Sehenswerter Treffer, wichtiger Punkt und erster Sieg – Die Leihspieler des 1. FC Köln erlebten ein erfolgreiches Wochenende

Julian Pauli beim Training des 1. FC Köln
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Sehenswerter Treffer, wichtiger Punkt und erster Sieg – Die Leihspieler des 1. FC Köln erlebten ein erfolgreiches Wochenende

Die verliehenen Akteure des FC blicken auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Neben dem ersten Sieg beim neuen Verein gab es auch den ersten Treffer nach mehr als 300 Tagen. So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln am Wochenende.

Für die Akteure, die einsatzbereit sind, verlief das Wochenende durchaus positiv. Neben einem Treffer und einem Sieg wurde auch ein wichtiger Punkt im Kampf um den Kassenerhalt eingefahren. Zudem sammeln die Leihspieler des 1. FC Köln ordentlich Einsatzzeit.

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Imad Rondic: An diesem Wochenende gab es für den Angreifer nach mehr als 300 Tagen wieder einen Torerfolg. Für Preußen Münster traf der 29-Jährige sehenswert mit einem Lupfer gegen den Ex-Kölner-Keeper Timo Horn. Rondic war im Winter aus seiner erfolglosen Leihe in Polen nach Münster gewechselt und stand beim Heimspiel gegen den VfL Bochum nach einem Zuspiel von Jorrit Hendrix genau richtig. Für Rondic war es der zweite Einsatz für die Adlerträger, das erste Mal lief er von Beginn an auf. Nach einer guten Stunde wurde der Bosnier ausgewechselt, hinterließ aber einen guten Eindruck.

Ein wichtiger Punkt, ein Sieg und ordentlich Einsatzzeit

Julian Pauli: Der 20-Jährige gehört bei Dynamo Dresden zum Stammpersonal. Pauli spielte die vergangenen neun Partien von Beginn an und sammelt ordentlich Einsatzzeit. Am Wochenende gelang dem Team gegen den FC Schalke 04 ein 2:2-Remis. Ein wichtiger Punkt im Abstiegskampf, denn Dynamo liegt mit 21 Zählern aktuell auf Platz 17. Zum rettenden Ufer fehlen allerdings nur zwei Punkte, nur drei auf Platz elf. Mit Schalke 04 trafen die Dresdener auf den Tabellenersten des Spieltags.

Jusuf Gazibegovic: Nach dem Wechsel zu seinem Ex-Verein im Winter stand Gazibegovic das erste Mal für die Österreicher auf dem Platz. Beim 1:0-Sieg gegen den SV Ried im heimischen Stadion spielte der 25-Jährige die vollen 90 Minuten. Sturm Graz reiht sich damit als Tabellendritter im oberen Abschnitt der Liga ein und steht durch die hinzugewonnenen Punkte jetzt nur noch einen Zähler hinter Spitzenreiter RB Salzburg (Platz 1) und LASK (Platz 2), die sich beide schon 32 Zähler erspielt haben.

Mansour Ouro-Tagba: Für Ouro-Tagba lohnt sich die Leihe, denn der 21-Jährige sammelt bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart ordentlich Einsatzzeit. So kommt der Angreifer auf 13 Startelf-Einsätze und fünf Einwechslungen. Auch am Wochenende stand Ouro-Tagba wieder über die volle Spieldauer auf dem Platz. Beim 2:1-Sieg gegen den TSV 1860 München traf unter anderem auch Ex-Kölner Justin Diehl und bereitete das Tor von Noah Darvich vor.

Elias Bakatukanda und Jaka Potocnik: Beide Akteure waren nach ihren Verletzungen noch nicht wieder einsatzbereit. Potocnik fehlt RW Essen nun seit neun Duellen wegen eines Muskelbündelrisses. Beim 3:3-Unentschieden gegen Alemannia Aachen stand der Slowene also noch nicht zur Verfügung. Bakatukanda fehlte Blau-Weiß Linz seit Anfang Dezember zunächst wegen Adduktorenbeschwerden, leidet aktuell aber unter einem Außenbandanriss im Sprunggelenk.

Rasmus Carstensen: Für Carstensen steht das Duell des Spieltags noch aus. Der 25-Jährige spielt mit Aarhus GF erst am Montagabend in der dänischen Superliga gegen Odense BK. Mit elf Startelf-Einsätzen und sieben Einwechslungen gehört der Däne zum Stammpersonal, erzielte in dieser Saison bereits drei Tore und bereitete zwei weitere vor.


