Sein Vater Emile lief einst für England auf, gewann mit Liverpool zahlreiche Pokale – nun will der Sohn ebenfalls den Weg in den Profifußball finden. Und das offensichtlich in der Domstadt. Der 1. FC Köln will Reigan Heskey von Manchester City ausleihen.
Verpflichtet der FC nach Jahmai Simpson-Pusey nun den zweiten Spieler von Manchester City? Der FC arbeitet nach Informationen von come-on-fc.com tatsächlich an einer Leihe des Youngsters Reigan Heskey. Der „Geissblog“ berichtete zuerst.
Reigan Heskey soll auf der Liste der Kölner stehen (Foto: Naomi Baler/GettyImages)
Wie nun auch Sky berichtet, arbeitet der 1. FC Köln an einer Leihe von Flügelspieler Reigan Heskey von Manchester City. Demnach befinden sich die Kölner Verantwortlichen um Geschäftsführer Thomas Kessler bereits in Gesprächen mit dem englischen Spitzenclub. Eine Einigung wurde bislang jedoch noch nicht erzielt. City soll grundsätzlich bereit sein, den 18-Jährigen für eine Saison zu verleihen, damit er auf hohem Niveau wertvolle Spielpraxis sammeln kann. Tatsächlich Heskey gilt als eines der vielversprechendsten Offensivtalente des Vereins. Der Sohn des ehemaligen englischen Nationalstürmers und Liverpool-Legende Emile Heskey durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften der „Skyblues“ und gehörte in der vergangenen Saison zum Kader der U21. Dort überzeugte der Rechtsfuß mit starken Leistungen und kam in 24 Pflichtspielen auf sieben Tore und zwölf Vorlagen.
Offensiv variabel einsetzbar
Sein Potenzial blieb auch Pep Guardiola nicht verborgen. Im September 2025 feierte der Rechtsfuß sein Pflichtspieldebüt für die Profis von Manchester City, als er beim 2:0-Erfolg im EFL Cup gegen Huddersfield Town kurz vor Schluss eingewechselt wurde. Für den 1. FC Köln wäre der englische U-Nationalspieler eine interessante Neuverpflichtung. Heskey wird überwiegend auf dem linken Flügel eingesetzt, kann aber auch auf der rechten Seite oder hinter den Spitzen agieren. Mit seinem Tempo, seiner Dynamik und seiner Eins-gegen-eins-Stärke würde er gut in das Anforderungsprofil des FC passen. Gleichzeitig könnte er die Lücke schließen, die Jakub Kamiński nach seinem Wechsel zu Benfica Lissabon hinterlassen hat. Sollte der Transfer zustande kommen, wäre Heskey nach Jahmai Simpson-Pusey bereits der zweite Spieler, den die Kölner in diesem Sommer von Manchester City verpflichten.
Verletzungssorgen am dritten Trainingstag der Vorbereitung des 1. FC Köln: Rav van den Berg muss die Einheit am Mittwoch verletzt abbrechen. Eine Untersuchung steht noch aus. Doch damit wächst die Sorge, dass sich das Verletzungspech in die neue Spielzeit transportiert.
Geht es in der neuen Saison mit dem Verletzungspech in der Innenverteidigung weiter? Am Mittwoch musste Rav van den Berg die Einheit verletzt abbrechen. Der Abwehrspieler wurde sogar mit dem Golf-Cart vom Platz gebracht werden.
Rav van den Berg beim Auftakttraining mit Julian Pauli
Teilweise fielen gleich mehrere Innenverteidiger gleichzeitig aus, Ex-Trainer Lukas Kwasniok musste in dieser Phase immer wieder improvisieren. Gleich mehrfach halfen positionsfremde Spieler in der Innenverteidigung aus. Der FC und die Verletzungssorgen in der zentralen Abwehrreihe waren in der vergangenen Spielzeit ein Kapitel für sich. Nun gibt es die erste Hiobsbotschaft der neuen Spielzeit. Rav van den Berg musste die Einheit am Mittwoch verletzt abbrechen. Bei einem Blockversuch verletzte sich der Spieler, musste anschließend behandelt werden. Nach der kurzen Unterbrechung wurde der Niederländer mit einem Golf-Kart abtransportiert. Möglicherweise wird im Verlaufe des Tages noch eine MRT-Untersuchung gemacht. Schon am Dienstag hatte es einen kleinen Schockmoment gegeben, als Said El Mala nach einem Zweikampf behandelt werden musste. Der Kölner Youngster machte das Training aber zu Ende und stand auch am Mittwoch wieder auf dem Platz. Das wird bei van den Berg wohl eher schwierig werden.
