Die Qual der Wahl in der Innenverteidigung – So könnte der 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim spielen

Lukas Kwasniok beim Spiel seines 1. FC Köln gegen St. Pauli
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Die Qual der Wahl in der Innenverteidigung – So könnte der 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim spielen

Für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok steht das nächste Duell gegen eine Top-Mannschaft vor der Tür. Der Kölner Coach wird sich wieder einen Matchplan zu recht legen. So könnte der 1. FC Köln gegen Hoffenheim spielen.

Im Vergleich zum Spiel beim VfB Stuttgart muss Lukas Kwasniok keinen weiteren Ausfall hinnehmen und kann sogar wieder auf zwei Profis mehr zurückgreifen. Ob es bei derselben Startelf wie in Stuttgart bleibt oder es doch Veränderungen gibt, wollte der Coach noch nicht verraten.

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Der 1. FC Köln muss gegen Hoffenheim weiterhin auf die Langzeitverletzten Luca Kilian, Timo Hübers, Alessio Castro-Montes und Linton Maina verzichten. Letzterer trainierte zumindest unter der Woche das erste Mal wieder individuell auf dem Platz. Trainer Lukas Kwasniok verkündete auf der Pressekonferenz jedoch auch positive Nachrichten. Neben Isak Johannesson, der das Spiel in Stuttgart kurzfristig verpasste, stehen auch Dominique Heintz und Jahmai Simpson-Pusey wieder zur Verfügung. Der Kölner Neuzugang musste die vergangenen vier Partien aufgrund einer Muskelverletzung von der Tribüne aus verfolgen.

Allerdings schloss Kwasniok einen Startelfeinsatz des jungen Engländers aus und betonte, dass der 20-Jährige lediglich eine Kaderoption darstelle. Daher dürfte sich die Dreierkette vor Marvin Schwäbe nicht ändern und Joel Schmied, Eric Martel und Cenk Özkacar das Vertrauen des 44-Jährigen erhalten. Auf den beiden Schienenpositionen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Sebastian Sebulonsen rechts und Kristoffer Lund links genauso wie Tom Krauß auf einer der beiden Positionen im zentralen Mittelfeld starten.

Was macht Kwasniok mit Jakub Kaminski?

Weniger klar ist die Besetzung auf der zweiten Position im Mittelfeld sowie auf der linken offensiven Außenbahn. Auf dem freien Platz neben Krauß gibt es für Kwasniok einige Varianten. So könnte – wie in Stuttgart – Jakub Kaminski im Mittelfeld beginnen oder aber Denis Huseinbasic oder Isak Johannesson in die erste Elf rücken. Die Besetzung des Zentrums hängt auch mit der des Linksaußen zusammen. Bleibt Kaminski im Mittelfeld, werden entweder Said El Mala oder Marius Bülter dort spielen. Da Bülter gegen den VfB nicht wirklich überzeugte und auch in der Entscheidungsfindung einige Male falsch lag, dürfte El Mala hier nun die Chance erhalten.

Rückt Kaminski jedoch aus dem Zentrum heraus, bietet sich auch die Möglichkeit, den vom VfL Wolfsburg ausgeliehenen Profi nach Linksaußen zu stellen und somit sowohl El Mala als auch Bülter zunächst auf die Bank zu setzen. Da Kaminski seine Sache gegen Stuttgart, aber auch schon bei vorherigen Einsätzen, im Mittelfeld sehr ordentlich machte und der FC so ein wenig mehr Offensivpower auf dem Feld hat, scheint das Szenario mit Kaminski im Zentrum und El Mala links sehr realistisch. Auf der rechten offensiven Außenbahn könnte erneut Jan Thielmann starten. Im Sturmzentrum hat aktuell Ragnar Ache die Nase vorn und wird auch gegen die TSG von Beginn an auf Torejagd gehen.

So könnte der FC gegen Hoffenheim beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied

Eric Martel vom 1. FC Köln

Eric Martel

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Sebastian Sebulonsen zum Innenverteidiger umfunktioniert

Sebastian Sebulonsen

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache

Jan Thielmann ist erfolgreich in die Saison gestartet. (Foto: Herbert Bucco)

Jan Thielmann



Lukas Kwasniok erwartet eine Herkulesaufgabe – chancenlos sieht er den 1. FC Köln aber nicht

Ragnar Ache gegen die TSG Hoffenheim
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Lukas Kwasniok erwartet eine Herkulesaufgabe – chancenlos sieht er den 1. FC Köln aber nicht

Auf den FC wartet am Samstag ein ganz schwerer Brocken. Die Kölner empfangen den Angstgegner aus Hoffenheim. Lukas Kwasniok weiß um die Schwere der Aufgabe, doch der Trainer gibt sich zuversichtlich. So will der 1. FC Köln gegen Hoffenheim punkten.

