Trotz Ende der Torlos-Serie: FC-Frauen gehen nach Gerhardt-Rot in Hoffenheim unter

Die Reise in den Kraichgau endete ernüchternd. Die Frauen des 1. FC Köln verlieren bei der TSG Hoffenheim mit 1:5. Knackpunkt war die rote Karte für Anna Gerhardt in der ersten Hälfte. Das zwischenzeitliche 1:1 war aber immerhin das erste Kölner Tor unter der Trainerin Britta Carlson und der erste FC-Treffer nach insgesamt 381 Minuten.

„Anderes Gesicht zeigen“: Mit diesem Ziel kämpft Carlson gegen den Spannungsabfall bei den FC-Frauen

Nach dem Highlight-Spiel in Müngersdorf gegen Bayern München (0:3) geht es für die FC-Frauen zurück in den Alltag: Das Team ist am Samstag bei der TSG Hoffenheim gefordert. Die Trainerin Britta Carlson sieht aktuell keine Anzeichen für einen Spannungsabfall – und hofft auf den ersten Torjubel mit ihrem neuen Team. Die Frauen des 1. FC Köln treffen am Samstag auf Hoffenheim.

„Braucht noch ein bisschen Zeit“: Carlson sieht gute Ansätze bei Müngersdorf-Auftritt der FC-Frauen

Britta Carlson, Trainerin der Frauen des 1. FC Köln (Foto: Daniela Porcelli/Getty Images for DFB)
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„Braucht noch ein bisschen Zeit“: Carlson sieht gute Ansätze bei Müngersdorf-Auftritt der FC-Frauen

Es war ein bemerkenswerter Nachmittag im Rhein-Energie-Stadion: 35.711 Zuschauer feierten ein Fußball-Fest beim Bundesliga-Heimspiel des 1. FC Köln gegen Bayern München. Rein sportlich waren die 90 Minuten aus Kölner Sicht jedoch eher ernüchternd. Trainerin Britta Carlson sah gute Ansätze bei den Frauen des 1. FC Köln gegen Bayern– und erklärte ihre Personal-Entscheidungen.

Die 0:3-Niederlage gegen die FC-Frauen am Sonntagnachmittag war sportlich gesehen ernüchternd, wenn auch erwartbar. Dennoch: FC-Trainerin Britta Carlson sah gute Ansätze bei den Frauen des 1. FC Köln gegen Bayern.

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Der Ausflug der FC-Frauen vom Geißbockheim nach Müngersdorf war einmal mehr ein Fußballfest. Bei frühlingshaften Temperaturen durften die 35.711 Zuschauer im Rhein-Energie-Stadion von den Verantwortlichen zweifellos als voller Erfolg verbucht werden. Der Bayern-Trainer Alexander Straus äußerte sich nach der Partie anerkennend: „Es war eine fantastische Atmosphäre. Die Stadt und der Verein können sehr stolz darauf sein. Die Spielerinnen brauchen das und haben es verdient, solche Erlebnisse zu haben. Ich hoffe, es gibt mehr davon.“ Eine Fortsetzung in der Saison 2025/26 dürfte nach diesem Nachmittag als gesichert gelten. Rein sportlich war der Nachmittag jedoch ernüchternd. Die Kölnerinnen waren diesmal weit davon entfernt, einen ähnlichen Coup wie beim 0:0 gegen Wolfsburg landen zu können.

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„Das nehme ich mit auf meine Kappe“

Dafür war das Team in der ersten Hälfte auf der rechten Abwehr-Seite zu anfällig, wo Carlotta Imping mit der Nationalspielerin Klara Bühl überfordert war und die beiden vorentscheidenden Münchener Treffer entstanden. „Das nehme ich mit auf meine Kappe“, äußerte die Trainerin Britta Carlson hinterher, „das ist eine junge Spielerin, die jetzt in der besonderen Atmosphäre vielleicht noch nicht ganz so stark war, wie sie es in den letzten Spielen gezeigt hat, was auch vollkommen okay ist. Das ist eine Erfahrung, das tut im ersten Moment weh, aber ich glaube, das wird sie auch weiterbringen.“ Mit Sylwia Matysik startete eine gelernte Rechtsverteidigerin im Abwehr-Zentrum: „Ich hatte sie bewusst in die Innenverteidigung gestellt wegen der Körpergröße, wegen des Tempos“, begründete Carlson ihre Entscheidung.

