Lukas Kwasniok reagiert emotional auf die jüngsten Diskussionen: „Ich bitte um Entschuldigung“

Lukas Kwansiok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayern
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Lukas Kwasniok reagiert emotional auf die jüngsten Diskussionen: „Ich bitte um Entschuldigung“

Die Begegnung gegen die TSG Hoffenheim hatte vor allem zwei große Themen im Nachgang: Das Traumtor von Ragnar Ache und der medizinische Notfall im Stadion, der eine unglückliche PK nach sich zog rund um den 1. FC Köln: Lukas Kwasniok bittet um Entschuldigung.

Der Fußball geriet am Samstag zur Nebensache. Ein FC-Fan war im Zuge des Spiels der Geißböcke eine Treppe herabgestürzt. Der Anhänger musste vor Ort reanimiert werden. Später stellte sich heraus, dass der Zuschauer verstorben war. Die Fans hatten während der Partie den Support weitgehend eingestellt. Nach dem Spiel hatte sich auch Lukas Kwasniok zu den Vorgängen geäußert. Und damit eine Diskussion ausgelöst.

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Denn der Kölner Coach hatte bedauert, dass der Support der Fans gefehlt hätte, sein Mitleid bekundete der Trainer nicht. Die Pressekonferenz im Vorfeld der Begegnung gegen den FC Augsburg nutzte der Coach dann aber, um „einige Dinge klarzustellen“. „Es ist natürlich so, dass wenn eine gewisse Stille im Stadion ist, dann ist klar, dass etwas vorgefallen ist. Die Kommunikationslage für uns war relativ unübersichtlich“, sagte der Trainer. „Mittlerweile haben wir aus den Medien entnommen, dass ein FC-Fan verstorben ist und es ist logischerweise das Selbstverständlichste dieser Welt, den Angehörigen im richtigen Moment – und ich hoffe, dass das jetzt der Fall ist – mein Beileid auszusprechen und ihnen viel Kraft zu wünschen. Denn es gibt im Leben nichts Schlimmeres als einem geliebten Menschen zu verlieren.“ Das sei ihm extrem wichtig, betonte der Trainer.

„Es gibt zwei Dinge, die wichtiger sind als der Fußball: Die Geburt und der Tod eines Menschen“

„Darüber hinaus ist es so, dass ich aufgrund der damals unklaren Situation auf den Support unserer Süd angesprochen worden bin, der über 90 Minuten nicht stattgefunden hat“, so Kwasniok weiter. Der Trainer betonte noch einmal, wie wichtig ihm die Unterstützung der Fans und der FC als Aufsteiger auf diese eben angewiesen sei. „Wir hatten bislang in drei Heimspielen aus unterschiedlichen Gründen diesen Support nicht, dazu fehlten sie in Teilen bei drei Auswärtsspielen. Unsere Ausbeute liegt da bei einem Punkt. Ohne sie sind wir schwächer als mit ihr. Wir brauchen unsere Fans, um den Klassenerhalt zu schaffen“, so der Trainer weiter.

Für Kritik hatte am Samstag auch ein Vergleich gesorgt. Kwasniok hatte auf der PK den Monolog von Bayern-Trainer Vincent Kompany angesprochen, der erst wenige Tage zuvor eindrucksvoll nach einem Rassismus-Eklat gesprochen hatte. „Die Dauer meines Monologs war einzig und allein der Bezugspunkt zum Monolog von Vincent Kompany. Erstens ist er ein viel besserer Trainer, zweitens hat er über ein Thema gesprochen, bei dem es keine andere Meinung gibt. Wer da einer anderen Meinung ist, der hat Lack gesoffen. Deswegen diese Themenfelder vermischen zu wollen, das ist dann ein bisschen zu viel des Guten“, sagte Kwasniok. „Ich habe hier angefangen, um nach Möglichkeit über Jahre hinweg etwas aufzubauen. Gemeinsam mit den Fans. Deswegen dieser Apell, dass das, was die Fans in Hoffenheim veranstaltet haben, das ist, was wir brauchen – jetzt auch am Freitag gegen Augsburg.“

Und mit einer Entschuldigung beendete der Coach seinen Monolog: „Ich hoffe, dass Missverständnisse ausgeräumt sind. Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich irgendjemanden auf den Schlips getreten bin, etwas missachtet habe. Das war in keinster Form meine Absicht. Es gibt zwei Dinge, die wichtiger sind als der Fußball: Das sind die Geburt und der Tod eines Menschen.“

These bestätigt, Bann (vorerst) gebrochen – ein Kommentar

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln
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These bestätigt, Bann (vorerst) gebrochen – ein Kommentar

Der FC hat sich am Samstag einen Punkt gegen eins der Top-Teams hart erarbeitet und gleichzeitig die Negativ-Serie seit dem Hinspiel gegen die TSG beendet. Das sollte Moral geben, denn die Kölner haben sich für eine gute Leistung belohnt. Ein Kommentar zum 2:2 des 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

Die Kölner haben den Top-Team-Fluch beendet und sich für eine gute Leistung mit einem Punkt belohnt. In der Tabelle hilft das nicht zu Quantensprüngen, für die Moral war es aber ein ganz wichtiger Zähler.