Weitere Untersuchungen stehen an
Der Niederländer war auch in der vergangenen Spielzeit einer der Pechvögel. Kurz nach seiner Verpflichtung hatte sich der Abwehrspieler im Duell gegen den VfL Wolfsburg bei einem Zweikampf die Schulter verletzt und musste operiert werden. So wirklich in Schwung wollte er anschließend nicht mehr kommen. In den letzten Wochen der Saison kam van den Berg gar nicht mehr zum Einsatz. Nun wollte der Innenverteidiger die Vorbereitung nutzen, um sich eine bessere Position zu erarbeiten. Ob und wenn ja wie lange van den Berg ausfällt, werden die weiteren Untersuchungen zeigen. Ein Ausfall käme zur Unzeit. Denn der Konkurrenzkampf wird es beim FC in sich haben. Mit Luka Lochoshvili, dem fest verpflichteten Jahmai Simpson-Pusey, Joel Schmied und Leihrückkehrer Julian Pauli stehen gleich vier weitere Innenverteidiger beim Effzeh in den Startlöchern, die sich alle gute Chancen auf Einsatzzeit ausrechnen. Mit Timo Hübers kommt voraussichtlich im Winter ein weiterer Innenverteidiger dazu.
Der Rahmenkalender der Geißböcke nimmt weitere Konturen an. Der FC startet an einem Samstagnachmittag in die neue Saison. Doch es gibt auch das erste „Topspiel“ für den 1. FC Köln: DFL terminiert Spieltage 1 bis 4 der Saison 2026/27. So muss der FC ran.
Der Spielplan der Bundesliga-Saison 2026/27 ist veröffentlicht, die ersten Begegnungen sind genau terminiert. Für den FC steht ein Topspiel sowie ein Freitagsabend-Spiel auf dem Programm.
Marvin Schwäbe rettet im Duell gegen Werder Bremen
Dass die Geißböcke in der vergangenen Spielzeit nicht immer das große Glück mit den Topspielen hatte, ist bekannt. Nun steht direkt das erste in der kommenden Saison an. Am 3. Spieltag empfangen die Kölner am Samstagabend Werder Bremen im eigenen Stadion. In die Spielzeit starten die Geißböcke allerdings am Samstagnachmittag (29.8.). Zur regulären Spielzeit ist die TSG Hoffenheim zu Gast. Das erste Auswärtsspiel findet dagegen an einem Freitagabend statt. Die Kölner reisen dazu zum VfB Stuttgart. Anpfiff ist um 20:30 Uhr. Dann folgt das vermeintliche „Topspiel“, bevor es dann zum Duell mit dem Hamburger SV erneut am Samstagnachmittag kommt.
Karnevalsspiel in Bremen
Das Karnevalsspiel wird erwartungsgemäß auswärts stattfinden. Die Kölner sind Anfang Februar zu Gast in Bremen. Am letzten Spieltag empfangen die Geißböcke den SC Paderborn. Dann sollte das Thema Klassenerhalt in trockenen Tüchern sein. Zu den Bayern geht es dagegen Ende November.
Wenige Tage nach dem Vorbereitungsstart hat der FC das nächste Jersey für die kommende Session vorgestellt. So sieht das Ausweichtrikot 26/27 des 1. FC Köln aus. Das Jersey soll an die 80er Jahre erinnern.
Dunkelblau und mit dynamischen Muster auf der Brust kommt es daher. Bevor die Kölner das rote Auswärtstrikot präsentieren, gibt es nun erst einmal das Ausweichtrikot zu erstehen. Auf den ersten Blick wirkt es dynamisch. An den Verkaufsschlager des Vorjahres dürfte es nicht herankommen.
Tom Krauß im neuen Ausweichtrikot des 1. FC Köln (Foto: 1. FC Köln)
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Seit Montag läuft die Vorbereitung auf die neue Saison und ab haute gibt es das Ausweichtrikot der Geißböcke zu erstehen. Das Trikot ist dunkelblau und hat rote und weiße Applikationen auf der Brust. Schon Ende der 70er Jahre gab es beim FC blaue Trikots, ab den 80ern war es dann „fester Bestandteil“ der Trikotauswahl heißt es beim FC. „Mit dem neuen Ausweichtrikot 2026/27 übersetzen der FC und adidas diese Tradition in die Neuzeit und liefern ein Jersey, das im Stadion und in der Freizeit ein Lifestyle-Statement setzt. Die dominierende Farbe ist blau, die FC-Farben rot und weiß sind im Motiv, am Rundhalskragen und an den Ärmeln integriert“, wird das Jersey weiter beschrieben. Bereits seit Anfang Juli gibt es das Heimtrikot. In der vergangenen Spielzeit avancierte das schwarze Ausweichtrikot mit der goldenen Aufschrift zum absoluten Verkaufsschlager und brach innerhalb weniger Stunde alle Kölner Verkaufsrekorde. Ein ähnlicher Hype ist dieses Mal wohl nicht zu erwarten.
