Ex-Sportchef Christian Keller gibt Damion-Downs-Tendenz und erklärt Umgang mit den Eigengewächsen des 1. FC Köln

Christian Keller bei einem Spiel des 1. FC Köln
,
Startseite » Effzeh » Seite 174

Ex-Sportchef Christian Keller gibt Damion-Downs-Tendenz und erklärt Umgang mit den Eigengewächsen des 1. FC Köln

Zum ersten Mal seit seinem Aus bei den Geißböcken hat sich Christian Keller nun in einem Interview geäußert. Bemerkenswert sind unter anderem seine Ansichten zu den Kölner Eigengewächsen beim 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu Damion Downs.

Knapp zwei Monate nach seinem Aus beim FC hat sich nun Christian Keller erstmals in einem Interview mit der „Kölnischen Rundschau“ und dem „Express“ geäußert zum Abgang beim 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zu Damion Downs.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Christian Keller weilt dieser Tage auf Mallorca. Das erklärte der ehemalige Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln in einem Interview, das er der „Kölnischen Rundschau“ und dem „Express“ gegeben hat. Der 46-Jährige fühlt sich nach der Trennung vom FC im Reinen, wirkt aber dennoch ein wenig enttäuscht, fühlt sich wohl auch ein wenig um den Lohn des Aufstiegs gebracht. „Das Haus ist saniert und die Zimmer neu. Jetzt fängt es an, richtig Spaß zu machen. Das hätte ich gerne gemacht, aber nicht auf Kosten meiner eigenen Glaubwürdigkeit“, sagt Keller. Der 46-Jährige war und ist ein Mann der Prinzipien und vielleicht auch daran bei den Geißböcken gescheitert. Dennoch verfolgt er das Geschehen beim FC auch weiterhin, habe sich über den Aufstieg dementsprechend natürlich auch gefreut.

„Am Schluss hat jeder Spieler seinen eigenen Kopf“

Keller gibt auch zu, Fehler gemacht zu haben. Etwa als im Sommer 2023 einige Leistungsträger wie Ellyes Skhiri oder Jonas Hector den Verein verlassen haben und der FC nicht adäquat nachbesetzte. Doch nicht alle Kritikpunkte, die Keller in den vergangenen Jahren zu hören bekommen hat, lässt der ehemalige Sportdirektor auf sich sitzen. Ein zentraler Punkt, der in den Sozialen Medien immer wieder aufgegriffen wird, ist die fehlende Bindung des eigenen Nachwuchses, der Begriff „Talenteflucht“ macht nach wie vor rund ums Geißbockheim immer wieder die Runde. Natürlich auch durch den Abgang von Florian Wirtz in Köln ein sensibles Thema. Justin Diehl, Jens Castrop, Tim Lemperle oder zuletzt Justin von der Hitz – die Liste der Abschiede beim FC ist lang, ablösefreie Abgänge noch einmal besonders ärgerlich.

„Ich finde, da macht man es sich in Köln teilweise zu leicht. Es gibt ab und an den Irrglauben, dass man die Spieler einfach mit Geld zuschütten kann, und dann wird alles gut“, sagt Keller. Tatsächlich war das Thema Gehalt ein viel diskutiertes. „Aber am Schluss hat jeder Spieler seinen eigenen Kopf und entscheidet mit“, sagt Keller. Soll heißen: Es geht bei den Talenten durchaus auch um andere Dinge, zum Beispiel das Thema Einsatzzeit oder Perspektive. Und die haben wohl nicht alle junge Spieler als vielversprechend bei den Geißböcken angesehen.

„Nehmen wir das Beispiel Justin von der Hitz. Der Junge hat eine brutale Entwicklung hingelegt, die so nicht absehbar war und die erst dadurch zustande gekommen ist, dass wir ihn von rechts hinten nach vorne auf die offensive Außenbahn gestellt haben“, so Keller. „Wenn sich Justin unseren Kader anschaut, sieht er da Linton Maina und Jan Thielmann, also zwei gestandene FC-Spieler. Dann weiß er, dass Said El Mala kommt, der nochmal eine andere Talentkategorie und auch nochmal ein Jahr jünger ist. Und dann weiß er – und diese Antwort kriegt er dann sehr offen und ehrlich – dass auf der Position nochmal ein Spieler geholt werden soll, der bestenfalls Bundesliga-Format hat. Da liegt es nahe, dass er zum Ergebnis kommt, dass es für ihn herausfordernd sein könnte, Spielzeit zu kriegen.“

„Da würden alle mit den Ohren schlackern“

Dennoch drohen weitere Abgänge. Denn auch in dieser Transferphase gibt es talentierte Eigengewächse, deren Verträge im Sommer 2026 auslaufen. So zum Beispiel bei Damion Downs. Der Stürmer hat sich offenbar noch nicht entschieden. Und Keller würde den Angreifer nicht um jeden Preis halten. „Es muss doch aber auch der Weg sein, Spieler zum richtigen Zeitpunkt abzugeben“, sagt Keller. „Damion Downs hat ein Verlängerungsangebot vorliegen, da würden alle mit den Ohren schlackern. Die Entscheidung liegt nun beim Spieler. Die FC-Gespräche mit seiner Agentur und ihm laufen bereits seit Spätherbst. Damion hatte damals schon den Anspruch, Bundesliga zu spielen und nur für den Erstligafall zu verlängern.“ Der ist zwar eingetreten, die Entscheidung steht dennoch aus. Möglicherweise weil weitere Angebote vorliegen sollen.

Zu lange würde Keller offenbar nicht mehr warten wollen, wenn er denn noch im Amt wäre. „Dann müssen gewünschte Rahmendaten wie beispielsweise Ausstiegsklauseln aber auch für den FC lohnenswert sein, ansonsten kann es unter Umständen attraktiver sein, einen Transfer zu realisieren und mit dem Transfererlös einen neuen Spieler mit ähnlichem oder bestenfalls besserem Leistungsniveau zu verpflichten“, sagt der ehemalige Sportdirektor. Tatsächlich schauen sich die Kölner aktuell nach weiteren Stürmern um. Ob als Ergänzung zu oder Ersatz für Downs, ist nicht bekannt.





EM-Topscorer und „teuerster Abgang“ des 1. FC Köln Said El Mala kann es „kaum abwarten zu starten“

Said El Mala macht schon ordentlich Dampf
,
Startseite » Effzeh » Seite 174

EM-Topscorer und „teuerster Abgang“ des 1. FC Köln Said El Mala kann es „kaum abwarten zu starten“

Bei der U19-EM sorgte er für Furore, in der 3. Liga war er einer der großen Überraschungen. Nun liegt der Fokus aber schon auf der nächsten großen Aufgabe: Said El Mala will jetzt beim 1. FC Köln durchstarten.

Spätestens seit der vergangenen Saison steht das Talent im Fokus. Erst Newcomer der 3. Liga, dann Topscorer der U19-EM: Said El Mala will nun auch beim 1. FC Köln so richtig durchstarten.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Eine gewisse Enttäuschung konnte man aus dem Interview von Christian Keller in der „Kölnischen Rundschau“ dann doch herauslesen. Aber dann doch auch ein wenig Stolz. Gerade auf die Verpflichtung von Said El Mala blickt der ehemalige Geschäftsführer Sport mit ein wenig Genugtuung. „Da lege ich mich fest, dass er der teuerste Abgang der FC-Historie werden wird. Er ist ein Ausnahmespieler, den wir verpflichtet haben, als ihn kaum jemand gesehen hat“, sagt Keller. Gesehen haben den 18-Jährigen zuletzt deutlich mehr. Schon in der 3. Liga sorgte der Offensivspieler für Furore, ist dort nun der jüngste Spieler, der zweistellig getroffen hate und wurde vollkommen zu recht zum Newcomer des Jahres gewählt. Bei der U19-EM zeigte El Mala dann auch international, dass Christian Keller mit seiner Aussage recht haben könnte.