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Lukas Kwasniok hatte vor der Begegnung gegen die TSG Hoffenheim einen Anflug von wahrsagerischen Fähigkeiten bewiesen. Der Kölner Coach erklärte auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen die Sinsheimer, dass er fest daran glaube, dass sich Performance dann auch irgendwann endlich auszahlen würde. Die jüngere Vergangenheit hätte den Trainer eigentlich eines besseren belehren können – vielleicht sogar müssen. Denn Kwasniok war es bekanntlich selbst, der immer wieder erwähnte, dass man sich nicht für die gute Leistung belohnt habe. Zuletzt eben gegen Leipzig und Stuttgart. Der FC spielte ansehnlich mit, hatte durchaus seine Chancen, doch am Ende des Tages eben keine Punkte. Gerade gegen die Top-Teams bekanntlich ein oft erlebtes Szenario.

Der FC belohnt sich

Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass die Kölner in jenen Partien zwar gut mitgehalten haben, aber auch ganz sicherlich nicht unverdient ohne Zähler geblieben waren. Gut Mithalten ist eben nicht Augenhöhe – was wiederum nicht der Anspruch eines Aufsteigers gegen die Top-Teams sein muss. Gegen die TSG Hoffenheim war das über Phasen des Spiels durchaus der Fall. Die erste halbe Stunde dürfte zu den besten Saisonleistungen der Kölner gehört haben. Der FC war griffig, beschäftigte den Tabellendritten mehr als dieser es erwartet hatte, war in dieser Zeit sogar die deutlich bessere Mannschaft. Abgesehen von den zehn Minuten nach dem Wechsel gab es auch keine Phase, in der der Gast die Spielkontrolle gänzlich übernahm, sich einen Sieg verdient hätte.

Der FC trotzt den Gegebenheiten

Im Gegenteil: Der FC kämpfte, zeigte Willen, Leidenschaft und erarbeitete sich Chancen. Selbst nach dem 1:2 bewies Köln Moral, reagierte auf die zuletzt aufflackernde Anfälligkeit nach selbst erzielten Treffer mit einem Tor nach einem erhaltenen und hatte sogar die Chance auf mehr. Die Kölner trotzten dem Angstgegner, der Bilanz und den jüngsten Gesetzmäßigkeiten und verdienten sich einen Punkt. Sollte den Spielern in der Vergangenheit die mutigen Auftritte gegen die Top-Teams Hoffnung gegeben haben, so sollte es nun dieser Punkt noch einmal mehr tun. Am Tableau hat sich nicht viel geändert, aber an dem Fakt, dass sich die Kölner für ihren Aufwand dann doch belohnen können.

Lukas Kwasniok hatte vor dem Spiel gesagt, er glaube fest daran, dass sich Performance dann irgendwann auszahlt. Am Samstag hat der FC diese These bestätigt.


Wieder eine „Kann-Szene“ beim 1. FC Köln? Hätte Kramarics Tor überhaupt zählen dürfen?

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Wieder eine „Kann-Szene“ beim 1. FC Köln? Hätte Kramarics Tor überhaupt zählen dürfen?

Die nächste folgenschwere Schiedsrichterentscheidung gegen den 1. FC Köln: Hätte Andrej Kramarics Treffer zum 1:2 überhaupt zählen dürfen? Schiedsrichter Robert Schröder lieferte eine plausible, wenn auch strittige Erklärung. Und die dürfte dem 1. FC Köln nicht passen: Strittiger Kramaric-Treffer zeigt Muster auf.

Gefühlt vergeht kein Spieltag ohne eine 50-50-Entscheidung gegen die Geißböcke. So auch am Samstag beim 2:2 gegen Hoffenheim.

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Beim Spiel gegen RB Leipzig gab es Unmut über ein nicht gegebenes Handspiel von Baumgartner. Am vergangenen Spieltag gegen den VfB Stuttgart hagelte es im Anschluss lautstarke Kritik über einen nicht gegebenen Elfmeter nach einem (eigentlich) eindeutigen Foul an Ragnar Ache. Und auch im Spiel gegen Hoffenheim avancierte das Schiedsrichtergespann zwischenzeitlich zur Streitfigur. Um diese Szene geht es: Die Geißböcke hatten sich lange gegen die wütenden Angriffe der Gäste gestemmt, insbesondere der Hoffenheimer Bazoumana Touré setzte der letzten Kette der Kölner ordentlich zu. In der 60. Minute brach besagter Touré über die linke Seite durch und schoss zum x-ten Mal auf den Kasten von FC-Keeper Marvin Schwäbe. Schwäbe lenkte seinen Schuss an die Unterkante der Latte, TSG-Stürmer Andrej Kramaric aber setzte per Kopf nach. Wieder war Schwäbe dran, erwischte den Ball aber eine Handbreite hinter der Linie.

Schiedsrichter Schröder: „Für mich absolut regulär“

Der FC-Keeper protestierte dennoch bei Schiedsrichter Robert Schröder, denn dem Treffer war ein offensichtlich irregulärer Einwurf vorausgegangen. Hoffenheims Albian Hajdari führte den entscheidenden Einwurf auf Touré aus, wobei er grenzwertig viel Bewegungsspielraum in seiner Ausführung offenbarte. Im Anschluss an das 2:2 ordnete Schröder die Szene mit etwas Abstand wie folgt ein und führte gleich mehrere Gründe an, warum die Unparteiischen so entschieden: „Es ist erst einmal ein Einwurf. Das kann zum Beispiel auch der VAR nicht überprüfen. Ich habe die Ausführung gesehen und für mich war sie absolut regulär. Der Spieler ist zwar in einer leichten Bewegung, was aber erlaubt ist. Wichtig ist, dass beide Beine am Boden sind beziehungsweise den Boden berühren, und das ist hier der Fall. Der eine Fuß steht auf dem Boden und der andere schleift darüber, also ist das für mich eine reguläre Ausführung und von daher ist alles okay“, erklärte Schröder am Sky-Mikrophon.

