehr daran, Krauß noch einmal auf Leihbasis abzugeben. „Wenn Tom geht, wollen wir ihn verkaufen. In Köln gibt es den Wunsch, es etwas anders zu machen“, sagt FSV-Vorstand Heidel. „Das heißt aber nicht, dass man nächsten Sommer noch einmal überlegen kann, Tom Krauß nach Mainz zu schicken oder ob man ihn nimmt.“

Kaufoption oder Kaufpflicht

Soll heißen, wenn es zu einer Leihe kommt, dann hätte Mainz gerne eine verankerte Kaufpflicht im Vertrag, während die Geißböcke eine Kaufoption bevorzugen würden. Nun muss offenbar geklärt werden, ob der FC das Risiko einer Kaufpflicht eingehen will. Da die Rheinhessen auch in der kommenden Spielzeit mit Nadiem Amiri und Kaishu Sano weiterplanen, wird es für Krauß jedenfalls nicht einfacher. Der Mittelfeldspieler wird also auch weiterhin wechseln wollen. Eine schnelle Einigung ist durchaus realistisch.


Deals perfekt: Der nächste Zugang des 1. FC Köln steht wohl fest, der nächste Abgang auch

Jakub Kaminski soll auf der Liste der Geißböcke stehen
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Deals perfekt: Der nächste Zugang des 1. FC Köln steht wohl fest, der nächste Abgang auch

Zwar ist es noch nicht offiziell, doch der FC hat sich offenbar die Dienste eines neuen Spielers gesichert. Jakub Kaminski wird wohl Spieler des 1. FC Köln. Das berichtet die „Wolfsburger Allgemeine“. Derweil steht mit Max Finkgräfe ein Abgang fest. Der Deal soll am Donnerstag verkündet werden.

Die offizielle Bestätigung fehlt zwar noch, doch laut der „Wolfsburger Allgemeine“ steht der nächste Neuzugang bei den Geißböcken fest: Jakub Kaminski wird offenbar Spieler des 1. FC Köln. Max Finkgräfe hat derweil den Medical bestanden und wechselt nach Leipzig.

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Am Donnerstagvormittag folgt wohl die offizielle Verkündung, der Deal ist aber schon sei Mittwoch sicher. Max Finkgräfe hat den Medical bei RB Leipzig problemlos bestanden, wechselt für rund vier Millionen Euro vom Rhein zu den Sachsen und wird in der kommenden Saison Nationalspieler David Raum auf der Position des Linksverteidigers herausfordern. Die Nachricht ist alles andere als überraschend, für den FC unterm Strich aber eine gute. Denn der Abgang von Finkgräfe ist seit Monaten beschlossene Sache, die Kölner streichen eine wohl höher als erwartete Ablöse ein und können sich nun gezielter mit dem Thema Linksverteidiger neben Leart Pacarada beschäftigen. Auch, wenn der nächste Abgang eines Eigengewächses sicherlich schmerzt.

Kaminski-Deal offenbar durch

Finkgräfe wird also auch am kommenden Montag nicht beim Trainingsauftakt der Geißböcke dabei sein. Lukas Kwasniok bittet zum ersten Mal zum Training, der Shootingstar der Abstiegssaison wird da schon fehlen. Dafür wird es mit großer Sicherheit einen Neuzugang geben. Die Leihe von Jakub Kaminski soll ein „Done Deal“ sein. Das berichtet die „Wolfsburger Allgemeine“. Demnach sei der „Deal durch“ und soll in den kommenden Tagen auch offiziell verkündet werden. Die Geißböcke leihen Kaminski für eine Spielzeit aus und haben laut Artikel auch eine Kaufoption in dem Vertrag verankert. Diese soll bei sieben Millionen Euro liegen. Kwasniok soll große Stücke auf den polnischen Nationalspieler halten. Kaminski würde als Linksaußen eine weitere schnelle Alternative auf der Außenbahn bilden.

Der 23-Jährige ist polyvalent defensiv und offensiv einsetzbar, spielte auch auf der rechten Seite. Beim VfL Wolfsburg wurde er als Spieler mit enormen Potenzial verpflichtet. In der abgelaufenen Saison kam er aber nur noch auf 26 Einsätze, weniger als die Hälfte von Beginn an. Beim FC soll nun ein Neuanfang her. Über das Medical gibt es noch keine Auskunft. Seinen ersten Trainingsauftakt absolvierte Tom Krauß dagegen am Mittwoch beim FSV Mainz. Der Mittelfeldspieler ist aktuell noch Angestellter der Rheinhessen und da sich an dem Status bislang noch nicht geändert hat und der 24-Jährige auch nicht für Vertragsgespräche freigestellt ist, ist das alles andere als verwunderlich. Auch, wenn man den Mainzer sicherlich schon jetzt gerne in Köln sehen würde.

Einigung nur noch eine Frage der Zeit

Die Hintergründe dürften recht unspektakulär sein. Der FC würde gerne eine Kaufoption in den Vertrag verankern, die Rheinhessen also eine Kaufpflicht. Da sich aber Spieler und der FC einig sind und Krauß bei Mainz sicher nicht zu den erwartbaren Stammspielern gehören wird, ist eine Einigung wohl nur noch eine Frage der Zeit. Gut möglich, dass der Mittelfeldspieler in dieser Spielzeit also zwei Auftakttrainingseinheiten absolviert.


