Wechsel offiziell: Max Finkgräfe spielt für RB Leipzig – „Mir fällt es im Moment schwer“

Max Finkgräfe vor dem Abschied beim 1. FC Köln?
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Wechsel offiziell: Max Finkgräfe spielt für RB Leipzig – „Mir fällt es im Moment schwer“

Es hatte sich angedeutet, nun ist der Abgang offiziell vom 1. FC Köln: Max Finkgräfe spielt nun bei RB Leipzig. Der Linksverteidiger hat einen langfristigen Vertrag unterschrieben.

Nun ist der Verlust eines weiteren Nachwuchsspielers offiziell beim 1. FC Köln: Max Finkgräfe spielt nun bei RB Leipzig und verabschiedet sich besonders emotional.

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Max Finkgräfe hat bei den Sachsen einen Fünfjahresvertrag unterschrieben, will bis 2030 bei RB spielen. Vor der Bekanntgabe hatte sich der Linksverteidiger noch via Instagram von den Kölner Fans verabschiedet. „Liebe FC-Familie, mir fällt es im Moment schwer, meine Gefühle so in Worte zu fassen, dass man sie als Außenstehender ansatzweise versteht“, schreibt der 21-Jährige. „Nach vier Jahren in Köln ist es für mich an der Zeit, sportlich einen neuen Weg einzuschlagen und diesen tollen Verein zu verlassen.“

„rEin Grund dafür seid ih“

Finkgräfe war im Juli 2021 zum FC gekommen, hatte einige Juniorenmannschaften durchlaufen, bevor er in der Spielzeit 23/24 sein Debüt bei den Profis gegeben hat. Gegen die TSG Hoffenheim erzielte der Linksverteidiger sein erstes Profitor. In einem durchwachsenen Jahr überzeugte der Youngster so, dass Vergleiche mit Jonas Hector herangezogen wurde, Lothar Matthäus brachte Finkgräfe sogar in Zusammenhang mit der Nationalmannschaft. In der vergangenen Saison kam der gebürtige Mönchengladbacher dann nicht mehr wie erhofft zum Einsatz. Vielleicht auch deswegen seine Begrüßungsworte bei RB. „Ich bin sehr glücklich, dass meine Zukunft in Leipzig liegt. Der Club ist für seine gute Arbeit mit jungen Spielern bekannt. Insofern fiel mir die Entscheidung nicht schwer, als ich vom Interesse von RB erfahren habe“, sagt der 21-Jährige.



Dennoch war es auch immer ein Traum des Spielers beim FC den Weg zum Profi zu schaffen. 40 Mal lief das Eigengewächs für die Geißböcke auf. „Diese Stadt, dieser Verein ist besonders! Ein Grund dafür seid ihr, die Fans, die alles für den FC geben – egal in welcher Lage sich der Verein auch befinden mag: ihr seid da“, schreibt Finkgräfe weiter. Dennoch wagt der Schienenspieler nun einen neuen Schritt. „Die Verantwortlichen um Marcel Schäfer haben mir einen klaren Weg aufgezeigt, der mich total überzeugt. Ich freue mich sehr auf den Trainingsstart in der kommenden Woche, um dann gemeinsam mit David Raum – einem aktuellen deutschen Nationalspieler – die linke Außenbahn zu beackern.“ 

„Wir hätten uns gut vorstellen können, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen“

Der FC kassiert rund vier Millionen Euro für den Abwehrspieler – zuzüglich einiger Boni. Auch eine Weiterverkaufsgebühr soll Teil der Vertragsgespräche gewesen sein. „Max hat uns nach offenen und transparenten Gesprächen klar signalisiert, dass er seinen Vertrag beim 1. FC Köln nicht verlängern möchte. Nach einer von gesundheitlichen Rückschlägen geprägten Phase im Nachwuchsbereich hat er bei den Profis eine sehr positive Entwicklung genommen und sich zum Bundesliga-Spieler entwickelt“, sagt FC-Sportdirektor Thomas Kessler. „Wir hätten uns gut vorstellen können, diesen Weg gemeinsam mit Max weiterzugehen – sowohl sportlich als auch menschlich hat er in den vergangenen Jahren einen großen Schritt gemacht. Da er dies leider abgelehnt hat, war für uns klar, dass wir Max gegen eine angemessene Transferentschädigung in diesem Sommer ziehen lassen werden.“

Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist offenbar an Étienne Kinkoué interessiert

Étienne Youté Kinkoué im  Einsatz für Le Havre
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Transfergerücht beim 1. FC Köln: Der FC ist offenbar an Étienne Kinkoué interessiert

Nach einigen geplatzten Deals geht die Suche nach einem neuen Innenverteidiger weiter. Und möglicherweise gibt es in Frankreich Abhilfe. Der 1. FC Köln ist an Étienne Kinkoué interessiert.

Wird der FC auf der Suche nach einem Innenverteidiger in Frankreich fündig? Wenn es nach dem Transfer-Experten Fabrizio Romano geht, vielleicht schon. Der 1. FC Köln ist demnach an Étienne Kinkoué interessiert. Allerdings nicht der einzige Club, der die Fühler ausgestreckt hat.