Erster Wintertransfer beim 1. FC Köln: Die Leihe von Jusuf Gazibegovic ist folgerichtig und sie öffnet allen Parteien Türen

Jusuf Gazibegovic beim Training des 1. FC Köln
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Erster Wintertransfer beim 1. FC Köln: Die Leihe von Jusuf Gazibegovic ist folgerichtig und sie öffnet allen Parteien Türen

Wirklich überraschend kommt die Leihe von Jusuf Gazibegovic wahrlich nicht daher. Die Vorzeichen hatten sich bereits mehr als verdichtet beim 1. FC Köln: Die Leihe von Jusuf Gazibegovic eröffnet Optionen.

Spätestens seit der Nicht-Nominierung am Samstag und der Bevorzugung des 18-jährigen Talents Cenny Neumann war der (vorläufige) Abschied wohl nur noch Formsache beim 1. FC Köln: Die Leihe von Jusuf Gazibegovic eröffnet nun aber Optionen für alle Parteien.

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Die Nachricht über die Leihe von Jusuf Gazibegovic hatte nicht mehr so wirklich einen besonders großen Überraschungsfaktor – höchstens, dass der Deal bereits beschlossene Sache ist. Ein weiteres Vorzeichen in diese Richtung hatte Lukas Kwasniok erst am vergangenen Wochenende gesendet. Sehr wahrscheinlich war zu diesem Zeitpunkt bereits sehr viel in die Wege geleitet. Dass der Kölner Coach einen 18-jährigen Rechtsverteidiger dem routinierten Champions-League-Teilnehmer beim Spieltags-Kader vorzieht, ist ein eindeutiges Zeichen. Viel deutlicher hätte das „Du wirst aktuell nicht gebraucht“-Signal nicht ausfallen können. Insofern werden die entscheidenden Gespräche zu diesem Zeitpunkt mit großer Wahrscheinlichkeit schon geführt worden sein.

Kaum Einsatzzeit, kaum Bewerbungschancen

„Wir haben mit Gazi sehr offen und fair gesprochen. Da er bislang nur wenig Spielzeit hatte, kam der Wunsch nach einem Wechsel im Winter auf. Die Leihe nach Graz ist dafür eine sehr gute Lösung“, so Thomas Kessler. „Er kehrt in ein vertrautes Umfeld zurück, bekommt die Chance auf regelmäßige Einsätze und kann dort Selbstvertrauen und Spielpraxis sammeln. Dafür wünschen wir ihm viel Erfolg.“ Ob es sich bei der Leihe um eine Wunschlösung von FC-Seite handelt, ist offen. Vermutlich aber wäre dem FC ein Verkauf zu ähnlichen Konditionen, zu denen Köln vor einem Jahr zugeschlagen hat, lieber gewesen. Es ist kaum vorstellbar, dass Lukas Kwasniok nach dem Ende der Leihe im kommenden Sommer eine andere Sichtweise auf den Spieler bekommt, sollte dieser nicht gerade eine Leistungsexplosion auf den Rasen zaubern.

Nur hatte sich der 25-Jährige nicht gerade in den Fokus für eine feste Verpflichtung spielen können. Die Liaison zwischen dem 1. FC Köln und Jusuf Gazibegovic startete als Königstransfer unmittelbar nach dem Registrierungsverbot und endet nun (vorläufig) als Missverständnis. Denn unter Lukas Kwasniok spielte der Rechtsverteidiger gar keine Rolle, kam auf einen Einsatz für 22 Minuten, schaffte es aber einige Male gar nicht erst in den Kader. In Graz noch Stammspieler wurde der Abwehrspieler beim FC ausgebootet und verlor dadurch auch seinen Stammplatz in der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina, die erhoffte WM-Teilnahme ist innerhalb eines Jahres in sehr weite Ferne gerückt. „Nach dem Saisonstart wurde relativ schnell deutlich, dass ich nicht viel spielen werde“, sagt Gazibegovic. „So ist das manchmal leider im Fußball. Für mich war damit klar, dass ich mich für ein halbes Jahr umorientieren muss.“ 

Neues altes Glück in Graz?

