Der 1. FC Köln kassiert zwei Pleiten beim Cologne Cup
Redaktion
Für den FC gab es beim Cologne Cup im Südstadion nicht viel zu holen. Der 1. FC Köln verliert beide Kölner Stadt-Duelle. Gegen die Viktoria und die Fortuna gab es jeweils eine 1:2-Pleite.
Bitterer Abend für die Geißböcke im Kölner Südstadion. Der 1. FC Köln verliert beide Kölner Stadt-Duelle und belegte somit beim Cologne Cup am Donnerstagabend den letzten Platz. Der Sieg ging an den Regionalligisten Fortuna Köln, der sich am Abend schon gegen die Viktoria durchgesetzt hatte.
Timo Hübers wirkt ratlos (Archifoto: Alexander Hassenstein/Getty Images)
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Der FC verlässt den Cologne Cup als sportlicher Verlierer. Der Bundesligist unterlag in seinen beiden Duellen zunächst dem Drittligist Viktoria Köln und anschließend dem Gewinner des Cups Fortuna Köln. Gegen den Regionalligisten machte der FC mit einer doch wild durchrotierten Aufstellung zunächst eine gute Figur. Nach Vorarbeit von Florian Kainz erzielte der aktive Ragnar Ache die Kölner Führung. Denis Huseinbasic hätte nach einem starken Pass von Luca Waldschmidt erhöhen können, verpasste das Tor aber. Auch Kainz vergab nach starker Flanke von Alessio Castro-Montes. Die Fortuna wurde aber immer aktiver. Und belohnte sich. Etienne Borie kam in der eigenen Box einen Schritt zu spät gegen seinen Gegenspieler, der folgende Elfmeter war vertretbar. Enzo Wirtz verwandelte sicher zum Ausgleich. Ron-Robert Zieler hatte keine Chance.
Ache erzielte zwei Treffer
Wenige Minuten später machte es der Weltmeister dem Gegner dann aber einfach. Nach einem Rückpass sprang dem Keeper der Ball unglücklich weg. Wirtz nutzte die Gunst der Stunde und traf zum 2:1. Der FC mühte sich zwar, kam aber nicht mehr zu einem gefährlichen Abschluss. Zuvor hatte der FC bereits gegen die Viktoria 1:2 verloren. Und das auch nicht unverdient. Kwasniok hatte auch in der ersten Partie schon ordentlich durchgemischt. Unter anderem starteten die Youngster Yannick Mausehund und Luc Dabrowski in der Innenverteidigung. Aber auch Linton Maina und Ache waren mit dabei. Und dem Kölner Stürmer gehörte auch die erste dicke Chance. Nach Flanke von Castro-Montes kam Ache zum Abschluss, vergab aber. Keine Minute später netzte der Stürmer nach Steckpass von Maina ein, stand aber im Abseits. Die Fortuna spielte aber auch munter mit, kam vor allem durch Standards in die Nähe des Tors, aber eben nur in die Nähe.
Erst mit einem Distanzschuss näherte sich Frank Ronstadt dem Tor von Ron-Robert Zieler an. Auf der anderen Seite scheiterte Ache aus elf Metern an Viktoria-Keeper Arne Schulz. Nach einer guten halben Stunde war der Torwart erneut der Sieger im Eins-gegen-Eins gegen den Stürmer. Den Umschaltmoment nutze die Viktoria durch Sōichirō Kōzuki dann zur Führung. Doch die Geißböcke zeigten die richtige Reaktion. Tom Krauß schickte Ache mit einem langen Ball, der setzte sich stark im Laufduell durch und traf zum 1:1. Florian Kainz hatte zum Ende der regulären Spielzeit die Entscheidung auf dem Fuß, vergab aber. Das machte die Viktoria besser. Samuele Carella stand nach einer Flanke von Fricke genau richtig und netzte mit dem Fuß zum Siegtreffer ein.
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1. FC Köln gibt sich gegen Essen keine Blöße – Waldschmidt mit fünf Treffern
Simon Bartsch
Erwartungsgemäß haben die Geißböcke ihren Test gegen Schwarz-Weiß Essen souverän gewonnen. Der 1. FC Köln gewinnt sein Testspiel 9:1. Allerdings traten die Kölner ersatzgeschwächt an.
Die Geißböcke haben sich im Freundschaftsspiel bei Schwarz-Weiß Essen keine Blöße gegeben und einen ungefährdeten Sieg eingefahren. Der 1. FC Köln gewinnt sein Testspiel 9:1. Überragender Mann war Luca Waldschmidt mit fünfToren.
Luca Waldschmidt war im Spiel gegen Essen der überragende Mann
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FC-Trainer Lukas Kwasniok musste für seine Mannschaft ordentlich improvisieren. Denn mit Timo Hübers und Dominique Heintz fielen zwei Spieler erkrankt aus, mit Isak Johannesson, Said El Mala, Jusuf Gazibegovic, Rav van den Berg und Jakub Kaminski sind gleich fünf Spieler auf Länderspielreise. Dementsprechend war die Bank recht dünn besetzt, Nachwuchsspieler standen nicht im Kader. Dafür lief erstmals Alessio Castro-Montes auf. Gegen den Fünftligisten startete der FC erwartungsgemäß dominant, ohne allerdings für die ganz große Gefahr zu sorgen. Wenn etwas ging, dann über Florian Kainz, dessen Flanken immer wieder scharf in der Box landeten. Eine Ecke des Österreichers verwertete Luca Waldschmidt, doch der Schiedsrichter gab den Treffer aufgrund eines Foulspiels nicht.
Waldschmidt trifft fünf Mal
Auf der anderen Seite hätte Essen für die Überraschung sorgen können. Lukas Korytowski lief bei einem Konter allen davon, verstolperte die Kugel aber in der Box. Wie es besser geht, zeigte Köln. Kainz spielte einen perfekten Vertikalpass auf Castro-Montes, der legte ab auf Waldschmidt: 1:0 (21.). Der FC wurde nun griffiger, zielstrebiger und belohnte sich. Nach Zuspiel von Ragnar Ache stand Waldschmidt erneut frei und schob zum zweiten Mal ein (30.), keine zwei Minuten später setzte Denis Huseinbasic einen Ball aus knapp 20 Metern neben den Innenpfosten (32.). Der FC blieb dran und erneut Waldschmidt sowie Ache erhöhten noch vor dem Wechsel (42., 44.). Im zweiten Abschnitt nahm das Tempo deutlich ab, die Kölner taten sich wie zu Beginn von Halbzeit eins enorm schwer.