Ein Muster, dass sich durchzieht.

Was Schröder hier als „leichte Bewegung“ einschätzt, darüber lässt sich sicherlich streiten. Bemerkenswert war jedoch in erster Linie die unmittelbare Reaktion der Domstädter. Obwohl sie ein Gegentor kassierten, steckten sie nicht auf, sondern hielten an ihrem Matchplan fest und gingen die hohe Intensität der Gäste mit. So ermöglichten sie den unterm Strich wohlverdienten Ausgleich durch Said El Mala. Mit seinem Treffer zum 2:2-Endstand beendete er nicht nur seine Mini-Krise von sechs Spielen ohne Tor, sondern machte auch diese weitere (wenn auch streitbare) Schiedsrichterentscheidung zuungunsten der Geißböcke erträglicher. Bleibt zu hoffen, dass die Kölner im kommenden Spiel gegen den FC Augsburg ohne unglückliche Entscheidungen der Unparteiischen auskommen.


Einige Spieler zurück in der Spur und mit guten Noten – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Hoffenheim

Eric Martel überzeugte
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Einige Spieler zurück in der Spur und mit guten Noten – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Hoffenheim

Der FC kann gegen die Top-Teams also doch punkten und besonders gerne gegen die Mannschaft aus Sinsheim. Das schlägt sich auch in den Noten wieder. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim.

Mit einer starken Leistung hat der FC einen Punkt eingefahren. Vielleicht war für die Kölner sogar mehr drin. Dennoch überwiegt die Freude über einen Zähler. Und die ordentlichen Leistungen zeigen sich auch an unseren Bewertungen.

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Solide Defensivleistung mit kleineren Schwächen

Marvin Schwäbe Einzelkritik 3

Marvin Schwäbe

Bekam das erste Mal bei einer Bogenlampe von Andrej Kramarić zu tun, war aber mit der Faust zur Stelle, wirkte beim Versuch von Grischa Prömel unkonventionell. Beim Ausgleich aus kurzer Distanz chancenlos. Starke Parade beim 1:2, als der Ball aber knapp hinter der Linie war.


Kristoffer Lund Einzelkritik Note 4

Kristoffer Lund

Bleibt weiterhin ein Unsicherheitsfaktor in der Kölner Defensive. Daran ändern auch die meisten Sprints der Akteure nicht. War beim 1:2 mit in der Verlosung.


Cenk Özkacar, Einzelkritik, Note 2-

Cenk Özkacar

Rettete in höchster Not als eine Art Abseitsfalle nicht so richtig funktionieren wollte. Zeigte sich zweikampfstark und erneut ein gutes Stellungsspiel. Seine Diagonalpässe überzeugen im Spielaufbau.


Einzelkritik Schmied 3

Joel Schmied

Fiel zunächst nicht sonderlich auf – ein gutes Zeichen für einen Innenverteidiger. Gewann viele seiner Zweikämpfe. Leistete sich dann aber kurz nach dem Wechsel zwei grobe Schnitzer, die zum Glück folgenlos blieben.


Rav van den Berg Einzelkritik 4+

Rav van den Berg

Wirkte zu Beginn bei einigen Abspielen nicht immer souverän. Gewann auch weniger als die Hälfte seiner Zweikämpfe. War beim 1:2 mitbeteiligt.


Sebastian Sebulonsen Einzelkritik 4

Sebastian Sebulonsen

Wirkte in den Zweikämpfen mitunter zu zaghaft. So beim Versuch von Kramaric, aber auch bei der Hereingabe vor dem 1:1.

Starkes Zentrum, überzeugende Offensive


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Tom Krauß Einzelkritik 2

Tom Krauß

Wieder ein grundsolider Auftritt des Sechsers. Absoluter Leader wenn es um Aggressivität und Willen geht. Auch für den Spielaufbau wichtig.


Eric Martel Einzelkritik 2

Eric Martel

War eigentlich nicht für die erste Elf vorgesehen, kam dann für den verletzten Jan Thielmann. Engagierter Auftritt. Hatte sogar das 2:0 auf dem Kopf. Leitete die Führung mit einem Brust-Abtropfer ein. Verhinderte mit einer starken Grätsche kurz vor dem Seitenwechsel den Hoffenheimer Doppelschlag.


Einzelkritik Kaminski 2-

Jakub Kaminski

Rotierte aufgrund der Verletzung von Thielmann in die Offensive. War dort immer anspielbar und laufbereit. Seinen starken Lauf gegen Ozan Kabak hätte er mit einem Tor krönen können. Bereitete des 2:2-Ausgleich von El Mala perfekt vor.


