Wieder Union als Schicksalsspiel?

Steffen Baumgart und Timo Schultz blicken beide zu Boden. Das Duell gegen Union Berlin war und ist in dieser Saison ein Schicksalsspiel… nicht nur für die Mannschaft. Effzeh 1 FC Köln Klassenerhalt Abstiegskampf
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Wieder Union als Schicksalsspiel?

Für den 1. FC Köln ist die Begegnung gegen Union Berlin am Samstag ein weiteres Endspiel. Gewinnt Köln nicht, steht der siebte Abstieg fest. Ausgerechnet gegen die Eisernen, die in dieser Saison schon einmal das Kölner Gefüge ins Wanken brachten.

Für den FC steht am Samstag das Heimspiel gegen Union Berlin auf dem Spielplan (15.30 Uhr, Sky). Und das entscheidet über nicht weniger als die Zukunft der Geißböcke und von Trainer Timo Schultz. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison beim 1. FC Köln: Gibt es am Samstag erneut ein Schicksalsspiel gegen Berlin?

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Nach dem 0:0 gegen den SC Freiburg steht der 1. FC Köln vor dem nächsten Endspiel und sollte es verloren werden, war es in dieser Spielzeit das letzte. Sollte der FC aber gewinnen, wird es am letzten Spieltag noch ein entscheidendes Fernduell geben. So wirklich rosig ist die Bilanz des 1. FC Köln gegen Union Berlin allerdings nicht. Im Gegenteil: In der Bundesliga haben die Geißböcke bekanntlich noch nie gegen die Eisernen gewonnen, während es im Liga-Unterhaus in acht Spielen noch fünf FC-Siege gab. Vor allem aber finden sich besonders bittere Pleiten gegen die Köpenicker in der Historie der Kölner wieder. So vor etwas mehr als drei Jahren. Der FC unterlag trotz Führung den Hauptstädtern 1:2. Von einem Offenbarungseid war anschließend die Rede, Trainer Markus Gisdol galt fortan als angezählt, Köln taumelte der 2. Bundesliga entgegen. Es reichte aber noch für die Relegation.

Hollerbach trifft gegen Köln

Und auch in dieser Saison ist Union Berlin den Kölner Anhängern nicht wirklich positiv in Erinnerung. Zumindest gab es vor Weihnachten das schicksalhafte 0:2 bei den Eisernen, der Beginn einer unsäglichen Woche mit Trainer-Aus und Transfersperre. Einer von vielen Grundsteinen der aktuellen Misere hatte dann auch unmittelbar mit Union Berlin zu tun. Im Sommer standen die Zeichen bereits auf der Neuverpflichtung von Benedict Hollerbach. Bekanntermaßen waren sich die Geißböcke mit dem schnellen Offensivspieler einig, die Transfersperre verzögerte die Verpflichtung. Hollerbach entschied sich schließlich für einen Wechsel zu den Köpenickern, der FC letztendlich für Faride Alidou als Alternative. Ob Hollerbach dem FC besser gestanden hätte, ist rein spekulativ. Auch der 22-Jährige kommt wie Alidou auf vier Saisontore. Allerdings traf der Offensivspieler ausgerechnet im Hinspiel gegen Köln.

Schon vor der Begegnung gab es Anzeichen, dass das Spiel ausgerechnet gegen seinen Herzensclub aus Berlin für Steffen Baumgart das letzte als FC-Trainer sein könnte. Hollerbach war von Beginn an ein Aktivposten und erzielte die Führung. David Datro Fofana erhöhte auf den 2:0-Endstand. Baumgart verschwand bitter enttäuscht in den Katakomben. „Obwohl wir in den letzten Wochen und Monaten sehr viel investiert haben, fehlen die Ergebnisse. Wahrscheinlich braucht es dazu dann eben doch einen neuen Impuls. Zu gehen, tut weh, aber ich bin dankbar für die Zeit hier“, so der Ex-Coach. „Gleichzeitig ist das aber auch der Grund, warum ich jetzt das Gefühl hatte, dass es eine Veränderung braucht.“

Wie geht es weiter mit Timo Schultz?

Knapp fünf Monate später hat das Duell wieder einen entscheidenden Charakter. Gewinnt der FC nicht gegen die Eisernen, ist der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte besiegelt. Dann ist das letzte Duell in Heidenheim nur noch eine Abschieds-Ehrenrunde. Und das nicht nur für die Mannschaft in der Bundesliga. Dann dürfte wohl auch die Zeit von Timo Schultz beim FC beendet sein. Der Trainer hätte es dann nicht geschafft, das Ruder herumzureißen. Dem Vernehmen nach verlängert sich der Vertrag beim Klassenerhalt um ein weiteres Jahr. Das gilt aber nicht für Liga zwei. Dann wäre Schultz vertragslos und angesichts der gescheiterten Mission Klassenerhalt eine Verlängerung nicht haltbar. Wie die „Sport Bild“ berichtet hat es bereits eine Anfrage bei Christian Eichner gegeben.


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DFB verhängt die nächste Strafe gegen den 1. FC Köln

In der Südkurve brennen Fans des 1. FC Köln bengalische Fackeln ab. Effzeh müngersdorf Strafe DFB
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DFB verhängt die nächste Strafe gegen den 1. FC Köln

Der DFB hat den 1. FC Köln zu einer weiteren Geldstrafe in Höhe von 57.000 Euro belegt. Das teilte der Verband am Mittwoch mit.

