Neuzugang: Ist Faride Alidou der gewünschte Offensivspieler des 1. FC Köln?

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Neuzugang: Ist Faride Alidou der gewünschte Offensivspieler des 1. FC Köln?

Der 1. FC Köln ist offenbar auf der Suche nach dem gewünschten Offensivspieler einen Schritt weiter. Wie unter anderem der Kicker berichtet, soll sich der U21-Nationalspieler zumindest im Fokus des FC befinden.

Grundsätzlich hat der 1. FC Köln die Kaderlücken geschlossen. Ein Muss sei kein Transfer mehr, sagte FC-Sportdirektor Christian Keller vor wenigen Tagen. Der Sportchef erklärte aber auch, dass man durchaus die Augen nach einem schnellen Offensivspieler offen halte. Ist Faride Alidou der gewünschte Offensivspieler?

picture alliance / Action Plus | AllShotLive

Unter anderem berichtet der „Kicker„, dass der U21-Nationalspieler in den Fokus der Kölner geraten sei. Schon vor einigen Tagen ließ Eintracht Frankfurt verlauten, dass man sich eine Leihe des Spielers durchaus vorstellen könne. Der schnelle Offensivspieler ist bei den Hessen in der vergangenen Saison nicht wirklich glücklich geworden, kam auf insgesamt 15 Kurzeinsätze mit nur einer Torvorlage. Immerhin erzielte der Offensivspieler ein Tor in der Champions League gegen Tottenham. Zu den Stärken des 22-Jährigen gehören die progressiven Läufe, Läufe in die Tiefe und ein starkes Eins-gegen-eins. Der gebürtige Hamburger passt also perfekt in das Anforderungsprofil der Geißböcke. „Es ist kein Geheimnis, dass wir in der Offensive noch was machen wollen. Und ich bin auch zuversichtlich, dass das klappt“, hatte Christian Keller am vergangenen Samstag gesagt.

Und der Spieler ist auch bei den Geißböcken kein Unbekannter. Die Kölner waren schon 2021 an Alidou interessiert. Wie der Kicker berichtet, habe es bereits Kontakt zwischen den Klubs gegeben. Christian Keller hatte im Juni betont, dass er ein Fan von Leihen sei. „Ich fand Leihgeschäfte schon immer gut und kann der Tatsache, dass man dadurch gegebenenfalls einen Spieler bekommt, den man eigentlich nicht kriegen würde, etwas abgewinnen“, sagte Christian Keller im Juni dem „Express“. „Im Idealfall gibt uns der Stamm-Klub noch eine Kaufoption mit, dann kann man nicht viel falsch machen.“ Doch genau da könnte das Problem des Transfers liegen. Frankfurt ist nicht bereit den Kölnern eine Kaufoption einzuräumen. Die Hessen sind von den Qualitäten des Offensivspielers überzeugt, hoffen nach wie vor auf den Durchbruch. Man wolle den Spieler abgeben, weil man aktuell keinen Platz im Kader habe, heißt es.

 

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Update: Keller dementiert Gerüchte

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Update: Keller dementiert Gerüchte

Verliert der 1. FC Köln einen seiner prominenten Spieler? Wie Sky berichtet, ist der VfL Wolfsburg an Dejan Ljubicic interessiert. Am Abend hat Christian Keller das Gerücht dementiert.

Wie der TV-Sender Sky berichtet, ist der VfL Wolfsburg an Ljubicic interessiert. Der Spieler haben den Klub demnach bereits um die Freigabe gebeten. Am Abend dementierte der Sportdirektor der Kölner die Gerüchte.

picture alliance / Action Plus | AllShotLive

UPDATE: Am Abend hat Christian Keller die Gerüchte dementiert. Den aktuellen Artikel gibt es hier.

Laut Sky befänden sich die jeweiligen Parteien bereits in Verhandlungen und Dejan Ljubicic soll das Gespräch mit den Kölner Verantwortlichen gesucht haben. Demnach habe der 25-Jährige um die Freigabe gebeten. Ein Wechsel des Österreichers wäre ein herber Schlag für die Kölner. Nach dem Abgang von Ellyes Skhiri war Ljubicic einer der Kandidaten für die Doppelsechs. Laut dem Online-Portal Gool.ai ist Ljubicic aktuell der wertvollste Spieler des FC. Das Portal berechnet den Marktwert des Mittelfeldspielers auf gut acht Millionen Euro. Laut Sky ist eine Ablöse von acht bis zehn Millionen Euro im Gespräch. Ob die Kölner den Spieler für diese Summe ziehen lassen, ist aber zu bezweifeln. Ljubicic verfügt dem Vernehmen nach nicht über eine Ausstiegsklausel. Der FC hätte demnach alle Karten in der Hand.

In der vergangenen Saison stand der Österreicher oft in der Startelf. In 33 Pflichtspielen erzielte der laufstarke Mittelfeldspieler acht Tore. Aktuell hat Ljubicic noch Vertrag bis 2025. Der gebürtige Wiener wechselte 2021 zum 1. FC Köln und entwickelte sich schnell zu einer festen Größe bei den Geißböcken. In der vergangenen Saison war Ljubicic lange verletzt ausgefallen und hatte dann Schwierigkeiten, zurück zu alter Form zu finden. In dieser Saison soll dem Österreicher beim FC eigentlich eine wichtige Rolle zukommen. Am Mittwoch konnte Ljubicic nicht mit der Mannschaft des 1. FC Köln trainieren. Der Österreicher leidet noch an den Folgen einer Verletzung aus dem Test gegen den FC Nantes.

Wie der „Express“ mittlerweile berichtet, liegt dem FC allerdings kein Angebot aus Wolfsburg vor. Zudem habe auch der Spieler nicht nach der Freigabe gefragt.

 

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Nummer zwei: das meint Philipp Pentke zu seiner Rolle

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Nummer zwei: das meint Philipp Pentke zu seiner Rolle

Mit Philipp Pentke hat der 1. FC Köln seine Nummer zwei gefunden. Jetzt äußerte sich der Keeper über seine Rolle und seinen neuen Klub.

Lange hat der 1. FC Köln nach einer neuen Nummer zwei gesucht. In der vergangenen Woche hat er sie gefunden. Allerdings brauchten die Kölner dazu nur auf den eigenen Trainingsplatz zu schauen. Die Suche verlief auch so schwierig, weil die Kölner ein klares Anforderungsprofil hatten. Unter anderem war ganz klar definiert, dass dem Keeper nur die Rolle auf der Bank bleiben würde. Dazu äußerte sich der 38-Jährige. So denkt Pentke über seine Rolle als Nummer zwei.

