Nur ein Liga-Sieg in zehn Jahren – Auf den 1. FC Köln wartet bereits der vierte unliebsame Gegner

Die Spieler des 1. FC Köln nach der Begegnung gegen Stuttgart
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Nur ein Liga-Sieg in zehn Jahren – Auf den 1. FC Köln wartet bereits der vierte unliebsame Gegner

Am Freitagabend steht für den FC die Begegnung gegen die TSG Hoffenheim auf dem Programm. Die Bilanz gegen die Sinsheimer ist in den vergangenen Jahren alles andere als erbaulich. Doch das ist man in dieser Spielzeit ja schon gewohnt. Der 1. FC Köln trifft erneut auf einen unliebsamen Gegner.

15 der vergangenen 16 Spiele hat der FC gegen die TSG Hoffenheim nicht gewonnen. Der Begriff „Angstgegner“ ist sicherlich ein wenig hochgegriffen. Dennoch gibt es Kontrahenten gegen die die Kölner lieber spielen würden. Davon gab es in dieser Spielzeit schon drei. Der 1. FC Köln trifft am Freitag erneut auf einen unliebsamen Gegner.

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In der Diskussion um den Eingriff des VAR am vergangenen Sonntag ging ein wenig unter, dass der VfB Stuttgart nahezu auf den Tag genau zwei Jahre zuvor bereits im Kölner Stadion einen Sieg feierte. Damals gewannen die Schwaben 2:0 legten einen weiteren Grundstein für eine erstaunlich erfolgreiche Saison, während der FC die dritte Niederlage in Serie hinnehmen musste. Es folgte sogar noch eine vierte (gegen Leverkusen) und spätestens in diesem Moment dürfte wohl allen Menschen rund um das Geißbockheim klar gewesen sein, worauf diese Saison nach den beiden erfolgreichen Spielzeiten 21/22 und 22/23 hinauslaufen würde: Den Abstiegskampf. Zwei Jahre später ist der FC zurück in der Bundesliga und beschäftigt sich dieser Tage noch nicht mit ähnlichen Gedanken. Dazu gibt es gerade nach dem starken Auftakt auch wahrlich keinen Anlass.

Die nächste hohe Hürde

Daran würde auch eine Niederlage am Freitagabend wohl nichts ändern. Auch, wenn es dann ebenfalls die dritte Niederlage in Serie wäre. Eine Pleitenserie, die viele FC-Fans in dieser Art angesichts der vergangenen Spielzeit bereits vergessen haben dürften. Eine dritte Niederlage würde aber möglicherweise etwas mit der Psyche der Spieler machen. Mindestens würden die Kölner mit einem doch negativen Gefühl in die zweite Länderspielpause gehen. Das will Lukas Kwasniok natürlich unterbinden. Am liebsten mit einem Dreier, mindestens aber mit einem weiteren Auswärtspunkt. Wäre da nicht dieses kleine „Aber“. Denn der FC trifft auch am 6. Spieltag auf eine Mannschaft, gegen die die Geißböcke in den vergangenen Jahre eher ungerne gespielt haben, nicht selten fiel der Begriff Angstgegner.

Schon im Pokal war die Rede davon. Der FC trat gegen Jahn Regensburg an. Die jüngsten Pokal-Erinnerungen an den Absteiger aus der 2. Bundesliga waren mit dem Cup-Aus 2020 und 2022 bekanntlich nicht die allerbesten. Und auch dieses Mal wurde es enger als es den Kölnern lieb war. Auf das Duell gegen Mainz folgte mit Freiburg der nächste unliebsame Gegner. Immerhin hatten die Kölner vor dem 4:1 am 2. Spieltag genau eins der vergangenen acht Spiele gewinnen können. Die Mannschaft aus dem Breisgau entwickelte sich immer mehr zum unbeliebten Kontrahenten. Eben einen wie RB Leipzig. 15 Mal trafen die Teams in der Bundesliga aufeinander. 13 Mal konnte der FC gegen die Sachsen nicht gewinnen, keine andere Mannschaft erzielt mehr Tore gegen die Geißböcke.

