Medienbericht: Friedhelm Funkel wird wohl doch nicht Trainer des 1. FC Köln bleiben

Friedhelm Funkel beim Spiel des 1. FC Köln
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Medienbericht: Friedhelm Funkel wird wohl doch nicht Trainer des 1. FC Köln bleiben

Nicht nur in der Kaderplanung müssen die Verantwortlichen der Geißböcke dieser Tage viele Personalien in die Wege leiten. Auch die Trainerfrage soll schnell geklärt werden. Die Entscheidung beim FC scheint gefallen zu sein: Friedhelm Funkel wird wohl nicht Trainer des 1. FC Köln bleiben.

Nachdem Thomas Kessler den Posten des Sportchefs beim FC weiterführen soll, scheint es nun auch eine Entscheidung in der Trainerfrage gegeben zu haben. Das berichtet Sky. Friedhelm Funkel wird wohl nicht Trainer des 1. FC Köln bleiben.

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Bereits wenige Minuten nach dem gelungenen Aufstieg der Geißböcke kündigten die Kölner Verantwortlichen an, sich in den kommenden Tagen mit den zu klärenden Personalentscheidungen befassen zu wollen. Und am Geißbockheim wurde trotz Aufstiegs- und Saisonabschlussfeier auf Hochtouren gearbeitet. So soll Thomas Kessler den Posten des Sportdirektors übernehmen. Die Weichen für die Zukunft des Vereins werden also derzeit gestellt. Wichtige Entscheidungen für den weiteren Fortgang der Geschäfte müssen getroffen werden. Und so ist auch die Trainersuche eine der Prioritäten der Geißböcke. Nachdem sich sowohl Friedhelm Funkel selbst als auch Spieler und Fans den Verbleib des 71-Jährigen durchaus vorstellen konnten, scheint nun eine Entscheidung getroffen worden zu sein. Das berichtet zumindest „Sky„.

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Gespräche schon aufgenommen?

Wie berichtet, gab es unter den Verantwortlichen in der Causa Funkel Uneinigkeit. Es gäbe sowohl Befürworter für einen Verbleib des Aufstiegs-Coaches am Geißbockheim als auch Gegner. Nun will „Sky“ aus Vereinskreisen erfahren haben, dass Funkel nicht als Coach des 1. FC Köln weitermachen wird. Denn die überwiegende Mehrheit in den Entscheidungsgremien sei für die Verpflichtung eines neuen Cheftrainers. Vor allem das Einbringen neuer Impulse sei dabei das Hauptargument gewesen. Funkel hatte die Mannschaft zwei Spiele vor Saisonende von Gerhard Struber übernommen und den Aufstieg der Kölner in trockene Tücher gebracht. Laut eigener Aussage habe er aber nur einen kleinen Anteil an der Rückkehr ins Oberhaus gehabt. Der 71-Jährige brachte der Mannschaft vor allem Ruhe und Selbstvertrauen zurück. Schon am Montag hatte sich Geschäftsführer Philipp Türoff nüchtern zu der Personalie geäußert, einen Verbleib aber nicht ausgeschlossen.

Laut „Sky“ sollen bereits Gespräche mit potenziellen Kandidaten aufgenommen worden sein. Zuletzt brachte der Fernsehsender Trainer wie Horst Steffen, Lukas Kwasniok und Alexander Ende ins Gespräch. Ende übernimmt nun den SC Preußen Münster. Kwasniok erbat sich eine Auszeit und Steffen befindet sich im Aufstiegskampf mit der SV Elversberg. Auf wen die Wahl als künftiger Trainer der Geißböcke fällt, werden die Verantwortlichen wohl so schnell wie möglich beantworten wollen. Denn bereits Mitte Juli soll der FC in die Vorbereitung auf die neue Saison starten. Mit dem neuen Coach wird wohl auch der kommende Kader zusammengestellt werden. Möglich scheint aber ein Verbleib von Funkel in anderer, vielleicht beratender Funktion.