„Wir können zu 100 Prozent stolz sein“

Der Offensivspieler erzielte vier Tore, bereitete drei vor, wurde damit zum besten Scorer des Turniers. „Meine eigene Performance war sehr gut, wenn man auf die Scorer schaut. Ich habe da weitergemacht, wo ich in der Liga aufgehört habe“, sagt El Mala im Interview bei „fc.de„. „Es hat mir extrem Spaß gemacht, es war mein erstes internationales Turnier. Ich habe alles gegeben und mich gut bewiesen.“ Die Mannschaft von Ex-Profi Hanno Balitsch scheiterte im Halbfinale an Spanien, nach einem denkwürdigen Spiel, mit 5:6 nach Verlängerung. „Ich hatte noch nie so ein Spiel. Es war intensiv und sehr nervenaufreibend – für die Zuschauer und für uns Spieler. Auf dem Platz hat es Spaß gemacht, so ein Spiel zu erleben“, so El Mala. „Wir haben alles dagelassen und auf dem Platz gegeben. Deshalb können wir zu 100 Prozent stolz sein. Es ist schade, dass es nicht mit dem Finale geklappt hat.“

„Ich freue mich jetzt sehr auf den FC“

Trotz der Niederlage strotzt El Mala vor Motivation und Selbstbewusstsein. Denn der nächste Schritt seiner Karriere steht kurz bevor. Der Offensivspieler steht vor seiner ersten Bundesliga-Saison und das beim 1. FC Köln. „Nach so einer Saison und EM kann man schon stolz auf sich sein. Ich freue mich jetzt sehr auf den FC, auf die Fans, den Verein, die Mannschaft. Ich kann es kaum abwarten zu starten“, sagt El Mala. Und auch die Kölner Fans können es wohl kaum erwarten, den Youngster zu sehen. Es gibt wohl wenig Zweifel daran, dass El Mala das Zeug zu einem Publikumsliebling hat. Wenn er denn spielen sollte. FC-Trainer Lukas Kwasniok hält viel von dem 18-Jährigen, hat ihn in einem Testspiel mit Paderborn live gesehen. „Ich hatte ihn zu dem Zeitpunkt noch nicht gekannt und dachte ‚wow, was ein Talent‘“, sagte der Coach auf der PK am Mittwoch.

Kwasniok wollte den Angreifer nach Paderborn holen, erfuhr dann aber, dass er schon beim FC unterschrieben habe. „Logischerweise müssen wir die Kirche im Dorf lassen – oder den Dom in der Stadt. Es ist ein junger Spieler, der gerade eine tolle Entwicklung genommen hat“, sagte Kwasniok, der sich aber mit der ersten gemeinsamen Einheit noch ein wenig gedulden muss. Denn El Mala wird erst noch ein wenig Sonderurlaub erhalten. „Die Akkus müssen auf jeden Fall aufgeladen werden. Ich werde wahrscheinlich erst ab dem Trainingslager dabei sein“, sagt der Youngster, der sich dann aber voll auf die neue Aufgabe fokussieren will: Das Durchstarten beim FC.  





Die Konkurrenz schläft nicht: Was haben die Gegner des 1. FC Köln schon auf dem Transfermarkt gemacht?

Denis Huseinbasic vom 1. FC Köln im Zweikampf
,
Startseite » Effzeh » Seite 174

Die Konkurrenz schläft nicht: Was haben die Gegner des 1. FC Köln schon auf dem Transfermarkt gemacht?

Der Klassenerhalt ist erstmal das wichtigste Ziel des 1. FC Köln in der neuen Saison. Dafür haben die Kölner schon zwei Spieler und mit Lukas Kwasniok einen neuen Trainer geholt. Aber auch die Konkurrenz um den Klassenerhalt schläft nicht: Das sind die Transfers der größten Gegner des 1. FC Köln.

In den zurückliegenden vier Bundesliga-Saisons ist immer ein Aufsteiger direkt wieder abgestiegen. Das möchte der 1. FC Köln bei seiner Rückkehr in der Bundesliga natürlich verhindern und hat dafür mit Ragnar Ache und Isak Johannesson auch schon gute Transfers getätigt. Aber auch die Konkurrenz um den Klassenerhalt schläft nicht: Das sind die Transfers der größten Gegner des 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


35, 33, 34, 33 und zuletzt sogar nur 32 – so viele Punkte hatten in den vergangenen fünf Bundesliga-Spielzeiten jeweils die Mannschaften auf dem 15. Platz, also dem ersten Nichtabstiegsplatz. Um diese Anzahl an Zählern herum wird auch der 1. FC Köln in der nächsten Saison mindestens kommen müssen, um nicht direkt wieder den Gang in Liga zwei antreten zu müssen. Wie viele Punkte es genau sein müssen, hängt auch von der Konkurrenz ab. Diese versucht aktuell genau wie die Kölner, sich einen starken Kader zu bauen, um möglichst nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Aber was haben die anderen Vereine bis jetzt konkret auf dem Transfermarkt gemacht? Das sind die Transfers der größten Gegner des 1. FC Köln.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

HSV: Gewonnene Transferduelle gegen Köln

In der abgelaufenen Saison hat der Hamburger SV noch gegen dem 1. FC Köln um den Aufstieg gespielt, in dieser Transferphase haben sich beide Vereine den Gerüchten nach schon einige Transferduelle geliefert. So hat der HSV mit Jordan Torunarigha ablösefrei einen erfahrenen Innenverteidiger im besten Fußballeralter verpflichtet, der auch schon einige Jahre in der Bundesliga gespielt hat. Zusätzlich stehen sie dem Vernehmen nach kurz vor der Verpflichtung von Rayan Philippe von Eintracht Braunschweig. Der hatte mit 19 Scorerpunkten entscheidenden Anteil am Klassenerhalt der Eintracht. Sowohl an Torunarigha als auch an Philippe sollen auch die Kölner Interesse (gehabt) haben. Außerdem haben die Hamburger mit Nicolai Remberg einen zentralen Mittelfeldspieler geholt, der letzte Saison Stammspieler in der Bundesliga bei Holstein Kiel war.

In der Mittelfeldzentrale hat der HSV aber auch einen langjährigen Spieler ziehen lassen. Ludovit Reis wechselt für sieben Millionen Euro zu Club Brügge. Auch Innenverteidiger Dennis Hadzikadunic und der offensive Mittelfeldspieler Adam Karabec haben den Verein zum Saisonende mit dem Ablauf ihrer Leihen verlassen. Einen weiteren schmerzhaften Abgang scheinen die Hamburger auch im Sturm verkraften zu müssen. Denn wie die Sport Bild berichtete, soll der HSV sein Vertragsangebot an Zweitliga-Torschützenkönig Davie Selke zurückgezogen haben. Der Vertrag des Ex-Kölners läuft damit Ende Juni aus. Mit dem zuvor erwähnten Rayan Philippe hätten die Hamburger aber direkt einen Nachfolger parat und auch weitere Optionen im Kader wie Robert Glatzel, Ransford Königsdörffer oder Nachwuchstalent Otto Stange.

Noch wenig Aktivität in Heidenheim

Gerade so hat sich der FC Heidenheim in der vergangenen Saison über die Relegation in der Liga gehalten. Zumindest auf dem Transfermarkt ist aber noch nicht so viel passiert, um das in der kommenden Saison anders zu gestalten. Paul Wanner und Frans Krätzig kehren beide nach ihren erfolgreichen Leihen zurück zum FC Bayern München. Zumindest für Wanner hat der FCH auch schon einen Ersatz verpflichtet – natürlich auf Leihbasis von den Bayern. Mit Arijon Ibrahimovic haben die Heidenheimer direkt das nächste Talent im offensiven Mittelfeld vom FCB für die neue Saison ausgeliehen.