Bild: Herbert Bucco

Philipp Pentke ist alles andere als unerfahren im Fußball-Geschäft. Mit seinen 38 Jahren kommt der Keeper auf rund 250 Profi-Pflichtspiele, allerdings stehen nur wenige auf höchstem Niveau zu Buche. Die Situation beim FC dürfte für den Keeper dennoch neu gewesen sein. FC-Geschäftsführer Sport Christian Keller kannte Pentke noch aus der gemeinsamen Zeit bei Jahn Regensburg und stellte den Kontakt her. Der FC brauchte vorerst einen Torhüter, der das Trainings-Quartett auffüllen sollte. Parallel suchten die Kölner aber einen weiteren Keeper. Einen, der das Erbe von Timo Horn antreten würde. Besonders erschwerend war das Anforderungsprofil des Torwarts, der erfahren sein sollte, zur Not für Marvin Schwäbe einspringen würde, sich aber gleichzeitig auch darüber im Klaren sein sollte, dass er nur die Nummer zwei und wenn überhaupt im kommenden Jahr die Nummer drei sein würde. Wie Keller später zugab, habe man an Pentke zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gedacht. Pentke war dennoch von Beginn an voll dabei. „Ich habe alles mitgemacht, keinen Tag in der Vorbereitung gefehlt. Ich bin mehr gelaufen als in den Jahren zuvor. Der Trainer ist so motivierend, dass du nur mehr laufen kannst. Es macht viel Spaß“, sagte der 38-Jährige am Mittwoch.

Pentke mit der Rolle der Nummer zwei zufrieden

Mit der Zeit gingen dem FC aber die Optionen, die Gespräche mit möglichen Ersatzkeepern aus und so beobachteten die Kölner ihren Trainingskeeper dann doch ein wenig genauer. „Wir waren aber nach den Trainingseindrücken, die der Philipp hinterlassen hat, der Meinung, dass wie keine weiteren Spieler mehr angucken müssen, weil er es einfach so gut gemacht hat“, sagte Keller. „Es war schon ein Gedanke, ob ein 38-Jähriger diese Trainingsintensität gehen kann, die wir gehen möchte. Das kann er.“ Und nicht nur das. Pentke bringt viel Ehrgeiz mit zum FC. „Ich bin Profi durch und durch, ich will immer mehr. Ich hätte mich geärgert, wenn es nicht geklappt hätte“, so der Torwart. Pentke will zwar mehr, doch beim FC wird es – wenn alles nach Plan läuft – nicht viel mehr werden. Ein Pflichtspiel wird der Keeper wohl eher nicht absolvieren.

Pentke: „Ich habe mich von Anfang an pudelwohl gefühlt“

Denn Fakt ist: Marvin Schwäbe ist als Nummer eins gesetzt, wird auch im Pokal auflaufen. „Für mich ist das gar kein Problem, ich will, dass die Nummer eins Gas gibt und erfolgreich ist. Für uns ist wichtig, dass wir alle gut performen“, sagte Pentke. Tatsächlich ist der Keeper die Rolle gewohnt und hat sie auch in der Vergangenheit immer akzeptiert. „Wir konnten uns immer auf Penne verlassen. Egal ob im Training oder im Spiel – wenn er gebraucht wurde, war er da. Auch in der Kabine hatten seine Worte aufgrund seiner großen Erfahrung eine hohe Bedeutung“, sagte TSG-Geschäftsführer Alexander Rosen im Mai. Positive Worte fand auch Christian Keller, als sich der damalige Stammkeeper von Regensburg vom Jahn 2019 verabschiedete. „Philipp ist seit vier Jahren ein absolut sicherer Rückhalt unserer Mannschaft mit immenser Präsenz und Ausstrahlung. Klar, dass wir Philipp deshalb sehr gerne weiter beim SSV Jahn gesehen hätten“, so der heutige FC-Geschäftsführer, damals noch im Dienst der Regensburger. „Sein nun anstehender Abgang schmerzt insofern sehr.“

Mittlerweile ist Pentke also in Köln und innerhalb der Mannschaft voll angekommen. Das scheint ihm offenbar nicht schwer gefallen zu sein. „Es macht die Mannschaft und den Erfolg aus den vergangenen Jahren aus, dass der FC eine Einheit ist. Die Jungs marschieren zusammen und haben viel Spaß. Das ist schon sehr besonders hier. Das ist mir schon am ersten Tag aufgefallen“, so Pentke. „Ich wurde super aufgenommen und direkt integriert. Ich habe mich von Anfang an pudelwohl gefühlt.“

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Paqarada hat das Training beim 1. FC Köln wieder aufgenommen

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Paqarada hat das Training beim 1. FC Köln wieder aufgenommen

Leart Paqarada hat das Training beim 1. FC Köln wieder aufgenommen. Linton Maina und Dejan Ljubicic drohen für den Pokalfight gegen Osnabrück auszufallen.

Der 1. FC Köln hat am Mittwoch mit der Vorbereitung auf das erste Pflichtspiel der Saison begonnen. Am kommenden Montag ist der FC in der 1. Runde des DFB-Pokals zu Gast beim VfL Osnabrück. Während sich Kristian Pedersen und Leart Paqarada wieder im Training befinden, konnten Linton Maina und Dejan Ljubicic nur individuell trainieren.

Bild: Herbert Bucco

Der Österreicher hatte im Testspiel gegen den FC Nantes einen Tritt gegen den Knöchel einstecken müssen. Zwar gaben die Verantwortlichen später an, dass offenbar keine strukturelle Verletzung vorliege, dennoch konnte Ljubicic nicht mit der Mannschaft trainieren. Ein Einsatz am kommenden Montag bleibt vorerst offen. Möglicherweise steigt der Mittelfeldspieler bereits am Donnerstag wieder in das Training ein. Für Linton Maina dürfte ein Einsatz in der ersten Runde des Pokals dagegen zu früh kommen – selbst wenn er bis Montag genesen sollte. Der Außenspieler hatte sich zunächst einen grippalen Infekt eingefangen, fiel darauf hin eine gute Woche aus. Unmittelbar nach seinem ersten Training litt Maina dann unter Rückenproblemen und konnte nun ebenfalls nur eine Art Reha-Training absolvieren. Da Maina einen Großteil der Vorbereitung verpasst hat, deutete Steffen Baumgart bereits an, dass er zumindest keine erste Wahl sein werde.