Ragnar Ache, Einzelkritik Note 1

Ragnar Ache

Was für ein Wahnsinnstor!!! Ackerte wieder und belohnte sich mit der tollen Führung. Wirkte auch in der Defensive bei Standardsituationen sicher. Alleine aufgrund des super Tores die Bestnote.


Said El Mala, Einzelkritik Note 2

Said El Mala

Kehrte wieder in die Anfangself zurück. Unterband mit einem unsauberen ersten Kontakt den eigenen Konter. Agierte gerade zu Beginn mitunter glücklos. Seine Flanke auf Ache war aber perfekt. Der Ausgleich El-Mala-Style. Seine Sololäufe sind schon von extrem hoher Qualität, nur verpasst der Youngster zu oft den richtigen Moment des Abspiels.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


„Mein Körper hat sich gefühlt selbst bewegt“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim

Ragnar Ache nach seinem Traumtor
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„Mein Körper hat sich gefühlt selbst bewegt“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim

Am Samstagnachmittag hatte der FC die Hoffenheimer zu Gast. Nach der Partie äußerten sich unter anderem Ragnar Ache und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

In einer packenden Begegnung erkämpfte sich der FC einen wichtigen Punkt gegen Hoffenheim. Dementsprechend zufrieden waren die FC-Protagonisten.

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“Das ist die beste Message“

Tom Krauß und Ragnar Ache jubeln

Tom Krauss: „Am Ende war es ein komisches Spiel, weil die Stimmung auch zurecht nicht da war. In der ersten Halbzeit haben wir natürlich das Tor des Jahres gesehen von Reggi. Keiner wusste so richtig, was er gerade gemacht hat. Erst haben wir kurz gedacht, seine Schulter ist wieder draußen. Aber dann bekommen wir das 1:1 – eigentlich aus dem Nichts. In der zweiten Halbzeit hatten wir in den ersten zehn Minuten gar keinen Plan. Da haben wir gar keinen Zugriff bekommen. Dann machen wir daraus zum Glück das 2:2. Dann ging das Spiel hoch und runter und es hätte in jede Richtung gehen können.“

„Wenn man sieht, was die Hoffenheimer leisten können, ist das schon brutal und deswegen müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Aber ich muss ehrlicherweise sagen, das ist dann auch Nebensache, weil man dann auch sieht, dass es andere, wichtigere Sachen gibt als Fußball. Jeder weiß, dass es in Köln normalerweise ein Hexenkessel und nach 20, 25 Minuten fragst du dich schon, was hier los ist. Dann kriegst du es so langsam mit und für mich und unser Team ist dann auch ganz wichtig zu sagen, wir wollen für den Fan spielen, wir wollen für den Fan auch mindestens einen Punkt mitnehmen oder auch gewinnen. Das ist dann die beste Message heute, dass wir den Punkt heute für den Fan gewonnen haben.“

„Ich bin jetzt nicht der der drei, vier Übersteiger macht. Ich will mit der Mannschaft einfach unser Ziel erreichen und dafür kämpfe ich einfach jede Woche. Jetzt können wir uns über den Punkt ein bisschen auch freuen und dann Freitag ganz klar in Augsburg wieder Vollgas. Ich kämpfe jede Woche darum, um hier ein Fußballspiel zu gewinnen und wenn ich dann vielleicht mit ein, zwei Situationen nicht so zufrieden bin, dann ja, kann ich vielleicht auch manchmal Glück haben, dass es keine Gelbe Karte gibt.“


Ich glaube, den Punkt haben wir uns hart erarbeitet

Joel Schmied vom 1. FC Köln

Joel Schmied: „Ich glaube vor dem Spiel hätte jeder einen Punkt unterschrieben. Hoffenheim ist eines ja der besten Teams in der Bundesliga momentan. Sie spielen unglaublich guten Fußball. Ich glaube speziell in der ersten Halbzeit hatten wir einen richtig guten Gameplan. Sie haben und richtig vor Schwierigkeiten gestellt. Dann fällt gefühlt das Tor des Jahres. Unter der Woche kann er sich kaum bewegen und dann haut der so ein Ding raus. Das ist Wahnsinn.“

„Die zweite Halbzeit hat man dann schon gemerkt, dass bei uns ja die Kräfte ein bisschen nachgelassen haben. Ich glaube, den Punkt haben wir uns hart erarbeitet.

„Ich glaube, der Punkt ist unglaublich viel wert. Hamburg und Mainz haben auch gepunktet. Das heißt, jeder Zähler ist Gold wert momentan. Wir sind voll im Abstiegskampf. Hoffenheim haben wir auch in der Hinrunde geschlagen, aber da waren die noch nicht so gut wie jetzt. Ich glaube, das gibt auch was für die Moral.“


„Man hat so einen Tag oder nicht“

Ragnar Ache nach seinem Traumtor

Ragnar Ache: „Mein Körper hat sich gefühlt selbst bewegt. Geht der rein, sieht es top aus. Geht er daneben, dann lacht das ganze Stadion. Das ist immer so ein 50:50-Ding. Man hat so einen Tag oder man hat so einen Tag nicht. Mein Körper hat einfach reagiert. Ich habe es auch ein, zweimal jetzt gesehen, aber ich kann es selber noch nicht so glauben, also momentan nicht.“

Wir müssen realistisch sein gegen eine Mannschaft, die oben mitspielt und dann glaube ich schon, dass wir froh sein können, dass wir den Punkt mitgenommen haben. Also wir haben einen Punkt mitgenommen und das ist ein guter Start. Letzte Woche konnten wir keinen Punkt mitnehmen und jetzt haben wir den Punkt mitgenommen, also ich würde schon sagen, da ist eine steigende Linie.


