„Das darf man nicht überbewerten“- Die Stimmen zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Rheinsüd Köln

René Wagner vor dem Spiel gegen den FC Bayern
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„Das darf man nicht überbewerten“- Die Stimmen zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Rheinsüd Köln

Mit einem 5:0-Sieg gegen Rheinsüd Köln hat sich der FC am Samstagvormittag nach der Sommerpause zurückgemeldet. Nach dem Testspiel äußerte sich unter anderem René Wagner: Die Stimmen zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Rheinsüd Köln.

Der Sieg im Testspiel gegen den Bezirksligisten war Pflicht. Mit fünf Toren gewann der 1. FC Köln am Samstagvormittag im Südstadion gegen Rheinsüd Köln.


come-on-fc.com berichtet live aus dem Kölner Südstadion


„Bei uns ging es um Haltung“

René Wagner beim Spiel gegen Union Berlin

Rene Wagner

„Man hat in Phasen gesehen, dass es eine harte Trainingswoche war. Wir haben versucht, keinen Ball aufzugeben. Dass es im letzten Drittel immer schwer ist gegen eine Mannschaft die mit elf Mann in der eigenen Box verteidigt, das wissen wir alle. Trotzdem haben wir uns viele Chancen erspielt, wir müssen das Tor dann nur das ein oder andere Mal auch treffen.“

„Bei uns ging es um Haltung. Die haben wir gezeigt. Wir waren in jeder Phase griffig. Wir wollten Bälle zurückgewinnen und mit dem Ball haben wir viel Druck ausgelöst.“

“Ragnar kam verletzt aus der Saison. Er war jetzt erst wieder im Mannschaftstraining. Da wollten wir kein Risiko eingehen. Das gleiche gilt auch für Locho, der etwas in der Hüfte gespürt hat.“



„Die letzten ein, zwei Wochen hat es gekribbelt“

Marius Bülter vom 1. FC Köln

Marius Bülter

„Ich denke, es war okay. Richtig gut war es sicher nicht. Das darf man aber nicht überbewerten. Es war eine anstrengende erste Woche. Das braucht jetzt einfach seine Zeit, bis wir in den Rhythmus zu kommen.“


„Die letzten ein, zwei Wochen hat es gekribbelt. Man vermisst den Ball schon. Wenn du acht Wochen keinen Ball am Fuß hattest, dann braucht es seine Zeit. Zum Glück haben wir noch fünf Wochen bis zum Pokalspiel. Da werden wir in Topform sein.“


Ungefährdeter, aber unspektakulärer 5:0-Sieg im ersten Test des 1. FC Köln

Jubel nach dem Treffer von Marius Bülter
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Ungefährdeter, aber unspektakulärer 5:0-Sieg im ersten Test des 1. FC Köln

Der FC ist seiner Favoritenrolle im ersten Vorbereitungsspiel gerecht geworden, ohne allerdings das ganz große Spektakel abzureißen. Der 1. FC Köln bezwingt Rheinsüd Köln 5:0. Dabei dämpft ein kurzfristiger Ausfall die Stimmung: Neuzugang Luka Lochoshvili verletzt sich beim Aufwärmen und kann nicht mitwirken.

Zum Ende der ersten Vorbereitungswoche wartete mit dem FC Rheinsüd die erste kleinere Bewährungsprobe auf die Kölner. Dabei konnte der Bezirksligist dem Bundesligist allerdings nur wenig abverlangen. „Es wird kein Duell der Qualität, aber ein Duell der Haltung sein“, betonte René Wagner vor der Partie. Er sollte recht behalten. Mit einer überzeugenden Haltung und wenig Glanz gewann der FC 5:0 vor 3641 Zuschauern im Kölner Südstadion.

