FC-Frauen reisen zum Vize-Pokalsieger und wollen dort Historisches schaffen

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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FC-Frauen reisen zum Vize-Pokalsieger und wollen dort Historisches schaffen

Endlich mal wieder gewinnen und die verkorkste Saison zumindest mit einem halbwegs guten Gefühl beenden: Das ist das Ziel der Fußballerinnen. Die Frauen des 1. FC Köln sind zu Gast bei Werder Bremen.

Das Team wartet unter Trainerin Britta Carlson weiter auf den ersten Sieg und muss am Sonntagabend (18:30 Uhr) beim Vize-Pokalsieger Werder Bremen antreten. Dort konnten die Kölnerinnen bislang noch nie punkten. Die Frauen des 1. FC Köln sind zu Gast bei Werder Bremen.

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Die Statistik ist wahrlich kein Mutmacher für die FC-Frauen vor der Auswärtsfahrt in den Norden: Bislang konnten die Kölnerinnen noch kein Bundesliga-Spiel in Bremen gewinnen. Ein 0:0 aus der Saison 2021/22 war bisher das beste Ergebnis aus FC-Sicht. Die einzigen Kölner Treffer an der Weser liegen fast ein Jahrzehnt zurück und stammen aus der 2:6-Klatsche beim ersten Aufeinandertreffen im August 2015 unter dem damaligen Trainer Willi Breuer. Die aktuelle Trainerin Britta Carlson wischt diese Zahlen jedoch beiseite: „Das ist mir egal. Nach der Statistik hätten wir auch 4:0 gegen Jena gewinnen müssen.“ Bekanntlich endete das Keller-Duell vor einigen Wochen jedoch mit einer 0:1-Heimniederlage für den FC. Carlson und ihre Mannschaft konnten sich am Donnerstagnachmittag live ein eigenes Bild vom kommenden Gegner machen.

“Bremen hat mutig agiert“

Das Team war als Zuschauer zu Gast beim DFB-Pokal-Finale in Müngersdorf, das Werder Bremen mit 2:4 gegen Bayern München verlor. Die Bremerinnen übernachteten danach noch in Köln. Die FC-Delegation wiederum macht sich am Samstag auf den Weg in die Hansestadt. „Bremen hat mutig agiert“, schilderte Carlson ihre Eindrücke vom Endspiel und ergänzte: „Bremen hat sich in der Bundesliga etabliert und wird schon allein deswegen ein unangenehmer Gegner für uns. Zudem werden sie in ihrem letzten Heimspiel der Saison sicher einen guten Abschluss haben wollen.“ Einen Spannungsabfall beim kommenden Gegner drei Tage nach dem verlorenen Pokal-Finale erwartet Carlson daher nicht. Die 47-Jährige hat eine gute Beziehung zum Werder-Trainer Thomas Horsch: „Wir haben zusammen den Fußball-Lehrer gemacht.“

Die Kölnerinnen streben nach der jüngsten 0:4-Niederlage gegen Frankfurt wieder positive Schlagzeilen an. Das Team wartet unter der neuen Trainerin weiterhin auf den ersten Sieg. Bislang gelang nur ein Dreier in dieser Spielzeit, beim 1:0 in Potsdam Anfang Dezember. Auf der Zielgeraden soll für den jüngsten Eindruck vor der Sommerpause jedoch das Kölner Punktekonto aufgebessert werden – auch um den Kölner Negativ-Rekord von elf Punkten nicht zu unterbieten. Carlson kann am Sonntag auf fast alle Spielerinnen zurückgreifen. Celina Degen ist zurück im Mannschaftstraining und damit auch wieder eine Option zumindest für den Spieltagskader. Damit fehlen nur die Langzeit-Ausfälle Anna-Lena Stolze, Sylwia Matysik und Dora Zeller.

Die Partie am Sonntagabend wird ein Wiedersehen mit Sharon Beck. Die 30-Jährige spielte vier Jahre lang für den 1. FC Köln und wechselte sich im vergangenen Sommer an die Weser. Die israelische Nationalspielerin musste jedoch zunächst ihren Kreuzbandriss auskurieren und feierte nach einigen Rückschlägen erst am vergangenen Wochenende ihr Comeback in der Bundesliga. Beim Pokal-Finale am Donnerstag kam die Mittelfeldspielerin allerdings nicht zum Einsatz.


„Das ärgert mich“: FC-Trainerin Britta Carlson kündigte nach Frankfurt-Pleite Reaktion an

Britta Carlson, Trainerin der Frauen des 1. FC Köln
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„Das ärgert mich“: FC-Trainerin Britta Carlson kündigte nach Frankfurt-Pleite Reaktion an

Die gute Nachricht: Die FC-Frauen werden in dieser Saison kein weiteres Spiel mehr gegen Eintracht Frankfurt bestreiten müssen. Auch das dritte Duell endete mit einer klaren Niederlage für die Fußballerinen des 1. FC Köln: FC-Trainerin ärgert sich über den Auftritt – und hofft auf etwas Ablenkung beim Pokal-Finale am Donnerstag.

Fußballerinen des 1. FC Köln: FC-Trainerin BRitta Carlson ärgert sich über den Auftritt gegen Frankfurt und fordert von ihrer Mannschaft nun die richtige Reaktion.