„Ich finde, dass das Unentschieden gerecht war“

Lukas Kwasniok wirkt nicht sonderlich glücklich

Lukas Kwasniok: „Ich glaube, dass wir in vielen anderen Spielen eine ähnliche Leistung abgerufen haben, aber am Ende doch verloren haben. Und heute hatten wir einfach diese eine Aktion, die den Spielern dann nochmal egalisiert hat. Ich finde, dass das Unentschieden über 90 Minuten gesehen gerecht war.
Eins ist gewiss: Hoffenheim ist brutal stark. Vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit haben sie uns echt erdrückt. Aber ich glaube, das Geheimnis unseres Erfolgs ist einfach diese Unnachgiebigkeit.“

Ragnar Ache ermöglicht dem 1. FC Köln mit Traumtor einen Punkt

Ragnar Ache trifft zur Kölner Führung
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Ragnar Ache ermöglicht dem 1. FC Köln mit Traumtor einen Punkt

Der FC kann Top-Teams. Zumindest haben sich die Kölner mit einer guten Leistung einen Punkt gegen einen Champions-League-Anwärter erarbeitet. Der 1. FC Köln trotzt Hoffenheim ein 2:2 ab.

Mit einer beherzten Leistung hat sich der FC ein 2:2-Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim erkämpft. Ragnar Ache traf per Fallrückzieher. Said El Mala glich die Treffer von Ozan Kabak und Andrej Kramaric aus. Das Spiel wurde von einem Zwischenfall überschattet. Ein Zuschauer musste reanimiert werden. Über den Gesundheitszustand des Fans ist nichts offizielles bekannt.

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Die Marschroute bei den Geißböcken war klar definiert, Lukas Kwasniok hatte vor der Begegnung gesagt, dass die richtige Performance am Ende auch zum Erfolg führen könne. Dafür wählte der Coach eine ähnliche Startformation wie in der Woche zuvor gegen den VfB Stuttgart. Für Jan Thielmann rotierte Rav van den Berg in die Anfangsformation. Thielmann sollte eigentlich beginnen, doch das Eigengewächs verletzte sich beim Aufwärmen und so startete Eric Martel, der nicht hätte beginnen sollen. Zudem lief für Marius Bülter Shootingstar Said El Mala auf. Doch die erste Chance gehörte den Gästen. Bazoumana Toure brachte die Kugel von der linken Seite vor die Box, Fisnik Asllani kam einen Schritt zu spät (1.). Der FC spielte aber munter mit, suchte den Weg nach vorne, war aber gerade in der Anfangsphase nicht zielstrebig genug.

Ache mit dem Tor des Monats?

Dennoch beschäftigten die Geißböcke den Gegner, hatten deutlich mehr vom Spiel und belohnten sich. Eine butterweiche Flanke von El Mala nutzte Ragnar Ache per Fallrückzieher zur nicht unverdienten Führung (15.). Der FC setzte nach. Kaminski legte sich die Kugel vorbei an Ozan Kabak, ging alleine aufs Tor, aber scheiterte an Nationalkeeper Oliver Baumann (23.). Eine Ecke brachte Martel aus spitzem Winkel nicht auf die Kiste (24.). Die TSG benötigte, um sich wieder zu sammeln. Schließlich war es Andrej Kramarić, der Schwäbe das erste Mal mit einer Bogenlampe forderte (29.), wenige Minuten später wirkte der Keeper bei einem Versuch von Grischa Prömel überrascht (34.). Auf der anderen Seite verfehlte Sebastian Sebulonsen nur knapp, Ache hatte sich aber im Abseits befunden. Eigentlich schien bis zur Pause nicht mehr viel zu passieren.

Eigentlich. Denn Vladimir Coufal leitete einen Angriff ein, Albian Hajdari brachte die Hereingabe recht ungestört vor die Box und Kabak schob ein (45.). Eric Martel verhinderte unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff sogar mit einer Grätsche noch Schlimmeres. Auch nach dem Wechsel war zunächst der Gast am Drücker, suchte aber erst einmal vergeblich nach dem Schlüssel, um ins Kölner Schlussdrittel zu gelangen. Erst ein Bock von Joel Schmied lud den Gegner ein, der aber zu wenig in der FC-Box daraus machte. Anschließend hätte der Schweizer beinahe ins eigene Netz getroffen (52.). Hoffenheim war nun deutlich aktiver, wollte den zweiten Treffer und hatte mehr vom Spiel. Und die Gäste belohnten sich. Toure war nach einem feinen Doppelpass komplett durch, zimmerte den Ball aber an die Latte. Den Nachschuss köpfte Kramaric aufs Tor, Schwäbe war zwar da, aber knapp hinter der Linie: 1:2 (61.). Vorausgegangen war aber ein mindestens fragwürdig ausgeführter Einwurf.

