Diese Bayern-Bilanz macht Mark Uth wieder zum Hoffnungsträger

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Diese Bayern-Bilanz macht Mark Uth wieder zum Hoffnungsträger

Nur gegen den FSV Mainz traf Mark Uth in seiner Karriere häufiger. Fünf Tore erzielte der Kölner Stürmer gegen den Rekordmeister. Auch ein Sieg bringender Doppelpack war schon dabei und damit ist Uth aus dem aktuellen Kader nicht alleine.

Gegen den VfL Bochum erwischte auch Mark Uth sicherlich nicht den besten Tag. Obwohl der Angreifer noch wenige Tage zuvor als der großes Hoffnungsträger des 1. FC Köln galt. Das ist er allerdings für das Spiel gegen den Rekordmeister. Mark Uth mit starker Torbilanz gegen die Bayern.

Die erfreuliche Nachricht ploppte bereits vor dem Auftakttraining im Vorfeld des Bayern-Spiels auf. Mark Uth wird wieder am Mannschaftstraining teilnehmen, hieß es am Montagmorgen von Klubseite. In der vergangenen Woche hatte der 32-Jährige etwas „gespürt“ und wurde umgehend aus dem Training genommen. Nach der langen Leidenszeit der vergangenen Saison und dem verpassten Liga-Auftakt in dieser Spielzeit ist der FC bei Uth besonders vorsichtig. Der Stürmer habe eine Reaktion auf die Belastung verspürt, hieß es. Das Freundschaftsspiel in seiner Heimat gegen die SpVg Porz ließ der Angreifer am vergangenen Mittwoch aus, Uth schrieb ein paar Autogramme und verabschiedete sich nach dem Spiel in die freien Tage. Die Sorge, der Stürmer würde erneut ausfallen, dürfte nicht nur bei den Anhängern groß gewesen sein.

Fünf Pflichtspieltore gegen den Rekordmeister

Denn nach seinem doch starken Auftritt im Pokal gegen Kaiserslautern war der 32-Jährige, der auch in seiner Zeit beim FC nicht nur erfolgreiche Phasen erlebte, so etwas wie der Inbegriff des Hoffnungsträgers. Kein Wunder, Uth hatte gegen Lautern die Wende eingeleitet, dem Kölner Spiel Leben eingehaucht, auch wenn es am Ende nicht zu einem Erfolg reichte. Doch schon gegen Augsburg wenige Tage später sah es ein wenig anders aus. Uth benötigte nahezu eine komplette Hälfte, um ins Spiel zu finden, kam erst in der zweiten Halbzeit seinem Status als Hoffnungsträger nahe. Gegen Bochum tauchte der Offensivspieler sogar weitestgehend ab, hatte kaum Zugriff auf das Spiel. Uth eroberte allerdings den Ball unmittelbar vor dem 1:1 durch Davie Selke. Und doch war die Leistung des gebürtigen Kölners alles andere als überzeugend. Ist die Stellung des Hoffnungsträgers also bereits wieder verpufft?

Ausgerechnet das Spiel gegen die Bayern könnte ein gutes Omen für den FC und Mark Uth sein. Zumindest ist der Stürmer gegen den Rekordmeister besonders gerne erfolgreich. Nur gegen den FSV Mainz 05 traf Uth in seiner Karriere häufiger. Der 32-Jährige weiß jedenfalls, wie man gegen den ehemaligen Nationalkeeper Manuel Neuer Tore schießt. Fünf Treffer hat der Angreifer schon gegen den Rekordmeister erzielt. Zuletzt bei der unglücklichen 2:3-Niederlage in der Saison 21/22, als die Kölner ein 0:2 noch egalisierten, um am Ende doch noch knapp als Verlierer vom Platz zu gehen. Uth hatte damals nach Vorarbeit von Kingsley Ehizibue das zwischenzeitliche 2:2 erzielt. Nur vier Wochen zuvor war der Stürmer sogar doppelt gegen den FCB erfolgreich – allerdings in einem Testspiel im Rahmen der Saisonvorbereitung, die Treffer tauchen in der offiziellen Statistik nicht auf. Doch es war nicht der erste Doppelpack gegen die Bayern. Im September 2017 setzte sich Hoffenheim überraschend gegen die Bayern durch. Beim 2:0-Erfolg der Sinsheimer war Uth doppelt erfolgreich.

Auch Adamyan bereits mit gewinnbringendem Doppelpack

Und damit ist der Angreifer im Kölner Kader nicht alleine. Auch Sargis Adamyan traf bereits doppelt gegen die Bayern, verhalf ebenfalls der TSG Hoffenheim zu einem Sieg über den Rekordmeister. Auf insgesamt fünf Pflichtspieltore gegen den FCB kommt aber nur Uth. Kein anderer FC-Profi aus dem aktuellen Kader traf öfter gegen München. Davie Selke kommt auf zwei Tore in 13 Duellen, Luca Waldschmidt war zwar vier Mal gegen die Bayern erfolgreich, allerdings in der U19, bei den Profis wartet der ehemalige Nationalspieler noch auf sein erstes Tor gegen die Bayern, genauso wie Steffen Tigges. Uth trifft also im Durchschnitt alle zwei Spiele gegen die Bayern, nach dem Gesetz der Serie wäre es am Freitag wieder so weit.

 

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Offensiv gegen die Bayern: Der FC zwischen Mut und Harakiri

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Offensiv gegen die Bayern: Der FC zwischen Mut und Harakiri

In die letzte Saisonphase des Jahres startet der FC ausgerechnet gegen den FC Bayern. Steffen Baumgart bleibt bei seinem Offensivfußball und glaubt an die Überraschung.

Für den FC geht es in den kommenden Wochen darum, die schwache bisherige Saisonbilanz ein wenig aufzupolieren und sich eine gute Ausgangssituation für den Rückrundenauftakt zu verschaffen. Doch ausgerechnet jetzt empfangen die Kölner den Rekordmeister. Trainer Steffen Baumgart will auch gegen die Bayern seinen Offensivfußball zeigen. Offensiv gegen die Bayern: Der FC zwischen Mut und Harakiri

FC-Trainer Steffen Baumgart ist nicht gerade bekannt für seinen Wankelmut. Im Gegenteil: der 51-Jährige bleibt sich, seinem Fußball, seinen Aussagen in aller Regel treu. Dafür wurde der Kölner Coach in jüngster Vergangenheit auch gerne und oft kritisiert. Der fehlende Wankelmut wird in diesem Fall mit Sturheit übersetzt. Baumgart sei stur, bei seinem Spielsystem, renne auch gegen Topteams blind an, mitunter ins Verderben, hieß es von so manchem Anhänger nach der 0:6-Pleite gegen Leipzig. Andere kritisierten die vermeintliche Missachtung der eigenen Jugendspieler. Max Finkgräfe und Damion Downs hätten doch schon auf deutlich mehr Einsatzminuten kommen müssen. Baumgart hält weiterhin an seiner Linie fest.

