Die zwei Seiten des Abgangs von Jakub Kaminski: Sportlich ein herber Verlust, doch der wirtschaftliche Erfolg überwiegt

Jakub Kaminski ist noch Spieler des 1. FC Köln. Aber es gibt wohl Interessenten
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Die zwei Seiten des Abgangs von Jakub Kaminski: Sportlich ein herber Verlust, doch der wirtschaftliche Erfolg überwiegt

Seine Ankunft war von Skepsis begleitet, sein Abgang von einem sportlichen Verlust. Jakub Kaminski wird für die Kölner nicht leicht zu ersetzen sein, doch es überwiegen der wirtschaftliche Erfolg sowie wichtige Erkenntnisse über den Kölner Weg. Jakub Kaminskis Abschied vom 1. FC Köln hat zwei Seiten.

Seine letzten Auftritte für den VfL Wolfsburg haben nicht die ganz großen Hoffnungen bei den FC-Fans geweckt. Schon bald kristallisierte sich Jakub Kaminski als der Königstransfer des vergangenen Sommers heraus. Der Spieler ist nicht ersetzbar, der Transfererlös ein mehr als nötiges Mittel bei der Kaderplanung.

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Am Montag ging es dann ganz schnell. Jakub Kaminski landete am frühen Nachmittag in Lissabon, machte sich dann auf den Weg zum Medizincheck, um anschließend den Kontrakt bei den Adlern zu unterschreiben. Der Pole wird künftig für Benfica auflaufen, schon in zwei Wochen steht das Duell in der Europa-League-Qualifikation gegen St. Gallen an. Es winkt eine Saison im europäischen Wettbewerb beim Tabellendritten der vergangenen Saison. Beim FC will man sich auf die Suche nach einer Alternative machen. Rein nominell steht Said El Mala für die Linksaußen-Position zur Verfügung. Der 19-Jährige soll zwar Stand jetzt in Köln bleiben, ist aber ein ganz anderer Spieler als Kaminski. Sollten die Kölner also tatsächlich einen adäquaten Ersatz für den Polen suchen, wird es ein Spieler mit einem anderen Profil. Der sportliche Verlust ist bei den Kölnern groß. Nicht umsonst wurde Kaminski von Lukas Kwasniok in der Spielzeit mehrfach als „bester Spieler des Kaders“ geadelt. Das Vertrauen zahlte der 24-Jährige nicht nur mit sieben Toren und fünf Assists zurück.

Wirtschaftlicher Erfolg

Kaminski war in zahlreichen Kategorien der Topspieler der Geißböcke, auf dem Platz im Grunde überall zu finden, überall einsetzbar. Dazu auch in der Mannschaft ein wichtiger Faktor. Eine Saison lang hat der Spieler beim FC für Euphorie gesorgt, war Teil der Lebensversicherung. Einen direkten Eins-zu-eins-Ersatz werden die Kölner wohl nicht so leicht bis gar nicht finden können. Der Verlust des Spielers schmerzt und fühlt sich möglicherweise nach einer Transfer-„Niederlage“ an. Doch auf der anderen Seite stehen dann da die annähernd 20 Millionen Euro, (wie berichtet liegt die Ablöse aufgrund des Wechsels zu einem Europa-League-Teilnehmer ein wenig niedriger). Und in diesen stecken gleich mehrere Wahrheiten. 5,5 Millionen hat der FC gerade erst als feste Ablöse an den VfL Wolfsburg überwiesen. Das vor gut zwei Monaten, nun geben die Geißböcke den Spieler für ein Vielfaches ab. Thomas Kessler hat ein goldenes Händchen bewiesen und einen Weg vorgegeben, den man beim FC auch in Zukunft nur zu gerne weiter folgen würde. Junge Spieler für wenig Geld verpflichten, sie entwickeln und wirtschaftlich gewinnbringend abgeben.

Thomas Kessler hat einen anderen Spielraum

Kaminski ist und bleibt für den FC eine absolute Erfolgsgeschichte – wirtschaftlich. Zum einen weil er nach Anthony Modeste der zweitteuerste Transfer-Abgang der Vereinsgeschichte ist, zum anderen weil er eine der größten wirtschaftlichen Entwicklungen innerhalb eines Jahres durchgemacht hat. Auch, wenn der Abgang sportlich nicht zu in voller Gänze zu kompensieren ist, wird der wirtschaftliche Nutzen überwiegen. Denn so wird der FC einen Großteil des Erlöses in den neuen Kader stecken können. Selbst wenn, die Kölner – so wie es Philipp Türoff und Co. immer wieder betonten – auch ohne jene Verkäufe handlungsfähig sind, so sind sie mit diesen Kaminski-Millionen definitiv handlungsfähiger. Kessler hat nun einen anderen Spielraum, der den Klassenerhalt am Ende des Tages oder der Saison wahrscheinlicher machen kann. Gleichzeitig sind die Millionen ein Beleg für die gute Arbeit des Sportgeschäftsführers, der sich offenbar mehr traut als sein Vorgänger, vielleicht mehr trauen darf oder kann.

Der Weg ist nun ein anderer. Ein riskanter, aber ganz sicher auch ein nachhaltiger. Auch in diesem Sommer wird nicht jeder Transfer sitzen. Doch, wenn Kessler und sein Team erneut auf die ein oder andere richtige Karte setzen, dann wird es auch im kommenden Sommer wieder frisches Geld bei weiteren Abgängen geben. Möglicherweise ist das der richtige Weg. Kaminski ist weg, das Geld ist da, nun wird an den weiteren Baustellen gearbeitet.


Verwirrung um Ablösesumme um Jakub Kaminski – Das ist der Grund

Wie geht es weiter mit Jakub Kaminski?
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Verwirrung um Ablösesumme um Jakub Kaminski – Das ist der Grund

Die Spekulationen um Jakub Kaminski sind beendet, hinter dieses Sommerthema kann ein Haken gemacht werden. Voraussichtlich am Dienstagmorgen soll der Vollzug vermeldet werden. Unterschiedliche Angaben gibt es rund um den 1. FC Köln allerdings um die korrekte Ablösesumme für Jakub Kaminski – das ist der Grund.

