Transfer von Jakub Kaminski nahezu perfekt – oder? Portugiesische Medien verwirren mit Ausstiegsklausel

Jakub Kaminski verlässt den 1. FC Köln
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Transfer von Jakub Kaminski nahezu perfekt – oder? Portugiesische Medien verwirren mit Ausstiegsklausel

Lange gab es Spekulationen, am Sonntag nahm das Thema Jakub Kaminski dann aber immer mehr Tempo auf. Und nun ist der Deal wohl durch. Zumindest laut Sky-Experte Florian Plettenberg. Der Pole soll kommende Saison europäisch spielen, allerdings nicht wie erwartet in England, sondern in Portugal. Der Transfer von Jakub Kaminski steht kurz vor dem Abschluss.

Als sich Jakub Kaminski vor einigen Wochen in einem polnischen Interview zu seinen Zukunftsplänen äußerte, da klangen seine Worte bereits nach Abschied. Allerdings war auch deutlich herauszuhören, dass der Pole seine Zukunft in England sieht. Schon im Interview mit come-on-fc.com im vergangenen Jahr hatte Kaminski erklärt, dass die Premier League die beste Liga der Welt und damit sein Wunschziel sei. Nun zieht es den 24-Jährigen aber offenbar nach Portugal Richtung Benfica.

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Am Sonntagnachmittag nahm Florian Plettenberg dem Transfergerüchte-Wind um Jakub Kaminski den Wind aus den Segeln. „Done Deal“ hieß es auf dem Insta-Kanal des Sky-Reporters. Jakub Kaminski hat sich mit Benfica geeinigt, der Transfer ist damit „beschlossene Sache“. Beim FC ist nach Informationen von come-on-fc.com noch nichts von Benfica eingetroffen. Noch nicht einmal der Wunsch der Verpflichtung. Das muss aber auch nicht. Die Kölner sind in diesem Fall das letzte Glied der Kette. Einigen sich Spieler und aufnehmender Verein, aktiviert dieser die Ausstiegsklausel, dann wird das Geißbockheim in den Deal mit eingebunden. Der „Done Deal“ kann also durchaus zwischen Spieler und Benfica Lissabon erfolgt sein. Für Kaminski geht es damit in den europäischen Wettbewerb – wenn auch nicht in die Königsklasse. Denn Benfica brachte das kuriose Kunststück fertig, als einzige Mannschaft der portugiesischen Liga nicht ein Spiel in der Saison zu verlieren, um dann doch „nur“ Dritter zu werden. Nun steht in der Qualifikation der Europa League das Duell gegen St. Gallen an.

Verwirrung um Ausstiegsklausel

Auch deswegen soll Benfica im Buhlen um den Offensivspieler auf die Tube gedrückt haben. Denn die Begegnung gegen die Schweizer steht schon in weniger als drei Wochen auf dem Plan. Während also die Ex-Mannschaft des Polen den Test gegen Bergisch Gladbach bestreitet, geht es für Kaminski und Co. um nicht weniger als den europäischen Wettbewerb. Für den Polen bedeutet der Wechsel aber auch einen spannenden Konkurrenzkampf. Der 24-Jährige muss sich mit Andreas Schjelderup messen. Der 22-Jährige wird als großes norwegisches Talent gehandelt, hat einen Marktwert von 30 Millionen Euro und soll angeblich über eine Ausstiegsklausel von 100 Millionen Euro verfügen. Kaminski steht also beim Ex-Club von Luca Waldschmidt vor einer großen Herausforderung. Und Brighton? Die sollen nach Informationen von come-on-fc im Gegensatz zu Benfica durchaus das Gespräch mit dem FC gesucht haben und offenbar auch bereit sein, die 20 Millionen Euro Ablösesumme zu bezahlen. Am Ende des Tages hat der FC keinen Einfluss auf den aufnehmenden Verein.

Sollten wirklich Benfica und Brighton die Ablöse bezahlen wollen, entscheidet Kaminski selbst. Und das scheint passiert zu sein – entgegen seiner eigenen Wunschvorstellung wird es nicht England. Für ein wenig Verwirrung sorgten portugiesische Medien. So vermeldete unter anderem die Zeitung „a Bola“, dass Benfica rund 15 Millionen Euro für Kaminski bezahlen werde. Davon weiß man am Geißbockheim nichts. come-on-fc.com kann bestätigen, dass die Ablöse bei 20 Millionen Euro liegt. Darunter wird der Spieler nicht abgegeben werden.


Transfergerücht: Hat der 1. FC Köln diesen Youngster auf dem Schirm?

Mikey Moore soll auf der Liste der Kölner stehen
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Transfergerücht: Hat der 1. FC Köln diesen Youngster auf dem Schirm?

Es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis der Transfer von Jakub Kaminski auch offiziell verkündet wird. Offenbar schauen die Geißböcke aber auf eine mögliche Alternative. Der 1. FC Köln soll an Mikey Moore interessiert sein. Das berichtet ein englischer Transfer-Journalist.

Knapp 20 Millionen Euro sollen die Kölner für den Transfer von Jakub Kaminski erhalten. Und diese sollen wieder investiert werden. Ein mögliches Transferziel wird von dem englischen Transfer-Journalisten Wayne Veysey auf den Plan gebracht. Allerdings wird es sich dabei wohl eher um einen möglichen Leihspieler handeln.