Zweistelliges Angebot? Die Personalie Damion Downs könnte für den 1. FC Köln zum Glücksfall werden

Damion Downs jubelt nach dem Tor gegen Magdeburg.
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Zweistelliges Angebot? Die Personalie Damion Downs könnte für den 1. FC Köln zum Glücksfall werden

Eigentlich sollte der Vertrag verlängert werden, doch mittlerweile können die FC-Bosse das Angebot des FC Southampton wohl nicht mehr zurückweisen. Damion Downs könnte für den 1. FC Köln zum Glücksfall werden.

Angeblich bezahlt der FC Southampton für den Kölner Stürmer einen zweistelligen Millionenbetrag. Und das wäre mehr als nur ein Trostpflaster. Damion Downs könnte für den 1. FC Köln zum Glücksfall werden.

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In der Nacht zu Donnerstag werden die Augen einiger FC-Fans, aber sicher auch der Kölner Verantwortlichen in die USA gerichtet sein. Damion Downs spielt dann mit den US-Boys beim Gold Cup das Halbfinale gegen Guatemala. Der Gastgeber möchte das Endspiel erreichen. Und nach dem Downs die USA mit einem cleveren Schuss vom Punkt überhaupt erst ins Halbfinale geschossen hat, dürfte es vielleicht sogar weitere Einsatzzeit geben. Selbst wenn der Kölner Angreifer einmal mehr zum Matchwinner avancieren sollte, ist es eher unwahrscheinlich, dass das wiederum mögliche Angebote für den Stürmer beim FC maßgeblich verändert. Denn das Angebot, das der FC Southampton den Kölner unterbreitet hat, ist kaum noch zu toppen.

Zögern, Skepsis oder Bedenken

Wie der „Kicker“ berichtet sollen mit diversen Boni rund zehn Millionen Euro für den FC drin sein. Und sollte Downs Lust auf Aufstiegskampf in der Championship haben, dann können die FC-Bosse wohl gar nicht anders, als das Angebot anzunehmen. Denn die zehn Millionen wären auf dem Transfermarkt vielleicht so etwas wie ein vorläufiger Gamechanger. Zur Erinnerung: Thomas Kessler und Co. haben mit Ragnar Ache und Isak Johannesson bislang zwei Transfers vermeldet. Vielversprechende, zweifelsohne, aber eben erst zwei Neuverpflichtungen und Baustellen gibt es viele. Zwei weitere könnten bald mit Leihen geschlossen werden, zahlreiche bleiben.

Und nachdem zuletzt einige Deals geplatzt, einige Poker verloren gegangen sind, müssen die Kölner wohl etwas mehr Geld in die Hand nehmen, um den Kader möglichst wettbewerbsfähig zu machen. Und sollte der „Kicker“ recht haben, dann gibt es reichlich Geld für den Angreifer. Deutlich mehr als vor wenigen Tagen noch gedacht. Der Marktwert des Stürmers liegt zwar bei sechs Millionen Euro, allerdings ein Jahr bevor der Vertrag ausläuft. Die Kölner befinden sich somit nicht in der allerbesten Verhandlungsposition. Und es ist auch wahrlich nicht davon auszugehen, dass es von einem deutschen Interessenten nur ein annähernd ähnliches Angebot gegeben hätte – vermutlich wären fünf, vielleicht sechs oder sieben Millionen möglich gewesen, mehr sicher nicht.

Win-Win-Situation?

Nun wollen die „Saints“ einen Spieler verpflichten, der in der vergangenen Saison bewiesen hat, im Profifußball angekommen zu sein, auf der anderen Seite aber eben auch „erst“ zehn Tore in der 2. Bundesliga erzielt hat. Für den englischen Zweitligisten kann Downs eigentlich nur ein Zukunftsprojekt sein. Ein Stürmer, der sich entwickeln, sein Potenzial entfalten kann, voraussichtlich wird, aber eben nicht muss. Dementsprechend sind die Reaktionen in den Fan-Foren der „Saints“ auch mit einer gehörigen Portion Skepsis versehen. Das schreckt die Verantwortlichen des Zweitligisten aber nicht ab. Im Gegenteil: Downs gilt als festes Transferziel, schwebte schon vor Wochen als der „mystische Stürmer“ durch die Fanszene.

Für den FC ist es sicherlich schmerzhaft ein weiteres Eigengewächs abzugeben. Das Trostpflaster kommt zur rechten Zeit und fällt höher aus, als gedacht. Das ist eben auch ein Teil der Arbeit als Entwicklungsclub.

Maina, El Mala, Kaminski: Auf Jan Thielmann wartet auch beim 1. FC Köln starke Konkurrenz

Jan Thielmann beim Spiel des 1. FC Köln
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Maina, El Mala, Kaminski: Auf Jan Thielmann wartet auch beim 1. FC Köln starke Konkurrenz

Bei der Europameisterschaft in der Slowakei saß er meistens auf der Bank, eine Position, die Jan Thielmann auch im Club droht. Der nun ehemalige U21-Nationalspieler bekommt jedenfalls richtig starke Konkurrenz beim 1. FC Köln: Auf Jan Thielmann wartet eine große Herausforderung.

Die Europameisterschaft verlief sicher nicht optimal und auch im Club wird es nicht einfach für das Eigengewächs des 1. FC Köln: Auf Jan Thielmann wartet eine große Herausforderung.

