Wie René Wagner Rückkehrer Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln zu alter Stärke verhilft

Ellyes Skhiri und René Wagner beim Training
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Wie René Wagner Rückkehrer Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln zu alter Stärke verhilft

Sein Wechsel nach Köln war von Skepsis begleitet, doch beim FC blüht Ellyes Skhiri wieder auf, ist einer der Leistungsträger des 1. FC Köln. FC-Trainer René Wagner scheint bei dem 31-Jährigen den richtigen Schlüssel gefunden zu haben.

Innerhalb weniger Wochen hat sich Ellyes Skhiri beim FC zu einem Leistungsträger entwickelt. Eine Entwicklung, die viele FC-Anhänger so nicht haben kommen sehen. René Wagner offenbar schon. Der Trainer wollte den Spieler unbedingt. Und das könnte der Schlüssel sein.

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Ellyes Skhiri ist kein Spieler der lauten Töne. Der Mittelfeldspieler der Geißböcke hat schon wenige Tage nach seinem zweiten Amtsantritt beim FC vor wenigen Wochen erklärt, dass er eine Leader-Rolle bei den Geißböcken einnehmen wolle, allerdings durch seine Leistung. Ausgerechnet die stellten aber zahlreiche Fans bereits in Frage, da hatte der Tunesier den Vertrag am Geißbockheim noch nicht unterschrieben. Als im Sommer die ersten Gerüchte um den Mittelfeldspieler aufploppten, kam in den Sozialen Medien Skepsis auf. Die war von Außen betrachtet vermutlich auch nicht ganz unbegründet. Der Mittelfeldspieler sollte in der Nationalmannschaft Tunesiens bei der WM im Sommer eben auch Verantwortung übernehmen, doch bekanntlich scheiterten die Nordafrikaner sang- und klanglos, spielten ein erschreckend schwaches Turnier. Und das galt eben auch für Skhiri, der zuvor auch ein kompliziertes Jahr bei der Eintracht hinter sich gebracht hatte.

„Egal was passiert, er bringt immer seine Leistung“

Nun also der Tapetenwechsel und die Rückkehr nach Köln. Und da gerade das Zurückkommen zu einem alten Verein eher selten so richtig gut funktioniert, ebbte die Skepsis mit der Unterschrift auch nicht wirklich ab. Tatsächlich haben sich Thomas Kessler und Co. bei der Kaderzusammenstellung auf die Fahne geschrieben, eben auch Spieler aus einer vermeintlichen Formdelle zu holen. Dass das klappen kann, zeigte die Leihe von Jakub Kaminski in der Vorsaison. Und auch bei Skhiri sind die Anzeichen bislang sehr vielversprechend. Wagner machte schon unmittelbar nach der Verpflichtung von Skhiri keinen Hehl daraus, dass der Mittelfeldspieler von vornerein einer seiner Wunschkandidaten gewesen sei. „Er ist ein Vollprofi und wir wussten, dass er unserer Mannschaft Stabilität, Halt und Struktur geben wird“, sagte Wagner im Interview mit come-on-fc.com. „Er bringt einfach eine Qualität mit, die unbestritten wichtig für uns sein wird. Auch in Frankfurt hat er sich so eingebracht: Denn egal, was passiert, er bringt immer seine Leistung.“

„Er arbeitet extrem hart“

Und dafür arbeitet der 31-Jährige hart, ist ein Vorzeigeathlet, vermutlich einer der fittesten Spieler der Mannschaft, vielleicht der Liga. „Er arbeitet extrem hart. Er ist mir vor kurzem abends noch im Geißbockheim entgegengekommen, weil er gerade von einem Lauf zurückkam“, erzählt der Trainer, der offenbar nie einen Zweifel daran hatte, dass Skhiri unter ihm wieder funktionieren würde. Eben so wie bei seiner ersten Station in Köln, als „Flaco“ in Windeseile zum Publikumsliebling avancierte. Und doch wirkt es so, als habe der Trainer den richtigen Schlüssel finden müssen und gefunden. Und das könnte eben eine Ebene zwischen Spieler und Trainer sein. „Ellyes ist auf jeden Fall jemand, der Vertrauen braucht. Dadurch kann er vielleicht noch den einen oder anderen Prozentpunkt mehr rausholen“, so Wagner. „Wenn das am Ende der Hebel ist, um ihn dazu zu befähigen, Tore zu machen und zu assistieren, dann bin ich froh, dass wir den Hebel haben.“

Und das zeigt sich auch auf dem Platz, auch wenn der 31-Jährige gegen Viktoria Köln nicht gerade seinen besten Tag erwischte. Bei den Einheiten in der vergangenen Woche war Skhiri dagegen wieder einmal einer der Leader. Und das eben nicht nur durch Leistung. Skhiri übernahm beim Training auch gerne das Wort – und das ist eher ungewöhnlich.