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Britta Carlson war nach dem Abpfiff sichtbar unzufrieden. Die Trainerin des 1. FC Köln hatte sich mehr vorgenommen für das Heimspiel am Sonntagabend – auch wenn der Gegner Eintracht Frankfurt hieß. Doch nach dem jüngsten 1:1 in Leverkusen mit einer starken Leistung verfiel das Team gegen Frankfurt bisweilen wieder in alte Verhaltensweisen. Zudem erwiesen sich die Kölnerinnen unterm Strich als nicht ebenbürtig in der Partie gegen die Hessinnen. Carlson sprach daher nach der Partie Klartext: „Das ärgert mich, dass du ab und zu wieder in ein altes Muster verfällst und das nur, weil mal ein Ding vielleicht nicht sofort funktioniert. Das ärgert mich, weil ich einfach möchte, dass die Mannschaft sich da weiterentwickelt, aber zwischendurch immer wieder einen kleinen Schritt zurück macht.“

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Die Partie war früh vorentschieden

Die Trainerin musste kurzfristig noch auf Vanessa Leimenstoll verzichten, die sich im Abschluss-Training an der Leiste verletzt habe. Eine positive Personalie war jedoch Amelie Bohnen, die gegen Frankfurt ihre Bundesliga-Premiere feierte – und das direkt in der Startelf. „Ich finde, sie hat es super gemacht, also Amelie mache ich überhaupt keinen Vorwurf. Sie hat in den letzten drei, vier Wochen echt klasse trainiert und hat sich erarbeitet zu spielen. Man hat nicht gemerkt, dass sie ihr erstes Spiel für uns gemacht hat. Definitiv hat Amelie nicht dazu beigetragen, dass so viele Tore gefallen sind, sondern sie hat wirklich nur ihren Job gemacht.“

Die Art des rechnerisch sicheren Ligaverbleibs am Freitagabend durch die Potsdamer Niederlage gegen Leverkusen habe die Trainerin derweil nicht glücklich gemacht: „Ich fand es nicht gut, dass wir auf der Couch den Klassenerhalt geschafft haben. Ich weiß nicht, ob es unbewusst ist, dass bei manchen ein, zwei Prozent weniger da sind. Das ist das, was mich ärgert, weil das nicht mein Anspruch ist.“ Carlson habe stattdessen nach dem Optimum aus den letzten drei Partien gestrebt: „Ich habe gesagt, ich will die maximale Punktzahl noch holen mit der Mannschaft aus den drei Spielen, das sind neun Punkte. Auch wenn es Frankfurt war.“ Eine die Trainerin verknüpfte dies mit einer Ankündigung: „Insofern wissen die Mädels, was die Woche auf sie zukommt.“

Entspannung am Donnerstag

Etwas Entspannung wird jedoch der 1. Mai am Donnerstag bringen. Carlson wird zusammen mit ihrer Mannschaft das DFB-Pokal-Finale der Frauen zwischen Bayern München und Werder Bremen im Rhein-Energie-Stadion besuchen. Dass Bremen dabei der nächste Gegner des FC ist, passt dabei umso besser. „Aber unabhängig von Bremen wären wir auch so im Stadion gewesen, wenn man ein Pokal-Finale sehen kann, wo man ja selbst gerne mal hin möchte. Es lohnt sich, das anzuschauen. Es ist eine schöne Atmosphäre, ein schönes Event. Aber vorher wird noch mal hart trainiert.“


FC-Frauen zuhause weiter sieglos: 1. FC Köln unterliegt Frankfurt erneut deutlich

Aurora Mikalsen (Foto: Daniela Porcelli / getty Images)
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FC-Frauen zuhause weiter sieglos: 1. FC Köln unterliegt Frankfurt erneut deutlich

Die FC-Frauen haben auch im vorletzten Heimspiel der Saison keinen Sieg im Franz-Kremer-Stadion feiern können: Der 1. FC Köln verlor vor 2430 Zuschauern gegen Eintracht Frankfurt nach dem 0:8 im Hinspiel auch beim erneuten Aufeinandertreffen deutlich. Das Team konnte nicht an die starke Leistung zuletzt in Leverkusen anknüpfen. Die Frauen des 1. FC Köln verloren gegen Frankfurt mit 0:4.

Die Fußballerinnen des FC konnten erneut keinen Sieg einfahren. Immerhin: Der Klassenerhalt war auch rechnerisch schon vor dem Anstoß sicher. Die Frauen des 1. FC Köln verloren gegen Frankfurt mit 0:4.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Formation im Vergleich zum starken 1:1 bei Bayer Leverkusen auf zwei Positionen: Amelie Bohnen feierte ihre Bundesliga-Premiere und ersetzte Sara Agrez im Abwehr-Zentrum. Laura Donhauser rutschte für Vanessa Leimenstoll in die erste Elf. Leimenstoll fehlte komplett im Kölner Aufgebot, Agrez saß auf der Ersatzbank. Die Eintracht wurde ihrer Favoriten-Rolle mit einem druckvollen Start direkt gerecht. Ein Kopfball der Ex-Kölnerin Carlotta Wamser nach einer Ecke landete nur am Pfosten (2.). Kurz danach schlug es jedoch im Kölner Tor ein: Ein Fehlpass von Janina Hechler leitete den schnellen Frankfurter Gegenstoß ein. Im Sechzehner legte Lara Prasnikar gekonnt ab in ihren Rücken zu Laura Freigang, die blank stehend unhaltbar zum 0:1 einschoss (6.).

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Die Partie war früh vorentschieden

Beim zweiten Gegentreffer war die FC-Abwehr viel zu passiv. Martyna Wiankowska konnte die Prasnikar-Flanke von der linken Abwehrseite in den Strafraum nicht verhindern. Etonam Anyomi nahm den Ball zentral im Sechzehner ungestört an und schloss aus der Drehung ab. Der Schuss unten rechts ins Eck ließ Aurora Mikalsen im Kölner Tor keine Abwehr-Möglichkeit (16.). Die Gastgeberinnen blieben offensiv harmlos. Bezeichnend, dass die gefährlichste Aktion für den FC von den Frankfurterinnen selbst ausging: Freigangs Klärungsversuch nach einem Wiankowska-Freistoß zischte nur knapp rechts unten am Pfosten vorbei (30.). Kurz vor der Pause hatten die Kölnerinnen Glück: Laura Vogt spielte einen Freistoß im Mittelfeld genau in die Beine einer Gegenspielerin.