Baumgart bleibt bei seinem System

Und das aus seiner Sicht nicht ohne Grund. Über zwei Spielzeiten ist Baumgarts Verständnis von Fußball schließlich aufgegangen. Nach dem Fast-Abstieg in der Spielzeit 20/21 führte der Kölner Coach den FC in den europäischen Wettbewerb, brachte eine enorme Euphorie rund um das Geißbockheim. Und das eben mit seinem attraktiven Offensivfußball. Was dem 51-Jährigen jetzt von einigen Anhängern als ideenlos, kopflos, als Harakiri ausgelegt wird, galt noch vor einigen Monaten als mutig, wurde positiv wahrgenommen. Und das auch vollkommen zu recht. Denn mit diesem Fußball fuhr der FC in den vergangenen Spielzeiten Punkte und Siege gegen Topteams wie Leverkusen, Dortmund und Leipzig ein. Und sah auch gegen die Bayern nicht schlecht aus. „Wir haben es in den letzten Spielen gegen Bayern aus meiner Sicht gut gemacht und trotzdem in den letzten Minuten immer noch einen gekriegt“, sagte Baumgart am Montag.

So in der vergangenen Spielzeit. Ausgerechnet bei den Bayern sah der FC lange Zeit wie der Sieger aus, führte nach einem Treffer von Ellyes Skhiri bis in die Schlussphase mit 1:0, ehe Joshua Kimmich mit einem Hammer das Spiel noch egalisierte. Und auch im Mai, beim emotionalen Abschied von Jonas Hector und Timo Horn, schnupperte der FC an einer Überraschung, hätte dem BVB beinahe Schützenhilfe gegeben. Doch dieses Mal war es Jamal Musiala, der in der Schlussminute den Dreier für die Bayern noch eintütete. Grundsätzlich ist der FC also schon in der Lage, den Bayern Paroli zu bieten und das offensichtlich mit dem Baumgartschen Fußball. Nur will dieser in dieser Spielzeit noch so gar nicht gelingen. „Wir versuchen schon die Dinge zu machen, die wir für uns richtig halten. Wir wissen, was wir machen müssen, um überhaupt eine Chancen haben zu können“, sagt der Kölner Coach. „Selbst dann wird es schwer.“

Eine knappe Niederlage ist trotzdem eine Niederlage

Das Motto heißt also weiterhin mit der vollen Kapelle Richtung Angriff. Und trotz der Krise will Baumgart auch nicht eine knappe Niederlage als möglichen Erfolg gelten lassen. „Für uns zählt nicht nur eine gute Leistung, sondern auch das Ergebnis und das wollen wir haben. Daran werden wir alles setzen. Mir geht es nur ums Gewinnen“, sagte der Trainer. „Ein 0:2 ist auch eine Niederlage.“ Gegen die Bayern brauch es dazu aber eine „überragende Leistung“, sagt der Trainer. Immerhin spielt dem FC die Länderspielpause ein wenig in die Karten. Während die Kölner auf gerade einmal vier Spieler aktuell verzichten müssen, fehlt dem Rekordmeister gefühlt der gesamte Kader.

Nicht umsonst hatte sich FCB-Coach Thomas Tuchel über die Ansetzung der Partie geärgert. „Wenn die Jungs erst einen Tag vor dem Spiel zurückkommen, finde ich es verständlich, wenn ein Trainer darüber nicht glücklich ist. Aber wenn ich sehe, wie die Bayern zurzeit spielen, wird uns das leider keine Vorteile geben“, sagt der FC-Coach. Unterm Strich werden sich die Kölner also auf ihre Tugenden konzentrieren, die Baumgart auch einfordert. „Gegen die Bayern kann ich eine überragende Leistung bringen und trotzdem sechs Stück kriegen. Wenn wir unsere Tugenden auf den Platz bringen und trotzdem keine Chance haben, dann sind sie einfach zu stark“, erklärte Baumgart und schob dann die Marschroute für Freitag hinterher: „Gucken, was geht. Und alles raushauen.“

 

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Steffen Baumgart: „Es gibt keinen Kontakt oder irgendetwas in die Richtung“

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Steffen Baumgart: „Es gibt keinen Kontakt oder irgendetwas in die Richtung“

In der vergangenen Woche wurden Spekulationen um einen möglichen Wechsel von Youssoufa Moukoko laut. Dazu hat sich FC-Trainer Steffen Baumgart am Montag nach dem Training geäußert.


Dass der FC einen neuen Stürmer verpflichten will, ist bekannt. Um wen es sich dabei handelt, aber nicht. Zuletzt hatte die „Bild“ über einen möglichen Transfer von Youssoufa Moukoko gemutmaßt. Das sagt Steffen Baumgart zu dem Moukoko-Gerücht.

Zwischen den Zeilen gab FC-Sportdirektor Christian Keller vor einigen Tagen im „Doppelpass“ zu, dass der aktuelle Kader vielleicht doch noch die ein oder andere Baustelle aufweise. Zumindest bestätigte Keller, dass man im Winter noch einmal nachbessern wolle. Ein Stürmer stehe ganz weit oben auf der Agenda. Die Suche gestaltet sich im Winter allerdings nichts besonders einfach. Möglich wäre wohl am ehesten der Transfer eines Angreifers, der bei seinem aktuellen Klub auf nicht besonders viel Spielzeit kommt. Und so ist Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund ein naheliegender Name. Zumal der FC im vergangenen Sommer seine Fühler nach dem Stürmer ausgestreckt hatte. Laut der „Bild“ sollen die Kölner unmittelbar vor Transferschluss in Dortmund angefragt haben, Moukoko wollte sich so kurzfristig aber nicht auf eine Leihe einlassen. „Es ist ja irgendwann mal rausgekommen, dass wir uns bemüht haben. Aber das war es dann auch“, sagte FC-Trainer Steffen Baumgart am Montag am Rande des Trainings.

Baumgart dementiert Kontakt

Der FC hatte im September betont, man vertraue dem Kader, die aktuellen Stürmer seien doch auch „ganz okay“. Das scheint nicht mehr zu reichen. Jetzt soll nachjustiert werden. In der vergangenen Woche vermeldete die „Bild“, dass der FC den U21-Nationalspieler auch nun wieder ganz oben auf der Liste des gesuchten Stürmers habe. Dem widersprach FC-Trainer Steffen Baumgart am Montag nach dem Training. „Es gibt keinen Kontakt oder irgendetwas in die Richtung“, sagte der 51-Jährige und fügte hinzu. „Wenn Sie mich fragen, ob es ein guter Stürmer ist: Ja!“ Steffen Baumgart hatte in der Vergangenheit keinen Hehl daraus gemacht, dass er die Spielweise des Stürmers schätze. „Ich kann jetzt noch mal mit Jan telefonieren, wie es ihm geht“, sagte Baumgart lächelnd. Moukoko befindet sich im Moment gemeinsam mit Jan Thielmann und Eric Martel auf Länderspielreise mit der U21.