St. Pauli: Viele junge Verpflichtungen und ein erfahrener Spieler

Etwas mehr los war dagegen bereits beim FC St. Pauli. Der Verein feierte vor ein paar Wochen den Klassenerhalt in der ersten Liga und möchte jetzt den angeblichen Fluch vom verflixten zweiten Jahr überstehen. Was diese Aufgabe erschwert, ist, dass vier Leihspieler St. Pauli verlassen haben: Noah Weißhaupt, Robert Wagner, Morgan Guilavogui und Siebe Van der Heyden. Bis auf Wagner waren alle Stammspieler. Zumindest für Guilavogui haben sie noch eine Ablöse von 1,5 Millionen Euro bekommen. Das klappte, indem sie eine Kaufoption gezogen haben, worauf RC Lens eine Rückkaufoption nutzte. Der bekannteste Neuzugang ist bisher der ablösefreie Transfer von Mathias Pereira Lage.

Der variable offensive Außenspieler kommt mit der Erfahrung von 160 Ligue 1-Spielen von Stade Brest. Für die Franzosen spielte er in der letzten Saison auch Champions League. Ansonsten verpflichtete St. Pauli bis jetzt vor allem mehrere talentierte junge Spieler. Der 22-Jährige Rechtsverteidiger Arkadiusz Pyrka kommt aus der ersten polnischen Liga, Innenverteidiger Jannik Robatsch (20) und Torhüter Simon Spari (23) aus Österreich von Austria Klagenfurt. Der 23-jährige Joel Chima Fujita ist zentraler Mittelfeldspieler und kommt vom belgischen Erstligisten VV St. Truiden ans Millerntor. Der Rechtsfuß kann sowohl auf der Acht als auch auf der Sechs eingesetzt werden. Außerdem wechselt Stürmer Ricky-Jade Jones (22) von Peterborough mit der Empfehlung von zehn Toren und drei Vorlagen in 46 Spielen in der vergangenen Saison aus der dritten englischen Liga in die Bundesliga. Welche Rolle sie spielen können, bleibt abzuwarten.

Hoffenheim: Mit Transfers raus aus dem Abstiegskampf?

Etwas überraschend war auch die TSG 1899 Hoffenheim 2024/25 im Kampf gegen den Abstieg zu finden. Und das, obwohl die Hoffenheimer vor der Saison ungefähr 76 Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben hatte. Für die kommende Spielzeit sollten die Transfers daher besser einschlagen. Einer von ihnen: Stürmer Tim Lemperle, der ablösefrei vom 1. FC Köln kommt. Mit Bernado vom VfL Bochum sichert sich die TSG außerdem einen guten Innenverteidiger zum Nulltarif. Bei Bernado gab es auch Gerüchte um ein Interesse der Kölner. Der bisher teuerste Transfer ist das Schweizer Top-Talent Leon Avdullahu. Kolportierte acht Millionen Euro überweisen die Kraichgauer für den 21-Jährigen an den FC Basel.

Außerdem kehren zum Beispiel mit Muhammed Damar und Fisnik Asllani zwei Spieler von ihrer Leihe zurück, die letztes Jahr in der zweiten Bundesliga bei der SV Elversberg groß aufspielten. Einen wichtigen Spieler verlieren die Hoffenheimer aber auch nach Ablauf einer Leihe: Leo Østigård geht wieder nach Stade Rennes. In der Rückrunde war der Innenverteidiger aus der Startelf nicht wegzudenken. Und auch der ablösefreie Abgang von Noah Bischoff dürfte den Kraichgauern schmerzen. Den 19-Jährigen zieht es zum FC Bayern. Darüber hinaus hat sich die TSG entschieden, unter anderem den Vertrag mit Pavel Kaderabek nicht zu verlängern. Dieser war ein Jahrzehnt lang Stammspieler auf der Rechtsverteidiger-Position in Hoffenheim. Die Gerüchte um eine Verpflichtung von Max Finkgräfe halten sich weiter hartnäckig.





Frühe vielversprechende Transfers, geplatzte Deals – Warum stockt der Transfermotor beim 1. FC Köln?

Thomas Kessler vom 1. FC Köln.
,
Startseite » Effzeh » Seite 174

Frühe vielversprechende Transfers, geplatzte Deals – Warum stockt der Transfermotor beim 1. FC Köln?

Das Tauziehen auf dem Transfermarkt befindet sich im vollen Gange. Bisher konnte der FC allerdings nach den beiden früh getätigten Verpflichtungen nicht nachlegen. Dabei mangelt es wohl nicht an Zielen, sondern vielleicht eher an den passenden Argumenten. Darum hat der 1. FC Köln im Transferpoker bisher das Nachsehen.

Die Gerüchteküche brodelt, etliche Namen werden gehandelt. Doch zuschlagen konnten die Geißböcke nach den Verpflichtungen von Ragnar Ache und Isak Johannesson bislang nicht mehr. Das soll sich schon bald mit der Verpflichtung von Tom Krauß schnell ändern. Darum hat der 1. FC Köln im Transferpoker bisher das Nachsehen.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Was haben die anderen Clubs, was der FC dieser Tage nicht zu haben scheint? Diese Frage darf man sich ob der zahlreichen Meldungen über etwaige Transferziele auf der Liste der Kölner Verantwortlichen und den ebenso häufigen Meldungen über eine anstehende oder vollzogene Verpflichtung bei einem anderen Verein dieser Tage wohl schon stellen. Wenn auch in Zeiten des Transferjournalismus und der zahlreichen Gerüchte, die um die Clubs die Runde machen, nicht immer klar ist, wie viel denn auch an den Spekulationen dran ist. Dass sich mehrere Vereine für interessante Spieler interessieren, ist klar. Dass nur einer den Zuschlag erhält, aber genauso. So scheint sich der FC aktuell mit dem HSV ein Duell der Aufsteiger im Buhlen um Neuzugänge zu leisten. Beide Clubs wollen und müssen ihren Kader für die Saison in der Bundesliga aufrüsten, um das angestrebte Ziel des Klassenerhalts zu erreichen.

Wirtschaftliche Gründe machen schon mal den Unterschied

Bisher hatten die Rothosen allerdings die Nase deutlich vorne. So zum Beispiel bei Jordan Torunarigha. Der 27-jährige Berliner wechselt ablösefrei vom belgischen Erstligisten KAA Gent nach Hamburg. Die Entscheidung, dem HSV den Zuschlag zu geben, erklärte der Innenverteidiger nach seiner Unterschrift. „Die Verantwortlichen haben sich sehr um mich bemüht und mir ein super Gefühl gegeben“, so Torunarigha. Sportvorstand Stefan Kuntz und Sportdirektor Claus Costa überzeugten den 27-Jährigen von einem Wechsel. Kuntz hatte mit dem Abwehrspieler bei der Junioren-Nationalmannschaft bereits zusammen gearbeitet. Möglicherweise ein schlagkräftiges Argument.

Auch bei Rayan Philippe haben die Rothosen vermutlich die Nase vorne. Der französische Angreifer ist bereits vom Training bei Eintracht Braunschweig freigestellt, hat sich sogar zum HSV bekannt. Für einen „Done Deal“ fehlen allerdings noch die letzten Details. Die Verhandlungen zwischen beiden Clubs laufen weiter, der FC scheint aktuell kein Thema mehr zu sein. Möglicherweise auch, weil die Ablösesumme zwischen 2,5 und drei Millionen Euro liegen soll und das Budget der Kölner schon arg strapaziert ist. Und so stechen die Hamburger die Kölner sehr wahrscheinlich zum zweiten Mal in dieser Transferperiode aus. Diesmal wohl nicht über die persönliche Bindung. Ob es am Ende wirtschaftliche Gründe sind, werden nur die Beteiligten wissen. Allerdings erklärte Thomas Kessler unlängst, dass eben wirtschaftliche Gründe schon mal den Unterschied machen.