Nach den beiden verlorenen Partien gegen RB Leipzig und den VfB Stuttgart sollen am Wochenende wieder Punkte gegen ein Top-Team her. Dass der FC gegen die Sinsheimer treffen kann, hat er bereits im Hinspiel in Hoffenheim bewiesen. Leicht wird die Aufgabe aber sicherlich nicht.

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Als Lukas Kwasniok zu Beginn seiner Amtszeit beim FC mit dem durchaus schweren Auftaktprogramm konfrontiert wurde, lächelte der Kölner Trainer und erklärte, dass er sich darauf sogar freue. Auf die vielen Auswärtsspiele bezogen, sagte der Coach, dass man dann auch nicht zwangsläufig viele Punkte von den Geißböcken erwarte. Ein Umstand, der den FC zurzeit eigentlich wieder einholen dürfte. Denn die Kölner haben und hatten nun mal eine Reihe von absoluten Top-Gegnern vor der Brust. Nach Leipzig und Stuttgart gibt es nun das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim, den Tabellendritten und eine Mannschaft, gegen die der FC seit elf Jahren nicht mehr vor eigenem Publikum gewonnen hat. Nur ist das mit der Erwartungshaltung so eine Sache.

„Sie waren schon damals sehr gut“

Denn zum einen rückt der Tabellenkeller nach den jüngsten beiden Niederlagen dann doch wieder näher, zum anderen sehnen sich die FC-Fans nach einem Sieg gegen eine der Top-Mannschaften der Liga. Von den bisherigen neun Duellen gegen Teams aus der Top-sechs holte der FC einen Sieg, gerade einmal drei Punkte. Und die ausgerechnet gegen Hoffenheim. Doch die Zeichen haben sich geändert. Nach dem starken Auftakt der Geißböcke hatten die Kontrahenten vor dem Duell jeweils sieben Punkte auf dem Konto. Mittlerweile gehört Hoffenheim zu den stärksten Teams der Liga, befindet sich auf Champions-League-Kurs. „Es ist eine Mannschaft, die einfach mehr Selbstbewusstsein hat in dem, was sie tut als in der Hinserie. Aber sie waren damals schon sehr gut“, sagt Kwasniok. „Mich überrascht es überhaupt nicht, dass sie ganz oben sind.“

In Hoffenheim habe man den „Finger in die Wunde gelegt. Sie haben ja einen kompletten Turnaround hingelegt und imposanten Aufstieg in dieser Saison hinter sich gebracht“, so der Kölner Trainer weiter. „Sie haben sehr viel verändert und haben einfach diese Idee des Spiels innerhalb von einem Jahr implementiert. Es ist die Mannschaft, die die meisten Sprints zieht in beide Richtungen, die meisten intensiven Läufe, Tempoläufe.“ Und der Kölner Coach gerät fast schon ins Schwärmen. „Stuttgart ist den Bayern in Bezug auf fußballerische Qualität wahrscheinlich am nächsten. In Bezug auf Intensität, Klarheit und Gegenpressing ist Hoffenheim den Bayern am nächsten.“ Deswegen erwartet der 44-Jährige auch eine „Herkulesaufgabe“. Doch für diese sieht der Trainer sein Team gewappnet.

Wird die Performance dieses Mal belohnt?

Die Mannschaft sei fokussiert und habe in den vergangenen Wochen ja auch leistungstechnisch überzeugt. „Das gibt uns einfach in jedem Spiel auch die Möglichkeit, auch gegen Hoffenheim, auch wenn es natürlich nicht leichter wird, das zu gewinnen“, sagt Kwasniok. „Ich glaube einfach immer daran, dass Performance früher oder später belohnt wird. Wir sind mittendrin statt nur dabei und attackieren und wir attackieren auch schon gegen Hoffenheim voller Überzeugung.“ Voller Überzeugung, aber nicht mit vollem Personal. Linton Maina und Alessio Castro-Montes fehlen neben den Langzeitverletzten weiterhin. Jahmai Simpson-Pusey steht nach seiner Verletzung wieder im Kader, wird aber wohl noch nicht beginnen. Ob Said El Mala in der Anfangself stehen wird, ließ der Trainer offen. „Lasst euch überraschen“, sagte Kwasniok mit breitem Lächeln.

Das würde der Coach nur zu gerne auch nach dem Duell gegen die TSG aufsetzen.


Der 1. FC Köln sollte am 23. Spieltag trotz schwerer Aufgabe seine Chance nutzen

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Tor gegen RB Leipzig
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Der 1. FC Köln sollte am 23. Spieltag trotz schwerer Aufgabe seine Chance nutzen

Am Samstagnachmittag hat der FC die Möglichkeit, die eigene Ausgangssituation mit einem Sieg gegen die TSG Hoffenheim maßgeblich zu verbessern. Denn an diesem Spieltag stehen bei der direkten Konkurrenz meist Duelle untereinander an. Der 1. FC Köln sollte seine Chance gegen Hoffenheim nutzen.

Mit drei Punkten aus dem Duell gegen die Sinsheimer und je nach Ausgang der Begegnungen der direkten Konkurrenz, könnte der 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga ein erfolgreicher werden für den 1. FC Köln.

