Weiterhin große Personalsorgen: Dezimierte U21 des 1. FC Köln spielt gegen Ex-FC-Trainer

Kann Arda Süne spielen?
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Weiterhin große Personalsorgen: Dezimierte U21 des 1. FC Köln spielt gegen Ex-FC-Trainer

Die U21 des 1. FC Köln tritt am Freitagabend (18:30 Uhr) zum Nachholspiel bei den Sportfreunden Siegen an. Die FC-Reserve will nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge endlich wieder gewinnen, der FC-Coach Evangelos Sbonias erinnert sich derweil mit gemischten Gefühlen an das Hinspiel gegen den Aufsteiger. Bei dem sitzt mittlerweile ein Ex-Kölner auf der Trainerbank.

Der Gedanke an das Hinspiel lässt Kölns Trainer Evangelos Sbonias noch heute mit dem Kopf schütteln: „Das war eines der dominantesten Spiele von uns mit Ball, aber am Ende kassieren wir vier Gegentreffer.“ Die U21 verlor Mitte August im Franz-Kremer-Stadion mit 2:4 gegen den Aufsteiger aus Siegen.

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Für das Wiedersehen am Freitagabend erwartet Sbonias jedoch andere Rahmenbedingungen: „Das Spiel wird ein bisschen anders gelagert sein aufgrund der Platzverhältnisse. Wir werden unser Ballbesitzspiel dort nicht so aufziehen können. Daher wird es ein offeneres Spiel. Ich hoffe, dass wir die Entwicklung auf den Platz bekommen in den Basics in der Verteidigung des eigenen Tores. Und dann muss man sehen, ob wir im letzten Drittel so effizient sind, um die ein, zwei, drei Chancen, die kommen werden, zu nutzen“, so der Trainer. Sbonias muss in Siegen womöglich auf Arda Süne verzichten, der in Gütersloh vorzeitig vom Feld musste. „Er hat seitdem nur im Reha-Setting trainiert. Er wird heute auf den Platz zurückkommen und dann werden wir mal sehen, inwieweit es irgendwie geht, dass er mit nach Siegen fährt“, erklärte Sbonias am Donnerstag gegenüber dieser Redaktion.

Zahlreiche Spieler fehlen

Definitiv fehlen werden Luca Lechner, Malek El Mala, Ilias Elyazidi, Sargis Adamyan und Artem Belousov. Patrik Kristal ist zudem in der aktuellen Länderspielpause mit der Auswahl Estlands unterwegs. „Das Problem mit den Personalsorgen der letzten zwei Wochen führt sich leider noch mal fort“, konstatierte Sbonias. Offen blieb, ob Spieler aus der U19 mit dabei sein werden. Die U19 absolvierte am vergangenen Sonntag einen intensiven Fight über 120 Minuten im Pokal-Halbfinale beim VfL Wolfsburg (2:3) und empfängt am Sonntag in der Nachwuchsliga den HSV. Einige Spieler aus der U19 trainierten jedoch am Mittwoch auch mit dem Bundesliga-Team des FC. „Da müssen wir schauen, ob es Sinn macht von der Belastungssteuerung her, dass die Jungs am Freitag bei mir sind und am Sonntag noch mal bei der U19“, verriet der Trainer.

„Es ist für mich immer etwas Besonderes“

Auf der Siegener Trainerbank sitzt inzwischen ein alter Bekannter. Boris Schommers, der bis 2017 am Geißbockheim tätig war, übernahm im Oktober die Sportfreunde. „Wir stehen nur drei Punkte auseinander. Daher wird es ein Duell auf Augenhöhe“, mutmaßte der 47-Jährige im Gespräch mit unserer Redaktion, „beide Mannschaften wollen auch Fußball spielen, dementsprechend wird es eine gute Regionalliga-Partie. Wir haben ein Flutlichtspiel zuhause vor unseren tollen Fans, ich freue mich sehr auf den Abend.“

Angesprochen auf seine Zeit beim FC und das Wiedersehen am Freitagabend äußerte Schommers: „Es ist für mich immer etwas Besonderes und sehr Schönes. Du triffst immer alte Weggefährten. Ich blicke auf eine sehr erfolgreiche und sehr schöne Zeit beim 1. FC Köln zurück mit über elf Jahren im Jugendbereich. Es waren wunderschöne Jahre beim FC und ich habe noch viele Freunde dort. Etwa Martin Bülles, mein damaliger Co-Trainer, der heute eine große Rolle als Nachwuchs-Chefscout des FC spielt. Oder auch zu Ulf Sobek, der damals mein Athletik-Trainer war und heute Vize-Präsident des FC ist. Und natürlich noch viele mehr.“

Am Freitagabend wird die alte Verbundenheit jedoch für 90 Minuten ruhen. Die U21 will dann die drei Zähler aus dem Leimbachstadion entführen. Damit könnten die FC-Talente nach Punkten mit dem Aufsteiger gleichziehen und die 40-Punkte-Marke knacken.

Joker Süne trifft und muss vom Feld: U21 des 1. FC Köln verliert gegen Gütersloh in Unterzahl knapp

Evangelias Sbonias, U21 des 1. FC Köln
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Joker Süne trifft und muss vom Feld: U21 des 1. FC Köln verliert gegen Gütersloh in Unterzahl knapp

Die U21 des 1. FC Köln hat am Samstag gegen Gütersloh verloren. Damit kassierte die Kölner Reserve die zweite Regionalliga-Niederlage in Folge. Das Team von Evangelos Sbonias spielte in der Endphase in Unterzahl.