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Laut dem Gründer des Portals „footballinsider“ beobachten die Kölner Mikey Moore genauer. Der 18-Jährige gilt als großes Offensivtalent in England. Der in London geborene Spieler hat seine fußballerische Ausbildung vorwiegend bei Tottenham Hotspur genossen. Moore ist ein echter Tottenham-Eigengewächs – er kam als Siebenjähriger in die Akademie der Spurs und durchlief alle Jugendmannschaften. Mit 15 Jahren wurde der Londoner der jüngste Spieler seit Gründung der Premier League 2, der für die Tottenham-U21 auflief. In der Spielzeit 2023/24 debütierte er auch bei den Profis und kommt schon auf zehn Pflichtspiel-Einsätze für den Londoner Club – unter anderem in der Europa League. Im vergangenen Sommer folgte der Wechsel auf Leihbasis zu den Glasgow Rangers, um mehr Spielpraxis auf hohem Niveau zu erhalten. Der Plan ging auf. In der schottischen Premiership avancierte der 18-Jährige direkt zum Stammspieler. Für die Rangers erzielte der Linksaußen sieben Tore, bereitete vier weitere vor.

Köln als Leihclub?

Ein Transfer des Spielers hört sich aus Kölner Sicht auf jeden Fall gut an. Doch es gibt natürlich auch ein großes „Aber“. Denn der FC soll nicht der einzige interessierte Club sein. An dem großen Talent ist auch Borussia Dortmund interessiert. Der BVB wollte den Spieler schon vor einiger Zeit unter Vertrag nehmen, den ersten Kontrakt als Profi anbieten. Doch Moore blieb bei den Spurs. Nun könnte ein weiterer Vorstoß erfolgen. Allerdings ist die Frage, ob der 18-Jährige beim BVB die erhoffte Spielzeit bekommen würde. Denn Tottenham wünscht sich eine weitere Leihe für den Youngster. Eine mit ähnlich viel Spielzeit wie bei den Rangers. Und da würde der FC vielleicht besser passen. Allerdings spielt der 18-Jährige in der Regel auf der gleichen Position wie Said El Mala, der nach aktuellem Stand bei den Kölnern eingeplant ist. Auch PSV Eindhoven soll seine Fühler nach dem Youngster ausgestreckt haben. Und dann gibt es da das nächste „Aber“. Denn wie Veysey weiter berichtet, will Tottenham den Spieler nur ohne Kaufoption verleihen.

Eine Option, die Thomas Kessler in den vergangenen Deals immer in den Verträgen verankert hatte und die bei unter anderem Jahmai Simpson-Pusey perfekt aufgegangen ist. Moore könnte allerdings sportlich direkt weiterhelfen.

Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung


Trainer gefunden: Manuel Hartmann wird Chefrainer der U21 des 1. FC Köln

Manuel Hartmann wird neuer U21-Cheftrainer beim 1. FC Köln (Foto: 1. FC Köln)
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Trainer gefunden: Manuel Hartmann wird Chefrainer der U21 des 1. FC Köln

Nach der Beförderung von Evangelos Sbonias zum Co-Trainer der Profis ist kurz nach dem Start der Sommervorbereitung des Kölner Nachwuchses ein Nachfolger gefunden: Manuel Hartmann wird neuer U21-Cheftrainer beim 1. FC Köln.

Marcel Ivanusas Zwischenspiel als Interimstrainer der Kölner Reserve war erwartungsgemäß nicht von langer Dauern. Ein Nachfolger ist bereits gefunden und kommt aus den eigenen Reihen.

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Die Reserve der Geißböcke hat seit Sonntagnachmittag offiziell einen neuen Cheftrainer. Manuel Hartmann wird die Geschicke der Kölner U21 nach der Beförderung von Evangelos Sbonias zum Co-Trainer der FC-Profis in Zukunft leiten. „Uns war es wichtig, die Position des U21-Cheftrainers zeitnah nachzubesetzen, gleichzeitig im Recruiting-Prozess höchste Sorgfalt an den Tag zu legen“, sagt Lukas Berg, Technischer Direktor der Geißböcke. „Manu Hartmann hat uns in diesem Prozess mit internen und starken externen Kandidaten überzeugt und konnte unter Beweis stellen, dass er sehr gut zu unserer Ausrichtung passt. Es freut uns, dass wir damit auch unseren Weg fortsetzen, verantwortungsvolle und strategisch wichtige Funktionen mit hoher Qualität von innen heraus nachzubesetzen.“

Erst im vergangenen Sommer hatte der Verein den Vertrag mit Hartmann verlängert. Damals übernahm der ehemalige Zweitliga-Profi nach seiner langjährigen Tätigkeit als Jugendtrainer der FC-Akademie die U16 des 1. FC Köln. Zuvor hatte der heute 42-Jährige die U17 trainiert und die Mannschaft mit einem Torverhältnis von 32:2-Toren durch die Hauptrunde bis in das Viertelfinale der DFB-Nachwuchsliga geführt.