„Das ist es, was ich will“

Zwar sind die Kölner bekanntlich saniert. Dass nun aber die ganz große Schatulle aufgemacht werden kann, ist eher unwahrscheinlich. Auch Transferziel Jonjoe Kenny wird seine Zukunft nicht am Rhein verbringen. Der 28-Jährige wechselt von Hertha BSC ablösefrei zu PAOK Thessaloniki. Dem Vernehmen nach glaubte der FC, gute Karten zu haben. Doch die Europapokal-Teilnahme könnte die Bundesliga geschlagen haben. „Am Ende war die Entscheidung sehr einfach“, sagt Kenny im Vorstellungsvideo von PAOK. „Im europäischen Fußball zu spielen und um Titel zu kämpfen, das ist etwas, das ich in meiner Karriere noch nicht gemacht habe. Ich möchte Trophäen gewinnen, das ist es, was ich will“, so der Engländer weiter. Damit kann der FC in der kommenden Saison nicht trumpfen.

Am Freitag dann machte die Nachricht die Runde, dass sich Robin Fellhauer dem FC Augsburg anschließen wolle. Mit dem Elversberger soll Sportchef Thomas Kessler bereits ein erstes Gespräch geführt haben, bevor sich der 27-Jährige dann kolportiert doch für den Wechsel nach Bayern entschieden hat. Und so geht den Kölnern wohl einer der besten Sechser der 2. Bundesliga durch die Lappen, der wohl als Backup im Falle eines Martel-Wechsels oder gar als Ergänzung gedacht war. Ob diese Namen sich alle im FC-Kosmos bewegt haben und wenn ja, in welchem Ausmaß ist nicht zu belegen. Fakt ist, dass Absagen nun mal zum Geschäft dazugehören. Die Fallhöhe scheint nach den beiden frühen und vor allem vielversprechenden Transfers in diesem Sommer aber hoch. Und so stellt sich bei dem ein oder anderen Fan durchaus die Frage, warum der Transfermotor mindestens ein wenig ins Stocken geraten ist.

Zum Abwarten verdammt

Die Gründe werden vielschichtig sein. Sicherlich dürfte die Gehalts-Schatulle bei dem ein oder anderen Konkurrenten besser gefüllt sein. Ein weiterer wichtiger Faktor wird aber auch die Perspektive sein. Robin Fellhauer wird sich beispielsweise durchaus Chancen auf Einsatzzeit ausrechnen. Doch wie groß sind diese, wenn mit Eric Martel, womöglich Tom Krauß und Denis Huseinbasic gleich drei potenzielle Konkurrenten um den gleichen Platz kämpfen. Faktor Zeit: Aktuell sind dem FC in Bezug auf das nötige Budget wohl wieder die Hände ein wenig gebunden. Um große Sprünge machen zu können, muss auf der Abgabe-Seite etwas passieren. Der ein oder andere Spieler wird vielleicht aber den Trainingsauftakt bereits bei seinem neuen Club absolvieren wollen. Erst wenn Max Finkgräfe den Verein verlässt, würden die Kölner wohl final bei einem Spieler wie Aaron Zehnter zuschlagen wollen, der könnte sich dann aber wiederum mit einem Club wie Wolfbsurg längst einig sein.

Und dann gehört zu den Deals natürlich auch noch die dritte, die abgebende Seite, die ebenfalls mit gewissen Zielen in die Verhandlugnen geht. Zielen, die sich von denen der Geißböcke unterscheiden dürften. Mit großer Wahrscheinlichkeit gibt es noch zahlreiche weitere gute Gründe. Am Ende des Tages bleibt den Kölnern aktuell wohl kein anderes Vorgehen. Der FC ist auch ein wenig zum Abwarten verdammt. Die Chancen stehen dennoch gut, dass es schon bald den nächsten Transfer geben wird. Tom Krauß und Jakub Kaminski sind ganz heiße Kandidaten. Dann hätte Thomas Kessler schon vier Spieler in diesem Sommer verpflichtet – und die Ausbeute sähe direkt schon viel viel besser aus.


Nach Gerüchten aus LA: Bleibt Marvin Schwäbe beim 1. FC Köln? „Ja, ich gehe davon aus“

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
,
Startseite » Effzeh » Seite 174

Nach Gerüchten aus LA: Bleibt Marvin Schwäbe beim 1. FC Köln? „Ja, ich gehe davon aus“

Er war in der abgelaufenen Saison der große Rückhalt, obwohl er erst ab dem 11. Spieltag die Nummer eins war: Marvin Schwäbe war einer der Erfolgsgaranten für den Kölner Aufstieg. Mit seinen Paraden sicherte er dem FC viele Punkte. Jetzt blickt der Torwart im FC-Podcast auf die abgelaufene Saison zurück und auch auf die Zukunft: Marvin Schwäbe bleibt beim 1. FC Köln.

Mit dem Pokalspiel gegen Holstein Kiel Ende Oktober gab es im Tor des 1. FC Köln eine Wende: Jonas Urbig wurde von Marvin Schwäbe als Nummer eins abgelöst. Ein Wechsel, der sich auszahlen sollte. Denn mit seinen starken Leistungen war Schwäbe ein großer Faktor für den Aufstieg. Jetzt blickt der Torwart im Podcast des 1. FC Köln auf die Saison zurück und wagt auch einen ganz kurzen Ausblick auf die Zukunft: Marvin Schwäbe bleibt beim 1. FC Köln.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Neun Spiele ohne Gegentor, insgesamt nur 18 Gegentreffer in 24 Einsätzen und einen Platz in der Elf-der-Saison des „Kickers“: Marvin Schwäbe spielte eine starke Saison. Auch wenn er gar nicht als Nummer eins in die Spielzeit gegangen ist. An den ersten zehn Spieltagen bekam Eigengewächs Jonas Urbig den Vorzug. Aus Vereinssicht habe er die Entscheidung sogar nachvollziehen können, sagt er im Podcast des 1. FC Köln: „Man muss das halt auch aus verschiedenen Perspektiven sehen. Wenn ich das aus Vereinssicht sehen würde, würde ich wahrscheinlich sogar sagen, vielleicht hätte ich das auch so gemacht.“ Für ihn sei das, vor allem nach einer guten Saison in der ersten Liga, aber ein Rückschritt gewesen: „Für mich persönlich ist es halt dann einfach sehr unglücklich und unzufrieden gewesen.“ Daran habe er an den ersten Spieltagen schon zu knabbern gehabt. Trotzdem habe er nicht weg gewollt.

Wende mit Pokalspiel

Im Pokalspiel gegen Holstein Kiel Ende Oktober bekam er dann seine Chance und überzeugte beim 3:0. Trainer Gerhard Streber ernannte ihn darauf auch für die Liga zum Stammtorwart. Es folgten gleich mehrere Siege ohne Gegentor und die erfolgreichste Phase der Saison. Dass der FC in der Zeit deutlich weniger Treffer kassierte als zuvor, lag ganz besonders auch an Schwäbe. So ließ Jonas Urbig an den ersten zehn Spieltagen fünf Tore mehr zu, als es nach dem Expected Goals Against-Wert, also den zu erwartenden Gegentoren, hätten sein soll. Bei Schwäbe dagegen waren in den restlichen Spielen 27,5 Tore zu erwarten, er bekam aber nur 18 eingeschenkt. Ein überragender Wert.

Trotzdem wurde es im Saisonendspurt für den 1. FC Köln nochmal richtig knapp. Nach dem Unentschieden gegen Jahn Regensburg am 32. Spieltag wurden Sportvorstand Christian Keller und Trainer Struber freigestellt. Für Schwäbe sei so eine Trainer-Entlassung immer hart: „Jeder Trainerwechsel, finde ich persönlich, ist trotzdem ein Stück weit, dass wir es einfach nicht geschafft haben, ihn zu stützen in dem Moment.“ So erzählt er im Podcast, dass er sich vor allem auch menschlich gut mit Struber verstanden habe, obwohl dieser ihn am Anfang der Saison zur Nummer zwei degradierte: „Er hat mich als Mensch einfach gesehen und mit mir Gespräche geführt, wo ich dachte, ey, ist richtig geil, wie du kommunizierst auch mit mir.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Saisonendspurt und Ausblick auf die kommende Saison

Für die zwei letzten Spieltage der Saison übernahm dann Friedhelm Funkel und führte den Verein zum Aufstieg und zur Meisterschaft. „Er hat einfach eine unfassbare Lockerheit reingebracht“, beschreibt Schwäbe die Gründe für den Erfolg unter Funkel im FC-Podcast. „Der hat einfach mit seiner Positivität, mit seiner Ausstrahlung, mit seinen Gesprächen mit jedem Einzelnen, mit seinen Besprechungen, hat er es einfach geschafft, jeden zu erreichen und den Schalter im Hinterkopf doch nochmal umzulegen.“ So sei sich die Mannschaft nochmal bewusst geworden, dass sie zurecht kurz vor Saisonende da oben stehen und habe den Glauben an die eigene Stärke zurückgefunden.

