Beşiktaş Istanbul bestätigt Transfer von Salih Özcan – ohne Unterschrift

Salih Özcan bei der WM
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Beşiktaş Istanbul bestätigt Transfer von Salih Özcan – ohne Unterschrift

Zwar ist der Vertrag noch nicht unterschrieben, doch der neue Verein lässt keinen Zweifel mehr zu über den Ex-Spieler des 1. FC Köln: Salih Özcan wechselt zu Beşiktaş Istanbul. Das gab der Verein am Mittwoch bekannt. Der Mittelfeldspieler spielte bis zum Sommer beim BVB und war zuletzt vereinslos.

Knapp zwei Wochen nach dem Aus bei der Weltmeisterschaft in der USA, in Mexiko und Kanada hat Salih Özcan einen neuen Verein gefunden. Wie bereits vor Wochen von come-on-fc.com berichtet schließt sich der Mittelfeldspieler Beşiktaş Istanbul an. Das bestätigte der Verein am Mittwoch. Özcan reist noch am Abend in Istanbul an, um den Vertrag zu unterschreiben.

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Während die deutschen Clubs aus ihren Transfer-Neuigkeiten eher ein Geheimnis machen, geht Beşiktaş Istanbul einen überraschend offensiven Weg. Der türkische Traditionsverein hat die Verpflichtung von Salih Özcan schon publik gemacht, da ist der Vertrag noch gar nicht unterschrieben. Nach übereinstimmenden türkischen Medien hat der Verein bereits über den Wechsel des Spielers informiert. „Nationalspieler Salih Özcan, der derzeit vereinslos ist und mit dem wir eine grundsätzliche Einigung erzielt haben, wird heute Abend in Istanbul eintreffen, um sich medizinischen Untersuchungen zu unterziehen und den Transfer abzuschließen“, heißt es in der veröffentlichten Erklärung des Vereins. Zudem gibt der Club bekannt, wann Özcan in Istanbul landen wird. Özcan soll dem Vernehmen nach bei Beşiktaş einen Dreijahresvertrag unterzeichnen und pro Saison 2,5 Millionen Euro Gehalt verdienen. 

Transfergerüchte damit vom Tisch

Damit ist das anhaltende Transfergerücht um das Kölner Eigengewächs endgültig vom Tisch. Erste Wahl soll der Mittelfeldspieler in den Überlegungen von Thomas Kessler und Co. ohnehin nicht gewesen sein. Vor einigen Wochen hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ von Gesprächen zwischen Spielerseite und Club berichtet. Wie konkret diese verlaufen sind und ob es eher um ein Abklopfen ging, ist nicht bekannt. Mit Beşiktaş wurde der U21-Europameister (mit Deutschland) immer wieder in Verbindung gebracht. Schon im vergangenen Winter gab es konkretere Bemühungen und Gespräche. Damals scheiterte der Deal aber wohl an dem Ablöse-Wunsch des BVB. Auch über die Gehaltsvorstellungen von Özcan wurde spekuliert. Allerdings wies der Spieler diese Gerüchte in einem emotionalen Instagram-Post von sich. Neben Beşiktaş wurden auch weitere türkische Vereine, unter anderem Galatasaray als Interessenten genannt. Nun wird es ganz offensichtlich die Lösung mit dem Traditionsclub geben.

Özcan durchlief seit 2007 zahlreiche Stationen beim 1. FC Köln. 2019 wurde der heute 28-Jährige an Holstein Kiel verliehen. Anschließend gelang dem Mittelfeldspieler der Durchbruch beim FC. 2022 rief Borussia Dortmund mit der Champions League. Nach einer weiteren Leihe in Wolfsburg wurde der Vertrag beim BVB zuletzt nicht mehr verlängert. Nun heißt der neue Club offenbar Beşiktaş Istanbul.


Kaminski auf Rang zwei – Das sind die teuersten Abgänge der Vereinsgeschichte

Anthony Modeste und Jakub Kaminski
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Kaminski auf Rang zwei – Das sind die teuersten Abgänge der Vereinsgeschichte

Jakub Kaminski verlässt den 1. FC Köln — und hinterlässt nicht nur eine Lücke im Kader, sondern auch einen Rekord in den Vereinsbüchern. Der Pole ist der zweitteuerste Abgang der Kölner Vereinsgeschichte. Und das nach nur einer Saison für den 1. FC Köln: Das sind die teuersten Abgänge der FC-Geschichte.

Seit Dienstagabend steht es fest. Jakub Kaminski verlässt die Geißböcke und schließt sich Lissabon an. Gleichzeitig avanciert der Spieler zum zweitteuersten Abgang der Vereinsgeschichte.

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In der Pressemitteilung zum Abgang von Jakub Kaminski gab sich Thomas Kessler durchaus zufrieden mit dem Transfer. „Jakub hat in der vergangenen Saison bei uns auf ganzer Linie überzeugt – sowohl sportlich als auch menschlich. Wir sind stolz darauf, dass wir ihm ein Umfeld bieten konnten, in dem er sein Potenzial wieder konstant abrufen konnte“, wurde der Geschäftsführer zitiert. „Gleichzeitig wecken solch gute Leistungen auf dem Markt natürlich Begehrlichkeiten, weshalb wir immer mit einem Abgang von Jakub rechnen mussten. Wir danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz in der vergangenen Saison und wünschen ihm für seine Zukunft sportlich und privat das Beste.“ Vermutlich wird die Gefühlswelt des Ex-Keepers der Geißböcke dann doch deutlich diffuser gewesen sein. Kessler hat mit der Verpflichtung von „Kuba“ ganze Arbeit geleistet. Die Kaufoption von 5,5 Millionen Euro hat sich nach wenigen Wochen vollends gelobt. Der Geschäftsführer wird beim Ziehen der Kaufoption wohl geahnt haben, dass er gleichzeitig das nötige Kleingeld für den Kaderausbau eingestrichen hat.

