El Mala schießt den 1. FC Köln zum dritten Saisonsieg

Said El Mala jubelt nach seinem Treffer gegen die TSG Hoffenheim.
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El Mala schießt den 1. FC Köln zum dritten Saisonsieg

Nach zwei Niederlagen in Folge hat der FC wieder Punkte eingefahren. Der 1. FC Köln gewinnt bei der TSG Hoffenheim 1:0. Der Offensivspieler traf bereits nach einer Viertelstunde.

Die Kölner verabschieden sich mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause. Der 1. FC Köln gewinnt bei der TSG Hoffenheim 1:0. Den einzigen Treffer erzielte Said El Mala in Halbzeit eins.

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Lukas Kwasniok blieb seiner Linie treu und entschied sich ein weiteres Mal für eine neue Startelf. Der Trainer veränderte die Anfangsformation im Vergleich zum Stuttgart-Spiel auf drei Positionen, überraschte damit mit dem Startelfdebüt von Said El Mala und vielleicht sogar noch mehr von der ersten Nominierung von Dominique Heintz, der in dieser Spielzeit noch gar nicht zum Einsatz gekommen war. Zudem startete Kristoffer Lund auf der linken Seite. Dafür rotierten Tom Krauß, Linton Maina und Ragnar Ache aus der Anfangsformation. Für Heintz war es unterdessen der erste Einsatz von Beginn an seit Anfang September. Der FC wurde zudem offenbar von mehr als 10.000 Zuschauern begleitet, die von Beginn ordentlich Stimmung machten. Und das trieb an. El Mala wurde früh lang geschickt, der Offensivspieler nahm Tempo aus, traf aber nur das Außennetz (4.). Auf der anderen Seite parierte Schwäbe einen Versuch von Muhammed Damar ganz stark (7.).

El Mala beweist seine enorme Qualität

Aber der FC machte in der Anfangsphase ordentlich Betrieb. Nach einer ersten Ecke kam die Kugel über Umwege zu Jan Thielmann, der den Ball direkt nahm, von Bazoumana Toure hart gestempelt wurde und das Tor deutlich verfehlte (11.). Ähnlich erging es auf der anderen Seite dem Ex-Kölner Tim Lemperle, dessen Versuch im Sechzehner abgefälscht wurde (14.). Said El Mala machte es besser, nach starkem Ballgewinn von Martel ging der Youngster über den linken Flügel, zog nach innen und an drei Gegnern vorbei und vollendete zur Kölner Führung (16.). Köln spielte weiter munter drauflos, aber auch der Gastgeber kam zu Chancen. Fisnik Asllani spielte einen perfekten Doppelpass mit Toure, der an Schwäbe scheiterte (24.). Die TSG machte in dieser Phase Druck, wollte den Ausgleich, der FC setzte auf Umschaltmomente. Beide lange mit ähnlich mäßigem Erfolg.

Erst nach einem Schlenzer-Versuch von Toure wurde es brenzlig. Martel rutschte in den Schuss und bekam die Kugel an den angelegten Arm. Schiedsrichter Felix Zwaywer entschied zunächst auf Strafstoß, nahm die Entscheidung nach Ansicht der Videobilder aber wieder zurück (42.). Unmittelbar vor der Halbzeit hatte Asllani die Chance auf den Ausgleich, doch den Schlenzer parierte Schwäbe weltklasse (45.). Kwasniok musste schon zur Pause wechseln. Thielmann, der massiv angegangen worden war, blieb in der Kabine, für den Offensivspieler kam Ragnar Ache. Der FC fand wieder ein wenig besser in die Begegnung, versuchte, das Spiel in die gegnerische Hälfte zu verlagern. Das gelang nicht immer, aber oft. Einen Steckpass von El Mala konnte Sebulonsen nicht verwerten (48.).

Schmied rettet mit Monstergrätsche

Auch die TSG suchte das Heil weiter in der Offensive. Unter anderem rettete Joel Schmied in höchster Not mit einer starken Grätsche gegen Toure. Ein Volley von Asllani landete über dem Tor. Auf der anderen Seite waren El Mala und Kaminski auf der linken Seite in der Box durch. El Mala scheiterte an Oliver Bauman (62.), Kaminski vergab deutlich (65.). Der FC war aber nun deutlich besser als zu Ende der ersten Halbzeit im Spiel, wollte nachlegen, die Entscheidung. Unter anderem war Sebulonsen auf der rechten Seite durch, legte den Ball aber nicht sauber genug zurück (72.). Erst in der Schlussphase erhöhte der Gastgeber noch einmal den Druck, war im Schlussdrittel nicht präzise genug. Der FC verteidigte leidenschaftlich.

Der FC mühte sich zwar, konnte aber nicht alles verteidigen. Unter anderem verpasste der eingewechselte Bebou eine scharfe Hereingabe nur hauchdünn. Auf der anderen Seite ließ Kaminski die Entscheidung bei einem Alleingang liegen (88.). Am Ende blieb es beim Erfolg für die Geißböcke. Für den FC geht es nach der Länderspielpause am 18. Oktober gegen Augsburg weiter.