Und so fand der Gastgeber zunächst besser ins Spiel, kam zu Chancen und nutzte auch eine davon. Nach einer Hereingabe rutschte Kristoffer Lund weg, Rotosson Kanu hatte leichtes Spiel. Doch mit den Einwechslungen von Jan Thielmann, Eric Martel und Sebastian Sebulonsen bekam das Spiel wieder eine bessere Dynamik. Und der FC schlug erneut zu. Thielmann nutzte einen Abpraller des gegnerischen Keepers zum 6:1, kurz darauf erhöhte Ache mit einem schönen Schlenzer (70., 72.). Nur wenige Minuten zuvor hatte Waldschmidt vom Punkt sein viertes Tor liegen gelassen. Das holte der Offensivspieler aber nach. Nach tollem Steckpass von Thielmann erhöhte der Siegener. Und Waldschmidt hatte noch einem im Köcher. Kainz spielte einen Ball auf Sebulonsen, dem versprang die Kugel in den Lauf von Waldschmidt, der sein fünftes Tor und damit den Schlusspunkt erzielte.
Test unter Zuschauer-Ausschluss: Der 1. FC Köln gewinnt gegen Vitesse Arnheim 7:4
Hendrik Broschart
Das fünfte Testspiel und der vierte Sieg: Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen Vitesse Arnheim 7:4. Allerdings lief die Begegnung nicht komplett rund für den FC.
Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen Vitesse Arnheim 7:4. Jakub Kaminski, Linton Maina, Imad Rondic und Ragnar Ache trafen für die Geißböcke. Der nächste Test der Geißböcke steht am Samstag gegen Atalanta Bergamo an.
Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Das Testspiel zwischen Vitesse Arnheim und dem 1. FC Köln am Sonntagmachmittag im Franz-Kremer-Stadion sollte den Geißböcken dazu dienen, in der heißen Phase der Vorbereitung nun zunehmend auch eine feste Startformation auf den Prüfstand zu stellen: “Jeder bekommt dann 60 Minuten und dann nähern wir uns immer mehr einer vermeintlichen Startelf an. Ich erwarte Intensität nach Ballverlusten und Gegenpressing. Weil die Holländer gleichzeitig auch einen gepflegten Ball spielen, musst du auch gut arbeiten. Deswegen ist es ein perfektes Testspiel”, sagte FC-Coach Lukas Kwasniok bereits am Freitag.
Spektakuläre Aufholjagd nach scherem Start
Umso überraschender war der Spielverlauf in den ersten 60 Minuten. Wie angekündigt startete Kwasniok den Test mit einer Aufstellung, die sich bereits nach einer veritablen Startelf ließt: Beginnen durften Marvin Schwäbe im Tor, davor verteidigten Timo Hübers, Leart Pacarada, Sebastian Sebulonsen. Jan Thielmann und Linton Maina bespielten die Schienen links und rechts. Im Zentrum begannen Isak Johannesson gesäumt von Linton Maina, Eric Martel und Jakub Kaminski. In der Spitze stürmten Luca Waldschmidt und Marius Bülter. Vitesse Arnheim zeigte sich von Beginn an spielfreudig und aktiv in den Zweikämpfen. Ob des Klassenunterschiedes bespielten die Gelbhemden in den ersten Minuten und pressten die Geißböcke zeitweise tief in ihrer eigenen Hälfte. Kwasnioks erste Elf tat sich damit in der Anfangsphase schwer.
So auch in der 12. Minute. Nach einem kritischen Abspielfehler von Isak Johannesson im Aufbauspiel aus dem Abwehrzentrum heraus gelangte Arnheims Dillon Hoogewerft an den Ball. Johannesson versuchte noch den Abschluss zu blocken, fälschte den Ball damit aber unhaltbar ab für Marvin Schwäbe: 0:1. Trotz einiger Offensivbemühungen der Domstädter veränderte sich daran im weiteren Spielverlauf erstmal nichts. Vielmehr zeichnete sich ein deutliches negatives Muster im FC -Spiel ab. Immer wieder rückte Isak Johannesson dabei in den Fokus, der sich aus dem Mittelfeld häufig in die letzte Kette fallen ließ. Nach einem missglückten Anspiel ins Abwehrzentrum hatte der Isländer das Nachsehen im Zweikampf mit Vitesses Irakli Yegoian. Dieser setzte sich durch und kam aus gut 20 Metern zentral vor dem Kölner Tor frei zum Abschluss und versenkte die Kugel sehenswert zur 2:0 Führung für die Gäste nach 24 Minuten.
FC mit überragenden 10 Minuten
Nach einer kurzen Pause nach 30 Minuten justierte Kwasniok nach, beorderte Martel in die Defensive, Johannesson wiederum übernahm den offensiven Part im Mittelfeld. Erneut war es Ballverlust tief in der Kölner Hälfte, diesmal klaute Vitesses Dillon Hoogewerft den Ball auf Rechtsaußen von Timo Hübers. Hoogewerft wurde im Anschluss nicht vor allzu große Herausforderungen gestellt, den glücklosen Isak Johannesson auszuspielen und fand Tim Van der Ley, der den Ball über die Torlinie zum 3:0 stocherte (39.).
In der Schlussphase des ersten Abschnitts kippte dann erstaunlich deutlich das Spiel zu Gunsten des 1. FC Köln. Kaminski tauchte nach einem langen Ball von Pacarada frei vor Torhüter Bramel im Kasten von Vitesse auf und erzielte den ersten Treffer der Geißböcke nach 53. Minuten. Unmittelbar im Anschluss netzte Kaminski gleich nochmal. Ein langer Ball von Pacarada landete bei Waldschmidt im Zentrum, der wiederum spielte einen cleveren Ball in den Strafraum der Gäste, Kaminski musste nur noch einschieben zum 2:3 in der 54. Minute. Linton Maina vollendete das Wechselbad der Gefühle. Nach dem nächsten raumöffnenden Steckpass von Waldschmidt auf Thielmann legt dieser auf Maina ab. Dieser schob einfach ein zum 3:3 nach 60 Minuten.
