Julian Hettwer bleibt beim BVB – vorerst

Julian Hettwer von Borussia Dortmund
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Julian Hettwer bleibt beim BVB – vorerst

Die Kรถlner Fans warten auch weiterhin auf die nรคchste Neuverpflichtung. Jetzt gibt es offenbar die nรคchste Entscheidung und die gegen die GeiรŸbรถcke – zumindest vorerst: Julian Hettwer wechselt noch nicht zum 1. FC Kรถln.

Der Name wurde schon eifrig diskutiert, รผber die Personalie spekuliert, nur fรผr die kommende Transferphase wird sie mit groรŸer Sicherheit nicht relevant. Julian Hettwer wechselt noch nicht zum 1. FC Kรถln – zumindest nicht in diesem Winter.

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18 Spiele, elf Tore, sechs Assists – die Bilanz ist schon ziemlich beeindruckend. Die Bilanz, mit der Julian Hettwer die Scorerliste der 3. Liga anfรผhrt. Vor allem aber ist es nun kein Wunder, dass die Interessenten beim BVB an die Tรผr klopfen. Neben den 1. FC Heidenheim hat auch der 1. FC Kรถln bekanntlich die Fรผhler nach dem 21-Jรคhrigen ausgestreckt. Auch, weil der Vertrag des AuรŸenbahnspielers auslรคuft, Hettwer den BVB im kommenden Sommer also ablรถsefrei verlassen kann. Wenn er denn will. Und die Vorzeichen waren zumindest keine schlechten. Immerhin dementierte der ehemalige U19-Nationalspieler ein Kรถlner Interesse nicht, als er vor einem guten Monat auf den FC angesprochen wurde. Christian Keller hatte sich damals ein Bild von dem Offensivspieler gemacht und Hettwer beim Duell gegen Aue beobachtet.

Julian Hettwer ist ablรถsefrei zu haben

Der Kรถlner Sportdirektor hatte sich ein gutes Spiel ausgesucht, Hettwer รผberzeugte, erzielte gegen Aue einen Doppelpack, den zweiten in Folge und fรผhrte sein Team somit auf die Erfolgsspur. Am 18. Spieltag folgte gegen den VfB Stuttgart II der dritte Doppelpack. Beim 3:0-Erfolg war der 21-Jรคhrige dann auch am dritten Treffer mit einem Assist beteiligt. Das Interesse der Kรถlner kommt nicht von ungefรคhr. Zum einen, weil der Offensivspieler ins Kรถlner Raster passen wรผrde, zum anderen, weil die GeiรŸbรถcke wohl auch schon fรผr den kommenden Sommer vorbauen, nach Alternativen schauen mรผssen. Mit Tim Lemperle steht der erste Abgang fest, weitere wie etwa Linton Maina oder Marvin Obuz kรถnnten folgen, also Spieler, deren Vertrag im kommenden Sommer auslรคuft und die auf einer รคhnlichen Position wie Hettwer zu Hause sind.

Wie bewertet ihr den FC in der Hinrunde?

Und der FC muss sich mindestens noch bis zum Sommer gedulden. Denn Hettwer wird nicht in diesem Winter wechseln, wird beim BVB bleiben. Das berichten die „Ruhr Nachrichten (+)“. Demnach haben sich Verein und Spieler auf den aktuellen Verbleib geeinigt. Laut Artikel wolle man sich im Frรผhling wieder zusammensetzen und schauen, wie es dann weitergeht. Eine entscheidende Rolle wird dabei wohl auch die Perspektive beim BVB spielen. Wie berichtet, wird Hettwer von den Dortmunder Verantwortlichen รผber den grรผnen Klee gelobt, auf sein Profidebรผt wartet der Offensivspieler bislang aber vergeblich. Trainer Nuri Sahin betonte erst kรผrlzich, dass Cole Campbell aktuell die Nase vorne habe, der Coach erwรคhnte aber auch, dass Hettwer durchaus im Fokus der Dortmunder stehe.

Hettwer kรถnnte gut ins Profil passen

Die Worte des Cheftrainers klingen unterm Strich aber nicht so, als wรผrde es schon bald ein Umdenken geben. Und so scheint ein Wechsel im kommenden Sommer noch immer die wahrscheinlichste Variante. Der FC wรผrde den 21-Jรคhrigen sicherlich gerne unter Vertrag nehmen. Als auf beiden Flรผgeln einsetzbarer Stรผrmer kรถnnte Hettwer gut ins Profil der GeiรŸbรถcke passen und mรถgliche entstehende Lรผcken im Offensivverbund schlieรŸen. Allerdings ist der Sprung aus der 3. Liga in die 2. Bundesliga oder in die hรถchste Spielklasse des Landes ein groรŸer. Diese Erfahrung musste erst unlรคngst Marvin Obuz machen. Der Youngster war in der vergangenen Spielzeit ein Topscorer bei Rot-Weiss Essen, das war aber offensichtlich kein Freifahrtschein bei den GeiรŸbรถcken.


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Spieler des 1. FC Kรถln freuen sich.

Gewinner der Hinrunde

Tim Lemperle vom 1. FC Kรถln

Transfergerรผchte

Droht der 1. FC Kรถln auf Sargis Adamyan sitzen zu bleiben?

Sargis Adamyan, 1. FC Kรถln
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Droht der 1. FC Kรถln auf Sargis Adamyan sitzen zu bleiben?

Seit Wochen erhielt Sargis Adamyan keine Einsatzzeit mehr und galt damit bereits als einer der wahrscheinlichen Abgรคnge beim FC. So richtig begehrt scheint der ehemalige Nationalspieler Armeniens nicht zu sein. Findet der 1. FC Kรถln einen Abnehmer fรผr Sargis Adamyan?

125 Minuten stand der Stรผrmer der GeiรŸbรถcke in dieser Saison auf dem Platz und das in sechs Spielen. Seit zwei Monaten steht der 31-Jรคhrige nicht mal mehr im Struberschen Kader. Wirklich viel Werbung konnte der Armenier nicht fรผr sich machen. Findet der 1. FC Kรถln einen Abnehmer fรผr Sargis Adamyan?

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Der Arbeitsnachweis war รผberschaubar. Wirklich haften blieb in der Erinnerung wohl nur ein FreistoรŸ, den Sargis Adamyan im Duell gegen den SC Paderborn herausgeholt hatte. Der Offensivspieler war gegen die Ostwestfalen fรผr den erstaunlich schwachen Luca Waldschmidt eingewechselt worden und knรผpfte mit einer ebenso schwachen Leistung an seinen Vorgรคnger nahtlos an. Die Begegnung gegen Paderborn war wohl das letzte Pflichtspiel, das der Armenier im Trikot des 1. FC Kรถln bestritten hat. Und die Begegnung war symptomatisch fรผr die vergangenen zweieinhalb Jahre. Zumindest erinnerte die Partie gegen den Aufstiegskandidaten an viele andere Begegnungen des Offensivspielers. Adamyan fand kaum statt und war nur sehr selten gefรคhrlich.

Ist Regensburg an Sargis Adamyan interessiert?