Großer Andrang bei Auswärtstrikot?
Das könnte aber wiederum für das Auswärtstrikot gelten. Dabei soll es sich um ein rotes Jersey mit dünnen weißen Streifen handeln. Der Vintage-Look könnte für großen Andrang im Fanshop sorgen. Das Portal „inside Müngersdorf“ hatte die Trikots bereits geleakt. Seit diesem Sommer wird der FC wieder von adidas ausgerüstet. „Adidas ist die absolute Top-Marke im Ausrüsterbereich. Wir freuen uns sehr, dass wir nach so vielen Jahren wieder zusammenarbeiten“, hatte FC-Geschäftsführer Philipp Liesenfeld beim Launch des neuen Heimtrikots gesagt. Der Club merke „an der Begeisterung der Fans, dass es etwas Besonderes ist, wenn die drei Streifen in Verbindung mit dem Geißbock wieder auf der Kleidung sind“.
Hier gibt es die Kölner Trikots für knapp 100 Euro zu kaufen.
Am Montag ist der FC mit dem aktuellen Kader in die Saisonvorbereitung gestartet. Mit dabei waren auch fünf Akteure aus dem eigenen Nachwuchs des 1. FC Köln: Welche Talente schaffen den Sprung zu den Profis?
Die Kaderplanungen bei den Geißböcken nehmen zunehmend an Fahrt auf. Während Neuzugang Luka Lochoshvili am Montag schon mit auf dem Platz stand, darf sich Gideon Mensah noch von seinem WM-Einsatz erholen. Zu den Akteuren der vergangenen Saison gesellten sich aber auch junge Talente aus dem Kölner Nachwuchs.
Beim Auftakttraining trainierten junge Talente des 1. FC Köln mit
Die erste Trainingseinheit in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit absolvierten die Geißböcke am Montag unter den Augen vieler anwesender Fans. Neben den verbliebenen Profis der vergangenen Saison standen auch Neuzugang Luka Lochoshvili sowie fünf Nachwuchsspieler mit auf dem Rasen. Mit einem von ihnen hat der Verein den Vertrag am Dienstag verlängert.
Ein starkes Zeichen für die Zukunft
So unterschrieb DavidFürst seinen ersten Profivertrag beim FC. Die Geißböcke setzen damit ein starkes Zeichen für die Zukunft. Denn der Rechtsverteidiger soll bereits bei anderen Topclubs Interesse geweckt haben. So soll unter anderem Juventus Turin den Abwehrspieler im Fokus gehabt haben. 2025 gewann Fürst mit den A-Junioren der Kölner die Meisterschaft, zeigte gegen Inter Mailand überragende Leistungen, machte dabei Ex-Coach Lukas Kwasniok auf sich aufmerksam und spielte sich auf dessen Zettel. Für ein Debüt bei den Profis reichte es bisher allerdings noch nicht. Gut möglich aber, dass dieses in der anstehenden Spielzeit folgen wird.
Denn die Entwicklung des Defensivspielers verläuft steil bergauf. Seitdem Fürst 2023 aus Düren zur U17 des 1. FC Köln gewechselt ist, habe er sich Jahr für Jahr weiterentwickelt, sagt Lukas Berg, technischer Direktor beim FC. Der 19-Jährige „hat im letzten Jahr in der Youth League, in den U19 Top-Spielen und bereits in der U21 gezeigt, was in ihm steckt“, so Berg weiter. Mit diesem Profil könne er es weit bringen. Eine Teilnahme am Trainingslager in Kitzbühel wäre definitiv keine Überraschung.
Mindset für nächste Schritte im Seniorenbereich
Seinen Vertrag ebenfalls verlängert hat Jonathan Friemel. Das allerdings bereits im April dieses Jahres. Der heute 19-Jährige spielt seit seiner Zeit in der U10 bei den Geißböcken, feierte mit der U19 als Stammspieler die Deutsche Meisterschaft. Von Stefan Ruthenbeck bekam er in der vergangenen Spielzeit das Vertrauen ausgesprochen, übernahm das Amt des Kapitäns und sammelte in 30 Partien zehn Scorerpunkte. Der Außenverteidiger durfte sich ebenfalls bei der U21 in der Regionalliga West beweisen, kam vier Mal zum Einsatz und steuerte einen Treffer bei. Bei seiner Vertragsverlängerung sagte Friemel, er sei „überglücklich, weitere Aufgaben bei diesem besonderen Verein anzugehen.“ Eine Neue bekam der 19-Jährige am Montag beim Training mit den FC-Profis. Ob der Weg ihn bereits in diesem Sommer in die österreichischen Alpen führen wird, ist noch offen.