Eine Woche nach dem 1:2 gegen Rot-Weiß Oberhausen ging das Spiel beim nächsten Spitzenteam FC Gütersloh ebenfalls mit 1:2 verloren. Kölns Trainer Evangelos Sbonias haderte hinterher mit dem Untergrund im Ohlendorf-Stadion im Heidewald.

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Die U21 des 1. FC Köln hat die nächste Chance verpasst, sich noch einmal näher ans obere Tabellendrittel zu schieben. Die FC-Reserve verharrt durch die zweite Pleite in Folge auf dem achten Tabellenplatz und verliert die ersten Sechs bei nunmehr sieben Zählern Rückstand aus den Augen. Die Niederlage in Ostwestfalen war dabei unterm Strich verdient, denn Gütersloh hätte die Partie schon frühzeitig für sich entscheiden können. Allein Patrik Twardzik hätte die U21 fast im Alleingang bezwingen können. Doch Kölns Torwart Mikolaj Marutzki parierte beispielsweise stark gegen Twardziks Kopfball aus fünf Metern (19.).

U21 in Unterzahl

Die U21 wurde nur selten gefährlich, zu nennen sei insbesondere der Distanzschuss von Mikail Özkan von der Sechzehner-Grenze an die Latte (28.). Gütersloh zeigte sich aber auch nach der Pause überlegen. Twardzik schoss kurz nach dem Seitenwechsel innerhalb des Fünfers am Kölner Tor vorbei (48.). Kurz danach belohnten sich die Gastgeber und insbesondere Twardzik. Der Gütersloher kam nach einer Flanke von Sandro Reyes Sison von der rechten Kölner Abwehrseite im Rücken von Mikail Özkan und Max Lippert frei zum Kopfball und verwandelte ins lange Eck zum 1:0 für die Gastgeber (58.). Und der Tscheche legte direkt einen weiteren Treffer nach: Der 33-Jährige verwandelte nach einer Ecke – diesmal von der linken FC-Abwehrseite – unbedrängt per Kopf zum 2:0 (64.).

Die U21 schlug immerhin direkt zurück. Marvin Ajani passte vom rechten Flügel vor den Strafraum zu Bernie Lennemann. Der legte ab zum erst kurz zuvor eingewechselten Arda Süne. Der Offensivspieler dribbelte sich durch die Gütersloher Abwehr und legte den Ball am Torwart Jarno Peters vorbei ins Netz zum 2:1 (65.). Die Schlussphase blieb somit offen, der Ausgleich gelang dem FC jedoch nicht mehr. Erschwerend kam hinzu, dass Süne in der Schlussphase angeschlagen vom Feld musste und der FC nicht mehr wechseln konnte.

„Hinten raus haben wir ein wenig Pech“

Kölns Trainer Evangelos Sbonias haderte nach dem Spiel mit den Platzverhältnissen in Gütersloh: „Momentan haben wir auswärts, das Spiel in Mönchengladbach ausgenommen, mit den Plätzen zu kämpfen, wo wir nur selten unser Spiel durchbringen können, wie wir es gern würden. Natürlich müssen wir die Dinge auch so annehmen, aber das ist schon ein großer Faktor in den letzten Wochen. So kam auch heute wieder ein Spiel zustande von beiden Mannschaften, das von vielen technischen Fehlern geprägt war. Hinten raus haben wir ein wenig Pech, weil wir unser Wechselkontingent aufgebraucht hatten und wir das Spiel die letzten zehn, zwölf Minuten In Unterzahl spielen mussten, als sich Arda Süne verletzt hat. Aber auch mit einem Mann weniger waren wir in der Schlussphase meiner Meinung nach die deutlich bessere und aktivere Mannschaft. Mit ein bisschen Glück können wir mindestens einen Punkt mitnehmen.“

Sbonias konstatierte: „Die Jungs haben alles auf dem Platz gelassen, haben sich zerrissen. Wir sind viel und intensiv gelaufen, haben wirklich alles versucht, bis zur letzten Sekunde noch einen Punkt mitzunehmen.“ Für die U21 geht es am kommenden Freitagabend (18:30 Uhr) mit dem Nachholspiel bei den Sportfreunden Siegen weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Zimmermann (75. Fürst), Ajani, Dabrowski (75. Labenz), Özkan, Lippert (61. Spitali) – Harchaoui, Kristal (84. Dürholtz) – Yacobi, Lennemann, Borie (61. Süne). Tore: 1:0/2:0 Twardzik (58./64.), 2:1 Süne (65.). Zuschauer: 1331.

Sperren, Verletzungen, Junioren-Pokal: U21-Trainer Evangelos Sbonias muss für Gütersloh improvisieren

Sargis Adamyan und Safyan Toure von der U21 des 1. FC Köln
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Sperren, Verletzungen, Junioren-Pokal: U21-Trainer Evangelos Sbonias muss für Gütersloh improvisieren

Der U21 des 1. FC Köln gehen vor dem Regionalliga-Gastspiel am Samstag (14 Uhr) beim FC Gütersloh immer mehr Spieler aus. Verletzungen, Sperren und das U19-Pokalspiel zwingen den Trainer Evangelos Sbonias noch mehr zur Improvisation als zuletzt gegen Oberhausen.

Unterstützung aus der U19 ist für Evangelos Sbonias und sein Team an diesem Wochenende nicht in Sicht. Der Coach lässt die Personallage seiner U21 aber nicht als Ausrede gelten.