Poldi gleich zwei Mal in der Top-Ten

Köln hatte am Ende keine Handhabe, was die Zukunft des Spielers angeht. Hat nun aber die Handhabe, an der Zukunft des Kaders zu feilen. Wie hoch die Ablösesumme am Ende ausgefallen ist, ist nicht ganz klär. Sie liegt bei 17 Millionen Euro, plus hoher Weiterverkaufsgebühr. Und damit haben die Kölner innerhalb von einer Saison den zweitteuersten Abgang der Vereinsgeschichte aufgebaut. Nur selten hat ein Spieler der Geißböcke eine ähnliche wirtschaftliche Entwicklung erfahren. In der jüngeren Vergangenheit wohl nur Said El Mala. Kaminski hat etwas von „zero to hero“. Als Abgang teurer war bekanntlich nur Anthony Modeste, der in der Saison 18/19 für unglaubliche 29 Millionen Euro ins chinesische Tianhai wechselte. Damals lag der Marktwert des Franzosen bei 16 Millionen Euro. Wenn man so will die größte Diskrepanz zwischen Wert und Preis. Und dann folgt eben Kaminski. Bemerkenswert: Kuba ist in der Top-Vier-Abgänge der einzige Spieler, der nicht als Mittelstürmer geführt wurde. Denn Platz drei teilen sich Lukas Podolski und Jhon Cordoba mit jeweils 15 Millionen Euro.

Podolski taucht in der Top-Ten dann noch einmal auf Rang sieben mit zehn Millionen Euro auf. Vor 20 Jahren ging es an die Säbener Straße. Die 15 Millionen gab es damals von den Gunners. Auf Platz fünf schafft es mit Sebastiaan Bornauw sogar ein Innenverteidiger, der für 14 Millionen Euro an Wolfsburg verkauft wurde. Ebenfalls zum VfL, allerdings für „nur“ 13 Millionen Euro, ging es für Yannik Gerhardt. Auf Platz acht landet ein Abgang der vergangenen Spielzeit. Damion Downs brachten den Kölnern immerhin acht Millionen ein und damit nur minimal mehr, als Thomas Häßler – selbst wenn das Geld oder Teile davon dem Volksmund nach ja verschwunden ist. Auch WM-Teilnehmer Ismail Jacobs gehört in die Liste der besten Zehn. Der Nationalspieler des Senegal wechselte für knapp sieben Millionen Euro zur AS Monaco. Für Kessler ist der Kaminski-Transfer zumindest schon jetzt ein großer Erfolg der jungen Karriere als Geschäftsführer. Sollte Said El Mala den Verein verlassen, wird sich die Tabelle auf allen Plätzen noch einmal verschieben.

Die teuersten Abgänge der Vereinsgeschichte

AnthonyModeste18/19Tianhai29 Mio
JakubKaminski26/27Benfica17 Mio
LukasPodolski12/13Arsenal15 Mio
JhonCordoba20/21Hertha15 Mio
SebastiaanBornauw21/22VfL Wolfsburg14 Mio
YannickGerhardt16/17VfL Wolfsburg13 Mio
LukasPodolski06/07Bayern10 Mio
DamionDowns25/26Southampton8 Mio
ThomasHäßler90/91Juventus7,8 Mio
IsmailJacobs21/22Monaco7,3 Mio
* transfermarkt.de

Was ein Verbleib von Said El Mala für den 1. FC Köln und Spieler bedeuten würde

Said El Mala vom 1. FC Köln
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Was ein Verbleib von Said El Mala für den 1. FC Köln und Spieler bedeuten würde

Nach zahlreichen Gerüchten deutet sich eine andere Lösung an. Said El Mala bleibt wohl beim 1. FC Köln. Das setzt hinter die Spekulationen ein Ausrufezeichen und bietet Platz für ganz viele Fragezeichen.

Monatelang war ein Abschied von Said El Mala das bestimmende Transferthema in Köln. Beim FC plant man nach Informationen von come-on-fc.com fest mit dem Verbleib, von einer „finalen Entscheidung“ wird man am Geißbockheim aber noch nicht sprechen. Dennoch deutet aktuell viel daraufhin, dass der Youngster weiterhin für den FC aufläuft. So verpassen die FC-Bosse vielleicht einen Ablöse von rund 50 Millionen, behalten aber ihr größtes Zukunftsversprechen in den eigenen Reihen.

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Als FC-Vizepräsident Ulf Sobek vor einigen Wochen auf den damals wahrscheinlichen Verkauf von Said El Mala angesprochen wurde, da äußerte der Sportwissenschaftler seine Bedenken. „Wenn man so einen Transfer realisiert, hätte man mehr Geld zur Verfügung, müsste aber die Torquote verbindlich einkaufen“, sagte Sobek. Heißt: Würde der FC El Mala ziehen lassen, bräuchten die Kölner auch einen adäquaten Ersatz, der ähnlich gut einschlagen, performen würde – und das im Idealfall unter Garantie. Dieser Idealfall tritt im Fußball höchst selten auf. Der Sport lässt sich nun mal nicht vorhersagen. Das Ergebnis nicht, genauso wenig wie die Entwicklung von Spielern. Kölns Ex-Geschäftsführer Christian Keller wurde dementsprechend in seiner Kölner Zeit nicht müde zu betonen, dass es dann aber darum ginge, Wahrscheinlichkeiten, dass ein Fall eintreten könne, zu erhöhen. Und die Wahrscheinlichkeit einen genau so guten Spieler wie Said El Mala auflaufen zu lassen, erscheint logischerweise mit einem ganz besonderen Spieler am höchsten: Mit Said El Mala.