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Der erste Schreck der noch jungen Saison kam für den FC bereits vor dem Anpfiff. Neuzugang Luka Lochoshvili verletzte sich beim Aufwärmen. Für den Georgier rückte Yannick Mausehund in die Startelf. Ansonsten erwartete den FC Rheinsüd ein echtes Star-Essemble rund um Shootingstar Said El Mala. Angeführt wurde die Mannschaft von Alessio Castro-Montes, der auf der rechten Defensivseite begann. Von Anpfiff an ließen die Geißböcke keine Zweifel an der Haltung aufkommen. Der FC presste von Beginn an hoch und sorgte so für frühe Ballgewinne. Allerdings scheiterten Luca Waldschmidt und Jan Thielmann in der Anfangsphase noch am stark parierenden Christopher Ebeling, Said El Mala traf nur den Querbalken.

Wenig Glanz, aber ein starker Luka Waldschmidt

Nach einer knappen Viertelstunde zappelte der Ball dann aber doch im Netz. Tom Krauß bediente Luca Waldschmidt mit einem feinen Steckpass, der diesmal eiskalt blieb und zum 1:0 einschob. Etwas später war es ebenfalls Waldschmidt, der mit einer präzisen Flanke den Kopf von Youssoupha Niang fand, welcher zum 2:0 einköpfte. In der Folge flachte die Partie zunehmend ab, im letzten Drittel fehlten die kreativen Momente. Das lag auch daran, dass Said El Mala einen eher glücklosen Tag hatte. Der 19-jährige blieb oft im eins-gegen-eins hängen, war ungenau in den Doppelpässen und auch seinen Abschlüssen fehlte die gewohnte Präzision. Offensive Gefahr im ersten Durchgang kam, wenn überhaupt, nur über Luca Waldschmidt auf.

Der ehemalige Nationalspieler tauchte variabel vor den gegnerischen Reihen auf, verteilte Bälle und suchte selbst die Abschlüsse. Die Angriffsbemühungen des FC Rheinsüd konnte man dahingehend an einer Hand abzählen. Wenn sich der Bezirksligist dann mal in einer vielversprechenden Kontersituation befand, fehlten das nötige Tempo und die Präzision. So ging es mit einer ungefährdeten zwei-Tore-Führung für den 1.FC Köln in die Halbzeit. In dieser verteilte Neuzugang Reigan Heskey Autogramme auf der Tribüne und sorgte für das ein oder andere glückliche Kölner Fanherz.

Doppelschlag und Elfmeter besiegeln die Partie

Zu Beginn der zweiten Hälfte tauschte der FC einmal das komplette Aufgebot. Zunächst schien der zweite Anzug noch nicht ganz zu sitzen. Die Geißböcke hatten erneut Schwierigkeiten, zu echten Torchancen zu gelangen, bis Marius Bülter eine präzise Hereingabe von Sebastian Sebulonsen zum 3:0 verwertete. Nur eine Zeigerumdrehung später konnte sich El Mala auf der Torschützenliste eintragen. Allerdings war es der ebenfalls zur Pause eingewechselte Malek el Mala, der sich nach Zuspiel von Jóhannesson robust im Strafraum durchsetzen konnte und den Ball zum 4:0 verwandelte. Nach diesem Doppelschlag kam etwas mehr Schwung in die Partie. In Minute 68 zeigte Schiedsrichter Nils Leichert nach einem klaren Foul an Linton Maina auf den Punkt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marius Bülter überlegt zum 5:0 und schnürte so seinen Doppelpack. Es dauerte bis zur 73. Minute, bis der FC Rheinsüd das erste Mal gefährlich werden konnte. Der Kopfball von Eßer verfehlte den Kasten von Weltmeister Ron-Robert Zieler jedoch deutlich. Im Anschluss plätscherte die Partie so vor sich hin, beide Mannschaften wurden nicht mehr wirklich gefährlich.

Am Ende steht ein ungefährdeter 5:0-Erfolg im ersten Testspiel der noch jungen Saison. Obwohl die ganz großen Glanzmomente ausblieben, kann René Wagner mit der Haltung und defensiven Disziplin seiner Mannschaft zufrieden sein. Viele Schlüsse lässt dieser Test selbstverständlich noch nicht zu. Am kommenden Donnerstag um 18:00 Uhr testet der FC das zweite Mal. Dann geht es gegen den Regionalligisten Bergisch Gladbach.

