Kapitänsfrage beim 1. FC Köln geklärt: „Wir vertrauen uns“

Bleibt auch in der kommenden Saison der Kapitän
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Kapitänsfrage beim 1. FC Köln geklärt: „Wir vertrauen uns“

Zwar steht der Kader für die kommende Spielzeit noch nicht fest, eine weitere wichtige Personalie ist aber geklärt. Marvin Schwäbe bleibt Kapitän des 1. FC Köln. Das bestätigte der Kölner Coach René Wagner am Freitag nach der Trainingseinheit.

Ohne Rav van den Berg und Julian Pauli fand die Einheit am Freitag statt. Es liegen zwar keine strukturellen Verletzungen vor, doch beide Spieler werden auch das Testspiel am Samstag verpassen. Eine andere Personalie ist dagegen frühzeitig geklärt.

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Und zwar die des Spielführers für die kommende Saison. „Ja, der Marvin bleibt Kapitän“, bestätigte Trainer René Wagner am Freitag nach der Einheit. „Marvin kennt den Verein. Er ist jetzt lang genug da. Er hat die schweren Zeiten durchlebt, aber er war auch bei den Top-Zeiten im ersten Jahr mit der Conference-League dabei“, sagte der Coach. „Ich glaube, der hat alles mal gesehen. Er ist in der Kabine eine laute Stimme und sagt, wenn ihn was stört.“ Schwäbe mache den Mund auf, wenn ihn was störe und organisiere das Team, so der Trainer weiter. „Und dann habe ich natürlich auch mit Marvin ein gutes Verhältnis. Wir kennen uns jetzt in fünf Jahren, wir vertrauen uns“, sagt Wagner. „Und ich glaube, damit habe ich einfach einen Top-Mann an meiner Seite, der für uns alle voran gehen wird. Das ist mir wichtig.“ Schwäbe kam im Sommer 2021 als frisch gebackener dänischer Meister ans Geißbockheim. Den Titel holte er mit Bröndby.

„Tacheles-Gruppe“

Schon in der vergangenen Spielzeit war der Keeper der Kapitän, fand gehör im Team und war der verlängerte Arm der beiden Trainer. Ein Mannschaftsrat ist dagegen noch nicht gefunden. „Ich glaube, das Thema wird vor allen Dingen in Deutschland immer sehr, sehr hoch gehalten. Denn Mannschaftsrat gibt es dann vielleicht in anderen Ländern nicht so“, sagt Wagner. „Da gibt es eher dann irgendwie Leadership-Gruppen oder Gruppen an Spielern, die sich so ein bisschen selber herauskristallisieren.“ Ob es einen Mannschaftsrat geben wird, konnte der Trainer nicht sagen, er wolle aber Spieler in seinen Reihen haben, die Führung übernehmen würden. So habe es schon in der Vorsaison eine „Tacheles-Gruppe“ gegeben, in der „dann auch mal offen miteinander gesprochen wird“. Wagner selbst sei nicht dabei, war aber beispielsweise bei Union Berlin als Co-Trainer Teil dieser Gruppe.

Egal ob Staff, Spieler oder Trainerteam – alle sollen mit eingebunden werden. Jeder könne laut Wagner so Punkte anbringen, die ihn stören. Die meisten dieser Themen würden gar nicht bis zu ihm durchdringen. Co-Kapitän bleibt allerdings wohl auch Ron-Robert Zieler. „Dann werden wir trotzdem gucken, dass wir auch immer auf dem Feld jemanden haben, der dann die Verantwortung da auch übernehmen kann.“ Somit wird wohl Marvin Schwäbe das Team am Samstag beim Testspiel gegen Rheinsüd (11 Uhr, im Liveticker bei come-on-fc.com) aufs Feld führen.


Von Álvarez über Heskey bis Rosengren – was die Transferverhandlungen über die Kaderplanung des 1. FC Köln aussagen

Thomas Kessler und Tim Steidten bei einem Spiel des 1. FC Köln
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Von Álvarez über Heskey bis Rosengren – was die Transferverhandlungen über die Kaderplanung des 1. FC Köln aussagen

Ellyes Skhiri, Otto Rosengren oder Reigan Heskey – die Liste möglicher Neuzugänge wird beim FC länger und länger. Natürlich wird Köln nicht alle der gehandelten Namen unter Vertrag nehmen, vielleicht noch nicht einmal das Gespräch suchen. Doch es zeigt sich eine Tendenz beim 1. FC Köln und den Transfers 2026: Routine, Talent und Weitblick.

Gehandelt werden viele Namen, am Ende wird es aber auch einige Neuzugänge geben. Dabei scheinen die Kölner sehr breitgefächert zu suchen.