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Es brauchte wirklich nicht viel Phantasie, um Jan Thielmann schon während des Endspiels der U21-Europameisterschaft eine gewisse Enttäuschung anzusehen. Ob die wiederum dem Spielstand im Duell gegen England geschuldet war oder vielleicht dann auch der Einsatzzeit beim Endturnier in der Slowakei ist reine Spekulation. Wirklich glücklich wird der 23-Jährige aber nicht gewesen sein. Seinem insgesamt 20. Einsatz für die deutsche U21 im Gruppenspiel gegen England folgte kein weiterer Einsatz mehr und es wird auch kein weiterer mehr dazukommen. Das Kölner Eigengewächs ist schlichtweg einfach zu alt für den kommenden Junioren-Zyklus, der wiederum mit dem kommenden Lehrgang im August beginnt. Thielmann hatte sich sicherlich mehr Einsatzzeit als zwei Spiele und insgesamt rund 100 Spielminuten sowie einen Stammplatz auf der Bank vorgestellt.

Starke Neuzugänge?

Ein Platz, der auch im Club zu einem Thema werden kann. Zwar war Thielmann gerade zum Schluss der abgelaufenen Spielzeit Stammspieler und die Formkurve zeigte auf der beliebteren offensiven Position auch deutlich nach oben. Ob der 23-Jährige aber auch in der kommenden Spielzeit zum Kreis der Startelf-Kandidaten gehören wird, muss sich erst zeigen. Denn die neue Konkurrenz ist ganz offensichtlich nicht ohne. Nach seiner starken Saison und der Vertragsverlängerung wird Linton Maina voraussichtlich eine große Rolle auf der Außenbahn spielen. Der gebürtige Berliner kann auf beiden Außenpositionen spielen und könnte insofern auch auf der rechten Seite interessant werden, denn auf der linken Seite hat der FC ganz offensichtlich besonders interessant aufgerüstet.

Said El Mala beeindruckte in der vergangenen Drittliga-Saison durch seine Tempo-Dribblings, seine Unbekümmertheit, seine Körperlichkeit und seine Abschlussstärke. Die mittelfristige Zukunft dürfte dem Offensivspieler damit gehören. Auch bei der U19-Europameisterschaft gehörte er zu den Topspielern des deutschen Nachwuchses, wurde sogar der Topscorer des Turniers. Das Interesse an dem Kölner Youngster dürfte schon in den kommenden Wochen und Monaten ein sehr großes sein. Auch FC-Trainer Lukas Kwasniok ist ein Fan, deutete an, dass er El Mala die Chance geben werde. Und dann steht da noch die Verpflichtung von Jakub Kaminski im Raum. Der Pole soll bekanntlich ausgeliehen werden. Die finalen Gespräche stehen wohl kurz bevor.

Auch die Außenverteidiger sind eine Option

Und damit bekommen die Geißböcke einen weiteren Außenbahnspieler, der mit Tempo und starken Dribblings für offensive Momente sorgen kann. Auch der polnische Nationalspieler kommt mit dem Anspruch, mehr Einsatzzeit zu erhalten. Sonst hätte er Wolfsburg nicht verlassen müssen. Drei Außenbahnspieler, die sich für die kommende Saison einiges vorgenommen haben. Zudem war Kwasniok in der vergangenen Spielzeit in Paderborn Verfechter einer Dreierkette. Meistens ließ der neue FC-Coach eine 3-4-1-2- Formation auflaufen. Auf den Außen spielten also vermeintliche Außenverteidiger. In dieser Formation würden also Stand jetzt Leart Pacarada und Jusuf Gazibegovic ebenfalls Optionen sein. Thielmann, der mittlerweile auf beeindruckende 158 FC-Einsätze kommt, hat also ein dickes Brett vor sich.

Zumal der U21-Nationalspieler nach der EM erst einmal Sonderurlaub erhält. In den ersten Wochen der Vorbereitung wird sich das Kölner Eigengewächs also gar nicht zeigen können.


Wie geht es weiter mit Adamyan, Dietz und Tigges beim 1. FC Köln? Erst einmal alles auf Anfang

Wie geht es weiter mit Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges?
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Wie geht es weiter mit Adamyan, Dietz und Tigges beim 1. FC Köln? Erst einmal alles auf Anfang

Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges gehören wohl zu den Kandidaten, von denen sich der FC durchaus trennen könnte. Zu jenen Kandidaten gehörte das Trio aber in der jüngeren Vergangenheit eigentlich immer. Vertrag haben die drei noch bis Sommer 2026 beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Adamyan, Dietz und Tigges?

In der jüngeren Vergangenheit wurden Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges immer wieder mit einem verfrühten Abschied in Verbindung gebracht. Doch das Trio steht noch immer unter Vertrag beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Adamyan, Dietz und Tigges?

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Es hat ein wenig von „Täglich grüßt das Murmeltier“. Wie schon in den vergangenen Transferphasen werden wieder einmal einige bekannte Namen als mögliche Abschiedskandidaten genannt. Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz stehen ganz oben auf der Liste der Wackelkandidaten – wieder einmal. Und das kommt bekanntlich nicht von ungefähr. Im Sommer 2022 verpflichtet oder zu den Profis hochgezogen, hat sich keiner der Angreifer nachhaltig durchgesetzt. Adamyan wurde damals als Königstransfer bezeichnet, der Armenier lief 60 Mal für die Geißböcke auf, erzielte vier Tore, bereitete sieben vor. Dietz spielte 27 Begegnungen für die Kölner Profis und war drei Mal erfolgreich, Tigges spielte 81 Mal, erzielte zehn Tore, bereitete zwei weitere vor. 168 Begegnungen, 17 Treffer – wenn man so will erzielte im Schnitt einer der drei Angreifer alle zehn Spiele ein Tor.

