Der zweite Allrounder, eine Maschine und Wegbereiter für Kaminski in der Offensive

Jakub Kaminski und Tom Krauß vom 1. FC Köln
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Der zweite Allrounder, eine Maschine und Wegbereiter für Kaminski in der Offensive

Aufgrund der anhaltenden Verletzungsmisere musste Jakub Kaminski beim 1. FC Köln immer wieder auf anderen Positionen aushelfen. Das hat sich nun geändert. Denn ein weiterer Akteur macht seine Sache hinten rechts gut: Tom Krauß wird zum zweiten Allrounder beim 1. FC Köln.

Zwei Mal in Serie spielte Tom Krauß auf der Position des Rechtsverteidigers und löste die Aufgabe gut. So gut, dass er wohl auch gegen Gladbach dort auflaufen könnte. Lukas Kwasniok ist von den Fähigkeiten des gelernten Sechsers überzeugt. Denn das ermöglicht wiederum Jakub Kaminski die Besetzung der Idealposition.

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Auch, wenn sich die personelle Lage zuletzt ein wenig entspannte, die Situation rund um die Ausfälle ist bei den Geißböcken nach wie vor eine beachtliche. Für das Derby gegen Mönchengladbach werden Trainer Lukas Kwasniok wohl mehr als ein halbes Dutzend Spieler aus unterschiedlichen Gründen fehlen. Wie ein roter Faden zieht sich die Personalsituation durch die Saison. Obwohl er allen Grund hätte, hadert der Coach nur sehr selten mit dem Verletztenstand, sucht viel eher dann doch kreativ seine Lösungen. Nicht umsonst spielte Jakub Kaminski gefühlt bis auf den Innenverteidiger und den Keeper jede Position bei den Geißböcken. Für den Trainer tatsächlich ein Dilemma. Denn Kwasniok sprach dem Polen vor der Saison ein Positions-Versprechen aus, das er aufgrund des personellen Engpasses und dann eben der Polyvalenz des Spielers nicht halten konnte.

„Es müsste schon mit dem Teufel zugehen“

Kaminski bewies aber, dass er eigentlich in vorderster Front für den FC die größte Waffe ist. Das wusste auch Kwasniok, der dann noch eine andere Lösung gefunden hat: Tom Krauß. „Ich habe einfach mit dem Tom einen zweiten Allrounder, den du wie eine Maschine überall hinstellen kannst. Mit anderen Stärken und Schwächen als Kuba, aber er führt einfach dazu, dass der Kuba wieder weiter vorne spielen kann“, erklärte Kwasniok am Donnerstag. Gegen den BVB und den HSV spielte der 24-Jährige als rechter Teil der Viererkette und löste die Aufgabe gerade in der Defensive stark. So, als wäre auch diese Position keine ungewohnte für den Defensivspieler, der zu Beginn der Saison auch schon als Innen- und Linksverteidiger agierte. „Tom ist ist einfach ein Soldat. Ich bin sehr happy, dass er bei uns ist“, lobte Kwasniok.

Dabei hatte sich der gebürtige Leipziger eigentlich im Zentrum festgespielt, ging dort zudem mit Leidenschaft und Willen im Stile eines Leaders voran. „Ich hätte ihn logischerweise auch lieber jetzt eben im Mittelfeld zum Abgreifen, aber so wie er das einfach als Rechtsverteidiger dann auch spielt, ist es für uns Gold wert“, sagte der Coach. Und eben auch, weil Krauß damit den Weg für Kaminski in der Offensive wiederum frei macht. Das sei gegen den HSV auch schon mal unsauber gewesen, „aber je länger er dann wieder in dieser Offensive frei spielen wird, desto öfter kommt er in diese Abschlusssituation“, erklärte Kwasniok. „Dann wird er in der Entscheidungsfindung auch besser werden. Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, denn der Fußball ist so schnelllebig, aber es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn er dann noch mal rechter Verteidiger eines Tages spielen wird.“

Immerhin gibt es aber Licht am Ende des Personal-Tunnels. Mit Sebastian Sebulonsen ist der nominelle Rechtsverteidiger wieder zurück, sitzt gerade nur seine Gelbsperre ab. Auch Jan Thielmann wäre eine Option. Denn Lukas Kwasniok hätte sicher nichts dagegen, seine beiden Allrounder auf den eigentlichen Idealpositionen aufzustellen.


Jakub Kaminski in der Mixed: Der beste Spieler des Kaders spricht über die nächste „Kuba-Kaminski-Show“

Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Jakub Kaminski in der Mixed: Der beste Spieler des Kaders spricht über die nächste „Kuba-Kaminski-Show“

Gegen den BVB erzielte er seinen sechsten Saisontreffer, der Trainer hält ihn für den besten Spieler des Kaders. Zweifelsohne ist der 23-Jährige einer der Leistungsträger beim 1. FC Köln: Das sagt Jakub Kaminski zu seiner Situation und seinem Tor.

Gegen Dortmund war er mal wieder der beste Kölner Feldspieler und krönte seine starke Leistung. Vor allem bei einer Position in der Offensive fällt Jakub Kaminski regelmäßig positiv auf. Am Mittwoch äußerte sich der 23-Jährige am Rande des Trainings.

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So wirklich hatten wohl nur noch wenige an die große Aufholjagd geglaubt, als Jakub Kaminski den Kölner Strom in RheinEnergie-Stadion wieder anknipste. Nach dem 0:2 gegen den BVB hatte man den Eindruck, die Borussen hätten den Kölnern durchaus den Stecker gezogen. Mit seinem Anschlusstreffer wenige Minuten vor dem Schluss war der FC wieder on Fire und die Stimmung kochte. Nicht nur bei den Fans. Auch der Spieler war natürlich glücklich. „Ich habe mich sehr über den Treffer gefreut. Ich habe lange auf dieses Tor in der Bundesliga gewartet“, so Kaminski am Mittwoch am Rande des Trainings. Zuletzt hatte Kaminski gegen Frankfurt getroffen, im November vergangenen Jahres. „Ich hoffe auf weitere Tore“. Gegen den BVB fiel eben nur ein Tor.