Wie berichtet, würde sich ein Transfer des Stürmers schwierig gestalten. Dem Vernehmen nach soll Moukoko rund sechs Millionen Euro in Dortmund verdienen. Moukoko hat erst im Januar seinen Vertrag bis 2026 verlängert. Der Marktwert wird auf rund 20 Millionen Euro berechnet. Ein Kauf wäre somit keine Option. Und auch bei einer Leihe müssten die Kölner einen Teil des Gehalts übernehmen. Zudem ist Moukoko sicher nicht der Wandspieler oder Stoßstürmer, der dem aktuellen Kölner Spielsystem entspricht. Und dann ist da noch die drohende Transfersperre. Die ist nämlich alles andere als vom Tisch. „Ich glaube schon, dass der FC dahingehend optimistisch sein kann, dass das Urteil reduziert wird. Dahingehend, dass die Sperre komplett aufgehoben wird, das würde ich mir für Köln zwar wünschen, aber diesen Optimismus würde ich nicht teilen“, sagte Sportrechtler Dr. Gregor Reiter come-on-fc.com. (Das komplette Interview gibt es hier) Der Experte geht also von einer Sperre für eine Wechselperiode aus. Das Urteil wird vermutlich noch in diesem Jahr ausgesprochen.


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Mark Uth und Rasmus Carstensen sind wieder im Teamtraining des 1. FC Köln

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Mark Uth und Rasmus Carstensen sind wieder im Teamtraining des 1. FC Köln

Der 1. FC Köln ist am Montag in die Vorbereitung auf das Bayern-Spiel gestartet. Am Training nahmen die zuletzt angeschlagenen Mark Uth und Rasmus Carstensen wieder teil.

Personell scheint der 1. FC Köln das Freitagabend-Spiel gegen den FC Bayern entspannt angehen zu können. Abgesehen von den Nationalspielern konnte Steffen Baumgart auf nahezu den kompletten Kader zurückgreifen. Mark Uth und Rasmus Carstensen befanden sich wieder im Teamtraining. Die beiden waren vergangene Woche im Testspiel gegen Porz noch geschont worden.

Sportlich könnte die Situation beim 1. FC Köln vor dem Spiel gegen den FC Bayern München am Freitagabend wohl kaum schwieriger sein, immerhin sieht es personell weiterhin ganz gut aus. So nahmen am Montag auch wieder die zuletzt angeschlagenen Mark Uth und Rasmus Carstensen am Training teil. Uth hatte vergangene Woche das Training frühzeitig beenden müssen und war im Testspiel gegen die SpVg Porz geschont worden. Baumgart betonte später, es habe eine Reaktion auf die Belastung gegeben. Auch Carstensen hatte die Begegnung in Porz verpasst. Am Montag waren die beiden Akteure wieder dabei. Gerade auf Mark Uth ruhen die Hoffnungen vieler Fans. Philipp Pentke und Jacob Christensen arbeiten dagegen weiterhin im Rehabereich. Pentke hatte sich eine Fleischwunde zugezogen, die unter anderem genäht wurde. Mit der Rückkehr von Christensen, der eine Bänderdehnung auskuriert, wird zeitnah gerechnet.

Nationalspieler weiterhin im Einsatz

Voll war der Trainingsplatz aber nicht. Dann aktuell weilen bekanntlich einige Kölner Profis bei ihren jeweiligen Nationalmannschaften. So trifft Florian Kainz mit Österreich am Dienstag auf die DFB-Auswahl. Für die beiden U21-Nationalspieler Jan Thielmann und Eric Martel steht ebenfalls am Dienstag das Spitzenspiel der EM-Quali gegen den Tabellenführer aus Polen auf dem Spielplan. Die Begegnung findet in Essen statt. Bereits am Montag fierte Mathias Olesen den zweiten Erfolg mit Luxemburg in dieser Länderspielpause. Luxemburg gewann gegen Liechtenstein 1:0. Bereits Ende der vergangenen Woche stand fest, dass sich Luxemburg nicht mehr für die EM in Deutschland qualifizieren kann. Immerhin hatte Olesen sein erstes Länderspieltor erzielt.

Am Freitagabend steht das Heimspiel gegen den FC Bayern München an. Beim Rekordmeister war man über die Ansetzung des Freitagspiels nicht sonderlich erfreut. Die meisten Nationalspieler werden erst Mittwochabend zurückerwartet. Der Abstand zum Spiel beim FC ist doch sehr knapp.

 

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U21 oder Bundesliga? Was für Baumgarts Umgang mit dem Nachwuchs spricht

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U21 oder Bundesliga? Was für Baumgarts Umgang mit dem Nachwuchs spricht

Mit Max Finkgräfe und Damion Downs haben in dieser Saison schon zwei Kölner Talente ihr Bundesliga-Debüt beim FC gefeiert. Dennoch monieren viele Fans die wenige Spielzeit der eigenen Hoffnungsträger. Zu recht? DFB und DFL haben zu diesem Thema eine Studie veröffentlicht.

Max Finkgräfe und Damion Downs feierten in dieser Spielzeit bereits ihr Profidebüt. Dennoch kritisieren Fans, dass der Kölner Coach dem Nachwuchs zu wenig Spielzeit gebe. Gerade in der Krise beim 1. FC Köln: Ist Baumgarts Weg mit den Talenten der richtige?

Nach dem schwachen Saisonauftakt mit sechs Punkten und einem Sieg aus elf Bundesliga-Spielen sowie dazu noch dem Aus in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen einen sicher nicht übermächtigen Zweitligisten wächst der Unmut rund um das Geißbockheim. Neben Sportdirektor Christian Keller gerät auch Trainer Steffen Baumgart zunehmend in die Kritik. Der Trainer halte stur an seinem Spielsystem fest und gebe gerade in der schwierigen Phase den jungen Spielern zu wenig Einsatzzeit. „Schlechter als die aktuellen Spieler kann es doch auch nicht sein“, lautet das Argument einiger FC-Anhänger. Auch, weil die Kölner Nachwuchsspieler sich gerade so verheißungsvoll präsentieren.

Vor allem Max Finkgräfe wusste in dieser Spielzeit bereits zu überzeugen. Das Talent gab nach einer überzeugenden Vorbereitung mit den Profis sein Bundesliga-Debüt und ist in der U21 ein absoluter Leistungsträger. Erst am Samstagnachmittag war der 19-Jährige beim 3:3 gegen Gütersloh an zwei Toren unmittelbar beteiligt. Und auch bei den Profis setzte Finkgräfe bereits seine Duftmarke. Insgesamt kommt der Schienenspieler in der Bundesliga auf vier Einsätze, Damion Downs, der ebenfalls sein Debüt feierte, spielte bislang einmal. Gegen Porz kamen die Youngsters erneut zum Einsatz. Torschütze Finkgräfe erhielt ein Extra-Lob. „Es sieht nicht so schlecht aus, was der Kleine da macht. Wir haben immer mehr gute Alternativen“, sagte der Kölner Coach, der diese Alternative aber zuletzt nicht berücksichtigte. Baumgart vertritt die Meinung, die Kölner Youngsters sollen erst einmal Spielpraxis in der U21 sammeln. Viel Einsatzzeit in der Reserve sei demnach besser als wenig Einsatzzeit bei den Profis.