Schweiz-Gerücht eine Ente

Eine besonders gute Bewerbung sieht anders aus. Und so verwundert es nicht, dass die Akteure fast schon obligatorisch auf der Liste möglicher Abgänge landen. Während Adamyan und Dietz zuletzt eine Leihe antreten konnten, erhielt Tigges einmal mehr die Chance, sich beim FC durchzusetzen. Genutzt hat er die Möglichkeit nicht. Vor wenigen Tagen ploppten dann aber Gerüchte auf, der Stürmer stünde auf der Liste des Schweizer Erstligisten St. Gallen. Die Zeitschrift der „Blick“ berichtete später, man habe sich nicht einigen können, die Gehaltsvorstellungen würden nicht zusammenpassen. Dem widerspricht mittlerweile die Spieler-Seite. Gegenüber der „Kölnischen Rundschau“ bestätigte Sebastian Voss, dass es „keine offiziellen Gespräche“ gegeben habe. Und Tigges Berater betonte nach einem Gespräch mit dem FC auch: „Die Chancen von Steffen, auf Einsatzzeit zu kommen, sind sehr gering. Alle Seiten sind um eine Lösung bemüht.“ 

Heißt, beim FC werde man dem Spieler keine Steine in den Weg legen. Die Zeichen stehen auf Abschied. Nur gibt es aktuell eben noch keine Lösung. Tigges hat genauso wie Adamyan und auch Dietz noch Vertrag beim 1. FC Köln. Und sollte es keine Abnehmer geben, ändert sich an dieser Konstellation vorerst auch nichts. So wird der Stürmer am Montag wohl am Trainingsauftakt der Geißböcke teilnehmen, genauso wie die beiden weiteren Stürmer, die das Trio komplettieren. Denn auch bei Adamyan bahnt sich gerade nicht wirklich eine Lösung an. Der Angreifer kehrt von der Leihe von Jahn Regensburg zurück. Beim FC sucht man fieberhaft nach einer Lösung, gefunden ist sie noch nicht. Sicher scheint nur, dass der Stürmer beim FC keine Chance mehr auf Einsatzzeit erhalten wird.

Dietz nach Schweinfurt?

Bei Florian Dietz deutet sich eine Lösung an. Der Stürmer wird mit dem 1. FC Schweinfurt in Verbindung gebracht. Der 26-Jährige steht auf der Liste des Aufsteigers. Für Dietz wäre es eine Rückkehr in die alte Heimatregion. Und: Seit Mai arbeitet sein Bruder Leo als Videoanalyst für den Drittligisten. Bis zum kommenden Montag wird aber auch im Fall Dietz nicht mit einer Entscheidung gerechnet. Das gesamte Trio dürfte also beim Trainingsauftakt dabei sein. Doch im Gegensatz zu den letzten Jahren ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass es noch während der Vorbereitung zur Trennung kommt.

Max Finkgräfe erzielt Einigung, Eric Martel ist weit davon entfernt

Max Finkgräfe und Eric Martel noch beim gemeinsamen Training
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Max Finkgräfe erzielt Einigung, Eric Martel ist weit davon entfernt

Die Zeichen stehen auf Abschied: Max Finkgräfe und RB Leipzig haben sich offenbar auf einen Wechsel geeinigt. Der Medizincheck soll bereits am Mittwoch stattfinden. Bei Eric Martel deutet sich auch ein Abgang an, vielleicht aber kein kurzfristiger für den 1. FC Köln: So ist der Stand bei Max Finkgräfe und Eric Martel.

Bei den nächsten Spielern der Geißböcke stehen die Zeichen auf Abschied. Der eine steht unmittelbar vor einem Medizincheck, der andere will den nächsten Schritt gehen. Es muss aber kein schnelles Ende sein beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei Max Finkgräfe und Eric Martel.

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Wenn Lukas Kwasniok am Montag seine Spieler erstmals zu einem Training um sich versammelt, wird ein Akteur sicher nicht mehr dabei sein. Max Finkgräfe wird den FC verlassen und das ganz offensichtlich noch diese Woche. Schon in den vergangenen Tagen hatte sich der Wechsel zu RB Leipzig angedeutet. Die Sachsen waren etwas überraschend auf den Finkgräfe-Zug aufgesprungen. Bislang waren die TSG Hoffenheim und der VfB Stuttgart die gehandelten Namen, vielleicht sogar noch Eintracht Frankfurt – nun wird es RB Leipzig und wie man hört, auch auf speziellem Wunsch vom Neu-Trainer Ole Werner. Wie der „Kicker“ nun berichtet, haben sich die Seiten weitestgehend geeinigt, der Medizincheck ist offenbar für Mittwoch anberaumt, dann fehlt nur noch die Unterschrift.

Keine Vertragsverlängerung für Martel?

