Nur wenige Wochen nach seiner Vertragsverlängerung könnte der Poker um Said El Mala in die nächste Runde gehen. Und der Verhandlungspartner könnte kaum größer sein. Der Shootingstar des 1. FC Köln soll auf der Liste von Paris Saint-Germain stehen. Der Champions-League-Sieger will im Winter auf die Verletzung von Khvicha Kvaratskhelia reagieren.
Den wichtigen Erfolg gegen den FC Barcelona hat PSG teuer bezahlt. Topstar Khvicha Kvaratskhelia hat sich das Kreuzband gerissen und wird voraussichtlich bis zum Ende der Saison ausfallen. Darauf wollen die Franzosen natürlich reagieren. Und da kommt Said El Mala ins Spiel. Zumindest berichtet das französische Portal PSG Inside Actus über ein Interesse an dem Kölner Spieler.

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Da auch Ousmane Dembélé immer wieder körperliche Probleme klagt, will das aktuell wohl beste Team Europas reagieren. Allerdings ist bislang noch nichts wirklich konkret. Denn das Portal vermeldet auch, dass der Kölner Spieler auf einer Liste mit mehreren Namen steht. Und die kann sich sehen lassen. Neben dem FC-Profi sollen auch Nico William, Ibrahim Maza, Paris Brunner und Alphadjo Cisse stehen. Wie das Portal weiter berichtet, soll es über mögliche Zugänge bereits Gespräche gegeben haben, allerdings intern. Dabei soll es um eine Bestandsaufnahme gegangen sein. Die Reporter des Portals gehen davon aus, dass es gerade in der Offensive tatsächlich Neuverpflichtungen im Winter geben wird. Dazu soll das Budget laut Bericht bei 80 Millionen Euro liegen. Das nötige Kleingeld für Neuverpflichtungen ist also vorhanden.
Wie wahrscheinlich ist ein Wechsel von Said El Mala?
Das PSG Interesse an Said El Mala hat, ist ein durchaus mögliches Szenario. Seine Qualität hat der 20-Jährige bereits unter Beweis gestellt. Ein Eins-zu-eins-Ersatz für den verletzten Georgier ist der Kölner Offensivspieler aber nicht. Tatsächlich handelt es sich bei „PSG Inside Actus“ um ein vereinsnahes Portal. Die Quelle ist also durchaus als belastbar anzusehen. Doch wird bislang nur ein einseitiges Interesse kolportiert. Beim FC deutet aktuell nichts auf einen verfrühten Abschied des Youngsters. „Im Fußball sollte man nichts kategorisch ausschließen. Aber ich kann ganz klar sagen, dass wir fest damit planen, dass Said die gesamte Saison bei uns spielt“, sagte Kessler vor gerade einmal zehn Tagen der „Bild“. Der Spieler habe laut „Kess“ ja nicht ohne Grund noch einmal verlängert. „Deshalb gibt es für mich aktuell keinen Anlass, mich mit einem möglichen Wechsel im Winter zu beschäftigen.“
Das Interesse von Paris ist also durchaus möglich, über einen frühzeitigen Abgang sagt das aber noch nichts aus. Wahrscheinlicher ist aktuell eher ein Abschied im kommenden Sommer – und bis dahin ist noch viel Zeit und es wird sicherlich noch weitere Interessenten geben.
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