Bei U21-Niederlage des 1. FC Köln: Reigan Heskey bewirbt sich für mehr

Reigan Heskey bei der U21 des 1. FC Köln
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Bei U21-Niederlage des 1. FC Köln: Reigan Heskey bewirbt sich für mehr

Die U21 des 1. FC Köln hat die zweite Niederlage in Folge kassiert und musste sich gegen den SV Bergisch Gladbach – wie schon neun Tage zuvor in Bonn – nach einer Führung noch mit 1:2 geschlagen geben. Der 45-minütige Gala-Auftritt von Reigan Heskey reichte am Ende nicht für etwas Zählbares. Die U21 des 1. FC Köln verliert 1:2 gegen Bergisch Gladbach.

Am Sonntagmittag verlor die Kölner Reserve gegen Bergisch Gladbach 1:2. Die Führung aus der ersten Halbzeit durch den Treffer von Maik Afri Akumu brachte das Team von Manuel Hartmann nicht über die Zeit.

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Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum unbefriedigenden Auftritt beim 1:2 in Bonn auf fünf Positionen: Gil Neves war gelb-rot-gesperrt, Jonas Arweiler und Luis Stapelmann fehlten im Aufgebot. Marvin Ajani und Luiz Labenz rutschten auf die Ersatzbank. Dafür kehrten Malek El Mala, Kristiyan Irmiev, Maik Akumu und – erstmals in dieser Saison – Luc Dabrowski in die erste Elf zurück. Das neue Startelf-Quintett komplettierte Reigan Heskey. Der Engländer, der bisher nur in Stuttgart als Joker auf 15 Einsatz-Minuten für die Profis kam, sollte in der U21 mehr Spielpraxis sammeln und sich damit wieder für die Bundesliga-Mannschaft aufdrängen.

Reigan Heskey überzeugt zu Beginn

Und Heskey setzte direkt den ersten Akzent mit einem Steckpass in den Lauf von Malek El Mala, dessen Schuss aus spitzem Winkel jedoch vom Gäste-Torwart Robin Schulze zur Ecke abgewehrt wurde (4.). Die Gäste hatten einen ersten guten Abschluss nach einer Ecke, der Kopfball von Finn Stromberg flog jedoch am Tor vorbei (9.) Insgesamt war den Kölnern im Dauerregen jedoch anzumerken, dass sie auf Wiedergutmachung aus waren und die Spielkontrolle ausüben wollten. Die Gäste setzten mit rustikalen Fouls, für die es direkt in der Anfangsphase zwei gelbe Karten gab, Zeichen, um den Kölner Spielfluss zu unterbinden.

Bemerkenswert: Die Kölner suchten immer wieder den Weg über den linken Flügel mit Reigan Heskey. Zwingende Torchancen entwickelten sich daraus jedoch nicht – zumindest bis der 18-Jährige nach einem Zuspiel an den Sechzehner aus der zweiten Reihe abzog und der platzierte Schuss nur knapp rechts unten am Tor vorbeiflog (28.). Wenige Momente danach zappelte der Ball aber im Tor der Gäste. Maik Akumu nahm eine Hereingabe von Yacobi im Sechzehner an und traf aus der Drehung rechts unten zum 1:0 (28.). Auch hier hatte Heskey in der Entstehung auf dem linken Flügel seine Füße im Spiel. Der Engländer passte zum Vorlagengeber Yacobi. Dem Engländer wäre beinahe das 2:0 gelungen, doch Bergisch Gladbachs Torwart Schulze lenkte den Flachschuss mit den Fingerspitzen am Pfosten vorbei (36.).

Den Kölnern entgleitet die Partie

Bergisch Gladbach trat nach der Halbzeit deutlich engagierter und druckvoller auf. Die U21 konnte sich kaum für längere Zeit in die gegnerische Hälfte retten. Den Kölnern entglitt die Partie wie neun Tage zuvor in Bonn. Der Ausgleich war bezeichnend. Der Kapitän Niklas Hoffmann hatte den Ball eigentlich schon gewonnen gegen Finn Stromberg. Doch der Stürmer setzte nach. Er spitzelte durch zu Ole Tillmann, der am Fünfer gedankenschneller als Luc Dabrowski war und unhaltbar zum 1:1 einschoss (66.). Heskey konnte nach dem Seitenwechsel keine Akzente mehr setzen und wurde in der 69. Minute ausgewechselt. Für ihn kam Etienne Borie, der damit sein Saison-Debüt feiern konnte.

Die U21 brachte sich derweil selbst um den Lohn der starken ersten Hälfte. Luc Dabrowski verlor vor dem Strafraum in einem unnötigen Zweikampf den Ball an Tillmann, der frei durchstartete und zum 1:2 traf (71.). Die U21 hat die zweite Niederlage in Folge kassiert und konnte damit die Chance nicht nutzen, näher an den Spitzenreiter FC Gütersloh heranzurücken, der am Vortag seine erste Niederlage einstecken musste. Für die U21 geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim Aufsteiger SV Westfalia Rhynern weiter.

1. FC Köln U21: James – Fürst, Dabrowski, Hoffmann, Friemel – Irmiev (60. Harchaoui), Elyazidi (81. Hekmat) – Akumu (60. Labenz), Yacobi, Heskey (69. Borie) – M. El Mala (81. Okpodu). Tore: 1:0 Akumu (28.), 1:1/1:2 Tillmann (66./71.).

Die U21 des 1. FC Köln empfängt Aufsteiger Bergisch Gladbach und strebt Wiedergutmachung an

Maik Afri Akumu im Duell gegen Fortuna Köln
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Die U21 des 1. FC Köln empfängt Aufsteiger Bergisch Gladbach und strebt Wiedergutmachung an

Die FC-Reserve strebt am Wochenende Wiedergutmachung an. Nach der enttäuschenden Vorstellung beim Bonner SC zeigte sich Trainer Manuel Hartmann zuversichtlich, dass seiner Mannschaft eine Reaktion gelingen wird. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Bergisch Gladbach.

Maik Akumu und Malek El Mala könnten gegen Bergisch Gladbach wieder in die Startelf rücken. Auf Gil Neves muss Manuel Hartmann verzichten.

