„Winterkönig“ als Momentaufnahme, jetzt wirklich „volle Kraft voraus“? Na dann bitte!

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„Winterkönig“ als Momentaufnahme, jetzt wirklich „volle Kraft voraus“? Na dann bitte!

Vor genau einem Jahr ereilte den FC der „rabenschwarze Donnerstag“, nun stehen die Geißböcke am Ende der Hinrunde auf dem ersten Tabellenplatz – allerdings in der 2. Bundesliga. Der Platz an der Spitze ist eine Momentaufnahme, nicht mehr. Ein Kommentar zur Herbstmeisterschaft des 1. FC Köln.

FC-Coach Gerhard Struber freute sich über den „Winterkönig“, gab aber auch direkt die Marschroute für die Rückrunde vor: Volle Fahrt voraus. Und nichts anderes sollten sich die Kölner auch vornehmen, denn die Tabelle ist nur eine Momentaufnahme. Ein Kommentar zur Herbstmeisterschaft des 1. FC Köln.

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Der Baum hing schief, das Bild nicht, das sich den Medienvertretern vor ziemlich genau einem Jahr am Geißbockheim bot. Den Weihnachtsbaum, den der FC vor der Geschäftstelle postiert hatte, hatte offenbar unmittelbar vor der Pressekonferenz am Tag nach dem „rabenschwarzen Donnerstag“ eine Sturmböe erwischt. Der Baum hing schon ziemlich in den Seilen, wirkte mehr als nur angeschlagen. Und bot eben genau das schiefe Bild, das der FC zu dieser Zeit auch abgab. An jenem Tag erklärten sich die FC-Bosse zum Aus von Steffen Baumgart sowie zur Transfersperre und ehrlich gesagt war auch dieses Bild alles andere als eins für den Bilderrahmen. Genau ein Jahr später haben sich die Geißböcke selbst, aber auch ihren Fans ein Weihnachtsgeschenk gemacht und überwintern an der Tabellenspitze.

Die Tabelle ist eine Momentaufnahme – nicht mehr und nicht weniger

Als Christian Keller auf diese Entwicklung am Sonntag angesprochen wurde, betonte der Sportdirektor dementsprechend auch zu Recht, dass dieses Weihnachten deutlich angenehmer sei. Doch Keller suhlte sich nicht in dem statistischen Erfolg, baute keine Luftschlösser und war auch sehr sehr weit entfernt von den doch nervigen Erwartungen, die Nicht-Kölner eben an Doch-Kölner haben: einem narrativen „Wir-haben-ein-paar-Spiele-gewonnen-Traum“ vom internationalen Geschäft. Im Gegenteil: Keller hob fast schon erwartungsgemäß den mahnenden Finger. Erwartungsgemäß, weil der Sportdirektor ohnehin gerne den Fuß auf der Euphoriebremse hält. Erwartungsgemäß aber auch, weil das Bild der feiernden Spieler am Sonntag ein schönes, aber kein sinnbildliches des vergangenen Jahres war.

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Eine Momentaufnahme, ein Schnappschuss, aber alles andere als ein kunstvoller Bilderband. Denn das vergangene Jahr lässt sich eben nicht an der Tabelle ablesen. Dass die Geißböcke diese anführen, ist tatsächlich ein erfreulicher Umstand, nach dem 17. Spieltag auch ein absolut verdienter und ein vor wenigen Monaten nicht erwartbarer. Der FC ist in acht Wochen von Rang zwölf auf Platz eins gesprungen, hat die beste Punkteserie in der Liga seit 20 Jahren eingefahren und ist der einzige Zweitligist, der schon vier Mal die Herbstmeisterschaft einfuhr. Und die Rechnung, dass Köln mit 31 Punkten aber einer der schlechtesten Herbstmeister aller Zeiten ist, braucht man auch nicht aufmachen. Die Liga war sicherlich auch nicht besonders oft so stark wie aktuell besetzt.

Struber gibt die Marschroute vor

Dieser erfreuliche Schnappschuss darf aber unter keinen Umständen die Schwachstellen, die Fehler, die Versäumnisse des vergangenen Jahres und der Zeit davor kaschieren. Beim FC liegt auch ein Jahr nach dem „rabenschwarzen Donnerstag“ noch vieles im Argen. Dass die Kölner die Tabelle der 2. Bundesliga anführen, ist natürlich erfreulich, nur wäre ein Platz in der Bundesliga doch noch viel schöner und vor allem möglich gewesen. Wie die aktuelle Konstruktion bei vielen Talenten oder Eigengewächsen der Marke Tim Lempere mit auslaufenden Verträgen oder Jonas Urbig mit Kontrakten bis 2026 zeigt, wirkt die Transfersperre auch in das kommende Jahr noch nach. Die Wellen um den Vorstand, die Kritik an Teilen der Geschäftsführung und eben die ungewisse Zukunft zahlreicher Spieler – Keller hat Recht, wenn er nun sagt, dass noch viele Aufgaben vor dem FC liegen und man den Ball flach halten müsse.

Die Momentaufnahme von der Tabellenspitze, von der Herbstmeisterschaft, vom Winterkönig ist eine schöne, die Verpflichtung von Jusuf Gazibegovic und vielleicht noch weiteren erfahrenen Spielern lässt auch hoffnungsvoll in die zweite Saisonhälfte blicken. Doch selbst wenn der Aufstieg direkt im ersten Anlauf gelingen sollte, ist der Weihnachtsbaum vielleicht wieder ein wenig zurechtgerückt, bis er aber wieder vollends steht und mit Kerzen und Kugeln strahlt, wird es aber wohl noch ein wenig dauern. Immerhin hat Gerhard Struber die Marschrichtung der Rückrunde am letzten Tag des Jahres selbst ankündigt: Volle Fahrt voraus. Na dann los!


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Vertragsverlängerung für Luca Kilian

Luca Kilian im Trikot des 1. FC Köln
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Vertragsverlängerung für Luca Kilian

Kurz vor Weihnachten gibt es am Geißbockheim noch eine Personalie: Der 1. FC Köln verlängert mit Luca Kilian. Der Innenverteidiger hatte sich Anfang des Monats das Kreuzband erneut gerissen.

Es hatte sich angedeutet, nun macht es der FC offiziell: Der 1. FC Köln verlängert mit Luca Kilian und sendet damit ein Zeichen. Der Vertrag des Abwehrspielers wäre im kommenden Sommer ausgelaufen.