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Eigentlich hätte zumindest Ilias Elyazidi die angespannte Kader-Situation der U21 ein wenig verbessern können. Der Mittelfeld-Spieler wäre nach seiner abgesessenen Rotsperre wieder eine Option für den Kader in Gütersloh gewesen. Elyazidi muss sein Comeback aufgrund einer Knöchel-Verletzung jedoch verschieben. Mit Yannick Mausehund und Safyan Toure fehlen zwei weitere Spieler in Gütersloh zudem gelbgesperrt. Rettung aus der U19 ist jedoch nicht in Sicht. Die FC-Junioren bestreiten am Sonntagmorgen ihr DFB-Pokal-Halbfinale beim VfL Wolfsburg. „Das ist ein sehr wichtiges Spiel für uns als Verein und auch für die U19. Deshalb wird es Stand jetzt so sein, dass die Jungs dann auch da eingesetzt werden von der U19“, verriet der Trainer Evangelos Sbonias.

Sbonias muss basteln

Und so muss der Coach mit seinem verbliebenen Kader eine Aufstellung basteln, zumal angesichts der weiten Busanreise nach Gütersloh nicht von Verstärkungen aus dem Bundesliga-Kader auszugehen ist. Als Ausrede wollte Sbonias das aber auf keinen Fall gelten lassen: „Meine Erwartungshaltung ist immer die gleiche. Jungs, die hinten dran waren, müssen dann ihre Chance nutzen. Und Jungs, die bis jetzt noch nicht so liefern konnten, wie sie es sich vielleicht vorgestellt haben, müssen einfach da sein und ihre Gelegenheit nutzen. Da gibt es kein Lamentieren oder Ausreden. Das passt nicht zu uns, das wird es unter mir auch nicht geben.“

Dabei soll sich trotz des dünnen Aufgebots der Trend der letzten Wochen fortsetzen, in denen sich die U21 defensiv deutlich stabiler präsentierte. Setzte es bis Weihnachten desaströse 37 Gegentore in 18 Spielen (2,05 pro Spiel), waren es in den sieben Partien seither nur noch neun Treffer im FC-Kasten (1,28 pro Spiel). „Ich finde schon, dass wir da einen großen Schritt nach vorne gemacht haben“, konstatiert Sbonias, „wir haben deutlich bessere und stabilere defensive Abläufe.“ Das soll am Samstag mit dem FC Gütersloh auch eine Mannschaft zu spüren bekommen, die vor der Saison sogar zu den Geheimfavoriten auf die Meisterschaft zählte. Aktuell liegt der FCG mit 41 Zählern auf dem sechsten Platz der Tabelle, hat mit dem Aufstieg daher nichts mehr zu tun. Die U21 könnte derweil bei aktuell vier Punkten Rückstand mit einem Auswärtssieg den Anschluss an Gütersloh in der Tabelle schaffen.

“Das ist nicht Gegenstand unserer täglichen Arbeit“

Für den Trainer Evangelos Sbonias spielten solche Rechenspiele aber keine Rolle. Auch ein möglicher Sprung ins obere Tabellen-Drittel oder gar in die besten Fünf zum Saisonende sei nebensächlich: „Das ist nicht Gegenstand unserer täglichen Arbeit.“ Im Fokus stehe es, „dass wir unsere Jungs vorbereiten für unsere Lizenz-Mannschaft“. Gleichwohl betonte auch der Coach, dass es im letzten Schritt von der U21 zum Profi auch darum gehe, Ergebnisse zu liefern: „Individuelle Entwicklung gepaart mit Ergebnissen, das ist unsere Aufgabe, die wir täglich versuchen in Balance zu bringen.“ Am Samstag wird es spannend zu sehen, ob dem FC dies gelingen wird.

Trotz Lipperts Bogenlampen-Tor: Ersatzgeschwächte U21 des 1. FC Köln verliert knapp gegen RWO

Fayssal Harchaoui im Trikot des 1. FC Köln
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Trotz Lipperts Bogenlampen-Tor: Ersatzgeschwächte U21 des 1. FC Köln verliert knapp gegen RWO

Die U21 des 1. FC Köln hat ihr Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen knapp mit 1:2 (1:2) verloren. Der ersatzgeschwächten FC-Reserve fehlte es insbesondere im zweiten Durchgang an den Ideen, um dem Favoriten noch einen Punktgewinn abzutrotzen.

Max Lippert feierte ein persönliches Erfolgserlebnis beim Startelf-Comeback nach über einem halben Jahr. Vor 640 Zuschauern konnten die Youngster allerdings nicht punkten.

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Die Vorzeichen standen nicht gut für die FC-Reserve vor dem Duell gegen den Tabellen-Zweiten. Trainer Evangelos Sbonias musste sich mächtig strecken, um seinen Kader aufzufüllen. Mit Luis Hauer und Tobias Trautner standen daher sogar ausnahmsweise gleich zwei Ersatztorhüter im Aufgebot. Zudem saßen mit David Fürst und Luis Stapelmann diesmal zwei U19-Spieler für den Notfall auf der Bank. Das Duo kam jedoch nicht zum Einsatz und wurde daher offenbar für das U19-Duell am Sonntagmorgen beim VfL Bochum geschont. Mit Mikolaj Marutzki stand daher diesmal, anders als in den Vorwochen, nur ein Akteur aus dem aktuellen U19-Kader auf dem Rasen.