Hattrick in unter Zehn Minuten: Ache erwischt einen Sahnetag
Nach der Halbzeitpause rotierte Kwasniok das komplette Personal im Franz Kremer Stadion. Und auch die zweite Elf des Tages tat sich zu Beginn schwer gegen die Gelbhemden. Die zweiten 60. Minuten starteten gleich mit einem erneuten frühen Gegentor. Eine Ecke des Arnheimers Thenu Xiamaro konnten die Kölner nicht aus der Gefahrenzone klären. Der Ball rauschte einmal durch den Strafraum der Hausherren mit der Endstation beim Arnheimer Marcus Steffen, der das Spielgerät an Zieler vorbei über die Linie drückte zum 4:3 in Minute 61. Anders als in Halbzeit eins gelang es Kwasnioks Kickern schnell Fuß zu fassen und unter Druck zu setzen. Häufig suchten die Kölner den eingewechselten Ragnar Ache. Und das mit Erfolg. So erzielte der Neuzugang etwa ein Kopfballtor nach Ecke von Florian Kainz in der 73. Minute und glich somit eine Viertelstunde nach dem frühen Rückstand aus.
Daraufhin spielte der FC sich in einen Rausch. Said El Mala spielte Steffen Tigges auf der linken Seite frei, der in der 77. Minute die Kugel stramm ins Zentrum zog und den einrutschenden Ache sein zweites Tor des Tages auflegte. In der 83. Minute gelangte Kainz auf Linksaußen an die Kugel und flankte unvermittelt auf Ache, der im Arnheimer Sechzehner lauerte und in der Folge den Dreierpack schnürte. In der Folge stabilisierten die Kölner das Spiel und schufen Ergebnis technisch Fakten. Erneut war es Kainz, der einen Treffer vorbereitete. Aus dem rechten Halbraum heraus landete seine Hereingabe auf dem Kopf von Imad Rondic, der den Ball perfekt erwischte und mit seinem harten Abschluss dem eingewechselten Arnheimer Keeper Max Brüll keine Chance ließ. Anschließend büßte das Spiel zwar nicht an Intensität ein, jedoch fehlte dem FC in einigen Situationen das nötige Spielglück.
Ache musste Behandelt werden
In den letzten Minuten des Testspiels kam es schließlich noch zu einem Schreckensmoment. Ragnar Ache blieb nach einem Zweikampf am Mittelkreis liegen und musste vom medizinischen Personal behandelt werden. Gemeinsam wurde entschieden, den Test frühzeitig nach 112 Minuten zu beenden. Der Stürmer humpelte anschließend mit einem bandagierten Knie vom Spielfeld. Unterm Strich eine Aufschlussreiche Begegnung für den 1. FC Köln mit sicherlich einer Menge Erkenntnisse, die Coach Lukas Kwasniok vor dem Saisonstart beschäftigen werden.
Am Samstag (09.08.) steht für die Mannschaft dann der letzte härtetest an. Dann geht es für den FC zum Abschluss der Saisonvorbereitung gegen den italienischen Champions League Teilnehmer Atalanta Bergamo
Gelungenes Benefizspiel zu Wolfgang Overaths 80. Geburtstag: Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7
Hendrik Broschart
Das vierte Testspiel und der dritte Sieg: Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7. Damit kann die Mannschaft die positive Entwicklung auch nach dem Trainingslager fortsetzen.
Mit einem deutlichen Sieg im Benefizspiel gegen den Mittelrheinliga-Klub Siegburger SV startet der FC nun in die finale Phase der Saisonvorbereitung. Der nächste Test steht am Sonntag gegen Vitesse Arnheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit an. Der 1. FC Köln gewinnt im Test gegen den Siegburger SV 0:7. Linton Maina, Ragnar Ache, Timo Hübers, Imad Rondic, Luca Waldschmidt und Isak Johannesson trafen für die Geißböcke. Der nächste Test steht am Sonntag gegen Vitesse Arnheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit an.
Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln
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Das Testspiel zwischen dem Siegburger SV und dem 1. FC Köln am Mittwochabend im Walter-Mundorf-Stadion stand unter einem besonderen Stern. Vor 5.000 begeisterten Zuschauern ging es zwar um den Feinschliff für die kommende Saison, doch im Mittelpunkt dieses Abends stand die Würdigung einer wahren Kölner Legende. Wolfgang Overath feierte seinen 80. Geburtstag. Im Vorfeld blickte Overath im Interview mit dem Verein bewegend auf seine enge Verbindung zu Siegburg und den Geißböcken zurück: „Hier in der Gegend gibt es unerhört viele FC-Anhänger. Deshalb hat der FC schon mehrmals in Siegburg gespielt. Das ist echt super für meinen Heimatclub und der FC kann sich weiter einspielen für die ersten Spiele im DFB-Pokal und in der Bundesliga. Das Startprogramm ist nicht so einfach. Ich hoffe, dass beide Teams einen guten Tag haben und es ein schönes Spiel wird.“
FC ohne Thielmann im Kader
Und das sollte es werden. Wie schon beim 3:1-Erfolg gegen Leicester City schickte Kwasniok seine Mannschaft wieder mit einer Fünferkette aufs Feld, rotierte allerdings ordentlich das Personal. Für Marvin Schwäbe, Timo Hübers, Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson, Jan Thielmann, Jakub Kaminski und Luca Waldschmidt starteten Matthias Köbbing, Tom Krauß, Ragnar Ache, Florian Kainz, Said El Mala, Jusuf Gazibegovic und Imad Rondic. Überraschenderweise verzichtete Kwasniok auf Jan Thielmann. Der U-21 Nationalspieler stand gegen Siegburg nicht im Kader. Dafür kam Rohdiamant Said El Mala zum ersten Einsatz von Beginn an für den 1. FC Köln.
Gegen tiefstehende Hausherren dauerte es eine ganze Weile bis zur ersten nennenswerten Aktion durch Eric Martel. Dessen zentral plazierter Kopfball in der 5. Minute Minute striff allerdings nur die Latte des Kastens von Michael Vogel im Tor der Hausherren. In der 9. Minute dann fiel der erste Treffer durch Linton Maina nach Hereingabe von Gazibegovic. Die Flanke des Bosniers segelte einmal durch den Strafraum der Siegburger, Maina schloss sehenswert direkt aus der Luft ins untere Linke Eck ab. Er erzielte bereits sein drittes Testspieltor.