Über Wochen waren Said El Mala und Jakub Kaminski die großen Transferthemen beim FC. Nun soll der eine nach Informationen von come-on-fc.com bleiben und der andere hat einen neuen Verein gefunden. Kuba Kaminski wechselt nach nur einem Jahr in Köln nach Lissabon. Der Vollzug soll wohl erst am Dienstag vermeldet werden.

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Bereits am frühen Nachmittag hatten sich die Vorzeichen endgültig geklärt. Jakub Kaminski hat sich gegen Brighton & Hove Albion und für Benfica Lissabon entschieden. Denn zu diesem Zeitpunkt war der Pole in Lissabon gelandet und gab – eindeutig unfreiwillig – seine ersten kurzen Interviews. Er freue sich jetzt da zu sein und hoffe auf eine schnelle Unterschrift, sagte der Spieler ein wenig zwischen Tür und Angel. Die Vollzugsmeldung fehlt noch, doch der Wechsel ist längst sicher. Für Verwirrung sorgen nun aber die unterschiedlichen Zahlen, die als feste Ablöse angegeben werden. Schon vor einigen Tagen hatten portugiesische Medien von 15 Millionen Euro gesprochen, über Wochen wurde aus dem Umfeld des Geißbockheims aber von 20 Millionen Euro berichtet. Tatsächlich liegt die Summe, die Benfica an den FC bezahlen wird etwas unter den erhofften 20 Millionen Euro, es handelt sich nach Informationen von come-on-fc.com aber auch nicht um 15 oder genau 17 Millionen.

Benfica bezahlt weniger

Die kolportierten 20 Millionen Euro wären tatsächlich bei einem Wechsel des Spielers zu einem finanzstarken Topclub in die Premier League fällig geworden und den Kölnern wohl deutlich lieber gewesen. Da Benfica aber die Champions League verpasst hat, trotz ungeschlagener Serie die Saison als Dritter beendete und damit Europa League spielt, liegt der Betrag knapp unter der kolportierten Summe. Nachdem der FC dem Vernehmen nach 5,5 Millionen an den VfL Wolfsburg bezahlt hat, ist der Gewinn so oder so immens – und der Transfer als wirtschaftlicher Erfolg zu werten. Zumal die Vertragskonstellation für den FC nur unter der Bedingung jener Ausstiegsklausel so möglich war. Sportlich ist der Abschied natürlich nur schwer zu kompensieren. Kaminski hatte eigentlich mehrfach angedeutet, in die Premier League wechseln zu wollen. Die Liga sei sein Wunsch, hatte der Pole immer wieder betont. Allerdings hat nun wohl auch die Aussicht auf den europäischen Wettbewerb einen Ausschlag gegeben.


Jakub Kaminski und der 1. FC Köln: Diese Varianten ergeben sich durch die Frist bei der Ausstiegsklausel

Jakub Kaminski soll ein Angebot aus England vorliegen
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Jakub Kaminski und der 1. FC Köln: Diese Varianten ergeben sich durch die Frist bei der Ausstiegsklausel

Acht Abgänge, kein einziger richtiger neuer Spieler, aber schon ordentliche Ausgaben — der FC steckt im Transferstau, weil das Geld fehlt. Eine Ausstiegsklausel, die eigentlich wie ein Risiko aussieht, könnte daran ausgerechnet jetzt etwas ändern. Warum die Mitte-Juli-Frist bei Jakub Kaminski nicht den FC, sondern seine möglichen Käufer unter Druck setzt.

Acht Abgänge, drei gezogene Kaufoptionen, kein „richtiger“ Neuzugang – der FC steckt ganz offensichtlich im Transferstau. Und das, obwohl die Verantwortlichen nicht müde werden, zu betonen, dass sie handlungsfähig seien. Der Grund scheint recht simpel: Es fehlt das nötige Geld! Und genau das kann sich bald ändern. Allerdings mit einer Personalie, deren Abgang schmerzen würde.

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Während die Konkurrenz schon ordentlich aufrüstet, ist es beim FC dieser Tage noch recht entspannt. Neue Spieler haben die Geißböcke noch nicht unter Vertrag genommen. Die FC-Verantwortlichen betonen zwar, dass sie auch ohne den Verkauf der Geldbringer Said El Mala und Jakub Kaminski handlungsfähig seien, doch bedeutet das ganz offensichtlich nicht, dass nun auch umgehend gehandelt wird. Die Kölner stecken im Transferstau, weil die Interessenten für Said El Mala und Jakub Kaminski das Portemonnaie noch nicht geöffnet haben. Die bisherige Lesart ist, dass es möglicherweise erst gegen Ende des Transferfensters Entscheidungen gibt, die den Kölner frisches Transfergeld in die Kassen spülen. Der englische Markt ist gemächlich. Die großen Deals passieren oft erst im Juli oder August, gerne auch erst kurz vor dem Deadline Day. Bei Said El Mala könnte genau das passieren. Dabei gibt es nun einen Aspekt, der eher die Konkurrenz zum schnellen Handeln zwingt. Wie die „Sport Bild“ berichtet, gibt es im Vertrag von Jakub Kaminski eine Frist. Und diese verkehrt ein wenig das bisherige Prozedere.

Welche Variante ist die beste

Der FC hat dadurch das Heft des Handelns wieder in der Hand. Wurde die Ausstiegsklausel bisher durchaus auch mal als Schwachpunkt des Vertrags gelesen, ist die Verhandlungsposition eigentlich keine schlechte. Verstreicht die Klausel wie die „Sport Bild“ schreibt im Juli, wäre die Ablöse danach frei verhandelbar — und würde ganz bestimmt nicht sinken. Für den FC heißt das im „schlechtesten“ Fall: Kaminski bleibt eine Saison länger und liefert weiter ab. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich der Pole dann noch einmal verbessern würde und vielleicht sogar eine höhere Ablöse im kommenden Sommer möglich wäre. Immerhin war Kaminski in dieser Saison einer der besten, vielleicht sogar der beste Akteur. Im besten Fall gäbe es ab Mitte Juli ein Wettbieten um den 24-Jährigen, der Marktwert könnte so deutlich übertrumpft werden. Die englischen Clubs sind wie berichtet gerne bereit, auch ein wenig mehr Geld in die Hand zu nehmen, wenn ein Spieler die Aufmerksamkeit erst einmal geweckt hat. Die Kölner könnten also vielleicht sogar mit einer noch höheren Summe in die Transferplanungen gehen.