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Noch am Sonntag hatte Christian Keller angedeutet, dass vor Weihnachten nicht mehr mit Neuverpflichtungen beim FC zwingend zu rechnen sei, eine Personalie verkündeten die Geißböcke dann aber doch noch am Montag vor Heilig Abend. Der FC hat den Vertrag mit Luca Kilian verlängert. Der Innenverteidiger wird den Kölnern trotz seiner Verletzung über den Sommer hinaus erhalten bleiben. Der Kontrakt wäre eigentlich im Sommer ausgelaufen. Kilian hatte sich Anfang Dezember zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres das Kreuzband gerissen, hatte sich gerade erst zurückgekämpft. Nach der Reruptur wird Kilian bis in die kommende Saison ausfallen, wäre für den FC also nicht vor dem vorherigen Vertragsende nochmal aufgelaufen. Insofern ist die Verlängerung auch eine bemerkenswerte Geste.

Erster Kreuzbandriss im März

Im März dieses Jahres hatte sich Kilian im Training den ersten Riss zugezogen. Die Reha lief eigentlich gut, größere Rückschläge gab es nicht. Schon im Herbst trainierte der Innenverteidiger wieder in Teilen mit der Mannschaft. Auch im Testspiel gegen Alemannia Aachen lief Kilian schon wieder auf. In der Begegenung der U21 gegen Hohkeppel verletzte sich Kilian erneut. Die FC-Profis schickten gleich mehrere emotionale Botschaften. So zeigte Tim Lemperle nach seinem Treffer gegen Regensburg das Trikot mit der Nummer 15. Auch Keller hatte angedeutet, dass er den Spieler unterstützen werde, die FC-Familie sei da für den Abwehrspieler und man würde Kilian auch in formellen Dingen zur Seite stehen. Nun haben die Geißböcke mit dem gebürtigen Westfalen verlängert.

Christian Keller: „Entsprechend war seine Vertragsverlängerung für uns eine Selbstverständlichkeit“

„Wir haben Luca umgehend nach seinem schweren Verletzungsrückschlag alle Unterstützung zugesagt, die es braucht, damit er sich zu 100 Prozent auf seine Genesung konzentrieren kann. Dazu gehört für uns auch, dass sich Luca während der vor ihm liegenden, monatelangen Reha-Phase keine Gedanken über seine berufliche Zukunft machen muss“, sagte Keller. „Entsprechend war seine Vertragsverlängerung für uns eine Selbstverständlichkeit. Jetzt wünschen wir Luca ganz viel Kraft, Willensstärke und Positivität, um stärker als je zuvor auf den Platz zurückzukehren.“

Das weiß natürlich auch der Spieler zu schätzen. „Es hat mich sehr gefreut, dass mir der FC direkt nach meiner Verletzung signalisiert hat, meinen Vertrag zu verlängern. Gerade in so einer Situation, bedeutet es mir sehr viel, diese Rückendeckung zu bekommen. Von Christian, von Kess, von der ganzen Mannschaft und allen, die hier im Verein arbeiten und natürlich von unseren Fans habe ich so viel Zuspruch und positive Nachrichten bekommen“, sagte der Abwehrspieler. „Das gibt einem richtig viel Kraft. Es ist schön zu sehen, dass hier alle, ob es läuft oder nicht, zueinanderstehen. Und deshalb freut es mich sehr, hier zu bleiben – ich werde alles für mein Comeback geben und möchte dann im Sommer wieder neu angreifen.“

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Luca Kilian wechselte im August 21 von Mainz zum 1. FC Köln. Beim FSV spielte der Abwehrspieler keine Rolle, wurde beim FC unter Steffen Baumgart schnell zum Stammspieler, verlor den Platz in der ersten Elf dann aber nach einem Muskelbündelriss. In der vergangenen Saison war Kilian nah an der ersten Mannschat dran, bevor dann im März das erste Mal das Kreuzbandriss. Insgesamt lief der 25-Jährige bislang 67 Mal für die Geißböcke auf. Nach normalen Heilungsverlauf ist mit einer Rückkehr nicht vor dem Spätsommer zu rechnen. Zumal die Kölner nach einer Reruptur sicherlich kein großes Risiko eingehen werden.



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Linton Maina im Trikot des 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Herbstmeister, Rekorde, Serien – vor allem aber viel Demut

Dejan Ljubicic und Linton Maina
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Herbstmeister, Rekorde, Serien – vor allem aber viel Demut

Der FC hat sich mit dem 1:0-Erfolg über Kaiserslautern zum Herbstmeister gekrönt und sich die gute Ausgangsposition für die Rückrunde erarbeitet, die man sich gewünscht hatte. Auf dem Erfolg ausruhen will sich der FC aber nicht und sieht die Lage durchaus realistisch. Der 1. FC Köln übt sich in Zurückhaltung.

Nach einem eher mäßigen Start in die Saison stehen die Geißböcke am Ende der Hinrunde auf dem ersten Tabellenplatz. Doch von Überheblichkeit oder Übermut ist der FC weit entfernt, denn alle Beteiligten wissen um die eng beieinander liegende Tabellensituation und blicken eher demütig auf den Erfolg. Der 1. FC Köln übt sich in Zurückhaltung.

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Als FC-Trainer Gerhard Struber vor einigen, ja jetzt schon Monaten, vor die Presse trat, da war der Trainer des 1. FC Köln schmallippig, antwortete kurz angebunden, wirkte ein wenig beleidigt. Der Coach hatte offenbar den medialen Umgang mit sich, mit der Mannschaft, vielleicht auch mit dem Verein vermutlich als falsch, als unfair empfunden. Möglicherweise hatte der neue Kölner Trainer aber auch ein wenig die Wucht falsch eingeschätzt, die ihm nach der Pleiten-Serie entgegen geschwappt war. Damals hatte der FC wieder ein Pflichtspiel gewonnen. „In so Krisenmomenten kann man natürlich jammern oder ins Tal der Tränen fallen oder man sieht das ganze als mögliche Chance“, sagte Gerhard Struber, der ein „gefühltes Erdbeben“ damals auf sich hat zukommen sehen, doch man sei mit der Mannschaft, dem Trainerteam und dem Management näher zusammengerückt.