Anyomi war dadurch frei durch und stürmte aufs Tor zu, schoss den Ball jedoch nur an die Latte (40.). Ein Querpass auf die mitgelaufenen und ebenso blanken Freigang oder Prasnikar hätte wohl das sichere dritte Gegentor bedeutet. Kurz nach der Pause fiel der dritte Gegentreffer aber doch: Freigang konnte nach einer Wamser-Flanke unbedrängt zum Kopfball hochsteigen und versenkte den Ball im Kölner Tor zum 0:3 (53.). Die Partie war damit früh vorentschieden. Den Kölnerinnen gelang es in der Folgezeit weiterhin nicht, für gefährliche Torraum-Aktionen zu sorgen. Frankfurt verwaltete den Vorsprung ohne große Mühe. Anyomi scheiterte kurz vor dem Ende frei zulaufend an der stark parierenden Aurora Mikalsen (86.). In der Nachspielzeit erhöhte Elisa Senß nach Wamser-Zuspiel auf 0:4 (90.+1).

Die Kölnerinnen bleiben mit mageren acht Punkten damit weiter auf dem vorletzten Platz der Tabelle. Da das Schlusslicht Potsdam aber bereits am Freitagabend gegen Leverkusen verlor, war der Kölner Klassenerhalt bereits vor der Partie auch rechnerisch sicher. Für den 1. FC Köln geht es am kommenden Sonntag (18:30 Uhr) beim Pokal-Finalisten Werder Bremen weiter.

1. FC Köln: Mikalsen – Gerhardt, Bohnen, Hechler, Wiankowska (61. Agrez) – Donhauser, Feiersinger, Vogt (61. Schmidt), Bienz (73. Schiffarth) – Ziemer, Achcinska (83. Cordes). Tore: 0:1 Freigang (6.), 0:2 Anyomi (16.), 0:3 Freigang (53.), 0:4 Senß (90.+1). Zuschauer: 2430.


Dritter Anlauf nach zwei Debakeln: Frauen des 1. FC Köln wollen gegen Frankfurt überzeugen

Janina Hechler vom 1. FC Köln
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Dritter Anlauf nach zwei Debakeln: Frauen des 1. FC Köln wollen gegen Frankfurt überzeugen

Die FC-Frauen wollen nach dem 1:1 in Leverkusen am Sonntagabend (18:30 Uhr) direkt den nächsten Europapokal-Anwärter ärgern. Im vorletzten Heimspiel der aktuellen Bundesliga-Saison ist Eintracht Frankfurt zu Gast im Franz-Kremer-Stadion bei den Frauen des 1. FC Köln. Für Janina Hechler wird es eine besondere Partie.

Bisher endete das Zusammentreffen der Eintracht und der Fußballerinnen des FC in dieser Saison bitter für das Team von Britta Carlson. Sowohl im einem Test- als auch im Hinspiel der Liga unterlagen die Kölnerinnen hoch. Am Sonntag ist Eintracht Frankfurt zu Gast im Franz-Kremer-Stadion bei den Frauen des 1. FC Köln.

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0:8 und 1:7 – die beiden bisherigen Aufeinandertreffen des 1. FC Köln mit Eintracht Frankfurt in dieser Saison endeten jeweils mit einem Debakel für die FC-Frauen. Immerhin: Das 1:7 war nur ein Testspiel Ende Januar. Das 0:8 im Bundesliga-Hinspiel war jedoch der Anfang vom Ende von Daniel Weber als Trainer des 1. FC Köln. Das dritte Aufeinandertreffen am Sonntagabend findet erstmals in dieser Spielzeit am Geißbockheim statt. Und die Kölnerinnen wollen im heimischen Franz-Kremer-Stadion zeigen, dass sie gegen den Champions-League-Anwärter doch mithalten können. Vor der Osterpause ist dem Team das bereits im Derby bei Bayer Leverkusen (1:1) gegen einen anderen Europapokal-Anwärter gelungen. Daran möchte das Team auch gegen die Eintracht anknüpfen und sich so mit einem positiven Gefühl aus der grundsätzlich missratenen Saison verabschieden.

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Ein besonderer Sonntag für Janina Hechler

Die Entwicklung am Geißbockheim ist auch der Konkurrenz nicht verborgen geblieben: „Nach dem Trainerwechsel im Winter sieht man, dass mehr Wert auf eine defensive Stabilität gelegt wird“, urteilte Frankfurts Trainer Niko Arnautis über die FC-Frauen, „gerade gegen Wolfsburg und Leverkusen haben sie unter Beweis gestellt, dass sie es mit dieser Kompaktheit und ihren Umschaltmomenten auch Teams aus der oberen Tabellenregion schwermachen können. Wir sind deshalb gewarnt. Es wird gerade zu Beginn ein hartes Stück Arbeit.“ Die FC-Frauen dürften als Ambition für den Saison-Endspurt noch haben, wenigstens auch den zweiten Aufsteiger Carl Zeiss Jena noch hinter sich zu lassen und die Saison als Tabellen-Zehnter zu beenden. Die Thüringerinnen liegen aktuell zwei Zähler vor dem FC.