Wahrscheinlich aber werden nun die englischen Clubs, die bereits an Kaminski interessiert sind, Nägel mit Köpfen machen wollen. Wer die 20 Millionen der Ausstiegsklausel aktiviert, hat gute Karten, den Spieler unter Vertrag zu nehmen. Vielleicht wäre das für den FC sogar die beste Variante. Denn in diesem Moment wäre der Transferstau wohl erst einmal aufgehoben. Die Kölner hätten 20 Millionen Euro zur Verfügung, die in die neuen Spieler fließen können. Die FC-Bosse haben bereits betont, dass auch einige Transfers Leihkonstrukte sein können. Mit einem höheren Budget steigt aber auch das mögliche Regalfach, in dem die Kölner nach neuen Spielern stöbern. Überweist also ein Club rechtzeitig die 20 Millionen, hat der FC einen für 5,5 Millionen verpflichteten Spieler mit einem Plus von 14,5 Millionen weiterverkauft — und endlich das Geld, das die Hängepartie auf dem Transfermarkt auflösen könnte. Einer der besseren Transfers der jüngeren Vereinsgeschichte, auch wenn der sportliche Verlust schmerzen würde.


Jakub Kaminski kurz vor dem Abschied? Diese Frist könnte beim 1. FC Köln alles verändern

Wie geht es weiter mit Jakub Kaminski?
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Jakub Kaminski kurz vor dem Abschied? Diese Frist könnte beim 1. FC Köln alles verändern

„Die Premier League ist mein nächster Traum“ – Jakub Kaminski hat seine Zukunft längst klargemacht. Eine angebliche Frist in seiner Ausstiegsklausel könnte den Wechsel nun beschleunigen. Dann gäbe es frisches Transfergeld für Jakub Kaminski: Was bedeutet eine mögliche Frist für den 1. FC Köln?

Dass Vereine von der Insel ein Auge auf Jakub Kaminski geworfen haben, ist kein Geheimnis mehr. Auch nicht, dass der Pole gerne in die Premier League wechseln würde. Mit der Ausstiegsklausel in der Höhe von 20 Millionen Euro dürfte ein Transfer auch durchaus wahrscheinlich sein. Doch allzu lange sollten die Interessenten wohl nicht mehr warten.

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Acht Abgänge, drei gezogene Kaufoptionen, aber keine Neuverpflichtungen – es wirkt so, als befänden sich die Kölner in einer Art Transferstau. Und der ist geknüpft an zwei Personalien. Zum einen natürlich Said El Mala, zum anderen Jakub Kaminski. Beide sind in der Premier League heiß umworben. Wie berichtet, sagten die El Malas einen vorbereiteten Deal mit Brentford ab, doch weitere englische Clubs bringen sich in Stellung. Kaminski will in die Premier League, die Premier League will Kaminski und eine Ausstiegsklausel scheint das möglich zu machen. Bis die beiden oder einer der beiden aber über die Bühne gegangen sind, scheinen die Kölner noch kleine Brötchen auf dem Transfermarkt zu backen. Denn durch die möglichen Transfererlöse würden die FC-Verantwortlichen auf einmal in ein ganz anderes Regalfach greifen können. Doch das Warten auf den großen Deal ist mit einem großen Risiko verbunden – in der Theorie können die Deals recht spät stattfinden, die Geißböcke könnten mitunter nur noch schwer reagieren.

Was bedeutet eine mögliche Frist?

Tatsächlich kommt der englische Transfermarkt in der Regel erst spät in Bewegung. Deals kurz vor Toresschluss sind keine Seltenheit. Bei El Mala könnte es sehr gut genauso laufen. Bei Kaminski geht es möglicherweise deutlich schneller. Darauf lässt zumindest ein Vertragsdetail schließen, von dem die „Sportbild“ berichtet. Demnach habe der Pole nicht nur eine Ausstiegsklausel im Vertrag verankert, diese ist offenbar mit einer Frist versehen. Diese soll laut Bericht Mitte Juli auslaufen und verändert damit zumindest die Dynamik eines möglichen Transfers. Sollte bis dahin kein Verein die Ausstiegsklausel aktiviert haben, wäre eine Ablöse frei verhandelbar. Nicht nur das, in der Theorie könnte Kaminski auch bei den Geißböcken bleiben. Das erscheint angesichts seiner deutlichen Worte aber mehr als unwahrscheinlich. „In der Bundesliga zu spielen, war immer mein Traum. Aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League der nächste Traum. Sie ist die beste Liga der Welt. Ich würde mich dort gerne beweisen“, sagte Kaminski vor einer guten Woche in einem Interview.

Im Endeffekt hätte der FC wieder die Hand auf dem Deal, doch bei der passenden Ablöse würden die Kölner dem Spieler aber wohl keine Steine in den Weg legen. Wahrscheinlich wird das ohnehin keine Rolle spielen. Wenn es die Frist denn wirklich gibt, wissen Spieler und Spielerberater natürlich auch davon und werden vermutlich in Gesprächen mit möglichen Interessenten keinen Hehl daraus machen. Der Marktwert des Polen liegt laut dem Online-Portal transfermarkt.de aktuell bei 17 Millionen Euro, die Klausel bei 20. Dass ein englischer Club diese Summe für den jungen Spieler mit Entwicklungspotenzial aufbringt, scheint sehr wahrscheinlich. Dem Vernehmen nach ist Brighton & Hove Albion nach wie vor der heißeste Anwärter. Aber auch Newcastle soll die Fühler nach Kaminski ausgestreckt haben.


Jakub Kaminski und die Frage, die beim 1. FC Köln niemand laut stellen will

Jakub Kaminski ist einer der großen Gewinn der Saison
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Jakub Kaminski und die Frage, die beim 1. FC Köln niemand laut stellen will

Jakub Kaminski gehört zu den absoluten Gewinnern der abgelaufenen Saison beim FC. Der Pole überzeugte mit guten Leistungen auf nahezu allen Positionen. Folgerichtig aktivierten die Domstädter die Kaufoption in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro. Doch ein Verbleib in Köln wirkt immer unwahrscheinlicher. Warum der 1. FC Köln Jakub Kaminski nicht ersetzen kann.

Mit Said El Mala und Jakub Kaminski haben die Kölner zwei heiße Eisen im Feuer des Transfermarkts. Nachdem das Angebot von Brentford vom Tisch war, scheint sich der Wechsel von Jakub Kaminski durchaus anzubahnen.