Celina Degen saß zwar wieder auf der Ersatzbank, sei jedoch noch keine Option für die Startelf gewesen: „Sie hatte erst zwei Trainingseinheiten nach einem doppelten Bänderriss absolviert. Das war ein Tick zu früh zu starten.“ Mit Blick auf das gesamte Spiel konstatierte Carlson: „Es war ein auch in der Höhe verdienter Sieg für die Bayern. Was mir gefallen hat: Nach dem frühen Gegentor sind wir nicht eingebrochen. Die Spielerinnen haben alles gegeben und sich bis zum Ende durchgebissen. Man sieht im Ballbesitz unsere Ansätze, aber es braucht noch ein bisschen Zeit. Aber ich bin happy, dass wir auch gegen den FC Bayern versuchen zu spielen. Es fehlt dann der letzte Pass oder die Durchsetzungsfähigkeit im Eins-gegen-Eins, wo die Bayern aber auch Weltklasse besetzt sind.“

Die Kölner Torflaute setzte sich gegen Bayern fort – auch wenn ein Ende der Serie just gegen Bayern München kaum erwartet werden konnte. Unter Carlson ist der FC weiter ohne eigenen Treffer, wartet insgesamt seit 367 Minuten auf ein Erfolgserlebnis in der Bundesliga. Am Samstag-Nachmittag bei der TSG Hoffenheim soll es aber endlich soweit sein.



„Nicht verstecken und punkten“: Britta Carlson kämpferisch vor dem Frauen-Duell des 1. FC Köln gegen Bayern München in Müngersdorf

Es wird ein Feiertag für den Frauenfußball beim FC: Das Bundesliga-Heimspiel gegen die Frauen des FC Bayern München am Sonntag im Kölner Stadion findet vor mehr als 30.000 Zuschauern statt. Bei blauem Himmel und T-Shirt-Wetter soll einen Monat nach dem 0:0 gegen Wolfsburg die nächste Sensation gelingen beim 1. FC Köln: Trainerin Britta Carlson hat personell die Qual der Wahl.

Frauen des 1. FC Köln spielen Highlight-Spiel im Sondertrikot

Die Frauen des 1. FC Köln spielen im Sondertrikot
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Frauen des 1. FC Köln spielen Highlight-Spiel im Sondertrikot

Am 9. März spielen die FC-Frauen ihr Highlight-Spiel gegen den FC Bayern München im Kölner Stadion und das in einem besonderen Outfit: Die Frauen des 1. FC Köln spielen im Sondertrikot gegen den FCB. Das gab der Verein am Montag bekannt.

Unter dem Motto „Müngersdorf blüht auf!“ hat der FC am Montag ein besonderes Outfit vorgestellt. Die Frauen des 1. FC Köln spielen ihr Highlight-Spiel im Sondertrikot gegen den FCB.

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Am 9. März 2025 ist es wieder so weit. Die FC-Frauen empfangen um 14 Uhr den FC Bayern München zum Highlight-Spiel im Kölner Stadion. Der FC hat dazu bereits den Saison-Zuschauer-Rekord aufgestellt. In der vergangenen Woche vermeldete der Club, dass bereits mehr als 23.000 Tickets verkauft seien. Nun folgte die nächste Meldung des Vereins. Die FC-Frauen werden in einem Sondertrikot auflaufen. Das Jersey ist in einer streng limitierten Ausgabe zu haben. „Wir bieten erstmalig mit unserem Partner hummel ein limitiertes Trikot für unsere FC-Frauen an. Das zeigt die wachsende Bedeutung des Frauenfußballs beim FC“, sagte FC-Geschäftsführer Philipp Türoff. „Wir hoffen, das innovative Design kommt gut an, wenn unsere FC-Frauen das besondere Trikot bei unserem Highlightspiel am 9. März im RheinEnergieSTADION tragen werden.“ 

„Rosen als Symbol für Stärke und Leidenschaft“

Das Trikot ist weiß gehalten und enthält ein Rosenmuster in Dunkelrot. „Die Rosen als Symbol für Stärke und Leidenschaft, die geschwungenen Linien als Zeichen für den unaufhaltsamen Aufstieg“, heißt es in der Mitteilung der Geißböcke. Es ist das erste Sondertrikot für die Kölner Fußballerinnen. Bei den Profis sind die Jerseys längst Gang und Gäbe. Für die Kölner Frauen geht es im Duell mit den Bayern aber auch um wichtige Punkte und vor allem um das erste Tor unter der neuen Trainerin Britta Carlson. Nach den beiden Nullnummern gegen den VfL Wolfsburg sowie der SGS Essen verloren die FC-Frauen vergangene Woche gegen den SC Freiburg 0:2. Bayern München führt die Tabelle aktuell an.erem eine große „Pänz-Party“ an der Westkampfbahn neben dem Stadion statt. Beginn des Familienfestes ist bereits um 11 Uhr. Neben Spielen und Musik der Kinder-Band Pelemele werden unter anderem auch Fußballdarts, ein Torwartsimulator, eine Torwand und eine Hüpfburg für Unterhaltung sorgen. Das Programm kann auf der Internetseite des 1. FC Köln abgerufen werden.