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Aufschwung nach Einwechslungen: Wann steht Ellyes Skhiri in der Startelf des 1. FC Köln?

Ellyes Skhiri könnte gegen Bremen beginnen
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Aufschwung nach Einwechslungen: Wann steht Ellyes Skhiri in der Startelf des 1. FC Köln?

Wie schon gegen Würzburg und Hoffenheim hat die Einwechslung von Ellyes Skhiri dem 1. FC Köln auch in Stuttgart Struktur verliehen. Auf seinen ersten Startelfeinsatz nach Rückkehr wartet der Tunesier noch. An den ersten beiden Spieltagen hat Paul Okon-Engstler jeweils den Vorzug erhalten. Warum Skhiri bisher trotz guter Leistungen nicht von Anfang an auf dem Platz stand, ist ungewiss. Am Fitnesszustand des Sechsers liegt es laut René Wagner nicht.

„Ich glaube, wir müssen uns bei Ellyes um genau eins keine Sorgen machen und das ist, wie fit er ist.“ Mit diesen Worten kommentierte FC-Coach René Wagner den Fitnesszustand des Neuzugangs wenige Tage nach dem Transfer. In den ersten drei Spielen der Saison blieb für Skhiri trotzdem zunächst nur der Bankplatz – obwohl die Leistungen stimmten. Führt in der nächsten Woche gegen Bremen überhaupt noch ein Weg am Dauerläufer vorbei?

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Die anfängliche Befürchtung, dass Skhiri zunächst Eingewöhnungszeit brauchen würde, hat sich nach wenigen Minuten in Luft aufgelöst. Von Anfang an brachte der Tunesier Ordnung in das Spiel der Kölner und wirkte, als wäre er nie weg gewesen. 15 Minuten gegen Würzburg, 25 gegen die TSG und 45 in Stuttgart sind die bisherigen Einsatzzeiten der neuen Nummer sechs. Folgt im Heimspiel gegen Werder Bremen jetzt als logische Konsequenz ein Einsatz in der Anfangsformation?

Besonderes Spielerprofil

Den ganzen Sommer über suchten die FC-Verantwortlichen nach ihrem Wunschspieler für das defensive Mittelfeld. Kurz vor Saisonstart wurde Skhiri als genau dieser präsentiert. Der 31-Jährige bereichert die Kölner Zentrale und bringt zusätzliche Qualitäten mit. Im Gegensatz zu Tom Krauß, Paul Okon-Engstler und Isak Johannesson ist Skhiri gerade in der Defensive deutlich stärker. Durch seine Laufstärke und Übersicht kann er Räume schließen und Bälle abfangen, bevor sie gefährlich werden. Auf der anderen Seite strahlt er aber auch in der Offensive stets Gefahr aus und kann jederzeit im gegnerischen Strafraum auftauchen. Als Verbindungsspieler zwischen Abwehr und Angriff kann er in jeder Situation Einfluss auf das Spiel nehmen. Eine Eigenschaft, die wohl auf keinen anderen Kölner Mittelfeldspieler in dieser Form zutrifft.

Größere Rolle für Skhiri

Von welcher Bedeutung der tunesische Nationalspieler sein kann, ist Trainer René Wagner bewusst. In der Pressekonferenz nach Stuttgart sprach der Coach von einem Spieler, „der für uns noch wichtig wird in dieser Saison“ und der „das Spiel nochmal organisiert hat.“ Warum Skhiri bisher noch nicht in der Anfangsformation stand, ist unklar. Trotz fehlender Spielpraxis nach der Weltmeisterschaft im Sommer war mangelnde Fitness nie ein Problem. In der Saison 2022/23 legte er insgesamt 1.419 Kilometer zurück, was ihn damals zum laufstärksten Spieler der Bundesliga machte. Ein langsames Heranführen an die Startelf sollte also eigentlich nicht nötig sein.

Dazu kommt, dass insbesondere Okon-Engstler in den ersten beiden Partien noch nicht überzeugte. Im Heimspiel in der kommenden Woche dürfte an Skhiri also vermeintlich kein Weg mehr vorbeiführen. Mit Werder Bremen kommt ein Konkurrent nach Müngersdorf, der sich in einer ähnlichen Kategorie wie der FC bewegt. Ein Sieg wäre demnach wichtig, bevor es in der Folgewoche zum Auswärtsspiel in den Hamburger Volkspark geht. Neben der Kombination aus Said El Mala und Mikey Moore sehnen sich die Kölner Fans auch nach dem Startelf-Debüt von Skhiri. Geht es nach den Zuschauern, stehen wohl alle drei am kommenden Samstagabend in der Anfangsformation.

Wann hat Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln gespielt?

Skhiri spielte von 2019 bis 2023 für den FC und bestritt in dieser Zeit 118 Spiele für den Club. Zudem erzielte er 17 Tore, unter anderem in der UEFA Conference League.