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So ganz ist die Enttäuschung nach dem holprigen Auftritt beim Bonner SC noch nicht verflogen. Das 0:1 und noch viel mehr die Art und Weise der Niederlage haben beim Trainer Manuel Hartmann Spuren hinterlassen. Dennoch ging der Blick auch schnell wieder nach vorne, um zu zeigen, dass man die richtigen Lehren gezogen hat. „Wir haben die Tage genutzt, um das Spiel in Ruhe zu verarbeiten. Natürlich waren wir mit unserer Leistung nicht zufrieden, und das darf bei uns auch so sein“, sagte Hartmann. Entscheidend sei nun, die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Die Analyse sei entsprechend sachlich ausgefallen – sowohl mit der Mannschaft als auch individuell.

“Ich bin sehr zuversichtlich“

Dabei sei es Hartmann ausdrücklich nicht darum gegangen, einzelne Spieler an den Pranger zu stellen. Vielmehr habe man herausarbeiten wollen, „was wir als Mannschaft brauchen, um solch ein Spiel erfolgreich zu bestreiten“. Die Defizite benannte der Trainer dennoch klar: „Gerade in den Bereichen Intensität, Entscheidungsfindung und Konsequenz müssen wir besser werden.“ Gegen Bergisch Gladbach soll deshalb möglichst schnell ein anderes Gesicht der Kölner U21 zu sehen sein. Hartmann sei trotz des erneuten Rückschlags überzeugt von seinem Team. „Ich bin sehr zuversichtlich“, sagte er. Gerade für eine junge Mannschaft seien solche Erfahrungen Teil der Entwicklung. Entscheidend sei, wie die Spieler damit umgehen.

„Ich möchte unsere Identität wieder sehen: Mut, Energie, Intensität und eine hohe Bereitschaft, füreinander zu arbeiten“, forderte der Coach und ergänzte: „Jeder Spieler soll Verantwortung übernehmen – für sich, für seinen Mitspieler und für die Mannschaft.“ Der Gegner reist allerdings mit Rückenwind ans Geißbockheim. Der Aufsteiger sammelte mit bisher zehn Punkten nur einen weniger als die Kölner. „Sie haben ihre beiden letzten Spiele gewonnen und das dementsprechende Selbstvertrauen“, mahnte Hartmann. Bergisch Gladbach werde „kompakt und leidenschaftlich auftreten“ und sei insbesondere im Konterspiel gefährlich. Seine Mannschaft müsse deshalb von Beginn an präsent sein.

Die Mannschaft muss aus Rückschlägen lernen

Gil Neves steht aufgrund seiner Sperre definitiv nicht zur Verfügung. Bei Maik Akumu und Malek El Mala sieht es dagegen positiv aus. Beide sind nach Angaben des Trainers grundsätzlich wieder Kandidaten für die Startelf. Die endgültige Entscheidung werde nach den letzten Trainingseindrücken fallen.

Für die Kölner U21 geht es gegen Bergisch Gladbach um mehr als nur drei Punkte. Nach dem enttäuschenden Auftritt in Bonn muss die Mannschaft zeigen, dass sie aus Rückschlägen lernen kann. Hartmann brachte es auf einen einfachen Nenner: „Mentalität zeigt sich für mich vor allem darin, wie man nach einem Rückschlag reagiert.“

„Kinderfußball“ und die fehlende „richtige Einstellung für den Beruf“: Trainer Hartmann findet nach U21-Pleite des 1. FC Köln sehr deutliche Worte

Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln
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„Kinderfußball“ und die fehlende „richtige Einstellung für den Beruf“: Trainer Hartmann findet nach U21-Pleite des 1. FC Köln sehr deutliche Worte

Es war eine gute Gelegenheit, um sich im Spitzenfeld der Regionalliga West festzusetzen. Doch die U21 des 1. FC Köln schafft es weiterhin nicht, konstant gute Leistungen abzurufen. Trainer Manuel Hartmann war entsprechend bedient nach dem 1:2 in Bonn und fand sehr deutliche Worte im Gespräch mit come-on-fc.com.

Am Freitag hat die Kölner Reserve gegen den Bonner SC eine Niederlage hinnehmen müssen. Nach dem Duell fand Trainer Manuel deutliche Worte.

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Die U21 hätte – zumindest für eine Nacht – auf den zweiten Platz der Regionalliga West springen und sich im vorderen Bereich der Tabelle festsetzen können. Doch die FC-Talente schaffen es in dieser Saison weiterhin nicht, zwei Siege in Folge einzufahren. Drei Tage nach dem souveränen 4:0 bei der U21 des VfL Bochum setzte es eine knappe, aber hochverdiente 1:2-Niederlage beim Bonner SC. Für die Bundesstädter, die zuletzt dreimal in Folge unentschieden spielten, war es der erste Saisonsieg. Bemerkenswert: Obwohl der Trainer Manuel Hartmann in Bonn bis auf den Torwart – Martin James kam für Mikolaj Marutzki – derselben Startelf vertraute, die drei Tage zuvor Bochums U21 beim 4:0 dominierte, wirkte die Kölner Mannschaft wie ausgewechselt. Nichts war mehr zu sehen von der Leichtigkeit im vergangenen Spiel.

“Das ist ein Kopfthema“

„Das ist ein Kopfthema“, erklärte Hartmann kurz nach dem Abpfiff gegenüber come-on-fc.com, „das ist ganz klar. Auch letzte Saison schon. Immer wenn die Mannschaft sich in die vorderen Bereiche schieben kann, sind solche Aussetzer-Spiele. Das ist dieser Reife-Prozess, von dem ich spreche. Das sind die Spiele, in denen man sich die Punkte in der Regionalliga holt, um sich die Plätze vorne auch zu verdienen.“ Genau davon ist die U21 aber in diesen Wochen noch weit entfernt. Ein Platz in der Spitzengruppe war zwar formal auch nie das erklärte Saisonziel, dennoch ist der FC vom Potenzial her zweifellos weit oben in der Regionalliga anzusiedeln. Entsprechend ärgerte sich der Trainer: „Wenn man dann so agiert wie wir heute, ist das Kinderfußball, wenn man nicht um die zweiten Bälle kämpft.“

Hartmann wurde noch drastischer mit Blick auf die Bundesliga-Bühne: „Wenn man es manchmal sieht in der Alten Försterei, da wird gekämpft um die zweiten Bälle und dafür wollen wir sie vorbereiten. Das müssen die Jungs aber auch annehmen. Wenn ich aber den einen oder anderen Akteur sehe, dann weiß ich nicht, ob er die richtige Einstellung für seinen Beruf mitbringt.“ Echte Leidenschaft zeigten einige FC-Talente erst nach dem Schlusspfiff, als sie sich auf die Pöbeleien Bonner Zuschauer auf dem Weg in die Kabine einließen – zum Missfallen des Trainers: „Das Verhalten nach dem Spiel gefällt mir nicht, dass man sich mit dem Gegner ständig anlegen muss. Das ist peinlich für mich. Wir haben genug mit uns zu tun, da müssen wir besser werden.“