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Joel Schmied nach seinem Debüt

Tragischer Held?

Mark Uth vom 1. FC Köln

Uth wieder am Ball

Bereits 23.000 Tickets verkauft – FC stellt Zuschauerrekord der Saison auf

Die Frauen des 1. FC Köln beim letzten Highlight-Spiel gegen Werder Bremen
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Bereits 23.000 Tickets verkauft – FC stellt Zuschauerrekord der Saison auf

Die Frauen des 1. FC Köln stellen den Zuschauerrekord der laufenden Saison auf. Der FC hat für die Begegnung gegen den FC Bayern München am 9. März bereits 23.000 Tickets verkauft. Den bisherigen Rekord hielt die Partie zwischen Bremen und Leverkusen.

Auch wenn es sportlich noch durchwachsen läuft, gibt es positive Nachrichten bei den Kölner Fußballerinnen: Die Frauen des 1. FC Köln stellen den Zuschauerrekord der laufenden Saison auf.

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Am 9. März 2025 ist es wieder so weit. Die FC-Frauen empfangen um 14 Uhr den FC Bayern München zum Highlight-Spiel im Kölner Stadion. Wie bereits in den beiden Jahren zuvor erwartet die Fußballerinnen diesmal samt Trainerin Britta Carlson ein großes Spektakel. Für Carlson ist es das erste Mal in dieser Atmosphäre und somit eine Premiere. Schon im Vorfeld der Begegnung haben die FC-Frauen einen neuen Zuschauerrekord in der laufenden Saison der Google Pixel Frauen-Bundesliga aufgestellt. Der FC hat für das Duell bereits 23.000 Tickets verkauft. Den aktuellen Saisonrekord 2024/25 des Spiels des SV Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen 04 stellte die Frauenmannschaft der Geißböcke schon im Vorverkauf ein. Am 6. Spieltag der Saison sahen im Bremer Weserstadion 22.721 Zuschauerinnen und Zuschauer das Match.

Der amtierende Deutsche Meister kommt zum Duell

Die Begegnung gegen die Bayern ist das dritte Duell der FC-Frauen im Kölner Stadion. Im Jahr 2023 trafen die Fußballerinnen bei der Premiere auf Eintracht Frankfurt. Damals besuchten 38.365 Fans das RheinEnergieSTADION und stellten damit den ungebrochenen Zuschauer-Allzeit-Rekord her. Ein Jahr später erzielte die Partie gegen Werder Bremen mit 30.123 Zuschauern ebenfalls den Saisonrekord. Das Heimspiel endete vor einem Jahr mit einem 2:1-Heimsieg der Kölnerinnen. Auch FC-Sportdirektor Christian Keller erwartet ein außergewöhnliches Spiel. „Wir empfangen mit der Frauenmannschaft des FC Bayern den amtierenden Deutschen Meister und hoffen auf ein Fußballfest. Für unsere FC-Frauen ist es sportlich eine riesige und zugleich schöne Herausforderung, sich erneut vor einer sehr großen Kulisse mit den Besten zu messen“, sagte Keller. 

Eingebettet ist das Duell in ein Rahmenprogramm für Familien mit Musikbands und weiteren Attraktionen für Groß und Klein. So findet unter anderem eine große „Pänz-Party“ an der Westkampfbahn neben dem Stadion statt. Beginn des Familienfestes ist bereits um 11 Uhr. Neben Spielen und Musik der Kinder-Band Pelemele werden unter anderem auch Fußballdarts, ein Torwartsimulator, eine Torwand und eine Hüpfburg für Unterhaltung sorgen. Das Programm kann auf der Internetseite des 1. FC Köln abgerufen werden.