Das sieht bei Paqarada ganz anders aus. Der Abwehrspieler war ebenfalls im Duell gegen Nantes gefoult worden, erlitt aber offenbar nur eine Muskelverletzung. Am Mittwoch stand der Linksverteidiger genauso wie sein Backup Kristian Pedersen auf dem Platz. Pedersen hatte sich im Vorbereitungsspiel gegen Ajax Amsterdam mit muskulären Problemen auswechseln lassen. Jan Thielmann, Steffen Tigges, Florian Dietz und Noah Katterbach fehlen ebenfalls weiterhin.

 

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Wie geht es weiter mit Timo Horn?

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Wie geht es weiter mit Timo Horn?

Timo Horn wurde vor wenigen Wochen mit dem AC Florenz in Verbindung gebracht. Doch die Lilien haben Herthas Oliver Christensen verpflichtet. Die Zukunft des Kölners ist offen.

Lange hat der 1. FC Köln nach einem Ersatz für Timo Horn gesucht. Zwar war das Anforderungsprofil der Kölner auch sehr speziell, doch halb Europa scheint sich in einem Torwart-Stau zu befinden. Das könnte auch Kölns ehemalige Nummer zwei betreffen. Ende Juni war der Keeper noch mit den Lilien in Verbindung gebracht worden. Doch der AC hat sich für einen Torhüter aus der Bundesliga entschieden. Florenz verpflichtet Christensen: Was passiert mit Timo Horn?

Ws passiert mit Timo Horn
Bild: Herbert Bucco

Dass der Torwartmarkt aktuell nicht das einfachste Pflaster ist, hat der FC schmerzend zu spüren bekommen. Rund drei Monate suchten die Kölner einen Ersatz für Timo Horn, allerdings auch von der Fifa-Transfersperre ausgebremst. So unterschrieb am Ende der eigentliche Trainings-Keeper Philipp Pentke bei den Geißböcken und wird für ein Jahr die Position hinter Marvin Schwäbe bekleiden. Wie weit und mit wem Timo Horn in Verhandlungen steht, ist nicht bekannt. Es gibt noch nicht einmal Gerüchte um den 30-Jährigen. Die gab es noch Ende Juni. Damals wurde der Keeper mit dem AC Florenz in Verbindung gebracht. Gleich mehrere italienische Medien berichteten von dem Interesse der Lilien.

Tatsächlich soll der ablösefreie Keeper relativ weit oben auf der Wunschliste des AC gestanden haben. Favorit war allerdings Dominik Livaković. Hinter dem kroatischen Nationalspieler sind viele europäische Klubs her. Beim Wettbieten um den Keeper war für Florenz offenbar schnell das Ende der Fahnenstange erreicht. So berichteten gleich mehrere italienische Zeitungen, dass die Verantwortlichen des AC nicht bereit gewesen seien, die geforderte Ablöse von zehn Millionen Euro an Dinamo Zagreb zu entrichten. Dem Vernehmen nach bot Florenz nur sechs Millionen Euro. Fenerbahce Istanbul sollte dann das Rennen um den Keeper gemacht haben, mittlerweile sind aber auch etliche spanische Klubs in den Poker eingestiegen.

Christensen wechselt nach Florenz

Horn, der lange als Nummer zwei galt, wird aber nicht nach Florenz wechseln. Die Lilien haben Oliver Christensen von Hertha BSC verpflichtet. Wie unter anderem tuttomercatoweb.com berichtet, hat Florenz fünf Millionen Euro für den dänischen Keeper bezahlt, dieser soll einen Vertrag bis 2028 bei den Lilien unterschrieben haben. Timo Horn wird also nicht in die Toskana wechseln. Allerdings offenbart das Ringen um die neue Nummer eins in Florenz auch eine Chance. Gefühlt ist halb Europa aktuell auf der Suche nach einem neuen Stammkeeper, wieder einmal herrscht ein regelrechter Stau auf dieser Position.

Die Datenscouts von Global Soccer Network zählen den ehemaligen Kölner Keeper nach den reinen Leistungsparametern immer noch zu den zehn besten Torhütern Deutschlands. Im vergangenen Jahr war Timo Horn übrigens mit Hertha BSC in Verbindung gebracht worden. Auch, weil der ehemalige Kölner Spieler und Torwart-Trainer Andreas Menger mittlerweile bei der alten Dame unter Vertrag steht. Horn ging bekanntlich nicht, offenbar war der Keeper dem Hauptstadtklub zu teuer. Nun wird sich auch der Zweitligist noch einmal auf dem Torhüter-Markt umschauen müssen. Schließlich ist Marius Gersbeck aufgrund polizeilicher Ermittlungen suspendiert. Aktuell verfügt Hertha über drei Nachwuchskeeper. Die Zeit rennt. Denn die 2. Bundesliga ist im vollen Gange, Hertha liegt nach zwei Spieltagen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Am Samstag steht für die „Alte Dame“ gegen den FC Carl Zeiss Jena die 1. Runde des DFB-Pokals auf dem Plan.

 

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Kader-Analyse in Köln: So fällt die bisherige Transferbilanz des FC aus

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Kader-Analyse in Köln: So fällt die bisherige Transferbilanz des FC aus

Sechs Spieler hat der 1. FC Köln in diesem Sommer bislang verpflichtet und zumindest personell die bisherigen Abgänge kompensiert. Für einige Transfers ist die Kölner Führung jedoch kritisiert worden.

Unmittelbar nachdem der internationale Sportgerichtshof die Transfersperre gegen den 1. FC Köln ausgesetzt hat, haben die Geißböcke einen Schnellstart auf dem Transfermarkt hingelegt. Mit Leart Paqarada, Jonas Nickisch, Jacob Christensen und Luca Waldschmidt hatten die Kölner schon Mitte Juni vier Neuzugänge präsentiert. In der vergangenen Woche folgten dann Philipp Pentke und Rasmus Carstensen, um die letzten beiden vakanten Positionen ausfüllen. Doch gerade über die jüngsten Transfers wurde in den Sozialen Medien viel diskutiert. Zehn Spieler haben die Kölner mittlerweile abgegeben. So fällt die bisherige Transferbilanz des FC aus.