Vor zweieinhalb Jahren war der mittlerweile 31-Jรคhrige im Trainingslager in Donaueschingen zu der Mannschaft gestoรŸen, galt schnell als Kรถnigstransfer, obwohl er nicht wie oft kolportiert der Nachfolger von Anthony Modeste war. Als Adamyan beim FC unterschrieb, war der Franzose noch Teil der Mannschaft. Zweieinhalb Jahre spรคter scheint dieses Missverstรคndnis ein Ende zu nehmen. Adamyan soll den Verein verlassen. Unter Gerhard Struber kam der Armenier seit Mitte Oktober nicht mehr zum Einsatz, stand nicht mehr im Kader. Und die Hรถchststrafe erlebte der Offensivspieler wohl im vergangenen Testspiel gegen Alemannia Aachen, als nahezu die komplette zweite Garde Spielzeit erhielt, nur Adamyan und Leidensgenosse Florian Dietz blieb ausschlieรŸlich die Rolle des Zuschauers.

Die Zeichen stehen bei dem Offensivspieler auf Abschied

Die Vorzeichen sind also geklรคrt. Adamyan wird der FC sicherlich keine Steine in den Weg legen. Nur ist die Frage, ob die Kรถlner Verantwortlichen denn auch Steine aus dem Weg rรคumen kรถnnen. Denn Interessenten drรคngen sich bei den Kรถlnern aktuell nicht wirklich auf. Vielmehr droht die Gefahr, dass der FC auf seinen Streichkandidaten sitzenbleibt. So wie schon im vergangenen Sommer auf Nikolas Soldo. Wie der „Kicker“ berichtet, kรถnnte ein Weg des Armeniers zurรผck nach Regensburg fรผhren. Demnach sei eine Leihe zum Jahn ein mรถglicher Weg. Immerhin hat der Angreifer bereits von 2017 bis 2019 fรผr Regensburg gespielt und das Tabellenschlusslicht sei auf der Suche nach neuen Offensivkrรคften. Doch ist ein Wechsel wirklich realistisch. Adamyan strahlte zuletzt jedenfalls nicht so richtig Torgefahr aus. Ob der Tabellenletzte also das Risiko eines ungefรคhrlichen Angreifers eingehen will, ist eher fraglich.

Und auch ein Leihkonstrukt dรผrfte bei vielen FC-Fans auf relativ wenig Verstรคndnis stoรŸen – zumal der Offensivspieler noch mit einem gut dotierten Vertrag ausgestattet wurde. Dass Regensburg einen GroรŸteil des Gehalts รผbernimmt, gilt als unwahrscheinlich. Tatsรคchlich scheint noch relativ wenig Bewegung in der Personalie Adamyan zu stecken. „Der Zustand ist fรผr beide Seiten nicht zufriedenstellend. Wir suchen nach einer Lรถsung, zum gegenwรคrtigen Zeitpunkt gibt es jedoch nichts zu vermelden“, sagte Adamyans Berater Karl Herzog der „Kรถlnischen Rundschau„

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Gewinner der Hinrunde

Tim Lemperle vom 1. FC Kรถln

Transfergerรผchte

Hat das Svensson-Aus Auswirkungen auf den mรถglichen FC-Transfer von Ivan Prtajin?

Ivan Prtajin
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Hat das Svensson-Aus Auswirkungen auf den mรถglichen FC-Transfer von Ivan Prtajin?

Am Nachmittag hat der 1. FC Union Berlin die Trennung von Bo Svensson bekannt gegeben und damit umgehend die Gerรผchtekรผche um Ex-FC-Trainer Steffen Baumgart angekurbelt. Doch das ist aus Kรถlner Sicht nicht der interessante Aspekt. Ist ein Wechsel von Ivan Prtajin zum 1. FC Kรถln noch wahrscheinlich?

Ein wenig รผberraschend kam die Nachricht dann doch, zumindest so kurz vor dem Jahreswechsel. Bo Svensson ist nicht mehr lรคnger Trainer des 1. FC Union Berlin. Und unweigerlich stellt sich aus Sicht der GeiรŸbรถcke eine interessante Frage: Ist ein Wechsel von Ivan Prtajin zum 1. FC Kรถln wahrscheinlich?

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Nach wie vor warten die FC-Fans auf neue Informationen vom Transfermarkt, wรผnschen sich neue Namen, neue Spieler. Zuletzt hieรŸ es in der „Kronen Zeitung“, dass die Kรถlner Abstand von einem Transfer von Gregory Wรผthrich nehmen wรผrden. Laut Artikel habe es Bedenken aufgrund der Verletzungshistorie des Abwehrspielers gegeben. Und nun scheint auch ein weiterer geplanter Wechsel zumindest neue Fragezeichen zu hinterlassen. So kรถnnte es Entwicklungen in der Personalie Ivan Prtajin geben. Der Kroate soll nicht nur auf dem Wunschzettel der Kรถlner stehen, schon vor einigen Tagen hieรŸ es, die Kรถlner wรผrden sich in sehr weiten Gesprรคchen mit dem Angreifer befinden. Der FC sucht bekanntlich einen erfahrenen, robusten Knipser, der dem FC direkt weiterhelfen kรถnnte.

Ivan Prtajin wรผrde ins Raster des 1. FC Kรถln passen

Auch, wenn Prtajin bei Union Berlin in dieser Saison nicht so wirklich zum Zug kam, blickt der Stรผrmer auf viel Zweitliga-Erfahrung zurรผck. Insofern wรผrde Prtajin ins Raster des FC passen. Doch ob der Stรผrmer wirklich an den Rhein wechselt, scheint aktuell noch komplett offen zu sein. Zum einen hat Kรถln gleich mehrere renommierte Nebenbuhler. Unter anderem soll Hertha BSC an einer Verpflichtung des Agreifers interessiert sein. Aber auch Hannover 96, der Hamburger SV sowie aus der Bundesliga Holstein Kiel und der FC St. Pauli. Der FC habe aber die besten Karten, heiรŸt es nach wie vor. Zum anderen war ein mรถglicher Wechselgrund des 28-Jรคhrigen die persรถnliche Situation bei den Eisernen. Denn der Kroate kam im Sommer als groรŸes Versprechen, wurde mit Lobeshymnen ausgestattet und betonte auch selbst, wie glรผcklich er รผber den Wechsel nach Berlin sei.

Neuer Trainer, neue Chance?

Nur kam Prtajin in den ersten Monaten bei den Eisernen gar nicht zum Einsatz, stand noch nicht einmal im Kader. Und das, obwohl Union groรŸe Probleme in der Offensive hat. Erst in den vergangenen Wochen berief Bo Svensson den Zielstรผrmer in den Kader, schenkte Prtajin ganze zwei Kurzeinsรคtze. Der Kroate soll alles andere als glรผcklich รผber die Situation gewesen sein und auch deswegen einen Wechsel forciert haben. Und der FC wรคre ein dankbarer Abnehmer, schlieรŸlich ist der Stรผrmer die zweite groรŸe Baustelle, die die FC-Bosse im Kader ausgemacht haben. Nun kรถnnte es allerdings bei Prtajin ein Umdenken geben. Unter einem neuen Trainer werden die Karten neu gemischt, der Stรผrmer kรถnnte die Chance sehen, sich nun doch noch in der Bundesliga durchzusetzen.