Die richtigen Stellschrauben, ohne „Magic Moment“

Der FC, vor allem der Trainer fand zwei, drei Ansatzpunkte, bewegte ganz offensichtlich die richtigen Stellschrauben und führte die Geißböcke in eine ganz andere Richtung. Und das ohne den „Magic Moment“. Sicherlich verpürte Struber dann auch am Sonntagnachmittag so etwas wie Genugtuung. Wie sollte er auch nicht nach neun ungeschlagenen Spielen in Folge, verbunden mit einer beeindruckenden Aufholjagd, die dann auch noch in der Herbstmeisterschaft endete. Doch ließ sich der Trainer diese stille Freude nach dem 1:0-Erfolg über den 1. FC Kaiserslautern nicht anmerken. Jedenfalls klangen sie gar nicht nach „Das habe ich doch von Anfang an gesagt“. „Der FC ist ein emorionaler Verein und die vergangenen Wochen und Monate waren auch hin und wieder schon eine emotionale Herausfoderung“, sagte Struber. „Die Mannschaft hat sich davon befreit. Jetzt heißt es volle Fahrt voraus.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Und die Kölner haben sich nicht nur befreit, sie haben sich im Höchsttempo sogar eine besonders gute Ausgangsposition für die Rückrunde, die für den FC am 18. Januar mit dem Auswärtsspiel beim HSV beginnt, erarbeitet. Nach der Krise haben die Geißböcke die Hinrunde als Spitzenreiter beendet, überwintern also ganz oben. Und das mit der ersten Serie von 19 Punkten in Folge seit 20 Jahren, mit dem vierten Auswärtssieg in Folge und nun dem vierten Herbstmeistertitel in der 2. Bundesliga. Kein Team stand im Unterhaus öfter nach der Hinrunde an der Spitze. Die Kölner haben sicherlich nicht immer wirklich schön gespielt, waren sicher auch nicht immer die bessere Mannschaft und haben auch erst im letzten Spiel des Jahres erstmals in dieser Saison gegen ein Team aus der bis dahin oberen Tabellenhälfte gewonnen, doch steht ein Spitzenreiter nach einer kompletten Hinrunde sicherlich nicht zu unrecht ganz oben.

Es bleibt weiterhin denkbar knapp

Und doch war in diesem Moment des Erfolgs nicht viel Platz für übermäßigen Stolz oder Luftschlösser, die einen Panoramablick auf die Bundesliga bieten. „Auf die Tabelle würde ich jetzt nicht soviel geben, auch wenn es jetzt natürlich eine schöne Momentaufnahme ist“, sagte Christian Keller, der vor einigen Wochen wohl noch ganz anders in die Zukunft des Vereins aber auch seine geschaut haben dürfte. „Den Mini-Titel „Herbstmeister“, den nehmen wir auch sehr gerne mit. Aber am Schluss wissen wir ja alle, dass die Tabelle so eng beieinander ist, dass das jetzt gar keine Aussagekraft hat.“ Und tatsächlich geht es auch weiterhin beeindruckend eng zu. Zwischen Rang eins und Platz sechs liegen zum Ende der Hinrunde drei Zähler, zu Platz neun sind es fünf Punkte. Spannender war es selten.  

Von daher klang auch Strubers Marschroute eher wie eine Vorgabe, fast schon Warnung an seine Mannschaft: „Es ist ein Moment, den wir genießen und den ich meinen Jungs gönne. Aber das ist nichts, worauf man sich ausruhen kann“, sagte der Coach. Und die hat seine Mannschaft offenbar erreicht: „Die Herbstmeisterschaft ist natürlich schön, aber wir werden uns darauf nicht ausruhen, wir werden weiterhin Vollgas geben. In der Vorbereitung werden wir gucken, dass wir alles noch mal aufarbeiten und schauen, was wir noch besser machen können“, sagte Marvin Schwäbe. Und die beginnt schon wieder in zehn Tagen. 



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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Erst überzeugt Schwäbe gegen Lautern, dann deutet der Keeper seinen Verbleib an

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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Erst überzeugt Schwäbe gegen Lautern, dann deutet der Keeper seinen Verbleib an

Noch zu Beginn der Spielzeit war der Keeper ausgebootet, frustriert und wollte die Geißböcke verlassen. Mittlerweile ist der 29-Jährige wieder der absolute Rückhalt des FC und wird diesem vorerst erhalten bleiben. Marvin Schwäbe kündigt Verbleib beim 1. FC Köln an.

Erst ausgemustert, nun wieder die Nummer eins. Der 29-Jährige ist einer der großen Gewinner der Systemumstellung und steht für den Umschwung des Teams. Marvin Schwäbe kündigt seinen Verbleib beim 1. FC Köln an

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Abgekämpft und auch erschöpft brachte es Timo Hübers auf den Punkt: „Man kann immer sagen ‚Glück‘ und ‚Zufall‘, aber ich glaube, die Entwicklung der letzten Wochen gibt uns recht“, erklärte der Kapitän des 1. FC Köln und hatte absolut recht. Nach dem 17 Spieltag steht eine Mannschaft eben nicht mehr ohne Grund an der Tabellenspitze, auch nicht ein Team, dass noch vor wenigen Wochen in ein „gefühltes Erdbeben“ schlitterte, wie es Hübers Trainer nannte. Hübers Aussage war nicht nur richtig, sie war vor allem vielschichtig. Denn sie trifft auch auf einzelne Akteure, allen voran Marvin Schwäbe zu. Der Kölner Keeper ist mittlerweile wieder ein fester Rückhalt der Geißböcke. In sieben Ligaspielen kassierte der Torwart drei Gegentreffer. Einen ansatzweise ähnlichen Schnitt kann kein anderer Keeper der Liga aufweisen.

Schwäbe: „Die gesamte Mannschaft hat einfach einen unfassbaren Job geleistet“

Und wurde die starke Ausbeute in den ersten Begegnungen nach seiner Rückkehr als Nummer eins schon mal gerne mit der individuellen Schwäche des Gegners oder der stabileren Defensive erklärt, so zeigte der Keeper gegen den 1. FC Kaiserslautern, warum er aktuell der Stammkeeper ist. Noch am vergangenen Wochenende griff Schwäbe gegen Jens Castrop vorbei, nun war der Keeper gleich mehrfach zur Stelle. Wenn auch sicher kein unhaltbarer Ball dabei war. Schwäbe blieb beim Alleingang von Jannik Mause lange stehen, machte sich groß und brachte den Stürmer dazu, aus fast schon unmöglichen Winkel zu vergeben. Auch bei den den Schüssen von Jannis Heuer und Aaron Opoku blieb der 29-Jährige ohne Fehler, wenn seine Faustabwehr nach wie vor in manchen Situationen schon mal extrem unkonventionell wirkt.

Unterm Strich hielt der Keeper seinen Kasten am Sonntag zum vierten Mal in Folge in einem Auswärtsspiel sauber. „Die gesamte Mannschaft hat einfach einen unfassbaren Job geleistet“, sagte Schwäbe im Anschluss. „Natürlich würden wir gerne ein, zwei Tore mehr schießen, aber am Ende fragt keiner mehr nach, wenn wir 1:0 gewinnen und die Punkte mit nach Hause nehmen. Da sind wir überaus glücklich.“ Überhaupt hat der Keeper aktuell viel Grund, glücklich zu sein. Noch vor wenigen Wochen war Schwäbe ausgebootet, vor wenigen Monaten gedanklich schon bei einem anderen Club. Der Torhüter wollte den FC definitiv verlassen, hatte sogar seinen Berater gewechselt. Dem Vernehmen nach auch, weil im Sommer kein Weggang von den Geißböcken zu Stande kam.