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Auf der einen Seite der 31-jährige Routinier, der mehrere hundert Profi-Pflichtspiele auf dem Buckel hat, auf der anderen Seite das 18-jährige Talent, das noch immer auf den ersten Einsatz bei den Profis wartet. Natürlich sind nicht alle Transfergerüchte gleich heiß, bei manchen handelt es sich bekanntlich um Enten, bei anderen geht es wohl um ein generelles Abklopfen, was für den FC denn möglich ist und dann sind dann doch die, die ganz schnell heiß werden können. Eine Tendenz ist bei den Transfergerüchten dennoch abzusehen. Zumal es in diesem Sommer nicht die ganz großen Luftschlösser wie noch im Vorjahr gibt. Um die Neuverpflichtungen beim FC ranken sich natürlich auch zahlreiche Spekulationen. Das hängt auch mit der Bandbreite an Positionen zusammen, die die Kölner auf dem Weg zum kompletten Kader suchen. Die Geißböcke haben nach wie vor zahlreiche Lücken zu stopfen. Immerhin stehen auf der Zugangs-Seite mit Luka Lochoshvili und Gideon Mensah erst zwei Namen, nur die Planung der Innenverteidigung ist laut Thomas Kessler bei den Feldspielern abgeschlossen.

Routine für die Defensive

Dass also Namen in Bezug auf die Sechs, die Acht, die Außen und die Offensive gehandelt werden, ist folgerichtig. Der ein oder andere Kandidat überrascht dann aber doch. Denn die Bandbreite ist eine große – in mehrerlei Hinsicht. Der FC hat ganz offensichtlich seinen zu scoutenden Markt ausgeweitet. Während Köln in den vergangenen Jahren häufig auf die Bundesliga oder die unmittelbaren Nachbarländer fokussiert war, reicht das Suchfeld mittlerweile deutlich weiter. Edson Álvarez aus Mexiko befindet sich genauso auf dem Zettel wie der Australier Paul Okon-Engstler. Letzterer steht bekanntlich unmittelbar vor der Verpflichtung. Lochoshvili ist Georgier, Mensah Ghanaer, doch auf der Liste stehen auch Spieler aus Polen, England oder Schweden. Das ist kein Hexenwerk – immerhin ist das Scouten durch die Digitalisierung viel leichter geworden. Doch es ist durchaus eine Veränderung. Eine positive, wie René Wagner noch in der vergangenen Woche erklärte.

Vor allem aber fällt auf, dass der FC nicht nach dem einen Muster Spieler sucht – unabhängig der Position. Mit Mensah und Lochoshvili verpflichtete Kessler zwei Spieler, die eine gewisse Erfahrung mit in die Defensive bringen – offenbar die junge Zentrale der hintersten Kette um Jahmai Simpson-Pusey und Rav van den Berg mit ihrer Routine unterstützen sollen. Auch die gehandelten Ellyes Skhiri und Edson Álvarez würden im defensiven Mittelfeld reichlich Erfahrung mit einbringen, sollen als Leader vorangehen. Durch die positionsgenauen Abschiede von Eric Martel (24) und Kristoffer Lund (24) schrauben die Kölner das Alter und die Erfahrung an wichtigen Stellen nach oben. Es sind Akteure, die durchaus Verantwortung übernehmen sollen und auch können, wie sie schon bewiesen haben.

FC mit Weitblick

Dann gibt es aber auch das Interesse an Spielern wir Paul Okon-Engstler, Mikey Moore oder Otto Rosengren, die wiederum ihre ersten Schritte in ihren Teams gemacht, sich dort auch durchaus bewiesen haben. Alle drei sind in ihren Clubs unumstrittene Stammspieler, Leistungsträger, haben auch ihre Erfahrungen in der Nationalmannschaft oder der U-Auswahl gemacht. Okon-Engstler nahm sogar an der WM teil. Allerdings spielen sie in Schweden, Schottland und Australien in Ligen, die mit der Bundesliga wohl nicht vergleichbar sind. Das Leistungsniveau wäre noch einmal ein anderes. Dennoch handelt es sich durchaus um Spieler, die das Potenzial haben, in die erste Elf zu rutschen – wenn auch vielleicht nicht direkt als Stammkraft. Möglicherweise ähnlich wie Jahmai Simpson-Pusey. Der Engländer kam bekanntlich im vergangenen Winter nach einer komplizierten Halbserie bei Celtic Glasgow und spielte sich direkt fest.

Und dann scheint da ganz offensichtlich noch eine perspektivische Variante in die Kader-Mischung mit einzufließen. Der FC hat dem Vernehmen nach bereits Namen wie Jamal Iddrissou, Chido Obi und nun Reigan Heskey abgeklopft. Junge Talente, die die 20 Jahre noch nicht überschritten, bereits das Interesse anderer Clubs geweckt haben, aber die noch auf ihren Durchbruch warten. Nachwuchshoffnungen, denen man den Sprung in den Profifußball relativ schnell zutraut, von denen man sich mittelfristig einen sportlichen, vor allem aber einen wirtschaftlichen Erfolg erhofft. Der FC ist gerade dabei eine besondere Bandbreite an Spielern aufzustellen. Nicht jeder der gehandelten Namen wird am Ende auch seinen Weg nach Köln finden. Nicht jeder von denen, die am Geißbockheim auflaufen, wird ein Schnäppchen sein, ist ein Erfolgsgarant. Doch Thomas Kessler scheint mit seinem Team nötige akute Löcher zu stopfen und gleichzeitig perspektivisch in die Zukunft zu schauen.