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Philipp Türoff wollte am Freitag nicht so recht mit der Sprache rausrücken. Auf die Frage, ob es konkrete Angebot für Jakub Kaminski geben würde, wich der Geschäftsführer aus, dass es auf jeden Fall einen Markt für den Polen geben würde. Kein „Nein“, kein „Ja“ – und doch eine gefühlte Tendenz. Der 24-Jährige wird den FC verlassen und seit Tagen fallen in polnischen Medien nur die Namen Brighton & Hove Albion sowie Newcastle United. Wobei die Seagulls aktuell als wahrscheinlicher eingeschätzt werden. Dass Kaminski den FC Richtung England verlassen wird, scheint nur eine Frage der Zeit. England will Kaminski, Kaminski will England. Der Spieler ist laut transfermarkt.de 17 Millionen Euro wert, in der Premier League sitzt das Geld lockerer und bei 20 Millionen Euro greift die Ausstiegsklausel. Dann wäre der Wechsel umgehend unter Dach und Fach, eben ohne die Chance, noch einmal einzugreifen. Erst kürzlich hatte der Spieler im polnischen TV ein weiteres Mal seinen Traum von England hinterlegt. Die Frage ist also nicht, ob der Spieler geht. Die Frage ist, wie man den Spieler ersetzen will oder kann.

Polyvalenter Spieler

Und die Antwort wird den FC-Fans vermutlich genauso wenig schmecken, wie die Frage. Das beginnt schon in der Kategorisierung des Akteurs. Gelistet ist der 24-Jährige als Linksaußen, nur kann ein reiner Linksaußen den Polen nicht ersetzen. Kaminski spielte auf der Schiene mal offensiv, mal defensiv. Er trat als Außenverteidiger auf, spielte hinter den Spitzen, agierte als Sechser. Gefühlt war der Akteur nur nicht als Innenverteidiger, Torwart oder Zielstürmer auf dem Platz. Und auf jeder seiner Positionen lieferte die damalige Wolfsburg-Leihe. Wer also Kaminski ersetzen will, muss eigentlich mehrere Spieler unter Vertrag nehmen. Spieler, die die läuferische Intensität mitbringen, um Lücken stopfen zu können. Spieler, die technisch versiert sind, um Chancen einleiten oder kreieren zu können. Einen ähnlichen polyvalenten Spieler sucht man in der Bundesliga wohl vergeblich. Die Zahlen untermauern das: 67 Torschüsse, 7,67 xG, 6,5 xA aus 50 kreierten Chancen. Ligaweit die zweitmeisten Sprints, die drittmeisten intensiven Läufe, die viertmeisten zurückgelegten Kilometer.

Dazu 1.610 Ballkontakte — mehr als jeder andere Kölner Offensivspieler. Und das in einer Saison, in der er zeitweise gar nicht auf seiner Lieblingsposition spielte. Doch während die Kölner bei Said El Mala das Vertragstempo vorgeben können, die Hand auf einem Verkauf haben, ist die Situation bei Kaminski einfach, für die Kölner aber ärgerlich. Sind die 20 Millionen bezahlt, ist der Spieler weg. Zwar betonte Türoff zuletzt, dass die Kölner auch ohne weitere Verkäufe auf dem Transfermarkt handlungsfähig sei. Bei Kaminski haben die Geißböcke das Heft des Handelns nicht in der Hand – der Geschäftsführer wird sich wohl über die Mehreinnahmen von 20 Millionen Euro freuen können. Aber selbst mit den Kaminski-Millionen dürfte ein adäquater Ersatz auf dem Markt kaum zu finden sein — zumindest nicht für diese Summe. Spieler, die Torgefahr, Kreativität, taktische Flexibilität und eine außergewöhnliche Laufleistung in einer Person vereinen, gibt es selten. Und wenn, dann kosten sie deutlich mehr als 20 Millionen.


Nach dem geplatzten Millionen-Deal: Plötzlich wird Jakub Kaminski zum Schlüssel des Transfer-Sommers

Jakub Kaminski ist noch Spieler des 1. FC Köln. Aber es gibt wohl Interessenten
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Nach dem geplatzten Millionen-Deal: Plötzlich wird Jakub Kaminski zum Schlüssel des Transfer-Sommers

Die Chancen auf die Millionen durch einen El-Mala-Abgang sind seit vergangenem Donnerstag massiv gesunken. Somit gerät eine Ablöse, die eigentlich als erzwungenes Übel empfunden wurde, in den Fokus des 1. FC Köln: Warum Jakub Kaminski zum Millionen-Faktor wird.

Mit Denis Huseinbasic scheint der nächste Spieler den FC nun zu verlassen. Neuzugänge haben die Kölner noch nicht zu verzeichnen. Vielleicht auch, weil das nötige Kleingeld fehlt. Da könnte Jakub Kaminski helfen.

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So richtig glücklich war Robert Lewandowski offenbar nicht kurz nach dem Anpfiff des Testspiels der Polen gegen Nigeria. Nach einer perfekte Flanke wartete der Noch-Stürmer vom FC Barcelona am zweiten Pfosten. Doch „Lewa“ wartete vergeblich, denn da kam ja noch „Kuba“ angerauscht. Und der Kölner Offensivspieler fackelte nicht lange, nahm den Ball aus kurzer Distanz mit dem Schädel und köpfte doch deutlich vorbei. Die wilden Gesten seines Mitspielers beruhigte der Pole mit einem breiten Grinsen. Das Tor wäre das perfekte Geschenk an sich selbst unmittelbar vor seinem 24. Geburtstag gewesen. Aus Köln gab es natürlich den obligatorischen Geburtstags-Gruß im FC-Trikot. Ob er das in den kommenden Monaten, in der kommenden Spielzeit noch einmal für die Geißböcke anzieht, ist jedoch unwahrscheinlich und könnte durch den geplatzten Transfer von Said El Mala nach Brentford sogar noch unwahrscheinlicher werden. Oder andersrum: Die Wahrscheinlichkeit eines Abgangs dürfte durch die Entscheidung sogar noch einmal gestiegen sein.

Ist Newcastle der Interessent für Jakub Kaminski?