“Viele einfache technische Fehler“

Der Keeper zählt jedoch mittlerweile ohnehin zum festen Bestandteil der U21. „Wir haben heute schon gemerkt, dass wir personell ein wenig gebeutelt sind und dann einige Jungs auf einer Position spielen mussten, die sie nicht so gewohnt sind“, äußerte der Trainer Evangelos Sbonias hinterher. Der Trainer konstatierte, dass es im Spiel seiner Mannschaft „viele einfache technische Fehler“ gegeben habe: „Wir haben es eigentlich geschafft, immer wieder das Pressing von Oberhauen gut zu überspielen und sind auch gut ins Übergangsspiel reingekommen, aber immer wieder durch leichte Ballverluste, durch zu komplizierte Spiel-weise zu wenig bis gar keinen klaren Torchancen gekommen.“

Beispielhaft für die Fehler-Anfälligkeit war der erste Gegentreffer. Fayssal Harchaoui spielte den Ball aus dem eigenen Sechzehner zu kurz zu Nilas Yacobi. Der Ex-Kölner Luca Schlax sprintete zum Ball und vollendete per Schuss ins lange Eck zum 0:1 (23.). Die Kölner schlugen aber direkt zurück. Der Hinspiel-Held Sargis Adamyan, der seinerzeit doppelt traf, passte zurück vor den Sechzehner zu Max Lippert. Dessen Schuss wurde von Oberhausens Lucas Halangk noch unglücklich abgefälscht und senkte sich als Bogenlampe zum 1:1 ins Tor (25.). Für den bis zum Saisonende aus Bielefeld ausgeliehenen Lippert war es damit immerhin ein gelungenes Startelf-Comeback nach sieben Monaten. „Er hat es ordentlich gemacht, ein solides Spiel“, äußerte Sbonias hinterher.

„Das ärgert uns heute“

Seok-ju Hong scheiterte danach mit seinem Schuss am Kölner Pfosten (34.). Kurz vor der Pause klingelte es aber doch erneut im FC-Tor. Timur Kesim verwandelte nach einer Ecke freistehend per Kopf zum 1:2 (45.+1).

Die FC-Talente fanden nach dem Seitenwechsel keine Mittel mehr, um zumindest noch zum Ausgleich zu kommen. „So reicht es dann nicht, gegen eine Spitzenmannschaft der Regionalliga West zu punkten und eine gute Leistung zuletzt gegen Borussia Mönchengladbach zu bestätigen. Das ärgert uns heute, fühlt sich auch nicht gut an. Das werden wir spätestens am Dienstag alle zusammen aufarbeiten, uns wieder neu sortieren und einen weiteren Anlauf gegen Gütersloh nehmen.“

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani, Lippert (81. Labenz), Mausehund, Özkan – Harchaoui, Kristal (73. Toure), Zimmermann (81. Spitali) – Adamyan (64. Süne), Lennemann (73. Dürholtz), Yacobi. Tore: 0:1 Schlax (23.), 1:1 Lippert (25.), 1:2 Kesim (45.+1). Zuschauer: 640.

Trotz Rückkehr von Hinspiel-Held Adamyan: U21 mit Personal-Sorgen vor RWO-Duell

Sargis Adamyan bei der U21 des 1. FC Köln
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Trotz Rückkehr von Hinspiel-Held Adamyan: U21 mit Personal-Sorgen vor RWO-Duell

Die FC-Reserve steht am Samstag-Nachmittag (15 Uhr) vor einer großen Hürde: Mit dem SC Rot-Weiß Oberhausen ist der aktuelle Tabellen-Zweite zu Gast bei der U21 des 1. FC Köln im Franz-Kremer-Stadion. Oberhausen schielt noch mit einem Auge Richtung Aufstieg.

Immerhin: Bei den Kölnern ist der Sieggarant des Hinspiels nach zweiwöchiger Verletzungspause rechtzeitig wieder fit. Dennoch plagen den Trainer Personal-Sorgen vor dem Duell.

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Sargis Adamyan war der Mann des Tages beim Hinspiel: Der Armenier verwandelte kurz vor der Halbzeit innerhalb weniger Minuten zwei Freistöße zur 2:0-Pausenführung der U21 bei Rot-Weiß Oberhausen. Den Gastgebern gelang kurz vor Schluss damals nur noch der Anschlusstreffer. Zuletzt musste Adamyan zwei Spiele lang angeschlagen pausieren. Doch pünktlich zum Wiedersehen mit den Kleeblättern ist der Offensivspieler wieder fit, wie Trainer Evangelos Sbonias im Gespräch mit come-on-fc.com verriet: „Er trainiert wieder voll und ist am Wochenende wieder dabei.“ Einen kleinen Haken nannte der Coach aber doch: „Außer er verträgt die Belastung nicht, aber das sieht momentan ganz gut aus.“

„Es ist etwas Strukturelles“

Dafür wird Luca Lechner jedoch vermutlich für längere Zeit fehlen. Der Innenverteidiger musste am vergangenen Wochenende kurz nach seiner Einwechslung in Mönchengladbach angeschlagen wieder vom Feld. „Er hat eine Knieverletzung und wird damit auch ein bisschen länger ausfallen. Es ist etwas Strukturelles, das hat sich schon angedeutet“, sagte Sbonias. Selbst eine Rückkehr in der laufenden Spielzeit sei „schwierig“, so der Trainer, aber immerhin sei keine Operation erforderlich.