Medienbericht: Fynn Schenten lehnt offenbar eine Leihe zu Viktoria Köln ab

Fynn Schenten im Spiel des 1. FC Köln gegen die Bayern
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Medienbericht: Fynn Schenten lehnt offenbar eine Leihe zu Viktoria Köln ab

Noch im vergangenen Winter war er der Gewinner der Vorbereitung auf die Rückrunde, in dieser Vorbereitung spielt er keine Rolle bei den Profis des 1. FC Köln: Fynn Schenten lehnt aber offenbar auch eine Leihe zu Viktoria Köln ab.

Zahlreiche Lücken hat der Kader der Geißböcke noch. Aufgefüllt wurde der Kader mit einigen Spielern der U21, David Fürst, Jonathan Friemel, Kristiyan Irmiev, Nilas Yacobi und Maik Afri Akumu erhalten ihre Chance. Ein Youngster fehlte aber zuletzt: Fynn Schenten. Wohl auch, weil das Talent verliehen werden sollte. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ nun berichtet, hat der Stürmer eine Leihe zu Viktoria Köln abgelehnt.

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Er war der große Gewinner der Vorbereitung im vergangenen Winter. Lukas Kwasniok hatte Fynn Schenten mit ins Trainingslager nach La Nucia genommen. Und an der Costa Blanca wusste der Stürmer offenbar zu überzeugen. Der Kölner Ex-Coach nahm den Youngster fortan mit zum ersten Pflichtspiel des Jahres gegen den 1. FC Heidenheim und schickte dafür Spieler wie Luca Waldschmidt und Florian Kainz frühzeitig nach Hause. Schenten, der etwa zur gleichen Zeit seinen Vertrag bei den Geißböcken verlängerte, sammelte erste Profiminuten. Auf sieben Einsätze kam der Youngster bis Februar, dann war der 18-Jährige wieder außen vor. Unter René Wagner kam Schenten bei den Profis nicht mehr zum Einsatz. Und das ist wohl auch nicht für diese Spielzeit vorgesehen. Das Eigengewächs soll verliehen werden, um möglichst viel Spielpraxis zu sammeln. Ein Weg, den die Kölner Verantwortlichen in der jüngeren Vergangenheit gerne und auch durchaus erfolgreich gegangen sind – wie die Beispiele Jonas Urbig und Tim Lemperle zeigen.

Schenten will offenbar nicht zur Viktoria

Auch Schenten soll diesen Weg gehen. Schon vor einigen Wochen ploppten Gerüchte auf, belgische und französische Vereine seien an einer Leihe des Youngsters interessiert, wirklich gehaltvoll waren die Gerüchte nicht. Nun berichtet aber der „Kölner Stadt-Anzeiger“, dass Schenten an die Viktoria verliehen werden sollte. Der FC peilt mit dem Stadtnachbarn bekanntlich eine engere Zusammenarbeit an. Nun berichtet die Zeitung weiter, dass der Youngster eine mögliche Leihe abgelehnt habe. Schenten sehe sich nicht in der 3. Liga heißt es in dem Bericht und dass man beim FC mit Unverständnis auf diese Entscheidung reagiert habe. Tatsächlich würde der Youngster in der Liga auf einige Traditionsclubs wie Fortuna Köln oder den MSV Duisburg treffen. Schenten soll eine Leihe ans Herz gelegt worden sein. Vor allem, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Aktuell trainiert der 18-Jährige mit der U21.

Für Said El Mala entpuppte sich die Station in Höhenberg bekanntlich als wichtiger und richtiger Zwischenschritt. Der Stürmer wurde vor seinem Wechsel ans Geißbockheim zum Newcomer der 3. Liga gewählt. In der abgelaufenen Saison legte der Youngster den Grundstein für seine beeindruckende Karriere, die ihn jetzt mit Top-Clubs in Verbindung bringt. Schenten wird nun einen anderen Weg gehen.


Der nächste Konkurrent: Kommt es nun zum Dreikampf um Otto Rosengren?

Otto Rosengren steht wohl auf dem Zettel der Geißböcke
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Der nächste Konkurrent: Kommt es nun zum Dreikampf um Otto Rosengren?

Nach wie vor stehen erst zwei Neuzugänge auf der Liste der Geißböcke. Das soll sich in den kommenden Tagen und Wochen ändern. Schon ins Trainingslager sollen weitere Neuverpflichtungen fahren. Doch das startet schon in einer Woche. Möglicherweise gibt es einen Mittelfeldspieler für den 1. FC Köln: Kommt es zum Dreikampf um Otto Rosengren?

Die große Transfer-Offensive lässt beim FC noch auf sich warten. Doch hinter den Kulissen wird kräftig am neuen Kader geschraubt. Es stehen zahlreiche Namen auf der Liste.

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Dem Vernehmen nach eben auch Otto Rosengren von Malmö. Der Mittelfeldspieler bringt ein interessantes Profil mit, spielte in der abgelaufenen Saison zwar oft auf der Sechs, sieht sich aber selbst deutlich offensiver. Und die Daten geben der Auslegung des Spielers durchaus recht. Ein Blick auf die Wyscout-Daten der laufenden Saison zeigt, dass der Schwede eine Passmaschine ist – und das gerade bei den Bällen in Richtung letztes Drittel. „Seine größte Stärke ist nicht der tödliche Pass, sondern dass er Mitspieler ständig in bessere Positionen bringt“, sagte der schwedische Scout Harry Kruusval in dem Blog „The Football Analyst“. Die Werte sind durch die Bank weg beeindruckend und den Schweden hatte lange kein Topclub auf dem Radar. Und das, obwohl der Marktwert aktuell mit drei Millionen Euro durchaus niedrig angegeben wird. Auch deswegen wittern die Kölner ihre Chance bei Rosengren. In der vergangenen Woche haben Kölner Scouts den Spieler angeblich beobachtet. Dort setzte sich Malmö gegen Göteborg durch – 4:0 hieß es am Ende.