HZ1 – 1. FC Köln: Schwäbe – Castro-Montes, Schmied, Mausehund, Friemel – Krauß – Thielmann, Waldschmidt, El Mala – Niang, Yacobi;
HZ2 – 1. FC Köln: Zieler – Sebulonsen, Mausehund, Simpson-Pusey, Fürst – Irmiev, Johannesson – Maina, Afri-Akumu – Bülter, Malek El Mala
Tore: 1:0 Waldschmidt (15.), 2:0 Niang (28.), 3:0, 5:0 Bülter (59., 70./FE), 4:0 M. El Mala (61.),


    Liveticker zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Rheinsüd: Doppelpack Bülter auf 5:0

    Luca Waldschmidt im Testspiel gegen Fortuna Köln
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    Liveticker zum Testspiel des 1. FC Köln gegen Rheinsüd: Doppelpack Bülter auf 5:0

    Für den FC steht nach der intensiven Woche zum Trainingsauftakt nun die erste Bewährungsprobe an. Gegen den Bezirksligisten erwartet Trainer René Wagner vor allem die richtige Haltung seiner Mannschaft. Wie sieht die erste Startformation der Saison aus? Alle Infos im Liveticker zum Testspiel 1. FC Köln gegen Rheinsüd.

    Nach den ersten Einheiten in der vergangenen Woche kommt es nun auch zum ersten Testspiel der Vorbereitung. Der FC trifft im Südstadion auf Rheinsüd Köln. „Es wird kein Duell der Qualität, aber ein Duell der Haltung sein“, sagte René Wagner. „Die Spiele am Anfang der Vorbereitung sind nicht gerade die einfachsten, die Gegner sind maximal motiviert. Es ist klar, dass wir die bessere Mannschaft sein werden, aber wir müssen auch die bessere Haltung haben – das ist mir wichtig.“ 

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    Herzlich Willkommen zum Liveticker zum Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und Rheinsüd Köln. Eine Woche vor dem Trainingslager in Kitzbühel wird also gegen den Bezirksligisten getestet. Erstmals wird auch Neuzugang Luka Lochoshvili dabei sein. Gideon Mensah befindet sich aktuell noch im WM-Urlaub, Reigan Heskey steht ebenfalls noch nicht im Aufgebot. Für den Kölner Coach geht es vor allem darum, dass seine Mannschaft den richtigen Ehrgeiz und die richtige Bereitschaft an den Tag legt. Wagner betonte aber auch, dass gerade die ersten Vorbereitungsspiele keine einfachen seien. Im Kölner Südstadion geht es also gegen Rheinsüd.



    Am kommenden Donnerstag steht dann der Text bei Bergisch Gladbach auf dem Plan. Am Freitag geht es ins Trainingslager nach Kitzbühel. Auch dort findet ein Testspiel statt. Allerdings sind Gegner und Uhrzeit noch nicht bekannt. Am 1. August wird es die Saisoneröffnung geben, bevor es dann in die heiße Phase vor dem ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal geht.

    Benfica steigt in den Poker um Edson Álvarez ein

    Edson Álvarez soll auf der Liste der Kölner stehen
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    Benfica steigt in den Poker um Edson Álvarez ein

    Nehmen die Kölner den WM-Spieler noch unter Vertrag? Die Chancen sind jedenfalls nicht gestiegen für den 1. FC Köln: Benfica Lissabon steigt in Poker um Edson Álvarez ein. Die Kölner haben den Mittelfeldspieler nach wie vor auf der Liste. Aber der Mexikaner ist nicht der einzige mögliche Sechser.

    Er wurde bereits als möglicher Königs-Transfer gedeutet, doch die Chancen einer Verpflichtung von Edson Álvarez sind zuletzt stark gesunken. Zwar hatten sich der FC und West Ham bereits auf eine Leihe geeinigt, doch das Gehalt des Spielers scheint nach wie vor problematisch für einen Deal. Und erwartungsgemäß steigt nun auch Konkurrenz ein.

