Zweites Testspiel, zweiter Zweitligist, zweiter Sieg – FC-Frauen gewinnen auch gegen Andernach

Laura Vogt beim Schuss
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Zweites Testspiel, zweiter Zweitligist, zweiter Sieg – FC-Frauen gewinnen auch gegen Andernach

Die Fußballerinnen der Geißböcke haben auch ihr zweites Vorbereitungsspiel gewonnen. Die Frauen des 1. FC Köln bezwingen Andernach 5:1 und feiern damit den zweiten hohen Erfolg gegen einen Zweitligisten. Am Wochenende geht es dann ins Trainingslager.

Auch der zweite Härtetest dieses Sommers ist für und von den Fußballerinnen des FC bestanden. Mit einem 5:1-Erfolg setzte sich die Mannschaft von Trainerin Britta Carlson am Montagabend gegen den Zweitligisten SG 99 Andernach durch.


Dabei schraubte vor allem Pauline Bremer ihr Testspieltor-Konto in die Höhe. Die Angreiferin hate bereits im ersten Test, beim 4:1-Erfolg über den VfL Bochum getroffen, nun war Bremer gleich doppelt erfolgreich. Dabei hätte die 30-Jährige schon früher treffen können, scheiterte aber vom Elfmeterpunkt. Zu diesem Zeitpunkt hätten die Kölnerinnen schon führen müssen. Anna-Lena Stolze und Laura Donhauser vergaben erste Möglichkeiten. Die Führung erzielte schließlich Elise Stenevik, nachdem Bremer noch knapp an der gegnerischen Keeperin nach einer Ecke gescheitert war. Es folgte der erste Auftritt von Bremer. Die Stürmerin wurde mustergültig in die Tiefe geschickt. Bremer ging an der Torhüterin locker vorbei und traf zum 2:0.

Auch Fußballerinnen brechen ins Trainingslager auf

Köln blieb erwartungsgemäß das Spiel bestimmende Team – und belohnte sich weiter. Dieses Mal war Dóra Zeller durch, die ungarische Nationalspielerin legte zurück und Laura Vogt brachte die Kugel erneut zu Bremer, die auf 3:0 stellte. Zoe Hasenauer, die ebenfalls schon gegen Bochum getroffen hatte, schraubte das Ergebnis weiter in die Höhe.  Ina Keller verkürzte zwar für die Gastgeberinnen, doch Vanessa Leimenstoll stellte den alten Abstand wieder her. Die Kölnerinnen gaben sich auch in der Schlussphase keine Blöße mehr, es bleib beim hochverdienten 5:1-Erfolg. Ähnlich wie bei den Profis steht nun auch für die Frauen das Trainingslager an. Das Team von Britta Carlson reist am kommenden Samstag Richtung Lautenbach, in der Nähe von Offenbach, ab. Bis zum folgenden Freitag ist die Vorbereitungsphase anberaumt. Dann kommt es noch zu einem weiteren Testspiel. Der Gegner in Oberkirch ist das Schweizer Team GC Zürich.

Für den 8. und 15. August sind noch die Vorbereitungsspiele gegen Twente Enschede und OH Leuven geplant, bevor es dann eine Woche später in der Liga bei Eintracht Frankfurt mit den Pflichtspielen losgeht.

4:1-Erfolg im ersten Test: Ungefährdeter Auftaktsieg der FC-Frauen

Britta Carlson, Frauen-Trainerin des 1. FC Köln
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4:1-Erfolg im ersten Test: Ungefährdeter Auftaktsieg der FC-Frauen

Die Fußballerinnen der Geißböcke haben zum Auftakt der Vorbereitung einen verdienten Erfolg eingefahren. Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen das Testspiel gegen den VfL Bochum 4:1.

Der erste Härtetest des Sommers ist bestanden. Mit einem 4:1-Erfolg beim VfL Bochum haben die Fußballerinnen des 1. FC Köln einen gelungenen Auftakt in die Vorbereitung auf die kommende Bundesliga-Spielzeit gefeiert. Gespielt wurde über vier Abschnitte à 30 Minuten, sodass das Trainerteam zahlreiche personelle und taktische Varianten ausprobieren konnte.


Lydia Andrade, Laura Feiersinger, Zoe Hasenauer und Pauline Bremer erzielten die Treffer für die Kölnerinnen, die sich über weite Strecken spielbestimmend präsentierten. Für Trainerin Britta Carlson stand das Ergebnis allerdings nicht im Mittelpunkt. Viel wichtiger war ihr, erste Erkenntnisse nach den ersten Trainingstagen zu sammeln und verschiedene Abläufe unter Wettkampfbedingungen zu testen.