Dabei müssen die Kölnerinnen am Sonntag auf ihre Langzeit-Verletzten Anna-Lena Stolze, Sylwia Matysik und Dora Zeller verzichten. Ein besonderer Sonntag wird es auch für Janina Hechler. Die Kölner Innenverteidigerin trug bis zu ihrem Wechsel in die Domstadt 2023 insgesamt acht Jahre das Trikot des 1. FFC und nach dem Vereinsübergang das von Eintracht Frankfurt. Für Hechler wird es jedoch auch das vorletzte Heimspiel im FC-Trikot. Hechler wechselt im Sommer zum aktuellen Regionalliga-Tabellenführer VfB Stuttgart.

Für die 26-Jährige wird es eine Rückkehr in die Heimat, wurde sie doch unweit in Reutlingen geboren. „Den FC zu verlassen, ist für mich die wahrscheinlich schwerste Entscheidung meines Lebens“, sagte die Defensiv-Spezialistin zu ihrem Wechsel, „ich habe mich hier sehr wohlgefühlt und bin dankbar für die Spielzeit, die ich bekommen habe. Aber mein Herz schlug schon als kleines Mädchen für den VfB und ich möchte wieder in der Nähe meiner Familie sein.“


Überraschender Punkt in Leverkusen: FC-Frauen stoppen Pleiten-Serie im Derby

Aurora Mikalsen (Foto: Daniela Porcelli / getty Images)
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Überraschender Punkt in Leverkusen: FC-Frauen stoppen Pleiten-Serie im Derby

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln holen einen überraschenden Punkt bei Bayer Leverkusen. Das rheinische Derby in der Bundesliga endete 1:1. Taylor Ziemer hatte den FC dabei sogar zu einer Pausen-Führung geschossen. Für die Kölnerinnen war es der erste Punktgewinn nach zuvor vier Niederlagen in Folge.

Auf gleich fünf Positionen stellte FC-Frauen Trainerin Britta Carlson ihre Startelf im Vergleich zum Duell gegen Jena um. Die Fußballerinnen des 1. FC Köln holen einen Punkt in Leverkusen.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen Jena vor der Länderspiel-Pause auf fünf Positionen: Celina Degen, Dora Zeller und Sylwia Matysik fehlten verletzungsbedingt, Paula Hoppe und Laura Donhauser rückten auf die Bank. Dafür kehrte Aurora Mikalsen zwischen die Pfosten zurück. Zudem rutschten Sara Agrez, Janina Hechler, Anna Gerhardt und Vanessa Leimenstoll in die erste Elf. Die erste Chance des Spiels hatten die Gastgeberinnen: Cornelia Kramer köpfte nach einer hohen Hereingabe von der rechten Kölner Abwehrseite freistehend jedoch zu unplatziert über das Tor (5.). Mikalsen lenkte einen flachen Distanzschuss von Loreen Bender um den Pfosten zur Ecke (11.). Die FC-Frauen, die bis dahin im Offensivspiel harmlos agierten, hatten jedoch plötzlich den Torschrei auf den Lippen. Hechlers Schuss nach einer Ecke von Martyna Wiankowska wurde aber noch vor der Torlinie geklärt (25.).

Die Führung gab den Kölnerinnen Auftrieb

Leverkusen blieb auch in der Phase danach tonangebend, das Tor erzielte jedoch der FC: Loreen Bender spielte einen Fehlpass in der Kölner Hälfte in die Füße von Laura Vogt, die sofort umschaltete und den Ball in die Tiefe spielte zu Taylor Ziemer. Die Stürmerin schüttelte zwei Abwehrspielerinnen ab und traf flach ins lange Eck zum 0:1 (35.). Die Führung gab den Kölnerinnen sichtlich Auftrieb. Adriana Achcinska übersah kurz danach bei einem weiteren Kölner Angriff jedoch die besser postierte und freistehende Laura Feiersinger und verfehlte stattdessen mit ihrem Schuss vom Sechzehner das Tor (39.). Die zweite Hälfte begann wie die erste, mit druckvollen Leverkusenerinnen. Und folgerichtig fiel der schnelle Ausgleich: Cornelia Kramer stieg nach einer Ecke von Kristin Kögel am ersten Pfosten frei zum Kopfball und traf zum 1:1 (53.). Mikalsen, die die Finger noch am haltbar wirkenden Ball hatte, sah dabei nicht glücklich aus.

Den Kölnerinnen fehlten trotz des erkennbaren Willens die Mittel, um Leverkusens Abwehr nochmals vor Herausforderungen zu stellen. Bayer wiederum gelangen trotz der optischen Überlegenheit ebenfalls keine gefährlichen Aktionen, sodass der FC den überraschenden Punkt ins Ziel brachte. Für den 1. FC Köln geht es am 27. April (18:30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt weiter. Bayer 04 Leverkusen: Repohl – Merino Gonzalez, Ostermeier, Friedrich, Levels (58. Piljic) – Bender (66. Grant), Zdebel, Vidal, Kögel (80. Vilhjalmsdottir) – Kramer, Kehrer (66. Boboy).

1. FC Köln: Mikalsen – Gerhardt, Hechler, Agrez, Wiankowska – Feiersinger, Achcinska, Vogt, Leimenstoll (58. Billa) – Ziemer, Bienz (72. Donhauser). Tore: 0:1 Ziemer (35.), 1:1 Kramer (53.). Schiedsrichterin: Annika Kost (Schwerte). Zuschauer: 1784.


Schon vor dem Derby am Montag: FC-Frauen haben Klassenerhalt quasi sicher

Anna Gerhardt vom 1. FC Köln
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Schon vor dem Derby am Montag: FC-Frauen haben Klassenerhalt quasi sicher

Derby-Zeit in der Frauen-Bundesliga: Die Frauen des 1. FC Köln treten zum Abschluss des 19. Spieltags am Montagabend (18 Uhr) bei Bayer 04 Leverkusen an. Die Kölnerinnen streben nach Wiedergutmachung nach der jüngsten 0:1-Heimpleite gegen Jena.