1. FC Köln: Schwäbe – Heintz (71. Özkacar), Hübers, Schmied – Lund (84 Krauß), Martel, Johannesson (84 Huseinbasic), Sebulonsen – El Mala (71. Maina), Kaminski, Thielmann (46. Ache): Tore: 0:1 El Mala (16.); Gelbe Karten: Sebulonsen


Das erwartet den FC gegen Hoffenheim: Bester Zweikämpfer, alter Bekannter und hartes Spiel

Tim Lemperle für die TSG Hoffenheim
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Das erwartet den FC gegen Hoffenheim: Bester Zweikämpfer, alter Bekannter und hartes Spiel

Am 6. Spieltag der Fußball-Bundesliga ist der FC zu Gast bei der TSG Hoffenheim. Beide Teams starten mit sieben Zählern in das Duell. Für die Geißböcke sollen wenn möglich drei Punkte hinzukommen. Das erwartet den 1. FC Köln bei der TSG Hoffenheim.

Zwei Siege, ein Unentschieden und zuletzt zwei Niederlagen. Gegen die TSG will der FC nun wieder punkten, doch die Aufgabe ist keine leichte: Das erwartet den 1. FC Köln bei der TSG Hoffenheim.

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Form: Das Team von Trainer Christian Ilzer blickt auf einen soliden Saisonstart zurück. Nach dem 4:0-Auswärtssieg bei Hansa Rostock in der ersten Runde des DFB-Pokals startete die TSG mit einem 2:1-Sieg bei Bayer 04 Leverkusen in die neue Bundesligasaison. Im ersten Heimspiel mussten sich die Kraichgauer Eintracht Frankfurt mit 1:3 geschlagen geben, bevor die Blau-Weißen am dritten Spieltag mit 4:2 bei Union Berlin gewannen. Im Anschluss an die 1:4-Heimpleite gegen den FC Bayern München trennte sich Hoffenheim am vergangenen Spieltag mit 1:1 vom SC Freiburg. Damit steht die TSG mit sieben Zählern aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz.

Bester Zweikämpfer und intensives Spiel

Harte Spielweise: Mit 71 Fouls am Gegner führten die Profis der TSG an den ersten fünf Bundesligaspieltagen die meisten Foulspiele aller Bundesligisten durch. Allerdings sah Hoffenheim bislang lediglich neun Gelbe Karten, womit sie in dieser Statistik eher zum unteren Bereich zählen.

Bester Zweikämpfer: Der Hoffenheimer Bernardo ist in dieser Saison bislang der beste Zweikämpfer der Liga. Insgesamt 73 direkte Duelle gewann der Brasilianer in dieser noch jungen Spielzeit. Im Vergleich: Der beste Kölner ist Timo Hübers mit 44 gewonnenen Zweikämpfen.

Intensive Spielweise: Hoffenheim präsentiert in dieser Spielzeit eine sehr laufintensive Spielweise. Mit 3558 intensiven Läufen wird die TSG in dieser Statistik nur vom FC Bayern München überboten. Auch bei den Sprints gehören die Hoffenheimer zur Spitze der Liga. Hier liegen die Blau-Weißen mit 895 Sprints hinter RB Leipzig (915) und Bayern München (950) auf dem dritten Rang. Mit Banzoumana Toure, der in dieser Saison bereits mit 35,97 km/h geblitzt wurde und schon 146 Sprints anzog, stellt die TSG allerdings den Spieler mit den meisten Sprints.

Großer Kaderumbruch: Nach einer schwachen Bundesligasaison führten die Verantwortlichen der TSG im vergangenen Sommer einen großen Kaderumbruch durch. Insgesamt führte Hoffenheim über 30 Transferbewegungen durch und stellte Trainer Ilzer einen fast komplett neuen Kader zur Verfügung. Mit Leon Avdullahu, Koki Machida, Wouter Burger, Albian Hajdari, Deniz Zeitler, Bernardo, Vlademir Coufal, Tim Lemperle sowie den Leih-Rückkehrern Fisnik Asllani und Muhamed Damar haben die Kraichgauer neben Erfahrung auch ein großes Potenzial hinzubekommen. Besonders Asslani und Lemperle scheinen in den ersten Wochen bereits gut zu harmonieren. Die beiden Angreifer waren gemeinsam an sechs der bislang neun und damit an zwei Dritteln der Hoffenheimer Bundesligatoren direkt beteiligt.

Taktische Formation

Formation: Trainer Ilzer lässt seine Mannschaft in dieser Saison in einem 4-2-2-2-System auflaufen. Dabei ist Oliver Baumann als klare Nummer eins zwischen den Pfosten gesetzt. Davor sind Bernardo als Linksverteidiger, Vladimir Coufal als Rechtsverteidiger und Robuin Hranac als einer der beiden Innenverteidiger gesetzt. Auf der zweiten Innenverteidigerposition wechseln sich Albian Hajdari und Arthur Chaves ab. Im zentralen Mittelfeld spielen Wouter Burger und Leon Avdullahu. Die beiden Sommerneuzugänge wussten sofort zu überzeugen und sind aktuell nicht aus der Mannschaft der TSG wegzudenken. In der Offensive sind Tim Lemperle, Fissnik Asslani und Banzoumana Toure unangefochtene Stammspieler. Die vierte Position machten in den ersten Wochen Andrej Kramaric und Alexander Prass unter sich aus. Im eigenen Ballbesitz setzt Hoffenheim auf einen sicheren Spielaufbau, schaltet jedoch auch regelmäßig enorm schnell um. Allerdings greifen die Spieler auch häufig auf Flanken zurück. Bei gegnerischem Ballbesitz führen die Blau-Weißen ein Pressing durch und versuchen, den Gegner dadurch sofort unter Druck zu setzen. Während das Zentrum meist sehr kompakt ist, lässt die TSG auf den Außen oft zu viel Platz. Dies führt dazu, dass die Hoffenheimer Innenverteidiger viele Flanken abwehren müssen.