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    Denn wie zunächst portugiesische Medien und schließlich auch Sky-Experte Florian Plettenberg berichten, ist Benfica an einer Verpflichtung des WM-Teilnehmers interessiert. Die Portugiesen wollen den Mittelfeldspieler unter Vertrag nehmen. Dass der Europa-League-Teilnehmer finanziell stärker aufgestellt ist, als der FC ist klar. Es ist also durchaus möglich, dass Benfica den Spieler fest verpflichten will. Immerhin war es der ursprüngliche Plan der Hammers, Álvarez komplett zu verkaufen. West Ham benötigt nach dem Abstieg Geld, um sich auf den direkten Wiederaufstieg vorzubereiten und der Mexikaner will England verlassen. Benfica hat schon mächtig aufgerüstet und will weiter investieren. Unter anderem hat der Traditionsclub Jakub Kaminski unter Vertrag genommen. Der teuerste Transfer ist aber die Verpflichtung des ukrainischen Nationalspielers Georgiy Sudakov für rund 25 Millionen Euro. Insgesamt hat Befinca bereits 50 Millionen Euro ausgegeben, aber auch mehr als 60 Millionen eingenommen. Eine Ablöse für Álvarez wäre stemmbar.

    Skhiri oder Álvarez?

    Beim FC steht der Mexikaner weiterhin auf der Liste. Die Kölner haben sich recht früh mit dem Spieler beschäftigt. Kaderplaner Tim Steidten hatte Álvarez einst nach London gelotst, nun wieder kontaktiert. Grundsätzlich sind sich alle Parteien auch über einen Deal einig. Einziger Knackpunkt ist das Gehalt des Mexikaners. Der Mittelfeldspieler kassierte bei West Ham rund fünf Millionen Euro. Damit würde er das Gehaltsgefüge in Köln komplett sprengen. Auch daher erscheint aktuell eine andere Variante deutlich wahrscheinlicher. Der FC befindet sich wie berichtet auch in Gesprächen mit Ellyes Skhiri. Auch dort soll man sich weitestgehend einig sein. Der Tunesier gilt als Wunschkandidat von Trainer René Wagner. Skhiri, der eins in Köln zum Publikumsliebling avancierte, wäre deutlich günstiger zu haben und zudem würde es sich um eine feste Verpflichtung handeln. Allerdings blickt Skhiri auf eine schwache Saison und auf eine noch schwächere WM zurück.

    Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


    Backup oder Nachfolger oder Konkurrent? Wie passen Reigan Heskey und Said El Mala beim 1. FC Köln zusammen?

    Reigan Heskey von Manchester City
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    Backup oder Nachfolger oder Konkurrent? Wie passen Reigan Heskey und Said El Mala beim 1. FC Köln zusammen?

    Die Verpflichtung von Reigan Heskey sorgte beim 1. FC Köln für Aufsehen. Ein 18-Jähriger aus der Manchester-City-Akademie, Sohn einer englischen Fußballlegende, auf dem linken Flügel – genau dort, wo Said El Mala zuhause ist. Die Frage liegt nahe: Was ist Heskey beim 1. FC Köln? Backup? Konkurrenz? Oder gar Nachfolger?

    Der FC überrascht mit dem Transfer von Reigan Heskey. Möglich hat den Deal wohl eine Reihe von Vereinbarungen mit Manchester City gemacht. Laut übereinstimmenden britischen Medienberichten sollen eine Weiterverkaufsgebühr, eine Rückkaufoption, aber auch ein Matching Right, also ein Vorverkaufsrecht festgeschrieben worden sein. Je nach Entwicklung streichen die Skyblues auch horrende Boni ein. Das alles ist das Talent den Kölnern wert – und das, obwohl der FC mit Said El Mala einen ähnlichen Spielertypen im Kader hat.