15 von 16 Spielen nicht gewonnen

Ein unangenehmer Gegner ist der VfB Stuttgart in Köln offenbar schon traditionell. Seit Oktober 2000 haben die Geißböcke bis heute genau ein Heimspiel gegen die Schwaben für sich entschieden. Dabei bleibt es bekanntlich vorerst auch. Und nun also die TSG Hoffenheim und damit die nächste hohe Hürde. die Sinsheimer verloren nur eins der vergangenen 16 Bundesliga-Duelle gegen Köln und blieben in den jüngsten 15 dieser Begegnungen nie torlos. Von den aktuellen Bundesligisten fuhren die Geißböcke nur gegen Bayern, Leipzig, Wolfsburg und Union Berlin im Schnitt weniger Punkte ein. In diesem Zeitraum kassierte der FC 2,5 Gegentore gegen die Hoffenheimer. Zwischen 2017 und 2022 verloren die Geißböcke sogar acht Spiele in Serie gegen die TSG.

Allerdings gehen Serien meist dann auch irgendwann zu Ende. Immerhin haben die Geißböcke in dieser Spielzeit zwei der bisherigen drei Spiele gegen Teams mit Negativserie gewonnen. Am Freitag darf gerne die nächste Bilanz aufpoliert werden.


Youngster des 1. FC Köln: Said El Mala ist aktuell der Dribble-König der Bundesliga

Said El Mala, Dribbelkönig der Bundesliga
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Youngster des 1. FC Köln: Said El Mala ist aktuell der Dribble-König der Bundesliga

Nach dem fulminanten Start mit sieben Punkten aus drei Spielen lässt die Anfangseuphorie nach zwei Pleiten in Serie doch deutlich nach. Dabei gibt es einige Akteure, die mit beeindruckenden Leistungen auf sich aufmerksam machen beim 1. FC Köln: Said El Mala ist der Dribble-König der Bundesliga.

Er ist schon jetzt bei vielen der absolute Hoffnungsträger. Mit seinen bisherigen Leistungen gehört er mindestens zu den großen Lichtblicken – und das nicht nur beim 1. FC Köln: Said El Mala ist der Dribble-König der Bundesliga.

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Es liefen bereits die letzten Sekunden der Begegnung als Said El Mala immer und immer wieder ansetzte. Es machte den Anschein, als habe der Kölner Youngster vor, den Stuttgartern im Alleingang noch die Punkte wieder abzunehmen. Hier lief sich der Offensivspieler noch einmal fest, dort traf er den Außenposten. Es hatte nicht mehr Sollen sein. Doch gerade in dem 19-Jährigen und seiner Qualität, immer wieder ins Eins-gegen-Eins zu gehen, ruhen viele Hoffnungen der Geißböcke. Kein Wunder, einen ähnlich Dribble starken Spieler hat man beim FC seit Jahren nicht mehr gesehen. Und das jedes Mal, wenn er ins Spiel kommt. „Er hat ja nicht nur ein Solo hingelegt“, betonte Kwasniok nach dem Wolfsburg-Spiel, bei dem der 19-Jährige das zwischenzeitliche 2:2 aufgelegt hatte. „Er ist nicht zu verteidigen in diesen Aktionen, insofern ist er eine Waffe.“ 

„Dafür ist der Spieler einfach zu gut“

Diese Waffe wird bislang nur zu besonderen Momenten eingesetzt. In der Regel, in der Schlussphase, wenn sich der Gegner schon ein wenig müde gespielt hat. „Er bringt uns in der Offensive eine Qualität, die es ganz selten gibt, weil er dribbeln kann und dabei sehr schnell ist, ohne aber das Ziel aus den Augen zu verlieren“, sagte Kwasniok vor zwei Wochen. „Aber zum Fußball gehört auch, dass du in die andere Richtung arbeiten musst. Und das ist zu Beginn noch wichtiger als in der letzten halben Stunde, wenn du darauf hoffen kannst, dass der Gegner ein bisschen müde ist.“ In den Sozialen Medien gedeiht unter den FC-Fans der Wunsch, den schnellen Mann auch mal über 90 Minuten zu sehen. „Um in der Bundesliga von Beginn an eine Waffe zu sein, dahin ist es noch ein weiter Weg. Insofern müssen wir aufpassen, dass wir aus der Waffe keine Platzpatrone machen, wenn er zu früh 90 Minuten performen muss“, so der Kölner Coach.

