Said El Mala vom 1. FC Köln wurde zum zweiten Mal für die deutsche Nationalmannschaft berufen. Nach seinem Debüt im Oktober steht der Kölner Angreifer nun auch im zweiten Aufgebot von Bundestrainer Jürgen Klopp. In den beiden Partien gegen Serbien (13. November, 20:45 Uhr, Belgrad) und die Niederlande (16. November, 20:45 Uhr, Berlin) soll El Mala helfen, den Einzug in das Nations-League-Viertelfinale zu sichern.
Obwohl sein Einstand noch nicht der glücklichste war, setzt Klopp erneut auf den FC-Angreifer, der sich zuletzt wieder verbessert zeigte. Die Konkurrenz in der deutschen Offensive ist groß und El Mala muss sich auf seiner Position mit Spielern wie Florian Wirtz, Wael Mohya und Derry Scherhant messen. Dass der Youngster trotzt Kaderverkleinerung weiterhin Teil des Aufgebots ist, zeigt jedoch, dass der Bundestrainer von seinen Stärken überzeugt ist.

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Bereits zur Weltmeisterschaft im Sommer wurde er von vielen Fans gefordert, jetzt scheint Said El Mala endgültig seinen Weg in die Nationalmannschaft gefunden zu haben. Nach seinem Debüt im 44-Mann-Kader im Oktober, steht der Offensivspieler nun erneut auf der Liste der nominierten Spieler. Gegen Serbien und die Niederlande kann der 20-Jährige seine Länderspiele drei und vier absolvieren. In welcher Rolle das passieren wird und auf wie viel Einsatzzeit er dabei überhaupt kommt, wird sich noch zeigen. Die Berufung an sich ist dabei aber schon ein Zeichen, dass Jürgen Klopp von dem Kölner überzeugt ist. In der deutschen Offensive könnte er mit Spielern wie Kai Havertz, Florian Wirtz und Niclas Füllkrug zusammenspielen, der erstmals wieder dabei ist.
Zweite Chance nach überschaubarem Debüt
Das erste Spiel des kommenden DFB-Lehrgangs findet am 13. November in Belgrad gegen Serbien statt. Im Hinspiel lief El Mala erstmals für Deutschland auf. Beim 2:0-Sieg in München wurde er zur Halbzeit für Serge Gnabry eingewechselt, konnte im Anschluss jedoch nicht wirklich überzeugen. Der Dribbler wirkte wenig ins Spiel eingebunden und nicht eingespielt mit seinen neuen Teamkollegen. Beim 0:0 in Griechenland wenige Tage später kam der Kölner Fanliebling in der 63. Minute in die Partie, konnte aber erneut keinen entscheidenden Einfluss auf den Ausgang der Partie nehmen. Gleichzeitig zeigte sein Konkurrent Derry Scherhant in beiden Spielen eine vielversprechende Leistung, die ihn für viele Fans und Experten zum Gewinner der beiden Partien machten.
In der Zeit seitdem ist jedoch einiges passiert. El Mala befreite sich aus seinem kleinen Formloch und zeigt wieder, warum er für den FC in der letzten Saison so unverzichtlich war. Im Derby gegen Borussia Mönchengladbach entschied er die Partie, im Pokalspiel gegen Union Berlin glänzte der Angreifer mit zwei Toren und einer Vorlage. Seit der Übernahme von René Wagner ist El Mala gesetzter Stammspieler in Köln. In der Nationalmannschaft könnten allerdings wieder Qualitäten gefordert sein, die er vor allem unter Lukas Kwasniok immer wieder zeigte. Beim ehemaligen FC-Coach saß der Rechtsfuß oft zunächst auf der Bank, nur um dann in der zweiten Halbzeit nach Einwechslung das Spiel zu entscheiden. Diese Rolle könnte El Mala jetzt auch beim DFB einnehmen. Die Nominierung zeigt aber eins ganz klar: Egal in welcher Rolle, Klopp will den Kölner dabeihaben.
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