Entwicklung oder Überforderung? Said El Malas Berufung zur DFB-Elf im Für und Wider

Said El Mala im DFB-Trikot
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Entwicklung oder Überforderung? Said El Malas Berufung zur DFB-Elf im Für und Wider

Die Möglichkeit zur Entwicklung oder eine zu frühe Überforderung? A-Nationalelf oder U21-Kader? Die Berufung von Julian Nagelsmann und die Rückkehr zur U21 von Kölns Shootingstar tritt die nächste Diskussion los um das Talent des 1. FC Köln: Für Said El Malas Berufung in die DFB-Elf gibt es Für und Wider.

Nach der Teilnahme an der Vorbereitung auf das Duell gegen Luxemburg und 90 Minuten auf der Bank der deutschen Elf, war der Ausflug zum Team von Julian Nagelsmann auch schon wieder beendet für den Youngster des 1. FC Köln: Für Said El Malas Berufung in die DFB-Elf gibt es Für und Wider.

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„Said hat einen guten Eindruck gemacht“, erklärte Julian Nagelsmann nach dem zähen 2:0-Erfolg über Luxemburg im WM-Qualifikationsspiel am Freitag. Der Youngster war das erste Mal dabei und ist ein superangenehmer junger Mann. Er ist demütig genug und frech genug“, so der Bundestrainer weiter. Dass der 19-Jährige für das zweite und finale Qualifikationsspiel gegen die Slowakei am Montag (6:0) bereits wieder bei der U21 weilte und dort in einer wichtigen Phase der EM-Qualifikation mithelfen soll, sei eine im Vorfeld beschlossene Absprache gewesen. So oder so, mit seinen ersten Trainingseinheiten im A-Kader der DFB-Elf hat sich für den jungen Offensivspieler nunmehr eine weitere Tür geöffnet, die er mit guten Leistungen beim 1. FC Köln in der Bundesliga durchschreiten soll. Oder?

Berufung in die A-Nationalmannschaft zu voreilig?

Mit seiner laut FC-Coach Lukas Kwasniok „exorbitant schnellen“ Entwicklung hat El Mala den ein oder anderen Schritt in seiner noch jungen Karriere übersprungen und gilt trotz seines Alters bereits als größter Hoffnungsschimmer im Kader der Geißböcke auf dem Weg zum vermeintlichen Saisonziel Klassenerhalt. Dennoch mahnte der Kölner Trainer vor zu großen Erwartungen und bemängelte auch öffentlich zuletzt die Defensivarbeit seines Juwels. Während El Mala bei seinem Club bereits jetzt absoluter Publikumsliebling ist, darf man sich auf Nationalmannschaftsebene durchaus fragen, ob die frühe Berufung in den A-Kader nicht doch ein wenig voreilig erfolgte. Für die deutsche U21 bestritt der gebürtige Krefelder nämlich bislang erst fünf Länderspiele, vier davon in der EM-Qualifikation.

Raum zum Wachsen

Drei Mal stand er dabei in der Anfangsformation, zwei Mal wurde er von Nachwuchscoach Antonio Di Salvo eingewechselt. Gegen Georgien gelang dem Youngster erst der erste Assist. Dennoch braucht man kein Wahrsager zu sein, um zu wissen, dass er im Kreise der jüngeren DFB-Talente in der nähere Zukunft ziemlich sicher deutlich mehr Spielzeit bekommen wird als beim Weltmeister von 2014. Mit mehr Spielzeit würde El Mala in eine größere Rolle hineinwachsen und gleichzeitig mehr Verantwortung übernehmen, was ihm sowohl auf wie neben dem Platz weiterbringen würde. Dazu hat er bei der U21 nicht den ganz großen Druck, der immer wieder (auch medial) mit A-Einsätzen einhergeht.