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Hoffnung auf Martel-Comeback

Mark Uth vom 1. FC Köln

Uth wieder am Ball

Defensiv stabiler, vorne harmlos: So steht es um die FC-Frauen vor dem Müngersdorf-Ausflug

Britta Carlson, Frauen-Trainerin des 1. FC Köln
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Defensiv stabiler, vorne harmlos: So steht es um die FC-Frauen vor dem Müngersdorf-Ausflug

Britta Carlson muss weiter auf ihren ersten Torjubel warten beim 1. FC Köln. Carlsons Mannschaft blieb auch im dritten Spiel unter ihrer Führung ohne eigenen Treffer. In Freiburg setzte es in der dritten Partie der neuen Trainerin zudem die erste Niederlage. Fortschritte sind bislang nur teilweise zu erkennen.

Gerade einmal zehn Tore in 15 Spielen – nicht die Ausbeute einer Mannschaft, die sich eigentlich auf höheren Tabellenplätzen sieht. Im kommenden Duell geht es gegen Bayern München. Die Wahrscheinlichkeit, das Punktekonto dann zu erhöhen, ist nicht sonderlich hoch. Denn die FC-Frauen sind seit 277 Minuten ohne Treffer. Britta Carlson muss weiter auf ihren ersten Torjubel warten beim 1. FC Köln.

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Nicole Bender-Rummler gab sich in der Winterpause noch ehrgeizig. Die Leiterin des Frauenfußballs beim 1. FC Köln hatte im Interview immer noch auf die Plätze sechs und sieben für die Abschlusstabelle geschielt. Nach den ersten drei Spielen mit der neuen Trainerin Britta Carlson gerät diese Tabellen-Region jedoch zunehmend außer Reichweite. Mit sieben Punkten sind die FC-Frauen weiter fest auf den zehnten Platz zementiert. Immerhin: Zwei Zähler kamen nach der Winterpause dazu, darunter sogar ein sensationeller gegen den VfL Wolfsburg. Im Rückblick stellt sich jedoch heraus, dass just die Partie gegen die Wölfinnen auch prädestiniert für das Kölner Spiel war: Die FC-Frauen konnten sich aufs Verteidigen fokussieren, was ihnen zugegebenermaßen auch gut gelang.

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Britta Carlson muss weiter auf ihren ersten Torjubel warten beim 1. FC Köln

In den Spielen danach in Essen (0:0) und zuletzt in Freiburg (0:2) wurde aber deutlich, dass auch Carlson keine Wunderdinge mit dieser Mannschaft vollbringen kann. Im Spiel nach vorne ist der FC weiterhin extrem ungefährlich und viel zu ideenlos. Dabei darf auch das Verletzungspech keine Ausrede sein, immerhin ist insbesondere die Offensive des FC weiterhin von den Namen her klangvoll besetzt. Dennoch geht dem Sturm des FC bereits seit Monaten die Gefährlichkeit ab, das war bereits unter Daniel Weber und seiner Interims-Nachfolgerin Jacqueline Dünker der Fall. Gerade einmal zehn Tore in 15 Spielen sind nicht die Ausbeute einer Mannschaft, die sich insgeheim in höheren Tabellen-Regionen sieht.

Die FC-Frauen sind sogar seit 277 Minuten ohne Treffer. Britta Carlson muss weiter auf ihren ersten Torjubel warten beim 1. FC Köln. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass noch 90 weitere Minuten hinzukommen könnten. Denn der nächste Gegner nach der Länderspiel-Pause heißt Bayern München. Das Duell am 9. März (14 Uhr) wird im Rhein-Energie-Stadion ausgetragen, bisher sind mehr als 20.000 Karten für die Partie abgesetzt. Aber bei weitem nicht alles ist schlecht: Die Defensive beim FC hat sich unter Carlson bisher deutlich stabilisiert, trotz der zwei Gegentore zuletzt in Freiburg. Den größeren Anteil hat dabei jedoch Aurora Mikalsen. Die norwegische Nationaltorhüterin entpuppt sich als genau das Puzzlestück, das der Defensive bisher gefehlt hat.

Noch zwei Wochen Zeit zur Vorbereitung

Carlson wiederum ging mit ihrer Mannschaft nach der Niederlage in Freiburg weniger hart ins Gericht als noch unter der Woche in Essen: „Wir haben es heute leider nicht geschafft, unser eigenes Spiel erfolgreich durchzusetzen. Wir hatten natürlich auch etwas Verletzungspech, das hat man heute gemerkt. Wir haben alles reingelegt, es war spielerisch von uns aber zu wenig. Wir haben uns stabilisiert, aber wir haben auch in drei Spielen kein Tor geschossen. Der SC Freiburg hat heute mit Cora Zicai eine Unterschiedsspielerin gehabt, die bestimmte Momente auch genutzt hat. Das hat uns gefehlt.“ Die Trainerin kündigte zudem an: „Wir werden jetzt konzentriert weiterarbeiten, um die nächsten Schritte zu gehen.“ Carlson hat dafür nun drei Wochen Zeit – ehe sich in Müngersdorf die ganz große Bühne für sie und ihre Mannschaft bietet.