Das sagt Manuel Hartmann

„Manu ist schon einige Zeit im Verein, identifiziert sich in vollem Maße mit dem 1. FC Köln und unserer übergreifenden Ausrichtung, in der die U21 eine entscheidende Rolle einnimmt. Er hat sich in den letzten Jahren bei der Arbeit mit unterschiedlichen Mannschaften und durch den Erwerb weiterer Lizenzen als Persönlichkeit und als Fachmann stark weiterentwickelt“, so Berg weiter. „Als ehemaliger Profi, der auf hohem Niveau und auch selbst als erfahrener Spieler in jungen Mannschaften gespielt hat, spricht er die Sprache der Spieler und kennt die Herausforderungen im Übergangsbereich. Dabei ist es ihm in den letzten Jahren beim FC immer gelungen die Entwicklung unserer Spieler in Einklang mit sportlichem Erfolg zu bringen. Das trauen wir ihn auch auf diesem Niveau wieder zu.“

Der A+Lizenz-Trainer ist nun bereits seit achteinhalb Jahren Teil der Akademie. Bei seiner Vertragsunterzeichnung vor einem Jahr sagte Hartmann: „Der Verein hat mir eine klare Perspektive aufgezeigt hat, wie meine persönliche Entwicklung als Trainer beim FC langfristig weiter gefördert wird.“ Nun geht der 42-Jährige den nächsten Karriereschritt und übernimmt die Kölner Reserve.

„Die Vorfreude auf meine neue Aufgabe als U21-Trainer des 1. FC Köln ist riesig“, sagt Manuel Hartmann. „In dieser verantwortungsvollen Rolle arbeiten zu dürfen, bedeutet mir unglaublich viel. Für das Vertrauen der Verantwortlichen bin ich unheimlich dankbar und werde jeden Tag mit voller Leidenschaft und Überzeugung dafür arbeiten, diesem gerecht zu werden. Unser gemeinsames Ziel wird es sein, unsere Talente bestmöglich auf die Anforderungen im Profifußball vorzubereiten und somit die Profiabteilung rund um René Wagner maximal zu unterstützen. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen und meinen Teil dazu beizutragen, den eingeschlagenen Weg des 1. FC Köln gemeinsam weiterzugehen.“

„Hungrig, dass es wieder losgeht“: FC-Frauen sind mit großem Kader in Vorbereitung gestartet

Britta Carlson startet mit den FC-Frauen in die Vorbereitung
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„Hungrig, dass es wieder losgeht“: FC-Frauen sind mit großem Kader in Vorbereitung gestartet

Die Frauen des 1. FC Köln sind in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Britta Carlson begrüßte ihr Team am Sonntagmorgen zur ersten Einheit nach der Sommerpause. Dabei versammelte sich – anders als in den Vorjahren – direkt fast der gesamte Kader auf dem Trainingsplatz 2 am Geißbockheim.

Am Sonntagvormittag füllte sich das Trainingsgelände am Geißbockheim wieder mit Leben. Die FC-Frauen starteten in die Vorbereitung auf die neue Saison.


Die Aufbruchstimmung zur neuen Saison war am Sonntagmorgen fast mit Händen zu greifen. Die neue Adidas-Kollektion trug hier ebenso ihren Teil bei wie der Umstand, dass sich diesmal fast alle Spielerinnen bereits am ersten Training beteiligen konnten. Da in diesem Sommer kein großes Turnier der Nationalmannschaften anstand, konnte die Trainerin Britta Carlson fast den gesamten Kader auf dem Platz zur ersten Einheit begrüßen. Amelie Bohnen fehlte am Sonntag noch angeschlagen. „Ich hoffe, dass ich sie in zwei Wochen wieder teilintegriert im Mannschaftstraining habe“, äußerte Carlson auf Nachfrage unserer Redaktion. Der Neuzugang Laureta Elmazi wird aufgrund ihrer Kreuzbandverletzung noch für längere Zeit ausfallen. Mit Alina Kerschbaumer fehlte eine weitere Neu-Kölnerin. Die 17-Jährige weilt aktuell bei der U19-Europameisterschaft in Bosnien, bei der sie am Dienstagabend mit Österreich auf Deutschland treffen wird.

„Es war eine gute, lange Pause“

„Es ist schön, wenn du mal eine richtige Vorbereitung hast und mit allen Spielerinnen arbeiten kannst. Zum Glück haben wir auch keine großen Verletzungen aus der letzten Saison. Das ist auch immer ein gutes Zeichen, dass wir da als gesamtes Team gut gearbeitet haben.“ Carlson verriet nach der ersten Einheit auch, dass die Vorfreude auf den Trainingsstart groß gewesen sei: „Es war eine gute, lange Pause. Wir hatten als Trainerteam Zeit, ein bisschen herunterzufahren und wieder Energie zu sammeln. Ich habe mich in den letzten Tagen schon gefreut, wieder nach Köln zu kommen. Ich war hungrig, dass es wieder losgeht, und freue mich, dass ich alle wiedergesehen habe.“

In den kommenden Wochen gilt es nun, aus der teils neuformierten Mannschaft mit bislang sieben externen Neuzugängen eine neue Einheit zu formen – und dann die starke Vorsaison mit dem siebten Platz und 37 Punkten zu bestätigen. „Das wird eine sehr große Herausforderung“, ahnte die Trainerin, „weil alle Mannschaften noch mal nachrüsten, sich verbessern wollen. Wenn du die Jahre zuvor vielleicht ein Underdog warst, hast du jetzt eine andere Wahrnehmung. Die Bestätigung ist daher erst mal die größte Herausforderung.“

“Vielleicht kommt noch eine dazu…“

Die Kaderplanung sei derweil größtenteils abgeschlossen, dennoch könne noch etwas passieren bis zum Ligastart: „Vielleicht kommt noch eine dazu“, sagte Carlson am Sonntag, „aber im Großen und Ganzen sind wir durch.“ Nach dem Auftakt am Geißbockheim werden die FC-Frauen aufgrund der angespannten Platz-Situation in den nächsten Tagen für ihre Einheiten nach Frechen in den Sportpark Herbertskaul ausweichen. Am 13. Juli (17:30 Uhr) steht im Schatten des Ruhrstadions auf dem Leichtathletik-Platz das erste Testspiel beim Zweitligisten VfL Bochum auf dem Programm.