Allerdings betonte der Trainer auch, dass man an ihm irgendwann dann auch in der Startelf nicht mehr vorbeikommen wird. „Dafür ist der Spieler einfach zu gut“, sagt der Trainer. Der Spieler ist nicht nur gut, er gehört schon jetzt zu den Dribble stärksten Kickern der Liga. Je nach Quelle und Mess-Art führt der 19-Jährige die Top-Ten vor Akteuren wie Karim Adeyemi, Yan Diomande oder Michael Olise mit 15 Dribblings an, in anderen Statistiken liegt der Offensivspieler mit rund zehn Situationen knapp hinter den Topstars der Liga, aber eben immer in der Top-Ten – und das mit 19 Jahren, in seiner Premieren-Bundesliga-Saison. „Ich liebe es, ins Eins-gegen-eins zu gehen. Aufgrund meiner Physis bin ich trotz meiner Größe ein recht schneller Spieler, würde ich behaupten“, sagte El Mala unlängst in einem DFB-Interview. „Grundsätzlich können sich meine Mitspieler auf Spaß einstellen.“

„Ich versuche, das nicht zu sehr an mich heranzulassen“

Erstaunlich: In diesem jungen Alter gewinnt El Mala auch im Schnitt zwei seiner drei Versuche. Und so ist es nur folgerichtig, dass der Youngster auch in der Liste der gewonnenen Dribblings mit den ganz Großen mithalten kann. Und das, obwohl El Mala von den Top-Spielern dieser Statistik der mit der geringsten Einsatzzeit ist. „Ich versuche, diese Unbekümmertheit auch im Profialltag zu bewahren, indem ich einfach so weitermache, wie ich angefangen habe. Der Druck wird immer größer, das ist normal im Sport“, sagt der 19-Jährige. „Ich versuche, das nicht zu sehr an mich heranzulassen.“ Dabei hat natürlich auch der Kölner Youngster mitbekommen, was um ihn herum geschieht: Die Millionen-Offerte aus England (zweistellig), die Nominierung für die deutsche U21-Auswahl, der Hype in der Domstadt.

Lukas Kwasniok wird vermutlich tatsächlich nicht mehr lange um einen Startelf-Einsatz herumkommen. Möglicherweise schon am kommenden Freitag gegen Hoffenheim, zumal ein Einsatz von Marius Bülter nicht sicher ist. Dann steht erst einmal die Länderspielpause an. Und es würde schon überraschen, wenn der Dribble-König der Bundesliga dann nicht auch für den deutschen Nachwuchs zum Einsatz kommt.


Die Euphorie ebbt im Umfeld des 1. FC Köln ab, Anspruch und Mut der Mannschaft bleiben

Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Die Euphorie ebbt im Umfeld des 1. FC Köln ab, Anspruch und Mut der Mannschaft bleiben

Mit dem 1:2 gegen den VfB Stuttgart kassierte der FC die zweite Niederlage in Serie. Die anfängliche Euphorie gerät ins Stocken. Dabei war der Auftritt der Kölner gegen die Schwaben sicherlich nicht schlecht. Der 1. FC Köln kann mutig nach Hoffenheim reisen.

Sieben Punkte aus fünf Spielen – und das gegen Gegner, die bereits europäisch spielen oder sich dieses Ziel auf die Fahne geschrieben haben. Die Ausbeute der Geißböcke ist gemessen an deren Rolle als Aufsteiger sicherlich keine schlechte. Auch die Leistung gerade gegen Leipzig war durchaus ordentlich: Der 1. FC Köln kann mutig nach Hoffenheim reisen.