Eine Stärke, an der Schwäbe entscheidenden Anteil hatte. Kein Wunder daher, dass vor ungefähr einer Woche auch Gerüchte über ein Interesse anderer Vereine auftauchte. Der Los Angeles FC solle den Kölner Torwart verpflichten wollen. Auf die Frage, ob er denn beim FC bleibe, antwortete Schwäbe eindeutig: „Ja, ich gehe davon aus.“ Danach gab der Keeper auch einen kleinen Ausblick auf seine Ziele, die er noch beim FC hat: „Sportlich natürlich den maximalen Erfolg mit dem 1. FC Köln, was jetzt vielleicht in der nächsten Saison erstmal der Klassenerhalt ist. Aber so ein DFB-Pokalfinale ist schon sehr, sehr reizvoll.“ In der vergangenen Saison scheiterten die Kölner schonmal nur sehr knapp im Viertelfinale an Bayer Leverkusen. Wer weiß, ob da mit unter anderem einen starken Rückhalt Schwäbe irgendwann vielleicht noch mehr drin ist.

Verliert der 1. FC Köln auch den Poker um Aaron Zehnter?

Aaron Zehnter könnte beim 1. FC Köln spielen
,
Startseite » Effzeh » Seite 174

Verliert der 1. FC Köln auch den Poker um Aaron Zehnter?

Nach der Absage von Robin Fellhauer wartet auf die Kölner möglicherweise schon der nächste Rückschlag im Transferpoker. Der 1. FC Köln droht auch den Transferpoker um Aaron Zehnter zu verlieren. Anscheinend steht der U20-Nationalspieler vor einem Wechsel nach Wolfsburg. Und auch der Deal mit Jakub Kaminski ist noch nicht ganz so weit wie erhofft.

Offensichtlich könnten die Kölner ein weiteres Mal im Buhlen um einen Wunschsspieler leer ausgehen. Der 1. FC Köln droht auch den Transferpoker um Aaron Zehnter zu verlieren. Nach übereinstimmenden Medienberichten steht der 20-Jährige vor einer Verpflichtung vom VfL Wolfsburg.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Schon in der vergangenen Woche war über ein Interesse des VfL Wolfsburg an dem Paderborner berichtet worden. Tatsächlich hat sich anscheinend die halbe Bundesliga nach dem Spieler umgeschaut. Am Ende waren es ganze zehn Bundesligisten, die mit Zehnter in Verbindung gebracht worden sind. Auch der FC soll sich Hoffnungen gemacht haben. Vor allem seitdem die Vorzeichen bei Max Finkgräfe auf Abschied stehen. Zehnter wurde als Ersatz des Youngsters, vor allem aber als Herausforderer für Leart Pacarada in Betracht gezogen. Doch möglicherweise gehen die Kölner erneut leer aus. Denn laut übereinstimmenden Medienangaben steht Aaron Zehnter vor einem Wechsel zum VfL Wolfsburg. Laut der „Wolfsburger Allgemeinen“ stehen die Niedersachsen kurz davor den „Deal einzutüten“.

Noch kein Kontakt zwischen Wolfsburg und Köln

Ähnlich schreibt auch das „Westfalenblatt“, dass „der VfL Wolfsburg kurz vor einer Einigung mit dem SCP stehen“ würde. Allerdings heißt es in der „Wolfsburger Allgemeinen“ auch, dass der FC um Zehnters Ex-Trainer Lukas Kwasniok ebenfalls noch an einer Verpflichtung interessiert sei. Der FC muss allerdings auf die Personalie noch warten. Denn sie ist eng mit der von Finkgräfe verbunden. Erst wenn sich dort ein Abgang mit Transfererlös abzeichnet, können die Kölner wieder investieren. Der SCP erwartet wohl eine Ablöse in Höhe von rund fünf Millionen Euro. Ein Budget, das den Kölnern ohne weiteren Verkauf wohl nicht zur Verfügung steht.

Und laut der Wolfsburger Zeitung gibt es auch weitere Informationen zu Jakub Kaminski. Demnach haben sich Spieler und Verein wohl weitestgehend geeinigt. Laut „Wolfsburger Allgemeine“ habe es zwischen den Vereinen aber bislang noch keinen Kontakt und insofern auch keine Einigung gegeben. Zudem sollen sich auch andere Clubs für Kaminski interessieren. Die Zeitung nennt den FC Augsburg. Der Deal steht also offenbar doch noch nicht so kurz bevor, wie kolportiert.

Derby in der Mitte der Saison: So sieht der Spielplan des 1. FC Köln 2025/26 aus

Linton Maina vom 1. FC Köln
,
Startseite » Effzeh » Seite 174

Derby in der Mitte der Saison: So sieht der Spielplan des 1. FC Köln 2025/26 aus

In knapp zwei Monaten wird wieder im Stadion gefeiert, getrauert und um jeden Ball gekämpft. Denn dann geht die Bundesliga wieder los und für den 1. FC Köln die Mission Klassenerhalt. Heute hat die DFL den Spielplan für die Saison bekannt gegeben: Das sind die wichtigsten Termine für den 1. FC Köln in 2025/26.

Bald gibt es in Köln endlich wieder Bundesliga-Fußball zu sehen. In knapp zwei Monaten startet die neue Spielzeit mit dem 1. FC Köln als Aufsteiger. Jetzt steht auch fest, gegen wen der FC seine Rückkehr ins Oberhaus feiern darf. Denn heute hat die DFL den Spielplan für die kommende Saison bekannt gegeben: Das sind die wichtigsten Termine für den 1. FC Köln in 2025/26.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Am vierten Augustwochenende (22. bis 24.8.) ist die Sommerpause endlich vorbei und die Bundesliga startet. Nach einem Jahr zweite Liga werden alle Kölner-Fans bestimmt auf dieses Wochenende hin fiebern. Auch wenn es für den 1. FC Köln als Aufsteiger natürlich in erster Linie darum geht, die Klasse zu halten. Damit das gelingt, ist ein guter Start in die Saison wichtig. Die DFL macht es dem 1. FC Köln da aber nicht leicht. Im heute veröffentlichten Spielplan hat sie dem FC ein kompliziertes Auftaktprogramm beschert.

Start gegen Conference League-Teilnehmer

Direkt an den ersten zwei Spieltagen müssen die Kölner gegen Europapokal-Teilnehmer ran. Zunächst geht es zu den Mainzern, die sich nach einer starken abgelaufenen Saison für die Conference League qualifiziert haben. Eine Woche später kommt der SC Freiburg nach Köln. Die Breisgauer hofften in der vergangenen Saison bis zum letzten Spieltag auf die Champions League, am Ende wurde es dann aber ganz knapp nur die Europa League. Der 1. FC Köln muss also gleich am Anfang der Saison gegen zwei Mannschaften ran, die ordentlich Rückenwind haben und mit Geldern aus dem Europapokal planen konnten.