“Dann erwarte ich einfach…“

Hartmann deutete an, dass seine Schützlinge vom Kopf her nicht richtig auf das Spiel eingestellt gewesen seien: „Wir wussten, dass es regnen wird. Wir wussten, dass es auch ein sehr direktes Spiel wird von unserem Gegner. Dann erwarte ich einfach, dass man sich da als Spieler mental darauf vorbereitet.“ Nicht einmal die Führung, die den Spielverlauf bis dahin auf den Kopf stellte, sorgte für Sicherheit: „Mir hat es als Trainer eine gewisse Sicherheit gegeben, meinem Trainer-Staff auch. Dann ist es halt ein schwieriges Spiel und da zeigt sich, wer an dem Tag eine breite Brust hat.“ Hier wiederum kam noch Gil Neves ins Spiel, der zweimal körperlich ein Zeichen setzte, beide Male verwarnt wurde und in der Summe vorzeitig vom Platz musste: „Das tut mir für Gil sehr leid, der für mich diese breite Brust heute gezeigt hat, der dann die Zweikämpfe annimmt. Solche Spielertypen finde ich super, die dann versuchen voranzugehen. Es waren heute einige, die sich versteckt haben und damit bin ich nicht einverstanden.“

Unterm Strich stehen für die U21 nach der englischen Woche nur vier von neun möglichen Punkten: „Es ist sehr ärgerlich, weil du einfach gut was hättest erreichen können und das haben wir nicht getan.“ Das Gesetz der Serie macht immerhin Mut: Genauso, wie auf ein gutes in dieser Saison stets ein schlechtes Spiel folgte, folgte andersherum auch stets ein gutes. Demzufolge dürfte die U21 am Sonntag gegen Bergisch Gladbach wieder punkten: „Es wird wieder ein ähnliches Spiel, in dem wir einen anderen Reifeprozess brauchen“, mahnte Hartmann abschließend.

Martin James patzt und Gil Neves sieht Gelb-Rot: U21 des 1. FC Köln verliert beim Bonner SC nach Führung

Die U21 des 1. FC Köln will beim BVB den nächsten Schritt machen
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Martin James patzt und Gil Neves sieht Gelb-Rot: U21 des 1. FC Köln verliert beim Bonner SC nach Führung

Die Achterbahnfahrt der U21 geht weiter: Die FC-Reserve zeigte drei Tage nach dem glanzvollen 4:0-Sieg gegen die Bochumer Zweitvertretung eine erschreckend schwache Leistung. Die U21 des 1. FC Köln verliert in Bonn mit 1:2 (1:1). Martin James patzte dabei einmal und in der Schlussphase flog Gil Neves vom Platz. Das Siegtor erzielte ausgerechnet ein Ex-Kölner vor 1399 Zuschauern im Bonner Sportpark Nord.

Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum deutlichen 4:0-Auswärtserfolg am Dienstagnachmittag bei der U21 des VfL Bochum nur auf einer Position. Martin James stand für Mikolaj Marutzki zwischen den Pfosten und absolvierte seinen zweiten Einsatz in der Regionalliga West.

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Die Kölner taten sich bei kräftigem Regen im Sportpark Nord zunächst schwer und fanden kaum den Weg nach vorne. Erst als der Regen abflaute, kamen die Gäste erstmals gefährlich in den Strafraum. Der Ex-Kölner Marcel Damaschek grätschte dabei Luiz Labenz um. Nilas Yacobi nutzte die Chance und verwandelte den fälligen Foulelfmeter zum 1:0 aus FC-Sicht (17.). Der Stürmer hatte dabei jedoch Glück mit dem flach geschossenen Strafstoß rechts unten ins Eck, denn Bonns Torwart Elias Bördner hätte ihn beinahe noch erwischt.

Am Spielgeschehen änderte sich danach jedoch nichts, die Partie spielte sich fast ausschließlich in der Kölner Hälfte ab. Die Bonner investierten deutlich mehr als die viel zu passiv agierenden FC-Talente, Martin James wurde im Tor dennoch nicht geprüft.

Unnötiges Dribbling des Kölner Keepers

Dafür stand der Keeper allerdings beim Ausgleich im Fokus: James ging nach einem Rückpass innerhalb des Sechzehners von Luis Stapelmann im Fünfer unnötig ins Dribbling, verlor dabei den Ball gegen den Bonner Kapitän Maximilian Pommer, der das Spielgerät eroberte und zurücklegte zu Luca de Meester. Der Angreifer hatte keine Mühe, den Ball zum 1:1 ins leere Tor zu schießen (39.).

Hartmann schien in der Halbzeit die passenden Worte gefunden zu haben, denn seine Mannschaft präsentierte sich nach dem Seitenwechsel deutlich engagierter und drückte das Spiel in die Bonner Hälfte. Luiz Labenz traf aus spitzem Winkel nur den Bonner Pfosten und wenige Sekunden später parierte Börnder stark den scharfen Distanzschuss von David Fürst (55.).

In der Folgezeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Gastgeber die gefährlicheren Torabschlüsse besaß. Das Tor gelang jedoch den Gastgebern: Die FC-Abwehr ließ sich mit einem Heber über die Abwehr aushebeln. Ausgerechnet der Ex-Kölner Simon Breuer ließ Luis Stapelmann im Sechzehner noch aussteigen und vollstreckte zum 2:1 für die Bonner (76.).

Neves holt sich die Ampelkarte

Kurz danach kam es noch bitterer: Der bereits verwarnte Gil Neves grätschte im Mittelkreis einen Bonner um und sah dafür die Gelb-Rote Karte (78.). Die Niederlage war über die gesamte Spielzeit betrachtet absolut verdient. Die Young Goats verpassten damit den Sprung zumindest über Nacht auf den zweiten Platz in der Tabelle. Für die U21 geht es am kommenden Sonntag (14 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den SV Bergisch Gladbach weiter.