Ob Prtajin nun noch einmal รผber seine Situation bei den Eisernen nachdenkt, ist nicht bekannt. Allerdings hat sich die Verhandlungsposition der Kรถlner nicht wirklich verbessert. Immerhin werden am Ende des Tages Prtajin und Union Berlin entscheiden mรผssen. Dem Vernehmen nach sollen die Verantwortlichen der Hauptstรคdter nun erst einmal die Meinung eines neuen Trainers abwarten wollen. Das kรถnnte mit Steffen Baumgart ein alter Bekannter aus FC-Sicht sein. Der Ex-Trainer der GeiรŸbรถcke ist bekanntlich nach wie vor mit dem Verein und der Stadt sehr eng verbunden und Union-Sportchef Horst Heldt lotste den Trainer einst nach Kรถln. Fรผr die Kรถlner hat das nicht mehr viel Wert, vielmehr geht es dem FC um die Personalie Prtajin.

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Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Kรถln

Transfergerรผchte

Noch keine weiteren Transfers beim 1. FC Kรถln: Deshalb ist der Winter-Transfermarkt kompliziert

Christian Keller, Geschรคftsfรผhrer des 1. FC Kรถln
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Noch keine weiteren Transfers beim 1. FC Kรถln: Deshalb ist der Winter-Transfermarkt kompliziert

Der FC will weiter nachbessern auf dem Transfermarkt, doch dieser ist gerade im Winter kein leichter. Bereits einen Neuzugang haben die Kรถlner schon zu verzeichnen und das macht Hoffnung auf mehr. Nicht nur bei den Fans, auch die FC-Veranrwortlichen haben groรŸe Ambitionen. Nichtsdestotrotz: Der Winter-Transfermarkt ist fรผr den 1. FC Kรถln kompliziert.

Nach der Transfersperre kรถnnen die Kรถlner wieder nachlegen. Doch dies ist gerade im Winter keine leichte Aufgabe. Denn zu den Verhandlungen sitzt zu dieser Zeit immer auch noch eine dritte Partei mit am Tisch. Der Winter-Transfermarkt ist fรผr den 1. FC Kรถln kompliziert.

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Nach der kurzen Weihnachtspause starten die Kรถlner bereits genau in einer Woche wieder in die Vorbereitung auf die Rรผckrunde. Am 3. Januar bricht der FC-Tross ins Trainingslager nach Spanien, an die Costa del Sol auf. Und wรคhrend die Spieler die Auszeit bis dahin genieรŸen dรผrfen, dรผrfte es am GeiรŸbockheim hinter verschlossenen Tรผren dann auch zwischen den Tagen hoch hergehen. Denn wenn es nach den Wรผnschen der Kรถlner Verantwortlichen geht, sollten bis zum Beginn des Trainingslagers auch weitere Neuverpflichtungen unter Dach und Fach gebracht sein. Christian Keller hatte vor Weihnachten von ein, zwei neuen Spielern gesprochen, die der FC noch gerne verpflichten wรผrde. Dabei wird es sich auf jeden Fall um einen Stรผrmer handeln und mit groรŸer Sicherheit um einen Innenverteidiger.

Keller: „Es liegt im Winter nicht nur an uns“

Die Kรถlner Fans hatten gehofft, dass es noch vor Weihnachten weitere Namen geben wรผrde. SchlieรŸlich hatte Thomas Kessler in der aktuellen Folge der FC-Doku „Geliebter FuรŸballclub“ diesen Wunsch geรคuรŸert. Daraus ist mit dem zu diesem Zeitpunkt wohl schon feststehenden, aber noch nicht kommunizierten Jusuf Gazibegovic nur bedingt etwas geworden. Vielleicht auch, weil der Lizenzspielleiter ebenfalls in der Doku darauf hinwies, dass der Winter-Transfermarkt eben ein besonders schwerer sei. Worte, die man so auch schon von Christian Keller bereits mehrfach gehรถrt hat. Und so konnte sich der Sportdirektor auch nicht festlegen, ob es bis zum Trainingslagerstart weitere Namen zu vermelden gibt. „Es wรคre sicherlich wรผnschenswert. Aber es liegt im Winter nicht nur an uns“, so Keller

Wie bewertet ihr den FC in der Hinrunde?

(Spieler, die mindestens fรผnf Mal aufgelaufen sind….)

Soll heiรŸen, dass eben nicht nur seine Wรผnsche vortrรคgt und der Spieler entscheidet. Der Wintertransfermarkt bringt die Schwierigkeit mit sich, dass in der Regel immer eine dritte Partei am Tisch sitzt. Nicht umsonst gilt in der Welt der Manager und Spielerberater die Idee, dass im Sommer die Hausaufgaben gemacht werden. Das liest sich in den Zahlen so. In der vergangenen Spielzeit haben die Mannschaften der Bundesliga laut transfermarkt.de im Sommer 145 Spieler verpflichtet und sich diese 758 Millionen Euro kosten lassen, abgegeben wurden damals sogar 259 Spieler fรผr mehr als eine Milliarde Euro. Im Winter rรผsteten die Teams 33 Spieler fรผr 100 Millionen Euro nach, 64 Profis verlieรŸen dafรผr die Clubs fรผr knapp 20 Millionen Euro. De facto kรถnnen die Vereine keine freien oder frei werdenden Spieler verpflichten. Vertrรคge laufen im Winter in aller Regel nicht aus.

Jusuf Gazibegovic entspricht nicht dem MaรŸstab

Und so gestaltet sich die Suche im Winter fรผr einen Zweitligisten sicherlich nicht besonders einfach. Die anderen Mannschaften werden wohl kaum ihre Topspieler abgeben. Vielmehr stellt sich die Frage, warum ein funktionierender Stรผrmer den Gang in die 2. Bundesliga antreten, warum ein Club einen treffsicheren Angreifer wรคhrend der Spielzeit abgeben sollte. Zumal das Budget der Kรถlner zwar ordentlich, aber sicher nicht รผbermรครŸig hoch liegt und die GeiรŸbรถcke bekanntermaรŸen nicht gerade mit dem รผbermรครŸigen Lohn locken. Vielmehr geben Mannschaften die Spieler ab, die aus welchen Grรผnden auch immer bei ihrem Ex-Club nicht funktioniert haben. So wie nun Ivan Prtajin, der bei Union Berlin auf zwei Kurzeinsรคtze und viel Sitzfleisch kommt und deswegen abgegeben werden soll.

Ebenfalls in den Fokus kรถnnten Spieler geraten, deren Vertrรคge im kommenden Sommer auslaufen. Denn auch dann hรคtte ein potenziell aufnehmender Verein nicht die schlechtesten Karten, wie die Gerรผchte um Tim Lemperle gezeigt haben. Der FC wird den Angreifer bis zum kommenden Sommer behalten, ihn dann ablรถsefrei abgeben. Zumindest wurde aber auch darรผber spekuliert, dass die Kรถlner fรผr den Stรผrmer in diesem Winter zumindest noch eine kleine Ablรถse kassieren wรผrden. Lange vorbereiten kรถnnen die Clubverantwortlichen solche Deals (trotz langer Transfersperre) in der Regel nicht. SchlieรŸlich ist vor dem Herbst nicht abzusehen, welche Akteure bei ihrem Club nicht zum Zug kommen. Eine lange Vorlaufzeit gibt es also bis zum Vertragsabschluss selten.