Carlson zufrieden mit dem Test

„Für die paar Tage, die wir jetzt trainieren, war das echt ein guter Test“, bilanzierte Carlson nach der Partie. „Bochum hat uns extrem gut gefordert. Für den Stand der Vorbereitung ist es voll normal, dass noch nicht alles funktioniert. Aber ich wollte ein paar Dinge sehen. Mut und Intensität war mir wichtig. Wir haben auch ein bisschen ausprobiert, haben praktisch in den Vierteln verschiedene Systeme gespielt.“

Zufrieden war die Trainerin auch damit, dass ihre Mannschaft die Partie ohne Verletzungen beendete. „Es sind alle gesund durchgekommen. Und klar, es ist schön, wenn man das Spiel auch verdient gewinnt. Ich glaube, wir hätten das ein oder andere Tor noch mehr machen müssen.“

Im Fokus stand unter anderem der Neuzugang Beke Sterner. Die 23 Jahre junge Mittelfeldspielerin wechselte im Sommer von der SGS Essen nach Köln und kam in Bochum erstmals im FC-Trikot zum Einsatz. Ihr erster Eindruck fiel hinterher durchweg positiv aus: „Ich hatte von Anfang an das Gefühl: Du gehörst zum FC“, sagte Sterner. „Ich fühle mich hier pudelwohl.“

Das Sommer-Wetter habe beiden Mannschaften einiges abverlangt: „Wir hatten ein bisschen mit den Temperaturen zu kämpfen, haben uns dann aber gut auf den Gegner eingestellt, haben mit dem Ball etwas ruhiger gespielt, nicht direkt nach vorne, sondern auch mal abgewartet. Das hat dann echt gut funktioniert.“

Internationale Topspielerin zu Besuch

Während die Mannschaft auf dem Platz die ersten Schritte Richtung Saisonstart macht, sorgt am Geißbockheim auch ein prominenter Trainingsgast für Aufmerksamkeit. Keira Walsh, englische Nationalspielerin und Spielerin des FC Chelsea, nutzt derzeit die Bedingungen beim FC, um sich individuell auf die neue Saison vorzubereiten. Die Lebensgefährtin von Kapitänin Laura Feiersinger absolviert Aufwärm- und Technikübungen mit der Mannschaft, verzichtet aber bewusst auf Zweikämpfe.

„Ich kann hier alle Trainingsgeräte nutzen und Warum Up und die technischen Übungen mit der Mannschaft machen. Alles ohne Zweikämpfe, um in der Vorbereitung kein Verletzungsrisiko einzugehen“, erklärte die 29-Jährige.

Auch beim FC freut man sich über den Besuch der internationalen Topspielerin. Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball, sagte: „Keira Walsh hatte uns gefragt, ob sie sich bei uns für die neue Saison in England fit halten kann. Dabei unterstützen wir sie gerne. Sie ist eine Weltklassespielerin und eine tolle Persönlichkeit, die unser Training bereichert und von der gerade unsere jungen Spielerinnen viel lernen können.“

Parallel dazu hat sich der Kader der Kölnerinnen noch einmal verändert. Ella Touon verlässt den Verein und wechselt zu Ajax Amsterdam. Die 22-Jährige war erst im vergangenen Sommer nach Köln gekommen, konnte sich jedoch nicht nachhaltig durchsetzen und war in der Rückrunde an die SGS Essen ausgeliehen. Da sich ihre Perspektive beim FC nicht verbessert hatte, entschieden sich beide Seiten für einen Wechsel in die Niederlande. Dabei kassiert der 1. FC Köln – und das dürfte ein Novum für den Verein sein – gar eine Ablösesumme. Über die Höhe machte der FC zwar keine Angaben, aber dürfte es sich um einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich handeln.

„Hungrig, dass es wieder losgeht“: FC-Frauen sind mit großem Kader in Vorbereitung gestartet

Britta Carlson startet mit den FC-Frauen in die Vorbereitung
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„Hungrig, dass es wieder losgeht“: FC-Frauen sind mit großem Kader in Vorbereitung gestartet

Die Frauen des 1. FC Köln sind in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Britta Carlson begrüßte ihr Team am Sonntagmorgen zur ersten Einheit nach der Sommerpause. Dabei versammelte sich – anders als in den Vorjahren – direkt fast der gesamte Kader auf dem Trainingsplatz 2 am Geißbockheim.

Am Sonntagvormittag füllte sich das Trainingsgelände am Geißbockheim wieder mit Leben. Die FC-Frauen starteten in die Vorbereitung auf die neue Saison.