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Einen ersten Eindruck von zwei potenziellen Mannschaftskameraden hat sich der 23-Jährige im November vergangenen Jahres machen können. Damals war Kinkoué in den Kader der U21-Nationalmannschaft von Frankreich berufen worden. Zum Einsatz gegen Eric Martel und Jan Thielmann kam der Innenverteidiger beim 2:2 aber nicht. Es bleibt bei einem Länderspiel-Einsatz in der U21. Nun soll der FC an einer Verpflichtung des Franzosen interessiert sein. Wie Romano berichtet, darf Kinkoué den FC Le Havre im Sommer verlassen. Und das, obwohl der Abwehrspieler zu den Stammkräften gehörte. 28 Mal kam der 23-Jährige in der Liga zum Einsatz, davon 26 von Beginn an und die meisten über sie komplette Spielzeit. In die Scorerliste konnte er sich nicht eintragen.

Marktwert von 7 Millionen Euro

Der 1,96 Meter große Abwehrspieler gilt als sehr robust und kopfballstark. Laut Romano wolle der Franzose nun den nächsten Schritt gehen und Le Havre brauche wiederum Geld. Über den Nachwuchs von Troyes kam der Innenverteidiger zur U19 von Inter Mailand von dort in die zweiten Mannschaft von Olympiakos und von dort zu Le Havre. Mittlerweile wird der Marktwert des Abwehrspielers vom Online-Portal transfermarkt.de auf sieben Millionen Euro geschätzt. Romano betont, dass das Preisschild bei fünf Millionen Euro liegen würde. Vielleicht auch, weil der Vertrag des Franzosen im Sommer 2026 auslaufen wird. Dennoch viel Geld für den FC, das erst durch die erwarteten Verkäufe frei werden würde.

Und Köln befindet sich wieder einmal in großer Konkurrenz. So sollen auch der FC Burnley und Sheffield United interessiert sein. Zudem ist Kinkoué eigentlich Rechtsfuß, der FC sucht dem Vernehmen nach aber einen Linksfuß für die letzte Kette. Bislang läuft die Suche nach einem neuen Innenverteidiger nicht wie erhofft. Der FC hatte mit Bernardo und Jordan Torunarigha zwei ablösefreie Abwehrspieler auf der Liste, die mittlerweile in Hoffenheim und Hamburg unterschrieben haben. Auch Calvin Brackelmann stand oder steht auf dem Kölner Wunschzettel. Doch den Abwehrspieler des SC Paderborn zieht es wohl nach Bröndby.

So sehen die Heimtrikots des 1. FC Köln für die Saison 25/26 aus

Das neue Trikot des 1. FC Köln für die Saison 2025/26
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So sehen die Heimtrikots des 1. FC Köln für die Saison 25/26 aus

Pünktlich vor dem Vorbereitungsauftakt am kommenden Montag gibt es das neue Jersey beim 1. FC Köln: So sehen die Heimtrikots der Saison 25/26 aus. Das Outfit ist bereits im Fanshop der Geißböcke zu haben.

Schon vor wenigen Tagen gab es einen ersten Leak, nun sind die Trikots offiziell zu erstehen. Wenige Tage vor dem ersten Training mit Lukas Kwasniok am Geißbockheim gibt es das neue Trikot beim 1. FC Köln: So sehen die Heimtrikots der Saison 25/26 aus.

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Vier Tage vor dem Trainingsauftakt beim 1. FC Köln gibt es nun auch offiziell das neue Trikot der Geißböcke. Und es ist keine große Überraschung mehr. Schon unter der Woche hatte es einen Leak von „Inside Müngersdorf“ gegeben, dass das Trikot im Streifenlook daherkommt. Erinnerungen werden zwangsläufig an das Trikot der Spielzeit 2017/18 wach. Auch damals war das Jersey in roten und weißen Längsstreifen gehalten. Allerdings mit drei roten Streifen. So gibt es die Blockstreifen auch in dieser Spielzeit, allerdings vier. Damit ist der FC nun erstmals wieder weg von den klassisch weißen Trikot der vergangenen beiden Saisons. Der Kragen erinnert an einen Hemdskragen. Das Design entspricht auch dem Outfit der Frauen des 1. FC Köln. Die Resonanz auf das geleakte Trikot unter der Woche war in den Sozialen Medien sehr gespalten.

Die Heimtrikots der Saison 25/26 (Fotos: 1. FC Köln)

Torwarttrikot in Blau gehalten

Laut Beschreibung ist das Jersey aus einem speziellen Stoff mit eingewebtem subtilen Muster. Die Trikots sind ab sofort im Fanshop zu haben. Neben den Trikots sind auch die Trikotnummern im Fanshop zu sehen. So wird Ragnar Ache mit der „9“ auflaufen, Luca Waldschmidt erhält offenbar die „7“. Das Torwarttrikot ist in einem kräftigen Blau gehalten und soll laut Beschreibung mit seinem gelb-blauen Pixel-Muster ein absoluter „Blickfang auf dem Spielfeld“ sein. Traditionell werden die Auswärts- und Ausweichtrikots erst während der Vorbereitung vorgestellt. In den vergangenen Tagen hatte es bereits zwei Posts über die Social-Media-Kanäle der Kölner gegeben, die das neue Trikot angekündigt hatten.



Zum letzten Mal wird der FC vorerst von der dänischen Firma hummel ausgestattet. Ab der kommenden Saison ist Adidas wieder der Ausrüster der Geißböcke. „Menschen, die den FC lieben, tragen den Verein oft nicht nur in ihren Herzen, sondern gerne auch auf ihrer Haut. Dieses besondere Gefühl ist für viele FC-Fans nicht nur am Spieltag im Stadion elementarer Ausdruck ihrer Verbundenheit zum Verein, sondern jeden Tag“, erklärt FC-Geschäftsführer Philipp Liesenfeld. 