Zwei Leistungsträgerinnen werden jedoch vermutlich ausfallen. Immerhin: Der Klassenerhalt ist seit Samstagmittag zwar noch nicht rechnerisch, aber immerhin unter realistischen Gesichtspunkten sicher. Die Frauen des 1. FC Köln treten bei Bayer 04 Leverkusen an.

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Kölns Trainerin Britta Carlson hatte in der jüngsten Länderspiel-Pause nur einen Mini-Kader zur Verfügung. „Es waren stets zwischen neun und elf Spielerinnen dabei“, berichtete die Übungsleiterin, „der Vorteil daran war, dass wir individueller arbeiten konnten.“ Der große Nachteil war jedoch: Die enttäuschende 0:1-Heimniederlage gegen Jena direkt vor der Pause konnte nicht im Kollektiv analysiert werden. „Es ist schwer, wenn du es nicht direkt aufarbeiten kannst. Zwei Wochen später kannst du es auch nicht mehr gleichwertig machen“, sagte Carlson, die jedoch zugleich feststellte: „Die Spielerinnen, die hier waren, haben Vollgas gegeben und Jena schnell abgeschüttelt.“

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“Sie war zuletzt eine wichtige Kraft für uns“

Die Länderspiel-Pause hatte für den FC jedoch negative Folgen. Mit Sylwia Matysik und Dora Zeller werden gleich zwei etatmäßige Stammspielerinnen sehr wahrscheinlich ausfallen. Auch wenn Carlson zumindest bei Matysik noch Rest-Hoffnungen auf einen Einsatz hegte. Bitter: Damit verpassen gleich zwei Ex-Leverkusenerinnen die Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte im Ulrich-Haberland-Stadion. „Wenn Spielerinnen wie Dora ausfallen, tut das sehr weh“, klagte Carlson, „sie war zuletzt eine wichtige Kraft für uns.“ Immerhin: Im Tor wird Aurora Mikalsen zurückkehren. „Das ist kein Geheimnis“, äußerte die Trainerin. Jasmin Pal werde zudem wieder im Kader stehen. Bis sie wieder eine Option für die Startelf sein kann, werde es allerdings noch einige Zeit dauern: „Sie ist auf einem guten Weg, macht jede Woche Fortschritte.“

Und auch Anna Gerhardt kehrt nach ihrer Rotsperre zurück. „Derbys sind immer besonders, es sind immer enge Spiele, hitzige Spiele, ich freue mich sehr auf Montag“, sagte die Verteidigerin. Der drohende Negativ-Rekord, den die FC-Frauen in dieser Saison aufstellen könnten, spiele derweil keine Rolle. 2017/18 holten die Kölnerinnen lediglich elf Zähler und stiegen ab. Aktuell steht das Team bei gerade einmal sieben Punkten. „Der negative Rekord ist für uns nicht relevant. Wir schauen darauf, uns zu verbessern“, unterstrich Carlson.

Der Abstieg dürfte vom Tisch sein

Der Klassenerhalt ist derweil seit Samstagmittag unter realistischen Gesichtspunkten perfekt. Das Schlusslicht Turbine Potsdam verlor das Kellerduell gegen Jena mit 0:1 und liegt damit weiter sechs Punkte hinter dem 1. FC Köln. Nur bei einem Potsdamer Erfolg und mit Blick auf das direkte Duell in Köln am letzten Spieltag hätte Turbine noch eine realistische Chance auf den Klassenerhalt gehabt. Da die weiteren Gegner bis zum Saison-Finale für die Brandenburgerinnen jedoch Leverkusen und Wolfsburg heißen – wenn auch beides zuhause –, dürfte ein Kölner Abstieg in dieser Saison vom Tisch sein. Der Sieg Jenas bedeutet im Umkehrschluss für den FC jedoch auch, dass selbst der zehnte Platz nunmehr drei Punkte entfernt ist. Vielleicht können die Kölnerinnen jedoch schon am Montagabend mit einem Derbysieg wieder aufschließen.


FC-Frauen zittern um Liga-Verbleib: Showdown gegen Potsdam am letzten Spieltag droht

Britta Carlson, Trainerin der Frauen des 1. FC Köln (Foto: Daniela Porcelli/Getty Images for DFB)
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FC-Frauen zittern um Liga-Verbleib: Showdown gegen Potsdam am letzten Spieltag droht

Der erhoffte Schritt aus dem Tabellen-Keller will den Fußballerinnen des 1. FC Köln einfach nicht gelingen. Durch die 0:1-Niederlage gegen Jena und das Abrutschen auf den vorletzten Tabellenplatz könnte sogar der Klassenerhalt noch einmal in Gefahr geraten. Die Frauen des 1. FC Köln zittern um den Ligaverbleib.

Trainerin Britta Carlson haderte nach dem Spiel insbesondere mit der Chancenauswertung ihrer Mannschaft. Die Frauen des 1. FC Köln zittern um den Ligaverbleib.

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Am Ende war es wie so häufig: Die Gäste jubelten nach dem Abpfiff ausgelassen im Franz-Kremer-Stadion, während man bei den Kölnerinnen in enttäuschte Gesichter sah. Dabei dürften sich die FC-Frauen diesmal jedoch wie im falschen Film vorgekommen sein. Das Team hätte die Partie gegen den Aufsteiger problemlos für sich entscheiden können – wäre da nicht die mittlerweile eklatante Abschluss-Schwäche. „Es ist schade, dass die Spielerinnen sich für die Intensität und den Einsatz nicht belohnen und dass ihnen die letzte Konsequenz und Überzeugung einfach im Abschluss fehlt“, haderte Britta Carlson, die damit auch im sechsten Spiel als FC-Trainerin keinen Sieg feiern konnte und im fünften Spiel kein Kölner Tor sah.