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Zwei Siege und drei Niederlagen – so lautet die Bilanz der Geißböcke in der Rückrunde bisher. Am kommenden Samstag steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok das sechste Duell des zweiten Durchgangs an. Dann trifft der FC allerdings ausgerechnet auf Hoffenheim und damit auf einen Gegner, der nur eine Niederlage in den vergangenen fünf Begegnungen zu verbuchen hat. Und die eben auch gegen den Rekordmeister FC Bayern München. Damit liegt die TSG aktuell auf Platz zwei der Formtabelle. Keine leichte Aufgabe also. Das Hinspiel endete im Oktober mit einem 1:0-Sieg für den FC. Damals erzielte Said El Mala den Treffer gegen das Team von Christian Ilzer.

Der FC sollte seine Chance nutzen

Dass ein Sieg gegen die Sinsheimer also im Bereich des Möglichen liegt, hat der 1. FC Köln mit seiner Mannschaft bereits bewiesen. Und gerade zum aktuellen Zeitpunkt wären Punkte gegen die TSG für die Kölner so wichtig und könnten den Geißböcken möglicherweise wieder etwas Luft verschaffen. Denn am 23. Spieltag treffen gleich mehrere Abstiegskandidaten in direkten Duellen aufeinander. Sieben Mannschaften liegen vor dem kommenden Wochenende nur fünf Punkte auseinander. Von Platz 15 mit Wolfsburg bis Platz neun, den aktuell der HSV besetzt, kann also viel passieren. Vor allem, da eben die Duelle gegeneinander anstehen und sich die Mitstreiter die Punkte gegenseitig wegnehmen könnten.

Der FC könnte sein Punktekonto auf 26 Zähler ausbauen. Denn am Freitag trifft zunächst der FSV Mainz 05 als Tabellenvierzehnter mit 21 Zählern auf den Hamburger SV (Platz neun, 25 Punkte). Am Samstag trifft Wolfsburg (Platz 15, 20 Punkte) auf den FC Augsburg, der gerade ebenfalls mit 25 Zählern auf Platz elf liegt. Auch hier ergäbe sich bei einem Kölner Sieg die Chance, ordentlich aufzuholen. Die beiden weiteren Duelle der Konkurrenten bestreiten Union Berlin (Platz 10, ebenfalls 25 Punkte) und Borussia Mönchengladbach (Platz 13, 22 Punkte). Die Hauptstädter treffen am Samstag auf die sechstplatzierten Leverkusener – keine leichte Aufgabe, Gladbach bekommt es mit dem FC Freiburg und somit dem Tabellenachten zu tun.

Alle drei Mannschaften, die aktuell in der Tabelle hinter den Kölnern stehen, müssen gegen nominell stärkere Teams bestehen, die allesamt vor den Geißböcken angesiedelt sind. Zugegebenermaßen muss dies auch der FC – der hat aber in dieser Saison schon bewiesen, wie man drei Punkte gegen die TSG einfährt.


Said El Mala – Joker vs. Stammspieler: „Ich glaube, dass wir das nicht so schlecht hinbekommen haben“

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor
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Said El Mala – Joker vs. Stammspieler: „Ich glaube, dass wir das nicht so schlecht hinbekommen haben“

Zuletzt lief es sportlich nicht mehr so richtig rund bei Said El Mala. Seit dem Duell gegen Heidenheim wartet der Angreifer auf ein Tor oder eine Vorarbeit. Und dennoch ebbt die Diskussion um seine Rolle nicht ab rund um den 1. FC Köln: Das sagt Lukas Kwasniok zu Said El Mala.

Im Hinspiel avancierte er zum Matchwinner, vor dem Rückspiel ist nicht klar, wann Said El Mala spielt. Die Diskussionen reißen nicht ab. Das sagt der Trainer zum Spieler und seiner Position.

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Vor dem Hinspiel bei der TSG Hoffenheim hatte Lukas Kwasniok offenbar genug gesehen. Der Trainer der Geißböcke hatte Said El Mala immer wieder als Joker eingesetzt – in der Liga fünf Mal. Und die Eindrücke, gepaart mit denen von den Trainingseinheiten, hatten offenbar gereicht, dem Youngster dann auch das Startelf-Debüt zu ermöglichen. Schon damals kochte die Diskussion bei den Fans hoch: Ist El Mala gefährlicher von der Bank oder sollte man ihm nicht die Möglichkeit von Beginn an geben?, so die wohl wichtigste Frage. Der Kölner Shootingstar startete in Sinsheim und entschied die Begegnung schließlich mit einem beherzten Solo und dem einzigen Treffer der Partie.