Birmingham steigt ins Buhlen um Rosengren ein

Doch schon am Montag berichtete die schwedische Zeitung „Expressen“, dass eben nicht nur der FC an dem Spieler interessiert sei. Der FC Middlesbrough habe sogar schon Kontakt zu Malmö aufgenommen, hat sein Kaufgesuch hinterlegt. Die Engländer wollen in dieser Spielzeit ein wenig mehr investieren, Rosengren passt perfekt ins Profil der Nordengländer. Und damit nicht genug. Wie das Online-Portal „ontheminute“ nun berichtet, ist auch Birmingham ins Buhlen um den Mittelfeldspieler eingestiegen. Die Blues wollen den Spieler ebenfalls verpflichten. Vorteil FC: Birmingham und Middlesbrough spielen beide in der Championship, Rosengren wird sich sicherlich lieber in das Schaufenster einer der höchsten Klassen Europas stellen. Denn für den selbstbewussten Schweden dürfte eine Station in Köln oder Middlesbrough nur als Zwischenstation eine Rolle spielen.


Wechsel, Vertragssituation, zu teuer – gleich mehrere Kandidaten beim 1. FC Köln vom Tisch

Pablo Pagis vom FC Lorient
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Wechsel, Vertragssituation, zu teuer – gleich mehrere Kandidaten beim 1. FC Köln vom Tisch

Er wurde schon im März als möglicher Ersatz für Said El Mala gehandelt und die Gerüchte sind seitdem nur leicht abgeklungen. Nun können sie beendet werden. Pablo Pagis wechselt nicht zum FC. Das französische Talent wird künftig für den FC Paris auflaufen. Und Pagis ist nicht der einzige geplatzte Deal. Mehrere Kandidaten beim 1. FC Köln aus dem Rennen.

Als der Name vor gut vier Monaten das erste Mal aufploppte (come-on-fc berichtete), da war der FC auf der Position Linksaußen noch besonders gut aufgestellt. So gut, dass Jakub Kaminski auf eine andere Position ausweichen musste. Nun aber suchen die Kölner und können einen vermeintlichen Namen von der Liste streichen. Pablo Pagis wechselt jedenfalls nicht zu den Geißböcken.

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Im März berichtete das Online-Portal „jeunesfooteaux“, der FC sei „beeindruckt von seinem Einsatz, seiner Fähigkeit, Räume hinter der Abwehr zu nutzen, seiner Technik und vor allem seiner Ballkontrolle“. Auch der FC Augsburg soll damals sein Interesse an dem Offensivspieler hinterlegt haben. Pagis gilt als technisch hoch versiert und schnell, sucht immer wieder den Weg in die Tiefe. Im Mai war dann wieder die Rede von drei französischen Talenten, die der FC genau beobachte. Pagis war erneut dabei, wurde erneut genannt. Obwohl auch zahlreiche französische Clubs ihre Interesse bekundet hatten. Unter anderem Olympique Lyon. Doch der Sohn des ehemaligen Ligue-1-Spielers Mickaël Pagis wird nicht zum FC kommen. Der Flügelspieler wird nach übereinstimmenden Medienberichten in Frankreich bleiben, aber sich dem FC Paris anschließen. Und das offenbar für 15 Millionen Euro. Wie die „L’Equipe“ berichtet unterschreib Pagis für fünf Jahre und streicht rund 15 Millionen Euro plus weitere Boni ein. Ob die Kölner in dieser Größenordnung mitgeboten hätten, darf zumindest in Frage gestellt werden.

Adeline wechselt zum HSV

Pagis gilt als eins der größten französischen Talente. Der Offensivspieler erzielte in der abgelaufenen Saison für den FC Laurient zehn Tore und bereitete fünf Treffer vor. Alleine seit März ist der Marktwert des 23-Jährigen laut dem Onlineportal transfermarkt.de von fünf auf 15 Millionen Euro angestiegen. Sollten die Kölner wirklich ernsthaft an einer Verpflichtung interessiert gewesen sein, wäre ihnen möglicherweise innerhalb von wenigen Tagen das zweite französische Talent durch die Lappen gegangen. Denn angeblich war Köln auch an einer Verpflichtung von Martin Adeline interessiert. Der Offensivspieler wechselt aber zum Hamburger SV. Wie die „Bild“ berichtet hat sich der FC auch noch von zwei weiteren Kandidaten verabschiedet. Demnach habe man – wie berichtet – durchaus Jamal Iddrissou auf dem Zettel gehabt, doch der Stürmer komme nicht in Frage, weil Inter eine Kaufpflicht in den Vertrag schreiben lassen wollte. Diese hätte bereits nach wenigen Spielen gegriffen. Auch Mateusz Zukowski ist wohl ebenfalls kein Thema mehr. Der Stürmer sei den Geißböcken einfach zu teuer, schreibt die „Bild“. Der Verein verlangt bekanntlich rund fünf Millionen Euro.