Gibt El Mala bald sein Länderspiel-Debüt?

Und tatsächlich deutet sich gerade der Verbleib des Offensivspielers in Köln an. Der Verein plant nach Informationen von come-on-fc.com mit El Mala für die kommende Saison. Allerdings ist damit ein Abschied in diesem Sommer noch nicht gänzlich vom Tisch. Sollte es einen Interessenten geben, der die gewünschten 50 Millionen Euro auf den Tisch legen, dann würden die Kölner ganz sicher das Gespräch mit Spieler und Bieter suchen. Doch das ist aktuell kein Thema. Wie die „Sport Bild“ am Mittwoch berichtet, sollen die El Malas einen Wechsel nach England Ende Juni bereits ausgeschlossen haben (Es sei denn, es kommt ein absoluter Spitzenclub). Noch in der vergangenen Woche hatte „Sky“ berichtet, die Familie hätte ihren Wechselwunsch für den 19-Jährigen erneuert, noch einmal hinterlegt. Ob aufgrund der wenigen Interessenten, einer gewissen Planungssicherheit oder den hereinflatterten 17 Millionen für Jakub Kaminski, der FC scheint sich mit dem Verbleib bestens arrangiert zu haben. Und die Fans dürften sich freuen, Said El Mala auch in der kommenden Spielzeit im Adidas-Trikot auflaufen zu sehen. Dem Kölner Merch wird eine weitere El-Mala-Saison nicht schaden.

Ungeachtet dem wirtschaftlichen Aspekt birgt diese Entscheidung aber auch sportliche Seiten. El Mala wird nun ein zentraler Spieler in den Planungen von René Wagner sein. Das Bank-Thema wird wohl gerade zum Saisonbeginn nicht aufploppen und frühestens beim Ausbleiben von Leistung zu einem werden. El Mala wird eine zentrale Rolle einnehmen. Wo der Trainer den 19-Jährigen auf dem Platz sieht, wird wohl die Vorbereitung zeigen. Auf der Position des Linksaußen überzeugte der Offensivspieler allerdings meist, seine Fähigkeiten kommen auf jeden Position wohl am besten zur Geltung. Nach dem Aus von Bundestrainer Julian Nagelsmann wird in der Nationalmannschaft ein Umbruch lautstark gefordert. Unter anderem auch von dem möglichen neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. Und der hat El Mala bereits auf seiner Liste. Der Kölner Shootingstar wird mit großer Sicherheit dem Kader im September angehören, dürfte sein A-Länderspiel-Debüt für die DFB-Auswahl geben. Der Marktwert würde umgehend weiter anwachsen, El Mala sein Preisschild damit sicher in die Höhe treiben.

Hohe Erwartungshaltung

Gleichzeitig wächst aber auch die Erwartungshaltung an den FC-Spieler. 13 Tore und fünf Assists sind eine mehr als beeindruckende Leistung für einen 19-Jährigen in seiner Premieren-Saison im deutschen Oberhaus. El Mala war ein Teil der Kölner Lebensversicherung und wird das in der Wahrnehmung der Fans auch bleiben. Die Erwartung zahlreicher Anhänger dürfte also schon Richtung Nationalmannschaft, Leistungsträger und damit einhergehend eben auch Marktwertsteigerung gehen. Ein enormer Druck, der auf dem Spieler lastet. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass dieser genauso auch bei einem Weggang auf dem Youngster gelegen hätte. Und dennoch wird die zweite Saison in der Bundesliga eine andere sein. Der Kölner Shootingstar ist nicht länger die Unbekannte, die Spieler wissen, wie er agiert, auch Trainer reagieren auf den Youngster. Dass El Mala mit Drucksituationen umgehen kann, hat er zudem mehrfach bewiesen. Ob er die Hoffnung auf die Torquote erfüllt, wird sich dann erst zeigen müssen.


Offiziell: Jakub Kaminski unterschreibt bei Benfica Lissabon – Das sagen Spieler und Thomas Kessler

Jakub Kaminski ist für den FC in jeglicher Hinsicht ein Gewinn
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Offiziell: Jakub Kaminski unterschreibt bei Benfica Lissabon – Das sagen Spieler und Thomas Kessler

Nun ist es offiziell: Jakub Kaminski wechselt zu Benfica Lissabon. Der 24-Jährige erhält bei den Portugiesen einen Fünfjahresvertrag. Damit endet ein kurzes, aber sportlich starkes Intermezzo beim 1. FC Köln: Das sagen Jakub Kaminski und Thomas Kessler.

Nach nur einer Saison und zwei Monate nach der festen Verpflichtung zieht Jakub Kaminski nun weiter. Der Pole wechselt wie berichtet zu Benfica Lissabon. Die Clubs haben den Wechsel nun auch offiziell bestätigt.