Transfer zum 1. FC Köln? Daran hapert es aktuell bei dem Transfer von Tom Krauß

Tom Krauß soll schon Gespräche mit dem 1. FC Köln geführt haben
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Transfer zum 1. FC Köln? Daran hapert es aktuell bei dem Transfer von Tom Krauß

Die Verpflichtung des Mittelfeldspielers schien so gut wie durch. Doch der Vollzug zieht sich in die Länge. Daran hapert der Transfer von Tom Krauß zum 1. FC Köln.

Bereits am Montag startet der FC mit dem neu verpflichteten Trainer Lukas Kwasniok in die Saisonvorbereitung. Ob der Mainzer Spieler dann schon am Geißbockheim auf dem Rasen steht, ist noch offen. Daran hapert der Transfer von Tom Krauß zum 1. FC Köln.

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Eigentlich war für diese Woche dann doch noch eine Entwicklung erwartet worden. Zwei Transfers hat der 1. FC Köln bislang getätigt. Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson zwei Spieler verpflichtet, die durchaus den Kader stärken können, vermutlich auch werden. Zuletzt war dann aber ein wenig Sand ins Getriebe gekommen. Eine Handvoll von Spielern war vom FC bekanntlich sehr umworben worden und hatte sich dann doch für die Konkurrenz entschieden. Mit den Transfers von Jakub Kaminski und Tom Krauß könnte die Bilanz ein wenig ausgebessert werden. Ein Vollzug steht allerdings noch aus. Immerhin will die „Wolfsburger Allgemeine“ erfahren haben, dass der Deal mit Jakub Kaminski schon „durch“ sei. Die Vereine haben sich demnach geeinigt, es fehle nur die offizielle Bestätigung. Allerdings ist noch nichts über ein Medical bekannt.

Unterschiedliche Vorstellungen

Der Transfer scheint dennoch unmittelbar bevorzustehen. Der FC bekommt wohl seinen Schienenspieler, den Lukas Kwasniok gleichzeitig wohl als weiteren Wunschspieler ausgemacht hat. Womöglich kommt Kaminski noch vor dem Trainingsauftakt am kommenden Montag. Der zweite geplante Deal ist allerdings dann doch ins Stocken geraten. Die Verpflichtung von Tom Krauß zieht sich dann deutlich länger als erwartet. Und das hat offenbar auch treffliche Gründe. Mainz will Krauß zwar abgeben, der Mittelfeldspieler nach Köln wechseln und der FC den Spieler aufnehmen, doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Denn gerade die Ablöse-Modalitäten passen noch nicht so recht zusammen. Der FC und der FSV Mainz haben unterschiedliche Vorstellungen.

„Es ist ja bekannt, dass Tom mit Köln spricht. Wir hatten auch mal mit dem FC darüber gesprochen und jetzt ist man dort am Diskutieren, ob das eine Sache für sie wäre“, sagte Christian Heidel am Mittwoch beim Trainingsauftakt der Rheinhessen der Allgemeinen Zeitung. „Das ist eine Entscheidung, die der 1. FC Köln in seinen Gremien treffen muss.“ Und bei dieser Entscheidung geht es um ein wichtiges Detail. Denn Mainz hat nach den beiden vergangenen Leihen kein großes Interesse mehr daran, Krauß noch einmal auf Leihbasis abzugeben. „Wenn Tom geht, wollen wir ihn verkaufen. In Köln gibt es den Wunsch, es etwas anders zu machen“, sagt FSV-Vorstand Heidel. „Das heißt aber nicht, dass man nächsten Sommer noch einmal überlegen kann, Tom Krauß nach Mainz zu schicken oder ob man ihn nimmt.“

Kaufoption oder Kaufpflicht

Soll heißen, wenn es zu einer Leihe kommt, dann hätte Mainz gerne eine verankerte Kaufpflicht im Vertrag, während die Geißböcke eine Kaufoption bevorzugen würden. Nun muss offenbar geklärt werden, ob der FC das Risiko einer Kaufpflicht eingehen will. Da die Rheinhessen auch in der kommenden Spielzeit mit Nadiem Amiri und Kaishu Sano weiterplanen, wird es für Krauß jedenfalls nicht einfacher. Der Mittelfeldspieler wird also auch weiterhin wechseln wollen. Eine schnelle Einigung ist durchaus realistisch.


Deals perfekt: Der nächste Zugang des 1. FC Köln steht wohl fest, der nächste Abgang auch

Jakub Kaminski soll auf der Liste der Geißböcke stehen
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Deals perfekt: Der nächste Zugang des 1. FC Köln steht wohl fest, der nächste Abgang auch

Zwar ist es noch nicht offiziell, doch der FC hat sich offenbar die Dienste eines neuen Spielers gesichert. Jakub Kaminski wird wohl Spieler des 1. FC Köln. Das berichtet die „Wolfsburger Allgemeine“. Derweil steht mit Max Finkgräfe ein Abgang fest. Der Deal soll am Donnerstag verkündet werden.