„Wir wissen, dass wir mit Said einen talentierten Spieler haben“

Vier Monate oder eine Halbserie später ist die Diskussion nicht abgeebbt, aber einiges passiert. El Mala wurde in der Zwischenzeit für die A-Nationalmannschaft nominiert, eine WM-Teilnahme unter Auflagen in Aussicht gestellt, der Marktwert ist laut transfermarkt.de auf 40 Millionen Euro angewachsen und angeblich ist halb Europa an dem Shootingstar interessiert – die Frage ist bei den Fans aber geblieben. Nicht nur das, sie ist wohl eine der Kernkritiken an dem Kölner Coach. Angesichts von Spielverlauf, Gegner und tatsächlich dann auch der jeweiligen Spielzeit ist es natürlich rein spekulativ, in welcher Rolle der Offensivspieler besser funktioniert. Da haben auch Statistiken nur wenig Aussagekraft. El Mala hätte im Hinspiel bei der TSG schließlich genauso als Joker treffen können, wie zuvor gegen Freiburg von Beginn an.

Allerdings bestehen wohl kaum Zweifel, dass der Angreifer gerade in der Hinrunde ein Punktgarant der Kölner war. Hat der 19-Jährige getroffen, gab es meist Zähler – unabhängig seiner Rolle. Insofern sind Forderungen nach mehr Einsatzzeit auch nicht von der Hand zu weisen. „Wir wissen, dass wir mit Said einen sehr talentierten Spieler haben. Unser Auftrag ist es, auf der einen Seite Spiele zu gewinnen und auf der anderen Seite, ihn bei seiner Entwicklung zu begleiten, besser zu werden“, so Kwasniok. „Ich glaube, dass wir das ist in den vergangenen Monaten nicht so schlecht hinbekommen haben.“ Der Trainer verwies dabei auf die zehn Scorerpunkte des Youngsters. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass El Mala seit dem 2:2 gegen Heidenheim eben nicht mehr gepuntket hat – unabhängig seiner Rolle.

Dafür hat der Kölner Coach eine Erklärung: „Unabhängig ob er beginnt oder später kommt, wird es für ihn schwieriger. Schauen wir nach Stuttgart: Said kommt rein und die bringen Josha Vagnoman“, sagte der Kölner Coach. „Der Gegner stellt sich vielmehr auf ihn ein. Das wird für ihn der nächste Step sein, unter erschwerten Bedingungen das immer abzurufen. Und wir begleiten ihn dabei.“ Dem Vernehmen nach soll der Youngster mit seiner Rolle nicht so richtig zufrieden zu sein. Am Ende des Tages gibt es für den Stürmer nur eine Währung: Tore. Gerne wieder gegen Hoffenheim.


Gründe für Eric Martels Formsuche? „Das beschäftigt dich dann schon“

Eric Martel im Spiel des 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz 05
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Gründe für Eric Martels Formsuche? „Das beschäftigt dich dann schon“

Noch zu Saisonbeginn erklärte Lukas Kwasniok den Sechser als gesetzt, unumstritten. Die Situation hat sich grundlegend geändert. Der Mittelfeldspieler ist auf der Suche nach der Form beim 1. FC Köln: Beschäftigt Eric Martel die Vertragssituation?

Eine Stamm-Startelf habe er nicht, hatte Lukas Kwasniok zu Saisonbeginn erklärt. Allerdings eine Achse, die zum festen Personal gehöre. Als Spieler nannte der Trainer Timo Hübers und Eric Martel. Doch Martel ist längst nicht mehr so unumstritten. Und nicht wenige Fans wollen eine Erklärung in der ungeklärten Vertragssituation sehen.

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Der einst als „Mr. Unverzichtbar“ geadelte Eric Martel hat beim 1. FC Köln seinem Namen zuletzt nicht mehr so wirklich Ehre gemacht. Denn der 23-Jährige lieferte in den vergangenen Wochen nicht mehr wie gewohnt ab, erfüllte die Rolle des Leaders nicht wie zuvor. Und natürlich gibt es seitdem Spekulationen, ob der Leistungsabfall des Kölner Sechsers mit der noch offenen Vertragssituation zusammenhänge. Martel wirkte oft fahrig und unkonzentriert, agierte nicht immer sattelfest. So war er unter anderem an zwei der Gegentore im Duell gegen den VfB Stuttgart mit in der Verlosung.

„Was Profifußballer am meisten umtreibt…“

Und auch FC-Trainer Lukas Kwasniok räumte am Donnerstag auf der Pressekonferenz zu diesem Thema ein, dass Profifußballer immer eins beschäftige. „Das ist nicht nur der aktuelle Stand um einen herum, sondern eben auch die Zukunft. Das ist der große Unterschied zu vielen Arbeitnehmern“, so der Coach. Denn der Profifußball ist schnelllebig und oft erbarmungslos. Die Grundsicherheit, die man als Angestellter habe, gebe es nicht, betonte Kwasniok. Ganz natürlich also, dass nicht nur die guten oder eben nicht so guten erbrachten Leistungen in den Köpfen der Spieler kreisen. “Was Fußballer, da habe ich mal ein Interview zu gelesen, Profisportler und Profifußballer am meisten umtreibt, ist neben dem nächsten Spiel tatsächlich auch die Gedankenwelt um die eigene Zukunft. Nicht, weil du Existenzängste hast, sondern weil du darüber nachdenkst, welcher Step der richtige ist“, so Kwasniok.