Mit Nilas Yacobi stand am Montag ein weiteres Talent des Kölner Nachwuchses auf dem Platz. Seit Juni 2025 spielt der von VfL Wolfsburg gekommene Stürmer nun am Rhein. Ausgebildet wurde der gebürtige Däne bei seinem Jugendverein Naestved Boldklub. Über Zwischenstationen bei der U17 von Bröndby IF und eben den Wölfen kam Yacobi vor der vergangenen Saison zu den Geißböcken. Damals sagte Berg über den Mittelstürmer, er bringe „die Persönlichkeit, das Mindset mit, hier in Köln die nächsten Schritte im Seniorenbereich zu gehen.“ Für den Kölner U21 stand der 19-Jährige 16 Mal in der Startelf und steuerte drei Tore sowie drei Vorlagen bei. Am vergangenen Wochenende absolvierte der Angreifer mit der Kölner Reserve das erste Testspiel unter dem neuen Coach Manuel Hartmann und traf beim 6:1-Sieg über den FC Gießen zwei Mal den Kasten. Yacobi wird aktuell auf einen Marktwert von 50.000 Euro geschätzt.
“Eines der spannendsten Talente“
Der seit der Saison 2017/18 bei den Kölner Jugendmannschaften spielende Kristiyan Irmiev stand ebenfalls am Montag mit dem Team von René Wagner auf dem Platz und durfte Profiluft schnuppern. Der 19-Jährige ist aktuell Nationalspieler der bulgarischen U19 und stand bei Duellen während der U19-EM Qualifikation und bei Freundschaftsspielen 2025 insgesamt sieben Mal in der Startelf. Für den FC lief Irmiev in der vergangenen Spielzeit für die U19 auf, wechselt in der aktuellen Saison aber zur U21. Dass für den defensiven Mittelfeldspieler jedoch bereits der Sprung zu den Profis ansteht, ist in dieser Spielzeit noch nicht abzusehen. Oberligaluft durfte das Talent beim Training der Profis aber dennoch schnuppern.
Mit Maik Afri Akumu trainierte am Montag das fünfte Talent unter den Augen von Chefcoach Wagner. Der Offensivspieler wechselte im August 2025 von Hertha BSC ans Geißbockheim und unterschrieb einen langfristigen Vertrag. Im Zuge der Verpflichtung beschrieb Berg den Youngster als „hochveranlagten Offensivspieler, der sicherlich rund um seinen Jahrgang als eines der spannendsten Talente angesehen werden kann.“ Der 17-Jährige ist aktuell Teil der deutschen U18 Nationalmannschaft und kam in der vergangenen Saison bereits sechs Mal bei der Kölner U21 zum Einsatz. Eine Reise ins Trainingslager nach Kitzbühel kommt für den Linksaußen in diesem Sommer zu früh, eine Perspektive hat sich Akumu allerdings bereits eröffnet.
Er ist ruhig abseits des Platzes, temperamentvoll auf ihm – Otto Rosengren ist einer der interessantesten Mittelfeldspieler Skandinaviens. Der 1. FC Köln soll den 23-Jährigen auf dem Zettel haben. Was den Malmö-Spieler ausmacht – und warum er ins Bild passt für den 1. FC Köln: Das ist Otto Rosengren.
Der FC arbeitet weiter an seinem Kader. Auf der Liste soll der Schwede Otto Rosengren stehen. Und der überrascht – in mehrerlei Hinsicht.
Otto Rosengren könnte gut zum 1. FC Köln passen (Foto: Michael Campanella/Getty Images)
Wenn Otto Rosengren nicht auf dem Fußballplatz steht, beschreiben ihn seine Mannschaftskollegen als ruhig, vielleicht ein wenig zurückhaltend. Doch auf dem Feld zeigt sich ein ganz anderer Spieler. „Sobald ich auf den Platz gehe, schaltet sich bei mir etwas ein“, sagte der Mittelfeldspieler im Frühling in einem Interview mit Aftonbladet. Hintergrund war eine Art Rangelei mit Gegenspieler Mohamed Bawa. Dieser riss den Spieler von Malmö zu Boden. „Ich spiele ihn aus und dann zieht er mich herunter. Er zieht mich am Nacken. Natürlich werde ich dann sauer“, sagte der Schwede. „Es wurde etwas hitzig, und dann hat er die Beherrschung verloren. Ich hatte auf Rot gehofft, musste mich aber mit Gelb zufriedengeben.“ Rosengren ist auf dem Platz eben alles andere als zurückhalten. Immer hochmotiviert, wie er sich selbst beschreibt. „Ich würde sagen, darin bin ich ziemlich gut. Ich bin einfach total motiviert, wenn ich auf dem Platz stehe, das ist etwas, das mich richtig anspornt“, so der Mittelfeldspieler, der in jenem Duell zum zwischenzeitlichen 3:0 traf und damit seinem Gegenspieler erst recht frustrierte.