Schwäbe kündigt Verbleib an

Nun gilt Schwäbe als einer der Garanten des Kölner Erfolgs. Und ist ganz offensichtlich alles andere als wechselwillig. „Im Fußball geht es manchmal schnell, in die eine wie in die andere Richtung“, sagte Schwäbe. „Jetzt bleiben wir erstmal zusammen und gucken, was noch geht in dem kommenden halben Jahr und dann schauen wir weiter.“ Der Abschied in diesem Winter ist also ganz offensichtlich vom Tisch. Noch vor wenigen Monaten keimte das Horrorszenario auf, Schwäbe würde den Verein verlassen, Jonas Urbig einen Wechsel ebenfalls forcieren und im Sommer laufen die Verträge der Ersatzkeeper zwei und drei aus. Nun haben die Kölner bei ihrer Nummer eins erst einmal Planungssicherheit. Wie es mit der Nummer zwei weitergeht, ist dagegen nach wie vor unklar.

Jonas Urbig gilt weiterhin als Wechselkandidat. Spätestens im kommenden Sommer, ein zeitnaher Abschied ist aber angesichts seiner Situation auch nicht unwahrscheinlich. Zuletzt wurden immer wieder die Bayern mit dem Talent in Verbindung gebracht. Nur würde diese Tür nicht in diesem Winter geöffnet werden. Für Schwäbe gibt es dann schon einen Plan für die kommenden Tage: „Über Weihnachten können wir dann auch mal ein wenig die Seele baumeln lassen“, sagte der Keeper. Gedanken über seine nahe Zukunft muss sich Schwäbe in den kommenden Tagen jedenfalls nicht machen.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Kaiserslautern-Spiel

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Gibt es noch Transfer-Weihnachtsgeschenke? Keller dämpft die Euphorie

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Gibt es noch Transfer-Weihnachtsgeschenke? Keller dämpft die Euphorie

Der FC hat seine Hinrunde beendet. Nun geht es in die Winterpause. Doch für die FC-Verantwortlichen könnten noch arbeitsreiche Tage bevorstehen, denn Köln arbeitet noch immer an einem schlagfertigen Kader für die Rückrunde. Schlägt der 1. FC Köln vor Weihnachten noch auf dem Transfermarkt zu?

Schon vor einigen Wochen hatten die Kölner angekündigt, auf dem Transfermarkt nochmal aktiv zu werden. Mit Jusuf Gazibegovic steht auch der erste Transfer fest. Weitere sollen folgen, wie viele, scheint aber offen. Schlägt der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zu?

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Mit dem 1:0-Erfolg über Kaiserslautern endet für die Spieler des 1. FC Köln die Hinrunde der 2. Bundesliga, die Akteure haben sich in einen kurzen Weihnachtsurlaub verabschiedet, bevor es dann am 3. Januar mit dem Start ins Trainingslager an der Costa del Sol weitergeht. Für die Kölner Verantwortlichen dürften die kommenden Tage noch nicht gänzlich besinnlich sein, denn es wird gearbeitet im Geißbockheim. Dass der FC noch vor Weihnachten einen weiteren Transfer bekanntgeben wird und den Fans mit einem neuen Spieler ein weiteres Geschenk unter den Baum legt, ist dem Vernehmen nach aber eher unwahrscheinlich. „Natürlich laufen parallel seit Wochen Kaderplanungs-Themen“, hatte Christian Keller noch am Freitag gesagt. Einen Vollzug wollte er vor dem letzten Saisonspiel nicht verkünden. Schon in der vergangenen Woche hatte der Sportdirektor angedeutet, dass er sich erst ab dem 23. Dezember auf Vertragsgespräche konzentiere.

Keller lobt die Mannschaft

Einen Vollzug gibt es nach wie vor nicht. Und am Sonntag trat Keller dann auch ein wenig auf die Euphoriebremse. „Wir haben ja eine gute Mannschaft. Wir hätten nicht 31 Punkte, wenn wir nicht die Mannschaft hätten, in dieser Liga zu bestehen. Auch heute haben wir viele wichtige Spieler ersetzen müssen und haben trotzdem einen ordentlichen Kader gehabt mit einer ordentlichen Bank“, sagte der Sportdirektor und die Worte klangen fast schon so, als würde Keller mit dem Ist-Stand dann doch zufrieden sein. „Vor dem Hintergrund, wenn wir jetzt was machen – und eine Personalie haben wir schon gemacht – dann geht da eher darum, punktuell dem Kader noch einmal ein paar Elemente zu geben, die er aus unserer Sicht noch gut gebrauchen könnte. Aber nicht, um da jetzt eine Rundum-Veränderung vorzunehmen“, erklärte der Sportdirektor.

In der vergangenen Folge der hausinternen FC-Doku „Geliebter Fußballclub“ hatte Martin Schulz ein wenig Einblick in die Überlegungen der Kölner gegeben. „Für uns ist es wichtig, dass du eine gute Achse hast. Heißt: Innenverteidiger, Sechser und dann vielleicht vorne auf der Neun ein bisschen mehr Erfahrung hast“, sagte der Chefscout und heizte damit die Spekulationen um mögliche Neuverpflichtungen an. Die Vakanz im Sturmzentrum ist bekannt und wurde von Thomas Kessler bereits im Oktober neben der des Rechtsverteidigers offen angesprochen. Vor einigen Tagen wies der Leiter der Lizenzspielabteilung daraufhin, dass die Medien ja die Doku auch offensichtlich verfolgen und daraus Schlüsse ziehen würden. Die hatten nun zuvor von der Achse gesprochen.

Kommen noch neue Spieler?

Kommen also tatsächlich drei neue Spieler? In der vergangenen Woche wurde sogar über zwei Angreifer spekuliert. Doch ganz so viel wird es dann wohl nicht werden. „Ich kann mir schon vorstellen, dass noch ein zwei Spieler zu Gazi dazukommen könnten“, sagte Keller. Nach einer Achse hören sich die Worte nicht an. Doch der Kölner Sportchef und auch Kessler wiesen zuletzt immer wieder daraufhin, dass das Wintertransferfenster ein kompliziertes sei. Möglicherweise liefen die Gespräche nicht wie erhofft. Möglich aber auch, dass die erhoffte Achse nicht für den Winter gedacht ist. Dennoch gilt ein weiterer Transfer als sehr wahrscheinlich. Dabei wird es sich mit großer Sicherheit um einen Stürmer halten. Noch immer scheint der FC die Nase im Kampf um Ivan Prtajin vorne zu haben.

Welche Position hat die höchste Priorität?