Auch wenn das 6:0 gegen die Slowakei und die erfolgreiche direkte WM-Qualifikation glückte, gab es in der Vergangenheit auch immer wieder Kritik an den Auftritten der Nagelsmann-Auswahl. Dem „Raum zum Wachsen“ wird beim Nachwuchs tendenziell mehr Wichtigkeit zugesprochen als den unmittelbaren Ergebnissen, was dem Offensivmann zugutekommen und noch einmal Last von seinen Schultern nehmen dürfte. Weitere Nominierungen und Einsätze würden gerade auch jetzt in der aktuellen Qualifikationsphase sowohl seinen Charakter stärken und sein taktisches Verständnis fördern – zweifelsohne eine gute Vorbereitung für eine mögliche Zukunft bei der A-Nationalelf.

Vorteile der Berufung

Auf der anderen Seite hat auch eine frühe Berufung in den Kreis von Deutschlands Elitekickern seine Vorteile. Unter Nagelsmann würde El Mala regelmäßig mit den besten deutschen Fußballern trainieren, dazu ist das Niveau und die Intensität im Training sicher nochmal ein wenig höher als bei der U21. Mit Joshua Kimmich, Leroy Sané oder auch Leon Goretzka stehen ihm zudem erfahrene Profis und gestandene Nationalspieler zur Seite, mit denen er sich im direkten Austausch wertvolle Tipps holen kann. Abseits des Feldes stellt ihn ein Platz im A-Kader vielmehr ins Rampenlicht. Der Marktwert würde bei ordentlichen Leistungen viel schneller in die Höhe steigen. Davon könnte bei einem möglichen Verkauf in Zukunft dann auch der FC finanziell profitieren.

Mental gesehen ist die Nominierung bereits ein Statement von Nagelsmann, er schenkt dem dribbelstarken Youngster trotz gerade einmal zehn Bundesligaeinsätzen bereits jetzt großes Vertrauen. Die Kehrseite der Medaille könnten jedoch ein immer größer werdender Medienhype um seine Person sowie zu wenig Spielzeit sein. Sollte dieser Fall eintreten, würde El Mala seiner Entwicklung schaden. Zwar hat sein Schritt von der 3. Liga in die Bundesliga eindrucksvoll gezeigt, dass er sehr schnell als Spieler (und Mensch) wachsen kann – dennoch besteht das Risiko der (psychischen) Überbelastung beziehungsweise Überforderung.

Wertvolle Erfahrungen

Said El Mala hat zweifelsohne eine große Zukunft vor sich, sollte er verletzungsfrei bleiben und weiterhin hart an sich arbeiten. Was seine nahe Zukunft betrifft, so könnte auch ein hybrider Ansatz für seine sportliche und menschliche Entwicklung die besten Voraussetzungen bieten. Bei der U21 bietet sich der Rahmen, um sein Spiel technisch wie taktisch auf das nächste Level zu bringen. Dort kann er sowohl Stammspieler sein, als auch eine größere Rolle auf und neben dem Platz einnehmen. Gleichzeitig kann er durch vereinzelte Berufungen (und Einsätze) bei der A-Nationalelf reinschnuppern und so wertvolle Erfahrungen sammeln, die ihn auf eine mögliche DFB-Zukunft in den kommenden Jahren vorbereiten.

Durch den frühen Kontakt mit dem Nagelsmann-Tross kann er sich so akklimatisieren und leichter einfinden, sollte er beispielsweise am Saisonende oder in den nächsten Jahren regelmäßiger Gast dort sein. Wie auch immer die Entscheidungen von Bundestrainer Nagelsmann sowie U21-Coach Di Salvo aussehen werden, eins steht fest: Mit Said El Mala hat Deutschland wieder einen echten Rohdiamanten in seinen Reihen, den es nun behutsam zu schleifen gilt. Der nächste Schritt ist nun allerdings erst einmal auf Clubebene zu machen, so die unmissverständliche Botschaft des DFB-Coaches. „Said muss nun unumstrittener Stammspieler werden.“


Startelf-Comeback geglückt: Rav van den Berg wird für den 1. FC Köln wieder zu Option

Rav van den Berg wird beim 1. FC Köln wieder eine Option
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Startelf-Comeback geglückt: Rav van den Berg wird für den 1. FC Köln wieder zu Option

Beim FC hatte man seine Rückkehr herbeigesehnt, nun gab es das Comeback in der U21 der Niederlande. Und das von Beginn an. Rav van den Berg wird für den 1. FC Köln wieder zur Option.