Das sagt der Trainer

Lukas Kwasniok über Hoffenheim: „Sie haben ähnlich wie wir auch ein sehr schweres Auftaktprogramm hinter sich. Sie haben gegen Top-Teams gespielt und sich dort mehr als ordentlich verkauft. Sie haben auch den Bayern, gerade in der ersten Halbzeit, echt wehgetan und hätten da durchaus führen können, wenn nicht sogar müssen. Ich glaube, dass sie einen Umbruch hinter sich haben, und das ist dann auch immer schwierig. Sie haben einfach sehr hungrige Spieler auf dem Feld, und deswegen können sie eben auch die Art, die sich der Kollege Ilzer vorstellt, auf den Platz bringen. Sie marschieren unglaublich viel, sprinten alles an, was sich bewegt, und da ist es dann schon schwer, einen geordneten Spielaufbau hinzubekommen, da sie dies von Beginn an und auch über 90 Minuten und in beide Richtungen machen können. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sie so gut gestartet sind und so dastehen. Es wird ein intensives Spiel werden.“

Mögliche Aufstellung von Hoffenheim: Baumann – Coufal, Hranac, Arthur Chaves, Bernardo – Avdullahu, Burger – Kramaric, Touré – Lemperle, Asllani

Ausfälle bei der TSG: Valentin Gendrey (Knöchelbruch), Adam Hlozek (Mittelfußbruch), Ozan Kabak (Trainingsrückstand),  Koki Machida (Kreuzbandriss) und Max Moerstedt (Trainingsrückstand).


Lukas Kwasniok feilt an der Defensive: Wer spielt Innenverteidiger, wer auf der Sechs?

Die Kölner Defensive ist ein wenig anfällig
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Lukas Kwasniok feilt an der Defensive: Wer spielt Innenverteidiger, wer auf der Sechs?

Mit zehn erzielten Treffern gehört der FC zu den gefährlicheren Mannschaften der Liga. Allerdings haben sich die Geißböcke auch schon neun Gegentore gefangen. Und wieder ploppt der Begriff „Balance“ auf beim 1. FC Köln: Wie stabilisiert Lukas Kwasniok die Defensive?

In der Offensive läuft es richtig gut bei den Geißböcken, in der Hintermannschaft gibt es Optimierungsbedarf beim 1. FC Köln: Wie stabilisiert Lukas Kwasniok die Defensive?

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So ein kleiner Hauch vergangene Saison weht dieser Tage dann doch rund ums Geißbockheim. Zumindest gibt es zum Auftakt in die Bundesliga doch Ähnlichkeiten zum Start in die Abstiegssaison vor einem Jahr. Auch damals lieferte die Offensive gut ab, erzielte mehr Tore als es die xGoals vermuten ließen, sorgten für Spektakel und attraktiven Fußball. Schwierigkeiten machte dagegen die Defensive, die nicht immer sattelfest stand und mehr Tore zuließ, als es der xGoals-Wert der Gegner erwarten ließ. Damals sprach Gerhard Struber von der fehlenden Balance. Vor dem Duell gegen Hoffenheim ist der Begriff beim FC plötzlich zwar wieder Thema, doch Lukas Kwasniok bezieht sich dabei auf die Spielertypen, nicht auf die Waage zwischen mutiger Offensive und anfälliger Defensive.

Eine Chance für Özkacar?

Dabei ist gerade der Abwehrverbund eine Konstellation in Kwasnioks Gebilde, an der der Trainer doch viel herumfeilt. Mal spielt der Coach mit Dreier-, mal mit Viererkette, dann mit offensiven Außenverteidigern, dann wiederum tiefer stehend. Auch auf den Positionen selbst gibt es viel Bewegung. Am vergangenen Wochenende rückte Eric Martel wieder in die Innenverteidigung. Dort spielte der Sechser auch in der Vorsaison einige Male. Tom Krauß übernahm die Sechs, zum Seitenwechsel stellte der Trainer wieder um. Auch auf der Außenposition kam der „Defensiv-Allrounder“ bereits zum Einsatz. Vor allem durch den Ausfall von Rav van den Berg scheint Kwasniok reagieren zu wollen. „Wir haben uns schon, ein wenig darauf fokussiert, mit Rav die richtige Konstellation auf den Platz zu bekommen“, sagte der Coach. „Er hat sich dann in seinem 2. Spiel verletzt und dann ist die Gedankenwelt schon ein wenig zusammengebrochen.“