El Mala kontert zum Ausgleich

Dieses Mal hatten die Kölner die passende Antwort. Kaminski leitete einen Konter mit einem schönen Lupfer weiter, El Mala machte sich auf den Weg und schob zum 2:2 ein (63.). Und der Ausgleich verlieh den Kölnern noch einmal Aufwind. Der FC machte vor allem über Konter immer wieder Druck. Doch es fehlte im Schlussdrittel die Entschlossenheit. Nach einer Ecke kam Martel noch einmal zum Eckball, aber wieder ohne Erfolg. Hoffenheim warf ebenfalls noch einmal alles nach vorne, hatte unter anderem Glück, dass Schiedsrichter Robert Schröder ein mögliches Handspiel von Kaminski nicht pfiff. In deer Schlussphase wollten beide Teams mehr, belohnen konnten sie sich aber nicht.

1. FC Köln: Schwäbe – Özkacar, Schmied, van den Berg – Lund, Krauss (90. Johannesson), Martel, Sebulonsen (66. Simpson-Pusey) – El Mala (86. Waldschmidt), Ache (86 Bülter), Kaminski (90. Schenten); Tore: 1:0 Ache (15.), 1:1 Kabak (45.), 1:2 Kramaric (61.), 2:2 El Mala (63.)


Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim: El Mala kontert zum 2:2

Ragnar Ache trifft gegen Hoffenheim
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim: El Mala kontert zum 2:2

Am Samstagnachmittag empfängt der FC die Sinsheimer. Dann steht für die Geißböcke das 23. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und Hoffenheim.

Nach der 1:3-Niederlage gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende will der FC im Heimspiel gegen die Mannschaft von Christian Ilzer punkten. Keine leichte Aufgabe für das Team von Lukas Kwasniok.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und der TSG Hoffenheim. Personell gibt es gute Nachrichten für Coach Lukas Kwasniok, der in den vergangenen Wochen durch Ausfälle doch sehr puzzeln musste. Nach und nach kehren nun die angeschlagenen Defensivspieler zurück. Neben Joel Schmied, der bereits in der vergangenen Woche auf dem Platz stand, ist nun auch Jahmai Simpson-Pusey wieder im Kader – von Beginn an wird er allerdings noch nicht auflaufen. Und auch Dominique Heintz ist „eine Option“, so der Trainer. Linton Maina und Alessio Castro-Montes werden ebenso wie die Langzeitverletzten Luca Kilian und Timo Hübers jedoch noch nicht einsatzbereit sein.

Ob Said El Mala, der im Hinspiel gegen die Sinsheimer traf, in der Startelf auflaufen wird, ließ der Kölner Cheftrainer noch offen. „Wie wissen, dass wir mit Said einen sehr talentierten Spieler haben“, so Kwasniok. „Unabhängig davon, ob er beginnt oder später kommt, wird es schwerer für ihn. Der Gegner stellt sich viel mehr auf ihn ein.“



Gegen Hoffenheim stehen die Kölner vor einer schweren Aufgabe. Denn die TSG steht aktuell auf dem dritten Tabellenplatz, hat bereits 45 Zähler eingefahren. Nur eins der vergangenen fünf Spiele verloren die Sinsheimer – und das gegen den FC Bayern München. Alle anderen Duelle konnte die Mannschaft von Christian Ilzer für sich entscheiden. „Es ist sehr beachtlich, wie die Hoffenheimer innerhalb eines Jahres ihren Spielstil so erfolgreich geändert haben“, so Kwasniok. „Eine absolute Herkulesaufgabe für uns, aber auch eine Chance, zu zeigen: Wir sind da.“

Schiedsrichter Robert Schröder pfeift den 1. FC Köln: Gute Bilanz, aber nicht so gute Erfahrungen

Robert Schröder leitet die Begegnung des 1. FC Köln in Heidenheim
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Schiedsrichter Robert Schröder pfeift den 1. FC Köln: Gute Bilanz, aber nicht so gute Erfahrungen

Am Samstag empfängt der 1. FC Köln die TSG Hoffenheim in Köln. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter, die jüngsten Erinnerungen waren aber nicht nur gute. Robert Schröder pfeift den 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

Für die Geißböcke steht am Samstag das Heimspiel gegen Hoffenheim auf dem Programm. Der FC dürfte in der Rolle des Underdogs stecken. Auch der Schiedsrichter der Begegnung steht natürlich schon fest: Robert Schröder pfeift die Partie.

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Geht es nach der Auswahl des Schiedsrichters wird es am Samstagnachmittag eine turbulente Partie geben – zumindest eine torreiche. Denn wenn Robert Schröder Begegnungen des 1. FC Köln pfeift, dann fallen im Schnitt mehr als vier Tore – auch, weil der Unparteiische die Partie der Geißböcke gegen Werder Bremen vor ziemlich genau drei Jahren leitete. Damals setzten sich die Kölner 7:1 durch. Doch auch in den anderen Begegnungen gab es zahlreiche Treffer. Rein von der Bilanz waren die Erfahrungen mit Schröder zuletzt recht gute. Von den bisherigen elf Liga-Begegnungen gewannen die Kölner fünf und die in den jüngsten acht Spielen. Seit fünf Jahren hat der FC nur eine Partie verloren, die Schröder gepfiffen hat. Zuletzt leitete der Unparteiische das 2:2 gegen den 1. FC Heidenheim im Januar.