Trägt Skhiri die gleiche Rückennummer wie in seiner ersten Kölner Zeit?

Nein. Während seiner ersten Zeit in Köln trug Skhiri die Rückennummer 28. Diese ist seit der Saison 2025/26 jedoch an Sebastian Sebulonsen vergeben. Deswegen trägt Skhiri nun, passend zu seiner Position, die Nummer 6 auf dem Rücken.

Wie viel Ablöse hat der FC für Skhiri bezahlt?

Laut verschiedener Quellen hat der FC eine Ablöse in Höhe von ungefähr 1,5 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt bezahlt. Sein Marktwert liegt jedoch bei rund 5 Millionen Euro.

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Ellyes Skhiri zurück beim 1. FC Köln: So hat sich sein Spiel verändert

Ellyes Skhiri scheint mehrere Interessenten zu haben
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Ellyes Skhiri zurück beim 1. FC Köln: So hat sich sein Spiel verändert

Seit Freitag hat der FC seinen gesuchten Sechser gefunden. Und der ist in Köln wahrlich nicht unbekannt. Mit dem Tunesier kehrt ein Routinier mit noch mehr Erfahrung zurück zum 1. FC Köln: Wie hat sich Ellyes Skhiri seit seiner Zeit bei den Geißböcken verändert?

Seit Ellyes Skhiri von Köln nach Frankfurt gewechselt ist, hat sich einiges getan am Geißbockheim. Doch auch der 31-Jährige hat sich weiterentwickelt. Doch was können die Fans vom Rückkehrer erwarten?

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„Der, der zu Köln gehört“, ist wieder zurück in der Domstadt. Mit diesen Worten kündigte Stadionsprecher Michael Trippel Ellyes Skhiri nach seinem Doppelpack zum 3:0-Endstand gegen Eintracht Frankfurt an. Nach drei Jahren Abstinenz durch seinen Wechsel zu besagter Eintracht kehrt Skhiri nun an alte Wirkungsstätte zurück. Wir haben uns die Daten des Tunesiers aus der abgelaufenen Saison (2025/26), sowie seiner letzten Spielzeit im FC-Trikot genauer angeschaut, um eine Frage zu beantworten, die vermutlich einige Fans bewegt: Wie hat sich Ellyes Skhiri seit seiner Zeit beim 1. FC Köln verändert?

Unterschiede in der Offensive

Besonders in der Offensive zeigen sich erhebliche Unterschiede. In seiner letzten Saison beim FC suchte Skhiri wesentlich häufiger selbst den Weg nach vorne. 1,41 erfolgreiche Dribblings pro 90 Minuten stehen in der Saison 2022/23 gerade einmal 0,17 in seiner letzten Frankfurter Spielzeit gegenüber. Auch bei den progressiven Läufen fällt der Unterschied deutlich aus: Sein Wert sank von 1,38 auf 0,45 pro 90 Minuten. Dazu kommen weniger Offensivduelle mit 3,76 zu 2,34 und deutlich weniger Ballberührungen im gegnerischen Strafraum. Dort ging es von 1,38 auf 0,67 pro 90 Minuten zurück. Auch bei den Abschlüssen und dem erwarteten Torwert ist die Entwicklung sichtbar: Skhiri kam in Köln auf 0,88 Schüsse und 0,15 xG pro 90 Minuten, in Frankfurt waren es nur noch 0,45 Schüsse und 0,05 xG. Bei der SGE lagen Skhiris Aufgaben somit fast ausschließlich im Defensivbereich.

Nach wie vor ein Fixpunkt

Weniger offensive Aktionen bedeuten allerdings nicht zwangsläufig, dass Skhiri insgesamt weniger in das Spiel eingebunden war. Sein Passvolumen blieb über die drei Jahre nahezu identisch. In Frankfurt brachte er 49,31 genaue Bälle pro 90 Minuten an den Mann, in seiner letzten Kölner Saison waren es 48,57. Verändert hat sich vielmehr die Art, wie er das Spiel mit seinen Zuspielen beeinflusst. Denn die Anzahl seiner langen Pässe stiegen von 2,64 auf 4,12 pro 90 Minuten, während er auch bei den Pässen ins letzte Drittel von 5,11 auf 6,18 zulegte. Skhiri bleibt damit ein wichtiger Faktor im Spielaufbau, sucht seine Lösungen bei Frankfurt aber häufiger über längere Zuspiele und aus einer tieferen Position heraus. Sein Passspiel ist also eine der Konstanten geblieben, während sich vor allem seine offensive Präsenz verändert hat.