Offenbar heißt es deswegen ein wenig zu improvisieren. „Da sind wir in diesem Prozess. Daraus resultiert die Suche nach der perfekten Balance. Es ist aber nicht so, dass ich das Problem in der Innenverteidigung ausgemacht habe“, sagt der Coach. Doch so wirklich glücklich ist der Coach mit der Zusammensetzung noch nicht – wobei das Stammpersonal eben mit Martel, Timo Hübers und Joel Schmied eigentlich steht. Mit Cenk Özkacar und Dominique Heintz warten zudem zwei Abwehrspieler weiterhin auf Einsatzzeit. Der Neuzugang kam nach seinem Startelf-Einsatz gegen Regensburg im Pokal, kam der Türke noch zu einem weiteren Kurzeinsatz gegen Mainz und sitzt seitdem auf der Bank. Heintz kam in dieser Spielzeit noch gar nicht zum Einsatz.

Auch gegen Hoffenheim wird sich das voraussichtlich nicht ändern. Özkacar scheint da schon eher an der Mannschaft. „Man wechselt nun mal in der Defensive seltener als in der Offensive“, sagt Kwasniok. „Für ihn gilt es jetzt Gas zu geben. Wenn die Zeit reif ist, werde ich ihn reinwerfen.“ Vielleicht findet der Trainer dann ein wenig mehr Balance.


Beim 1. FC Köln nicht berücksichtigt, WM in Gefahr: Stehen die Zeichen bei Jusuf Gazibegovic auf Abschied?

Jusuf Gazibegovic beim Training des 1. FC Köln
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Beim 1. FC Köln nicht berücksichtigt, WM in Gefahr: Stehen die Zeichen bei Jusuf Gazibegovic auf Abschied?

Er kam zu Beginn des Jahres als erste Neuverpflichtung nach der Transfersperre und als Königstransfer. Aktuell ist die Ernüchterung aber groß. Sogar die Teilnahme an der WM ist in Gefahr. Verlässt Jusuf Gazibegovic den 1. FC Köln schon wieder?

Noch im vergangenen Winter waren die Hoffnungen groß, nun aber stehen die Zeichen wieder auf Abschied. Verlässt Jusuf Gazibegovic den 1. FC Köln schon wieder?

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So ein wenig hatte es sich schon am Mittwoch auf der Spieltags-Pressekonferenz angedeutet, am Freitag folgte dann die Gewissheit. Jusuf Gazibegovic wird zum vierten Mal in Serie nicht im Kader der Geißböcke stehen, reiste also auch nicht mit der Mannschaft nach Hoffenheim zum Duell am Abend. Gazibegovic ist ganz offensichtlich einer der ganz großen Verlierer der Verpflichtung des neuen Trainers, kommt unter Lukas Kwasniok so gut wie gar nicht zum Einsatz. Inklusive der Begegnung gegen die TSG stand der Rechtsverteidiger in sieben Duellen drei Mal im Kader und kam ein Mal zum Einsatz. Das beim 4:1-Erfolg über den SC Freiburg, für 22 Minuten auf der für ihn ungewohnten linken Abwehrseite, vor allem aber, als das Spiel wohl schon entschieden war.

Bank statt Champions League

Die sportliche Entwicklung könnte für den Bosnier kaum enttäuschender sein. Der Rechtsverteidiger kam bekanntlich vom österreichischen Double-Sieger und Champions-League-Teilnehmer Sturm Graz. Das als Nationalspieler von Bosnien und mit einem vom Online-Portal angegebenen Marktwert von fünf Millionen Euro. Kein Wunder, dass die FC-Fans den Außenverteidiger als Königstransfer einstuften. Zumal die Fallhöhe nach dem Absitzen des Registrierungsverbots besonders groß war. Immerhin war Gazibegovic der erste Transfer, der nach der Sanktion zum FC wechselte. Der Bosnier tauschte die Königsklasse-Luft gegen die der 2. Bundesliga. Nun ist der 25-Jährige komplett hinten dran, wird von Kwasniok zurzeit nicht berücksichtigt.

WM in Gefahr

Und es sieht nicht so aus, als würde sich die Situation schon bald ändern. „In der Kaderzusammenstellung ist es so, dass ich gerne die Schiene mit zwei Spezialisten besetzt habe und einem Spieler, der beide Seiten abdecken kann. Und das kann Monti. Dann reicht ein Spieler im Kader“, erklärte der Kölner Coach am Mittwoch. Heißt: Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund sind als „Spezialisten“ (aktuell) gesetzt, Alessio Castro-Montes ist der Extraspieler, der beide Seiten abdeckt. Sollte es keine Verletzung geben, wird Gazibegovic vorerst weiterhin das Nachsehen haben. Eine Rolle, die der 25-Jährige als Leistungsträger in Graz überhaupt nicht kennt. Vermutlich auch aufgrund der mangelnden Spielzeit hat der Abwehrspieler auch seinen Stammplatz in der bosnischen Nationalmannschaft verloren. Die WM im kommenden Jahr gerät in Gefahr.

Und so darf durchaus die Frage gestellt werden, wie der 25-Jährige mit der Situation umgehen wird. Ein Abschied nach nur einem Jahr in Köln scheint unter den aktuellen Bedingungen alles andere als ausgeschlossen.