Danach geht es dann mit Wolfsburg und Leipzig gegen zwei Teams, die nach der abgelaufenen Saison etwas gutmachen müssen. Beide Vereine kommen mit einem neuen Trainer und wahrscheinlich einem für einige Millionen neu zusammengestellten Kader daher. Am fünften Spieltag duellieren sich die Kölner dann mit dem Pokalsieger VfB Stuttgart. Die Schwaben haben zwar in der Bundesliga vergangene Saison nicht gerade überzeugt. Dass sie trotzdem große Qualität haben, ist aber unbestritten. Eine Sache, die für den 1. FC Köln besonders bitter ist: An den ersten vier Spieltagen hat der FC drei Auswärtsspiele. Nach Mainz ist erst die Partie gegen Stuttgart wieder zuhause. Das könnte es schwerer machen, die positive Stimmung nach dem Aufstieg mitzunehmen. Und es ist natürlich auch schade für die Fans, die ihre Mannschaft in der Bundesliga vom Start weg unterstützen wollen, das dadurch aber zumindest weniger machen können.

Derby am 10. Spieltag

Bis zum ersten Derby nach dem Wiederaufstieg müssen sich alle Kölner-Fans aber ein bisschen gedulden. Am 10. Spieltag spielen die Geißböcke gegen Borussia Mönchengladbach. In der Hinrunde müssen die Kölner auswärts ran. Genauso ist es beim Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen. Diese Partie steigt am 14. Spieltag in Leverkusen. Kurz vor Rückrunden- und logischerweise auch Saisonschluss könnte es dann am 16. beziehungsweise 33. Spieltag zu einem echten Kracher im Kampf gegen den Abstieg kommen: Dann wartet der 1. FC Heidenheim auf den FC. Die Heidenheimer waren in der abgelaufenen Saison bis zum Schluss im Abstiegskampf, retteten sich erst über die Relegation. Falls beide Mannschaften an den letzten Spieltagen abstiegsgefährdet sind, was nicht unwahrscheinlich ist, könnte es sich bei dem Duell um ein Endspiel handeln.

Das Spiel könnte insofern besonders wichtig für den FC sein, weil es im letzten Spiel der Saison sehr schwer werden wird, zu gewinnen. Denn zum Abschluss wartet mit dem Rekordmeister FC Bayern München die größtmögliche Herausforderung auf die Geißböcke. Ob die Kölner am 34. Spieltag in München einen oder gar drei Punkte holen werden, darf bezweifelt werden. So oder so dürften sich die Fans des 1. FC Köln in einer Sache einig sein: Am besten kommt es gar nicht mehr auf die letzte Partie an und der FC hat schon vorher die Klasse gehalten.

Alle Spiele im Überblick

22-24. August 2025: 1.FSV Mainz 05 – 1. FC Köln
29.-31. August 2025: 1. FC Köln – SC Freiburg
12.-14. September 2025: VfL Wolfsburg – 1. FC Köln
19.-21. September 2025: RB Leipzig – 1. FC Köln
26.-28. September 2025: 1. FC Köln – VfB Stuttgart
03.-05. Oktober 2025: TSG Hoffenheim – 1. FC Köln
17.-29. Oktober 2025: 1. FC Köln – FC Augsburg
24.-26. Oktober 2025: Borussia Dortmund – 1. FC Köln
31.-02. Oktober/November 2025: 1. FC Köln – Hamburger SV
07.-09. November 2025: Borussia Mönchengladbach – 1. FC Köln
21.-23. November 2025: 1. FC Köln – Eintracht Frankfurt
28.-30 November 2025: Werder Bremen – 1. FC Köln
05.-07. Dezember 2025: 1. FC Köln – FC St. Pauli
12.-14. Dezember 2025: Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Köln
19.-21. Dezember 2025: 1. FC Köln – Union Berlin
09.-11. Januar 2026: 1. FC Heidenheim – 1. FC Köln
13.-15 Januar 2026: 1. FC Köln – FC Bayern München
16.-18. Januar 2026: 1. FC Köln – 1.FSV Mainz 05
23.-25. Januar 2026: SC Freiburg – 1. FC Köln
30.-01. Januar/Februar 2026: 1. FC Köln – VfL Wolfsburg
06.-08. Februar 2026: 1. FC Köln – RB Leipzig
13-15. Februar 2026: VfB Stuttgart – 1. FC Köln
20.-22. Februar 2026: 1. FC Köln – TSG Hoffenheim
27.-01. Februar/März 2026: FC Augsburg – 1. FC Köln
06.-08. März 2026: 1. FC Köln – Borussia Dortmund
13.-25 März 2026: Hamburger SV – 1. FC Köln
20.-22. März 2026: 1. FC Köln – Borussia Mönchengladbach
04.-05. April 2026: Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln
10.-12. April 2026: 1. FC Köln – Werder Bremen
17.-19. April 2026: FC St. Pauli – 1. FC Köln
24.-26. April 2026: 1. FC Köln – Bayer 04 Leverkusen
02.-03. Mai 2026: Union Berlin – 1. FC Köln
08-10. Mai 2026: 1. FC Köln – 1. FC Heidenheim
16. Mai 2026: FC Bayern München – 1. FC Köln

Der nächste Deal geplatzt? Robin Fellhauer wechselt offenbar nicht zum 1. FC Köln

Robin Fellhauer kommt wohl nicht nach Köln
,
Startseite » Effzeh » Seite 174

Der nächste Deal geplatzt? Robin Fellhauer wechselt offenbar nicht zum 1. FC Köln

Das nächste Transfergerücht ist offenbar vom Tisch. Robin Fellhauer kommt wohl nicht zum 1. FC Köln. Die Geißböcke haben den Poker um den Mittelfeldspieler offenbar verloren. Der Kapitän der SV Elversberg steht vor einem Wechsel zum FC Augsburg. Das berichtet zumindest „Reviersport“.

Möglicherweise haben die Geißböcke einmal mehr im Poker um einen kolportierten Wunschspieler das Nachsehen. Robin Fellhauer kommt wohl nicht zum 1. FC Köln. Das berichtet „Reviersport„. Demnach habe sich der Kapitän der SV Elversberg für einen Wechsel nach Augsburg entschieden. Der Transfer soll wohl heute noch bekannt gegeben werden.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Wie „RevierSport“ erst vergangene Woche berichtete, soll sich Thomas Kessler mit dem zentralen Mittelfeldspieler getroffen haben. Bei Fellhauer soll es sich um einen weiteren Lieblingsspieler von Trainer Lukas Kwasniok handeln. Doch im Gegensatz zu Isak Johannesson wird Fellhauer wohl nicht mit dem Geißbock auf der Brust rumlaufen. Der FCA überweist demnach eine hohe sechsstellige Ablösesumme, die vertraglich festgehalten war. Der Deal soll demnach noch in den kommenden Stunden öffentlich gemacht werden. Der 27-Jährige spielt bei den Saarländern auf der Sechs und hätte als Ergänzung zu Eric Martel gut gepasst. Fellhauer kam in dieser Spielzeit zu 28 Einsätzen, erzielte sieben Tore und bereitete vier weitere vor. Bei Elversberg spielte der gebürtige Mannheimer auch aushilfsweise als rechter Verteidiger.

Fellhauer auf einigen Zetteln

Seit 2019 war Fellhauer für die Elv aktiv, lief 178 Mal auf und erlebte somit auch den Weg von Liga vier in die 2. Bundesliga. Der Marktwert des Mittelfeldspielers wird auf 1,8 Millionen Euro geschätzt. Dem Vernehmen nach besitzt Fellhauer aber eine Ausstiegsklausel, die bis zum 30. Juni aktiviert werden muss. Das hat der FCA anscheinend getan. Neben Köln und den Fuggerstädtern soll auch Werder Bremen ein Interesse an dem 27-Jährigen gehabt haben. Thomas Kessler hatte vor wenigen Tagen beim Mitgliederstammtisch betont, dass der FC nahezu in jeder Positionsgruppe nach neuen Spielern suche. Auch auf der Sechs halten die Geißböcke die Augen offen. Zumal die Zukunft von Eric Martel auch weiterhin nicht geklärt ist. Der Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft befindet sich aktuell mit der DFB-Auswahl bei der EM in der Slowakei. Erst nach dem Turnier will sich der Kölner Sechser Gedanken über seine Zukunft machen.