Wie „Sky“ weiter berichtet, soll auch der vor wenigen Wochen entlassene Chefscout Martin Schulz wieder zurück ans Geißbockheim kommen. Schulz hatte sich mit Christian Keller überwofen, es habe Unstimmigkeiten gegeben, hieß es. Derweil hat der FC Philipp Liesenfeld als Geschäftsführer Marketing und Vertrieb vorgestellt. 


Trainersuche beim 1. FC Köln: Das erste Gerücht ist bereits keins mehr

Friedhelm Funkel neben der Trainerbank des 1. FC Köln
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Trainersuche beim 1. FC Köln: Das erste Gerücht ist bereits keins mehr

Mit Thomas Kessler scheinen die Kölner ihren Sportboss gefunden zu haben. Der Ex-Keeper muss sich nun an die Trainersuche machen. Eine Option ist dabei weiterhin Friedhelm Funkel für den 1. FC Köln: Das erste Gerücht ist derweil schon vom Tisch.

Die Spekulationen und Diskussionen um einen neuen Trainer sind voll im Gange beim 1. FC Köln: Das erste Gerücht ist offenbar schon wieder vom Tisch. Und immer mehr deutet auf eine Lösung mit Friedhelm Funkel.

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So schnell kann es gehen. Am Montagabend warf der TV-Sender „Sky“ mit Horst Steffen, Lukas Kwasniok und Alexander Ende drei potentielle Trainerkandidaten für den 1. FC Köln in den Ring. 24 Stunden später hat sich die Situation schon wieder verändert. Alexander Ende ist offensichtlich keine Option für die Geißböcke. Denn der ehemalige U21-Spieler des FC wird möglicherweise Cheftrainer beim SC Preußen Münster. Das berichtet wiederum „Sky“ am Dienstagabend. Ohnehin wäre die Frage gewesen, ob der FC einen recht unerfahrenen Coach aus der 3. Liga in der Aufstiegssaison an die Seitenlinie gestellt hätte. Wie Sky-Experte Florian Plettenberg via Instagram berichtet, befinden sich die Gespräche zwischen Ende und Münster in den finalen Zügen. Der Deal sei also nahezu durch.


Wird Funkel nun wahrscheinlicher?

Auch eine Verpflichtung von Lukas Kwasniok scheint aktuell eher unwahrscheinlich. Der 43-Jährige hatte eine Auszeit angekündigt, allerdings darauf hingewiesen, dass die Situation in zwei, drei Wochen schon wieder eine andere sein könne. Möglich wäre vielleicht eine Interimslösung mit Friedhelm Funkel, bis sich Kwasniok aus der Pause zurückmeldet. Dass über den 71-Jährigen nachgedacht wird, ist nach den vergangenen beiden Wochen und der Rückkehr in Liga eins nicht überraschend. Tatsächlich scheint ein Engagement von Funkel ein durchaus folgerichtiger Schritt. Zumindest im FC-Kosmos. Mit Thomas Kessler steht der künftige Sportboss fest, es fehlt im Grunde nur die offizielle Bestätigung. Kessler holte wiederum Funkel nach Köln, könnte den 71-Jährigen nun mit einem Einjahresvertrag ausstatten.

Gedankenspiele scheint es mehrere zugeben. So könnte Funkel auch als eine Art Teamchef fungieren, dem starke Asisstenten zur Seite gestellt werden. Der 71-Jährige hätte die Verantwortung. Funkel hat seine Bereitschaft für ein weieres Engagement bereits an zahlreichen Stellen und das sehr deutlich hinterlegt. Doch offensichtlich ist man sich hinter den Kulissen nicht so einig, wie bei Thomas Kessler. Auch Geschäftsführer Philipp Türoff äußerte sich am vergangenen Montag eher verhalten. Somit sind auch weiterhin externe Lösungen durchaus denkbar. Horst Steffen wurde genannt, doch der Coach wird aktuell mit so ziemlich jedem Club in Verbindung gebracht, der aktuell sucht. Kein Wunder nach der erfolgreichen Spielzeit mit der SV Elversberg. Und da diese noch in der Relegation antritt, sind aktuelle Gespräche eher unwahrscheinlich. Überhaupt stellt sich die Frage, ob der Erfolgscoach die Saarländer verlassen wird oder bei einer erfolgreichen Relegation nicht eher mit in die Bundesliga geht.