Die neue Bundesliga-Saison startet am Wochenende vom 21. bis zum 24. August. Der neue Spielplan dürfte zeitnah veröffentlicht werden.

Von wegen England: Gespräche laufen – Jakub Kaminski unmittelbar vor dem Absprung

Jakub Kaminski soll ein Angebot aus England vorliegen
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Von wegen England: Gespräche laufen – Jakub Kaminski unmittelbar vor dem Absprung

Geht jetzt alles ganz schnell? Es wird wohl in den kommenden Tagen einen weiteren Abschied geben beim 1. FC Köln: Jakub Kaminski steht unmittelbar vor dem Abschied. Dabei scheint das Ziel aber überraschend nicht England zu sein.

Jakub Kaminski schwärmte von der Premier League, einige Clubs der Premier League begeisterten sich angeblich für den Polen. Doch aktuell deutet sich eine überraschende Wendung im Fall des Spielers der Geißböcke an. Demnach verlässt Kaminski den Verein Richtung Portugal.

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Immer wieder wurde in den vergangenen Wochen ein Wechsel des Polen zu Brighton & Hove Albion als das wahrscheinlichste Szenario beschrieben. In den polnischen und englischen Medien war davon allerdings recht wenig zu lesen – zumindest nie etwas konkretes. Und die Seagulls scheinen auch nicht das Rennen um den Linksaußen der Kölner zu machen. Vielmehr deutet aktuell viel auf einen Wechsel nach Portugal hin. Das kommt überraschend. Denn Kaminski machte nie einen Hehl daraus, dass er seine Zukunft in England sieht. Erst vor wenigen Wochen erklärte er in einem polnischen Interview, dass er seine Zukunft auf der Insel sehe. Dass er bereit sei für den nächsten Schritt. „In der Bundesliga zu spielen, war immer mein Traum. Aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League der nächste Traum. Sie ist die beste Liga der Welt. Ich würde mich dort gerne beweisen“, sagte Kaminski. Und der Nationalspieler wurde umgehend mit einigen Clubs der Premier League in Verbindung gebracht. Seine Spielweise passt auch nach England.

Benfica offenbar in der Pole-Position

Und doch scheint es nun eher Richtung Südwesteuropa gehen. Laut Tomasz Włodarczyk von Męskieki.pl steht der polnische Nationalspieler kurz vor einem Wechsel zu Benfica Lissabon. Der Journalist spricht von einem fortgeschrittenen Stadium. Tatsächlich laufen nach Informationen von come-on-fc.com die Gespräche bereits. Zwar liegt den Kölnern weiterhin kein konkretes Angebot vor. Doch das muss es auch nicht. Zunächst müssen sich Spieler und Verein einig werden, dann kann der aufnehmende Club die Ausstiegsklausel aktivieren und der FC müsste den Akteur abgeben, ohne etwas dagegen unternehmen zu können. Das hat man in Köln wohl ohnehin nicht mehr vor. Am Geißbockheim hat man schon lange mit einem Abgang des Polen gerechnet. Nicht nur das, er ist sogar in der Planung für den Kader für die kommende Saison fest eingeplant. Denn das Transferbudget würde sich umgehend um ein Vielfaches erhöhen. Geld, mit dem die Kölner bereits planen. Möglicherweise ist so der Fünf-Millionen-Euro-Transfer von Luka Lochoshvili auch zu interpretieren.

Die Kölner wollen noch auf mehreren Positionen nachbessern. Es besteht gleich an mehreren Stellen Bedarf. Dafür kann das nötige Kleingeld nun mal nicht schaden. Ein Wechsel des Polen wird wohl noch diese Woche finalisiert werden. Zum Trainingsauftakt am kommenden Montag wird Kaminski nicht mehr erwartet.


Die Verpflichtung von Luka Lochoshvili verspricht einen spannenden Konkurrenzkampf

Rav van den Berg und Jahmai Simpson-Pusey
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Die Verpflichtung von Luka Lochoshvili verspricht einen spannenden Konkurrenzkampf

Mit der Verpflichtung von Luka Lochoshvili haben die Kölner eine zentrale Baustelle bei der diesjährigen Kaderplanung geschlossen. Gleichzeitig haben die Verantwortlichen etwas für den internen Wettbewerb getan beim 1. FC Köln: Luka Lochoshvili erhöht den Konkurrenzkampf.

Die Werte für die 2. Bundesliga sprechen eine beeindruckende Sprache. Nun muss Luka Lochoshvili im Oberhaus überzeugen. Nur für die Bank werden die Geißböcke den Spieler nicht verpflichtet haben.

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Die Kritik in den Sozialen Medien ließ nicht lange auf sich warten. Nach der Verpflichtung von Luka Lochoshvili gab es dann doch schnell die ersten Anhänger, die sich über die Verpflichtung eines Zweitliga-Spielers wunderten. Dabei sind die Daten, die der Georgier in der vergangenen Spielzeit abgeliefert hat, durchaus vielversprechend. Gerade in den defensiven Duellen gehörte der Innenverteidiger zu den besten Spielern der Liga, war für Nürnberg eine wichtige Säule bei den Standards. Natürlich ist es nicht möglich, eben jene Werte direkt für die Bundesliga zu adaptieren. Ob Lochoshvili das Zeug zu einem Bundesliga-Spieler hat, wird sich also erst in der Saison zeigen. Den Vergleich mit Kölns Nachwuchshoffnung Julian Pauli entschied der 28-Jährige zumindest klar für sich. Allerdings ist das angesichts des Entwicklungsstadiums der Spieler auch nicht sonderlich verwunderlich. So oder so wird die Verpflichtung intern für einen spannenden Wettkampf sorgen. Denn der FC ist nun in der Breite auf der Position in der Innenverteidigung dann sehr gut aufgestellt.