Denn tatsächlich gibt es nun durchaus Gründe, die für einen Verbleib von El Mala sprechen. Sollte der 19-Jährige Brentford wirklich abgesagt haben, weil Bruder Malek in dem Angebot nicht enthalten ist. Dann könnte es generell mit einem angestrebten England-Transfer schwer werden. Denn eine Arbeitserlaubnis ist für Malek unabhängig des Vereins sehr unwahrscheinlich. Wie berichtet kann der ältere El-Mala-Bruder diese Erlaubnis nicht durch seine bisherigen sportlichen Leistungen erhalten. Eine Ausnahmegenehmigung wird auch eher Talenten gegeben, die bereits erste größere Schritte gemacht haben.

Wenn also kein Verein einen seiner begehrten „Sonderplätze“ für Malek freimacht, wird es kein weiteres Angebot aus England geben, über das verhandelt wird. Vorausgesetzt, es handelt sich tatsächlich um einen Absagegrund. Große Sorge, der Offensivspieler könne in der kommenden Spielzeit für den BVB auflaufen, braucht man sich aber auch nicht machen. Thomas Kessler wird dem Vernehmen nach nicht von der Wunschablöse von 50 Millionen abweichen und die wird kein deutscher Verein bezahlen.

20 Millionen kämen gerade richtig

Insofern scheint ein Wechsel gerade nicht mehr so wahrscheinlich wie noch am vergangenen Mittwoch. Da der FC aber auf sieben bis zehn Positionen verstärken will, wird es andere Ideen benötigen, wie die Geißböcke an Geld kommen. Die wahrscheinlichste ist nun mal Jakub Kaminski. Dessen Ablöse ist auf 20 Millionen Euro festgeschrieben, der Marktwert liegt bei 17 – für englische Clubs leicht machbar. In polnischen Medien werden Brighton und Newcastle United neuerdings als mögliche Interessenten genannt, wenn auch ohne belastbare Quelle.

Die „Magpies“ haben gerade 80 Millionen Euro für Anthony Gordon vom FC Barcelona kassiert. Die Offensive soll nun noch einmal aufgerüstet werden und Kaminski will nicht nur wie berichtet in die Premier League, der 24-Jährige passt mit seinem Spielstil auch unglaublich gut dorthin. „Manchmal ergeben sich solche Gelegenheiten nur einmal im Leben. In der Bundesliga zu spielen, war immer mein Traum. Aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League der nächste Traum. Sie ist die beste Liga der Welt. Ich würde mich dort gerne beweisen“, sagte Kaminski am Sonntag.

Starke Werte, gute Bewerbung

Während also der Fokus auf Said El Mala liegt und Kaminski zuletzt ein wenig in den Schatten geriet, könnte der Transfer des Spielers ein entscheidender Faktor in den Plänen von Thomas Kessler werden. Denn mit 20 Millionen Euro Transfereinnahme lässt sich mehr anfangen als mit keinen. Und bei den 20 Millionen wäre der FC noch nicht einmal in die ersten Vertragsgespräche eingebunden. Die würden zwischen Spieler und künftigen Verein laufen, der FC könnte den Polen also nur noch freigeben. Es könnte also durchaus sein, dass das Übel die 20-Millionen-Ablöse hinnehmen zu müssen, nun eine essentielle Finanzspritze wird.

Der sportliche Verlust wäre natürlich eklatant. Kaminski kam mit seinem xGoals-Wert in der abgelaufenen Saison in die Top-Ten der linken Schienenspieler und zentralen Offensivakteure. Mit sieben Toren schaffte er es in die Top-15 der Liga. Mit seinem intensiven Spiel, seiner Lauffreude und der Torgefahr wäre der Pole in England gerne gesehen. Das Grinsen wäre dann sicher ein breites. Und die Kölner könnten zumindest mit diesen Transfereinnahmen, etwas am Kader tun.


Ist das das Transferziel von Jakub Kaminski? Worte klingen leicht nach Abschied

Jakub Kaminski ist noch Spieler des 1. FC Köln. Aber es gibt wohl Interessenten
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Ist das das Transferziel von Jakub Kaminski? Worte klingen leicht nach Abschied

Er war der eigentliche Königstransfer des vergangenen Sommers: Jakub Kaminski entpuppte sich in der abgelaufenen Spielzeit als die wertvollste Verpflichtung. Die FC-Bosse haben die Kaufoption gezogen, den Spieler verpflichtet. Und doch deuten die Zeichen auf Abschied beim 1. FC Köln: Dieser Premier-League-Club will Jakub Kaminski.

Neben Said El Mala sorgte Jakub Kaminski für den größten Impact bei den Geißböcken in diesem Jahr. Doch die Zeichen stehen dennoch auf Abschied. Der Pole würde gerne in der Premier League spielen und von dort gibt es wohl ein Angebot.

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Nach der Absage an den FC Brentford sind die Chancen auf einen Verbleib von Said El Mala beim 1. FC Köln gestiegen. Nun machen sich einige Fans Sorgen, den Geißböcken würde das nötige Geld für eine Kader-Auffrischung fehlen. Dem widersprach FC-Geschäftsführer Philipp Türoff zuletzt und betonte erneut, dass der FC auch ohne den Verkauf des Shootingstars durchaus handlungsfähig sei. Dennoch wäre das Regalfach ein höheres, wenn Geld in die Kassen gespült würde. Und da rückt unweigerlich Jakub Kaminski in den Fokus. Der Pole war der eigentliche Königstransfer des vergangenen Sommers, hatte eine atemberaubende Spielzeit abgerissen und gleich auf mehreren Positionen extrem überzeugt. So sehr, dass die Kölner natürlich die Kaufoption gezogen haben. 5,5 Millionen Euro soll Thomas Kessler an den VfL Wolfsburg überwiesen haben. Nach den Leistungen der vergangenen Saison ein folgerichtiger Schritt. Aber einer, der noch einen Haken hat. Denn es gibt in Kaminskis Vertrag eine verankerte Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro.

Macht Brighton & Hove Albion das Rennen?