Ein weiterer Name, der die Runde macht war zuletzt Christian Titz. Der Trainer besitzt zwar noch Vertrag beim 1. FC Magdeburg, doch soll er seinen Wechselwunsch hinterlegt haben. Unter anderem soll Hannover 96 interessiert sein. Eine Spur nach Köln gibt es bislang nicht.

Die Trainersuche beginnt: Funkel noch im Rennen? Zwei weitere Namen werden gehandelt

Thomas Kessler auf Trainersuche
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Die Trainersuche beginnt: Funkel noch im Rennen? Zwei weitere Namen werden gehandelt

Die Suche nach einem Trainer wird beim FC dieser Tage wohl höchste Priorität haben. Am Montag äußerte sich Geschäftsführer Philipp Türoff zu Friedhelm Funkel. Unterdessen wird fleißig spekuliert über die Trainersuche beim 1. FC Köln: Diese Namen werden gehandelt.

Bleibt er oder muss er gehen? Friedhelm Funkel wird von nicht wenigen Fans der Geißböcke als Held gefeiert. Doch ein Verbleib ist alles andere als sicher. Es wird spannend mit der Trainersuche beim 1. FC Köln: Diese Namen werden gehandelt.

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<<Hier geht es zum Trainer-Update>>

Die Nacht zum Montag soll dem Vernehmen nach für den ein oder anderen Spieler des FC kurz gewesen sein. Am Montag trafen sich Spieler, Verantwortliche und Mitarbeiter des FC dann noch einmal zur Saisonabschlussfeier. Während die Saison also langsam ein Ende findet, haben die Spekulationen um Personalien volle Fahrt aufgenommen. Kein Wunder, der FC muss nun einen schlagkräftigen Kader für die kommende Bundesliga-Saison zusammenstellen. „Wir werden ganz in Ruhe Entscheidungen treffen und schauen, wie wir den Kader für kommende Saison wettbewerbsfähig bekommen“, sagte Thomas Kessler, als er das Gerücht zur Rückholaktion von Salih Özcan einordnen sollte. Doch so ganz wird der Interims-Sportchef der Kölner die Ruhe nicht weghaben. Denn eine wichtige Personalie ist aktuell nicht geklärt. Eine, die für die Kader-Zusammenstellung schon eine gewissen Bedeutung hat: Die des Trainers.


„Wir haben jetzt eine andere Fragestellung“

Und gerade bei dieser Personalie scheiden sich aktuell die Geister. Nicht wenige Fans wünschen sich einen Verbleib des Aufstiegshelden Friedhelm Funkel, andere denken an eine neue Lösung, an frischen Wind. Auch Spieler wie Dominique Heintz sprachen sich für Funkel aus. Der 71-Jährige selbst betonte bereits mehrfach, dass er sich einen Verbleib ebenfalls sehr gut vorstellen könne. „Wir haben jetzt eine andere Fragestellung. Die Aufgabe war nach der Reaktion, die wir gezeigt haben, für zwei Tage die Mannschaft da durchzubringen und den Aufstieg sicherzustellen“, sagte Geschäftsführer Philipp Türoff am Montagabend. „Was die Mannschaft jetzt braucht, was der 1. FC Köln braucht, ist eine ganz andere Aufgabenstellung. Natürlich beschäftigen wir uns in dem Kontext auch mit einem Trainer, der bei uns wirkt und Erfolg hat. Also auch mit Friedhelm Funkel. Aber das ist jetzt eine wirklich andere Frage und so werden wir es angehen.“

Soll heißen, der ursprüngliche Gedanke war, mit Funkel den Aufstieg einzutüten und nun nach der optimalen Lösung suchen. Das könnte eben Funkel sein. „Ausgeschlossen, das habe ich jetzt auch gelernt, ist im Fußball nie etwas“, sagte Türoff. „Wir müssen für den FC die richtige Antwort finden. Und das nicht, indem wir etwas ausschließen, sondern indem wir nach vorne gehen, definieren, was wir wollen und was wir brauchen.“ Und die richtige Antwort könnte dann doch auch sehr wohl eine externe Lösung werden. Lukas Kwasniok galt als einer der Favoriten. Doch der 43-Jährige kündigte nun eine Auszeit an, sprach am Sonntag davon, erst einmal eine Pause machen zu wollen und dass tatsächlich nicht davon auszugehen sei, dass er zu Beginn der kommenden Saison an einer Seitenlinie anzufinden sei.