Und diese Umorientierung führt nun geradewegs zurück nach Graz. In jenes Umfeld, in dem sich „Gazi“ lange wohl gefühlt hat, Champions League spielte, Publikumsliebling war. Der Club aus der Steiermark kriselte zuletzt, die Fans wünschen sich Verstärkungen. Ein Publikumsliebling wie Gazibegovic kommt da wohl gerade recht. „Jeder weiß, wieviel mir der SK Sturm bedeutet, was für eine großartige Zeit ich hier hatte und dass ich stets verfolgt habe, was sich in Graz so tut. Als sich die Chance ergeben hat, leihweise zurückzukommen, musste ich nicht lange überlegen“, sagt Gazibegovic. Tatsächlich ergibt sich für den 25-Jährigen die Chance auf Einsatzzeit, auf Erfolgserlebnisse und dadurch auch auf die Rückkehr in die Nationalmannschaft, die im März um das WM-Ticket spielt.

Es scheint für alle Beteiligten eine Win-Win-Win-Situation zu sein. Eben auch für den FC. Denn die Geißböcke haben so wohl einen Platz im Kader frei gemacht. Lukas Kwasniok betonte am Montag, dass man auf der Position des Innenverteidigers nachbessern wolle. Durch den Abschied von Gazibegovic sind die Chancen aber ebenfalls groß, vielleicht sogar gestiegen, dass es auch auf den Schienen noch Verstärkungen geben wird. Denn dort ist der FC unabhängig der Personalie Jusuf Gazibegovic in der Breite nicht wirklich gut besetzt.


Der 1. FC Köln verleiht Jusuf Gazibegovic bis zum Sommer an Sturm Graz

Jusuf Gazibegovic beim Training des 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln verleiht Jusuf Gazibegovic bis zum Sommer an Sturm Graz

Bisher hatte Jusuf Gazibegovic unter Lukas Kwasniok in dieser Saison kaum eine Rolle gespielt. Darum geht der Verteidiger nun bis zum Saisonende zurück zu seinem Ex-Verein: Der 1. FC Köln verleiht Jusuf Gazibegovic an Sturm Graz.

In der Liga steht bisher nur ein Einsatz nach Einwechslung für Jusuf Gazibegovic zu Buche. Das soll sich jetzt ändern für den Rechtsverteidiger: Der 1. FC Köln verleiht Jusuf Gazibegovic an Sturm Graz. Die Leihe geht bis zum Saisonende.

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Der erste Transfer des 1. FC Köln im Winter steht fest – und es ist ein Abgang: Jusuf Gazibegovic verlässt den 1. FC Köln. Der Rechtsverteidiger wechselt auf Leihbasis bis zum Sommer zu Sturm Graz in die österreichische Bundesliga. Von dort war der Bosnier erst vor einem Jahr für zwei Millionen Euro zu den Geißböcken gewechselt. Nun folgt nach gerade mal einem Kurzeinsatz in dieser Saison der Schritt zurück für den 25-Jährigen.

Keine Chancen unter Kwasniok

Denn Gazibegovic hatte bisher unter Trainer Lukas Kwasniok überhaupt keine Rolle gespielt. Nun soll er in Graz wieder zu alter Stärke zurückfinden. „Wir haben mit Gazi sehr offen und fair gesprochen. Da er bislang nur wenig Spielzeit hatte, kam der Wunsch nach einem Wechsel im Winter auf. Die Leihe nach Graz ist dafür eine sehr gute Lösung: Er kehrt in ein vertrautes Umfeld zurück, bekommt die Chance auf regelmäßige Einsätze und kann dort Selbstvertrauen und Spielpraxis sammeln. Dafür wünschen wir ihm viel Erfolg“, sagt FC-Sportdirektor Thomas Kessler.

In Köln war der Bosnier in dieser Saison über die geringen Einsatzzeiten enttäuscht. „Nach einer guten Vorbereitung habe ich mir natürlich mehr Spielzeit erhofft. Allerdings wurde nach dem Saisonstart relativ schnell deutlich, dass ich nicht viel spielen werde. So ist das manchmal leider im Fußball. Für mich war damit klar, dass ich mich für ein halbes Jahr umorientieren muss. So wie hier werde ich auch in Graz im Training jeden Tag Gas geben, um im Sommer noch stärker zurückzukommen“, so der Rechtsverteidiger. Gazibegovic hatte seit seinem Wechsel vor einem Jahr wettbewerbsübergreifend 13 Spiele für den 1. FC Köln bestritten. In dieser Spielzeit war der Abwehrspieler nur am zweiten Spieltag gegen Freiburg für 22 Minuten von Trainer Lukas Kwasniok eingesetzt worden. In Graz möchte er nun an seine frühere Zeit anknüpfen. Denn vor seinem Wechsel zum FC war der 25-Jährige bei den Österreichern Stammspieler und hatte sogar Einsatzzeit in der Champions League bekommen.