„Wir werden wieder bestraft“

Carlson forderte von ihrem Team zudem mehr Cleverness: „Wir werden wieder bestraft durch einen Fehler im eigenen Spielaufbau und ziehen dann nicht einmal ein Foul, so wie der Gegner uns das vormacht. In diesen Momenten stellen wir uns nicht so an, wie das vielleicht auch eine Mannschaft macht, die es auf jeden Fall auch braucht.“ Zudem ärgerte sich die Trainerin über die vergebenen Möglichkeiten in der Partie: „Ich glaube, Chancen hatten wir genug, auch klare Chancen. Aber sicherlich hat es auch was mit der Qualität zu tun, wenn du über so viele Spiele so wenig Tore schießt. Aber heute war es sehr eindeutig, dass die Chancen da waren. Das ist für mich immer relevant, dass wir uns auch die Chancen rausspielen. Sicherlich fehlt auch eine gewisse Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.“

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Carlson vermisste zudem einen anderen Aspekt bei ihrer Mannschaft trotz der Rückkehr von Celina Degen und Sara Agrez: „Und trotzdem hat es mir heute auf dem Platz gefehlt, dass wir nochmal jemanden hatten, der auch im richtigen Moment die Ruhe reinbringt oder eine klare Ansage an das Team macht. Es wurde sehr viel von außen gecoacht. Da wünsche ich mir auch noch mehr Eigenverantwortung, die sich beim Team entwickelt.“ Statt den Ligaverbleib mit einem Heimsieg wohl endgültig zu sichern, muss der Blick beim FC nun auch wieder verstärkt nach unten gehen. Im schlimmsten Fall droht den Kölnerinnen am letzten Spieltag ein Endspiel um den Klassenerhalt gegen das Schlusslicht Turbine Potsdam.

FC muss vorerst weiter um den Ligaverbleib zittern

Die anstehende Länderspielpause kommt Carlson nicht gelegen: „Es ist immer schade, wenn du sowas nicht aufarbeiten kannst. Ich hatte mir schon erhofft, dass wir heute die Nationalspielerinnen auch mit einem guten Gefühl in die Pause schicken können.“ Doch so muss der FC vorerst weiter um den Ligaverbleib zittern. Der erhoffte Trainer-Effekt ist bisher ausgeblieben. Nach den ersten sieben Spielen der Rückrunde hat der FC mit zwei Zählern exakt so viele gesammelt wie zum selben Zeitpunkt in der Hinserie.

Und nach der verpatzten Siegchance gegen Jena droht der FC in dieser Saison einen neuen Negativ-Rekord aufzustellen: 2017/18 standen am Saisonende lediglich elf Zähler auf dem Kölner Konto, der FC stieg ab. Aktuell stehen nur sieben Punkte auf der Habenseite. Und vor dem Potsdam-Duell am letzten Spieltag heißen die übrigen Gegner Leverkusen, Frankfurt und Bremen. Die Saison droht eine historisch schwache in der Bundesliga zu werden – und konterkariert damit die hohen Ansprüche, die der FC ursprünglich mal an sich selbst angelegt hat.



Frauen des 1. FC Köln verlieren auch gegen Jena – FC verzweifelt an El Sherif

Britta Carlson beim Spiel des 1. FC Köln
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Frauen des 1. FC Köln verlieren auch gegen Jena – FC verzweifelt an El Sherif

Enttäuschte Gesichter beim FC: Die Fußballerinnen des 1. FC Köln verlieren auch gegen Jena. Das Team rutschte durch die 0:1-Heim-Niederlage im Keller-Duell auf den vorletzten Platz hinter den Aufsteiger. Auch eine 23-minütige Überzahl in der Schlussphase half dem Team von FC-Trainerin Britta Carlson nicht, die damit auch im sechsten Anlauf an der Seitenlinie keinen Sieg feiern konnte.

Es soll auch weiterhin nicht sein. Trotz Überzahl und Überlegenheit hat es wieder nicht gereicht. Die Fußballerinnen des 1. FC Köln verlieren auch gegen Carl Zeiss Jena.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Formation im Vergleich zur 1:5-Pleite bei der TSG Hoffenheim auf zwei Positionen: Celina Degen und Laura Donhauser ersetzten Vanessa Leimenstoll und die rotgesperrte Anna Gerhardt. Der FC startete tonangebend und hätte sich mit dem 1:0 belohnen müssen. Taylor Ziemer legte den Ball im Sechzehner quer und Laura Donhauser musste den Ball nur noch ins leere Tor schieben, traf jedoch nur den Pfosten. Den Abpraller drosch Alena Bienz deutlich über die Latte (6.).

Die Kölnerinnen blieben auch danach die bestimmende Mannschaft, zwingende Torgefahr gelang jedoch für längere Zeit nicht mehr. Am bemerkenswertesten war noch ein Distanzschuss von Dora Zeller, doch Jenas Torfrau Mariella El Sherif nahm den flachen Ball sicher auf (27.). Der Kopfball Celina Degens am zweiten Pfosten nach einer Ecke von Martyna Wiankowska war am Ende auch zu ungefährlich und keine große Prüfung für El Sherif (42.).