1. FC Köln U21: James – Fürst, Stapelmann, Hoffmann, Friemel – Neves – Elyazidi (90. Okpodu), Yacobi – Labenz (81. Irmiev), Arweiler (61. M. El Mala), Ajani (61. Akumu). Tore: 0:1 Yacobi (17., Foulelfmeter), 1:1 de Meester (39.), 2:1 Breuer (76.). Zuschauer: 1399. Besonderes Vorkommnis: Gelb-rote Karte gegen Neves (78.).

Achterbahn soll anhalten: U21 des 1. FC Köln peilt in Bonn nächstes Ausrufezeichen an

Jonathan Friemel im Spiel der Geißböcke gegen Hoffenheim
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Achterbahn soll anhalten: U21 des 1. FC Köln peilt in Bonn nächstes Ausrufezeichen an

Die Achterbahn geht weiter: Einmal mehr folgte bei der Kölner Reserve ein Ausrufezeichen nach einer schwachen Leistung. Das 4:0 bei Bochums U21 war eine starke Reaktion nach dem 2:2 gegen Lotte. Am Freitagabend ist die U21 des 1. FC Köln dann zu Gast beim Bonner SC.

Jonathan Friemel stand dabei erstmals in dieser Saison in der Regionalliga auf dem Platz – und erhielt hinterher ein Lob vom Trainer. Am Freitagabend (19.30 Uhr) geht es schon beim Bonner SC weiter.

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Am Samstagnachmittag saß er noch im Rhein-Energie-Stadion auf der Bank und durfte sich vor 50.000 Zuschauern warmlaufen. Zum Einsatz kam Jonathan Friemel beim 3:2-Heimsieg in der Bundesliga gegen Hoffenheim zwar nicht, doch das Erlebnis dürfte für den 19-Jährigen unvergesslich bleiben. Am Dienstag-Nachmittag folgte ein anderes Extrem: Friemel lief vor gerade einmal 467 Zuschauern in Herne für die U21 auf – und stand damit zum ersten Mal in dieser Saison in der Regionalliga auf dem Platz.

„Der hat immer die Intention, die bestmögliche Leistung auf den Platz zu bringen“

Manuel Hartmann, Trainer der FC-Reserve, betonte aber hinterher, dass sein Linksverteidiger keinerlei Anpassungsprobleme an die deutlich kleinere Fußballbühne habe: „Jonny ist einfach ein Typ, den kannst du vor zwei Zuschauern hinstellen oder vor 80.000. Der hat immer die Intention, die bestmögliche Leistung auf den Platz zu bringen.“ Und Hartmann hat Expertise, kennt Friemel bereits seit dessen Zeit in der U15. Das FC-Eigengewächs lieferte auf der linken Außenbahn eine starke Vorstellung ab und ließ sich nichts zuschulden kommen.

Friemel war eine von mehreren personellen Veränderungen nach dem 2:2 gegen Lotte. Einen Wechsel nahm Hartmann jedoch gezwungenermaßen vor. Kurzfristig musste Maik Akumu nach der Aktivierung passen. Der Mittelfeldspieler habe leichte muskuläre Probleme in der Wade gehabt, verriet Hartmann und ergänzte: „Da wollten wir jetzt in der englischen Woche kein Risiko eingehen. Wir hoffen natürlich, dass er am Freitag wieder voll mit dabei sein kann.“ Auch Malek El Mala wurde aufgrund seiner Verletzungshistorie vorsichtshalber geschont. Viel Zeit zur Regeneration bleibt der U21 nicht. Bereits am Freitagabend (19.30 Uhr) gastiert die FC-Reserve beim Bonner SC. Hartmann unterstrich, dass dort eine unangenehme Aufgabe wartet: „Das nächste Spiel ist immer das schwierigste. Vor allem wissen wir, was so ein Spiel in Bonn, das fast ein Derby ist, bedeutet.“

“Wir müssen da hochmotiviert sein“

Dabei würden auch die Rahmen-Bedingungen eine Rolle spielen. In Bonn warte ein relativ kleiner Platz, dessen Qualität nicht immer optimal sei. Dazu komme ein Gegner mit viel Erfahrung und auch zahlreichen Spielern mit Vergangenheit im Kölner Nachwuchs. „Da weiß man schon, dass da eine sehr gute Qualität da ist“, urteilte Hartmann und mahnte: „Wir müssen da hochmotiviert sein, hochkonzentriert sein, wieder versuchen, die gleiche Intensität auf den Platz zu bringen. Und dann, glaube ich, können wir auch in Bonn da auf jeden Fall was für uns mitnehmen. Das ist auch der absolute Anspruch, im Idealfall sind es dann auch die drei Punkte.“

Mit einem Dreier in Bonn würde die U21 nicht nur endlich einmal konstant in zwei Spielen hintereinander starke Leistungen zeigen, sondern sich auch weit oben in der Tabelle der Regionalliga West festsetzen. Und dann wäre die Kölner Achterbahn gestoppt.

U21 des 1. FC Köln schlägt Bochum klar: Gil Neves eröffnet mit Hammer, Nilas Yacobi vollendet per Elfmeter

Nilas Yacobi von der U21 des 1. FC Köln
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U21 des 1. FC Köln schlägt Bochum klar: Gil Neves eröffnet mit Hammer, Nilas Yacobi vollendet per Elfmeter

Die U21 des 1. FC Köln gewinnt beim VfL Bochum und bleibt auf fremden Plätzen eine Macht: Auch im dritten Auswärtsspiel punktete die FC-Reserve in der jungen Regionalliga-Saison und feierte mit dem deutlichen 4:0 (2:0) bei der U21 des VfL Bochum den zweiten Auswärtssieg in Folge.

Ein erfolgreicher Tag für die Reserve des 1. FC Köln. Beim Sieg gegen den VfL Bochum II ebnete Neuzugang Gil Neves mit seinem Distanz-Kracher den Weg zum Dreier.

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Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum Last-Minute-2:2 zuhause gegen Lotte auf vier Positionen: Mikolaj Marutzki kehrte für Martin James zwischen die Pfosten zurück. Zudem rutschten Ilias Elyazidi, Jonas Arweiler und Jonathan Friemel, der erstmals in dieser Saison bei der U21 dabei war, in die erste Elf. Dafür saßen Malek El Mala und Kristiyan Irmiev, Maik Akumu fehlte komplett im Kader. Die Kölner standen in Herne, wo die Partie ausgetragen wurde, zunächst tief und hatten in der Anfangsphase großes Glück: Marutzki spielte einen leichtsinnigen Querpass im eigenen Sechzehner genau in die Füße des Gegners, doch der Kapitän Niklas Hoffmann konnte in letzter Sekunde zur Ecke klären (8.).