Bleibt Lukas Kwasniok erstmals bei seiner Startelf? So könnte der 1. FC Köln spielen

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Bleibt Lukas Kwasniok erstmals bei seiner Startelf? So könnte der 1. FC Köln spielen

Nach der 1:2-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart steht für den 1. FC Köln das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Am Abend gastiert das Team von Trainer Lukas Kwasniok bei der TSG 1899 Hoffenheim. Wer dann von Beginn an auf dem Feld steht, ist aber noch offen. So könnte der 1. FC Köln in Hoffenheim spielen.

Für den 1. FC Köln steht gegen Hoffenheim der sechste Spieltag an. Im Vergleich zur Niederlage gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Sonntag, gibt es keine neuen Ausfälle, aber auch keine Rückkehrer. Ob Lukas Kwasniok die identische Startelf wie gegen Stuttgart ins Rennen schickt, bleibt abzuwarten. So könnte der 1. FC Köln in Hoffenheim spielen.

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Gegen die TSG 1899 Hoffenheim muss Trainer Lukas Kwasniok keinen weiteren Ausfall hinnehmen. Dies bedeutet zum einen, dass Kwasniok auf Isak Johannesson zurückgreifen kann, der gegen Stuttgart angeschlagen ausgewechselt wurde, und zum anderen, dass die Partie gegen seinen Ex-Club für Marius Bülter noch zu früh kommt. Neben dem Stürmer stehen dem FC weiterhin die Langzeitverletzten Rav van den Berg und Luca Killian nicht zur Verfügung. Da sonst alle Profis einsatzbereit sind, könnte es erstmals an der Startformation keine große Veränderung geben. Ragnar Ache, der Bülter bereits gegen Stuttgart ersetzte, dürfte erneut den Vorzug in der Spitze erhalten. Daneben sind Jakub Kaminski sowie Jan Thielmann eigentlich gesetzt.

Startet Linton Maina?

In der Defensive dürfte Kwasniok erneut auf eine Dreierkette setzen, bei der Timo Hübers und Joel Schmied fest eingeplant sind. Die dritte Position in der Innenverteidigung wird aller Voraussicht nach von Eric Martel oder Tom Krauß besetzt. Martel startete gegen Stuttgart in der Abwehr und wechselte die Position nach der Pause mit Krauß, der die Partie im zentralen Mittelfeld begann. Genau ein solches Zusammenspiel scheint auch gegen Hoffenheim realistisch. Auf der rechten Außenbahn hat sich Sebastian Sebulonsen festgespielt. Die zweite Position im Mittelfeld könnte Isak Johannesson übernehmen, vorausgesetzt, der Isländer ist so fit, dass er von Beginn an auflaufen kann. Das größte Fragezeichen liefert die Position auf der linken Außenbahn. Hier begann gegen Stuttgart Linton Maina. Der schnelle Offensivspieler zeigte einen soliden Auftritt, ohne jedoch wirklich herauszustechen.

Daher könnte hier wieder Kristoffer Lund in die Startelf rücken, der seine Sache zu Saisonbeginn sehr ordentlich gemacht hatte, in den letzten Spielen jedoch seinen Platz in der ersten Elf verlor. Allerdings könnte Kwasniok auch etwas überraschen und Jakub Kaminski auf die linke Schienenposition zurückziehen und dafür Said El Mala in die offensive Dreierreihe stellen. Wie es letztlich aussehen wird, wird man am Freitagabend sehen.

So könnte der FC gegen Hoffenheim spielen

Marvin Schwäbe im Testspiel gegen Bergisch Gladbach

Marvin Schwäbe

Tom Krauß vom 1. FC Köln

Tom Krauß

Timo Hübers beim Testspiel des 1. FC Köln gegen den SC Verl

Timo Hübers

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Sebastian Sebulonsen im Testspiel gegen Leicester City

Sebastian Sebulonsen

Eric Martel im Testspiel gegen Atalanta Bergamo

Eric Martel

Isak Johannesson

Kristoffer Lund

Jakub Kaminski im Testspiel gegen Fortuna Köln

Jakub Kaminski

Jan Thielmann erzielte gegen Atalanta Bergamo einen Doppelpack

Jan Thielmann

Ragnar Ache könnte Marius Bülter ersetzen

Ragnar Ache



Das ist der Kader des 1. FC Köln für Hoffenheim

Ragnar Ache vor dem Spiel gegen Hoffenheim
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Das ist der Kader des 1. FC Köln für Hoffenheim

Der FC ist am Donnerstag zum Auswärtsspiel nach Hoffenheim aufgebrochen. Gegen die TSG würden die Geißböcke gerne wieder ins Punkten kommen. Allerdings werden nicht alle Spieler mit zu den Schwaben fahren. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Hoffenheim.

Trotz den Verletzungen von Rav van den Berg und Marius Bülter muss Lukas Kwasniok am Donnerstag einen Spieler zu Hause lassen. Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Hoffenheim.