FC spielt in Überzahl

Die FC-Frauen traten nach der Pause zunächst nicht mehr so dominant auf wie vor der Pause. Jena stellte den Spielverlauf schließlich komplett auf den Kopf. Der Schuss von Isabella Jaron wurde von Martyna Wiankowska unglücklich abgefälscht, dennoch hätte Paula Hoppe den Ball anders abwehren müssen. Stattdessen ließ die Torhüterin den Ball abprallen und Melina Reuter staubte zum 0:1 ab (56.). Der Rückstand schien die Kölnerinnen jedoch angestachelt zu haben. Die FC-Frauen stürmten fortan wütend Richtung Gäste-Tor, die Zuschauer hatten den Torschrei mehrfach auf den Lippen. Der Umgang mit den Chancen war jedoch beinahe fahrlässig und symptomatisch für diese Saison.

Die bereits verwarnte Jenas Fiona Gaißer sah für ein rustikales Einsteigen gegen Adriana Achcinska die Gelb-Rote Karte und bescherte dem FC damit eine Überzahl für die Schlussphase (67.). Der Wille war den Kölnerinnen nicht abzusprechen, allerdings fehlte offensichtlich die Qualität, um mit Druck die Wende herbeizuführen. Am Ende blieb das 0:1 auf der leuchtend roten Anzeigetafel stehen. Die Kölnerinnen rutschten damit auf den vorletzten Tabellenplatz hinter Jena zurück. Für den FC geht es nach der Länderspiel-Pause am 14. April (18 Uhr) mit dem rheinischen Derby bei Bayer Leverkusen weiter.

1. FC Köln: Hoppe – Matysik, Degen (61. Agrez) , Vogt, Wiankowska – Donhauser, Feiersinger, Achcinska, Zeller (61. Billa) – Bienz (61. Leimenstoll), Ziemer. Tore: 0:1 Reuter (56.). Zuschauer: 1620. Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte gegen Gaißer (Jena/67.).

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Sieg-Pflicht für FC-Frauen gegen Jena: Kampf gegen Negativ-Rekord im Keller-Duell

Laura Feiersinger im Spiel für den 1. FC Köln
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Sieg-Pflicht für FC-Frauen gegen Jena: Kampf gegen Negativ-Rekord im Keller-Duell

Sieg-Pflicht für die Frauen des 1. FC Köln gegen Jena: Im Keller-Duell zählen nur drei Punkte, um wenigstens den drittletzten Platz in der Tabelle abzusichern. Andernfalls droht in dieser Saison ein neuer Negativ-Rekord in der Bundesliga. Derweil hat der 1. FC Köln ein hoffnungsvolles Talent weiter an sich gebunden und mit einem Profi-Vertrag ausgestattet.

Es droht der Negativ-Rekord und es geht um die Plätze im Tabellenkeller. Der FC könnte weiter abrutschen. Es herrscht also Sieg-Pflicht für die Frauen des 1. FC Köln gegen Jena.

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Die Saison 2015/16 war die Premieren-Saison des 1. FC Köln in der Frauen-Bundesliga. Die Kölnerinnen stiegen seinerzeit zwar chancenlos ab, sammelten dabei aber immerhin zwölf Punkte. Nach dem direkten Wiederaufstieg ging es in der Saison 2017/18 zwar ebenfalls direkt wieder runter, elf Zähler standen seinerzeit am Ende auf der Habenseite. Beide Spielzeiten sind bis heute von der Punkte-Ausbeute her die schlechtesten Jahre des FC in der Bundesliga. Wenn der FC diesen Negativ-Wert nicht unterbieten will, muss am Freitagabend gegen den FC Carl Zeiss Jena zwingend gewonnen werden. Die FC-Frauen stehen aktuell erst bei mageren sieben Zählern. In den beiden Heimspielen gegen Jena und am letzten Spieltag gegen Potsdam müssen zwei weitere Siege her – und damit wäre auch der Negativ-Rekord abgewendet.

Richtungweisende Partie?

Dabei birgt das Jena-Spiel jedoch auch ein Risiko: Der Aufsteiger und Tabellen-Vorletzte aus Thüringen würde den FC mit einem Sieg überholen. Diesen Absturz will man beim FC jedoch unbedingt verhindern – und stattdessen wenigstens den zehnten Platz absichern. Mehr wird in dieser Saison auch nicht mehr drin sein, der Neunte aus Essen ist bereits neun (!) Punkte entfernt. Immerhin entspannt sich jedoch die Personal-Situation: Celina Degen und Sara Agrez feierten im Testspiel gegen die SGS Essen (2:2) ihre Comebacks. Beide dürften gegen Jena zumindest wieder im Kader stehen, vielleicht sogar in der Startelf. „Sie sind zwei wichtige Spielerinnen und schüren den Konkurrenzkampf“, sagte die Trainerin Britta Carlson. Mit der Rückkehr der beiden gelernten Innenverteidigerinnen könnte die Improvisation im Abwehr-Zentrum endlich der Vergangenheit angehören.

Janina Hechler wird nach einer Erkrankung noch fehlen. Zudem muss Carlson gegen Jena auch auf Anna Gerhardt verzichten, die nach ihrer roten Karte in Hoffenheim für ein Spiel gesperrt wurde. Anders als in den vergangenen Spielen dürfte gegen Jena dem FC die Rolle zukommen, das Spiel gegen einen tiefstehenden Gegner gestalten zu müssen. „Ich erwarte einen Tick mehr Ballbesitz für uns“, ahnte Carlson, „Jena ist eine Umschalt-Mannschaft. Es wird ein enges Spiel.“ Wie unbequem Jena sein kann, erfuhr der FC am eigenen Leib im Hinspiel: Damals reichte es nach einer scheinbar sicheren 2:0-Pausenführung für den FC nur zu einem 2:2.