Die Ausgangslage hätte für die Kölner Verantwortlichen in Sachen Transfermarkt wohl kaum schlechter sein können. Mit Jonas Hector und Ellyes Skhiri kündigten noch in der vergangenen Spielzeit zwei Leistungsträger frühzeitig ihren Abschied von den Geißböcken an. Leistungsträger, die sowohl sportlich als auch vom Standing innerhalb der Mannschaft für einen Klub wie den FC einfach nicht zu ersetzen sind. Seit seinem Amtsantritt betonte Sportdirektor Christian Keller gleich mehrfach, dass der FC eben nicht ins höchste Regalfach des Transfer-Shops würde greifen könne. Zumindest für einen adäquaten Skhiri-eins-zu-eins-Ersatz ist das oberste Regalfach aber genau das richtige. Dennoch ist die Erwartungshaltung der Kölner Anhänger eine große, zumal die Kölner Verantwortlichen diese auch unterstützten, in dem sie einen routinierten Sechser in Aussicht stellten. Parallel zu den drohenden Abschieden verhängte die Fifa ihre Transfersperre gegen den FC. Ob berechtigt oder nicht, die Kölner, die zu diesem Zeitpunkt schon einige Gespräche geführt hatten, wurden mehr als unsanft ausgebremst. Ob neben dem Hollerbach-Deal weitere Transfers platzten, ist nicht bekannt.

Paqarada und Waldschmidt können kurzfristig helfen

Dennoch verpflichteten die Geißböcke vier Spieler noch im Juni, zwei weitere folgten sechs Wochen später im August. Der FC hat dadurch die Lücken geschlossen, die der Klub selbst ausgemacht hat und die die Abgänge von Timo Horn, Jonas Urbig, Kingsley Schindler, Ondrej Duda und eben Skhiri sowie Hector gerissen haben. Einzig auf der Position des Außenbahnspielers sehen die Kölner noch Bedarf, ein Transfer sei aber kein Muss, betonte Christian Keller zuletzt. Zumindest personell hat der FC die Abgänge also kompensiert. Ein sportlicher Aderlass ist jedoch nicht von der Hand zu weisen. Die Qualitäten eines Ellyes Skhiri hat Jacob Christensen nicht. Muss er aber vielleicht auch nicht. Der junge Däne ist ein anderer Spielertyp, soll laut den Kölner Verantwortlichen Skhiri gar nicht Eins-zu-eins ersetzen und dem 22-Jährigen wird ein hohes Potenzial nachgesagt. Vorerst werden wohl Dejan Ljubicic, Mathias Olesen oder Denis Huseinbasic, wie in der Generalprobe gegen Nantes, neben Eric Martel spielen. Mittelfristig soll der Neuzugang in eine ähnliche Rolle hineinwachsen.

Kurzfristige Hilfe versprechen Leart Paqarada und Luca Waldschmidt. Paqarada wird Jonas Hector ebenfalls nicht ersetzen können. Der Linksverteidiger spielte eine überragende Zweitliga-Saison, überzeugte in nahezu allen relevanten Statistiken. Auch er weiß, dass in der Bundesliga eine andere Luft weht. Und: Paqarada ist ein anderer Verteidiger-Typ als Hector, deutlich offensiver ausgerichtet und zuletzt in einer Dreierkette beheimatet. Der Offensivdrang dürfte dem Kölner Spiel entgegen kommen, allerdings birgt er Gefahren im Umschaltspiel. Mit Luca Waldschmidt ist den Kölnern ein Transfercoup gelungen – zumindest ist der Eindruck nach den Testspielen mehr als nur vielversprechend. Waldschmidt belebt die Offensive, harmoniert mit Davie Selke und Mark Uth und ist selbst torgefährlich. An dem Offensivspieler führt aktuell kein Weg vorbei. Alleine durch den ehemaligen Nationalspieler ist die Qualität in der Offensive um ein Vielfaches gestiegen.

Carstensen überzeugt bislang

Mit Jonas Nickisch und Philipp Pentke haben die Kölner zudem zwei Torhüter verpflichtet, die am Ende der Saison nach aller Regel kein Pflichtspiel bei den Profis absolviert haben. Das ist zumindest der Plan. Nickisch soll sich entwickeln, Pentke den Platz auf der Bank einnehmen. Gerade über Pentke wurde viel diskutiert. Tatsache ist: Der Keeper hat seine Sache im Testspiel gegen Ajax gut gemacht. Dennoch ist seine Rolle klar definiert. Auch über Rasmus Carstensen wurde vor dem Transfer viel diskutiert. Der Däne hatte bei Genk so gut wie gar nicht gespielt, allerdings auch starke Konkurrenz vor der Nase. Die Skepsis hat sich bereits nach den ersten Eindrücken gelegt. Nun wird dem 22-Jährigen sogar zugetraut, Benno Schmitz schon bald zu beerben. Carstensen agiert deutlich offensiver als Schmitz, ist extrem schnell und sorgt über die Außen in der Offensive für Gefahr. Das Potenzial zur Startelf hat auch er. Das zeigen auch die Zahlen der Datenscouts von Global Soccer Network, die Carstensen schon jetzt vor Schmitz einordnen und dem Dänen eine Entwicklung zur internationalen Klasse prognostizieren – genauso wie seinem Landsmann Christensen.

Wenige Ausgaben, aber der Kaderwert des FC ist deutlich gesunken

Abgesehen von den 2,5 Millionen Euro, die der FC für Jeff Chabot überwiesen hat, haben die Kölner Verantwortlichen keine Ablöse für die Neuverpflichtungen bezahlt. Die Leihen von Luca Waldschmidt und Rasmus Carstensen könnten einen Kauf mit sich ziehen. Die Kaufoption von Waldschmidt würde den FC vier Millionen Euro kosten, die von Carstensen dem Vernehmen nach 1,5 Millionen Euro. Etwa die gleiche Summe gaben die Kölner im vergangenen Sommer für die sieben damaligen Neuzugänge aus, exklusive der 2 Millionen Euro, die der FC für Luca Kilian als Kaufoption bezahlt hat. Mit Linton Maina und Eric Martel haben sich damals zwei Akteure zu Stammspielern entwickelt. Mit Waldschmidt und Paqarada wären es aktuell ebenfalls zwei. Wirtschaftlich ist der FC also kein großes Risiko eingegangen und scheint einen weiteren Schritt Richtung Entwicklungsklub zu gehen.