Bringschuld der Hoffnungsträger?

Rav van den Berg hat noch lange bei den Geißböcken Vertrag. Und er wurde für eine Rekordsumme verpflichtet. Die Erwartungen hat der Abwehrspieler noch nicht erfüllt. Doch der Niederländer hofft, sich in der bevorstehenden Vorbereitung beweisen und einen Stammplatz erkämpfen zu können. Dort dürfte Jahmai Simpson-Pusey aktuell die Nase noch ein wenig vorne haben. Der Engländer spielte eine hervorragende Rückrunde, etablierte sich, avancierte zum Stammspieler. Dass der FC den Spieler unbedingt fest verpflichten wollte, dürfte „JSPs“ Selbstvertrauen auch nicht geschadet haben. Der 20-Jährige wird sich sicherlich große Chancen auf einen Platz in der Startelf ausrechnen. Alleine aufgrund des Marktwerts sind die beiden Innenverteidiger in einer gewissen Bringschuld. Joel Schmied hatte eine kurze Hochphase in der vergangenen Saison, bevor sich der Schweizer verletzte und um den Anschluss wieder kämpfen musste. Nun geht es für Schmied darum, den Konkurrenzkampf in der Vorbereitung anzunehmen. Eine ordentliche Herausforderung.

Elias Bakatukanda und Pauli kehren wohl aus ihren Leihen zurück. Gerade zweiterer wird seine Chance ganz sicher erhalten. Thomas Kessler gilt als Befürworter des Youngster. In seiner Premieren-Saison bei den Profis hinterließ der in London geborene Innenverteidiger schon einen guten Eindruck. Nun will er bei den Profis den nächsten Schritt gehen, Bakatukanda dürfte es nach der komplizierten Vorsaison erst einmal schwer haben. Verletzungsbedingt kam das Kölner Eigengewächs in Linz nur selten zum Einsatz. Und dann ist da eben noch die Unbekannte Timo Hübers. Der Ex-Kapitän arbeitet mit Hochdruck an seinem Comeback. Vor der Rückrunde wird der Abwehrspieler nicht zurückerwartet. Dann wird Hübers sich aber auch erst einmal der Konkurrenz stellen müssen. Luka Lochoshvili wird es seinen neuen Mitspielern sicherlich nicht leicht machen.


U21-Trainersuche soll beendet sein: Gerüchte nach zweitem Testspiel-Sieg der Reserve des 1. FC Köln

U21 des 1. FC Köln beim Trainingsauftakt zur Saison 2026/27
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U21-Trainersuche soll beendet sein: Gerüchte nach zweitem Testspiel-Sieg der Reserve des 1. FC Köln

Die U21 des 1. FC Köln hat auch ihr zweites Testspiel der Sommer-Vorbereitung gewonnen. Die FC-Reserve gewann gegen den Oberligisten FV Engers mit 3:1 (2:1). Am Montag startet das fünftägige Trainingslager in Hennef – Und es gibt Gerüchte: Der 1. FC Köln soll einen neuen U21 Cheftrainer gefunden haben.

Nach der Beförderung von Evangelos Sbonias testete die U21 des 1. FC Köln mit Marcel Ivanusa als Interimstrainer. Nun soll dem Vernehmen nach ein Nachfolger gefunden sein.

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Das Testspiel gegen den FV Engers am Samstagnachmittag war voraussichtlich das letzte, dass Marcel Ivanusa als Interimstrainer an der Seitenlinie verfolgte. Am Samstagabend machte die Information die Runde, dass der 1. FC Köln rechtzeitig zum am Montag startenden Trainingslager in Hennef einen neuen Chefcoach für seine U21 gefunden hat. Ein Name sickerte bislang zwar noch nicht durch, doch ist mit einer zeitnahen Bekanntgabe durch den Verein zu rechnen, wohl allerspätestens am Montagvormittag.

U21 gewinnt nächstes Testspiel

Unterdessen ist die U21 weiterhin erfolgreich in ihren Testspielen. Vier Tage nach dem 6:0-Kantersieg gegen TuS Koblenz folgte das 3:1 gegen den FV Engers. Das Duell fand abermals in Hennef statt, diesmal jedoch nicht in der Sportschule, sondern im Anton-Klein-Sportpark. „Wir haben gegen einen sehr tiefstehenden Gegner gespielt, haben uns aber trotzdem sehr viele Torchancen herausgearbeitet“, konstatierte Ivanusa. Dabei sei sein Team zunächst durch einen Konter in Rückstand geraten. „Trotzdem sind wir ständig auf dem Gaspedal gewesen, haben uns Chance um Chance erspielt“, lobte der Co-Trainer die Reaktion der Mannschaft, „das einzige Manko war die Chancenverwertung“.