Einige gute Chancen für den FC
In der ersten Hälfte spielten die Geißböcke generell viel über die Außen. El Mala und Gazibegovic brachten die tiefstehenden Siegburger immer wieder in Bewegung und suchten Ache im gegnerischen Strafraum. Dieser kam in der ersten Hälfte auf mehrere gute Chancen, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Richtig gefährlich wurde es noch einmal in der 30. Minute. Der gut aufgelegte Maina fasste sich aus knapp 20 Metern zentral vor dem Tor ein Herz, traf aber nur Imad Rondic. Dieser war sichtlich überrascht und konnte den Ball nicht kontrolliert verwerten. Trotzdem landete der Versuch am rechten Pfosten.
In der 35. Minute wurde dann Kölns Torhüter Köbbing wachgerüttelt: Ein gefährlicher Kopfball des Siegburger Neuners Alexander Sai landete knapp über dem Tor. Sonst bekam Köbbing in der ersten Hälfte nicht viel zu tun. Anders auf der anderen Seite des Feldes: Florian Kainz suchte durch einen Freistoß aus 30 Metern erneut Ragnar Ache, der das Spielgerät am Fünfer erwischte und wuchtig per Kopf ins untere rechte Eck traf – kurz vor Ende der ersten Hälfte.
Sehenswerte Partie mit mutigen Siegburgern
Kwasniok tauschte zur Halbzeit bis auf Imad Rondic und Torwart Köbbing die gesamte Mannschaft auf dem Feld aus. Die zweite Hälfte startete dann mit einer sehenswerten Kombination. Isak Johanneson überspielte das Siegburger Mittelfeld mit einem langen Ball, den Luca Waldschmidt per Kopf auf den einlaufenden Timo Hübers ablegte. Der Innenverteidiger traf den Ball gut und es zappelte zum 3:0 im Siegburger Tor. In der Folge wurde die Torschützenliste für den 1. FC Köln immer länger. Luca Waldschmidt traf doppelt, Rondic fand nach torloser erster Halbzeit ebenso das Netzt der Siegburger. Isak Johannesson setzte dem torreichen und dominanten Auftritt der Geissböcke mit einem sehenswerten Schlenzer ins obere linke Eck in der 87. Minute den Deckel auf. Trotz des eindeutigen Ergebnisses zeigten sich die Hausherren mutig. Sie kamen immer wieder auch vors Tor von Matthias Köbbing. Unterm Strich ein in der Höhe verdienter Sieg für den FC und sicher ein schönes Fußballfest zu Ehren von Wolfgang Overath.
Am Sonntag (03.08.) steht für die Mannschaft dann der nächste Test in der Saisonvorbereitung an. Dann geht es für den FC unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den niederländischen Zweitligisten Vitesse Arnheim.
1. FC Köln gewinnt zum Abschluss des Trainingslagers gegen Leicester City
Simon Bartsch
Der FC hat das Trainingslager in der Steiermark mit einem Erfolg beendet. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Leicester City 3:1. Am Samstag reist die Mannschaft wieder zurück nach Köln.
Mit einem verdienten Sieg über einen englischen Zweitligisten tritt der FC die Heimreise aus dem Trainingslager an. Der 1. FC Köln gewinnt gegen Leicester City 3:1. Sebastian Sebulonsen, Luca Waldschmidt und Florian Kainz trafen für die Geißböcke. Am Samstag geht es für die Mannschaft zurück nach Köln.
Kölner Jubel nach der Führung
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Lukas Kwasniok rotierte im Vergleich zum Testspiel gegen Fortuna Köln einmal mehr durch. Die beiden U21-DFB-Rückkehrer Eric Martel und Jan Thielmann standen etwa genauso in der Anfangsformation wie Neuzugang Sebastian Sebulonsen. Allerdings spielte der FC mit einer Art Dreierkette, bei der Linton Maina auf der linken Schiene agierte. Und der Offensivspieler hätte beinahe die erste Duftmarke gesetzt. Nach einem starken Diagonalpass von Jakub Kaminski war Maina durch, doch die Kugel versprang. Keine 60 Sekunden später steckte Kaminski perfekt durch auf Sebulonsen, der zur Führung der Kölner einschob (5.). Und der FC blieb dran. Nach einem weiteren Diagonalball von Luca Waldschmidt war Sebulonsen durch, flankte ins Zentrum, doch Kaminski scheiterte an dem hervorragend haltenden Keeper. Waldschmidt machte es mit einem Schlenzer besser: 2:0 (17.).
McAteer verkürzt für Leicester
Leicester fiel im ersten Abschnitt recht wenig ein. Wenn, dann kam der englische Zweitligist bei Kontern mal in das Kölner Schlussdrittel. Nach einer guten halben Stunde konnte sich so auch Marvin Schwäbe das erste Mal nach einem starken Schlenzer aus knapp 16 Metern auszeichnen, als der Keeper den Ball aus dem Winkel fischte. Auf der anderen Seite scheiterte Pacarada mit einem Schuss aus der Distanz. Der FC war auch weiterhin das aktivere Team. Vor allem Kaminski und Sebulonsen fielen positiv auf. Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff zwang Jeremy Monga den Kölner Keeper zur nächsten Parade, doch wieder war Schwäbe zur Stelle. Keine Chance hatte der Keeper als Kasey McAteer aus zwölf Metern abzog.
Zur Pause wechselte Kwasniok nahezu komplett durch. Einzig Joel Schmied stand weiterhin in der Anfangsformation. Und der FC blieb das Spiel bestimmende Team. So legte Said El Mala nach starkem Dribbling den Ball quer auf Gazibegovic , dessen Schuss aber übers Tor flog. Kurz zuvor war Ragnar Ache am gegnerischen Keeper gescheitert. Nach einer knappen Stunde probierte es El Mala selbst, doch der Versuch landete ebenfalls hinter dem Tor. Allerdings wollte gerade das Spiel in die Offensive nicht mehr so richtig gelingen. El Mala suchte zwar immer wieder das Eins-gegen-eins, blieb aber oft hängen, auf der anderen Seite war der letzte Pass oft zu ungenau. Allerdings wurde auch der Gegner eher selten gefährlich. Eine Viertelstunde vor Spielende schickte Steffen Tigges mit einem Kopfball El Mala, doch der Youngster entschied sich für einen Fehlschuss Richtung langes Eck, anstatt den mitgelaufenen Imad Rondic in Szene zu setzen.