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Kaminski war im vergangenen Sommer vom VfL Wolfsburg auf Leihbasis zu den Geißböcken gewechselt. Der Transfer war von einer gehörigen Portion Skepsis begleitet, denn bei den Niedersachsen zündete der Pole nicht wie erhofft. Das änderte sich unter Lukas Kwasniok. Kaminski avancierte zum „besten Spieler des Kaders“ und hatte mit seinen Scorerpunkten maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt. „Jakub hat in der vergangenen Saison bei uns auf ganzer Linie überzeugt – sowohl sportlich als auch menschlich. Wir sind stolz darauf, dass wir ihm ein Umfeld bieten konnten, in dem er sein Potenzial wieder konstant abrufen konnte“, so Thomas Kessler. „Gleichzeitig wecken solch gute Leistungen auf dem Markt natürlich Begehrlichkeiten, weshalb wir immer mit einem Abgang von Jakub rechnen mussten. Wir danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz in der vergangenen Saison und wünschen ihm für seine Zukunft sportlich und privat das Beste.“

„Der Wechsel ist deshalb schwer“

Nun folgt also der Wechsel nach Lissabon. In Portugal wird der 24-Jährige auch im europäischen Wettbewerb spielen. Und das schon zeitnah. In zwei Wochen stehen die Playoff-Spiele gegen St. Gallen auf dem Plan. Kaminski blühte bei den Geißböcken sichtbar auf. „Ich habe mich beim FC, in der Mannschaft und der Stadt Köln vom ersten Tag an unheimlich wohl gefühlt. In diesem Umfeld konnte ich vergangene Saison mein Potenzial abrufen und werde dem FC dafür immer dankbar sein“, sagt Kaminski. „Der Wechsel ist deshalb schwer, er bietet mir sportlich aber die Chance auf den nächsten Schritt bei einem großen Club, der international spielt. Diese Möglichkeit möchte ich gerne wahrnehmen.“

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Gespräche laufen! So realistisch ist eine Verpflichtung von Edson Álvarez für den 1. FC Köln

Edson Álvarez soll auf der Liste der Kölner stehen
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Gespräche laufen! So realistisch ist eine Verpflichtung von Edson Álvarez für den 1. FC Köln

Es wäre ein großer Transfer, einer, der überrascht. Aber eben auch einer, der nicht unmöglich, wenn auch nicht sonderlich wahrscheinlich erscheint. Der FC buhlt um Edson Álvarez: So realistisch ist ein Transfer zum 1. FC Köln wirklich.

Die Kölner befinden sich in Gesprächen mit West Ham um Edson Álvarez. Der FC würde den Spieler gerne verpflichten. In der Theorie scheint das möglich. Denn alle drei Parteien wäre mit einem Wechsel einverstanden. Nur sind die Konditionen eben noch nicht geklärt – und die haben es in sich.

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Der Schmerz sei unheimlich groß gewesen, erklärte Edson Álvarez kurz nach dem Aus bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land. Il Tri hat bei dem Turnier mit dem Achtelfinale gegen England viel erreicht und sich ganz offensichtlich so viel mehr vorgenommen. Nun sind ein paar Tage Regeneration angesagt, bevor es dann in den Liga-Alltag zurückgeht. Bei Álvarez steht allerdings nicht fest, wie dieser Liga-Alltag aussieht. Bis zum Sommer war der defensive Mittelfeldspieler an Fenerbahce Istanbul ausgeliehen. Der türkische Vizemeister hätte den Spieler für 19 Millionen Euro fest verpflichten können. Doch der Traditionsclub zog die Kaufoption nicht. Álvarez ist also offiziell seit dem 1. Juli wieder Spieler von West Ham United. Bei dem Londoner Club hat der Mexikaner noch Vertrag bis 2028. Ob Álvarez aber für die Hammers nochmal auflaufen wird, ist offen. Und das hat Gründe. Denn vollends glücklich wurde der Abwehrspieler in London nicht. 2023 folgte der heute 28-Jährige dem Anruf von Tim Steidten nach England. Damals war ein Deal Richtung Dortmund knapp gescheitert.

Gespräche werden geführt

West Ham bezahlte mehr als 40 Millionen Euro für den Mexikaner. Àlvarez entwickelte sich schnell zum Stammspieler und forcierte im vergangenen Sommer dann doch den Wechsel in die Türkei. Der Spieler erklärte, er habe die Entscheidung getroffen, um seine Karriere voranzutreiben. Es sei nicht einfach gewesen, so Álvarez, aber seine Familie habe ihn bei dieser schweren Entscheidung unterstützt. Nur trieb der Wechsel die Karriere eben voran. Im Gegenteil. Von Verletzungen geplagt, spielte der Mittelfeldspieler nie so richtig eine große Rolle – zwischenzeitlich schien sogar die WM in Gefahr. Und offensichtlich war man beim Vizemeister nicht davon überzeugt, dass sich der Mexikaner komplett erholen würde – zumindest wollte der Traditionsclub keine 19 Millionen Euro bezahlen. Bei West Ham ist die aktuelle Situation wiederum kompliziert. Die Hammers sind gerade abgestiegen und haben mit Mateus Fernandes ihren Top-Mittelfeldspieler an Tottenham Hotspur abgegeben. Problematisch: Tomas Soucek, der zweite zentrale Mittelfeldspieler hat sich bei der WM verletzt.

Gehaltsvorstellung als Knackpunkt?

West Ham zählt nach dem Abstieg auf routinierte Spieler, die als Leader vorangehen – eben Typen wie Álvarez. Doch von Spieler- und Vereinsseite scheint es Bedenken über eine weitere Zusammenarbeit zu geben. Der Mexikaner soll sich den Vernehmen nach eine Veränderung wünschen, West Ham steht einem Abschied auch offen gegenüber. Und genau diese Gemengelage will der FC offenbar nutzen. Nach Informationen von come-on-fc.com befinden sich die Kölner tatsächlich mit West Ham und dem Spieler in Gesprächen, loten die Chancen aus. Entgegen englischer Medienberichte ist eine Leihe durchaus ein realistisches Szenario. Auch, wenn West Ham lieber verkaufen würde. Dass aber der FC das Rennen macht, ist noch lange nicht gesagt. Der größte Knackpunkt dürfte das Gehalt sein. Bei West Ham verdient der Spieler mehr als fünf Millionen Euro im Jahr und damit deutlich mehr als die Topverdiener in Köln (etwa das doppelte). Álvarez müsste schon auf eine Ecke seines Lohns verzichten. Ob er das tut, um seine Karriere erneut anzukurbeln, ist eher unwahrscheinlich.