„Dort bin ich am besten“
Auf dem Platz strotzt Rosengren vor Selbstvertrauen. Das war nicht immer so. Gerade zu Beginn seiner Zeit in Malmö hatte der Spieler nach eigenen Aussagen „enorme Zweifel“, dem Druck gewachsen zu sein. Doch der Schwede ging voran und suchte nach Lösungen. Rosengren arbeitete mit dem Sportpsychologen des Vereins, suchte aber auch Hilfe bei einem ominösen geheimen „Engländer“, den der Spieler aber explizit nicht benennen will. „Ich möchte nicht genau erklären, wie ich gearbeitet habe. Aber es gibt einige gute Bücher da draußen, die helfen. Es geht um die Vorbereitung auf Spiele und Training, Visualisierung und solche Dinge“, so Rosengren in einem Interview von 2025. „Ich wusste, dass meine Qualität als Fußballspieler nicht das Problem war, sondern mein Kopf.“ Und der scheint nun nicht mehr das Problem zu sein. Der 23-Jährige ist in Malmö gereift, mental, aber auch sportlich. Nicht umsonst wurde er Stammspieler, ist mittlerweile einer der Leader der Mannschaft. Der zentrale Mittelfeldspieler ist Taktgeber, der Motor seines Teams.
Dass der FC, der gefühlt gerade an einem Überangebot im Zentrum arbeitet, an dem Spieler interessiert sein soll, hat Gründe. Der 23-Jährige sieht sich selbst nicht als Sechser. Auch, wenn er dort einige Male eingesetzt wurde. Ihm sei es lieber, „dass ich einen Sechser hinter mir habe, der aufräumt und mich dann zwischen den Linien in der Offensive findet. Ich bekomme mehr Freiheit und kann mich über große Räume bewegen. Dort bin ich am besten – und nicht als Sechser, wie gegen Sirius. Dort fühle ich mich längst nicht so sicher und wohl“, so Rosengren. Ein Blick auf die Wyscout-Daten der laufenden Saison zeigt, dass der Schwede vor allem mit seinem überragenden Passspiel überzeugt – und das gerade bei den Bällen in Richtung letztes Drittel. „Seine größte Stärke ist nicht der tödliche Pass, sondern dass er Mitspieler ständig in bessere Positionen bringt“, sagte der schwedische Scout Harry Kruusval in dem Blog „The Football Analyst“. In den schwedischen Medien wird vor allem das Timing bei seinen Pässen und die ständige Anspielbarkeit als besondere Qualität des 23-Jährigen hervorgehoben, genau wie die Pressing-Resistenz.
„Dann folgen die Leute von selbst“
„Er beschleunigt unser Spiel. Er braucht nur wenige Ballkontakte und trifft fast immer die richtige Entscheidung“, sagte Malmö-Coach Henrik Rydström über seinen Schützling. Der Mittelfeldspieler schaltet sich immer wieder in die Offensive mit ein. „Ich bewege mich in freie Räume und versuche, die anderen in gute Situationen zu bringen“, sagt Rosengren über sich selbst. Andere sagen über ihn, er habe ein beeindruckendes Stellungsspiel, eine feine Technik. Der 23-Jährige bezeichnet sich eher als Verbindungsspieler, sieht sich nicht als Spielmacher. Vielleicht auch, weil er durchaus auch den Rückwärtsgang kennt. Rosengren sucht oft Defensivaktionen, gewinnt viele von ihnen. Bei einer Körpergröße von 1,78 Metern allerdings nicht immer in der Luft. Doch durch seinen Einsatz macht er viel wett. Und das eben, ohne den Scheinwerfer zu suchen. „Es ist auch Führung, auf dem Platz alles zu geben. Dann folgen die Leute von selbst“, sagt Rosengren.
Auch, wenn in dieser Saison nicht alles für ihn rund lief, die Lücke, die Eric Martel hinterlässt, ist groß – und der FC will sie erfolgreich schließen. Zwei Namen stehen im Raum: Ellyes Skhiri, der Rückkehrer mit großen Fragezeichen, und Edson Álvarez, der Traumkandidat mit großem Preisschild. Wer wird es? Der 1. FC Köln ist auf der Suche nach dem Sechser.
Zwei Neuverpflichtungen sind gefunden, weitere sollen folgen. So auch auf der Sechs. Zuletzt hieß es, Edson Álvarez sei nach wie vor Favorit, doch Ellyes Skhiri rückt immer mehr in den Fokus.
