„Kaderplatz für Malek“: Warum Malek El Mala weiter auf seine FC-Chance warten muss

Malek El Mala will es bei den Profis schaffen
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„Kaderplatz für Malek“: Warum Malek El Mala weiter auf seine FC-Chance warten muss

Während Said El Mala aktuell auf sein Länderspiel-Debüt in der A-Nationalmannschaft wartet, hofft Bruder Malek El Mala noch auf die Bundesliga. Aktuell ist der Spieler einmal mehr verletzt und liefert damit den Grund, warum er bislang auf den Durchbruch warten muss.

Gegen Hilden stand Malek El Mala nicht auf dem Platz. Der Stürmer der U21 ist aktuell wieder verletzt. Zwar ist man sich beim FC sicher, dass der 21-Jährige den Durchbruch schaffen kann. Doch die Verletzungen werfen den Spieler immer wieder zurück.

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Als Imad Rondic Anfang September in den Kader der Profis zurückbeordert wurde, war die Überraschung groß. Zum einen, weil der Stürmer erst wenige Wochen zuvor ausgemustert worden war und seitdem mit keiner Mannschaft trainiert hatte. Zum anderen, weil René Wagner mit dem Angreifer den Kader auffüllte, obwohl sich gleich mehrere Nachwuchstalente in der Vorbereitung im Sommer aufgedrängt hatten und dafür auch in höchsten Tönen gelobt wurden. Und dann gibt es da ja noch eine weitere Offensivkraft, der man den Durchbruch in der Bundesliga ebenfalls schon bald zutraut – so zumindest der kommunizierte Tenor. Seit der Verpflichtung der Brüder Said und Malek El Mala werden die Kölner Verantwortlichen nicht müde zu betonen, dass Malek ebenfalls das Potenzial für die höchste deutsche Spielklasse habe. Nur scheint der Weg dorthin weiterhin ein sehr weiter zu sein. So weit, dass es der 21-Jährige bis heute nicht einmal in den Bundesliga-Kader geschafft hat.


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Der nächste Rückschlag

„Malek hat ein Riesenpotenzial. Er ist ein guter Junge, der aber leider, sowohl in seiner Phase bei der Viktoria als auch bei uns, sehr viel verletzt war“, hatte Thomas Kessler vor gut zwei Wochen auf einer Talk-Veranstaltung des „Kölner Stadt-Anzeigers“ und des „Express“ erklärt und konkret zu der „Bevorzugung“ von Rondic. „Eigentlich ist so ein Kaderplatz dann für Malek, aber für ihn ist es gerade viel wichtiger, 90 Minuten in der U21 zu spielen als zwei, drei Minuten eingewechselt zu werden.“ Tatsächlich geht es den Verantwortlichen darum, dass der ältere der El-Mala-Brüder über einen längeren Zeitraum verletzungsfrei bleibt. Das war schon im Sommer ein Thema, als es verwunderte, dass der Stürmer im Gegensatz zu einigen Nachwuchshoffnungen nicht mit ins Trainingslager reisen durfte. „Malek muss jetzt mal über einen längeren Zeitraum gesund bleiben. Er hat nach zwei verletzungsanfälligen Jahren Nachholbedarf.“

Auf dem Weg der Besserung

Und genau darin liegt das Problem. Malek El Mala hat schon ein extremes Verletzungspech. Unter anderem schleppte sich der Spieler bei der Viktoria mit Bänderverletzungen herum, in der vergangenen Saison setzte ihn vor allem ein Muskelbündelriss mehr als die Hälfte der Spielzeit außer Gefecht. Erst im Mai stieg der Angreifer bei der Kölner U21 wieder ins Spielgeschehen wieder ein. Nach einer ordentlichen Vorbereitung nun der nächste Rückschlag. Während Bruder Said auf sein Debüt bei der Nationalmannschaft hofft, arbeitet der 21-Jährige einmal mehr an seinem Comeback. Denn im Spiel gegen Rhynern zog sich der Stürmer eine Verletzung am Sprunggelenk zu und muss nun doch wieder zuschauen. Immerhin nicht lange. Trainer Manuel Hartmann verriet gegenüber come-on-fc.com, dass sich der Angreifer auf dem Weg der Besserung befände und in zwei Wochen vielleicht schon wieder angreifen könne. Dennoch scheint der Sprung zu den Profis weit weg zu sein.