Der Stürmer von Union Berlin kam zwar gegen Werder Bremen am Samstag zu seinem zweiten Bundesliga-Einsatz, allerdings nur zehn Minuten und hatte wenig Einfluss bei der 1:4-Pleite. Im Gegenteil, der Angreifer wirkte ein wenig fremd auf dem Platz, vergab eine große Chance. Ein Verleib bei den Eisernen scheint sehr unwahrscheinlich, zumal Union ebenfalls im Sturm nachrüsten will. Neben dem FC soll auch Hertha BSC gute Karten haben, es gibt aber auch Interesse aus der Bundesliga. Neben einem Stürmer dürfte die größte Priorität auf einem Innenverteidiger liegen. Wie eng die Personaldecke auf dieser Position ist, zeigte erst das Spiel gegen Lautern, bei dem den Kölnern nur zwei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung standen, von denen aber wiederum nur einer von Beginn an spielte.

Zwar löst Eric Martel seine Aufgabe sehr gut und scheint sich zum Teil auch besser zurecht zu finden als in seiner Stammrolle, dennoch sieht Gerhard Struber den Mittelfeldspieler weiterhin als Sechser. In der vergangenen Woche wurde über Gregory Wüthrich spekuliert. Der Innenverteidiger würde sicherlich ins Raster passen, wie konkret aber Gespräche sind, ist noch nicht bekannt. Auch nicht, wie zuletzt kolportiert, ob der schweizer Nationalspieler tatsächlich schon Spiele im Kölner Stadion gesehen hat. Nach dem aktuellen Personalstand scheint die Position des Sechsers die Niederprioritärste zu sein. Dass die Kölner tatsächlich noch vor Weihnachten einen weiteren Vollzug melden, ist laut Keller eher unwahrscheinlich. Auch, ob ein weiterer Winter-Transfer die Mannschaft ins Trainigslager beleiten werde, sei ebenfalls noch nicht abzuschätzen. In den Büroräumen des Geißbockheims könnte in den kommenden Tagen dennnoch länger das Licht brennen.


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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Kaiserslautern-Spiel

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Der 1. FC Köln gewinnt gegen Kaiserslautern und ist Herbstmeister

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln
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Der 1. FC Köln gewinnt gegen Kaiserslautern und ist Herbstmeister

Der 1. FC Köln gewinnt in Kaiserslautern 1:0 und ist Herbstmeister. Die Geißböcke setzten sich im letzten Spiel des Jahres 1:0 beim FCK durch. Den entscheidenden Treffer erzielte Dejan Ljubicic. Köln blieb auch im neunten Spiel in Serie ungeschlagen.

Der FC kann gegen Mannschaften aus der Top-Ten gewinnen. Der 1. FC Köln gewinnt in Kaiserslautern 1:0 und ist damit auch Herbstmeister. Noch im Oktober kriselten die Kölner nun überwintern sie als Spitzenreiter. Dejan Ljubicic erzielte für den FC den entscheidenden Treffer. Mitte Januar steht dann das erste Spiel der Rückrunde an, der FC ist zu Gast beim HSV.

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FC-Trainer Gerhard Struber war gezwungen, seine Startelf auf dem Betzenberg einmal mehr umzubauen. Am Samstag hatte sich Julian Pauli noch kurzfristig krankgemeldet. Der Innenverteidiger hatte wieder trainiert, fühlte sich nach dem Abschlusstraining dann doch nicht fit. Und somit stand Struber vor einem kleinen weiteren Puzzle. Das fehlende Steinchen bildete Max Finkgräfe, der erstmals seit dem verpatzten Duell gegen Ulm wieder in der Startelf stand – allerdings auf der linken Außenbahn. Leart Pacarada rotierte in die Innenverteidigung. Der FC begann mit viel Schwung, vor allem nach Umschaltmomenten. So legte Florian Kainz die Kugel schon in der ersten Minute quer vor das Tor, aber Linton Maina kam nicht rechtzeitig an die Kugel. Der Gastgeber hatte zwar zunächst mehr Ballbesitz, konnte damit aber nicht viel anfangen.

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Dejan Ljubicic nickt ein

Nach gut zehn Minuten wurde der Gastgeber das erste Mal gefährlich. Daisuke Yokota setzte sich viel zu leicht durch, legte quer auf den freistehenden Erik Wekesser, der freistehend vergab. Auf der anderen Seite schickte Kainz Maina auf die Reise, der lief sich gegen drei Gegner fest. Die Kugel landete bei Finkgräfe, der aber ebenfalls aus elf Metern freistehend scheiterte (12.). Doch Lautern blieb dran. Der starke Yokota lupfte die Kugel auf Jan Gyamerah, der wiederum über Marvin Schwäbe, aber auch über das Tor (15.). Kaiserslautern war Spiel bestimmend, gab den Ton an, machte aber zu lange zu wenig aus der Überlegenheit. Der FC war deutlich kreativer und auch gefährlicher. Vor allem über Standards. Maina schickte aus dem Halbfeld Downs steil, während die Pfälzer auf eine Flanke warteten, doch der Kölner Stürmer vergab aus spitzem Winkel. Anschließend schickte Kainz, ebenfalls nach einem Freistoß, Maina die Linie entlang, der 25-Jährige brachte die Flanke genau auf Dejan Ljubicic, der einnickte (33.).

Kaiserslautern machte weiter Druck, der FC blieb gefährlich, hatte aber auch ein wenig Glück, dass der übermotivierte Torschütze nach zwei Foulspielen nur eine Gelbe Karte gesehen hatte. So ging der FC mit einer knappen Führung in die Kabine. Ljubicic kam aus dieser nicht mehr zurück. Struber reagierte auf die Verwarnung und brachte Luca Waldschmidt. Der FC versuchte das Spiel zunächst mit Ballkontrolle zu beruhigen, den Gastgeber gar nicht mehr ins Spiel kommen zu lassen. Das gelang nur in Teilen. Zunächst legte Pacarada den Ball für Denis Huseinbasic auf, dessen Versuch geblockt wurde. Anschließend schickte Luca Sirch Stürmer Jannik Mause mit einem Traumpass. Doch Schwäbe blieb lange stehen und rettete sicher (58.). Nur wenige Minuten später rettete der Keeper erneut bei einem Distanzschuss von Jannis Heuer (61.)

Schwäbe hält die Null

Und Lautern wollte den Ausgleich. Nach einer Ecke schlenzte der eingewechselte Aaron Opoku Richtung Tor, doch wieder faustete der Kölner Torhüter (68.). Köln fand kaum noch Entlastung. Auch, weil die Zuspiele in die Tiefe nicht mehr so richtig ankamen. Die Kölner nahmen auch weiterhin den Zweikämüfe an und hatten plötzlich Platz. Der eingewechselte Steffen Tigges legte glücklich auf Maina ab, der alleine aufs Tor zulief, aber mit seinem Tunnelversuch an Torhüter Julian Krahl scheiterte und wohl auch knapp im Abseits gestanden hatte(77.). Nur 60 Sekunden später zog Maina erneut ab, aber wieder war der Keeper da (78.). Genauso wie auf der anderen Seite erneut Schwäbe bei einem Distanzschuss von Opoku (83.). Köln verteidigte weiterhin leidenschaftlich und ließ nur noch wenig zu. Es blieb beim 1:0.