„Jetzt kommen die wichtigen Spiele“

Somit waren die Kölner einmal mehr an einer Überraschung nah dran, nah dran auf der Augenhöhe von Dortmund, Punkte gab es dennoch nicht. „Gegen Leipzig, gegen Stuttgart, jetzt gegen Dortmund in Unterzahl war es knapp, wir haben aber Null Punkte“, so Kaminski. „Wir sind alle ein wenig frustriert, aber wir müssen weiter arbeiten und nun kämpfen. Jetzt kommen die wichtigen Spiele und am Ende Punkte sammeln.“ Am Samstagabend steht das Spiel gegen den Hamburger SV an – ein wichtiges, ein richtungweisendes. „Wir haben noch neun Spiele bis zum Ende. Sie sind in einer besseren Situation. Wir müssen uns auf uns konzentrieren“, sagte Kaminski. „Es sind viele Spieler verletzt. Ich hoffe, dass ein paar Jungs zurückkehren. Wir brauchen jeden Spieler.“

An dem Polen liegt es bekanntlich auch nicht. Der 23-Jährige ist in dieser Spielzeit der absolute Leistungsträger der Kölner, tatsächlich der Königstransfer – und das als Leihspieler, der bei seinem letzten Verein gar nicht mehr zur Geltung kam. Beim FC bekommt er aber „das Vertrauen vom Trainer“ und fühlt sich in Köln sehr wohl. Und das, obwohl der Coach ihn immer wieder auf unterschiedlichen Positionen einsetzte. Zuletzt entschuldigte sich Lukas Kwasniok im Grunde, dass er Kaminski nicht auf der offenbar vereinbarten Position in der Offensive einsetzte. Der 23-Jährige nahm die Entschuldigung natürlich an, wünscht sich aber dennoch mehr Einsätze in vorderer Front. „Ich fühle mich hinter den Spitzen und auf der linken Seite am wohlsten. Da kann ich für die Mannschaft die beste Leistung bringen, die beste Kuba-Kaminski-Show“, so der polnische Nationalspieler.

Wie es für den Spieler weitergehen soll, steht noch nicht fest. Die Kölner würden die Kaufoption gerne ziehen, Kaminski würde gerne bleiben. Allerdings ist es kaum vorstellbar, dass der 23-Jährige mit in die 2. Bundesliga gehen würde. Mit jeder Kuba-Kaminski-Show wird ohnehin das Interesse anderer Clubs steigen.


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Jakub Kaminski krönt seine gute Leistung mit dem nächsten Treffer und bricht seinen Liga-Rekord

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Jakub Kaminski krönt seine gute Leistung mit dem nächsten Treffer und bricht seinen Liga-Rekord

Der Anschlusstreffer gegen Borussia Dortmund war für Jakub Kaminski bereits die achte Torbeteiligung in der Liga in dieser Saison. So viel hat der Pole in Deutschland noch nie erreicht und damit erneut seine Bedeutung für den 1. FC Köln untermauert: Jakub Kaminski überragt einmal mehr.

Der Treffer kam möglicherweise ein wenig zu spät. Doch Jakub Kaminski brachte den FC mit seinem Anschlusstor wieder in die Begegnung gegen Borussia Dortmund zurück – und das in Unterzahl. Kaminski krönte damit seine erneut außerordentliche Leistung und untermauerte, wie wichtig er für den FC ist. Für den Polen war es die achte Torbeteiligung in dieser Saison. In der Liga erreichte der 23-Jährige nie mehr.

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Eigentlich hatte vor der Begegnung gegen Borussia Dortmund viel darauf hingedeutet, dass der FC mit seiner stärksten Offensivreihe auftreten könnte. Das Trio um Said El Mala, Jakub Kaminski und Ragnar Ache erzielte immerhin mehr als die Hälfte aller Kölner Tore in dieser Spielzeit. Doch der Kölner Coach musste einmal mehr kurzfristig umstellen, eine neue Aufstellung finden. Denn im Abschlusstraining hatte Alessio Castro-Montes etwas verspürt, eine Reaktion gezeigt, wie es von Vereinsseiten unmittelbar vor Spielbeginn hieß. Der Belgier stand damit nicht wie erwartet in der Anfangsformation. Eine Garantie, die Lukas Kwasniok dem Schienenspieler angesichts der dünnen Personaldecke eigentlich ausgesprochen hatte. Nun also die Rolle rückwärts.

Kaminski zum sechsten Mal erfolgreich

Und die führte wohl mit dazu, dass Jakub Kaminski wieder einmal auf einer anderen Position als eigentlich vorgesehen agierte. Kwasniok entschied sich gegen die Dortmunder zu einer 4-2-3-1-Formation, ließ den Polen hinter den Spitzen auflaufen. Die rechte Seite der Viererkette übernahm Tom Krauß, in der vordersten Kette spielte Youssoupha Niang auf dem rechten Flügel. Kaminski aber sollte die zentrale Position übernehmen. Nur war der 23-Jährige gefühlt wieder überall zu finden. Der Pole spulte 12,4 Kilometer ab, einzige Eric Martel auf Kölner Seite mehr (12,6). Mit 22 absolvierte Kaminski auch die meisten Sprints, scheute wieder einmal keinen Zweikampf und gewann auch etwa die Hälfte. Vor allem aber ist der polnische Nationalspieler wieder zu seiner Torgefahr zurückgefunden. Beim 2:2 gegen Hoffenheim hatte Kaminski schon den Treffer von Said El Mala vorbereitet.