Denn auch andere Clubs sind interessiert. Möglicherweise wird der Trumpf Tim Steidten eine entscheidende Rolle spielen. Der 47-Jährige lotste den Spieler wie berichtet schon einmal zu einem seiner Vereine. Ein zweites Mal wäre eine große Überraschung, aber eine, die sich für den FC lohnen würde. Und damit ist auch klar, dass die Kölner durchaus das Ziel verfolge, große Namen an den Rhein zu lotsen – zumindest dann, wenn sich die Chance ergibt.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Die nächste Baustelle geschlossen: Gideon Mensah steht wohl vor Wechsel zum 1. FC Köln

Gideon Mensah soll sich mit den Geißböcken weitestgehend einig sein
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Die nächste Baustelle geschlossen: Gideon Mensah steht wohl vor Wechsel zum 1. FC Köln

Pünktlich zum Trainingsauftakt am kommenden Montag könnte es weitere Neuverpflichtungen bei den Geißböcken geben. Der Kader soll sich nun weiter füllen beim 1. FC Köln: Gideon Mensah steht unmittelbar vor der Unterschrift beim FC. Mit diesem Transfer würde eine weitere Baustelle geschlossen werden.

In der aktuellen Podcast-Folge des 1. FC Köln gibt Philipp Türoff Einblicke in die Transfergeschäfte des Sommer. Ein Thema sind auch mögliche Neuzugänge und die unterschiedlichen Optionen. Und genau dort könnte es nun einen ablösefreien Transfer für die Kölner geben. Denn die Verpflichtung von Gideon Mensah steht nach Informationen von come-on-fc.com bevor. Könnte noch diese Woche vollzogen werden.

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Die Sorge, René Wagner könnte den Trainingsauftakt in den kommenden Wochen mit einem erschreckend dünnen Kader angehen, könnte sich zumindest in Teilen nach und nach zerschlagen. Denn der FC wird in den kommenden Tagen Gideon Mensah unter Vertrag nehmen. Der Linksverteidiger ist in der vergangenen Woche mit Ghana bei der Weltmeisterschaft ausgeschieden, unterlag Kolumbien in einem spannenden Spiel. Nun gilt die Konzentration seiner Zukunft. Die ist bislang nicht vollends geklärt. Der Vertrag ist bei AJ Auxerre ausgelaufen, der Spieler sucht nach einer neuen Herausforderung und diese offensichtlich in der Bundesliga. Denn es gibt gleich zwei Vereine, die den Spieler nach Deutschland holen wollen. Der FC Schalke 04 und eben der FC. Und die Kölner sollen nicht nur gute Karten haben, sondern sich nach Informationen von come-on-fc.com auch in finalen Gesprächen befinden. Demnach sind nur noch wenige Details zu klären, bevor voraussichtlich bis zum Ende der Woche die finale Unterschrift bei den Geißböcken erfolgt. (Der „Express“ berichtete zuerst).

Mensah ist ablösefrei

Mensah ist für die Kölner dabei zum Nulltarif zu haben. Der Spieler ist aktuell eben vereinslos. Für die Kölner schließt Mensah eine weitere große Baustelle. Denn im Kader befand sich nach dem Abgang von Kristoffer Lund kein nomineller Linksverteidiger mehr. Dementsprechend soll die Suche nach dem Transfer des Nationalspieler Ghanas auch noch nicht abgeschlossen sein. Die Kölner werden dann noch nach einem Backup für den WM-Teilnehmer suchen. Gut möglich, dass es sich dabei um einen jungen Spieler mit großem Entwicklungspotenzial handelt. Durch den erwartenden Abgang von Jakub Kaminski wird dem FC wieder ein wenig mehr Geld für Transfers zur Verfügung stehen. Allerdings nicht die kompletten kolportierten knapp 20 Millionen. Mit Luka Lochoshvili haben die Kölner bereits die letzte freie Stelle der Innenverteidigung besetzt, nun also könnte ein weiterer Teil der letzten Kette gefunden sein. Neben den beiden Abwehrspielern suchen die Kölner auch weiterhin mindestens nach einem Sechser, einem Stürmer sowie einem Flügelspieler.


Die zwei Seiten des Abgangs von Jakub Kaminski: Sportlich ein herber Verlust, doch der wirtschaftliche Erfolg überwiegt

Jakub Kaminski ist noch Spieler des 1. FC Köln. Aber es gibt wohl Interessenten
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Die zwei Seiten des Abgangs von Jakub Kaminski: Sportlich ein herber Verlust, doch der wirtschaftliche Erfolg überwiegt

Seine Ankunft war von Skepsis begleitet, sein Abgang von einem sportlichen Verlust. Jakub Kaminski wird für die Kölner nicht leicht zu ersetzen sein, doch es überwiegen der wirtschaftliche Erfolg sowie wichtige Erkenntnisse über den Kölner Weg. Jakub Kaminskis Abschied vom 1. FC Köln hat zwei Seiten.

Seine letzten Auftritte für den VfL Wolfsburg haben nicht die ganz großen Hoffnungen bei den FC-Fans geweckt. Schon bald kristallisierte sich Jakub Kaminski als der Königstransfer des vergangenen Sommers heraus. Der Spieler ist nicht ersetzbar, der Transfererlös ein mehr als nötiges Mittel bei der Kaderplanung.