Schiffarth unterschreibt Profi-Vertrag

Bei jener Partie Mitte Oktober feierte Julia Schiffarth ihre Bundesliga-Premiere. Die 17-Jährige kam in der Schlussphase ins Spiel und hatte sogar die Chance zum Siegtreffer. In den Monaten danach kamen drei weitere Kurz-Einsätze für die gebürtige Kölnerin hinzu. Der FC belohnte die Entwicklung Schiffarths jetzt mit einer Vertragsverlängerung bis Juni 2027, zugleich der erste Profi-Vertrag für das Eigengewächs. „Julia Schiffarth spielt seit der U11 bei uns und hat sich sehr gut entwickelt. An einer solchen erfolgreichen Entwicklung sind viele Trainerinnen, Trainer und helfende Hände beteiligt, die sich jetzt zusammen mit Julia freuen. Wir sind überzeugt, dass wir auch in Zukunft noch viel Freude an ihr haben werden“, kommentierte Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauen- und Mädchen-Fußball beim 1. FC Köln.

Die Spielerin selbst strahlte nach ihrer Unterschrift: „Es ist ein unbeschreiblich gutes Gefühl für mich, hier meinen ersten Profivertrag unterschrieben zu haben. Es war immer mein Traum Profi-Fußballerin zu werden. Jetzt möchte ich mich hier gut weiterentwickeln, um meinen Teil beizutragen, damit wir mit unserer Mannschaft das Bestmögliche herausholen können.“ Vielleicht ja schon am Freitagabend gegen Jena.

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Trainer-Wechsel bislang ohne nachhaltige Wirkung: FC-Frauen droht jetzt sogar Sturz auf vorletzten Platz

Britta Carlson, Frauen-Trainerin des 1. FC Köln
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Trainer-Wechsel bislang ohne nachhaltige Wirkung: FC-Frauen droht jetzt sogar Sturz auf vorletzten Platz

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben einen weiteren Schritt aus dem Tabellen-Keller verpasst. Stattdessen setzte es in  Unterzahl eine deutliche Niederlage bei der TSG Hoffenheim. Den Frauen des 1. FC Köln droht nach der DFB-Pokal-Pause jetzt sogar der Sturz auf den vorletzten Platz.

Nach dem 1:1 und der gegebenen Roten Karte konnten die Kölnerinnen in Unterzahl keine Gegenwehr mehr leisten. Erschwerend hinzu kam der verwandelte Foulelfmeter für die TSG. Den Frauen des 1. FC Köln droht der Sturz auf den vorletzten Platz.

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Zwischenzeitlich schien es so, als könnte die Reise in den Kraichgau doch noch etwas Zählbares einbringen. Das zwischenzeitliche 1:1 beendete die Torlos-Serie des FC nach 381 Minuten. Doch die Rote Karte für Anna Gerhardt und der verwandelte Foulelfmeter der TSG danach waren der Anfang vom Ende für den FC in dieser Partie. Die Kölnerinnen konnten in Unterzahl keine echte Gegenwehr mehr leisten und kassierten am Ende eine deutliche und verdiente Niederlage. Trainerin Britta Carlson haderte mit dem Platzverweis als spielentscheidendem Ereignis: „Bis zum Elfmeter und bis zur roten Karte war es ein offenes Spiel. Wir haben relativ wenig zugelassen. Die TSG hatte wenig Lösungen gegen unser Pressing.“

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„Viele krasse individuelle Fehler“

Letztlich sei jedoch nicht nur die einstündige Unterzahl entscheidend gewesen: „Abgesehen davon haben wir aber auch zu viele krasse individuelle Fehler gemacht, die zu Toren geführt haben. Wir hatten die Möglichkeit, noch einmal auf 2:4 heranzukommen, aber die Situation war schon schwer gegen eine starke Hoffenheimer Mannschaft.“ Unterm Strich sei das Ergebnis „sehr schade, weil ich das Gefühl hatte, dass wir am Anfang sehr gut im Spiel waren“, bilanzierte Carlson.

Die Kölner Torschützin Dora Zeller kommentierte nach der Partie: „Nach dem Elfmeter und dem Platzverweis war es schon sehr schwer gegen Hoffenheim, aber wir haben alles versucht. Die Rote Karte hat das Spiel sehr beeinflusst. Am Anfang waren wir gut. Hoffenheim hat das in Überzahl dann stark gemacht. Wir sind natürlich heute enttäuscht. Wir haben gekämpft, wir haben ein Tor geschossen – das sind die Dinge, auf denen wir aufbauen können.“ Die Kölnerinnen haben damit nun drei Bundesliga-Niederlagen in Serie kassiert. Der anvisierte Sprung ins Tabellen-Mittelfeld ist damit zur Utopie geworden. Die Kölnerinnen werden die Saison bestenfalls auf dem aktuellen zehnten Platz beenden – und damit auf demselben Rang wie in der Vorsaison. Damals sammelte der FC insgesamt 18 Punkte – davon ist das Team derzeit aber noch weit entfernt.

Fünf Spiele vor dem Saisonende stehen gerade einmal sieben Zähler auf der Habenseite des FC. Und durch den Punktgewinn Carl Zeiss Jenas an diesem Wochenende gegen Leipzig (1:1) droht dem FC nach der nun anstehenden DFB-Pokal-Pause sogar das Abrutschen auf den vorletzten Platz. Sollte Jena am 28. März (18:30 Uhr) alle drei Punkte aus dem Franz-Kremer-Stadion entführen, würde der Aufsteiger in der Tabelle am FC vorbeiziehen. Nach dem verheißungsvollen Start mit dem 0:0 gegen Wolfsburg lässt sich bislang konstatieren: Der Trainer-Wechsel brachte den erwünschten nachhaltigen Effekt bislang nicht.