Auch defensiv zeigt der Vergleich einige Unterschiede. Die Passwerte deuten bereits darauf hin, dass Skhiri in Frankfurt insgesamt etwas zurückgezogener agierte als noch in Köln. Trotzdem sind die Werte des Sechsers bei zwei klassischen Aktionen in der Hintermannschaft deutlich zurückgegangen. Die Zahl seiner gewonnenen Defensivduelle sank von 6,41 auf 4,79 pro 90 Minuten, bei den Abfangaktionen ging es sogar von 6,73 auf 4,01 zurück. Gleichzeitig wurde der Tunesier in der Luft stärker. Seine gewonnenen Kopfballduelle stiegen von 2,03 auf 2,67 pro 90 Minuten. Von einem generellen defensiven Abbau kann daher nicht die Rede sein. Auffällig ist aber, dass Skhiri in Frankfurt trotz seiner tieferen Spielweise deutlich seltener aktiv in Zweikämpfe eingriff oder gegnerische Angriffe durch abgefangene Bälle unterbinden konnte.

Findet Skhiri beim FC zu alter Stärke zurück?

Insgesamt erklären die Zahlen durchaus, warum man in Frankfurt schlussendlich nicht restlos vom Tunesier überzeugt war. Mit dem Wechsel bekommt Skhiri in Köln die Möglichkeit, noch einmal in einer Umgebung aufzulaufen, in der er die stärksten Leistungen seiner bisherigen gezeigt hat. Gelingt es dem 31-Jährigen, wieder an das Niveau seiner letzten Saison beim FC anzuknüpfen, könnte sich seine Rückkehr für alle Seiten als großer Gewinn herausstellen. Welche Rolle ihm Cheftrainer René Wagner dabei zugesteht, dürfte dafür ein entscheidender Faktor sein. Denn zur Wahrheit der Statistiken gehört auch, dass Skhiri in der abgelaufenen Saison nur knapp halb so viele Minuten wie in seiner letzten FC-Saison sammeln konnte.


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Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Was ist mit Mikey Moore?

Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.

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Spieler absolviert heute Medizincheck: Ellyes Skhiri vor Unterschrift beim 1. FC Köln

Ellyes Skhiri war in Köln der Publikumsliebling
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Spieler absolviert heute Medizincheck: Ellyes Skhiri vor Unterschrift beim 1. FC Köln

Das Warten hat anscheinend ein Ende, die Entscheidung ist gefallen und der Wechsel steht kurz bevor: Ellyes Skhiri steht vor der Unterschrift beim 1. FC Köln. Der Mittelfeldspieler soll bereits in Kürze bei den Geißböcken vorgestellt werden. Damit haben die Kölner ihren Sechser gefunden.

Thomas Kessler hatte für diese Woche einige Transferentscheidungen angekündigt und der Geschäftsführer Sport der Kölner hält Wort. Schon zu Wochenbeginn wurde Thijs Dallinga als Neuzugang vorgestellt. Nun schließen die Kölner die nächste Lücke und das mit dem ersehnten Sechser. Wie die „Bild“ zuerst berichtet wird Skhiri heute noch den Medizincheck absolvieren, der Spieler soll in Kürze vorgestellt werden. Das kann come-on-fc.com bestätigen.

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Nun also doch. Ellyes Skhiri kehrt nach Köln zurück. Der Mittelfeldspieler soll laut „Bild“ für knapp zwei Millionen Euro zum FC wechseln, das Gehalt werde demnach in einer ähnlichen Region angesiedelt sein. Gerad das war lange der Knackpunkt der Verhandlungen. Die Kölner hatten sich schon früh mit dem Sechser beschäftigt. Wie von come-on-fc.com berichtet, gab es aber lange keine Einigung. Dabei war der Deal nie vom Tisch, die Verhandlungen gestalteten sich wie berichtet nur kompliziert. Aus dem Umfeld des 1. FC Köln war der Begriff „zäh“ zu hören. Nun hat man sich offenbar doch geeinigt. Und das wohl, weil die Kölner dringend einen Sechser brauchen und weil Skhiri selbst wohl nicht das Angebot bekommen hat, dass er gerne gesehen hätte. Für beide Seiten lief zunehmend die Zeit davon. Schließlich wird das Transferfenster in gut zehn Tagen in Deutschland geschlossen.

Unterschrift könnte heute noch erfolgen

Die Kölner hatten sich bekanntlich auch mit Spielern wie Edson Alvarez und Rani Khedira beschäftigt. Doch Alvarez steht vor der Unterschrift bei Sociedad und Khedira will seinen Vertrag bei Union Berlin erfüllen. Zuletzt waren auch Gerüchte um Eric Smith aufgeploppt. Allerdings galt der Spieler vom FC St. Pauli nur als Plan B, falls es mit Skhiri nicht klappen würden. Die Gespräche mit dem Sechser waren in den vergangenen Tagen noch einmal intensiviert worden. Der Deal soll noch heute oder morgen kommuniziert werden. Dann könnte Skhiri auch eine Option für das Pokalspiel am kommenden Montag gegen die Würzburger Kickers sein. Allerdings blickt der Tunesier nicht auf die beste Saison zurück. Bei Frankfurt wollte es zuletzt nicht mehr so recht laufen. Bei der WM gehörte der Spieler bei einer schwachen tunesischen Mannschaft zu den schlechteren Spielern.