Maik Akumu gelang noch vor der Pause der Ausgleich: „Er ist nach einem Eins-gegen-Eins-Duell von der rechten Seite in die Mitte gezogen und hat ins lange Eck gezirkelt“, beschrieb Ivanusa die Entstehung. Patrik Kristal erzielte per Elfmeter die Kölner Führung vor der Halbzeit.  Die U21 wechselte zur zweiten Hälfte ihr komplettes Aufgebot. „Da sind wir nicht mehr so in unsere Abläufe gekommen“, urteilte Ivanusa, „haben nicht mehr so die Lösungen gefunden und der Gegner wurde auch einen Tick stärker und aggressiver. Trotz allem haben wir immer die Kontrolle gehabt, hatten aber nicht mehr so viele Torchancen wie in der ersten Hälfte.“ Cenny Neumann sorgte mit dem 3:1 für den Schlusspunkt.

“Wir wachsen als Mannschaft Woche für Woche enger zusammen“

„Wir haben in den letzten zwei Wochen sehr viele Meter gemacht“, zog Ivanusa ein Zwischenfazit nach der ersten Phase der Sommer-Vorbereitung, „und befinden uns auf einem sehr guten Weg, was die Intensität angeht sowohl mit als auch gegen den Ball. Als Mannschaft wachsen wir Woche für Woche enger zusammen und für den aktuellen Stand bin ich mit allen Spielern wirklich sehr zufrieden.“

Und wenn sich die Gerüchte vom Samstagabend bewahrheiten, dann stößt zur dritten Trainingswoche am Montag ein neuer Trainer zur U21, sodass die Vorbereitung allmählich Richtung Feinschliff gehen kann.

Christian Keller spricht über die Transfersperre und das Struber-Aus: „Im Nachhinein hätten wir von Anfang an sagen müssen“

Thomas Kessler und Christian Keller planen den Kader
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Christian Keller spricht über die Transfersperre und das Struber-Aus: „Im Nachhinein hätten wir von Anfang an sagen müssen“

Seit gut einem Jahr ist Christian Keller nun nicht mehr Geschäftsführer der Geißböcke und Thomas Kessler hat die Geschicke am Geißbockheim in der Hand. Der Ex-Verantwortliche spricht nun über die Zeit bei 1. FC Köln: Christian Keller über die Transfersperre, das Struber-Aus und seinen Abgang.

Rückblickend hätte der ehemalige Geschäftsführer Sport der Geißböcke wohl hier und da eine andere Kommunikation gewählt. Zumindest im Hinblick auf den Umgang mit der Transfersperre räumt Christian Keller ein, die Situation unterschätzt zu haben.

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Christian Keller dürfte die Tage im Sommer genießen. Der ehemalige Geschäftsführer der Geißböcke hat zumindest nichts mehr mit Kaderplanung, Transferverhandlungen und Spielergesprächen zu tun. Der 47-Jährige ist als Investor und Betreiber in den Padel-Sport eingestiegen, hat gerade eine erste Anlage erbauen lassen. Mit dem Profifußball hat der Manager aktuell nichts zu tun. Das könnte sich zwar grundsätzlich wieder ändern, doch Keller hinterlässt einen aufgeräumten Eindruck. Zumindest im Podcast „Leadertalk“ des Ex-Spielers Mounir Zitouni, der mittlerweile als Coach arbeitet. Keller spricht in dem Gespräch ohne Groll über seinen Ex-Verein, aber doch so, als wäre etwas hängen geblieben. Ein gutes Jahr nach seiner Entlassung erinnert sich der 47-Jährige an die Vorkommnisse. Der FC hatte bekanntlich gegen den Tabellenletzten aus Regensburg nur 1:1 gespielt, Trainer Gerhard Struber stand aufgrund der eher mäßigen Leistungen massiv in der Kritik. Zwar belegten die Kölner einen Aufstiegsplatz, allerdings geriet dieser gefühlt in Gefahr.

„Das war meine Frage an den Aufsichtsrat“

Und nach dem 1:1 wurde der Druck zu groß. Intern wurde die Personalie Struber massiv diskutiert. Am Tag nach dem Remis fiel die Entscheidung. Keller spricht davon, „dass der Aufsichtsrat mich auffordern wollte, den Gerhard Struber freizustellen. Ich konnte und wollte das aus vielerlei Hinsicht nicht tun. So dass wir nach einer intensiveren Diskussion zu der Erkenntnis gekommen sind, wenn der Aufsichtsrat das unbedingt möchte – was er direkt ja nicht kann – dann muss man über die Personalie sprechen, die der Aufsichtsrat freistellen kann. Und das ist die Personalie des Geschäftsführers. Das hat der Aufsichtsrat angenommen.“ Somit wurde nicht nur der Trainer freigestellt. Und das nur, weil Regensburg den Ausgleich erzielte. „Das war meine Frage an den Aufsichtsrat: Hätten wir ein Tor mehr geschossen oder Regensburg eben nicht das Tor zum 1:1 geschossen, würden wir dann die gleiche Diskussion führen über die Trainerfreistellung und in der Folge dann meine Freistellung und die klare Antwort in einer zu-Null-Abstimmung war ein ,Nein, das würden wir nicht. Da wären wie ja voll im Kurs’“, sagte Keller. 