Studie gibt Baumgart recht

Tatsächlich ist genau dieses Thema ein großes beim DFB. So veröffentlichte der Verband gemeinsam mit der DFL eine Studie zur Talentförderung. „England und Frankreich haben in dem U21-Bereich drei bis vier Mal so viele Spieler, die in den Profiligen eingesetzt werden wie wir. Das heißt, in der Breite fehlt uns die Spitze“, zitiert der „Deutschlandfunk“ Hannes Wolf, den DFB-Direktor für die Bereiche Nachwuchs, Training und Entwicklung. Gerade der Zeitraum nach der A-Jugend gilt als besonders fragil, ist der entscheidende Faktor, der immens wichtige Zeitpunkt für die Entwicklung der Spieler. Und genau dort haben einige internationale Konkurrenten dem deutschen Nachwuchs einiges voraus. Vor allem, weil die jungen Spieler in anderen europäischen Klubs behutsamer an den Profifußball herangeführt werden – das aber über Einsätze in den unteren Profiligen.

Und das hat einen Grund. Daniel Feld, Leiter Nachwuchs & Leistungszentren der DFL, erklärte gegenüber dem Deutschlandfunk, dass sich die Zeit auf einem hinteren Platz im Profikader mit punktuellen Einsätzen tendenziell negativ auf die Entwicklung der Spieler auswirken würde, während regelmäßige Einsätze „auf einem Niveau von 2., 3., vor allem auch 4. Liga“ einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Spieler hätten. Heißt: die Jungprofis werden laut der Experten in ihrer Entwicklung gehemmt, wenn sie zu früh im Kader der Profis auf wenig Einsatzzeit kommen. Mehr Einsatzzeit über Leihen zu unterklassigen Teams wie im Falle von Jonas Urbig und Tim Lemperle oder das eigene Nachwuchsteam wie die Kölner U21 fördern die Entwicklung.

Die Marschroute, den jungen Spielern mehr Zeit in ihrer Entwicklung zu geben, entspricht also den Aussagen von DFB und DFL. Dabei sind es mitunter noch nicht einmal die Klubs, die einen anderen Weg einschlagen. „Wir haben in Deutschland einen sehr engen Flaschenhals, aber auch wenige Talente, die bereit sind, sich über die dritte Liga im Profifußball zu etablieren“, sagte Joti Chatzialexiou, der sportliche Leiter der Nationalmannschaft, in der „Frankfurter Rundschau“. „Spieler kommen aus der Junioren-Bundesliga hoch und wundern sich dann, wenn sie irgendwie mal in der Regionalliga oder in der 3. Liga spielen und glauben, seit vier Jahren Bundesligaspieler gewesen zu sein. Das ist ein Kopf-Thema.“ So fehle es auch oft bei Spielern und deren Umfeld an der nötigen Geduld, wenn es nicht sofort zu Einsätzen bei den Profis reicht. 

Zwei Bundesliga-Debütanten

Nun befindet sich der FC allerdings in einer brisanten Lage. Die Kritik, der Kader sei nicht stark genug besetzt, wird von der aktuellen Tabellensituation und Spielweise genährt. Gerade Spieler wie Max Finkgräfe sind durch ihre unbekümmerte Spielweise Hoffnungsträger. Doch der Sprung ist ein großer. Laut diversen Studien schaffen ein bis zwei Prozent der Spieler der vierten Liga den Sprung zu den Profis. Max Finkgräfe und Damion Downs sind bereits einen Schritt weiter und wenn auch nur mit Kurzeinsätzen in der Bundesliga angekommen. Wenn auch nur für wenige Einsatzminuten. Sie werden ihren Weg machen.

Der Vorwurf, Baumgart vernachlässige die Jugend, ist zumindest im direkten Ligavergleich auch nicht ganz richtig. Tatsächlich gibt der FC in der Kategorie der Eigengewächse der Bundesligisten keine schlechte Figur ab, belegt mit sieben Spielern aus den eigenen Reihe den vierten Platz und ist eins der wenigen Bundesliga-Teams, die in dieser Spielzeit bereits zwei Debütanten im eigenen Team haben. Gerade in der Krise setzt der Kölner Coach bewusst auf die Routiniers, die Erfahrung. „Wir sollten nicht die kleinsten Strohhalme greifen, sondern die, die ein bisschen dicker sind“, hatte der Trainer vor einigen Woche gesagt. Ob der Weg der richtige ist, wird sich spätestens am Ende der Saison zeigen.

Interview mit Sportrechtler: „Diese Vermutung reicht für die Verurteilung aus“

1. FC Köln: Interview mit Fachanwalt Reiter zum CAS-Urteil
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Interview mit Sportrechtler: „Diese Vermutung reicht für die Verurteilung aus“

Wird der FC im Winter einen neuen Stürmer verpflichten? Das deutete FC-Sportdirektor Christian Keller am vergangenen Sonntag an. Zuletzt hatte die „Bild“ über einen Transfer von Youssoufa Moukoko spekuliert. Dabei schwebt nach wie vor die mögliche Transfersperre wie ein Damoklesschwert über dem FC. Ein Interview mit dem Sportrechtler Dr. Gregor Reiter.

Sportdirektor Christian Keller deutete am vergangenen Sonntag im Sport1-Doppelpass an, dass man sich mit der Verpflichtung eines neuen Stürmers beschäftige. Der 44-Jährige betonte aber auch, dass man die Transfersperre nicht vergessen solle. Denn die sei bekanntlich ja nur ausgesetzt für den 1. FC Köln: Dazu ein Interview mit Fachanwalt Gregor Reiter zum CAS-Urteil.

Herr Dr. Reiter, muss man sich nach dem schwachen Saisonstart Sorgen um den FC machen?

Reiter: Man muss nun erst einmal abwarten, wie es sportlich weitergeht. Der FC ist ja ein Verein, der schon so manche Krise überstanden hat. Und er wird auch diese überstehen. Da mache ich mir keine allzu große Sorgen. Es gibt im deutschen Fußball jedenfalls Vereine, um die ich mir mehr Sorgen machen würden.

Es wird schon bald mit dem CAS-Urteil gerechnet. Große Sorgen macht sich Christian Keller offenbar nicht. Zumindest hat der Kölner Sportdirektor auf der Mitgliederversammlung Ende September Optimismus in Bezug auf das Urteil verbreitet. Sehen Sie das ähnlich?

Reiter: Ich habe sicherlich nicht die Kenntnisse, die Christian Keller hat. Auch nicht die aus der mündlichen Verhandlung, die für eine Einordnung entscheidend sind. Ich glaube schon, dass der FC dahingehend optimistisch sein kann, dass das Urteil reduziert wird. Dahingehend, dass die Sperre komplett aufgehoben wird, das würde ich mir für Köln zwar wünschen, aber diesen Optimismus würde ich nicht teilen.