Der 1. FC Köln muss für das Vergehen einzelner Fans ein weiteres Mal in die Tasche greifen. Für Vergehen im Februar hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nun die Strafe ausgesprochen. Der DFB verhängt somit erneut eine Strafe gegen den 1. FC Köln.

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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den FC in zwei Fällen wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in einer Höhe von 57.000 Euro belegt. Davon kann der FC rund 19.000 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Laut DFB haben im Spiel gegen die TSG Hoffenheim Kölner Anhänger 17 Blinker, eine Bengalische Fackel und neun Rauchbomben gezündet. In der 80. Minute brannten sie weitere 20 Bengalische Fackeln ab.

FC führt die Liste der Strafen an

Darüber hinaus warfen Kölner Zuschauer im Rahmen der Protest-Aktionen gegen einen möglichen DFL-Investor in der 46. Minute diverse Gegenstände, insbesondere Goldtaler und Tennisbälle, auf den Rasen. Die Partie musste daraufhin für zweieinhalb Minuten unterbrochen werden. Mittlerweile kommen die Kölner auf Strafen in einer Gesamthöhe von deutlich mehr als einer halben Millionen Euro. Die Tabelle der verhängten Strafe führt der FC damit an und zwar deutlich. Die Strafen nehmen in den Bundesliga-Stadien Überhand. Das sieht auch der DFB: „Wir haben eine Arbeitsgruppe Stadionsicherheit eingerichtet, weil das Abbrennen von Pyrotechnik nach der Corona-Pandemie noch einmal zugenommen und die Strafzahlungen deutlich nach oben gegangen sind“, sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf der „Mitteldeutschen Zeitung“.


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Sport Bild: FC auf Trainersuche – Eichner im Abstiegsfall ein Thema?

Ex FC-Spieler Christian Eichner könnte laut Sport Bild im Abstiegsfall ein Thema werden. 1. FC Köln effzeh, Abstiegskampf, Klassenerhalt Transfer, Transfergerücht
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Sport Bild: FC auf Trainersuche – Eichner im Abstiegsfall ein Thema?

Wie geht es mit dem 1. FC Köln im Abstiegsfall weiter? Eine Frage betrifft die Position des Cheftrainers. Dort scheint ein ehemaliger FC-Spieler in den Fokus zu geraten. Laut der „Sport Bild“ ist Christian Eichner ein Kandidat.

Der 1. FC Köln hat am kommenden Samstag ein weiteres Endspiel auf dem Spielplan, kann den Klassenerhalt noch erreichen. Da der Abstieg aber deutlich wahrscheinlicher ist, laufen die Planungen bei den Geißböcken zweigleisig. Das betrifft auch die Trainerposition. Laut „Sport Bild“ ist der 1. FC Köln an Christian Eichner interessiert.

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Auch zwei Spieltage vor dem Saisonende ist noch nicht klar, in welcher Liga die Geißböcke in der kommenden Saison spielen werden. Dennoch werden im Hintergrund die Planungen für die kommende Spielzeit auf Hochtouren laugen. Bislang müssen die Kölner zweigleisig planen. Bei der Kadergestaltung sind den Geißböcken bekanntlich in vielerlei Hinsicht die Hände gebunden. Zwar werden wohl gerade im Abstiegsfall einige Spieler den Verein verlassen, auf der Zugangsseite wird allerdings nicht viel passieren können – abgesehen der Leihspieler. Spannend könnte die Suche nach einem Trainer werden. Denn dass Timo Schultz im Abstiegsfall bei den Geißböcken bleibt, gilt als unwahrscheinlich. Zumal der Trainer offenbar keinen Vertrag für die 2. Bundesliga besitzt. Im Falle des Klassenerhalts soll sich der Kontrakt bis 2025 verlängern.

Bislang keine konkreten Gespräche

Insofern ist es nur logisch, dass die Kölner Verantwortlichen die Augen für einen neuen Coach offen halten. Dabei soll Christian Eichner in den Fokus der Geißböcke geraten sein. Das berichtet die „Sport Bild„. Demnach sollen sich die FC-Bosse bereits nach dem Ex-Spieler der Kölner erkundigt haben. Kein Wunder, Eichner ist einer der erfolgsreichsten Trainer der 2. Bundesliga, hat den Karlsruher SC nach schwachem Saisonstart auf Rang fünf geführt und gilt als Coach, der Talente weiterentwickelt. Zu gerne würde der Zweitligist den Coach behalten. Allerdings ist beim KSC ein größerer personeller Umbruch geplant. Ob Eichner den mitgehen will, ist offen. Zudem sollen dem 41-Jährigen auch Angebote aus der Premier League vorliegen. Konkrete Gespräche haben offenbar noch nicht stattgefunden.

Christian Eichner ist ein Karlsruher Eigengewächs. Der 41-Jährige kam im Jugendbereich zum KSC und wurde später Stammspieler in der 1. Mannschaft. 2011 wechselte der Abwehrspieler zum 1. FC Köln, für den er bis 2013 spielte und 66 Mal auflief. 2016 wurde Eichner Co-Trainer bei der U17 des KSC, 2017 folgte die Beförderung zum Co-Trainer der Profimannschaft. Seit 2020 ist er Cheftrainer beim Zweitligisten. Sein Vertrag läuft noch bis 2025. Allerdings soll Eichner über eine Ausstiegsklausel in Höhe von einer bis zwei Millionen Euro verfügen. Die Arbeit des Trainers hat schon mehrmals Bundesliga-Clubs auf den Plan gerufen. Bislang blieb Eichner seinem Heimatclub aber treu.