„Wir wollen Qualitรคt hinzufรผgen und vorwรคrtskommen“

Umso bemerkenswerter erscheint die Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic. Nicht nur, weil die Kรถlner offenbar weniger als zwei Millionen Euro fรผr einen Spieler ausgegeben haben, dessen Marktwert auf fรผnf Millionen geschรคtzt wird. Vielmehr stellt sich die Frage, wie die GeiรŸbรถcke den Grazer Stammspieler mitten in der Saison von einem Champions-League-Teilnehmer an den Rhein lotsen konnten. Geld kann nicht den ganz groรŸen Ausschlag gegeben haben. Und wenn man den Aussagen der Kรถlner Geschรคftsfรผhrung glauben darf, wird in einer รคhnlichen Richtung nachgerรผstet. „Und wenn Sie sich anschauen, woher Jusuf Gazibegovic kommt, wo er gespielt hat und was er mitbringt, kann man an dieser Personalie erkennen, welche Ambitionen wir haben“, sagte Philipp Tรผroff in einem Interview dem „Geissblog“. „Wir wollen Qualitรคt hinzufรผgen und vorwรคrtskommen. Auf diesem Niveau kรถnnen wir uns die eine oder andere weitere Verpflichtung noch vorstellen.“

Und sollte das nicht bis zum 3. Januar klappen, wรคre es auch nicht zu schlimm, das Transferfenster hat bis zum 3. Februar geรถffnet. Dabei ist eine Sache รคhnlich wie in der Sommertransfer-Phase. Die Konkurrenz schlรคft auch nicht.

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Eric Martel vom 1. FC Kรถln

Eric Martel – Holding Six oder Innenverteidiger?

Tim Lemperle vom 1. FC Kรถln

Transfergerรผchte

Florian Dietz vor Wechsel ins Ausland

Florian Dietz vor Wechsel ins Ausland
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Florian Dietz vor Wechsel ins Ausland

Es gibt offenbar weitere Kaderbewegungen beim 1. FC Kรถln: Florian Dietz steht anscheinend vor einem Wechsel ins Ausland. Und offenbar macht ร–sterreich das Rennen.

Auch รผber die Weihnachtstage gibt es Entwicklungen rund um den Kader des 1. FC Kรถln: Florian Dietz steht offenbar vor einem Wechsel ins Ausland. Zuletzt soll es drei Interessenten gegeben haben.

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Die Zeichen stehen schon seit einigen Wochen und konkret seit einigen Tagen auf Abschied bei Florian Dietz und dem 1. FC Kรถln. Und das, obwohl der Stรผrmer seinen vertrag erst im vergangenen Sommer verlรคngert hat. Doch schon an den Tagen vor dem letzten Spiel des Jahres gegen den 1. FC Kaiserslautern rรคumte der Angreifer seinen Spind leer. Offenbar in Erwartung eines Wechsels. In den vergangenen Tagen wurde รผber drei Vereine spekuliert. Unter anderem war wieder einmal Rot-Weiss Essen in der Verlosung. Dietz war bereits zum dritten Mal mit dem Drittligisten in Verbindung gebracht worden. Doch offenbar wird der 26-Jรคhrige nicht an die HafenstraรŸe wechseln. Das berichtet zumindest „RevierSport“. Demnach scheint es den Stรผrmer vielmehr ins Ausland zu ziehen.

Lรถst Florian Dietz das Offensivproblem?

Und offenbar nach ร–sterreich. Wie „RevierSport“ berichtet habe der SCR Altach aktuell die besten Karten im Buhlen um den Angreifer. Der Tabellenletzte der Bundesliga wartet seit August auf den ersten Pflichtspielsieg, hat bislang erst zehn Zรคhรถer eingesammelt und hat seitdem, in 13 Pflichtspielen, ganze acht Tore erzielt. Der Stรผrmer kรถnnte also die Offensive des Clubs aus Voralberg ankurbeln. Der SCR suche nach einem Angreifer hieรŸ es auch in รถsterreichischen Medien in den vergangenen Wochen. Zumal mit Gustavo Santos der bisherige Top-Torjรคger den Verein im November verlassen hatte. Ob Dietz der richtige Angreifer sein kann, wird sich zeigen mรผssen.

Der Stรผrmer galt schon im vergangenen Sommer als mรถglicher Wechselkandidat, wurde bereits mit einigen Vereinen in Verbindung gebracht. Umso erstaunlicher, dass der FC mit dem 26-Jรคhrigen den Vertrag verlรคngerte. Unter Steffen Baumgart wurde der Angrifer von der Kรถlner U21 zu den Profis geholt. Der Auftakt war vielversprechend, allerdings riss sich Dietz wiederholt das Kreuzband und fiel lange aus. „Flo hat eine sehr lange Leidenszeit von รผber eineinhalb Jahren mit schweren verletzungsbedingten Rรผckschlรคgen hinter sich. In all dieser Zeit war Aufgeben fรผr ihn nie eine Option. Mit ganz viel Professionalitรคt und Willen hat sich Flo zurรผckgekรคmpft“, hatte Christian Keller bei der Vertragsverlรคngerung gesagt. „Genau diese Widerstandsfรคhigkeit brauchen wir in unserer Mannschaft. Darรผber hinaus wird uns seine Qualitรคt in der Box guttun. Fรผr uns war deshalb klar, dass wir Flo nochmals die Chance geben wollen, zu zeigen, was in ihm steckt.โ€œ

Doch dazu erhielt der Stรผrmer zu wenig Spielzeit, bekam unter Gerhard Struber so gut wie keine Chance mehr. Zuletzt stand der gebรผrtige Bayer acht Mal nicht im Kader, sammelte ohnehin nur drei Einsรคtze.

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Zu Recht Herbstmeister?

Tim Lemperle vom 1. FC Kรถln

Transfergerรผchte

Zu Recht Herbstmeister? – So viel Spitzenreiter steckt in den Zahlen des 1. FC Kรถln

Die Spieler des 1. FC Kรถln jubeln.
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Zu Recht Herbstmeister? – So viel Spitzenreiter steckt in den Zahlen des 1. FC Kรถln

Nach dem 17. Spieltag steht der FC an der Tabellenspitze. Zuletzt war von dem „schlechtesten Herbstmeister“ zu lesen. Nach der reinen Punktzahl mag das stimmen, doch zahlreiche andere Werte sprechen eine andere Sprache. Deswegen ist der 1. FC Kรถln zu Recht Spitzenreiter.

Nach der Hinrunde trennen den Tabellenfรผhrer mit 31 Punkten nur drei Punkte vom Tabellensechsten und fรผnf von Rang neun. Doch bedeuten wenige Zรคhler gleich eine schlechte Leistung? Die Daten sagen etwas anderes. Deswegen ist der 1. FC Kรถln zu Recht Spitzenreiter.

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Schon vor dem letzten Spieltag der Hinrunde hรคuften sich die Meldungen, dass diese Zweitligia-Saison ihren „schlechtesten“ Herbstmeister krรถnen wรผrde. Tatsรคchlich hat der FC das Jahr mit 31 Zรคhlern in Liga zwei beendet und es gab noch nie einen „Winterkรถnig“, wie Gerhard Struber diese inoffiziellen Titel nennen wรผrde, der noch weniger Zรคhler eingefahren hat, wenn auch zwei, die die Hinrunde ebenfalls mit 31 Punkten beendeten. Mainz kam in der Saisin 08/09 auf 31 Zรคhler, Aachen fรผnf Jahre zuvor. Doch vom schlechtesten Herbstmeister kann wahrlich keine Rede sein. Denn so stark wie diese Liga, zumindest so ausgeglichen wie diese Runde, war wohl noch keine Spielzeit im Liga-Unterhaus. Nach der Hinrunde trennen den Tabellenfรผhrer drei Punkte vom Tabellensechsten und fรผnf von Rang neun.