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Am Montag ging es dann ganz schnell. Jakub Kaminski landete am frühen Nachmittag in Lissabon, machte sich dann auf den Weg zum Medizincheck, um anschließend den Kontrakt bei den Adlern zu unterschreiben. Der Pole wird künftig für Benfica auflaufen, schon in zwei Wochen steht das Duell in der Europa-League-Qualifikation gegen St. Gallen an. Es winkt eine Saison im europäischen Wettbewerb beim Tabellendritten der vergangenen Saison. Beim FC will man sich auf die Suche nach einer Alternative machen. Rein nominell steht Said El Mala für die Linksaußen-Position zur Verfügung. Der 19-Jährige soll zwar Stand jetzt in Köln bleiben, ist aber ein ganz anderer Spieler als Kaminski. Sollten die Kölner also tatsächlich einen adäquaten Ersatz für den Polen suchen, wird es ein Spieler mit einem anderen Profil. Der sportliche Verlust ist bei den Kölnern groß. Nicht umsonst wurde Kaminski von Lukas Kwasniok in der Spielzeit mehrfach als „bester Spieler des Kaders“ geadelt. Das Vertrauen zahlte der 24-Jährige nicht nur mit sieben Toren und fünf Assists zurück.

Wirtschaftlicher Erfolg

Kaminski war in zahlreichen Kategorien der Topspieler der Geißböcke, auf dem Platz im Grunde überall zu finden, überall einsetzbar. Dazu auch in der Mannschaft ein wichtiger Faktor. Eine Saison lang hat der Spieler beim FC für Euphorie gesorgt, war Teil der Lebensversicherung. Einen direkten Eins-zu-eins-Ersatz werden die Kölner wohl nicht so leicht bis gar nicht finden können. Der Verlust des Spielers schmerzt und fühlt sich möglicherweise nach einer Transfer-„Niederlage“ an. Doch auf der anderen Seite stehen dann da die annähernd 20 Millionen Euro, (wie berichtet liegt die Ablöse aufgrund des Wechsels zu einem Europa-League-Teilnehmer ein wenig niedriger). Und in diesen stecken gleich mehrere Wahrheiten. 5,5 Millionen hat der FC gerade erst als feste Ablöse an den VfL Wolfsburg überwiesen. Das vor gut zwei Monaten, nun geben die Geißböcke den Spieler für ein Vielfaches ab. Thomas Kessler hat ein goldenes Händchen bewiesen und einen Weg vorgegeben, den man beim FC auch in Zukunft nur zu gerne weiter folgen würde. Junge Spieler für wenig Geld verpflichten, sie entwickeln und wirtschaftlich gewinnbringend abgeben.

Thomas Kessler hat einen anderen Spielraum

Kaminski ist und bleibt für den FC eine absolute Erfolgsgeschichte – wirtschaftlich. Zum einen weil er nach Anthony Modeste der zweitteuerste Transfer-Abgang der Vereinsgeschichte ist, zum anderen weil er eine der größten wirtschaftlichen Entwicklungen innerhalb eines Jahres durchgemacht hat. Auch, wenn der Abgang sportlich nicht zu in voller Gänze zu kompensieren ist, wird der wirtschaftliche Nutzen überwiegen. Denn so wird der FC einen Großteil des Erlöses in den neuen Kader stecken können. Selbst wenn, die Kölner – so wie es Philipp Türoff und Co. immer wieder betonten – auch ohne jene Verkäufe handlungsfähig sind, so sind sie mit diesen Kaminski-Millionen definitiv handlungsfähiger. Kessler hat nun einen anderen Spielraum, der den Klassenerhalt am Ende des Tages oder der Saison wahrscheinlicher machen kann. Gleichzeitig sind die Millionen ein Beleg für die gute Arbeit des Sportgeschäftsführers, der sich offenbar mehr traut als sein Vorgänger, vielleicht mehr trauen darf oder kann.

Der Weg ist nun ein anderer. Ein riskanter, aber ganz sicher auch ein nachhaltiger. Auch in diesem Sommer wird nicht jeder Transfer sitzen. Doch, wenn Kessler und sein Team erneut auf die ein oder andere richtige Karte setzen, dann wird es auch im kommenden Sommer wieder frisches Geld bei weiteren Abgängen geben. Möglicherweise ist das der richtige Weg. Kaminski ist weg, das Geld ist da, nun wird an den weiteren Baustellen gearbeitet.


Der 1. FC Köln soll an Edson Álvarez interessiert sein und setzt auf die Verbindung zu Tim Steidten

Edson Álvarez soll auf der Liste der Kölner stehen
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Der 1. FC Köln soll an Edson Álvarez interessiert sein und setzt auf die Verbindung zu Tim Steidten

Nehmen die Kölner einen WM-Star unter Vertrag? Nachdem schon Gideon Mensah von Ghana gehandelt wurde, taucht nun ein ganz anderer Name im Zusammenhang mit den Geißböcken auf – und der ist durchaus bekannt. Der 1. FC Köln soll an Edson Álvarez interessiert sein. Für den Mexikaner platzte gerade erst der WM-Traum.

Arbeiten die Geißböcke an einem Überraschungs-Transfer? Wenn es nach dem Transfer-Experten Florian Plettenberg geht, offenbar schon. Demnach sind die Kölner an einer Verpflichtung von Edson Álvarez interessiert. Und Tim Steidten könnte eine zentrale Rolle einnehmen.