Auch Florian Kainz trifft im „Heimstadion“
In der nächsten Aktion war es Rondic, der dann wiederum Ache und El Mala übersah. Auf der anderen Seite verpasste Stilko Thomas nach Flanke den Ball nur knapp. In den Schlussminuten wurde Denis Huseinbasic in der Box freigespielt, der Mittelfeldspieler von den Beinen geholt – es gab Elfmeter. Florian Kainz trat in seinem Heimstadion an und verwandelte im zweiten Anlauf (87). Für den FC endet mit dem Testspiel das Trainingslager in Bad Waltersdorf. Am Samstag reist die Mannschaft am frühen Nachmittag wieder nach Köln.
Gegentor in letzter Minute: FC verpasst Erfolg gegen Fortuna Köln
Simon Hense
Ernüchterung in letzter Minute des zweiten Testspiels. Der 1. FC Köln spielt bei Fortuna Köln 2:2 und verabschiedet sich mit einem Remis ins Trainingslager nach Bad Waltersdorf. Die Geißböcke taten sich gerade im ersten Abschnitt im Schlussdrittel einmal mehr schwer. In letzter Minute kassierten die Geißböcke den späten Ausgleich.
Alles andere als mit einer Glanzleistung im Stadtduell geht es für die Geißböcke in das Trainingslager in die Steiermark. Der 1. FC Köln spielt bei Fortuna Köln 2:2. Jusuf Gazibegovic und Florian Kainz trafen nach Wiederanpfiff für die Geißböcke, Julian Pauli verkürzte mit einem Eigentor, bevor Nicolas Westerhoff in der Schlussminute ausglich.
Tom Krauß im Zweikampf beim Spiel des 1. FC Köln gegen Fortuna Köln
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Lukas Kwasniok hatte die Zielvorgabe für den zweiten Test gegen Fortuna Köln klar formuliert.„Es gilt nach wie vor, Eindrücke zu gewinnen. Aber mit einer anderen Intensität“, so der neue Trainer vor dem Spiel. Dementsprechend schickte er eine auf einigen Positionen veränderte Mannschaft aufs Feld, mit allerdings deutlich weniger Experimenten als vor knapp einer Woche gegen Bergisch Gladbach. Und der FC begann auch mit Schwung. Speziell Neuzugang Jakub Kaminski war in den ersten Minuten ein Unruheherd, brachte nach drei Minuten eine gefährliche Flanke, an die Ragnar Ache aber nicht richtig drankam. Rund zehn Minuten später hatte erneut Ache dann die erste große Chance: Nach einem schönen Steckpass von Luca Waldschmidt war der Stürmer im Strafraum frei durch, schoss aber aus leicht spitzem Winkel am langen Eck vorbei. Kurz darauf probierte es Leart Paqarada nach einer zu kurz geklärten Ecke aus der Distanz. Der Ball kam aber zu zentral auf den Torwart der Fortuna. Und auch Waldschmidts Abschluss aus zentraler Position ging nicht ins Tor sondern knapp vorbei.
Auch Fortuna kommt zu Chancen, der FC macht aber die Tore
Bis dahin hatten die Geißböcke die Partie komplett im Griff. Sie kontrollierten Ball und Gegner, ohne aber nochmal zwingend zu werden. Nach etwas über 20 Minuten kam dann aber die Fortuna erstmal vors Tor – und das gleich doppelt. Erst konnte Neo Telle eine Hereingabe noch klären. Dann waren sich die Kölner nicht einig, wer den Ball aufnimmt, sodass die Gastgeber zum Abschluss kamen. Zieler musste sich strecken, um den Ball aus dem Eck zu fischen. Nach einer halben Stunde hatte der FC dann die zweite große Chance zur Führung: Kaminski steckte auf Paqarada durch, der flankte von der Grundlinie in die Mitte auf Isak Johannesson, der freistehend aber nicht richtig Druck hinter den Ball bekam. Etwas später fing Linton Maina einen schlechten Pass ab und steckte auf Waldschmidt durch. Der schoss aber knapp vorbei. Und auch ein paar Minuten später fehlte im die Präzision: Nach einer Flanke von Johannesson kam er aus dem Rückraum zum Abschluss, zielte aber zu zentral auf den Torwart.
Kurz nach der Pause hatte die Fortuna dann die Chance zur Führung. Den Abschluss aus gefährlicher Position im Strafraum konnte Jusuf Gazibegovic gerade noch blocken. Etwas später kam auch der FC zur ersten Chance im zweiten Durchgang, Florian Kainz konnte eine abgefälschte Flanke aber nicht aufs Tor bringen. Im Anschluss blieb die Partie offen, Standards auf beiden Seiten brachten jedoch nichts ein. Dann gingen die Geißböcke aber in Führung. Fayssal Harchaoui spielte schön durch auf Gazibegovic, der mit links den Ball reinschlenzte. Etwas später gab es dann eine gute Freistoßposition vom Strafraumrand für Florian Kainz. Der zog aber nicht platziert genug ab. Kurz darauf entschied der Schiedsrichter dann auf Elfmeter für Köln nach einem Foul an Harchaoui. Dieses Mal machte es Kainz genauer und verwandelte.
Gegentreffer nach Ballverlust
Der FC kam damit immer besser in Schwung. Niang dribbelte sich durch den Strafraum, der Abschluss von Denis Huseinbasic im Anschluss geht aber vorbei. In der 68. Minute tauchte dann auch die Fortuna nach einem Konter vor dem Tor auf, der Schuss ging aber knapp am Kasten vorbei. Etwas später hatten sie mehr Glück. Nach einem Ballverlust von Gazibegovic kam eine Flanke von links und Al-Gaddioui überwand Marvin Schwäbe. Julian Pauli drückte den Ball beim Klärungsversuch ins eigene Netz. Kurz vor Schluss hatten die Hausherren dann noch die Chance auf den Ausgleich, Schwäbe konnte den nicht perfekt getroffenen Versuch aus der Drehung aber parieren. Bei einem Abschluss von der linken Strafraumseite kurz darauf musste er jedoch nicht eingreifen. Mit dem Schlusspfiff fiel dann aber doch noch der Ausgleich. Nicolas Westerhoff erzielte das 2:2.