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es diese dann auch am Mittwoch geben. Dem FC winken vier Millionen Euro, mit Boni mehr als fünf. Noch vor einem Jahr galt der Linksverteidiger als die große Entdeckung beim FC. Ein Shootingstar, der in einer enttäuschenden Saison der absolute Lichtblick war. Finkgräfe dominierte die Wahl zum „Golden Boy“, bis er aus der Wertung genommen wurde, bekannte sich mehrfach zum FC und wurde schon als Hector-Nachfolger und künftiger Nationalspieler gehandelt. Ein Jahr später verlässt der Linksverteidiger die Kölner im Frust. Zu wenig Einsatzzeit und damit vermutlich auch verbunden zu wenig Wertschätzung. Ob der 21-Jährige bei RB mehr spielen wird, ist eher unwahrscheinlich. Zumindest scheint es auf den ersten Blick realistischer, sich gegen Leart Pacarada durchzusetzen, als gegen Nationalspieler David Raum. Doch Finkgräfe sucht offenbar die Herausforderung und die in Leipzig.

Dort spielte bekanntlich einst Eric Martel. Der – jetzt ehemalige – U21-Nationalspieler wird aber mit großer Sicherheit nicht nach Sachsen wechseln – zumindest gibt es dafür aktuell keine Anzeichen. Dass der 23-Jährige den FC aber verlassen wird, schon. Wenn auch nicht sofort. Wie bereits berichtet, vermeldete die „Kölnische Rundschau“ am Dienstagabend erneut, dass Martel den aktuellen Vertrag aktuell nicht verlängern werde. Und das führt Thomas Kessler und Co. einmal mehr in die Situation, entscheiden zu müssen, ob man mit einem Spieler, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, in die neue Saison zu gehen. Immerhin wäre der dann wiederum ablösefrei. Die Alternativen heißt: möglichst zeitnaher Verkauf. Doch daran wäre der FC wohl nur bei einer ähnlich überraschenden Ablösesumme wie nun bei Damion Downs interessiert.

Aktuell wäre es also durchaus denkbar, dass Martel tatsächlich noch ein Jahr beim FC bleibt. Allerdings ohne Vertragsverlängerung, dafür mit der Sicherheit im kommenden Sommer ohne große Verhandlungen zwischen zwei Vereinen wechseln zu können. Am kommenden Montag wird Martel beim Training fehlen, der 23-Jährige hat Sonderurlaub. Ob er nochmal am Geißbockheim aufschlägt, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen.

Es geht wieder los: Die Frauen des 1. FC Köln starten in die Vorbereitung

Die Neuzugänge der Frauen des 1. FC Köln
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Es geht wieder los: Die Frauen des 1. FC Köln starten in die Vorbereitung

Eine knappe Woche vor dem Trainingsauftakt der Profis ging es am Dienstag für die Fußballerinnen los. Die Frauen des 1. FC Köln sind in die Vorbereitung gestartet. Mit dabei waren bereits einige neue Gesichter. Es fehlten aber auch noch einige Spielerinnen.

Obwohl der Auftakt in die neue Bundesliga erst drei Wochen nach dem ersten Pflichtspiel der Profis ansteht, haben die Fußballerinen der Geißböcke schon früher mit der Vorbereitung begonnen. Die Frauen des 1. FC Köln sind am Dienstag bei hochsommerlichen Temperaturen in die Vorbereitung gestartet. Für die Profis steht am Wochenende die Leistungsdiagnostik und am Montag der Auftakt an.

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Die Einheit am Dienstag war recht kurz gehalten. „Wir haben eine Stunde zum reinkommen gemacht“, sagte FC-Trainerin Britta Carlson. „Aber alles noch mit geringer Intensität.“ Und das war eben nicht nur dem Wetter geschuldet. Zwar trainierte die Mannschaft bei nahezu 35 Grad, doch Carlson betonte, dass ohnehin ein eher lockerer Auftakt geplant war. Und zu diesem lockeren Auftakt war erst einmal nur ein Teil des Kaders vor Ort. 13 Spielerinnen, zwei Torhüterinnen absolvierten die Einheit. Ada Achcinska, Sylwia Matysik und Martyna Wiankowska befinden sich mit Polen in den finalen Vorbereitungen auf die bevorstehende Europameisterschaft in der Schweiz, Aurora Mikalsen ist mit Norwegen ebenfalls beim Endturnier dabei. Dazu fehlten noch einige angeschlagene Spielerinnen, die erst einmal ein Individualtraining absolvierten.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Es war ein wenig wie Urlaub“

Zum ersten Mal auf dem Platz trainierte dagegen der wohl prominenteste Neuzugang: Marina Hegering. Die 42-malige Nationalspielerin steht seit dieser Saison bei den Geißböcken unter Vertrag und soll eine führende Rolle beim FC einnehmen. „Es hat viel Spaß gemacht, die Mädels nun auch mal live und in Farbe zu sehen. Sie haben mich sehr gut aufgenommen. Es war sehr warm, aber auch sehr schön“, sagte die 35-Jährige. Hegering ist seit nunmehr drei Wochen in Köln, hat sich aber offensichtlich schon eingelebt. „Ich habe mich von Tag eins sehr wohl gefühlt. Es war ein wenig wie Urlaub. Es war ein schönes Ankommen“, so die gebürtige Bocholterin. „Die Atmosphäre kommt rüber, wenn man in der Stadt unterwegs ist.“ Beim FC wolle sie nun „Führung übernehmen und die jungen Spielerinnen an die Hand nehmen.“