Die Aufbruchstimmung zur neuen Saison war am Sonntagmorgen fast mit Händen zu greifen. Die neue Adidas-Kollektion trug hier ebenso ihren Teil bei wie der Umstand, dass sich diesmal fast alle Spielerinnen bereits am ersten Training beteiligen konnten. Da in diesem Sommer kein großes Turnier der Nationalmannschaften anstand, konnte die Trainerin Britta Carlson fast den gesamten Kader auf dem Platz zur ersten Einheit begrüßen. Amelie Bohnen fehlte am Sonntag noch angeschlagen. „Ich hoffe, dass ich sie in zwei Wochen wieder teilintegriert im Mannschaftstraining habe“, äußerte Carlson auf Nachfrage unserer Redaktion. Der Neuzugang Laureta Elmazi wird aufgrund ihrer Kreuzbandverletzung noch für längere Zeit ausfallen. Mit Alina Kerschbaumer fehlte eine weitere Neu-Kölnerin. Die 17-Jährige weilt aktuell bei der U19-Europameisterschaft in Bosnien, bei der sie am Dienstagabend mit Österreich auf Deutschland treffen wird.

„Es war eine gute, lange Pause“

„Es ist schön, wenn du mal eine richtige Vorbereitung hast und mit allen Spielerinnen arbeiten kannst. Zum Glück haben wir auch keine großen Verletzungen aus der letzten Saison. Das ist auch immer ein gutes Zeichen, dass wir da als gesamtes Team gut gearbeitet haben.“ Carlson verriet nach der ersten Einheit auch, dass die Vorfreude auf den Trainingsstart groß gewesen sei: „Es war eine gute, lange Pause. Wir hatten als Trainerteam Zeit, ein bisschen herunterzufahren und wieder Energie zu sammeln. Ich habe mich in den letzten Tagen schon gefreut, wieder nach Köln zu kommen. Ich war hungrig, dass es wieder losgeht, und freue mich, dass ich alle wiedergesehen habe.“

In den kommenden Wochen gilt es nun, aus der teils neuformierten Mannschaft mit bislang sieben externen Neuzugängen eine neue Einheit zu formen – und dann die starke Vorsaison mit dem siebten Platz und 37 Punkten zu bestätigen. „Das wird eine sehr große Herausforderung“, ahnte die Trainerin, „weil alle Mannschaften noch mal nachrüsten, sich verbessern wollen. Wenn du die Jahre zuvor vielleicht ein Underdog warst, hast du jetzt eine andere Wahrnehmung. Die Bestätigung ist daher erst mal die größte Herausforderung.“

“Vielleicht kommt noch eine dazu…“

Die Kaderplanung sei derweil größtenteils abgeschlossen, dennoch könne noch etwas passieren bis zum Ligastart: „Vielleicht kommt noch eine dazu“, sagte Carlson am Sonntag, „aber im Großen und Ganzen sind wir durch.“ Nach dem Auftakt am Geißbockheim werden die FC-Frauen aufgrund der angespannten Platz-Situation in den nächsten Tagen für ihre Einheiten nach Frechen in den Sportpark Herbertskaul ausweichen. Am 13. Juli (17:30 Uhr) steht im Schatten des Ruhrstadions auf dem Leichtathletik-Platz das erste Testspiel beim Zweitligisten VfL Bochum auf dem Programm.

Die neue Bundesliga-Saison startet am Wochenende vom 21. bis zum 24. August. Der neue Spielplan dürfte zeitnah veröffentlicht werden.

Weiterer Neuzugang beim 1. FC Köln: FC-Frauen verstärken sich mit Laureta Elmazi

Laureta Elmazi unterschreibt bei den FC-Frauen (Foto: 1. FC Köln)
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Weiterer Neuzugang beim 1. FC Köln: FC-Frauen verstärken sich mit Laureta Elmazi

Nach der abgeschlossenen Rekord-Saison arbeiten die Fußballerinnen der Geißböcke weiter mit Hochdruck an dem Kader für die kommende Spielzeit: Der 1. FC Köln verpflichtet Laureta Elmazi. Die 23-Jährige Offensivspielerin hat bis 2029 unterschrieben.

Bei den Frauen des 1. FC Köln zeichnet sich immer mehr der Kader für die kommende Spielzeit ab. Nach den zahlreichen Vertragsverlängerungen noch während der Saison gibt es nun bereits die zweite Neuverpflichtung. Laureta Elmazi verstärkt den FC.


Der Kader der Frauen des 1. FC Köln füllt sich. Am Freitagmittag gab der Verein einen weiteren Zugang bekannt. Laureta Elmazi wechselt von der SGS Essen zum FC und wird mit ihren 23-Jahren die Offensive verstärken. Bislang kommt Elmazi auf 88 Bundesligaspiele und erzielte elf Tore. Mit Essen wurde die Spielerin mit den B-Juniorinnen 2019 Deutsche VizemeisterinIm und stieg durch ihre Leistungen bis in die erste Mannschaft auf. Im DFB-Pokal gelangen ihr in zehn Partien zwei Treffer. Die 23-Jährige hat aber auch internationale Erfahrungen gesammelt. Von der U19 bis zur U23 war sie Teil der Nationalmannschaften der DFB-Juniorinnen, mit der U20 Deutschlands reiste sie nach Costa Rica und nahm an der Weltmeisterschaft 2022 teil. Zuvor bekam Elmazi bei der U19 des DFB bei der Europameisterschaft in Tschechien Einsatzzeit. Nun schließt sich Elmazi dem FC an und unterschreibt einen Kontrakt bis 30. Juni 2029.