Die offizielle Bestätigung fehlt zwar noch, doch laut der „Wolfsburger Allgemeine“ steht der nächste Neuzugang bei den Geißböcken fest: Jakub Kaminski wird offenbar Spieler des 1. FC Köln. Max Finkgräfe hat derweil den Medical bestanden und wechselt nach Leipzig.

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Am Donnerstagvormittag folgt wohl die offizielle Verkündung, der Deal ist aber schon sei Mittwoch sicher. Max Finkgräfe hat den Medical bei RB Leipzig problemlos bestanden, wechselt für rund vier Millionen Euro vom Rhein zu den Sachsen und wird in der kommenden Saison Nationalspieler David Raum auf der Position des Linksverteidigers herausfordern. Die Nachricht ist alles andere als überraschend, für den FC unterm Strich aber eine gute. Denn der Abgang von Finkgräfe ist seit Monaten beschlossene Sache, die Kölner streichen eine wohl höher als erwartete Ablöse ein und können sich nun gezielter mit dem Thema Linksverteidiger neben Leart Pacarada beschäftigen. Auch, wenn der nächste Abgang eines Eigengewächses sicherlich schmerzt.

Kaminski-Deal offenbar durch

Finkgräfe wird also auch am kommenden Montag nicht beim Trainingsauftakt der Geißböcke dabei sein. Lukas Kwasniok bittet zum ersten Mal zum Training, der Shootingstar der Abstiegssaison wird da schon fehlen. Dafür wird es mit großer Sicherheit einen Neuzugang geben. Die Leihe von Jakub Kaminski soll ein „Done Deal“ sein. Das berichtet die „Wolfsburger Allgemeine“. Demnach sei der „Deal durch“ und soll in den kommenden Tagen auch offiziell verkündet werden. Die Geißböcke leihen Kaminski für eine Spielzeit aus und haben laut Artikel auch eine Kaufoption in dem Vertrag verankert. Diese soll bei sieben Millionen Euro liegen. Kwasniok soll große Stücke auf den polnischen Nationalspieler halten. Kaminski würde als Linksaußen eine weitere schnelle Alternative auf der Außenbahn bilden.

Der 23-Jährige ist polyvalent defensiv und offensiv einsetzbar, spielte auch auf der rechten Seite. Beim VfL Wolfsburg wurde er als Spieler mit enormen Potenzial verpflichtet. In der abgelaufenen Saison kam er aber nur noch auf 26 Einsätze, weniger als die Hälfte von Beginn an. Beim FC soll nun ein Neuanfang her. Über das Medical gibt es noch keine Auskunft. Seinen ersten Trainingsauftakt absolvierte Tom Krauß dagegen am Mittwoch beim FSV Mainz. Der Mittelfeldspieler ist aktuell noch Angestellter der Rheinhessen und da sich an dem Status bislang noch nicht geändert hat und der 24-Jährige auch nicht für Vertragsgespräche freigestellt ist, ist das alles andere als verwunderlich. Auch, wenn man den Mainzer sicherlich schon jetzt gerne in Köln sehen würde.

Einigung nur noch eine Frage der Zeit

Die Hintergründe dürften recht unspektakulär sein. Der FC würde gerne eine Kaufoption in den Vertrag verankern, die Rheinhessen also eine Kaufpflicht. Da sich aber Spieler und der FC einig sind und Krauß bei Mainz sicher nicht zu den erwartbaren Stammspielern gehören wird, ist eine Einigung wohl nur noch eine Frage der Zeit. Gut möglich, dass der Mittelfeldspieler in dieser Spielzeit also zwei Auftakttrainingseinheiten absolviert.


Zweistelliges Angebot? Die Personalie Damion Downs könnte für den 1. FC Köln zum Glücksfall werden

Damion Downs jubelt nach dem Tor gegen Magdeburg.
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Zweistelliges Angebot? Die Personalie Damion Downs könnte für den 1. FC Köln zum Glücksfall werden

Eigentlich sollte der Vertrag verlängert werden, doch mittlerweile können die FC-Bosse das Angebot des FC Southampton wohl nicht mehr zurückweisen. Damion Downs könnte für den 1. FC Köln zum Glücksfall werden.

Angeblich bezahlt der FC Southampton für den Kölner Stürmer einen zweistelligen Millionenbetrag. Und das wäre mehr als nur ein Trostpflaster. Damion Downs könnte für den 1. FC Köln zum Glücksfall werden.

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In der Nacht zu Donnerstag werden die Augen einiger FC-Fans, aber sicher auch der Kölner Verantwortlichen in die USA gerichtet sein. Damion Downs spielt dann mit den US-Boys beim Gold Cup das Halbfinale gegen Guatemala. Der Gastgeber möchte das Endspiel erreichen. Und nach dem Downs die USA mit einem cleveren Schuss vom Punkt überhaupt erst ins Halbfinale geschossen hat, dürfte es vielleicht sogar weitere Einsatzzeit geben. Selbst wenn der Kölner Angreifer einmal mehr zum Matchwinner avancieren sollte, ist es eher unwahrscheinlich, dass das wiederum mögliche Angebote für den Stürmer beim FC maßgeblich verändert. Denn das Angebot, das der FC Southampton den Kölner unterbreitet hat, ist kaum noch zu toppen.