Die Teilnehmerin an Olympischen Spielen und Welt- und Europameisterschaften gibt auch in etwa ein erstes Saisonziel vor. Möglichst früh wolle man zeigen, dass man mit den Plätzen „unten“ nichts zu tun haben will. „Ich will die Spiele gewinnen, die wir gewinnen müssen. Wir wollen uns im Mittelfeld festsetzen“, so das erklärte Ziel der Kölnerinnen, die bekanntlich in der vergangenen Spielzeit lange um den Klassenerhalt zittern mussten, haben sich in der Breite neu aufgestellt. Gleich sechs Spielerinnen hat der FC im Sommer verpflichtet. Dazu auch das Funktionsteam ein wenig erweitert. Am Dienstag stellte der FC mit Sven Gruel einen weiteren Co-Trainer vor. Am Montag wurde mit Theresa Merk die neue Leiterin der Fußball-Akademie weiblich benannt. Der FC investiert in die sportliche Zukunft.

Auch der Kader soll noch einmal nachjustiert werden. „Wir sind gut gerüstet. Wir haben noch eine Position im zentralen Mittelfeld offen, vielleicht auch in der Offensive. Aber da machen wir jetzt keinen Druck“, sagte Carlson gelassen. Denn es bleibt bis zum Liga-Auftakt am Wochenende zwischen dem 6. und 8. September noch Zeit. In zwei Wochen steht das erste Testspiel beim FC Schalke 04 auf dem Programm. Bis dahin sollen die ersten „Prinzipien“ einstudiert werden. Anfang August steht das Trainingslager in Österreich auf dem Programm. Und damit beginnt dann die heiße Phase – und das nicht nur wetterbedingt.


Der 1. FC Köln möchte ihn wohl abgeben: Sollte Rasmus Carstensen noch eine Chance bekommen?

Rasmus Carstensen beim 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln möchte ihn wohl abgeben: Sollte Rasmus Carstensen noch eine Chance bekommen?

Nach seiner erfolgreichen Leihe zu Lech Posen kehrt Rasmus Carstensen zum 1. FC Köln zurück. Kaum wieder da, soll der Rechtsverteidiger aber auch schon wieder abgegeben werden. Dabei sucht der Verein auf seiner Position: Sollte Rasmus Carstensen beim 1. FC Köln noch eine Chance bekommen?

Polnischer Meister darf sich Rasmus Carstensen nach seiner Halbjahres-Leihe nach Lech Posen nennen. Und an der hatte der Rechtsverteidiger als Stammspieler seinen Anteil. Trotzdem soll er beim 1. FC Köln nach seiner Rückkehr wohl keine Chance mehr bekommen und abgegeben werden. Dabei sucht der Verein auf seiner Position: Sollte Rasmus Carstensen beim 1. FC Köln noch eine Chance bekommen?

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Am Anfang sah es aus wie ein perfektes Match. Im Sommer 2023 war Rasmus Carstensen vom KRC Genk aus Belgien zum 1. FC Köln gewechselt. Eigentlich war er nur als Back-up von Benno Schmitz eingeplant. Auch hatte er bei Genk in der vorherigen Saison kaum gespielt. Doch in Köln machte es direkt Klick. In seinen ersten Monaten in der Domstadt war Carstensen Stammspieler und sorgte dafür, dass der damalige Sport-Geschäftsführer Christian Keller sich bestätigt fühlen durfte. Er hatte sich für die Verpflichtung Cartensens eingesetzt, obwohl im Verein ein Transfer auch kritisch gesehen wurde, wie Keller im November 2023 im WDR-Podcast „Einfach Fußball“ sagte: „Wir waren uns in der Runde alles andere als einig. Es gab einen, der war vehement dafür, dass wir uns mit dem Spieler beschäftigen, es gab auch andere, die nicht so überzeugt waren.“ Am Ende kam Carstensen und Keller war wegen seiner ersten Leistungen damals überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Nach und nach zum Verkaufskandidat

Aber schon in der Rückrunde verlor der Rechtsverteidiger seinen Platz in der Startelf, spielte ab dem 27. Spieltag nur noch einmal 35 Minuten. Wegen der Transfersperre zog der 1. FC Köln trotzdem die Kaufoption über 1,5 Millionen Euro, da Carstensen der einzige etatmäßige Rechtsverteidiger im Kader war, der zumindest schon ein ordentliches Niveau angedeutet hatte. Dennoch lief ihm der positionsfremd eingesetzte Jan Thielmann den Rang ab. Carstensen bekam kaum Einsätze und musste nach der Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic im Winter gehen. Die Leihe bis zum Saisonende nach Posen war gleichzeitig auch ein Eingeständnis von Christian Keller, das Carstensen nicht das Niveau erbrachte, dass der Verantwortliche in ihm gesehen hatte.