Nun traf Kaminski auch zum ersten Mal seit Monaten wieder selbst. Bei der 3:4-Niederlage gegen Frankfurt war der 23-Jährige zuletzt erfolgreich. Nun schraubte der Offensivspieler sein Torkonto auf sechs in die Höhe. Der Pole belegt damit intern hinter Said El Mala (8) den zweiten Platz vor Ragnar Ache (5). Gegen die Westfalen war Kaminski einmal mehr der gefährlichste Kölner Spieler und untermauerte einmal mehr, warum er in offensiver Rolle so wichtig ist. Und Kaminski überbot mit nun acht Torbeteiligungen seinen Bundesliga-Bestwert aus der Spielzeit 22/23. Damals traf er in 31 Ligaspiele vier Mal, bereitete drei Tore vor. Einen weiteren Treffer gab es zudem im DFB-Pokal. Ob Castro-Montes in der kommenden Woche zurückkehrt und damit Kaminski die Chance ermöglicht, auch weiterhin in der offensive zum Einsatz zu kommen, wird sich wohl zu Anfang der Woche herausstellen.


„Muss Abbitte leisten“: Deshalb bittet Lukas Kwasniok Jakub Kaminski um Verzeihung

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli
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„Muss Abbitte leisten“: Deshalb bittet Lukas Kwasniok Jakub Kaminski um Verzeihung

Lukas Kwasniok leistet Abbitte. Zum „erstes Mal in seiner Laufbahn” könne der FC-Coach ein Versprechen nicht halten. Was steckt dahinter vor dem Duell zwischen Dortmund und dem 1. FC Köln? Trainer Lukas Kwasniok bittet Spieler um Verzeihung.

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund gestand FC-Coach Lukas Kwasniok, er müsse Abbitte bei Jakub Kaminski leisten. Was steckt dahinter?

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Selten hört man von Bundesliga-Trainern derart deutliche Eingeständnisse wie jenes von FC-Trainer Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem wichtigen Spiel seiner Geißböcke gegen Borussia Dortmund: „Ganz ehrlich, ich muss Abbitte leisten. Ich muss Abbitte leisten, denn das ist der Spieler, bei dem ich sagen muss, dass es das erste Mal in meiner Laufbahn als Trainer ist, dass ich mich nicht an dem messen lassen kann, was ich ihm versprochen habe.“ Ein Statement, das einem sportlichen Verantwortlichen sicher nicht leicht über die Lippen kommt. Der Spieler, den Kwasniok hier so inständig um Verzeihung bittet, hört auf den Namen Jakub Kaminski. Doch was hat den Kölner Coach zu dieser Aussage bewegt – und was hat er dem Polen versprochen, was er bisher nicht einlösen konnte?

Schadet die Rolle des „Wandervogels” Jakub Kaminski?

Denn auch wenn die Ergebnisse mit nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen gerade nicht stimmen und man sich zehn Spieltage vor Saisonende mitten im Abstiegskampf wiederfindet, ist Kaminski sicherlich kein Name, der mit der Kölner Krise in Verbindung gebracht wird. Der polnische Nationalspieler ist für die Domstädter eine der wenigen verbliebenen Konstanten. Er hat ausnahmslos jedes der 24 bisherigen Spiele im FC-Trikot von Anfang an bestritten und wurde nur zweimal in der Schlussphase ausgewechselt (gegen Union Berlin und Wolfsburg). Kaminski kann sich demnach nicht über zu wenig Einsatzzeit beklagen. Problematisch ist für ihn lediglich, wo sein Trainer ihn aufstellt.

Kwasniok räumte ein, dass er seinem Schützling versprochen habe, er werde „nicht als Wandervogel auf dem Feld unterwegs sein”. Je nachdem, wie man es auslegt, hat Kaminski in der laufenden Spielzeit bereits neun verschiedene Rollen im System des Coaches ausgefüllt, den Großteil davon (neun) auf seiner bevorzugten Position links außen. Kwasniok argumentierte, der 23-Jährige sei „nun mal derjenige mit diesem Spielverständnis und dieser Grundqualität in allen Elementen des Spiels, sodass er sowohl links außen als auch rechts hinten spielen kann”. Kaminski, der gerne als polyvalent charakterisiert wird, hat die Rolle des Lückenfüllers bereits in seiner Zeit beim VfL Wolfsburg gespielt. Dass diese Unbeständigkeit der Entwicklung in Wolfsburg einen Dämpfer verpasst hat, ist auch seinem jetzigen Trainer bewusst. Dennoch macht dieser sich die Anpassungsfähigkeit seines Spielers zunutze.

Kwasniok: „Haben ihn dort eingesetzt, wo er für uns am wertvollsten sein kann“

Im Rückspiel gegen den FC Augsburg am vergangenen Spieltag musste Kaminski erneut auf seine Paraderolle links vorne verzichten und auf der rechten Schiene aushelfen. Die Auswirkungen dieser Entscheidung waren in der harmlosen Kölner Offensive zu beobachten, die im Wesentlichen nicht über einen Lattentreffer durch Eric Martel hinauskam. Der Kölner Coach schwächte hier allerdings nicht sich selbst, sondern konnte die verletzungsgebeutelte rechte Seite nur durch den Polen ausbessern. Der Trainer tat dies nicht ohne ein schlechtes Gewissen gegenüber seinem Spieler und betonte, inwiefern sich Kaminskis derzeitige Ausgangslage von der in unglücklichen Wolfsburger Zeiten unterscheidet.

„Wir haben ihn immer dort eingesetzt, wo er für uns am wertvollsten sein kann, auch wenn er dort nicht zwangsläufig seine beste Leistung abrufen kann. In Wolfsburg war es, glaube ich, ein bisschen anders. Es war eher so, wie es bei uns in Augsburg war: Wenn da einer fehlt, dann spielt er eher dort.“ Kwasniok erkennt jedoch an, dass Kaminski aufgrund der vielen Positionswechsel sein volles Entwicklungspotenzial nicht ausschöpfen kann: „Bei uns ist es so, dass wir überlegen, wie er der Mannschaft am meisten helfen kann. Das führt dazu, dass er nicht immer im Flow ist. Aber an seiner Einstellung und Qualität hat sich nichts geändert. Der Flow ist gerade nicht da, aber er stellt sich mit einem Torerfolg ein. Und das ist ja am Samstag schon wieder möglich.“

Castro-Montes kehrt zurück- Wo startet Kaminski?