Der FC verabschiedet sich damit als Herbstmeister in die kurze Weihnachtspause. Am 3. Januar reisen die Geißböcke dann ins Trainingslage an die Costa del Sol. Am 18. Jannuar steht dann das erste Rückspiel gegen den Hamburger SV auf dem Spielplan.


FC: Schwäbe – Pacarada, Martel, Hübers – Finkgräfe (84. Bakatukanda), Ljubicic (46. Waldschmidt), Huseinbasic, Thielmann – Kainz (89. Uth), Maina – Downs (73. Tigges) – Tore: 0:1 Ljubicic (33.).


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Julian Pauli vom 1. FC Köln

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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Trotz stabilerer Defensive: Timo Hübers auf der Suche nach Konstanz

Timo Hübers im Spiel des 1. FC Köln
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Trotz stabilerer Defensive: Timo Hübers auf der Suche nach Konstanz

Die Kölner Defensive wirkt seit der Umstellung deutlich stabiler. Vor allem Dominique Heintz profitiert sichtlich von der Dreierkette. Das kann man vom Kapitän der Geißböcke nicht behaupten. Timo Hübers sucht nach seiner Form beim 1. FC Köln.

Seit dieser Spielzeit ist er Kapitän der Geißböcke, erfüllt die Aufgabe auch durchaus gut, auf dem Feld will aber nicht alles gelingen: Timo Hübers sucht nach seiner Form beim 1. FC Köln.

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Die Antwort auf die Frage nach der Ursache für die jüngste Erfolgsserie entwickelt sich beim FC zunehmend zu einer mantraartigen Floskel. So als müsse man sie nur oft genug wiederholen, damit sie stimmt. Denn so oft die Frage gestellt wird, so gleich die Antwort der unterschiedlichen Protagonisten. Erst am vergangenen Mittwoch sprach Mark Uth einmal mehr die Stabilität an, die Gerhard Struber der Mannschaft in den vergangenen Wochen verliehen hat. Wenige Tage zuvor war es Denis Huseinbasic, der darauf hinwies und auch Marvin Schwäbe nannte in einem Talk des TV-Senders „Sky“ jene Erfolgsformel. Nicht nur die Statistik von drei Gegentreffern in den vergangenen sechs Spielen gibt sowohl Trainer als auch Spielern recht. Die Kölner wirken nicht mehr so konteranfällig, lassen nicht mehr so viele Chancen zu – sie sind stabiler. Welche Gründe auch immer dahinterstecken.

Timo Hübers verliert an Wert

Doch ausgerechnet der Kölner Kapitän scheint mit der Umstellung ein wenig zu fremdeln. Timo Hübers ist schon in der gesamten Spielzeit nicht immer der erhoffte Ruhepol in der Hintermannschaft der Geißböcke. Gegen den Karlsruher SC, den SV Darmstadt und den SC Paderborn erlebte der 28-Jährige denkbar schlechte Spiele, war gleich an einem Großteil der elf Gegentore direkt beteiligt. Seit der Umstellung lassen die Kölner zwar nicht mehr so viel zu, Hübers bleibt aber hin und wieder dennoch der Unsicherheitsfaktor in der Kölenr Dreierkette. Dominique Heintz ist längst zur Konstante geworden, zuletzt füllte Eric Martel als nomineller Sechser das Abwehrzentrum ebenfalls gut aus. Nur auf der rechten Abwehrseite war der FC in den vergangenen beiden Spielen auffällig anfällig.

Dabei sind die Zweikampfwerte des Innenverteidiger durchaus in Ordnung, wenn auch nicht die besten der Liga. Hübers liegt mit einer Quote von mehr als 60 Prozent im Durchschnitt der Innenverteidiger, dann aber doch weit entfernt von Spielern wie Schalkes Tomas Kalas mit knapp 84 Prozent gewonnener Zweikämpfe. Die eher durchwachsene Saison straft nun auch das Online-Portal transfermarkt.de ab. Der Innenverteidiger ist einer der zahlreichen Kölner Verlierer des jüngsten Updates, wird auf 3.5 Millionen Euro eingeschätzt. „Hübers hatte bis Ende Oktober ein großes Formtief und war sehr fehleranfällig. Durch die Umstellung auf die Dreierkette hat er sich zwar stabilisiert, war im Zweitliga-Kontext aber immer noch etwas zu hoch bewertet“, sagt transfmarkt.de-Admin Marcel Fritz. „Er liegt nun näher an den wertvollsten Abwehrspielern im höheren Altersbereich wie Phil Neumann (Hannover) oder Miro Muheim (HSV).“ 

Noch in der vergangenen Spielzeit war Hübers neben Jeff Chabot einer der wenigen Feldspieler, die lange auf einem ordentlichen Niveau spielten. Kein Wunder, dass der Stammspieler auch in dieser Saison das Vertrauen erhält und auch die Kapitänsbinde übertragen bekommen hat. Im Winter wollen die Kölner auch in der Innenverteidigung noch einmal nachlegen. Somit dürfte auch die Konkurrenzsituation auf den Kapitän deutlich ansteigen.


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Herbstmeisterschaft für den FC?

Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Nach Pauli-Ausfall: Vom Leihkonstrukt in die Startelf?

Elias Bakatukanda im Trikot des 1. FC Köln
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Nach Pauli-Ausfall: Vom Leihkonstrukt in die Startelf?

Die Personaldecke war für den FC für die Begegnung am Betzenberg ohnehin schon dünn. Nun gibt es den nächsten Ausfall. Auch Julian Pauli ist nicht mit dabei. Gibt Elias Bakatukanda sein Startelf-Debüt beim 1. FC Köln?

Nun also doch: Julian Pauli wird nicht mit nach Kaiserslautern fahren. Der Abwehrspieler fühlte sich am Samstag nicht wohl. Nun muss Gerhard Struber wieder umbauen. Gibt Elias Bakatukanda sein Startelf-Debüt beim 1. FC Köln?

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Die Worte von Thomas Kessler und Gerhard Struber fielen deutlich aus und sie waren eindeutig. Als Trainer und Lizenzspielleiter in der vergangenen Woche auf Elias Bakatukanda angesprochen worden, da gab es keine zwei Meinungen. Der Innenverteidiger sei ein großes Talent, ein „Rohdiamant“, wie Struber sagte und mit den größten Lobeshymnen auch untermalte. Doch eben noch nicht aktuell. Eines Tages würde man den Abwehrspieler wohl in einem höheren Regalfach finden, so der Tenor. Doch zu diesen Tagen schien der Weg noch weit. Zu viele „Offline-Momente“ würde der gebürtige Kölner noch haben, eben nicht konstant genug auftreten. Und so ist nach der Auffassung der Kölner Verantwortlichen ein Leihkonstrukt der sinnvollste Weg, dem 20-Jährigen Spielpraxis zu verschaffen.