Der 1. FC Kรถln kommt auf die meisten Abschlรผsse, die meisten GroรŸchancen

Und das gab es in der Liga noch nie. Ganze fรผnf Mal lag der Tabellenneunte nur weniger als zehn Punkte hinter dem Primus. Die drei Zรคhler Rรผckstand zwischen dem Ersten und Platz sechs gab es in der Saison 10/11, als der FC Augsburg mit drei Zรคhlern vor Greuther Fรผrth auf Platz sechs die Hinrunde beendete. Im Schnitt lag Platz sechs genau neun Punkte hinter dem Spitzenreiter. Tatsรคchlich nehmen sich die Topteams in dieser Spielzeit gegenseitig die Punkte weg. Mit dem FC hat nun auch das letzte Spitzenteam gegen eine andere Mannschaft aus der oberen Tabellenhรคlfte gewonnen. Der Spitzenreiter der 2. Bundesliga dรผrfte also durchaus mehr sein als der „schlechteste“ Herbstmeister sein, vielmehr fรผhrt er die ausgeglichenste Liga an. Glรผck und Zufall haben sich lรคngst nivelliert.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in der Hinrunde?

(Nur Spieler, die mindestens fรผnf Mal gespielt haben)

Und der aktuelle Herbstmeister fรผhrt gleich zahlreiche Statistiken der Liga an, die den ersten Tabellenplatz sicherlich in Ansรคtzen erklรคren. Der FC kommt nach wie vor auf die meisten Torabschlรผsse (300) und das mit groรŸem Abstand vor dem SV Darmstadt (260). Zudem erstpielten sich die Kรถlner die meisten GroรŸchancen vor dem Hamburger SV und dem 1. FC Magdeburg. Kรถln erarbeitete sich damit den hรถchsten xGoals-Wert, kommt auf die meisten Ecken und erzielt die zweitmeisten Torschรผsse sowie die zweitemeisten Tore daraus. Obwohl die Kรถlner nicht mehr den Hurra-FuรŸball der Anfangswochen spielen, gehรถrt der FC dennoch in zahlreichen Statistiken der Offensive zu den Top-Teams der Liga. Und die GeiรŸbรถcke wollen bekanntlich im Winter im Angriff nochmal nachlegen.

Auch in der Defensive kommt der 1. FC Kรถln auf gut Werte

Die Hintermannschaft wirkte vor allem in den vergangenen Wochen sicherer. Struber wรผrde „stabiler“ oder „reifer“ sagen. Dabei waren die Defensiv-Werte der Kรถlner schon zu Saisonbeginn sehr ordentlich, auch, wenn es vor der Systemumstellung immerhin 20 Gegentore gegeben hat. Die GeiรŸbรถcke lassen ligaweit die wenigsten Torschรผsse und die wenigsten Abschlรผsse direkt aufs Tor zu. Zudem gehรถrt der FC zu den Top-Teams der am wenigsten zugelassenen GroรŸchancen und der geringen Verwertung jener sowie dem Zulassen von Flanken aus dem Spiel heraus. Gerade in den vergangenen Spielen lieรŸen die Kรถlner nur noch wenig vor der eigenen Box zu. Die Folge waren in der Liga zuletzt drei Gegentore in sieben Spielen, 19 Punkte und damit Platz eins.

Zwei Seiten der Medaille

Dass es bei den guten Werten nicht zu mehr reicht, ist wiederum die andere Seite der Medaille. Zwar kommen die Kรถlner auf die meisten Abschlรผsse, die meisten GroรŸchancen, den hรถchsten XGoal-Wert, auf der anderen Seite stehen dann dort aber nur 32 Treffer. Der FC macht zu wenig aus seinen Chancen. Bei der xGoal-Effizienz, also den tatsรคchlichen Toren im Verhรคltnis zu den erwartbaren weisen die Kรถlner einen Minus-Wert auf, liegen im unteren Tabellendrittel, genauso wie bei den Abschlรผssen. Beim FC fรผhrt aktuell nur jeder zehnte Versuch auch zu einem Treffer. Beim Hamburger SV ist dagegen jeder sechste Abschluss ein Tor. Dem FC fehlt also die Effizienz vor dem gegnerischen Kasten. Und das, obwohl die Kรถlner mit Tim Lemperle, Damion Downs und Co. รผber eine sehr gute Offensive verfรผgen.

Ein รคhnliches Missverhรคltnis weist auch die Defensive auf. Obwohl die Kรถlner mit die wenigsten Torschรผsse, GroรŸchancen und Flanken zulassen, kommt die Abwehr um Kapitรคn Timo Hรผbers bereits auf 23 Gegentore, nur vier Teams aus der oberen Tabellenhรคlfte waren noch schlechter. Vielleicht auch, weil die Kรถlner zwar viele Zweikรคmpfe suchen, im Vergleich zu den anderen Teams aber auch erstaunlich viele verlieren. Allerdings ist das Bild ein wenig verzerrt, denn die Defensive ist seit der Systemumstellung tatsรคchlich nicht mehr so anfรคllig. Bei aller Rechnerei kommt es am Ende ohnehin nur auf die Tabelle und dann auf die am 34. Spieltag an. Die guten Statistiken und Werte sind aber die Basis auf dem Weg dahin.



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Julian Pauli vom 1. FC Kรถln

Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Kรถln

Transfergerรผchte

Dejan Ljubicic – Mal tragischer Held, mal Mann fรผr die wichtigen Tore beim 1. FC Kรถln

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Dejan Ljubicic – Mal tragischer Held, mal Mann fรผr die wichtigen Tore beim 1. FC Kรถln

Fรผr Dejan Ljubicic war es sicherlich bisher keine unemotionale Saison. Zu Beginn Leistungstrรคger, zuletzt Formschwรคche. Der ร–sterreicher vergab auf kurioseste Weise, traf aber auch in den richtigen Momenten. Dejan Ljubicic ist der Mann fรผr die wichtigen Tore beim 1. FC Kรถln.

Ein verwandelter Elfmeter im Pokalspiel gegen Hertha und somit der Einzug ins Viertelfinale und der Treffer, der den FC zum Herbstmeister machte. Dejan Ljubicic ist der Mann fรผr die wichtigen Tore beim 1. FC Kรถln.

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Die vergangenen Wochen hรคtten wohl kaum emotionaler verlaufen kรถnnen fรผr Dejan Ljubicic. Im letzten Duell der Hinrunde gelang dem ร–sterreicher noch ein letzter Coup vor Jahresende. Nach einer Flanke von Linton Maina nickte der 27-Jรคhrige zum 1:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern ein – erzielte den Siegtreffer und sicherte dem FC die Herbstmeisterschaft. Erneut entschied Ljubicic ein Spiel zu Gunsten der Kรถlner. Vor zweienhalb Wochen war es ebenfalls der ร–sterreicher, der im Duell gegen Hertha BSC im Achtelfinale des DFB-Pokals durch einen Elfmeter die GeiรŸbรถcke in der Nachspielzeit der Verlรคngerung in die nรคchste Runde schoss. Doch die Saison hatte durchaus nicht nur gute Momente zu bieten. Denn in eben diesem Pokal-Duell war es auch der gebรผrtige Wiener, der fรผr eine der wohl kuriosesten Szenen vor dem gegnerischen Tor sorgte, als er die Kugel aus wenigen Zentimetern Abstand nicht ins leere Tor befรถrderte.