Das Online-Portal Gool.ai berechnet die Marktwerte der sechs Neuzugänge auf aktuell rund neun Millionen Euro (alleine durch den Wechsel zum FC dürften sie je nach Spieler noch steigen). Das Portal bewertet die Spieler einzig nach ihren Leistungsparametern und vergleicht sie mit rund 90.000 Fußballprofis. Der Marktwert ist also rein objektiv und wird nach jedem Spiel aktualisiert. Die KI hinter dem Portal berechnet auch eine mögliche Entwicklung. Bei den beiden Dänen sieht Gool.ai ein großes Entwicklungspotenzial. So liegt der Marktwert von Carstensen aktuell bei 1.25 Millionen Euro, laut Prognose wird er sich bis zum kommenden Sommer verdoppeln. Der von Christensen liegt bei rund einer Millionen, hier berechnet die KI den dreifachen Wert. Die Kaufoption für Carstensen würde demnach also Sinn machen. Insgesamt hat der Kader allerdings an Wert verloren. Aktuell liegt der Kaderwert der Kölner laut des Portals bei rund 70 Millionen, zum Ende der vergangenen Saison lag er noch bei nahezu 90 Millionen Euro.

Muss der FC noch einmal nachbessern?

Neben den festen Abgängen hat der FC mittlerweile vier Spieler verliehen. Spieler, von denen sich der FC mittelfristig viel verspricht. Die Spieler sollen sich in ihrem neuen Klub durchsetzen, viel spielen und definitiv weiterentwickeln – sportlich, aber auch wirtschaftlich. Möglicherweise wird der FC noch weitere Spieler verleihen. Ob die Kölner auf dem Transfermarkt noch einmal nachlegen, hängt auch von weiteren Abgängen ab. So deutet sich ein Abschied von Nikola Soldo an. Der Innenverteidiger kommt beim FC auf keinen grünen Zweig. Sollte der junge Kroate den FC wirklich verlassen, brauchen die Geißböcke einen weiteren Innenverteidiger. Denn auch Luca Kilian kommt bislang nicht so recht in Fahrt und Elia Bakatukanda ist noch nicht so weit. Ähnlich würde es sich aber auch bei einem Abgang von Kristian Pedersen verhalten. Die offensive Außenbahn ist als mögliche Stellschraube von den Verantwortlichen bereits benannt. Zudem werden die Kölner Verantwortlichen die Transfersperre weiter im Kopf haben. Je nach Ausgang der Verhandlung im Spätsommer, wird der FC seinen Kader im Winter nicht nachbessern können. Nun haben die Geißböcke noch drei Wochen bis zum Deadline Day Zeit.

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Nächster Abgang: 1. FC Köln verleiht Maxi Schmid

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Nächster Abgang: 1. FC Köln verleiht Maxi Schmid

Nach Tim Lemperle, Jonas Urbig und Marvin Obuz hat der 1. FC Köln auch Maxi Schmid verliehen. Der Keeper wechselt zu Roda Kerkrade um Spielpraxis zu sammeln.

Die Verantwortlichen des FC haben einen weiteren Spieler verliehen, der Spielpraxis sammeln soll. Wie der Verein am Nachmittag bekanntgab, verleiht der 1. FC Köln Maxi Schmid an Roda Kerkrade. Der Angreifer hat zudem seinen Vertrag bei den Geißböcken bis Sommer 2025 verlängert.

Bild: Herbert Bucco

Zuletzt hatte der Kölner Angreifer noch die Vorbereitung bei den Profis absolviert, bekam sogar viel Einsatzzeit und erzielte gegen Amsterdam sogar einen Treffer. Dennoch galt der Stürmer als einer der potenziellen Leihspieler. „Maxi hat sowohl in der vergangenen Spielzeit unserer U21 als auch in der aktuellen Vorbereitungszeit bei den Lizenzspielern mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Wir sind überzeugt, dass die Leihe nach Kerkrade der richtige Schritt für seine weitere Entwicklung darstellen wird. Wir wünschen Maxi alles Gute für die kommende Saison und die spannende und anspruchsvolle Aufgabe in Kerkrade“, sagte der Leiter der Lizenzspielerabteilung Thomas Keller. Der Vertrag des 20-Jährigen wäre im kommenden Sommer ausgelaufen, somit mussten die Kölner den Kontrakt vor der Leihe verlängern.

Schmid spielt seit 2018 für den FC und feierte 2019 mit der U17 den Gewinn der B-Junioren-Meisterschaft. In der vergangenen Saison feierte Schmid sein Profi-Debüt und das sogar im internationalen Wettbewerb. Gegen den 1. FC Slovacko kam Schmid allerdings nur eine Minute zum Einsatz. Zwar stand der Stürmer auch im Bundesliga-Kader der Kölner, das Debüt steht aber noch aus. Der Stürmer sammelte in 30 Regionalliga-West Spielen 17 Torbeteiligungen und soll nun in der zweithöchsten niederländischen Liga bei Roda JC Kerkrade Spielpraxis sammeln.

Damit ist Schmid bereits der vierte FC-Spieler, der in diesem Sommer verliehen wird. Tim Lemperle und Jonas Urbig sollen in der 2. Bundesliga bei Greuther Fürth Spielpraxis sammeln, Marvin Obuz ist aktuell an den Drittligisten Rot-Weiss Essen ausgeliehen.

 

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Kaderanalyse Teil II – Die Abwehr

Offiziell: FC bestätigt Carstensen-Deal
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Kaderanalyse Teil II – Die Abwehr

Mit Rasmus Carstensen hat der FC die vakante Position in der Verteidigung geschlossen. Und der Däne könnte schon bald einen ungeahnten Zweikampf eröffnen. Auf der linken Seite ist der FC deutlich dünner besetzt.

Mit zehn Abwehrspielern startet der 1. FC Köln in die neue Saison – zumindest nominell. Denn auf nicht allen Positionen ist der FC gut doppelt besetzt. Doch gerade auf der zuletzt noch vakanten Position könnte sich schon bald ein spannender Zweikampf entwickeln. Unsere Kaderanalyse Teil II: die Abwehr.

In Rasmus Carstensen hat der FC in der vergangenen Woche den gesuchten Rechtsverteidiger gefunden. Die Skepsis war bei vielen FC-Fans groß, schließlich hat der Däne beim KRC Genk nahezu eine gesamte Saison auf der Bank gesessen. Allerdings sprechen die reinen Daten wie berichtet sowie die ersten Auftritte für Carstensen. Zwar kam der 22-Jährige erst zu zwei Einsätzen für die Kölner, die waren allerdings bereits sehr vielversprechend. „Ich glaube schon, dass das genau in die Richtung geht: viel Mut, viel Geschwindigkeit. Er hat das Spiel relativ schnell angenommen“, sagte Baumgart nach den ersten Eindrücken. Vor der Verpflichtung hatte der Coach von einem Backup für Benno Schmitz gesprochen, der sich erst einmal entwickeln solle. Sollte Carstensen die Leistung aus den Testspielen halten können, deutet viel daraufhin, dass ausgerechnet der dienstälteste FC-Profi schon bald starke Konkurrenz im Nacken verspüren dürfte.