Zuletzt hatte der renommierte Journalist Mateusz Borek berichtet, Kaminski würde bereits ein konkretes Angebot vorliegen. Beim FC wusste man zuletzt nichts davon, muss man auch nicht. Denn der Weg bei einem Spieler mit Ausstiegsklausel geht zunächst eben über die Seite des Akteurs. Haben sich Spieler und Interessent geeinigt, wird die Klausel aktiviert und der abgebende Verein kann nur noch die Hand aufhalten. Am Sonntag wurden dann erstmals Namen genannt. Nach übereinstimmenden polnischen Meldungen handelt es sich bei dem englischen Interessenten um Brighton & Hove Albion. Demnach sollen sich die Seagulls, die sich bekanntlich auch lange um Said El Mala bemüht haben, sehr konkret mit dem 24-Jährigen beschäftigen. Auch Newcastle wurde zuletzt immer wieder als möglicher Interessent genannt, allerdings waren die Quellen in dem Fall eher schwammig. Brighton soll konkreter sein. Der Club aus dem Süden Englands hat gerade erst Zadok Yohanna für 28 Millionen Euro unter Vertrag genommen, ein 18-jähriger Rechtsaußen (,dessen Marktwert bei 500.000 Euro lag).

„Wir werden sehen…“

Auf der linken Seite würde Kaminski natürlich passen, zumal der Pole bekanntlich auf unterschiedlichen Positionen spielen kann. In einem Interview mit „Kanal Sportowy“ wollte der FC-Profi auf die Gerüchte nicht genauer eingehen. „Im Moment ist es ruhig, wir werden sehen, was passiert. Es gibt ein großes Transferfenster, die Vereine werden planen, aber dann ist da noch die Weltmeisterschaft. Dadurch könnte sich alles verlangsamen“, sagte Kaminski. „Wir werden sehen, ob Interesse besteht oder nicht. Mehr möchte ich dazu im Moment nicht sagen.“

Zwar sagte der Spieler tatsächlich nicht mehr zu potenziellen Interessenten und dennoch hatten seine Worte einen leichten Klang von Abschied. „Es hängt immer davon ab, welche Optionen sich bieten, ob ich damit zufrieden bin und ob es dann auch ein Schritt nach vorn für mich ist“, so der Pole weiter. „Momentan spiele ich für den 1. FC Köln und habe noch vier Jahre Vertrag. Wenn sich die Chance bietet, weiterzukommen, will jeder Spieler diese natürlich nutzen. Manchmal ergeben sich solche Gelegenheiten nur einmal in der Karriere. Mein Traum war es immer, in der Bundesliga zu spielen, aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League mein nächstes Ziel. Es ist die beste Liga der Welt, und ich würde mich dort gerne beweisen und mein Können unter Beweis stellen.“ Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, aber ein Abschied käme wohl nicht sonderlich überraschend.


Said El Mala oder Jakub Kaminski: Wen der 1. FC Köln wirklich schwerer ersetzen kann

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Said El Mala oder Jakub Kaminski: Wen der 1. FC Köln wirklich schwerer ersetzen kann

Said El Mala oder Jakub Kaminski? Beide könnten den FC diesen Sommer verlassen, beide will die Premier League. Doch wer von ihnen hinterlässt die größere Lücke? Die Antwort ist weniger eindeutig, als sie auf den ersten Blick scheint beim 1. FC Köln: Said El Mala oder Jakub Kaminski – Wer ist wichtiger für den FC?

Zwei Stammspieler, zwei kolportierte Angebote aus England, eine Frage: Wen kann der 1. FC Köln in diesem Sommer eher entbehren? Auf den ersten Blick scheint die Antwort offensichtlich. Wer genauer hinschaut, muss ins Grübeln kommen.

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Der 1. FC Köln muss sich in diesem Sommer auf schmerzhafte Abgänge einstellen. Sowohl Said El Mala als auch Jakub Kaminski sollen das Interesse von Klubs aus der Premier League geweckt haben. Während die Gerüchte um Kaminski zuletzt vage blieben und sein Verbleib in der Kaderplanung alles andere als sicher ist, gilt El Malas Wechsel auf die Insel für viele nur noch als eine Frage des Preises. In diesem Zusammenhang haben sich die Anhänger des Vereins festgelegt: El Mala ist sportlich der unverzichtbare Mann im Kölner Kader. Im diesjährigen Fan-Votum wählten die FC-Anhänger El Mala mit überwältigenden 44 Prozent zum Spieler der Saison. Dahinter folgen Marvin Schwäbe mit 29 Prozent und Kaminski mit 21 Prozent. Zwei der beliebtesten Spieler des Vereins könnten den Verein bald verlassen. Das wirft eine Frage auf, die den FC diesen Sommer noch beschäftigen wird. Wen können die Domstädter eher entbehren?

Dauerbrenner vs. Überperformer

Beide Spieler fallen dadurch auf, dass sie in der jüngsten Spielzeit keine einzige Partie verpasst haben. Während El Mala die meisten seiner 34 Einsätze als Ein- oder Auswechselspieler bestritt und somit auf einen Schnitt von 57,5 Minuten pro Spiel kommt, war Kaminski von Beginn an gesetzt. Der Pole absolvierte nahezu jede Spielminute und reihte sich damit unter die fünf meisteingesetzten Feldspieler der gesamten Liga ein. Dahinter steckt mehr als eine bloße Fleißkarte. Kaminskis große Stärke liegt in seiner Variabilität: Der polnische Nationalspieler kann auf mehreren Positionen eingesetzt werden und liefert dort verlässlich ab. Gerade in kritischen Saisonphasen war diese Verfügbarkeit für den FC ein entscheidender Faktor beim Klassenerhalt.

Ein schlagendes Argument für „El Maladonna“ ist, dass El Mala (12,87) und Kaminski (12,48) annähernd dieselben xGoals+Assists-Werte aufweisen, eine der aussagekräftigsten Statistiken im modernen Fußball zur Bewertung direkter Torgefahr. Der Wert zeigt, an wie vielen statistisch erwartbaren Treffern ein Spieler durch eigene Abschlüsse und direkte Vorlagen beteiligt war. El Malas Bilanz von 18 Scorerpunkten weist dabei auf eine deutliche Überperformance hin: Der Youngster holte wesentlich mehr heraus, als die Erwartungswerte nahelegten. Kaminski hingegen blieb mit 12 Scorerpunkten hinter den Erwartungen zurück. Unbestreitbar hat El Mala mit spektakulären Toren und Einzelaktionen einen enormen Beitrag zum Klassenerhalt geleistet. Auf Kaminski jedoch mag FC-Coach Wagner angesichts von dessen Vielfältigkeit und Verlässlichkeit ebenfalls nicht verzichten wollen.