Dass ein Transfersommer mit einer Fußball-Weltmeisterschaft – und dann auch noch einem XXL-Turnier – einer anderen Dynamik unterliegt, steht wohl außer Frage. So wirklich nervös muss man ob der zwei Neuverpflichtungen beim FC noch nicht werden. Dass aber ein Vorbereitungsauftakt mit nur zwei von sieben bis zehn Neuverpflichtungen auch nicht optimal ist, dürfte genauso klar sein. Dementsprechend wollte sich Thomas Kessler auch nicht direkt zu seiner Zufriedenheit in Bezug auf seine bisherige Transferarbeit äußern. Zufrieden müsse man am Ende einer Saison sein, sagt der Geschäftsführer Sport – zum Beispiel, wenn der Kader den Klassenerhalt eingetütet hat. Als der ehemalige Keeper dann aber auf die Positionen angesprochen wurde, auf denen dann doch konkreter Handlungsbedarf bestehe, wurde Kessler doch präziser. Im zentralen Mittelfeld wolle man sich verstärken, sagte der Geschäftsführer, nannte allerdings auch noch andere Positionen. Die im zentralen Mittelfeld ist aber wohl besonders wichtig. Denn die Lücke, die Eric Martel gerissen hat, ist groß.
Skhiri weit von Topform entfernt
Genauso groß sind die Bemühungen für einen adäquaten Ersatz. Und auch das ist durchaus verständlich. Als 2023 Jonas Hector und Ellyes Skhiri gemeinsam ihre Zelte in Köln abbrachen, da versäumten es die FC-Bosse, diese Lücken sinnvoll zu schließen. Die Quittung war ein massiver sportlicher Leistungseinbruch. Wohl auch einer, der gepaart mit der späteren Transfersperre zum Abstieg führte. Und so ist man bei den Geißböcken ganz besonders darauf aus, dieses Mal die richtige Wahl zu treffen. Ausgerechnet Skhiri ist in den Kölner Fokus geraten. Vor allem in den von René Wagner. „Ich habe über den Spieler nachgedacht. Ob das möglich ist, werde ich in den nächsten zwei Tagen erfahren“, hatte der Trainer am Freitag gesagt. Und: „Den Spieler kenne ich sehr, sehr gut. Wir werden am Wochenende besprechen, ob das realistisch ist.“ Wagner ist ein bekennender Fan des Tunesiers, kennt ihn noch aus der gemeinsamen Zeit unter Steffen Baumgart, erlebte also die Gründe, warum Skhiri in Köln Publikumsliebling war. 17 Tore erzielte der Spieler in seiner Zeit in Köln, kaschierte damit auch die Offensivflaute am Geißbockheim.
Ablösefrei bei Marktwert von 13 Millionen
Und da sich die Parteien weitestgehend einig sind, könnte es doch eigentlich recht schnell gehen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Mittelfeldspieler in Frankfurt an diese Leistungen nicht mehr anknüpfen konnte. Zwar verließ „Flaco“ den FC damals ablösefrei, doch der Marktwert lag bei 13 Millionen Euro. Mittlerweile liegt er bei fünf Millionen Euro. Bei der WM erwischte Skhiri eine besonders schwere Zeit, war einer der schwächsten einer schwachen tunesischen Mannschaft. Und möglicherweise gibt die sportliche Talfahrt des Tunesiers Kessler und Tim Steidten dann doch ein wenig zu denken. Denn dem Vernehmen nach sollen die Kaderplaner nicht restlos von der Idee überzeugt sein. Gespräche mit Frankfurt hat es nach Informationen von come-on-fc.com tatsächlich bereits gegeben. Dem Vernehmen nach verliefen sie auch recht positiv. Eine komplette Einigung gibt es bislang aber noch nicht.
Zuletzt hieß es, die beiden Verantwortlichen würden wohl eher auf die Karte Edson Álvarez setzen. Eine Verpflichtung des Sechsers würde dem FC möglicherweise sportlich weiterhelfen, die Kölner würden aber auch ein Zeichen setzen, in welchen Sphären nun gedacht werden kann. Nur sind da eben noch die finanziellen Aspekte, die wiederum gegen eine Verpflichtung des Mexikaners sprechen. Zumindest würde der Mittelfeldspieler mehr als das Doppelte der Kölner Bestverdiener erhalten. Das Gefüge wäre wohl sehr unwahrscheinlich. Auch mit Álvarez wurde gesprochen. Und das ganz sicher nicht nur, um Druck auf einen möglichen Skhiri-Transfer zu erhöhen – wie ursprünglich mal kolportiert. Kaum vorstellbar, ein Vertragsgespräch mit einem WM-Teilnehmer, der mal 40 Millionen Euro schwer war, mit dieser Absicht zu arrangieren. Dass aber Gespräche mit vermeintlichen Konkurrenten in die Dynamik von Transferverhandlungen mit einfließen, ist sicher. Der FC hat nach Informationen von come-on-fc.com auch noch mit weiteren Mittelfeldspielern gesprochen.