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Was ist mit Mikey Moore?

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Sechser für den FC: Rani Khedira bleibt bei Union – Gespräche mit Ellyes Skhiri

Kehrt Ellyes Skhiri doch zum FC zurück? (Foto: David Ramos/Getty Images)
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Sechser für den FC: Rani Khedira bleibt bei Union – Gespräche mit Ellyes Skhiri

Nur wenige Tage vor dem Ende der Transferphase suchen die Kölner noch nach Verstärkung. Vor allem eine Position ist besonders wichtig für die FC-Verantwortlichen. Und es gibt Entwicklungen bei den potenziellen Kandidaten des 1. FC Köln: Das ist der Stand bei den Sechsern.

Thomas Kessler hatte am Sonntag am Rande der Testspiele gegen den SC Paderborn angekündigt, dass es in dieser Woche Transferentscheidungen geben werde. Mit Thijs Dallinga ist bereits eine gefallen. Wichtig wäre aber auch eine zentrale Position – nämlich die des zentralen Mittelfeldspielers. Und genau dort gibt es Entwicklungen.

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Spätestens seit dem Abgang von Eric Martel dürften sich die FC-Verantwortlichen darauf eingestellt haben, einen Ersatz für den zentralen Mittelfeldspieler zu verpflichten. Bislang gab es vornehmlich Gerüchte um Spieler. Fakt ist, dass sich die Kölner Bosse definitiv mit Kandidaten – unter anderem Edson Àlvarez und Ellyes Skhiri – unterhalten haben. Eine Einigung steht bislang aus. Kessler erklärte erst vor wenigen Wochen, dass man keine schnelle, sondern die richtige Entscheidung treffen wolle. Absagen wird es aber dennoch gegeben haben – vermutlich auch aufgrund der Gehaltsforderung des ein oder anderen Spielers. Nun aber kommt auch nach außen wieder ein wenig mehr Bewegung in die Suche. Denn nach Informationen von „Sky“ hat der FC mit der Seite von Ellyes Skhiri wieder Gespräche aufgenommen. Die „Bild“ berichtete bereits von einer Einigung zwischen dem FC und Eintracht Frankfurt.

Khedira bleibt bei Union

Nun geht es um eine Einigung mit dem Spieler. Bislang scheiterte ein Deal offenbar an den Gehaltsvorstellungen des Spielers. Laut Sky-Reporter Marlon Irlbacher sehe man die Chancen auf eine Rückkehr des Tunesiers „positiv“. Dazu passt, dass ein anderer Name offenbar vom Tisch ist. Rani Khedira wird wohl nicht zum FC wechseln. Der Mittelfeldspieler war wie Skhiri und Álvarez immer wieder als potenzieller Wunschkandidat genannt worden. Khedira hatte schon vor einiger Zeit ein Interesse von Borussia Mönchengladbach abblitzen lassen. Soll es tatsächlich das Interesse der Kölner an dem Tunesier gegeben haben, wird auch dieses wohl nicht erfüllt werden. Wie die „Bild“ berichtet, wird der 32-Jährige bei Union Berlin bleiben und in der kommenden Saison für die Eisernen spielen. Eine Vertragsverlängerung bei Berlin steht aktuell aber ebenfalls nicht an.

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Warum hat der 1. FC Köln so viele Fans?

Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

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Der FC sucht vor allem auf den Positionen des Sechsers und des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Gibt es aktuell realistische Transfergerüchte beim 1. FC Köln?

Vor allem ein Wechsel von Mikey Moore erscheint aktuell sehr wahrscheinlich. Spieler und Verein sollen sich einig sein. Allerdings hält man in Tottenham große Stücke auf den Spieler. Trainer Roberto di Zerbi trifft offenbar die finale Entscheidung. Zudem werden nach wie vor Ellyes Skhiri und Rani Khedira für die Position auf der Sechs genannt. Und auch Marcel Regula könnte eine Option werden,

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Gerüchte werden wieder heißer: Wird Ellyes Skhiri doch die Lösung für die Sechser-Suche des 1. FC Köln?

Kehrt Ellyes Skhiri doch zum FC zurück? (Foto: David Ramos/Getty Images)
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Gerüchte werden wieder heißer: Wird Ellyes Skhiri doch die Lösung für die Sechser-Suche des 1. FC Köln?

Bereits zu Beginn des Sommers hatte es Gerüchte um einen Wechsel des Tunesiers zurück zum FC gegeben. Nachdem diese zwischenzeitlich deutlich abgekühlt waren, könnte es nun eine erneute Wende geben: Könnte Ellyes Skhiri doch zum 1. FC Köln zurückkehren?