Was sich ebenso schon angedeutet hatte, ist zwischenzeitlich auch bei Malek El Mala Gewissheit. Der Stürmer sollte eigentlich schon zum Jahresauftakt Ende Januar wieder an Bord sein. Doch bis heute fehlte El Mala weiterhin. Der 20-Jährige befinde sich aktuell „im Reha-Setting“, sei noch nicht ins Mannschaftstraining teilintegriert und habe mit dem Team noch nicht trainiert. „Daher ist er am Wochenende auch kein Thema. Je länger er raus ist, desto länger ist die Reintegration“, äußerte der Coach gegenüber unserer Redaktion, „da müssen wir einfach schauen, wenn er so stabil ist, dass er auf den Platz zurückgehen kann, wie schnell dann die Schritte sind, dass er Richtung Kader geht. Aber da werden wir nicht seriös über Zeiten sprechen.“

Weitere personelle Sorgen

Darüber hinaus plagen den Trainer weitere personelle Sorgen: „Wir haben 15, 16 fitte Feldspieler momentan, die sicher sind, außer es passiert noch was bis zum Wochenende.“ Ilias Elyazidi muss dabei aber wegen seiner Rotsperre auch noch einmal pausieren. Dafür sind Luc Dabrowski und Etienne Borie wieder ins Training eingestiegen. Beide dürften aber gegen Oberhausen noch keine Rolle spielen, um keine neuen Verletzungen zu riskieren.

Gut möglich daher, dass die U21 abermals auf Spieler aus der U19 zurückgreifen wird, auch wenn das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck am Sonntag das schwere Auswärtsspiel beim VfL Bochum in der Nachwuchsliga bestreiten muss. Zudem könnten Akteure aus dem Profi-Bereich dazustoßen, die nicht im Bundesliga-Kader für das Auswärtsspiel beim Hamburger SV stehen werden. „Das sind Themen, die Richtung Freitag entschieden werden“, sagte Sbonias.

U21 besiegt Gladbach als halbe U19: Sbonias lobt Debütanten Schenten und Fürst

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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U21 besiegt Gladbach als halbe U19: Sbonias lobt Debütanten Schenten und Fürst

Es hätte wohl kaum eine bessere Möglichkeit als das Derby in Mönchengladbach für die FC-Reserve geben können, um die jüngste Durststrecke in der Regionalliga West zu beenden. Trainer Evangelos Sbonias der U21 des 1. FC Köln äußerte sich nach dem ersten Sieg entsprechend zufrieden und lobte seine neuesten Debütanten.

Der 2:0-Sieg für die U21 der Geißböcke sei am Ende verdient gewesen. Auch wenn Trainer Evangelos Sbonias zwischenzeitlich haderte, lobte er die Leistung seiner Mannschaft.

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Es war kein fußballerischer Leckerbissen, der sich vor den 570 Zuschauern im Rheydter Grenzlandstadion abspielte. Echte Torchancen waren im rheinischen Derby zwischen den Zweitvertretungen von Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln rar gesät.

„2:0 am Ende verdient“

„In der ersten Halbzeit war es von beiden Mannschaften ein Spiel auf sehr hohem Niveau, mit viel Intensität und sehr gutem Fußball von beiden Mannschaften“, resümierte Kölns Trainer Evangelos Sbonias, der insbesondere mit dem verpassten dritten Treffer nach der Pause haderte: „Wir haben sehr viele Kontersituationen in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit, wo wir das 3:0 machen müssen, wenn wir das sauberer ausspielen. Und dann war es so, dass Borussia Mönchengladbach aufgekommen ist und wir dann ein bisschen tiefer verteidigen mussten und auch wollten, weil wir vorne extrem viel Geschwindigkeit auf unserer ersten Linie hatten mit Fynn Schenten, Nilas Yacobi und auch Bernie Lennemann.“

Sbonias ärgerte sich über „Umschaltsituationen, die wir hätten nutzen müssen“. Das 2:0 sei am Ende jedoch „verdient“ gewesen, „natürlich sind wir darüber sehr glücklich“. Lobende Worte fand der Coach für seine beiden Debütanten Fynn Schenten und David Fürst. „Fynn Schenten hat zum ersten Mal bei uns gespielt, sich defensiv brutal aufgerieben und sich voll in den Dienst der Mannschaft gestellt. Deshalb bin ich sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie er sich heute bei uns eingefügt hat.“

“Die Jungs haben das sehr gut gemacht“

In dieselbe Richtung äußerte sich Sbonias auch mit Blick auf David Fürst: „Auch er hat sich sofort eingefügt, sofort Anschluss gefunden. Er hatte gute Situationen mit dem Ball auf seiner Seite und seine Seite auch gut verteidigt.“ Der Trainer betonte auch die Rahmenbedingungen, unter denen sein Team das Derby bestritt: „Wir haben mit fünf U19-Spielern des Jahrgangs 2007 gespielt mit Mikolaj Marutzki, Patrick Kristal, David Fürst, Luis Stapelmann und Fynn Schenten. Die Jungs haben das sehr gut gemacht.“

Unterdessen muss Sbonias noch ein weiteres Spiel auf Ilias Elyazidi verzichten, der nach seiner Roten Karte in Wiedenbrück für zwei Partien gesperrt wurde. Der Coach hofft, dass mit Luca Lechner kein weiterer Ausfall dazukommt. Der Innenverteidiger musste kurz nach seiner Einwechslung verletzt vom Platz: „Er hat sich leider bei einem Pressschlag das Knie verdreht und da hoffen wir, dass es nichts Schlimmes ist.“

Vor der U21 steht nun eine große Hürde: Am Samstag (15 Uhr) ist Rot-Weiß Oberhausen zu Gast im Franz-Kremer-Stadion. Die Kleeblätter schielen als Tabellenzweiter noch ein wenig Richtung Aufstieg.