Als VAR gegen den HSV im Einsatz

Und das sind nicht die besten Erinnerungen. Denn der Schiedsrichter hatte gegen die Mannschaft von der Ostalb ein Foul an Alessio Castro-Montes übersehen. Im Gegenzug kassierten die Geißböcke einen Gegentreffer. In Erinnerung ist sicher auch noch die Rote Karte, die Schröder 2022 Dominick Drexler zeigte, der damals im Trikot des FC Schalke 04 gegen Jonas Hector austeilte. Und in dieser Spielzeit war der Unparteiische auch in einer Kölner Begegnung als VAR im Einsatz. Gegen den Hamburger SV trat Schröder vor allem vor dem vermeintlichen Ausgleich der Rothosen in Erscheinung, als er bei einem Treffer von Fabio Vieira ein Foulspiel monierte. Rayan Philippe hatte damals Eric Martel getroffen, Schiedsrichter Daniel Schlager gab Schröder recht.

Die Entscheidung sorgte später für Kritik – natürlich beim HSV. Acht Mal leitete der Unparteiische Begegnungen der Sinsheimer. Auf den Tag genau seit fünf Jahren hat die TSG kein Spiel mehr gewonnen, das der 40-Jährige pfiff. Damals gewann Hoffenheim gegen Werder Bremen 4:0. Auch in den Spielen mit Hoffenheim-Beteiligung fallen im Schnitt mehr als drei Tore.

Gute Offensive, stabile Defensive, hohe Intensität – Das erwartet den 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim

Andrej Kramarić von der TSG Hoffenheim
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Gute Offensive, stabile Defensive, hohe Intensität – Das erwartet den 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim

Nach der 1:3-Niederlage beim VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende steht für den 1. FC Köln das nächste Heimspiel auf dem Programm. Am Samstagnachmittag empfängt das Team von Trainer Lukas Kwasniok die Sinsheimer. Das erwartet den 1. FC Köln gegen die TSG 1899 Hoffenheim.

Der 1. FC Köln ist am 23. Spieltag im Duell mit Hoffenheim gefordert. Nach den beiden Niederlagen gegen RB Leipzig und beim VfB Stuttgart wollen die Kölner an die gezeigten Leistungen anknüpfen und gegen ein Team aus der aktuellen oberen Tabellenregion nun aber auch punkten. Dies wird jedoch keine leichte Aufgabe.

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Form: Die TSG 1899 Hoffenheim blickt auf einen fast perfekten Start ins Jahr 2026 zurück. Von den bisherigen sieben Spielen gewannen die Sinsheimer ganze sechs und mussten sich lediglich beim FC Bayern München geschlagen geben. Damit ist Hoffenheim zum einen die zweitbeste Mannschaft dieses Kalenderjahres und zum anderen auch die zweitbeste der Rückrunde. Nur Borussia Dortmund holte in diesem Zeitraum noch mehr Punkte als die Blau-Weißen. Aktuell steht die TSG mit 45 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz.

Harte Spielweise und viel Intensität

Gut in der Fremde: Aus den bisherigen elf Auswärtsspielen holte Hoffenheim sechs Siege, spielte drei Mal unentschieden und musste das Feld lediglich zwei Mal als Verlierer verlassen. Mit 21 Punkten steht die TSG in der Auswärtstabelle hinter Borussia Dortmund und den Bayern auf dem dritten Platz.

Gut vor beiden Toren: 47 Tore erzielte das Team von Christian Ilzer in dieser Saison bereits und somit stellt Hoffenheim gemeinsam mit dem BVB hinter Bayern München die zweitbeste Offensive der Liga. In der Defensive haben die Blau-Weißen mit gerade einmal 28 Gegentoren die viertbeste Abwehr aller Bundesligisten.

Harte Spielweise: Die TSG führte in dieser Saison bislang die meisten Fouls am Gegner durch. Ganze 290 Mal griffen die Jungs von Trainer Ilzer auf ein Foulspiel zurück und unterbrachen somit Angriffe des Gegners.

Intensität: Das Spiel der Kraichgauer zeichnet sich durch eine hohe Laufbereitschaft aus. In den bisherigen 22 Spielen legten die Blau-Weißen bereits 2707,5 km und damit die zweitmeisten aller Mannschaften zurück. Bei den Sprints (3923) und intensiven Läufen (16673) steht Hoffenheim hingegen jeweils auf dem ersten Rang.

Im Fokus:

Im Fokus: Andrej Kramaric ist in diesem Jahr in Topform. In den bisherigen sieben Spielen nach der Winterpause sammelte der Kroate ganze sechs Treffer und legte einen weiteren vor. Damit kommt der 34-Jährige schon auf mehr Torbeteiligungen als in den 15 Spielen zuvor. Der Offensivspieler, der schon seit über zehn Jahren für die TSG aktiv ist, steht in Köln vor seinem 350. Pflichtspiel für die Blau-Weißen. Daher möchte Kramaric gegen Köln gerne einen Treffer erzielen und am Ende den nächsten Dreier feiern. Wie man gegen den FC erfolgreich sein kann, weiß der Rechtsfuß. Aus den bisherigen 15 Spielen gegen die Geißböcke holte Kramaric acht Siege, spielte vier Mal Remis und verlor lediglich drei Mal. Überdies erzielte der Hoffenheimer bereits sieben Treffer gegen den FC und sammelte vier weitere Vorlagen. Die Stärken des gebürtigen Zagrebers liegen im Abschluss, in der Spielübersicht sowie in der Technik am Ball.