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Drei weitere Spieler zurück im Mannschaftstraining

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Drei weitere Spieler zurück im Mannschaftstraining

Wenige Tage vor dem entscheidenden Duell gegen den 1. FC Union Berlin entspannt sich die Personalsituation beim FC zunehmend. Auch Luca Waldschmidt ist wieder im Mannschaftstraining.

Der FC bereitet sich weiterhin auf das wichtige Duell gegen Union Berlin hin. Die Personalsituation entspannt sich beim 1. FC Köln. Am Mittwoch kehrten drei weitere Spieler ins Mannschaftstraining zurück.

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Pünktlich vor dem nächsten Finale gegen den 1. FC Union Berlin entspannt sich die Personalsituation bei den Geißböcken zunehmend. Fehlte Luca Waldschmidt am Dienstag noch erkrankt, absolvierte der 27-Jährige am Mittwoch wieder Teile des Mannschaftstrainings. Zwar überzeugte Waldschmidt in den vergangenen beiden Duellen nicht, der Offensivspieler ist für Timo Schultz allerdings nach wie vor von großer Bedeutung. Eric Martel hatte am Vortag noch eine individuelle Einheit absolviert. Der Sechser litt schon seit ergangener Woche unter Schmerzen am Knie. Am Mittwoch war Martel ebenfalls wieder im Mannschaftstraining. Ein Einsatz am Samstag sollte für beide Spieler also möglich sein.

Chabot trainiert weiterhin individuell

Für Leart Pacarada dürfte das Duell am Samstag bei den Eisernen noch zu früh kommen. Der Linksverteidiger fehlte seit einigen Wochen, verpasste die jüngsten drei Spiele alle krank. Allerdings kam der Abwehrspieler zuletzt nicht über die Rolle des Reservisten hinaus. Auch Pacarada absolvierte wieder Teile des Mannschaftstrainings. Ob Jeff Chabot rechtzeitig fit wird, ist noch offen. Der Abwehrspieler hatte laut Schultz am Samstag „ein Zwicken“ gespürt und sich auswechseln lassen. Der Innenverteidiger trainierte am Mittwoch individuell. Davie Selke (Mittelfußbruch) und Luca Kilian (Kreuzbandriss) fallen bis zum Ende der Spielzeit bekanntlich aus und arbeiten im Reha-Bereich.

Seit Monaten sprechen die Kölner Verantwortlichen von Endspielen, vor denen der FC stehe. Am Samstag ist es tatsächlich ein Finale. Sollten die Geißböcke nicht gewinnen, steht der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte fest.


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Hummels köpft den BVB nach Wembley und gibt Versprechen für Mainz-Spiel

Mats Hummels und die Spieler des BVB seiern das Erreichen des Champions League Finales. Am Samstag spielt der BVB gegen den FC-Konkurrenten Mainz. Abstiegskampf effzeh 1 FC Köln Klassenerhalt
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Hummels köpft den BVB nach Wembley und gibt Versprechen für Mainz-Spiel

Mit dem 1:0-Erfolg über Paris Saint-Germain hat Borussia Dortmund das Finale der Champions League erreicht. In der Bundesliga ist die Quali für die Königsklasse ebenfalls schon sicher. Am Samstag trifft der BVB auf den FC-Konkurrenten Mainz und gibt ein Versprechen ab.

Borussia Dortmund hat am Dienstagabend das Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain gewonnen und fährt nach Wembley. Der Fokus der Borussen liegt nun sicher auf dem Finale. Dabei trifft Dortmund nun auf den FC-Konkurrenten. Der BVB verspricht hundert Prozent gegen Mainz.

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Als Salih Özcan vor genau zwei Jahren seinen Abschied aus Köln bekannt gab, war ein Grund für den Wechsel auch, Königsklasse spielen zu können. Am 1. Juni kann der gebürtige Kölner die Champions League sogar gewinnen. Borussia Dortmund hat sich im Halbfinale gegen Paris Saint-Germain durchgesetzt und fährt zum Endspiel nach Wembley. Dort wartet der Sieger der Begegnung Real Madrid gegen Bayern München. Das Hinspiel endete remis, das Rückspiel wird am Mittwochabend gespielt. Nachdem in der Liga mit der Absicherung des Champions-League-Platzes alle Ziele erreicht sein dürften, haben die Borussen nun noch ein großes Ziel vor Augen. Elf Jahre nach dem letzten Finale der Königsklasse greift Dortmund nach dem wichtigsten Titel im europäischen Vereinsfußball.