Am Samstag fährt die Mannschaft dann ins Trainingslager nach Bad Waltersdorf in der österreichischen Steiermark. Dort steht dann am Freitag (25.7.) um 17 Uhr das nächste Testspiel gegen Leicester City an.
Abgang beim 1. FC Köln: Dejan Ljubicic bei Dinamo Zagreb vorgestellt
Simon Bartsch
Er stand als erster Abgang fest beim 1. FC Köln und nun ist es auch offiziell: Dejan Ljubicic spielt künftig für Dinamo Zagreb. Der Mittelfeldspieler wurde am Dienstag in der kroatischen Hauptstadt vorgestellt.
Vier Jahre trug er das Trikot des 1. FC Köln: Dejan Ljubicic spielt aber künftig für Dinamo Zagreb. Der kroatische Rekordmeister hat die Verpflichtung des Österreichers nun offiziell verkündet. Ljubicic soll in Kroatien einen Vierjahresvertrag unterschrieben haben.
Dejan Ljubicic wird den 1. FC Köln verlassen
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„Es ist mir eine große Ehre, ab heute das Dinamo-Trikot zu tragen“, so Ljubicic. „Ich bin seit meiner Kindheit Dinamo-Fan und freue mich besonders, ab heute offiziell ein Spieler der Blauen zu sein. Ich bin hier hingekommen, um Titel zu gewinnen und hoffe, dass wir in der nächsten Saison den Meistertitel zurück holen werden.“ Zagreb hatte die Meisterschaft in dieser Saison verpasst. Schon vor einigen Wochen hatte der Mittelfeldspieler den Medizincheck bestanden. Das Kapitel bei den Geißböcken findet damit sein Ende. „Liebe FC-Familie, die letzten Tage und Wochen waren laut – und genau so muss es sein! Ihr habt eure Meinungen deutlich gemacht, und das respektiere ich. Durch euch lebt der Klub, in guten wie in schlechten Zeiten“, hatte Ljubicic zum Abschied auf Instagram geschrieben.
Beim FC nicht mehr glücklich geworden
Der Mittelfeldspieler verlässt den Verein ablösefrei, war aber auch ablösefrei zum FC gewechselt. Ljubicic hatte nach zwei starken Spielzeiten unter Steffen Baumgart in den vergangenen beiden Saisons nicht mehr so recht zu seiner Form gefunden. Das sorgte für Kritik. Unter anderem wurde dem Mittelfeldspieler vorgeworfen, er sei nicht mehr richtig mit dem Kopf bei der Sache gewesen. Vor allem nach den Wechselgerüchten, die Ljubicic in den vergangenen Jahren umgeben haben. „Dieser Verein ist mehr als nur ein Klub. Er ist Leidenschaft, Geschichte, Familie. Hier habe ich nicht nur Fußball gespielt, sondern ein Zuhause gefunden – in der Stadt, im Stadion, bei euch, den Fans. Wir haben gemeinsam gefeiert, gemeinsam gelitten. Höhen und Tiefen gehören dazu, doch eines bleibt unverändert: Ich habe den Geißbock mit Stolz auf meiner Brust getragen. Immer“, schrieb Ljubicic damals.
Ljubicic stand in vier Jahren beim FC insgesamt in 122 Pflichtspielen auf dem Platz und erzielte dabei 16 Tore. Nun geht der Österreicher für den Club auf Torejagd, für den zuvor bereits sein Bruder Robert gespielt hat.
Isak Johannesson erklärt via Instagram emotional seinen Wechsel
Redaktion
Am Sonntag ist der Wechsel des 22-Jährigen offiziell gemacht worden. Der Mittelfeldspieler von Fortuna Düsseldorf hat seinen Vertrag bei den Geißböcken unterschrieben und feiert in der kommenden Saison sein Bundesliga-Debüt mit dem 1. FC Köln: Isak Johannesson erklärt emotional seinen Abschied von der Fortuna.
Die vergangenen Saison hätte für den Isländer kaum erfolgreicher laufen können. Am Ende steht der Wechsel zu einem Bundesligisten. Für den Transfer geriet der 22-Jährige unter Beschuss von den Fans der Fortuna. Denn der neue Verein des Youngsters ist ausgerechnet der Rivale 1. FC Köln: Isak Johannesson erklärt emotional seinen Abschied von der Fortuna.
Isak Johannesson spielt bald für den 1. FC Köln
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„Ich weiß nicht, ob das mein letztes Spiel für Fortuna war“, sagte Isak Johannesson bereits nach dem letzten Saisonspiel. „Man will immer das nächste Level erreichen“, schob er hinterher und kündigte seinen Abgang aus Düsseldorf bereits an. Seit Sonntagnachmittag ist der Transfer nun unter Dach und Fach und der Isländer wechselt ans Geißbockheim. Ausgerechnet – so empfanden es wohl die Fans der Fortuna, deren Glücksgöttin bei einer Fan-Choreografie im Duell im Kölner Stadion in der abgelaufenen Saison auf einem Banner mit einem Messer bedroht wurde. Die beiden Clubs sind Rivalen. Doch nicht nur der Wechsel nach Köln ist Stein des Anstoßes bei den Fortuna-Fans. Besondere Entrüstung herrschte in Düsseldorf wohl, da gerade Johannesson immer und immer wieder seine Liebe zum Verein bekundet hatte. Es folgten Hasskommentare via Social Media und eine vorübergehende Sperrung der Kommentarfunktion auf dem Account des Mittelfeldspielers.