Es gab einen ganz ähnlichen Fall in Marseille. Dort ist die Sperre gänzlich aufgehoben worden. Es ist also generell möglich, einen Freispruch zu erwirken…

Reiter: Letztendlich geht immer um die Frage, ob der Spieler einen berechtigten außerordentlichen Kündigungsanspruch hatte oder nicht. Hätte der Spieler seinen Arbeitsvertrag mit Ljubljana außerordentlich kündigen dürfen – ja oder nein? Wenn man dies mit „Ja“ beantwortet, gibt es keinen Grund, die Kölner zu bestrafen. Wenn man die Frage aber mit „Nein“ beantwortet, dann spricht die zeitliche Nähe zwischen Kündigung und neuem Arbeitsvertrag dafür, dass der FC zumindest von dem Vorhaben des Spielers hätten wissen können. Soweit ich die Kündigungsgründe des Spielers kenne, würde ich sagen, dass diese eben nicht ausreichen, um eine fristlose Kündigung zu begründen. Nach der Auffassung der FIFA enthält Art. 17 Abs. 4 der FIFA-Transferstatuten die Vermutung, dass der neue Klub den Spieler zum Vertragsbruch angestiftet hat. Diese Vermutung muss der FC widerlegen, wenn der Spieler keine belastbaren Gründe für eine Kündigung hatte.

Warum muss der FC seine Unschuld beweisen? Das wirkt auf den Laien falsch herum.

Reiter: Das ist richtig. Im Zivilrecht gilt, dass derjenige, der sich auf etwas beruft, dies auch beweisen muss. Die Vermutungsregel der FIFA dreht dies in einem Punkt um. Wie im Arbeitsrecht muss auch hier derjenige, der eine fristlose Kündigung ausspricht, den Kündigungsgrund beweisen. Hier also der Spieler. Im Arbeitsrecht müsste allerdings der alte Arbeitgeber beweisen, dass der Spieler durch den neuen Arbeitgeber angestiftet wurde. Dies ist hier anders, denn es wird vermutet, dass der 1. FC Köln den Spieler zu dieser Kündigung angestiftet hat. Nicht der alte Klub muss die Anstiftung beweisen, sondern der neue – also der FC – muss die Vermutung erschüttern. Der FC muss also nicht den Vollbeweis führen, dass er nicht angestiftet hat. Er muss die Vermutung aber zumindest so stark erschüttern, dass sie als widerlegt gilt. In dem Fall müsste dann wieder der alter Klub den Vollbeweis der Anstiftung führen. Hier wird alleine aufgrund der zeitliche Nähe vermutet, dass der FC hinter der Geschichte steht.

Laut eines Medienberichts behauptet der FC, erst am Tag nach der Kündigung Kontakt zu dem Spieler aufgenommen zu haben. Sollte das zutreffen, heißt das, der FC habe innerhalb von 24 Stunden diesen Transfer abgeschlossen. Ist das realistisch?

Reiter: Grundsätzlich sind diese 24 Stunden nicht unrealistisch. Dass der FC aber am Morgen nach der Kündigung erfahren hat, dass der Spieler im Grunde ablösefrei zur Verfügung steht, da habe ich zumindest meine Probleme mit, das nachzuvollziehen. Das ist ja auch der Grund, warum man diese Vermutungsregelung hat. Die zeitliche Nähe lässt vermuten, dass die Kölner involviert waren. Diese Vermutung reicht für die Verurteilung aus.

In dem Bericht heißt es weiter, dass es bereits zuvor Kontakt zwischen Jörg Jakobs und dem Spieler gegeben haben soll. Der FC argumentiere laut Bericht damit, dass Jakobs in diesem Zeitraum als externer Berater tätig gewesen sei. Als Arbeitnehmer sei er seit mehreren Jahren ausgeschieden. Ist diese Argumentation plausibel?

Reiter: Aus meiner Sicht nicht. Bei der Frage, ob der FC den Spieler zur Kündigung angestiftet hat, kommt es nicht darauf an, wie er das gemacht hat. Es geht darum, ob er das gemacht hat beziehungsweise ob ihm die Anstiftung zuzurechnen ist. Der Klub handelt immer durch irgendwelche Vertreter. Das können Arbeitnehmer, Verantwortliche, aber eben auch externe Berater sein. Wenn der FC Jörg Jakobs wirklich beauftragt hat, dann wird er sich das Handeln und das Wissen von Jakobs zurechnen lassen müssen. Mit dem Argument würde der FC nicht weiterkommen. Im Gegenteil, er würde meiner Ansicht nach damit unterstreichen, dass er in den Prozess frühzeitig involviert gewesen ist.

Sollte das die Argumentation sein, wirkt sie auf den ersten Blick und vor allem von außen sehr arglos…

Reiter: Es kommt wie gesagt nicht darauf an, in welcher Beziehung Jakobs mit dem FC gestanden hat, sondern dass er in einer Beziehung zum FC gestanden hat. Wenn ich die Regularien dadurch umgehen könnte, dass ich einen Berater einschalte, dann wäre dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Dann würde ich nur noch externe Berater beauftragen.

Bei einer Verurteilung wird der FC mit einem Registrierungsverbot belegt. Was genau bedeutet das?

Reiter: Der FC darf keine neuen Spieler in den betroffenen Transferphasen registrieren. Wenn sich ein Spieler entschließt, zu einem anderen Verein zu wechseln, dann muss der Klub diesen Akteur über das sogenannte TMS-Tool registrieren. Der abgebende Verein muss diese Registrierung bestätigen. Diese Möglichkeit würde man dem FC verwehren. Es gibt technisch keinen Zugang mehr.

Also Vertragsverlängerungen und Abgänge sind von einem solchen Verbot nicht betroffen?

Reiter: Genau. Es geht ausschließlich um Neu-Registrierungen. Ein Vertrag kann ja auch außerhalb der Transferperiode verlängert werden. Eine Abgabe ist im Grunde eine De-Registrierung und keine Neu-Registrierung.

Der FC hat aktuell einige geliehene Spieler, besitzt dem Vernehmen nach für alle drei eine Kaufoption. Könnten die Kölner diese während einer Sperre ziehen?

Reiter: Dies sollte eigentlich nicht gehen, da bei Ablauf des Leihvertrages der Spieler zurück zu seinem alten Verein muss, bei dem er auch noch einen Arbeitsvertrag hat und der FC müssten diesen Spieler bei einem endgültigen Transfer auf Grundlage eines Transfervertrags neu verpflichten und damit auch neu registrieren. Allerdings sieht Art. 25 Abs. 3 FIFA-Transferstatuen genau für diesen Fall eine Ausnahme vor: Rechtlich ist es eine Neuregistrierung, aber sie ist trotz Transfersperre ausdrücklich erlaubt.

Wie verhält es sich mit der Registrierung von Nachwuchsspielern des FC. Die werden im Worst Case ja die neuen Hoffnungsträger sein...

Reiter: Das ist aber kein Transfer im klassischen Sinne. Das sind Spieler des Vereins. Da ändert sich primär die Rechtsgrundlage, auf der sie beschäftigt sind. Meiner Meinung nach könnte der FC die Akteure auch bei einer ausgesprochenen Transfersperre zu Profis machen. Das ist keine Frage einer Neu-Registrierung.