Hummels: Wir sind es allen anderen Mannschaften schuldig, dass wir dort wirklich mit 100 Prozent agieren“

Kein Wunder also, dass Salih Özcan und Co. den Fokus nun auf den internationalen Wettbewerb legen werden. In der Liga könnte eigentlich die Luft raus sein. Die Champions League ist für die kommende Spielzeit sicher, die Mannschaft von Edin Terzic kann sich „nur“ noch auf Rang vier verbessern. So wirklich wichtig sind die Spiele in der Liga für den BVB also nicht mehr. Am Samstag geht es für Dortmund gegen Mainz – ausgerechnet den Konkurrenten der Geißböcke. Will der FC die Rheinhessen noch einholen, muss Köln beide Spiele gewinnen, während Mainz beide ausstehenden Begegnungen verlieren muss. Trotz des Erfolgs in der Königsklasse, will der BVB es nicht schleifen lassen. „Wir haben jetzt in der Liga noch zwei Spiele, in denen es für uns persönlich um nix mehr geht“, gab Matchwinner Mats Hummels zu. „Wir sind es auch allen anderen Mannschaften schuldig, dass wir dort wirklich mit 100 Prozent agieren.“ 

Und mit dem FSV Mainz haben die Dortmunder noch eine Rechnung offen. Am letzten Spieltag der vergangenen Saison lag der Titel-Ball für Dortmund bereits auf dem Elfmeterpunkt. Der BVB hätte das Heimspiel gegen eben den 1. FSV Mainz nur gewinnen müssen, um die Meisterschaft einzufahren. Dortmund kam nicht über ein 2:2 hinaus, während die Bayern knapp gegen den FC gewannen. Mainz machte dem BVB einen Strich durch die Titel-Rechnung. „Die haben einfach sportlich fair gekämpft, aber das Gleiche dürfen sie dann zumindest auch von uns erwarten“, so Hummels weiter. Auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke verspricht noch einmal hundert Prozent: „Jetzt gewinnen wir die beiden Partien. 2013 haben wir das letzte Spiel zu Hause gegen Hoffenheim 2:1 verloren. Du darfst eine Woche vor Wembley das Spiel nicht verlieren. Das ist überhaupt nicht möglich. Wir müssen die beiden Dinger gewinnen. Punkt!“

Ob der BVB für den FC überhaupt gewinnen muss, hängt vor allem von den Geißböcken selbst ab. Sollte Köln nicht gegen Union Berlin gewinnen, wäre die Schützenhilfe aus Dortmund ohnehin ohne Wert. Gewinnt aber der FC und der BVB bezwingt Mainz, hätte Köln vor dem letzten Spieltag zwei Punkte Rückstand auf die Rheinhessen und drei auf die Hauptstädter. Der letzte Spieltag würde eine neue Dynamik erfahren.


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Eine Minimal-Chance gibt es, aber wer soll die Tore schießen?

Die Kölner Spieler ärgern sich im Spiel gegen den SC Freiburg. effzeh abstiegskampf klassenerhalt 1. fc köln
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Eine Minimal-Chance gibt es, aber wer soll die Tore schießen?

Nach dem 0:0-Unentschieden bekommt der FC am Samstag sein nächstes Endspiel. Die Chancen auf den Klassenerhalt sind mehr als gering. Auch, weil der FC das dringend braucht, was er am wenigsten kann: Tore.

Mit dem Duell gegen Union Berlin spielt der 1. FC Köln am Samstag sein nächstes Endspiel. Die Voraussetzung ist klar: Der FC muss gewinnen. Dafür benötigt Köln zwangsläufig Tore. Und genau da liegt das Problem. Der FC braucht Torgefahr, die er nicht hat.

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Am Sonntag drohte dem FC bereits der sichere Abstieg, doch Dank Bochum haben die Geißböcke nun am kommenden Samstag ein Endspiel vor der Brust. Ein weiteres. Wie schon am vergangenen Samstag gegen Freiburg, in der Woche davor gegen Mainz und in der Woche davor gegen Darmstadt. Zwei Punkte und ein Tor lautet die bittere Bilanz aus den drei letzten Finalspielen. Dass der FC tatsächlich noch den Hauch einer Chance hat, liegt einzig an den Schwächen des Gegners. Aufgrund des schlechten Torverhältnisses ist die Ausgangslage vor dem nächsten Endspiel gegen Union Berlin einfach: Köln muss beide Spiele gewinnen, während Berlin oder Mainz beide Spiele verlieren muss. Die Rheinhessen spielen noch gegen Dortmund und Wolfsburg, nur ein Zähler würde wohl den direkten Abstieg verhindern.

Das Problem sind nicht nur die fehlenden Punkte

Der nächste Fokus liegt für den FC auf dem Berlin-Spiel. Mit einem Sieg würde es dann ein weiteres Endspiel am letzten Spieltag geben. Gewinnt Köln nicht, gibt es kein Zittern mehr. Wollen die Kölner Union Berlin tatsächlich noch einholen, werden die sechs Punkte aber alleine nicht reichen. Gegenüber Union müssten die Kölner ganze sechs Tore aufholen. Denn: Sollten beide Teams auf die gleiche Punktzahl und die gleiche Tordifferenz kommen, würden die erzielten Tore das nächste Kriterium bei der Rangfolge sein. Auch dort haben die Kölner aktuell deutlich das Nachsehen (24/29). Sollten die Kölner zum Beispiel beide ausstehenden Begegnungen 1:0 gewinnen, dann müsste Berlin gegen Freiburg mit einer Tordifferenz von drei Treffern verlieren, damit die Geißböcke noch vorbeiziehen. Ein eher unwahrscheinliches Szenario. Ganz anders wäre die Ausgangslage, wenn der FC gegen die Eisernen mit einem Zwei-Tore-Unterschied gewinnen würde. Dann würde dem FC ein 1:0 und eine 0:1-Niederlage der Berliner reichen.