Bei Premieren von Fynn Schenten und David Fürst: U21 des 1. FC Köln beendet Durststrecke mit Derbysieg

Fynn Schenten im vollen Kölner Stadion
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Bei Premieren von Fynn Schenten und David Fürst: U21 des 1. FC Köln beendet Durststrecke mit Derbysieg

Die die FC-Talente haben ihre Durststrecke nach vier Spielen ohne Sieg in der Regionalliga West beendet. Die U21 des 1. FC Köln gewann das rheinische Derby bei der U23 von Borussia Mönchengladbach mit 2:0 (1:0).

Sorgen gab es jedoch einen Innenverteidiger, der kurz nach seiner Einwechslung verletzt wieder vom Platz musste.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 2:2 am Mittwochabend in Wiedenbrück gleich auf fünf Positionen und bescherte zwei weiteren Spielern das Debüt in der Regionalliga West: David Fürst rückte aus der U19 auf und agierte als Rechtsverteidiger. Etwas überraschend lief auch Fynn Schenten nach zuvor sieben Kurzeinsätzen in der Bundesliga für die U21 auf und stand nicht im Profi-Kader gegen Dortmund am Abend.

Mönchengladbachs nachlässige Abwehr ermöglicht Kölner Führung

Zudem rutschten Mikail Özkan, Fayssal Harchaoui und Nilas Yacobi in die erste Elf. Dafür saßen Luca Lechner, Luca Dürholtz und Safyan Toure zunächst auf der Ersatzbank. Ilias Elyazidi fehlte rotgesperrt, Jonathan Friemel stand diesmal nicht im Aufgebot der U21. Die FC-Reserve startete optisch überlegen in das rheinische Derby. Bis zum ersten nennenswerten Torabschluss des Nachmittags dauerte es allerdings: Erst Mikail Özkan versprühte mit seinem Schuss vom Sechzehner ein wenig Torgefahr, der Ball flog aber über die Latte (21.).

Kurz danach ermöglichte Mönchengladbachs nachlässige Abwehr die Kölner Führung. Mikolaj Marutzki schlug die Kugel hoch und weit nach vorne. Nilas Yacobi war der einzige Spieler, der sich Richtung Tor orientierte, während die Abwehr die Situation nur staunend beobachtete. Tiago Pereira Cardoso kam zu spät raus, sodass Yacobi mühelos über den Gladbacher Torwart hinweg zum 1:0 für den FC einheben konnte (25.). Die Gastgeber wurden danach etwas mutiger, besaßen ihre beste Chance aber erst in der letzten Minute vor der Halbzeit, als Yannick Michaelis den Ball aus spitzem Winkel im Strafraum ans Kölner Außennetz schoss (45.).

Frühe Vorentscheidung im Derby

Die FC-Talente erwischten in der zweiten Hälfte den besseren Start: Nilas Yacobi passte aus dem Mittelfeld in die Spitze zu Bernie Lennemann. Der Stürmer schüttelte seinen Gegenspieler Yassir Atty mit einer Körperdrehung ab und traf platziert ins lange Eck zum 2:0 (48.). Der aufgerückte David Fürst hatte nach Zuspiel von Lennemann beinahe das dritte Kölner Tor erzielt, scheiterte mit seinem Schuss im Sechzehner aber an Gladbachs Torwart (54.).

Das Derby war damit früh vorentschieden. Den Fohlen fiel danach nichts ein, um die Hintermannschaft der Gäste ernsthaft in Gefahr zu bringen. Einen Wermutstropfen gab es aber doch: Der erst eine Viertelstunde zuvor eingewechselte Luca Lechner ging plötzlich ohne Kontakt zu einem Gegnerspieler im eigenen Sechzehner zu Boden und musste mehrere Minuten behandelt werden. Für den Innenverteidiger ging es danach nicht weiter.

Die U21 kletterte mit dem ersten Sieg nach zuvor vier Spielen ohne Dreier in der Tabelle an den Sportfreunden Siegen vorbei auf den siebten Platz. Für die Kölner Reserve geht es am kommenden Samstagnachmittag (15 Uhr) zuhause gegen den SC Rot-Weiß Oberhausen weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Fürst, Mausehund, Stapelmann (62. Lechner/79. Lippert), Özkan (62. Spitali), Ajani – Harchaoui, Kristal – Lennemann (62. Toure), Schenten (86. Süne), Yacobi. Tore: 0:1 Yacobi (25.), 0:2 Lennemann (48.).

Erst Enttäuschung, dann Stolz: U21 reist nach Wiedenbrück-Achterbahn zum Derby

Evangelos Sbonias bei der U21
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Erst Enttäuschung, dann Stolz: U21 reist nach Wiedenbrück-Achterbahn zum Derby

Die Enttäuschung aufgrund des Last-Minute-Ausgleichs wich spätestens in der Busfahrt nach Hause dem Stolz: Die U21 des 1. FC Köln lieferte beim SC Wiedenbrück trotz mehr als einer Stunde in Unterzahl einen bemerkenswerten Kampf und ging zwischenzeitlich sogar in Führung.

Trotz des Remis gegen Wiedenbrück fand Trainer Evangelos Sbonias nach der Achterbahnfahrt der Gefühle Worte der Anerkennung für sein Team.

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Die Ereignisse ähnelten sich – und trotzdem war die Erkenntnis hinterher eine gänzlich andere: Die U21 kassierte – wie schon in Wuppertal – weit in der Nachspielzeit noch ein Gegentor. Und während der spielentscheidende Gegentreffer zur 0:1-Niederlage in Überzahl beim WSV für enttäuschte Mienen bei den FC-Spielern sorgte, war die Stimmung schon kurz nach dem Abpfiff in Wiedenbrück anders.