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Die Enttäuschung war groß, als Alireza Faghani die Begegnung gegen England dann doch endlich abpfiff. Trotz Überzahl und Defensiv-Beton der Three Lions gelang der erhoffte Ausgleich nicht mehr. Mexiko scheiterte im Achtelfinale der WM und ist damit nach Kanada der zweite Gastgeber, der beim Endturnier die Segel streichen musste. Einer der Stützen der El Tri war auch bei diesem Turnier einmal mehr Edson Álvarez. Der Kapitän der mexikanischen Nationalmannschaft absolvierte bei dem Endturnier seine Länderspiele 100 bis 103, saß nur gegen Ecuador auf der Bank und kam gegen England zum zweiten Abschnitt. Nun also soll der nominelle defensive Mittelfeldspieler auf der Liste der Geißböcke gelandet sein. Das berichtet zumindest Plettenberg. Demnach „beschäftigen sich“ die Geißböcke mit dem Transfer des Mexikaners. Álvarez spielte in der vergangenen Saison für Fenerbahce Istanbul, war aber von West Ham ausgeliehen. Bei den Hammers hat der defensive Mittelfeldspieler noch Vertrag bis zum Sommer 2028. Und das macht den Deal kompliziert.

Kann der FC das Gehalt stemmen?

Zwar will der Londoner Club den Mexikaner gerne loswerden, allerdings liegt der geschätzte Marktwert bei 15 Millionen Euro. West Ham bezahlte 2023 sogar rund 38 Millionen für den Spieler, der damals bei Ajax Amsterdam unter Vertrag stand. Der Transfer sei „schwierig zu realisieren“, schreibt Plettenberg auf Instagram weiter. Doch die FC-Bosse würden an einer Lösung arbeiten. Álvarez sei grundsätzlich für einen sofortigen Wechsel zum FC offen, heißt es weiter. Schwierig wohl auch, weil das Gehalt des Spielers deutlich über dem Gefüge der Geißböcke liegen dürfte. Dem Vernehmen nach verdient der Mittelfeldmann rund sechs Millionen Euro. Selbst wenn eine Leihe in Frage kommen würde, müsste es in der Gehaltsstruktur eine Annäherung geben. In Köln sollen die absoluten Top-Verdiener dem Vernehmen nach nicht über 2,5, maximal drei Millionen Euro kommen. Ein entscheidender Faktor könnte Tim Steidten für die Geißböcke spielen. Denn der holte den Mexikaner schon einmal zu einem seiner Clubs. 2023 stand der Spieler vor einem Wechsel nach Dortmund.

Eigentlich war bereits viel in trockenen Tüchern. Der Deal stand unmittelbar bevor. Álvarez berichtete später, dass eigentlich alles geklärt gewesen sei. Dortmund habe ihm bereits ein Haus besorgt, eine Schule für die Kinder. Doch der Deal platzte. Dem Vernehmen nach auch an der hohen Ablöse. Ajax soll mehr als 40 Millionen verlangt haben, der BVB wollte nur 35 Millionen zahlen. Und dann kam Steidten. „Es war lustig, denn er rief mich an und sagte: ‚Hör zu. Ich will dich für mein neues Projekt. Du bist meine erste Wahl. Ich weiß, was du unserer Mannschaft geben kannst.‘ Er gab mir Vertrauen und die Möglichkeit. Dann habe ich ihm gesagt: ‚Tim, wenn du mich wirklich willst, dann komme ich. Dann will ich für West Ham in der Premier League spielen’“, erklärte Álvarez später. Steidten wiederum sprach davon, dass er sehr froh gewesen sei, dass der BVB zu langsam agierte und „ich die Chance hatte, ihn zu holen“.

West Ham benötigt nach dem Abstieg Geld

Tatsächlich wäre eine Verpflichtung des Spielers wohl aktuell der Königstransfer. Zwar war das vergangene Jahr kein einfaches für den 28-Jährigen, dennoch dürfte der erfahrene Defensivspieler den Kader der Geißböcke ordentlich aufwerten. West Ham ist gerade in die Championship abgestiegen und braucht Geld für den Wiederaufstieg. Allerdings bricht bekanntlich auch auf der Insel nach einem Abstieg der Umsatz empfindlich ein. Heißt: West Ham muss auf der einen Seite sparen, braucht auf der anderen Seite Geld für einen schlagfertigen Kader. Daher ist eine Leihe wohl auch keine Option. Die Kölner suchen nach dem Abgang von Eric Martel einen zentralen Mittelfeldspieler, der seine Stärken in der Defensivarbeit hat. Das würde Álvarez sicher erfüllen. Der Spieler ist 1,90 Meter groß, robust im Zweikampf und sicher im Passspiel. Er sammelte zudem Erfahrung in der Königsklasse. Zudem kann der Mexikaner verschiedene Aufgaben in der Defensive übernehmen, spielte zuletzt auch gerne Mal Innenverteidiger.

Möglicherweise lässt Kaderplaner Tim Steidten noch einmal seine Kontakte spielen – die zu West Ham, aber ganz sicher auch die zum mexikanischen Nationalspieler.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Verwirrung um Ablösesumme um Jakub Kaminski – Das ist der Grund

Wie geht es weiter mit Jakub Kaminski?
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Verwirrung um Ablösesumme um Jakub Kaminski – Das ist der Grund

Die Spekulationen um Jakub Kaminski sind beendet, hinter dieses Sommerthema kann ein Haken gemacht werden. Voraussichtlich am Dienstagmorgen soll der Vollzug vermeldet werden. Unterschiedliche Angaben gibt es rund um den 1. FC Köln allerdings um die korrekte Ablösesumme für Jakub Kaminski – das ist der Grund.

Über Wochen waren Said El Mala und Jakub Kaminski die großen Transferthemen beim FC. Nun soll der eine nach Informationen von come-on-fc.com bleiben und der andere hat einen neuen Verein gefunden. Kuba Kaminski wechselt nach nur einem Jahr in Köln nach Lissabon. Der Vollzug soll wohl erst am Dienstag vermeldet werden.