Wird Alexander Ende ein Thema?

„Sky“ warf am Montagabend noch zwei weitere Namen in den Ring. Laut Patrick Berger gehört neben Horst Steffen und Lukas Kwasniok auch Alexander Ende zu den Trainerkandidaten für die kommende Spielzeit. Über den 45-Jährigen, der den SC Verl im Sommer verlässt und als Spieler für die zweite Mannschaft des FC aktiv war, soll am Geißbockheim bereits gesprochen worden sein. Sonderlich weit hätte es Ende nach Köln nicht. Aktuell wohnt der Verl-Coach im rund 30-minütig entfernten Grevenbroich. Ende spielte aber auch bei Fortuna Köln und in der zweiten Mannschaft von Bayer Leverkusen. Horst Steffen kämpft noch in der Relegation mit der SV Elversberg um den Aufstieg, Lukas Kwasniok hat diesen mit dem SC Paderborn verpasst. Vor wenigen Wochen wurde auch Urs Fischer als möglicher neuer Coach genannt, doch die Spur scheint mittlerweile kalt geworden zu sein. so oder so wird es sicherlich bald eine Entscheidung geben. Denn die Vorbereitung zur kommenden Saison wird bereits Ende Juni beginnen.

Trainergerücht beim 1. FC Köln bereits vom Tisch? Lukas Kwasniok kündigt Auszeit an

Steht Lukas Kwasniok auf der Liste des 1. FC Köln?
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Trainergerücht beim 1. FC Köln bereits vom Tisch? Lukas Kwasniok kündigt Auszeit an

Mit dem Aufstieg in die Bundesliga wird der FC seine Ausgangslage für Vertragsverhandlungen massiv gesteigert haben. Ob die Geißböcke einen neuen Trainer suchen oder auf Friedhelm Funkel setzen, ist noch nicht bekannt. eine Option scheint keine mehr zu sein für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok kündigt eine Auszeit an.

Nach dem Aufstieg stellt sich die Frage nach dem künftigen Trainer. Eine Wunschlösung ist anscheinend schon aus dem Rennen für den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok kündigt eine Auszeit an.

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Friedhelm Funkel war in den Katakomben nach dem 4:0-Erfolg über den 1. FC Kaiserslautern sichtbar glücklich, doch es wirkte so, als habe das Saisonfinale auch ein wenig an den Nerven gezerrt. Doch der 71-Jährige ließ schon am Sonntag keinen Zweifel daran, dass er zu gerne mit dieser Mannschaft, mit diesem Verein und mit diesen Fans künftig zu gerne wieder Bundesliga spielen würde. Doch sagte der Coach auch, dass diese Entscheidung bei dem Verein läge. Tatsächlich dürfte Funkel ein Szenario in den Überlegungen der Kölner sein. Der Routinier hat der Mannschaft wieder Selbstvertrauen und Spaß am Fußball gegeben, die Folge brachten die Spieler am Sonntag auf den Platz, zeigten gegen schwache Pfälzer wohl das beste Spiel dieser Saison und belohnten sich mit Platz eins und dem direkten Aufstieg.