Zögern, Skepsis oder Bedenken

Wie der „Kicker“ berichtet sollen mit diversen Boni rund zehn Millionen Euro für den FC drin sein. Und sollte Downs Lust auf Aufstiegskampf in der Championship haben, dann können die FC-Bosse wohl gar nicht anders, als das Angebot anzunehmen. Denn die zehn Millionen wären auf dem Transfermarkt vielleicht so etwas wie ein vorläufiger Gamechanger. Zur Erinnerung: Thomas Kessler und Co. haben mit Ragnar Ache und Isak Johannesson bislang zwei Transfers vermeldet. Vielversprechende, zweifelsohne, aber eben erst zwei Neuverpflichtungen und Baustellen gibt es viele. Zwei weitere könnten bald mit Leihen geschlossen werden, zahlreiche bleiben.

Und nachdem zuletzt einige Deals geplatzt, einige Poker verloren gegangen sind, müssen die Kölner wohl etwas mehr Geld in die Hand nehmen, um den Kader möglichst wettbewerbsfähig zu machen. Und sollte der „Kicker“ recht haben, dann gibt es reichlich Geld für den Angreifer. Deutlich mehr als vor wenigen Tagen noch gedacht. Der Marktwert des Stürmers liegt zwar bei sechs Millionen Euro, allerdings ein Jahr bevor der Vertrag ausläuft. Die Kölner befinden sich somit nicht in der allerbesten Verhandlungsposition. Und es ist auch wahrlich nicht davon auszugehen, dass es von einem deutschen Interessenten nur ein annähernd ähnliches Angebot gegeben hätte – vermutlich wären fünf, vielleicht sechs oder sieben Millionen möglich gewesen, mehr sicher nicht.

Win-Win-Situation?

Nun wollen die „Saints“ einen Spieler verpflichten, der in der vergangenen Saison bewiesen hat, im Profifußball angekommen zu sein, auf der anderen Seite aber eben auch „erst“ zehn Tore in der 2. Bundesliga erzielt hat. Für den englischen Zweitligisten kann Downs eigentlich nur ein Zukunftsprojekt sein. Ein Stürmer, der sich entwickeln, sein Potenzial entfalten kann, voraussichtlich wird, aber eben nicht muss. Dementsprechend sind die Reaktionen in den Fan-Foren der „Saints“ auch mit einer gehörigen Portion Skepsis versehen. Das schreckt die Verantwortlichen des Zweitligisten aber nicht ab. Im Gegenteil: Downs gilt als festes Transferziel, schwebte schon vor Wochen als der „mystische Stürmer“ durch die Fanszene.

Für den FC ist es sicherlich schmerzhaft ein weiteres Eigengewächs abzugeben. Das Trostpflaster kommt zur rechten Zeit und fällt höher aus, als gedacht. Das ist eben auch ein Teil der Arbeit als Entwicklungsclub.

Maina, El Mala, Kaminski: Auf Jan Thielmann wartet auch beim 1. FC Köln starke Konkurrenz

Jan Thielmann beim Spiel des 1. FC Köln
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Maina, El Mala, Kaminski: Auf Jan Thielmann wartet auch beim 1. FC Köln starke Konkurrenz

Bei der Europameisterschaft in der Slowakei saß er meistens auf der Bank, eine Position, die Jan Thielmann auch im Club droht. Der nun ehemalige U21-Nationalspieler bekommt jedenfalls richtig starke Konkurrenz beim 1. FC Köln: Auf Jan Thielmann wartet eine große Herausforderung.

Die Europameisterschaft verlief sicher nicht optimal und auch im Club wird es nicht einfach für das Eigengewächs des 1. FC Köln: Auf Jan Thielmann wartet eine große Herausforderung.

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Es brauchte wirklich nicht viel Phantasie, um Jan Thielmann schon während des Endspiels der U21-Europameisterschaft eine gewisse Enttäuschung anzusehen. Ob die wiederum dem Spielstand im Duell gegen England geschuldet war oder vielleicht dann auch der Einsatzzeit beim Endturnier in der Slowakei ist reine Spekulation. Wirklich glücklich wird der 23-Jährige aber nicht gewesen sein. Seinem insgesamt 20. Einsatz für die deutsche U21 im Gruppenspiel gegen England folgte kein weiterer Einsatz mehr und es wird auch kein weiterer mehr dazukommen. Das Kölner Eigengewächs ist schlichtweg einfach zu alt für den kommenden Junioren-Zyklus, der wiederum mit dem kommenden Lehrgang im August beginnt. Thielmann hatte sich sicherlich mehr Einsatzzeit als zwei Spiele und insgesamt rund 100 Spielminuten sowie einen Stammplatz auf der Bank vorgestellt.

Starke Neuzugänge?

Ein Platz, der auch im Club zu einem Thema werden kann. Zwar war Thielmann gerade zum Schluss der abgelaufenen Spielzeit Stammspieler und die Formkurve zeigte auf der beliebteren offensiven Position auch deutlich nach oben. Ob der 23-Jährige aber auch in der kommenden Spielzeit zum Kreis der Startelf-Kandidaten gehören wird, muss sich erst zeigen. Denn die neue Konkurrenz ist ganz offensichtlich nicht ohne. Nach seiner starken Saison und der Vertragsverlängerung wird Linton Maina voraussichtlich eine große Rolle auf der Außenbahn spielen. Der gebürtige Berliner kann auf beiden Außenpositionen spielen und könnte insofern auch auf der rechten Seite interessant werden, denn auf der linken Seite hat der FC ganz offensichtlich besonders interessant aufgerüstet.