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    Dynamisch über die Außen, dribbelstark, die ständige Suche nach dem Eins-gegen-Eins, der direkte Weg von den Außen ins Zentrum – was sich anhört, wie eine Beschreibung des 19-jährigen Kölner Shootingstars Said El Mala ist tatsächlich das Profil von Reigan Heskey. Der 18-Jährige überzeugte in den Nachwuchsmannschaften von Manchester City auf der linken Außenbahn – mit Dynamik, mit Physis, mit dem direkten Weg zum Tor. „Direkt“ ist auch das Wort, mit dem sich der 18-Jährige selbst beschreibt. „Wenn ich den Ball kriege, überlege ich nicht viel, sondern handele instinktiv. Ich liebe es, ins Eins-gegen-Eins zu gehen“, sagt der Youngster. „Reigan bringt mit seiner körperlichen Präsenz, seinem hohen Tempo, seiner Flexibilität in der Offensive und seinem ausgeprägten Torriecher hervorragende Voraussetzungen mit“, erklärt Thomas Kessler. Tatsächlich lassen sich Parallelen zu Said El Mala nicht wegdiskutieren – auch, wenn es natürlich gravierende Unterschiede gibt. Vor allem wohl die Erfahrung des Kölner Topstars, der immerhin schon eine Bundesliga-Saison in den Knochen hat – dazu noch eine sehr erfolgreiche mit 13 Toren und fünf Assists. Ein Schritt, den Heskey durchaus noch gehen muss.  

    >>>Das zeichnet Reigan Heskey aus<<<

    Transferstrategie von Kessler?

    Aber wohl auch kann. Zumindest sind die Werte und Daten der vergangenen Spielzeit beeindruckend. Die technische Ausbildung bei Manchester City ist zweifelfrei über jeglichen Zweifel erhaben. „Jetzt geht es darum, seine außergewöhnlichen Qualitäten erfolgreich in den Profifußball zu übertragen“, so Kessler weiter. Der FC verfügt nun also über einen 19- und einen 18-jährigen Linksaußen – beide ähnlich veranlagt. Und bei dem ein oder anderen Fan kommt tatsächlich in den Sozialen Medien die Frage auf, ob Heskey ein Back-up oder vielleicht schon der Nachfolger von El Mala sein kann. Oder anders: Ob die Verpflichtung des Engländers ein Fingerzeig in Richtung Transfer des Kölner Shootingstars darstellen könnte. Dass beim FC durchaus zwei starke Linksaußen erfolgreich auflaufen können, hat die vergangene Spielzeit gezeigt. Dort avancierten Jakub Kaminski und El Mala bekanntlich zu den Topscorern der Mannschaft. Allerdings auch, weil Kaminski gefühlt auf jeder Position eingesetzt wurde und El Mala später eher im Sturmzentrum spielte.

    Die kommenden Testspiele könnten schon andeuten, welche Rolle Wagner für den Kölner Youngster sieht. Auf der anderen Seite kann Heskey eben auch andere Positionen spielen, unter anderem auf der rechten Außenbahn, auf der personelle Veränderungen wohl nicht sonderlich überraschen würden. Es ist aber auch nicht davon auszugehen, dass die Neuverpflichtung super schnell einen Platz in der Startelf ergattert. Den Konkurrenzkampf erhöht die Neuverpflichtung aber allemal. Nun wäre es wohl grob fahrlässig, nur mit einem 18-Jährigen zu planen, der zwar als Talent gilt, das aber auf dem höchsten Niveau noch nicht nachgewiesen hat. Wer die Transferpolitik von Thomas Kessler in den vergangenen Monaten verfolgt hat, erkennt ein Muster. Jahmai Simpson-Pusey kam als weitgehend unbekannte Leihgabe, wurde Stammspieler, wurde fest verpflichtet – für fünf statt acht Millionen Euro. Said El Mala selbst kostete den 1. FC Köln einst rund 350.000 Euro, sein Marktwert liegt heute bei 45 Millionen Euro. Kessler kauft früh, günstig – und richtig. Heskey fügt sich nahtlos in dieses Muster ein.