Denn Schmitz war in der vergangenen Spielzeit zwar unumstritten, allerdings konnte der 28-Jährige bei weitem nicht mehr an die guten Leistungen der Saison 21/22 anknüpfen. Das lag allerdings auch an der Ausrichtung der Kölner. „Wir haben die Spielweise teilweise etwas angepasst, kamen mehr über die linke Seite, manchmal habe ich im Dreier-Aufbau gespielt, dann bist du eben weiter hinten“, erklärte Schmitz unlängst dem „Kicker„. „Aber das ist gut, weil es wichtig ist, dass wir über die Saison hinweg immer wieder Kleinigkeiten verändern, um die Gegner vor Herausforderungen zu stellen. Daran arbeiten wir.“ So ist das Vertrauen in den Routinier bei den Kölner Verantwortlichen natürlich ungebrochen. Schmitz wurde gerade erst erneut für den Mannschaftsrat bestimmt, der Routinier soll nach dem Weggang von Jonas Hector mehr Verantwortung übernehmen.

FC auf links dünn besetzt

Der Abschied des bisherigen Kapitäns hat aber nicht nur in Sachen Leadership eine große Lücke hinterlassen. Hector gehörte auch in der vergangenen Spielzeit zu den besten Linksverteidigern der Liga, war beim FC unumstrittener Leistungsträger. Dementsprechend groß sind die zu füllenden Fußstapfen. So groß, dass Leart Paqarada sie maximal sportlich wird füllen können. Nun setzt der FC auf den „besten Linksverteidiger der 2. Bundesliga“, wie Trainer Steffen Baumgart den Abwehrspieler einschätzt. Dementsprechend ist Paqarada bereits auf der linken Seite gesetzt, hat den Stammplatz vorerst sicher. Mit dem 28-Jährigen hat der FC frühzeitig einen Verteidiger für die linke Außenbahn verpflichtet. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem noch nicht sicher feststand, dass Jonas Hector die Kölner verlassen würde. Paqaradas Statistiken sind vielversprechend. Allerdings spielte der 28-Jährige in Hamburg meist in einer Dreierkette, muss sich nun also umstellen. In den bisherigen Testspielen hat er die Aufgabe ordentlich gelöst.

Dahinter wird es dann schon deutlich kniffliger. Denn nach den Eindrücken der vergangenen Saison und auch der Testspiele in der Vorbereitung sitzt der zweite Anzug hinter Paqarada noch nicht. Kristian Pedersen will beim FC nicht so recht auf Touren kommen. Der Däne kam im vergangenen Sommer zum FC, absolvierte in der Bundesliga sechs, insgesamt 14 Spiele für die Geißböcke, wirklich überzeugen konnte er nicht. Allerdings war Pedersen Anfang des Jahres noch verletzt. Bislang deutet nicht viel daraufhin, dass Pedersen eine große Rolle bei den Kölnern spielen wird. Zuletzt hatte es Gerüchte um einen Abschied aus Köln gegeben. Davon wollten die Kölner Verantwortlichen jedoch nichts wissen. Mit Noah Katterbach hat der FC einen weiteren Linksverteidiger als Ass im Ärmel. Allerdings erholt sich der 22-Jährige von seinem Kreuzbandriss. Zudem soll das Interesse des Hamburger SV, bei dem Katterbach in der vergangenen Saison spielte, nicht abgeklungen sein. Der Zweitligist war wohl nur nicht bereit, die feste Kaufoption für einen verletzten Spieler zu ziehen.

Innenverteidigung ist beim FC gesetzt

Neben den fünf Außenverteidigern hat der FC vorerst auch fünf Innenverteidiger für die kommende Spielzeit gemeldet. Allerdings sprach Baumgart vor einigen Tagen davon, dass nur drei seiner Innenverteidiger Bundesliga-Niveau haben. Ähnlich wie auf der linken Außenbahn sind die beiden Stammspieler schnell gefunden. Nach der überragenden vergangenen Saison gibt es aktuell auch für den Trainer kein Vorbeikommen an Jeff Chabot. Der Abwehrspieler gewann 65 Prozent seiner Zweikämpfe. In der Bundesliga waren als deutsche Innenverteidiger nur die Schlotterbeck-Brüder besser. Mit einer Passquote von 87 Prozent ist der 25-Jährige auch einer der wichtigsten Aufbauspieler aus der eigenen Defensive. Dazu überzeugt der Hüne mit einem starken Kopfballspiel und einer resoluten Defensivarbeit.

Auf der zweiten Innenverteidiger-Position ist Timo Hübers gesetzt. Der 27-Jährige bringt für den FC seit zwei Jahren seine Leistung, nicht immer konstant gut, aber zuverlässig. Er ist unangefochtene Stammkraft und soll in dieser Saison noch mehr Verantwortung übernehmen. Mit einer Zweikampfquote von 60 Prozent war er in der vergangenen Spielzeit einer der zweikampfstärksten Defensivspieler, nur Ellyes Skhiri und Luca Kilian waren bei den Kölnern besser. Dazu war er der viertsicherste Passgeber bei den Geißböcken. Mit dem dritten Innenverteidiger auf Bundesliga-Niveau wird Steffen Baumgart Luca Kilian gemeint haben. Der 23-Jährige hat nach einer schweren Saison den Anschluss und vorerst den Dreikampf um die beiden Stammposten verloren. Auch in den bisherigen Testspielen war Kilian alles andere als sicher. Dennoch wird auch er seine Chancen in der kommenden Spielzeit bekommen. Im Gegensatz zu Nikola Soldo. Zumindest deutet aktuell nicht viel daraufhin, dass der Kroate noch eine große Zukunft bei den Kölnern haben wird. Soldo wollte sich eigentlich bei der U21-EM zeigen, spielte aber nicht eine Minute. Auch in der Vorbereitung konnte der 22-Jährige nicht überzeugen.