Es soll gleich mehrere Interessenten an Martel geben. Unter anderem der SC Freiburg. Der FC interessiert sich im zentralen Mittelfeld auch für Tom Krauß. Die Leihe mit dem Spieler des FSV Mainz steht wohl unmittelbar bevor. Auch der Deal mit Jakub Kaminski ist wohl nur eine Frage der Zeit.

Baustellen auf den Außen: Diese Schienenspieler könnten für den 1. FC Köln interessant sein

Jakub Kaminski soll zum 1. FC Köln wechseln
,
Startseite » Effzeh » Seite 174

Baustellen auf den Außen: Diese Schienenspieler könnten für den 1. FC Köln interessant sein

Mit Ragnar Ache und Isak Johannesson hat sich der 1. FC Köln schon zweimal auf Positionen im Zentrum verstärkt. Damit ist es aber noch nicht genug. Denn Baustellen bleiben unter anderem auf den Außenbahnen: Diese Schienenspieler könnten für den 1. FC Köln interessant sein.

Viele Transfergerüchte hat es rund um den 1. FC Köln in den letzten Wochen gegeben. Einige davon waren über Spieler, die auf den Außen zuhause sind. Denn auf den Positionen möchten sich die Kölner noch verstärken. So könnte der FC seine Baustellen auf den Außenbahnen beheben: Diese Schienenspieler könnten für den 1. FC Köln interessant sein. Es handelt sich dabei nicht zwingend um Gerüchte!

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 2500 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Jérôme Roussillon: Reichlich (Bundesliga-)Erfahrung könnte der 1. FC Köln mit Jérôme Roussillon verpflichten. Der Linksverteidiger, der auch eine Position weiter vorne spielen kann, spielte bei Union Berlin in der vergangenen Saison keine Rolle mehr. Sein Vertrag läuft aus, er wäre also ablösefrei zu haben. In der Vergangenheit stellte der 32-Jährige aber schon mehrfach unter Beweis, dass er gutes Bundesliga-Niveau erreichen kann. Vielleicht könnte er in Köln wieder an diese Zeiten anknüpfen.

Köln als neue Chance

Niels Nkounkou: Besonders die offensiven Qualitäten stechen bei Frankfurts Niels Nkounkou hervor. Der linke Schienenspieler lebt von seiner Dynamik und Geschwindigkeit, lässt vorne gerne seine Gegner stehen. Mit 24 Jahren hat er vielleicht auch noch Potenzial, dass der neue Köln-Trainer Lukas Kwasniok zum Vorschein bringen könnte. Seine Qualitäten konnte er nämlich in der abgelaufenen Saison nur wenig zeigen. An den letzten fünf Spieltagen kam er gerade mal zu fünf Einsatzminuten. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass die Eintracht ihn abgeben möchte. Nkounkous Marktwert wird auf 3,5 Millionen Euro geschätzt. Trotz Vertrags bis 2028 dürften die Frankfurter bei der Summe verhandlungsbereit sein.

Luca Netz: Ein weiterer linker Außenverteidiger mit Stärken in der Offensive ist Luca Netz. Einst galt er auf seiner Position als eines der größten deutschen Talente, bestritt unter anderem 17 U21-Länderspiele und hat heute mir erst 22 Jahren schon 109 Bundesligaspiele absolviert. In der vergangenen Spielzeit wurde ihm in Gladbach nach einer Fußverletzung jedoch sein Stammplatz von Lukas Ullrich abgenommen. Einer der Gründe ist Netz` Schwäche in der Defensive. Gerade sein Zweikampfverhalten ist ausbaufähig. Wenn Kwasniok beim 1. FC Köln jedoch wie in Paderborn mit einer Dreierkette spielt und Netz als Schienenspieler ran darf, könnte der FC diese Schwächen vielleicht besser ausgleichen. Und im Angriff wäre Netz definitiv ein Gewinn. Sein Vertrag in Gladbach läuft nur noch bis 2026. Allerdings ist sein geschätzter Marktwert von immer noch sechs Millionen Euro für die Kölner sehr hoch. Auch soll es bereits Interesse aus England und Italien geben.

Wie bewertet ihr die FC-Profis in dieser Saison?

Aaron Zehnter: Auch Aaron Zehnter könnte der neue offensivstarke Schienenspieler des 1. FC Köln werden. In Paderborn spielte er letzte Saison unter dem neuen neuen Kölner Trainer Lukas Kwasniok groß auf, gab in 32 Zweitligaspielen zwölf Vorlagen und erzielte drei Tore. Da er wahrscheinlich auch noch großes Entwicklungspotenzial besitzt, wäre Zehnter eine Topverpflichtung für den FC. Auch könnte sich die gute Verbindung zu Kwasniok als Trumpf erweisen, denn viele andere Erstligisten sind ebenfalls am 20-Jährigen dran. Laut transfermarkt.de beträgt Zehnters Marktwert sechs Millionen Euro. Eine Summe, die der 1. FC Köln wohl nur mit Verkäufen aufbringen könnte.

Fabian Rieder: Erfahrung in der Bundesliga, allen drei europäischen Wettbewerben und der Schweizer Nationalmannschaft hat Fabian Rieder – und das mit gerade mal 23 Jahren. Seine Stammposition ist auf Rechtsaußen, wo er mit seinem starken linken Fuß nach innen ziehen kann. Dabei zeichnet ihn eine gute Technik und Spielintelligenz aus, er hat aber auch Qualitäten im Gegenpressing. In der abgelaufenen Saison war er von Stade Rennes zum VfB Stuttgart ausgeliehen, konnte dort seine Stärken aber nur in Ansätzen zeigen. Darum zog der VfB auch nicht die Kaufoption über kolportierte 14 Millionen Euro. Rieders Marktwert wird inzwischen nur noch auf sechs Millionen Euro geschätzt, damit wäre er für den 1. FC Köln wohl nur bei eigenen Abgängen finanzierbar. Es gibt aber Gerüchte, dass Borussia Mönchengladbach und der FC Augsburg sich mit dem Spieler beschäftigen.

Tempo für die Außen

Tim Skarke: Einen extrem schnellen Spieler für Links- sowie Rechtsaußen könnte der 1. FC Köln mit Tim Skarke bekommen. 2024/25 kam er auf eine starke Höchstgeschwindigkeit von 35,56 km/h. In der Hinsicht könnte er eine echte Verstärkung für den FC sein, der auf der Suche nach mehr Tempo ist. Bei Union Berlin war Skarke aber nur Rotationsspieler. Für den SV Darmstadt 98 spielte er aber 2023/24 eine starke Bundesliga-Saison, erzielte acht Tore und zwei Vorlagen. Er kann also auch bei einer Mannschaft im Abstiegskampf überzeugen, was ihn für die Kölner noch interessanter machen könnte. Mit einem Marktwert von zwei Millionen Euro laut transfermarkt.de wäre er außerdem vergleichsweise günstig.

Noah Weißhaupt: Bewiesen, dass er einem Verein Abstiegskampf helfen kann, hat auch Noah Weißhaupt vom SC Freiburg. Nach kaum Einsätzen in der Hinrunde wurde er im Winter an den FC St. Pauli verliehen und überzeugte. Weißhaupt ist stark im Eins-gegen-Eins und schlägt präzise Flanken mit seinem guten rechten Fuß. Am häufigsten spielt er Linksaußen, um von da aus nach innen zu ziehen. Weißhaupt kann aber auch auf rechts und noch mehr als Schienenspieler spielen. Allerdings muss er sich noch in seinem Pressingverhalten verbessern. Der Marktwert des 23-Jährigen wird auf fünf Millionen Euro geschätzt. Ob die Freiburger ihn abgeben würden steht nicht fest, vielleicht wäre auch eine Leihe eine Option. Diese wäre aber nur möglich, wenn Weißhaupt noch mehr als ein Jahr Vertrag hat. Die genaue Länge ist aber nicht bekannt.