Am Dienstagabend sammelte er nach langer Verletzungspause wieder ein paar Einsatzminuten: Rav van den Berg wird für den 1. FC Köln schon am Samstagabend wieder zur Option.

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Die Nominierung für die anstehenden Spiele des niederländischen Nachwuchses hatte vielleicht den ein oder anderen überrascht, nun erweist sie sich möglicherweise als weise Entscheidung. Denn Rav van den Berg hat gut zwei Monate nach seiner Verletzung in der Begegnung gegen den VfL Wolfsburg wieder sein Comeback in einem Pflichtspiel gegeben. Der Innenverteidiger kam im Spiel der U21 der Elftal in Israel nicht nur zum Einsatz, van den Berg lief von Beginn an auf und wurde erst nach einer guten Stunde ausgewechselt. Zwar unterlag Oranje im ungarischen Budaörsi Városi Stadion Israel mit 1:3, für van den Berg war es dennoch ein geglücktes Comeback. Der Abwehrspieler wird beim FC wieder zu einer wichtigen Option.

Neue Optionen durch Rückkehr

Ob der 21-Jährige bereits gegen Frankfurt am kommenden Samstag zum Einsatz kommt, wird sich zeigen müssen. Eine Position in der Startelf erscheint angesichts der zweimonatigen Verletzungspause aber eher unwahrscheinlich. Van den Berg hatte sich im September im Duell gegen den VfL Wolfsburg eine Schulterverletzung zugezogen, war sogar operiert worden. Seit einigen Wochen hatte der Niederländer wieder in Teilen mit der Mannschaft trainiert. Nun folgte die Einladung zum Oranje-Nachwuchs. Und das in enger Absprache mit dem FC – schließlich geht es auch um die Belastungssteuerung. Auf der anderen Seite sehnt man sich auch am Rhein nach der Rückkehr des Innenverteidigers. Durch die schwere Verletzung von Timo Hübers ist die Personaldecke in der hintersten Reihe ein wenig begrenzt.

Nicht umsonst ließ Lukas Kwasniok in der jüngeren Vergangenheit gleich mehrere positionsfremde Spieler in der letzten Kette ran. Durch das Comeback könnten sich also weitere taktische Veränderungen ergeben, unter anderem wäre Eric Martel wieder ein Kandidat für die Sechser-Position. Für die Kölner Nationalspieler endet damit eine unterm Strich erfolgreiche Länderspielpause. Zwar verpasste Isak Johannesson den Traum von der WM-Teilnahme, doch mit Said El Mala, Jakub Kaminski und eben Johannesson trugen sich gleich mehrere Spieler in die diversen Scorerlisten ein. Nun gilt der volle Fokus dem FC und dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt am Samstagabend.


So erklärt der Bundestrainer die U21-Rückkehr von Said El Mala: „Er muss in Köln Stammspieler werden“

Said El Mala beim Training der deutschen A-Nationalmannschaft
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So erklärt der Bundestrainer die U21-Rückkehr von Said El Mala: „Er muss in Köln Stammspieler werden“

Die Hoffnung war groß auf einen weiteren Nationalspieler der Geißböcke. Nun trainiert Said El Mala wieder mit dem Nachwuchs: So erklärt Bundestrainer Julian Nagelsmann die U21-Rückkehr.

Köln hatte auf einen weiteren deutschen A-Nationalspieler gehofft und muss sich gedulden. Die Chance gibt es auch weiterhin für Said El Mala: So erklärt Julian Nagelsmann die U21-Rückkehr des Kölner Shootingstars.