Denn die Verletzungen werfen den Spieler nicht nur sportlich zurück, auch der Beweis, dass El Mala über einen längeren Zeitraum gute Leistungen in der Regionalliga bringen kann, wird so immer wieder auf Null gesetzt. „Sobald wir den Eindruck haben, dass er in der Lage ist für mehr, dann wird er auch die Chance bekommen, oben dabei zu sein“, sagte Kessler. Den Eindruck können die FC-Bosse aktuell noch nicht haben.

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Schafft es Malek El Mala ins Trainingslager nach Kitzbühel?

Jubelt nach seinem Treffer gegen Rheinsüd
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Schafft es Malek El Mala ins Trainingslager nach Kitzbühel?

Am Samstag gab er sein Comeback bei den Profis im Testspiel gegen Rheinsüd. Ob er sich aber auch in den kommenden Wochen beweisen darf, wird sich noch zeigen beim 1. FC Köln: Schafft es Malek El Mala in dieser Spielzeit bei den Profis?

Auch aufgrund seiner Verletzungen hatte Malek El Mala im Gegensatz zu seinem Bruder einige Anlaufschwierigkeiten. Das könnte sich in dieser Saison ändern. Der 21-Jährige ist eigentlich für den Kader der U21 vorgesehen. Doch der Angreifer will sich für mehr beweisen.

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FC-Trainer René Wagner hatte es bereits vor dem Duell gegen Rheinsüd angekündigt. In der Partie gegen den Bezirksligisten würde es nicht um Qualität gehen, sondern um Haltung, so der Tenor des Coachs. Dementsprechend war auch bereits vor dem Spiel klar, dass die sportlichen Erkenntnisse überschaubare sein würden. Zumal die Vorbereitung zu diesem Zeitpunkt noch keine Woche alt war. Und dennoch hat Wagner natürlich auch einen Blick auf seine Schützlinge gerichtet, wie denn eine zukünftige Mannschaft funktionieren könne. Inwiefern der Nachwuchs dabei in den Fokus der Verantwortlichen gerät, ist offen. Einerseits bekommen einige Spieler der U21 gerade die Chance, erste Duftmarkten zu setzen. Auf der anderen Seite macht Wagner aber auch kein Hehl daraus, dass es aktuell durchaus darum geht, den Kader aufzufüllen. Immerhin gibt es einige Lücken, die noch geschlossen werden sollen.

Zwischenzeitlicher Treffer zum 4:0

Und das möglicherweise noch vor dem Trainingslager. So stellt sich durchaus die Frage, wer es denn noch nach Kitzbühel schaffen wird. Malek El Mala lief am Samstag bei den Profis auf. Der ältere der El-Mala-Brüder hatte ein kompliziertes Jahr in der Regionalliga – geprägt von Verletzungen. Die Situation scheint komplex. Zwar betonen die Verantwortlichen immer wieder, welches Talent und welche Qualität in dem Spieler stecken, so wirklich beweisen konnte oder durfte es der Offensivspieler aber noch nicht. Für einige internationale Clubs scheint die Qualität jedenfalls noch nicht groß genug, dass sie das Brüderpaar gemeinsam verpflichten würden. Durch die Verletzung von Julian Pauli schaffte es der 21-Jährige nun aber ins Training der Profis und eben zum Testspiel gegen Rheinsüd. Dort traf der gebürtige Krefelder nach einem feinen Doppelpass und dann mit einer schicken Einzelleistung zum zwischenzeitlichen 4:0. Malek El Mala setzte damit eine Duftmarke, war auch sonst in der zweiten Halbzeit einer der auffälligen Spieler.

René Wagner wollte nach dem Spiel keine Prognose abgeben, ob es El Mala somit auch mit ins Trainingslager schafft. Das wird wohl sehr stark damit zusammenhängen, ob und wenn ja wie oft die Kölner auf dem Transfermarkt bis zur Abreise nach Kitzbühel am Freitag noch zuschlagen werden. Denn mit jedem verpflichteten Spieler wird ein weiterer Kaderplatz besetzt sein. Zum gemeinsamen Auftritt der El Malas kam es indes nicht. Said spielte die erste Halbzeit, Malek die zweite. Am Montag war auch nur der jüngere der beiden Brüder auf dem Trainingsplatz. Die Spieler der U21 erhielten aufgrund der Trainingssteuerung einen weiteren freien Tag. Malek El Mala hatte zumindest am Montag also keine Chance, einen weiteren guten Eindruck zu hinterlassen – das könnte sich aber bereits am Dienstag wieder ändern. Und die Saison hat gerade erst begonnen…


Gibt es die El Malas nur zu zweit? „Für den Moment…“ – So geht es weiter mit Malek El Mala beim 1. FC Köln

Malek El Mala wird dem 1. FC Köln vorerst fehlen
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Gibt es die El Malas nur zu zweit? „Für den Moment…“ – So geht es weiter mit Malek El Mala beim 1. FC Köln

Für die U21 des 1. FC Köln hat die Sommervorbereitung bereits wieder begonnen. Mit dabei Malek El Mala. Der Offensivspieler arbeitet weiter an seiner Karriere. Dabei ist die Zukunft des Mittelstürmers alles andere als geklärt: Wie geht es weiter mit Malek El Mala beim 1. FC Köln?