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Bereits am frühen Nachmittag hatten sich die Vorzeichen endgültig geklärt. Jakub Kaminski hat sich gegen Brighton & Hove Albion und für Benfica Lissabon entschieden. Denn zu diesem Zeitpunkt war der Pole in Lissabon gelandet und gab – eindeutig unfreiwillig – seine ersten kurzen Interviews. Er freue sich jetzt da zu sein und hoffe auf eine schnelle Unterschrift, sagte der Spieler ein wenig zwischen Tür und Angel. Die Vollzugsmeldung fehlt noch, doch der Wechsel ist längst sicher. Für Verwirrung sorgen nun aber die unterschiedlichen Zahlen, die als feste Ablöse angegeben werden. Schon vor einigen Tagen hatten portugiesische Medien von 15 Millionen Euro gesprochen, über Wochen wurde aus dem Umfeld des Geißbockheims aber von 20 Millionen Euro berichtet. Tatsächlich liegt die Summe, die Benfica an den FC bezahlen wird etwas unter den erhofften 20 Millionen Euro, es handelt sich nach Informationen von come-on-fc.com aber auch nicht um 15 oder genau 17 Millionen.

Benfica bezahlt weniger

Die kolportierten 20 Millionen Euro wären tatsächlich bei einem Wechsel des Spielers zu einem finanzstarken Topclub in die Premier League fällig geworden und den Kölnern wohl deutlich lieber gewesen. Da Benfica aber die Champions League verpasst hat, trotz ungeschlagener Serie die Saison als Dritter beendete und damit Europa League spielt, liegt der Betrag knapp unter der kolportierten Summe. Nachdem der FC dem Vernehmen nach 5,5 Millionen an den VfL Wolfsburg bezahlt hat, ist der Gewinn so oder so immens – und der Transfer als wirtschaftlicher Erfolg zu werten. Zumal die Vertragskonstellation für den FC nur unter der Bedingung jener Ausstiegsklausel so möglich war. Sportlich ist der Abschied natürlich nur schwer zu kompensieren. Kaminski hatte eigentlich mehrfach angedeutet, in die Premier League wechseln zu wollen. Die Liga sei sein Wunsch, hatte der Pole immer wieder betont. Allerdings hat nun wohl auch die Aussicht auf den europäischen Wettbewerb einen Ausschlag gegeben.


Jakub Kaminski vor Unterschrift in Portugal: „Ich hoffe, dass jetzt alles gut geht“

Jakub Kaminski ist noch Spieler des 1. FC Köln. Aber es gibt wohl Interessenten
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Jakub Kaminski vor Unterschrift in Portugal: „Ich hoffe, dass jetzt alles gut geht“

Ein kurzes Intermezzo geht zu Ende beim 1. FC Köln: Jakub Kaminski ist bereits in Lissabon und wird dort nun den Medizincheck absolvieren. Am Nachmittag soll der Vertrag unterschrieben werden. Nach nur einem Jahr verlässt der Pole die Geißböcke also wieder.

Eine große Überraschung ist es nicht mehr, nun aber so gut wie offiziell. Jakub Kaminski wird in der kommenden Saison für Benfica Lissabon in Portugal auflaufen. Der Pole verlässt die Geißböcke nach einem Jahr wieder und erstaunlicher Weise zwei Monate nachdem er den neuen Kontrakt bei den Geißböcken unterzeichnet hatte. Die im Vertrag verankerte feste Ausstiegsklausel macht es möglich. Kaminski befindet sich bereits in Lissabon und wird heute noch den Medizincheck absolvieren.

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Jakub Kaminski ist bereits in Lissabon gelandet und befindet sich auf dem Weg zum Medizincheck. „Ich bin sehr glücklich, hier zu sein“, sagt der Spieler offensichtlich am Flughafen in einem Video von „nowcanal“. „Ich bin bereit, meine Qualität unter Beweis zu stellen“, sagt der 24-Jährige. „Ich hoffe, dass jetzt alles gut geht und wir heute Nachmittag den Vertrag unterschreiben können.“ Der Wechsel nach Portugal überrascht am Ende dann doch. Denn Kaminski hatte immer wieder betont, dass er seine Zukunft in England sehe. Erst vor wenigen Wochen hatte der Offensivspieler in einem Interview aufhorchen lassen, als er betonte, dass vier Jahre Bundesliga schön gewesen sind, doch nun der nächste Schritt folgen könne. Der führt den Polen jetzt eben nicht nach England, in die aus seiner Sicht „beste Liga der Welt“, sondern nach Portugal und dort auch in den europäischen Wettbewerb. Schon in knapp zwei Wochen steht die Qualifikation zur Europa League an.

20 Millionen Euro für den FC

Der FC diente dem Spieler als Sprungbrett, gut möglich, dass er Benfica in einem ähnlichen Licht sieht. Entgegen anderslautender portugiesischer Medienberichte kassieren die Kölner rund 20 Millionen Euro, die zumindest zum Großteil auch wieder in den Kader gesteckt werden sollen. Beim FC wird man den Transfer also auch mit einem lächelnden Auge sehen. Denn nun kann anders auf dem Transfermarkt agiert werden. Dem Vernehmen nach konnte Kaminski bis zuletzt zwischen Benfica und Brighton entscheiden. Auch die Seagulls waren wohl bereit, die geforderte Ablöse zu zahlen. In Lissabon erwartet den Polen aber eine große Hürde. Denn mit Andreas Schjelderup hat Kaminski starke Konkurrenz für seine Position. Der Norweger feierte in der Nacht den Erfolg über Brasilien, bereitete beide Tore der Skandinavier vor. Nun steht das Viertelfinale gegen England auf dem Spielplan.