Bundesliga-Erfahrung en masse

Pavel Kaderabek: Auf inzwischen 256 Bundesligaspiele kann Pavel Kaderabek zurückblicken. Ein Jahrzehnt lang war er als Hoffenheims Rechtsverteidiger gesetzt. Gerade zum Schluss der vergangenen Saison stellte der 33-Jährige seine Qualitäten nochmal unter Beweis. Trotzdem verlängerte die TSG seinen Vertrag nicht. Das gibt dem 1. FC Köln die Chance, einen immer noch überzeugenden und fitten Spieler zu holen, der vom Abstiegskampf in der Bundesliga bis zur Champions League wirklich alles gesehen hat. Außerdem kann Kaderabek auch offensiver und als Linksverteidiger eingesetzt werden.

Felix Passlack: Genau die gleichen Positionen kann auch Felix Passlack vom VfL Bochum ausfüllen. Beim VfL war er in der Abstiegssaison eine der wenigen Konstanten, lieferte sechs Vorlagen und ein Tor in 31 Spielen in der Bundesliga. Sein Vertrag in Bochum läuft nur noch ein Jahr, sein Marktwert wird auf zwei Millionen geschätzt. Gut möglich, dass Bochum nach dem Gang in Liga zwei gesprächsbereit wäre. Die Verhandlungsposition für den 1. FC Köln wäre auf jeden Fall vorteilhaft.

Ein Ex-Kwasniok-Schützling als Verstärkung?

Florent Muslija: Beim SC Freiburg konnte sich Florent Muslija seit seinem Wechsel vor anderthalb Jahren noch überhaupt nicht durchsetzen. Deswegen ist es nur logisch, dass er eine neue Herausforderung sucht. Ein Interessent soll der 1. FC Köln sein. Bei den Geißböcken könnte er auf seinen früheren Trainer Lukas Kwasniok treffen, den er bereits aus Paderborner Zeiten und von der Karlsruher U17 und U19 bestens kennt. Der 26-Jährige ist variabel auf den offensiven Außen und im zentralen Mittelfeld einsetzbar und wegen seiner geringen Einsatzzeiten vergleichsweise günstig. Über eine potenzielle Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro wird spekuliert. Auch eine Leihe wäre eine Option.

Gerrit Holtmann: Der 1. FC Köln ist auf der Suche nach mehr Tempo, Gerrit Holtmann könnte es liefern. Der Außenspieler ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 36,74 km/h in der abgelaufenen Saison einer der schnellsten Bundesliga-Spieler aller Zeiten. Neben seinem Speed weißt Holtmann auch ordentliche Werte in der Defensive, speziell wenn es um Balleroberungen geht. Sein Abschied vom VfL Bochum steht bereits fest, der Spieler wollte seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern.

Jakub Kaminski: Kurz vor einem Wechsel zum 1. FC Köln per Leihe steht wohl Jakub Kaminski. Und das würde für den FC durchaus Sinn ergeben. Der Noch-Wolfsburger kann auf den Außen so ziemlich jede Rolle spielen. Er hat einen starken Offensivdrang und einen guten rechten Fuß. Mit 34,66 km/h in der Saison 2024/25 bringt er außerdem ein ordentliches Tempo mit. Beim VfL Wolfsburg war der 23-Jährige jedoch nur noch Ergänzungsspieler, eine Leihe nach Köln könnte seine Karriere und Entwicklung wieder in Schwung bringen. Sein Marktwert liegt bei geschätzten fünf Millionen Euro.

Ausstiegsklausel, Abwanderungsgedanken oder doch Verbleib? Wie geht es weiter mit Eric Martel und dem 1. FC Köln

Eric Martel im Duell gegen Italien
,
Startseite » Effzeh » Seite 174

Ausstiegsklausel, Abwanderungsgedanken oder doch Verbleib? Wie geht es weiter mit Eric Martel und dem 1. FC Köln

Bis Samstag weilt Eric Martel noch bei der U21-EM in der Slowakei. Die Entscheidung über einen möglichen Verbleib oder Abgang beim FC soll erst im Anschluss an das Turnier fallen. Dann allerdings wohl sehr zügig, denn die Verantwortlichen brauchen Planungssicherheit. Wie ist der Stand bei Eric Martel vom 1. FC Köln?

Ist die Ausstiegklausel abgelaufen oder nicht? Gibt es bereits eine Tendenz über eine möglichen Entscheidung des Kölner Spielers? Fragen, die rund um das Geißbockheim immer wieder hochkochen und durchaus unterschiedlich beantwortet werden. Wie ist der Stand bei Eric Martel vom 1. FC Köln?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Wenn man so will, war die Frage für Lukas Kwasniok dann auch vielleicht ein wenig kurios. Der neue Kölner Trainer sollte sich zu zwei Spielern äußern, die er bislang noch nicht trainiert hat und bei denen tatsächlich nicht klar ist, ob er sie in Zukunft trainieren wird. Eric Martel und Jan Thielmann weilen aktuell bei der U21-Europameisterschaft in der Slowakei, haben am Samstag sogar die Chance, den wohl größten Erfolg ihrer Karriere einzufahren, eben den EM-Titel. Mit dem Triumph würden die beiden Nationalspieler sicherlich auch nochmal an ihrem Marktwert schrauben, sich ins Schaufenster stellen. Vor allem Martel, der bislang als Kapitän immer in der Startelf gestanden hat, abgesehen von dem Duell gegen England in der Vorrunde, in der Bundestrainer Antonio Di Salvo bekanntlich eine B-Elf aufstellte und somit auch Jan Thielmann.

Welche Wahrheit ist die richtige?

Neben der Chance, sich in den Fokus zu spielen, hat das Erreichen des Endspiels auch für den FC einen Begleiteffekt. Denn Martel hatte angekündigt, sich erst nach dem Turnier Gedanken über seine Zukunft zu machen. So stolz die Kölner Verantwortlichen über die Leistung von Martel und Thielmann auch sein werden, in Sachen Planungssicherheit wäre ein früheres Aus auch nicht verkehrt gewesen. Und obwohl die Ansage zu den Zukunftsgedanken von Martel und seinem Berater klar kommuniziert war, kocht das Thema dann doch alle paar Tage wieder hoch. Kein Wunder, der Niederbayer ist einer der absoluten Leistungsträger beim FC, gilt in der Defensive als unersetzbar und in der Mannschaft als unumstrittener Leader. Die Kölner würden ihren Sechser gerne behalten.

Am Donnerstagabend ploppte das Thema wieder auf – und das mit unterschiedlichen Erzählweisen. Während der „Kölner Stadt-Anzeiger“ vermeldete, dass Martels Ausstiegsklausel ausgelaufen sei und sich der Sechser durchaus vorstellen könne, noch ein Jahr in Köln zu bleiben, vermeldete die Rundschau, Martel habe in der Rückrunde intern den Wunsch hinterlegt, sich im Sommer verändern zu wollen und die Ausstiegsklausel laufe noch bis zum 30. Juni, also der Montag nach dem EM-Finale. Welche Wahrheit am Ende des Tages die richtige ist, wissen wohl im Detail ohnehin nur die Beteiligten. Es gibt Anzeichen in beide Richtungen. So wird Thomas Kessler nicht müde zu betonen, dass man alles dafür tun werde, Martel zu behalten, ein weiteres Jahr zu formen. Der Sportdirektor klingt zumindest kämpferisch.

Für den Fall der Fälle

Auf der anderen Seite suchen die FC-Bosse augenscheinlich bereits nach einem Ersatz. Das muss nicht bedeuten, dass ein Wechsel beschlossene Sache ist. Vielmehr ist es erfreulich, dass die Kölner nicht das Risiko eingehen, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Stand jetzt würde Martel im übrigen mit einem auslaufenden Vertrag in die anstehende Saison gehen. Ein Umstand, den der FC gerne verhindern würde. Doch der 23-Jährige hat aktuell keinen Grund, zwingend den Vertrag zu verlängern. Sollte Martel bleiben und eben keinen neuen Kontrakt beim FC unterschreiben, dann würde der Sechser im kommenden Sommer ablösefrei gehen können. Dann hätte Lukas Kwasniok den Niederbayern immerhin eine Spielzeit trainiert.