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Ticker zum Nachlesen

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Magdeburrg-Spiel

Erste Niederlage unter Carlson: FC-Frauen verpatzen Müngersdorf-Generalprobe

Enttäuschung pur bei den Frauen des 1. FC Köln nach der Pleite in Freiburg
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Erste Niederlage unter Carlson: FC-Frauen verpatzen Müngersdorf-Generalprobe

Die FC-Frauen haben ihre Generalprobe vor dem Highlight-Spiel gegen Bayern München verpatzt: Nach zuletzt zwei 0:0-Unentschieden gegen Wolfsburg und in Essen setzte es nun die erste Niederlage unter der neuen Trainerin Britta Carlson. Die Frauen des 1. FC Köln verlieren in Freiburg 0:2.

Nach zwei Unentschieden gegen Wolfsburg und Essen kassierte FC-Trainerin Britta Carlson nun die erste Niederlage. Die Frauen des 1. FC Köln verlieren in Freiburg 0:2.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Start-Formation im Vergleich zum 0:0 am Dienstag bei der SGS Essen auf drei Positionen. Lotta Cordes fehlte diesmal krankheitsbedingt, zudem rutschten Nicole Billa und Sylwia Matysik auf die Bank. Dafür starteten Carlotta Imping, Laura Donhauser und Vanessa Leimenstoll. Bemerkenswert: Wie schon gegen Essen trat der FC ohne gelernte Innenverteidigerinnen an. Stattdessen bildeten Laura Vogt und Adriana Achcinska das Abwehr-Zentrum. Mit Amelie Bohnen und Celina Degen saßen zwei Innenverteidigerinnen auf der Bank.

FC setzt einmal mehr auf die Defensive

Das Duell im Dreisam-Stadion war eine Kopie der beiden bisherigen Kölner Auftritte in diesem Jahr. Der FC war zuvorderst damit beschäftigt, den Ball vom eigenen Tor wegzuhalten. Die Gastgeberinnen hatten entsprechend mehr Spielanteile, fanden die Lücke durchs Kölner Bollwerk jedoch zunächst nicht. Den Gästen selbst fehlten im eigenen Offensiv-Spiel komplett die zündenden Ideen. Nach der Pause änderte sich an den Verhältnissen nichts – und Freiburg nutzte sie schließlich zur Führung: Ein hoher Ball von Laura Vogt aus der eigenen Abwehr landete beim SCF, der blitzschnell umschaltete. Selina Vobian legte per Kopf ab auf Cora Zicai, die das Laufduell gegen Achcinska gewann und Aurora Mikalsen keine Chance ließ beim trockenen Schuss unten in die Ecke zum 1:0 (59.). Es war der erste Gegentreffer für den FC nach 257 Minuten.

Die eigene Torflaute setzte sich derweil auch im Breisgau fort: Die Kölnerinnen sind mittlerweile seit 277 Minuten ohne Erfolgserlebnis in der Bundesliga. In der Schlussphase erhöhte Freiburg sogar noch nach einer Ecke: Julia Strierli verlängerte die flache Hereingabe am ersten Pfosten. Mikalsen wollte sich auf den Ball werfen, kontrollierte diesen jedoch noch nicht komplett, Maj Schneider stocherte die Kugel zum 2:0 über die Linie (75.). Mikalsen, der hier kein Vorwurf gemacht werden kann, musste danach kurzzeitig behandelt werden, konnte jedoch weiterspielen. Der FC hatte sogar noch Glück, dass Zicais zweiter Treffer zum 3:0 wegen der Abseitsstellung einer Freiburgerin in der Flugbahn des Balles nicht zählte (83.).

Für den FC steht nach der Länderspiel-Pause das Highlight-Spiel in Müngersdorf gegen Bayern München an. Für die Partie am 9. März (Anstoß 14 Uhr) sind aktuell bereits mehr als 20.000 Karten abgesetzt.