Ziemlich viel Konjunktiv für eine Mannschaft, die in dieser Saison wahrlich nicht für ihren Torriecher bekannt ist. Im Schnitt erzielten die Geißböcke 0,75 Tore pro Spiel. Einzig beim Erfolg über Frankfurt gewann Köln mit zwei Toren Unterschied. Nur in den beiden Rheinderbys trafen die Kölner mehr als zwei Mal. Erst am vergangenen Samstags bewiesen die Geißböcke einmal mehr, dass die Offensive, der Sturm, der Abschluss die größte Baustelle beim FC ist. Selten zuvor war eine Mannschaft über die gesamte Saison so harmlos. Das zeigt sich an den reinen Zahlen. Der FC ist der Club mit den wenigsten Toren, mit der schlechtesten Chancenverwertung.

Davie Selke ist mit sechs Treffern noch der FC-Toptorjäger. Der Stürmer erzielte somit 25 Prozent aller Kölner Tore, fehlt aber bekanntlich verletzungsbedingt. Es folgen Faride Alidou und Florian Kainz mit jeweils vier Toren. Alidou untermauerte am Samstag unter anderem mit einem Distanzschuss Richtung Eckfahne sowie dem Fehlschuss aus wenigen Metern, dass er wieder im Formtief angekommen ist. Kainz war bei seinen vier Treffern vier Mal vom Punkt erfolgreich.

Das Problem sind nicht nur die fehlenden Punkte

Und auch Timo Schultz scheint zunehmend ratlos. Zunächst setzte der Kölner Trainer auf Jan Thielmann, der Selke ersetzte. Dann waren es Sargis Adamyan oder Steffen Tigges – alle mit ähnlichem Ergebnis. Mal spielte Schultz mit falscher Neun, mal mit einem Stürmer, mal mit Doppelspitze. Die Bilanz ist gerade bei den Spielern in der Box mehr als mau. Auf insgesamt acht Tore (sechs von Selke) kommen die etatmäßigen Kölner Stürmer. Zu wenig, um auch nur ansatzweise eine Chance im Abstiegsrennen zu haben. Selbst bei „Unterschiedsspieler“ Luca Waldschmidt will es aktuell einfach nicht laufen, der 27-Jählte fehlte am Dienstag krank, Mark Uth fiel in der Woche zuvor einmal mehr aus. Ob die Offensivspieler für das kommende Spiel fit sein werden, wird sich diese Woche erst zeigen. Und so stellt sich auch für die Begegnung am Samstag (15.30 Uhr, Sky) die Frage, wer die letzte Chance der Geißböcke wahren will.

Eine Bewerbung für das Saisonfinale gab so gut wie keine Offensivkraft ab. In den Sozialen Medien fordern nicht wenige Fans mehr Einsatzzeit für Damion Downs, der gegen Mönchengladbach den wichtigen Treffer zum 3:3 erzielte. Allerdings war der 19-Jährige bei seinen letzten Kurzeinsätzen ebenfalls nur selten ein Faktor. Fakt ist, der FC braucht dringend Treffer. „Wir können eben keine Spiele gewinnen, wenn wir keine Tore machen“, sagte Faride Alidou. Die Klasse halten kann der FC ohne Tore erst recht nicht.


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Schultz: „Es ist ein doofes Gefühl, wenn man auf andere Ergebnisse angewiesen ist“

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Schultz: „Es ist ein doofes Gefühl, wenn man auf andere Ergebnisse angewiesen ist“

Der 1. FC Köln ist in die Vorbereitung auf das Endspiel gegen den 1. FC Union Berlin gestartet. Nach dem Training äußerte sich Timo Schultz.

Der 1. FC Köln ist am Dienstagvormittag ins Training vor dem nächsten Endspiel gestartet. Das sagt Timo Schultz zum Personal, dem kommenden Gegner und der aktuellen Situation.

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Nach dem 0:0 gegen Freiburg am Samstagabend war Timo Schultz noch sichtbar angegriffen. Die verpasste Chance, Boden im Abstiegskampf gutzumachen, wog schwer. Doch die Ergebnisse von Mainz und Union Berlin haben auch bei dem Trainer neue Hoffnung entfacht. „Man muss nicht drumherum reden, dass die Laune am Sonntagabend besser war als am Samstagabend. Das geht allen so, die es mit dem FC halten“, sagte Schultz nach der Einheit am Dienstag. „Es ist ein doofes Gefühl, wenn man auf andere Ergebnisse angewiesen ist. Das sind wir nun mal. Trotzdem läuft es irgendwie für uns.“ Dass es in dieser Saison für den FC läuft, kann man wohl nicht wirklich behaupten. Allerdings hält das Saisonfinale einen besonderen Spannungsbogen aufrecht. Obwohl die Geißböcke Siege in den ausgerufenen Endspielen verpassen, lebt der FC noch. „Wir sind immer noch im Rennen“, sagt auch der Trainer.

Schultz hofft auf die Rückkehr von Chabot und Co.