Kwasniok spricht über Auszeit

Doch Funkel wird ganz sicher nicht die einzige gehandelte Möglichkeit bei den Kölner sein. Ein Name, der in den vergangenen Wochen nicht nur in Köln die Runde machte war Lukas Kwasniok. Der 43-Jährige soll auf dem Wunschzettel der Geißböcke stehen. Aber auch Hannover 96 und der FC Schalke 04 sollen ihr Interesse bekundet und je nach lokaler Presse auch besonders gute Karten im Werben um den nun Ex-Trainer des SC Paderborn haben. Nur scheinen die Chancen nach Sonntag dann doch nicht mehr so richtig gut zu stehen. „Wissen Sie, ich habe jetzt vier Jahre voller Hingabe für den SC Paderborn gearbeitet. Mir fällt es aktuell extrem schwer, mich mit einer potenziellen Aufgabe zu identifizieren“, sagte der 43-Jährige bei Sky. Tatsächlich hatte Kwasniok die Nachfolge von Steffen Baumgart2021 angetreten als dieser nach Köln wechselte.

Wie bewertet ihr die FC-Profis gegen Kaiserslautern?

Im Frühjahr wurde dann die Trennung für diesen Sommer bekannt gegeben und damit der Startschuss für mögliche Spekulationen erteilt. Tatsächlich würde der Coach auch ins Anforderungsprofil der Geißböcke passen. Kwasniok lässt schnörkellosen Offensivfußball spielen, gilt als Entwickler. Doch ein Engagement ist unwahrscheinlich. „Ich würde schon sagen, es ist richtig und wichtig, sich in diesem Moment eine Auszeit zu gönnen. Deswegen ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass man mich in der kommenden Saison zu Beginn an keiner Seitenauslinie sehen wird“, so der Trainer weiter. Aber immerhin mit einem Einschub: „Die Welt sieht wahrscheinlich in zwei oder drei Wochen anders aus. Ich weiß nur nicht, ob drei Wochen ausreichen und ich dann wieder sagen kann: ‚Ich habe wieder die Kraft‘.“

Sollte Kwasniok dabei bleiben und der FC wirklich an dem 43-Jährigen interessiert gewesen sein, dürften zumindest die Chancen für Friedhelm Funkel steigen.


Kommentar: Friedhelm Funkel ist sicher kein Zauberer, die Trainer-Wahl aber genau die richtige

Friedhelm Funkel als Trainer des 1. FC Köln.
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Kommentar: Friedhelm Funkel ist sicher kein Zauberer, die Trainer-Wahl aber genau die richtige

Ein Aufstieg am vergangenen Freitag wäre wahrscheinlich zu viel des Guten gewesen. Nun hat der FC eben die Möglichkeit, im eigenen Stadion aufzusteigen. Die Aufgabe bleibt jedoch eine schwierige, denn zaubern kann auch Friedhelm Funkel nicht. Einen Motivationsschub geben aber wohl durchaus: Ein Kommentar zum Trainereffekt beim 1. FC Köln.

Lockerheit, Selbstvertrauen, Sicherheit und Spaß. Ein Konzept, dass sich so einfach anhört, jedoch schwer zu entfachen ist. Das scheint dem 71-Jährigen beim FC allerdings gelungen zu sein. Ein Kommentar zum Trainereffekt beim 1. FC Köln.

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Vielleicht wäre der Aufstieg am Samstag ein wenig viel des Guten in Sachen Funkel-Mania gewesen. Vielleicht wäre es aber auch nicht die richtige Dramatik für diese verrückte 2. Bundesliga gewesen. „Endspiel gegen Funkels Ex-Club“ hört sich doch wirklich besser an. Die Kölner Aufstiegssause ist also vertagt. In einer einigermaßen normalen Fußball-Welt sollte die Party dennoch am kommenden Sonntag nach dem Saisonfinale, dann eben gerne in Köln, stattfinden. Doch so wirklich normal ist dieser Teil der Fußball-Welt in dieser Saison eben nicht. Bis zum 32. Spieltag durfte sich die Hälfte der Liga noch Aufstiegshoffnungen machen. 17 Trainer wurden in dieser Spielzeit gewechselt (inklusive Interimstrainer) und das bei elf Vereinen, darunter fünf Clubs, die sich vor diesem Spieltag noch im Aufstiegsrennen befunden haben. Und ganz nebenbei, weniger Punkte hatte ein Zweitliga-Tabellenführer auch noch nicht.