„Das beschäftigt dich dann ein wenig“

Und so liegt es in der Natur der Sache, dass ein eben nicht so freier Kopf sich auch auf die Leistungen auswirken kann. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. „Ich glaube, dass diese Gedanken grundsätzlich dazu führen, gerade wenn du ein sehr strukturiert und organisiert denkender Mensch bist, so wie der Eric und auf der Sechs sehr viel Struktur und Organisation um dich herum ist, dann ist das was ganz anderes als bei einem Zehner, der sich recht wenig Gedanken über den morgigen Tag macht“, erklärte der Trainer. „Das beschäftigt dich dann ein wenig, das ist nicht von der Hand zu weisen.“ Nach wie vor ist die Zukunft des ehemaligen Kapitäns der U21-Nationalmannschaft nicht geklärt. Martel hatte sich Bedenkzeit bis zum Ende des Transferfensters erbeten. Dem Vernehmen nach sollen aktuell Gespräche stattfinden.

Fakt ist, die Verhandlungsposition hat sich komplett verändert. Martel liefert nicht mehr so wie zu Saisonbeginn, ist nicht mehr unumstritten. Interessenten werden aktuell nicht Schlange stehen, im Frühling für einen ablösefreien Sechser sicherlich anklopfen. Der FC hat sich im Winter bereits nach Alternativen umgeschaut. Für Martel hat Kwasniok noch einen Rat parat: „Da hilft nur eins: Weiterhin den gleichen Einsatz und das gleiche Engagement an den Tag zu legen. Das tut Eric und solange ich das Gefühl habe, werde ich ihn auch nach wie vor einsetzen und auch schützen, wenn es nötig sein sollte.“


Das sagt Lukas Kwasniok zu den Verletzten und dem Co-Trainer-Aus „In erster Linie tut es mir leid“

Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz des 1. FC Köln
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Das sagt Lukas Kwasniok zu den Verletzten und dem Co-Trainer-Aus „In erster Linie tut es mir leid“

Für die Geißböcke steht am Wochenende das schwere Spiel gegen Hoffenheim am. Am Donnerstag gab es die obligatorische Pressekonferenz beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok spricht über das Co-Trainer-Aus, die Personalie Said El Mala und den Verletztenstand.

Für die Geißböcke steht am 23. Spieltag das Heimspiel gegen Hoffenheim auf dem Programm. Zuvor gab es die Spieltags-Pressekonferenz beim FC.

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Vor einigen Wochen musste Lukas Kwasniok noch puzzeln, um eine Hintermannschaft für die Begegnungen der Geißböcke zu finden. Nun hat der Kölner Coach zu viele Steinchen, die er in ein Gesamtbild für die Partie gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker bei come-on-fc.com). Denn nach und nach kehren die zuletzt angeschlagenen Defensivspieler zurück. Zuletzt eben Jahmai Simpson-Pusey. Und der Engländer, der zu Beginn des Jahres direkt zu überzeugen wusste, könnte tatsächlich eine Alternative werden – zumindest in Teilen. „Ich habe mit Jahmai gerade noch gesprochen. Er ist eine Kader-Option, aber keine Startelf-Option“, so Kwasniok auf der Pressekonferenz am Donnerstag. „Er hat diese Woche an jeder Einheit teilgenommen, allerdings gesteuert.“

„Wir begleiten ihn dabei“

Der 20-Jährige ist nicht der einzige Innenverteidiger, der wieder zur Verfügung steht. „Heintzi hat alles mitgemacht, er ist damit auch eine Option.“ Keine Probleme gibt es bei Youssoupha Niang, der leichte muskuläre Probleme hatte. Ob die Youngsters aber eine Möglichkeit bei den Profis bekommen, ließ der Coach offen. Es geht um das Abwägen zwischen Einsatzzeit beim Nachwuchs und den Erfahrungen bei den Profis. In Geduld müssen sich weiterhin zwei Spieler üben, die zum Jahresbeginn ebenfalls überzeugten. „Linton und Monti, da dauert es noch ein wenig. Linton ist schon wieder auf dem Platz herumgeturnt“, so der Trainer weiter. „Da kann ich noch nicht absehen, wann sie zurückkommen werden. Am Wochenende jedenfalls noch nicht.“

Auch zu Said El Mala äußerte sich der Coach. „Es ist nun mal so, unabhängig davon, ob er anfängt oder nicht. Wir wissen, dass wir mit Said einen sehr talentierten Spieler haben. Unser Auftrag ist es, auf der einen Seite Spiele zu gewinnen und auf der anderen Seite ihn bei seiner Entwicklung zu begleiten, besser zu werden“, so Kwasniok. „Ich glaube, dass wir das ist in den vergangenen Monaten nicht so schlecht hinbekommen haben. Unabhängig ob er beginnt oder später kommt, wird es schwerer für ihn. Der Gegner stellt sich vielmehr auf ihn ein. Das wird für ihn der nächste Step sein. Und wir begleiten ihn dabei.“ Ob der 19-Jährige beginnt, ließ Kwasniok offen.