Pauli fällt aus

So die Meinung vor zehn Tagen. Nachdem Struber dem Youngster schon in der Vorwoche zu ein paar weiteren Minuten verholfen hat, könnte der sichere Leihkandidat am Sonntag gegen Kaiserslautern sogar noch deutlich mehr Spielpraxis im FC-Trikot sammeln als angenommen. Denn am Samstag musste der FC bei der ohnehin schon dünnen Personaldecke den nächsten Ausfall in Kauf nehmen. Neben Tim Lemperle (Muskelfaserriss) und Dominique Heintz (gesperrt) fällt von dem vermeintlichen Stammpersonal nun auch Julian Pauli aus. Der Abwehrspieler spürte im Abschlusstraining nun doch die Folgen seiner Kopfverletzung und reiste demnach nicht mit in die Pfalz. Pauli war bekanntlich im Duell gegen Hertha BSC mit Marton Dardai zusammengeknallt und hatte sich am Kopf verletzt. Die Begegnung gegen Regensburg und Nürnberg verpasste der Youngster.

Nun also auch die dritte Partie in Folge. Noch am Freitag hatte sich Struber zuversichtlich gezeigt. „Der Julian ist bereit. Er hat die letzten Trainingseinheiten wieder mitmachen können. Er hat keine Reaktion mehr gezeigt, er ist voll fit und somit verfügbar“, sagte Struber. So ganz in trockenen Tüchern war der Einsatz aber auch dort schon nicht. „Ich halte mir das jetzt noch den ein oder anderen Tag offen, wie es dann ausschaut. Ich werde den Julian noch gut beobachten und dann überlegen wir, was das richtige für den Sonntag ist.“ Nun ist das richtige, dass Pauli zu Hause bleibt. Struber muss also erneut puzzlen. Denn den Geißböcken fehlt auf dem Betzenberg zudem Dominique Heintz. Der Routinier hatte sich gegen Nürnberg seinen fünften gelben Karton abgeholt und fehlt nun ausgerechnet gegen seinen Heimatclub.

Gibt Elias Bakatukanda sein Startelf-Debüt beim 1. FC Köln?

Somit stehen den Kölnern nun nur noch zwei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung. Und einer davon ist eben der „Rohdiamant“, der sich aber zu viele „Offline-Momente“ erlaubt. Ziemlich wenig für eine Dreierkette. Tatsächlich erhielt Bakatukanda im bisherigen Saisonverlauf nicht wirklich viele Chancen. Und als sich der Reihe nach die etatmäßigen Innenverteidiger abmeldeten, war Eric Martel die bevorzugte Wahl. Der U21-Nationalspieler wird wohl erneut eine Kette nach hinten verschoben, Timo Hübers ist ebenfalls gesetzt. Und dann? Dann könnte es dann doch zu Spielpraxis für Bakatukanda kommen und der 20-Jährige sein Debüt in der Startelf für den FC geben oder Struber wählt ein anderes Puzzle. Auch Max Finkgräfe wäre sicherlich eine Option.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Der 1. FC Köln erleidet den nächsten Ausfall

Marvin Obuz mit weiteren Spielern des 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln erleidet den nächsten Ausfall

Der 1. FC Köln reist mit dünner Personaldecke zum 1. FC Kaiserslautern. Neben Tim Lemperle fallen auch weitere Spieler aus. So reiste Julian Pauli nicht mit in die Pfalz.

Für die Geißböcke geht es am Sonntag zum Auswärtsspiel nach Kaiserslautern. Und es wird weitere Ausfälle geben. Der 1. FC Köln reist mit dünner Personaldecke zum 1. FC Kaiserslautern.

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Zum letzten Spiel des Jahres will FC-Trainer Gerhard Struber noch einmal alles investieren, den Fokus ausrichten, die Begegnung am Betzenberg „auf ein Podest“ heben. Soll heißen, noch einmal alles investieren. Doch dem Trainer droht dabei weiteres Personal wegzubrechen. So hat sich Marvin Obuz eine Quetschwunde zugezogen. Zwar fuhr der Offensivspieler mit nach Lautern, ein Einsatz scheint aktuell aber sehr unwahrscheinlich. Ob Obuz damit überhaupt nochmal das FC-Trikot tragen wird, scheint aktuell offen. Der Youngster kam mit großen Erwartungen aus Essen nach Köln. Doch der Offensivspieler erhielt nicht die erhoffte Einsatzzeit, dürfte darüber nicht besonders glücklich sein. Auch der Vertrag von Obuz läuft bereits im kommenden Sommer aus. Wie es weitergeht, scheint aktuell unklar.

Pauli doch nicht fit

Auch Tim Lemperle, dessen Abschied Christian Keller am Freitag dann öffentlich bestätigte, wird nicht im Kader stehen. Der Angreifer hatte sich im Spiel gegen Regensburg eine Muskelverletzung zugegzogen. Beim FC hatte man noch die leise Hoffnung, der Goalgetter würde es gerade noch rechtzeitig in den Kader schaffen. Das ist offenbar nicht der Fall. „Und auch bei Florian Dietz gibt es die Situation, dass er eine Gehirnerschütterung unter der Woche erlitten hat und auch hier gehen wir davon aus, dass es nicht gehen wird, am Sonntag im Spiel gegen Kaiserslautern“, sagte Struber auf der PK am Freitag. Allerdings wäre Dietz wohl eher kein direkter Kandidat für den Kader, erst recht nicht für die erste Elf gewesen. Auch bei Dietz ist nicht klar, wie es ab dem Sommer weitergehen wird.

Dafür hatte sich aber Julian Pauli eigentlich wieder fit gemeldet, ein Einsatz schien zunächst wahrscheinlich. „Der Julian ist bereit. Er hat die letzten Trainingseinheiten wieder mitmachen können. Er hat keine Reaktion mehr gezeigt, er ist voll fit und somit verfügbar“, hatte Struber gesagt. „Das Gute ist ja, dass man auch andere Ideen haben kann. Ich halte mir das jetzt noch den ein oder anderen Tag offen, wie es dann ausschaut. Ich werde den Julian noch gut beobachten und dann überlegen wir, was das richtige für den Sonntag ist.“ Und von einer dieser Ideen wird der Trainer nun Gebrauch machen müssen. Denn Pauli erlitt im Abschlusstraining einen Rückschritt, fühlte sich nicht bereit und reist somit auch nicht mit in die Pfalz. Da Dominique Heintz gesperrt fehlen wird, scheint die Vairante mit Eiliass Bakatukanda in der Innevnerteidigung die wahrscheinlichste.