Elmazi soll die Mannschaft „nachhaltig verstärken“

Im März des Jahres zog sich die Spielerin eine Knieverletzung zu und arbeitet derzeit an ihrem Comeback. „Wir sind von Laureta Elmazis sportlichen Qualitäten voll überzeugt und standen bereits vor ihrer Verletzung in intensivem Austausch mit ihr“, so Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball. „Sie zeichnet sich durch ihre Vielseitigkeit im Offensivbereich aus, kann sowohl im Sturmzentrum als auch auf den Flügelpositionen eingesetzt werden und überzeugt mit ihrer Dynamik, ihrer Durchsetzungsfähigkeit sowie ihrem ausgeprägten Gespür für Räume im vertikalen Spiel.“ Diese Qualitäten soll Elmazi beim FC einbringen und ausbauen. „Gleichzeitig sehen wir in ihr noch großes Entwicklungspotenzial. Wir werden Laureta auf ihrem Weg zurück vollumfänglich begleiten und freuen uns darauf, sie nach ihrer Genesung in unserem Team begrüßen zu dürfen. Wir sind überzeugt, dass sie unsere Mannschaft nachhaltig verstärken wird“, so Bender-Rummler weiter.

Die gebürtige Düsseldorferin blickt positiv auf ihre kommende Aufgabe: „Ich freue mich unglaublich, künftig für den 1. FC Köln auflaufen zu dürfen. Die Gespräche mit dem Verein haben mir von Anfang an ein sehr gutes Gefühl gegeben und ich bin überzeugt, hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen zu können“, sagt Laureta Elmazi. „Dieses Vertrauen bedeutet mir besonders viel, gerade in einer Zeit, in der ich aufgrund meiner Knieverletzung hart an meinem Comeback arbeite. Umso motivierter bin ich, alles dafür zu geben, um so schnell wie möglich wieder auf dem Platz zu stehen und gemeinsam mit dem FC erfolgreich zu sein.“

U21-Frauen des 1. FC Köln steigen in die 2. Bundesliga auf

Die U21-Frauen des 1. FC Köln beim Duell gegen Holstein Kiel
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U21-Frauen des 1. FC Köln steigen in die 2. Bundesliga auf

Die U21-Fußballerinnen des FC spielen in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga. Das Team von Trainerin Verena Hagedorn setzte sich auch im Rückspiel durch. Die U21-Frauen des 1. FC Köln gewinnen die Relegation gegen Holstein Kiel.

Der Nachwuchs der Kölner Fußballfrauen wird in der kommenden Saison 2. Bundesliga spielen. Die FC-Frauen erzielten kein Tor, feierten aber einen historischen Erfolg. Die U21-Frauen des 1. FC Köln haben sich mit einem 0:0 im Rückspiel bei Holstein Kiel den Aufstieg in die 2. Bundesliga gesichert — nach dem deutlichen 4:0 im Hinspiel reichte den Geißböckinnen eine clevere, kompromisslose Defensivleistung im Rückspiel völlig aus.

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Einfach hatte es der FC in Kiel nicht. Das technisch geprägte Spiel der Kölnerinnen tat sich auf den dortigen Platzverhältnissen schwerer als gewohnt, und Holstein warf alles in die Waagschale, um das Aufstiegsendspiel doch noch zu drehen. Großchancen ließ die Kölner Defensive aber konsequent nicht zu — und wo doch einmal Gefahr aufkam, war Keeperin Anika Dübel zur Stelle und wie schon über weite Strecken der Saison ein sicherer Rückhalt.


Die größte Möglichkeit der Partie hatte zunächst der FC: Die Kieler Abwehr konnte gemeinsam mit dem Pfosten gerade noch retten. In der Schlussphase wurde es dann nochmal spannend in die andere Richtung — Jule Schiffarth vergab kurz vor Schluss die große Chance auf den vorentscheidenden Siegtreffer und jagte den Ball aus aussichtsreicher Position über die Latte, ehe Emily Tichelkamp in der Nachspielzeit nur den Innenpfosten traf. Am Ende blieb es beim torlosen Remis — und einem in der Höhe völlig verdienten Aufstieg.