„Ich schätze Hannes sehr“

Der Kölner Coach äußerte sich auch zu der Personalie Hannes Dold. „In erster Linie tut es mir menschlich sehr sehr leid. Ich schätze Hannes sehr“, sagte der Coach. „Wir sind aber trotzdem im Profifußball und wir haben dem Hannes als langjährigen Analysten die Möglichkeit gegeben, das Trainerteam zu erweitern.“ Dold sollte dabei den Fokus auf die Standardsituationen richten. „Er hat sich der Aufgabe total verschrieben. Er war unheimlich fleißig. Und trotzdem ist es dann manchmal so, dass Dinge einfach nicht mehr so funktionieren. Der Glaube geht dann verloren. Wenn man den Glauben in den Trainer verliert, dann muss man sich als Verantwortlicher auch mal von jemandem trennen.“ Gemeinsam habe man dann die Entscheidung getroffen.

Schon in den vergangenen Wochen war Dold nicht immer mit von der Partie. Der bisherige Co-Trainer ist jüngst Vater geworden. „Das ist schon in den vergangenen Wochen intern aufgefangen worden. Ich hatte schon das Gefühl, dass wir mehr Klarheit in den ganzen Angelegenheit hatten. In der Rückserie haben wir noch kein Standardgegentor nach einem Eckball kassiert. Man sieht, man kann sich entwickeln. Das heißt noch lange nicht, dass alles perfekt ist“, sagte der Trainer. Wie es für Dold weitergeht, ist offen.

1. FC Köln empfängt die TSG: Gegen den Angstgegner, die Bilanz und viele Widerstände

Auf den FC wartet gegen Hoffenheim eine schwere Aufgabe
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1. FC Köln empfängt die TSG: Gegen den Angstgegner, die Bilanz und viele Widerstände

Seit elf Jahren wartet der FC mittlerweile auf einen Dreier im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim. Vor allem Andrej Kramaric trifft besonders gerne gegen die Geißböcke. Der 1. FC Köln muss Angstgegner und der Bilanz trotzen.

Nach zwei Niederlagen in Serie wollen die Kölner gerne wieder in die Erfolgsspur finden. Doch die Aufgabe ist keine leichte. Denn mit der TSG kommt ein echter Angstgegner nach Köln. Seit elf Jahren gab es keinen Heimsieg mehr gegen das Team aus dem Kraichgau. Und sehr oft war ein Angreifer an den TSG-Erfolgen beteiligt.

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Für Andrej Kramaric steht am Samstagnachmittag eine besondere Begegnung auf dem Programm. Der Kroate bestreitet in Köln – wenn er denn erwartungsgemäß zum Einsatz kommt – sein 350. Pflichtspiel. Und bei den 350. Pflichtspielen haben sich wohl schon einige Lieblingsgegner über die Jahre herauskristallisiert. So auch der FC. Sieben Mal traf der Stürmer gegen die Geißböcke, vier weitere Tore bereitete Kramaric gegen Köln vor. Im Sommer 2020 erzielte der Kroate einen Hattrick in Köln. Und auch beim letzten Heimspiel der Geißböcke gegen die Mannschaft aus dem Kraichgau war Kramaric wieder zur Stelle – nach 50 Sekunden. Der Angreifer ist so etwas wie der Erfolgsgarant gegen den FC. Der Erfolgsgarant und die Symbolfigur für einen echten FC-Angstgegner.

Gegen die zweitbeste Rückrundenmannschaft

Seit elf Jahren hat Köln kein Heimspiel mehr gegen Hoffenheim gewonnen. 2015 setzte sich der FC knapp durch, ein Tor der TSG erzielte damals Anthony Modeste. Auf den 3:2-Erfolg im April folgten fünf Niederlagen und drei Unentschieden in Müngersdorf. Bei keinem anderen Bundesligisten gewann die TSG insgesamt häufiger. Und da in den vergangenen sechs Begegnungen dann auch immer die Auswärtsmannschaft gewann, geht es für den FC darum, gleich gegen mehrere Gesetzmäßigkeiten zu bestehen. Zumal sich die Sinsheimer bekanntlich auch in ungewohnter Topform befinden. 45 Zähler sammelte Hoffenheim im bisherigen Saisonverlauf – Vereinsrekord. Im Jahr 2026 sammelte die Mannschaft von Christian Ilzer zudem 18 von möglichen 21 Punkten ein, ist hinter dem BVB das zweitbeste Rückrunden-Team.