Dass der inzwischen 24-Jährige aber durchaus Potenzial hat, bewies er in Polen. Mit Lech Posen wurde er als Stammspieler Meister und überzeugte. So verdoppelte er durch die Leihe seinen Marktwert beim Portal transfermarkt.de auf zwei Millionen Euro. Eine Chance beim 1. FC Köln soll er nach seiner Rückkehr aber wohl nicht bekommen. Laut dem „Kicker“ will Köln den Spieler abgeben. Eine Leihe mit Kaufoption oder -verpflichtung seien Möglichkeiten neben einem Verkauf. Carstensen solle gerne in seine dänische Heimat zurückwollen. Ein Grund dafür, dass Köln den Spieler anscheinend loswerden möchte, ist wahrscheinlich, dass sie den Moment nutzen wollen. Carstensen hat sich bei Posen gut präsentiert, daher könnte jetzt ein guter Verkaufsmoment sein, bevor er eventuell wieder auf der Kölner Bank sitzt und sich nicht empfehlen kann.

Neue Chance statt Verkauf sinnvoll?

Sollte der Spieler unter dem neuen Trainer Lukas Kwasniok tatsächlich keine Chance erhalten, darf das Vorgehen aber zumindest hinterfragt werden. Schließlich ist der FC auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger als Konkurrent für Gazibegovic. Vielleicht könnte Carstensen dieser mit dem Schwung von seiner erfolgreichen Leihe werden. Auch könnte er von Kwasniok profitieren, der schon in Paderborn mit zum Beispiel Raphael Obermair, um den es zuletzt auch FC-Gerüchte gab, gezeigt hat, dass er Spieler und eben auch Rechtsverteidiger besser machen kann. So könnten wenigstens Teile Vorbereitung abgewartet werden, bis sich Kwasniok einen Eindruck von Carstensen verschafft hat.

Dass die Kölner zumindest einen gewissen Wert im Rechtsverteidiger sehen, zeigt sich an ihren kolportierten Ablöse-Forderungen. Denn eigentlich wollte Lech Posen Carstensen nach seiner Leihe gerne halten. So sollen die Polen laut „Express“ bereit gewesen sein, insgesamt zwei Millionen für den 24-Jährigen auszugeben, was auch seinem geschätzten Marktwert entspricht. Dem FC war das aber zu wenig, obwohl er damit sogar noch 500.000 Euro Gewinn gemacht hätte – sollten die kolportierten Zahlen stimmen. Etwas Potenzial müssen die Kölner also doch in Carstensen sehen. Denn es ist auch fraglich, ob ein anderer Verein mehr für Carstensen bieten wird, da es bis jetzt noch keine weiteren Interessenten gibt. Dem Spieler eine richtige Chance in der Vorbereitung zu geben, könnte also durchaus sinnvoll sein. Denn auch wenn er vielleicht nicht wie am Anfang erhofft das perfekte Match ist, könnte er zumindest ein ordentliches als Back-up sein.

1. FC Köln: Bröndby scheint die Nase bei Calvin Brackelmann vorn zu haben

Calvin Brackelmann
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1. FC Köln: Bröndby scheint die Nase bei Calvin Brackelmann vorn zu haben

Der Transfermotor des FC ist zuletzt ein wenig ins Stocken geraten. Einige Wunschspieler haben mittlerweile bei der Konkurrenz angeheuert. Und es droht eine weitere Poker-Niederlage für den 1. FC Köln: Calvin Brackelmann steht angeblich vor einer Einigung mit Bröndby.

Es droht die nächste Enttäuschung auf dem Transfermarkt für den 1. FC Köln: Calvin Brackelmann steht laut dänischer Medienberichte vor einer Einigung mit Bröndby IF. Das berichtet das Portal „tipsbladet„.

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Allerdings heißt es in dem Artikel auch, dass sich der dänische Erstligist einen Kampf mit dem 1. FC Köln im Werben um den Innenverteidiger liefert. Der FC ist bekanntlich ebenfalls an der Verpflichtung des Paderborners interessiert und grundsätzlich auf der Suche nach einem Innenverteidiger, wenn es geht nach einem Linksfuß. Brackelmann hat bereits unter Lukas Kwasniok trainiert und sich unter dem neuen Kölner Coach immer weiter zu einem Leistungsträger bei den Ostwestfalen entwickelt. Der 25-Jährige hat aber nur noch ein Jahr Vertrag beim SCP. Daher sind die Verantwortlichen des Zweitligisten nicht in den allerbesten Verhandlungsposition. Dem Vernehmen nach soll die Ablöse bei rund einer Millionen Euro liegen und Bröndby bereit sein, diese auch zu bezahlen.

Bröndby spielt Conference League

Während der FC mit dem Ex-Trainer des Abwehrspielers und für Brackelmann das erste Mal Bundesliga punkten kann, ruft in Dänemark der europäische Wettbewerb. Der Tabellendritte der vergangenen Saison spielt aktuell die Qualifikation der Conference League, zuvor steht in zwei Wochen aber noch ein Testspiel gegen Hertha BSC auf dem Plan. Der gebürtige Lüneburger wechselte in der Jugend von Hansa Rostock ans Geißbockheim, schaffte dort aber den großen Sprung nicht. Über zahlreiche Stationen landete der Innenverteidiger schließlich beim FC Ingolstadt in der 3. Liga. 2023 folgte der Schritt zum SC Paderborn. für die Ostwestfalen bestritt Brackelmann bis heute 36 Spieler, erzielte drei Tore.