Der Lohn einer überragenden Saison


Der Aufstieg ist die logische Konsequenz einer Spielzeit, in der praktisch nichts schiefging. Schon vor den Aufstiegsspielen hatten sich die Kölnerinnen souverän die Meisterschaft in der Regionalliga West gesichert — und das ausgerechnet vor Top-Favorit Borussia Dortmund. Mit dem jetzigen Aufstieg krönt der FC eine Saison, die rückblickend von Beginn an auf dieses Ziel ausgerichtet war.
Rund 880 Zuschauer sorgten im Stadion Waldwiese für Stimmung, etwa 100 davon waren laut Vereinsangaben mit dem FC nach Kiel gereist und feierten den Aufstieg ihrer Mannschaft am Ende ausgelassen mit.

„Einfach bärenstark“

Die neue Saison der 2. Frauen-Bundesliga startet bereits am 1. und 2. August — für den FC bedeutet das eine kurze Verschnaufpause und dann den nächsten Sprung. Der Aufstieg in eine höhere Spielklasse bringt automatisch stärkere Gegnerinnen, eine höhere läuferische und spielerische Anforderung — und damit auch eine neue Bewährungsprobe für eine Mannschaft, die in dieser Saison kaum Schwächen zeigte.

„Einfach sensationell. Die Mädels haben heute auf dem Platz bei den Temperaturen echt was abgerissen und alles reingeworfen. Einfach bärenstark“, sagte Trainerin Verena Hagedorn. „Das ist das Ziel, worauf wir indirekt hingearbeitet haben.“


Sommer-Fahrplan der Frauen des 1. FC Köln steht

Britta Carlson beim Training des 1. FC Köln
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Sommer-Fahrplan der Frauen des 1. FC Köln steht

Während es bei den Profis mit den bereits veröffentlichten Rahmenbedingungen für den Sommer noch ein wenig mau ist, nimmt der Kalender bei den FC-Fußballerinnen an Fahrt auf: So sieht der Fahrplan der Frauen des 1. FC Köln aus.

Fünf Neuverpflichtungen, zahlreiche Vertragsverlängerungen – bei den Frauen des 1. FC Köln wird die Kaderstruktur bereits festgezurrt. Nun stehen auch die Daten der Sommer-Vorbereitung.


Mit einem siebten Platz schlossen die FC-Frauen bekanntlich die vergangene Saison ab. Eine gute, bisher die beste Platzierung, zwischenzeitlich wird bei dem ein oder anderen Fan der Traum von Europa gereift sein. Dazu kam es am Ende nicht. Dennoch gehen die Kölnerinnen mit viel Optimismus und Euphorie in die neue Saison. Die Vorbereitung startet für die FC-Fußballerinnen in gut zwei Wochen. Für den 3. und 4. Juli sind die Leistungstests angesagt, am 5. startet dann das offizielle Training. Für den 13. und 20.7. sind die ersten Testspiele anberaumt. Zunächst reist die Mannschaft von Britta Carlson nach Bochum, dann steht eine weitere Begegnung in Andernach an. Vom 25. bis 31.7. reisen die FC-Frauen dann erst einmal in ein einwöchiges Trainingslager in den Schwarzwald und dort in die Nähe von Offenburg. Dort wird dann auch das Testspiel gegen GC Zürich ausgetragen.

„Wir haben noch keinen Tabellenplazu ausgegeben“

Nach der Rückkehr stehen noch zwei weitere Testspiele auf dem Programm. Am 8. August findet in Köln das Testspiel gegen Twente Enschede statt, eine Woche später testen die Kölnerinnen gegen OH Leuven. Die Saison beginnt für die Mannschaft von Britta Carlson zwischen dem 21. und 24. August. Ein festes Saisonziel ist bislang noch nicht vorgegeben. „Wir haben aber noch keinen Tabellenplatz für die kommende Saison ausgegeben. Wir sammeln jetzt erstmal unsere Kräfte. Wenn der Kader komplett steht, werden wir schauen, welche Ziele wir uns stecken“, sagte Nicole Bender-Rummler jetzt in einem Interview dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Hier der Sommerfahrplan der FC-Frauen:

3./4.7.2026: Leistungstests
5.7.: Trainingsstart auf dem Platz
13.7.: Testspiel VfL Bochum
20.7., 18 Uhr: Testspiel SG Andernach (in Andernach)
25.7. bis 31.7.: Trainingslager im Schwarzwald (Nähe Offenburg)
31.7., 12 Uhr: Testspiel GC Zürich (in Oberkirch)
8.8.: Testspiel Twente Enschede (in Köln)
15.8.: Testspiel OH Leuven (Ort und Uhrzeit tbd.)
21.8-24.8.: 1. Spieltag Google Pixel Frauen-Bundesliga Saison 2026/27

U23-Nationalspielerin nach Köln: Der 1. FC Köln verpflichtet Sophie Nachtigall

Sophie Nachtigall spielt künftig für den FC
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U23-Nationalspielerin nach Köln: Der 1. FC Köln verpflichtet Sophie Nachtigall

Weiterer Neuzugang bei den Fußballerinnen des FC. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Sophie Nachtigall. Die U23-Nationalspielerin wechselt vom SC Freiburg an den Rhein.