Gil Neves bereitet den Weg zum Dreier

Wenig später hatte Gil Neves jedoch seinen großen Auftritt: Der Portugiese leitete den Angriff mit einem weiten Ball aus dem Mittelfeld auf den rechten Flügel zu David Fürst selbst ein. Der Rechtsverteidiger wiederum legte zurück ins Zentrum zum nachrückenden Neves, der aus über 20 Metern unhaltbar links neben den Pfosten ins lange Eck zum Kölner 1:0 traf (17.). Die Hartmann-Elf blieb auf dem Gaspedal. Jonathan Friemel eroberte an der Mittellinie den Ball. Marvin Ajani legte rechts raus zu Luiz Labenz, der wiederum per Direktabnahme zu Jonas Arweiler in den Sechzehner passte. Der 29-Jährige schoss den Ball aus spitzem Winkel flach vorbei an Bochums Torwart Benjamin Bußmann ins lange Eck zum 2:0 (25.). Es war Arweilers erster Treffer im FC-Trikot.

Labenz hätte sogar den dritten Treffer für die Geißböcke erzielen müssen, blieb nach einem großartigen Zuspiel von Yacobi aus dem Mittelkreis über die Abwehrkette in den Lauf des Stürmers jedoch freistehend an Bußmann hängen (36.). Die Bochumer Reserve kam, unterstützt von einem Dreifachwechsel nach der Pause, in der zweiten Hälfte besser ins Spiel. Richtig gefährlich wurde es vor dem Kölner Tor allerdings nicht. Stattdessen sorgte die U21 für die Entscheidung. Labenz wurde im Sechzehner von Nicolas Abdat umgegrätscht. Yacobi verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher, verlud Bußmann und traf oben rechts neben dem Pfosten zum 3:0 (66.).

Nächster Gegner: Bonner SC

Und die Young Goats hätten den Sieg in der Schlussphase sogar noch deutlicher gestalten können, ließen aber weitere gute Chancen ungenutzt verstreichen. Erst in der Nachspielzeit vollendete Kian Hekmat einen Konter nach Querpass von David Okpodu zum 0:4-Endstand (90.+2). Für die U21, die durch den Dreier zumindest bis zu den Abendspielen auf den zweiten Platz der Tabelle hinter Spitzenreiter Gütersloh sprang, geht es schon am Freitagabend (19:30 Uhr) mit dem nächsten Auswärtsspiel beim Bonner SC weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Fürst, Stapelmann, Hoffmann, Friemel (75. Harchaoui) – Labenz (69. Voufack), Elyazidi, Neves (75. Irmiev), Ajani (60. Hekmat) – Arweiler (60. Okpodu), Yacobi. Tore: 0:1 Neves (17.), 0:2 Arweiler (25.), 0:3 Yacobi (66.), 0:4 Hekmat (90.+2).

„Jungs müssen klaren Sprung machen“: U21-Coach Hartmann trotz spätem Punktgewinn unzufrieden

Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln
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„Jungs müssen klaren Sprung machen“: U21-Coach Hartmann trotz spätem Punktgewinn unzufrieden

Die FC-Reserve kommt gegen die Sportfreunde Lotte spät zum Ausgleich. Trainer Manuel Hartmann haderte im Gespräch mit come-on-fc.com trotz des Punktgewinns mit dem Auftritt seiner Mannschaft und forderte eine schnelle Entwicklung. Schon am Dienstag besteht die Chance zur Besserung. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf den VfL Bochum.

Nach dem Unentschieden gegen Lotte am Wochenende steht für die U21 des 1. FC Köln am Dienstag bereits die nächste Begegnung auf dem Plan. Dann geht es gegen den VfL Bochum.

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Die U21 des 1. FC Köln wendete die zweite Saison-Niederlage gegen die Sportfreunde Lotte in der Nachspielzeit noch ab. Nilas Yacobi sicherte der FC-Reserve mit seinem Freistoß-Treffer zumindest noch einen Punkt. „Ich freue mich am Ende über den Punkt, den wir geholt haben, weil es ja auch kurz vor Schluss so ein Lucky Punch nochmal war“, äußerte Manuel Hartmann kurz nach dem Abpfiff im Gespräch mit come-on-fc.com. Zugleich betonte der Coach aber auch: „Insgesamt war ich heute hoch unzufrieden, das muss man einfach so sagen.“

Hartmanns Kritik

Seiner Mannschaft habe es von Beginn an an den Dingen gefehlt, die der FC-Trainer sehen wolle: Ballbesitz, Aktivität, Bewegung und technische Sauberkeit. Stattdessen hätten die Kölner zu fehleranfällig und zu ungeduldig gespielt. „Da erwarte ich einfach, dass wir es klarer spielen und besser vorbereiten, da sind wir viel zu ungeduldig“, kritisierte Hartmann, der nach dem Schlusspfiff noch auf dem Rasen des Franz-Kremer-Stadions minutenlang mit den Routiniers Marvin Ajani, Jonas Arweiler und Niklas Hoffmann das Spiel analysierte.

Auch die Reaktion auf eigene Fehler missfiel dem Trainer: „Es war heute so ein Ergeben in das eigene Schicksal und das darf nicht passieren“, ärgerte sich Hartmann. Gerade mit Blick auf die Entwicklung der jungen Spieler fand er deutliche Worte: „Da müssen die Jungs einen klaren Sprung machen, wenn sie irgendwann hier beim FC oder sonst im Profibereich weiterkommen möchten.“ Die U21 hatte gegen Lotte zwar über weite Strecken viel Ballbesitz und damit auch die Kontrolle über das Spiel: „Ballbesitz in Ebenen vom Platz, wo er nichts bringt, nichts Zielführendes bringt, ist schön“, konstatierte der Coach. Entscheidend sei, aus dem Ballbesitz auch Gefahr zu entwickeln: „Wir müssen halt auch lernen, aus dem Ballbesitz dann eine andere Beschleunigung zu bekommen, dann in die torgefährlichen Bereiche zu kommen.“