Bei sommerlichen Temperaturen ist die U21 des 1. FC Köln am Dienstagvormittag in die Vorbereitung auf die kommende Saison gestartet. Neben etlichen Neuzugängen stand auch Malek El Mala mit auf dem Platz.

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Die Anfield Road, die Stamford Bridge, das Tottenham Stadium – wenn es nach den Gerüchten geht, können die El Malas aktuell von den größten, von prestigereichen, altehrwürdigen Stadien für die kommende Spielzeit träumen. Für Malek El Mala stand am Dienstag erst einmal das Training auf dem Trainingsplatz im Sportpark Herbertskaul in Frechen auf dem Plan. Die U21 des 1. FC Köln ist mit dem Training in die Vorbereitung auf die kommende Saison gestartet. Noch am Morgen hatte der Verein bekannt gegeben, dass Evangelos Sbonias die Mannschaft nicht weiter trainieren werde, sondern nun als Co-Trainer von René Wagner bei den FC-Profis eine neue Funktion bekommt. Interimsweise übernehmen die bisherigen Co-Coaches Marcel Ivanusa und Tim Strenger die Leitung. Doch nicht nur der Trainerstab erscheint im neuen Gewand. Auch die Mannschaft hat ein Facelift bekommen. Neben vielen Abgängen und Neuverpflichtungen bleiben allerdings auch noch alte Bekannte. So unter anderem Malek El Mala. Der Bruder des Kölner Shootingstars Said El Mala lief ebenfalls auf dem Trainingsgelände auf.

“Der Ort, an den Malek gehört…“

Ob der 21-Jährige der Kölner U21 aber wirklich in der kommenden Saison zur Verfügung stehen wird, ist derzeit komplett offen. Dies hängt wohl auch maßgeblich mit einem möglichen Transfer des jüngeren Bruders zusammen – so zumindest eine Erzählweise. Nach Saids Absage an den FC Brentford war gemutmaßt worden, dass Malek ein Grund für den geplatzten 50-Millionen-Deal gewesen sein könnte. Die Geschichte: Die Brüder schlossen sich bisher immer denselben Vereinen an, leben zusammen. 2024 hatte Said El Mala beispielsweise dem BVB abgesagt, weil die Westfalen Bruder Malek eben nicht mit verpflichten wollten. Beim FC ging das und die El Malas streiften fortan an das Trikot mit dem Geißbock über. In Köln ist man nach wie vor von der Qualität des älteren Bruders überzeugt, wird nicht müde, dessen Qualitäten hervorzuheben. Nur ist er aktuell für die U21 vorgesehen. „Für den Moment ist das der Ort, an den Malek gehört“, sagte Lukas Berg, Technischer Direktor beim FC nach der Trainingseinheit. „Für den Moment“ hört sich aber eben auch noch nicht final an.

Dass Malek El Mala in der anstehenden Saison bei einem Verbleib der Brüder zu den FC-Profis stößt, scheint allerdings aktuell nicht in Planung zu sein. Der 21-Jährige wird sich erst einmal wieder bei der U21 beweisen müssen. In der vergangenen Spielzeit kam der Mittelstürmer nur in 13 Duellen zum Einsatz, erzielte fünf Treffer. Die Saison hätte sicherlich erfolgreicher verlaufen können, hätte das Kölner Talent nicht aufgrund von Verletzungen aussetzten müssen. „Leider hat er seit dem Winter in der Saison mehrere Muskelverletzungen gehabt. Im Winter dann auch größere, wo er längere Zeit gebraucht hat, um zurückzukommen. Am Ende hat er jetzt wieder in den Spielbetrieb mit eingegriffen, stand wieder auf dem Platz“, so Berg. „Jetzt ist das hier genau der richtige Ort, um wieder reinzustarten und sich das Rüstzeug für Höheres zu holen.“