Isak Johannesson „hatte einen Traum“
Am Sonntagabend meldete sich der 22-Jährige dann selbst zu Wort – erklärte in einem emotionalen Post via Instagram seinen Abschied. „Ich weiß, nichts, was ich sagen werde, wird euch Fortuna-Fans sich besser fühlen lassen, ich verstehe eure Gefühle vollkommen“, beginnt Johannesson und erzählt von seinem Traum, Bundesliga zu spielen. „Der junge Junge in mir traf die Entscheidung und hatte einen Traum“, so der 22-Jährige, der aber auch die Emotionen der Fans nicht aus dem Blick verliert. „Ich weiß, dass viele von euch mich hassen werden, aber meine Gefühle für den Club sind immer noch die gleichen.“ Johannesson blickt in seinem Statement respektvoll auf dem Verein. „Ich möchte mich bei Fortuna für die Möglichkeit bedanken, für diesen Verein gespielt zu haben, und Danke sagen für eure Unterstützung vom ersten Tag an. Diese zwei Jahre waren komplett überragend. Tolle Menschen treffen, Freunde fürs Leben und Erinnerungen, die ich für immer in meinem Herzen behalten werde.“
Für seine Worte erntet der Mittelfeldspieler vor allem positive Reaktionen von ehemaligen Teamkollegen. „Du hast vom ersten bis zum letzten Spiel alles gegeben. Wir haben viele gute gemeinsame Erinnerungen, auch wenn es nur eine Saison war“, kommentiert Christos Tzolis. Der Stürmer ist im Sommer 2024 von der Fortuna nach Brügge gewechselt und hat ebenfalls schon von den Vorlagen des Isländers profitiert. Damals wurde Tzolis Torschützenkönig der zweiten Liga. „Du hast immer alles für uns gegeben. Immer 101%. Du verdienst es, in der Bundesliga zu spielen“, schrieb dagegen Dennis Jastrzembski, der seit Sommer 2023 zum Kader der Fortuna gehört. Der Linksaußen absolvierte in der vergangenen Saison auch aufgrund einer Schulterverletzung kein Spiel für Düsseldorf. Er stand jedoch neun Mal im Kader der Fortunen. Die Unterstützung aus den eigenen Reihen bekommt Johannesson und so darf sich der 1. FC Köln wohl auf einen engagierten Neuzugang freuen.
Der komplette Wortlaut der Nachricht in der Übersetzung:
„Ich weiß, nichts, was ich sagen werde, wird euch Fortuna-Fans sich besser fühlen lassen, ich verstehe eure Gefühle vollkommen. Ich habe viel an euch gedacht, und diese Entscheidung war nicht leicht, aber ein kleiner Junge hatte den Traum, in der Bundesliga zu spielen und jetzt hat dieser junge Junge diese Chance. Dennoch weiß ich, dass viele von euch mich hassen werden, aber meine Gefühle für den Club sind immer noch die gleichen. Die Freigabeklausel wurde aktiviert und ich musste eine Entscheidung treffen. Ich möchte mich bei Fortuna für die Möglichkeit bedanken, für diesen Verein zu spielen, und Danke sagen für eure Unterstützung vom ersten Tag an. Diese zwei Jahre waren komplett überragend. Tolle Menschen treffen, Freunde fürs Leben und Erinnerungen, die ich für immer in meinem Herzen behalten werde. Ich verstehe eure Gefühle und respektiere sie vollständig. Aber der junge Junge in mir traf die Entscheidung und hatte einen Traum.“
Kesslers schwerste Aufgabe: Ist Eric Martel für den 1. FC Köln überhaupt zu halten?
Simon Bartsch
Mit konstant guten Leistungen gehörte Eric Martel in dieser Saison zu den besten Spielern der 2. Bundesliga. Das weckt Interesse und der Vertrag des Sechsers läuft im Sommer 2026 aus. Das dürfte nicht nur den FC-Bossen bekannt sein. Ist Eric Martel für den 1. FC Köln überhaupt noch zu halten?
Es könnte eine der schwersten Aufgaben für den neuen Sportdirektor werden. Leistungsträger, Stammspieler, sicherlich begehrt: Ist Eric Martel für den 1. FC Köln zu halten?
Eric Martel nach dem Spiel gegen Kaiserslautern (Foto: Dean Mouhtaropoulos/GettyImages)
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Eric Martel konnte dann irgendwann nicht mehr an sich halten. Die Tränen flossen. Vermutlich ein Ausdruck der Erleichterung. Kein Wunder, nach dieser Saison. Nach den vergangenen Wochen wird am Sonntag viel von den Spielern des 1. FC Köln abgefallen sein. Am Mittwoch wirkte der Mittelfeldspieler bereits viel entspannter, als er sich aus seinem Urlaub per Video der Pressekonferenz der U21 der Nationalmannschaft zuschaltete. Er habe mal lange geschlafen, sagte Martel lächelnd und erklärte dann, dass er sich auf das bevorstehende Event freue. Am Montag geht es für den Kapitän des deutschen Nachwuchses bereits weiter. Dann beginnt die Vorbereitung auf die Europameisterschaft, die im Juni stattfindet und auf die er sich also sehr freue.
Auf Skhiris Spuren?
So richtig überraschend kam die Nominierung nicht daher. Eric Martel ist in der U21 gesetzt. Das ist angesichts der konstant guten Leistungen des Mittelfeldspielers in Köln alles andere als überraschend. Angesichts der Leistungen und der Statistiken. Martel gewann nach Fisnik Asllani die zweitmeisten Zweikämpfe der Liga, kommt in den direkten Duellen demnach auf eine starke Quote von weit über 60 Prozent und ist damit mannschaftsintern auch hier top – genauso wie in den abgespulten Kilometern und das, obwohl Martel bekanntlich eine Menge der Begegnungen unter Gerhard Struber in der Innenverteidigung aushalf. Gerade in jenen Begegnungen bewies der Niederbayer, dass er also polyvalent einsetzbar ist. Zweifelsohne ist der 23-Jährige einer der besten Spieler der vergangenen Zweitliga-Saison gewesen.
Und wenn man so will, ist Martel vielleicht auch so etwas wie der heimliche, der zweite Kapitän der Kölner. Ein ruhiger Leader, der kein Scheinwerferlicht braucht, der in den Spielen vielleicht nicht immer auffällt, aber immer da ist, Löcher stopft. Zumindest damit hat er ein wenig von Ellyes Skhiri, dem bekanntlich lange in Köln nachgetrauert wurde. Es fehlt die Torgefahr, die er am letzten Spieltag dann doch mal ausgestrahlt hat – sonst wäre Martel schon im zarten Alter von 23 Jahren sehr komplex. Und das macht den Spieler natürlich interessant – sehr interessant. Schon im vergangenen Sommer soll es Interessenten gegeben haben. Dem Vernehmen nach auch ein Bundesligist, der damals für den europäischen Wettbewerb plante. Ehrlich gesagt wäre es schon sehr verwunderlich, wenn nicht erneut andere Clubs, sogar internationale, anklopfen würden.