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Said El Mala strahlte beim Training der deutschen U21 schon wieder über das ganze Gesicht. Während der schnelle Abschied des Youngsters von der A-Nationalmannschaft bei dem ein oder anderen FC-Fan für Fragezeichen bis Unverständnis gesorgt hatte, schien der Kölner Youngster wenig überrascht. Wohl auch, weil es zu Beginn der vergangenen Woche bereits ein Gespräch mit Julian Nagelsmann gegeben hatte. „Wir haben besprochen, dass es sein kann, dass er im wichtigen Spiel gegen Georgien mit der U21 spielt“, erklärte der Bundestrainer am Sonntagnachmittag in Leipzig. „Weil es nichts bringt, wenn er fünf Minuten bei uns spielt und dort spielen könnte. Seine Trainingszeit ist ja de facto bei uns heute vorbei und demnach haben wir uns entschieden, ihn nach Hause zu schicken.“

„Er ist ein super angenehmer junger Mann“

Dabei ist „nach Hause“ wohl die falsche Wortwahl. Denn El Mala reiste zur U21 und wird dort am Dienstagabend mit dem deutschen Nachwuchs gegen Georgien spielen, um wichtige Punkte im Kampf um den Gruppensieg einzufahren. Aktuell belegt die DFB-Auswahl den zweiten Rang hinter Griechenland. In Köln hatten viele Anhänger auf einen A-Elf-Einsatz gegen die Slowakei gehofft. Allerdings wäre das ohnehin schwer geworden. Denn auf der linken Offensivseite hätte wohl auch Karim Adeyemi noch die Nase vorne und der kehrt nach abgesessener Sperre wieder in das Team zurück. El Mala wäre also nur schwerlich auf Einsatzzeit gekommen. Die dürfte es bei der U21 nun aber geben.

„Ich bin auch zu meiner Vereinstrainer-Zeit immer einer gewesen, der junge Spieler einbaut und sehen will. Der Said hat das gut gemacht“, sagte Nagelsmann. „Er war das erste Mal bei uns, das erste Mal A-Nationalmannschaft. Dann hatten wir nicht so viel Trainingszeit.“ Schon in der vergangenen Woche hatte der DFB-Coach erklärt, dass es für den Kölner in erster Linie darum gehe, dabei zu sein, einen Eindruck zu gewinnen. Der scheint gut ausgefallen zu sein. „Er ist ein super angenehmer junger Mann, der einen guten Eindruck hinterlassen hat, demütig genug, aber auch frech genug“, sagte der der Bundestrainer und stellte dem Kölner Shootingstar weitere Einladungen in Aussicht.

Allerdings muss El Mala dafür aber auch liefern. „Natürlich liegt es am Ende auch an ihm. Er muss in Köln jetzt Stammspieler werden. Das habe ich ihm auch gesagt“, gab Nagelsmann vor. „Der Kölner Kader ist gut. Trotzdem muss er den Anspruch an sich haben, die Baustellen, die Lukas Kwasniok ihm mitgegeben hat, die ich ihm auch noch mal gesagt habe, zu beseitigen und dann unangefochtener Stammspieler zu sein. Dann hat er auch die Möglichkeit, in der A-Nationalmannschaft für Furore zu sorgen. Es liegt am Ende dann an ihm.“

WM-Traum geplatzt: Talente des 1. FC Köln erleben Debakel in Katar

Für Maik Afri Akumu und die DFB-Auswahl ist der Traum von der Titelverteidigung geplatzt
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WM-Traum geplatzt: Talente des 1. FC Köln erleben Debakel in Katar

Der Traum von der Titelverteidigung ist für die deutschen Youngster erstaunlich früh geplatzt. Die Talente des 1. FC Köln scheitern bei der U17-WM an Außenseiter Burkina Faso und das bereits in der ersten Runde der K.o.-Phase.

Die deutsche U17 hat den Titel nicht verteidigen können und ist bei der WM in Katar bereits ausgeschieden. Die Talente des 1. FC Köln scheitern bei der U17-WM an Burkina Faso. Zuletzt hatte die DFB-Auswahl mit den beiden Kölnern Talenten Fayssal Harchaoui und Justin von der Hitz den Titel gewonnen. Zweiterer spielt nicht mehr für den FC.

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Sie waren nach Katar gereist, um in die Fußstapfen von Fayssal Harchaoui und Justin von der Hitz zu treten, nun kehren Benjamin Ley, Maik Afri Akumu und Leonard Reiners mit leeren Händen zurück ans Geißbockheim. Der Traum von der WM-Titelverteidigung ist erstaunlich früh und auch bitter geplatzt. Die DFB-Auswahl unterlag am Samstagnachmittag der Mannschaft aus Burkina Faso 0:1 und das schon im Sechzehntelfinale. Das Gegentor fiel bereits nach sechs Minuten nach einem Fehlpass. Mohamed Zongo traf für den Underdog. Dem Rückstand lief die DFB-Auswahl teils planlos hinterher. Zwar erarbeitete sich Deutschland ein deutliches Übergewicht, schlug aber kein Kapital daraus. Die beste Chance vergab Mussa Kaba zu Beginn der zweiten Halbzeit.