Beim 1. FC Köln nicht berücksichtigt, WM in Gefahr: Stehen die Zeichen bei Jusuf Gazibegovic auf Abschied?

Jusuf Gazibegovic beim Training des 1. FC Köln
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Beim 1. FC Köln nicht berücksichtigt, WM in Gefahr: Stehen die Zeichen bei Jusuf Gazibegovic auf Abschied?

Er kam zu Beginn des Jahres als erste Neuverpflichtung nach der Transfersperre und als Königstransfer. Aktuell ist die Ernüchterung aber groß. Sogar die Teilnahme an der WM ist in Gefahr. Verlässt Jusuf Gazibegovic den 1. FC Köln schon wieder?

Noch im vergangenen Winter waren die Hoffnungen groß, nun aber stehen die Zeichen wieder auf Abschied. Verlässt Jusuf Gazibegovic den 1. FC Köln schon wieder?

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So ein wenig hatte es sich schon am Mittwoch auf der Spieltags-Pressekonferenz angedeutet, am Freitag folgte dann die Gewissheit. Jusuf Gazibegovic wird zum vierten Mal in Serie nicht im Kader der Geißböcke stehen, reiste also auch nicht mit der Mannschaft nach Hoffenheim zum Duell am Abend. Gazibegovic ist ganz offensichtlich einer der ganz großen Verlierer der Verpflichtung des neuen Trainers, kommt unter Lukas Kwasniok so gut wie gar nicht zum Einsatz. Inklusive der Begegnung gegen die TSG stand der Rechtsverteidiger in sieben Duellen drei Mal im Kader und kam ein Mal zum Einsatz. Das beim 4:1-Erfolg über den SC Freiburg, für 22 Minuten auf der für ihn ungewohnten linken Abwehrseite, vor allem aber, als das Spiel wohl schon entschieden war.

Bank statt Champions League

Die sportliche Entwicklung könnte für den Bosnier kaum enttäuschender sein. Der Rechtsverteidiger kam bekanntlich vom österreichischen Double-Sieger und Champions-League-Teilnehmer Sturm Graz. Das als Nationalspieler von Bosnien und mit einem vom Online-Portal angegebenen Marktwert von fünf Millionen Euro. Kein Wunder, dass die FC-Fans den Außenverteidiger als Königstransfer einstuften. Zumal die Fallhöhe nach dem Absitzen des Registrierungsverbots besonders groß war. Immerhin war Gazibegovic der erste Transfer, der nach der Sanktion zum FC wechselte. Der Bosnier tauschte die Königsklasse-Luft gegen die der 2. Bundesliga. Nun ist der 25-Jährige komplett hinten dran, wird von Kwasniok zurzeit nicht berücksichtigt.

WM in Gefahr

Und es sieht nicht so aus, als würde sich die Situation schon bald ändern. „In der Kaderzusammenstellung ist es so, dass ich gerne die Schiene mit zwei Spezialisten besetzt habe und einem Spieler, der beide Seiten abdecken kann. Und das kann Monti. Dann reicht ein Spieler im Kader“, erklärte der Kölner Coach am Mittwoch. Heißt: Sebastian Sebulonsen und Kristoffer Lund sind als „Spezialisten“ (aktuell) gesetzt, Alessio Castro-Montes ist der Extraspieler, der beide Seiten abdeckt. Sollte es keine Verletzung geben, wird Gazibegovic vorerst weiterhin das Nachsehen haben. Eine Rolle, die der 25-Jährige als Leistungsträger in Graz überhaupt nicht kennt. Vermutlich auch aufgrund der mangelnden Spielzeit hat der Abwehrspieler auch seinen Stammplatz in der bosnischen Nationalmannschaft verloren. Die WM im kommenden Jahr gerät in Gefahr.

Und so darf durchaus die Frage gestellt werden, wie der 25-Jährige mit der Situation umgehen wird. Ein Abschied nach nur einem Jahr in Köln scheint unter den aktuellen Bedingungen alles andere als ausgeschlossen.