In der Trainingsmethodik ist das Thema „Angstgegner“ ein untergeordnetes. Zumindest für die Mannschaft, die eher selten gewinnt. Viele sportpsychologische Experten vertreten tatsächlich die Meinung, wer mit Angst in ein Spiel geht, wird in vielen Fällen auch kein Erfolgserlebnis einfahren. Rein nach der Bilanz droht den Kölnern möglicherweise die dritte Niederlage in Folge. Doch mit der Bilanz ist das bekanntlich so eine Sache. Denn auch diese Serien sind nur so lange relevant bis sie reißen. Denn vor dem 3:1-Erfolg der Geißböcke bei der TSG im April 2023 hatte Köln seit 2014 nicht mehr im Kraichgau gewonnen. Es folgten in der Liga 13 sieglose Spiele. Seitdem hat der FC bei der TSG nicht mehr verloren. Das Hinspiel endete bekanntlich 1:0 für den FC. Andrej Kramaric spielte da so gut wie keine Rolle. Dafür Torschütze Said El Mala. Ein guter Zeitpunkt, dass der Kölner Offensivspieler einen Lieblingsgegner findet.


Der Druck steigt wieder: Der 1. FC Köln kämpft gegen mehrere Baustellen an

Lukas Kwasniok beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV
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Der Druck steigt wieder: Der 1. FC Köln kämpft gegen mehrere Baustellen an

Am Samstagnachmittag steht für den FC das Duell gegen die TSG Hoffenheim an. Und das wird nicht nur aufgrund der Tabellensituation eine schwere Aufgabe. Denn der 1. FC Köln muss gleich mehrere Baustellen angehen.

Die Standardschwäche oder das Problem der schnellen Gegentore nach einem erzielten Ausgleich sind nur zwei der Themen, an denen die Kölner arbeiten müssen, wenn die Geißböcke weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren wollen.

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Mit den Erfolgen über den 1. FSV Mainz und den VfL Wolfsburg hat sich der FC zu Beginn des Jahres ein wenig Luft verschafft. Der Druck, der um Neujahr rund um das Geißbockheim durchaus spürbar war, hatte zumindest merklich nachgelassen. Zwar zeigten die Kölner zuletzt gegen RB Leipzig und den VfB Stuttgart ordentliche Leistungen, am Ende reichte das aber nicht für Punkte. Auch, wenn die gegen die Top-Teams nicht zu erwarten waren, ziehen so langsam wieder dunklere Wolken auf. Und am Wochenende trifft der FC auf einen weiteren Top-Gegner – zumindest tabellarisch. Die TSG Hoffenheim spielt eine beeindruckende Saison, belegt Rang drei und gerade auch aufgrund der jüngeren Vergangenheit käme eine weitere Pleite überraschend.

Unruhe um El Mala – aber nicht aufgrund von Wechselgerüchten

Eine dritte Niederlage in Folge gab es in dieser Spielzeit noch nicht, zuletzt im Herbst 2023, als der FC sogar vier Pleiten in Serie kassierte. Und eine weitere Niederlage könnte schmerzhaft sein. Denn am Wochenende gibt es gleich drei direkte Duelle der Konkurrenten. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz könnte bis auf einen Zähler schrumpfen. Und bei den Kölnern gibt es gleich mehrere Baustellen, die zu kitten sind. Gegen die eklatante Schwäche beim ruhenden Ball sind die FC-Verantwortlichen offenbar gezielt vorgegangen. Hannes Dold wurde von den Aufgaben des Standardtrainers entbunden, der Co-Trainer soll eine andere Funktion im Verein übernehmen. Noch ist nicht klar, wer für die Standards in Zukunft verantwortlich sein wird.

Für zusätzliche Unruhe sorgt zumindest von Außen die Diskussion um Said El Mala. Der Offensivspieler ist weiterhin heiß umworben. Angeblich soll Brighton & Hove Albion das nächste Angebot vorbereiten, es gibt weitere Interessenten aus dem In- und Ausland. Die Unruhe liegt aber eher an der Rolle, die El Mala gerade beim FC bekleidet. In den Sozialen Medien wünschen sich die Fans mehr Einsatzzeit des Youngsters. Tatsächlich performt der Highlight-Spieler zurzeit aber auch nicht wie zu Beginn der Saison. Damals war der 19-Jährige gefühlt an jedem Treffer beteiligt, nun aber wartet der Offensivspieler seit sechs Begegnungen auf eine Torbeteiligung. Ähnlich geht es auch Jakub Kaminski. Der Pole erzielte seinen letzten Treffer im November. Allerdings ist Kaminski aktuell eher ein Opfer des System, die Leistung generell stimmt.

Eine Konzentrationsfrage?