Dejan Ljubicic gehรถrt das Vertrauen von Gerhard Struber

Und auch auf dem Betzenberg lief nicht nur alles rund fรผr den ร–sterreicher. So wurde Ljubicic von FC-Coach Gerhard Struber bereits zur Halbzeit vom Platz genommen. Und der Wechsel war durchaus vorhersehbar und verstรคndlich. Denn neben dem Treffer handelte sich der 27-Jรคhrige in der 40. Minute auch eine Gelbe Karte ein, riskierte mit einem weiteren Foul an Lauterns Jan Gyamerah nur drei Minten spรคter den Gelb-Roten Karton, als er den Mittelfeldspieler mit gestrecktem Bein legte. Die Szenen der vergangenen Duelle scheinen symptomatisch fรผr die Saison. Nach starkem Beginn hatte Ljubicic lange Schwierigkeiten, seine Form zu finden und drehte zulet wieder ein wenig auf. Und dennoch gehรถrt dem ร–sterreicher das Vertrauen seine Landsmannes Struber. Bis auf die vier verpassten Spiele wegen einer Mandel-OP stand Ljubicic in dieser Saison immer in der Startelf.

Nun hat der Mittelfeldspieler das Vertrauen zurรผckgezahlt – und das gleich doppelt. Denn es scheint so, als sei der 27-Jรคhrige beim FC der Mann fรผr die wichtigen Tore. Sowohl die Entscheidung zum Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals als auch den Treffer, der dem FC den ersten Tabellenplatz am Ende der Hinrunde sicherte, hatte Ljubicic auf dem FuรŸ. Der Nationalspieler ร–sterreichs hat die Nerven, in den entscheidenden Momenten eiskalt zuzuschlagen und รผbernimmt Verantwortung. Und das blieb auch Sportdirektor Christian Keller nicht verborgen. โ€žDass er den am Ende macht, spricht fรผr ihnโ€œ, sagte Keller nach dem Elfmeter-Treffer gegen die Hertha zu Beginn des Monats. Und auch Mannschaftskollege Timo Hรผbers weiรŸ um Stรคrken von Ljubicic. โ€žWer Dejo kennt, der weiรŸ, das ist einer ohne Nerven. Umso schรถner, dass er die Nervenstรคrke hat.โ€œ

Nervenstรคrke ist beim 1. FC Kรถln viel wert

Und so ist es gerade diese Nervenstรคrke, die in der ersten Hรคlfte der Saison beim 1. FC Kรถln viel wert ist. Nach der Achterbahnfahrt, die der Verein in den letzten 17 Spielen, aber auch in den vergangenen Jahren hinter sich hat, ist diese Eigenschaft wohl eine nicht zu unterschรคtzende. Transfersperre, Abstieg und die laute Kritik an der Fรผhrungsebene hat den Verein krรคftig durchgeschรผttelt. Und auch auf dem Trainerposten, innerhalb der Mannschaftsaufstellung und dem Spielsystem hat sich viel verรคndert seit den erfolgreichen Zeiten unter Steffen Baumgart. Und so mussten auch die Spieler mit Umstellungen zurecht kommen – auch Ljubicic, wie zuletzt im Pokalspiel gegen die Hertha. โ€žDejo hat in dem Spiel drei unterschiedliche Positionen gespielt. Das ist auch nicht einfach. Er hat extreme Laufintensitรคt auf den Platz gebracht, wie alle anderen Spieler auchโ€œ, so Keller.

An dem 27-Jรคhrigen geht der Druck dann aber wohl doch nicht spurlos vorbei. โ€žEine gewisse Spannung war schon da. Ich wollte es ausbessern, weil ich eine riesige Chance hatte. Das musste einfach seinโ€œ, sagte Ljubicic nach dem Pokalsieg. โ€žDas war schon ein paar Minuten in meinem Kopf drinnen. Am Ende habe ich es ausgebessert.โ€œ Und so lange der ร–sterreicher am Ende ausbessert und der Mann fรผr die wichtigen Tore bleibt, ist โ€žalles mรถglichโ€œ.



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Gerhard Struber vom 1. FC Kรถln

Stimmen zum Kaiserslautern-Spiel

Tim Lemperle vom 1. FC Kรถln

Transfergerรผchte

Transfers, Abgรคnge, Verbleib, Absagen – die ersten Entscheidungen beim 1. FC Kรถln und Tendenzen

Jusuf Gazibegoviฤ‡ von Sturm Graz auch dem Wunschzettel des 1. FC Kรถln?
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Transfers, Abgรคnge, Verbleib, Absagen – die ersten Entscheidungen beim 1. FC Kรถln und Tendenzen

Ein weiteres Weihnachtsgeschenk ist fรผr die FC-Fans vorerst ausgeblieben. Der FC hat einen festen Neuzugang, musste aber auch den ersten Abschied verkรผnden und kann an anderer Stelle besser planen. Diese Transfers sind beim 1. FC Kรถln fix.

Die Verantwortlichen des FC konnten bisher einen Zugang verpflichten, ein weiterer wird wohl nicht nach Kรถln kommen. Dafรผr gibt es aber auch Spieler, die dem Club erhalten bleiben. Diese Transfers sind beim 1. FC Kรถln fix.

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Die Hoffnungen waren bei den Fans des 1. FC Kรถln groรŸ, dass es in den Tagen vor Weihnachten noch die ein oder andere Transferentscheidung bei den GeiรŸbรถcken geben wรผrde. Den Hoffnungen erteilte Christian Keller am Sonntag nach dem 1:0-Erfolg รผber Kaiserslautern und dem Gewinn der Herbstmeisterschaft eine Abfuhr. Keller erklรคrte, dass er nicht mehr mit einem Personal-Update vor den besinnlichen Tagen rechnen wรผrde. Allerdings kรผndigte der Sportdirektor bei „Sky“ ebenfalls an, dass er noch mit der ein oder anderen Verpflichtung rechne. Eine Grunderneuerung werde es aber nicht geben. Tendenzen gab es zuletzt zumindest einige. Unter anderem geistert nach wie vor der Name Ivan Prtajin ums GeiรŸbockheim. Schon vor einigen Tagen sollen die Gesprรคche konkret gewesen sein, der FC wurde als Favorit genannt.

Eine Neuverpflichtung beim 1. FC Kรถln fix

Allerdings scheint es eben doch noch einige Konkurrenten zu geben. Die Suche nach einem neuen Innenverteidiger gestaltet sich auch kompliziert. Laut „Kronen Zeitung“ wird Gregory Wรผthrich nicht die erhoffte Verstรคrkung. Der Schweizer Nationalspieler werde demnach nicht nach Kรถln kommen. Und das offenbar aufgrund seiner Verletzungshistorie. Dennoch bleiben Stรผrmer und Innenverteidiger wohl die grรถรŸten Transferziele der Kรถlner. Nicht umsonst sprachen die FC-Kaderplaner zuletzt von einer Achse, die dem Team gut zu Gesicht stehen wรผrde. Ob allerdings auch ein weiterer Sechser ein Thema ist, ist angesichts von Kellers Aussage von ein bis zwei Neuverpflichtungen, zumindest offen. Auch die Verpflichtung von Perspektivspieler der Marke Julian Hettwer scheinen somit erst einmal nicht die hรถchste Prioritรคt zu haben. Konkret wird es ohnehin wohl frรผhestens erst nach den Feiertagen, vielleicht auch erst im kommenden Jahr.