4-3-3-System

Formation: Trainer Christian Ilzer ließ seine Mannschaft in den vergangenen Wochen in einem 4-3-3-System auflaufen. Im Tor ist Oliver Baumann die klare Nummer eins. Vor dem Schlussmann sind Vladimír Coufal als Rechtsverteidiger und Robin Hranac als rechter Innenverteidiger gesetzt. Auf der linken Innenverteidigerposition hat Albian Hajdari eigentlich die Nase gegenüber Ozan Kabak vorn. Fällt allerdings Bernardo auf der Linksverteidigerposition aus, rückt meist Hajdari nach links und Kabak in die Innenverteidigung. Im zentralen Mittelfeld sind Leon Avdullahu auf der Sechs und Grischa Prömel sowie Wouter Burger auf den beiden Achter-Positionen aktuell unumstritten. In der Offensive übernimmt vorwiegend Fisnick Asslani die Position des Mittelstürmers und Bazoumana Toure die des Linksaußen. Die dritte Position machen primär Andrej Kramaric und Tim Lemperle unter sich aus. Allerdings fällt der Ex-Kölner verletzt aus.

Mögliche Aufstellung: Baumann – Coufal, Hranac, Kabak, Hajdari – Avdullahu – Prömel, Burger –Kramaric, Asllani, Touré

Ausfälle Hoffenheim: Die TSG muss in Köln auf Adam Hložek (Trainingsrückstand) und Koki Machida (Kreuzbandriss) verzichten. Auch der Ausfall von Tim Lemperle (Sprunggelenksverletzung) steht seit Freitagmittag fest. Alle anderen Profis stehen Christian Ilzer zur Verfügung.


Die TSG Hoffenheim offenbart eine erstaunliche Parallele zum 1. FC Köln

Hoffenheim im Duell gegen die Bayern vor einer Ecke
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Die TSG Hoffenheim offenbart eine erstaunliche Parallele zum 1. FC Köln

Wie ein roter Faden zieht sich die Standardschwäche bei den Kölnern durch die gesamte Saison. Nun hatte sie auch Konsequenzen. Dabei ist es nicht nur eine Baustelle des 1. FC Köln: Hoffenheim ist ebenfalls sehr schwach bei Standards.

Der FC hat unter der Woche auf die Schwäche bei den Standards reagiert und Hannes Dold von seinen Aufgaben als Standard-Coach entbunden. Dabei handelt es sich nicht um eine Baustelle, die es nur beim FC gibt.

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14 Gegentreffer waren dann am Ende doch zu viel. Hannes Dold wurde von der Aufgabe des Standard-Trainers entbunden. Lukas Kwasniok erklärte am Donnerstag die Maßnahme, deutete an, dass man in Teilen das Vertrauen verloren habe. Schon in den vergangenen Spielen mussten die weiteren Co-Trainer ab und an aushelfen und das offenbar erfolgreich. „Man muss einfach sagen in der Rückserie haben wir noch kein Standard Gegentor nach Ecken bekommen und das ist glaube ich schon auch etwas, wo eine Verbesserung herbeigeführt worden ist“, sagte Kwasniok. Und die Gefahr vor weiteren Ecken-Gegentreffern hält sich im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim auch ein wenig in Grenzen. Zumindest nach der Statistik. Zwar spielt Hoffenheim aktuell die beste Saison der Vereinsgeschichte, das bedeutet aber nicht, dass die Sinsheimer keine Schwächen hätten.

Hoffenheim ebenfalls nach Standards anfällig

Eine dürfte den FC-Fans durchaus bekannt vorkommen, denn die TSG hat am vergangenen Wochenende das erste Mal in dieser Saison nach einer Ecke getroffen. Ozan Kabak köpfte den Ball ins Netz. Nur Werder Bremen ist bislang ohne Treffer nach einer Ecke, neben Hoffenheim waren vor dem 23. Spieltag Köln, der Hamburger SV und der 1. FC Heidenheim nur einmal erfolgreich. Allerdings haben die Sinsheimer im Gegensatz zu den Abstiegskandidat insgesamt acht Mal mit dem ruhenden Ball getroffen, bei den Keller-Kindern sind es maximal vier. Auf der anderen Seite erhielt Hoffenheim im Vergleich zum FC viele Eckbälle, kommt auf 110 Versuche (Platz sieben), die Kölner auf 92 (Platz 16). Damit kommt die TSG hinter Werder auf die zweitschlechteste Quote der Liga.

Allerdings bietet sich nicht nur für die Mannschaft aus dem Kraichgau am Samstag die große Möglichkeit, die Bilanz ordentlich aufzupolieren. Denn wie der FC ist auch Hoffenheim erstaunlich anfällig bei gegnerischen Standards. Wie berichtet kommen die Kölner bereits auf 14 Gegentreffer nach einem ruhenden Ball. Keine andere Mannschaft muss nach Standards so oft hinter sich ins eigene Netz greifen. Hinter dem FC Augsburg (12) und Bayer Leverkusen (11) folgt eben Hoffenheim auf Rang vier. Zehn Gegentore kassierte das Team von Christian Ilzer eben nicht aus dem Spiel heraus, immerhin vier nach einem Eckball. „Schlechter“ sind nur Mainz, Freiburg (je 5) und eben der FC (7).