Für Keller ein Verstoß gegen die eigenen Prinzipien. Unangenehme Entscheidungen würden zwar zum Job gehören, aber eben auch das Wort. Keller betonte, es sei einfach nicht möglich gewesen, Struber immer wieder den Rücken zu stärken und dann die Entlassung durchzuziehen. Er hätte den Trainer lieber auf die Situation vorbereitet. Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass der FC über Wochen, sogar Monate biedere Leistungen anbot, Struber den Druck gespürt haben wird. Den hat Keller natürlich auch gespürt. Auch der Geschäftsführer war massiver Kritik ausgesetzt. Auch aufgrund des Registrierungsverbots, nach eigener Aussage die „größte Herausforderung meiner Karriere“. Dass da etwas auf den FC und auf ihn zukommen könnte, hatte Keller bei seiner Unterschrift beim FC gar nicht so sehr auf dem Schirm. „Man hat mir dann schon gesagt, dass da ein Jugendspieler verpflichtet wurde und es sein könne, dass es da Probleme geben wird. Ich habe mich damals aber nicht intensiver mit beschäftigt“, sagt Keller heute. Es sei dann plötzlich akut geworden.

„Am Schluss war es nicht lösbar“

„Wir haben versucht, zu kommunizieren, dass wir optimistisch sind, es zu lösen“, sagt Keller. „Im Nachhinein hätten wir von Anfang an sagen müssen, dass wir diese Sperre kriegen und dass wir uns bestmöglich darauf vorbereiten. Wir haben öffentlich medial eine Erwartungshaltung geweckt, dass wir das schon hinkriegen werden. Am Schluss war es nicht lösbar“, sagt Keller, der zudem auch seinen Sparkurs immer wieder erklären musste. Bei seinem Amtsantritt sei der FC „eine Sanierungsaufgabe“ gewesen. „Und die wird zu Beginn selten mit sportlichem Erfolg einhergehen. Es wird am Anfang aussehen, dass es noch mehr in die Brüche geht. In dieser Phase wirst du immer in der Kritik stehen“, sagt Keller, betont aber auch: „Beim FC waren wir letzten Sommer so weit, dass der Scherbenhaufen aufgekehrt war. Es standen 30 Millionen Euro zur Verfügung um in Transfers zu investieren. Der FC war fast wirtschaftlich kerngesund“, so Keller weiter. „Ich hoffe, dass meine Nachfolger das jetzt auch nutzen.“ Der Anfang scheint seit Donnerstag gemacht.


Medienbericht: Weitere Interessenten im Buhlen um Jakub Kaminski

Wie geht es weiter mit Jakub Kaminski?
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Medienbericht: Weitere Interessenten im Buhlen um Jakub Kaminski

Dass Jakub Kaminski den FC in diesem Sommer noch verlassen wird, gilt als recht wahrscheinlich. Doch wird es wirklich England? Angeblich muss das nicht sein. Nach einem Medienbericht gibt es weitere Optionen für den Spieler des 1. FC Köln: Leipzig und Benfica angeblich an Jakub Kaminski interessiert.

Wie geht es weiter mit Jakub Kaminski? Seine Zukunft liegt wohl nicht beim 1. FC Köln. Der Pole hat bekanntlich eine Ausstiegsklausel im Vertrag verankert. Für 20 Millionen Euro ist der Außenbahnspieler zu haben und die Kölner haben keine Handhabe. Eigentlich galt England bislang als mögliches Ziel des Spielers. Nun will der Express erfahren haben, dass es noch andere Interessenten gibt.

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Demnach seien mit RB Leipzig und Benfica Lissabon zwei weitere Clubs an dem Spieler interessiert. Genauere Informationen gibt es über das Interesse nicht, auch keine Angabe, aus welcher Richtung das Gerücht kommt. Bislang galt England als einziger ernst zu nehmender Markt. Und das aus zwei Gründen. Zum einen sind die Engländer durchaus bereit über Marktwert zu bezahlen. Kaminski wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf einen Wert von 17 Millionen Euro eingeschätzt. Die Ablöse liegt bei 20 Millionen. Für einen Club wie Brighton & Hove Albion keine große Differenz. Zum anderen hat Kaminski mehrfach erklärt, dass er seine Zukunft in England sieht. Und das, möglichst sobald sich die Chance ergibt. Brighton wurde immer wieder als Haupt-Interessent genannt. Daran hat sich dem Vernehmen nach auch nicht viel geändert.

Ersatz für Diomande?

Aktuell ist bei RB Yan Diomande noch auf der linken Seite gesetzt. Der Ivorer soll sich aber bereits mit Paris Saint-Germain auf einen Wechsel geeinigt haben. Nur spielt Leipzig noch nicht mit und hat PSG einen ersten Korb erteilt. Ein Wechsel gilt aber durchaus als machbar. Ob dann aber Kaminski ein Ersatz für RB wäre, ist offen. Der Pole selbst würde zwar international spielen, aber eben nicht in seiner Wunschliga. Ein Wechsel nach England ist demnach weiterhin wahrscheinlicher. Für den FC geht es bei dem Transfer hauptsächlich um wichtige Erlöse. Die 20 Millionen Ablöse könnten die Geißböcke gut in den Kader investieren. Denn Baustellen gibt es genug. Dass Leipzig wirklich die Ausstiegsklausel bezahlt, ist eher unwahrscheinlich. Der Zusatz im Kontrakt läuft dem Vernehmen nach Mitte Juli aus. Dann wäre ein Abschied von allen Seiten frei verhandelbar.