Mit der Rückkehr des genesenen Alessio Castro-Montes entspannt sich zumindest die Personallage auf der rechten Außenposition. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Kaminski wieder auf seiner gewohnten offensiven Seite beginnen kann. Gleichzeitig sinkt die Wahrscheinlichkeit, eine Hängepartie zu sehen, wie es gegen die Augsburger noch der Fall gewesen ist. Es bleibt abzuwarten, ob die Qualitäten des „Wandervogels” den Geißböcken im Abstiegskampf helfen können, mögliche Punkte gegen den aktuell Zweitplatzierten der Liga einzufahren. Denn mit den Schwarz-Gelben ist immerhin die zweitbeste Defensive der Bundesliga zu Gast im RheinEnergieStadion (Samstag, 18:30 Uhr, Liveticker auf come-on-fc.com).


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Said El Mala, Ragnar Ache und Jakub Kaminski: Das Offensiv-Trio des 1. FC Köln sammelt Argumente für mehr

Said El Mala, Ragnar Ache und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Said El Mala, Ragnar Ache und Jakub Kaminski: Das Offensiv-Trio des 1. FC Köln sammelt Argumente für mehr

Mit Said El Mala, Jakub Kaminski und natürlich Ragnar Ache trugen sich am Samstag gegen die TSG Hoffenheim die bislang torgefährlichsten FC-Profis in die Scorerliste ein. Und machten damit durchaus Lust auf mehr. So gefährlich ist das Offensiv-Trio des 1. FC Köln.

Durch die Ausfälle von Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen wird Lukas Kwasniok am Freitagabend gegen den FC Augsburg wieder puzzeln müssen. Der Trainer neigt bekanntlich zu vielen Rotationen. In der Offensive sammelten gegen die TSG Hoffenheim drei Akteure viele Argumente für eine weitere Berufung von Beginn an.

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Jan Thielmann wirkte alles andere als glücklich, als das Kölner Eigengewächs nach der Begegnung gegen die TSG Hoffenheim unverrichteter Dinge durch die Katakomben des Stadions schritt. Dabei dürfte der kurzfristige Ausfall des 23-Jährigen schon einen gehörigen Einfluss auf die Partie gehabt haben. Denn eigentlich war der U21-Vize-Europameister für die rechte Außenbahn vorgesehen, Jakub Kaminski hätte wohl im Zentrum als eine Art offensiver Sechser spielen sollen. So aber rotierte Kaminski eine Reihe nach vorne und zeigte gegen die Sinsheimer, dass er in der Offensive gut aufgehoben ist. Kaminski bereitete vier Torschüsse vor, suchte einmal selbst den Abschluss, war gerade in der Vorwärtsbewegung wieder ein Aktivposten. Vor allem aber belohnte sich der Pole mit einem Assist, dem ersten Scorer seit November.

El Mala kommt bereits auf 12 Scorer

Vor ziemlich genau drei Monaten hatte der 23-Jährige gegen Frankfurt getroffen. Dabei standen am Samstag vor allem zwei andere Spieler wohl noch deutlicher im Fokus. Zum einen Ragnar Ache. Der Stürmer sorgte bereits nach einer Viertelstunde für das absolute Highlight des Spieltags, vielleicht sogar des Monats oder noch mehr. Ache erzielte per Fallrückzieher die Kölner Führung. Der Angreifer kam ebenfalls auf fünf Torschuss-Beteiligungen, schloss vier Mal selbst ab, bereitete einen weiteren Versuch vor. Mit seinem Traumtor schraubte Ache sein Scorerkonto auf neun Punkte in die Höhe und hat nun fünf Tore und vier Vorlagen in der Liga eingesammelt. Der 27-Jährige ist damit vor Kaminski (fünf Tore, zwei Vorlagen) der zweitbeste Scorer der Geißböcke. Nicht nur das: Ache hat alleine in den vergangenen sechs Spielen vier Tore erzielt. In der Hinrunde war es „nur“ einer.

Der Kölner Punktegarant ist aber weiterhin vor allem Said El Mala. Zwar dürfte der 19-Jährige den Kölner Coach mit einigen Entscheidungsfindungen oder verpassten Abspielen durchaus geärgert haben, doch El Mala bereitete die Kölner Führung mit einer nahezu perfekten Flanke vor und erzielte den Ausgleich selbst. Der Offensivspieler kommt damit bereits auf acht Treffer, vier Vorlagen. Mit zwölf Scorerpunkten liegt El Mala auf Rang elf der Topscorer der Liga. Neben Yan Diomande (14 Scorer) ist er der einzige U20-Akteur in der Top-20 und hinter Deniz Undav (16), gemeinsam mit Nadiem Amiri der zweitbeste, der für die deutsche A-Nationalmannschaft auflaufen dürfte. El Mala macht sich also wieder interessant für Julian Nagelsmann.

Gute Argumente für mehr

Insgesamt kommen die drei Offensivspieler also auf 28 Torbeteiligungen, erzielten 18 der 33 bisherigen Tore und gehören damit prozentual zu den torgefährlichsten Angriffs-Trios der Liga. So wird durchaus die Frage erlaubt sein, ob die Kölner nicht ihre gefährlichste Offensivreihe gefunden haben. Zumal die Geißböcke zumindest in der ersten halben Stunde gegen die TSG eine der besten Saisonleistungen abgerufen hatten. Tatsächlich liefen die drei erst einmal zuvor – zumindest nominell – in einer Dreier-Offensivformation in dieser Spielzeit von Beginn an auf. Und das gegen RB Leipzig. Der Ertrag war überschaubar. Das Kölner Tor erzielte beim 1:2 Jan Thielmann nach Vorarbeit von Isak Johannesson. Gegen die TSG sammelte das Trio zumindest gute Argumente für weitere Nominierungen.