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Die Zeit für die Vorbereitung auf das sechste Duell der Bundesliga-Saison war für die Geißböcke knapp. Erst am vergangenen Sonntag spielten die Kölner gegen den VfB Stuttgart und kassierten die zweite Niederlage der Spielzeit. Kurz nach der dritten und letzten Trainingseinheit der Woche ist der FC am Donnerstagnachmittag zum Auswärtsspiel in Hoffenheim aufgebrochen. Gegen die TSG sollen möglichst wieder Punkte her. Zwar stehen beide Teams aktuell mit sieben Zählern da, allerdings spricht die Bilanz doch für die Sinsheimer. In den vergangenen 16 Spielen gelang es dem FC nur ein Mal, drei Punkte einzufahren. Ein Lichtblick ist jedoch, dass es in den vergangenen beiden Auswärtsspielen für die Kölner beide Male Punkte gab. Diesmal treffen die Geißböcke mit Tim Lemperle auf ihren ehemaligen Top-Scorer. Der aktuelle Kölner Stürmer Marius Bülter wird in Sinsheim allerdings keine Punkte auf sein Scorer-Konto laden können. Er steht dem Trainer neben den beiden Langzeitverletzten Luca Kilian und Rav van den Berg nicht zur Verfügung.

Wieder nicht dabei

Dementsprechend hat Lukas Kwasniok die Aufgabe, einen weiteren Spieler für das Duell gegen die TSG zu streichen. Und zum vierten Mal in Serie hat es nun Jusuf Gazibegovic getroffen. Der Rechtsverteidiger, der zur Winterpause als Königstransfer zum FC gewechselt ist, spielt in den Planungen des Trainers aktuell keine Rolle. Das erklärte der Coach auch am Mittwoch auf der obligatorischen Pressekonferenz. „In der Kaderzusammenstellung ist es so, dass ich gerne die Schiene mit zwei Spezialisten besetzt habe und einem Spieler, der beide Seiten abdecken kann. Und das kann Monti. Dann reicht ein Spieler im Kader“, sagt Kwasniok. „Das ist es bitter für ihn. Aber ich kann an dieser Tatsache nichts verändern, dass ich da eine Entscheidung treffen muss. Er lässt sich nichts zu Schulden kommen. Tut alles. Aber ihn trifft es aktuell.“

Am Geißbockheim ließ sich unterdessen auch Luca Kilian nach überstandener Kreuzband-Operation wieder blicken.

Diese Spieler sind für Samstag mit von der Partie

Tor: Marvin Schwäbe, Ron-Robert Zieler, Matthias Köbbing
Abwehr: Sebastian Sebulonsen – Timo Hübers, Cenk Özkacar, Joel Schmied, Dominique Heintz – Kristoffer Lund
Mittelfeld: Denis Huseinbasic, Isak Johannesson, Tom Krauß, Eric Martel – Said El Mala, Jakub Kaminski, Florian Kainz, Jan Thielmann, Linton Maina
Sturm: Ragnar Ache, Luca Waldschmidt

Verletzt oder nicht berücksichtigt: Luca Kilian, Jusuf Gazibegovic, Rav van den Berg und Marius Bülter

Ein Wiedersehen mit dem „perfekten Transfer“ – Ein „Sinnbild der Veränderung“ nicht nur für Hoffenheim

Tim Lemperle trägt nun das Trikot der TSG Hoffenheim
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Ein Wiedersehen mit dem „perfekten Transfer“ – Ein „Sinnbild der Veränderung“ nicht nur für Hoffenheim

Acht Jahre spielte Tim Lemperle für die Geißböcke. Am Freitagabend dann gegen den FC. Trainer Lukas Kwasniok spricht von einem perfekten Transfer für die Hoffenheimer, von einem Sinnbild der Veränderung – das gilt aber auch für den 1. FC Köln: Ein Wiedersehen mit Tim Lemperle.

In der vergangenen Spielzeit war er einer der Aufstiegsgaranten, nun spielt er für die TSG Hoffenheim. Tabellarisch ist das Stand jetzt kein großer sportlicher Schritt weg vom 1. FC Köln: Ein Wiedersehen mit Tim Lemperle.

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Der Abschied war von einigen Störgeräuschen umgeben. Dabei war er schon lange geplant. Nach acht Jahren hat Tim Lemperle den FC im vergangenen Sommer verlassen, hat einige spannende Jahre, einige Hoch und Tiefs mit den Geißböcken erlebt und trifft am Freitagabend nun auf seinen Heimatverein. Es ist das erste Wiedersehen mit dem ehemaligen Kölner Youngster. Und es ist für einige Fans nicht unbedingt ein besonders versöhnliches. Der Abgang ohne Ablösesumme, der Party-Eklat unmittelbar vor dem vergangenen Saisonfinale haben Spuren hinterlassen – trotz der Tore und Vorlagen, die unterm Strich mit verantwortlich für den Aufstieg der Kölner waren. Nun geht der Stürner also für die TSG auf Torejagd und das durchaus erfolgreich.