FC-Frauen verpflichten Sædís Rún Heiðarsdóttir – Spielplan veröffentlicht

Sædís Rún Heiðarsdóttir verstärkt die FC-Frauen
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FC-Frauen verpflichten Sædís Rún Heiðarsdóttir – Spielplan veröffentlicht

Die FC-Fußballerinnen haben einen weiteren Neuzugang zu vermelden. Sædís Rún Heiðarsdóttir verstärkt die Frauen des 1. FC Köln. Die Isländerin kommt vom norwegischen Club Vålerenga an den Rhein. Heiðarsdóttir hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben.

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln vermelden den nächsten Neuzugang: Sædís Rún Heiðarsdóttir läuft in der kommenden Spielzeit für die Kölner Frauen auf. Die 21-Jährige ist isländische Nationalspielerin.

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Die Kölner Fußballfrauen haben noch einmal auf dem Transfermarkt nachgelegt. Sædís Rún Heiðarsdóttir verstärkt den FC. Die 21-Jährige wechselt aus Norwegen nach Köln – und das gegen einige Konkurrenz. „Wir freuen uns sehr, dass sich Sædís Rún Heiðarsdóttir trotz weiterer attraktiver Angebote für den 1. FC Köln entschieden hat. Sie ist eine spielstarke Außenverteidigerin mit einem hervorragenden linken Fuß, bringt große Qualität bei Standards mit und verfügt über ein ausgezeichnetes Spielverständnis“, sagte Nicole Bender-Rummler. !Mit ihrem hohen Entwicklungspotenzial, ihrer Mentalität und ihrer großen Einsatzbereitschaft passt sie hervorragend zu uns und unserem Weg und wird unser Team in den kommenden Jahren nachhaltig verstärken.“ 

FC zunächst gegen Frankfurt

Die 21-Jährige wechselte im Sommer 2024 von UMF Stjarnan nach Norwegen zu Vålerenga Oslo, gewann dort das Double und qualifizierte sich so für die Champions League. In der Königsklasse warteten so attraktive Gegner wie Arsenal, Bayern München und im Folgejahr Manchester City oder Paris Saint-Germain. Die Außenverteidigerin ist auch Nationalspielerin, nahm unter anderem an der EM teil. „Der FC ist ein ambitionierter Club. Nachdem ich mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln und mit meiner Nationalmannschaftskollegin Sandra Maria Jessen gesprochen habe, hatte ich keine Zweifel mehr daran, dass ich unbedingt zum FC wechseln möchte“, so Heiðarsdóttir. „Ich hoffe, dass ich meinem neuen Team viel Energie geben kann. Ich möchte mich hier weiterentwickeln und ich kann versprechen, dass ich immer 100 Prozent für das Team, den Club und die Fans geben werde, um für viele lächelnde Gesichter zu sorgen.“  

Unterdessen wurde der Spielplan veröffentlicht. Die Kölnerinnen spielen am ersten Spieltag am Wochenende vom 21. bis 24. August gegen Eintracht Frankfurt. Das erste Heimspiel bestreitet Köln eine Woche später gegen die TSG Hoffenheim. Mitte September geht es dann zum FC Bayern München.


Entwarnung bei Rav van den Berg

Rav van den Berg wieder zurück im Training
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Entwarnung bei Rav van den Berg

Aufatmen beim FC und dem Innenverteidiger des 1. FC Köln: Rav van den Berg hat sich offensichtlich nicht schwerer verletzt. Dem Abwehrspieler geht es soweit gut. Man werde nun von Tag zu Tag schauen, heißt es am Geißbockheim. Van den Berg hatte die Einheit am Mittwoch abbrechen müssen.

Nach den intensiven ersten Einheiten zu Beginn der Woche stand am Donnerstag beim FC Individualtraining auf dem Programm. Auch die Einheit am Nachmittag wurde abgesagt. Das kommt wohl dann auch Rav van den Berg zu Gute. Der Niederländer ist nach dem Schreckmoment am Mittwoch zwar nicht schwerer verletzt, dürfte aber ein wenig kürzer treten.

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Van den Berg war am Mittwoch nach einem Blockversuch noch auf dem Feld behandelt und mit dem Golf-Kart abtransportiert worden. Am Donnerstag gab es dann leichte Entwarnung. Dem Innenverteidiger gehe es soweit gut, bestätigte der Verein auf Nachfrage von come-on-fc.com. Man werde nun von Tag zu Tag schauen. Eine strukturelle Verletzung liegt also aktuell nicht vor. Doch vermutlich wird der Spieler nun ein wenig kürzer treten. Möglicherweise damit auch das erste Testspiel am kommenden Samstag gegen Rheinsüd verpassen. Dennoch dürfte die Nachricht für Erleichterung bei Spieler und Verein sorgen. Denn van den Berg war schon in der vergangenen Spielzeit einer der Pechvögel, die mehrere Wochen verletzungsbedingt ausgefallen waren. Gerade in der Innenverteidigung mussten zunächst Lukas Kwasniok und später René Wagner immer wieder improvisieren.