Ansonsten fehlen die Langzeitverletzten Luca Kilian, Mathias Olesen und Jacob Christensen. Olesen hatte sich am Rücken verletzt und fällt ebenfalls längere Zeit aus.


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Tim Lemperle vom 1. FC Köln

Transfergerüchte

Serie? Herbstmeisterschaft? Der 1. FC Köln schaut nur auf das letzte Spiel des Jahres

Die Spieler des 1. FC Köln
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Serie? Herbstmeisterschaft? Der 1. FC Köln schaut nur auf das letzte Spiel des Jahres

Am Sonngtagmittag steht für den 1. FC Köln das Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern auf dem Plan. Und FC-Coach Gerhard Struber fordert vor allem Willen und die richtige Einstellung von seiner Mannschaft. So will der 1. FC Köln gegen Kaiserslautern punkten.

Der FC startet mit der Serie im Rücken in das Duell gegen den FCK. Für Gerhard Struber ist es das erste Mal auf dem Betzenberg und ein Selbstläufer wird die Begegnung sicher nicht. So will der 1. FC Köln gegen Kaiserslautern punkten.

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So richtig glücklich wirkte Gerhard Struber am Freitag auf der Pressekonferenz nicht, als zunächst einmal das Thema Tim Lemperle die Runde beschäftigte. Der Cheftrainer des 1. FC Köln hätte sicherlich lieber von Beginn an über die kommende Aufgabe parliert. Und das nicht etwa, weil der beschlossene Abschied des Stürmers wohl auch eine Enttäuschung für den Coach darstellt. Immerhin hatte der 47-Jährige noch vor wenigen Wochen eine flammende Rede für den Verbleib seines Angreifers gehalten. Vermutlich stand damals die Entscheidung aber längst fest. Tim Lemperle wird den FC im Sommer ablösefrei verlassen, erklärte Christian Keller ausführlich. Der Stürmer suche eine neue Herausforderung und er könne das auch nachvollziehen, wenn ein junger Spieler den nächsten sportlichen Schritt gehen wolle.

Pauli wieder voll fit

Erst als die Personalie dann ausdiskutiert war, hatte Struber seine Redezeit und erklärte auch direkt die Bedeutung der bevorstehenden Aufgabe. „Wir müssen das Spiel auf ein hohes Podest bringen“, sagte der Trainer und sprach damit den Fokus an, den sein Team nun noch einmal auf das letzte Spiel des Jahres richten will. Denn die Aufgabe wird sicherlich keine leichte. Kaiserslautern kassierte zuletzt zwar auch eine derbe Klatsche gegen den SV Darmstadt, aber „sie haben davor einen Trend hingelegt, sind gerade zu Hause stark. Es wird noch einmal eine richtige Prüfung für uns.“ Eine richtige und mitunter auch unangenehme Prüfung, denn der Betzenberg bietet schon eine besonderes Umfeld für eine Zweitliga-Begegnung, die viele Jahre zum Stammprogramm der ersten Klasse gehörte.

„Es ist für mich das erste Mal auf dem Betzenberg. Ich habe schon sehr viel darüber gehört“, sagte der Kölner Coach. „Es wird eine richtig herausfordernde Atmosphäre, die da auf uns zukommt. Es braucht schon Limitaktionen wieder von unseren Jungs, um am Ende zu bestehen. Es ist wichtig, dass wir uns von dieser Atmosphäre nicht zu sehr in den Bann ziehen lassen.“ Wie schnell das gehen kann, erlebten die Kölner bekanntlich in der vergangenen Spielzeit als im Pokal für den FC am Betzenberg Schluss war, die Kölner nach einer guten Stunde 0:3 zurücklagen, zwar noch einmal rankamen, dann aber doch absolut verdient ausschieden. Der FC kam mit den entscheidenden Tugenden eines Pokalspiels auf dem Betzenberg wohl nicht klar.

Anfang fordert eine Reaktion seines Teams

Jene Tugenden, die nun FCK-Coach Markus Anfang als Reaktion auf das 1:5-Debakel von seinem Team forderte: „Wenn du nicht die richtige Einstellung zum Spiel findest, dich nicht ins Spiel reinkämpfst, nicht bereit bist, zu leiden, nicht bereit bist, in die Zweikämpfe zu gehen, nicht die Leidenschaft an den Tag legst, um das Spiel zu gewinnen, dann ist die Systemfrage komplett egal“, sagte der Ex-Coach des FC. „Ich kann nicht immer erwarten, dass wir jedes Spiel gewinnen, aber ich kann erwarten, dass wir von der ersten Sekunde an, die richtige Einstellung, den Willen und die Widerstandsfähigkeiten an den Tag legen.“ Immerhin kommen die Kölner mit viel Selbstvertrauen in die Pfalz. Denn nach dem 1:5-Debakel der Geißböcke gegen denselben Gegner, folgte nur noch eine Niederlage und dann acht ungeschlagege Spiele in Serie.

Dünne Personaldecke

Für Gerhard Struber nicht mehr als eine Momentaufnahme. „Am Ende des Tages ist es ja schon wieder Vergangenheit und klar ist das schön und wir gewinnen ein gewisses Vertrauen in unseren Spielstil und in die eigenen Stärken“, sagte der Coach. „Jedes Spiel schreibt aber seine eigene Geschichte. Die Serie unterstützt uns dafür nicht wirklich.“ Und da der Fokus so klar auf das Spiel gerichtet ist, interessiert den Trainer ganz offensichtlich auch nicht, dass die Kölner im gesamten Saisonverlauf noch kein einziges Spiel gegen eine Mannschaft aus der Top-Ten gewonnen haben. „Ich gebe gar nicht so viel Energie darein, wo wir die Punkte holen. Entscheidend ist doch, dass wir sie holen. Am Ende wollen wir ganz weit oben. Wo die Punkte herschlummern ist mir egal“, sagte der Coach – und hat sicher nicht ganz unrecht. Denn trotz der Serie stehen die Kölner immer noch auf dem zweiten Tabellenplatz.

Personell muss Struber wohl auf Marvin Obuz verzichten. Der Offensivspieler zog sich eine Quetschung zu. Ein Einsatz ist unwahrscheinlich. Top-Torjäger Tim Lemperle ist sicher nicht mit dabei Und auch Julian Pauli, der zunächst zurückkehren sollte reist nicht mit zum Betzenberg. Der Abwehrspieler fühlte sich beim Abschlusstraining nicht gut. Und so verliert Struber den nächsten Defensivspieler. Ansonsten fehlen Florian Dietz sowie die Langzeitverletzten Luca Kilian, Mathias Olesen und Jacob Christensen.


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