“Ein schöner Tag macht noch keinen schönen Sommer“

Genau das sei seiner Mannschaft gegen Lotte zu selten gelungen. Nach dem Rückstand habe sich zudem ein bekanntes Problem gezeigt: Die junge Mannschaft verliere in schwierigen Phasen noch zu schnell ihre gemeinsame Linie. „Die Jungs haben noch nicht die Stabilität, wenn es schlecht läuft, einfach sich an den Plan zu halten, sondern dann geht jeder so in sein eigenes Rettungsboot und versucht da rumzupaddeln und dann fährt halt das Schiff nicht mehr in die gleiche Richtung“, erklärte Hartmann und forderte: „Wir müssen da als Team funktionieren, wie wir es in Oberhausen getan haben.“

Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt der U21 nicht. Am Dienstag wartet bereits die nächste Partie bei der U21 des VfL Bochum, am Freitag folgt das nächste Auswärtsspiel beim Bonner SC. Hartmann sah den engen Spielplan nach einer enttäuschenden Leistung durchaus positiv. Die Mannschaft habe damit schnell die Gelegenheit, es besser zu machen. Allerdings müsse dafür die Einstellung stimmen: „Ein schöner Tag macht noch keinen schönen Sommer“, mahnte Hartmann. Gerade in der Regionalliga würden Fehler und Nachlässigkeiten sofort bestraft: „Jeder Gegner kann dir wehtun, wenn du nicht die richtigen Einstellungen an den Tag bringst.“ Auch in Bochum erwarte Hartmann eine spielstarke Zweitvertretung, die hoch pressen und selbst Fußball spielen wolle. Gleichzeitig sei auch der VfL fehleranfällig. Am Ende gehe es darum, „wer das dann an dem Tag solider durchkriegt“. Und der Coach wäre sehr dankbar und zufrieden, wenn das am Dienstag wieder seine Mannschaft wäre.

Yacobis Last-Minute-Ausgleich: U21 des 1. FC Köln rettet Punkt gegen Lotte

Nilas Yacobi von der U21 des 1. FC Köln
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Yacobis Last-Minute-Ausgleich: U21 des 1. FC Köln rettet Punkt gegen Lotte

Die U21 des 1. FC Köln hat die zweite Saison-Niederlage in letzter Sekunde abgewendet: Nilas Yacobi verwandelte in der Nachspielzeit einen Freistoß zum 2:2-(1:1)-Endstand gegen die Sportfreunde Lotte. Martin James feierte dabei im Tor seine Premiere im FC-Trikot. Die U21 des 1. FC Köln holt einen Punkt gegen Lotte.

Am Samstagnachmittag gelingt der Kölner Reserve in der letzten Minute der Ausgleich gegen die Gäste aus Lotte.

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come-on-fc.com berichtet live vom U21-Duell

Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum 2:1-Erfolg in Oberhausen auf zwei Positionen. Martin James stand diesmal zwischen den Pfosten und absolvierte sein erstes Pflichtspiel im FC-Trikot. Mit Marvin Ajani rückte ein Routinier in die Anfangsformation. Mikolaj Marutzki und Lionel Voufack fehlten dafür beide komplett im Kader. Die U21 war in den Anfangsminuten die aktivere Mannschaft, ohne dabei aber gefährlich in den Strafraum zu kommen. Bitter: Die Gäste gingen mit dem ersten Angriff überhaupt in Führung. Rohin Shivani konnte ein Zuspiel am Sechzehner annehmen und sich den Ball zurechtlegen. Martin James war gegen den Distanzschuss machtlos, weil der Ball noch von Kölns Kapitän Niklas Hoffmann unglücklich, aber entscheidend zum 0:1 abgefälscht wurde (12.).

Der Ausgleich als Lohn

Der Rückstand aus dem Nichts war ein Wirkungstreffer für die FC-Talente, die einige Minuten brauchten, um sich davon zu erholen. Zur Mitte der ersten Hälfte übernahmen die Kölner wieder das Heft des Handelns. Der Lohn war der Ausgleich noch vor der Pause. Gil Neves passte den Ball unter Bedrängnis an der linken Seitenlinie zu Marvin Ajani. Der Routinier sprintete nach innen Richtung Sechzehner, ließ noch einen Gegenspieler stehen und vollstreckte von der Strafraumgrenze platziert ins lange Eck zum 1:1 (37.). Die U21 blieb auch nach dem Seitenwechsel die bestimmendere Mannschaft. Maik Akumu dribbelte rechts am Sechzehner und brachte den Ball scharf in die Mitte, Malek El Mala scheiterte aus kurzer Distanz und spitzem Winkel an Lottes Torwart (55.).

Yacobi rettet Köln den Punkt

Einmal hatten die Young Goats allerdings Glück, als die Abwehr bei einem Konter der Gäste mit einem langen Zuspiel ausgehebelt wurde und Shivani frei aufs Tor zustürmte. Der Stürmer schoss den Ball über das FC-Tor (65.). Noch bitterer wurde es kurz danach: Ausgerechnet der Kapitän Niklas Hoffmann vertändelte im Mittelfeld den Ball. Lotte reagierte blitzschnell, Malte Zumdieck passte zu Embarki Hadj, der frei aufs Tor zustürmte und den Ball am machtlosen James vorbei zum 1:2 ins Tor schob (71.). Die Kölner stürmten im Anschluss wütend an aufgrund des unverdienten Rückstands, fanden jedoch keine Lücke in der Lotter Hintermannschaft. Und so war es am Ende ein ruhender Ball, der zumindest noch den einen Punkt sicherte: Nilas Yacobi verwandelte einen Freistoß aus rund 20 Metern zum 2:2 (90.+1).

Für die U21 geht es bereits am Dienstagnachmittag (16 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei der U21 des VfL Bochum weiter. Die englische Woche endet drei Tage später am Freitagabend (19:30 Uhr) beim Bonner SC.

1. FC Köln U21: James – Fürst, Stapelmann, Hoffmann, Ajani (67. Harchaoui) – Neves (72. Elyazidi) – Akumu (67. Hekmat), Irmiev – Yacobi, M. El Mala (67. Arweiler), Labenz (80. Okpodu). Tore: 0:1 Shivani (12.), 1:1 Ajani (37.), 1:2 Hadj (71.), 2:2 Yacobi (90.+1). Zuschauer: 275.