Für die Zukunft ist der FC gut aufgestellt

Auch Elias Bakatukanda ist für den Profikader gesetzt. Allerdings betonte FC-Trainer Steffen Baumgart, dass die Heimat sämtlicher Youngsters, die sich gerade bei den Profis beweisen dürfen, bei der U21 läge. Zumal sich mit Meiko Wäschenbach und Max Finkgräfe zwei andere Abwehrspieler während der Vorbereitung und in den Testspielen in den Vordergrund gespielt haben. „Ich muss sagen, gerade die beiden machen es aus meiner Sicht sehr, sehr gut im Moment. Ich glaube, wir können sehr zufrieden sein mit dem Stand der Jungen“, sagte Baumgart vor wenigen Tagen, um die Verhältnisse direkt zurecht zu rücken: „Ihre sportliche Heimat wird die U21 bleiben. Das ist auch klar kommuniziert. Es wird dabei bleiben, dass sie die Hauptbelastungstage bei uns machen, sofern sie alle gesund sind. Für die normalen Abläufe in Richtung Spiel sind sie dann wieder bei der U21.“ Gerade Finkgräfe sind aber durchaus Einsätze bei den Profis zuzutrauen.  

 

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Freud und Leid beim 1. FC Köln: Obuz mit Assist, Urbig verursacht Elfer

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Freud und Leid beim 1. FC Köln: Obuz mit Assist, Urbig verursacht Elfer

Licht und Schatten für die Kölner Leihspieler hieß es am Wochenende. Eine Woche nach dem überzeugenden Erfolg 5:0-Erfolg über Paderborn kassierten Jonas Urbig und Tim Lemperle die erste Niederlage. Auch Marvin Obuz verlor bei seinem RWE-Debüt, zeigte aber eine ansprechende Leistung.

Nur eine Woche nach dem perfekten Start für Greuther Fürth mussten Tim Lemperle und Jonas Urbig die erste Pleite in der 2. Bundesliga hinnehmen. Und gerade Urbig war an der 1:2-Niederlage gegen Holstein Kiel nicht ganz schuldlos. Auch Marvin Obuz kassierte eine Pleite bei seinem Debüt für Rot-Weiss Essen. Dennoch: Obuz überzeugt, Urbig verursacht Elfer.

Der Plan, dass die Kölner Leihspieler Spielpraxis sammeln, scheint für die FC-Verantwortlichen aufzugehen. Zumindest kamen am Wochenende Tim Lemperle und Jonas Urbig bei Greuther Fürth erneut zum Einsatz und das wie erwartet von Beginn an. Nach dem 5:0-Kantersieg über Paderborn mussten die Fürther zwar die erste Niederlage einstecken, dennoch zeigten die beiden Kölner erneut eine ansprechende Leistung, wenn auch keine glückliche. Lemperle lief in den 90 Minuten fast elf Kilometer, gab vier Torschüsse ab, traf unter anderem per Kopf den Pfosten. Das Fürther Tor erzielte bei der 1:2-Niederlage aber Branimir Hrgota aus 40 Metern. Nach dem Wechsel drehte Kiel auf und auch Jonas Urbig konnte sich einige Male auszeichnen. Allerdings verursachte der junge Keeper auch den Elfmeter, der zum 1:2 führte.

Ebenfalls 1:2 endete das Debüt von Marvin Obuz im Trikot von Rot-Weiss Essen. Der Drittligist unterlag dem Halleschen FC 1:2. Doch auch Obuz zeigte trotz der Niederlage seine Qualitäten. Unter anderem bereitete der Offensivspieler mit einer starken Flanke den Anschlusstreffer der Essener durch Isaiah Young vor. In der vergangenen Spielzeit war Obuz an Holstein Kiel verliehen, beim Zweitligisten konnte sich der 21-Jährige aber nicht durchsetzen. Das soll jetzt beim Drittligisten gelingen.

 

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Das sind unsere Gewinner und Verlierer der Vorbereitung des FC

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Das sind unsere Gewinner und Verlierer der Vorbereitung des FC

Mit dem Testspiel gegen Ajax Amsterdam sind die Vorbereitungsspiele abgehakt. Ab Mittwoch beginnt die Vorbereitung auf das Pokalspiel gegen Osnabrück. Bislang konnten sich einige Spieler in Szene setzen, andere werden es schwer haben.

Nach vier Wochen zwischen Testspielen, Trainingslager und -einheiten hat FC-Trainer Steffen Baumgart seinen Spielern zwei freie Tage verordnet. Denn bereits am Mittwoch beginnt die Vorbereitung auf das erste Pflichtspiel der neuen Saison. Am kommenden Montag spielt der FC an der Bremer Brücke gegen den VfL Osnabrück um den Einzug in die 2. Runde des DFB-Pokals. Der Kölner Coach wird seine erste Elf mit großer Wahrscheinlichkeit schon im Kopf haben. Möglicherweise muss er auf die derzeit angeschlagenen gesetzten Spieler Leart Paqarada und Dejan Ljubicic reagieren, dennoch dürften bis auf die Position neben Eric Martel alle Plätze vorerst vergeben sein. Auch, weil sich einige Spieler in der Vorbereitung aufgedrängt, andere sich zumindest ins Blickfeld des Trainers gespielt haben. Die Gewinner und Verlierer der Vorbereitung des FC.

Luca Waldschmidt ist offenbar der Königstransfer

Christian Keller hatte vor einigen Wochen im Vorfeld der Saison versprochen, Spieler zu verpflichten, deren Namen man nicht googeln müsse. Nur wenige Tage später ließ er seinen Worten Taten folgen und holte den ehemaligen Nationalspieler Luca Waldschmidt zum FC. Und der 27-Jährige liefert. Drei Tore und eine Vorlage stehen am Ende der Testspielreihe zu Buche – eine starke Ausbeute. Vor allem aber belebt Waldschmidt das Offensivspiel der Kölner. Durch seine clevere Spielweise brachte er seine Mitspieler immer wieder in gute Positionen. Das Zusammenspiel mit Mark Uth und Davie Selke scheint sehr gut zu funktionieren, die Offensive zu harmonieren. So hat sich der 27-Jährige in Windeseile bei den Kölner Fans sehr beliebt gemacht, könnte schnell zum Publikumsliebling werden. Für Steffen Baumgart wird er nach dieser Vorbereitung auf jeden Fall gesetzt sein.