Aktuell deutet nichts auf einen lachenden Dritten, ausgeschlossen ist das aber nicht – sofern die Rahmenbedingungen passen. Doch macht ein Plan C wenig Sinn, wenn man sich eigentlich mit dem Plan B recht einig ist. Denn dort wird der finanzielle Aspekt am Ende des Tages möglicherweise der entscheidende sein.
Das Gerüchte-Karussell nimmt weiter Fahrt auf und macht Halt in der polnischen Ekstraklasa. Der 1. FC Köln soll an Marcel Regula interessiert sein. Der Offensivspieler steht aktuell bei Zaglebi Glubin unter Vertrag. Erste Gespräche soll es bereits gegeben haben.
Nachdem die ersten Wochen im Sommer noch recht ruhig gewesen sind, dreht sich das Gerüchte-Karussell nun doch deutlich schneller. Wie „Sky“ berichtet soll es einen ersten Kontakt zur Seite von Marcel Regula gegeben haben. Der offensive Mittelfeldspieler spielt aktuell in Polen.
Marcel Regula steht angeblich auf dem Zettel der Geißböcke
Der FC feilt weiter an dem Kader für die kommende Spielzeit. Und offensichtlich soll ein offensiver Mittelfeldspieler in den Fokus geraten sein. Das berichtet „Sky“. Demnach habe es bereits erste Gespräche zwischen dem Management des Spielers und den Verantwortlichen des FC gegeben. Konkret wurde es aber wohl noch nicht, heißt es weiter. Die Kölner hätten den Spieler lange gescoutet und für „interessant“ befunden. Tatsächlich hatte Thomas Kessler am Montag noch betont, dass die Kölner „noch gerne etwas in der Offensive machen würden“. Regula ist ein klassischer zentraler offensiver Mittelfeldspieler. Der 19-Jährige (!) gilt als ein großes polnisches Talent. Und das hat der Spieler bereits bewiesen. Regula ist Stammspieler in der Ekstraklasa, erzielte in den 40 Pflichtspielen der vergangenen Saison sechs Tore, bereitete weitere acht vor. Mit 18 Jahren gab der Offensivspieler schon sein Debüt in der polnischen U21-Nationalmannschaft.
Vertrag bis 2028, Marktwert von sieben Millionen
Allerdings ist der Marktwert des Youngsters in den vergangenen Monaten explodiert. Der liegt laut dem Online-Portal transfermarkt.de mittlerweile bei sieben Millionen Euro. In Polen geht man von einer Ablöse über fünf Millionen Euro aus Regula hat noch Vertrag bis 2028 bei Lugin. Ziemlich viel Geld für einen eher unbekannten Offensivspieler. Neben dem FC soll es aber auch noch weitere Interessenten für den jungen Spieler geben. Zuletzt wurde über Straßburg Alsace als möglicher Interessent spekuliert. Der FC sucht nach wie vor noch nach weiteren Verstärkungen. Kessler betonte am Montag, dass die Innenverteidigung abgeschlossen sei. Konkret suchen die Geißböcke nach einem zentralen defensiven Mittelfeldspieler sowie einem weiteren Linksverteidiger. Auch in der Offensive soll noch einmal nachgebessert werden.
Die Geißböcke haben ein wichtiges Zeichen gesetzt und ein großes Talent langfristig gebunden. David Fürst verlängert beim 1. FC Köln und erhält seinen ersten Profivertrag. Der Rechtsverteidiger feierte mit den A-Junioren der Kölner 2025 die Meisterschaft.
Im Fokus stand er bereits bei einigen Topclubs. Unter anderem soll Juventus Turin an einer Verpflichtung des Defensivspielers interessiert gewesen sein, nun aber haben die Kölner ein Zeichen gesetzt und den Nachwuchsspieler der Geißböcke langfristig gebunden. Über die konkrete Länge gibt es keine Angaben vom Verein.
David Fürst verlängert bei den Geißböcken (Foto: 1. FC Köln)
Aktuell darf sich der Rechtsverteidiger bei den Profis zeigen, eigentlich ist er für die U21 der Geißböcke vorgesehen. Doch möglicherweise wird er in dieser Spielzeit noch sein Profi-Debüt feiern. Seinen ersten Profivertrag hat Fürst nun bei den Kölnern unterschrieben. „Wir freuen uns sehr, dass David seinen Profivertrag beim FC unterschrieben hat und seine Zukunft hier bei uns sieht. Seit seinem Wechsel aus Düren in unsere U17 hat sich David Jahr für Jahr weiterentwickelt und hat im letzten Jahr in der Youth League, in den U19 Top-Spielen und bereits in der U21 gezeigt, was in ihm steckt“, sagt Lukas Berg, technischer Direktor in Köln. Tatsächlich zeigte der Abwehrspieler vor allem in der Begegnung gegen Inter Mailand eine überragende Leistung. Überhaupt spielte der gebürtige Dürener eine starke Saison. „Mit seinem Profil kann er es weit bringen. Wir werden ihn auf diesem Weg begleiten“, so Berg weiter. Beim FC ist man überzeugt, dass es der 19-Jährige bei den Profis schaffen kann.