„Er ist ein Sinnbild der Veränderung“

Ausgerechnet gegen Bayer Leverkusen erzielte Lemperle seinen ersten Treffer für die Hoffenheimer. Insgesamt sind es schon zwei und eine Vorlage. Und trotz der immensen Konkurrenz, die in Sinsheim auf Einsätze lauert, hat sich Lemperle durchgesetzt. Zehn nominelle Angreifer stehen auf der Hoffenheimer Gehaltsliste und dennoch spielt Lemperle. In den ersten drei Spielen stand der gebürtige Frankfurter immer in der Startelf, gegen Bayern fiel er verletzt aus, zuletzt kam er als Joker zurück. „Tim tut ihnen in der Tiefe gut, weil er die letzte Linie bedroht. Er kann marschieren“, sagt Lukas Kwasniok über den Ex-Kölner. „Er ist ein Sinnbild der Veränderung. Es ist aus Sicht der TSG ein perfekter Transfer. Wir müssen schauen, dass wir ihn am Toreschießen hindern. Das ist unsere Aufgabe.“

Eine nicht leichte Aufgabe, denn das Toreschießen ist nun mal die Kernaufgabe des Angreifers. Und dass er diese beherrscht, hat der Stürmer in der vergangenen Spielzeit eben noch im FC-Trikot unter Beweis gestellt. Zehn Tore und sechs Vorlagen standen am Ende auf der Scorerliste. Ob Lemperle auch zum Kwasniok-Fußball gepasst, auch unter dem 44-Jährigen funktioniert hätte, ist aus Sicht des neuen Trainers „hypothetisch“. „Er spielt ja für Hoffenheim“. So oder so hat auch der Abgang des Stürmers dazu beigetragen, dass sich der FC neu aufgestellt, ein neues Gesicht bekommen hat. Die Kölner haben sich verändert – Lemperle ist auch ein Sinnbild der Veränderung in Köln. Nach aktuellem Stand sollte der Wehmut also aus rein sportlicher Sicht nicht zu groß ausfallen. Das kann sich natürlich im Duell gegen den FC am Freitag ganz schnell ändern.


Auswärtsspiel des 1. FC Köln: Auf der Suche nach der richtigen Balance

Denis Huseinbasic und Timo Hübers vom 1. FC Köln gegen Hoffenheim
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Auswärtsspiel des 1. FC Köln: Auf der Suche nach der richtigen Balance

Mit der Begegnung gegen die TSG Hoffenheim startet der FC in den 6. Spieltag. Nach zwei Niederlagen in Serie soll in Sinsheim wieder gepunktet werden. Doch die Aufgabe wird nicht einfach. So will der 1. FC Köln in Hoffenheim punkten.

Sowohl der FC als auch die TSG gegen mit sieben Zählern auf dem Punktekonto ins direkte Duell. Gegen die Schwaben erwartet die Kölner allerdings keine leichte Aufgabe. So will der 1. FC Köln gegen Hoffenheim punkten. So will der 1. FC Köln in Hoffenheim punkten

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Der Start in die neue Bundesliga-Saison war schon ziemlich beeindruckend, fulminant, wenn man so will. Immerhin holten die Geißböcke sieben Punkte, davon sechs Zähler gegen den Tabellenfünften sowie den Tabellensechsten der Vorsaison. Punkte, mit denen im Vorfeld sicherlich nicht zu rechnen waren. Die Euphorie um den wiedererstarkten Aufsteiger war groß. Aber möglicherweise auch nicht jedem rund um den FC ganz geheuer. Zumindest sprach der Kölner Coach schon vor dem Leipzig-Spiel, dass man sich besser nicht in die Tasche lügen solle und die Problemzonen der Mannschaft durchaus ausgemacht habe. Und die Realität scheint den FC eingeholt zu haben. Zumindest gab es nach drei ungeschlagenen Spielen in den vergangenen beiden Partien keine Punkte mehr.

„Sie sprinten alles an, was sich bewegt“

„Die Reihenfolge von Siegen und Niederlagen ist für mich unerheblich. Als Aufsteiger ist es wohl wahrscheinlicher, dass du häufiger zwei Mal in Folge verlierst, als zwei Mal gewinnst“, erklärte der Trainer am Mittwoch, fuhr dann aber fort, dass die Reihenfolge für den 44-Jährigen schon alleine deswegen unwichtig sei, weil er sowieso „jedes Spiel gewinnen“ wolle. Nur wird das am Freitagabend eben keine leichte Aufgabe. Denn der FC trifft auf die TSG Hoffenheim, die alleine schon aufgrund jüngerer Bilanzen favorisiert in die Begegnung geht. Der FC konnte genau eins der vergangenen 16 Spiele für sich entscheiden, auf der anderen Seite punkteten die Kölner die vergangenen beiden Male in Sinsheim.

Doch die Bilanz ist nur die eine Sache. Der Respekt vor den spielerischen Mitteln ist Kwasniok deutlich anzuhören. „Sie haben gegen Top-Teams gespielt und sich da mehr als gut verkauft. Sie haben den Bayern gerade in der ersten Halbzeit echt wehgetan und hätten durchaus führen können, wenn nicht müssen“, sagt der Trainer. „Die Hoffenheimer haben sehr viele hungrige Spieler auf dem Platz. Sie sprinten alles an, was sich bewegt. Das ist dann schon schwierig, einen geordneten Spielaufbau hinzubekommen. Es ist nicht verwunderlich, dass sie gut gestartet sind.“ Unter anderem punktete die TSG auch gegen Bayer Leverkusen mit Torschütze Tim Lemperle. Über den Youngster will der Kölner Coach nicht viele Worte verlieren.