Anzeichen auf Abschied verdichten sich

Während der FC bei El Mala noch selbst das Heft in der Hand hält und kein Angebot annehmen muss, hat Kaminski seinen Traum nie verborgen. „Es ist nun mal die beste Liga der Welt, mit hohem Tempo und hoher Intensität. Die Fans leben Fußball in England. Das wäre schon ein Traum“, sagte er im vergangenen Jahr gegenüber come-on-fc.com. Im Zweifel kennt dieser Traum keine Kölner Veto-Möglichkeit, denn Kaminskis Vertrag enthält eine Ausstiegsklausel. Zieht ein Verein diese, sind die Geißböcke außen vor. Die Realität des Transfermarkts könnte also dafür sorgen, dass die Frage, wer von beiden leichter zu ersetzen wäre, am Ende hinfällig wird- sollten beide Schlüsselspieler den Verein in diesem Sommer verlassen.


Abgänge beim 1. FC Köln? Es winken Rekordablösen, es droht ein Offensiv-Problem

Thomas Kessler, Said El Mala und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Abgänge beim 1. FC Köln? Es winken Rekordablösen, es droht ein Offensiv-Problem

Thomas Kessler gab unlängst zu, dass ein Angebot für seinen Shootingstar vorläge, bei dem er gesprächsbereit sei. Der Abgang von Said El Mala wird damit wahrscheinlicher. Doch es droht noch ein weiterer Abschied beim 1. FC Köln: Thomas Kessler und das Dilemma mit Jakub Kaminski.

Der Abgang von Said El Mala ist wahrscheinlich, der von Jakub Kaminski wird wahrscheinlicher. Die Spekulationen über den Kölner Scorer deuten jedenfalls an, dass die Offensive zum großen Problem werden kann. In dieser Spielzeit gehörte diese zu den besseren der Liga.

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Jakub Kaminski weilt gerade bei der polnischen Nationalmannschaft und bereitet sich auf die Freundschaftsspiele gegen die Ukraine am Abend und Nigeria am kommenden Mittwoch vor. Der Wert der Begegnungen ist für die polnische Nationalmannschaft natürlich ein überschaubarer. Denn das Team um den Kölner Offensivspieler und Superstar Robert Lewandowski hat die Weltmeisterschaft bekanntlich verpasst, verlor das entscheidende Playoff-Spiel gegen Schweden. Da aber auch Nigeria und die Ukraine das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada verpassen, handelt es sich tatsächlich um reine Freundschaftsspiele.

Für Kaminski ist jedoch auch noch einmal eine Chance, sich ins Schaufenster zu stellen – wenn der 23-Jährige das überhaupt noch nötig hat. Denn der Pole hat eine überragende Saison abgerissen, war gefühlt auf jeder Position zu Hause, erzielte sieben Tore, bereitete fünf vor und hatte damit großen Anteil am Klassenerhalt der Geißböcke.

Zukunft in der Premier League?

Nicht umsonst wurde der Marktwert vom Online-Portal transfermarkt.de zuletzt auf 17 Millionen Euro geschätzt. Eine stolze Summe für einen Spieler, den die Kölner für rund fünf Millionen Euro unter Vertrag nehmen werden. Die Kaufoption wird sicher gezogen, das hat Thomas Kessler bereits mehrfach erklärt, alle Parteien sind informiert. Wenn die Unterschrift noch nicht erfolgt ist, ist sie nur Formsache. Und das ist durchaus als großer Transfercoup zu betrachten.

Allerdings einer mit einem kleinen Makel. Denn der Vertrag ist wie berichtet mit einer Ausstiegsklausel versehen. Ist ein Club bereit, die kolportierte Ablöse von 20 Millionen Euro zu bezahlen, haben die Kölner keine Handhabe – gar keine. Und so dürften die Meldungen, die am Samstag vor allem in Polen die Runde gemacht haben, vielleicht dann doch für ein wenig Nervosität bei Thomas Kessler verursacht haben. Denn wie vermeldet, berichtete Journalist Mateusz Borek von einem konkreten Angebot aus England, das Kaminski vorläge.

Nach Informationen von come-on-fc.com ist der FC über diese Offerte noch nicht unterrichtet worden, muss er aber auch nicht zwingend. Das Vorgehen ist in diesem Fall in der Regel, das zunächst Interessent und Spielerseite sprechen. Bei einer Einigung würde dann das Gespräch mit den Kölnern gesucht werden. Tatsächlich kann es nun schneller gehen, als es dem ein oder anderen FC-Fan lieb ist. Kaminski hat bereits mehrfach angedeutet, dass er seine Zukunft in der Premier League sieht. Die Clubs aus jener sind wiederum eher bereit, die Ablösesumme dann auch zu überweisen. Und tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit nach der vergangenen Spielzeit recht groß, dass genau das passieren wird. Kessler sind in dem Fall dann die Hände gebunden und die 20 Millionen Euro Ablöse aus rein sportlicher Sicht ein schwacher Trost. Denn den Geißböcken droht ein massives Offensivproblem.

Schmerzhafter Aderlass

Wenn auch ein lukratives. Neben Kaminski mit zwölf Scorerpunkten steht schließlich mit Said El Mala der Topscorer und potenzielle Kölner Rekord-Transfer ganz oben auf der Liste der möglichen Abgänge. 50 Millionen Euro will Kessler für den Shootingstar haben und wird diese wohl annähernd bekommen. Zwar hat der FC die Hand auf einem möglichen Deal, da der 19-Jährige eben keine Ausstiegsklausel im Vertrag stehen hat, doch das macht eine weitere Saison mit dem Geißbock auf der Brust nicht wahrscheinlicher. El Mala wird sich einen Wechsel nach England vorstellen können, es winken ein hohes Gehalt sowie Spielzeit in der wohl besten Liga der Welt. Und da sich die Geißböcke personell noch einmal verstärken wollen, ein Großteil des vorhandenen Budgets aber in die Optionen der Leihspieler fließen soll, wird frisches Geld benötigt.