Wie bewertet ihr den FC in der Hinrunde?

(Spieler, die mindestens fรผnf Mal aufgelaufen sind….)

Dabei sind die ersten Kaderentscheidungen bereits gefallen. Mit Jusuf Gazibegovic haben die Kรถlner ihren ersten Neuzugang verpflichtet. Der Rechtsverteidiger kommt von Sturm Graz und soll die GeiรŸbรถcke keine zwei Millionen Euro gekostet haben. Der 24-Jรคhrige kommt mit dem Versprechen von mehr als 200 Profi-Einsรคtzen, einem geschรคtzten Marktwert von rund fรผnf Millionen Euro sowie dem eines A-Nationalspielers. Der Abwehrspieler schlieรŸt die erste der beiden groรŸen Baustellen, die die Kรถlner schon vor Wochen ausgemacht haben. Die Hoffnungen sind schon vor dem ersten Einsatz groรŸ. Gazibegovic wird mit der Mannschaft am 3. Januar an die Costa del Sol zum Trainingslager aufbrechen.

Marvin Schwรคbe wird sicher bleiben

Ganz sicher mit dabei wird auch Marvin Schwรคbe sein. Der Keeper galt noch im Sommer als sicherer Wechselkandidat, fand aber keinen Abnehmer und wurde seitdem als mรถglicher Wechselkandidat fรผr den Winter gehandelt. Doch diese Idee scheint also รผberholt. Wie berichtet, will Schwรคbe beim FC bleiben – mindestens bis zum Saisonende. โ€žJetzt bleiben wir erstmal zusammen und gucken, was noch geht in dem kommenden halben Jahr und dann schauen wir weiter“, sagte der Torhรผter nach dem Erfolg รผber Kaiserslautern. Vermutlich, weil Schwรคbe nun den Stammplatz wieder sicher hat und der als Nummer eins in die Saison gestartete Jonas Urbig auf der Bank sitzt. Wรคhrend Schwรคbe also in Kรถln bleibt, ist die Frage nach der Zukunft der aktuellen Nummer zwei offen.

Urbig reiht sich in eine Liste einiger Spieler ein, deren Verbleib beim FC in den Sternen steht. Der Keeper sieht sich als Nummer eins und eher kurz- als mittelfristig auch in der Bundesliga. Erstes wird der FC dem Torwarttalent erst einmal nicht bieten und zweiteres ist bei der engen Liga auch absolut ungewiss und wird es wohl auch bis in den Frรผhling bleiben. Mehr Sicherheit und lukrativer wรคre wohl ein Wechsel. Ohnehin befinden sich die Kรถlner bei einigen Spielern nicht in der besten Verhandlungsposition. Auch Dejan Ljubicic und Linton Maina sind weiterhin fraglich – wenn auch erst ab kommenden Sommer. Aktuell sind die Wechselkandidaten wohl eher die, die gerade hinten dran sind. Sargis Adamyan, Florian Dietz und Rasmus Carstensen sowie kรผnfitge Leihspieler wie Elias Bakatukanda. Dietz wird mittlerweile mit drei Clubs in Verbindung gebracht. Laut „Reviersport“ ist einer davon Rot-Weiss Essen.

Erst ein Abgang fix bei den Kรถlnern

Seine Zukunft geklรคrt hat dagegen Tim Lemperle. Der Angreifer wird den FC im kommenden Sommer verlassen. Das hatte Christian Keller in der vergangenen Woche bestรคtigt. Der Vollzug kรถnnte schon Anfang Januar vermeldet werden. Die besten Karten hat nach wie vor die TSG Hoffenheim. „Du kannst nicht viel daran รคndern, wenn der Spieler sehr klar ist und sagt, er will auf jeden Fall Bundesliga spielen und diese Chancen mรถglichst frรผh ergreifen. Wir kรถnnen ihm das heute noch nicht bieten“, sagte der Kรถlner Sportdirektor. Dabei wird es mรถglicherweise nicht nur um die Ligazugehรถrigkeit gegangen sein.

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Eric Martel vom 1. FC Kรถln

Eric Martel – Holding Six oder Innenverteidiger?

Tim Lemperle vom 1. FC Kรถln

Transfergerรผchte

Deal geplatzt? Gregory Wรผthrich offenbar kein Kandidat mehr beim 1. FC Kรถln

Gregory Wรผthrich wechselt wohl nicht zum 1. FC Kรถln
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Deal geplatzt? Gregory Wรผthrich offenbar kein Kandidat mehr beim 1. FC Kรถln

Der FC sucht weiterhin nach einem Innenverteidiger auf dem Transfermarkt und muss anscheinend die Suche neu ausrichten. Gregory Wรผthrich ist offenbar kein Kandidat mehr beim 1. FC Kรถln.

Die Hoffnung der Kรถlner Fans vor dem Weihnachtsfest noch eine Neuverpflichtung unter den Baum gelegt zu bekommen, erfรคhrt offensichtlich einen Dรคmpfer: Gregory Wรผthrich ist offenbar kein Kandidat mehr beim 1. FC Kรถln. Das berichtet die „Steirerkrone(+)„.

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Noch in der vergangenen Folge der FC-Doku „geliebter FuรŸballclub“ sprach Thomas Kessler von dem Wunsch oder der Hoffnung, vor Weihnachten noch den ein oder anderen Deal eintรผten zu kรถnnen. Am vergangenen Sonntag klangen die Worte von Sportdirektor Christian Keller allerdings so, als wรผrde es bei dem bisherigen einen Deal vorerst bleiben. Bekanntlich wechselt Jusuf Gazibegovic zum 1. Januar an den Rhein. Und die Hoffnung war zumindest bei vielen Fans groรŸ, einen weiteren Spieler von Sturm Graz bald schon im Trikot der GeiรŸbรถcke sehen zu kรถnnen: Gregory Wรผthrich war offenbar ins Visier der Kรถlner geraten. Das hatte vor einiger Zeit schon die „Kรถlnische Rundschau“ berichtet. Der „Express“ wollte auch von intensiven Gesprรคchen erfahren haben, berichtete zuletzt, Wรผthrich habe sich auch das Spiel der Kรถlner gegen den 1. FC Nรผrnberg angesehen.

Gregory Wรผthrich wird wohl in Graz bleiben

Tatsรคchlich war zu vernehmen, dass Graz dem Abwehrspieler auch keine Steine in den Weg gelegt hรคtte. Doch anscheinend wird aus dem Deal nun nichts. Wie die „Steirerkrone“, ein Lokalteil der Kronen Zeitung, berichtet, kรถnnen die „Graz-Fans beruhigt“ sein, ein Deal zum FC wรผrde demnach nicht zu Stande kommen. Und die wahrscheinliche Begrรผndung kommt nicht so richtig รผberraschend. Laut der Zeitung soll der Deal aufgrund der „Knie-Geschichte“ des Schweizer Nationalspielers geplatzt sein. Schon im Sommer 2023 hรคtte der Innenverteidiger in die Bundesliga zum FC Augsburg wechseln sollen, doch der Medizincheck machte Wรผthrich und den Fuggerstรคdtern einen Strich durch die Rechnung. Die Grรผnde fรผr den nicht bestandenen Medizincheck wurden damals nicht verรถffentlicht, es soll sich aber um eine bekannte Verletzung gehandelt haben – offenbar um alte Knieverletzungen.