Nur ein Sieg in vier Spielen

Auch nach dem Wechsel blieb die DFB-Auswahl dominant, zwingend wurde es weiter nicht. Zu allem Überfluss verletzte sich Akumu und musste nach einer knappen Stunde bereits vom Platz. In der Schlussphase erzielte die DFB-Elf den vermeintlichen Ausgleich, allerdings aus Abseitsposition. Es blieb am Ende beim 0:1 und damit beim Aus für die deutsche Mannschaft. Diese hatte ohnehin nicht ihr bestes Turnier gespielt. Bereits in den ersten beiden Gruppenspielen war Deutschland gegen Nordkorea und Kolumbien nicht über ein 1:1-Unentschieden hinausgekommen. Erst gegen El Salvador platzte beim 7:0 der Knoten. Doch das Selbstvertrauen reichte nicht, es folgte am Samstag das Aus.

Jakub Kaminski trifft gegen die Niederlande und löst Playoff-Ticket

Jakub Kaminski spielte stark für Polen
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Jakub Kaminski trifft gegen die Niederlande und löst Playoff-Ticket

Während Said El Mala vergeblich auf sein Länderspiel-Debüt wartete, hat ein anderer FC-Profi einmal mehr überzeugt. Jakub Kaminski trifft gegen die Niederlande und löst damit mindestens das Playoff-Ticket für die WM-Endrunde.

Zwar hat Polen die Überraschung gegen die Elftal verpasst, aber dennoch das Playoff-Ticket für die WM sicher. Und ein Kölner hatte großen Anteil daran: Jakub Kaminski trifft gegen die Niederlande zur Führung. Auch Isak Johannesson befindet sich mit Island auf Kurs. Rav van den Berg und Said El Mala blieb nur die Rolle der Zuschauer.

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Nach der Begegnung blieb Said El Mala nur das Abklatschen seiner Mannschaftskollegen. Geduldig lief der 19-Jährige zu jedem Spieler. Das erhoffte Länderspiel-Debüt feierte der 19-Jährige beim 2:0-Erfolg der deutschen Auswahl nicht. Nick Woltemade hatte beide Tore gegen Luxemburg erzielt. Am Montag geht es gegen die Slowakei um das direkte Ticket zur WM. Einen starken Abend erwischte auch einmal mehr Jakub Kaminski. Der von Lukas Kwaniok zum „besten Spieler“ der Kölner geadelte Offensivspieler schnupperte mit Polen an der Überraschung gegen die Niederlande. Und Kaminski hatte großen Anteil daran. Der 23-Jährige war in einer temporeichen Begegnung von Beginn an ein Aktivposten. So kam der Kölner bereits früh zu einem ersten Abschluss, den Bart Verbruggen aber problemlos parierte. Immer wieder war der schnelle Angreifer durch, fand aber den Schlüssel nicht.

Kein Einsatz für van den Berg

Bis unmittelbar vor dem Seitenwechsel. Robert Lewandowski schickte den Kölner mit einem Vertikalpass auf die Reise und Kaminski blieb im Eins-gegen-Eins eiskalt. Nach dem Wechsel glich Memphis Depay für die Elftal aus. Die Partie verlor zunehmend an Tempo. Kaminski blieb aber weiterhin der polnische Aktivposten, wenn auch ohne die nötige Fortune. Ein weiterer Treffer fiel nicht mehr. Da Finnland überraschend gegen Malta verlor, hat das Team um Jakub Kaminski das Playoff-Ticket sicher, für den Gruppensieg wird es am letzten Spieltag nicht mehr reichen. Am Montag spielt Polen gegen Malta.