Schon lange sind die Kölner auf der Suche nach einem Sechser. Jetzt könnte ein altes Gerücht wieder heiß werden: Ellyes Skhiri könnte zum 1. FC Köln zurückkehren.

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Eigentlich schien eine Rückkehr des Tunesiers längst vom Tisch zu sein. Doch wie nun die „BILD“ berichtet, scheint ein Transfer von Ellyes Skhiri heißer zu sein als zuletzt angenommen. Obwohl der Transfer-Poker lange Zeit ins Stocken geriet, ist die Tür für ein Comeback des Leistungsträger noch nicht zu. Ganz im Gegenteil. Demnach seien die Verhandlung der Kölner mit Eintracht Frankfurt bezüglich der Ablösesumme kein Problem. Der Wechsel hänge lediglich von Skhiris Gehaltsforderungen ab.

Gehalt die entscheidende Frage

Und die scheinen wohl noch ein Stück von denen der Geißböcke entfernt zu sein. Laut der „BILD“ bietet der FC dem Sechser ein Jahresgehalt von rund 1,5 Millionen Euro. Skhiri wünsche sich wohl aber ein Gehalt von über zwei Millionen Euro. Die Kölner und der Spieler müssten sich für einen Transfer noch etwas aufeinander zu bewegen. Sollte dies gelingen, könnte der Deal schnell durch gehen. Wohl auch, weil die SGE den Spieler dringend verkaufen will. In Frankfurt zählt der 31-Jährige zu den Topverdienern. Seine sportlichen Leistungen konnten diese Wertschätzung jedoch nur selten zurückzahlen. Sportlich hat der Tunesier keine Perspektive in Frankfurt. Trainer Adi Hütter nominierte den Mittelfeldspieler nicht für das Trainingslager der Eintracht.

Für Skhiri könnte die Rückkehr in die Domstadt daher eine enorme Chance bieten. In Köln hatte der 31-Jährige die individuell stärkste Zeit seiner Karriere und konnte sich durch konstante Leistungen in insgesamt 133 Pflichtspielen für einen Wechsel nach Frankfurt empfehlen. Gleichzeitig erfüllt der Tunesier genau das Kölner Profil auf der Sechs. Die Geißböcke suchen nämlich nach einem erfahrenen, defensivstarken Spieler für die Mittelfeldzentrale. Allerdings: Wie viel von der alten Stärke von Skhiri über geblieben ist, wäre bei einer Verpflichtung die wohl spannendste Frage. Neben dem FC ist wohl auch der FC Sevilla an einer Verpflichtung interessiert.


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Wird Ex-FC-Profi Ellyes Skhiri zur Álvarez-Alternative?

Ellyes Skhiri war in Köln der Publikumsliebling
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Wird Ex-FC-Profi Ellyes Skhiri zur Álvarez-Alternative?

Mit Hochdruck arbeiten die Kölner an einer Verpflichtung von Edson Álvarez. Der Knackpunkt ist weiterhin das Gehalt. Angeblich haben die Geißböcke aber schon eine Alternative ausgemacht. Kehrt Ellyes Skhiri zum 1. FC Köln zurück? Der Mittelfeldspieler hat in Frankfurt wohl keine Zukunft mehr.

Der FC sucht weiter nach einem routinierten zentralen Mittelfeldspieler. Die erste Wahl ist wohl Edson Álvarez, doch es soll anscheinend auch einen Plan B geben. Das berichtet zumindest die „Bild“.

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Es sind schon sehr prominente Namen, die bei Eintracht Frankfurt für das zentrale Mittelfeld aktuell gehandelt werden. Robert Andrich steht angeblich auf der Liste, aber eben auch Edson Álvarez, wenn der auch nicht über den Status des Plan-B gerade hinaus kommt. Doch die Suche nach einem zentralen Mittelfeldspieler verfestigt den Eindruck, der sich seit einigen Wochen aufdrängt und auch schon im vergangenen Sommer ein Thema war. Die Hessen sehen wohl keine große Zukunft mehr in und mit Ellyes Skhiri. Der Tunesier war bekanntlich vor drei Jahren ablösefrei zur Eintracht gewechselt und hatte ein große Lücke hinterlassen. Tatsächlich war der Spieler in der Folge nie adäquat ersetzt worden. Skhiri war einer der Mittelfeldspieler, die zwischenzeitlich sogar die Probleme im Sturm mit ihrer Torgefahr auffingen, die ganz große andere Baustelle kaschierten. In Frankfurt lief es für den mittlerweile 31-Jährigen nicht immer rund. Dem Vernehmen nach hat man sich daher auch schon im vergangenen Sommer Gedanken über eine Veränderung gemacht.