„Papier spielt am Samstag keinen Fußball“ – U21-Coach Hartmann über Lotte, die Reaktion auf Gütersloh und das Profi-Quartett

Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln
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„Papier spielt am Samstag keinen Fußball“ – U21-Coach Hartmann über Lotte, die Reaktion auf Gütersloh und das Profi-Quartett

Die U21 hat sich mit dem 2:1 in Oberhausen eindrucksvoll zurückgemeldet nach dem 0:3-Dämpfer davor gegen Gütersloh. Vor der Mannschaft des Trainers Manuel Hartmann liegt jetzt eine englische Woche, die am Samstag (14 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Lotte startet. Der Coach der Nachwuchstalente wirft im Gespräch mit come-on-fc.com einen Blick nach vorne auf den Gegner. Die U21 des 1. FC Köln empfängt Lotte.

Manuel Hartmann sprach mit come-on-fc.com über den kommenden Gegner Lotte, die Reaktion auf Gütersloh und das Profi-Quartett.

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Manuel Hartmann sprach mit come-on-fc.com

Herr Hartmann, wie wichtig war der Sieg gegen Oberhausen als direkte Reaktion auf das Gütersloh-Spiel für die Moral Ihrer Mannschaft?

Manuel Hartmann: Ich glaube, dass es sehr wichtig war – nicht nur wegen der drei Punkte, sondern vor allem wegen der Reaktion, die die Mannschaft gezeigt hat. Nach dem Spiel gegen Gütersloh war bei uns allen eine gewisse Enttäuschung da, weil wir uns mehr vorgenommen hatten und das Ergebnis auch nicht unbedingt den Spielverlauf widergespiegelt hat. Entscheidend ist aber, wie wir damit umgehen. In Oberhausen haben die Jungs Charakter gezeigt, sind mutig aufgetreten und haben sich für ihren Aufwand belohnt. Das gibt natürlich Selbstvertrauen und zeigt, dass wir auch nach Rückschlägen schnell wieder in die richtige Richtung kommen können. Das ist eine gute Entwicklung bei einer jungen Mannschaft.

„Ein Sieg verändert immer etwas“

Wie nehmen Sie die Stimmung im Unterschied zur Vorwoche wahr?

Manuel Hartmann: Die Stimmung ist natürlich gelöster. Ein Sieg verändert immer etwas, gerade innerhalb einer jungen Mannschaft. Gleichzeitig versuchen wir als Trainerteam und auch innerhalb der Mannschaft, das so zu kommunizieren, dass wir weder nach einer Niederlage alles schlecht reden, noch nach einem Sieg alles überbewerten. Wir wollen da eine gewisse Stabilität in unsere Emotionen bekommen. Die Jungs wirken im Training sehr fokussiert und haben natürlich Lust auf das Heimspiel, das den Beginn der englischen Woche markiert. In dieser Woche können wir als Mannschaft wieder einen sehr großen Sprung machen.

Lotte hat noch kein Spiel gewonnen. Gehen Sie als Favorit in das Heimspiel?

Manuel Hartmann: Auf dem Papier geht man vielleicht als Favorit ins Spiel. Aber so ein Papier spielt am Samstag keinen Fußball. Fußball funktioniert da einfach anders. Wir wissen, dass Lotte noch keinen Sieg hat, dürfen uns davon aber nicht in falsche Sicherheit wiegen und Prozentpunkte weniger investieren. Gerade Mannschaften, die auf ihren ersten Erfolg warten, bringen eine gewisse Unberechenbarkeit mit, aber auch eine enorme Energie und Entschlossenheit. Unser Anspruch muss es sein, unabhängig vom Tabellenstand in jedem Spiel unsere Leistung auf den Platz zu bringen. Wenn wir das schaffen, haben wir eine gute Voraussetzung für eine gute Leistung und vor allem dafür, die Punkte hier in Köln zu behalten.

Was für einen Gegner erwarten Sie und was für ein Spiel?

Manuel Hartmann: Ich erwarte mit Lotte eine sehr junge Mannschaft, die über sehr viel Talent verfügt und sehr unangenehm und unberechenbar spielen wird. Sie werden immer versuchen, uns das Leben schwer zu machen, die Räume eng zu halten und die Zweikämpfe sehr intensiv zu führen. Für uns geht es darum, geduldig zu bleiben, trotzdem mit voller Überzeugung und Volltempo unsere Angriffe zu spielen. Hinten müssen wir im Gegensatz zum Gütersloh-Spiel voll konzentriert sein und dürfen keine Situationen unterschätzen.

Wir wollen uns im Spiel durchsetzen und gleichzeitig die Bereitschaft zeigen, die ein Regionalliga-Spiel verlangt. Ich erwarte ein intensives Heimspiel, in dem einem nichts geschenkt wird und in dem wir von der ersten Minute an hoch präsent sein müssen.

“Wir wollen nichts erzwingen“

Sind Etienne Borie und Len Wörsdörfer zurück im Training und wann könnten beide wieder Alternativen für den Kader sein?

Manuel Hartmann: Bei den beiden gibt es eine positive Entwicklung. Sie sind jetzt Anfang der Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und sind weiter auf dem Weg, sich wieder näher ans Team heranzuarbeiten und möglichst bald wieder vollständig ins Mannschaftstraining einzusteigen. Wichtig ist dabei für uns, dass beide vollständig gesund sind. Wir wollen nichts erzwingen.

Wird Ihr „Profi“-Quartett aus Gil Neves, Maik Akumu, Nilas Yacobi und David Fürst am Samstag wieder dabei sein und wie nehmen Sie die Jungs wahr?

Manuel Hartmann: Ob unser Profi-Quartett wieder dabei ist, entscheidet sich immer in der Abstimmung mit dem Profibereich. Da kann kurzfristig oben etwas passieren oder es kann noch einmal eine Verschiebung geben. Wir sind immer in einem sehr guten Austausch und wollen natürlich die beste Lösung für die Entwicklung der Jungs und gleichzeitig für den Mannschaftserfolg beider Mannschaften finden.

Wenn sie bei uns dabei sind, dann sind sie vollwertiger Teil der Gruppe und werden von uns genauso behandelt und verhalten sich auch genauso. Was ich bei allen Jungs sehr positiv wahrnehme, sind  die Energie und das Engagement, das sie einbringen.  Auch die Erfahrungen, die sie im Profibereich sammeln konnten, haben bei allen einen positiven Effekt für ihre Entwicklungen.

Gleichzeitig müssen die Spieler verstehen, dass es nicht darum geht, einfach nur der Spieler zu sein, der im Profi-Setting war. Sie müssen jeden Tag zeigen, dass sie unserer jungen Mannschaft helfen und dort auch den Unterschied machen können. Das ist dann auch der Step, den man braucht, um die nächsten Schritte Richtung Profi-Team zu machen. Aktuell gefällt mir diese Haltung bei den Jungs sehr gut.