Bereits am Donnerstagabend hat Island mit Isak Johannesson einen großen Schritt Richtung Playoffs gemacht. Und am 2:0-Erfolg über Aserbaidschan hatte der FC-Profi Anteil. Johannesson legte die Führung mit einem Pass in die Tiefe auf. Am Sonntag geht es für Island im direkten Endspiel gegen die Ukraine dann um das Playoff-Ticket. Beide Teams liegen aktuell gleichauf. Rav van den Berg kam für die U21 der Niederlande derweil noch nicht zum Einsatz. Der Innenverteidiger soll beim Nachwuchs von Oranje wieder Spielpraxis sammeln. Gegen Slowenien gewann die Niederlande 2:0.

Kölner Ultras mit kurioser Konfetti-Botschaft an den DFB

Konfetti-Choreo beim C-Spiel gegen Münster
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Kölner Ultras mit kurioser Konfetti-Botschaft an den DFB

Mit dem 3:1-Erfolg über Preußen Münster ist der Aufstieg für die Kölner zum Greifen nah. Die Geißböcke fuhren einen verdienten und ungefährdeten Sieg ein. Für ein Kuriosum sorgten einige Kölner Anhänger: Ultras des 1. FC Köln senden Botschaft an den DFB.

In der Pause der Begegnung des FC gegen Preußen Münster sorgten einige Anhänger für ein Kuriosum. Die Ultras des 1. FC Köln senden eine Botschaft an den DFB. Dieser hatte in der vergangenen Woche dem Club mit weiteren Konsequenzen gedroht.

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Bei dem ein oder anderen FC-Verantwortlichen werden sich vielleicht einige Schweißperlen auf der Stirn gebildet haben, als sich die ersten Ultras in der Pause auf dem Zaun der Südkurve positionierten – das vermummt, zum Teil unter einer großen Plane. Der FC war erst in der vergangenen Woche aufgrund von Pyrotechnik zu einer sechsstelligen Strafe verurteilt worden. Insgesamt müssen die Kölner demnach mehr als 300.000 Euro für diverse Vergehen bezahlen. Allerdings kam das Urteil des DFB mit einer deutlichen Warnung daher. Der Verband kündigte neben weiteren möglichen finanziellen Strafen auch noch härtere Konsequenzen an und meint damit wohl einen Zuschauerausschluss, der bei weiteren Vergehen wohl gegen den FC ausgesprochen werden könnte.

„Konfetti ist beim DFB for free“

Nun also bauten sich die Ultras auf, hatten diverse Gegenstände in ihren Händen und auch ein weiteres Banner ließ ein weiteres Vergehen erahnen. „Eure Strafen zünden nicht…“, stand dort geschrieben, eine klare Botschaft an den DFB. Gefolgt von einer weiteren Nachricht zu Beginn des zweiten Durchgangs. „…sondern wir“, hieß es weiter. Als dann der Countdown von der Südkurve angestimmt wurde, rechnete wohl das gesamte Stadion mit einer weiteren Pyro-Show. Doch ein großes Feuerwekr blieb aus, vielmehr zündeten die Fans Konfetti-Kanonen. „Ein andermal, versprochen“, hieß es daraufhin auf der nächsten Botschaft. Ein Hinweis auf weitere Pyro-Vergehen zum Saison-Endspurt? Möglich. Vor allem aber ein Seitenhieb der Ultras Richtung DFB.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

„Ich habe es nur ganz kurz gesehen und dann kam auch schon das Konfetti“, sagte Christian Keller später in der Mixed Zone. „Konfetti ist beim DFB for free, damit kann ich gut leben.“ Eine weitere Strafe ist somit für die Begegnung gegen Münster nicht zu erwarten. Weitere Pyrotechnik dagegen schon.


Feiert FC-Juwel ausgerechnet gegen die DFB-Elf seine Premiere im RheinEnergie-Stadion?

Er ist wohl eines der größten Juwele im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln: Patrik Kristal wechselte im Januar aus seiner estnischen Heimat ans Geißbockheim. Beobachter bescheinigen dem 17-Jährigen das Potenzial für den Sprung ins Profi-Team des 1. FC Köln: Kristal könnte seine Premiere im Kölner Stadion feiern. Und das schon im September.