Schwache Auftritte bei der WM

Die wird es wohl nun geben sollen. Wenn denn ein Abnehmer für Skhiri gefunden wird. Der Mittelfeldspieler hat noch Vertrag bis 2027. Wollen die Hessen noch einmal Geld an dem Akteur verdienen, dann jetzt. Ob Frankfurt aber die fünf Millionen kassieren kann, die der Tunesier laut transfermarkt.de wert ist, scheint eher fraglich. Wie die „Bild“ nun berichtet, könnte es mit einem Transfer recht schnell gehen. Denn die Kölner befinden sich demnach bereits in Gesprächen mit „Flaco“, eine Einigung könne „schnell erzielt werden“, heißt es weiter. Demnach würde Skhiri auch eher als Álvarez ins Gehaltgefüge der Kölner passen. Während der Mexikaner bei West Ham rund fünf Millionen Euro kassierte, würden die Kölner bei Skhiri wohl nur zwei Millionen bezahlen müssen. Der 31-Jährige blickt zuletzt auf eine mehr als enttäuschende WM zurück. Tunesien schied sang- und klanglos beim Endturnier aus. Und der Mittelfeldspieler trug mit einigen folgeschweren Patzern seine Mitschuld. Beim FC hat sich der Mittelfeldspieler nicht zu Schulden kommen lassen, avancierte sogar zum Publikumsliebling.

Und auch bei Eintracht Frankfurt spielte der 31-Jährige eigentlich immer eine sehr solide Rolle.

>Lest hier: Alle Transfergerüchte im Überblick und mit Einordnung
>Konkurrenz, wilder Transfergedanke, Einigung mit West Ham: So ist der Stand bei Edson Álvarez


Suche nach Martel-Alternative? Was ist dran an den Spekulationen beim 1. FC Köln?

Thomas Kessler bei einem Spiel des 1. FC Köln
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Suche nach Martel-Alternative? Was ist dran an den Spekulationen beim 1. FC Köln?

Die Zukunft von Eric Martel ist nach wie vor ungewiss. Und so verwundert es nicht, dass es Gerüchte um potenzielle Alternativen gibt. Aktuell werden bereits einige Namen genannt beim 1. FC Köln: Was ist dran an den Gerüchten um neue Sechser?

Als Eric Martel im Sommer 2025 seinen Verbleib beim FC verkündete, waren die Reaktionen positiv – auch wenn der Kölner die Bekanntmachung mit einer Einschränkung verband: Im Winter wolle Martel über seine Zukunft entscheiden – dies steht bisher allerdings noch aus. Und so kursieren einige Namen für die mögliche Nachfolge des 23-Jährigen rund um den 1. FC Köln: Was ist dran an den Gerüchten um neue Sechser?

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Die Auswechslung nach 45 Minuten kam trotz der durchwachsenen Leistung ein wenig überraschend. Bislang wirkte Eric Martel im Konstrukt von Lukas Kwasniok unantastbar, unumstritten. Doch zuletzt drängte sich Tom Krauß bei den Geißböcken auf, spielte sich in den Vordergrund und war mitverantwortlich für den Erfolg gegen den 1. FSV Mainz. Und so stellt sich durchaus die Frage, ob der Neuzugang am Wochenende gegen den SC Freiburg den Vorrang vor Martel auf der Sechs erhält. Möglicherweise rückt der ehemalige Kapitän der U21-Nationalmannschaft dafür wieder in die Innenverteidigung – je nachdem wie es mit Jahmai Simpson-Pusey aussieht. Dennoch scheint es so, als wäre Martel nicht per se gesetzt. Und das könnte ein wenig zur Unzeit zu kommen.

Was ist mit Dan Neil?

Denn der Sechser macht sich Gedanken um seine Zukunft, will sich Anfang Februar entscheiden. Die aktuelle Situation beim FC, aber auch seine persönliche dürften Einfluss auf diese Entscheidung haben. Dem Vernehmen nach ist sie noch komplett offen. Doch im Hintergrund suchen die FC-Bosse bereits nach Alternativen. Es wäre zumindest extrem fahrlässig dies nicht zu tun. Und so kursieren bereits die ersten Namen möglicher Sechser. Dan Neil scheint dabei das heißeste Eisen im Kölner Feuer zu sein. Der Mittelfeldspieler des AFC Sunderland spielt bei seinem Heimatclub keine Rolle mehr und sucht nach neuen Aufgaben. Der 24-Jährige hat bei seinem Club grünes Licht für einen möglichen Wechsel bekommen.

Trainer Régis Le Bris erklärte zuletzt, dass er Spielern, die mit ihrer Spielzeit nicht einverstanden sind, keine Steine in den Weg legen würde. „Es ist immer schwierig, wenn Spieler nicht spielen. Das müssen wir akzeptieren. Die Jungs wollen spielen, und wenn man nicht spielt, ist man frustriert“, sagte Le Bris. „Dadurch entsteht Konkurrenzkampf. Zum Beispiel bei Dan gegen Granit Xhaka“, so der Trainer weiter. „Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass die besten Spieler gerade im Einsatz sind. Das heißt nicht, dass die anderen keine guten Spieler sind, aber Konkurrenzkampf ist Konkurrenzkampf.“ Und diesem Konkurrenzkampf wird sich Niel nicht mehr stellen. Der Abschied ist beschlossen. Damit ist der Weg aber nicht zwangsläufig für die Geißböcke frei.