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Nach der 1:2-Niederlage gegen den VfB Stuttgart am Sonntagabend war der Eingriff des VAR vor dem 1:1-Ausgleich durch Ermedin Demirovic per Strafstoß das hochkochende Thema. Zumindest wurde mal wieder heftig über den Video-Assistenten diskutiert. Dabei hatte die Begegnung der Kölner gegen die Schwaben noch zahlreiche andere Facetten parat. Beispielsweise, dass Jakub Kaminski auch in seinem zweiten Heimspiel als Dosenöffner hätte fungieren können. Schon gegen Freiburg erzielte der Pole das 1:0, nur legten die Geißböcke dieses Mal nicht nach, obwohl die Chance da war. Ragnar Ache hatte nur zwei Minuten später so ziemlich alles richtig gemacht, als er den Ball am heraus eilenden VfB-Keeper Alexander Nübel vorbeispielte. Ziemlich, weil die Kugel nur wenige Zentimeter vor der Torlinie gerettet wurde. Genauso wie ein verlängerter Kopfball von Kaminski wenige Minuten vor Spielende. Nur noch ein Tor fehlt dem Polen, um den eigenen Liga-Rekord einzustellen.

Die Euphorie ebbt ab

Auch Said El Mala hatte nach seiner Einwechslung recht ordentliche Einschussmöglichkeiten, war aber im Abschluss glücklos. Auch, wenn die Niederlage gegen den VfB durch die diskutable Elfmeter-Entscheidung einen Beigeschmack erhalten hat. Unterm Strich haben die Kölner nicht unverdient verloren. Stuttgart hat wohl eine individuell höhere Qualität, hatte unterm Strich wohl auch die besseren Chancen (zumindest laut xGoals-Wert) und ließ gerade in der Schlussphase zu wenig zu, als dass der FC ohne Lucky Punch wohl hätte ausgleichen können. So stand am Ende also die zweite Niederlage der Saison, die zweite in Serie und vielleicht auch die zweite vermeidbare. Die Tabelle sortiert sich so langsam, die Geißböcke grüßen jedenfalls nicht mehr von einem Platz, der zur Königsklasse einlädt. Und die Euphorie ebbt ab.

Auch, weil es spielerisch vielleicht an der ein oder anderen Stelle ein wenig hapert. „Ich finde, dass wir nach dem frühen 1:0 wie auch zum Heimspiel gegen den SC Freiburg fußballerisch Luft nach oben haben“, sagte Kwasniok am Sonntag. „Unsere Ballstafetten waren abgehackt und wir waren auch nicht mutig genug. Das ist einer der Punkte, an denen wir arbeiten wollen, uns fußballerisch zu verbessern. Damit wir so eine Mannschaft, wie es der VfB mittlerweile ist, nicht nur in der eigenen Hälfte verteidigen und von unserem Tor fernhalten können, sondern auch fußballerisch herausfordern.“ Das taten die Kölner eben nur in der Anfangsphase, als der VfB sich ganz offensichtlich noch nicht sortiert hatte. Doch nach und nach steigerte sich der VfB.

Leistungen sollten Mut machen

„Dass wir die Stuttgarter jetzt nicht fußballerisch dominieren können, war klar. Da muss man dann auch ehrlich sein. Wir spielen dann auch nicht gut genug. Wir haben viel zu schnell den langen Ball gesucht und dadurch das Momentum nicht genutzt. Dann musst du sehr schnell sehr viel verteidigen“, sagte der Trainer. „Den Ball nur wegzukicken, wird zu wenig sein auf Dauer.“ Ob die kurze Zeit bis zum Spiel gegen Hoffenheim – immerhin nur drei Trainingseinheiten – ausreicht, um einen anderen Fußball an den Tag zu legen, ist eher unwahrscheinlich. Dabei sollte man beim FC auch nach der zweiten Pleite in Serie nicht vergessen, wo die Reise begonnen hat. Genauso wie nach dem beeindruckenden Saisonstart mit sieben Punkten aus drei Spielen und die gegen Gegner, die gerne um die europäischen Plätze spielen würden.