Man „müsste die Torquote verbindlich einkaufen“

Alleine der Verkauf der beiden Akteure würde dem FC also rund 70 Millionen Euro einbringen, von denen ein Großteil wieder in die neue Mannschaft fließen würde. Dass eine finale Entscheidung noch nicht gefallen ist, erklärte Vizepräsident Ulf Sobek am Donnerstagabend und lieferte direkt eine Erklärung mit, warum auch der Verbleib des Offensivspielers eine denkbare Option sein könnte. „Wenn man einen Transfer realisiert, hätte man mehr Geld zur Verfügung, müsste aber die Torquote verbindlich einkaufen“, sagte der 54-Jährige. Und genau da liegt ein großes Problem der Kölner. Denn eine Garantie für Scorerpunkte bringt kein Transfer mit sich. Und die Vergangenheit zeigt, dass der FC gerade in der Offensive gerne mal daneben gelegen hat.

Und selbst wenn nicht: Dass Kessler und Tim Steidten in diesem Sommer noch einmal solche Glücksgriffe landen, wie mit dem formerstarkten Kaminski und dem Ausnahme-Talent El Mala, ist mindestens sehr unwahrscheinlich. Eins-zu-Eins-Ersatze wird und kann es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht geben. So bleibt unterm Strich die Erkenntnis, dass sich der FC durch den Verkauf der zwei Offensivkräfte finanziell besser aufstellt, mehr Luft bei möglichen Transfers hat, sportlich wird der Aderlass aber immens und kaum auffangbar sein.


Abschied vom 1. FC Köln? Ist Jakub Kaminski in diesem Sommer wirklich ein Verkaufskandidat?

Jakub Kaminski ist für den FC in jeglicher Hinsicht ein Gewinn
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Abschied vom 1. FC Köln? Ist Jakub Kaminski in diesem Sommer wirklich ein Verkaufskandidat?

Zuletzt strahlte der Pole nicht mehr die Leichtigkeit und die Gefahr der vergangenen Wochen aus. Dennoch ist er einer der Gewinner der Saison. Und doch: Jakub Kaminsi könnte den 1. FC Köln im Sommer schon wieder verlassen.

Sieben Tore und fünf Vorlagen lautet die eindrucksvolle Bilanz des Offensivspieler. Kein Wunder, dass der FC Kaminski fest binden, die Kaufoption unbedingt zielen will. Doch wie sieht es mit dem Spieler aus?

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So richtig rund liefen die vergangenen Begegnungen auch für Jakub Kaminski nicht mehr. Der Pole war zwar auch weiterhin einer der Aktivposten der Geißböcke, doch die große Gefahr strahlte der Offensivspieler nicht mehr aus und wenn, vergab er die Chancen zu leicht. „Kuba ist einer unserer besten Spieler und das hat er die gesamte Saison bewiesen. Und daran hat sich für uns nichts geändert“, sagte René Wagner am Donnerstag. Tatsächlich ist Kuba in dieser Spielzeit unumstrittener Leistungsträger, vermutlich der Kölner Akteur, der in dieser Saison insgesamt die besten Leistungen brachte – und das eigentlich sehr konstant. Kaminski kommt auf sieben Tore und fünf Vorlagen. Eine bessere Bilanz erreichte der 23-Jährige in der Bundesliga bislang nicht. Kein Wunder, dass die Kölner die Kaufoption ziehen, wie Thomas Kessler in der vergangenen Woche sehr deutlich machte.

20 bis 25 Millionen für Jakub Kaminski?

Rund fünf bis sechs Millionen Euro wird der FC an den VfL Wolfsburg überweisen. Eine stolze Summe und doch ein Schnäppchen, angesichts der Marktwert-Explosion des Spielers. Denn Kaminskis Marktwert wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf zwölf Millionen Euro geschätzt. Der Kontrakt soll dann bis 2029 gelten. Doch wie bereits berichtet, ist alles andere als gesagt, dass der Offensivspieler den Vertrag auch erfüllen wird. Laut Sky-Experte Florian Plettenberg habe „der Spieler schon vor, zu wechseln“ – allerdings sagt der Reporter nicht wann.. Tatsächlich plant der Pole mittelfristig den Wechsel in die Premier League. Daraus macht Kaminski auch keinen Hehl, betonte das schon während der Saison. So im Interview mit come-on-fc.com. „Es ist nun mal die beste Liga der Welt – mit hohem Tempo und hoher Intensität. Die Fans leben Fußball in England. Das wäre schon ein Traum“, so Kaminski, Aber schon in diesem Sommer? Das ist erst einmal unwahrscheinlich, wäre aber durchaus möglich, selbst wenn der FC die Kaufoption zieht. Denn in dem neuen Vertrag ist eine Ausstiegsklausel vereinbart und die soll bei rund 20 Millionen Euro liegen.

„Stand jetzt ist er unser Spieler“

Viel Geld, aber Geld, das man in England auch zahlt. Und laut Plettenberg wäre es möglich, dass die Kölner den Spieler tatsächlich schon bald verkaufen wollen. 20 bis 25 Millionen Euro sollen für den Schienenspieler drin sein. Konkrete Angebote liegen laut Sky vor. Thomas Kessler wich der Frage vor einer Woche in einer Medienrunde noch aus. „Stand jetzt ist er unser Spieler“, sagte der Geschäftsführer, schränkte aber auch ein: „Nicht jeder Spieler, der im kommenden Jahr Vertrag beim 1. FC Köln hat, wird auch ganz sicher beim 1. FC Köln spielen.“ Das bedeutet aber nicht, dass Kaminski ganz sicher im Sommer weg ist. Ein Vertrag ist jedenfalls noch nicht unterschrieben. Auch, weil die Kölner den Offensivspieler halten wollen. Und Kaminski? Der hatte im Interview mit come-on-fc.com im vergangenen Jahr gesagt: „Meine Freundin und ich fühlen uns hier in der Stadt wohl und sind gut angekommen.“

Ein Transfer würde den Kölnern jedenfalls eine hübsche Summe in die Kassen spülen und wäre schon jetzt unabhängig von einem El-Mala-Transfer der zweitteuerste der Vereinsgeschichte. Nicht umsonst ist Jakub Kaminski wie von come-on-fc.com berichtet der eigentliche Königstransfer des vergangenen Sommers. Das weiß auch Kessler, wie er in der aktuellen Folge der Doku „Geliebter Fußballclub“ durchblicken lies: „Wir müssen realistisch sein: Unsere Mannschaft ist genau da aufgehängt, wo wir aktuell in der Tabelle stehen“, sagt Kessler. Kaminski sei „von seinem Potenzial ein Spieler, der besser ist als eine Mannschaft, die in der Region unterwegs ist“.