Einsatzzeit und Kantersieg gegen den Bankfrust beim 1. FC Köln?

Jusuf Gezibegovic punktete mit der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina
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Einsatzzeit und Kantersieg gegen den Bankfrust beim 1. FC Köln?

Auch Jusuf Gazibegovic ist in die WM-Qualifikation gestartet. Es gab mit Bosnien-Herzegowina aber nicht nur einen verdienten Kantersieg für den Abwehrspieler des 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic sammelt Einsatzzeit.

Mit einem 6:0-Erfolg über San Marino ist Bosnien-Herzegowina in die WM-Quali gestartet. Erfreulich verlief das Spiel für den Rechtsverteidiger des 1. FC Köln: Jusuf Gazibegovic sammelt Einsatzzeit – und deutlich mehr als bei den Geißböcken.

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Eigentlich war die Reise nach San Marino gar nicht geplant, doch sie entpuppte sich als Glücksgriff. Jusuf Gazibegovic war zunächst nicht für den Kader der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina nominiert worden. Durch die Verletzung von Arjan Malic rutschte der Rechtsverteidiger der Geißböcke doch noch ins Team. Und im Duell im Stadio Olimpico di Serravalle kam der Abwehrspieler nicht nur zum Einsatz, der 25-Jährige stand sogar in der Anfangsformation. Und der Abend lief für das bosnische Team besonders gut. Schon nach einer knappen Viertelstunde sah Alessandro Golinucci die Rote Karte und das Team von Sergej Barbarez spielte 75 Minuten in Überzahl.

90 Minuten für die Nationalmannschaft

Und das nutzte Bosnien aus. Nachdem das Team in der ersten Halbzeit die Führung erzielte, drehte die Auswahl um Gazibegovic mal so richtig aus, fertigte den Gastgeber 6:0 ab. Zwar trug sich der FC-Profi nicht auf dem Scoreboard ein, der 25-Jährige war dennoch einer der besten Spieler bei Bosnien, spielte die 90 Minuten durch. Für Gazibegovic sicherlich so etwas wie eine Genugtuung. Denn beim FC durchlebt der Rechtsverteidiger gerade eine doch schwere Zeit. Im vergangenen Winter noch als großer Hoffnungsträger unmittelbar nach dem Registrierungsverbot unter Vertrag genommen, hat ihm aktuell Sebastian Sebulonsen den Rang abgelaufen. So richtig ist der Abwehrspieler ohnehin noch nicht in Köln angekommen.

In den bisherigen drei Pflichtspielen kam der gebürtige Salzburger beim FC gerade einmal 22 Minuten zum Einsatz. So richtig rund lief es im Duell gegen den SC Freiburg aber auch nicht. Zudem scheint die offensive Ausrichtung Sebulonsen ein wenig mehr zu liegen. Immerhin hatte Gazibegovic nun die Chance, einige Pluspunkte zu sammeln und eine Bewerbung abzugeben. Die hat der Bosnier abgegeben. Am Dienstag steht dann ein besonderes Spiel für den 25-Jährigen auf dem Plan. Gazibegovic empfängt in Zenica mit Bosnien-Herzegwoina sein Geburtsland Österreich.


Noch keine Einsatzminute: Jusuf Gazibegovic und Denis Huseinbasic sind in einer schwierigen Lage

Jusuf Gazibegovic im Testspiel gegen Fortuna Köln
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Noch keine Einsatzminute: Jusuf Gazibegovic und Denis Huseinbasic sind in einer schwierigen Lage

Gleich mehrere Spieler sind beim FC in den ersten beiden Pflichtspielen noch nicht zum Einsatz gekommen. Für zwei ist die Situation besonders kompliziert beim 1. FC Köln: Der schwere Stand von Gazibegovic und Huseinbasic.

Abgesehen von den ausgebooteten Leart Pacarada, Jacob Christensen und Imad Rondic gab es einige weitere Spieler, die in dieser Saison noch nicht für den FC gespielt haben. Und für ein paar Profis ist die Lage verzwickt beim 1. FC Köln: Der schwere Stand von Gazibegovic und Huseinbasic.