“Da kann man stolz auf die Jungs sein“

Zwar sanken die FC-Talente abermals beim Schlusspfiff enttäuscht zu Boden, doch nach dem 2:2-Ausgleich des SC Wiedenbrück bei mehr als einer Stunde in Überzahl wich der Frust schon auf dem Heimweg im Bus einer anderen Gefühlslage: „Am Ende fühlt es sich im ersten Moment nicht so gut an“, gab Trainer Evangelos Sbonias zu, „aber mit so einer langen Unterzahl und so einer jungen Mannschaft mit vier Spielern in der Startelf, die U19 spielen können, so einen Kampf abzuliefern und in der zweiten Halbzeit auch so stabil zu verteidigen, da kann man stolz auf die Jungs sein. Das habe ich ihnen auch gesagt. Es ist ein gewonnener Punkt und den haben sich die Jungs auch redlich verdient.“

Luis Stapelmann feierte dabei im Zentrum der Dreier-Abwehrkette sein Debüt in der Regionalliga West. Der 19-jährige Innenverteidiger rückte aus der U19 auf und spielte direkt über die vollen 90 Minuten. Sbonias bilanzierte auf Nachfrage von come-on-fc.com: „Er hat in Unterzahl seine Defensiv-Qualitäten voll reinwerfen können, hat viele Infights gehabt, viele Luftduelle, die er gut gemacht hat.“ Der Einstand sei jedoch nicht spurlos am Abwehrspieler vorbeigegangen: „Er wurde am Ende am ganzen Körper von Krämpfen geschüttelt, weil er sich so verausgabt hat.“

“Das wird eine komplett andere Nummer“

Insofern dürfte Stapelmann mutmaßlich eher nicht zur Startelf zählen, wenn die U21 schon am Samstag (16 Uhr) ihr nächstes Auswärtsspiel bei der U23 von Borussia Mönchengladbach bestreitet. Die Fohlen liegen aktuell mit 38 Punkten auf dem fünften Platz der Tabelle, vier Zähler und drei Plätze vor der U21. „Das wird eine komplett andere Nummer“, ahnte Sbonias im Vergleich zum Wiedenbrück-Spiel, „das ist auch eine junge Mannschaft, die einen anderen Ansatz hat.“

Offen bleibt, ob Sargis Adamyan dem FC in Rheydt wieder zur Verfügung stehen kann. Der armenische Leistungsträger fehlte am Mittwochabend aufgrund muskulärer Probleme, wie Sbonias berichtete: „Da müssen wir schauen, wie es bis Samstag aussieht.“ Fehlen wird auf jeden Fall Ilias Elyazidi nach seiner roten Karte.

Wieder ein Nackenschlag in der Nachspielzeit: U21 kassiert in Unterzahl den Ausgleich in Wiedenbrück

Mikolaj Marutzki vom 1. FC Köln
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Wieder ein Nackenschlag in der Nachspielzeit: U21 kassiert in Unterzahl den Ausgleich in Wiedenbrück

Zweiter Nackenschlag in der Nachspielzeit innerhalb von elf Tagen für die FC-Reserve: Nach der späten 0:1-Niederlage vor anderthalb Wochen in Wuppertal kassierte die U21 des 1. FC Köln diesmal in der Nachspielzeit noch den 2:2-Ausgleich in Wiedenbrück.

Die Kölner gingen vor dem Ausgleich in Unterzahl in Führung und hatten die drei Punkte bereits vor Augen. Die Sieglos-Serie wuchs damit auf vier Spiele an.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur 1:3-Heimpleite gegen Bochums U21 am vergangenen Freitagabend auf drei Positionen: Patrik Kristal, Luis Stapelmann und Safyan Toure ersetzten Mikail Özkan, Fayssal Harchaoui und Sargis Adamyan. Für den 19-jährigen Stapelmann, der aus der U19 aufrückte, war es die Premiere in der U21.

Die frühe Führung

Das Spiel begann aufgrund der verspäteten Anreise der Rheinländer mit einer viertelstündigen Verspätung. Pünktlicher war hingegen der lautstarke Anhang aus der Domstadt, der sich hinter einem Tor positionierte und die FC-Talente anfeuerte – und früh jubeln durfte. Der Kapitän wurde knapp einen Meter zentral vor dem Strafraum zu Fall gebracht. Marvin Ajani versenkte den fälligen Freistoß mit Wucht rechts ins Tor zum 1:0 für den FC (5.). Der frühe Rückstand brachte die Gastgeber aber keinesfalls ins Nachdenken. Vielmehr war Wiedenbrück in der Folgezeit die aktivere Mannschaft, von der U21 war nach vorne kaum etwas zu sehen.

Kölns Torwart Mikolaj Marutzki brachte seinen Teamkollegen Ilias Elyazidi schließlich mit einem zu kurzen Anspiel in Bedrängnis. Der Kölner stoppte den in seinem Rücken heranstürmenden Moussa Doumbouya per Foul im Sechzehner als letzter Mann, vereitelte damit eine klare Torchance und sah die rote Karte (26.). Der gefoulte Doumbouya behielt genau vor den Kölner Fans die Nerven und verwandelte den Strafstoß zum 1:1, auch wenn Marutzki die Ecke ahnte (29.).