Rangers rüsten mächtig auf

Denn neben dem FC haben gleich eine Handvoll von Clubs die Fühler nach dem 24-Jährigen ausgestreckt. Aus der Bundesliga Borussia Mönchengladbach, aus Großbritannien schon deutlich mehr. Unter anderem Sheffield, West Ham United und die Glasgow Rangers. Und glaubt man den schottischen Medien haben die Rangers zurzeit die Nase im Buhlen um den Spieler vorne. Die „Light Blues“ rüsten gerade mächtig auf, haben bereits einige Neuverpflichtungen präsentiert und wollen noch weitere Spieler holen. Rangers-Coach Danny Röhl will gleich ein Doppelpack aus Sunderland verpflichten, neben Neil soll auch Romaine Mundle kommen. Neil, so heißt es, wolle zu einem Verein wechseln, bei dem er regelmäßig Spielzeit erhält. Ob der FC ihm diese Option bieten kann oder jetzt im Winter schon bieten will, ist offen.

Das Kölner Interesse soll schon konkret sein. Aber Interesse und Einigung sind bekanntlich ein deutliches Stück auseinander. Noch weiter auseinander dürften ein weiteres Gerücht und das tatsächliche Interesse liegen – zumindest zurzeit. Ellyes Skhiri war zweifelsohne einer der großen Publikumslieblinge bei den Geißböcken und die Lücke, die er nach seinem Abschied gerissen hat, wurde lange nicht adäquat geschlossen. Möglicherweise eins der zahlreichen Mosaiksteinchen, die zum jüngsten Abstieg der Geißböcke geführt haben. Auch deswegen erscheint eine Rückhol-Aktion an den Rhein als besonders charmant, vielleicht besonders wünschenswert. Wahrscheinlicher wird sie dadurch natürlich nicht.

Gibt es eine Martel-Nachfolge?

Schon zu Jahresbeginn machten Gerüchte die Runde, der Tunesier stünde auf dem Zettel bei den FC-Verantwortlichen. So schnell diese Spekulationen aufploppten, so schnell waren sie auch wieder verschwunden. Nun aber brodelt das Thema wieder auf. Grund dafür ist die Erwähnung in einem Artikel des Wiesbadener Kuriers. Darin heißt es, dass Skhiri die Eintracht verlassen soll und der 1. FC Köln „angeblich interessiert“ sei. Genauere Informationen gibt es nicht. Das „angeblich“ könnte sich also auf die Gerüchte zum Jahresbeginn beziehen. Doch wie realistisch ist dieser Wunsch? Unmöglich ist natürlich im Fußball wenig, Skhiri erscheint in diesem Winter aber als ein unwahrscheinliches Transfer-Ziel. So hat der Tunesier noch Vertrag bis 2027.

Eine Option für den Sommer

Aktuell gibt es für die Eintracht keinen Grund, den Mittelfeldspieler unter Marktwert abzugeben. Dass der FC eine Ablöse in der Nähe jener Summe (laut transfermarkt.de sechs Millionen Euro) für den 30-Jährigen bezahlt, wäre schon eine Überraschung, zumal Skhiris Gehalt das Kölner Gefüge wohl sprengen würde. Wahrscheinlicher würde ein Wechsel nur werden, wenn Martel den FC im Winter verlassen würde. Das hat Thomas Kessler noch vor wenigen Tagen im Trainingslager in La Nucia kategorisch ausgeschlossen. Skhiri konnte bei den Hessen zwar nicht an seine erfolgreiche Zeit in Köln anknüpfen, der Tunesier kommt bei der Eintracht aber dennoch auf höherem Niveau regelmäßig zum Einsatz.

Aktuell macht sich Markus Krösche wohl ohnehin eher Gedanken um eine Nachfolge für Dino Toppmöller. Und die wird sich wohl dann auch ein Bild vom Frankfurter Kader machen wollen. Es ist also gar nicht gesagt, dass die Eintracht den Mittelfeldspieler zum jetzigen Zeitpunkt abgeben will. Möglicherweise wird das Thema eher im Sommer wieder eins. Allerdings sollen sich dem Vernehmen nach dafür auch einige französische Clubs in Stellung bringen. Auch über Salih Özcan wurde viel diskutiert. Der gebürtige Kölner hat vor wenigen Tagen mit Gerüchten via Instagram aufgeräumt. In türkischen Medien war Özcan im Grunde schon mehrfach transferiert worden. Nun aber gab der U21-Europameister an, sich bei Dortmund durchbeißen zu wollen. Zumindest bis zum Sommer, dann läuft der Vertrag aus.