1. FC Köln: Mikalsen – Imping (64. Matysik), Vogt, Achcinska, Wiankowska – Donhauser, Bienz, Feiersinger (80. Billa), Zeller (63. Gerhardt) – Leimenstoll (70. Schiffarth), Ziemer. Tore: 1:0 Zicai (59.), 2:0 Schneider (75.). Zuschauer: 1367.


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Joel Schmied nach seinem Debüt

Niederlage gegen Magdeburg

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Trotz Punktgewinn – „Nicht meine Vorstellung von Fußball“: Carlson kritisiert Auftritt der FC-Frauen

Britta Carlson beim Spiel der Frauen des 1. FC Köln in Essen
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Trotz Punktgewinn – „Nicht meine Vorstellung von Fußball“: Carlson kritisiert Auftritt der FC-Frauen

Die positiven Aspekte waren, dass die FC-Frauen auch im zweiten Pflichtspiel des Jahres punkteten und sogar ohne Gegentor blieben. Die Kölner Trainerin war mit dem Auftritt ihrer Mannschaft beim 0:0 in Essen jedoch überhaupt nicht zufrieden und fand deutliche Worte. Britta Carlson kritisiert die Leistung der Frauen des 1. FC Köln.

Trotz des errungenen Punktes gegen die SGS Essen war die FC-Trainerin unzufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft. Britta Carlson kritisiert die Leistung der Frauen des 1. FC Köln.

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Der 1. FC Köln hat aus den ersten beiden Bundesliga-Spielen nach der Winterpause zwei Punkte geholt – und damit zwei mehr als so mancher Begleiter es dem Team nach den Eindrücken aus der Hinrunde zugetraut hätte. Der Auftritt in Essen zeigte jedoch, wie viel Arbeit die neue Trainerin Britta Carlson noch vor sich hat, um den 1. FC Köln in eine rosigere Zukunft zu führen. Dass sich die Kölnerinnen gegen den Meisterschaftsanwärter VfL Wolfsburg in einer Abwehrschlacht wiederfinden würden, war zu erwarten. Entsprechend war das 0:0 ein gefühlter Sieg. Dass die FC-Frauen jedoch auch an der Hafenstraße bei der SGS Essen insbesondere in der zweiten Hälfte kaum noch aus der eigenen Hälfte herauskamen und darauf bedacht waren, das eigene Tor – wenn auch mit Leidenschaft – zu verteidigen, das gefiel Carlson überhaupt nicht.

Britta Carlson findet deutliche Worte

Die Trainerin fand nach ihrem zweiten Spiel an der Seitenlinie klare Worte. So habe ihr Team „definitiv nicht den Fußball gespielt, den wir spielen wollen“. Und sie wurde noch deutlicher: „Das ist auch nicht meine Vorstellung von Fußball.“ Nach den 90 zumeist defensiven Minuten des FC bilanzierte Carlson: „Für uns ist es ein glücklicher Punkt, das können wir ganz gut einschätzen. Die SGS Essen hatte mehr vom Spiel und hat das Spiel gemacht. Man hat nicht gemerkt, dass sie einen Tag weniger Pause hatten als wir. Deshalb Kompliment an Essen. Wir sind froh, dass wir zum zweiten Mal in Folge einen Punkt holen konnten, wissen aber auch, dass wir weiter hart arbeiten müssen, gerade was die Ballbesitzphasen angeht.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Carlson war offensichtlich mit dem ersten Durchgang unzufrieden, in dem der FC kaum offensive Nadelstiche setzen konnte und Essen sich bereits ein Übergewicht erspielte. Die Trainerin reagierte mit einem Doppelwechsel auf den rechten Flügel von Vanessa Leimenstoll und Carlotta Imping für Alena Bienz und Sylwia Matysik. Der Ertrag blieb jedoch aus. Die SGS wurde mit zunehmender Spieldauer immer dominanter. Kölns Trainerin hob jedoch einen Umstand positiv hervor: „Was ich meiner Mannschaft überhaupt nicht vorwerfen kann, ist der Einsatz. Sie haben leidenschaftlich verteidigt bis zum Schluss und auch die Ausfälle kompensiert, durch die wir heute beispielsweise mit zwei Sechsern in der Innenverteidigung spielen mussten.“ Lotta Cordes und Laura Vogt mussten im Abwehr-Zentrum ran, und sie „haben das hinten gut gemacht“, lobte Carlson.

Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt nun nicht, denn schon am Samstag (12 Uhr) geht es mit dem nächsten Auswärtsspiel weiter beim SC Freiburg.


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Mathias Olesen vom 1. FC Köln

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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