Dabei ist die Ausgangslage vor den letzten beiden Spielen klar. Der FC muss beide gewinnen. „Es wird ein Fight von Anfang bis Ende werden. So wie auch gegen Freiburg. Wir hoffen, dass wir eine ähnlich gute Leistung bringen“, sagte der Coach. Union brachte am vergangenen Wochenende zumindest 45 Minuten lang keine gute Leistung, geriet gegen Bochum vollkommen unter die Räder. Auch wenn sich Berlin nach dem Wechsel steigerte, mischen die Eisernen nach dem 3:4 wieder im Abstiegsrennen mit. Zu viel für die Berliner Verantwortlichen, die Nenad Bjelica entließen und nun für den Schlussspurt auf Marco Grothe setzen. Für Timo Schultz macht das keinen großen Unterschied. „Es gab ja schon mal den Wechsel zu Grothe. Wir schauen schon, wie er das das letzte Mal gelöst hat“, sagte Schultz. „Wenn du am 33. Spieltag nach Köln kommst und es geht um alles, dann weiß ich nicht, ob der Trainer die entscheidende Rolle spielt.“

So oder so liegt der Fokus auf dem eigenen Team. Und dort hat der Trainer unter der Woche schon genug Baustellen – vor allem personell. „Jeff Chabot und Eric Martel sind heute drinnen geblieben“, erklärte der Trainer. „Da müssen wir im Laufe der Woche gucken, wie es sich entwickelt. Eric hatte schon in der vergangenen Woche leichte Probleme. Das ging dann am Wochenende auch schon wieder.“ Der Kölner Sechser leidet offenbar unter schmerzhaften Knieproblemen, die aber „nicht schlimm“ seien. Chabot musste sich gegen Freiburg auswechseln lassen, könnte aber auch eine Option für Samstag werden. „Das wird aber der Lauf der Woche zeigen. Genauso bei Mark Uth und Dejan Ljubicic, die heute als neutrale Spieler wieder dabei waren.“ Fraglich ist ebenfalls ein Einsatz von Luca Waldschmidt. Schultz hofft, dass der Angreifer bereits am Mittwoch „wieder in die Bewegung“ und für das Finale in Frage kommt.


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Uth und Ljubicic im Training, Waldschmidt fehlt

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Uth und Ljubicic im Training, Waldschmidt fehlt

Der 1. FC Köln ist in die Vorbereitung auf die Begegnung gegen den 1. FC Union Berlin gestartet. Während Mark Uth und Dejan Ljubicic wieder zurück im Trainings sind, fehlt nun Luca Waldschmidt.

Für den FC steht am Samstag das nächste Endspiel auf dem Spielplan, Köln trifft auf Union Berlin (15.30 Uhr, Sky). Die Personalsituation hat sich dabei leicht verändert beim 1. FC Köln: Mark Uth und Dejan Ljubicic sind zurück im Training, Luca Waldschmidt fehlt krank.

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Für den FC wird es in dieser Woche noch einmal besonders ernst. Die Geißböcke müssen am Samstag gegen Union Berlin unbedingt gewinnen, um sich ein Finale am 34. Spieltag zu erspielen. Allerdings ist der FC auch da auf Schützenhilfe angewiesen. Dazu sind die Kölner am Dienstagvormittag in die Trainingswoche gestartet. Nach überstandener Erkrankung trainiert Mark Uth zumindest in Teilen wieder mit der Mannschaft. Der 32-Jährige hatte erst kürzlich sein Comeback gegeben, war dann aber gegen Freiburg krank ausgefallen. Auch Dejan Ljubicic nimmt wieder partiell am Mannschaftstraining teil. Der Mittelfeldspieler fiel in dieser Saison ebenfalls schon mehrfach erkrankt aus. Ob es für die beiden Akteure bis zum Samstag reicht, ist offen, aber nicht unwahrscheinlich.

Chabot und Martel trainieren individuell

Bei Luca Waldschmidt und Leart Pacarada könnte es dagegen knapp werden. Wie der Verein mitteilte fehlen beide Spieler krank. Pacarada fehlt schon seit einigen Wochen, nun hat es offenbar auch Waldschmidt erwischt. Jeff Chabot trainiert individuell. Der Innenverteidiger hatte sich am Samstag eine muskuläre Blessur im Duell gegen Freiburg zugezogen und nach einer knappen Stunde den Platz verlassen. Allerdings liegt keine strukturelle Verletzung vor. Ob es für Samstag reicht, wird sich auch erst in den kommenden Tagen zeigen. Auch Eric Martel trainierte nicht mit der Mannschaft. Davie Selke (Mittelfußbruch) und Luca Kilian (Kreuzbandriss) stehen dem FC ebenfalls weiterhin nicht zur Verfügung. Die beiden Langzeitverletzten absolvierten ihr Reha-Programm.

Seit Monaten sprechen die Kölner Verantwortlichen von Endspielen, vor denen der FC stehe. Am Samstag ist es tatsächlich ein Finale. Sollten die Geißböcke nicht gewinnen, steht der siebte Abstieg der Vereinsgeschichte fest.


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Zurück im Kasten – Timo Horn gibt Pflichtspiel-Comeback

Timo Horn gibt sein Comeback und Debüt für RB Salzburg.
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Zurück im Kasten – Timo Horn gibt Pflichtspiel-Comeback

Knapp zwei Jahre nach seinem letzten Pflichtspiel hat Timo Horn am Sonntag sein Pflichtspiel-Comeback gegeben. Es hätte definitiv besser laufen können.