    Wer so einen Spieler holt, denkt mittel- bis langfristig

    Das könnte aber aber eben auch bedeuten, dass Heskey nicht als kurzfristiger Backup gedacht ist. Wer so einen Spieler holt, denkt mittel- bis langfristig. Und wer mittel- bis langfristig denkt, denkt bei El Mala zwangsläufig auch an einen möglichen Abgang – wenn auch mittelfristig. „Wir haben keine Not, dass wir etwas tun müssen“, ist der El-Mala-Tenor beim Verein. Aber ausgeschlossen ist ein Verkauf eben auch nicht. Bleibt El Mala, hätte René Wagner auf dem linken Flügel zwei interessante Optionen. Heskey könnte sich in Ruhe entwickeln, lernen, gelegentlich Einsatzzeiten sammeln. El Mala wäre der Stammspieler, wenn er denn auf der Außenposition vorgesehen ist. Kommt das 50-Millionen-Angebot für den Youngster, wäre Heskey ganz schnell viel mehr. Simpson-Pusey, der bei Celtic außen vor war, hat gezeigt, wie schnell es gehen kann. Am Ende des Tages hängt Heskeys Rolle stark mit der eigenen Entwicklung, aber auch mit den Zukunftsplänen von Said El Mala zusammen.

    Der 18-jährige Engländer ist wohl eher ein Investment in die Zukunft, als ein aktueller Nachfolger des Kölner Shootingstars. Ausgeschlossen ist nichts. Wahrscheinlich haben Thomas Kessler und Co. aber einen Spieler verpflichtet, der dem FC noch viel Freude bereiten wird. Wenn er denn darf.

     


    Offiziell! 1. FC Köln verpflichtet Reigan Heskey – das sagen Spieler und Thomas Kessler

    Reigan Heskey unterschreibt beim 1. FC Köln
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    Offiziell! 1. FC Köln verpflichtet Reigan Heskey – das sagen Spieler und Thomas Kessler

    Die Geißböcke haben einen weiteren neuen Spieler unter Vertrag genommen. Der 1. FC Köln verpflichtet Reigan Heskey. Der Linksaußen stand bis zum Sommer bei Manchester City unter Vertrag, wechselt für eine Ausbildungsentschädigung zum FC. Das gab der Verein nun bekannt. Der Vertrag läuft bis 2031.

    Der FC hat die dritte Neuverpflichtung des Sommers eingetütet. Die Kölner haben erwartungsgemäß Reigan Heskey, Sohn der Liverpool-Legende Emile Heskey unter Vertrag genommen. Der 18-Jährige hat einen langfristigen Vertrag unterschrieben.

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    Der Name ist ein großer – der FC hat Reigan Heskey unter Vertrag genommen, Sohn der Liverpool-Legende Emile Heskey. Doch die Geißböcke verpflichten keinen Zielstürmer, vielmehr ist der 18-Jährige auf einigen Positionen in der offensiven Kette einzusetzen. Nominell ist der Engländer aber auf der linken Außenbahn zu Hause. Und dort vermittelt er einige El-Mala-Vibes. Wie der Kölner Shootingstar sucht Heskey gerne über die Außen das Eins-gegen-eins, ist dynamisch in den Dribblings und zieht von den Flügeln ins Zentrum, um abzuschließen. Heskey kommt von Manchester City an den Rhein. „Reigan hat sich in den vergangenen Jahren bei Manchester City hervorragend entwickelt und zählt mit seinen Qualitäten international zu den besten Offensivspielern seines Jahrgangs“, sagt Thomas Kessler. „Umso mehr freut es uns, dass wir ihn in den Gesprächen von unserem gemeinsamen Weg beim 1. FC Köln überzeugen konnten. René hat ihm dabei einen klaren sportlichen Plan aufgezeigt und vermittelt, warum der FC für seine weitere Entwicklung genau der richtige Schritt ist. Jetzt geht es darum, seine außergewöhnlichen Qualitäten erfolgreich in den Profifußball zu übertragen. Davon sind wir absolut überzeugt.“