„Es ist ja nicht so, dass wir nicht auch laufen können“

Viel mehr über das eigene Personal. Beispielsweise über Marius Bülter, der dem FC erneut fehlt. Aber vor allem über seine wechselnden Startformationen. „Zur Wahrheit gehört, dass ich noch immer ein wenig auf der Suche nach der perfekten Balance bin. Du bist einmal mit sehr robusten Spielern unterwegs, die dann in der fußballerischen Teilbereich nicht ganz top sind. Wir haben Jungs, die spieltechnisch ganz weit vorne sind, vielleicht nicht ganz die Intensität an den Tag legen können“, erklärt der Trainer. „Ich glaube, dass da noch ein Ticken Luft nach oben ist.“ Es sei ein Entwicklungsprozess, sagt der Coach und er wolle die Spieler in den kommenden Wochen noch besser kennenlernen, um eben die perfekte Balance zu finden. Und zu groß ist der Respekt des Trainers dann eben auch nicht: „Es ist ja nicht so, dass wir nicht auch laufen können. Es wird ein intensives Spiel werden.“


Kwasnioks „Mischung aus Neymar und Messi“ ist beim 1. FC Köln noch im Wartestand

Alessio Castro-Montes kommt bislang eher selten zum Zug
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Kwasnioks „Mischung aus Neymar und Messi“ ist beim 1. FC Köln noch im Wartestand

Er wurde als letzte Neuverpflichtung des Sommers beim FC vorgestellt und kam direkt zum Einsatz. Auf weitere Minuten wartet der Belgier bislang vergebens beim 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes ist noch im Wartestand.

Gut zwei Millionen Euro haben die Geißböcke kurz vor Toresschluss noch einmal in die Hand genommen. Doch der Belgier kommt bislang eher sporadisch zum Einsatz. Daran sei er auch selbst Schuld, sagt der Trainer 1. FC Köln: Alessio Castro-Montes ist noch im Wartestand.

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Am Ende ging es alles sehr schnell. Vielleicht sogar ein wenig zu schnell? Nachdem der Deal mit Raphael Obermair vom Tisch war, zauberten die FC-Bosse Alessio Castro-Montes kurz vor Toresschluss aus dem Hut. Sicherlich gut vorbereitet, alles andere als ein Schnellschuss. Doch der Name überraschte dann doch den ein oder anderen Experten. Erstaunlich schnell entschied sich der Kölner Trainer, den neuen Mann dann auch ins kalte Wasser zu werfen. Im Testspiel gegen Schwarz-Weiß Essen lief die Neuverpflichtung genauso auf wie gegen den VfL Wolfsburg am nächsten Spieltag als Einwechselspieler. Ein früher Einstand, möglicherweise ein zu früher. „Ich habe da den Fehler gemacht, dass ich ihn nach der Länderspielpause gegen Wolfsburg reingeworfen habe“, gab Kwasniok zu. „Da habe ich ihn in der Gesamtsituation einen Ticken überfrachtet.“

„Ich kann an dieser Tatsache nichts verändern“

Laut Trainer war das Spiel gegen die Wölfe auch nicht so optimal und daher dann auch das anschließende Training nicht mehr so, wie Kwasniok sich das erhofft hatte. „Er war gerade angekommen, hat die Namen zum Teil noch nicht gekannt“, sagt der Coach. „Er war noch gar nicht angekommen. Ich habe von ihm etwas gefordert, das er nicht hätte bringen können.“ Und so kommt der Neuzugang aktuell nicht über die Rolle des Bankdrückers hinaus. Dabei war die Erwartungshaltung sehr groß. „Als wir ihn im Training gesehen haben, haben wir gedacht, wir haben eine Mischung aus Neymar und Messi verpflichtet“, sagte Kwasniok. Auch daher der schnelle Einsatz gegen die Wölfe. Ein Fehler, wie Kwasniok nun betont. „Das gehört einfach dazu, dass man dann nicht immer den Spielern die Schuld geben kann“, so der 44-Jährige. „Derjenige, der die Entscheidung trifft, war ich. Den Schuh muss ich mir anziehen.“

Ob der Belgier gegen Hoffenheim zum Einsatz kommt, ist zurzeit noch offen. Zuletzt stand der Schienenspieler immerhin im Kader. Sehr zum Leidwesen von Jusuf Gazibegovic. „In der Kaderzusammenstellung ist es so, dass ich gerne die Schiene mit zwei Spezialisten besetzt habe und einem Spieler, der beide Seiten abdecken kann. Und das kann Monti. Dann reicht ein Spieler im Kader“, sagt Kwasniok. Daher war für den Bosnier zuletzt kein Platz im Kader. „Das ist es bitter für ihn. Aber ich kann an dieser Tatsache nichts verändern, dass ich da eine Entscheidung treffen muss. Er lässt sich nichts zu Schulden kommen. Tut alles. Aber ihn trifft es aktuell.“ Castro-Montes könnte gegen die TSG vielleicht dann wieder eine Ergänzung sein. Nicht umsonst lobt der Trainer den Spielertyp – und wer will schon auf eine Mischung aus Neymar und Messi verzichten.