„Wir schauen von Tag zu Tag“

Wie schaut es ansonsten personell für Samstag aus?

Manuel Hartmann: Wir schauen von Tag zu Tag. Wir müssen die Trainingswoche abwarten, dazu gibt es immer wieder Verschiebungen im Training. Einer bekommt mal eine Blessur, jetzt kommt wieder die Erkältungszeit, sodass vielleicht jemand krankheitsbedingt ausfällt. Das wollen wir natürlich alles so gut wie möglich minimieren.

Grundsätzlich haben wir eine sehr gute Konkurrenzsituation im Kader. Genau das wollen wir auch, weil es für die Entwicklung der Jungs extrem wichtig ist. Für mich ist wichtig, dass jeder Spieler das Gefühl hat, dass er gebraucht wird und seinen Beitrag leisten kann. Bisher hat sich auch schon gezeigt, dass das genauso ist.

Wer am Samstag final im Kader steht, entscheiden wir natürlich auch anhand der Trainingswoche, des Fitnessstatus und in Rücksprache mit dem athletischen Bereich. Wir besprechen, bei wem wir vielleicht im Hinblick auf die Belastungssteuerung etwas aufpassen müssen. Dazu kommt die englische Woche mit drei Spielen innerhalb weniger Tage. Ich glaube trotzdem, dass wir sehr, sehr gut aufgestellt sind.

Das Interview führte Daniel Mertens

„Davor kann man seinen Hut ziehen“ – U21 des 1. FC Köln besteht Reifeprüfung in Oberhausen

Manuel Hartmann vom 1. FC Köln
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„Davor kann man seinen Hut ziehen“ – U21 des 1. FC Köln besteht Reifeprüfung in Oberhausen

Die U21 des 1. FC Köln hat am Samstagnachmittag ein großes Ausrufezeichen in Oberhausen gesetzt. Die FC-Reserve zeigte eine Woche nach dem Fehltritt gegen Gütersloh eine reife Leistung, insbesondere in der Defensive. Das sagt Manuel Hartmann zur Leistung der U21 gegen Oberhausen.

Trainer Manuel Hartmann sprach im Nachgang über den starken Auftritt seiner jungen Mannschaft, den verschossenen Elfmeter und die entscheidende Schlussphase.

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Es war ein bemerkenswerter Nachmittag im Niederrhein-Stadion von Oberhausen. Die vor der Saison hochgehandelten Kleeblätter hatten bislang noch kein Spiel der noch jungen Regionalliga-Saison verloren – doch das sollte sich gegen die FC-Reserve ändern. Dabei zeigten die Kölner über weite Strecken eine starke Leistung. Im ersten Durchgang war die FC-Reserve bei ihren Chancen eiskalt – zumindest bis zum Elfmeter von Malek El Mala. Und nach der Pause zeigte die junge Mannschaft, dass sie auch leidenschaftlich – und erfolgreich – verteidigen kann.

Spiel auf „sehr hohem Regionalliganiveau“

„Wir wussten, dass wir einen sehr spielstarken Gegner vor der Brust haben, der auch eine sehr hohe Qualität besitzt. Dementsprechend war das gesamte Spiel auf einem sehr hohen Regionalliganiveau“, konstatierte Kölns Trainer Manuel Hartmann. Seine Mannschaft habe die Inhalte, die sie sich unter der Woche erarbeitet habe, „sehr gut umgesetzt“. Und hätte Malek El Mala vom Elfmeterpunkt seinen zweiten Treffer des Tages zum 3:0 vor der Pause verwandelt, wäre die Partie wahrscheinlich frühzeitig entschieden gewesen. „Der war nicht gut geschossen, muss man so sagen. Das kann er besser“, urteilte Hartmann.

Stattdessen bekam Oberhausen insbesondere nach der Pause wieder mehr Zugriff. Die Kölner hätten sich beim Anlaufen zunehmend passiver verhalten und dem Gegner dadurch Räume eröffnet. Der Anschlusstreffer fiel schließlich nach einem Eckball. Obwohl die Kölner die Standardsituation zuvor weitgehend konsequent verteidigt hätten, habe ein Spieler seinen Gegenspieler aus den Augen verloren. „Da lässt ein Spieler leider seinen Mann laufen und genau dieser Spieler macht dann auch das Tor“, kritisierte Hartmann. Das Verhalten in dieser Szene müsse die Mannschaft „dringend aufarbeiten“.

„Davor kann man seinen Hut ziehen“

Oberhausen drängte danach auf den Ausgleich, während die junge Kölner Mannschaft just vor der gegnerischen Fankurve zunehmend gefordert war. Genau darin sah Hartmann einen besonderen Wert des Erfolgs. „Wir waren heute am Anfang des Spiels, glaube ich, bei einem Durchschnittsalter von rund 20 Jahren“, sagte der Trainer. Mit Gil Neves und Maik Akumu seien zwei Spieler sogar noch für die U19 einsatzberechtigt. Umso größer sei seine Anerkennung für den Auftritt gewesen: „Wie sie das gemeistert haben, war dann schon wirklich beeindruckend. Davor kann man seinen Hut ziehen und das als nächsten Step in der Entwicklung sehen.“

Auch El Mala habe trotz des verschossenen Elfmeters eine starke Partie gezeigt. Der Angreifer sei nach seinem Fehlschuss kurz geknickt gewesen, habe sich aber sofort wieder in die Mannschaft eingebracht. Für Hartmann sei es die bislang beste Leistung des Offensivspielers in den ersten vier Spielen gewesen: „Malek hat nichtsdestotrotz heute wieder ein sehr engagiertes Spiel gemacht, war ein Aktivposten in der ganzen ersten Halbzeit“, lobte der Trainer. El Mala habe viel für die Mannschaft gearbeitet und sich mit seinem Treffer selbst belohnt.

Für die junge Kölner Mannschaft dürfte dieser Sieg besonders wertvoll sein. Sie zeigte in Oberhausen nicht nur ihre spielerischen Möglichkeiten, sondern bewies vor allem in der hektischen Schlussphase, dass sie auch mit Druck und Widrigkeiten umgehen kann. Darauf kann der Trainer in den kommenden Wochen aufbauen.


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Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

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Was ist mit Mikey Moore?

Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.

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