Said El Mala beeindruckte in der vergangenen Drittliga-Saison durch seine Tempo-Dribblings, seine Unbekümmertheit, seine Körperlichkeit und seine Abschlussstärke. Die mittelfristige Zukunft dürfte dem Offensivspieler damit gehören. Auch bei der U19-Europameisterschaft gehörte er zu den Topspielern des deutschen Nachwuchses, wurde sogar der Topscorer des Turniers. Das Interesse an dem Kölner Youngster dürfte schon in den kommenden Wochen und Monaten ein sehr großes sein. Auch FC-Trainer Lukas Kwasniok ist ein Fan, deutete an, dass er El Mala die Chance geben werde. Und dann steht da noch die Verpflichtung von Jakub Kaminski im Raum. Der Pole soll bekanntlich ausgeliehen werden. Die finalen Gespräche stehen wohl kurz bevor.

Auch die Außenverteidiger sind eine Option

Und damit bekommen die Geißböcke einen weiteren Außenbahnspieler, der mit Tempo und starken Dribblings für offensive Momente sorgen kann. Auch der polnische Nationalspieler kommt mit dem Anspruch, mehr Einsatzzeit zu erhalten. Sonst hätte er Wolfsburg nicht verlassen müssen. Drei Außenbahnspieler, die sich für die kommende Saison einiges vorgenommen haben. Zudem war Kwasniok in der vergangenen Spielzeit in Paderborn Verfechter einer Dreierkette. Meistens ließ der neue FC-Coach eine 3-4-1-2- Formation auflaufen. Auf den Außen spielten also vermeintliche Außenverteidiger. In dieser Formation würden also Stand jetzt Leart Pacarada und Jusuf Gazibegovic ebenfalls Optionen sein. Thielmann, der mittlerweile auf beeindruckende 158 FC-Einsätze kommt, hat also ein dickes Brett vor sich.

Zumal der U21-Nationalspieler nach der EM erst einmal Sonderurlaub erhält. In den ersten Wochen der Vorbereitung wird sich das Kölner Eigengewächs also gar nicht zeigen können.


Wie geht es weiter mit Adamyan, Dietz und Tigges beim 1. FC Köln? Erst einmal alles auf Anfang

Wie geht es weiter mit Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges?
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Wie geht es weiter mit Adamyan, Dietz und Tigges beim 1. FC Köln? Erst einmal alles auf Anfang

Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges gehören wohl zu den Kandidaten, von denen sich der FC durchaus trennen könnte. Zu jenen Kandidaten gehörte das Trio aber in der jüngeren Vergangenheit eigentlich immer. Vertrag haben die drei noch bis Sommer 2026 beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Adamyan, Dietz und Tigges?

In der jüngeren Vergangenheit wurden Sargis Adamyan, Florian Dietz und Steffen Tigges immer wieder mit einem verfrühten Abschied in Verbindung gebracht. Doch das Trio steht noch immer unter Vertrag beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Adamyan, Dietz und Tigges?

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Es hat ein wenig von „Täglich grüßt das Murmeltier“. Wie schon in den vergangenen Transferphasen werden wieder einmal einige bekannte Namen als mögliche Abschiedskandidaten genannt. Sargis Adamyan, Steffen Tigges und Florian Dietz stehen ganz oben auf der Liste der Wackelkandidaten – wieder einmal. Und das kommt bekanntlich nicht von ungefähr. Im Sommer 2022 verpflichtet oder zu den Profis hochgezogen, hat sich keiner der Angreifer nachhaltig durchgesetzt. Adamyan wurde damals als Königstransfer bezeichnet, der Armenier lief 60 Mal für die Geißböcke auf, erzielte vier Tore, bereitete sieben vor. Dietz spielte 27 Begegnungen für die Kölner Profis und war drei Mal erfolgreich, Tigges spielte 81 Mal, erzielte zehn Tore, bereitete zwei weitere vor. 168 Begegnungen, 17 Treffer – wenn man so will erzielte im Schnitt einer der drei Angreifer alle zehn Spiele ein Tor.

Schweiz-Gerücht eine Ente

Eine besonders gute Bewerbung sieht anders aus. Und so verwundert es nicht, dass die Akteure fast schon obligatorisch auf der Liste möglicher Abgänge landen. Während Adamyan und Dietz zuletzt eine Leihe antreten konnten, erhielt Tigges einmal mehr die Chance, sich beim FC durchzusetzen. Genutzt hat er die Möglichkeit nicht. Vor wenigen Tagen ploppten dann aber Gerüchte auf, der Stürmer stünde auf der Liste des Schweizer Erstligisten St. Gallen. Die Zeitschrift der „Blick“ berichtete später, man habe sich nicht einigen können, die Gehaltsvorstellungen würden nicht zusammenpassen. Dem widerspricht mittlerweile die Spieler-Seite. Gegenüber der „Kölnischen Rundschau“ bestätigte Sebastian Voss, dass es „keine offiziellen Gespräche“ gegeben habe. Und Tigges Berater betonte nach einem Gespräch mit dem FC auch: „Die Chancen von Steffen, auf Einsatzzeit zu kommen, sind sehr gering. Alle Seiten sind um eine Lösung bemüht.“ 