Zwei Jahre nach seinem letzten Pflichtspiel war es am Sonntag wieder soweit: Timo Horn hat sein Pflichtspiel-Comeback gegeben. Die ehemalige Kölner Nummer eins stand im Duell von RB Salzburg gegen Rapid Wien im Kasten.

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645 Tage nach seinem letzten Pflichtspiel-Einsatz hat Timo Horn am vergangenen Sonntag sein Pflichtspiel-Comeback und gleichzeitig sein Debüt für RB Salzburg gegeben. Es war allerdings ein bitteres. Der amtierende Meister kassierte bei Rapid Wien eine 0:2-Pleite und muss die Titelverteidigung so langsam abhaken. Marco Grüll überwand die ehemalige Kölner Nummer eins mit einem Elfmeter, Ex-Schalke-Stürmer Guido Burgstaller erhöhte. Zwei Spieltage vor dem Saisonende beträgt der Rückstand auf Sturm Graz vier Zähler. Nach der 0:2-Niederlage ist auch der Startplatz in der Königsklasse in Gefahr. Der Vorsprung auf Rang drei beträgt für RB Salzburg nur noch drei Punkte. Horn wird auch weiterhin im Kampf um den Titel im Kasten der Salzburger stehen.

Horn vertritt verletzten Schlager

Die etatmäßige Nummer eins Alexander Schlager hatte sich beim Aufwärmen vor der Begegnung gegen Rapid am Knie verletzt. Offenbar zog sich Schlager einen Meniskusriss zu. Der Keeper ist bereits operiert worden und wird für den Rest der Saison ausfallen. Ob Schlager fit für die EM wird, ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. In den Begegnungen gegen den TSV Hartberg sowie LASK wird Horn mit Sicherheit spielen. Der Keeper hatte vor einem Jahr seinen Abschied aus Köln angekündigt. Beim FC war Horn nicht mehr über die Rolle der Nummer zwei hinausgekommen. Der 30-Jährige wollte wieder als Nummer eins bei einem Club anheuern, es wurde aber eine Hängepartie. Erst im Januar folgte die Vertragsunterschrift in Salzburg. Sein letztes Spiel für den FC bestritt Horn im Juli 2022 im DFB-Pokal beim aus gegen Jahn Regensburg.

So schlagen sich die FC-Abgänge

Ellyes Skhiri: Als der Tunesier im vergangenen Sommer die Segel beim FC strich, hat sich der Mittelfeldspieler sicherlich etwas anderes vorgestellt. Skhiri gab an, die nächste Stufe seiner Karriere gehen zu wollen. Dass der Mittelfeldspieler in der kommenden Saison mit Frankfurt Europa-League spielen wird, ist zwar ein weiterer Schritt, aber sicher nicht der größte. Der 28-Jährige ist auch bei der Eintracht erwartungsgemäß einer der Leistungsträger. Wenn Skhiri fit ist, spielt er. Die Torgefahr der vergangenen Spielzeit bringt der Tunesier zumindest in der Liga noch nicht so auf den Platz. Erst zwei Tore erzielte Skhiri in 25 Spielen. Beim FC waren es in der Vorsaison sieben.

Kingsley Schindler: Der gebürtige Hamburger blickt auf eine durchwachsene Spielzeit zurück. Relativ spät wechselte Schindler zum Aufsteiger Samsunspor in die Türkei. Zunächst noch Stammspieler kam der Rechtsverteidiger unter Markus Gisdol immer seltener zum Einsatz. Zwischenzeitlich war Schindler im Grunde wie ausgemustert, stand zeitweise nicht mehr im Kader. Das hat sich in den vergangenen Wochen zumindest ein wenig geändert. Der 30-Jährige kam zuletzt auf einige Kurzeinsätze. Nach dem jüngster 3:1-Erfolg über Trabzonspor deutet viel auf frühzeitigen Klassenerhalt hin.

Pedersen trotz Leihe erneut ausgemustert

Ondrej Duda: Beeindruckend meldete sich Ondrej Duda nach seiner Kreuzbandverletzung im Sommer bei Hellas Verona zurück. Die Norditaliener starteten mit zwei Siegen in die Spielzeit, Duda erzielte gegen AS Rom ein Tor und bereitete ein weiteres vor. Nach längerer Durststrecke hat sich Verona zuletzt wieder gefangen. Duda kommt auf insgesamt vier Vorlagen und ein Tor. Beeindruckend: Im Winter saß der Slowake gleich drei (!) Sperren innerhalb von fünf Wochen ab. Immerhin hat Verona drei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt so gut wie sicher. Und es gibt für den Mittelfeldspieler noch weiteren Grund zur Freude. Die Slowakei hat sich für die EM in Deutschland qualifiziert und trifft unter anderem auf Belgien und Rumänien.