„Wir setzen uns danach zusammen“
Der FC will Martel natürlich halten. In den vergangenen Wochen war die Erzählweise, dass Martel bei einem verpassten Aufstieg nicht zu halten sei. Die Wahrheit ist, zwar hat sich die Situation durch die Rückkehr in die Bundesliga verbessert, doch ein Verbleib ist nach wie vor alles andere als sicher, noch nicht einmal zwingend wahrscheinlich. Martel könnte mit seinen 23 Jahren den nächsten Schritt gehen. „Bei Eric ist es so, dass er sich voll auf den Aufstieg fokussiert hat. Das hat man in seinen Leistungen auch gesehen“, sagte Martels Berater Michael Reschke am Mittwoch bei einem Talk des „Express“ und des „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Jetzt fährt er zur U21, wo er Kapitän ist. Wir setzen uns danach zusammen und geben bis dahin keine Wasserstandsmeldungen ab.“
Und bei der EM bekommt Martel die Chance, sich auch auf internationaler Bühne zu präsentieren. Die Bühne des internationalen Nachwuchses, die Scouts aus aller Welt besonders gerne besuchen. Martel wird im Fokus stehen. Und sollte Thomas Kessler tatsächlich erst nach dem Turnier die Chance bekommen, mit dem Spieler zu sprechen, dann könnten bereits ganz andere Kaliber vor der Tür stehen. Fakt ist, der Vertrag des 23-Jährigen läuft im Sommer 26 aus. Heißt: Wollen die Geißböcke eine marktgerechte Ablösesumme kassieren, ist ein Verkauf in diesem Sommer wahrscheinlich – so lange Martel eben nicht verlängert. Der neue Sportdirektor dürfte gerade bei Martel aktuell vor seinem Masterpiece stehen. Der Ausgang scheint ungewiss.
Dabei ist noch nicht einmal klar, ob es vielleicht schon eine Tendenz gibt. Keine Wasserstandsmeldung abgeben, heißt bekanntlich nicht, dass es nicht schon längst eine Meldung gibt. Genauso wenig, dass es keine gibt. Alles scheint möglich. Allerdings gibt es nicht wenige Fans, die in den Tränen von Martel bereits einen Hauch Abschied gesehen haben wollen.
Justin von der Hitz nimmt mit emotionalen Worten Abschied vom 1. FC Köln
Simon Bartsch
Am Sonntag verhalf er der U19 des 1. FC Köln zum Titel, in der kommenden Saison wird der Youngster für den 1. FC Nürnberg auflaufen, will dort sein Profidebüt feiern. Für den FC wird das Eigengewächs also nicht mehr auflaufen und somit gab es auch von dem Youngster warme Worte: Justin von der Hitz nimmt emotional Abschied vom 1. FC Köln.
Der Auftritt am vergangenen Sonntag war noch einmal ein besonders starker, verbunden mit der wiederholten Frage, warum der FC das Talent nicht halten konnte. Doch das Kapitel ist nun beendet, der Youngster wechselt zum 1. FC Nürnberg. Justin von der Hitz nimmt emotional Abschied vom 1. FC Köln
Justin von der Hitz holt zum Abschluss den Titel für den 1. FC Köln
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Das fulminante Ende hatte sich der Youngster dann doch noch einmal für das Finale aufgehoben. Im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft zeigte Justin von der Hitz einmal mehr, warum viele Köln-Fans so bitter enttäuscht über den Abschied des Rechtsverteidigers sind. Zwei Tore, zwei Assists und dazu ein insgesamt überragendes Spiel standen am Ende unter dem Arbeitsnachweis, nicht zu vergessen den Titelgewinn. Von der Hitz wird sich bekanntlich dem 1. FC Nürnberg anschließen, die Geißböcke verlassen. „5 Jahre FC – was für ein Finale“, schreibt der U17-Weltmeister von 2023 auf Instagram zum Abschied. „Jetzt heißt es Abschied nehmen. Dieser Moment fällt mir alles andere als leicht – weil so viele Erinnerungen dranhängen. Aber ich gehe mit einem Lächeln, mit Dankbarkeit und dem Wissen, dass ich jeden Tag alles gegeben habe.“
„Der FC bleibt immer ein Teil von mir“
Doch offenbar war das nicht allen FC-Verantwortlichen genug. Zumindest habe sich der FC nicht genug um einen Verbleib des Youngsters bemüht, heißt es. „Wenn du alles getan hast, ein Konzept vorgelegt hast und bis an deine finanziellen Grenzen gegangen bist – und der Spieler sich dann trotzdem anders entscheidet, dann ist es nicht dein Fehler. Das kann passieren und das kann man dann auch niemandem vorwerfen. Nach meinen Informationen hat der FC aber nicht alles dafür getan, den Jungen zu überzeugen“, sagte Spielerberater Michael Reschke am Mittwochabend bei einer Talk-Veranstaltung von „Express“ und „Kölner Stadt-Anzeiger“ und fügte später noch hinzu: „Die Verantwortung, dass der Junge gewechselt ist, trägt alleine der Sport-Geschäftsführer.“ In dem Fall also Christian Keller.
Wie genau die Gespräche mit von der Hitz verlaufen sind, wissen nur die Beteiligten, unterm Strich spielt der Rechtsverteidiger in der kommenden Saison für den 1. FC Nürnberg und eben nicht für den FC. Doch von der Hitz geht nicht im Bösen. „Mit 13 bin ich zum 1. FC Köln gekommen – voller Träume, voller Neugier, mit einer riesigen Portion Motivation. Jetzt, 5 Jahre später, schaue ich zurück auf eine Zeit, die mich nicht nur als Spieler, sondern auch als Mensch geprägt hat. Der FC war in den letzten Jahren mein Zuhause – mit all den Höhen und Tiefen, mit harter Arbeit, aber auch unfassbar viel Spaß. Ich hab hier Freunde fürs Leben gefunden, ich durfte mit Top-Trainern arbeiten und mich Tag für Tag weiterentwickeln“, heißt es weiter, gefolgt von einer Danksagung: „Danke an alle, die mich auf diesem Weg begleitet haben – Mitspieler, Trainer, Staff, Fans und einfach alle beim FC. Ihr habt mich wachsen lassen. Ihr habt mich zu dem gemacht, der ich heute bin. Der FC bleibt für immer ein Teil von mir, denn er ist spürbar anders.“