Wann haben wir die Gewissheit?

Reiter: Das ist schwer einzuschätzen. Das CAS lässt sich schon mal gerne sechs, sieben, acht Monate Zeit. Das glaube ich in dem Fall aber nicht. Ich denke, dass das Urteil noch vor der Transferperiode verkündet wird.

Dr. Gregor Reiter ist Rechtsanwalt, spezialisiert auf die Bereiche Insolvenz- und Sportrecht. Von 2007 bis 2020 war er Geschäftsführer der Deutschen Fußballspieler Vermittler Vereinigung. Seit 2008 ist er Berater der European Football Agent Association mit Sitz in Den Haag.


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Wie geht es weiter mit der Leihspielern?

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Wie geht es weiter mit der Leihspielern?

Fünf Spieler hat der 1. FC Köln im Sommer verliehen. Die jungen Akteure sollen bei ihren Leihklubs Spielpraxis sammeln, um sich für den FC zu empfehlen oder den Wert zu steigern. Das Konzept scheint aufzugehen.

Nach zum Teil anfänglichen Schwierigkeiten sind die fünf Leihspieler bei ihren Klubs angekommen, sind Stammspieler und erfolgreich. Doch habe sie deswegen eine Zukunft beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit der Leihspielern?

10 Tore, sieben Assists – die Bilanz der Kölner Offensivspieler kann sich wahrlich sehen lassen. Zumindest die der verliehenen FC-Profis. Tim Lemperle war für Greuther Fürth in der 2. Bundesliga bereits drei Mal erfolgreich, bereitete zwei Tore vor, Marvin Obuz erzielte für Rot-Weiss Essen sogar schon vier Tore und lieferte drei Assists. Und auch Maxi Schmid scheint sein Glück gefunden zu haben. Drei Tore, zwei Vorlagen lautet die Zwischenbilanz des Offensivspielers. Die Idee einer Leihe scheint sich für die Profis genauso wie für den Klub zu lohnen. Und das nicht nur aufgrund der Scorerpunkte. Denn die drei Stürmer, genau wie auch Nikola Soldo und Jonas Urbig, erhalten bei ihren Leihklubs auch die erhoffte Einsatzzeit. „Leihen können sehr sinnvoll sein, um junge Spieler in ihrer Entwicklung zu fördern“, sagt FC-Sportdirektor Christian Keller im aktuellen Geißbockecho. „Für diese Spieler macht es Sinn, dass sie auf einem höheren Niveau als Regionalliga Wettkampfpraxis sammeln und so im Idealfall während des Leihzeitraums weitere Entwicklungsschritte in Richtung Lizenzmannschaft gehen.“

Win-Win-Win-Situation

Genau deswegen haben die Kölner Verantwortlichen im Sommer einige Verträge kurzfristig verlängert, um den jungen Spielern, an deren Durchbruch der FC noch glaubt, die Leihe und damit Spielpraxis zu ermöglichen. Dabei geht es mittelfristig noch nicht einmal zwingend darum, die Spieler im eigenen Team zu integrieren. Denn eine positive Entwicklung kann natürlich auch einen positiven wirtschaftlichen Erfolg bedeuten, gerade wenn sich der Marktwert steigert. „Auch jeder Spieler, der es aus unserem Nachwuchs in die zweite oder dritte Liga schafft, ist für uns ein Erfolg“, sagt Keller, der schon im Sommer keinen Hehl daraus machte, dass er ein großer Fan von Leihgeschäften ist.

Kein Wunder, Leihen sind wenn man so will eine Win-Win-Win-Situation: Der Spieler erhält Spielpraxis, kann sich weiterentwickeln und gleichzeitig für höhere Aufgaben empfehlen. Eine Leihe kann den Karriereschub, in einigen Fällen den Durchbruch bedeuten. Der aufnehmende Verein erhält einen Akteur für kleines Geld, der allerdings darauf brennt, seine Karriere voranzutreiben. Dabei geht der Klub ein denkbar geringes Risiko ein. Funktioniert der Spieler nicht, kehrt er mit dem Ende der Leihe zu seinem Heimatklub zurück, hat der Verein eine Kaufoption vereinbart und der Spieler entwickelt sich positiv, steht ein Schnäppchen im Raum. Und: In der Branche ist es üblich, die Leihgebühr an die Anzahl der Einsätze zu koppeln. Je häufiger der Spieler zum Einsatz kommt, desto weniger Gebühr muss der Verein bezahlen.

Für den FC wird sich allerdings früher oder später die Frage stellen, wie es mit den Leihspielern konkret weitergeht. Kehren die Spieler wieder zum FC zurück, werden sie abgegeben oder folgt eine weitere Vertragsverlängerung mit der nächsten Leihe? Das wird vermutlich auch mit der Ligazugehörigkeit zusammenhängen. Sollten die Kölner im Sommer tatsächlich den Gang in die zweite Liga antreten müssen, werden wohl einige Akteure den FC verlassen. Und das auch im Falle der Transfersperre. Denn die Sanktion gilt nicht für abgehende Spieler. Diese dürfen nicht unter einer Sperre gegen den Verein leiden. Im Worst-Case-Szenario wird dem FC demnach nicht viel anderes übrig bleiben, als auf die eigenen Leihspieler und Akteure aus dem eigenen Nachwuchs zu setzen.

Wie geht es mit den Leihspielern weiter?

Bei Jonas Urbig ist die Zukunft schon jetzt ziemlich eindeutig. Der Keeper ist Stammspieler bei Greuther Fürth, hat sich nach einer kleinen Krise gefangen und ist jetzt sicherer Rückhalt der Franken. Der 20-Jährige wird im kommenden Sommer nach Köln zurückkehren und soll dann den Platz hinter Marvin Schwäbe als Nummer zwei einnehmen. Mittelfristig soll er Schwäbe herausfordern und irgendwann wohl auch beerben. Zwar haben sich die vier Feldspieler in ihren „Gastvereinen“ ebenfalls festgespielt und sammeln die erhoffte Spielpraxis. „Er macht das richtig gut, spielt jedes Spiel von Anfang an und erzielt auch seine Tore. Das ist genau das, was wir mit der Leihe zu Fürth bezweckt haben. Wir freuen uns, dass Tim diese Leistungen zeigt und auch zu seinen Spielzeiten kommt. Wir schauen weiter gespannt auf seine Entwicklung“, sagt Baumgart beispielsweise über Tim Lemperle. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die Akteure in der kommenden Spielzeit nicht für den FC auflaufen werden.