    „Ich wollte unbedingt zum 1. FC Köln kommen“

    Heskey überzeugte im Juniorenbereich bei den Skyblues mit einer beeindruckenden Torgefahr. Im September 2025 gab er in der dritten Runde des EFL Cups unter Pep Guardiola sein Pflichtspieldebüt. Der Vertrag des Youngsters war ausgelaufen und nicht verlängert worden, trotz der Bemühungen von City. „Reigan bringt mit seiner körperlichen Präsenz, seinem hohen Tempo, seiner Flexibilität in der Offensive und seinem ausgeprägten Torriecher hervorragende Voraussetzungen mit. Gemeinsam mit unserem Trainerteam wollen wir ihn in den kommenden Jahren gezielt weiterentwickeln und sind überzeugt, dass er beim FC die idealen Bedingungen vorfindet, um sein großes Potenzial auf höchstem Niveau auszuschöpfen“, so Der Geschäftsführer weiter. Dem Vernehmen nach müssen die Kölner rund zwei Millionen Euro bezahlen. Allerdings als Ausbildungsentschädigung. „Ich wollte unbedingt zum 1. FC Köln kommen, um den nächsten Schritt in meiner Karriere zu machen. Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mir gezeigt, dass meine Art, Fußball zu spielen sehr gut zum Verein passt. Ich freue mich auf die Herausforderung in der Bundesliga und will die Chance nutzen, mich hier zu beweisen. Ich bin bereit“, sagt Reigan Heskey.  


    So will René Wagner das Testspiel gegen Rheinsüd angehen

    René Wagner wird weiterhin auf Said El Mala setzen wollen
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    So will René Wagner das Testspiel gegen Rheinsüd angehen

    Für die Geißböcke steht nach fünf intensiven Vorbereitungstagen am Samstag das erste Testspiel an. Eine schwere Aufgabe erwartet den 1. FC Köln eigentlich nicht: So geht René Wagner den Test gegen Rheinsüd an. Bereits um elf Uhr ist Anstoß im Südstadion.

    Ungewohnt früh ist das Testspiel im Kölner Südstadion angesetzt. Um elf Uhr treffen die Geißböcke am Samstag auf Rheinsüd Köln. Für René Wagner ist es eine erste Standortbestimmung, bei der sich die sportlichen Erkenntnisse aber in Grenzen halten werden.

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    Die ganz große Herausforderung erwartet die Spieler des 1. FC Köln am Samstagvormittag wohl eher nicht – zumindest qualitativ sollten die Kölner gegen Rheinsüd doch im Vorteil sein. „Es wird kein Duell der Qualität, aber ein Duell der Haltung sein“, sagte deswegen auch René Wagner. „Die Spiele am Anfang der Vorbereitung sind nicht gerade die einfachsten, die Gegner sind maximal motiviert. Es ist klar, dass wir die bessere Mannschaft sein werden, aber wir müssen auch die bessere Haltung haben – das ist mir wichtig.“ Wagner erwartet von seiner Mannschaft also die richtige Einstellung, Moral. „Wir haben jetzt die ganze Woche besprochen, Charakter zu zeigen, jeden Trainingstag so zu nutzen, dass wir besser werden. Und da gehört auch das Spiel dazu“, so der Trainer weiter. Auf dem Platz solle gegen den Stadtnachbarn so gearbeitet werden, wie in den vergangenen Tagen auf dem Platz.

    Zwei Innenverteidiger nicht dabei

    Dabei geht es sicherlich auch darum, sich für weitere Aufgaben zu beweisen. Zum Einsatz werden auch einige U21-Spieler kommen. Und für die geht es auch darum, sich einen Platz für das Trainingslager zu sichern. Schon in den vergangenen Tagen waren einige Nachwuchshoffnungen bei den Einheiten dabei. Nun nahm auch Malek El Mala am Training der Profis teil und wird auch am Samstag zum Einsatz kommen. „Es tut uns ganz gut, dass wir mit genug Spielern dahinfahren, damit nicht schon jeder über die Grenze gehen muss“, sagte Wagner. El Mala wird für Rav van den Berg mit dabei sein. Der Innenverteidiger hatte sich am Mittwoch bei der Einheit verletzt. Es liegt zwar keine strukturelle Verletzung vor, ausfallen wird der Niederländer dennoch vorerst. Auch Julian Pauli steht am Samstag nicht zur Verfügung. Für den Innenverteidiger reist Patrik Kristal mit. Der Youngster wurde zuletzt mit mehreren Vereinen in Verbindung gebracht. Kristal will sich offenbar verleihen lassen, um auf höherem Niveau Spielpraxis zu sammeln.