Sollte sich der Abwehrspieler gegen den FC und für Bröndby entscheiden, wäre es die nächste Transfer-Niederlage für die Geißböcke. Köln hatte bekanntlich schon das Nachsehen im Buhlen um Barnardo (TSG Hoffenheim), Jordan Torunarigha (Hamburger SV), Aaron Zehnter (VfL Wolfsburg), Robin Fellhauer (FC Augsburg) und Rayan Philippe (Hamburger SV). Bislang konnte Thomas Kessler Ragnar Ache und Isak Johannesson zum FC lotsen. Mit Said El Mala steht noch ein weiterer Neuzugang fest. Der Offensivspieler wurde bekanntlich vergangenen Sommer unter Vertrag genommen und umgehend an Viktoria Köln verliehen.

Das Transferfenster öffnet offiziell – gibt es diese Woche die erwarteten Transfers?

Lukas Kwasniok und Thomas Kessler vom 1. FC Köln
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Das Transferfenster öffnet offiziell – gibt es diese Woche die erwarteten Transfers?

Offiziell öffnet am Dienstag das Transferfenster zum zweiten Mal in diesem Sommer. Zwar ist das nun knapp zwei Monate geöffnet, trotzdem wären die FC-Bosse mit ihrer Kaderplanung gerne ein Stück weiter beim 1. FC Köln: Gibt es diese Woche weitere Transfers?

Wenige Tage von Beginn der Leistungsdiagnostik ist die Transferausbeute der Geißböcke dann doch eher mau. Es ist Sand im Getriebe beim 1. FC Köln: Gibt es diese Woche endlich weitere Transfers? Die Chancen stehen nicht schlecht, der ganz große Durchbruch ist personell aber ganz sicher nicht zu erwarten.

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Der Start war verheißungsvoll, die vergangenen Tage treiben dem ein oder anderen FC-Fan dann doch schon wieder Schweißperlen auf die Stirn. Nach den Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson ist ordentlich Sand im Getriebe des Transfer-Motors. Zuletzt mag wohl der ein oder andere Köln-Anhänger das Gefühl gewonnen haben, der Motor laufe in die falsche Richtung. Denn mit Max Finkgräfe und Damion Downs bahnen sich die Abgänge zweier Eigengewächse an, dazu ist auch der Verbleib von Eric Martel alles andere als sicher. Spieler, die wohl eine Vielzahl an Köln-Fans auch weiterhin gerne im Köln-Trikot sehen würde. Aktuell stehen auf der Abgangsseite acht Spieler, die bereits verabschiedet worden sind, zahlreiche weitere Wackelkandidaten und eben ganze zwei Neuverpflichtungen, mit Said El Mala mögen es drei sein.

Eigentlich noch viel Zeit

Das Transferfenster ist ab dem 1. Juli bekanntlich bis zum 1. September also noch zwei Monate geöffnet. Es kann noch viel passieren, es wird mit Sicherheit auch noch was passieren. Und doch stehen da aktuell die wenigen Namen auf der Haben-Seite und sollte sich das Rad nicht schnell weiterdrehen, wird der FC mit einem sehr dünnen Kader am kommenden Montag in die Vorbereitung auf die neue Saison starten. Ohne Zweifel wären Thomas Kessler und Co. mit ihren Planungen gerne schon ein gutes Stück weiter. Doch wie schon im Winter gestaltet sich auch jetzt der Transfermarkt für den FC besonders kompliziert. Vor Wochen lautete die Einkaufsliste: zwei bis drei Torhüter, ein erfahrener Innenverteidiger, mindestens ein Außenverteidiger, wenn Finkgräfe geht, ein weiterer, dazu mindestens ein, lieber zwei zentraler Spieler, einer für die Außenbahn und im Idealfall zwei Angreifer.

In einer perfekten Welt, mit gutem Budget und positiv verlaufenden Gesprächen, kommt da schon eine stolze Summe an Spielern zusammen. Eine stolze Summe, die nicht so richtig zu den zwei bisher getätigten Sommer-Transfers passen will. Dabei standen bekanntlich einige Spieler bereits auf der Liste, mit denen sogar gesprochen worden sein soll. Mit Jordan Torunarigha, Aaron Zehnter, Jonjoe Kenny und Robin Fellhauer wären die Kaderplaner jedenfalls ein ganz großes Stück weiter. Und so stellt sich durchaus die Frage, ob und wenn ja, was denn diese Woche noch so gehen könnte. Und am Ende des Tages läuft es immer wieder auf die gleichen beiden Namen raus. Tom Krauß und Jakub Kaminski sind wohl die heißesten Eisen aktuell im Feuer. Mit beiden Spielern sind sich die Kölner einig, es fehlt die Übereinkunft mit dem jeweiligen Verein.

Im Gerüchtewald wird es still

Die Chancen stehen nicht schlecht, dass es bis zur Leistungsdiagnostik am Wochenende somit zwei „Done Deals“ beim FC geben wird. Mindestens quantitativ sähe die Welt schon ein wenig besser aus. Allerdings schwingt auch viel Wehmut mit. Denn neben den geplatzten Deals gibt es eben auch zahlreiche Namen, die zwischenzeitlich gehandelt wurden, von denen man seit Wochen dann aber doch nichts mehr gehört hat. Spieler wie Besfort Zeneli, bei dem es sich möglicherweise um den angedeuteten geplatzten Deal handeln könnte. Still ist es aber auch um vermutliche Enten wie Willem Geubbels, Terry Yagbe oder Jacques Siwe geworden. Und so wird es wohl noch ein wenig dauern, bis der FC sein Kadergerüst beisammen hat. Immerhin sind es bis zum Deadline Day noch ein paar Wochen.