Newcastle ist raus, Liverpool zögert, FC hofft: Warum ein Verbleib von Said El Mala immer wahrscheinlicher wird

Said El Mala soll auf der Liste der TSG Hoffenheim stehen
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Newcastle ist raus, Liverpool zögert, FC hofft: Warum ein Verbleib von Said El Mala immer wahrscheinlicher wird

So ein wenig scheint das Tempo aus dem Transfer-Karussell um Said El Mala verloren gegangen zu sein. Dabei ist der 19-Jährige nach wie vor ein wichtiger Schlüssel dieses Transfersommers. Nun steigt die Möglichkeit einer weiteren Wende um Said El Mala: Bleibt er noch eine Saison beim 1. FC Köln?

Der Kader für die kommende Saison nimmt beim 1. FC Köln leichte Konturen an. Mit Luka Lochoshvili haben die Geißböcke zumindest den ersten externen Neuzugang vermeldet, drei weitere Kaufoptionen sind gezogen, auch, wenn hinter der von Jakub Kaminski wohl noch ein sehr großes Fragezeichen steht. Ein Fragezeichen, dass einige andere Fragen aber durchaus leichter beantworten könnte. Sollte der Pole erwartungsgemäß für 20 Millionen Euro verkauft werden, könnten die Kölner ganz anders auf dem Transfermarkt agieren. Eine zentrale Baustelle bleibt aber auch dann noch. Die um Said El Mala. Und dort steigen gerade irgendwie die Chancen, dass der Spieler am Ende dann vielleicht doch noch eine Saison in Köln bleibt.

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Erst zu Beginn der Woche hatte der TV-Sender „Sky“ in seiner Sendung „Transfer update“ davon gesprochen, dass die El Malas beim FC noch einmal den Wechsel-Wunsch Richtung Premier League für diesen Sommer hinterlegt hätten und das mit der Bitte, einem möglichen Interessenten im Zweifel bei den Modalitäten entgegen zu kommen. Nach Informationen von come-on-fc.com sieht man dazu am Geißbockheim aber keine Notwendigkeit. Vielleicht arrangieren sich die FC-Verantwortlichen vielmehr mit dem Gedanken, El Mala dann doch noch eine Saison behalten zu können. Die Verpflichtung von Luka Lochoshvili hat zumindest angedeutet, dass man beim FC durchaus in der Lage ist, Transfers zu tätigen. Und das – zumindest nach außen – unabhängig von möglichen Transfers der beiden Topscorer und Geldbringer El Mala und Jakub Kaminski. Ein wenig fühlt es sich so an, als habe das euphorische Wechselkarussell mächtig an Fahrt verloren. De facto scheint die Auswahl an konkreten Interessenten jedenfalls nicht so groß, wie es sich während der gesamten Spielzeit angefühlt hat.

„One for the future“

Ernsthafte Interessenten aus Deutschland gibt es nicht, genauso wenig Gedankenspiele der Bundesligisten um einen Weg einer möglichen Verpflichtung. Die Kölner rücken nicht von ihrer 50-Millionen-Euro-Marke, zu viel für den deutschen Markt. Bezahlbar ist El Mala im englischen Markt, doch auch dort ist von der Euphorie um den jungen Spieler nicht mehr ganz so viel geblieben. Newcastle will zumindest Bazoumana Touré für El Malas Position unter Vertrag nehmen. Tottenham wird ein Interesse nachgesagt, doch die Spurs wollen gerade erst nahezu 200 Millionen Euro in Sandro Tonali und Mateus Fernandes stecken. Fraglich, ob weitere 50 Millionen für El Mala übrig bleiben. Und dann ist da noch das vermeintliche Interesse des FC Liverpool. Die Reds hatten eigentlich vor Yan Diomande unter Vertrag zu nehmen. Doch der Ivorer ist sich einig mit Paris Saint-Germain. Auf einer Shortlist für den Plan B tauchte auch der Name Said El Mala auf. Tatsächlich hat der Traditionsclub den Spieler im Fokus. Doch so ganz überzeugt scheint man von einer schnellen Verpflichtung nicht zu sein.

Ein grundsätzliches Interesse von der Insel ist da

So berichtet der englische Transferjournalist Mark Brus, dass Liverpool den 19-Jährigen eher im Sommer 2027 an die Anfield Road holen will. El Mala werde eng beobachtet, sei aber nach aktuellem Stand eher „one for the future“ als ein unmittelbares Transferziel. Demnach beobachte man den Spieler, allerdings mit dem Ziel, El Mala erst 2027 fest unter Vertrag zu nehmen. Möglich wäre ein Konstrukt, dass immer häufiger zu beobachten ist: Transfers, die ein Jahr im Voraus vereinbart werden. So verpflichteten die Reds Keeper Giorgi Mamardashvili und liehen ihn umgehend wieder an den FC Valencia aus. El Mala ist ein ähnliches Prozedere ja auch beim FC bekannt. Als er aufgrund des Registrierungsverbots von Köln zwar verpflichtet, aber umgehend zurück an die Viktoria verliehen wurde. Könnte es nun also ein ähnliches Szenario mit Liverpool geben? Konkrete Gespräche hat es nach Informationen von come-on-fc.com noch nicht gegeben. Ein grundsätzliches Interesse von der Insel ist da. Allerdings eins, das an Tempo verloren hat.

Laut der „Sportbild“ hat der 1. FC Köln intern ohnehin bereits eine Entscheidung getroffen: El Mala soll auch in der kommenden Saison das Trikot der Geißböcke tragen. Zum Trainingsauftakt in zehn Tagen scheint daran kaum zu zweifeln zu sein. Doch der Transfersommer ist lang — und El-Mala-Wendungen haben in den vergangenen Monaten gezeigt, dass sie jederzeit möglich sind.