Harter Konkurrenzkampf für van den Berg

Van den Berg sieht sich in dieser Spielzeit einem großen Konkurrenzkampf ausgesetzt. Der Niederländer war im vergangenen Sommer für rund acht Millionen Euro an den Rhein gewechselt – damit der teuerste Transfer des Sommers und der teuerste Abwehrspieler der FC-Historie. Die Erwartungen konnte van den Berg aber nicht erfüllen. Sicherlich auch aufgrund seiner Verletzung nach dem Wolfsburg-Spiel zu Beginn der Saison. Nun wollte und sollte sich der Innenverteidiger noch einmal beweisen. Allerdings haben die Kölner mit Luka Lochoshvili einen Abwehrspieler verpflichtet, der dem FC direkt weiterhelfen und eine Führungsrolle übernehmen soll. Zudem kehrt mit Julian Pauli ein großes Abwehrtalent von seiner Leihe aus Dresden zurück. Mit Joel Schmied und vor allem Jahmai Simpson-Pusey hoffen zwei weitere Innenverteidiger auf einen Platz in der Stammelf. Van den Berg wird also eine starke Vorbereitung abliefern müssen, wenn er sich festspielen will.


Said El Mala und der 1. FC Köln: Wann wird aus „Überzeugung“ denn dann auch Sicherheit?

Said El Mala vom 1. FC Köln im Duell gegen Bayer Leverkusen
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Said El Mala und der 1. FC Köln: Wann wird aus „Überzeugung“ denn dann auch Sicherheit?

Said El Mala unterschreibt Autogramme, lacht, macht Witze. Alles wirkt entspannt am Geißbockheim. Doch die Frage nach seiner Zukunft bleibt – trotz Kesslers Überzeugung, trotz langfristigem Vertrag, trotz fehlendem 50-Millionen-Angebot. Es dreht sich weiterhin viel um Said El Mala: Bleibt er beim 1. FC Köln – oder doch nicht?

Auch, wenn Thomas Kessler überzeugt vom Verbleib ist, die Zukunft von Said El Mala ist nach wie vor nicht geklärt. Es gibt weiterhin Fragezeichen und die werden auch noch ein wenig bleiben.

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„Team Ronaldo oder Team Messi?“, wollten die beiden jungen FC-Fans wissen. „Ronaldo“, sagte Said El Mala mit einem breiten Lächeln und unterschrieb die bereitliegenden Trikots. Der 19-Jährige war gut aufgelegt, als er die lange Runde der Fans abging, um seine Unterschrift wieder und wieder zu setzen. Das Autogramm des Youngsters gehört aktuell wohl zu den beliebtesten des FC-Kaders – vermutlich mehr als das. El Mala ist der Star der Mannschaft, auch, wenn man den Wirbel um den Youngster am Geißbockheim lieber klein halten würde. Das ist alleine schon aufgrund der Leistungen der Vorsaison schwer möglich. Und so war der Offensivspieler inklusive seiner Zukunft in den vergangenen Wochen erwartungsgemäß das große Thema rund um den FC. Thomas Kessler bestätigte am Montag einmal mehr, dass es das ein oder andere Angebot für den 19-Jährigen gegeben habe. Bekanntlich war nicht das richtige für den Club oder eben die El Malas dabei. Und so ist der Offensivspieler nach wie vor Teil der Geißböcke und der Trainingsgruppe, die sich auf die kommende Spielzeit vorbereitet.

Ein riskantes Unterfangen

Und doch bleiben Fragezeichen. Denn nach wie vor sind die Vorzeichen nicht vollends geklärt. „Er ist hier, er hat einen langfristigen Vertrag und ich bin happy, dass er hier ist. Heute gehe ich davon aus, dass er unser Spieler ist“, sagte Kessler und wurde dann sogar noch genauer. „Ich bin der festen Überzeugung, dass er in der kommenden Spielzeit für den FC spielen wird.“ Feste Überzeugung ist das eine, Gewissheit der aus Kölner Sicht aber deutlich wichtigere Aspekt. Denn auch ein später Verkauf hätte natürlich für Spieler und Club weitreichende Folgen. Der FC würde eine Stange Geld kassieren, mit der es eine andere Kaderzusammenstellung geben könnte. Auf der anderen Seite würden die Geißböcke einen ihrer Topspieler verlieren, ein großes Talent, ein Kölner Gesicht. Vor allem aber einen Akteur, den man nur sehr schwer ersetzen kann – selbst mit einigen Millionen mehr in der Tasche. FC-Vizepräsident Ulf Sobek sprach vor einigen Wochen davon, dass man in dem Fall dann eine gewisse Torgarantie mit verpflichten müsse.

