Jonas Hector, damals noch als Spieler des 1. FC Köln
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Jonas Hector über die Niederlage in Frankfurt: „Das war eine zähe Angelegenheit“

Am Freitagabend hat der 1. FC Köln auch das dritte Auswärtsspiel der Saison verloren. Ex-Kapitän Jonas Hector spricht in seinem Podcast über die Partie, das Ergebnis und den Auftritt seiner ehemaligen Mitspieler. Dabei gesteht der 36-Jährige, dass ihm ein Unentschieden in Frankfurt schon vollkommen gereicht hätte.

Hector verfolgte das Kölner Auswärtsspiel von zu Hause, kämpfte jedoch während der Partie mit Müdigkeit. Die wenig unterhaltsame Partie half dem ehemaligen Nationalspieler dabei nicht. In seinem Podcast „Schlag und Fertig„, den er gemeinsam mit TV-Moderator Fabian Köster betreibt, spricht er über das Spiel und seine eigentliche Abendplanung.

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In seiner langen Bundesligakarriere spielte Hector einige Male im Frankfurter Waldstadion. Beim letzten Auswärtssieg im Dezember 2019 stand er als Kapitän 90 Minuten auf dem Rasen und erzielte per Distanzschuss den 2:1-Anschlusstreffer, der den späteren 4:2-Sieg einläutete. Ein Spektakel wie vor sieben Jahren blieb am Freitagabend jedoch aus. „Das war eine zähe Angelegenheit“, fasst der ehemalige Außenverteidiger die Partie zusammen. Im Vergleich zu der SV Elversberg, die zuvor von den beiden Hosts für ihren attraktiven Fußball gelobt wurde, beschreibt Hector das Abendspiel als Herausforderung: „Wenn du eh schon müde bist und dann sowas gucken musst, dann ist es auch ein bisschen schwieriger durchzuhalten.“

Hector hatte sich mit dem Unentschieden bereits abgefunden

Nach dem guten Kölner Start flachte die Partie schnell ab. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware und kein Team schien in letzter Konsequenz auf den Sieg zu drücken. So stellte sich auch bei Hector irgendwann eine gewisse Sicherheit ein. „Ich hatte mich mit dem 0:0 schon arrangiert“, erzählt er. Sein Eindruck während der Partie war eindeutig: „Also wenn hattest du das Gefühl, dass Frankfurt noch eins macht. Aber die waren jetzt auch nicht wirklich gefährlich.“ In der 77. Minute nutze Nationalspieler Younes Ebnoutalib dann doch eine Lücke in der Kölner Defensive aus und vollendete zum 1:0-Siegtreffer. Ein ärgerlicher Punktverlust aus FC-Sicht.

Während sich viele Fans aufgrund der guten Chancen im ersten Durchgang einen Sieg gewünscht hätten, hätte Hector schon ein Punkt gereicht. „Das wäre für mich vollkommen fein gewesen“, erklärt der 36-Jährige. Dabei spricht er aus der Fanperspektive von der eigenen Couch: „Dann nimmst du einen Punkt aus Frankfurt mit, kannst um halb elf schlafen gehen und bist eh nicht aufgebauscht, weil es passiert ja nicht viel.“ Anstatt sich jedoch über den verloren Punkt zu ärgern, hakte er den Auftritt gegen die Eintracht schnell ab. Mit der Frage, die sich viele FC-Fans nach jeder Niederlage stellen, beendeten Hector und Köster ihr Gespräch über den FC: „Was willst du machen?“

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