    Wagner kündigte an, dass die Spieler wohl jeweils 45 Minuten zum Einsatz kommen würden. So auch Neuzugang Luka Lochoshvili.  „Er bringt bislang alles mit, was wir uns von ihm erhofft haben“, sagte Wagner. Gideon Mensah weilt noch im WM-Sonderurlaub.


    Einigung offenbar erzielt: Reigan Heskey verstärkt den 1. FC Köln

    Reigan Heskey soll auf der Liste der Kölner stehen
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    Einigung offenbar erzielt: Reigan Heskey verstärkt den 1. FC Köln

    Die Geißböcke verstärken ihre Offensive mit einem großen Talent: Reigan Heskey wechselt zum 1. FC Köln. Der 18-Jährige stand zuletzt bei Manchester City unter Vertrag. Eine Einigung ist bereits erzielt und auch der Medizincheck soll schon absolviert sein.

    Der FC wird in Kürze offenbar den nächsten Transfer bekannt geben. Denn die Kölner haben eine Einigung mit Reigan Heskey erzielt. Der Offensivspieler wechselt zu den Geißböcken. Das berichten unter anderem Sky-Reporter Florian Plettenberg, aber auch englische Medien übereinstimmend.

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    Die Vertragssituation hat Fragen aufgeworfen. Auf der einen Seite war eine mögliche Leihe kolportiert worden, auf der anderen Seite soll der Vertrag ausgelaufen sein, ein Leihkonstrukt für den FC wohl gar nicht nötig. Und tatsächlich nehmen die Geißböcke den Offensivspieler offensichtlich fest unter Vertrag. Schon am Morgen berichteten englische Medien, dass Heskeys Vertrag definitiv ausgelaufen sei, er seinen Kontrakt bei ManCity nicht ausweiten wollte. Davon profitiert nun der FC. Die Kölner können den Spieler zwar ablösefrei unter Vertrag nehmen, müssen aber eine Gebühr an die Skyblues entrichten. Laut Sky-Reporter Florian Plettenberg liegt die „Übertrittsgebühr“ bei rund zwei Millionen Euro. Der Transfer-Experte berichtet weiter, dass Heskey einen Vertrag bis 2030 bei den Kölnern unterschrieben hat. Gleich mehrere internationale Clubs sollen die Fühler nach dem Spieler ausgestreckt haben.

    18-Jähriger vor Wechsel zum FC

    Dass der FC den Zuschlag erhalten hat, ist durchaus als Erfolg für Thomas Kessler und Tim Steidten zu werten. Bei ManCity hat man lange auf die Vertragsverlängerung gezählt. Von dem Offensivspieler erhoffen sich die Kölner eine ähnliche Entwicklung wie bei Jahmai Simpson-Pusey. Der Innenverteidiger war ebenfalls von ManCity zu den Kölnern gekommen. Allerdings als Leihspieler und nach einer eher unglücklichen Halbserie bei Celtic Glasgow. Heskey ähnelt von seiner Spielweise Said El Mala. Der Offensivspieler kommt über den linken Flügel, lebt von seinem Tempo, sucht immer wieder das Eins-gegen-eins und den Weg vom linken Flügel ins Zentrum. Dort überzeugt er mit einem Torriecher und seinem Abschluss. Heskey gilt in England als großes Talent – technisch versiert und unheimlich physisch. Der Vater des Youngsters ist Liverpool-Legende Emile Heskey, der für die Nationalmannschaft auflief – unter anderem zwei Mal gegen Deutschland, so bei der WM 2010 in Südafrika.

    Wie Sky berichtet soll die offizielle Verkündung „in Kürze“ erfolgen.