Seit elf Spielen ohne Torbeteiligung: Jakub Kaminski braucht wieder etwas Zählbares

Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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Seit elf Spielen ohne Torbeteiligung: Jakub Kaminski braucht wieder etwas Zählbares

Für Lukas Kwasniok ist Jakub Kaminski einer der Schlüsselspieler. Diesen Status hat sich der Angreifer auch verdient. Aber schon seit längerer Zeit war der Pole nicht mehr beteiligt an einem Treffer des 1. FC Köln: Jakub Kaminski fehlt die Effektivität vom Saisonstart.

Nach seinem starken Start ist der offensive Output in Form von Torbeteiligungen von Jakub Kaminski zuletzt enorm abgeflacht. Auch wenn der Pole weiter ordentliche Leistungen bringt für die Geißböcke, es fehlt etwas Zählbares.

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Es war ein verheißungsvoller Start, den Jakub Kaminski im ersten Saisondrittel beim 1. FC Köln hinlegte. Fünf Tore und eine Vorlage gelangen dem mit Kaufoption vom VfL Wolfsburg geliehenen Profi an den ersten elf Spieltagen. Daher adelte ihn Lukas Kwasniok schon Anfang November als den „besten Spieler“ im Kader des 1. FC Köln. Und deshalb stand der 23-Jährige bisher in jeder Partie von Anfang an auf dem Platz und spielte die meisten Spiele sogar durch. Allerdings gibt es einen Haken an der Sache. Denn in den nächsten elf Partien, also dem gerade abgeschlossenen zweiten Saisondrittel, blieb der Pole komplett ohne Torbeteiligung. Seit dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt trug Kaminski nicht mehr direkt zu einem FC-Treffer bei.

Viele Torschüsse, wenig Ertrag

Chancen, um etwa selber einen Treffer zu erzielen, hatte der Linksaußen jedoch. So liegt Kaminski mit 43 Abschlüssen auf Platz elf der Spieler mit den meisten Torschüssen in der Liga. Nur ist die Abschlussqualität und Effektivität nicht mehr so gut wie zu Saisonbeginn. Eine Szene, die das verdeutlicht, gab es am vergangenen Samstag in der 10. Minute. Der Angreifer wurde von Ragnar Ache in den Strafraum geschickt, vergab aus guter Position aber die Chance zur Führung, weil er den Ball nicht richtig traf. Allerdings muss man dazu sagen, dass schon die fünf Tore zu Saisonbeginn eigentlich nicht zu erwarten waren. Denn der 23-Jährige übertrifft selbst jetzt noch seinen Expected-Goals-Wert von 3,74.


Ein weiterer Grund für seine Flaute dürfte sein, dass der Linksaußen wegen seiner Flexibilität nicht immer auf seiner Lieblingsposition ran durfte. So musste der Angreifer öfter auf die Schiene oder ins zentrale Mittelfeld ausweichen. Von dort strahlte der Pole weniger Torgefahr aus. Auch ohne Torbeteiligung hatte der Sommerneuzugang weiter einen Wert für die Mannschaft, zeigte trotzdem ordentliche Leistungen. Er arbeitetet viel mit und gegen den Ball. Das unterstreichen seine läuferischen Daten. Sowohl bei den gelaufenen Kilometern, der Anzahl an Sprints sowie der Menge an intensiven Läufen ist Kaminski mindestens unter den Top fünf der Liga.

Kaminski braucht wieder etwas Zählbares

Das unterstreicht nochmal, warum der 23-Jährige selbst ohne Torbeteiligungen so hoch in Kwasnioks Gunst steht. Er passt perfekt zum Spiel des Trainers, der genau diese Intensität von seinen Profis erwartet. Daher ist der Linksaußen auch weiterhin gesetzt. Trotzdem muss der Angreifer wieder mehr Zählbares liefern. Denn für einen Offensivspieler sind Torbeteiligungen nunmal die wichtigste Währung. Und für den FC wäre es ebenfalls sehr wichtig, dass der Angreifer seine Flaute beendet und wieder die Effektivität der ersten Partien der aktuellen Spielzeit findet. Denn beim starken Saisonstart der Geißböcke waren die Torbeteiligungen des flexiblen Offensivspielers ein wichtiger Faktor. So werden wohl alle bei den Kölnern hoffen, dass Kaminski im jetzt beginnenden letzten Drittel der Spielzeit wieder mehr an das erste Drittel und nicht an das zweite anschließt.


Ein Vorbild für El Mala? Darum ist Jakub Kaminski unverzichtbar für den 1. FC Köln

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Ein Vorbild für El Mala? Darum ist Jakub Kaminski unverzichtbar für den 1. FC Köln

Während alle über Said El Mala reden, betonte FC-Coach Lukas Kwasniok nach dem Spiel gegen Augsburg den Wert eines anderen Geißbocks: Das macht Jakub Kaminski unverzichtbar beim 1. FC Köln

Unruheherd für Gegner und Dauerbrenner auf dem Flügel: Das macht Jakub Kaminski unverzichtbar beim 1. FC Köln

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Nur wenige Zentimeter trennten Jakub Kaminski am Samstag davon, um den FC gegen Augsburg in Führung zu bringen. Nach einer schönen Kombination über Luca Waldschmidt legte sich der Pole den Ball zurecht, sein Schuss aus 16 Metern klatschte jedoch nur an den Außenpfosten. Den überfälligen Treffer der Kölner erzielte dann der eingewechselte Said El Mala dann bekanntlich sehenswert zum Punktgewinn gegen die Fuggerstädter. Die Eins-gegen-Eins-Situationen, das Hochgeschwindigkeitsdribbling El Malas und auch die sich häufenden spielentscheidenden Tore sind es, die den El-Mala-Hypetrain auf Tempo halten.