Ein unsicheres, ein riskantes Unterfangen. Zwar ist nicht garantiert, dass El Mala eine zweite genauso starke Saison abreißt, doch bei dem Youngster weiß man, woran man ist. Insofern wäre eine gewisse Sicherheit der bevorzugte Weg. Zumal natürlich auch René Wagner nur zu gerne mit einer Mannschaft planen würde – Lücken gibt es im aktuellen Kader schließlich genug. Allerdings wird man in Köln ein 50-Millionen-Angebot ganz sicher nicht ausschlagen. Sollte das auf den Tisch kommen, ist es mit der Überzeugung von Thomas Kessler vermutlich so eine Sache. Dann werden die Geißböcke gesprächsbereit sein und das vermutlich unabhängig des Datums. Der El-Mala-Poker ist also trotz der Worte des Geschäftsführers alles andere als vorbei. Zumal sich dem Vernehmen nach gleich mehrere Bundesligisten in Stellung bringen, die auf eine geringere Ablöse hoffen. Dortmund gilt bei den El Malas als Favorit, aber auch RB Leipzig soll den Spieler auf der Liste haben. 50 Millionen werden die deutschen Teams aber nicht überweisen.

Teil der Verhandlungstaktik?

Said El Mala soll dem Vernehmen nach einem Abschied aus Köln offen gegenüberstehen. Das richtige Angebot muss vorliegen, der richtige Club interessiert sein – möglichst eine Top-Adresse. Aber eine, bei der es dann auch Spielzeit gibt. Kessler setzt indes mit seiner Äußerung ein starkes Zeichen. An die Familie, an Berater, an die Interessenten. Möglicherweise auch eine Verhandlungstaktik. Es dürfte also noch ein Weilchen dauern, bis aus der Überzeugung Gewissheit werden kann. Dabei scheint das eigentlich einfach. Der FC hat durch den langfristigen Vertrag – wohlgemerkt ohne Ausstiegsklausel – nicht nur die bessere Verhandlungsposition, er müsste eigentlich gar nicht verhandeln. Nur die Kölner können aus den Fragezeichen ein Ausrufezeichen machen – wenn sie denn wollen.

Fünf Youngster: Wer schafft es in Trainingslager?


Sohn einer Legende, Talent mit Zukunft: Was Reigan Heskey dem 1. FC Köln bringen könnte

Reigan Heskey von Manchester City
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Sohn einer Legende, Talent mit Zukunft: Was Reigan Heskey dem 1. FC Köln bringen könnte

Reigan Heskey ist einer der spannendsten jungen Offensivspieler Englands. Der 1. FC Köln soll Interesse haben. Was den Sohn von Liverpool-Legende Emile Heskey ausmacht – und warum seine Vertragssituation noch offen ist.

Der 18-jährige Reigan Heskey tritt in die Fußstapfen seines Vaters. Emile Heskey war ein Vollblutstürmer, Zielspieler – Sohn Reigan kommt eher über die Außen, dribbelstark, kompromisslos.

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Der Name Heskey ist wohl einer, der bei vielen Engländern sofort Bilder hervorruft. Der bullige Stürmer, der mehr als 160 Pflichtspieltore erzielte. Emile Heskey, Liverpooler Legende, Nationalspieler, Pokal-Sieger, Europa-Pokalsieger – ein Zielstürmer, kopfballstark, gefährlich in der Box. Heskey erzielte auch Fallrückzieher-Treffer der Marke Ache. 62 Mal lief der Angreifer für die englische Nationalmannschaft auf, war Teil des Teams, das die DFB-Auswahl 5:1 abschoss und lief auf, als es bei der WM die derbe 1:4-Klatsche gegen Deutschland gab. Kein Wunder, dass die Söhne des Angreifers in seine Fußstapfen treten – ebenfalls den Weg der Fußballprofis eingeschlagen haben. Tatsächlich sind Jaden und Reigan Heskey auch Offensivspieler, werden als Stürmer geführt. Sind aber dann ganz anders als der Vater. „Er ist wahrscheinlich ein bisschen trickreicher als ich“, sagte Emile über den jüngeren seiner Söhne – vermutlich heillos untertrieben. Denn während Vater Emile als bulliger Strafraumstürmer seinen Weg machte, ist Reigan eigentlich auf den Außen zu Hause.

Vertragssituation unklar

Sollten die Kölner also den Zuschlag bei dem 18-Jährigen erhalten, würden die Geißböcke alles andere als einen Zielstürmer holen. Wie berichtet sind die Kölner an einer Verpflichtung des Spielers interessiert. Die Vertragssituation scheint ein wenig kompliziert. Tatsächlich ist der Ausbildungsvertrag des Spielers Ende Juni ausgelaufen. Man City hat sich um einen Anschluss-Profivertrag bemüht – lange ohne Erfolg. Ob der mittlerweile unterschrieben ist, ist aber nicht geklärt. Auf der einen Seite wird der Abschluss eines solchen Vertrags vom Verein normalerweise offen kommuniziert, auf der anderen wird Heskey weiterhin als Spieler bei City geführt. Heißt: Dass es keine Vollzugs-Meldung gibt, bedeutet nicht, dass der Spieler den Verein verlassen. In den Sozialen Medien gibt es Hinweise, Heskey habe seinen Kontrakt bis 2030 verlängert. Eine Primärquelle gibt es nicht. Gibt es keinen Vertrag wäre der Offensivspieler ablösefrei zu binden. Dass die Geißböcke den Engländer unter Vertrag nehmen wollen, steht aber außer Frage.