Immer wieder hatte Wรผthrich mit dem Knie zu tun. Auch in diesem Herbst fiel der Schweizer Nationalspieler mehrere Wochen mit einer Kapselverletzung aus. Zunรคchst war sogar ein Kreuzbandriss befรผrchtet worden, das bestรคtigte sich glรผcklicherweise nicht. Dafรผr aber die Kapselverletzung und ein langer Ausfall. Der FC scheint sich nicht erneut auf einen Spieler mit wiederkehrenden Knieproblemen einlassen zu wollen. Unwillkรผrlich stellen sich sofort die Erinnerungen an Sebastian Andersson ein. Der Schwede fiel bekanntlich ebenfalls lange bei den GeiรŸbรถcken aufgrund alter „Knie-Geschichten“ aus. Somit werden sich die Kรถlner auch weiterhin nach einem neuen Innenverteidiger umschauen. Vielleicht erklรคrt der geplatzte Deal auch, warum es vor Weihnachten offenbar keine weitere Transferbewegung gibt.

Dabei dรผrfte ein Abwehrspieler groรŸe Prioritรคt bei der aktuellen Suche auf dem Transfermarkt haben. Nach dem Ausfall von Luca Kilian hat der FC weiterhin nur vier Innenverteeidiger im Kader. Elias Bakatukanda soll bekanntlich verliehen werden. Damit wรคren es drei, sehr wenig fรผr eine Dreierkette. Selbst, wenn mit Eric Martel ein nomineller Sechser zuletzt einen starken Eindruck in der Innenverteidigung gemacht hat.

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Ticker zum Nachlesen

Tim Lemperle vom 1. FC Kรถln

Transfergerรผchte

Eric Martel – Die kommende Holding Six oder der bessere Innenverteidiger beim 1. FC Kรถln?

Eric Martel im Spiel des 1. FC Kรถln gegen Holstein Kiel
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Eric Martel – Die kommende Holding Six oder der bessere Innenverteidiger beim 1. FC Kรถln?

Seit drei Spielen muss Eric Martel in der Abwehr ran. Und der Sechser macht auch auf dieser Position eine starke Figur. FC -Coach Gerhard Struber kann sich glรผcklich schรคtzen, eine solche Alternative in der Hinterhand zu haben. Fรผr die Zukunft soll Martel aber wieder zurรผck auf seine alte Position. So gut ist Eric Martel als Innenverteidiger beim 1. FC Kรถln.

Fรผr den etatmรครŸigen Sechser hatte Gerhard Struber eine neue Aufgabe – gezwungenermaรŸen. Doch auch diese Herausforderung meisterte der 22-Jรคhrige mit Bravour. So gut ist Eric Martel als Innenverteidiger beim 1. FC Kรถln.

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Dass Gerhard Struber durchaus auf Situationen reagiert, an Stellschrauben dreht, hat der Trainer in der Saison eindrucksvoll bewiesen. Die Umstellung von Vierer- auf Dreierkette, die personellen Umbauten im Tor, in der Hintermannschaft – der 47-Jรคhrige kann sich nicht vorwerfen lassen, nicht auf die Krise im Oktober reagiert zu haben. Dem Vernehmen nach auch auf Dinge, die ihm eigentlich anders ans Herz gelegt worden sind. Auf der anderen Seite ist der Trainer auch alles andere als wankelmutig. Gerade in Sachen Aufstellung sorgte Struber in seiner ersten Halbserie fรผr die Kรถlner nur sehr selten fรผr die ganz dicken รœberraschungen. Und so legte sich der Trainer auch frรผh fest, dass Eric Martel dann doch frรผher oder spรคter wieder zurรผck auf seine angestammte Position auf der Sechs zurรผckkehren wird.

Eric Martel – Leader beim 1. FC Kรถln

Kein Wunder, Martel ist mit Sicherheit der beste und konstanteste Sechser der 2. Bundesliga, gilt auf dieser Position der „Holding Six“ als eins der grรถรŸten Talente des Landes. Es gab nicht wenige Experten, die den Kรถlner als die Anwort auf die vor einigen Jahren entbrannte Suche nach einem deutschen Kandidaten fรผr diese doch eher vakante Position nannten – zumindest perspektivisch. Und auch in dieser Saison sind seine Werte durchaus beeindruckend. Martel lenkt auf jener Position die Mannschaft, รผbernimmt Verantwortung auch als Leader und das eben nicht nur beim FC. Auch die U21-Nationalmannschaft hat der gebรผrtige Bayer souverรคn durch die Qualifikation zur EM in der Slowakei im kommenden Jahr gefรผhrt. Martel wird dort auch wieder gesetzt sein, wenn sich die Personalsituation dann zum Rรผckrundenstart in der Abwehrkette verbessert hat.

Starke Zweikampfwerte des Sechsers

Dabei macht der 22-Jรคhrige auch in der Innenverteidigung eine starke Figur. Eine sehr starke. Gegen Kaiserslautern klรคrte Martel gefรผhlt jede Hereingabe, warf sich in jedem Ball und strahlte dabei als „Mr. Furchtlos“, wie Struber ihn adelte, eine angenehme Ruhe aus. Zudem spielte der 22-Jรคhrige eine beeindruckend ruhige Kugel. Tatsรคchlich hat auch Martel in gewisser Weise zur Stabilisierung der Hintermannschaft beigetragen. In den drei Begegnungen, die Martel zuletzt in der Liga als Innenverteidiger startete, sammelte der Sechser eine Zweikampfquote von 68 Prozent. Jener Martel, der ohnehin bislang die meisten Zweikรคmpfe der Liga gewonnen hat. 235 Duelle gingen an den 22-Jรคhrigen. Und Martel konnte seine eigene Bilanz nochmal deutlich verbessern. Auf der Sechs lag die Quote deutlich unter 60 Prozent.

Erstaunlich: Martel รผbertrifft mit den 68 Prozent in den vergangenen drei Spielen auch die Durchschnittswerte der nominellen Innenverteidiger deutlich. Timo Hรผbers und Dominique Heintz kommen auf 61 Prozent. Ein durchschnittlicher Wert, kein รผberragender. Julian Pauli erreicht sogar „nur“ 54 Prozent. Unterm Strich ist der Zweikampfwert nur einer von vielen, aber in der Innenverteidigung sicherlich kein unwesentlicher. Martel kleidet die Rolle sehr sicher und souverรคn aus. Und doch wird der Sechser wohl wieder ins Zentrum zurรผckkehren. SchlieรŸlich suchen die GeiรŸbรถcke aktuell nach einem Innenverteidiger, der den FC noch in der Winterpause verstรคrken soll. Zumal zur Rรผckrunde dann auch Dominique Heintz und Julian Pauli zurรผckkehren werden. Struber wird sich dennoch glรผcklich schรคtzen, eine starke Alternative in der Hinderhand zu haben.

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Linton Maina im Trikot des 1. FC Kรถln

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