Langfristiger Vertrag für Fürst
„Ich bin stolz auf meinen bisherigen Weg und freue mich riesig, ihn beim 1. FC Köln weiterzugehen und danke meiner Familie, meinen Trainern und allen, die mich auf diesem Weg unterstützt haben. Ich werde weiter hart arbeiten und jeden Tag alles für meinen Herzensverein geben“, sagt der Defensivspieler. David Fürst kam am 3. April 2007 in Düren zur Welt und lernte das Fußballspielen bei Viktoria Ellen und BC Oberzier. Über die Jugendabteilungen von Alemannia Aachen und Borussia Mönchengladbach führte sein Weg im Sommer 2022 zum 1. FC Düren. Ein Jahr später folgte der Wechsel ans Geißbockheim. Dort feierte der Abwehrspieler im vergangenen Jahr die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft und stand auch in dieser Spielzeit im Endspiel gegen Hoffenheim. Das ging bekanntlich verloren. Außerdem kam Fürst bereits vier Mal bei der U21 auf dem Platz.
Noch in der vergangenen Woche hatten türkische Medien berichtet, der Innenverteidiger würde sich wohl Trabzonspor anschließen. Nun aber gibt es eine Wende bei dem Ex-Spieler des 1. FC Köln: Bleibt Cenk Özkacar in der Bundesliga?
Beim FC hatte man keine Verwendung mehr für den Spieler, ließ die Kaufoption verstreichen. Doch nun scheint der Türke vielleicht doch noch eine weitere Chance in der Bundesliga zu bekommen. Cenk Özkacar wird mit dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht.
Gibt es schon bald das Wiedersehen mit dem Ex-Club?
Gibt es schon bald das Wiedersehen von Cenk Özkacar mit dem 1. FC Köln? Möglicherweise läuft der Abwehrspieler im Oktober bereits wieder im Kölner Stadion auf. Allerdings als Spieler des FC Schalke. Die Königsblauen sollen sich nämlich eine Leihe des Innenverteidigers vorstellen können. Das berichtet das Portal „TribunaVCF“, das vor einiger Zeit auch als erstes berichtete, dass der Abwehrspieler die Kölner verlassen würde. Nun soll S04 die Fühler nach dem Türken ausstrecken. Erst vor wenigen Tagen hieß es in türkischen Medienberichten, dass Trabzonspor den Innenverteidiger unter Vertrag nehmen wolle und die Verhandlungen mit dem spanischen Club aufgenommen habe. Bislang läge wohl noch keine Einigung vor. Doch Özkacar soll seinen Wechselwunsch hinterlegt haben. Kein Wunder, bei Valencia hat man dem Vernehmen nach keine Verwendung für den 25-Jährigen. Seit 2022 steht der Türke im Osten Spaniens unter Vertrag, der Kontrakt läuft noch bis 2028. Für Valencia lief der Spieler aber nur 46 Mal auf. Die Karriere ist von Leihen geprägt. Der FC war bereits die fünfte Leihstation des Spielers.
Leihe oder feste Verpflichtung?
Nun könnte die sechste ebenfalls in der Bundesliga folgen. Und Königsblau ist nicht alleine. Auch die SV Elversberg und der SC Paderborn sollen interessiert sein, heißt es weiter. Der FC wollte im Sommer bekanntlich, die Kaufoption für den Türken nicht ziehen. Und das, obwohl die deutlich unter dem Marktwert gelegen haben soll. Aktuell wird dieser von dem Online-Portal transfermarkt.de auf vier Millionen geschätzt, Köln hätte wohl rund 2,5 bezahlen müssen. Valencia soll dem Vernehmen nach rund fünf Millionen Euro für Özkacar bei einem festen Verkauf fordern. Die Spanier können sich aber auch einmal eine Leihe vorstellen. Der FC hat bekanntlich seine Lücke in der Innenverteidigung geschlossen. Thomas Kessler erklärte am Montag, dass man in der Innenverteidigung die Suche im Grunde abgeschlossen habe. Wie es mit Kristoffer Lund weitergeht, ist aktuell noch nicht bekannt. Die Kaufoption wurde ebenfalls nicht gezogen. In Palermo ist man sich nicht sicher, ob man für den Schienenspieler Verwendung findet.