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Mit Leart Pacarada, Jacob Christensen und Imad Rondic hat der FC vergangene Woche drei Spielern schon mitgeteilt, dass sie in der gerade gestarteten Saison keine Rolle mehr spielen. Aber auch andere Akteure haben sich bisher noch nicht zeigen können. Denn mehrere Profis sind in den ersten beiden Pflichtspielen gegen Regensburg und Mainz noch keine Minute zum Einsatz gekommen. Bei Neuzugang Rav van den Berg wird das noch kein Grund zur Unruhe sein. Der Innenverteidiger muss noch einen Rückstand aufholen, nachdem er vor seinem Wechsel nur individuell trainierte. Sobald der Niederländer richtig fit ist, wird er sehr wahrscheinlich spielen. Die Aussicht hat Dominique Heintz zwar nicht, aber der Routinier scheint seine Rolle zu akzeptieren. Bei Talent Julian Pauli dagegen könnte in den letzten Tagen des Transferfenster noch eine Leihe arrangiert werden, um dem Youngster Einsatzzeit zu verschaffen. Komplizierter ist die Lage für die verbliebenen beiden Spieler, die bis jetzt außen vor waren: Denis Huseinbasic und Jusuf Gazibegovic.

Starke Konkurrenz im zentralen Mittelfeld

Ersterer hat im zentralen Mittelfeld momentan das Nachsehen hinter dem in der Vorbereitung eingespielten Duo Eric Martel und Isak Johannesson. Und selbst wenn Lukas Kwasniok auf der Position mal rotiert, könnte es gut sein, dass Neuzugang Tom Krauß, der zuletzt auch in der Innenverteidung ran musste, den Vorzug erhält. Diese Rolle ist wohl zu wenig für den Bosnier, der in der abgelaufenen Saison mit 31 Einsätzen noch Stammspieler war. Aber auch in der Vorsaison wusste der 24-Jährige nicht immer zu überzeugen. Seine Leistung ist in den vergangen ein, zwei Jahren eher stagniert.

Das scheint sich auch in der Vorbereitung unter seinem neuen Trainer nicht geändert zu haben. Zumindest hat Huseinbasic diesen nicht genug überzeugt, sodass der Mittelfeldspieler gegen Regensburg im Pokal nicht einmal im Kader stand. Trotzdem ist es natürlich noch zu früh in der Saison, um ihn abzuschreiben. Es ist durchaus möglich, dass sich der 24-Jährige über gute Trainingsleistungen und mögliche (Joker-)Einsätze noch empfiehlt und unter Kwasniok mit etwas Anlauf den nächsten Schritt macht. Dafür muss sich der Bosnier jetzt jedoch reinbeißen. Ansonsten könnte es sein, dass Huseinbasic, wenn sich seine Lage nicht ändert, bald Abwanderungsgedanken bekommt oder eventuell schon hat.

Gazibegovic bis jetzt hinter Sebastian Sebulonsen

Sehr ähnlich ist die Lage von Jusuf Gazibegovic. Vor nichtmal einem Jahr spielte der 25-Jährige mit Sturm Graz noch in der Champions League. Im Winter ging der bosnische Nationalspieler dann zum FC, um sich mit dem Aufstieg den Traum von der Bundesliga zu erfüllen. In der höchsten deutschen Spielklasse mit den Kölnern angekommen, hat der Rechtsverteidiger jedoch bis jetzt im Konkurrenzkampf mit Neuzugang Sebastian Sebulonsen das Nachsehen.

Ein Grund dafür könnte das System von Kwasniok mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette sein. So kennt Sebastian Sebulonsen die Rolle als Schienenspieler bereits von seiner vorherigen Station Bröndby IF. Gazibegovic dagegen hat in Graz in einer Viererkette als Außenverteidiger agiert und damit einen Nachteil im Konkurrenzkampf. Auch passt das Profil des Bosniers weniger gut zu der Rolle als das seines Konkurrenten. So ist der 25-Jährige in der Defensive stärker als der Däne, hat aber dafür nicht so große Qualitäten wie Sebulonsen in der Offensive. Das heißt nicht, dass Gazibegovic als Schienenspieler nicht gut funktionieren kann, ist aber ein Grund, warum er gerade das Nachsehen hat. Trotzdem wird der Winterneuzugang wohl noch seine Chance bekommen, da sein Trainer nicht müde wird zu betonen, dass er keine Stammelf hat. Diese Möglichkeit muss der Rechtsverteidiger wie Huseinbasic dann aber auch nutzen. Sonst droht beiden eine harte Spielzeit.