Sargis Adamyan ist die große Überraschung

Und noch ein weiterer Offensivspieler zeigte seine Qualitäten. Fast schon ungeahnte, überraschende Qualitäten – zumindest für viele Fans. Sargis Adamyan war bislang wohl der auffälligste Spieler aus der vermeintlichen zweiten Reihe. Eine Leistungssteigerung, die nur wenige dem Angreifer zugetraut hätten. Für die Kölner Verantwortlichen scheint die gute Vorbereitung nicht wirklich überraschend zu kommen. „Es ist bekannt, dass Steffen und ich extrem viel von Sargis halten“, sagt Christian Keller über den Armenier. „Sargis hatte eine Saison, die nicht so war, wie wir uns das vorgestellt haben. Ich gehe davon aus, dass er sich in der Sommer-Vorbereitung anders präsentieren wird und zeigt, warum wir ihn unbedingt haben wollten.“ Und das hat der 30-Jährige getan. Zwei Tore erzielte Adamyan in den Testspielen, bereitete ein weiteres vor. Der beeindruckende Freistoß gegen Amsterdam spiegelt das neu gewonnene Selbstvertrauen des Armeniers wider. Eigentlich galt Adamyan als ein potenzieller Abgang. Aber: „Ich möchte mich hier durchbeißen. Meine Frau und ich fühlen uns in Köln sehr wohl. Die Mannschaft ist überragend und ich verstehe mich mit allen gut“, sagte der Angreifer vor einigen Wochen dem „Express“. Das scheint ihm zu gelingen.

Philipp Pentke sichert sich den Vertrag

Zwar hat der dritte Gewinner der Vorbereitung keine Chance auf die Startelf, wird nach aller Regel nicht eine Minute in einem Pflichtspiel der Kölner auf dem Platz stehen, Philipp Pentke hat sich aber einen Vertrag beim FC erarbeitet. Der 38-Jährige wollte sich beim FC eigentlich nur fit halten, die Kölner holten den Keeper in den Kader, um das Trainingsquartett aufzufüllen. Vier Wochen später hat der Torwart einen Vertrag unterschrieben, wird für ein Jahr Ersatzkeeper von Marvin Schwäbe. Die Verpflichtung wurde unter den Fans kontrovers diskutiert. Denn die Kölner Verantwortlichen hatten sich lange nach einer anderen Nummer zwei umgeschaut und dabei zahlreiche Körbe eingefangen. Pentke wurde von einem Teil der Fans als Notlösung wahrgenommen. Christian Keller betonte zuletzt, dass der Vertrag aufgrund der Leistung Pentkes zu Stande gekommen sei, der Keeper die Verantwortlichen überzeugt habe. So oder so hat Pentke den Vertrag unterschrieben und wird als Nummer zwei eines Bundesligisten in die neue Saison starten. Am Sonntag kam er im Duell gegen eine stark verjüngte Mannschaft von Ajax Amsterdam zum Einsatz. Pentke machte seine Sache sehr gut.

Mark Uth gibt Comeback

Ebenfalls ein Gewinner der Vorbereitung ist definitiv Mark Uth. Der Angreifer feierte nach einem schweren Jahr sein Comeback bei den Kölnern. Und das sehr beeindruckend. Uth konnte die komplette Vorbereitung mit absolvieren. Dafür hat er auch viel getan und schon vor dem offiziellen Start viel geschuftet. Er war in den Testspielen sofort ein belebendes Element der Offensive. Man merkt dem 31-Jährigen die Spielfreude an. Nach der Saison mit gerade einmal fünf Kurzeinsätzen ist der Porzer ein gefühlter Neuzugang für die Geißböcke.

Zwei Youngsters überzeugen

Mit Max Finkgräfe und Meiko Wäschenbach haben sich zudem zwei Youngsters in den Vordergrund spielen können. Sechs Nachwuchsspieler nahmen in der Vorbereitung regelmäßig am Training sowie am Trainingslager der Kölner teil. „Ich muss sagen, gerade die beiden machen es aus meiner Sicht sehr, sehr gut im Moment. Ich glaube, wir können sehr zufrieden sein mit dem Stand der Jungen“, sagte Baumgart vor wenigen Tagen. Aber der Trainer betonte auch: „Ihre sportliche Heimat wird die U21 bleiben. Das ist auch klar kommuniziert. Es wird dabei bleiben, dass sie die Hauptbelastungstage bei uns machen, sofern sie alle gesund sind. Für die normalen Abläufe in Richtung Spiel sind sie dann wieder bei der U21.“

Nikola Soldo wohl vor dem Abschied

Anders lief es für Nikola Soldo. Es war einfach nicht der Sommer des Innenverteidigers. Eigentlich wollte sich Soldo mit Kroatien bei der U21-EM im Juni für höhere Aufgaben empfehlen. Doch der 22-Jährige konnte weder Baumgart noch mögliche Transfer-Interessenten beeindrucken, Soldo spielte bei dem Vorrunden-Aus der Kroaten nicht eine einzige Minute. Und auch in der Vorbereitung beim FC lief es alles andere als rund für den Abwehrspieler. Zuletzt betonte Baumgart sogar, er verfüge aktuell nur über drei Innenverteidiger mit Bundesliga-Niveau und meinte mit großer Sicherheit Luca Kilian, Timo Hübers und Jaff Chabot. Die Zeichen stehen für Soldo wohl auf Abschied – wenn er einen Abnehmer findet.

Verletzungen werfen Maina und Thielmann zurück

Auch Linton Maina gehört wohl aktuell zu den Verlierern der Vorbereitung – wenn auch schuldlos. Zunächst musste der schnelle Spieler wegen eines grippalen Infekts aussetzen, verpasste einige Testspiele. Dann warfen Rückenbeschwerden den 24-Jährigen zurück. Auch bei den beiden Testspielen gegen Nantes und Amsterdam war an einen Einsatz nicht zu denken. Ob Maina am Mittwoch das Training wieder aufnimmt, ist fraglich. „Wenn die anderen trainieren und du ein paar Tage verlierst, spielst du am ersten Spieltag nicht. So ist das im Leben. Er hat bis dahin gut gearbeitet und jetzt müssen wir abwarten, dass er wirklich gesund wird. Wir gehen davon aus, dass es relativ zügig geht, aber da steckt keiner drin“, sagte Baumgart zuletzt dem „Express“. In der vergangenen Spielzeit war Maina der Feldspieler mit den meisten Einsätzen bei den Geißböcken und dürfte nach seiner Genesung auch wieder gesetzt sein. Der größte Pechvogel dürfte aber wohl Jan Thielmann sein. Einmal mehr wirft eine Verletzung das Eigengewächs zurück. Thielmann verpasste nicht nur die U21-EM, er wird frühestens im Herbst wieder zur Mannschaft stoßen.

 

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