Die FC-Frauen verzeichnen den nächsten Neuzugang. Die Geißböcke haben Sophie Nachtigall vom SC Freiburg unter Vertrag genommen. Die 22-Jährige hat einen Vertrag bis 2029 unterschrieben und wird die Kölnerinnen sofort verstärken.


Die Mittelfelfspielerin hat beim FC einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. „Wir freuen uns sehr, dass sich Sophie Nachtigall für uns entschieden hat. Sophie ist eine Spielerin mit großem Potenzial“, sagt Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball. „Sie überzeugt durch ihre technische Qualität, ihre hohe Spielintelligenz und ihre mannschaftsdienliche Spielweise.“ Somit könnte die Spielerin den Kölner Frauen umgehend helfen. „Der FC ist ein sehr bekannter und toller Club, das Frauen-Team hat gerade das historisch beste Jahr hingelegt und die Gespräche mit den Verantwortlichen waren sehr gut. Deswegen wollte ich unbedingt nach Köln. Ich möchte mich hier durchsetzen, weiter dazulernen und meine Stärken einbringen“, sagt Nachtigall. „Ich freue mich sehr auf den intensiven Fußball, den der FC spielt. Beim Highlightspiel vor so vielen Fans und bei den Heimspielen im Franz-Kremer-Stadion aufzulaufen, wird etwas ganz Besonderes.

„Ich freue mich sehr auf den intensiven Fußball“

Geboren wurde Sophie Nachtigall am 12. Februar 2004 in Hamburg. Ihre Karriere begann sie beim TuS Germania Schnelsen, bevor sie 2018 zum Hamburger SV und 2022 weiter zu Eintracht Frankfurt wechselte. 2025 verpflichtete sie schließlich der SC Freiburg, wo sie sich zur Stammspielerin und Leistungsträgerin entwickelte. Bislang bestritt Nachtigall 27 Bundesligaspiele (ein Tor) und sechs DFB-Pokalpartien (drei Treffer). Die Juniorinnen-Nationalteams des DFB durchlief Nachtigall von der U16 bis zur aktuellen U23. Mit der U19 wurde sie 2023 in Belgien Vize-Europameisterin. Während es bei den Profis bislang noch nicht den großen Transfer-Wurf gab, sind die Frauen bereits gut aufgestellt. Zahlreiche Verträge wurden verlängert, viele Spielerinnen unter Vertrag genommen. Auch die Trainerinnen haben im Frühling ihre Arbeitspapiere ausgeweitet.

Der Fokus auf die Frauen-Abteilung zahlt sich zunehmend aus. Aktuell spielt die U21 der Frauen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

U21-Frauen mit einem Bein in der zweiten Liga: FC-Talente überrollen Holstein Kiel mit 4:0

Die U21-Frauen des 1. FC Köln beim Duell gegen Holstein Kiel
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U21-Frauen mit einem Bein in der zweiten Liga: FC-Talente überrollen Holstein Kiel mit 4:0

Die U21-Fußballerinnen des FC haben im Hinspiel der Aufstiegsrunde zur zweiten Bundesliga ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Das Team von Trainerin Verena Hagedorn überzeugte zu Hause. Die U21-Frauen des 1. FC Köln gewinnen 4:0 gegen Holstein Kiel.

Die Frauen-U21 verschaffte sich mit dem Sieg eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Samstag. Die überragende Spielerin war die Dreifachtorschützin Emily Tichelkamp.

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Ein Schritt fehlt noch, doch der Weg scheint geebnet: Die U21-Frauen des 1. FC Köln stehen nach einem überzeugenden 4:0-Erfolg gegen Holstein Kiel dicht vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Vor 650 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz am Geißbockheim zeigte der Meister der Regionalliga West eine dominante Vorstellung und ließ den Gästen aus Schleswig-Holstein kaum eine Chance. Besonders Emily Tichelkamp drückte der Partie ihren Stempel auf und erzielte gleich drei Treffer. Entsprechend groß war die Freude nach dem Schlusspfiff.

„Das ist einfach irre“

Schon kurz nach dem Ende der Begegnung war Verena Hagedorn die Begeisterung deutlich anzumerken. „Das ist einfach irre, was die Mädels abrufen, und Wahnsinn“, sagte die Kölner Trainerin im Gespräch mit unserer Redaktion mit strahlendem Gesicht: „Die Mädels sind super fokussiert auf der Zielgeraden und machen einfach ihre Aufgabe.“ Tatsächlich präsentierte sich die Kölner Nachwuchsmannschaft über weite Strecken hochkonzentriert und entschlossen. Die Kulisse rund um den Platz sorgte für eine besondere Atmosphäre. Die Zuschauer standen dicht am Spielfeldrand und unterstützten ihre Teams lautstark. Auch die rund 50 mitgereisten Anhänger aus Kiel machten auf sich aufmerksam. Zum Anpfiff präsentierten sie eine kleine Choreografie mit roten, weißen und blauen Luftballons, den Kieler Vereinsfarben. Für einen kuriosen Moment sorgte anschließend der Wind, der die Ballons auf das Spielfeld trieb und eine kurze Unterbrechung verursachte.