Denn sowohl für Soldo in der Innenverteidigung als auch für Schmid, Lemperle und Obuz in der Offensive ist die Konkurrenz weiterhin groß. Aktuell würden Jeff Chabot, Timo Hübers und Luca Kilian weiterhin beim FC unter Vertrag stehen – sollten die Abwehrspieler in Köln bleiben. Die Situation hätte sich für den jungen Kroaten nicht verbessert. Tatsächlich hat sich der Marktwert von Soldo seit seinem Wechsel zum FCK wieder verbessert. Auch wenn Davie Selke, Steffen Tigges und Florian Dietz bislang nicht durchweg überzeugen konnten, dürften sie vorerst die Nase gegenüber den möglichen offensiven Rückkehrern vorne haben. Zudem steht mit Damion Downs bereits das nächste Talent in der Startlöchern. Zwar kam Downs bislang nur auf wenige Einsatzminuten, doch das soll sich mittelfristig wohl ändern.

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Tore bei der U21: Downs und Diehl treffen bei 3:3 gegen Gütersloh

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Tore bei der U21: Downs und Diehl treffen bei 3:3 gegen Gütersloh

Die U21 des 1. FC Köln ist in der Regionalliga West nicht über ein 3:3-Unentschieden gegen den FC Gütersloh hinaus gekommen. Allerdings bewiesen die Geißböcke Nehmerqualitäten und kamen zwei Mal zurück.

Zwar hat die Kölner Reserve in der Regionalliga West die Tabellenführung und einen weiteren Dreier verpasst. Dennoch gab es Grund zu Jubeln bei der U21: Damion Downs und Justin Diehl treffen bei 3:3-Unentschieden gegen Gütersloh. Der FC lag gleich zwei Mal zurück.

Für den FC ging es am 16. Spieltag der Regionalliga West um nicht weniger als die Tabellenführung. Dafür hätte Spitzenreiter Bocholt allerdings verlieren und der FC sein Heimspiel gegen Gütersloh gewinnen müssen. Beides traf allerdings nicht ein. Während Bocholt sein Auswärtsspiel in Wuppertal gewann, kam der Kölner Nachwuchs nicht über ein 3:3-Unentschieden hinaus, bewies aber Nehmerqualitäten. Zwar standen die Jungprofis Damion Downs und Max Finkgräfe genauso wie die Talente Justin Diehl und Meiko Wäschenbach in der Startformation, doch die Kölner U21 erwischte alles andere als einen guten Start. Im Gegenteil. Nachdem die Kölner schon in den Anfangsminuten so gut wie keine gefährliche Aktionen aus dem Ballbesitz erzeugen konnten, sorgte Gütersloh für die Führung. Lennard Rolf traf für die Gäste bereits in der siebten Minute. Die Kölner mühten sich um eine adäquate Reaktion, blieben aber ungefährlich. Ganz anders der Gast. Zunächst konnte Jonas Nickisch einen höheren Rückstand gegen Eduard Probst noch verhindern, doch im zweiten Versuch war der Kölner Keeper machtlos.

FC dem Siegtreffer näher

Doch dieses Mal zeigten die Kölner die erhoffte Reaktion. Eine schwache Keeper-Abwehr von Jarno Peters nutzte Downs zum Anschlusstreffer. Und Köln legte nach. Nach einer wunderschönen Aktion legte Finkgräfe auf Emin Kujovic, der aus 18 Metern stark vollendete. Es ging mit dem 2:2 in die Kabine. Köln wirkte nach dem Wechsel wacher, engagierter. Der FC war in dieser Phase das bessere Team, die Chancen und deren Verwertung waren aber nach wie vor überschaubar. Das sollte sich rächen. Tim Manstein verwandelte aus knapp 30 Metern einen Freistoß direkt, Nickisch machte nicht die beste Figur. Der FC drückte auf den Ausgleich, kam auch zu guten Möglichkeiten. Unter anderem vergab Downs, bevor es Diehl besser machte. Nach Vorarbeit von Adam Lenges traf einmal mehr Diehl zum verdienten 3:3. In der Schlussphase waren die Geißböcke dem Siegtreffer sogar deutlich näher, hätten ihn sogar erzielen müssen. Der eingewechselte Joao Pinto vergab aus kurzer Distanz wenige Sekunden vor dem Abpfiff.

Da sich Fortuna Köln gleichzeitig 2:0 beim FC Schalke 04 II durchsetzte, zogen die Südstädter wieder am FC vorbei. Die Geißböcke haben nun fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer aus Bocholt. Am kommenden Freitag ist die U21 zu Gast bei der Zweitvertretung von Fortuna Düsseldorf. Für Justin Diehl war es bereits der zehnte Saisontreffer. Damion Downs schraubte sein Trefferkonto auf fünf in die Höhe.

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Baumgart: „Das bedeutet nicht, dass ich in einigen Wochen oder Monaten noch Trainer bin“

Keller deutet weiteren Transfer an
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Baumgart: „Das bedeutet nicht, dass ich in einigen Wochen oder Monaten noch Trainer bin“

FC-Trainer Steffen Baumgart sitzt in Köln noch fest im Sattel, während Klubs wie Union Berlin und der FC Augsburg bereits die Reißleine gezogen haben. Nun äußerte sich der Trainer zu seiner Zukunft.

Union Berlin, der FSV Mainz und der FC Augsburg, bei drei Bundesliga-Klubs gab es bereits die ersten Veränderungen auf dem Posten des Cheftrainers. Das ist auch weiterhin kein Thema beim FC. Steffen Baumgart äußert sich zur Zukunft beim FC.

Der Kölner Coach erfährt trotz der Krise Rückendeckung von den Verantwortlichen. Erst am vergangenen Sonntag wiederholte Christian Keller, dass man von dem Weg des FC-Coachs überzeugt sei. Der Sportdirektor stellte dem Trainer und seinem Team im Sport1-Doppelpass ein „sehr gutes“ Zeugnis aus und sieht nach wie vor keinen Grund für Veränderungen. „Wir haben ein sehr enges, aber auch ein kritisches Miteinander mit Christian Keller, Thomas Kessler, meinem Trainerteam und der Mannschaft“, sagte Steffen Baumgart nun der „FAZ“ (+). „Wir arbeiten sehr vertrauensvoll zusammen. Das bedeutet aber nicht, dass ich in einigen Wochen oder Monaten in jedem Fall noch Trainer bin, sondern es bedeutet, dass wir jetzt in dem Moment glauben, auf dem richtigen Weg zu sein.“

Baumgart: „Ich will nicht im November anfangen, über diesen Fall zu reden“

Und der Weg ist bekanntlich Baumgarts Offensivfußball, hohe Intensität, aggressives Anlaufen. Über zwei Spielzeiten schien der Weg alternativlos, doch aktuell will er nicht mehr so recht funktionieren. Einige Anhänger sprachen zuletzt davon, Baumgarts Spielsystem sei entschlüsselt. „Fußball lebt, Fußball ist immer eine Entwicklung. Ein Beispiel: Nur weil wir im letzten Jahr, das Anlaufen gut hingekriegt haben, heißt das nicht, dass das so weitergeht“, sagte Baumgart. „Da geht es um Nuancen. Wenn der Gegner eine Lösung hat, funktioniert das plötzlich nicht mehr so gut. Also musst du selbst wieder Auswege finden, das ist das Spiel.“ Doch genau da hapert es in dieser Spielzeit bislang. Baumgart wiederholte in den vergangenen Wochen immer wieder, dass er als Verantwortlicher Lösungen finden und anbieten müsse, die Ausbeute sind sechs Punkte nach elf Spielen. Nach den aktuellen Leistungen droht dem FC ein weiterer Abstieg.