Kristian Pedersen: Ende Juli hatte sich der Wechsel des Verteidigers in die zweite britische Liga zu Swansea City angedeutet, am Deadline Day wurde er schließlich vollzogen. Gelohnt hat sich der Wechsel für den Dänen aber nicht nicht. Ganze vier Mal stand Pedersen in dieser Spielzeit für Swansea in der Liga auf dem Platz, 13 Mal befand sich der Linksverteidiger noch nicht einmal im Kader. Kein Wunder, dass sich im Winter der nächste Wechsel anbahnte. Der Däne zog einen Wechsel innerhalb der Liga zu Sheffield Wednesday vor. Mit mäßigem Erfolg. Nach zwei Einsätzen zu Beginn des Jahres saß Pedersen wochenlang auf der Tribüne. Erst im April folgten zwei Kurzeinsätze. Die jüngsten vier Spiele stand der Verteidiger nicht mehr auf dem Feld.

Sebastian Andersson: Der Schwede ist zurück im deutschen Fußball – und das zunächst auch als Stammspieler beim 1. FC Nürnberg. Gegen Greuther Fürth erzielte der Stürmer nach knapp zwei Jahren wieder ein Tor. Und das ausgerechnet gegen seinen alten Weggefährten Jonas Urbig. Mittlerweile sind es zwei Treffer und eine Vorlage in 13 Spielen.

Katterbach gab Profi-Comeback

Noah Katterbach: Der Linksverteidiger wechselte erst kurz vor Ende der Transferphase wie erwartet zum Hamburger SV. Nach seiner schweren Verletzung im vergangenen Jahr war bei den Hanseaten nicht unbedingt sofort mit Einsatzzeit zu rechnen. Zunächst saß der Linksverteidiger auch nur auf der Tribüne. Am 22. Spieltag feierte Katterbach gegen Hansa Rostock sein Comeback, wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Mittlerweile kommt der 22-Jährige auf vier Einsätze. Allerdings verletzte er sich bei seinem zweiten Startelf-Spiel und fiel zuletzt wieder aus.

Selke-Berater bestätigt bei Sky Anfragen: „Köln ist für uns jedoch der allererste Ansprechpartner“

Davie Selke, Stürmer des 1. FC Köln setzt zum Sprint an.
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Selke-Berater bestätigt bei Sky Anfragen: „Köln ist für uns jedoch der allererste Ansprechpartner“

Wie geht es weiter mit Davie Selke? Im Abstiegsfall wäre der Angreifer vertragslos. Bei Sky äußerte sich nun Selkes Berater Akeem Adewunmi zu der Zukunft des Stürmers.

Sollte der 1. FC Köln absteigen, sind gleich zwei Spieler des FC vertragslos. Einer befindet sich offenbar auf dem Wunschzettel einiger anderer Clubs. Ein Selke-Berater bestätigt konkrete Anfragen.

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Am vergangenen Wochenende saß Davie Selke teils mit versteinerter Miene auf der Tribüne und verfolgte das Spiel des 1. FC Köln gegen Freiburg. Vermutlich hätte der Angreifer selbst gerne gegen den Ball getreten. Ob der verletzte Stürmer aber noch einmal für den FC auf Torejagd geht, ist bislang unklar. Selkes Vertrag läuft bis zum Sommer 2026, der Kontrakt gilt aber nur für die Bundesliga. Sollten die Geißböcke absteigen, ist der 30-Jährige vertragslos. Wie Selkes Berater Akeem Adewunmi nun gegenüber Sky bestätigte liegen auch konkrete Angaben vor. Neben Angeboten aus Italien und Saudi-Arabien soll es auch Interessenten aus der Major League Soccer sowie Südkorea geben. „Wir haben auch eine konkrete und sehr gut dotierte Anfrage aus Saudi-Arabien vorliegen“, wird der Berater bei Sky zitiert. „Klar ist, dass sich Davie zu 100 Prozent mit dem 1. FC Köln identifiziert und mit den Kölnern am liebsten weiterhin in der Bundesliga spielen möchte.“

Berater Akeem Adewunmi bei Sky: „Wir schauen jetzt mal, was möglich ist“

Nur liegt das bekanntlich nicht mehr in der Hand des Angreifers. Selke wird in den beiden verbleibenden Spielen, die der FC zum Klassenerhalt beide gewinnen muss, nicht zum Einsatz kommen. Die Chance, dass die Kölner die Klasse halten, ist mehr als gering. Ein möglicher Abstieg mache die Situation nicht leichter, heißt es weiter. „Köln ist für uns jedoch der allererste Ansprechpartner. Wir schauen jetzt mal, was möglich ist und was sich die Kölner Verantwortlichen vorstellen.“ Selke ist in der aktuellen Spielzeit mit sechs Treffern der gefährlichste Kölner Spieler. Allerdings fiel der Angreifer in dieser Saison gleich mehrfach aus, brach sich zwei Mal den Mittelfuß und wurde zuletzt operiert. Der 30-Jährige war im Januar 2023 ablösefrei nach Köln gewechselt.

Vor gut drei Wochen kochte das Thema bereits ein wenig hoch. Damals berichtete der „Express“, Selke könne sich einen Verbleib in Köln auch bei Abstieg vorstellen. „Wir beide fühlen uns super wohl hier in Köln. Erst am Wochenende habe ich wieder gemerkt, wie toll der Verein und die Leute sind. Wir würden super gerne noch bleiben, aber es liegt halt nicht komplett in unseren Händen“, schrieb damals auch Selkes Ehefrau Evelyn auf Instagram. Nun liegen konkrete Anfragen vor. Diese müssen aber keines Falls bedeuten, dass der Stürmer nicht doch noch beim FC bleibt.


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