Heißt, beim FC werde man dem Spieler keine Steine in den Weg legen. Die Zeichen stehen auf Abschied. Nur gibt es aktuell eben noch keine Lösung. Tigges hat genauso wie Adamyan und auch Dietz noch Vertrag beim 1. FC Köln. Und sollte es keine Abnehmer geben, ändert sich an dieser Konstellation vorerst auch nichts. So wird der Stürmer am Montag wohl am Trainingsauftakt der Geißböcke teilnehmen, genauso wie die beiden weiteren Stürmer, die das Trio komplettieren. Denn auch bei Adamyan bahnt sich gerade nicht wirklich eine Lösung an. Der Angreifer kehrt von der Leihe von Jahn Regensburg zurück. Beim FC sucht man fieberhaft nach einer Lösung, gefunden ist sie noch nicht. Sicher scheint nur, dass der Stürmer beim FC keine Chance mehr auf Einsatzzeit erhalten wird.

Dietz nach Schweinfurt?

Bei Florian Dietz deutet sich eine Lösung an. Der Stürmer wird mit dem 1. FC Schweinfurt in Verbindung gebracht. Der 26-Jährige steht auf der Liste des Aufsteigers. Für Dietz wäre es eine Rückkehr in die alte Heimatregion. Und: Seit Mai arbeitet sein Bruder Leo als Videoanalyst für den Drittligisten. Bis zum kommenden Montag wird aber auch im Fall Dietz nicht mit einer Entscheidung gerechnet. Das gesamte Trio dürfte also beim Trainingsauftakt dabei sein. Doch im Gegensatz zu den letzten Jahren ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass es noch während der Vorbereitung zur Trennung kommt.

Max Finkgräfe erzielt Einigung, Eric Martel ist weit davon entfernt

Max Finkgräfe und Eric Martel noch beim gemeinsamen Training
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Max Finkgräfe erzielt Einigung, Eric Martel ist weit davon entfernt

Die Zeichen stehen auf Abschied: Max Finkgräfe und RB Leipzig haben sich offenbar auf einen Wechsel geeinigt. Der Medizincheck soll bereits am Mittwoch stattfinden. Bei Eric Martel deutet sich auch ein Abgang an, vielleicht aber kein kurzfristiger für den 1. FC Köln: So ist der Stand bei Max Finkgräfe und Eric Martel.

Bei den nächsten Spielern der Geißböcke stehen die Zeichen auf Abschied. Der eine steht unmittelbar vor einem Medizincheck, der andere will den nächsten Schritt gehen. Es muss aber kein schnelles Ende sein beim 1. FC Köln: So ist der Stand bei Max Finkgräfe und Eric Martel.

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Wenn Lukas Kwasniok am Montag seine Spieler erstmals zu einem Training um sich versammelt, wird ein Akteur sicher nicht mehr dabei sein. Max Finkgräfe wird den FC verlassen und das ganz offensichtlich noch diese Woche. Schon in den vergangenen Tagen hatte sich der Wechsel zu RB Leipzig angedeutet. Die Sachsen waren etwas überraschend auf den Finkgräfe-Zug aufgesprungen. Bislang waren die TSG Hoffenheim und der VfB Stuttgart die gehandelten Namen, vielleicht sogar noch Eintracht Frankfurt – nun wird es RB Leipzig und wie man hört, auch auf speziellem Wunsch vom Neu-Trainer Ole Werner. Wie der „Kicker“ nun berichtet, haben sich die Seiten weitestgehend geeinigt, der Medizincheck ist offenbar für Mittwoch anberaumt, dann fehlt nur noch die Unterschrift.

Keine Vertragsverlängerung für Martel?

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es diese dann auch am Mittwoch geben. Dem FC winken vier Millionen Euro, mit Boni mehr als fünf. Noch vor einem Jahr galt der Linksverteidiger als die große Entdeckung beim FC. Ein Shootingstar, der in einer enttäuschenden Saison der absolute Lichtblick war. Finkgräfe dominierte die Wahl zum „Golden Boy“, bis er aus der Wertung genommen wurde, bekannte sich mehrfach zum FC und wurde schon als Hector-Nachfolger und künftiger Nationalspieler gehandelt. Ein Jahr später verlässt der Linksverteidiger die Kölner im Frust. Zu wenig Einsatzzeit und damit vermutlich auch verbunden zu wenig Wertschätzung. Ob der 21-Jährige bei RB mehr spielen wird, ist eher unwahrscheinlich. Zumindest scheint es auf den ersten Blick realistischer, sich gegen Leart Pacarada durchzusetzen, als gegen Nationalspieler David Raum. Doch Finkgräfe sucht offenbar die Herausforderung und die in Leipzig.

Dort spielte bekanntlich einst Eric Martel. Der – jetzt ehemalige – U21-Nationalspieler wird aber mit großer Sicherheit nicht nach Sachsen wechseln – zumindest gibt es dafür aktuell keine Anzeichen. Dass der 23-Jährige den FC aber verlassen wird, schon. Wenn auch nicht sofort. Wie bereits berichtet, vermeldete die „Kölnische Rundschau“ am Dienstagabend erneut, dass Martel den aktuellen Vertrag aktuell nicht verlängern werde. Und das führt Thomas Kessler und Co. einmal mehr in die Situation, entscheiden zu müssen, ob man mit einem Spieler, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, in die neue Saison zu gehen. Immerhin wäre der dann wiederum ablösefrei. Die Alternativen heißt: möglichst zeitnaher Verkauf. Doch daran wäre der FC wohl nur bei einer ähnlich überraschenden Ablösesumme wie nun bei Damion Downs interessiert.