Hohes Potenzial

Zur Wahrheit gehört nämlich auch, dass Malek eben nicht so auf sich aufmerksam gemacht hat, wie Bruder Said. Und sollten England-Deals tatsächlich an einer nicht möglichen gemeinsamen Verpflichtung scheitern, dann wäre das sportlich zumindest verständlich. Ob Höheres wiederum der Aufstieg in die Profi-Mannschaft der Geißböcke sein kann, oder eben ein Wechsel zu einem anderen Verein ansteht, ist also komplett offen. Berg hat für den Angreifer einen klaren Plan vor Augen. „Er tut sicherlich gut daran, sich hier fit zu machen. Er ist ein Spieler, der mit seinem Potenzial sicherlich nicht in die Regionalliga West gehört“, sagt der Technische Direktor. „Wir werden mit ihm darüber sprechen, wie sein nächster Schritt ist.“ Bis dahin geht Malek El Mala erst einmal mit der U21 in die Sommervorbereitung – aber eben nur für den Moment.


„Absolut kein Interesse“: Borussia Mönchengladbach soll die El-Mala-Brüder gleich zweimal abgelehnt haben

Said El Mala jubelt nach seinem Treffer beim 1. FC Köln
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„Absolut kein Interesse“: Borussia Mönchengladbach soll die El-Mala-Brüder gleich zweimal abgelehnt haben

Erst vor einer Woche erzielte Said El Mala sein erstes Bundesliga-Tor. Auch sein Bruder Malek war schon mehrmals für die U21 erfolgreich. Dabei sorgte eine große Fehleinschätzung des Rivalen dafür, dass sie überhaupt gelandet sind beim 1. FC Köln: Gladbach lehnte die El-Mala-Brüder zweimal ab.

Es ist eine Entscheidung des Rivalen gewesen, über die man sich im Nachhinein bestimmt sehr freut beim 1. FC Köln: Gladbach lehnte die El-Mala-Brüder zweimal ab. Nicht nur in der Jugend, sondern auch zwei Jahre später wollte die Borussia die beiden Talente nicht.

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Nicht erst seit seinem erstem Tor in der Bundesliga vor einer Woche ist Said El Mala wohl der FC-Spieler mit dem größten Hype. Denn in seinen ersten Monaten bei den Geißböcken hat der Linksaußen direkt Eindruck hinterlassen und sein enormes Potential bereits mehr als angedeutet. So kam der 19-Jährige auch Ende der vergangenen Woche zu seinem Debüt in der deutschen U21 – als jüngster Spieler im neu formierten Kader. Der FC lehnte im Sommer dem Vernehmen nach sogar ein zweistelliges Millionenangebot von Brighton & Hove Albion ab. Gemeinsam mit seinem Bruder Malek war das Talent vor einem Jahr von Viktoria Köln verpflichtet und noch für eine Saison an diese ausgeliehen worden. Jetzt überzeugen beide beim FC. Denn auch Malek hat in der U21 schon dreimal in sechs Partien getroffen. Das große Potential der beiden, besonders bei Said, ist nicht zu übersehen. Borussia Mönchengladbach ging das aber bereits zweimal anders.

„Absolut kein Interesse“

Schon bekannt war, dass der Rivale die Brüder in der Jugend aussortiert hatte. Jetzt berichtet GladbachLIVE unter Berufung auf Quellen aus dem direkten Spielerumfeld, dass die Fohlen beide zwei Jahre später hätten zurückholen können. Denn unmittelbar vor dem ersten Probetraining bei Viktoria Köln seien Said und Malek auch nochmal am Niederrhein angeboten worden. Gladbach hätte also die Chance auf eine Rückkehr gehabt und den – wie sich heute zeigt – Fehler von damals ausbügeln können. Doch die Reaktion der Verantwortlichen fiel eindeutig aus.

So soll Sport-Geschäftsführers Roland Virkus (58), der beide zuvor schon als Jugendleiter betreut hatte, gesagt haben, dass sie sie nicht ohne Grund aussortiert hätten. Es hätte „absolut kein Interesse“ bestanden. Eine Aussage, die heute wohl niemand mehr bei den Brüdern treffen würde. Die beiden Youngster wechselten daher zur Viktoria, ein Jahr später schlugen dann die Geißböcke zu. Während der FC also nun besonders mit Said El Mala ein Talent in den eigenen Reihen hat, dass schon jetzt mit seinen Dribblings in der Bundesliga für Furore sorgt, könnte Gladbach heute einen Spieler wie ihn dringend gebrauchen. Wie falsch die Borussia mit ihrer Einschätzung lag, können sie dann am zehnten Spieltag (8. November) aus nächster Nähe sehen, wenn es zum Derby und für El Mala zur Rückkehr an die alte Wirkungsstätte kommt.