Reigan Heskey ist also nicht der gesuchte Ache-Backup. Der 18-Jährige ist auf der linken Außenbahn zu Hause, kann aber auch hinter den Spitzen spielen, genauso wie auf der rechten Außenbahn. Mit seiner Dynamik, der Suche nach dem Eins-gegen-Eins und dem Drang vom linken Flügel ins Zentrum zu ziehen, erinnert der Youngster zwangsläufig an Said El Mala. Heskey sucht permanent den Weg hinter die letzte Abwehrlinie, attackiert freie Räume und besitzt eine hohe Endgeschwindigkeit. In der vergangenen Saison übertraf der Angreifer seine xGoals-Werte deutlich. Heißt: Heskey erzielte knapp vier Tore mehr, als es die Qualität der Chancen erwarten ließ. Wettbewerbsübergreifend traf der 18-Jährige in der vergangenen Spielzeit 13 Mal, bereitete 16 Tore vor. Zwar kommt der Spieler meist über die Flügel, doch Heskey hat im gegnerischen Strafraum viele Ballkontakte, bringt sich immer wieder in die gefährlichen Räume.

Mit viel Timing und Physis

Und das zahlt sich eben oft aus. Mit einer Körpergröße von 1,85 Metern und seiner kräftigen Statur kommt der Spieler auch über eine gewisse Physis. Heskey ist sich nicht zu schade, zurück zu arbeiten, gewinnt auch in der Defensive wichtige Zweikämpfe. In der Vorwärtsbewegung schätzt er vor allem das schnelle Umschaltspiel. Nach dem Ballgewinn sucht er den direkten Weg Richtung Schlussdrittel, versucht dort hinter die letzte Kette zu kommen. Englische Scouts heben vor allem das Timing seiner Läufe hervor, mit denen sich der Spieler regelmäßig einen Vorteil gegenüber seinen Gegenspielern erarbeitet. Ähnlich zielstrebig ist er eben auch beim Abschluss. Im November 2024 wurde er zur Halbzeit gegen die U21 von Norwich City eingewechselt und war dann innerhalb von 22 Minuten drei Mal erfolgreich.

Doch Heskey hat auch noch Entwicklungsfelder. Vor allem unter höherem Gegnerdruck, so heißt es von englischen Scouts, sollte der 18-Jährige seine Entscheidungsfindung verbessern. Gerade der letzte Pass komme nicht immer an, ihm fehle die Konstanz gegen tief stehende Mannschaften und die Umsetzung seiner körperlichen Vorteile gegen erfahrene Verteidiger sei nicht immer rund. Dennoch scheint der Youngster schon ziemlich perfekt zu den Geißböcken zu passen. Der FC sucht offensichtlich junge Spieler, die Entwicklungspotenzial mitbringen, mehrere Positionen bekleiden können und in einigen Jahren deutlich mehr wert sein könnten als heute. Bei Jahmai Simpson-Pusey hat es bereits geklappt, nun soll es für den nächsten Spieler aus der Man-City-Akademie einen Schritt weiter nach oben gehen. Wenn es nach den FC-Bossen geht, am liebsten am Geißbockheim.


1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #14: Trainingsauftakt, erste Transfers und eine Menge Gerüchte

Der Podcast zum 1. FC Köln
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1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #14: Trainingsauftakt, erste Transfers und eine Menge Gerüchte

Der 1. FC Köln bietet viel Raum für Diskussionen, Meinungen und Kommentare. Grund genug, come-on-fc auch hörbar zu machen. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #14: Trainingsauftakt, erste Transfers und eine Menge Gerüchte.

Im Podcast sprechen Simon Hense und Simon Bartsch von „come-on-fc“ über die aktuellen Fragen zum FC. 1948 – Der COME-ON-FC Podcast – Folge #14: Trainingsauftakt, erste Transfers und eine Menge Gerüchte.


Alle zwei Wochen gibt es die geballte Ladung come-on-fc als Podcast. Denn bekanntlich lässt sich rund um den FC, das Geißbockheim und die Stadt viel diskutieren. Und genau da setzen wir an. 1948 – Der Podcast von come-on-fc bespricht die Themen rund um den FC möglichst aus verschiedenen Sichtweisen. Das wird nicht immer gelingen. Aber doch hoffentlich möglichst oft.


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Folge #14:

In Folge 14 gibt es natürlich wieder neue Themen rund um den FC: Am vergangenen Montag ist der 1. FC Köln in die Vorbereitung gestartet. Mit dabei war mit Luka Lochoshvili einer von bisher zwei Neuzugängen. Über seine Verpflichtung und die vom noch im WM-Urlaub weilenden Gideon Mensah, den Abgang von Jakub Kaminski sowie die ersten Eindrücken vom Trainingsplatz sprechen Simon Bartsch und Simon Hense in der 14. Folge von 1948. Außerdem ordnen sie die möglichen Transfers von Ellyes Skhiri sowie Edson Álvarez ein und diskutieren über das Kölner Interesse an zwei vielversprechenden Mittelfeldtalenten. Und weil es immer und immer wieder Neuigkeiten und Diskussionspunkte gibt und man ohnehin niemals genug über den „Effzeh“ reden kann, hört einfach rein in „1948 – Der COME-ON-FC Podcast.“ Wir freuen uns, auf spannende und auch kontroverse Diskussionen und den Meinungsaustausch.

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