Nackenschlag in der Nachspielzeit

Nach der Pause musste sich Marutzki zunächst bei einem Wiedenbrücker Torschuss aus der zweiten Reihe strecken (48.). Kurz danach entstand die erneute Kölner Führung eher glücklichen Umständen: Yannick Mausehund schlug nach einem Ballgewinn im eigenen Drittel einen hohen Pass auf dem rechten Flügel nach vorne zu Bernie Lennemann. Der Stürmer zog ins Zentrum, entwischte seinem Gegenspieler Joel Udelhoven, umkurvte Wiedenbrücks Torwart Marcel Hölscher und schob zum 1:2 ins leere Tor (51.).

Die Kölner verteidigten den Vorsprung in Unterzahl danach leidenschaftlich. Doch spät in der Nachspielzeit gab es – wie schon zuletzt in Wuppertal – noch den Nackenschlag. Der eingewechselte Nick Zimmermann klärte per Kopf im eigenen Strafraum genau vor die Füße von Wiedenbrücks Joker Sebastian Mai, der per Direktabnahme zum letztlich verdienten 2:2 traf (90.+4). Danach besaß Doumbouya sogar noch die Chance zum Siegtreffer für die Gastgeber gegen entkräftete Kölner (90.+5).

Für die U21 geht es bereits am Samstagnachmittag (16 Uhr) mit dem rheinischen Derby bei der U23 von Borussia Mönchengladbach weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani, Mausehund (64. Zimmermann), Stapelmann, Lechner, Friemel – Elyazidi, Kristal (64. Yacobi) – Dürholtz (85. Harchaoui), Lennemann (85. Labenz), Toure (77. Lippert). Tore: 0:1 Ajani (5.), 1:1 Doumbouya (29., Foulelfmeter), 1:2 Lennemann (51.), 2:2 Mai (90.+4). Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen Elyazidi (26.).

„Verteidigen wie eine Schülermannschaft“: Sbonias legt Finger nach nächster U21-Pleite in die Wunde

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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„Verteidigen wie eine Schülermannschaft“: Sbonias legt Finger nach nächster U21-Pleite in die Wunde

Die U21 des 1. FC Köln präsentiert sich in diesen Tagen als Aufbau-Gegner für die Abstiegskandidaten. Auf die bittere 0:1-Niederlage in Wuppertal folgte ein frustrierendes 1:3 zuhause gegen Bochums U21. Am Mittwoch wartet mit Wiedenbrück schon das nächste Kellerkind auf die FC-Talente.

Nach der Pleite vom Wochenende steht für die Reserve des 1. FC Köln bereits am Mittwoch das nächste Duell vor der Tür. Dann trifft die Mannschaft von Evangelos Sbonias auf Wiedenbrück.

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Die U21 des 1. FC Köln hat sich zum wiederholten Mal durch schlechtes Abwehrverhalten um etwas Zählbares gebracht. Gegen den VfL Bochum waren es zwei Flanken in den Sechzehner, die der U21 den Stecker zogen. „Du musst hier mit 2:0 führen mindestens und darfst das Ding nicht mehr aus der Hand geben“, haderte Kölns Trainer Evangelos Sbonias nach dem Schlusspfiff, „dann haben wir 10, 15 gar nicht gute Minuten. Wenn man die Jungs in Schutz nehmen will, werden wir da auch knallhart bestraft. Wenn man sie nicht in Schutz nehmen will, dann ist es so, dass sie da wie eine Schülermannschaft verteidigen. Das kann man sich aussuchen.“

“60 Minuten alles im Griff und dann das Ding aus der Hand gegeben“

Der Trainer analysierte zusammenfassend: „60 Minuten alles im Griff und dann das Ding aus der Hand gegeben und bitterböse dafür bestraft worden.“ Bitter für den FC war auch, dass der nicht nur aufgrund seines Tores bis dahin sehr auffällige Jonathan Friemel zur zweiten Hälfte ausgewechselt werden musste: „Leider ist die Wade zugegangen“, erklärte Sbonias, „er hat gemeint, er spürt die Wade. Dann ist es bei so einem jungen Spieler auch eine Sicherheitsmaßnahme.“ Für den U19-Kapitän war es der zweite Regionalliga-Einsatz innerhalb von sechs Tagen. Friemel war, neben Mikolaj Marutzki im Tor, der einzige U19-Spieler. Maik Akumu musste angeschlagen pausieren, Alessandro Puzzo und Kristiyan Irmiev kehrten zur U19 zurück, nachdem sie unter der Woche mit der U21 trainierten.

Welcher Jugendspieler am Mittwoch beim Nachholspiel in Wiedenbrück dabei sein wird, konnte Sbonias am Freitagabend noch nicht beantworten. Der Plan dürfte final auch erst zu Wochenbeginn am Geißbockheim geschmiedet werden. Für Malek El Mala und Etienne Borie wird die Partie beim nächsten Abstiegskandidaten noch zu früh kommen. Mit Patrik Kristal wird immerhin aber ein Spieler nach seiner Gelbsperre wieder zur Verfügung stehen können. Für Sbonias bedeutet das jedoch eine schwierige Entscheidung, denn Ilias Elyazidi wusste als Kristal-Ersatz auf der Doppel-Sechs gegen Bochum durchaus zu überzeugen. Die Rückkehr von Luc Dabrowski ist noch ungewiss. Der Innenverteidiger laborierte zuletzt nach dem Wuppertal-Spiel an muskulären Problemen.

Nach jetzt gleich zwei Niederlagen in Folge gegen Abstiegskandidaten ist die U21 wieder in der Pflicht, etwas Zählbares mitzunehmen. Dabei dürfte das Gastspiel in Wiedenbrück ähnlich verlaufen wie jüngst in Wuppertal bei einem Gegner, der vor allem über die kämpferische Komponente kommen dürfte.