Aktuell wäre es also durchaus denkbar, dass Martel tatsächlich noch ein Jahr beim FC bleibt. Allerdings ohne Vertragsverlängerung, dafür mit der Sicherheit im kommenden Sommer ohne große Verhandlungen zwischen zwei Vereinen wechseln zu können. Am kommenden Montag wird Martel beim Training fehlen, der 23-Jährige hat Sonderurlaub. Ob er nochmal am Geißbockheim aufschlägt, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen.

Es geht wieder los: Die Frauen des 1. FC Köln starten in die Vorbereitung

Die Neuzugänge der Frauen des 1. FC Köln
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Es geht wieder los: Die Frauen des 1. FC Köln starten in die Vorbereitung

Eine knappe Woche vor dem Trainingsauftakt der Profis ging es am Dienstag für die Fußballerinnen los. Die Frauen des 1. FC Köln sind in die Vorbereitung gestartet. Mit dabei waren bereits einige neue Gesichter. Es fehlten aber auch noch einige Spielerinnen.

Obwohl der Auftakt in die neue Bundesliga erst drei Wochen nach dem ersten Pflichtspiel der Profis ansteht, haben die Fußballerinen der Geißböcke schon früher mit der Vorbereitung begonnen. Die Frauen des 1. FC Köln sind am Dienstag bei hochsommerlichen Temperaturen in die Vorbereitung gestartet. Für die Profis steht am Wochenende die Leistungsdiagnostik und am Montag der Auftakt an.

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Die Einheit am Dienstag war recht kurz gehalten. „Wir haben eine Stunde zum reinkommen gemacht“, sagte FC-Trainerin Britta Carlson. „Aber alles noch mit geringer Intensität.“ Und das war eben nicht nur dem Wetter geschuldet. Zwar trainierte die Mannschaft bei nahezu 35 Grad, doch Carlson betonte, dass ohnehin ein eher lockerer Auftakt geplant war. Und zu diesem lockeren Auftakt war erst einmal nur ein Teil des Kaders vor Ort. 13 Spielerinnen, zwei Torhüterinnen absolvierten die Einheit. Ada Achcinska, Sylwia Matysik und Martyna Wiankowska befinden sich mit Polen in den finalen Vorbereitungen auf die bevorstehende Europameisterschaft in der Schweiz, Aurora Mikalsen ist mit Norwegen ebenfalls beim Endturnier dabei. Dazu fehlten noch einige angeschlagene Spielerinnen, die erst einmal ein Individualtraining absolvierten.

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„Es war ein wenig wie Urlaub“

Zum ersten Mal auf dem Platz trainierte dagegen der wohl prominenteste Neuzugang: Marina Hegering. Die 42-malige Nationalspielerin steht seit dieser Saison bei den Geißböcken unter Vertrag und soll eine führende Rolle beim FC einnehmen. „Es hat viel Spaß gemacht, die Mädels nun auch mal live und in Farbe zu sehen. Sie haben mich sehr gut aufgenommen. Es war sehr warm, aber auch sehr schön“, sagte die 35-Jährige. Hegering ist seit nunmehr drei Wochen in Köln, hat sich aber offensichtlich schon eingelebt. „Ich habe mich von Tag eins sehr wohl gefühlt. Es war ein wenig wie Urlaub. Es war ein schönes Ankommen“, so die gebürtige Bocholterin. „Die Atmosphäre kommt rüber, wenn man in der Stadt unterwegs ist.“ Beim FC wolle sie nun „Führung übernehmen und die jungen Spielerinnen an die Hand nehmen.“

Die Teilnehmerin an Olympischen Spielen und Welt- und Europameisterschaften gibt auch in etwa ein erstes Saisonziel vor. Möglichst früh wolle man zeigen, dass man mit den Plätzen „unten“ nichts zu tun haben will. „Ich will die Spiele gewinnen, die wir gewinnen müssen. Wir wollen uns im Mittelfeld festsetzen“, so das erklärte Ziel der Kölnerinnen, die bekanntlich in der vergangenen Spielzeit lange um den Klassenerhalt zittern mussten, haben sich in der Breite neu aufgestellt. Gleich sechs Spielerinnen hat der FC im Sommer verpflichtet. Dazu auch das Funktionsteam ein wenig erweitert. Am Dienstag stellte der FC mit Sven Gruel einen weiteren Co-Trainer vor. Am Montag wurde mit Theresa Merk die neue Leiterin der Fußball-Akademie weiblich benannt. Der FC investiert in die sportliche Zukunft.

Auch der Kader soll noch einmal nachjustiert werden. „Wir sind gut gerüstet. Wir haben noch eine Position im zentralen Mittelfeld offen, vielleicht auch in der Offensive. Aber da machen wir jetzt keinen Druck“, sagte Carlson gelassen. Denn es bleibt bis zum Liga-Auftakt am Wochenende zwischen dem 6. und 8. September noch Zeit. In zwei Wochen steht das erste Testspiel beim FC Schalke 04 auf dem Programm. Bis dahin sollen die ersten „Prinzipien“ einstudiert werden. Anfang August steht das Trainingslager in Österreich auf dem Programm. Und damit beginnt dann die heiße Phase – und das nicht nur wetterbedingt.