Sportlich übernahmen die Gastgeberinnen jedoch schnell das Kommando. Zwar hatte Holstein in der Anfangsphase die Chance zur Führung, als Kapitänin Sarah Begunk einen Kopfball nach einer Flanke über das Tor setzte (11.). Danach entwickelte sich die Partie jedoch zunehmend in eine Richtung. Köln erhöhte den Druck und wurde dafür belohnt. Die Kapitänin Antonia Langshausen legte im Strafraum geschickt für Emily Tichelkamp ab. Die Angreiferin schlenzte den Ball gefühlvoll zur Führung ins Netz (21.). Nur fünf Minuten später schlug Köln erneut zu. Nach einer starken Einzelaktion von Julia Schiffarth auf dem rechten Flügel landete deren Hereingabe bei Tichelkamp, die den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie drückte (26.).

Die Tür zur zweiten Bundesliga bereits weit aufgestoßen

Mit der Führung im Rücken kontrollierte der FC die Begegnung. Kiel fand kaum Wege, um die kompakte Kölner Defensive ernsthaft zu gefährden. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert. Die Gastgeberinnen bestimmten das Geschehen und ließen Ball und Gegner laufen. Die endgültige Entscheidung fiel in der Schlussphase. Nach einer Ecke von Jil Schäfer stieg Leni Palm am ersten Pfosten am höchsten und köpfte zum 3:0 ein (72.). Spätestens jetzt schien nicht nur das Hinspiel entschieden, sondern auch das gesamte Aufstiegsduell. Von den Gästen kam offensiv zu wenig, um Hoffnung auf eine Wende aufkommen zu lassen.

Den Schlusspunkt setzte erneut Emily Tichelkamp. Vier Minuten vor dem Ende traf sie mit einem platzierten Schuss ins lange Eck und machte ihren Dreierpack perfekt (86.). Das 4:0 war zugleich der verdiente Abschluss einer einseitigen Begegnung, in der Köln kaum Schwächen zeigte. Bezeichnend für die Kräfteverhältnisse war auch, dass die FC-Torhüterin Anika Dübel erst in der Nachspielzeit überhaupt ernsthaft eingreifen musste. Selbst diese Aktion hätte vermutlich keine Gefahr gebracht. So feierten die Kölnerinnen nach dem Abpfiff mit ihren Fans und dürfen nun vom Aufstieg träumen. Mit dem klaren Vorsprung im Rücken reist die Mannschaft selbstbewusst zum Rückspiel nach Kiel – und hat die Tür zur zweiten Bundesliga bereits weit aufgestoßen.

1. FC Köln U21: Dübel – Barilov (58. Doherty), Palm (84. Pelzer), Weber, Hofmann – Schiffarth, Bähr (66. Meißner), Schäfer, Tichelkamp – Langshausen (84. Paci), Elsen. Tore: 1:0/2:0/4:0 Tichelkamp (21./26./86.), 3:0 Palm (72.). Zuschauer: 650.


Weiterer Neuzugang beim 1. FC Köln: FC-Frauen verpflichten Beke Sterner

Beke Sterner wird in der kommenden Saison für den FC auflaufen
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Weiterer Neuzugang beim 1. FC Köln: FC-Frauen verpflichten Beke Sterner

Nach der abgeschlossenen Rekord-Saison arbeiten die Fußballerinnen der Geißböcke weiter mit Hochdruck an dem Kader für die kommende Spielzeit: Der 1. FC Köln verpflichtet Beke Sterner. Die 23-Jährige hat bis 2029 unterschrieben.

Bei den Frauen des 1. FC Köln zeichnet sich immer mehr der Kader für die kommende Spielzeit ab. Nach den zahlreichen Vertragsverlängerungen noch während der Saison gibt es nun bereits die zweite Neuverpflichtung. Beke Sterner verstärkt den FC.


Nur wenige Tage nach der Verpflichtung von Elise Stenevik hat der FC am Donnerstag die nächste Neuverpflichtung bei den Frauen bekannt gegeben. Die Geißböcke erhalten eine neue Rechtsverteidigerin. Beke Sterner wechselt von der SGS Essen an den Rhein. „Beke Sterner bringt trotz ihres jungen Alters bereits viel Erfahrung aus der Bundesliga mit“, sagt Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball. Seit November 2020 spielt die 23-Jährige im Kader der 1. Mannschaft der SGS Essen. Mittlerweile kommt die Defensivspielerin auf 108 Einsätze in der höchsten deutschen Spielklasse. „Ihre enorme Einsatzbereitschaft und ihr Wille, jeden Zweikampf für sich zu entscheiden, zeichnen sie besonders aus. Darüber hinaus wird sie mit ihrer offenen und positiven Art auch menschlich eine große Bereicherung für unser Team sein“, so Bender-Rummler weiter.  