Die überbordende Euphorie um den 19-Jährigen lenkt dabei den Blick von den Spielern, die gleichermaßen, wenn nicht vielleicht sogar einen größeren Anteil an dem bislang erfolgreichen Saisonstart der Kölner haben. FC-Coach Lukas Kwasniok äußerte dazu im Anschluss an das Unentschieden gegen den FCA: “Er ist ein Highlight-Spieler, bis zu einem guten Bundesliga-Spieler, da liegen noch Welten dazwischen. Es bringt nichts, nur Highlights zu setzen und insgesamt der Mannschaft nicht zu helfen. Kaminski ist sicherlich nicht so ein absoluter Highlight-Spieler, ist aber sicherlich nochmal zwei, drei Klassen weiter und wertvoller für die Mannschaft. Deswegen ist es unsere Aufgabe, ihn dahin zu bringen, wo Kaminski jetzt anfang Zwanzig ist. Ich hab das Gefühl, dass er die Phase hier genießt und wir genießen sie auch.”

Das macht Kaminski zum Unterschiedspieler

Doch worin könnte der von Kwasniok benannte Klassenunterschied konkret bestehen? Ein Alleinstellungsmerkmal Kaminskis ist, dass er nicht nur bei den Geißböcken, sondern ligaweit auf Platz zwei der Spieler mit den meisten abgespulten Kilometern ist (82). Beim FC kommt einzig Eric Martel auf bisher 80. Beide Spieler stellen sich mit ihren Läufen in den Dienst der Mannschaft und verkörpern die von Kwasniok geforderte Aufopferungsbereitschaft. Bei Kaminski ist zudem eine weitere Statistik entscheidend: Mit 533 intensiven Läufen liegt er im mannschaftsinternen Vergleich weit vor Sebastian Sebulonsen, der in dieser Kategorie den zweiten Platz belegt (403). Aus diesen Zahlen lässt sich ableiten: Kaminski ist in der Offensive ein Unruheherd für den Gegner. Es sind unter anderem seine Läufe, die der FC-Offensive die Wucht verleihen, die sie zu einer der fünf erfolgreichsten Tormaschinerien der Liga nach sieben Spieltagen macht.

Der Kaminski-Plan geht bislang voll auf

Neben einem Pool von Neuverpflichtungen, die unter Kwasniok regelmäßig und meist von Anfang an zum Zug kommen, ist auch Jakub Kaminski eine unangefochtene Stammkraft in Kwasnioks stark variierenden Systemen. Im Interview mit dem polnischen Sportsender „sport.tvp.pl„ im September erklärte der 23-Jährige, welchen Anteil das persönliche Verhältnis mit den sportlichen Verantwortlichen des 1. FC Köln bei seiner Entscheidung für seinen Wechsel ans Geißbockheim hatten- und auch ein Erklärungsansatz für die überzeugenden Auftritte aktuell sein können: „Augsburg war auch an mir interessiert, aber nach Gesprächen mit Trainer Lukas Kwasniok und Sportdirektor Thomas Kessler war ich fest entschlossen, nach Köln zu gehen. Das habe ich in den Knochen gespürt.“

Anhand der Personalie Kaminski zeigt sich, welche Erfolge möglich sind, wenn Trainer und Sportdirektor in der Kaderplanung einen engen Draht haben und über die nötigen Mittel verfügen, Spieler zu verpflichten, die den Anforderungen an Spielidee und taktische Kniffe des Trainers erfüllen können: „Ich bin ein schneller, dynamischer Spieler, der mit und ohne Ball mit hoher Intensität arbeitet. Im Moment bekomme ich das Vertrauen vom Coach und versuche, mich zu revanchieren. Ich habe in den ersten beiden Spielen 90 Minuten gespielt, was in der Offensive nicht oft vorkommt. Ich bin froh, dass der Trainer mir vertraut, so habe ich es geschafft, vorerst etwas Stabilität zu finden”, schlussfolgerte Kaminski.

Für den Austausch zwischen Spieler und Trainer ist es sicher hilfreich, dass Kwasniok sich mit Kaminski auch in dessen Muttersprache austauschen kann. Kwasniok, der in Gliwice (Polen) geboren wurde, kann somit eine persönlichere Bindung zu Kaminski aufbauen und ein Vertrauensverhältnis stärken. Dies kann zumindest teilweise die sportlichen Leistungen erklären, die der Flügelspieler aktuell zeigt.


Ausgerechnet Jakub Kaminski – natürlich Jakub Kaminski

Jakub Kaminski vom 1. FC Köln freut sich über sein Tor. (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
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Ausgerechnet Jakub Kaminski – natürlich Jakub Kaminski

Mit seinem späten Treffer zum 3:3 sorgte der Offensivspieler für Erfolgsgefühle bei den Fans des 1. FC Köln: Ausgerechnet Jakub Kaminski trifft in Wolfsburg. Beim VfL wurde der Pole nicht mehr glücklich, beim FC strahlt der 23-Jährige wieder.

Es sind die Geschichten, die wohl nur der Fußball schreibt. Spät gab es den Ausgleich für den 1. FC Köln: Und ausgerechnet Jakub Kaminski trifft in Wolfsburg zum 3:3.

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Gefühlt war es ein Sieg. Als Jakub Kaminski den Ball zum späten Ausgleich ins Tor schob explodierte der Gästeblock in der Volkswagenarena. Genauso wie kurz zuvor der Rest des Stadions in Ekstase verfallen war, als Maximilian Arnold per Freistoß für die ebenfalls späte Führung der Wölfe gesorgt hatte. Kaminski glich aus. Und während die FC-Fans den gefühlten Siegtreffer gebührend feierten, blieb der Torschütze einigermaßen ruhig. „Ich habe großen Respekt vor Wolfsburg, weil ich noch Spieler des VfL bin. Deswegen wollte ich nicht jubeln. Es ist aber gut für mich, hier in Köln zu sein“, sagte der Torschütze später. Tatsächlich war es wieder einmal diese Geschichte, die der Fußball schreibt. Ausgerechnet ein Spieler, der nicht mehr so recht glücklich war, traf dem VfL ins Mark.