Möglicherweise fehlt dem ein oder anderen Spieler aktuell auch ein wenig der richtige Fokus. Immerhin kassierten die Kölner in den vergangenen beiden Spielen unmittelbar nach dem Ausgleich jeweils einen weiteren Gegentreffer, brachten sich viel zu schnell um den Lohn. Und die Begründungen der Spieler hören sich ähnlich an. „Wir müssen daran arbeiten, dass wenn wir ein Tor machen, dass wir nicht direkt eins bekommen, sondern uns dann auch cleverer anstellen“, sagte Marius Bülter. „Wir müssen da schon mehr Aufmerksamkeit hinbekommen und die Konzentration extrem hochfahren.“ Am Samstag nach der Niederlage gegen Stuttgart hörte sich das bei Ragnar Ache ähnlich an. „Vielleicht fehlt uns das letzte bisschen Konzentration, wenn wir das 1:1 oder ein Tor machen, dann ist es wichtig, konzentriert zu bleiben“, sagte der Stürmer

Immerhin darf die Verletzungsmisere in der Hintermannschaft beim FC kein großes Thema mehr sein. Mit Jahmai Simpson-Pusey kehrt nun auch der fünfte gelernte Innenverteidiger zurück. Lukas Kwasniok kann in der Defensive also nahezu aus dem Vollen schöpfen. Auch Alessio Castro-Montes hat wieder mit dem Lauftraining begonnen. Gerade die Rotation in der Defensive ist für viele Fans ebenfalls ein Problem.


Kommt es zum Wiedersehen für Tim Lemperle und den 1. FC Köln? „Hoffentlich nicht!“

Tim Lemperle wechselte im Sommer vom 1. FC Köln zur TSG Hoffenheim
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Kommt es zum Wiedersehen für Tim Lemperle und den 1. FC Köln? „Hoffentlich nicht!“

Tim Lemperle kehrt am Samstag möglicherweise zum 1. FC Köln zurück. Der Stürmer der TSG Hoffenheim ist zurzeit noch angeschlagen. Über das Wiedersehen werden sich sicherlich nicht alle FC-Fans freuen.

Sollte Tim Lemperle rechtzeitig fit werden, kehrt der Stürmer erstmals seit seinem Wechsel wieder als Spieler zum 1. FC Köln zurück.

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Noch ist nicht gesagt, ob es am Samstag überhaupt zum großen Wiedersehen kommen wird. Tim Lemperle hat sich vor einigen Wochen eine Innenbandverletzung im Sprunggelenk zugezogen – ein Einsatz gegen den FC ist aktuell offen. Während TSG-Coach Christian Ilzer guter Dinge ist, „dass es fürs Köln-Spiel reicht“, hat Marius Bülter ein andere Meinung: „Ich weiß nicht, ob er fit wird. Hoffentlich nicht“, so der Stürmer am Mittwoch nach dem Training. Dass Bülter auf einen Ausfall des Angreifers hofft, kommt nicht von ungefähr. Lemperle ist einer der Erfolgsgaranten bei den Sinsheimern. Der 24-Jährige hat in dieser Spielzeit bereits sechs Tore erzielt, zwei weitere vorbereitet – und das in 18 Partien. Lemperle ist damit hinter Andrej Kramaric, Fisnik Asllani und Grischa Prömel der vierterfolgreichste Stürmer der TSG.   

„Natürlich zieht man da Schlüsse draus“

Sollte der gebürtige Hesse rechtzeitig fit werden, darf man auf die Resonanz der Kölner Fans gespannt sein. Lemperle hat den FC bekanntlich mit einigen Störgeräuschen verlassen. Der 24-Jährige hatte sich frühzeitig für einen ablösefreien Abschied aus Köln entschieden, den Richtung Hoffenheim. Ein Wechsel, den zum damaligen Zeitpunkt nicht wirklich jeder Anhänger verstanden hat. Allerdings einer, der sich für Lemperle in mehrfacher Hinsicht gelohnt haben dürfte. Aktuell auch aus sportlicher. Denn Hoffenheim steuert schnurstracks auf die Champions League zu. Lemperle will im kommenden Jahr in der Königsklasse spielen. Ob das aber bei der TSG sein wird, ist offen. Angeblich gibt es zahlreiche Angebote, unter anderem aus England und Spanien – dem Vernehmen nach im zweistelligen Millionenbereich.

Beim FC hätte man den Stürmer gerne behalten, ihm eine Zukunft aufgezeigt. Auch, weil man um die Qualitäten wusste und sicherlich auch an die wirtschaftliche Entwicklung gedacht hat. Für den wohl größeren Ärger sorgte der Hesse aber, als er kurz vor dem Saisonfinale durch einen Party-Skandal in die Schlagzeilen geriet. „Natürlich zieht man da selbst seine Schlüsse draus. Wenn man ein Aufstiegsspiel hat, das alles entscheidende Spiel, worauf man die ganze Saison hinarbeitet, dann kann man sich vielleicht eine Woche vorher so was sparen“, sagte der 24-Jährige vor einer Woche Sport1. „Was mir am Ende des Tages mit am meisten wehgetan hat, war dann, dass ich im letzten Spiel nicht von Anfang an spielen konnte. Das hat ein bisschen an mir genagt, auch noch über die freien Tage im Sommer.“

Nach seiner Verletzung wird Lemperle wohl auch am Samstag nicht von Beginn auflaufen. Motiviert dürfte der Angreifer gegen seinen Ex-Club allemal sein.