Ein wenig Glück ist nicht von der Hand zu weisen

Nun bekommt der FC sein Aufstiegs-Endspiel gegen eine Mannschaft, die sich ebenfalls noch geringe Hoffnungen auf den Gang in Liga eins machen darf – zugegeben sehr sehr geringe. Das macht die Aufgabe am Sonntag aber nicht leichter. Wer diesen Verein seit Jahren verfolgt, wird zumindest ahnen, dass es durchaus eine Zitterpartie werden kann, wird die Sorge haben, dass es trotz der guten Ausgangslage am Ende nicht reicht. Dass jene Ausgangslage aber eine gute ist, ist wohl auch Freidhelm Funkel zu verdanken. Funkel und damit auch ein bisschen den Vereins-Bossen, die sich zu der Entscheidung, Gerhard Struber zu entlassen, durchringen konnten. Nach dem 2:1-Erfolg über den 1. FC Nürnberg stellt sich zumindest das Gefühl ein, dass der Trainerwechsel kurz vor der Ziellinie doch die richtige Maßnahme war.

Nach der Euphorie rund um die Rückkehr von Friedhelm Funkel eine verständliche Wahrnehmung. Aber auch eine trügerische. Denn bei den nicht wirklich konstanten Leistungen in dieser Spielzeit wäre ein 2:1-Erfolg über Nürnberg, selbst mit einer ähnlichen Spielweise, auch Gerhard Struber am Freitag zuzutrauen gewesen. Zumal der Erfolg dann auch mit zwei gravierenden Fehlern der Pfälzer zusammenhing. Das 2:1 war verdient, der FC die bessere Mannschaft, glücklich war der Sieg dann aber eben auch. Wohin hätte eigentlich das Stimmungsbarometer gezeigt, wenn Caspar Jander den Ball nicht gegen Luca Waldschmidt verloren und Michal Kuckuka den Ball vor dem Zweikampf gegen Tim Lemperle einfach weggeschlagen hätte. Danach wird am kommenden Sonntag keiner mehr fragen.

Mit Ruhe, Sicherheit und viel Erfahrung

Nur sollte man eben nicht glauben, Funkel habe eine Qualität aus der Mannschaft kitzeln können, die unter Gerhard Struber verborgen geblieben ist. Der Kader hat auch weiterhin seine Schwächen, die individuelle Klasse einiger Spieler spricht nicht für viel Einsatzzeit in einer Bundesliga-Saison. Und: Der neue alte Trainer hat auch ganz sicher in der Kürze der Zeit keine taktischen Masterpläne entwickeln, komplizierte Spielabläufe einstudieren, Spieler verbessern können. Auch, wenn Funkel schon als Messias in so manchem Kommentaren in den Sozialen Medien gefeiert wurde, zaubern kann der Trainer-Routinier nicht.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Darum ging es beim kurzfristigen Trainerwechsel auch nicht, darum geht es auch Funkel und ganz sicher den Vereinsbossen nicht. Funkel hat einen Weg in die Köpfe der Spieler gefunden. Er hat der Mannschaft die „Basics“ ihrer Profession vermittelt. „Fußball ist keine Mathematik, Fußball ist einfach“, hat der Trainer vor wenigen Tagen noch erklärt. Und zu den „Basics“ der Funkel-Schule gehören eben auch Lockerheit, Selbstvertrauen, Sicherheit und Spaß. Das haben die Kölner am Freitag auf den Platz gebracht. Mal eine wilde These: In der Psychologie gibt es den Begriff des Honeymoon-Effekts. Der beschreibt einen kurzfristigen Motivationsschub nach einem Jobwechsel oder dem Job unter einem neuen Chef. Durch positive Emotionen, Optimismus und eine positive Sichtweise steigt die Zufriedenheit und dadurch auch die Leistung. Vielleicht ist ja genau das die erhoffte Wirkung des Trainerwechsels und Funkel dann als erfahrener Motivator genau der richtige Mann.

Auf den Honeymoon-Effekt folgt übrigens oft der Honeymoon-Hangover. Der Kater, bei dem sich dann schnell eine doch herbe Ernüchterung einstellt. Insofern könnte der Trainerwechsel so kurz vor der Ziellinie doch der absolut richtige Zeitpunkt gewesen sein.