„Wir sind froh…“

Beim FC ist man unterdessen sehr glücklich über den Wechsel. „Wir sind froh, dass wir Jakub im Sommer davon überzeugen konnten, zu uns nach Köln zu kommen. Er hat jetzt unter der Woche auch viel Selbstvertrauen in der Nationalmannschaft tanken können, hat da mit einem guten Auftritt auf sich aufmerksam gemacht“, sagte Thomas Kessler nach dem 3:3. „Ich freue mich immer, wenn er vom Platz kommt und über beide Backen strahlt.“ Und wenn es nach Kaminski geht, soll es so auch weitergehen. Der junge Pole fühlt sich ganz offensichtlich beim FC sehr wohl, dreht sportlich unheimlich auf und betonte zuletzt, dass er es sich gut vorstellen könne, weiter für den FC zu spielen.

Die Vertragskonstellation lässt das auch zu. Kaminski ist vom VfL bekanntlich geliehen, der FC hat eine Kaufoption vereinbart. Ob er die ziehen wird, ist aber zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison noch kein Thema. „Wir haben jetzt erst den dritten Spieltag hinter uns. Wir haben ihn ja bewusst mit einer Kaufoption geliehen, weil Jakub natürlich ein interessanter Spieler ist“, sagt Kessler. „Der VfL Wolfsburg hat in der Vergangenheit viel Geld für ihn investiert. Wir sind in Vorleistung gegangen und wir haben ihn zum Glück in der Situation, sag mal, aufsammeln können, wo er beim VfL nicht mehr zufrieden war. Es war sehr wichtig, dass wir dann eine Kaufoption verankern konnten. Jetzt gucken wir mal, wie die Saison so verläuft, aber wir sind sehr sehr happy, dass wir diese vertragliche Konstellation haben.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Wolfsburg?


Und das vor allem, weil der Pole aktuell performt. Zwei Tore in drei Spielen, dazu bereits acht Torabschlüsse, acht Torschussvorlagen – der 23-Jährige sorgt beim FC für viel Gefahr. Für Wolfsburg erzielte der Offensivspieler in 78 Begegnungen fünf Treffer – nun also im ersten Spiel gegen seinen eigentlichen Verein den ersten. Auch deswegen ist Kesslers aktuelle Meinung zum Polen auch eindeutig: „Gerade sind wir sehr froh, dass er unser Spieler ist.“


Beeindruckende Statistiken: Jakub Kaminski ist bislang Mr. Torgefahr der Bundesliga

Jakub Kaminski nach seinem Treffer gegen den SC Freiburg
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Beeindruckende Statistiken: Jakub Kaminski ist bislang Mr. Torgefahr der Bundesliga

Im Sommer kam Jakub Kaminski per Leihe aus Wolfsburg und ist direkt voll eingeschlagen beim FC. Das zeigt sich auch an einigen Statistiken, bei denen der Angreifer vorne mit dabei ist für den 1. FC Köln: Kaminski ist einer der gefährlichsten Spieler der Liga.

Am Samstag geht es für Jakub Kaminski in Wolfsburg gegen seinen Stammverein. Dort wird er seinen starken Start bestätigen wollen. Denn bei seiner Leihe ist der Linksaußen bereits voll angekommen beim 1. FC Köln: Kaminski ist einer der gefährlichsten Spieler der Liga.

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Beim Spiel gegen den SC Freiburg endete für Jakub Kaminski eine lange Leidenszeit: Das erste Mal seit dem 34. Spieltag der Saison 2022/23 traf der FC-Neuzugang in einem Pflichtspiel. In den vergangenen beiden Spielzeiten blieb der Linksaußen komplett ohne Torerfolg. Dementsprechend glücklich war der Pole nach seinem Treffer: „Ich warte schon lange auf mein Tor. Ich freue mich sehr. Ich hoffe, das ist nicht das letzte Tor in dieser Saison. Ich hoffe, da kommt jetzt viel mehr. Ich habe eine gute Vorbereitung hier in Köln gespielt.“ Wenn der 23-Jährige seine Form nicht nur aus der Vorbereitung, sondern auch aus den ersten Pflichtspielen hält, dürfte er bestimmt auf noch mehr Treffer kommen. Dabei unterstreicht die Statistik seinen starken Start.

Gute statistische Werte

Nach den ersten beiden Spieltagen kommt Kaminski auf die viertmeisten Torschüsse aller Spieler in der Bundesliga. Bereits achtmal kam der Neuzugang zum Abschluss. Der polnische Nationalspieler kommt also in seiner Rolle als Linksaußen, der immer mal wieder mit Marius Bülter rotiert und dabei in die Spitze geht, häufig zu Abschlusssituationen. Das kommt auch durch die große Intensität im Spiel des 23-Jährigen. So zog der flexible Offensivspieler die sechstmeisten Sprints an, insgesamt schon 53. Zusätzlich liegt der Angreifer bei den intensiven Läufen auf einem guten elften Platz mit 161. Die Laufdistanz Kaminskis ist ebenfalls nicht schlecht: 23,3 Kilometer bedeuten einen geteilten 18. Platz im Ligavergleich. Dieser Einsatz ist für das Spiel von Lukas Kwasniok notwendig und wird vom Angreifer sehr gut umgesetzt.