Ob die Geißböcke diesen mit Steffen Baumgart angehen würden, wurde in den vergangenen Tagen diskutiert. Der 51-Jährige hatte einen Bericht bestätigt, dass er keinen Vertrag für die zweite Liga habe. „Ich habe nie gesagt, dass ich nicht mit in die zweite Liga gehen würde. Aber ich will nicht im November anfangen, über diesen Fall zu reden“, sagte Baumgart der „FAZ“. Der Kölner Trainer kennt die Mechanismen, die in einer sportlichen Krise greifen. „Die Gefahr besteht immer dann, wenn der Glaube verloren geht, wenn sich in negativen Situationen der Umgang verändert. Ich glaube, wir sind hier sehr stabil. Aber im Fußball kann man nie genau sagen, was in drei Wochen oder einem halben Jahr ist, wie wir gerade an Urs Fischer sehen.“

Zumal man in Köln sehr wohl wusste, dass der FC in dieser Spielzeit vor einer großen Herausforderung stehe. „Dass es uns nicht gelingen wird, mit dem Finanzbudget, das uns zu Verfügung steht, zwei überdurchschnittliche Bundesligaspieler zu rekrutieren, das war uns im Sommer klar“, hatte Christian Keller am vergangenen Sonntag gesagt und wenige Tage zuvor: „Es ist wichtig, dass man eine realistische Erwartungshaltung gegenüber dem Trainer hat. Was ist denn überhaupt mit dem Kader sportlich möglich, mit dem der Trainer arbeitet. Und da ist unsere Erwartungshaltung sehr klar. Für uns geht es primär um den Klassenerhalt.“ Das bestätigte nun auch Baumgart. „Mir wurde von Anfang offengelegt, dass wir hier unter diesen Umständen arbeiten. Wir müssen gucken, dass wir den Spagat schaffen zwischen wirtschaftlicher Vernunft und sportlichem Erfolg“, erklärte der Trainer. Eine schwere Aufgabe.


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Vom Leistungsträger bis Zuschauer – so schlagen sich die FC-Abgänge

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Vom Leistungsträger bis Zuschauer – so schlagen sich die FC-Abgänge

Zahlreiche Spieler haben den FC im Sommer verlassen. Für einige hat sich der Wechsel absolut gelohnt, für andere läuft es dagegen bislang alles andere als optimal.

Die Bilanz der Kölner, die den FC im Sommer verlassen haben, könnte nicht unterschiedlicher sein. Vom Stammspieler eines Bundesligisten bis zum Bankdrücker eines Zweitligisten ist alles mit dabei: So schlagen sich die Kölner Abgänge bei ihren neuen Klubs.

Ellyes Skhiri: Erst am vergangenen Sonntag wiederholte Christian Keller, dass man einen Ellyes Skhiri (genauso wie einen Jonas Hector) nicht einfach ersetzen könne. Das ist aktuell offensichtlich. Erwartungsgemäß hat sich der Tunesier bei Eintracht Frankfurt durchgesetzt, ist Taktgeber und erreicht ähnliche beeindruckende Werte wie beim FC. Skhiri ist mit 141 gelaufenen Kilometern der laufstärkste Spieler der Liga, kommt auf eine Passquote von mehr als 86 Prozent und hat bereits 120 Zweikämpfe gewonnen. Mittlerweile hat sich der Tunesier auch in die Scorerliste eingetragen. Skhiri erzielte in der Liga bereits zwei Tore und bereitete ein weiteres vor. Für den Mittelfeldspieler beginnt in dieser Woche mit Tunesien die WM-Qualifikation gegen São Tomé und Príncipe und Malawi.

Kingsley Schindler: Für den 30-Jährigen hatte sich der Wechsel in die Türkei zunächst gelohnt – zumindest was die Spielzeit anging. Schindler war beim Aufsteiger Samsunspor Stammspieler, kam in sechs von sechs möglichen Spielen für den neuen Klub zum Einsatz, wurde nur einmal eingewechselt. Allerdings lief es für Samsunspor alles andere als rund. Auch deswegen hat der türkische Klub mit Markus Gisdol einen Trainer geholt, der Schindler noch aus der Kölner Zeit kennt. Das scheint nicht für den Mittelfeldspieler zu sprechen. Fortan saß Schindler zunächst immer auf der Bank. Anfang November wurde der Rechtsverteidiger wenige Minuten vor Spielende gegen Hatayspor eingewechselt und erzielte umgehend den Siegtreffer. Das brachte ihm den nächsten Einsatz von Beginn an. Doch das Glück währte nicht lange. Zuletzt blieb ihm erneut nur die Rolle des Zuschauers.

Duda Stammspieler, Pedersen erneut nicht im Kader

Ondrej Duda: Beeindruckend meldete sich Ondrej Duda nach seiner Kreuzbandverletzung im Sommer bei Hellas Verona zurück. Die Norditaliener starteten mit zwei Siegen in die Spielzeit, Duda erzielte gegen AS Rom ein Tor und bereitete ein weiteres vor. Und das, obwohl Hellas nur hauchdünn dem Abstieg entgangen war. Offenbar war das alles nur eine Momentaufnahme. Mittlerweile ist Verona im Tabellenkeller angekommen, hat seit dem Rom-Sieg kein Spiel mehr gewonnen und Duda auch keinen weiteren Scorerpunkt gesammelt. Dennoch gab es für den Mittelfeldspieler in den vergangenen Wochen Grund zur Freude. Durch den 1:0-Erfolg über Luxemburg steht die Slowakei unmittelbar vor der Qualifikation für die Europameisterschaft im kommenden Jahr. Den letzten Schritt kann Duda mit seinem Nationalteam in den kommenden Tagen gehen. Aus den Begegnungen gegen Island und Bosnien-Herzegowina reicht wohl ein Punkt.

Kristian Pedersen: Ende Juli hatte sich der Wechsel des Verteidigers in die zweite britische Liga zu Swansea City angedeutet, am Deadline Day wurde er schließlich vollzogen. Gelohnt hat sich der Wechsel für den Dänen aber offensichtlich nicht. Zwölf Partien bestritt Swansea seit Pedersens Ankunft. Der Verteidiger kam bislang zu vier Einsätzen, stand insgesamt fünf Mal gar nicht erst im Kader. Zuletzt musste Pedersen drei Mal zusehen.

Modeste trifft nach Durststrecke

Die beiden Ex-Kölner Timo Horn und Sebastian Andersson sind immer noch auf der Suche nach einem neuen Verein. Aus dem kolportierten Interesse an Sebastian Andersson von Seiten Baris, ist nichts geworden. Anthony Modeste befindet sich beim ägyptischen Rekordmeister Al Ahly in der Kritik. Der Stürmer hatte lange nicht getroffen. Ausgerechnet am 11.11. war er erfolgreich. Modeste erzielte beim 1:1 die Führung.