„Ich bin sehr gespannt auf die Fans“

Ihre Karriere begann beim TSV Friedrichsberg-Busdorf. Über den SC Weiche Flensburg 08 wechselte sie anschließend im Sommer 2019 in die Jugendabteilung der SGS Essen. Auch in diversen Nachwuchs-Nationalmannschaften war die Abwehrspielerin bereits im Einsatz. Nun folgt die nächste Station in Köln. „Die Menschen hier leben für den FC und für die Stadt. Der Frauenfußball hat sich beim FC in den vergangenen Jahren enorm entwickelt und ich freue mich darauf, ab jetzt ein Teil davon zu sein und das miterleben zu dürfen“, sagt Sterner. „Der FC ist ein sehr familiärer Club und ich bin sehr gespannt auf die Fans, die Stadt und die Heimspiele, besonders natürlich das nächste Highlightspiel im großen Stadion.“ Die Kölnerinnen haben bereits während der Spielzeit zahlreiche Verträge ihrer Spielerinnen verlängert. Nun folgt die zweite externe Neuverpflichtung.

Neuzugang beim 1. FC Köln: Elise Stenevik wechselt an den Rhein

Elise Stenevik unterschreibt beim 1. FC Köln
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Neuzugang beim 1. FC Köln: Elise Stenevik wechselt an den Rhein

Nach der abgeschlossenen Rekord-Saison verstärken sich die Fußballerinnen der Geißböcke mit der ersten Spielerin für die Defensive: Der 1. FC Köln verpflichtet Elise Stenevik vom FC Everton. Die 26-Jährige hat bis 2028 unterschrieben.

Der erste Neuzugang für die Frauen des 1. FC Köln: Elise Stenevik verstärkt die Hintermannschaft der Geißböcke. Die Norwegerin spielte zuletzt in England bei Everton.


Die abgelaufene Saison ist gerade einmal eine Woche alt, da nimmt der Kader der neuen Spielzeit bereits Formen an. Wie der FC am Sonntag bekannt gegeben hat, wird Elise Stenevik künftig für die Frauen des FC auflaufen. „Elise Stenevik passt hervorragend in unser Anforderungsprofil. Als Abwehrspielerin bringt sie viel Erfahrung auf internationalem Top-Niveau mit und überzeugt vor allem durch ihre Zweikampfstärke, ihre Robustheit sowie ihren starken linken Fuß“, sagt Nicole Bender-Rummler, Direktorin Frauen- und Mädchenfußball. „Elise wird unserem Team sowohl sportlich als auch menschlich wichtige Impulse geben. Wir freuen uns sehr, dass sie künftig für uns auflaufen wird.“

„Ich freue mich sehr auf meine Zeit beim 1. FC Köln“

Die Norwegerin wurde am 9. September 1999 in Florø geboren. Bei Arna-Bjørnar in ihrem Heimatland begann die Abwehrspielerin ihre Karriere. Von dort schaffte sie den Sprung in die erste Mannschaft. Bevor die 26-Jährige zum FC Everton wechselte und in der höchsten englische Spielklasse, der Women´s Super League auflief, wechselte die Defensivspielerin im Januar 2020 für zweieinhalb Jahre zu Eskilstuna United nach Schweden. In England blieb die Norwegerin vier Jahre. Die aktuelle Saison schloss Stenevik mit Everton FC nach 62 absolvierten Duellen und einem erzielten Treffer auf dem achten Tabellenplatz ab. Stenevik war ebenfalls Teil der von der U17 bis zur U23 Nationalmannschaft der Juniorinnen in Norwegen.

„Ich freue mich sehr auf meine Zeit beim 1. FC Köln, auf die Menschen hier und die Philosophie des Vereins. In dem Moment, als ich meinen Vertrag hier unterzeichnet habe, hatte ich das beruhigende Gefühl, die absolut richtige Entscheidung getroffen zu haben“, so Stenevik. „Ich kann es nicht erwarten, meine Mitspielerinnen, den Trainerstab und die Fans richtig kennenzulernen und die Spiele für meinen neuen Club zu bestreiten.“ Der Vertrag der Norwegerin läuft bis zum 30. Juni 2028.

Die Kölnerinnen haben bereits während der Spielzeit zahlreiche Verträge ihrer Spielerinnen verlängert. Nun folgt die erste externe Neuverpflichtung.