Dabei ist der Linksaußen einer der Profis, der in der Bundesliga bisher mit am meisten Chancen kreiert hat. Denn neben seinen Torschüssen hat der 23-Jährige auch schon sieben Vorlagen für Abschlüsse geliefert – der beste Wert im Vergleich mit allen anderen Profis. Mit seiner Kreativität belebt Kaminski die Kölner Offensive und sorgt ständig für Gefahr. In Wolfsburg hatte der flexibel einsetzbare Spieler das in den vergangenen Jahren nicht so zeigen können. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass der Angreifer bei den Wölfen auf vielen verschiedenen Positionen auflief und häufig zum Beispiel als Linksverteidiger spielen musste und nicht in seiner Paraderolle auf Linksaußen.

Leistungen in den kommenden Spielen bestätigen

In Köln plant Kwasniok nun fest mit ihm auf seiner Lieblingsposition. Dass das eine gute Entscheidung ist, zeigt sich an seinen Werten. Jetzt wird es für den Neuzugang darum gehen, diese Leistungen zu bestätigen. Denn die Statistiken belegen zwar seinen guten Start. Ob der 23-Jährige aber dauerhaft eine Verstärkung ist, zeigt sich erst, wenn noch einige Partien mehr als Datengrundlage absolviert sind. Der Start ist aber auf jeden Fall vielversprechend und Kaminski im Moment einer der gefährlichsten Spieler der Bundesliga. Ein guter Zeitpunkt vor dem Spiel gegen den eigentlichen Heimatclub.


Jakub Kaminski heizt Konkurrenzkampf beim 1. FC Köln an – „Ich will die erste Wahl sein“

Jakub Kaminski beim Training in Bad Waltersdorf
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Jakub Kaminski heizt Konkurrenzkampf beim 1. FC Köln an – „Ich will die erste Wahl sein“

Beim VfL Wolfsburg geriet Jakub Kaminskis Karriere zuletzt ins Stocken. Daher folgte vor etwas über zwei Wochen der Wechsel zum FC. Dort möchte er nun durchstarten: Das sagt Jakub Kaminski über seine Ziele beim 1. FC Köln.

Bereits 70 Bundesliga-Einsätze hat Jakub Kaminski mit gerade mal 23 Jahren vorzuweisen. Besonders in der vergangenen Saison war er beim VfL Wolfsburg aber nur Ergänzungsspieler. Das soll sich nun ändern beim 1. FC Köln: Das sagt Jakub Kaminski über seinen Wechsel und seine Ziele beim 1. FC Köln.

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Er war einer der Lichtblicke beim insgesamt durchwachsenem Test gegen Fortuna Köln: Immer wieder sorgte FC-Neuzugang Jakub Kaminski für Wirbel auf der linken Seite. Mit seiner Dynamik stellte der 23-Jährige die Abwehr der Fortuna oft vor Probleme und leitete gerade in der Anfangsphase so vielversprechende Aktionen ein. Damit deutete der Außenspieler an, dass er eine wichtige Verstärkung für die Kölner im Kampf um den Klassenerhalt sein kann. Und genau das ist auch das Ziel des polnischen Nationalspielers: „Ich möchte meine Qualitäten in Köln zeigen. Ich bin ein schneller Spieler und möchte Tore schießen“, sagte der 23-Jährige am Anschluss an die Trainingseinheit am Montag im Trainingslager.

Schwierige Phase in Wolfsburg

Beim VfL Wolfsburg war seine Karriere in den vergangenen beiden Jahren jedoch etwas ins Stocken geraten. Kaminski kam nicht über die Rolle eines Ergänzungsspielers hinaus. „Ich konnte meine Position nicht stabilisieren, da es in Wolfsburg viele Wechsel gab“, so der 23-Jährige. Darum entschied er sich für den Transfer per Leihe zum FC. Ein Vorteil in Köln sind die Sprachkünste von Trainer Lukas Kwasniok: „Wir passen gut zusammen. Er spricht auch polnisch, das hilft beim besseren Verstehen.“ In Köln möchte der Spieler nun zeigen, dass er die Qualität für die Bundesliga hat.

Und dafür hat er in seinen ersten zwei Wochen schon einige schweißtreibende Einheiten mitgemacht. Die Arbeit in der Vorbereitung soll sich dann in der Saison auszahlen. „Ich hoffe, dass wir diese Intensität, die wir gerade im Training zeigen, dann auch auf den Platz bekommen“, sagt Kaminski. Und weiter: „Wir müssen uns die Zeit nehmen, um zu verstehen, was der Coach auf dem Feld möchte. Wir lernen gerade viel und ich hoffe, dass wir das dann auch in der Bundesliga anwenden können.“ Wichtig für eine erfolgreiche Saison ist aber auch der mannschaftliche Zusammenhalt. Er selber sei dabei sehr gut von der Mannschaft und den Mitarbeitenden aufgenommen worden und sehr glücklich, jetzt in Köln zu sein.

Großer Konkurrenzkampf

Dort erwartet ihn aber große Konkurrenz auf seiner Position. So haben die Geißböcke einige Spieler im Kader, die auf den Außen auf Spielzeiten kommen möchten. Linton Maina, Jan Thielmann, Florian Kainz und Said El Mala melden alle Startelfansprüche oder zumindest Ansprüche auf regelmäßige Einsatzzeiten an. Trotz der vielen Konkurrenten ist Kaminski überzeugt, dass er sich durchsetzen kann: „Ich muss meine Fähigkeiten auf dem Platz zeigen, jeden Tag hart arbeiten und dem Coach meine Qualitäten zeigen. Ich möchte die erste Wahl sein.“ Und das am liebsten auf der linken Seite. Der 23-Jährige kann zwar auch rechts agieren, fühlt sich auf links aber wohler: „Auf der Position habe ich sehr gute Spiele in der Bundesliga und polnischen Liga sowie in der Nationalmannschaft Polens gemacht.“ Dass der Neuzugang dann auch in ein paar Wochen am ersten Spieltag auf dieser Seite eine gute Leistung abliefert, werden wohl alle Fans des 1. FC Köln hoffen.