Insofern sind die sieben Punkte aus den fünf bisherigen Spielen gegen drei Mannschaften, die europäisch spielen und zwei, die sich genau diesen Wunsch allein schon aufgrund ihres wirtschaftlichen Backgrounds auf die Fahnen geschrieben haben, durchaus beachtlich. Die Leistungen bei den Niederlagen, gerade die gegen Leipzig, machen durchaus Hoffnung, dass der FC nun nicht in einen Abwärtsstrudel gerät. Dafür wirken Mannschaft und Trainer bislang zu gefestigt. Zumal auch Hoffenheim in dieser Spielzeit nicht auf einem konstant hohen Niveau spielt. Eine Herausforderung wird die Aufgabe auf jeden Fall – und je nach Ausgang die Zeit danach auch.


Personal-Update vor Hoffenheim: Ohne einen Leistungsträger in die Trainingswoche

Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Personal-Update vor Hoffenheim: Ohne einen Leistungsträger in die Trainingswoche

Am Dienstag ist der FC in die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim gestartet. Für Lukas Kwasniok ist die personelle Lage insgesamt entspannt. Das Personal-Update beim 1. FC Köln: Marius Bülter fehlt auch weiterhin.

Nach zwei Niederlagen in Serie wollen die Kölner den Abwärtstrend mit der Begegnung gegen Hoffenheim vor der Länderspielpause stoppen. Dazu sind die Kölner am Dienstagnachmittag in die Vorbereitung gestartet. Und natürlich gab es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Marius Bülter fehlt auch weiterhi.

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Viel Zeit bleibt FC-Trainer Lukas Kwasniok nicht, um seine Mannschaft nach der 1:2-Niederlage gegen den VfB Stuttgart auf den nächsten Gegner einzustellen. Bereits am Freitagabend steht die Begegnung bei der TSG Hoffenheim auf dem Spielplan (20.30 Uhr, Liveticker bei come-on-fc.com). Dementsprechend geht es nun auch ohne Pause in die Vorbereitung auf den 6. Spieltag. Wenig Zeit aber auch für die angeschlagenen Spieler. Isak Johannesson wurde etwa noch während des Duells gegen den VfB auf der Ersatzbank der Kölner behandelt. Zwar liegt keine schwere Verletzung vor, ausgewechselt wurde der Spieler dennoch. Am Dienstag ging der Isländer aber wieder mit der Mannschaft auf den Platz. Ein Einsatz gegen Hoffenheim sollte also nach jetzigem Stand kein Problem sein.

Van den Berg trainiert wieder in der Halle

Nicht ganz so sicher ist ein Einsatz von Marius Bülter. Der Stürmer hatte sich im Spiel gegen Leipzig einen Pferdekuss abgeholt, war recht zuversichtlich für einen Einsatz gegen den VfB und wurde dann doch von einer Achillessehnen-Reizung überrascht. Der Stürmer fehlte gegen Stuttgart und konnte auch am Dienstag noch nicht auf den Platz zurückkehren. Bülter arbeitete im Reha-Bereich. Für einen Einsatz gegen seinen Ex-Club könnte es also eng werden. Auch Youssoupha Niang trainiert nach seiner Schulterverletzung vom Sommer noch nicht mit der Mannschaft. Ein leichtes Aufatmen gibt es derweil bei Rav van den Berg. Der Niederländer trainiert auch wieder individuell. Der teuerste Einkauf dieses Transfersommers hatte sich im Spiel gegen Wolfsburg eine Verletzung am Schultereckgelenk zugezogen und musste operiert werden. Der Niederländer wird dem FC aber auch weiterhin noch ein wenig fehlen.

Die Begegnung gegen Hoffenheim bildet den Startschuss zum 6. Spieltag. Anschließend steht die zweite Länderspielpause der Saison an. Für die Nicht-Nationalspieler beim FC geht es in den Cologne-Cup.